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DE69634965T2 - Tonmischpult - Google Patents

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DE69634965T2
DE69634965T2 DE69634965T DE69634965T DE69634965T2 DE 69634965 T2 DE69634965 T2 DE 69634965T2 DE 69634965 T DE69634965 T DE 69634965T DE 69634965 T DE69634965 T DE 69634965T DE 69634965 T2 DE69634965 T2 DE 69634965T2
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DE
Germany
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channel
control
function
user
operable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69634965T
Other languages
English (en)
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DE69634965D1 (de
Inventor
John William Witney East
Paul Anthony Witney Frindle
Simon Irving Stanton Harcourt Oxford Harrison
William Edmund Cranstoun Chipping Norton Oxfordshire Kentish
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sony Europe BV United Kingdom Branch
Original Assignee
Sony United Kingdom Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Sony United Kingdom Ltd filed Critical Sony United Kingdom Ltd
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Application granted granted Critical
Publication of DE69634965T2 publication Critical patent/DE69634965T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H60/00Arrangements for broadcast applications with a direct linking to broadcast information or broadcast space-time; Broadcast-related systems
    • H04H60/02Arrangements for generating broadcast information; Arrangements for generating broadcast-related information with a direct linking to broadcast information or to broadcast space-time; Arrangements for simultaneous generation of broadcast information and broadcast-related information
    • H04H60/04Studio equipment; Interconnection of studios

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
  • Stereophonic System (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
  • Telephone Function (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Audiomischpult zur Verarbeitung einer Vielzahl von Audiokanälen, in deren jedem eine Vielzahl von Audioverarbeitungsfunktionen auszuführen ist.
  • Traditionell sind Audiomischpulte auf einer diskreten Technologie basiert gewesen, bei der Audiosignal-Verarbeitungsmodule in einer gewünschten Beziehung miteinander verbunden und dann durch manuelle bzw. durch manuell betätigbare Schalter im Mischpult gesteuert wurden. Traditionelle Audiomischpulte weisen jedoch eine Anzahl von Nachteilen auf, einschließlich ihrer physikalischen Größe, der Gesamtanzahl von manuell betätigbaren Steuerungen bzw. Steuereinrichtungen (Überblendregler, Potentiometer, Schalter, etc.) und der relativen Inflexibilität der Gesamtanordnung. In typischer Weise stellen Audiomischpulte größenordnungsmäßig 128 Kanäle bereit, in deren jedem die Verstärkung, Entzerrung und andere Audioverarbeitungsfunktionen ausgeführt werden können, und zwar mit einem für jeden Kanal zweckbestimmt vorgesehenen Kanal-Überblendregler. Darüber hinaus kann jeder Kanal etwa 100 Parametereinstellungen (z.B. die Verstärkung, Entzerrungsfilterfrequenzen, etc.) und Tasten zur Steuerung bestimmter Betriebsmoden, wie eines Solo- bzw. Einzelmodus erfordern, um die Überwachung eines einzelnen Kanals zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass ein vollkommen aufgebautes Mischpult bzw. Pult eine sehr große Anzahl von Überblendreglern, Tasten, Pultknöpfen, etc. enthalten wird.
  • Demgemäß ist vorgeschlagen worden, ein Audiomischpult mit einer Frontplatte bereitzustellen, die eine Vielzahl von durch einen Anwender bedienbare Steuerungen zur Steuerung von ver schiedenen Audiosignal-Verarbeitungsfunktionen und einen digitalen Signalprozessor zur Verarbeitung von Audiosignalen in Abhängigkeit von den Einstellungen der durch den Anwender bzw. Benutzer bedienbaren Steuerungen enthält. Es ist vorgeschlagen worden, die Anzahl der Überblendregler dadurch zu verringern, dass ein Mischpult mit einer Reihe von Überblendreglern bereitgestellt wird, die einer ausgewählten Gruppe von Kanälen zugeordnet werden können. Es wird gehofft, dass eine solche Technologie zur Verringerung der Gesamtgröße derartiger Mischpulte führen kann, während zugleich die Flexibilität gesteigert wird. Ein Nachteil einer derartigen Technologie liegt jedoch in der Beseitigung der direkten physikalischen Beziehung zwischen den tatsächlichen Audiofunktionen und den Zwischenverbindungen sowie den Anwendersteuerungen des Mischpults und der Verarbeitung jener Funktionen. So entsteht beispielsweise ein Problem mit der Anzeige des Zustands der Steuerfunktionen, die einem Kanal zugeordnet sind, der gerade nicht der Reihe von Überblendreglern zugewiesen ist.
  • In der internationalen Patentanmeldung WO 93/03549 ist ein Audiomischpult angegeben, welches eine Anordnung zum Mischen von Audio-Eingangssignalen bereitstellt, die von einer Vielzahl von Eingangskanälen empfangen werden. Das Steuersystem enthält menüauswählbare Funktionen zur Einstellung von Steuerungsmoden und von Leit- bzw. Routingsignalen. Das Mischpult weist ein Haupt- bzw. Mastermodul auf, welches mehrere Eingangsblöcke für Signalsteuerungsvorrichtungen enthält. Vier Hilfs-Busmaster-Steuerungsblöcke sind für Einsatz-Mischungen oder als Gruppenübertragungen für Mono- oder Stereosignal-Prozessoren vorgesehen. Jeder individuelle Hilfsbus weist ein Sendepegel-Steuerungspotentiometer sowie eine EIN/AUS-Taste mit einer Anzeigeeinrichtung auf. Jedes Paar weist eine Block-Dämpfungstaste auf.
  • Verschiedene Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung sind in den beigefügten Ansprüchen festgelegt.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Audiomischpult zur Verarbeitung einer Vielzahl von Audiokanälen bereitgestellt, in deren jeden eine Vielzahl von Audioverarbeitungsfunktionen auszuführen ist, wobei das betreffende Audiomischpult ein Steuerfeld aufweist, welches eine Reihe von durch einen Benutzer bzw. Anwender betätigbaren Kanalsteuerungen enthält, deren jede zur Betätigung einer bestimmten Kanalfunktion für einen entsprechenden Kanal vorgesehen ist, wobei eine Einrichtung zur Zuteilung einer ausgewählten Gruppe von Kanälen zu der Reihe von Kanalsteuerungen vorgesehen ist und wobei eine globale Funktionsanzeigeeinrichtung zur Anzeige vorgesehen ist, dass die bestimmte Kanalfunktion für zumindest einen Kanal ausgewählt worden ist, ob der betreffende Kanal sich in einer Gruppe von Kanälen befindet oder nicht, welche momentan der genannten Reihe von Kanalsteuerungen zugeteilt ist.
  • Vorzugsweise umfasst das Pult eine durch einen Benutzer betätigbare globale Funktions-Löschsteuereinrichtung, wodurch eine Benutzeroperation der betreffenden globalen Funktions-Löschsteuerung veranlasst, die genannte bestimmte Kanalfunktion in sämtlichen Kanälen zu löschen. Durch die Bereitstellung der globalen Funktions-Löschung ist es möglich, die bestimmte Kanalfunktion in sämtlichen Kanälen zu löschen, und zwar sowohl in Kanälen, die momentan der Reihe von Kanalsteuerungen zugeteilt sind, als auch in Kanälen, die momentan nicht der Reihe von Kanalsteuerungen zugeteilt sind. Dadurch ist es nicht notwendig, die nicht zugeteilten Kanäle zu ermitteln, bezüglich der die Funktion aktiv ist, um sie zu löschen.
  • Die Kanalsteuerungen können Tasten aufweisen, die möglicherweise mit einer Kanalfunktions-Anzeigeeinrichtung verbunden sind (beispielsweise mit einer Beleuchtung in der Taste), um anzuzeigen, dass die bestimmte Funktion für den Kanal ausgewählt ist, der momentan der betreffenden Taste zugeordnet ist.
  • Vorzugsweise ist die globale Funktions-Anzeigeeinrichtung einer globalen Funktions-Löschtaste zum Löschen der bestimmten Kanalfunktion in sämtlichen Kanälen zugehörig.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jede Kanalsteuerung der Reihe von durch einen Benutzer bzw. Anwender betätigbaren Kanalsteuerungen einem Kanal-Überblendregler zugehörig, wobei die Zuteilungseinrichtung eine ausgewählte Gruppe von Kanälen der Reihe von Kanalsteuerungen und zugehörigen Kanal-Überblendreglern zuteilt.
  • Außerdem ist die bestimmte Funktion bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine Einzelkanal-Überwachungsfunktion.
  • Vorzugsweise bewirkt eine Aktivierung einer Einzelkanal-Überwachungssteuerung die Stummsteuerung aller übriger Kanäle mit Ausnahme jener, die über eine aktivierte Einzelkanal-Überwachungssteuerung verfügen. Dies gestattet der Bedienperson, sich individuell die Komponentenklänge (in typischer Weise gesonderte Instrumente) der vollständigen Mischung anzuhören.
