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DE69715323T2 - Emulsionstinte für den Schablonendruck - Google Patents

Emulsionstinte für den Schablonendruck

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DE69715323T2
DE69715323T2 DE69715323T DE69715323T DE69715323T2 DE 69715323 T2 DE69715323 T2 DE 69715323T2 DE 69715323 T DE69715323 T DE 69715323T DE 69715323 T DE69715323 T DE 69715323T DE 69715323 T2 DE69715323 T2 DE 69715323T2
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DE
Germany
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ink
emulsion
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color
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DE69715323T
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Tomoko Matsuura
Teruaki Okawa
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Riso Kagaku Corp
Original Assignee
Riso Kagaku Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D11/00Inks
    • C09D11/02Printing inks
    • C09D11/023Emulsion inks
    • C09D11/0235Duplicating inks, e.g. for stencil printing

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Emulsionstinte für den Schablonendruck, insbesondere Tinte, welche so transparent ist, dass sie zuvor gedruckte Muster nicht verdeckt, wenn sie darauf gedruckt wird.
  • Schablonendruck wird dadurch bewirkt, dass eine Druckschablone zur Herstellung einer Vorlage perforiert wird, und die Tinte durch die perforierten Bereiche der Vorläge auf einen zu bedruckenden Gegenstand, wie ein Druckpapier, gepresst wird. Da die Herstellung einer Vorlage einfach ist, findet Schablonendruck einen großen Anwendungsbereich.
  • Als Schablonendrucktinte wird gewöhnlich eine Wasser-in- Öl(W/O)-Emulsionstinte verwendet, welche Pigmente als Farbstoffe in ihrer Ölphase enthält. Da verschiedene Tintenfarben in Abhängigkeit der Färbemittelarten zur Verfügung stehen, ist ebenso Mehrfarbendruck unter Verwendung dieser Tintenfarben möglich.
  • Mehrfarbenschablonendruck wird oftmals dadurch bewirkt, dass zunächst ein Muster als Umriss auf Druckpapier gedruckt wird, und dann das Druckpapier mit Schablonendruck überlagert wird, um die Bereiche innerhalb des Umrisses des Musters anzufärben. Wenn jedoch die für das Overlay-Drucken verwendeten Vorlagen nicht akkurat perforiert oder beim Drucken nicht ackurat auf dem Druckpapier positioniert sind, diskordieren die Färben mit dem Muster, was zu einem unsauberen Druckergebnis führt. Außerdem verursacht, da konventionelle Tinte zum Schablonendruck keine Transparenz aufweist, eine derartige Diskordanz der Anfärbung ein Überdecken der zuvor gedruckten Muster, so dass der gewünschte Effekt des Mehrfarbendrucks nicht erreicht werden kann.
  • Zur Lösung dieses Problems wurde ein zusätzlicher Mechanismus zur Erhöhung der Genauigkeit bei der Vorlagenherstellung oder Druckgenauigkeit für die Schablonendruckmaschine vorgeschlagen. Jedoch führt dies zu einer Komplizierung der Maschine und beeinträchtigt die Einfachheit und den vernünftigen Preis der Schablonendruckvorrichtung.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Emulsionstinte für Schablonendruck zur Verfügung zu stellen, welche so transparent ist, dass sie, unter Verwendung von konventionellen Schablonendruckvorrichtungen, auf zuvor gedruckte Muster gedruckt werden kann, ohne dass die Muster verdeckt werden.
  • Erfindungsgemäß wurde die obige Aufgabe gelöst durch eine Emulsionstinte für den Schablonendruck gemäß Anspruch 1.
  • Erfindungsgemäß wird eine Emulsionstinte für den Schablonendruck zur Verfügung gestellt, welche so transparent ist, dass sie zuvor gedruckte Muster nicht verdeckt, wenn sie auf die zuvor gedruckten Muster gedruckt wird, gleichgültig, ob das Muster mit Tinte heller oder dunkler Farbe gedruckt wird. Wenn der OD-Wert weniger als 1,0 auf der schwarzen Standardplatte beträgt, verdeckt die Tinte die dunkle Farbe der zuvor gedruckten Muster, und der gewünschte Effekt des Mehrfarbendrucks wird nicht erreicht. Wenn der OD-Weit mehr als 0,7 auf der weißen Standardplatte beträgt, verdeckt die Tinte die helle Farbe der zuvor gedruckten Muster, und der gewünschte Effekt des Mehrfarbendrucks wird nicht erreicht. Bevorzugt beträgt der OD-Wert 1,1 oder mehr auf der schwarzen Standardplatte und 0,6 oder weniger auf der weißen Standardplatte.
