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DE69702473T2 - Informationskarte aus Blechmetal und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Informationskarte aus Blechmetal und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE69702473T2
DE69702473T2 DE69702473T DE69702473T DE69702473T2 DE 69702473 T2 DE69702473 T2 DE 69702473T2 DE 69702473 T DE69702473 T DE 69702473T DE 69702473 T DE69702473 T DE 69702473T DE 69702473 T2 DE69702473 T2 DE 69702473T2
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DE
Germany
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card
information card
corners
lip
frame
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DE69702473T
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Philip M. Baerenwald
Alfred L. Gray
Michael A. Yarbro
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J L Clark Inc
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J L Clark Inc
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Publication date
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/02Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
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Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein Informationskarten, wie gewerbliche Baseballkarten und insbesondere aus Metallblech hergestellte Informationskarten.
  • Der Handel von Baseballkarten wie Baseballspiel selbst gehört zur amerikanischen Kultur und Baseballkarten bilden wertvolle Sammlungen und kostbare Artikeln nicht nur von vielen Kindern, sondern auch von Erwachsenen. Eine gewerbliche Baseballkarte zeigt in typischer Weise das Bild eines Baseballspielers auf der Vorderseite und Informationen über die Laufbahn oder sonstige Angaben des Spielers sind gewöhnlich auf der Rückseite der Karte geduckt. Herkömmliche gewerbliche Baseballkarten sind aus Pappe oder sonstigem papierähnlichem Material. Der klare Nachteil von Papierkarten ist, daß sie kein wiederholtes Mischen oder Handhaben aushalten und daß sie leicht beschädigt werden.
  • Kürzlich sind aus Metallblech hergestellte gewerbliche Baseballkarten in zunehmender Weise populär geworden. Ein Grund für ihre Popularität ist natürlich, daß sie dauerhafter als Papier sind und deshalb beständig sind. Ein andere Grund für ihre Popularität ist, daß die Bearbeitkeit des Metalls es den Metallkarten ermöglicht geformt zu werden, wie durch Prägung, um sichtbare Effekte zu bilden, welche auf Papierkarten nicht leicht erzielt werden können. US Patent 5,215,792 offenbart z. B. eine Informationskarte aus einem einzigen Streifen Metall. Die vier Seitenbereiche der Informationskarte haben Ränder, die auf die Rückseite der Karte umgebogen sind. Die Vorderseite der Karte weist einen zentralen Anzeigebereich auf, der leicht nach hinten versetzt ist und demgemäß einen hervorgehobenen Rand bildet, welcher den zentralen Anzeigebereich umgibt. Die so entstandene Karte gleicht den herkömmlichen Baseballkarten aus Pappe, was die Dicke anbelangt, aber sie hat einen reizenderen Anschein. Da die Ränder gefaltet sind, ist die Metallinformationskarte frei von scharfen Ränder und scharfen Spitzen. Es bleibt jedoch ein kurzes Stück der scharfen Ränder des Metallbleches in jeder Ecke der Karte übrig und diese scharfen Ränder, obschon sehr kurz, können immer Sicherheitssorgen erregen.
  • Es wurde auch bereits vorgeschlagen Baseballkarten aus einer Kombination von Metall und Papier herzustellen. Das US Patent 5,363,964 von Hexter offenbart z. B. eine gewerbliche Baseballkarte mit einer Grundlage aus Metall, welche eine gedruckte Einlage aus Pappe auf der Vorderseite trägt. Die vier Randbereiche der Grundlage aus Metall sind zur gedruckten Pappe hin gerollt, so daß die Metallränder die Pappe packen und diese in Position halten. Ein wesentlicher Nachteil einer solchen herkömmlichen gewerblichen Papier/Metallkarte ist, daß sie wegen den gerollten Rändern mehrmals dicker ist als die üblichen Baseballkarten aus Papier. Die gewerbliche Karte aus Papier/Metall gleicht demgemäß nicht einer üblichen gewerblichen Karte, sondern ähnelt eher einem eingerahmten Miniaturbild. Die gewerbliche Karte aus Papier/Metall kann auch nicht wie eine herkömmliche gewerbliche Karte gemischt werden. Eine solche Abweichung vom Aussehen und Gefühl einer üblichen gewerblichen Baseballkarte macht die gewerbliche Papier/Metallkarte unerwünscht für viele Sammler. Ein weiterer Nachteil einer solchen Karte ist ihre verhältnismäßig hohe Kosten, weil jede Karte sowohl einen bedruckten Bereich aus Pappe, wie auch einen geformten Metallstreifen benötigt.
