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DE69505073T2 - Laserbehandlungsvorrichtung - Google Patents

Laserbehandlungsvorrichtung

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DE69505073T2
DE69505073T2 DE69505073T DE69505073T DE69505073T2 DE 69505073 T2 DE69505073 T2 DE 69505073T2 DE 69505073 T DE69505073 T DE 69505073T DE 69505073 T DE69505073 T DE 69505073T DE 69505073 T2 DE69505073 T2 DE 69505073T2
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DE
Germany
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hole
machining
path
laser beam
machining head
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DE69505073T
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Atsushi Fanuc Dai-3 Vira-Karamatsu Yamanashi 401-05 Mori
Yoshinori Fanuc Mansion Harimomi 4-206 Yamanashi 401-05 Nakata
Kazuhiro Fanuc Mansion Harimomi 12-602 Yamanashi 401-05 Suzuki
Etsuo Yamanashi 409-01 Yamazaki
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Fanuc Corp
Original Assignee
Fanuc Corp
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Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Laserstrahlvorrichtung zum Schneiden eines Loches nach einem Bearbeitungsprogramm, insbesondere eine Laserstrahlvorrichtung, die in der Lage ist, ein Loch mit gesteigerter Schneidgeschwindigkeit zu schneiden.
  • TECHNISCHER HINTERGRUND
  • Üblicherweise wird zum Herstellen eines Loches durch ein plattenförmiges Material, z. B. eine Stahlplatte, von einer Laserstrahlvorrichtung zuerst ein Durchbohren, d. h. Herstellung eines kleinen Loches, ausgeführt und dann das Schneiden eines Loches vorgenommen.
  • Fig. 7a und 7b zeigen Beispiele bekannter Bearbeitungspfade zum Schneiden eines kreisförmigen Loches. Fig. 7a zeigt ein erstes Beispiel, Fig. 7b ein zweites. Im Fall des Beispiels der Fig. 7a bewegt sich der Bearbeitungskopf ausgehend von einer Startposition All, hält einmal an einer Mittelposition O11 des kreisförmigen Loches 110 an, an dem der Laserstrahl eingeschaltet wird, um das Durchbohren auszuführen. Nach Abschluß des Durchbohrens wird ausgehend von der Mittelposition O11 das Schneiden begonnen und durchgeführt, bis der Bearbeitungskopf den Punkt H11 erreicht. Vom Punkt H11 aus bewegt sich der Bearbeitungskopf entlang des Kreisumfanges des kreisförmigen Loches 110, bis er wieder am Punkt H11 ankommt, an dem die Maschine anhält. Dadurch ist das Schneiden des Loches abgeschlossen und der Laserstrahl wird dann abgeschaltet. Danach verfährt der Bearbeitungskopf an eine endgültige Stopposition Z11.
  • Im Fall des Beispiels der Fig. 7b startet der Bearbeitungskopf an einer Startposition All und steuert direkt den Punkt H11 am Umfang des kreisförmigen Loches 110 an. Am Punkt H12 hält der Bearbeitungskopf einmal an, der Laserstrahl wird eingeschaltet und das Durchbohren begonnen. Nach Abschluß des Durchboh rens wird ausgehend vom Punkt H12 das Schneiden begonnen und der Bearbeitungskopf verfährt entlang des Kreisumfanges des kreisförmigen Loches 110, bis er wieder am Punkt H12 ankommt. Am Punkt H12 hält der Bearbeitungskopf wieder an, das Schneiden des Loches ist abgeschlossen und der Laserstrahl wird dann ausgeschaltet. Anschließend verfährt der Bearbeitungskopf in eine endgültige Startposition Z12.
