HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese Erfindung bezieht sich auf Verbinder zum Verbinden elektrischer
Verdrahtungen bzw. Leitungen und insbesondere auf ein Verbinderelement, das
dazu befähigt ist, metallische Anschlusselemente aufzunehmen, die mit
Anschlusselementen in einem anderen Verbinderelement zu verbinden sind. Das
Verbinderelement weist wenigstens einen Anschluss-Halter bzw. ein Anschluss-
Halteelement, um die Anschlusselemente in der Position zu verriegeln, und einen
Verriegelungsarm auf, welcher bei Gebrauch das Verbinderelement mit einem
anderen Verbinderteil verriegelt.
2. BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
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Ein Verbinderelement dieser Art, das mit Anschluss-Haltern bzw. Anschluss-
Halteelementen ausgerüstet ist, ist in der JP-A-8-287992 gezeigt. Der Verbinder
besteht aus einem Verbindergehäusekörper und zwei Anschluss-Halteelementen.
An einer Fläche bzw. Seite des Gehäusekörpers ist ein nachgiebig federnder bzw.
rückstellfähiger Verriegelungsarm vorhanden, um das Verbinderelement in der
Position in einem komplementären Verbinderteil zu verriegeln, das in der Gestalt
bzw. Form eines das Verbinderelement aufnehmenden Gehäuses ist. Dieser
Verriegelungsarm ist teilweise in einer Ausnehmung angeordnet, die an dem
mittleren Teil der oberen Fläche des Gehäusekörpers gebildet ist, und so
konzipiert bzw. ausgestaltet, um von dem Gehäusekörper nicht mehr als
erforderlich vorzustehen.
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Spalten sind zwischen dem Verriegelungsarm und den Seitenflächen der
Ausnehmung vorhanden. Diese Spalten erlauben eine glatte bzw. gleichmäßige
Einpass- bzw. Anbringungsbewegung zu dem Zeitpunkt des Einpassens bzw.
Anbringens mit bzw. an dem aufnehmenden Verbinderteil dadurch, dass ein Paar
von vorstehenden Führungswänden aufgenommen wird, welche in dem
aufnehmenden Verbinderteil gebildet sind. Jedoch erlauben diese Spalten die
Möglichkeit des Eindringens von Fremdgegenständen bzw. -körpern,
insbesondere das Einfangen eines Drahtes bzw. einer Leitung während des
Zusammenbauens des Verbinders. Es besteht eine Gefahr des Anhebens des
Verriegelungsarmes, wenn unterhalb ihm ein Draht bzw. Leitung eingefangen
wird, was ein genaues Funktionieren des Verriegelungsarmes verhindern und zu
einem ungenauen Zusammenbauen des Verbinders führen würde.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verbinderelement zu
schaffen, bei dem die Gefahr eines Einfangens eines Fremdkörpers, zum Beispiel
eines Drahtes bzw. einer Leitung oder dergleichen, in Spalten zwischen einem
Verriegelungsarm und einem Verbindergehäuse vermindert oder vermieden wird.
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Entsprechend der Erfindung ist ein Verbinderelement zur Verwendung beim
Verbinden elektrischer Verdrahtungen bzw. Leitungen vorgesehen, wie in
Anspruch 1 angegeben.
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Bei der Ausbildung nach der Erfindung kann, weil die Spaltblockierungsbereiche
des Halteelements die Spalte zwischen dem Verriegelungsarm und den
Seitenwänden der Ausnehmung blockieren, wenn das Halteelement an dem
Verbindergehäusekörper installiert bzw. angebracht ist, die Gefahr eines
Einfangens von Fremdkörpern, zum Beispiel eines Drahtes bzw. einer Leitung
oder dergleichen, verhindert oder sehr bzw. stark verringert werden. Die
Spaltblockierungsbereiche können die Spalten zwischen dem Verriegelungsarm,
insbesondere dem oberen Bereich bzw. Kopfbereich des Verriegelungsarms,
überlagern oder sie können zumindest teilweise in den Spalten angeordnet sein.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die zwei Spaltblockierungsbereiche
mittels eines Verbindungsbereiches unterhalb des Verriegelungsarmes in der
Weise gegenseitig verbunden, dass die Festigkeit des mittleren Teils des
Anschluss-Halteelements verbessert ist. Dies ist wirksam, um ein Biegen des
Halteelements zu dem Zeitpunkt des Formens der Halteelemente und eine
Verformung zu dem Zeitpunkt des Gebrauchs zu verhindern.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Ausführungsformen der Erfindung werden nunmehr anhand eines nicht
beschränkenden Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben, in denen zeigen:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Teile einer ersten
Ausführungsform der Erfindung vor der Installierung bzw.
