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Die Erfindung betrifft eine logarithmisch-periodische Dipolantenne mit mindestens
einer Dipolbaugruppe mit zwei Dipolstreifenleitern und einer mit den
Dipolstreifenleitern verbundenen Zuleitung.
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Obwohl zahlreiche Varianten logarithmisch-periodischer Antennen seit Jahren
weitverbreitet sind, wird die logarithmisch-periodische Dipolanordnung oftmals
bevorzugt, da sie in einem breiten Frequenzbereich betrieben werden kann. Aufgrund
ihrer einzigartigen geometrischen Anordnung sind verschiedene Elemente in der
Anordnung bei unterschiedlichen Frequenzen aktiv. Infolgedessen weist die
logarithmisch-periodische Dipolantenne über den von der logarithmisch-periodischen
Dipolantenne unterstützten Frequenzbereich verhältnismäßig konstante
Betriebseigenschaften auf, unter anderem Gewinn, Speisepunktimpedanz und
Rückstrahldämpfung.
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Die typische logarithmisch-periodische Dipolantenne enthält mehrere Dipolelemente
unterschiedlicher Länge, die der Länge entsprechend angeordnet werden. Die
kürzesten Elemente befinden sich am Zuleitungsende oder "vorderen Ende" der
Anordnung, wobei jedes nachfolgende Element dieselbe oder eine größere Länge hat.
Außerdem sind die elektrischen Verbindungen gegenüberliegender Elemente
alternierend, um zwischen den Elementen eine Phasenverschiebung von 180º
bereitzustellen.
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Logarithmisch-periodische Dipolantennen werden fast immer durch einen
Symmetriegliedzubringer gespeist, der direkt mit den kürzesten Elementen am vorderen
Ende der Anordnung verbunden ist. Es werden vielfältige Zuleitungen, darunter
Koaxialkabel und externe Streifenleitungen, verwendet. Diese Arten von
Zuleitungsanordnungen haben jedoch ihre Nachteile. Vor allem wird die Antennenleistung
durch die verringerte Impedanzanpassung, Nennbelastbarkeit und
Diagrammstörung herabgesetzt. Außerdem sind diese Anordnungen mühsam und machen die
Zuleitung insbesondere bei Montage der Antenne auf einem hohen Turm anfälliger
für Beschädigungen durch Witterungseinflüsse, beispielsweise Wind und Eis.
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US-A-4 901 011 zeigt einen speziellen Aufbau einer logarithmisch-periodischen
Dipolantenne. Diese Antenne ist eine verkürzte Dipolantenne mit dreieckigen
Strahlungselementen und einer konisch zulaufenden Koaxialleitung. Sie besteht aus vier
Strahlungsabschnitten, die zwei dreieckige Abschnitte sind, einem geraden
Dipolabschnitt und einem verkürzten Dipolabschnitt. Die ganze Antenne kann in Form einer
konisch zulaufenden Mikrostreifenleiter-Zuleitung aufgebaut werden.
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Die Erfindung soll eine alternative Anordnung zur Speisung einer logarithmisch-
periodischen Dipolantenne zeigen.
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Daher hat die Dipolbaugruppe der logarithmisch-periodischen Dipolantenne, wie sie
oben beschrieben wird, einen Mittelpunktspeisungsleiter, der zwischen den beiden
Dipolstreifenleitern angeordnet und mit einem Dipolstreifenleiterverbinder verbunden
ist, der zwischen den beiden Dipolstreifenleitern angeordnet ist.
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Die logarithmisch-periodische Dipolantenne der vorliegenden Erfindung setzt die
Auswirkung der Zuleitung auf die Antennenleistung auf ein Minimum herab und
schützt dieselbe vor Witterungseinflüssen, wodurch die Antenne robuster wird.
Außerdem weist sie eine hervorragende Impedanzanpassung zwischen den Dipolen
und dem Eingangsanschluss, eine hohe Rückstrahldämpfung und ausgezeichnete
Richtungseigenschaften auf, besonders im zellulären Frequenzband (824 bis 894
MHz).
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Die Erfindung stellt außerdem eine logarithmisch-periodische Dipolantenne mit
einem Übertragungssystem und einer logarithmisch-periodischen
Sanduhr-Dipolanordnung bereit. Das Übertragungssystem spricht auf ein Eingangssignal an, um
ein Übertragungssystemsignal bereitzustellen. Die logarithmisch-periodische
Sanduhr-Dipolanordnung spricht auf das Übertragungssystemsignal an, um ein
logarithmisch-periodisches Sanduhr-Dipolantennensignal bereitzustellen. Das
Eingangssignal ist normalerweise ein Funksignal mit einer Personal Communication
Systems- (PCS-) Frequenz in einem Frequenzbereich von 1,850 bis 1,990 GHz.
