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DE69707041T2 - Rad für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Rad für Kraftfahrzeuge

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DE69707041T2
DE69707041T2 DE1997607041 DE69707041T DE69707041T2 DE 69707041 T2 DE69707041 T2 DE 69707041T2 DE 1997607041 DE1997607041 DE 1997607041 DE 69707041 T DE69707041 T DE 69707041T DE 69707041 T2 DE69707041 T2 DE 69707041T2
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DE
Germany
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rim
wheel
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wheel according
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DE1997607041
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Alain Vaxelaire
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Compagnie Generale des Etablissements Michelin SCA
Original Assignee
Compagnie Generale des Etablissements Michelin SCA
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Rad für Kraftfahrzeuge.
  • Die Räder von Kraftfahrzeugen sind im allgemeinen von zwei Stahlteilen, der Scheibe und der Felge, gebildet, die durch Pressen oder durch Verformung von Profilen hergestellt sind und dann durch Schweißen zusammengebaut sind. Die Verwendung von Stahl gestattet es, sehr gute mechanische und thermische Leistungen zu erzielen, aber mit schweren Rädern. Bei der Betonung, die gegenwärtig auf Energieeinsparungen gelegt wird, ist es nun eine große Sorge von Kraftfahrzeugkonstrukteuren, die Masse der Kraftfahrzeugelemente zu verringern, wie der Räder, zum Zweck, den Benzinverbrauch zu mindern und die Manövrierfähigkeit der Fahrzeuge zu verbessern.
  • Es wurde die Benutzung von Verbundmaterial vorgeschlagen, um einen erheblichen Massenvorteil zu verwirklichen, aber es kann schwierig sein, in den erhaltenen Rädern ausreichende mechanische Eigenschaften zu erzielen, und außerdem ergeben sich Probleme bei der Abfuhr von Wärmeenergie, die durch die Bremsscheiben übertragen wurde.
  • Aus diesem Grund wurden andere Lösungen entwickelt, wie Räder, die man im folgenden "Hybridräder" nennen wird, und die eine Metallscheibe aufweisen, die gleichzeitig die Eigenschaften der Beständigkeit und der Wärmeleitung sicherstellen, sowie eine Felge aus Verbundmaterial, die es gestattet, einen Gewichtsvorteil zu erreichen.
  • Ein Rad, das die Merkmale des Oberbegriffes des Anspruchs 1 aufweist, ist im Dokument AU-B-524 458 beschrieben.
  • Die Herstellung solcher Räder hat aber ein neues Problem in Erscheinung gebracht, das in der Verformung der Felgengruppe unter Wirkung des Aufpumpdruckes des Reifens und äußerer Spannungen liegt, die im Verlauf des Abrollens auftreten, die erheblich bedeutender ist, wenn die Felge aus einem Verbundmaterial hergestellt ist, als aus einem Metall.
  • Die Anmelderin hat überraschenderweise festgestellt, daß es eine spezifische Aufteilung der Massen in der Felge gestatten wird, diesen Nachteil zu mildern.
  • Das erfindungsgemäße Rad, das eine Felge aus Verbundmaterial und eine Metallscheibe aufweist, die miteinander zusammengebaut sind, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Felge Ankoppelungsränder trägt, von denen mindestens einer einen axialen Querschnitt aufweist, der mindestens einen U-förmigen Hohlraum bietet.
  • Dieser neue Aufbau eines Ankoppelungsrandes verleiht dem Rad auf Höhe dieses Endes eine größeres Beharrungsvermögen und einen axialen Querschnitt mit größerer Oberfläche, was es gestattet, eine bessere Steifigkeit zu erzielen. Dieser neue Aufbau kann vorteilhafterweise bei jedem Ankoppelungsrand ralisiert werden.
  • Um einen solchen Aufbau genau herzustellen, ist die Felge durch Abformen hergestellt.
  • Andere Merkmale und Vorzüge der Erfindung werden aus der Lektüre eines Ausführungsbeispiels eines Rades nach der Erfindung ersichtlich, unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, in welchen:
  • - Fig. 1 ein Axialschnitt des erfindungsgemäßen Rades ist,
  • - Fig. 2 eine Vergrößerung der Einzelheit A der Fig. 1 nach einer ersten Ausführungsvariante des Rades ist, das in der genannten Fig. 1 dargestellt ist, und
  • - Fig. 3 eine Vergrößerung der Einzelheit A der Fig. 1 nach einer zweiten Ausführungsvariante des Rades ist, das in der genannten Fig. 1 dargestellt ist.