  • Folglich ist es eine Grundaufgabe der vorliegenden Erfindung eine Informationskarte aus Metall zu schaffen, welche einer herkömmlichen gewerblichen Baseballkarte ähnelt aber ein besseres Aussehen hat und welche keine rauhe Ränder und keine scharfen Ecken hat und demgemäß im wesentlichen sicher gebraucht werden kann.
  • Eine verwandte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung einer Informationskarte aus Metall zu schaffen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Informationskarte gemäß Anspruch 1 vor so wie ein Verfahren gemäß Anspruch 10 zur Herstellung einer solchen Karte.
  • Die Erfindung vermindert oder beseitigt wesentlich die rauhen Ränder, welche verletzen können, so daß die Metallkarte ähnlich wie die herkömmlichen Informationskarten aus Pappe behandelt werden können.
  • Die Erfindung sieht eine aus einem einzigen Metallstreifen hergestellte Informationskarte vor, welche die rauhen Ränder und scharfen Ecken beseitigt, ohne die Dicke der Karte wesentlich zu vergrößern.
  • Die Karte ist leicht herzustellen und deshalb von niedrigen Herstellungskosten.
  • Da die umgebogene Lippe ununterbrochen längs dem Rand der Karte ist, entsteht ein kontinuierlich abgerundeter Außenrand, welcher die Hand des Benutzers nicht schneidet und auch andere Karten oder andere Gegenstände nicht beschädigt.
  • Weitere Vorteile und Ausbildungen ergeben sich aus der nachfolgenden Einzelbeschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen, in welchen:
  • Fig. 1 eine Frontansicht in Perspektive zeigt von einer erfindungsgemäß hergestellten Informationskarte aus Metall mit dem Bild eines Baseballspielers;
  • Fig. 2 eine Ansicht der Rückseite in Perspektive ist einer Informationskarte aus Metall mit gedruckten Informationen auf der Rückseite;
  • Fig. 3 eine Vorderansicht der Karte ohne gedruckte Information ist;
  • Fig. 4 eine vergrößerte Vorderansicht einer Ecke der Karte zeigt;
  • Fig. 5 eine Rückenansicht der Karte zeigt;
  • Fig. 6 eine vergrößerte Rückenansicht einer Ecke der Karte zeigt;
  • Fig. 7 eine vergrößerte Teilansicht im Querschnitt zeigt von einer Karte längs der Schnittlinie 7-7 in Fig. 5;
  • Fig. 8 eine vergrößerte Teilansicht im Querschnitt zeigt von einer Karte längs der Schnittlinie 8-8- in Fig. 6;
  • Fig. 9A und 9B jeweils eine Rückenansicht und eine Seitenansicht eines leeren Metallstreifens sind aus welchem die Informationskarte gebildet ist;
  • Fig. 10A und 10B jeweils eine Rückenansicht und eine Seitenansicht eines leeren Metallstreifens sind nach dem Ziehvorgang während dem Herstellen der Karte;
  • Fig. 10C eine seitliche Teilansicht ist von der eingeschnittenen Lippe an der Ecke vor dem Biegen und Falten;
  • Fig. 11A und 11 B jeweils eine Rückenansicht und ein Querschnitt eines leeren Metallstreifens nach dem Biegevorgang sind und
  • Fig. 12A und 12B jeweils eine Rückenansicht und ein Querschnitt eines leeren Metallstreifens nach dem nachfolgenden Abflachungsvorgang sind.
  • Obwohl die Erfindung sich für zahlreiche Änderungen und konstruktive Varianten eignet, so sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung in den Zeichnungen gezeigt und werden nachfolgend ausführlich beschrieben. Es versteht sich jedoch, daß keine Absicht besteht, die Erfindung auf die spezifischen gezeigten Ausführungen zu begrenzen, sondern im Gegenteil ist es die Absicht, alle Änderungen, konstruktive Varianten und Äquivalenten abzudecken, welche in die von den beigefügten Ansprüchen definierten Rahmen und Lehre der Erfindung fallen.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung illustrationshalber im Zusammenhang mit einer gewerblichen Baseballkarte veranschaulicht. Es versteht sich jedoch, daß andere Arten von Bilder oder Informationen auf der Karte gedruckt sein können und die erfindungsgemäße Karte kann deshalb tatsächlich je nach der Verwendung der Karte eine andere Größe als diejenige einer herkömmlichen gewerblichen Baseballkarte haben.
