DE69705783T2 - Verbessertes motorisiertes landwirtschaftliches Arbeitsgerät - Google Patents
Verbessertes motorisiertes landwirtschaftliches ArbeitsgerätInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Agrarmaschine nach den Merkmalen des Obergriffs des unabhängigen Anspruchs 1, wie insbesondere in FR-A-2.457.627 beschrieben. Sie betrifft insbesondere eine Mehrzweckmaschine, die insbesondere mit Rädern versehen ist, und als Agrarmaschine dienen kann, oder die mit Werkzeugen versehen ist, und als eine Hackmaschine dienen kann.
- In dieser Zeit werden die Sicherungsnormen zur Beschränken der Unfallgefahr immer drakonischer bei der Verwendung von Agrarmaschinen. Dabei, verpflichten einige gesetzlichen Regelungen dazu, diese Maschinen mit Sicherungsgriffen zu versehen, die den Motor auszuschalten, wenn der Benutzer einen solchen Sicherungsgriff los lässt. Solche Sicherungselemente sind vorteilhaft dadurch, daß sie die Agrarmaschine bei einem Problem anhalten. Für viele Agrarmaschinen, wie in EP 0.242.443 beschrieben, wobei diese Sicherungselemente den Motor lediglich anhalten, sind diese Maschinen jedoch in einer Freilaufkonfiguration beim losgelösten Sicherungsgriff. Solche Agrarmaschinen können daher, insbesondere auf abfallenden Geländen, weiterfahren oder zurückfahren, mit dem mit solchen unkontrollierten Bewegungen verbunden Gefahr. Es muß festgestellt, daß einige Agrarmaschinen mit einer Parkbremse zum Abhelfen dieses Nachteils versehen sind. Bei einem Problem, reagiert der Benutzer jedoch nicht unbedingt sofort, indem er diese Parkbremse betätigt. Weiterhin sind keine Sicherungselemente in dieser Zeit vorhanden, die eine Gewährleistung gegen einen Steuerfehler oder einen Funktionsfehler von dieser ermöglichen.
- Die vorliegende Erfindung betrifft das Abhelfen dieser Nachteilen und hat die wesentliche Aufgabe, eine Agrarmaschine mit einem sehr einfachen Bauart, und daher mit geringen Herstellungskosten und einer sehr guten Zuverlässigkeit anzugeben, welche Agrarmaschine vorgesehen ist, um sich auf Geländen von beliebigen Oberflächen anzuhalten, wenn der Benutzer diese Maschine nicht mehr kontrolliert.
- Die Erfindung hat die ändere Aufgabe, eine Agrarmaschine anzugeben, die eine Leerlaufstellung hat, in der die Betätigungen erleichtert sind.
- Die Erfindung hat die andere Aufgabe, eine Agrarmaschine anzugeben, die für das Vermeiden eines unwünschbares Starten bei schnellem Rücklauf vorgesehen ist.
- Zu diesem Zweck, betrifft die Erfindung eine Agrarmaschinen, deren zweite mechanische Verbindungsanlage besteht aus:
- - einem Schieberad, montiert um die Hauptwelle, und geeignet für seine axiale Bewegung auf einer vorbestimmten Strecke entlang der genannten Hauptwelle und für seinen Drehantrieb mit dieser,
- - einem ersten Planetenrad, sogenanntem langsamlaufplanetenrad, montiert an einer zur Hauptwelle parallelen Welle, und angeordnet zum Eingreifen ins Schieberad in einer vorbestimmten Endstellung dieses Schieberads entlang der genannten Hauptwelle,
- - einem zweiten Planetenrad, sogenanntem schnelllaufplanetenrad, montiert an einer zur Hauptwelle parallelen Welle, wobei das genannte zweite Planetenrad einen kleineren Durchmesser als diesen des ersten Planetenrads aufweist, und zum Eingreifen ins Schieberad in einer Vorbestimmten Stellung dieses Schieberads entlang der Hauptwelle angeordnet ist, welche Stellung bezüglich dessen Eingriffsstellung ins ersten Planetenrad von einem der Strecke des genannten Schieberads entsprechenden Abtand axial versetzt ist,
- - elastischen Mitteln, geeignet für die Einwirkung auf das Schieberad, so daß es in seiner Eingriffsstellung ins erste Planetenrad gehalten ist,
- - Bewegungsmitteln zum Bewegen des Schieberads nach seiner Eingriffsstellung ins zweite Planetenrad gegen die Wirkung der elastischen Mittel,
- - Betätigungsmitteln zum Betätigen der genannten Bewegungsmittel zum Bewegen des Schieberads, und
- - Verbindungsmitteln, verbindend jedes Planetenrad mit der Annahmewelle.
- Die Erfindung betrifft die Ausführung einer Agrarmaschine, deren zweite mechanische Verbindungsanlage in der Langsamlaufstellung natürlich sich befindet dadurch, daß der Schieberad von elastischen Mitteln belastet ist, so daß er in seiner mit dem ersten Planetenrad eingekuppelten Stellung gehalten ist.
- Also, wenn die erste mechanische Verbindungsanlage in der ausgekuppelten Stellung beim angehaltenen oder gestarteten Motor ist, ist die Agrarmaschine wegen der großen Übersetzung ins Langsame der zweiten mechanischen Verbindungsanlage automatisch am Boden gebremst. Dabei, ist diese Agrarmaschine insbesondere vorgesehen, um sich auf Geländen von beliebigen Oberflächen anzuhalten, wenn der Benutzer diese Maschine nicht mehr kontrolliert.