  • Vorzugsweise können die globale Funktions-Anzeigeeinrichtung und die globale Funktions-Löschtaste ferner für Vor-Überblend-Hör- und Nach-Überblend-Hörfunktionen angewandt sein.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Audiomischpult zur Verarbeitung einer Vielzahl von Audiokanälen bereitgestellt, in deren jeden eine Vielzahl von Audioverarbeitungsfunktionen auszuführen ist, wobei das Audiomischpult ein Steuerfeld mit einer Reihe von Einzelfunktions-Auswahleinrichtungen, deren jede für einen entsprechenden Kanal vorgesehen ist, der zuteilbar sein kann, und eine Einzelfunktions-Auswahleinrichtung zur Auswahl einer Funktion aus einer Vielzahl von Einzelkanal-Überwachungsfunktionen aufweist. Die Einzelfunktionen, die durch die Einzelfunktions-Auswahlein richtung auswählbar sind, umfassen einen Modus oder mehrere Moden der folgenden Einzelmoden, nämlich:
    • – einen Modus, in welchem jeweils ein oder mehrere Kanäle für eine Einzelüberwachung durch eine erste Operation einer durch einen Benutzer betätigbaren entsprechenden Steuerung ausgewählt werden können, wobei die Auswahl solange beibehalten wird, bis sie entweder durch eine zweite Operation der in Frage kommenden, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung oder durch eine Operation einer globalen Löschung mittels einer globalen Funktions-Löschsteuerung gelöscht wird,
    • – einen Modus, in welchem ein Kanal für eine Einzelüberwachung durch eine erste Operation einer durch einen Benutzer betätigbaren entsprechenden Steuerung ausgewählt werden kann, wobei die Auswahl solange beibehalten wird, bis sie entweder durch eine zweite Operation der entsprechenden, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung oder durch eine Operation einer globalen Löschung mittels einer globalen Funktions-Löschsteuerung oder durch eine erste Operation einer durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung für einen anderen Kanal gelöscht wird; und
    • – einen Modus, in welchem ein Kanal für eine Einzelüberwachung lediglich während einer Zeitspanne des Betriebs bzw. der Operation einer durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung für den betreffenden Kanal ausgewählt ist, wobei die genannte Auswahl auf die Beendigung der Benutzeroperation der genannten, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung hin gelöscht wird.
  • Vorzugsweise ist die oder jede Anzeigeeinrichtung ferner beleuchtet, um eine aktive Auswahl anzuzeigen.
  • Es wird außerdem eine durch einen Benutzer bzw. Anwender betätigbare Steuereinrichtung bzw. Steuerung bereitgestellt, möglicherweise in einem Pult bzw. Mischpult, wie es oben festgelegt ist, wobei die betreffende Steuereinrichtung bzw. Steuerung einen EIN-Zustand und einen AUS-Zustand aufweist und eine Automatikmodus-Steuerung enthält, die so betreibbar ist, dass in einem ersten Durchgang Anfangs-Schaltzeiten, zu denen die betreffende, durch einen Benutzer betätigbare Steuerung von AUS in EIN geschaltet wird, und End-Schaltzeiten zu speichern sind, zu denen der betreffende Schalter von EIN in AUS geschaltet wird, und zwar zur automatischen Wiedergabe der betreffenden Steuerungs-Schaltvorgänge in einem anschließenden Durchgang; die betreffende Automatisierungsmodus-Steuerung ist in einem anschließenden Durchgang betreibbar, um die genannten Anfangs- und/oder End-Schaltänderungen durch überlappende Schaltzeiten selektiv zu ändern.
  • Vorzugsweise spricht die Automatikmodus-Steuerung an,
    • – um den Schalter vor der aufgezeichneten Anfangs-Schaltzeit einzuschalten, gefolgt vom Ausschalten des Schalters nach der aufgezeichneten Anfangs-Schaltzeit, jedoch vor der aufgezeichneten End-Schaltzeit, um eine aufgezeichneten Anfangs-Schaltzeit durch Überschreiben der aufgezeichneten Anfangs-Schaltzeit mit einer Einschaltzeit vorzurücken, oder
    • – um den Schalter nach der aufgezeichneten Anfangs-Schaltzeit, jedoch vor der aufgezeichneten End-Schaltzeit einzuschalten, gefolgt vom Ausschalten des Schalters nach der aufgezeichneten End-Schaltzeit zur Verzögerung einer aufgezeichneten End-Schaltzeit durch Überschreiben der aufgezeichneten End-Schaltzeit durch eine Abschaltzeit, oder
    • – um den Schalter vor der aufgezeichneten Anfangs-Schaltzeit, gefolgt vom Ausschalten des Schalters nach der aufgezeichneten End-Schaltzeit einzuschalten, um die aufgezeichneten Anfangs- und End-Schaltzeiten zu löschen.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine durch einen Benutzer betätigbare Steuerung bereitgestellt, um die Signalquelle für die Regieraum-Lautsprecher auszuwählen. Wenn bei einem konventionellen Pult- bzw. Mischpult eine Nach-Überblend-Hör-(AFL)- oder eine Vor-Überblend-Hör-(PFL)-Funktion aktiviert ist, wird das Ergebnis mit den Regieraum-Lautsprechern angehört. Die Operation der Lautsprecherquelle-Auswahlfunktion verbindet die Lautsprecher lediglich mit dem Haupt-Stereoabgabebus permanent, was der Bedienperson ermöglicht, die AFL- und PFL-Funktionen allein unter Verwendung von Kopfhörern anzuhören, während das vollständige Gemisch von den Lautsprechern hörbar ist.
  • Es wird ferner ein Audiomischpult zur Verarbeitung einer Vielzahl von Audiokanälen bereitgestellt, in deren jeden eine Vielzahl von Audioverarbeitungsfunktionen auszuführen ist, wobei eine Mehrkanal-Aufzeichnungseinrichtung, eine erste Verstärkungssteuerung (beispielsweise eine Aufzeichnungspegel-Steuerung) und eine zweite seriell angeschlossene Verstärkungssteuereinrichtung (beispielsweise eine Überwachungspegel-Steuerung) vorgesehen sind. Dabei spricht die zweite Verstärkungssteuereinrichtung funktional auf das erste Verstärkungssteuersignal an.
  • Vorzugsweise spricht die zweite Verstärkungssteuerung auf Einstellungen der ersten Verstärkungsteuereinrichtung an, um inverse Einstellungen auf die Verstärkung für die zweite Verstärkungsteuereinrichtung auszuüben, wodurch ein konstantes Ausgangssignal für den Benutzer einer Überwachung- bzw. Monitorfunktion sogar während Änderungen in der Aufzeichnungsverstärkung bereitgestellt werden kann, um das Signal-Rausch-Verhältnis bzw. den Störabstand bei der Aufzeichnung durch Einstellen der Aufzeichnungspegel-Steuerung zu optimieren.
  • Unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen wird eine Ausführungsform der Erfindung beispielhaft beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
  • 1 ein schematisches Blockdiagramm eines Mischpults für eine Audiosignalverarbeitung,
  • 2 eine detailliertere schematische Darstellung eines Teiles eines Steuerfeldes des Mischpults gemäß 1,
  • 3 eine schematische Darstellung der Verbindung von durch einen Benutzer betätigbaren Steuerungen im Steuerfeld 12 und dem Signalverarbeitungsnetzwerk des Mischpults gemäß 1,
  • 4 eine schematische Darstellung von Aspekten eines Verarbeitungskanals des Mischpults gemäß 1,
  • 5 ein Ablaufdiagramm, welches die Verknüpfungssteuerung für Schaltfunktionen des Mischpults gemäß 1 veranschaulicht,
  • 6 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Verknüpfungssteuerung gemäß 5,
  • 7 ein schematisches Diagramm, welches eine Realisierung der Einzelmodus-Funktionen veranschaulicht,
  • 8 ein schematisches Diagramm, welches Aspekte eines Signalverarbeitungskanals des Mischpults gemäß 1 veranschaulicht,
  • 9 eine Reihe von Zeitdiagrammen zur Erläuterung von Aspekten eines automatischen Schaltbetriebs des Mischpults gemäß 1 und
  • 10 ein Ablaufdiagramm, welches den automatischen Schaltmodus des Mischpults gemäß 1 veranschaulicht.
  • 1 zeigt ein vereinfachtes schematisches Blockdiagramm eines Mischpults 10 für die Verwendung in einem Audio-Aufzeichnungsstudio. Das Mischpult bzw. Pult 10 umfasst eine Frontplatte bzw. ein vorderes Feld 12, ein Prozessor-Netzwerk 14 mit einer Reihe von Signalprozessoren 15 und einer Vielzahl von Steuerungs-Prozessoren sowie einer Pufferschaltung 16 und einem oder mehreren Eingangs-/Ausgangs-Interface-Prozessoren und Schnittstellen 18. Wie in 1 gezeigt, ist eine Host-Einheit 20 vorgesehen, die mit dem Rest des Systems permanent oder lediglich während der Initialisierungs- und Störbeseitigungsstufen des Betriebs verbunden sein könnte.