  • Fig. 1 zeigt in einer Perspektivansicht die Vorderseite 21 einer erfindungsgemäßen Informationskarte 20. Die Karte 20 ist allgemein flach und hat eine rechteckige Form mit zwei langen Seitenbereichen 23 und zwei kurzen Seitenbereichen 24, welche zu den langen Seitenbereichen senkrecht sind. Im gezeigten Beispiel der Erfindung ist das Bild 61 eines Baseballspielers auf der Vorderseite 21 der Karte gedruckt. Die Rückseite 22 der Karte ist in Fig. 2 gezeigt. Wie üblich bei gewerblichen Baseballkarten ist auf der Rückseite gedrucktes Material 62 mit Informationen betreffend die Laufbahn des Spielers oder andere Informationen gedruckt. Die Karte 20 hat vorzugsweise die Größe einer herkömmlichen gewerblichen Baseballkarte mit einer Länge von 88,9 mm und einer Breite von 63,5 mm. Vorderansichten und Rückansichten der Karte 20 ohne gedruckte Information sind jeweils in den Fig. 3 und 5 gezeigt.
  • Um zusätzlich attraktive und dekorative Einzelheiten auszubilden, welche besonders zu einer gewerblichen Karte aus Metall passen, kann die Karte 22 geprägte Bereiche aufweisen, welche wahlweise mit dem gedruckten Bild zusammenwirken. Zum Beispiel kann der Name der Mannschaft einprägt sein, das Bild des Spielers kann eingeprägt sein, ein Handschuh kann eingeprägt sein, usw. Illustrationshalber ist ein kleiner Bereich 61A auf der Karte 21 in Fig. 3 abgebildet, welcher den geprägten Bereich darstellt. Die Gravierung wird vorzugsweise durchgeführt, wenn die leere Karte aus größeren Streifen mit leeren Karten ausgeschnitten wird.
  • Gemäß einem wichtigen Merkmal der vorliegenden Erfindung hat die Informationskarte 20, welche aus einem einzelnen Blatt besteht, keine scharfen Ecken und keine freiliegenden rauhe Ränder. Wie in den Fig. 3- 6 gezeigt, sind alle vier Ecken 25 abgerundet und der gesamte Umfangsrand 26 ist ein kontinuierlicher ununterbrochener Bereich ohne freiliegende rauhe Ränder. Wie am besten aus den Querschnittsansichten der Fig. 7 und 8 hervorgeht, ist die Karte von einem Rahmen 27 umgeben. Der Rahmen 27 wird von einer Lippe 50 gebildet, welche nach der Herstellung gebogen und gegen die Rückseite 22 der Karte gedrückt wird, so daß die Dicke des Rahmens 27 etwa zweimal der Dicke des die Karte 20 bildenden Metallblattes entspricht. Bezugnehmend auf Fig. 5 und 6 umfaßt die Lippe 50 zwei lange parallel Seiten 52 und zwei kürzere parallel Seiten 54 auf, welche zu den langen Seiten senkrecht sind und vier Verbindungen 55 an den runden Ecken 25 der Karte, welche die geraden Seiten der Lippe miteinander verbinden. Wie in Fig. 6 und in der vergrößerten Querschnittsansicht von Fig. 8 gezeigt ist, haben die Verbindungen 55 kleinere Abmessungen als die geraden Seiten 52 und 54. Jede der Verbindungen hat jedoch ausreichend Material, so daß die umgebogene Lippe kontinuierlich und ununterbrochen, um die Ecken 25 verläuft.
  • Dank der umgebogenen Lippe 50 hat die Karte 20 einen gekrümmten Umfangsrand 26, welcher wie am besten aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, über den gesamten Umfang der Karte ununterbrochen ist. Die Kombination eines ununterbrochenen gekrümmten Randes 26 und der abgerundeten Ecken 25 ergibt eine sanfte Seitenoberfläche, welche dazu bestimmt ist, die Hand eines Benutzers nicht zu schneiden oder andere Karten, Kleider oder dergleichen zu beschädigen. Die Bildung eines solchen Randes macht die Karte wesentlich sicher für die Behandlung. In Kombination mit der verhältnismäßigen Dünne der Karte, sogar wenn man die doppelte Dicke des Randes betrachtet, erhöht diese Bauart, die Bequemlichkeit und ermöglicht es, die Karten ähnlich wie herkömmliche Karten aus Pappe zu mischen und zu behandeln. Man wird es besonders schätzen, daß die Beseitigung der rauhen Ränder und der scharfen Ecken erfindungsgemäß zustande gebracht wurde, ohne die Dicke der Karte wesentlich zu vergrößern. Die Metallkarte der gezeigten Ausführung hat demgemäß das allgemeine Aussehen und die Empfindung einer herkömmlichen gewerblichen Baseballkarte.