- Es muß zudem festgestellt, daß diese Agrarmaschine insbesondere einfach ist, wobei der Übergang zwischen dem Langsamlauf und dem Schnellauf durch die einfache Bewegung eines Schieberads entlang der Hauptwelle erreicht ist.
- Nach einer bevorzugten Ausführungsmode:
- - ist die erste mechanische Verbindungsanlage für den Drehantrieb der Hauptwelle in einer oder anderer Richtung geeignet, so daß sie die Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung der Agrarmaschine erlaubt, und
- - umfassen die Führungsmittel zwei Pfluggriffe mit jeweils Steuermitteln, wobei die Steuermittel aus einem Vorlauf- bzw. Rücklaufgriff bestehen, welcher mit der ersten mechanischen Verbindungsanlage zur Auswahl der Drehrichtung der Hauptwelle verbunden ist.
- In diesem Fall, umfassen die Betätigungsmittel zum Betätigen der Bewegungsmittel zum Bewegen des Schieberads weiter einen Griff, sogenannten Schnelllaufgriff, der am mit dem Rücklaufgriff versehenen Pfluggriff montiert ist.
- Diese Anordnung erlaubt ein unwünschbares Starten bei schnellem Rücklauf zu vermeiden. Wenn die erste mechanische Verbindungsanlage in Rückwärtsgang eingekuppelt ist, erfolgt das Starten nämlich obligatorisch bei Langsamlaufbedingungen wegen der Naturstellung des Schieberads. Es muß zusätzlich festgestellt, daß der Rücklaufgriffs und der Langsamlaufgriffs wegen ihrer Anordnung an der gleichen Pfluggriff nicht gleichzeitig betätigt werden können, außer wenn der andere Pfluggriff los gelassen ist, und diese Griffe mit den beiden Händen betätigt sind.
- Es muß ohnehin festgestellt, daß dieser Übergang in schnellen Vorlauf zwei Betätigungen erfordert, was ein beliebiges Benützungsfehler mit diesem Lauf eliminiert.
- Nämlich, erfordert dieser Übergang in Schnellauf, den Schnellaufgriff zunächst zu betätigen, der die Bewegung des Schieberads zu seiner mit dem zweiten Planetenrad eingekuppelten Stellung gegen die Wirkung der elastischen Mittel steuert.
- Danach, während dieser Griff betätigt ist, muß der Kupplungsgriff für des Vorlaufs betätigt werden.
- Nach einem anderen Merkmal der Erfindung, das die zweite mechanische Verbindungsanlage betrifft,
- - besteht das Schieberad aus zwei koaxialen angebauten Rädern mit verschiedenen Durchmessern,
- - die Planetenräder sind montiert an einer gemeinsamen zur Hauptwelle parallelen Welle, und so angeordnet, daß das Langsamlaufplanetenrad ins Rad von kleinerem Durchmesser des Schieberads, und das Schnelllaufplanetenrad ins Rad von größerem Durchmesser des Schieberads eingreift, und
- - die Verbindungsmittel umfassen eine Verbindungskette mit einem Zahnrad, angeordnet zum Eingreifen ins Schnelllaufplanetenrad.
- Nach einer bevorzugten Ausführungsmode, sind die Bewegungsmittel zum Bewegen des Schieberads für dessen Positionierung gegen die Wirkung der elastischen Mittel in eine Stellung, sogenannte Leerlaufstellung, geeignet, in der sich das genannte Schieberad in einer Zwischenstellung zwischen den Planetenrädern befindet, in der es nicht mit diesen eingekuppelt ist.
- Diese Leerlaufstellung, die beim Bewegen des Schieberads auf einer Strecke kleiner als die Strecke für die Übergang in den Schnelllauf auf eine sehr einfache Weise erreicht ist, ermöglicht das leichte Steuern der Agrarmaschine beim angehaltenen oder gestarteten Motor, und insbesondere das leichte Umkehren am Reihenende.
- Nach einem anderen Merkmal der Erfindung, umfaßt die Hauptwelle ein geripptes mittleres Teilstück von einer zumindest der Strecke des Schieberads entsprechenden Länge, wobei das genannte Schieberad eine Kontaktfläche mit der genannte Hauptwelle aufweist, die mit Nuten versehen ist, dem genannten gerippten Teilstück entsprechen.
- Zusätzlich, für die Bewegungen des Schieberads und nach einer bevorzugten Ausführungsmode:
- - aufweist die Hauptwelle auf einer Portion ihrer Länge mit dem gerippten Teilstück eine Längsbohrung, die sich in Höhe eines der Enden des genannten Hauptteilstücks öffnet, wobei das gerippte Teilstück einen Umfangswand ausweist, in dem eine Längsöffnung durchgebohrt ist,
- - die Bewegungsmittel zum Bewegen des Schieberads umfassen:
- · eine Stange, gelagert in der Bohrung der Hauptwelle, und von einer für die Erstreckung in der Verlängerung der genannten Hauptwelle geeigneten Länge, wobei die genannte Stange am Schieberad durch einen sich durch die Langsöffnung im gerippten Teilstück erstreckenden Teil befestigt ist,
- · ein Anschlagorgan, sogenanntes festes Anschlagorgan, montiert um eine Stange in Höhe deren Endes, und befestigt undrehbar und unverschiebbar an dieser Stange, und ein Anschlagorgan, sogenanntes bewegliches Anschlagorgan, drehbar und verschiebbar bezüglich der genannten Stange, und blockiert unverschiebbar bezüglich dem Rahmen, wobei die elastischen Mittel aus einer zylindrischen Schraubendruckfeder, montiert um die Stange zwischen den genannten Anschlagorganen, bestehen,
- · einen Hebel, sogenannten Schnelllaufhebel, gelenkig am Rahmen um eine zur Asche der Hauptwelle senkrechte Achse, und geeignet für die Berührung mit dem Ende der Stange, so daß er diese Stange in eine axiale Bewegung gegen die Wirkung der elastischen Mittel bei seinem von den Betätigungsmitteln erzeugten Schwenken bringt.