  • Die Wasser-in-Öl(W/O)-Emulsionstinte mit derartiger Transparenz kann beispielsweise dadurch erhalten werden, dass die Ölphase der Tinte ein Farbpigment zusammen mit einem in Öl unlöslichen Streckpigment enthält, wobei die zugegebene Menge des Farbpigments auf 0,02 bis 1%, bevorzugt 0,05 bis 0,9 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tinte, beschränkt wird. Wenn die Menge an Farbpigment weniger als 0,02 Gew.-% beträgt, wird keine ausreichende Farbe erhalten. Wenn die Menge mehr als 1 Gew.-% beträgt, verschlechtert sich die Transparenz der Tinte, und die Tinte verdeckt zuvor gedruckte Muster, wenn sie darauf gedruckt wird.
  • Allgemein ausgedrückt wird, wenn die Konzentration der Pigmente in der Tinte reduziert wird, die Transparenz der Tinte erhöht. Im Fall von Emulsionstinte wird jedoch ebenso die Viskosität der Tinte verringert und ein Verschmieren des Drucks oder Abschmutzen verursacht, was das Druckergebnis verschlechtert. Da jedoch die Streckpigmente erfindungsgemäß in der Ölphase enthalten sind, wird die Transparenz der Emulsionstinte nicht beeinflusst, und die Tinte behält eine hohe Viskosität bei, wie sie konventionelle Emulsionstinten für den Schablonendruck aufweisen.
  • Erfindungsgemäß können Dank der Interaktion zwischen Farbpigmenten und Streckpigmenten verschiedene Tintenfarben mit ausgezeichneter Transparenz für den Schablonendruck zur Verfügung gestellt werden. Da die vorliegende Tinte nicht die zuvor gedruckten Muster verdeckt, wenn sie darauf gedruckt wird, vereinfacht sie den Mehrfarbendruck mit konventionellen Schablonendruckvorrichtungen und ermöglicht Drucke mit wasserfarbähnlichem Aussehen durch die Transparenz der Tinte.
  • Die zugegebene Menge an Streckpigment kann in Abhängigkeit der gewünschten Viskosität der Tinte variiert werden. Wenn die vorliegende Schablonendrucktinte für den Gebrauch in tragbaren Schablonendruckvorrichtungen bestimmt ist, wird sie mit einer Konsistenz, repräsentiert durch einen mit einem Spreizmessgerät (Spreadometer) gemessenen Fließwert von 32 oder weniger in einer Minute, hergestellt; typischerweise enthält sie das Streckpigment in einer Menge von 1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tinte. Wenn die zugegebene Menge an Streckpigment weniger als 1 Gew.-% beträgt, neigt die Tinte zum Verschmieren auf dem Druckpapier. Wenn sie mehr als 5 Gew.-% beträgt, wird die Tinte zu viskos, um die perforierten Bereiche der Druckschablone beim Drucken zu passieren.
  • Als Streckpigment können organische oder, anorganische Feinpartikel verwendet werden, welche das Licht durchlassen können oder in der Ölphase transparent sind. Zu Beispielen für anorganische Feinpartikel zählen Calciumcarbonat, ausgefälltes Bariumsulfat, Baritpulver, Siliziumoxid, Aluminiumoxid-Weiß, Aluminiumhydroxid, Kaolin, Ton, Talk, Bentonit und Ähnliches. Diese anorganischen Feinpartikel wurden bevorzugt einer lipophilen Behandlung unterzogen, um die Topfzeit der Emulsion zu gewährleisten. Zu derartigen lipophilen Behandlungen zählen eine Behandlung mit einer Harzsäure oder Fettsäure und die Behandlung mit Silikonharz. Die organischen Feinpartikel sollten unlöslich oder im Wesentlichen nicht löslich in der Ölphase sein. Zu Beispielen für organische Feinpartikel zählen Feinpartikel von Polyacrylsäureestern, Polyurethan, Polyethylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid, Wachse und Ähnliches.