  • Fig. 8a und 8b zeigen Beispiele für bekannte Bearbeitungspfade zum Schneiden eines Schlitzes oder eines quadratischen Loches. Fig. 8a zeigt ein Beispiel für den Bearbeitungspfad für einen Schlitz, Fig. 8b ein Beispiel für den Bearbeitungspfad eines quadratischen Loches. Im Falle des Beispiels der Fig. 8a beginnt der Bearbeitungskopf von einer Startposition A13, hält einmal in einer Mittelposition O13 eines Schlitzes 120 an, worauf der Laserstrahl zum Ausführen des Durchbohrens eingeschaltet wird. Nach Abschluß des Durchbohrens wird ausgehend von der Mittelposition O13 das Schneiden begonnen und durchgeführt, bis der Bearbeitungskopf wieder am Punkt H13 angekommen ist, von dem aus der Bearbeitungskopf entlang des Umfanges des Schlitzes verfährt, bis er wieder am Punkt H13 angekommen ist. Dort hält der Bearbeitungskopf an, der Schnitt des Schlitzes ist damit abgeschlossen. Gleichzeitig wird der Laserstrahl ausgeschaltet. Danach verfährt der Bearbeitungskopf in eine endgültige Stopposition Z12.
  • Im Falle des Beispiels der Fig. 8b bewegt sich der Bearbeitungskopfausgehend von einer Startposition A14, hält einmal an einem Punkt I14 innerhalb des quadratischen Loches 130 an und anschließend wird der Laserstrahl zum Ausführen des Durchbohrens eingeschaltet. Nach Abschluß des Durchbohrens wird das Schneiden, ausgehend vom Punkt I14, begonnen und ausgeführt, bis der Bearbeitungskopf am Punkt H14 angekommen ist. Von dort bewegt sich der Bearbeitungskopf entlang des Umfangs des quadratischen Loches 130, bis er wieder am Punkt H14 angekommen ist. Dort hält der Bearbeitungskopf an und der Schnitt des quadratischen Loches ist abgeschlossen. Gleichzeitig wird der Laserstrahl abgeschaltet. Danach verfährt der Bearbeitungskopf in eine endgültige Stopposition Z14.
  • In all diesen Beispielen für eine Bearbeitungsbahn wird der Maschinenkopf zweimal angehalten, z. B. zum Durchbohren und nach Abschluß des Lochschneidens. Dazu ist es notwendig, eine Verzögerung und eine Beschleunigung vor bzw. nach dem Anhalten des Bearbeitungskopfes vorzunehmen, wodurch eine längere Bearbeitungszeit erforderlich ist.
  • Besonders die in Fig. 7a dargestellte Bearbeitungsbahn ist eine, die üblicherweise zum Schneiden eines kreisförmigen Loches verwendet wird. Der Bearbeitungskopf vollführt hier jedoch starke oder scharfe Richtungsänderungen am Punkt H11, was antriebsseitig eine starke Beschleunigung und Verzögerung erfordert. Da ein Herabsetzen der Vorschubrate deshalb unvermeidlich ist, ist eine noch längere Zeitspanne für die Bearbeitung erforderlich.
  • Um diese Nachteile bei der Bearbeitung zu vermeiden, ist ein sogenanntes laufendes Durchbohren allgemein üblich. Das laufende Durchbohren wird während des Ausrichtens des Bearbeitungskopfes zum Durchbohren ausgeführt, wodurch eine glatte Bahn für die gesamte Bearbeitungsstrecke erreicht wird. Das heißt, beim laufenden Durchbohren wird das Durchbohren ohne Anhalten des Bearbeitungskopfes an einem Punkt zwischen dem Start des Bearbeitungskopfes vom Ausgangspunkt und dem Beginn der Schneidposition am Umfang eines zu schneidenden Loches ausgeführt. Dieses Bearbeitungsverfahren ermöglicht es, mit dem Antrieb einen kontinuierlichen Schneidvorgang zu bewirken, ohne daß starke Beschleunigungen oder Verzögerungen erforderlich sind. Darüber hinaus wird der Bearbeitungskopf überlappend entlang eines Teils des Umfangs weitergeführt, wenn der Bearbeitungskopf nach dem Schnitt am Umfang um das Loch zur Position des Schneidstartes zurückkehrt, und dann auf einer glatten Bahn zur endgültigen Stopposition geführt. Dadurch wird die Ausrichtung des Bearbeitungskopfes beim Schneiden des Loches z. B. nach Abschluß des Schneidens überflüssig. Demzufolge ist es nicht mehr erforderlich, eine zweimalige Ausrichtung des Bearbeitungskopfes durchzuführen, wodurch Hochgeschwindigkeits-Schneidvorgänge möglich sind.