- Weiterhin, und für das Erreichen der Leerlaufstellung, umfaßt die Agrarmaschine dann bevorzugt:
- - einen zweiten Hebel, sogenannten Leerlaufstellungshebel, der am Rahmen um dieselbe Gelenkachse wie der Schnelllaufhebel gelenkig ist, wobei der genannte Hebel Betätigungsmitteln zugeordnet ist, die sich für das Steuern seiner Schwenkung eignen, und einen Berührungsanschlag mit dem Schnelllaufhebel aufweist, welcher so angeordnet ist, daß er die gleichzeitige Schwenkung der beiden Hebel bei der Betätigung des Leerlaufstellungshebels erzeugt,
- - ein Anschlagorgan, angeordnet zum Begrenzen des Schwenkwinkels des Leerlaufstellungshebels und demzufolge des Schnelllaufhebels auf einen Wert, der eine axiale Bewegung der Stange, entsprechend der Leerlaufstellung des Schieberads, erlaubt.
- Nach einem anderen Merkmal der Erfindung, der Motor eine Kurbelwelle und eine Steuerwelle, angetrieben in Drehung in Gegenrichtungen, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der erste mechanische Verbindungsanlage umfaßt:
- - eine Vorlaufrolle, montiert an der Kurbelwelle, und eine Rücklaufrolle, montiert an der Steuerwelle,
- - zwei angebaute Annahmerolle, montiert an der Hauptwelle,
- - zwei Keilriemen, verbindend die Vorlaufrolle und die Rücklaufrolle mit jeweils den angebauten Rollen,
- - einen Kippträger, gelenkig um eine zur der Hauptwelle parallele Achse, um unter drei Stellungen kippbar zu sein, nämlich:
- · einer extremen Stellung, sogenannter Vorlaufstellung, zum Spannen des der Vorlaufrolle zugeordneten Keilriemens,
- · einer Zwischenstellung, sogenannter ausgekuppelter Stellung, und
- · einer extremen der ersten Stellung entgegengesetzten Stellung, sogenannter Rücklaufstellung, zum Spannen des der Rücklaufrolle zugeordneten Keilriemens,
- - und Steuermitteln zum Steuern der Stellung des Kippträgers.
- Andere Merkmale, Aufgaben und Vorteile werden sich aus der detaillierten nachfolgenden Beschreibung anhand von zugehörigen Zeichnungen ergeben, die ein bevorzugtes, exemplarisches und unbegrenzendes Ausführungsbeispiel darlegen. In diesen Zeichnungen, die ein integrierender Bestandteil der Erfindung sind, zeigt es:
- Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Agrarmaschine,
- Fig. 2 ein Längsschnitt durch eine Ebene A, der die beide mechanische Verbindungsanlage repräsentiert,
- Fig. 3 ein vergrößerter Querschnitt durch eine Ebene B,
- Fig. 4, 5, 6 Ansichten in Perspektive, die die zweite mechanische Verbindungsanlage beziehungsweise in der Langsamlaufstellung, Leerlaufstellung und Schnelllaufstellung repräsentiert,
- und Fig. 7 detaillierte Ansicht des Leerlaufstellungshebels und des Schnelllaufhebels.
- Die Verbesserte Agrarmaschine, repräsentiert exemplarisch in den Figuren, weist üblich einen Rahmen 1 aus, der einen Motor 2 für den Drehantrieb einer Querkurbelwelle 3 und einer Quersteuerwelle 4 in Gegenrichtungen trägt. Diese Maschine ist natürlich mit einem Behälter 5, einer Lenkstange 6 mit zwei Pfluggriffen 7, 8 und allen üblichen Elementen für diesen Typ von Maschine versehen.
- Nach der Erfindung, ist die Maschine mit zwei Verbindungsanlagen versehen, die detailliert darunter beschrieben sind.
- - einer ersten Verbindungsanlage, die die Drehbewegung zu einer Hauptwelle 9 überträgt, und die Einstellung der Laufrichtung der Maschine erlaubt,
- - einer zweiten Verbindungsanlage, die die Drehbewegung der Hauptwelle 9 zu einer tiefliegenden Annahmewelle 10 überträgt, an der nach der vorgesehenen Benützung Landräder 11 oder rotierende Bearbeitungsgeräte, wie Fräser, Schnittwerkzeuge usw. montiert sind. Diese zweite Verbindungsanlage erlaubt insbesondere in hervorragenden Wirtschafts-, Zuverlässigkeit- und Flexibilitätbedingungen die Drehgeschwindigkeit der Agrarmaschine zum Anpassen an die auszuführende Arbeit auszuwählen. Die erlaubten Geschwindigkeiten bestehen aus einem Langsamlauf für das Pflügen (die Maschine ist an Landrädern 11 montiert und ist mit einer Pflugschar versehen) und den Rücklauf, und aus einem Schnellauf für die Drehung von Fräsern, den Pflügenleerlauf, und die Bewegungen mit einem Anhänger.