Anbringung der Halter bzw. Halteelemente an dem
Verbindergehäusekörper.
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Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Verbinders nach Fig. 1 nach der
Anbringung der Halteelemente an dem Verbindergehäusekörper.
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Fig. 3 eine Draufsicht des Verbinderelements nach Fig. 1 und 2.
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Fig. 4 eine Hinteransicht des Verbinderelements nach Fig. 1 und 2.
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Fig. 5 eine perspektivische Ansicht von Teilen eines zweiten, die
Erfindung verkörpernden Verbinderelements vor der Installierung
bzw. Anbringung der Halter bzw. Halteelemente an dem
Verbindergehäusekörper.
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Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Verbinderelements nach Fig. 5
nach der Anbringung der Halteelemente an dem
Verbindergehäusekörper.
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Fig. 7 eine Draufsicht des Verbinderelements nach Fig. 5 und 6.
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Fig. 8 eine Hinteransicht des Verbinderelements nach Fig. 5 und 6.
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Fig. 9 eine perspektivische Ansicht von Teilen eines dritten, die
Erfindung verkörpernden Verbinderelements vor der Installierung
bzw. Anbringung der Halter bzw. Halteelemente an dem
Verbindergehäusekörper.
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Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des Verbinderelements nach Fig. 9
nach der Anbringung der Halteelemente an dem
Verbindergehäusekörper.
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Fig. 11 eine Draufsicht des Verbinderelements nach Fig. 9 und 10.
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Fig. 12 eine Hinteransicht des Verbinderelements nach Fig. 9 und 10.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme
auf Fig. 1 bis 4 beschrieben. Das Verbinderelement 1 (weiblicher Verbinder bzw.
Buchsenverbinder) ist zur Verwendung in der Art und Weise, die in der oben
erörterten JP-A-8-287992 gezeigt ist, durch Einsetzen bzw. Einführen in ein
aufnehmendes Gehäuseteil vorgesehen. Das Verbinderelement weist den
Verbindergehäusekörper 2, innerhalb welchem die Passstücke der metallischen
Anschlusselemente bei Gebrauch angeordnet sind, und zwei Anschluss-Halter
bzw. Anschluss-Halteelemente 3, 8 auf, die an dem Verbindergehäusekörper 2
angebracht sind. Der Verbindergehäusekörper 2 ist aus einem geeigneten
synthetischen Harzmaterial integral geformt und weist Anschlüsse bzw.
Anschlusselemente aufnehmende Passagen bzw. Durchgänge 5 in zwei Reihen
an der Oberseite und der Unterseite auf, welche durch Wände 5A definiert sind.
Die Durchgänge 5 sind an der Rückseite oder hinteren Seite des
Verbindergehäusekörpers 2 offen, wie in Fig. 1 gezeigt.
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Ein metallisches Anschlusselement 4 an einem Draht bzw. Leitung W ist
beispielsweise in Fig. 1 gezeigt. Diese Anschlusselemente 4 werden in die
Durchgänge 5 so eingeführt bzw. eingesetzt, dass der Draht W vorsteht (vgl. Fig.
2). (Nicht gezeigte) rückstellfähig verformbare Elemente, welche die
Anschlusselemente 4 in den Durchgängen in einer verriegelnden Art und Weise
verriegeln, sind an den inneren Wandflächen der Durchgänge 5 (Wandflächen,
welche die Durchgänge an der Oberseite und der Unterseite teilen bzw. aufteilen)
oder an den Anschlusselementen 4 selbst in einer bekannten Art und Weise
angeordnet. Ferner ist ebenfalls in einer bekannten Art und Weise an einer Wand
eines jeden Durchgangs 5 eine (nicht gezeigte) Längsrippe vorhanden, die in
einer oder einem (ebenfalls nicht gezeigten) Nut oder Schlitz des
Anschlusselements 4 aufgenommen ist, wenn das Anschlusselement in der
richtigen Orientierung bzw. Ausrichtung eingesetzt bzw. eingeführt ist. Dies
verhindert ein Einsetzen des Anschlusselements in der unrichtigen Art und Weise.