  • Das Farbpigment ist nicht auf ein bestimmtes beschränkt, es kann sich vielmehr um irgendein bekanntes Pigment handeln. Zu Beispielen für das Farbpigment zur Verwendung in monochromer Tinte zählen Ruße, wie Ofenruß, Lampenruß, Acetylenruß und Kanalruß. Bei dem Farbpigment kann es sich um organische Pigmente, wie Azopigmente, Cyaninpigmente, Dioxazinpigmente und Quinacridonpigmente handeln.
  • Die Ölphase der vorliegenden W/O-Emulsionstinte enthält zumindest das obige Farbpigment, das obige Streckpigment, ein Lösungsmittel, bestehend aus einem nicht-flüchtigen Lösungsmittel und/oder einem flüchtigen Lösungsmittel, und einen Emulgator. Die Ölphase kann außerdem ein Harz enthalten, um die Viskosität der Tinte einzustellen oder die Druckbarkeit sowie die Fixierung der Tinte zu verbessern.
  • Als nicht-flüchtiges Lösungsmittel können Mineralöle, wie Motortöle, Spindelöle, Maschinenöle und flüssiges Paraffin, und pflanzliche Öle, wie Olivenöl, Rizinusöl, Salatöle und Sojabohnenöl, verwendet werden. Als flüchtiges Lösungsmittel können bekannte Lösungsmittel des Mineralöltyps und pflanzliche Öle verwendet werden.
  • Der Emulgator wird zur Bildung der W/O-Emulsion der Tinte verwendet; bevorzugt handelt es sich um einen nicht-ionischen oberflächenaktiven Stoff. Als derartiger nicht-ionischer oberflächenaktiver Stoff seien die höheren Sorbitanfettsäureester, wie Sorbitanmonolaurat, Sorbitanmonopalmitat, Sorbitanmonostearat, Sorbitantristearat, Sobitanmonooleat und Sorbitansesquioleat, sowie Fettsäuremonoglyzeride, Fettsäurediglyzeride und Ethylenoxidaddukte höherer Alkohole, Alkylphenole, Fettsäuren oder Ähnliches erwähnt.
  • Als Harz seien Harzester, harz-modifizierte Maleinsäure, harz-modifizierte Phenolsäure, Alkydharz, Petroliumharz, Xylolharz, Polyamidharz und Ähnliches genannt.
  • Bei der Wasserphase der vorliegenden Erfindung kann es sich um Wasser handeln, zu dem wahlweise wasserlösliche Zusatzstoffe, wie Benetzungsmittel, Elektrolyte, Antipilzmittel, Antioxidationsmittel, Wasserverdampfungsinhibitoren und Ähnliches, gegeben werden.
  • Die vorliegende Wasser-in-Öl(W/O)-Emulsioristinte kann beispielsweise dadurch hergestellt werden, dass nach und nach 90 bis 30 Gew.-% der oben erwähnten Wasserphase zu 10 bis 70 Gew.-% der oben erwähnten Ölphase gegeben werden, und die Mischung unter Verwendung eines Rührers oder Ähnlichem emulgiert wird.
  • Beispiele
  • Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung detaillierter mittels der momentan bevorzugten Ausführungsbeispiele beschrieben. Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt. In den folgenden Beispielen bedeuten die Ausdrücke "Teil(e)" "Gewichtsteil(e)", wenn nicht anders angegeben.
  • Beispiele 1-7, Vergleichsbeispiele 1-3
  • Eine Wasser-in-Öl(W/O)-Emulsionstinte wurde in Übereinstimmung der in Tabelle 1 angegebenen Formulierung folgendermaßen hergestellt. Zunächst wurde ein Lack hergestellt, indem ein Harz zu einem Lösungsmittel gegeben und es darin durch Wärme gelöst würde. Nach Zugabe eines Farbpigments, eines Streckpigments und eines Emulgators und Mischen mit dem Lack wurde die Mischung unter Verwendung einer Mühle mit, drei Walzen geknetet. Außerdem wurde das Lösungsmittel zu dem gekneteten Produkt unter Rühren gegeben, um eine Ölphase zu erhalten.