  • Nach Fig. 1 weist das Rad 1 eine Felge 2 und eine Scheibe 3 auf die miteinander zusammengebaut sind.
  • Die Scheibe 3 weist in ihrem mittigen Teil Löcher bzw. Bohrungen 4 auf, die zur Befestigung des Rades auf einer Achse (nicht gezeigt) bestimmt sind, sowie eine Öffnung 5 zur Zentrierung des Rades 1 bezüglich der genannten Achse Die Scheibe 3 weist auch einen Umfangsrand 6 zum Zusammenfügen mit der Felge 2 auf.
  • Die hohlzylinderförmige Felge 2 weist an ihren Umfangsenden Ankoppelungsränder 8 und 9 für die Wülste eines Reifenmantels (nicht gezeigt) auf.
  • Die Felge 2 weist auch in herkömmlicher Weise einen Sitz 11 zur Aufnahme des einen der Wülste auf, der zwischen dem Rand 9 und einer Ausstülpung 10 zum Halten des genannten Wulstes in seiner Lage gelegen ist, die üblicherweise mit dem englischen Wort "hump" bezeichnet wird, sowie eine Nut bzw. Auskehlung 13, die mit dem Sitz 11 durch ein kreisringförmiges Felgenstück 12 verbunden ist.
  • In der Folge der Beschreibung wird man die gemeinsamen Elemente in den verschiedenen Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnen.
  • Die Verformung aufgrund des Aufpumpdruckes der Reifen verteilt sich beiderseits des Stücks 12, auf dessen Höhe die Verbindung zwischen der Felge 2 und der Scheibe 3 gelegen ist. Diese Verformung ist, wie man schon vorher genau ausgeführt hat, größer, wenn die Felge aus einem Verbundmaterial hergestellt ist, und dies besonders im Fall thermoplastischer Materialien, als bei einem Metall. Nun gestatten es die zwingenden Bedingungen des Raumbedarfes der Bremsscheiben, der Radgewichte und der Auswuchtung, die Hybridräder beachten müssen, nicht, eine Vergrößerung der Dicke der Felge herbeizuführen.
  • Diese Verformung wirkt sich besonders durch ein Einsinken der Ränder 8 und 9 und des Teils der Felge 2 aus, der jeweils zwischen dem Stück 12 und dem Rand 8 sowie zwischen dem Stück 12 und dem Rand 9 gelegen ist. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß das Einsinken für den Rand 8 und die Zone der Felge 2 wesentlicher ist, die zwischen dem genannten Rand und dem Stück 12 gelegen ist, und zwar in dem Maße, in dem dieser Rand 8 weiter vom Stück 12 entfernt ist. Zum Zweck, zu vermeiden, daß dieses Einsinken zu erheblich wird, ist es notwendig, eine größere Steifigkeit des Randes 8 zu haben.
  • Eine zu große Steifigkeit der Ankoppelungsränder läuft jedoch Gefahr, während des Aufbringens der Spannung, die vom Aufpumpdruck der Reifen gebildet ist, auf die Felge 2 eine Verformung der Felge 2 herbeizuführen, die einem Einsinken des mittigen Teils der Felge 2 zur Mitte des Rades 1 hin entspricht, was nicht wünschenswert ist.
  • So besitzt, damit die Felge 2 eine ausreichend steife Unterstützung für den Reifenmantel bildet, der Rand 8 einen axialen U-Querschnitt, der sich über den gesamten Umfang der Felge erstreckt. Diese spezielle Form gestattet es, während die Masse auf Höhe des Ankoppelungsrandes 8 und demnach die Steifigkeit erhöht wird, gleichzeitig die Wahrung einer gewissen Flexibilität des Randes. Außerdem hat die Anmelderin überraschend festgestellt, daß zum Sicherstellen der Steifigkeit keinerlei ergänzende Verstärkung bei diesem U-förmigen Aufbau nötig ist.
  • Wie man bereits vorangehend gesehen hat, liegt die Erscheinung des Einsinkens auch auf Höhe des Ankoppelungsrandes 9 vor, wenn auch in geringerer Stärke als für den Ankoppelungsrand 8, und es ist zweckmäßig, auch die Steifigkeit des Randes 9 zu verstärken.
  • Im übrigen wirkt sich die Verformung aufgrund des Aufpumpdrucks der Reifen auch in einer gleichmäßigen Einziehung der Felge 2 im Durchmesser aus. Um diese Einziehung zu begrenzen, ist es wesentlich, daß der axiale Querschnitt der Ankoppelungsränder 8, 9 ausreichend groß ist.
