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DE69702054T2 - Verfahren zur zuführung von bauteilen und vorrichtung - Google Patents

Verfahren zur zuführung von bauteilen und vorrichtung

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Publication number
DE69702054T2
DE69702054T2 DE69702054T DE69702054T DE69702054T2 DE 69702054 T2 DE69702054 T2 DE 69702054T2 DE 69702054 T DE69702054 T DE 69702054T DE 69702054 T DE69702054 T DE 69702054T DE 69702054 T2 DE69702054 T2 DE 69702054T2
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DE
Germany
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component
replenishment
serial numbers
tables
component feed
Prior art date
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DE69702054T
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English (en)
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DE69702054D1 (de
Inventor
Keizo Izumida
Takao Kashiwazaki
Hiroki Yamamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Publication of DE69702054D1 publication Critical patent/DE69702054D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69702054T2 publication Critical patent/DE69702054T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components
    • H05K13/02Feeding of components
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components
    • H05K13/02Feeding of components
    • H05K13/021Loading or unloading of containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Supply And Installment Of Electrical Components (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bauteilzuführverfahren sowie eine Vorrichtung hierfür zum Zuführen von Bauteilen, die auf Platinen montiert werden sollen, in ihre Montagepositionen in einer Montagemaschine für elektronische Bauteile.
  • STAND DER TECHNIK
  • Bauteilzuführvorrichtungen in Montagemaschinen für elektronische Bauteile sind in mehreren Typen vorgesehen, wie z. B. bandkompatiblen, wannen- bzw. taschenkompatiblen oder stabkompatiblen Typen, in Abhängigkeit von der Art der Verpackung der elektronischen Bauteile. Unter anderem sind die bandkompatiblen Bauteilzuführvorrichtungen fähig, elektronische Bauteile mit hoher Geschwindigkeit und in einer breiten Vielfalt von Bauteiltypen zuzuführen, so daß sie weit verbreitet sind, insbesondere bei Montagemaschinen mit hoher Geschwindigkeit und hoher Produktionsrate unter den Montagemaschinen für elektronische Bauteile.
  • Einige der Bauteilzuführvorrichtungen, die in Montagemaschinen für hohe Geschwindigkeiten und hohe Produktionsraten verwendet werden, sind mit mehreren Bauteilzuführtischen ausgestattet.
  • US-A-5 208 969 offenbart eine Zuführvorrichtung für elektronische Bauteile, die versehen ist mit mehreren Tischen, auf denen Zuführvorrichtungen der elektronischen Bauteile plaziert sind, einer Basis, auf der diese Tische plaziert sind, einer ersten Zuführeinrichtung zum Bewegen der Tische in Querrichtung, längs der die Tische in einem Zuführbereich im Mittelabschnitt der Basis angeordnet sind, um die Zuführvorrichtungen an einer Aufnahmeposition der Aufnahme-Plazierungs-Köpfe zu stoppen, sowie einer zweiten Zuführeinrichtung zum Bewegen der Tische zwischen Rückzugsbereichen an den Seiten der Basis und dem Zuführbereich.
  • Ein weiteres Beispiel der Konstruktion einer herkömmlichen Bauteilzuführvorrichtung ist in Fig. 7 gezeigt.
  • Wie anhand der einzelnen Funktionsabschnitte im Beispiel der Fig. 7 gezeigt ist, besitzen mehrere der Bauteilzuführtische 701 bis 704 jeweils einen Antriebsmotor, der darin einzeln eingebaut ist, so daß die Bauteilzuführtische unabhängig voneinander arbeiten können. Jedes der auf den jeweiligen Bauteilzuführtischen plazierten Bauteile wird an einer Bauteilansaugposition 709 positioniert und wird vom Bauteilzuführtisch zur Montagemaschine zugeführt.
  • Ebenso wie die Bauteilauffüllposition, an der die elektronischen Bauteile nach einer Erschöpfung an elektronischen Bauteilen auf dem Bauteilzuführtisch aufgefüllt werden, ist eine Bauteilauffüllposition 705 für den Bauteilzuführtisch 702, eine Bauteilauffüllposition 706 für den Bauteilzuführtisch 702, eine Bauteilauffüllposition 707 für den Bauteilzuführtisch 703 und eine Bauteilauffüllposition 708 für den Bauteilzuführtisch 704 vorgesehen. Wenn irgendeiner der Bauteilzuführtische an Bauteilen erschöpft ist, muß sich der Bauteilzuführtisch zu seiner spezifizierten Bauteilauffüllposition bewegen. Während das Beispiel der Fig. 7 in einem Fall gezeigt ist, in dem die Anzahl der Motoren in einer 1 : 1-Entsprechung dieselbe ist wie diejenige der Bauteilzuführtische, gibt es bestimmte Fälle, in denen die Anzahl der Motoren kleiner ist als diejenige der Bauteilzuführtische.
  • Der Zweck des Vorbereitens mehrerer Bauteilzuführtische besteht darin, der Produktionsbetrieb der Montagemaschine für elektronische Bauteile kontinuierlich zu halten, ohne daß diese unterbrochen wird, und somit zu verhindern, daß die Verfügbarkeit der Maschine gesenkt wird, selbst während der Perioden, während der ein erschöpfter Bauteilzuführtisch zur Bauteilauffüllposition bewegt wird und die elektronischen Bauteile aufgefüllt werden. Dies wird bewerkstelligt, während solcher Perioden, durch Zuführen desselben Typs von Bauteilen, die im voraus auf einem anderen Bauteilzuführtisch als dem erschöpften Bauteilzuführtisch vorbereitet worden sind, nicht vom erschöpften Bauteilzuführtisch, sondern von einem anderen Bauteilzuführtisch, zur Bauteilansaugposition.