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In einer Ausführungsform ist das Übertragungssystem eine
Mikrostreifenleiter-Zuleitung mit einem Mittelpunktspeisungsleiter, und die mindestens eine logarithmisch-
periodische Sanduhr-Dipolanordnung hat zwei Sanduhr-Dipolstreifenleiter und einen
Dipolstreifenleiterverbinder, der mit dem Mittelpunktspeisungsleiter der
Mikrostreifenleiter-Zuleitung verbunden ist.
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In einer anderen Ausführungsform ist das Übertragungssystem eine
Mikrostreifenleiter-Zuleitung mit einem obengespeisten Leiter.
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In noch einer anderen Ausführungsform ist das Übertragungssystem ein
Kabelsystem anstelle der Mikrostreifenleiter-Zuleitung. Es ist nicht vorgesehen, dass der
Anwendungsbereich der Erfindung auf irgendeinen bestimmten Typ von
Übertragungssystem begrenzt wird.
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Die logarithmisch-periodische Dipolantenne der vorliegenden Erfindung stellt eine
hohe Rückstrahldämpfung mit einer Strahlbreite von 90º bei PCS-Frequenzen
bereit. Auch bei zellulären Frequenzen sind Strahlbreiten von 100º mit einer hohen
Rückstrahldämpfung möglich, da zelluläre Antennen nicht unter Radomschrumpfung
leiden.
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Andere Vorteile gehen für Fachleute aus der folgenden ausführlichen Beschreibung
hervor, wenn sie in Verbindung mit den angehängten Ansprüchen und den
beigefügten Zeichnungen gelesen wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die nicht maßstäblich gezeichneten Zeichnungen beinhalten Folgendes:
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Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer logarithmisch-periodischen Dipolantenne, die die
Grundgedanken der vorliegenden Erfindung ausführt.
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Fig. 2 ist eine Schnittansicht der linken Seite der in Fig. 1 dargestellten
logarithmisch-periodischen Dipolantenne.
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Fig. 3 ist eine untere Schnittansicht der in Fig. 1 dargestellten logarithmisch-
periodischen Dipolantenne.
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Fig. 3A ist eine Beispieldarstellung eines Segmentes der in Fig. 3 dargestellten
logarithmisch-periodischen Dipolantenne.
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Fig. 4 ist eine ebene Ansicht von einem der in Fig. 2 dargestellten
Dipolstreifenleiter mit angeschlossenen Strahlungselementen.
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Fig. 5 ist eine Unteransicht des in Fig. 4 entlang der Linien 5 bis 5' dargestellten
Dipolstreifenleiters mit Strahlungselementen.
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Fig. 6 ist eine vergrößerte Vorderansichtsdarstellung der
Mikrostreifenleiter-Zuleitung der in Fig. 1 dargestellten logarithmisch-periodischen Dipolantenne.
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Fig. 7 ist eine Seitenansicht der in Fig. 6 dargestellten
Mikrostreifenleiter-Zuleitung.
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Fig. 8 ist eine Unteransicht der in Fig. 7 dargestellten
Mikrostreifenleiter-Zuleitung.
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Fig. 9 stellt das Azimutaldiagramm für die logarithmisch-periodische Dipolantenne
von Fig. 1 bei einer Betriebsfrequenz von 0,830 GHz mit einer Strahlbreite
von 93,48º und einer Rückstrahldämpfung von -44,755 dB dar.
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Fig. 10 stellt das Azimutaldiagramm für die logarithmisch-periodische Dipolantenne
von Fig. 1 bei einer Betriebsfrequenz von 0,860 GHz mit einer Strahlbreite
von 92,61º und einer Rückstrahldämpfung von -44,337 dB dar.
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Fig. 11 stellt das Azimutaldiagramm für die logarithmisch-periodische Dipolantenne
von Fig. 1 bei einer Betriebsfrequenz von 0,890 GHz mit einer Strahlbreite
von 90,79º und einer Rückstrahldämpfung von -44,453 dB dar.
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Fig. 12 stellt das Erhebungsdiagramm für die logarithmisch-periodische
Dipolantenne von Fig. 1 bei einer Betriebsfrequenz von 0,830 GHz mit einer
Strahlbreite von 31,48º dar.
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Fig. 13 stellt das Erhebungsdiagramm für die logarithmisch-periodische
Dipolantenne von Fig. 1 bei einer Betriebsfrequenz von 0,860 GHz mit einer
Strahlbreite von 30,94º dar.