An den vorderen Enden der Durchgänge 5 befinden sich die Öffnungen (in Fig. 4
gezeigt), durch welche (nicht veranschaulichte) gegenüberliegende Passstücke
metallischer Anschlusselemente eingesetzt werden, wenn der Verbinder 1 in
Eingriff mit einem entsprechenden (nicht veranschaulichten) männlichen
Verbinder gebracht wird.
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Obere und untere Flächen des Verbindergehäusekörpers 2 weisen
Halteelementlöcher bzw. -öffnungen 17 auf, in welche die jeweiligen
Anschlusselement-Verriegelungsstäbe bzw. -glieder 12 der Halteelemente 3, 8
eindringen bzw. eintreten. Die Löcher 17 befinden sich an dem mittleren Teil der
Durchgänge 5 in der Längsrichtung. Wenn sich die Halteelemente 3, 8 an der
normalen Verriegelungsposition (in Fig. 2 gezeigt) befinden, stehen die jeweiligen
Anschlusselement-Verriegelungsglieder 12 in die Durchgänge 5 durch die
Halteelementlöcher 17 vor, kommen mit den jeweiligen Anschlusselementen 4 in
Eingriff und halten, indem sie zusätzlich zu den oben erwähnten, rückstellfähig
verformbaren Elementen wirken, die Anschlusselemente gegen ein zufälliges
Heraus- bzw. Zurückziehen an Ort und Stelle.
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Jedoch stehen, wenn sich die Halteelemente 3, 8 an der temporären bzw.
zeitweiligen Position an dem Gehäusekörper 2, die unten beschrieben wird,
befinden, die jeweiligen Anschlusselement-Verriegelungsglieder 12 nicht in
Durchgänge 5 vor und erlauben das Einsetzen (und, wenn notwendig,
Herausziehen) der Anschlusselemente 4.
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Eine Ausnehmung 6, die an der vorderen Fläche und der hinteren Fläche des
Körpers 2 und ebenfalls nach oben offen ist, ist an dem mittleren Teil des Körpers
2 an seiner oberen Seite vorgesehen. Ein Verriegelungsarm 7 ist in der
Ausnehmung 6 angeordnet. Der Verriegelungsarm 7 erstreckt sich in
auskragender Art bzw. in einer Auslegerart von seinem vorderen Ende rückwärts,
welches mit der Basis der Ausnehmung 6 integral ist. Spalten mit beinahe der
selben Breite sind zwischen dem Verriegelungsarm 7 und beiden Seitenwänden
25 der Ausnehmung 6 gebildet. Wie oben beschrieben, sind diese Spalten
notwendig, um ein Paar von Wänden an dem (nicht veranschaulichten)
aufnehmenden Gehäuseteil zum Führen des Eingriffs des Verbinderelements 1
mit dem aufnehmenden Gehäuseteil aufzunehmen. Diese Spalten erlauben es
ebenfalls einem Finger einer Bedienungsperson bzw. eines Operators, den
Verriegelungsarm 7 niederzudrücken.
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Ein Aufwärtsvorsprung 18 ist an dem hinteren Ende des Verriegelungsarms 7
gebildet. Der Verriegelungsarm 7 wird dadurch rückstellfähig niedergedrückt, dass
er mittels eines Fingers eines Operators an dem Vorsprung 18 gedrückt wird,
wenn das Verbinderelement 1 an dem aufnehmenden Gehäuseteil angebracht
oder von diesem getrennt wird. Ein zweiter Vorsprung 9 ist an der Mitte des
Verriegelungsarms 7 angeordnet und hält das Verbinderelement 1 in dem
aufnehmenden Gehäuseteil dadurch, dass der Vorsprung 9 in einer Ausnehmung
in dem aufnehmenden Gehäuse aufgenommen wird. Das hintere Ende des
Verriegelungsarms 7 befindet sich beinahe in der Ebene der hinteren Fläche des
Gehäusekörpers 2 oder von jener Fläche etwas vertieft.