  • Um das Aussehen der Metallkarte in der gezeigten Ausführung von Fig. 1 weiter zu verbessern, ist eine zentrale rechteckige Bildplatte 28 innerhalb des Rahmens 27 gegenüber dem Rahmen um etwa die Hälfte der Dicke des die Karte bildenden Metallbleches rückwärts versetzt. Wie am besten aus Fig. 7 ersichtlich ist, bildet die Versetzung der Bildplatte 28 nach hinten einen vorstehenden Rand 34 an der Vorderseite 21 und eine Vertiefung 56 längs der Lippe 50 an der Rückseite 22. Der Innenbereich des Randes 34 befindet sich entlang und gegenüber der Vertiefung 56 auf der Rückseite. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, bildet der vorstehende Rand 34 einen kontinuierlichen Rahmen, der die zentrale Bildplatte 28 in bestechender Weise umrahmt. Das Bild 61 auf der Vorderseite 21 wird demgemäß durch den kontinuierlichen vorstehenden Rand 34 besser hervorgehoben, als dies der Fall wäre, wenn einfach ein Rand aus kontrastierender Farbe auf eine flache Unterlage gedruckt wäre, wie dies bei gewerblichen Baseballkarten aus Pappe üblich ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Versetzung der zentralen Bildplatte 28 ist, daß die dadurch entstandene Vertiefung 56 einen Teil der Dicke der Lippe 50 aufnehmen kann. Folglich übersteht die Lippe 50 auf der Rückseite 22 der Karte nur um die Hälfte der Dicke des Metallbleches. Es ist deshalb unwahrscheinlich, daß die Ränder der Lippe 50 Finger verletzen. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wirkt die Lippe 50 auch als vorstehender Rand, der die Bedruckung 62 auf der Rückseite der Karte umrahmt.
  • Das bevorzugte Verfahren zur Herstellung der Informationskarte aus Metall wird nachfolgend beschrieben. Die Informationskarte ist aus einem Metallblechrohling 20A gebildet, der einen flachen Körperteil 29A besitzt und allgemein rechteckig mit vier geraden groben Ränder ist. In einer Ausführung hat der Rohling 20A vorzugsweise eine Länge von ungefähr 91,75 mm, eine Breite von 66,35 mm und eine Dicke von 0,23 mm. Die Form des Rohlings hat abgeflachte Ecken 25, welche zum Zweck der nachfolgend beschrieben wird durch Stanzen oder Schneiden ausgebildet sind.
  • Man wird feststellen, daß ein großes Metallblatt mit einer großen Anzahl wiederholten Bilder der Karte bedruckt ist und daß das große Blatt dann einem Schneidvorgang unterworfen wird in welchem die einzelnen Rohlinge 22A (Fig. 9A) aus dem großen Blatt geschnitten werden. Der Schneidvorgang verwendet in typischen Weise einen Satz komplementärer Matrizen mit entsprechenden Umfangsbereichen, welche formgemäß an den Umfang der Rohlinge von Fig. 9A angepaßt sind. Wenn jedoch gewünscht ist, daß die Karte geprägt wird, dann ist der Schneidvorgang eine ausgezeichnete Gelegenheit die Prägung ebenfalls durchzuführen. Wenn eine Prägung vorgesehen ist, werden die Schneidmatrizen zusätzlich zur Ausbildung des Rohlingumfangs auch das zu prägende Bild aufweisen, so daß der Anschlag zwischen den Schneidmatrizen während dem Schneidvorgang ebenfalls das geprägte Bild formt.