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Fig. 14 stellt das Erhebungsdiagramm für die logarithmisch-periodische
Dipolantenne von Fig. 1 bei einer Betriebsfrequenz von 0,890 GHz mit einer
Strahlbreite von 28,86º dar.
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Fig. 15 stellt das Stehwellenverhältnis (SWR) der logarithmisch-periodischen
Dipolantenne von Fig. 1 zwischen den Frequenzen von 824 MHz und 894
MHz bei einem VSWR (Schwellenverhältnis) zwischen 1,5 und 1,0 dar.
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Fig. 16 ist ein Diagramm für die zuvor erwähnte Antenne unter Verwendung des
typischen Dipols mit einem Reflektor von 7,62 cm (3 Zoll) und mit entferntem
Radom bei einer Betriebsfrequenz von 1,850, 1,920 und 1,990 GHz.
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Fig. 17 ist ein Diagramm für die zuvor erwähnte Antenne unter Verwendung des
typischen Dipols mit einem Reflektor von 10,16 cm (4 Zoll) und mit
entferntem Radom bei einer Betriebsfrequenz von 1,850, 1,920 und 1,990 GHz.
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Fig. 18 ist ein Diagramm für die zuvor erwähnte Antenne unter Verwendung des
typischen Dipols mit einem Reflektor von 7,62 cm (3 Zoll) und mit Radom bei
einer Betriebsfrequenz von 1,850, 1,920 und 1,990 GHz.
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Fig. 19 ist ein Diagramm für die zuvor erwähnte Antenne unter Verwendung des
typischen Dipols mit einem Reflektor von 10,16 cm (4 Zoll) und mit Radom
bei einer Betriebsfrequenz von 1,850, 1,920 und 1,990 GHz.
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Fig. 20 ist eine seitliche Schnittansicht eines Teils einer logarithmisch-periodischen
Dipolantenne mit Sanduhr-Dipolen, die ebenfalls das Hauptthema der
vorliegenden Anmeldung sind.
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Fig. 21 ist eine Vorderansicht der in Fig. 20 gezeigten logarithmisch-periodischen
Dipolantenne mit Sanduhr-Dipolen.
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Fig. 22 ist eine Seitenansicht der in Fig. 21 entlang der Linien 8 bis 8' gezeigten
logarithmisch-periodischen Dipolantenne mit Sanduhr-Dipolen.
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Fig. 23 ist eine ebene Ansicht eines Sanduhr-Dipolstreifenleiters, der das
Hauptthema der vorliegenden Anmeldung ist.
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Fig. 24 ist ein Diagramm für eine logarithmisch-periodische Dipolantenne unter
Verwendung des in den Fig. 20 bis 22 gezeigten Sanduhr-Dipols mit einem
Reflektor von 10,16 cm (4 Zoll) und ohne Radom bei einer Betriebsfrequenz
von 1,850, 1,920 und 1,990 GHz.
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Fig. 25 ist ein Diagramm für eine in Fig. 9 gezeigte logarithmisch-periodische
Dipolantenne mit einem Reflektor von 10,16 cm (4 Zoll) und mit einem
Radom bei einer Betriebsfrequenz von 1,850, 1,920 und 1,990 GHz.
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Fig. 26 zeigt eine seitliche teilweise Schnittansicht einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit Sanduhr-Dipolen und einem obengespeisten
Mikrostreifenleiter-Übertragungssystem.
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Fig. 27 zeigt eine ebene Ansicht der in Fig. 12 gezeigten Antenne.
Die beste Ausführungsart der Erfindung
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Die Fig. 1 bis 3 stellen eine mittelpunktgespeiste logarithmisch-periodische
Dipolantenne der vorliegenden Erfindung dar, die allgemein durch die Bezugsziffer 10
bezeichnet wird. Die Antenne enthält einen Reflektor 12, eine obere Dipolbaugruppe
14, eine untere Dipolbaugruppe 16 und eine Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18.
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Der Reflektor 12 ist normalerweise vertikal auf einem Antennenturm (nicht gezeigt)
befestigt und trägt die oben beschriebenen verschiedenen Komponenten, während
er die Strahlungscharakteristik der Antenne 10 formt und steuert. Der Reflektor 12
hat im Allgemeinen eine rechteckige Form und enthält gelochte Seiten 12A und
Enden 12B, mit denen ein Radom 19 verbunden ist. Für die Befestigung der Antenne
10 auf einer Vorrichtung oder einem Turm (nicht gezeigt) sind Löcher 20 (Fig. 1)
und Befestigungsbolzen 22 (Fig. 1) vorgesehen. Der Reflektor 12 kann aus
vielfältigen Materialien, beispielsweise Aluminium, hergestellt werden und kann, in
Abhängigkeit von der bestimmten Antennenanwendung, viele unterschiedliche Formen
haben.