  • Zum Beispiel werden die Bauteilzuführtische 701 und 702 als ein Satz von Bauteilzuführtischen verwendet, wobei dieselben Bauteile wie diejenigen, die auf den Bauteilzuführtischen 701 und 702 plaziert sind, auf den Bauteilzuführtischen 703 bzw. 704 plaziert sind. Anschließend wird die Produktion gestartet mit dem Satz von Bauteilzuführtischen 701 und 702. Diese Bauteilzuführtische werden nach Auftreten der Erschöpfung an Bauteilen durch den Satz der Bauteilzuführtische 703 und 704 ersetzt, wobei die Bauteilzuführtische 701 und 702 zu den Bauteilauffüllpositionen 705 bzw. 706 bewegt werden. Wenn anschließend das Auffüllen der Bauteile auf die Bauteilzuführtische 701 und 702 abgeschlossen ist, während die Produktion mit den Bauteilzuführtischen 703 und 704 fortgesetzt wird, kann der Produktionsbetrieb der Montagemaschine selbst dann fortgesetzt werden, wenn die Bauteilzuführtische 703 und 704 ihrerseits an Bauteilen erschöpfen.
  • Wie für die Faktoren bei der Absenkung der Verfügbarkeit der Anlage, ist die Unterbrechung des Produktionsbetriebes aufgrund einer Erschöpfung an Bauteilen, die zugeführt werden, einer der wichtigsten Faktoren. Daher wird eine Montageanlage für elektronische Bauteile gefordert, bei der die Produktion möglichst auch bei einer Erschöpfung an Bauteilen fortgesetzt werden kann, während die Bauteilauffülloperation ausgeführt werden kann. Der Werkzeugwechsel bei einem Wechsel des Produktionsmodells ist ebenfalls ein Faktor, der die Verfügbarkeit der Montageanlage für elektronische Bauteile senkt. Folglich wurde eine Anlage gefordert, die den Werkzeugwechsel gleichzeitig während des Produktionsbetriebes ausführt, oder die die Arbeitszeit reduziert.
  • Mit dem Bauteilzuführverfahren und der Vorrichtung hierfür gemäß dem Stand der Technik, wie oben beschrieben, besteht jedoch die Notwendigkeit der vorherigen Auswahl einer solchen Betriebsart, so daß die Kombination der Bauteilzuführtische frei ist von irgendwelchen Schwierigkeiten in der fortgesetzten Produktion bei Erschöpfung an Bauteilen, so daß die Kombination der Bauteilzuführtische stark eingeschränkt ist, was ein Problem darstellt.
  • Als ein Beispiel dieser Kombinationen ist in Fig. 8 eine Kombination gezeigt, die eine Betriebsart zeigt, in der die Produktion selbst dann fortgesetzt werden kann, wenn an den Bauteilzuführtischen eine Erschöpfung an Bauteilen aufgetreten ist. Wie in Fig. 8 gezeigt, zeigen die Betriebszustände 800 und 810 Betriebsarten, in denen Bauteilzuführtische 801 und 802 und Bauteilzuführtische 803 und 804 in Kombination als jeweils ein Satz von Bauteilzuführtischen betrieben werden. In dieser Betriebsart werden nach einem Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen während der Produktion mit den Bauteilzuführtischen 801 und 802 (durch den Betriebszustand 800 gezeigt), die Bauteilzuführtische 801 und 802 in ihre Bauteilauffüllpositionen bewegt, während die Bauteilzuführtische 803 und 804 in eine vorgegebene spezifische Bauteilansaugposition (durch den Betriebszustand 810 gezeigt) bewegt werden und der Produktionsbetrieb der Montageanlage für elektronische Bauteile mit den Bauteilen auf den Bauteilzuführtischen 803 und 804 fortgesetzt wird.
  • Wie ferner in Fig. 8 gezeigt, zeigen die Betriebszustände 820 und 830 eine Betriebsart, in der die Bauteilzuführtische 821 und 824 nicht für die Produktion verwendet werden. In dieser Betriebsart wird nach Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen während der Produktion mit einem Bauteilzuführtisch 822 (durch den Betriebszustand 820 gezeigt) der Bauteilzuführtisch 822 in seine Bauteilauffüllposition bewegt, während ein Bauteilzuführtisch 823 zur Bauteilansaugposition (durch den Betriebszustand 830 gezeigt) bewegt wird, wobei der Produktionsbetrieb der Montageanlage für elektronische Bauteile mit den Bauteile auf dem Bauteilzuführtisch 823 fortgesetzt wird.