  • Das Feld 12 umfasst eine Reihe von Bedienperson-Steuereinrichtungen, welche Überblendregler, Schalter, Dreh-Steuereinrichtungen, Video-Anzeigeeinheiten, Lampen und andere Anzeigeeinrichtungen umfassen, wie dies in 1 in einer schematischen Weise dargestellt ist. Optional kann das Feld 12 auch mit einer Tastatur, mit einer Nachlaufvorrichtung bzw. mit Nachlaufvorrichtungen, etc. sowie mit einem Allzweck-Prozessor (nicht dargestellt) für die Eingabe und Steuerung von Aspekten des Betriebs des Pults versehen sein. Eine oder mehrere der Videoanzeigeeinheiten in dem Feld können dann als Anzeigeeinrichtung für den Allzweckrechner bzw. -computer verwendet werden.
  • Bei einer Ausführungsform ist die Host-Einheit 20 als Allzweck-Arbeitsstation bzw. -Arbeitsplatzrechner realisiert, in die bzw. den eine computergestützte Design-(CAD)-Packung oder andere Software-Packungen für eine Kopplung mit anderen Merkmalen des Mischpults einbezogen sind. Die Host-Einheit könnte alternativ als zweckgebundener bzw. zweckgebauter Arbeitsplatzrechner, der eine Spezialzweck-Verarbeitungsschaltung enthält, um die gewünschte Funktionalität bereitzustellen, oder als Mainframe-Computer oder als Teil eines Computer-Netzwerks realisiert sein. Wie in 1 dargestellt, enthält die Steuereinheit 20 eine Anzeigeeinrichtung 20D, Benutzer-Interfacegeräte 20I, wie eine Tastatur, eine Maus, etc., und eine Verarbeitungs- und Kommunikationseinheit 20P.
  • Beim normalen Betrieb wird die Steuerung des Mischpults im vorderen Feld oder Mischtisch 12 ausgeführt. Das Mischpult 10 ist mit anderen Geräten zur Kommunikation bzw. Übertragung von Audio- und Steuerdaten zwischen dem Prozessor-Netzwerk 14 und verschiedenen Eingabe-/Ausgabevorrichtungen bzw. -geräten (nicht dargestellt) verbunden, wie beispielsweise mit Lautsprechern, Mikrofonen, Aufzeichnungsgeräten, Musikinstrumenten, etc. Der Betrieb des Studio-Netzwerks kann in dem vorderen Feld oder Mischtisch 12 gesteuert werden, wodurch die Kommunikation bzw. Übertragung von Daten zwischen den Geräten im Studio-Netzwerk und die Realisierung der erforderlichen Verarbeitungsfunktionen durch das Prozessor-Netzwerk 14 auf den Betrieb der Feld-Steuerungen hin erfolgen.
  • Das Prozessor-Netzwerk 14 kann als in eine Steuerseite 16, die auf den Status bzw. Zustand der verschiedenen Steuerungen in dem vorderen Feld 12 anspricht, und eine Audiosignal-Verarbeitungsseite 15 aufgeteilt betrachtet werden, welche die erforderlichen Audio-Verarbeitungsfunktionen in Abhängigkeit von den Steuerungseinstellungen implementiert und Audiodaten mit dem Studio-Netzwerk über das Eingabe-/Ausgabe- bzw. I/O-Interface 18 kommuniziert.
  • Die Verarbeitung von digitalen Audiodaten wird durch eine Parallel-Signalverarbeitungsanordnung 15 ausgeführt, die eine große Anzahl von integrierten Signalverarbeitungsschaltungen (SPICs) enthält. Die SPICs arbeiten unter einer Mikroprogrammsteuerung, wobei ein Mikrocode durch die Host-Einheit 20 in einer Initialisierungsphase des Betriebs geladen wird. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Prozessor-Netzwerk 14 in einem Gestell angeordnet, in dem eine Vielzahl von Karten untergebracht ist. Jede Karte trägt eine Reihe von beispielsweise 25 SPICs, wobei die horizontalen und vertikalen Busse zwischen den Karten derart angeschlossen sind, dass die SPICs unter einem logischen und elektrischen Gesichtspunkt eine große Reihe bzw. Anordnung bilden. Die Busse können mit periodischen Pipeline-Registern zu einer Schleife geschaltet sein, um eine bidirektionale Übertragung bzw. Kommunikation um die Schleife herum zu ermöglichen und um die Verbindungsmöglichkeit der Anordnung zu erweitern. Die Signalprozessoren sind außerdem mit dem I/O-Interface 18 verbunden.
  • Die Parallel-Verarbeitungsanordnung als Ganzes sorgt für die Implementierung bzw. Realisierung sämtlicher Audio-Verarbeitungsfunktionen, die in Abhängigkeit von der Konfiguration des Studio-Netzwerks und der Steuerungseinstellungen in dem vorderen Feld 12 durch Festlegen von digitalen Audio-Verarbeitungskanälen in dem Signalverarbeitungsnetzwerk erforderlich sind. Der in der Initialisierungsphase geladene Mikrocode sorgt für individuelle Audiosignal-Verarbeitungsfunktionen, obwohl die Leitweglenkung bzw. das Routing von Daten und die Abgabe von Koeffizientendaten unter der Steuerung des Steuerungs-Prozessors bzw. der Steuerungs-Prozessoren 16 zur Betriebszeit erfolgt. Um eine bestimmte Funktion ein- oder auszuschalten oder um das Routing von Daten zu ändern, ist der Steuerungs-Prozessor oder sind die Steuerungs-Prozessoren 16 mit der Reihe der SPICs 15 gekoppelt, um Signaldaten, Koeffizienten und Adressen in die SPICs einzuschreiben und um Signaldaten, Koeffizienten und Adressen aus den SPICs zu lesen.
  • Der Steuerungs-Prozessor ist bzw. die Steuerungs-Prozessoren 16 sprechen auf den Betrieb der durch einen Benutzer betätigbaren Feld-Steuerungen, wie der Kanal-Überblendregler 26, der Schalter 39 und der Steuerknöpfe 38, etc. durch eine Bedienperson an, um die Charakteristiken, wie Signalpegel, etc. von Audiosignalen zu verändern.
  • Wie aus 1 ersehen werden kann, ist das Steuerfeld des Mischpults in zwei Haupt-Unterfelder 22, 24 und einem zentralen Steuerfeld 40 aufgeteilt. Die Unter- bzw. Subfelder 22 und 24 sind vorzugsweise in derselben Weise konfiguriert, so dass der Benutzer bzw. Anwender entweder das linke oder das rechte Unterfeld benutzen kann, ohne seinen Betriebsmodus anpassen zu müssen. Das zentrale bzw. mittlere Steuerfeld 40 enthält zentralisierte Funktionen, die auf den Gesamtbetrieb des Steuerfeldes und den Betrieb der einzelnen Unterfelder 22 und 24 anwendbar sind.
  • Jedes Unterfeld 22 und 24 ist mit einer Reihe 26B von Kanal-Überblendreglern 26 neben dem Benutzer ausgestaltet. Diese Kanal-Überblendregler 26 stellen die Hauptkanal-Überblendregler für eine Einstellung der Verstärkung von ausgewählten Kanälen bereit. Oberhalb jeder Reihe 26B von Überblendreglern 26 befindet sich ein Steuerbereich 30, der eine Vielzahl von Benutzer-Eingabevorrichtungen enthält, wie Drehsteuerknöpfe 38 und Steuertasten 39. Die Steuerknöpfe 38 werden zur Einstellung von Steuerungsparametern verwendet, und die Steuertasten 39 werden in typischer Weise zum Ein- und Ausschalten von Steuerfunktionen herangezogen. Die verschiedenen, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerungen können in dem Steuerbereich 30 in einer Weise angeordnet sein, die für Auszuführende typische Audiosignal-Verarbeitungsfunktionen passend ist. Durch Anordnen der Steuerungen in dem Steuerbereich in einer logischen Art und Weise ist die Benutzer- bzw. Anwenderbetätigung dieser Steuerungen erleichtert.
  • Der zentrale Steuerbereich 40 enthält ferner einen Satz von Überblendreglern zur Steuerung von Hauptpultoperationen, wobei die betreffenden Überblendregler einen Haupt- bzw. Master-Überblendregler für die Steuerung der Gesamtverstärkung des Audiopults enthält. Der betreffende Bereich enthält außerdem ein Steuerfeld 44, welches Steuerknöpfe 48 und Steuertasten 50 zur Einstellung der Gesamt-Steuerfunktionen und zur Zuteilung und Ein- und Ausschaltung von ausgewählten Funktionen umfasst.