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Die Halteelement-Halteausnehmungen 14, an denen die Halteelemente 3, 8
angebracht werden, sind an beiden Seitenflächen des Gehäusekörpers 2
angeordnet. Jede Halteelement-Halteausnehmung 14 weist eine dreieckförmige
Form auf und zwei Vorsprünge 15, 26 stehen von ihrer Basiswand vor. Wenn nur
der temporäre bzw. zeitweilige Verriegelungsvorsprung 15 an der Rückseite in
einem Schlitz 16 in Seitenwänden 19 des Halteelements 3 aufgenommen ist,
befindet sich das Halteelement 3 an der temporären bzw. zeitweiligen Position.
Auf der anderen Seite biegen sich, wenn das Halteelement 3 entlang der
Ausnehmung 14 gleit- bzw. verschiebbar gedrückt wird, seine flexiblen bzw.
biegsamen Seitenwände 19, um es dem zweiten Verriegelungsvorsprung 26 zu
erlauben, in den Schlitz 16 einzudringen. Wenn beide Verriegelungsvorsprünge
15, 26 in dem Schlitz 16 aufgenommen sind, befindet sich das Halteelement 3 an
der normalen (vollständigen) Verriegelungsposition, wobei seine
Verriegelungsglieder 12 mit den Anschlusselementen 4 in Eingriff kommen, wie
oben beschrieben.
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Die Anschlusselemente 4, welche in den Durchgängen 5 angeordnet werden,
werden jeweils durch Biegen einer elektrisch leitfähigen Stahlplatte hergestellt, um
an dem hinteren Ende einen Zylinderteil 10, in dem der Draht bzw. die Leitung W
befestigt wird, und an dem vorderen Ende die Verbinderteile 11 zu bilden, welche
bei Gebrauch eine Verbindung mit den gegenüberliegenden, männlichen bzw.
steckerartigen Anschlüssen bzw. Anschlusselementen ergeben. Darüber hinaus
ist eine Öffnung 13, in welche die Anschlusselement-Verriegelungsglieder 12 der
Halteelemente 3, 8 eingesetzt werden, an einem mittleren Teil angeordnet.
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Die zwei Halteelemente sind das obere Halteelement 3, das an dem
Verriegelungsarm 7 seitlich des Gehäusekörpers 2 angebracht ist, und das
Halteelement 8, das an der unteren Seite angebracht ist, welche keinen
Verriegelungsarm aufweist. Die Ausbildung des oberen Halteelements 3 wird in
Einzelheiten beschrieben und die gleichen Bezugsziffern sind entsprechenden
Teilen des unteren Halteelements 8 gegeben.
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Das Halteelement 3, das aus einem geeigneten synthetischen Harz integral
geformt ist, wird, wie erwähnt, an der oberen Fläche des
Verbindergehäusekörpers 2 angebracht und mit den Anschlusselementen 4
verriegelt. Wo sich das Halteelement 3 über den Verriegelungsarm 7 erstreckt,
weist es einen U-förmigen Schlitz 20 mit der gleichen Breite wie die Ausnehmung
6 des Gehäusekörpers 2 auf. Die zwei seitlichen Teile 21 sind mittels eines
Verbindungsstücks 22 an der hinteren Seite verbunden, um den Schlitz 20 zu
definieren. Zwei Spaltblockierungsbereiche 23 stehen rückwärts an der hinteren
Seite des Verbindungsstücks 22 vor.