  • Bei einer gegebenen Betriebsart in einer solchen Kombination von Bauteilzuführtischen, wie oben beschrieben, kann selbst dann, wenn eine Erschöpfung an Bauteilen an den Bauteilzuführtischen aufgetreten ist, der Produktionsbetrieb der Montageanlage für elektronische Bauteile ohne Unterbrechungen ausgeführt werden. Mit einer anderen Kombination von Bauteilzuführtischen als in Fig. 8 gezeigt, wird jedoch bei Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen die Produktion unvermeidbar unterbrochen, so daß die Produktivität der Anlage verringert wird. Wie z. B. in Fig. 9 gezeigt, in einer Betriebsart, in der die Produktion anfangs mit einem Bauteilzuführtisch 901 gestartet wird ohne Verwendung der Bauteilzuführtische 903 und 904 für die Produktion und mit demselben Typ von Bauteilen wie auf dem Bauteilzuführtisch 901, die auf einem Bauteilzuführtisch 902 plaziert sind, werden selbst dann, wenn die Bauteile während der Produktion mit dem Bauteilzuführtisch 901 ausgehen (durch einen Betriebszustand 900 gezeigt), Bauteile desselben Typs mit dem Bauteilzuführtisch 902 zugeführt (durch einen Betriebszustand 910 gezeigt), so daß die Produktion ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann. Bei Erschöpfung an Bauteilen am Bauteilzuführtisch 902 in diesem Zustand, wenn der Bauteilauffüllvorgang für den Bauteilzuführtisch 901 abgeschlossen ist, kann jedoch die Vorrichtung den Betriebszustand 900 erreichen, so daß die Produktion fortgesetzt werden kann; wenn jedoch der Bauteilauffüllvorgang für den Bauteilzuführtisch 901 noch nicht abgeschlossen worden ist, gelangt die Vorrichtung in einen Betriebszustand 920, so daß der Produktionsbetrieb der Anlage unvermeidbar unterbrochen wird.
  • Selbst wenn die Vorrichtung in den Betriebszustand 900 gelangen kann, können außerdem die Bauteile auf dem Bauteilzuführtisch 902 nicht aufgefüllt werden, da sich der erschöpfte Bauteilzuführtisch 902 nicht in der Bauteilauffüllposition befindet. In diesem Fall muß die Vorrichtung zum Ausführen der Bauteilauffüll operation auf dem erschöpften Bauteilzuführtisch 902 in den Betriebszustand 920 übergehen, so daß der Produktionsbetrieb letztendlich unterbrochen werden muß.
  • Wie oben gezeigt worden ist, bringt ein Versuch, die Unterbrechung der Produktion bei Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen auf den Bauteilzuführtischen zu beseitigen, Beschränkungen in der Kombination der Bauteilzuführtische als eine Betriebsart für die Vorrichtung, was ein Problem darstellt.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bauteilzuführverfahren sowie eine Vorrichtung hierfür zu schaffen, die die Unterbrechungen der Produktion bei Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen minimieren und somit die Produktivität der Anlage verbessern, ohne die Kombination der Bauteilzuführtische einzuschränken, die in einer größeren Anzahl vorgesehen sind.
  • Beim Lösen dieser und anderer Aspekte gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Bauteilzuführvorrichtung geschaffen, die versehen ist mit:
  • drei oder mehreren Bauteilzuführtischen, die an Bauteilauffüllpositionen mit Bauteilen nachgefüllt werden; und
  • Saugmittel zum Ansaugen eines Bauteils an einer Bauteilansaugposition und zum Zuführen des Bauteils von einem Bauteilzuführtisch zu einer Platine;
  • wobei die Bauteilzuführtische der Reihe nach auf einer geraden Linie angeordnet und entlang der geraden Linie unabhängig voneinander hin und her bewegt werden können;
  • wobei die Bauteilansaugposition an der geraden Linie vorgesehen ist und wobei die Bauteilauffüllpositionen der Bauteilzuführtische an der geraden Linie an beiden Seiten der Ansaugposition vorgesehen sind;
  • dadurch gekennzeichnet, daß
  • die Anzahl der Bauteilauffüllpositionen an jeder der beiden Seiten der Ansaugposition lauten muß [Gesamtzahl der Bauteilzuführtische -1]; und
  • eine Steuereinheit vorgesehen ist, um einen an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisch, der zu einer freien Bauteilauffüllposition zu bewegen ist, zu steuern.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Bauteilzuführverfahren unter Verwendung der obenerwähnten Bauteilzuführvorrichtung geschaffen, wobei das Verfahren umfaßt:
  • Festlegen der laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen entsprechend ihrer Entfernung von der Bauteilansaugposition;
  • Festlegen der laufenden Nummern und Bestimmen der Bauteilauffüllrichtungen der Bauteilzuführtische entsprechend der festgelegten laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen; und
  • Bewegen des an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisches zu der bestimmten Bauteilauffüllposition in der zugehörigen Bauteilauffüllrichtung.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den beigefügten Ansprüchen definiert.
  • Mit der obigen Anordnung können die Bauteile aufgefüllt werden ohne Unterbrechung der Produktion bei einer Erschöpfung an Bauteilen, in dem ein Bauteilzuführtisch, der sich nicht in der Bauteilansaugposition befindet, notwendiger Weise zu einer der Bauteilauffüllpositionen bewegt wird, unabhängig von der Kombination der Bauteilzuführtische.
  • Mit dem obigen Verfahren können dann, wenn ein Bauteilzuführtisch an Bauteilen erschöpft ist, die Bauteile aufgefüllt werden ohne Unterbrechung der Produktion nach einer Erschöpfung an Bauteilen, durch sofortiges Ermitteln der Bauteilauffüllposition für den erschöpften Bauteilzuführtisch und Übergang zum Bauteilauffüllvorgang.