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Die obere Dipolbaugruppe 14 enthält einen oberen linken Dipolstreifenleiter 26 und
einen oberen rechten Dipolstreifenleiter 28, die senkrecht auf dem Reflektor 12 und
aneinander angrenzend und parallel zueinander befestigt sind. Die untere
Dipolbaugruppe 16 enthält einen unteren linken Dipolstreifenleiter 30 und einen unteren
rechten Dipolstreifenleiter 32, die senkrecht auf dem Reflektor 12 und
nebeneinander und parallel zueinander direkt unter der oberen Dipolbaugruppe 14 befestigt
sind.
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Die Dipolstreifenleiter 26, 28, 30, 32 haben im Allgemeinen eine rechteckige Form
und können aus vielfältigen leitenden Materialien hergestellt werden, beispielsweise
Aluminiumblech oder einem anderen geeigneten leitenden Material, was von einer
bestimmten Antennenanwendung abhängig ist. Jeder Dipolstreifenleiter 26, 28, 30,
32 enthält eine Anzahl integral geformter Strahlungselemente 34, die verschiedene
Größen und Abstände zueinander haben, wie es für logarithmisch-periodische
Dipolantennen typisch ist, so dass die Antenne 10 über einem bestimmten
Frequenzbereich verschiedene aktive Bereiche hat.
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Wie in Fig. 4 dargestellt wird, haben die Strahlungselemente 34 im Allgemeinen
eine rechteckige Form und erstrecken sich senkrecht vom unteren rechten
Dipolstreifenleiter 32, wobei sich das kürzeste der Strahlungselemente 34 an einem
Vorderende 32A und das längste der Strahlungselemente 34 sich nahe einer
"L"-förmigen Basis 328 des unteren rechten Dipolstreifenleiters 32 befindet. Wie in Fig. 5
dargestellt wird, stellt die "L"-förmige Basis 32B die Befestigung des unteren rechten
Dipolstreifenleiters 32 am Reflektor 12 mit Dipolstreifenleiter-Befestigungsschrauben
36 bereit (Fig. 1 bis 3), die durch Dipolbefestigungslöcher 37 befestigt werden
(Fig. 5).
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Jeder der anderen Dipolstreifenleiter 26, 28, 30 ist in Größe und Form identisch mit
dem unteren rechten Dipolstreifenleiter 32. Der obere rechte Dipolstreifenleiter 28
und der untere linke Dipolstreifenleiter 30 enthalten jedoch keine
Dipolstreifenleiterlöcher 45. Wie in Fig. 3 am besten dargestellt wird, werden die unteren linken und
rechten Dipolstreifenleiter 30, 32 dicht nebeneinander auf dem Reflektor 12 befestigt
und durch einen nichtleitenden Abstandshalter 38 auseinander gehalten, der durch
die nichtleitenden Abstandshalterlöcher 39 (Fig. 4, 5) befestigt wird, so dass sie
einen Dipol mit aufeinanderfolgenden Elementen bilden, die eine
Phasenverschiebung von 180º zueinander aufweisen, so dass die Antenne 10
logarithmisch-periodische Antennensignale bereitstellt. Die oberen linken und rechten
Dipolstreifenleiter 26, 28 werden auf ähnliche Weise am Reflektor 12 befestigt.
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Wie in den Fig. 1, 2 und 6 bis 8 am besten dargestellt wird, ist die
Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18 ein elektrischer Leiter, der direkt am Reflektor 12 befestigt ist
und Eingangssignale von einem Eingabeanschluss 40 empfängt und
mittelpunktgespeiste Mikrostreifenleitersignale zu den oberen und unteren Dipolbaugruppen 14,
16 sendet. Die Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18 ist im Allgemeinen ein "T"-förmiges
dünnes Aluminiumblech aus einem Stück, dessen Größe und Abmessungen so
gewählt werden, dass die beste Impedanzanpassung zwischen der Antenne und
einem Eingabeanschluss 40 erreicht wird. Die Form und Größe der
Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18 kann in Abhängigkeit von der spezifischen Antennenanwendung
variieren. Obwohl die Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18 in der vorliegenden Erfindung
als aus einem Stück bestehend dargestellt wird, kann sie außerdem in separaten
Teilen hergestellt und zusammengesetzt werden. Die Mikrostreifenleiter-Zuleitung
18 der vorliegenden Erfindung enthält Befestigungsteile 18A, einen
Eingangsspeisungsteil 18B, Mittelpunktspeisungsleiter 18C und einen Randteil 18D.