  • Zwischen jedem der Unterfelder 22 und 24 und dem zentralen Steuerbereich 40 ist ein Block von Drucktasten 28 für die Auswahl einer Gruppe von verfügbaren Kanälen (beispielsweise von 256 Kanälen bei der bevorzugten Ausführungsform) für die Zuteilung zu den Kanal-Überblendreglern 26 (beispielsweise den 16, 24 oder 32 Kanal-Überblendreglern) des angrenzenden Unterfeldes 22 oder 24 vorgesehen.
  • Direkt unterhalb jedes Überblendreglers der Reihe 26B von Kanal-Überblendreglern 26 befindet sich eine Zugriffs-Steuertaste einer Reihe 32B von Zugriffs-Steuertasten 32 für die Zuweisung des zugehörigen Steuerbereichs 30 zu einem bestimmten Kanal, dem die bestimmte Taste in der Tastenreihe 32B und der entsprechende Überblendregler in der Überblendreglerreihe 26B zugewiesen sind. Die Zugriffs-Steuertasten 32 sind mit Beleuchtung ausgestattet, um eine Anzeige dafür zu liefern, dass eine bestimmte Zugriffs-Steuertaste 32 aktiviert worden ist und dass auf den Kanal zugegriffen worden ist.
  • Jedes der Unterfelder 22 und 24 sowie das Steuerfeld 40 enthält Sichtanzeigen 34, 46 zur Darstellung der gewünschten Information. Außerdem sind Sichtanzeigeeinrichtungen den Tasten 32 und 39 zugehörig (z.B. Lampen in den Tasten), um eine Anzeige zu liefern, wenn die betreffenden Tasten aktiviert sind; Sichtanzeigen sind den Steuerknöpfen 36 zugehörig, um eine Anzeige über die aktuelle „Position" jener Steuerknöpfe zu liefern.
  • 2 zeigt eine detailliertere schematische Darstellung des unteren rechten Teiles des Feldes 12 von 1.
  • Es dürfte einzusehen sein, dass eine Einzeltaste 36 oberhalb jedes Kanal-Überblendreglers der Reihe von Kanal-Überblendreglern 26 vorgesehen ist. Eine Aktivierung einer Einzeltaste ermöglicht, den Signalverarbeitungskanal, der momentan der betreffenden Taste und dem Überblendregler unmittelbar darunter zugeordnet ist, separat von den anderen Kanälen zu überwachen. Somit kann beispielsweise ein bestimmtes Instrument überwacht werden, und zwar in typischer Weise unter Verwendung der Studio-Überwachungslautsprecher. Wie später beschrieben werden wird, sind verschiedene Einzelmoden bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen. Außerdem ist in 2 die Reihe 32B von Zugriffssteuertasten 32 dargestellt, auf die oben Bezug genommen worden ist für die Zuweisung des zugehörigen Steuerbereichs 30 zu einem bestimmten Kanal, dem die bestimmte Taste in der Tastenreihe 32 und der entsprechende Überblendregler in der Überblendreglerreihe 26 zugeteilt sind.
  • In 2 ist außerdem eine Anzahl von Einzelmodus-Steuertasten und -Anzeigeeinrichtungen dargestellt. Diese enthalten eine Einzelmodus-Taste 41 zur Auswahl eines Einzelüberwachungsmodus, eine AFL-Modus-Taste 42 zur Auswahl eines AFL-Überwachungsmodus über den AFL-Bus und eine globale Einzel-Löschtaste 43. Die globale Einzel-Löschtaste ist beleuchtet, wenn ein Einzelmodus oder ein AFL-Modus in zumindest einem Kanal aktiviert worden ist.
  • Außerdem sind drei Tasten 45A, 45B und 45C zur Auswahl eines von drei Einzelmoden dargestellt, nämlich:
    45A – eines Standard-Einzelmodus, in welchem ein oder mehrere Kanäle unabhängig für eine Einzelüberwachung durch eine erste Operation einer entsprechenden, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung ausgewählt werden können, wobei die Auswahl solange beibehalten wird, bis sie entweder durch eine zweiten Operation der in Frage kommenden, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung oder durch eine Operation einer globalen Löschung durch eine globale Funktions-Löschsteuerung gelöscht wird;
    45B – eines Verriegelungs-Einzelmodus, in welchem ein oder mehrere Kanäle jeweils für eine Einzelüberwachung durch eine erste Operation einer entsprechenden, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung ausgewählt werden können, wobei die Auswahl solange beibehalten bleibt, bis sie entweder durch eine zweite Operation der in Frage kommenden, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung oder durch eine Operation einer globalen Löschung durch eine globale Funktions-Löschsteuerung oder durch eine erste Operation einer durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung für einen anderen Kanal gelöscht wird; und
    45C – eines Kurzzeit-Einzelbetriebs bzw. -Einzelmodus, in welchem ein Kanal für eine Einzelüberwachung lediglich während einer Zeitspanne einer Betätigung einer durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung für den Kanal ausgewählt ist, wobei die Auswahl auf die Beendigung der Benutzeroperation der durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung hin gelöst wird.
  • 3 zeigt eine schematische Darstellung der Beziehung zwischen den Benutzer-Eingabevorrichtungen bzw. -geräten (einschließlich der Schalter 32 und 36 – auch der Plus- und Minus-Tasten 64 bzw. 62 und der EIN-Tasten 65 von 2 – und der analogen Benutzervorrichtungen 26 und 38) in dem Steuerfeld und dem Signalverarbeitungs-Netzwerk 15. Speziell umfasst das Steuerfeld 12 eine Multiplexanordnung 52, die auf eine Abtast-Steuerung 56 anspricht, um individuell sämtliche, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerungen in dem Steuerfeld sequenziell abzutasten. Die von den Benutzer-Eingabevorrichtungen abgetasteten Werte, die binäre Ausgangssignale liefern, wie die Schalter 32, 36, 62, 64 bzw. 65, werden direkt über eine Leitung 53 zu dem Prozessor-Netzwerk 14 als Zeitmultiplexsignale weitergeleitet. Von analogen Eingabevorrichtungen, wie Steuerknöpfen 38 und dem Überblendregler 26 abgetastete Analogwerte werden in einer Zeitmultiplexweise über einen Analog-/Digital- bzw. A/D-Wandler 54 an das Prozessor-Netzwerk 14 abgegeben. Somit werden die durch einen Benutzer betätigbaren Steuerungen in dem Steuerfeld 12 in einer Art und Weise abgetastet, die einem Durchschnittsfachmann, der Benutzer-Eingabevorrichtungen, wie Tastaturen, etc. nutzt, vertraut ist. Die Abtast-Steuerung 56 kann in dem Steuerfeld 12, wie in 3 dargestellt, enthalten sein, oder die Abtaststeuerung kann alternativ direkt von dem Signalverarbeitungs-Netzwerk 14 erfolgen, wie dies durch die gestrichelte Linie 58 dargestellt ist.
  • Die Zeitmultiplexsignale von dem A/D-Wandler 54 werden in dem (den) Steuerprozessor(en) 16 verarbeitet, in welchem bzw. in welchen die Eingangssignale gesonderten Steuerungs- und Signalverarbeitungskanälen mit den notwendigen Signalverarbeitungsfunktionen zugewiesen werden, die in dem Netzwerk 15 der Signalprozessoren SP in Signalverarbeitungskanälen ausgeführt werden, wobei die Eingangs- und Ausgangs-Audiosignale über Eingangs- und Ausgangsleitungen I/O geliefert werden.
  • Im Betrieb wählt der Benutzer bzw. Anwender bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung eine bestimmte Gruppe von verfügbaren Kanälen (beispielsweise eine von 32 Gruppen von 16 Kanälen aus 256 Kanälen bei dieser Ausführungsform) durch Betätigung einer in Frage kommenden Taste des Blockes der Tasten 28 für ein bestimmtes Unterfeld (beispielsweise das Unterfeld 22) aus. Sodann weist der Benutzer durch Betätigen der Zugriffssteuertaste 32 für einen bestimmten Kanal-Überblendregler in der Reihe der Überblendregler 26 die Steuerknöpfe und -tasten 38 und 39 sowie den Block 60 des Steuerbereichs 30 dem ausgewählten Kanal zu. Die Audio-Verarbeitungsstufen für den ausgewählten Kanal können dann unter Heranziehung des Eingabefeldes 61 des Blocks 60 festgelegt werden. Anschließend können die Steuerparameter für den betreffenden Audio-Verarbeitungskanal durch Betätigen der durch den Benutzer betätigbaren Steuerknöpfe 38, Tasten 39 und des Kanal-Überblendreglers für den betreffenden Kanal eingestellt und gesteuert werden. Zu diesem Zeitpunkt kann die Verstärkung für die anderen Kanäle in der ausgewählten Gruppe von Kanälen durch andere Überblendregler in der Reihe 26B von Überblendreglern 26 eingestellt werden. Die Gruppe der ausgewählten Kanäle kann zu jeder Zeit durch Betätigen einer in Frage kommenden Taste in dem Block von Tasten 28 geändert werden, und die Zuweisung der Steuerknöpfe 38 und Tasten 39 in dem Steuerbereich 30 kann für irgendeinen der Kanäle der ausgewählten Gruppe von Kanälen durch Betätigen der in Frage kommenden Steuertaste in der Reihe von Steuertasten 32 geändert werden.