  • Außerdem werden die laufenden Nummern für die Bauteilauffüllpositionen durch eine Funktion festgelegt, wie z. B. in Fig. 3 gezeigt ist. Außerdem werden die laufenden Nummern und die Bauteilauffüllrichtungen der mehreren Bauteilzuführtische durch eine Funktion festgelegt, von der ein Beispiel in Fig. 4 gezeigt ist, während die Bauteilauffüllposition für einen erschöpften Bauteilzuführtisch durch eine Funktion bestimmt wird, von der ein Beispiel in Fig. 5 gezeigt ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese und weitere Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Ausführungsformen und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen. Hierbei ist:
  • Fig. 1 eine schematische Ansicht, die die Anordnung der Bauteilzuführvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 ein Flußdiagramm, daß das Bauteilzuführverfahren der Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 3 eine erläuternde Ansicht des Festlegens der laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen in der Ausführungsform;
  • Fig. 4 ein erläuternde Ansicht des Festlegens der laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtung auf den Bauteilzuführtischen in der Ausführungsform;
  • Fig. 5 eine erläuternde Ansicht der Bauteilauffüllposition-Entscheidungsfunktion in der Ausführungsform;
  • Fig. 6 eine erläuternde Ansicht des Bauteilzuführverfahrens gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 7 eine schematische Ansicht, die die Anordnung einer Bauteilzuführvorrichtung des Standes der Technik zeigt;
  • Fig. 8 eine erläuternde Ansicht eines Bauteilzuführverfahrens des Standes der Technik; und
  • Fig. 9 eine erläuternde Ansicht eines weiteren Bauteilzuführverfahrens des Standes der Technik.
  • BESTER MODUS ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • Vor Weiterführung der Beschreibung der vorliegenden Erfindung ist zu beachten, daß in allen beigefügten Zeichnungen ähnliche Teile durch ähnliche Bezugszeichen bezeichnet sind.
  • Im folgenden werden ein Bauteilzuführverfahren und eine Bauteilzuführvorrichtung, die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen, mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genauer erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine Produktionsanlage, in der die Bauteilzuführvorrich tung der vorliegenden Ausführungsform eingebaut ist. Die Bauteilzuführvorrichtung besitzt vier Bauteilzuführtische 101, 102, 103, 104, und besitzen Bauteilauffüllpositionen 105, 106, 107, 108, 109, 110 für das Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen. Im Fall der Produktionsanlage mit dieser Anordnung ist daher die Anzahl der Bauteilauffüllpositionen gleich 6, gemäß Gleichung 1:
  • (Gesamtzahl der Bauteilzuführtische - 1) · 2 (Gleichung 1)
  • auf der Grundlage, daß die Gesamtzahl der Bauteilzuführtische gleich 4 ist. Diese Anordnung ermöglicht, daß ein beliebiger Bauteilzuführtisch aus einer Bauteilansaugposition 111 notwendiger Weise an einer beliebigen der Bauteilauffüllpositionen 105 bis 110 angeordnet wird. In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 45 einen Drehkopf mit mehreren Ansaugköpfen, jeweils zum Ansaugen eines Bauteils an der Bauteilansaugposition 111, während 46 eine Platine bezeichnet, auf der das angesaugte Bauteil montiert wird, 47 eine Bauteilmontagevorrichtung bezeichnet, 48 eine Führungsschiene zum Führen der Bauteilzuführtische mit jeweils einer Antriebsvorrichtung zum Hin- und Herbewegen auf der Führungsschiene bezeichnet, 41 eine Steuereinheit der Bauteilmontagevorrichtung 47 bezeichnet, die mit dem Drehkopf 45 und allen Bauteilzuführtischen usw. verbunden ist und diese steuert, und 42 eine Eingabevorrichtung bezeichnet.
  • Fig. 2 ist ein Flußdiagramm, daß das Bauteilzuführverfahren dieser Ausführungsform zeigt.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, wird zuerst die Anzahl der Bauteilauffüllpositionen relativ zur Anzahl der Bauteilzuführtische, die für die Produktion verwendet werden sollen, im voraus berechnet. Dies soll ermöglichen, daß alle Bauteilzuführtische zu allen Zeitpunkten in der Bauteilzuführvorrichtung und im Bauteilzuführverfahren dieser Ausführungsform effektiv arbeiten, selbst wenn sie in der Produktion nicht im Gebrauch sind. Es ist wesentlich, daß die Gesamtzahl der Bauteilzuführtische, die in der Produktion verwendet werden soll, sowie die Zahl der Bauteilauffüllpositionen die in Gleichung 1 gezeigte Funktion erfüllen. In dieser Ausführungsform wird im folgenden ein Fall erläutert, bei dem alle Bauteilzuführtische für die Produktion verwendet werden, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Ferner werden das Festlegen der laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen und das Festlegen der laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtung an den Bauteilzuführtischen bestimmt durch die in den Fig. 3 und 4 gezeigten Funktionen (Schritt #201).