  • Die Bearbeitungsbahnen bei diesem laufenden Durchbohren sind jedoch kompliziert, somit auch die Bearbeitungsprogramme, was eine lange Zeitdauer zum Programmieren nach sich zieht.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung wurde mit Blick auf diese Umstände gemacht. Es ist Ziel dieser Erfindung, eine Laserstrahlvorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, eine Bearbeitungsbahn zum Schneiden leicht zu erzeugen, wobei ein Ausrichten des Maschinenkopfes entfällt.
  • Erfindungsgemäß ist eine Laserstrahlvorrichtung zum Schneiden eines Loches nach einem Bearbeitungsprogramm vorgesehen, die aufweist:
  • Lesemittel zum Lesen des Lochprofils, einer Lochgröße, eines Mittelpunktes des Lochs und einer Startposition sowie einer endgültigen Stopposition der vordersten Stufe eines Bearbeitungskopfes,
  • Mittel zum Erzeugen einer glatten Bahn, die eine Bearbeitungsbahn aus dem Lochprofil, der Lochgröße, dem Mittelpunkt des Loches, der Startposition und der endgültigen Stopposition erzeugen, so daß die gesamte Bahn für die vorderste Stufe des Bearbeitungskopfes glatt wird, wobei die Bearbeitungsbahn von Abschnitten und kreisförmigen Bögen gebildet wird, die Abschnitte und kreisförmigen Bögen so erzeugt werden, daß sie aneinander anschließen und die bahnerzeugenden Mittel die kreisförmigen Bogen durch Multiplikation der Lochgröße mit einem vorbestimmten Faktor darstellen, und
  • bearbeitungsprogrammerzeugende Mittel zum Erzeugen des Bearbeitungsprogramms auf der Grundlage der Bearbeitungsbahn, wobei die bearbeitungsprogrammerzeugenden Mittel das Bearbeitungsprogramm so erzeugen, daß der Bearbeitungskopf während des gesamten Verfahrens von der Startposition zur endgültigen Stopposition nicht anhält.
  • Die Lesemittel lesen das Lochprofil, die Lochgröße, den Mittelpunkt des Lochs und die Startposition sowie eine endgültige Stopposition der vordersten Stufe des Bearbeitungskopfes. Die Mittel zum Erzeugen einer glatten Bahn erzeugen die Bearbeitungsbahn aus dem Lochprofil, der Lochgröße, dem Mittelpunkt des Loches, der Startposition und der endgültigen Stopposition, so daß die gesamte Bahn für die vorderste Stufe des Bearbeitungskopfes glatt wird. Die bearbeitungsprogrammerzeugenden Mittel erzeugen das Bearbeitungsprogramm auf der Grundlage der Bearbeitungsbahn.
  • Somit wird die glatte Bahn für die vorderste Stufe des Bearbeitungskopfes von der Startposition bis zur endgültigen Stopposition aus dem Profil des zu schneidenden Loches, der Lochgröße, dem Mittelpunkt des Loches, der Startposition und der endgültigen Stopposition erzeugt. Die Lochgröße, der Mittelpunkt des Loches, die Startposition und die endgültige Stopposition stellen Daten dar, die von einem Bediener leicht eingegeben werden können. Auf deren Grundlage erzeugen die Mittel zur Erzeugung einer glatten Bahn die glatte Bearbeitungsbahn. Dadurch kann ein Bearbeitungsprogramm zum Schneiden entlang einer glatten Bearbeitungsbahn leicht erzeugt werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Fig. 1 ist ein Diagram, das den Aufbau der Erfindung zeigt.
  • Fig. 2 ist ein Diagram, das die gesamte Anordnung der erfindungsgemäßen Laserstrahlvorrichtung zeigt.