  • 4 zeigt eine schematische Darstellung von Aspekten einer Steuerungsstruktur für zuweisbare Steuerungs-Verarbeitungskanäle, die in den Steuerungs-Prozessoren implementiert bzw. realisiert sind. Bezüglich der 4 dürfte einzusehen sein, dass beim vorliegenden Beispiel die Verbindungen durch direk te Verbindungslinien zwischen den Steuertasten 62, 64, 65 und 28/32 und der Steuerungs-Verarbeitungsanordnung 67 über eine Steuerungsstruktur dargestellt sind, wie sie in 3 veranschaulicht ist. In dem Steuerungs-Prozessor bzw. in den Steuerungs-Prozessoren 16 werden die Signale für die Steuertasten 62, 64, 65 und 28/32 aus den in Frage kommenden Zeitschlitzen innerhalb der Abtastfolge identifiziert bzw. festgestellt, die unter Bezugnahme auf 3 beschrieben ist.
  • 4 dient der Veranschaulichung der Arbeitsweise, die ausgeführt wird, wenn eine Einzeltaste 36 für einen bestimmten Kanal der Kanäle betätigt wird, der gerade einem Überblendregler der Sätze von Überblendreglern 26 zugeteilt ist. Es dürfte einzusehen sein, dass parallele Steuerungs-Verarbeitungskanäle für die anderen Kanäle existieren, die gerade aktiv sind.
  • Somit wird das Ausgangssignal von der Einzeltaste 36 nach Verarbeitung durch die Schaltfunktion 61 einer Demultiplexer-/Zuteilungsfunktion 62 zugeführt. Die Demultiplexer-/Zuteilungsfunktion 62 spricht auf die Betätigung der in Frage kommenden einen Taste der Steuertasten 28 an, um eine Gruppe von Steuerkanälen für die Reihe von Überblendreglern und Einzelmodus-Tasten auszuwählen, wodurch die Demultiplexer-/Zuweisungsfunktion 62 wirksam ist, um das Einzelmodus-Schalteingangssignal dem Steuerungs-Verarbeitungskanal 68 zuzuführen, der gerade der betreffenden Einzeltaste 36 zugewiesen ist.
  • Vorzugsweise ist gemäß einer Option, die mittels einer Optionstaste ausgewählt werden kann, die Betätigung einer Einzeltaste 36 für einen Kanal wirksam, um einen automatischen Zugriff auf den entsprechenden Kanal zu bewirken, wodurch es nicht notwendig ist, die Zugriffs-Steuertaste 32 gesondert zu aktivieren, um die Steuerungen in dem Steuerbereich 30 des Feldes 12 dem entsprechenden Kanal zuzuordnen.
  • Ein Ausgangssignal des Steuerungs-Verarbeitungskanals 68 wird einer Einzelmodus-Anzeigelampe 36I für eine Einzeltaste 36 über den Multiplexer 66 zugeführt; die Lampe 36I kann in der Einzeltaste 36 selbst einbezogen sein, um eine Anzeige darüber zu liefern, ob ein Einzelmodus für den Kanal ausgewählt worden ist, der gerade der betreffenden Taste zugewiesen ist. Ein weiteres Ausgangssignal von dem Steuerungs-Verarbeitungskanal wird abgegeben, um die globale Einzelmodus-Löschanzeigelampe 43I zu aktivieren, wenn ein Einzelmodus für zumindest einen Kanal aktiviert worden ist, ob der Kanal momentan der Reihe von Überblendreglern und Einzeltasten 26/36 zugewiesen ist oder nicht.
  • Um die Kanäle aufzuzeichnen, bezüglich der ein Einzelmodus gerade aktiv ist, sind Gruppen von Ein-Bit-Registern 64 vorgesehen, wobei jede Gruppe von Ein-Bit-Registern einer entsprechenden Gruppe von auswählbaren Kanälen zugehörig bzw. zugeordnet ist. In dem in Frage kommenden Register kann ein logisches 1-Bit gespeichert werden, wenn ein Einzelmodus bzw. -betrieb für den betroffenen Kanal ausgewählt ist, und ansonsten kann bzw. ist ein logisches 0-Bit gespeichert. Somit kann der Einzelmodusstatus für jede Gruppe von beispielsweise 16, 24 oder 32 Kanälen in einem 16 Bits umfassenden Wort gespeichert werden; der Einzelmodusstatus für sämtliche 256 Kanäle wird bei der bevorzugten Ausführungsform in 32 16-Bit-Steuerwörtern gespeichert. Somit sind die Register 64 vorzugsweise in bestimmten Steuerwörtern realisiert, die unter bestimmten Speicheradressen in dem Steuerungs-Prozessorspeicher gespeichert sind.
  • Um zu bestimmen, ob ein Einzelmodus in irgendeinem bestimmten Kanal aktiviert worden ist, ist es lediglich notwendig zu bestimmen, ob das in Frage kommende Bit für den betreffenden Kanal eine logische 1 ist. Um zu bestimmen, ob ein Einzelmodus für zumindest einen Kanal gesetzt worden ist, braucht der Steuerungs-Prozessorkanal lediglich zu bestimmen, ob irgendeines der Steuerwörter nicht Null ist.
  • Die globale Einzelmodus-Löschtaste 43 ist mit sämtlichen Steuerkanälen einschließlich des Steuerkanals 68 verbunden. Tatsächlich ist der Schalter für die globale Einzelmodus-Löschtaste 43 so angeschlossen, dass dann, wenn die globale Einzelmodus-Löschtaste 43 betätigt wird, sämtliche Steuerkanäle sämtliche Steuerwörter 64 zurücksetzen, wodurch jeglicher zuvor ausgewählter Einzelmodus für irgendeinen Kanal, ob für einen Kanal, der gerade der Reihe von Einzeltasten 36B zugeteilt ist oder nicht, gelöscht wird.
  • Die Einzelmodus-Tasten 45A, 45B und 45C sind mit dem Steuerkanal 68 für eine Auswahl des Einzelmodustyps verbunden. Die drei Tasten 45A, 45B und 45C sind durch eine globale Verriegelungs-Schaltfunktion 63 mit jedem der Kanäle derart verriegelt, dass der Einzelmodus gemeinsam für sämtliche Kanäle ausgewählt wird.
  • Steuer- und Koeffizienten-Signalabgaben von dem Steuerkanal, der in dem Steuerungs-Prozessor bzw. in den Steuerungs-Prozessoren 16 implementiert ist, gelangen zu dem entsprechenden Signalkanal hin, der in der Signalverarbeitungsanordnung 15 implementiert bzw. realisiert ist.
  • 5 veranschaulicht in einem Ablaufdiagramm die Schalt- bzw. Schalter-Verriegelungsfunktion 61, die in 4 veranschaulicht ist. Diese Schaltfunktion simuliert die Schaltfunktion vom Verriegelungstyp eines mechanischen Schalters ohne die Forderung nach tatsächlicher Bereitstellung von manuellen Schaltern. Somit können einfache Schalter vom Logik- bzw. Verknüpfungstyp im Feld 12 verwendet werden, wobei die Verknüpfungsschalter geschlossen sind, wenn eine zugehörige Steuertaste gedrückt ist, und sie sind geöffnet, wenn die zugehörige Steuertaste hochgestellt ist.
  • Im Gegensatz dazu sind bei einem konventionellen mechanisch verriegelten Schalter die Schalterkontakte auf ein Herunter drücken des Schalters in einer ersten Aktion geschlossen, und sie sind anschließend auf ein Loslassen der Taste auf deren anschließende Betätigung hin geöffnet.
  • Die Schalter-Verriegelungsfunktion enthält ein Register A für eine interne Nutzung und ein Register B, welches einen Abgabewert enthält (EIN oder AUS ist dargestellt als 1 oder 0). Das Eingangssignal von dem Schalter wird ebenfalls durch eine 1 oder 0 angezeigt, was gedrückt oder losgelassen darstellt.
  • Zu einem Systeminitialisierungszeitpunkt werden die beiden Register A und B gelöscht, so dass sie 0 führen. Wenn der Eingabe- bzw. Eingangsschalter betätigt wird, prüft die Schalter-Verriegelungsfunktion, ob das Eingangssignal eine 1 ist (Schritt 70).