  • Fig. 3 zeigt eine vereinfachte Erläuterung der Funktion zum Implementieren des Festlegens der laufenden Nummern an den Bauteilauffüllpositionen, wobei Beispiele des Festlegens der laufenden Nummern gezeigt sind. Das Festlegen der laufenden Nummern an den Bauteilauffüllpositionen wird bewerkstelligt durch Numerieren der Bauteilauffüllpositionen in aufsteigender Reihenfolge ausgehend von 0 in der Sequenz mit der Bauteilansaugposition als Startpunkt, und durch Numerieren des Rests der Bauteilauffüllpositionen in ansteigender Reihenfolge ausgehend von 0 in entgegengesetzter Richtung zur Bauteilansaugposition. Als Beispiele des Festlegens der laufenden Nummern an den Bauteilauffüllpositionen sind Fälle gezeigt, in denen die Anzahl der Bauteilauffüllpositionen gleich 4 ist, die Anzahl gleich 6 ist und die Anzahl gleich 8 ist. In Fig. 3 bezeichnet das Bezugszeichen T einen Bauteilzuführtisch.
  • Fig. 4 zeigt eine vereinfachte Erläuterung der Funktion zum Festlegen der laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtung auf den Bauteilzuführtischen, wobei Beispiele hierfür gezeigt sind. Das Festlegen der laufenden Nummern auf den Bauteilzuführtischen wurde bewerkstelligt durch Anordnen der Bauteilzuführtische in einer Reihe und Numerieren derselben in aufsteigender Reihenfolge ausgehend von 0, mit ihrer physikalischen Richtung identisch zu derjenigen der Bauteilauffüllpositionen, die in Fig. 3 bezeichnet sind. Inzwischen wurde die Bauteilauffüllrichtung der Bauteilzuführtische festgelegt, indem als Anfangsdaten eine Reihenfolge entgegengesetzt zur aufsteigenden Reihenfolge, in der die laufenden Nummern der Bauteilzuführtische festgelegt sind, genommen wird. Als Beispiele des Festlegens der laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtung auf den Bauteilzuführtischen sind Fälle gezeigt, in denen die Gesamtzahl der Bauteilzuführtische 3, 4 und 5 beträgt. In Fig. 4 bezeichnet das Bezugszeichen T einen Bauteilzuführtisch.
  • Mit diesen anfänglichen Einstellungen, die vor dem Start der Produktion mittels der Anlage vorbereitet worden sind, wird die Produktion gestartet. Nach dem Warten auf ein Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen (Schritt #202) werden dann, wenn die Erschöpfung an Bauteilen aufgetreten ist, die Bauteilzuführtisch-Sequenznummer und die Bauteilauffüllrichtung, die dem erschöpften Bauteilzuführtisch zugewiesen sind, einer Bauteilauffüllposition-Entscheidungsfunktion fp übergeben, so daß die Bauteilauffüllposition ermittelt wird, an die der Bauteilzuführtisch bewegt werden soll (Schritt #203). Die Inhalte dieser Bauteilauffüllposition-Entscheidungsfunktion fp sind in Fig. 5 gezeigt, wo ein Beispiel der Entscheidungsinhalte ebenso gezeigt ist. Wie zum Beispiel in Fig. 5 gezeigt, wird nach einem Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen, wenn die laufende Nummer des erschöpften Bauteilzuführtisches gleich 0 ist, d. h. wenn der bei 0 plazierte Bauteil zuführtisch, der sich derzeit in der Ansaugposition befindet, erschöpft ist, wie in einem Entscheidungszustand 500 gezeigt, eine Bauteilauffüllposition 510 als die Bauteilauffüllposition für den betreffenden Bauteilzuführtisch angegeben.
  • Da nun die Bauteilauffüllposition, zu dem der bei 0 plazierte Bauteilzuführtisch bewegt werden soll, als 510 ermittelt worden ist, wird der erschöpfte bei 0 plazierte Bauteilzuführtisch zur Position 510 bewegt, um darauf die Bauteile aufzufüllen, wobei ein nächster bei 1 plazierter Bauteilzuführtisch zur Bauteilansaugposition in der ermittelten Richtung für die folgende Bauteilmontageoperation unter einem vorgegebenen Bauteilmontageprogramm bewegt wird, wie im Zustand 501 gezeigt ist (Schritt #204). Anschließend werden die Bauteilauffüllrichtungs- Daten des bei 0 plazierten Bauteilzuführtisches, der zur Bauteilauffüllposition 510 bewegt worden ist, umgekehrt (Schritt #205, Entscheidungszustand 501). Diese Umkehrung dient zum Bewegen des bei 0 plazierten Tisches zu einer Bauteilauffüllposition, entgegengesetzt zu derjenigen des letzten Zeitpunkts nach einem weiteren Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen, nachdem die Bauteile aufgefüllt worden sind, und zum erneuten Bewegen zur Bauteilansaugposition. Wenn anschließend der bei 1 plazierte Bauteilzuführtisch erschöpft ist, wird der bei 1 plazierte Bauteilzuführtisch zu der bei 1 plazierten Bauteilauffüllposition neben der Position 510 bewegt, um darauf Bauteile aufzufüllen, während der bei 2 plazierte Bauteilzuführtisch zur Bauteilansaugposition für eine folgende Bauteilmontageoperation unter dem Bauteilmontageprogramm bewegt wird, wie im Zustand 502 gezeigt ist.