  • Fig. 3 ist ein Diagram, das zur Erläuterung dient, wie eine glatte Bahn von der Laserstrahlvorrichtung gemäß der Erfindung erzeugt wird.
  • Fig. 4a, 4b, 4c und 4d zeigen zwei Arten der glatten Bahn, wobei Fig. 4a, 4b und 4c eine erste Ausführungsform und Fig. 4d eine zweite Ausführungsform zeigen.
  • Fig. 5 ist ein Flußdiagramm zur erfindungsgemäßen Erzeugung einer glatten Bahn.
  • Fig. 6a und 6b zeigen Beispiele einer glatten Bahn zum Schneiden unkreisförmiger Löcher, wobei Fig. 6a das Schneiden eines Schlitzes und Fig. 6b das Schneiden eines rechteckigen Loches zeigt.
  • Fig. 7a und 7b zeigen Beispiele bekannter Bearbeitungsbahnen zum Schneiden kreisförmiger Löcher, wobei Fig. 7a ein erstes und Fig. 7b ein zweites Beispiel darstellt.
  • Fig. 8a und 8b zeigen Beispiele bekannter Bearbeitungsbahnen zum Schneiden eines Schlitzes oder eines quadratischen Loches, wobei Fig. 8a das Schneiden eines Schlitzes und Fig. 8b das Schneiden eines quadratischen Loches betrifft.
  • BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung wird nachfolgend detailliert unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, die eine Ausführungsform der Erfindung zeigt.
  • Fig. 2 zeigt die gesamte Anordnung einer erfindungsgemäßen Laserstrahlvorrichtung. Die Laserstrahlvorrichtung der Fig. 2 besteht aus einer numerischen Computersteuerung (CNC) 10, einem Laseroszillator 20 und einer Arbeitsmaschine 30.
  • Die CNC 10 ist so aufgebaut, daß sie einen Prozessor 100 als Hauptelement aufweist. Ein ROM 101 - ein EPROM oder EEROM - werden dabei zum Abspeichern eines Systemprogramms verwendet. Zum Speichern eines Bearbeitungsprogramms, eines Programms zum Erzeugen einer glatten Bahn sowie vielfältiger Parameter etc. dient ein nichtflüchtiger Speicher 102, wozu ein batteriegepufferter CMOS verwendet wird, so daß nach Abschalten der Energieversorgung die Speicherung erhalten bleibt. Der Prozessor 100 liest gesteuert vom im RAM gespeicherten Systemprogramm gesteuert ein Bearbeitungsprogramm, um den Gesamtbetrieb der Laserstrahlvorrichtung zu steuern. Weiter sorgt der Prozessor 100 dafür, daß ein Bearbeitungskopf 306 entlang einer Bearbeitungsbahn verfahren wird, die auf Grundlage des erfindungsgemäßen Programms erzeugt wurde, um ein Loch in ein Werkstück 330 zu schneiden. Die Einzelheiten werden später erläutert.
  • Die CNC 10 umfaßt weiter eine I/O-Einheit 104 zum Umwandeln eines Steuersignals vom Prozessor 100 und Abgabe des umgewandelten Steuersignals an den Laseroszillator 20. Der Laseroszillator 20 emittiert einen gepulsten Laserstrahl entsprechend dem umgewandelten Steuersignal. Der gepulste Laserstrahl wird durch eine Lichtleiteinheit 301, eine Spiegeleinheit 302, eine Lichtleiteinheit 303, eine Spiegeleinheit 304, eine Lichtleiteinheit 305 und den Bearbeitungskopf 306 geführt, wo er aus einem Stutzen 307 auf das Werkstück 330 gelenkt wird.
  • An die CNC 10 ist eine Anzeige (CRT/MDI) 105 angeschlossen, über die verschiedene Programm- und Dateneingaben interaktiv eingebbar sind.