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Wenn das Halteelement 3 an den Verbindergehäusekörper 2 in seiner normalen
Verriegelungsposition angebracht ist, ist das Verbindungsstück 22 gerade vor dem
Vorsprung 18 des Verriegelungsarms angeordnet und überlagert den
Verriegelungsarm 7. Die Vorsprünge 23 sind an jeder Seite des Endteils des Arms
7 an den Spalten zwischen dem Arm 7 und den Seitenwänden 25 der
Ausnehmung 6 angeordnet, um so diese Spalte zu überlagern und diese
hierdurch zu blockieren. D. h., die Breite der Vorsprünge 23 ist gleich zu der oder
etwas größer als die Breite der Spalte zwischen dem Verriegelungsarm 7 und den
Seitenwänden 25. Wenn sich das Halteelement 3 an der normalen (vollständigen)
Verriegelungsposition befindet, befinden sich die Positionen des hinteren Endes
der Vorsprünge 23 beinahe in der gleichen vertikalen Ebene wie das hintere Ende
des Verriegelungsarms 7 oder sie sind etwas vor jener Ebene angeordnet. Zu
diesem Zeitpunkt ist die Diskrepanz zwischen dem hinteren Ende des
Verriegelungsarms 7 und dem Ende der Vorsprünge 23 in der Richtung von vorne
nach hinten so konzipiert bzw. bestimmt, um kleiner als der Durchmesser des
Drahtes W zu sein, selbst in dem Falle, wenn sich das Ende der Vorsprünge vor
dem hinteren Ende des Verriegelungsarms befindet.
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An den unteren Flächen der seitlichen Teile 21 (die dem Verbindergehäusekörper
2 gegenüberliegenden Flächen) sind die den Durchgängen 5 entsprechenden
Anschlusselement-Verriegelungsglieder 12 angeordnet. Von beiden Seiten des
Halteelements 3 sind die Halteelement-Seitenstücke 12, die vorstehen, um die
Seiten des Verbindergehäusekörpers 2 zu überlappen, so angeordnet, um
rückstellfähig verformbar zu sein. Die langen Schlitze 16 befinden sich in den
Halteelement-Seitenstücken 19.
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Weil sich kein Verriegelungsarm 7 an dem Verbindergehäusekörper 2 an der
unteren Seite befindet, ist das Halteelement 8 mit einem einzelnen Plattenteil 24
versehen. Die Anschlusselement-Verriegelungsglieder 12 sind an dessen oberer
Seite angeordnet.
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Die Operation bzw. Betriebsweise des Verbinderelements der Fig. 1 bis 4 ist wie
folgt. Als erstes werden die Halteelemente 3, 8 in die temporäre Position an dem
Verbindergehäusekörper 2 gebracht. D. h., die temporären
Verriegelungsvorsprünge 15 werden in die Schlitze 16 durch Biegen der
Halteelement-Seitenstücke 19 eingepasst bzw. eingebracht.
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Sodann werden die metallischen Anschlusselemente 4 in den Durchgängen 5
des Verbindergehäusekörpers 2 angeordnet. Die Anschlusselemente 4 werden
ein erstes Mal mittels der (nicht gezeigten) verformbaren Vorsprünge verriegelt,
die sich an den Wänden der Durchgänge 5 (oder alternativ an den
Anschlusselementen, wie oben erwähnt) befinden.
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Als nächstes werden die normalen Verriegelungsvorsprünge 26 in die Schlitze 16
durch Pressen bzw. Drücken der Halteelemente 3, 8 in Richtung zu dem
Verbindergehäusekörper 2 eingepasst bzw. eingebracht, um die normale
Verriegelungsposition zu erreichen. Zu diesem Zeitpunkt werden, weil die
Anschlusselement-Verriegelungsglieder 12 mit den Öffnungen 13 der
Anschlusselemente 4 in dem Verbindergehäusekörper 2 in Eingriff kommen, die
Anschlusselemente 4 ein zweites Mal verriegelt.