  • Wenn das Eingangssignal eine 1 ist, überprüft die Schalter-Verriegelungsfunktion sodann (Schritt 72), ob der Wert im Register B (das Ausgangssignal) eine 1 ist. Trifft dies zu, dann wird der Wert in A auf 1 gesetzt (Schritt 74), und es wird keine weitere Aktion unternommen, d.h., dass der Ausgangswert bei 1 verbleibt. Falls das Eingangssignal eine 1 ist und der Wert in B (das Ausgangssignal) eine 0 ist, dann wird der Wert in B auf 1 gesetzt (Schritt 75), was bedeutet, dass sich das Ausgangssignal ändert von „AUS" in „EIN".
  • Falls das Eingangssignal eine 0 ist, prüft die Schalter-Verriegelungsfunktion, ob der Wert in A eine 1 ist (Schritt 71). Falls der Wert in A eine 1 ist, dann werden die Werte in A und B auf 0 gesetzt (Schritt 73), was bedeutet, dass sich das Ausgangssignal von „EIN" in „AUS" ändert.
  • Demgemäß ist die Schalt- bzw. Schalterfunktion daher in einem Verriegelungsmodus der Schalter betreibbar, um den tatsächlichen Schalt- bzw. Schalterkontaktzustand zu überwachen.
  • 6 stellt eine Reihe von Zeitdiagrammen dar, wobei 6(a), 6(b) und 6(c) die Schaltzustände veranschaulichen, die aus dem unter Bezugnahme auf 5 beschriebenen Prozess resultieren. Somit stellt A1 die erste Betätigung der Steuertaste dar, wobei D1 das Herabdrücken der betreffenden Taste angibt und wobei R1 sich auf das Loslösen der betreffenden Taste während deren erster Betätigung bezieht. A2 stellt die zweite Betätigung der betreffenden Taste dar, wobei D2 das Herabdrücken der betreffenden Taste darstellt und wobei R2 das Loslassen der betreffenden Taste während deren zweiter Betätigung darstellt. Mit 75 ist die Änderung im Funktionswert von AUS in EIN beim Schritt 75 in 5 veranschaulicht, und mit 73 ist der entsprechende Funktionsübergang beim Schritt 73 in 5 dargestellt. In 6(c) geben die Bezugszeichen 75I und 73I die Übergänge für das Aufleuchten bzw. das Erlöschen einer Lampe an, die der betroffenen Taste zugehörig und vorzugsweise in dieser enthalten ist, und zwar auf ein Betätigen und ein Auslösen der auf die betreffende Taste sich beziehenden Steuerfunktion.
  • 7 veranschaulicht in einem schematischen Diagramm die Realisierung von Einzelbetriebs- bzw. Einzelbetätigungsmoden.
  • Die globale Einzelmodus-Löschtaste 43 ist für jeden Kanal 68 mit einer Einzelmodus-Steuerung 92 verbunden. Falls die globale Einzelmodus-Taste aktiviert wird, dann veranlasst dies, dass der Inhalt sämtlicher Steuerworte 64 für die betreffenden Kanäle auf Null zurückzusetzen ist, wodurch sämtliche zuvor gesetzten Einzelmoden gelöscht werden.
  • Die drei Schalter 45A, 45B und 45C sind über die Verriegelungs-Schaltfunktion mit der Einzelmodus-Steuerung 92 für jeden Kanal 68 verbunden, um der Einzelmodus-Steuerung 92 ein Signal bereitzustellen, welches repräsentativ ist für einen momentan ausgewählten Einzelmodus.
  • Der Ausgang der Schalter- bzw. Schaltfunktion 61 für die Einzeltaste 36 für den in 7 dargestellten Kanal ist mit der Einzelmodus-Steuerung 92 in dem Kanal verbunden.
  • Der Ausgang der Schaltfunktion 61 für die Einzeltasten 36 für jeden der Kanäle ist mit einem entsprechenden Eingang einer ODER-Funktion 90 verbunden. Der Ausgang der ODER-Funktion 90 ist gemeinsam mit den Einzelmodus-Steuerungen 92 des jeweiligen Kanals 68 verbunden.
  • Die Einzelmodus-Funktion weist drei Operations- bzw. Betriebsmoden auf.
  • In einem ersten Modus, der durch Betätigen der Taste 45A ausgewählt wird, können jeweils ein oder mehrere Kanäle für eine Einzelüberwachung durch eine erste Betätigung bzw. Operation einer Einzeltaste für den oder den jeweiligen betroffenen Kanal ausgewählt werden, wobei die Auswahl solange beibehalten bleibt, bis sie entweder durch eine zweite Betätigung bzw. Operation der Einzeltaste für den betreffenden Kanal oder durch eine Operation eines globalen Löschens durch eine globale Funktions-Löschsteuerung gelöscht wird.
  • In diesem ersten Modus überprüft die Einzelmodus-Steuerung 92 auf eine Betätigung einer Einzeltaste für einen Kanal hin, ob in der in Frage kommenden Bitposition innerhalb des in Frage kommenden Steuerwortes 64 für den betreffenden Kanal eine logische Eins gespeichert ist. Falls bestimmt wird, dass für den betreffenden Steuerkanal eine logische Eins gespeichert ist, wird daraus geschlossen, dass der Einzelmodus gerade eingeschaltet ist und dass daher eine logische Null in die betreffende Bitposition im Steuerwort 64 geschrieben wird, um den Einzelmodus auszuschalten, und zwar mit dem Ergebnis, dass der Einzelmodus gelöscht wird und dass die Beleuchtung 36I für die Einzeltaste 36 ausgeschaltet wird. Falls alternativ dazu bestimmt wird, dass eine logische Null an der in Frage kommenden Bitposition in dem in Frage kommenden Steuer wort 64 gespeichert ist, wird an der betreffenden Position in dem Steuerwort 64 eine logische Eins gespeichert, um den Einzelmodus einzuschalten, wodurch die Einzelmodus-Funktion aktiviert und die Beleuchtung 36I für die in Frage kommende Einzeltaste 36 eingeschaltet werden. Falls die globale Einzelmodus-Anzeigeeinrichtung 41 nicht bereits beleuchtet ist, wird sie durch den Steuerkanal 68 ebenfalls beleuchtet. In entsprechender Weise wird dann, wenn die Lampe in der globalen Einzel-Löschtaste 43 nicht bereits leuchtet, diese sodann leuchten. Eine Betätigung der globalen Einzelmodus-Löschtaste 43 bewirkt in diesem Modus das Löschen sämtlicher momentan aktiver Einzelmoden.
  • In einem zweiten verriegelten Modus, der durch Betätigen der Taste 45B ausgewählt wird, kann ein Kanal für eine Einzelüberwachung durch eine erste Operation bzw. Betätigung einer Einzeltaste 36 für den betroffenen Kanal ausgewählt werden, wobei die Auswahl solange beibehalten bleibt, bis sie entweder durch eine zweite Betätigung bzw. Operation der Einzeltaste für den betreffenden Kanal oder durch eine Betätigung bzw. Operation eines globalen Löschens mittels einer globalen Funktions-Löschsteuerung oder durch eine erste Betätigung bzw. Operation einer Einzeltaste für einen anderen Kanal gelöscht wird.
  • In diesem zweiten Modus werden auf eine Aktivierung einer Einzeltaste 36 für einen bestimmten Kanal hin alle zuvor ausgewählten Einzelmoden dadurch gelöscht, dass sämtliche Steuerwörter 64 auf Null zurückgesetzt werden. Falls ein Kanal zuvor festgelegt bzw. gesetzt worden ist, wird dies am Ausgang des ODER-Gliedes 90 ermittelt, dessen Ausgangssignal einen hohen Pegel führen wird. Dies bewirkt außerdem das Löschen der Beleuchtung jeglicher Einzelmoden. Sodann wird nahezu unverzüglich eine logische Eins in die in Frage kommende Bitposition in dem in Frage kommenden Steuerwort für den betroffenen Kanal geschrieben, um den Einzelmodus für den betreffenden Kanal zu aktivieren und um die Beleuchtung 36I für den Einzelmodus-Schalter 36 für den betreffenden Kanal einzuschalten. Falls die globale Einzelmodus-Anzeigeeinrichtung 41 und die globale Einzelmodus-Löschtaste 43 nicht bereits beleuchtet sind, werden diese sodann ebenfalls durch den Steuerkanal 68 beleuchtet. In diesem Modus bewirkt eine Operation bzw. Betätigung der globalen Einzelmodus-Löschtaste 43 die Löschung des, falls gegeben, gerade aktiven Einzelmodus.
  • In einem dritten Modus, der durch eine Betätigung bzw. Operation der Taste 45C ausgewählt wird, wird ein Kanal für eine Einzelüberwachung lediglich während einer Zeitspanne der Betätigung bzw. Operation einer durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung bzw. Steuereinrichtung für den genannten Kanal ausgewählt, und die betreffende Auswahl wird auf eine Beendigung der Benutzeroperation der betreffenden, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung bzw. Steuereinrichtung gelöscht.