  • Danach wurde eine Wasserphase erhalten, indem Glyzerin zu ionenausgetauschtem Wasser gegeben wurde. Eine Wasser-in- Öl(W/O)-Emulsionstinte zum Schablonendruck wurde hergestellt, indem die Wasserphase allmählich zu der Ölphase unter Rühren mit einem Rührer gegeben wurde, um die Emulgierung zu bewirken. Ein minütlicher Fließwert wurde durch ein Spreizmessgerät für die resultierende Emulsionstinte auf eine in der Japanischen Patentveröffentlichung (Kokoku) Nr. 23601/79 - dieses Verfahren ist äquivalent zu den JIS (Japanese Industrial Standards) K 5701 - beschriebenen Weise gemessen.
  • Leistungstests
  • Jede der in den Beispielen 1 bis 7 und Vergleichbeispielen 1 bis 3 erhaltenen Emulsionstinten zum Schablonendruck wurde hinsichtlich der Transparenz der Tinte, des Verschmierens des Drucks, des OD-Werts (d. h. Reflexionsdichte) auf der schwarzen Standardplatte und des OD-Werts (d. h. Reflexionsdichte) auf der weißen Standardplatte wie im folgenden beschrieben bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 wiedergegeben.
  • (1) Die Transparenz der Tinte (beobachtet mit bloßem Auge): Zunächst wurde mit einer braunen Tinte ein Muster auf Druckpapier gedruckt. Dann wurde mit einer tragbaren Schablonendruckvorrichtung "PRINT GOCCO" (Handelsbezeichnung), hergestellt von RISO KAGAKU CORPORATION, unter Verwendung jeder der obigen Emulsionstinten zum Schablonendruck, ein weiteres Drucken auf dem Muster durchgeführt. Wenn mit bloßem Auge beobachtet wurde, dass eine wasserfarbenähnliche, blasse Farbe mit dem Papier erhalten wurde, ohne dass das zuvor gedruckte Muster verdeckt wurde, ist das Ergebnis als (++) wiedergegeben. Wenn mit bloßem Auge beobachtet wurde, dass das zuvor gedruckte Muster verdeckt und das Vorhandensein des Musters nicht bemerkt wurde, ist das Ergebnis als (-) wiedergegeben. Wenn die Beobachtung mit bloßem Auge zwischen (++) und (-) lag, ist das Ergebnis als (+) wiedergeben. Wenn mit bloßem Auge beobachtet wurde, dass die Farbe der Tinte, die für das spätere Drucken verwendet wurde, zu blass war, um das Vorhandensein des späteren Druckens zu bemerken, ist das Ergebnis mit (=) wiedergegeben.
  • (2) Verschmieren des Drucks: Mit einer tragbaren Schablonendruckvorrichtung "PRINT GOCCO" (Handelsbezeichnung), hergestellt von RISO KAGAKU CORPORATION, unter Verwendung jeder der oben erwähnten Emulsionstinten wurde Schablonendruck auf Druckpapier durchgeführt. Dann wurde der Verschmierzustand mit einer Lupe mit zehnfacher Vergrößerung in den Bereichen der erhaltenen Drucke, auf die Drucktinte abgelagert worden wart beobachtet. Wenn ein nur geringes Verschmieren beobachtet wurde, ist das Ergebnis mit (+) wiedergegeben. Wenn das Verschmieren beachtlich war, ist das Ergebnis mit (-) wiedergegeben.
  • (3) Reflexionsdichte (OD-Wert): Eine Tintenschicht wurde gebildet, indem Tinte mit einer Dicke von 50 um auf einen transparenten Polyesterfilm von 50 um Dicke mit einem Baker- Applikator vom YBA-Typ aufgetragen und dann unter Umgebungsbedingungen getrocknet wurde. Dann wurden der OD-Wert (Reflexionsdichte) auf einer schwarzen Standardplatte und der OD- Wert (Reflexionsdichte) auf einer weißen Standardplatte in Übereinstimmung mit folgenden Verfahren gemessen. Die schwarze Standardplatte und die weiße Standardplatte waren Standardplatten zur Dichtekalibrierung zur Verwendung mit einem Reflexionsdensitometer Macbeth RD920, hergestellt von Kollmorgen Corp.. Die schwarze Standardplatte besaß eine Schwarzdichte von 1,80. Die weiße Standardplatte besaß eine Weißdichte von 0,05.