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Wie in den Fig. 6 und 7 am besten dargestellt wird, bestehen die
Befestigungsteile 18A aus gebogenen Abschnitten, die sich an den oberen und unteren Enden
der Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18 befinden und
Mikrostreifenleiter-Befestigungslöcher 41 (Fig. 6, 7) zur Befestigung der Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18 am
Reflektor 12 mit Mikrostreifenleiter-Befestigungselementen 42 (Fig. 1 bis 3)
enthalten.
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Der Eingangsspeisungsteil 18B ist der "Stamm" vom "T" und wird mit einem
Zuleitungsbefestigungselement 43 (Fig. 1, 3) durch ein Loch 44 für das
Zuleitungsbefestigungselement (Fig. 6), das außerdem eine elektrische Verbindung zwischen
der Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18 und dem Eingabeanschluss 40 bereitstellt, am
Reflektor 12 befestigt.
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Wie durch die Schnittansicht der oberen Dipolbaugruppe 14 in Fig. 2 und der
unteren Dipolbaugruppe 16 von Fig. 3 am besten dargestellt wird, sind die
Mittelpunktspeisungsleiter 18C im Allgemeinen "L"-förmige Teile, die senkrecht zum Reflektor
12 und parallel zur Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18 ausgerichtet sind. Die
Mittelpunktspeisungsleiter 18C sind zwischen den linken und rechten Dipolstreifenleitem
26, 28 und 30, 32 der oberen und unteren Dipolbaugruppen 14, 16 schichtenweise
angeordnet, um ihren Einfluss auf die Antennenleistung auf ein Minimum
herabzusetzen und um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen, wodurch die Antenne 10
robuster wird. Die Mittelpunktspeisungsleiter 18C sind jedoch mit nur einem der
Dipolstreifenleiter 26, 28, 30, 32 in jeder Dipolbaugruppe 14, 16 elektrisch verbunden.
Im Speziellen ist einer der Mittelpunktspeisungsleiter 18C mit dem oberen linken
Dipolstreifenleiter 26 der oberen Dipolbaugruppe 14 elektrisch verbunden, während
ein anderer Mittelpunktspeisungsleiter 18C mit dem unteren rechten
Dipolstreifenleiter 32 der unteren Dipolbaugruppe 16 elektrisch verbunden ist. Dies wird mit
Dipolstreifenleiterverbindern 46 ausgeführt, die durch Dipolstreifenleiterlöcher 45 (
Fig. 4, 5) nahe einem vierten der Strahlungselemente 34 befestigt werden. Fig.
3A veranschaulicht, wie einer der Mittelpunktspeisungsleiter 18C mittels des
Dipol
streifenleiterverbinders 46 mit dem unteren rechten Dipolstreifenleiter 32 verbunden
ist. Der andere Mittelpunktspeisungsleiter 18C ist auf ähnliche Weise mit dem
oberen linken Dipolstreifenleiter 26 verbunden. Die Dipolstreifenleiterverbinder 46
können aus vielfältigen Materialien, zum Beispiel Aluminium, hergestellt werden.
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Wie Fachleute verstehen würden, kann die Anordnung der elektrischen
Verbindungen zwischen den Mittelpunktspeisungsleitern 18C und den Dipolbaugruppen 14, 16
in Abhängigkeit von der Anzahl und der Position der verwendeten Dipolbaugruppen
variieren, ohne vom Anwendungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Wie in Fig. 2 am besten dargestellt wird, sind die Mittelpunktspeisungsleiter 18C
ungefähr am Mittelpunkt am vierten der Strahlungselemente 34 mit jedem der
Dipolstreifenleiter 26, 32 verbunden. In der spezifischen Konfiguration der vorliegenden
Erfindung wurde durch die Verbindung der Mittelpunktspeisungsleiter 18C an diesen
Positionen eine hervorragende Leistung erreicht. In Abhängigkeit von der
bestimmten Antennenanwendung können jedoch alternative Konfigurationen verwendet
werden, ohne vom Anwendungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen,
solange die Mittelpunktspeisungsleiter 18C zwischen den linken und rechten
Dipolstreifenleitern 26, 28, 30, 32 angeordnet werden.
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Wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt wird, ist eine Seite der Mikrostreifenleiter-
Zuleitung 18 gebogen, so dass sie einen Randteil 18D entlang einem Rand der
Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18 zu formt, um eine strukturelle Festigkeit
bereitzustellen.