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Ferner verriegeln nunmehr an dem oberseitigen Halteelement 3 die Vorsprünge
23 die Spalte zwischen dem Verriegelungsarm 7 und den Seitenwandflächen 25
der Ausnehmung 6, wie in Draufsicht dargestellt. Zu der gleichen Zeit befinden
sich an der normalen Verriegelungsposition die Randpositionen der Vorsprünge
23 beinahe in der gleichen Ebene mit dem hinteren Ende des Verriegelungsarms
7 oder sind etwas vor jenem angeordnet. Da der Grad der Diskrepanz kleiner als
der Durchmesser des elektrischen Drahts W ist, kann der Draht W nicht in diese
Spalte hineingehen. Da die Spalte ferner zumindest teilweise an der temporären
Verriegelungsposition blockiert sind, kann der Draht W nicht leicht in die Spalte
hineingehen. Daher kann die Gefahr eines Einfangens von Fremdkörpern, zum
Beispiel eines Drahtes oder dergleichen, unter dem Verriegelungsarm 7 sowohl
an der normalen als auch an der temporären Verriegelungsposition verringert
werden und dementsprechend können die permanente Verformung oder eine
andere Schwierigkeit, die durch übermäßiges Anheben des Verriegelungsarms 7
durch den Draht W verursacht wird, vermieden werden.
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Als nächstes wird die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 8 beschrieben, in denen die gleichen Bezugsziffern
für Teile verwendet werden, die denjenigen der Fig. 1 bis 4 entsprechen. Es wird
daher auf eine detaillierte Beschreibung dieser Teile verzichtet. Bei dieser
Ausführungsform stehen die Spaltblockierungsbereiche 30 an dem hinteren Rand
des Halteelements 3 weiter abwärts vor, wenn verglichen mit den Vorsprüngen 23
nach Fig. 1 bis 4. Die Vorsprünge 30 blockieren die Spalte zwischen dem
Verriegelungsarm 7 und den Seitenwandflächen 25 in einer ähnlichen Art und
Weise, sie sind jedoch in die Spalte eingesetzt bzw. eingeführt, wenn das
Halteelement 3 an dem Verbindergehäusekörper 2 angebracht ist (vgl. Fig. 6 und
Fig. 8). Diese Ausbildung weist ebenfalls die gleiche Funktion und die gleiche
Wirkung wie die erste Ausführungsform auf.
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Die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme
auf die Fig. 9 bis 12 beschrieben, in denen die gleichen Bezugsziffern für Teile
verwendet werden, die denjenigen der Fig. 1 bis 4 entsprechen. Es wird daher auf
eine detaillierte Beschreibung dieser Teile verzichtet. Bei dieser Ausführungsform
weist der Verbindergehäusekörper 2 die gleiche Ausbildung wie bei der zweiten
Ausführungsform auf. Jedoch ist der Vorsprung 40 an dem hinteren Randteil des
Halteelements 3 durch ein Paar von entgegengesetzten bzw. gegenüberliegenden
Armen 41 gebildet (welche Spaltblockierungsbereiche bilden), die sich an
entgegengesetzten bzw. gegenüberliegenden Seiten des Verriegelungsarms 7
von dem Verbindungsstück 22 abwärts erstrecken. Weiterhin verbindet ein
Verbindungsstück 42 das Paar der Arme 41 an deren unteren Enden. Der
Verriegelungsarm 7 kann in die Öffnung 43 eingeführt bzw. eingesetzt werden, die
durch die vier Teile 22, 41, 41 und 42 umgeben ist. Jedoch wird, wenn sich das
Verbindungsstück 42 an der normalen Verriegelungsposition befindet, die
Operation des Verriegelungsarms 7 nicht behindert bzw. gehemmt.
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Diese Ausbildung verbessert die Festigkeit des mittleren Teils des Halteelements
3, da die Arme 41 durch das Verbindungsstück 42 gegenseitig verbunden sind.
Daher werden ein Biegen bei dem Einsetzen des Halteelements 3 und dessen
Verformung bei der Anwendung in wirksamer Weise verhindert. Derartige
Wirkungen sind insbesondere in dem Falle wirksam, in dem es eine Gefahr der
Verformung gibt, wenn das Halteelement 3 lang ist, wenn Mehrfachpole des
Verbinders vorhanden sind.
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Es ist ein Verbinder, der mit einem Paar von Halteelementen ausgerüstet ist,
veranschaulicht worden, jedoch kann einer mit einem Halteelement verwendet
werden und das Halteelement braucht nicht ein von dem Verbindergehäusekörper
getrennter Körper zu sein. Das Halteelement kann in einer integrierten Beziehung
mit dem Verbindergehäusekörper sein, mit dem es durch Scharniere bzw.
Gelenke oder dergleichen verbunden ist.