  • In ähnlicher Weise wird der bei 2 plazierte Bauteilzuführtisch an der Bauteilansaugposition angeordnet und wird anschließend zur Bauteilauffüllposition bewegt, wenn er erschöpft ist, während der bei 3 plazierte Bauteilzuführtisch zur Bauteilansaugposition bewegt wird und die Bauteilauffüllrichtungs-Daten des bei 3 plazierten Bauteilzuführtisches, der zur Bauteilansaugposition bewegt wird, umgekehrt werden, wie in den Zuständen 503 und 504 gezeigt ist. Anschließend wird der erschöpfte bei 3 plazierte Bauteilzuführtisch zu der bei 3 plazierten Bauteilauffüllposition bewegt, um darauf Bauteile aufzufüllen, während der bei 2 plazierte und mit Bauteilen aufgefüllte Bauteilzuführtisch zur Bauteilansaugposition bewegt wird. Auf diese Weise werden die bei 2 plazierten und bei 1 plazierten und mit Bauteilen aufgefüllten Bauteilzuführtische sequentiell zur Bauteilansaugposition bewegt und anschließend in einer Weise entgegengesetzt zur obenbeschriebenen Weise zu den bei 2 plazierten und bei 1 plazierten Bauteilauffüllpositionen bewegt. Anschließend wird der bei 0 plazierte und mit Bauteilen aufgefüllte Bauteilzuführtisch zur Bauteil ansaugposition bewegt, wobei die Bauteilauffüllrichtungs-Daten des bei 3 plazierten Bauteilzuführtisches, der zur Bauteilansaugposition bewegt worden ist, umgekehrt werden, wie im Zustand 500 gezeigt ist. Wenn anschließend der bei 0 plazierte Bauteilzuführtisch erschöpft ist, wird der bei 0 plazierte Tisch zur Bauteilauffüllposition 510 bewegt, wie oben beschrieben worden ist. Anschließend wird die obige Vorgehensweise unter dem Programm wiederholt.
  • Um die Operationen durchzuführen, umfaßt die Bauteilzuführvorrichtung die Steuereinheit 41. Die Steuereinheit 41 umfaßt einen ersten Abschnitt zum Festlegen der laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen 105-110; einen zweiten Abschnitt zum Festlegen der laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtungen der verwendeten Bauteilzuführtische 101-104; einen dritten Abschnitt zum Ermitteln einer Bauteilauffüllposition für den an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisch; und einen vierten Abschnitt zum Steuern der Bewegung des an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisches zur ermittelten Bauteilauffüllposition.
  • Der erste Abschnitt wird durchgeführt, um die laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen 105-110 auf der Grundlage ihrer Abstände von der Bauteilansaugposition 111 festzulegen unter Nutzung der Informationen, die von einem Operator mit einer Eingabevorrichtung 42, wie zum Beispiel einer Tastatur oder einer Maus, eingegeben werden, oder der Informationen, die von einem Speicher oder einem Aufzeichnungsmedium wie zum Beispiel einem CD-ROM gelesen werden. Der zweite Abschnitt wird durchgeführt, um die laufenden Nummern und Bauteilauffüllrichtungen der verwendeten Bauteilzuführtische 101-104 auf der Grundlage der festgelegten laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen 105-110 festzulegen unter Nutzung der Informationen, die vom Operator mit der Eingabevorrichtung 42 eingegeben werden, oder der von dem Speicher oder vom Aufzeichnungsmedium gelesenen Informationen. Der vierte Abschnitt wird durchgeführt, um nach dem Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen des Bauteilzuführtisches eine Bauteilauffüllposition für den an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisch zu ermitteln auf der Grundlage der festgelegten laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtungen der Bauteilzuführtische. Der vierte Abschnitt wird durchgeführt, um die Bewegung des an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisches zur ermittelten Bauteilauffüllposition in seiner Bauteilauffüllrichtung zu steuern. Im zweiten Abschnitt zum Festlegen der laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtungen der verwendeten Bauteilzuführtische auf der Grundlage der festgelegten laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen werden die laufenden Nummern der Bauteilzuführtische in aufsteigender Reihenfolge von 0 in derselben Richtung ermittelt wie die Sequenz nummern der Bauteilauffüllpositionen, wobei die Bauteilauffüllrichtung des Bauteilzuführtisches in einer Richtung entgegengesetzt zur Richtung der aufsteigenden Reihenfolge, in der die laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen festgelegt worden sind, ermittelt wird, und wobei im zweiten Abschnitt zum Festlegen der laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtungen der verwendeten Bauteilzuführtische die Bauteilauffüllposition für den an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisch einer Bauteilauffüllposition mit derselben laufenden Nummer zugewiesen wird, wie die laufende Nummer des Bauteilzuführtisches, der in derselben Richtung ausgesucht worden ist wie die Bauteilauffüllrichtung des Bauteilzuführtisches.
  • Die obenbeschriebene Operation wird jedes mal dann durchgeführt, wenn eine Erschöpfung an Bauteilen auftritt. Durch Auffüllen der Bauteile auf dem Bauteilzuführtisch, der sich in der Bauteilauffüllposition befindet, nach einer Erschöpfung an Bauteilen seinerseits in der Bauteilauffüllposition kann die Anlage für eine lange Zeitspanne laufen, ohne die Anlagenproduktivität zu verringern.
  • Obwohl die obige Ausführungsform beispielhaft für einen Fall beschrieben worden ist, in dem vier Bauteilzuführtische verwendet werden, kann die Bauteilzuführvorrichtung ähnliche Wirkungen mit einem ähnlichen Konzept nur dann erzeugen, wenn die Bauteilzuführvorrichtung drei oder mehr Bauteilzuführtische aufweist.