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In einer bestimmten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht der
Reflektor 12 aus einem 0,1524 cm (0,060 Zoll) dicken Aluminiumblech und hat eine
Länge von 60,96 cm (24 Zoll), eine Breite von 15,24 cm (6 Zoll) und eine
Seitenrandhöhe von 2,54 cm (1 Zoll). Jeder der Dipolstreifenleiter 26, 28, 30, 32 besteht
ebenfalls aus 0,1524 cm (0,060 Zoll) dickem Aluminiumblech und ist 17,4371 cm
(6,865 Zoll) hoch, hat fünf Strahlungselemente 34, wobei jedes 0,635 cm (0,25 Zoll)
breit ist und in der Länge von 5,5194 cm (2,173 Zoll) bis 8,382 cm (3,3 Zoll) variiert,
wenn vom Mittelpunkt des Dipols aus gemessen wird. Die
Mikrostreifenleiter-Zuleitung 18 ist 0,1524 cm (0,060 Zoll) dick, 1,1684 cm (0,460 Zoll) breit und 40,0736 cm
(15,777 Zoll) lang.
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Die Fig. 9 bis 11 zeigen das Strahlungsdiagramm dieser bestimmten
logarithmisch-periodischen Dipolantenne bei den Betriebsfrequenzen von 0,830, 0,860 und
0,890 GHz mit Strahlbreiten und Rückstrahldämpfungen von 93.48º, -44,755 dB,
92,61º, -44,337 dB bzw. 90,79º, -44,453 dB. Die Fig. 12 bis 14 stellen das
Erhebungsdiagramm für diese Antenne bei denselben Beriebsfrequenzen bei
Strahlbreiten von 31,48º, 30,54º und 28,86º dar. Fig. 15 stellt das Schwellenverhältnis
(VSWR) der Antenne über dem zellulären Frequenzband von 824 bis 894 MHz dar.
Die gemessene Leistung zeigt an, dass die Antenne ein VSWR zwischen 1,5 und 1
hat, was gut innerhalb des akzeptierten Industriestandards für zufriedenstellende
Impedanzleistung liegt, wie Fachleute verstehen würden.
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Die mittelpunktgespeiste logarithmisch-periodische Dipolantenne der vorliegenden
Erfindung wird mit zwei Dipolbaugruppen 14, 16 dargestellt. Wie Fachleute
verstehen würden, könnte jede Anzahl von Dipolbaugruppen, einschließlich einer,
bereitgestellt werden, ohne vom Anwendungsbereich der vorliegenden Erfindung
abzuweichen. Wie Fachleute verstehen würden, können außerdem die Abmessungen
der verschiedenen Komponenten der vorliegenden Erfindung in Abhängigkeit von
der spezifischen Anwendung geändert werden. Am wichtigsten ist, dass Fachleute
sofort erkennen würden, wie die einzigartige Anordnung der mittelpunktgespeisten
logarithmisch-periodischen Dipolantenne der vorliegenden Erfindung die Nachteile
früherer vorgelagerter Zuleitungsanordnungen überwindet.
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Die zuvor erwähnte logarithmisch-periodische Dipolantenne hat insofern einige
Nachteile, als sie eine enge horizontale Strahlbreite hat. Nur der schmalste der
Reflektoren kann verwendet werden, um eine Strahlbreite von 90º bei Personal
Communication Systems- (PCS-) Frequenzen zu erreichen, die normalerweise in einem
Frequenzbereich von 1,850 bis 1,990 GHz liegen. 90º ist die gewünschte
Strahlbreite der meisten nordamerikanischen Kunden.
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Die zunehmend kürzeren Strahlungselemente der in der zuvor erwähnten Antenne
gezeigten und beschriebenen logarithmisch-periodischen Dipolantenne bewirkt,
dass die Strahlbreite der Antenne so eng ist. Jedesmal, wenn der Strahl den nächst
kürzeren Arm trifft, schrumpft er ein wenig. Die Anzahl von Armen kann nicht
verringert werden, weil diese die hohe Rückstrahldämpfung erzeugen.