  • In diesem dritten Modus ist lediglich der Einzelmodus für einen Kanal während des Herabdrückens der Einzeltaste für den betreffenden Kanal aktiviert. Demgemäß wird die Schaltfunktion 61 für die Einzeltasten während des momentanen Einzelmodus umgangen (Pfad 94), wodurch das physikalische Schließen und Öffnen der den Einzeltasten zugehörigen Schalter bestimmt, ob der Einzelmodus aktiv ist oder nicht; eine logische Eins wird bzw. ist somit lediglich vorübergehend in das in Frage kommende Bit in dem in Frage kommenden Steuerwort 64 während des Herabdrückens der betreffenden Taste geschrieben.
  • Eine durch einen Benutzer betätigbare Steuerung ist vorgesehen, um die Signalquelle für die Regieraum-Lautsprecher auszuwählen. Bei einem konventionellen Pult bzw. Mischpult wird in dem Fall, dass eine Nach-Überblend-Hör-(AFL)- oder Vor-Überblend-Hör-(PFL)-Funktion aktiviert ist, das Ergebnis durch die Regieraum-Lautsprecher gehört. Eine Operation der Lautsprecher-Quelle-Auswahlfunktion verbindet die Lautspre cher lediglich mit dem Haupt-Stereo-Abgabebus permanent und ermöglicht der Bedienperson, die AFL- und PFL-Funktionen allein unter Verwendung von Kopfhörern zu überwachen, während das komplette Mischsignal durch die Lautsprecher hörbar ist.
  • 8 veranschaulicht in einem schematischen Diagramm Aspekte eines Signalverarbeitungskanals, der in einem Audiomischpult gemäß der vorliegenden Erfindung realisiert ist.
  • In 8 ist ein Mikrofon 110 über eine Aufzeichnungspegel-Steuerung 112 mit einem Aufzeichnungskanal 114 verbunden (beispielsweise mit einem Aufzeichnungskanal eines Mehrspur-Bandrecorders). Das Ausgangssignal des Aufzeichnungskanals 114 oder das Ausgangssignal der Aufzeichnungspegel-Steuerung 112 kann mittels eines Schalters 116 ausgewählt werden, um über eine Überwachungspegel-Steuerung 122 zu einem Ausgangswähler 124 geleitet zu werden, damit es entweder zu einem Hauptbus 130 oder zu einem AFL-Bus 132 weitergeleitet wird. Die Überwachungspegel-Steuerung 118 ist mit der Überwachungspegel-Steuerung 122 über eine Verknüpfungsschaltung 120 verbunden, die Einstellungen kompensiert, welche bezüglich der Aufzeichnungspegel-Steuerung 112 vorgenommen worden sind.
  • Während der Aufzeichnung ist es erwünscht sicherzustellen, dass der maximal mögliche Signalpegel in dem Aufzeichnungskanal 114 aufgezeichnet wird, um das Signal-Rausch-Verhältnis bzw. den Störabstand zu optimieren und um damit den Rauschpegel bei einer anschließenden Wiedergabe der Aufzeichnung zu verringern. Falls Dynamikänderungen bezüglich der Aufzeichnungspegel-Steuerung 112 vorgenommen sind, hat dies einen Auswirkung auf den Abgabewert, der entweder über den Aufzeichnungskanal 114 oder direkt zu dem Schalter 116 geleitet wird. Um die Forderung nach einer darauffolgenden manuellen Änderung der Einstellung der Überwachungspegel-Steuerung 118 zur Kompensation von Änderungen in der Einstellung der Aufzeichnungspegel-Steuerung 112 zu vermeiden, gelangt demgemäß ein Überblendregler-Einstellwert, in typischer Weise in dB, von der Überwachungspegel-Steuerung 118 zu dem positiven Eingang bzw. Plus-Eingang einer Subtrahiereinrichtung 120, und ein Überblendregler-Einstellwert, in typischer Weise in dB, von der Aufzeichnungspegel-Steuerung 112 gelangt zu dem negativen Eingang bzw. Minus-Eingang der Subtrahiereinrichtung 120. Demgemäß wird jegliche Änderung in der Einstellung der Aufzeichnungspegel-Steuerung 112 in der Überwachungspegel-Steuerung 122 aufgehoben.
  • Es sei angemerkt, dass der in 8 dargestellte Aufbau innerhalb der Steuerungs- und Signalverarbeitungskanäle in dem Steuerungs- und Datenverarbeitungs-Netzwerk 14 digital realisiert ist. Somit werden beispielsweise die Eingangswerte für die Steuereinrichtungen bzw. Steuerungen 112 und 118 dadurch bereitgestellt, dass Steuerkanäle in den Steuerungs-Prozessoren 16 realisiert sind, um die Überblendregler-Einstellwerte in einer Weise beizubehalten und einzustellen, die generell der Operation der Einzeltasten in 4 entspricht, allerdings mit der Ausnahme, dass im Falle der Überblendregler-Steuerung die Eingangsvorrichtungen Überblendregler anstelle von Einzelmodus-Schaltern sind und dass der Steuerungs-Prozessor die Subtrahiereinrichtung 120 realisiert. Das Ausgangssignal von der Aufzeichnungspegel-Steuerung 112 wird direkt als Koeffizientendaten zu einer in Frage kommenden Stelle in dem Signalverarbeitungspfad geleitet, wie er in dem Signalverarbeitungs-Netzwerk realisiert ist, um die Aufzeichnungspegel-Steuerung 112 zu realisieren; das Ausgangssignal der Subtrahiereinrichtung 120 wird als Koeffizientendaten zu dem Signalverarbeitungs-Netzwerk hingeleitet, um die kompensierte Überwachungspegel-Steuerung 118 zu realisieren, die durch die Überblendregler-Steuerfunktion 122 dargestellt ist. Obwohl in 8 ein sehr einfacher Signalverarbeitungspfad dargestellt ist, dürfte einzusehen sein, dass Signalverarbeitungskanäle viele Stufen und viele unterschiedliche Signalverarbeitungsoperationen aufweisen können.
  • Bei komplexen Signalverarbeitungsoperationen ist es zuweilen erwünscht, Schalter- bzw. Schaltoperationen vorzuprogrammieren. So kann es erwünscht sein, die Operation eines Stummschalters vorzuprogrammieren, um eine selektive Löschung während einer bestimmten Zeit im Zuge einer Mischoperation vorzunehmen. So kann beispielsweise in einem Kanal, der für eine Schlagzeug- bzw. Perkussionssequenz vorgesehen ist, ein Schlagzeuger versehentlich mit einem zusätzlichen Trommelschlag aufgezeichnet sein, wo der Trommelschlag nicht erforderlich war. Durch die Nutzung der Stummtaste ist es möglich, den Trommelschlag zu löschen. Dies erfolgt normalerweise dadurch, dass ein Aufzeichnungsmaterial anschließend unter Anwendung der Stummsteuerung während der in Frage kommenden Zeit weitergeleitet wird. Eine exakte Identifizierung der EIN- und AUS-Zeiten für die Stummschaltung ist allerdings eine schwierige Aufgabe. Bei einem ersten Durchlauf kann es möglich sein, den Start der Stummsteuerungsoperation korrekt zu identifizieren, während es indessen nicht möglich sein kann, das Ende der Stummsteuerungsoperation genau zu identifizieren. Im Hinblick auf korrekte Stummsteuerungs-Übergänge ist es traditionell erforderlich gewesen, den Durchlauf zu wiederholen und die Stummsteuerungsoperationen wiederholt aufzuzeichnen. Bei einem anschließenden Versuch kann es jedoch vorkommen, dass die Anfangsoperation zeitlich ungenau war, obwohl die Auslösung der Stummsteuerungsoperation zeitlich genau war.
  • Entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung kann demgemäß der Steuerungs-Prozessor so programmiert werden bzw. sein, dass entweder der Start einer Stummsteuerungsoperation durch Verschieben des Starts nach vorn eingestellt wird oder dass das Ende der Stummsteuerungsoperation durch Verschieben des Endes in Rückwärtsrichtung eingestellt wird. Die Logik bzw. Verknüpfung zur Realisierung dieser Funktion ist in dem Ablaufdiagramm gemäß 10 veranschaulicht, wobei 9 die verschiedenen Aktionen veranschaulicht, wie sie in dem Ablaufdiagramm gemäß 10 ausgeführt werden.
  • 9(a) veranschaulicht einen möglichen ersten Durchlauf zum Zusammenmischen zweier Signale, wobei ein erstes Signal während Zeitspannen, in denen die Schalterposition mit EIN dargestellt ist, unterbrochen oder stummgesteuert ist. Somit ist, wie in 9(a) gezeigt, während eines ersten Durchlaufs die Stummsteuerungsoperation während einer Zeitspanne zwischen T0N und T0F eingeschaltet, sodann wieder zwischen einer Zeitspanne T1N und T1F und dann während einer dritten Zeitspanne bei T2N eingeschaltet. Demgemäß werden in einem anschließenden Durchlauf, wie in 9(b) veranschaulicht, die Aktionen des ersten Durchlaufs wiederholt, wie dies dargestellt ist. Es sei angenommen, dass der Zeitpunkt des Endes der ersten Aktivierung bei T0F und der Anfang der Aktivierung bei T1N unrichtig sind.