  • Zurück zur Form der Karten, wie in Fig. 9A abgebildet, jede der vier Ecken 25A ist nicht rechtwinklig, sondern ist abgeschnitten, um etwa unter einem Winkel von 45º gegenüber den angrenzenden rauhen Ränder des Rohlings zu verlaufen. Der Winkel kann der Materialdicke und der Materialdekoration nach belieben angepaßt werden. Die mit W bezeichnete Breite des Winkelbereichs ist wichtig. Wenn die Breite zu klein ist, können in den Ecken den fertigen Karte 20 ausgeprägte Zusammenballungen und Knitterungen entstehen. Auf der anderen Seite, wenn die Breite zu groß ist, wird wahrscheinlich nicht ausreichend Material übrig bleiben, um die Verbindungen 55 an den Ecken zu bilden und die entsprechende Karte wird keinen durchgehenden runden Umfangsrand 26 um die Ecken haben. Mit den bevorzugten Abmessungen des Metallrohlings 20A kann die breite des Winkelbereichs allgemein im Bereich zwischen 2,5 mm und 3,5 mm liegen und beträgt in der derzeitig bevorzugten Ausführung etwa 2,7 mm.
  • Zur Bildung der Informationskarte wird der Rohling 20A zuerst gezogen, um die Ränder des Rohlings 20A auszugestalten und einen aufrecht stehenden Flansch 70 A zu bilden, der sich zum Rücken der Karte erstreckt. Die Tiefziehung erfolgt unter der Wirkung vom komplementären Matrizen, welche den Metallblech in eine Muttermatrize zwingen, um die aufstehende Lippe zwischen den angrenzenden Bereichen der komplementären Matrizen zu bilden. Das entstandene Stück ist in Fig. 10A gezeigt und der Flansch 70A ist am besten aus der Seitenansicht von Fig. 10B ersichtlich. Der Tiefziehvorgang bearbeitet das Metall, um runde Ecken 25B, um den Körperteil 29A auszubilden. In einer Ausführung haben die Ecken vorzugsweise einen Krümmungsradius von etwa 1,57 mm. Nachdem der Tiefziehvorgang die aufstehende Lippe ausgestaltet hat, hat Rohling 20A die Abmessungen einer herkömmlichen gewerblichen Baseballkarte, ungefähr 88,9 mm in der Länge und 63,5 mm in der Breite. Die mit H bezeichnete Höhe des Flansches 70A ist unge fähr 1,98 mm von der Vorderseite 21A des Rohlings gemessen. Wie aus Fig. 10B ersichtlich, hat der Flansch 70A einen allgemeinen V-förmigen Ausschnitt an jeder runden Ecke 25B aber er ist ununterbrochen entlang dem Umfang des tiefgezogen Rohlings. Die allgemein V-förmigen Ausschnitte entstehen beim Verformen der 45º Bereiche 25A des Rohlings während dem Tiefziehvorgang. Man wird beim Anschauen der Fig. 10B erkennen müssen, daß der V-förmige Ausschnitt, um die Ecke der Karte verläuft, um wie in Fig. 10C vorgeschlagen, die jeweils zueinander senkrechten langen und kurzen Saiten der Lippe miteinander zu verbinden. Eigentlich bildet der V-förmige Ausschnitt eine Verbindung für die runde Ecke, welche Abmessungen hat, die kleiner sind als diejenigen der Lippe an den geraden Seiten. Wenn die Höhe des Flansches im Bereich der geraden Seite in der Größenordnung von 1,98 liegt, liegt die Höhe des Flansches in den Ecken bei etwa 0,76 an der Spitze vom V etwa in der Mitte der Ecke und erhebt sich bis zur vollen Höhe des Flansches der jeweils senkrecht Seiten. Die durch die abgeschnittenen Ecken 25A der Karte und den Tiefziehvorgang erreichten reduzierten Abmessungen in den Ecken lassen ausreichend Material in der Ecke, um einen durchgehenden Rahmen zu bilden, wenn die Lippe gegen die Rückseite der Karte umgebogen wird und ohne so viel Material, daß Knitterungen in der Ecke entstehen. Die Abmessung W des Grundschnittes, die Tiefe des Ziehvorgangs und die Dicke, des die Karte bildenden Materials sind alle aufeinander abgestimmt, damit die fertige Karte einen gefälligen durchgehenden Rahmen am Umfang aufweist ohne Knitterung oder Löcher in den Ecken.