- Es muß weiter festgestellt, daß die beschriebene Agrarmaschine, die ein Modell mit nur zwei Drehgeschwindigkeiten ist, auch mit üblichen Elementen, wie einem Schaltgetriebe, einem Geschwindigkeitsvariatorgetriebe zum Einstellen der erlaubten Geschwindigkeiten, im Rahmen der Erfindung versehen sein kann.
- Zunächst, weist die erste Verbindungsanlage eine Vorlaufantriebsrolle 12, montiert an der Kurbelwelle 3, und eine Rücklaufantriebsrolle 13, montiert an der Steuerwelle 4, auf. Diese zwei Antriebsrollen 12, 13 sind durch zwei Keilriemen 17, 18 mit einer Annahmerolle 14 verbunden, die an der Hauptwelle 9 montiert ist, und deren Scheibenkranz zwei angebaute Scheibenrillen 15, 16 hat.
- Es muß weiter festgestellt, daß die Vorlaufantriebsrolle 12 und die Annahmerolle 14, wie repräsentiert in Fig. 2, so angeordnet sind, daß der Keilriemen 17, verbindend miteinander die genannten Rollen, einen gespannten Obertrumm in der ausgekuppelten Stellung aufweist. Nämlich, wenn die Maschine angehalten ist, erlaubt diese Anordnung, die den Rücklauf der Maschine vermeidende Bremskraft zu erhöhen, die von der zweiten darunter beschriebenen Verbindungsanlage mittels der Reibung des Keilriemens 17 innerhalb der Scheibenrillen der Rollen 12, 14 erzeugt ist.
- Zusätzlich, weist der Keilriemen 18, verbindend die Rücklaufantriebsrolle 13 mit der Annahmerolle 14, einen Querschnitt auf, dessen Dimensionen kleiner als die Dimensionen der Scheibenrille 16 der genannten Annahmerolle sind. Diese Keilriemen liegt deshalb nur am ebenen Boden der Scheibenrille 16 der Annahmerolle 14 an, und stört nur sehr wenig den Lauf der Maschine auf, wenn diese vorwärts bewegt.
- Zusätzlich, bei Rückbewegung, wenn der Fahrer gegen ein Hindernis gedrückt ist, gleitet die Rolle am ebenen Boden der Scheibenrille und begrenzt den Druck.
- Diese erste Verbindungsanlage umfaßt auch einen Kippträger 19, die um eine zur der Hauptwelle 9 parallele Achse 20 kippbar gelenkig ist, so daß drei Laufstellungen erreichen sind (Vorwärtslaufstellung, ausgekuppelter Stellung, Rücklaufstellung). Dieser Kippträger 19 hat in einer Vorderansicht die Form der Buchstabe L, an deren Schenkel Rollen 21, 22 jeweils montiert sind, wobei die genannten Rollen quer versetzt sind, und die erste Rolle 21 unter dem Untertrumm des Vorlaufkeilriemens 17, und die zweite Rolle 22 über dem Obertrumm des Rücklaufkeilriemens 18 angeordnet ist.
- Die Stellung dieses Kippträgers 19 ist durch zwei Kabel 23, 24 mit Ausgleichfedern 25, 26 gesteuert.
- Der Kabel 23 ist mit einem Handgriff 27, montiert am linken Pfluggriff 7 der Lenkstange 6, verbunden, und erlaubt das Vorwärtskippen des Kippträgers 19, so daß die Rolle 21 den Vorlaufkeilriemen 17 spannt.
- Der Kabel 24 ist seinerseits mit einem Handgriff 28, montiert am rechten Pfluggriff 8 der Lenkstange 7, verbunden, und erlaubt das Rückkippen des Kippträgers 19, so daß die Rolle 22 den Rücklaufkeilriemen 18 spannt.
- Die zweite Verbindungsanlage weist zunächst die oben erwähnte Hauptwelle 9 auf. Diese Hauptwelle 9 weist ein mittleres Teilstück auf, die mit Riffelungen, wie 29, versehen, und dessen Umfangswand mit einem Langsloch 30 durchgebohrt ist.
- Diese Hauptwelle 19 weist weiter über einer Portion ihrer Länge mit des geripptes Teilstücks eine Längsbohrung 9a auf, die gegenüber dem Ende der genannten Hauptwelle mündet, die an der gegenüberliegenden Stelle relativ zur Annahme 14 ist.
- Das gerippte Teilstück der Hauptwelle 9 ist innerhalb eines Gehäuses 31 gelagert, relativ zu dem es durch Wälzlagern, wie in 31a, rotierend montiert ist.
- Dieses mit Öl gefüllte Gehäuse 31 erstreckt sich in der Richtung einer geneigten Achse um etwa 45º relativ zu einer vertikalen Achse, und enthält die Elemente für die Übertragung der Drehbewegung der Hauptwelle 9 zur Annahmewelle 10.
- Das erste von diesen Übertragungselementen besteht aus einem Schieberad 32, der eine Kontaktfläche mit der Hauptwelle 9 mit Nuten hat, die den Riffelungen 29 dieser Hauptwelle 9 entsprechen. Dieser Schieberad 32 besteht weiter aus zwei koaxialen angebauten Rädern 33, 34 mit verschiedenen Durchmessern.