Sanduhr-Dipolausführungsform
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Die Fig. 16 und 17 zeigen Diagramme, die für die logarithmisch-periodische
Dipolantenne der zuvor erwähnten Antenne unter Verwendung des typischen
Dipolstreifenleiters und einem Reflektor von 7,62 cm bzw. 10,16 cm (3 bzw. 4 Zoll)
gemessen wurden. Wie gezeigt wird, sind 90º mit einem Reflektor von 7,62 cm (3 Zoll)
möglich. Diese geringe Größe lässt dem Antennentechniker nicht genügend Raum
zum Speisen der Antenne mit Freistreifenleitern. Folglich müsste jede 7,62 cm (3
Zoll) breite Antenne mit Kabeln gespeist werden. Die Verwendung von Kabeln ist
jedoch nicht wünschenswert, weil sie Eigenverluste und eine höhere Intermodulation
(Rauschen) haben.
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Die Fig. 18 und 19 zeigen Diagramme, die für die logarithmisch-periodische
Dipolantenne der zuvor erwähnten Antenne unter Verwendung des typischen
Dipolstreifenleiters mit einem auf der Antenne angeordneten Radom gemessen wurden.
Wie darin gezeigt wird, schrumpft die Strahlbreite, unabhängig von der Größe des
verwendeten Reflektors, auf 80º. Diese Radomschrumpfung bei PCS-Frequenzen
bedeutet, dass die Strahlbreite ohne Radom 100º betragen müsste, um die
gewünschte Strahlbreite von 90º mit Radom zu erhalten. Eine solche Strahlbreite ist
jedoch mit der logarithmisch-periodischen Dipolantenne der zuvor erwähnten
Antenne unter Verwendung des typischen Dipols nicht möglich.
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Die Fig. 20 bis 23 zeigen eine allgemein mit der Bezugsziffer 100 bezeichnete,
logarithmisch-periodische Dipolantenne mit einer Sanduhr-Dipolbaugruppe der
vorliegenden Erfindung.
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In Fig. 20 enthält die logarithmisch-periodische Dipolantenne 100 einen Reflektor
112, eine obere Sanduhr-Dipolbaugruppe 114, eine untere Sanduhr-Dipolbaugruppe
116 und eine Mikrostreifenleiter-Zuleitung 118.
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Der Reflektor 112 ist normalerweise vertikal auf einem Antennenturm (nicht
dargestellt) befestigt und trägt die verschiedenen oben beschriebenen Komponenten,
während er das Strahlungsdiagramm der Antenne 100 formt und steuert.
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Die obere Sanduhr-Dipolbaugruppe 114 enthält einen allgemein mit 115
bezeichneten Sanduhr-Dipol mit einem Sanduhr-Dipolstreifenleiter 126 (nicht schraffiert
gezeigt) und einen entsprechenden Sanduhr-Dipolstreifenleiter 128 (schraffiert
gezeigt).
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Im Sanduhr-Dipol 115 sind die Sanduhr-Dipolstreifenleiter 126, 128 flach wie der in
den Fig. 1 bis 8 gezeigte Dipolstreifenleiter senkrecht zum Reflektor 112 und
nebeneinander und parallel zueinander befestigt und ähnlich wie die in den Fig.
1 bis 8 gezeigten Dipolstreifenleiter mit der Mikrostreifenleiter-Zuleitung 118
verbunden.
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Die obere Sanduhr-Dipolbaugruppe 114 enthält einen anderen, allgemein mit 117
bezeichneten Sanduhr-Dipol, und die untere Sanduhr-Dipolbaugruppe 116 enthält
zwei allgemein mit 119, 121 bezeichnete Sanduhr-Dipole. Die drei Sanduhr-Dipole
117, 119 121 sind funktionell und strukturell ähnlich wie der Sanduhr-Dipol 115. In
Fig. 22 hat der Sanduhr-Dipol 121 beispielsweise einen Dipolstreifenleiterverbinder
146 zum Verbinden des Sanduhr-Dipols 121 mit einer allgemein mit 148
bezeichneten mittelpunktgespeisten Leiterbaugruppe der
Mikrostreifenleiter-Übertragungsleitung 118, die ähnlich wie die in den Fig. 1 bis 8 gezeigte ist. Der Sanduhr-
Dipol 121 hat außerdem einen nichtleitenden Abstandshalter zum Verbinden der
Dipolstreifenleiter, der ähnlich wie der in den Fig. 1 bis 8 gezeigte ist.
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Fig. 23 zeigt den Sanduhr-Dipolstreifenleiter 128 mit fünf Strahlungselementen
128(a), 128(b), 128(c), 128(d) und 128(e), der ähnlich wie der in Fig. 1 oben
gezeigte und beschriebene Dipolstreifenleiter 20 ist. Wie in Fig. 23 gezeigt wird, hat
der Sanduhr-Dipolstreifenleiter 128 jedoch ein kürzestes Strahlungselement 128(c),
das in der Mitte des Dipolstreifenleiters angeordnet ist, nicht am oberen Ende wie
bei dem in den Fig. 1 bis 8 gezeigten und beschriebenen Dipolstreifenleiter.