  • (3-1) OD-Wert auf schwarzer Standardplatte: Der obige Polyesterfilm wurde auf der obigen schwarzen Standardplatte platziert und die Reflexionsdichte auf der Tintenschicht unter Verwendung des obigen Reflexionsdensitometers gemessen.
  • (3-2) OD-Wert auf weißer Standardplatte: Der obige Polyesterfilm wurde auf der obigen weißen Standardplatte platziert und die Reflexionsdichte auf der Tintenschicht unter Verwendung des obigen Reflexionsdensitometers gemessen. Tabelle 1: Formulierungen der W/O-Emulsionstinte (Gewichtsteile)
  • Anmerkung: "Beisp." bedeutet Beispiel und "Vergl.-Beisp." bedeutet Vergleichsbeispiel Tabelle 2: Ergebnisse der Leistungstests
  • Anmerkung: "Beisp." bedeutet Beispiel und "Vergl.-Beisp." bedeutet Vergleichsbeispiel
  • Die Emulsionstinten der Beispiele 1 bis 7, welche Streckpigmente sowie Farbpigmente in Mengen von 0,02 bis 1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tinte, enthalten, weisen eine ausgezeichnete Transparenz auf und verursachen geringes Verschmieren. Die Tinten der Beispiele 2 bis 5 und 7, welche Farbpigmente in Mengen von 1 Gew.-% oder weniger, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tinte, enthalten, besitzen eine besonders ausgezeichnete Transparenz. Andererseits verursachen die Tinten der Vergleichsbeispiele 1 und 3, welche große Mengen an Farbpigmenten enthalten, wenig Verschmieren, zeigen jedoch keine praktische Transparenz. Die Tinte des Vergleichsbeispiels 2, welche eine sehr geringe Menge an Farbpigmenten enthält, besitzt ausgezeichnete Transparenz, weist jedoch ungenügende Farbe auf und verursacht Verschmieren.
  • Erfindungsgemäß wird aufgrund der Interaktion zwischen Farbpigmenten und Streckpigmenten Emulsionstinte zum Schablonendruck zur Verfügung gestellt, welche eine ausgezeichnete Transparenz aufweist, eine für die Handhabbarkeit geeignete. Viskosität besitzt und wenig Verschmieren auf Druckpapier verursacht. Die vorliegende Emulsionstinte verdeckt zuvor gedruckte Muster nicht, wenn sie auf die Muster gelegt oder gedruckt wird; somit kann Mehrfarbendruck ohne Weiteres mit konventionellen Schablonendruckvorrichtungen durchgeführt werden. Außerdem kann aufgrund der Transparenz der vorliegenden Tinte ein wasserfarbenähnlicher Eindruck mit Drucken erzielt werden.

Claims (6)

1. Emulsionstinte für Schablonensiebdruck, die eine Ölphase und eine Wasserphase aufweist, und die in der Ölphase ein Farbpigment zusammen mit einem Streckpigment, das in der Ölphase löslich ist, enthält, wobei das Farbpigment 0,02 bis 1 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tinte, und das Streckpigment 1 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tinte, ausmachen, wobei die Tinte eine optische. Dichte von 1,0 oder mehr aufweist, gemessen mit einem Reflexionsdensitometer, wenn die Tinte in einer Dicke von 50 um auf ein transparentes Blatt auf einem schwarzen Standardträger aufgebracht und getrocknet wird, und wobei die Tinte eine optische Dichte von 0,7 oder weniger aufweist, gemessen mit dem Reflexionsderisitometer, wenn das transparente Blatt auf einen weißen Standardträger aufgebracht wird.
2. Emulsionstinte für Schablonensiebdruck nach An spruch 1, wobei das Streckpigment aus anorganischen feinen Partikeln besteht.
3. Emulsionstinte für Schablonensiebdruck nach Anspruch 1, wobei das Streckpigment aus feinen organischen Partikeln besteht.
4. Emulsionstinte für Schablonensiebdruck nach Anspruch 3, wobei die anorganischen feinen Partikel jene sind, die, die lipophiler Behandlung ausgesetzt würden.
5. Emulsionstinte für Schablonensiebdruck gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Ölphase lichtdurchlässig oder transparent ist.
6. Emulsionstinte für Schablonensiebdruck gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Tinte einen Fließwert von 32 oder weniger in einer Minute, gemessen mit einem Spreizmessgerät (Spreadometer), aufweist.
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