  • Um zur Bildung der Lippe 50 das Umbiegen des Flansches 70A auf die Rückseite 22A der Karte zu erleichtern, ist der Flansch 70A unter einem bestimmten Winkel gegenüber der Rückseite überbogen. In der gezeigten Ausführung in Fig. 11A und 11B biegt dieser Biegevorgang den Flansch, so daß der überbogene Flansch 70B einen Winkel von ungefähr 60 Grad mit der Rückseite 22A des Körperteils 29A bildet. Die Überbiegung wird ohne Biegung des Metalls in den Ecken 25A der Karte durchgeführt. Der Überbiegevorgang beginnt, die Rundung zu bilden, welche die runden Ränder der Karte beschafft und hat eine besondere Bedeutung im Rahmen der vorliegenden Karte, bei welcher die aufrecht stehende Lippe nach dem Tiefziehvorgang ununterbrochen ist. Nach dem Tiefziehvorgang hat der Rohling tatsächlich die Form einer Pfanne mit einem durchgehenden Rand aber bei welcher die Höhe des Randes in den Ecken kleiner ist, als die Höhe auf den geraden Seiten.
  • Durch den Überbiegevorgang wird der Rand des Flansches nach innen bewegt, so daß das Werkzeug, welches anschließend benutzt wird, um den Saum abzuflachen und den Rahmen zu bilden am Vorderrand der Lippe angreifen kann und ihn in einem runden Bogen abwärts auf die Rückseite der Karte zu bewegen ohne Möglichkeit, die den Rahmen bildende Lippe zu knittern. Dies ist von besonderer Bedeutung in den Ecken, wo die Form der abgeschnittenen Bereiche derart ist, daß die Kontinuität der Lippe über den gesamten Rand beibehalten wird, aber daß das Metall im Innenbereich des Rahmens berührt wird, um einen durchgehenden Bereich doppelter Dicke zu bilden, der von den Rändern aus mit Metall gefüllt ist, so daß sowohl Löcher wie auch Wülste verhindert werden.
  • Der überbogene Flansch 70B wird anschließend gegen die Rückseite 22A abgeflacht, um die Lippe 50 zu bilden. Der durch diesen Vorgang verarbeitete Rohling ist in den Fig. 12A und 12B gezeigt. Nach dem Abflachungsvorgang haben die geraden Ränder 52 und 54 der Lippe eine Breite von etwa 1,57 mm. Der die gefaltete Lippe 50 und den Körperbereich 29A gegenüber der Lippe umfassende Rahmen hat eine Dicke von etwa 0,48 mm. Da die Verbindungen 55 (Fig. 6) kleinere Abmessungen als die geraden Ränder haben, ist eine durch das Umbiegen des Flansches verursachte Überlagerung von Metall in den Ecken 25 verhältnismäßig unwesentlich und die gesamte Lippe einschließlich der ecken wird bei diesem Vorgang zu einer verhältnismäßig gleichmäßigen doppelten Dicke abschließend abgeflacht.
  • Wie aus der Querschnittsansicht von Fig. 12B hervorgeht, bleibt die Vorderseite 21A des Rohlings bei dieser Verarbeitungsstufe flach und die volle Dicke der Lippe 50 bleibt frei. Der so verarbeitete Rohling kann, wenn gewünscht, als Informationskarte benutzt werden. Wie jedoch oben beschrieben, ist es vorzuziehen, den Körperbereich 29A innerhalb der Lippe 50 rückwärts zu versetzen, um einen vorstehenden Rand 34 zu bilden. Zu diesem Zweck wird ein Kröpfungsvorgang durchgeführt, bei welchem die zentrale Bildplatte 28 gegenüber dem Rahmen 27 über eine kleine Distanz, vorzugsweise die Hälfte der Dicke des Originalmetall rohlings rückwärts gedrückt wird. Die so fertig gestellte Karte ist in den Fig. 1-8 gezeigt.
  • Es kann demgemäß festgestellt werden, daß die Erfindung eine neue und verbesserte von scharfen Ecken und freiliegenden rauhen Ränder völlig befreite Informationskarte und ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Karte geschaffen hat. Die karte umfaßt einen aus einer gefalteten Lippe gebildeten Rahmen doppelter Dicke und einen ununterbrochenen runden Rand über den gesamten Umfang der Karte. Die Vorderseite und die Rückseite können eine reizende lithographische Bedruckung aufweisen. Das Aussehen kann verbessert werden, wenn die zentrale Bildplatte gegenüber dem Rahmen versetzt wird, um einen Rand an der Vorderseite zu bilden, welcher eine ununterbrochene Kante bildet, welche die zentrale Bildplatte in bestechender Weise umrahmt.