  • Die Arbeitsmaschine 30 besteht aus einem Rahmen 310, an dem die Lichtleiteinheit 303, die Spiegeleinheiten 303, 304 etc. befestigt sind und eine Tischhalterung 320 für einen Tisch 323 angebracht ist. An einem offenen Ende des Rahmens 310 ist ein Antriebsmechanismus 350 für den Bearbeitungskopf angebracht. Der Bearbeitungskopf 306 ist am offenen Ende der Lichtleiteinheit 305 angeordnet, die die Form eines verlängerbaren Teleskops hat, und wird durch die Drehung eines Servomotors der Antriebseinheit 350 in z-Richtung verfahren.
  • Ein Tisch 322 ist auf einem Basistisch 321 der Tischhalterung 320 angeordnet. Auf dem Tisch 322 ist ein weiterer Tisch 323 vorgesehen. Die Tische 322 und 323 werden in x-Richtung und y-Richtung durch Tischantriebe 341, 342 bewegt, die aus Servomotoren an den unteren Enden der Tische 322 und 323 bestehen. Das auf dem Tisch 323 befestigte Werkstück 330 kann frei in der x-y-Ebene bewegt werden.
  • Die Servomotoren im Antrieb 350 des Bearbeitungskopfes und der Tischantriebe 341 und 342 sind an entsprechenden Servoverstärkern 107, 108 und 109 in der CNC 10 angeschlossen und ihre Rotation wird vom Prozessor 110 durch entsprechende Achsensteuersignale geregelt. Die Tische 322, 323 und der Bearbeitungskopf 306 werden von den Umdrehungen der entsprechenden Servomotoren angetrieben. Der aus dem Stutzen 307 fallende Laserstrahl leuchtet auf die durch die Bewegung der Tische 322 und 323 bestimmte Stelle auf dem Werkstück 330, wodurch das Werkstück 330 auf ein gewünschtes Profil geschnitten wird.
  • Nachfolgend wird beschrieben, wie eine glatte Bahn zum Schneiden eines kreisförmigen Loches im Werkstück 330 erzeugt wird.
  • Fig. 3 zeigt die erfindungsgemäß erzeugte glatte Bahn. Die Beschreibung betrifft nun den Fall, daß ein kreisförmiges Loch 11 in das Werkstück 330 geschnitten werden soll. Zum Schneiden des kreisförmigen Loches 11 gibt der Bediener ver schiedene Daten in die CNC 10 ein, die vorher bekannt sind. Diese sind ein Bestimmungscode Q für das zu schneidende kreisförmige Loch, eine Lochgröße d, einen Mittelpunkt des Loches O, eine Startposition A und eine endgültige Stopposition Z einer vordersten Stufe des Bearbeitungskopfes 306. Der Prozessor 100 der CNC 10 liest diese verschiedenen Daten ein und erzeugt eine glatte Bahn L durch ein Programm zum Erzeugen einer glatten Bahn. Die glatte Bahn L ist in Fig. 3 durch die Linie A → B → C → D → E → F → G → Z bezeichnet und der Bearbeitungskopf bewegt sich auf dem glatten Bahnabschnitt von der Startposition A zum Punkt D am kreisförmigen Loch 11. Von dort bewegt sich der Bearbeitungskopf auf dem Umfang des kreisförmigen Loches. Dann bewegt sich der Bearbeitungskopf vom Punkt D zu einem Punkt F in teilweise überlappender Art, worauf ein weiterer glatter Bahnabschnitt folgt, bis die endgültige Stopposition Z erreicht ist.
  • Der Abschnitt zwischen B und C der glatten Bahn L ist ein Kreisbogen mit Radius R1. Der Radius R1 ist durch d · 0,7 gegeben. Der Abschnitt zwischen C und D ist ein kreisförmiger Bogen mit einem Radius R2. Der Radius R2 ist durch d · 0,35 gegeben. Die Überlappung zwischen D bis F ist beispielsweise auf 0,3 mm festgelegt. Der auf dem überlappenden Abschnitt folgende kreisförmige Bogen von F bis 6 hat den Radius R3. Der Radius ist durch d · 0,35 gegeben, wie der Radius R2.