  • Die Verstärkung, die es gestattet, diesen beiden Bedingungen zu entsprechen, stimmt zum Beispiel mit dem Ausführungsbeispiel überein, das in Fig. 1 gezeigt ist und in dem die beiden Ankoppelungsränder 8 und 9 einen axialen U-Querschnitt haben. Man könnte aber auch ins Auge fassen, Ankoppelungsränder 8 und 9 herzustellen, die an Stelle eines U-Querschnitts eine massive Form mit einer Dicke aufweisen, die viel größer ist als der Rest der Felge 2. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß eine solche Lösung aus dem Blickpunkt der Einziehung im Umfang von Interesse ist, aber wegen der Gefahr, eine zu große Steifigkeit zu erzielen, wie schon vorher erläutert, erhebt eine solche Ausführung andere Probleme.
  • Tatsächlich ist aus Gründen der Kosten, der schnellen Ausführung und der Einfachheit das interessanteste Herstellungsverfahren der Felge der Spritzguß. Nun ist es, damit dieser ordnungsgemäß durchgeführt wird, wesentlich, daß die Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung des Materials in der Form an jeder Stelle im wesentlichen dieselbe ist, um die Homogenität des hergestellten Stücks zu garantieren. Im Falle sehr dicker Ankoppelungsränder erhält man entsprechend der Höhe sehr unterschiedliche Geschwindigkeiten im Rand, in dem sich das auslaufende Material absetzt. Außerdem ist die Erscheinung des Einsinkens, die während der Abkühlung des Materials auftritt, dann im Inneren des Bauteils viel erheblicher als an der Oberfläche, was sich als ein Fehler auf das Bauteil auswirkt.
  • Für jeden Ankoppelungsrand ist die U-Form seines axialen Querschnitts durch einen äußeren U1 und inneren U3 Arm des U gebildet, die durch ein Segment U2 verbunden sind. Die Arme U1 und U3 eines jeden U sind im wesentlichen parallel zur Achse des Rades 1 öffnen sich zur Außenseite des genannten Rades. So entsprechen die ringförmigen Wände 81 und 82 des Ankoppelungsrandes 8, die jeweils den äußeren Arm U1 und das Segment U2 zum Axialschnitt haben, im wesentlichen der Form eines herkömmlichen Ankoppelungsrandes, während die ringförmige Wand 83, die den inneren Arm U3 zum Querschnitt hat, eine radiale, ringförmige Verstärkungsrippe bildet. Dasselbe gilt für den Ankoppelungsrand 9, dessen Wände mit den Nummern 91, 92 und 93 bezeichnet sind, analog zu denen des Randes 8.
  • Dank dieses U-förmigen Axialschnitts der Ankoppelungsränder 8 und 9 kann die Wirkung des Aufpumpdrucks des Reifens nur eine kleine Verformung auf der Felge 2 hervorrufen, die gleichwohl das Profil der genannten Felge bewahrt.
  • Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Ankoppelungsränder 8 und 9 einen Axialschnitt aufweisen können, der mehrere U-förmige Höhlungen aufweist. Man kann Ankoppelungsränder 8 und 9 anstreben, deren Axialschnitt eine Rechenform aufweist und somit mehrere U-förmige Höhlungen bildet, wie ihn die Fig. 2 und 3 zeigen, die Axialschnitte mit zwei U-förmigen Höhlungen aufweisen.
  • Die Lage dieser Höhlungen in Bezug auf den Sitz 11 und genauer des Armes des U, der zur Außenseite der Felge 2 hin gelegen ist, ist eine Funktion der Höhe der Ränder, die notwendig ist, um eine optimale Ankoppelung der Wülste des Reifenmantels zu gestatten. Die Anordnung der anderen Arme, die die beiden U-förmigen Höhlungen begenzen, kann entsprechend mehrerer Varianten ausgeführt werden, wie sie beispielsweise in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind:
  • - die eine (Fig. 2) bedeutet eine Aufteilung einer U-förmigen Höhlung, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, in zwei, und
  • - die andere (Fig. 3) bedeutet eine Verdoppelung einer U-förmigen Höhlung, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, zur Innenseite der Felge 2 hin.
  • Im übrigen können diese neuen Bauweisen des Ankoppelungsrandes auch für Aspekte vorteilhaft sein, die von der Verformung völlig veschieden sind, wie zum Beispiel das Gestatten des Einrastens einer Zierleiste in eine betreffende Ankoppelungshöhlung.