- Die Übertragungselemente bestehen weiter aus zwei Rädern 35, 36, montiert an einer zur Hauptwelle 9 parallelen Welle 37, und angebaut jeweils an Längswänden des Gehäuses 31:
- - einem Langsamlaufrad 35 mit einem Durchmesser, der an das Eingreifen ins Rad 33 von kleinerem Durchmesser des Schieberads 32, angebaut am gegenüber der Annahmerolle 14 Wand des Gehäuses 31 angepaßt ist,
- - einem Schnelllaufrad 36 mit einem Durchmesser, der an das Eingreifen ins Rad 34 von größerem Durchmesser des Schieberads 32 angepaßt ist.
- Diese Übertragungselemente weisen schließlich einem Kettenantrieb auf, der aus einem Zahnrad 38 besteht, der durch eine Kette 40 mit einem an der Annahmewelle 10 montierten Zahnrad 39 verbunden ist.
- Die zweite Verbindungsanlage umfaßt weiter Bewegungsmittel für die Bewegung des Schieberads 32 zum Erreichen von drei Laufstellungen die Langsamlaufstellung, die die Naturstellung ist, die Leerlaufstellung, und die Schnellaufstellung.
- Diese Bewegungsmittel umfassen zunächst eine Stange 41, die in der Bohrung 9a der Hauptwelle 9 gelagert ist, und deren Länge für das Verlängern der genannten Hauptwelle angepaßt ist. Diese Stange 41 ist weiter am Schieberad 32 mittels eines Keils 42 befestigt, der sich durch das Längsloch 30 in der Hauptwelle 9 erstreckt.
- Die Bewegungsmittel umfassen weiter eine Schraubendruckfeder 43, montiert um die Stange 41 zwischen zwei Anschlagringen 44, 45, wobei die genannte Feder und die genannten Anschlagringen so angeordnet sind, daß sie die Stange 41 betätigen, so daß der Schieberad 32 natürlich in der Eingriffsstellung mit dem Langsamlaufrad 35 ist. Die Anschlagringen bestehen dafür aus:
- - einem Anschlagring 44, der um die Hauptwelle frei montiert ist, und am Längswand des gegenüber der Annahmerolle liegenden Gehäuses 31 stoßt,
- - einem Anschlagring 45, der die Form einer Kappe über dem Ende der Stange 41 hat, welche Kappe an der genannten Stange mittels einer radialen Schraube 46 befestigt ist.
- Die Bewegungsmittel umfassen ohnehin zwei Hebel 47, 48, sogenannte Schnellaufhebel und Leerlaufhebel, die für die axiale Bewegung der Stange 41 gegen die Wirkung der Druckfeder 43 angeordnet sind.
- Diese beiden Hebel 47, 48, die jeweils die Form der Buchstabe L haben, sind auf der beiden Seiten einer horizontalen Platte 49 angeordnet, die am Rahmen 1 befestigt, und um eine gemeinsame vertikale Achse 50 gelenkig ist.
- Der erste Schnellaufhebel 47 liegt über der Platte 49 und so angeordnet ist, daß das Ende einer von ihren Flügeln 47a in Kontakt mit dem Ende der Stange 41 ist. Weiter, zwischen dem Ende dieses Flügels 47a und dem Anschlagring 45, ist eine Kugel 51 eingefügt, in einer Aussparung im Vorwand des genannten Anschlagrings gelagert ist.
- Der zweite Leerlaufhebel 48, der unter der Platte 49 liegt, umfaßt seinerseits eine vertikale Achse 52, die gegen den zweiten Flügel 47b des Schnellaufhebel 47 stoßt, so daß sie die Schwenkung des genannten Schnellaufhebel bei ihrer eigenen Schwenkung steuert.
- Dieser Leerlaufhebel 48 ist weiter einem Anschlagelement 53 zugeordnet, das unter der Platte 49 liegt, und für das Begrenzen seines Schwenkwinkels auf einen Wert zur axialen Bewegung der Stange 41 zum Bringen des Schieberads 32 in eine Leerlaufstellung bestimmt, in der er in keine Planetenräder 35, 36 eingrifft.
- Wie repräsentiert in Fig. 7, besteht dieses Anschlagelement 53 aus einer Gruppe aus einer Schraube und einer Mutter zur Einstellung des Schwenkwinkels des Leerlaufhebels 48.
- Das Schwenken dieser Hebel 47, 48 ist jeweils durch Kabel 54, 55 mit jeweils Ausgleichfedern 56, 57 gesteuert. Diese Ausgleichfeder und die oben beschriebenen Ausgleichfeder 25, 26 haben eine Doppelfunktion. Nämlich, und zunächst, erlauben diese Ausgleichfeder 25, 26, 56, 57, die Muskelanstrengung und die Kräfte auf den mit den entsprechenden Kabeln verbunden Elementen zu begrenzen, und gleichzeitig die Hangriffe in Kontakt mit den Pfluggriffen zu bringen, so daß das Maschinensteuern bequem für den Benutzer ist. Weiter, erlauben sie die Benützung der ganze Strecke der Handgriffe, und daher keine Spanneinstellung ist erforderlich.