  • Ein Bauteilzuführverfahren sowie eine Vorrichtung hierfür, die eine weitere Ausführungsform zeigen, die sich von der vorangehenden Ausführungsform unterscheidet, werden im folgenden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 6 zeigt die Verwendung der Bauteilzuführvorrichtung eines Modifikationsbeispiels der vorliegenden Erfindung, wobei das Bauteilzuführverfahren der vorliegenden Ausführungsform auf den Betrieb angewendet wird, in welchem ein Teil der Bauteilzuführtische verwendet wird. Dies ist ein Fall, in dem nur die Bauteilzuführtische 601 und 602 von der Anlage für die Produktion verwendet werden, wobei die Bauteilzuführtische 603 und 604 von der Anlage nicht für die Produktion verwendet werden. Da die Anzahl der Bauteilzuführtische gleich 2 ist, wird aus Gleichung 1 deutlich, daß die erforderliche Anzahl an Bauteilauffüllpositionen gleich 2 ist. Daher werden nur zwei der in einem Betriebszustand 600 der Fig. 6 gezeigten Bauteilauffüllpositionen verwendet. Hinsichtlich der Anordnung der Bauteilzuführvorrichtung in dieser Ausführungsform werden die Bauteilzuführtische und die Bauteilauffüllpositionen im Bauteilzuführabschnitt auf der Linie beschrieben, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, wobei ihre Positionsbeziehung mit einer dazwischen angeordneten Bauteilansaugposition Q1 festgelegt ist. Dies erfordert das Weglassen der Bauteilauffüllpositionen 606 und 607 als überflüssige Bauteilauffüllpositionen. Das Ergebnis besteht darin, daß die Bauteilzuführvorrichtung dieser Ausführungsform mit zwei Bauteilauffüllpositionen 605 und 608 versehen ist.
  • In einer Anwendung der Bauteilzuführvorrichtung dieser Ausführungsform auf die Betriebsart der Fig. 6 unter den oben gezeigten Annahmen bewegt sich der Bauteilzuführtisch 601 nach einem Auftreten einer Erschöpfung an Bauteilen im Betriebszustand 600 zur Bauteilauffüllposition 605 (durch den Betriebszustand 610 gezeigt). Anschließend wird die Produktion mit dem Bauteilzuführtisch 602 fortgesetzt. Wenn der Bauteilzuführtisch 602 an Bauteilen erschöpft ist, geht die Vorrichtung in den Betriebszustand 620 über. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Bauteilzuführtisch 601 den Bauteilauffüllvorgang abgeschlossen hat, kann die Produktion ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.
  • Wie oben gezeigt worden ist, ist klar, daß dann, wenn die Produktion nach einer Erschöpfung an Bauteilen am Bauteilzuführtisch 601 mit der herkömmlichen Bauteilzuführvorrichtung unterbrochen wird (siehe Fig. 9), die Produktion entsprechend dem Bauteilzuführverfahren dieser Ausführungsform ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann.
  • Wie oben beschrieben worden ist, können gemäß der vorliegenden Erfindung Bauteile aufgefüllt werden ohne Unterbrechung der Produktion nach einer Erschöpfung an Bauteilen, indem ein Bauteilzuführtisch, der sich nicht in der Bauteilansaugposition befindet, notwendigerweise zu irgendeiner der Bauteilauffüllpositionen bewegt wird, unabhängig von der Kombination der Bauteilzuführtische.
  • Wenn ferner ein Bauteilzuführtisch an Bauteilen erschöpft ist, können die Bauteile aufgefüllt werden ohne die Produktion nach der Erschöpfung an Bauteilen zu unterbrechen, indem sofort die Bauteilauffüllposition für den erschöpften Bauteilzuführtisch ermittelt wird und zum Bauteilauffüllvorgang übergegangen wird.
  • Eine Unterbrechung der Produktion nach einer Erschöpfung an Bauteilen kann daher weitgehend beseitigt werden, ohne die Kombination der Bauteilzuführtische einzuschränken, die in einer größeren Anzahl vorgesehen sind, so daß die Anlagenproduktivität verbessert werden kann.
  • In den Ausführungsformen sind die Bauteilzuführtische mit derselben Anzahl, zum Beispiel mit einer Anzahl von
  • (Gesamtzahl der verwendeten Bauteilzuführtische - 1),
  • vorzugsweise jeweils auf beiden Seiten der Bauteilansaugposition angeordnet.
  • Die gesamten Offenbarungen der internationalen Anmeldung Nr. PCT/JP97/00139 (japanische Patentanmeldungen Nr. 8-11555, eingereicht am 26. Januar 1996, und Nr. 8-11641, eingereicht am 26. Januar 19961, sowie der japanischen Patentanmeldung Nr. 8-95771, eingereicht am 18. April 1996, die Spezifikationen, Ansprüche, Zeichnungen und Zusammenfassungen enthalten, sind hiermit in ihrer Gesamtheit durch Literaturhinweis eingefügt. Ein Beispiel der Bauteilmontagevorrichtung, auf die die vorliegende Erfindung angewendet werden kann, ist offenbart in der internationalen Anmeldung und in den japanischen Patentanmeldungen Nr. 8-11555, eingereicht am 26. Januar 1996, und Nr. 8-11641, eingereicht am 26. Januar 1996, die hiermit in ihrer Gesamtheit durch Literaturhinweis eingefügt sind.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung in Verbindung mit den bevorzugten Ausführungsformen und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen vollständig beschrieben worden ist, ist zu beachten, daß verschiedene Änderungen und Abwandlungen für Fachleute offensichtlich sind. Solche Änderungen und Abwandlungen sind als im Umfang der vorliegenden Erfindung, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert wird, enthalten zu betrachten, sofern sie nicht hiervon abweichen.