  • Der Zusammenbau von Felge 2 und Scheibe 3 kann durch unterschiedliche Techniken bewirkt werden, doch die Erfindung eignet sich ganz besonders gut zur Durchführung eines Zusammenbaus, bei dem die Scheibe 3 in die Felge 2 aus Verbundmaterial eingeschlossen ist. Ein solcher Zusammenbau wird durch Aufformen der Felge 2 auf den Anbaurand 6 gebildet, der von der Scheibe 3 getragen wird, und zwar derart, daß der genannte Rand in das ringförmige Stück 12 eingelassen wird. Um im Stück 12 keine Bruchstellen zu erzeugen, erstreckt sich der Anbaurand 6 im Inneren des genannten Stückes 12 über dessen gesamte Länge.
  • So besitzt das Rad 1 nach der Erfindung gleichzeitig die notwendigen mechanischen und thermischen Eigenschaften, ohne eine Zone großer Brüchigkeit zu bieten. Dieses Rad stellt eine solide und zuverlässige Verbindung zwischen der Felge und der Scheibe her.
  • Man wird nun kurz das Verfahren zur Herstellung eines Rades nach der Erfindung beschreiben. Es besteht in einem ersten Schritt in der Herstellung der Metallscheibe 3. Diese Herstellung kann herkömmlich durch Prägen oder durch jede andere, bekannte Technik erfolgen.
  • Die Scheibe 3 kann aus einem Metall gebildet sein, wie einem Stahl, Aluminium, Magnesium oder einer Legierung aus Aluminium und Magnesium. Die Dicke der Scheibe 3 sowie die anderen Merkmale des Materials sind in Abhängigkeit von den Eigenschaften des Fahrzeugs gewählt, an dem das Rad angebracht werden soll.
  • Die erhaltene Scheibe 3 wird dann in einer Form angeordnet, die ihren Anbaurand 6 umgibt und die Abdichtung zwischen dem Teil der Scheibe 3, auf den aufzuformen ist, und dem Rest der Scheibe 3 sicherstellt.
  • In einem zweiten Schritt wird das Verbundmaterial, das die Felge 2 bildet, in die Form bevorzugt an mehreren Stellen eingespritzt, um eine homogene Materialverteilung in der Felge 2 zu erhalten. Das Material verteilt sich so in der gesamten Felge 2.
  • Verschiedene Verbundmaterialien können zweckmäßig sein, wie zum Beispiel ein Harz, das mit langen Fasern verstärkt ist, oder ein thermoplstisches Material, das mit kurzen Fasern verstärkt ist. Indessen sind verstärkte oder nichtverstärkte thermoplastische Materialien besonders geeignet, weil die Zeit eines Zyklus, der zum Vorgang des Aufformens erforderlich ist, kürzer ist als im Fall eines warmaushärtenden Materials. Zahlreiche thermoplastische Materialien können zur Herstellung dieser Felge benutzt werden, und als Beispiel wird Polyamid 6.6 genannt, das mit Glasfasern verstärkt ist.
  • Dieses einfache und wenig kostspielige Herstellungsverfahren gestattet es, Räder in einer sehr kurzen Zykluszeit herzustellen, und ist daher auf industrieller Ebene sehr interessant.
  • Außerdem gestattet dieses Verfahren bei Felgen mit derselben Abmessung, Räder mit einer großen Vielfalt angebotener Kombinationen herzustellen, indem man die Konstruktion der Scheibe ändert, aber gleichzeitig für den Anbaurand dieselbe Geometrie bewahrt.

Claims (7)

1. Rad für Kaltfahrzeuge, das eine Felge (2) aus Verbundmaterial und eine Scheibe (3) aus Metall aufweist, die miteinander zusammengebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge (2) Ankoppelungsränder (8, 9) aufweist, von denen mindestens einer einen Axialschnitt aufweist, der mindestens eine U-förmige Höhlung darbietet, die sich über den gesamten Umfang der Felge erstreckt.
2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (U1, U3) des U im wesentlichen parallel zur Achse des Rades (1) verlaufen und sich zur Außenseite des genannten Rades hin erstrecken.
3. Rad nach irgendeinem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Axialschnitt eines jeden der Ankoppelungsränder mindestens eine U-förmige Höhlung darbietet.
4. Rad nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Axialschnitt mindestens eines der Ankoppelungsränder (8, 9) mehrere U-förmige Höhlungen darbietet.
5. Rad nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge (2) aus einem thermoplastischen Material gebildet bzw. geformt ist.
6. Rad nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge (2) durch Abformung hergestellt ist.
7. Rad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge (2) auf einen Anbaurand (6) aufgeformt ist, der von der Scheibe (3) getragen ist.
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