  • Ausgehend von der so bestimmten glatten Bahn erzeugt der Prozessor 100 der CNC 10 weiter das Bearbeitungsprogramm, d. h. der Prozessor 100 erzeugt das Bearbeitungsprogramm, indem den die glatte Bahn L beschreibenden Koordinaten ein Befehl zum laufenden Durchbohren zwischen den Abschnitten von C bis D, Laserleistungsbefehle für die Abschnitte C → D → E → F und Anweisungen für die Vorschubgeschwindigkeiten des Bearbeitungskopfes über die gesamte glatte Bahn L hinzugefügt werden. Das Bearbeitungsprogramm wird dann in der CNC 10 abgespeichert und für die Bearbeitung durch das Laserstrahlschneiden ausgelesen.
  • In der vorliegenden Ausführungsform wird die glatte Bahn L für die vorderste Stufe des Bearbeitungskopfes 306 von der Startposition A bis zur endgültigen Stopposition Z aus dem Bestimmungscode Q für das Lochprofil, der Lochgröße d, dem Mittelpunkt O des Loches, der Startposition A und der endgültigen Stopposition Z erzeugt. Diese Daten Q, d, O, A und Z können von einem Bediener leicht eingegeben werden und die glatte Bahn L wird automatisch aus diesen Daten erzeugt. Dadurch ist es möglich, das Bearbeitungsprogramm zum Schneiden entlang der glatten Bahn leicht in kurzer Zeit zu erzeugen.
  • Bei dem auf der Grundlage dieses Bearbeitungsprogramms ausgeführten Schneidvorgangs ist das Durchbohren während der Bewegung des Bearbeitungskopfes vom Punkt C zum Punkt D abgeschlossen. Das Abschalten des Lasers ist während der Bewegung des Bearbeitungskopfes 306 vom Punkt D zum Punkt F abgeschlossen. Dadurch kann das Loch geschnitten werden, ohne den Bearbeitungskopf je anhalten zu müssen, wodurch ein Hochgeschwindigkeitsschneiden erreicht werden kann.
  • Für die oben beschriebene glatte Bahn L gibt es zwei Arten, wie in den Fig. 4a, 4b, 4c und 4d dargestellt. Diese hängen von der Lage der Startposition A, des Mittelpunktes O und der endgültigen Stopposition Z zueinander ab.
  • Fig. 4a, 4b, 4c und 4d zeigen zwei Arten, die glatte Bahn zu bilden. Fig. 4a, 4b und 4c zeigen die erste Art und Fig. 4d die zweite Art. In dem Beispiel der Fig. 4a liegt eine endgültige Stopposition Z1 unter einer Geraden, die die Startposition A1 und den Mittelpunkt O1 verbindet. In diesem Fall wird die glatte Bahn L1 im Uhrzeigersinn (clockwise = CW) erzeugt. Im Fall der Fig. 4b und 4c liegt, ähnlich wie im Fall der Fig. 4a, die endgültige Stopposition Z2 bzw. Z3 unter einer Gerade, die die Startposition A2 bzw. A3 mit dem Mittelpunkt O2 bzw. O3 verbindet. Deshalb werden die glatten Bahnen L2 und L3 im Uhrzeigersinn (CW) erzeugt.
  • Im Gegensatz dazu liegt im Beispiel der Fig. 4d die endgültige Stopposition Z4 oberhalb einer Gerade, die die Startposition A4 und den Mittelpunkt O4 verbindet. In diesem Fall wird die glatte Bahn L4 entgegen dem Uhrzeigersinn (counterclockwise = CCW) erzeugt.
  • Fig. 5 ist ein Diagramm, das ein Flußdiagramm zum Erzeugen einer glatten Bahn durch eine erfindungsgemäße Laserstrahlvorrichtung zeigt. In dieser Figur bezeichnen die Zahlen nach den Buchstaben 5 Schrittnummern.
  • [S1] Eine Startposition A und eine endgültige Stopposition Z der vordersten Stufe des Bearbeitungskopfes 306, ein Mittelpunkt O des zu schneidenden Loches, eine Lochgröße d und ein Bestimmungscode Q für das Loch werden eingelesen.