In der vorliegenden Erfindung weist die Sanduhr-Dipolbaugruppe dieselbe Anzahl
von Strahlungselementen auf wie die in den Fig. 1 bis 8 gezeigte Antenne und
hat folglich dieselbe Rückstrahldämpfung. Aufgrund der nicht zunehmenden Länge
der Arme wird der Strahl nicht verengt. Die Impedanz des Sanduhr-Dipols ist
ungefähr dieselbe wie bei der in den Fig. 1 bis 8 gezeigten Antenne, weil die
Strahlungselemente mit geänderter Länge über dem Speisepunkt liegen.
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Die Antenne der vorliegenden Erfindung kann immer dann verwendet werden, wenn
ein Kunde eine hohe Rückstrahldämpfung mit einer Strahlbreite von 90º bei PCS-
Frequenzen wünscht. Auch bei zellulären Frequenzen sind Strahlbreiten von 100º
mit einer hohen Rückstrahldämpfung möglich, da zelluläre Antennen nicht in der
gleichen Weise wie PCS-logarithmische Antennen unter Radomschrumpfung leiden.
Dies wird mit den Strahlbreiten von 90º eines normalen logarithmisch-periodischen
Dipols verglichen. Eine normale Antenne mit 100º muss Viertelwellendipole
verwenden und hat eine Rückstrahldämpfung von nur 20 dB.
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Die Fig. 24 und 25 zeigen die jeweiligen Strahlbreiten. Der Sanduhr-Dipol
überwindet die oben erläuterten Nachteile, indem er eine anfängliche Strahlbreite von
100º hat, während eine hohe Rückstrahldämpfung beibehalten wird. Wenn ein
Radom darauf angeordnet wird, schrumpft die Strahlbreite auf die gewünschten 90º.
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Die Sanduhr-Dipole sind nicht auf die in den Fig. 1 bis 8 gezeigten
mittelpunktgespeisten Systeme begrenzt. Die Strahlbreite steigt, während die hohe
Rückstrahldämpfung auf einem obengespeisten Dipol unter Verwendung von Kabeln
beibehalten wird, genau so wie bei der mittelpunktgespeisten Antenne unter Verwendung
eines Mikrostreifenleiters. Der Vorstoß der Erfindung betrifft die Form der
Dipolarme. Es ist nicht vorgesehen, dass der Anwendungsbereich der Erfindung auf
irgendein bestimmtes Speisungssystem begrenzt wird. Wie Fachleute verstehen würden,
kann jedes Speisungssystem in Verbindung mit den Sanduhr-Dipolen verwendet
werden.
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Fig. 26 zeigt eine allgemein mit 200 bezeichnete, logarithmisch-periodische
Dipolantenne mit einem allgemein mit 210 bezeichneten, obengespeisten
Mikrostreifenleiter-Übertragungssystem anstelle des zum Beispiel in Fig. 21 gezeigten
Mikro
streifenleiter-Speisungssystems 118. Wie gezeigt wird, hat die
logarithmisch-periodische Antenne zwei allgemein mit 220, 222 bezeichnete Sanduhr-Dipole, die
durch einen allgemein mit 220a, 222a bezeichneten Verbinder und ein allgemein mit
220b, 222b bezeichnetes Befestigungselement auf eine nach dem Stand der
Technik bekannte Weise mit dem obengespeisten Mikrostreifenleiter-
Übertragungssystem verbunden werden.
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Die logarithmisch-periodische Dipolantenne der vorliegenden Erfindung wird mit
zwei Sanduhr-Dipolbaugruppen 114, 116 dargestellt. Wie Fachleute verstehen
würden, könnte jede Anzahl von Dipolbaugruppen, einschließlich einer Baugruppe,
bereitgestellt werden, ohne vom Anwendungsbereich der vorliegenden Erfindung
abzuweichen. Wie Fachleute verstehen würden, werden die Abmessungen der
verschiedenen Komponenten der vorliegenden Erfindung außerdem in Zentimetern und
in Klammern in Zoll angegeben und können in Abhängigkeit der spezifischen
Anwendung geändert werden. Am wichtigsten ist, dass Fachleute sofort erkennen
würden, wie die einzigartige Anordnung der logarithmisch-periodischen Sanduhr-
Dipolantenne der vorliegenden Erfindung die Nachteile einer für Personal
Communication Systems-Frequenzen normalerweise verwendeten Antenne überwindet.