Claims (5)

1. Bauteilzuführvorrichtung, enthaltend:
drei oder mehrere Bauteilzuführtische (101-104; 601-604), die an Bauteilauffüllpositionen (105-110; 605-608) mit Bauteilen nachgefüllt werden, und Saugmittel (45) zum Ansaugen eines Bauteils an einer Bauteilansaugposition (111; Q1) und zum Zuführen des Bauteils von einem Bauteilzuführtisch (101-104; 601- 604) zu einer Platine (46),
wobei die Bauteilzuführtische (101-104; 601-604) der Reihe nach auf einer geraden Linie angeordnet und entlang der geraden Linie unabhängig voneinander hin- und herbewegbar sind,
wobei die Bauteilansaugposition (111; Q1) an der geraden Linie vorgesehen ist und wobei die Bauteilauffüllpositionen (105-110; 605-608) der Bauteilzuführtische (101-104; 601-604) an der geraden Linie an beiden Seiten der Ansaugposition (111; Q1) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahl der Bauteilauffüllpositionen (105-110; 605-608) an jeder der beiden Seiten der Ansaugposition (111; Q1) lauten muß [Gesamtzahl der Bauteilzuführtische -1] und
daß eine Steuereinheit (41) vorgesehen ist, um einen an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisch, der zu einer freien Bauteilauffüllposition zu bewegen ist, zu steuern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Steuereinheit (41) weiterhin vorgesehen ist:
zum Festlegen der laufenden Nummern der Bauteilauffüllposition (105-110; 605- 608) entsprechend ihrer Entfernung von der Bauteilansaugposition (111; Q1),
zum Festlegen der laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtungen der Bauteilzuführtische (101-104; 601-604) entsprechend der festgelegten laufenden Nummern der Bauteilauffüllposition (105-110; 605-608),
zum Bestimmen einer Bauteilauffüllposition für den an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisch entsprechend der festgelegten laufenden Nummern und Bauteilauffüllrichtungen der Bauteilzuführtische (101-104; 601-604) beim Auftreten eines an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisches und
zum Steuern der Bewegung des an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisches zu der bestimmten Bauteilauffüllposition in die zugehörige Bauteilauffüllrichtung.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei dem die Steuereinheit (41) vorgesehen ist: zum Bestimmen der laufenden Nummern der Bauteilzuführtische in aufsteigender Folge von 0 in die gleiche Richtung wie diejenige Richtung, in der die laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen festgelegt worden sind, zum Bestimmen der Bauteilauffüllrichtung des Bauteilzuführtisches in eine Richtung entgegengesetzt zu der Richtung der aufsteigenden Folge, in der die laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen festgelegt worden sind, wenn die laufenden Nummern und die Bauteilauffüllrichtungen der Bauteilzuführtische entsprechend den festgelegten laufenden Nummern der Bauteilauffüllposition festgelegt werden, und zum Zuweisen der Bauteilauffüllposition für den an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisch zu einer Bauteilauffüllposition, die die gleiche laufende Nummer wie die laufende Nummer des herausgesuchten Bauteilzuführtisches in der gleichen Richtung wie die Bauteilauffüllrichtung des Bauteilzuführtisches aufweist, wenn die laufenden Nummern und Bauteilauffüllrichtungen der Bauteilzuführtische festgelegt werden.
4. Bauteilzuführverfahren, welches eine Bauteilzuführvorrichtung entsprechend einem der vorstehenden Ansprüche verwendet, wobei das Verfahren die folgenden Schritte enthält:
Festlegen der laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen (105-110; 605-608) entsprechend ihrer Entfernung von der Bauteilansaugposition (111; Q1), Festlegen der laufenden Nummern und Bestimmen der Bauteilauffüllrichtungen der Bauteilzuführtische entsprechend der festgelegten laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen (105-110; 605-608) und
Bewegen des an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisches zu der bestimmten Bauteilauffüllposition in der zugehörigen Bauteilauffüllrichtung.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
bei dem beim Festlegen der laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtungen der Bauteilzuführtische entsprechend der festgelegten laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen die laufenden Nummern der Bauteilzuführtische in aufsteigender Folge von 0 in die gleiche Richtung wie diejenige Richtung bestimmt werden, in der die laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen festgelegt worden sind, und die Bauteilauffüllrichtung des Bauteilzuführtisches in eine Rich tung entgegengesetzt zu der Richtung der aufsteigenden Folge bestimmt wird, in der die laufenden Nummern der Bauteilauffüllpositionen festgelegt worden ist, und bei dem beim Festlegen der laufenden Nummern und der Bauteilauffüllrichtungen der Bauteilzuführtische die Bauteilauffüllposition für den an Bauteilen erschöpften Bauteilzuführtisch einer Bauteilauffüllposition zugewiesen wird, die die gleiche laufende Nummer wie die laufende Nummer des herausgesuchten Bauteilzuführtisches in der gleichen Richtung wie die Bauteilauffüllrichtung des Bauteilzuführtisches aufweist.
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