  • [S2] Es wird festgestellt, ob die Lochgröße d zum Erzeugen der glatten Bahn geeignet ist. Liegt die Größe d außerhalb eines vorbestimmten Bereiches, wird die Bearbeitungsbahn durch ein konventionelles Verfahren erzeugt.
  • [S3] Aus der Lage der Startposition A, des Mittelpunktes O und der endgültigen Stopposition Z zueinander wird bestimmt, ob die glatte Bahn L in CW- oder CCW-Richtung verlaufen sollte,
  • [S4] Aus der Startposition A, der endgültigen Stopposition Z, dem Mittelpunkt O des Loches, der Lochgröße d und dem Bestimmungscode Q für das Lochprofil wird die glatte Bahn L erzeugt.
  • [S5] Es wird geprüft, ob eine Überlappung, z. B. 3 mm, im Fall der Fig. 3 festgelegt wurde. Wurde die Überlappung festgelegt, wird der Punkt F zu einem Punkt korrigiert, der um die Überlappung vom Punkt D entfernt liegt und dann der Kreisbogen von F nach G neu ermittelt.
  • Fig. 6a und 6b zeigen Beispiele einer glatten Bearbeitungsbahn, die bei unkreisförmigen Löchern erzeugt wurde. Dabei zeigt Fig. 6a ein Beispiel einer glatten Bearbeitungsbahn für einen Schlitz und Fig. 6b ein Beispiel einer glatten Bearbeitungsbahn für ein quadratisches Loch. Wie in den Fig. 6a und 6b dargestellt, werden auch, wenn das zu schneidende Loch ein Schlitz 12 oder ein quadratisches Loch 13 sind, glatte Bahnen L5 bzw. L6 auf die gleiche Art erzeugt wie beim vorstehend beschriebenen kreisförmigen Loch 11. Das heißt, die glatte Bahn L5 für den Schlitz 12 wird in der Form A5 → C5 → D5 → E5 → F5 → G5 → Z5 und die glatte Bahn L6 für das quadratische Loch 6 wird in der Form A6 → C6 → D6 → E6 → F6 → G6 Z6 erzeugt. Obwohl für die Größe des kreisförmigen Loches 11 der Durchmesser d verwendet wurde, ist es im Fall des Schlitzes 12 nur erforderlich, z. B. die Länge als Lochgröße einzugeben. Im Falle des quadratischen Loches 13 ist es nur erforderlich, z. B. die Diagonallänge des quadratischen Loches als Lochgröße einzugeben.
  • Fig. 2 zeigt in einem Blockdiagram den Aufbau der vorliegen Erfindung. Die Lesemittel 1 der Fig. 1 lesen den Bestimmungscode Q für das Profil des zu schneidenden Loches, die Lochgröße d, den Mittelpunkt O des Loches, die Startposition A und die endgültige Stopposition Z der vordersten Stufe des Bearbeitungskopfes 306. Mittel 2 zum Erzeugen einer glatten Bahn erzeugen eine glatte Bahn L aus dem Bestimmungscode Q für das Lochprofil, der Lochgröße d, dem Mittelpunkt O des Loches, der Startposition A und der endgültigen Stopposition Z, so daß die gesamte Bahn für die vorderste Stufe des Bearbeitungskopfes 306 glatt ist. Bearbeitungsprogrammerzeugende Mittel 3 erzeugen ein Bearbeitungsprogramm auf der Grundlage der so erzeugten glatten Bahn L. Der Bearbeitungskopf 306 wird entsprechend dem Bearbeitungsprogramm bewegt, um das Loch in das Werkstück 330 zu schneiden.
  • Obwohl in der vorliegenden Beschreibung das Erzeugen der glatten Bahn von der CRT/MDI 105 innerhalb der CNC 10 bewirkt wird, soll das nicht einschränkend aufgefaßt werden, da die glatte Bahn L von einer periphären Recheneinheit außerhalb der CNC 10 erzeugt werden kann und die Daten der glatten Bahn L mittels einer Floppy-Disk an die CNC 10 übertragen werden können.