- Der Kabel 54 des Schnellaufhebels 47 ist mit einem Handgriff 58 verbunden, der am rechten Pfluggriff 8 der Lenkstange 6 montiert ist, und erlaubt das Schwenken des genannten Hebels, so daß der Schieberad 32 in seiner Eingriffsstellung mit dem Schnellaufplanetenrad 36 angebracht ist.
- Der Kabel 55 des Leerlaufhebels 48 ist mit einem Handgriff 59 verbunden, der am linken Pfluggriff 7 der Lenkstange 6 montiert ist, und erlaubt, wie oben erwähnt, das Schwenken des genannten Hebels, und daher gleichzeitig des Schnellaufhebels 47, bis zum Erreichen der Leerlaufstellung des Schieberads 32.
- Diese Leerlaufstellung und diese Schnellaufstellung sind beziehungsweise in den Fig. 5 und 6 repräsentiert. Die Fig. 4 repräsentiert ihrerseits bei keiner Betätigung der Handgriffe 58, 59 die Naturstellung des Schieberads 32, in der dieses Schieberad 32 in das Langsamlaufplanetenrad 35 eingreift, und zwar, welcher eingekuppelte oder ausgekuppelte Zustand der Keilriemen 17, 18 sein mögen.
- Wie repräsentiert in Fig. 1, umfaßt die Agrarmaschine ohnehin nach der Erfindung ein Kabel 60, gespannt zwischen den beiden Pflugriffen 7, 8, wobei dieses Kabel 60 durch eine Umlenkrolle 61, montiert am linken Pflugriff 7, zwei Trumme umfaßt, deren Enden beziehungsweise am rechten Pfluggriff 8 und am Vorende des Rucklaufhandgriffs 28 befestigt sind.
- Die Funktion eines solchen Kabels 60 ist, die Rückführung des Rücklaufhandgriffs 28 in die ausgekuppelte Stellung automatisch zu steuern, für den Fall daß der Benutzer bei einem Rücklauf zwischen einem Hindernis und der Agrarmaschine gedrückt ist. Nämlich, in diesem Fall, kommt der Körper des Benutzers in Kontakt mit dem Kabel 60, das den Handgriff 28 in ihre ausgekuppelte Stellung zurück bringt, in der die Maschine automatisch gebremst und angehalten ist.
- Wie repräsentiert in Fig. 1, umfaßt die Agrarmaschine schließlich einen Sicherungsgriff 62, der mit dem Motor 2 verbunden, und an den Führungsmitteln angeordnet ist. Zum Beispiel, ist dieser Handgriff 62 am Pfluggriff 7 angeordnet, und verbietet dabei, einen Schnellrücklauf auszuführen, weil diese Steuerung die. Betätigung der beiden Handgriffe 28, 58 am rechten Pfluggriff 8 mit beiden Händen erfordert.
- Beispielsweise, sind die Verbindungsanlagen einer solchen Agrarmaschine gebaut, so daß:
- - eine Übersetzung ins Langsame zwischen dem Motor 2 und der Hauptwelle 9 bis 1 zu 5,5 beim Vorlauf, und bis 1 zu 11 beim Rücklauf, und
- - eine Übersetzung ins Langsame zwischen der Hauptwelle 9 und der Annahmewelle 10 bis 1 zu 20 beim Langsamlauf, und bis 1 zu 5,3 beim Schnellauf, erreicht sind.
- Solche Übersetzungen ins Langsame erlauben nämlich, an den üblichen Arbeiten angepaßten Geschwindigkeiten zu erreichen.
- So, zum Beispiel, bewegt sich eine Agrarmaschine, wie oben beschrieben, die mit Rädern mit einem Durchmesser von 500 cm versehen ist, mit einer Geschwindigkeit von
- - 2,4 km/h beim langsamen Vorlauf, 8,8 km/h beim schnellen Vorlauf, und 1,2 km/h beim Rücklauf, wenn der Drehzahl des Motors 2 3000 je min beträgt.
- - 5,8 km/h beim schnellen Vorlauf, wenn der Drehzahl des Motors 2 2000 je min beträgt.
- Man versteht die Interesse der erfindungsgemäßen Maschine, die eine große Flexibilität und eine hervorragende Betrieb- und Benutzungssicherung, eine Festigkeit und eine strukturelle Einfachheit mit einer Kosteneinsparung und einer Erhöhung der Lebensdauer relativ zu den bekannten Maschinen in Verbindung bringt.
Claims (14)
1. Verbesserte Agrarmaschine, bestehend
aus.