Claims (12)

1. Rechteckförmige Informationskarte (20) aus im wesentlichen flachen und allgemein dünner rechteckigen Metallblech, wobei die Informationskarte (20) eine Vorderseite (21), eine Rückseite (22), vier runde Ecken (25), ein Rahmen (27) doppelter Dicke bestehend aus einer gegen die Rückseite (22) gedrückten gefalteten Lippe (50) und Daten (61) auf der Vorderseite (21) der Karte (20) umfaßt, wobei die Lippe (50) vier gerade Ränder (52, 54) und vier runde die geraden Ränder (52, 54) an jeweils runden Ecken (25) verbindenden Verbindungen (55) aufweist, und wobei die runden Verbindungen (55) kleinere Abmessungen als die geraden Ränder (52, 54) haben, um einen Rahmen zu bilden, der im wesentlichen frei von Löcher oder Knitterungen in den Ecken ist.
2. Informationskarte (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Bildplatte (28) im Innern des Rahmens (27) gegenüber dem Rahmen (27) rückwärts versetzt ist, um einen vorstehenden Rand (34) auf der Vorderseite (21) und eine Vertiefung (56) längs dem Rahmen (27) auf der Rückseite (22) zu bilden und daß der vorstehende Rand (34) einen durchgehenden Rahmen bildet, welcher die zentrale Bildplatte (28) umrahmt.
3. Informationskarte (20) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Karte etwa 88,9 mm lang und etwa 63,5 mm breit ist.
4. Informationskarte (20) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des dünnen Metallblechs in der Größenordnung von 0,23 mm liegt.
5. Informationskarte (20) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Lippe (50) an den vier geraden Ränder (52, 54) vor dem Falten etwa 2 mm beträgt, daß die Höhe der Lippe (50) an jeder Ecke (25) vor dem Falten auf etwa 1 mm oder weniger abfällt und daß nach dem Falten die Lippe (50) einen durchgehenden Rahmen bildet der im wesentlichen frei von Löcher und Knitterungen in den Ecken ist.
6. Informationskarte (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten (61) einen geprägten Bereich (61A) umfassen.
7. Informationskarte (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (27) doppelter Dicke aus einem ununterbrochenen Flansche (70A) besteht, der aus den Rändern des Metallblechs gezogen wurde und auf die Rückseite (22) gefaltet und gepresst wurde, um einen ununterbrochenen abgerundeten Umfangsrand zu bilden.
8. Informationskarte (20) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten (61) gedruckt sind.
9. Informationskarte (20) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten (61) geprägt sind.
10. Verfahren zur Herstellung einer Informationskarte (20) aus Metall mit folgenden Vorgängen:
Anfertigen eines im wesentlichen flachen und allgemein rechteckigen Metallblechs (20A) mit Vorder- und Rückseiten (21A, 22A), vier geraden Ränder und vier abgeschnittenen Ecken (25A) mit jeweils einem schiefen Bereich, der einen 45 Grad Winkel mit den angrenzenden geraden Ränder macht;
Tiefziehen des Metallblechs (20A), um einen sich rückwärts erstreckenden aufrecht stehenden Flansch (70A) längs den Ränder des Blechs (20A) zu bilden, wobei der Flansch (70A) an den Ecken des Blechs (20A) abgerundet ist und eine Höhe an den runden Ecken hat, welche kleiner ist, als die Höhe an den geraden Seiten, welche die Ecken miteinander verbinden;
Umbiegen des Flansches (70A) gegen die Rückseite (22A);
Abflachen des Flansches (70A), um eine flache Lippe (50) zu bilden, die an die Rückseite (22A) des Metallblechs (20A) gepresst ist, wobei die gefaltete Lippe (50) einen Rahmen doppelter Dicke bildet, der im wesentlichen frei von Löcher und Knitterungen in den Ecken ist, so wie einen ununterbrochenen abgerundeten Umfangsrand.
11. Verfahren nach Anspruch 10, mit der weiteren Stufe, die zentrale Bildplatte (28) im Innern des Rahmens (27) rückwärts zu versetzen, um einen durchgehenden vorstehenden Rand (34) auf der Vorderseite (21) zu bilden, welcher die zentrale Bildplatte umrahmt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, mit der weiteren Stufe, Daten (61) in die zentrale Bildplatte (28) zu prägen, um ein Reliefbild zu bilden.
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DE69702473D1 DE69702473D1 (de) 2000-08-17
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