  • Wie vorstehend beschrieben, wird erfindungsgemäß die glatte Bahn für die vorderste Stufe des Bearbeitungskopfes von einer Startposition zu einer endgültigen Stopposition auf der Grundlage des Profils des zu schneidenden Loches, der Lochgröße, des Mittelpunktes des Loches, der Startposition und der endgültigen Stopposition erzeugt. Diese Daten können von einem Bediener leicht eingegeben werden. Auf ihrer Grundlage wird die glatte Bahn automatisch erzeugt. Dadurch ist es möglich, ein Bearbeitungsprogramm zum Schneiden entlang einer glatten Bahn leicht in kurzer Zeit zu erzeugen.
  • Beim entsprechend diesem Bearbeitungsprogramm ausgeführten Schneidvorgang werden das Durchbohren und das Abschalten des Lasers während der Bewegung des Bearbeitungskopfes abgeschlossen, was es möglich macht, ein Loch zu schneiden, ohne den Bearbeitungskopf je anzuhalten. Dadurch wird ein Hochgeschwindigkeitsschneiden möglich.

Claims (5)

1. Laserstrahlvorrichtung zum Schneiden eines Loches nach einem Bearbeitungsprogramm, die aufweist:
Lesemittel (1) zum Lesen des Lochprofils, einer Lochgröße, eines Mittelpunktes des Lochs und einer Startposition sowie einer endgültigen Stopposition der vordersten Stufe eines Bearbeitungskopfes,
Mittel (2) zum Erzeugen einer glatten Bahn, die eine Bearbeitungsbahn aus dem Lochprofil, der Lochgröße, dem Mittelpunkt des Loches, der Startposition und der endgültigen Stopposition erzeugen, so daß die gesamte Bahn für die vorderste Stufe des Bearbeitungskopfes (306) glatt wird, wobei die Bearbeitungsbahn von Abschnitten und kreisförmigen Bögen gebildet wird, die Abschnitte und kreisförmigen Bögen so erzeugt werden, daß sie aneinander anschließen und die bahnerzeugenden Mittel (2) die kreisförmigen Bogen durch Multiplikation der Lochgröße mit einem vorbestimmten Faktor darstellen, und
Bearbeitungsprogramm-erzeugende Mittel (3) zum Erzeugen des Bearbeitungsprogramms auf der Grundlage der Bearbeitungsbahn, wobei die Bearbeitungsprogramm-erzeugenden Mittel das Bearbeitungsprogramm so erzeugen, daß der Bearbeitungskopf (306) während des gesamten Verfahrens von der Startposition zur endgültigen Stopposition nicht anhält.
2. Laserstrahlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochgröße der Durchmesser des Lochs ist, wenn dieses kreisförmig ist.
3. Laserstrahlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine glatte Bahn erzeugenden Mittel (2) einen überlappenden Abschnitt einem Teil der Bearbeitungsbahn um das Loch zuweisen.
4. Laserstrahlvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsprogramm-erzeugenden Mittel (3) das Bearbeitungsprogramm so erzeugen, daß die Aussendung eines Laserstrahls vom Bearbeitungskopf während der Zeit unterbrochen wird, in der der Bearbeitungskopf den überlappenden Abschnitt passiert.
5. Laserstrahlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die glatte Bahn erzeugenden Mittel eine numerische Steuereinheit oder eine separate arithmetische Einheit außerhalb der numerischen Steuereinheit haben.
DE69505073T 1994-02-25 1995-01-18 Laserbehandlungsvorrichtung Expired - Fee Related DE69505073T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP02711994A JP3372339B2 (ja) 1994-02-25 1994-02-25 レーザ加工装置
PCT/JP1995/000056 WO1995023046A1 (en) 1994-02-25 1995-01-18 Laser processing apparatus

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69505073D1 DE69505073D1 (de) 1998-11-05
DE69505073T2 true DE69505073T2 (de) 1999-02-25

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