- einem Rahmen mit Führungsmitteln (6) zum
Führen der Maschine,
- einem Motor (2) für den Drehantrieb einer
Antriebswelle (3, 4),
- einer mittleren Hauptwelle (9), parallel
zur Antriebswelle (3, 4),
- einer ersten mechanischen Verbindungsanlage
(12-22), verbindend die Hauptwelle (9) mit der
Antriebswelle (3, 4),
- Steuermitteln (27, 28) zum Steuern der
Betätigung der ersten mechanischen Verbindungsanlage (12-
22), angeordnet an Führungsmitteln (6),
- einer tiefliegenden Annahmewelle (10),
parallel zur Hauptwelle (9) zum Antreiben von Landrädern
(11) oder Bearbeitungsgeräten,
- und einer zweiten mechanischen
Verbindungsanlage (32-40), verbindend die Hauptwelle (9)
mit der Annahmewelle (10),
wobei die genannte Agrarmaschine dadurch gekennzeichnet
ist, daß die zweite mechanische Verbindungsanlage besteht
aus:
- einem Schieberad (32), montiert um die
Hauptwelle (9), und geeignet für seine axiale Bewegung auf
einer vorbestimmten Strecke entlang der genannten
Hauptwelle und für seinen Drehantrieb mit dieser,
- einem ersten Planetenrad (35), sogenanntem
langsamlaufplanetenrad, montiert an einer zur Hauptwelle
(9) parallelen Welle (37), und angeordnet zum Eingreifen
ins Schieberad (32) in einer vorbestimmten Endstellung
dieses Schieberads entlang der genannten Hauptwelle,
- einem zweiten Planetenrad (36), sogenanntem
schnelllaufplanetenrad, montiert an einer zur Hauptwelle
(9) parallelen Welle (37), wobei das genannte zweite
Planetenrad einen kleineren Durchmesser als diesen des
ersten Planetenrads (35) aufweist, und zum Eingreifen ins
Schieberad (32) in einer vorbestimmten Stellung dieses
Schieberads entlang der Hauptwelle (9) angeordnet ist,
welche Stellung bezüglich dessen Eingriffsstellung ins
ersten Planetenrad (35) von einem der Strecke des genannten
Schieberads entsprechenden Abtand axial versetzt ist,
- elastischen Mitteln (43), geeignet für die
Einwirkung auf das Schieberad (32), so daß es in seiner
Eingriffsstellung ins erste Planetenrad (35) gehalten ist,
- Bewegungsmitteln (41, 47, 48) zum Bewegen
des Schieberads (32) nach seiner Eingriffsstellung ins
zweite Planetenrad (36) gegen die Wirkung der elastischen
Mittel (43),
- Betätigungsmitteln (58, 59) zum Betätigen
der genannten Bewegungsmittel zum Bewegen des Schieberads
(32), und
- Verbindungsmitteln (38-40), verbindend
jedes Planetenrad (35, 36) mit der Annahmewelle (10).
2. Agrarmaschine nach Anspruch 1:
- bei der die erste mechanische
Verbindungsanlage (12-22), geeignet für den Drehantrieb der
Hauptwelle (9) in einer oder anderer Richtung, so daß sie
die Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung der Agrarmaschine
erlaubt,
- bei der die Führungsmittel (6) zwei
Pfluggriffe (7, 8) mit jeweils Steuermitteln umfassen,
wobei die Steuermittel aus einem Vorlauf- bzw.
Rücklaufgriff (27, 28) bestehen, welcher mit der ersten
mechanischen Verbindungsanlage zur Auswahl der Drehrichtung
der Hauptwelle (9) verbunden ist,
wobei die genannte Agrarmaschine dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Betätigungsmittel zum Betätigen der
Bewegungsmittel (41, 47, 48) zum Bewegen des Schieberads
(32) einen Griff (58), sogenannten Schnelllaufgriff,
umfassen, der am mit dem Rücklaufgriff (28) versehenen
Pfluggriff (8) montiert ist.
3. Agrarmaschine nach einem der Ansprüche
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
- daß das Schieberad (32) aus zwei koaxialen
angebauten Rädern (33, 34) mit verschiedenen Durchmessern
besteht,
- daß die Planetenräder (35-36) an einer
gemeinsamen zur Hauptwelle (9) parallelen Welle (37)
montiert, und so angeordnet sind, daß das
Langsamlaufplanetenrad (35) ins Rad von kleinerem
Durchmesser des Schieberads (32), und das
Schnelllaufplanetenrad (36) ins Rad (34) von größerem
Durchmesser des Schieberads (32) eingreift,
- daß die Verbindungsmittel eine
Verbindungskette (40) mit einem Zahnrad (38), angeordnet
zum Eingreifen ins Schnelllaufplanetenrad (36), umfassen.
4. Agrarmaschine nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bewegungsmittel zum Bewegen des Schieberads (32) für dessen
Positionierung gegen die Wirkung der elastischen Mittel
(43) in eine Stellung, sogenannte Leerlaufstellung,
geeignet sind, in der das genannte Schieberad sich in einer
Zwischenstellung zwischen den Planetenrädern (35, 36)
befindet, in der es nicht mit diesen eingekuppelt ist.
5. Agrarmaschine nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hauptwelle (9) ein geripptes mittleres Teilstück von einer
zumindest der Strecke des Schieberads (32) entsprechenden
Länge umfaßt, wobei das genannte Schieberad eine
Kontaktfläche mit der genannte Hauptwelle aufweist, die mit
Nuten entsprechend dem genannten gerippten Teilstück
versehen ist.
6. Agrarmaschine nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
- daß die Hauptwelle (9) auf einer Portion
ihrer Länge mit dem gerippten Teilstück eine Längsbohrung
(9a) aufweist, die sich in Höhe eines der Enden des
genannten Hauptteilstücks öffnet, wobei das gerippte
Teilstück einen Umfangswand ausweist, in dem eine
Längsöffnung (30) durchgebohrt ist,
- daß die Bewegungsmittel zum Bewegen des
Schieberads umfassen:
· eine Stange (41), gelagert in der
Bohrung (9a) der Hauptwelle (9), und von einer für die
Erstreckung in der Verlängerung der genannten Hauptwelle
geeigneten Länge, wobei die genannte Stange am Schieberad
(32) durch einen sich durch die Langsöffnung (30) im
gerippten Teilstück erstreckenden Teil (42) befestigt ist,
· ein Anschlagorgan, sogenanntes festes
Anschlagorgan (45), montiert um eine Stange (41) in Höhe
deren Endes, und befestigt undrehbar und unverschiebbar an
dieser Stange, und ein Anschlagorgan, sogenanntes
bewegliches Anschlagorgan (44), drehbar und verschiebbar
bezüglich der genannten Stange, und blockiert
unverschiebbar bezüglich dem Rahmen (1), wobei die
elastischen Mittel (43) aus einer zylindrischen
Schraubendruckfeder, montiert um die Stange (41) zwischen
den genannten Anschlagorganen, bestehen,
· einen Hebel (47), sogenannten
Schnelllaufhebel, gelenkig am Rahmen (1) um eine zur Asche
der Hauptwelle (9) senkrechte Achse, und geeignet für die
Berührung mit dem Ende der Stange (41), so daß er diese
Stange in eine axiale Bewegung gegen die Wirkung der
elastischen Mittel (43) bei seinem von den
Betätigungsmitteln (58) erzeugten Schwenken bringt.
7. Agrarmaschine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das feste Anschlagorgan (45) die Form
einer Kappe aufweist, die das Ende der Stange (41)
überdeckt, und mit einer Vorderwand versehen ist, die eine
Vertiefung, geeignet für das Aufnehmen einer durch den
Hebel (47) in der genannten Vertiefung gehaltenen Kugel
(51), aufweist.
8. Agrarmaschine nach Anspruch 4 und einem
der Ansprüche 6 oder 7, berücksichtigt zusammen, dadurch
gekennzeichnet, daß sie umfaßt:
- einen zweiten Hebel (48), sogenannten
Leerlaufstellungshebel, der am Rahmen (1) um dieselbe
Gelenkachse wie der Schnelllaufhebel (47) gelenkig ist,
wobei der genannte Hebel Betätigungsmitteln (59) zugeordnet
ist, die sich für das Steuern seiner Schwenkung eignen, und
einen Berührungsanschlag (52) mit dem Schnelllaufhebel (47)
aufweist, welcher so angeordnet ist, daß er die
gleichzeitige Schwenkung der beiden Hebel (47, 48) bei der
Betätigung des Leerlaufstellungshebels (48) erzeugt,
- ein Anschlagorgan (53), angeordnet zum
Begrenzen des Schwenkwinkels des Leerlaufstellungshebels
(48) und demzufolge des Schnelllaufhebels (47) auf einen
Wert, der eine axiale Bewegung der Stange (41),
entsprechend der Leerlaufstellung des Schieberads (32),
erlaubt.
9. Agrarmaschine nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, bei der der Motor (2) eine
Kurbelwelle (3) und eine Steuerwelle (4), angetrieben in
Drehung in Gegenrichtungen, aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste mechanische Verbindungsanlage
umfaßt:
- eine Vorlaufrolle (12), montiert an der
Kurbelwelle (3), und eine Rücklaufrolle (13), montiert an
der Steuerwelle (4),
- zwei angebaute Annahmerolle (15, 16),
montiert an der Hauptwelle (9),
- zwei Keilriemen (17, 18), verbindend die
Vorlaufrolle (12) und die Rücklaufrolle (13) mit jeweils
den angebauten Rollen (15, 16),
- einen Kippträger (19), gelenkig um eine zur
der Hauptwelle (9) parallele Achse (20), um unter drei
Stellungen kippbar zu sein, nämlich:
· einer extremen Stellung, sogenannter
Vorlaufstellung, zum Spannen des der Vorlaufrolle (12)
zugeordneten Keilriemens (17),
· einer Zwischenstellung, sogenannter
ausgekuppelter Stellung, und
· einer extremen der ersten Stellung
entgegengesetzten Stellung, sogenannter Rücklaufstellung,
zum Spannen des der Rücklaufrolle (13) zugeordneten
Keilriemens (18),
- und Steuermitteln (27, 28) zum Steuern der
Stellung des Kippträgers (19).
10. Agrarmaschine nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorlaufrolle (12) und die
zugeordnete Annahmerolle (15) so angeordnet sind, daß der
Keilriemen (17), verbindend die genannten Rollen, einen
gespannten Obertrumm in der ausgekuppelten Stellung
aufweist.
11. Agrarmaschine nach einem der Ansprüche
9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die der
Rücklaufrolle (13) zugeordnete Annahmerolle (16) einen
Scheibenkranz aufweist, der mit einer trapezförmigen Kehle
versehen ist, deren Dimensionen größer als die Dimensionen
des Querschnitts des die genannten Rollen verbindenden
Keilriemens (18) sind.
12. Agrarmaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sie ein zwischen den Pfluggriffen (7,
8) gespanntes Kabel (60) aufweist, wobei das genannte Kabel
durch eine am Pfluggriff mit dem Vorlaufgriff (27)
montierte Umführrolle (61) zwei Trumme aufweist, deren
Enden jeweils am Pfluggriff (8) mit dem Rücklaufgriff (28)
und am Vorende des genannten Rücklaufgriff befestigt sind.
13. Agrarmaschine nach einem der Ansprüche
1, 2, 4 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigungsmittel und die Steuermittel Kabel (23, 24, 54,
55) mit Ausgleichfedern (25, 26, 56, 57) umfassen.
14. Agrarmaschine nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie
einen mit dem Motor (2) verbundenen, und an Führungsmitteln.
(6) angeordneten Sicherungsgriff (62) umfaßt.
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