  • 9(c) und 9(d) veranschaulichen Korrektursignale, die eingegeben werden, bzw. die resultierenden Signale zum Vorrücken des T0N-Übergangs und zum Verzögern des T1F-Übergangs, um die Übergänge T0N' bzw. T1F' bereitzustellen.
  • Um die Vorderflanke T0N einer in 9(a) dargestellten ersten Stummsteuerungsoperation M0 vorzurücken und um eine resultierende erste Stummsteuerungsoperation M0' zu liefern, wie sie in 9(d) dargestellt ist, wird der Stummschalter bzw. Stummsteuerungsschalter bei t0n vor dem vorherigen T0N-Übergang der ersten Stummsteuerungsoperation eingeschaltet und bei t0f zwischen den vorherigen T0N- und T0F-Übergängen der ersten Stummsteuerungsoperation M0 ausgeschaltet. Die Steuerlogik der automatischen Schalter- bzw. Schaltsteuereinrichtung ist somit so ausgelegt, dass die Vorderflanke der aufgezeichneten Stummsteuerungs-Schaltoperation vorgerückt wird, um eine neue Vorderflanke der resultierenden ersten Stummsteuerungsoperation M0' zu einem t0n entsprechenden Zeitpunkt zu erzeugen.
  • Um die Rückflanke T1F einer in 9(a) dargestellten zweiten Stummsteuerungsoperation M1 zu verzögern und um eine in 9(d) dargestellte resultierende erste Stummsteuerungsoperation M1' zu liefern, wird der Stummsteuerungsschalter bei t1n zwischen den vorherigen T1N- und T1F-Übergängen der zweiten Stummsteuerungsoperation M1 eingeschaltet und bei t1f nach dem vorherigen T1F-Übergang der zweiten Stummsteuerungsoperation ausgeschaltet. Die Steuerlogik der automatischen Schalter- bzw. Schaltsteuereinrichtung ist somit so ausgelegt, dass die Rückflanke der zweiten aufgezeichneten Stummsteuerungs-Schaltoperation verzögert wird, um eine neue Rückflanke für die resultierende zweite Stummsteurungsoperation M1' zu einem t1f entsprechenden Zeitpunkt zu erzeugen.
  • 9(e) veranschaulicht eingegebene Korrektursignale zum Löschen eines ausgewählten Stummsteuersignals. Um die erste Stummsteuerungsoperation M0 zu löschen, die in 9(a) dargestellt ist, und um das resultierende Löschen der ersten Stummsteuerungsoperation herbeizuführen, wie dies in 9(f) veranschaulicht ist, wird die Stummsteuerungstaste bei t0n vor der Vorderflanke T0N der vorherigen ersten Stummsteuerungsoperation M0 eingeschaltet und bei t0f nach der Rückflanke T0F der vorherigen ersten Stummsteuerungsoperation M0 ausgeschaltet. Somit ist die Steuerlogik der automatischen Schalter- bzw. Schaltsteuereinrichtung so ausgelegt, dass sie auf diese Folge von Operationen anspricht, um das Löschen einer zuvor aufgezeichneten Stummsteuerungs-Schaltoperation zu verzögern.
  • 10 veranschaulicht die Steuerlogik der Automatikmodus-Steuerung des Steuerkanals 68 gemäß 4 für automatisierte Schaltsteuerungszeiten. Wenn so beim Schritt 140 tn kleiner ist als TN und wenn tf größer ist als TN, jedoch kleiner als TF, dann wird TN beim Schritt 142 zu tn vorgerückt, wie dies in der ersten Stummsteuerungsoperation der 9(c) und 9(d) dargestellt ist. Wenn tn beim Schritt 144 größer ist als TN, jedoch kleiner als TF und wenn tf größer ist als TF, dann wird TF beim Schritt 146 gleich auf tf gesetzt, wie dies in der zweiten Stummsteuerungsoperation in 9(c) und 9(d) dargestellt ist.
  • Wenn tn beim Schritt 148 kleiner ist als TN und wenn tf größer ist als TF, dann werden TN und TF beim Schritt 150 zusammen gelöscht. Damit wird die betroffene Stummsteuerungsoperation gelöscht, wie dies für die erste Stummsteuerungsoperation in 9(e) und 9(f) dargestellt ist.
  • Unter allen übrigen Bedingungen wird, wie beim Schritt 152 dargestellt, keine Aktion ausgeführt.
  • Es sind verschiedene Aspekte eines Audiomischpults mit Benutzersteuerungen beschrieben worden, die den jeweiligen Verarbeitungskanälen dynamisch zugeteilt werden können. Insbesondere sind Aspekte von Einzelmodus- und Steuertastenoperationen eines Audiomischpults beschrieben worden. Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ermöglicht die Bereitstellung eines kompakten Audiomischpults mit voller Funktionalität, jedoch lediglich mit einer relativ geringen Anzahl von durch einen Benutzer betätigbaren Steuerungen bzw. Steuereinrichtungen und unter weiterhin gegebener Aufrechterhaltung einer logischen und leichten Benutzeroperation.
  • Obwohl in der vorliegenden Anmeldung besondere Ausführungsformen der Erfindung beschrieben worden sind, dürfte einzusehen sein, dass viele Modifikationen und/oder Hinzufügungen zu den bestimmten Ausführungsformen im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können.
  • Obwohl in 1 ein Steuerfeld dargestellt ist, welches beispielsweise zwei Unterfelder und einen mittleren Steuerbereich aufweist, dürfte einzusehen sein, dass bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung eine andere Anzahl von Unterfeldern vorgesehen sein könnte. Außerdem könnte eine andere bzw. unterschiedliche Anzahl von Überblendreglern inner halb jedes Unterfeldes vorgesehen sein. Darüber hinaus dürfte einzusehen sein, dass bei alternativen Ausführungsformen der Erfindung eine andere Anordnung der verschiedenen Steuerbereiche innerhalb des Steuerfeldes vorgesehen sein könnte.
  • Obwohl gewisse Schalter- bzw. Schaltsteuerungsoperationen, wie der Automatikmodus, in Bezug auf gewisse Schalter- bzw. Schaltfunktionen, wie die Stummsteuerung, beschrieben worden sind, dürfte ferner einzusehen sein, dass im Rahmen der Erfindung andere Kombinationen von Schalter- bzw. Schaltfunktionen und -Operationen vorstellbar sind.
  • Anstelle einer einfachen Subtraktionsfunktion zum Subtrahieren des Aufzeichnungspegel-Steuerungswertes von der Überwachungspegel-Steuerung, wie in 8 dargestellt, könnte, sofern erwünscht, eine komplexere Funktion angewandt werden, um besondere Überblendregler-Charakteristiken (z.B. nichtlineare Charakteristiken) zu berücksichtigen. Obwohl in 8 auf einen Aufzeichnungs-Überblendregler und einen Überwachungs-Überblendregler Bezug genommen worden ist, können die in 8 angewandten Prinzipien auch bei irgendwelchen Signalverarbeitungskanälen angewandt werden, bei denen zwei Überblendregler oder andere variable Steuerungsfunktionen in Reihe in einen Signalverarbeitungskanal einbezogen sind.

Claims (16)

  1. Audiomischpult (10) zur Verarbeitung einer Vielzahl von Audiokanälen, in deren jedem eine Vielzahl von Audioverarbeitungsfunktionen auszuführen ist, wobei das betreffende Audiomischpult (10) ein Steuerfeld (12) aufweist, welches eine Reihe von durch einen Benutzer betätigbaren Kanalsteuerungen (26, 32, 36, 38) enthält, deren jede zur Auswahl einer bestimmten Kanalfunktion für einen entsprechenden Kanal vorgesehen ist, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (28) zur Zuteilung einer ausgewählten Gruppe von Kanälen zu der genannten Reihe von Kanalsteuerungen (26, 32, 36, 38) und durch eine globale Funktions-Anzeigeeinrichtung (34, 46) zur Anzeige, dass die genannte bestimmte Kanalfunktion für zumindest einen Kanal ausgewählt worden ist, ob der betreffende Kanal sich in einer Gruppe von Kanälen befindet oder nicht, welche momentan der genannten Reihe von Kanalsteuerungen zugeteilt ist.
  2. Pult nach Anspruch 1, umfassend eine durch einen Benutzer betätigbare globale Funktions-Löschsteuerung (43), wodurch eine Benutzeroperation der betreffenden globalen Funktions-Löschsteuerung veranlasst, die genannte bestimmte Kanalfunktion in sämtlichen Kanälen zu löschen.
  3. Pult nach Anspruch 2, wobei die Benutzeroperation der genannten, durch einen Benutzer betätigbaren globalen Funktions-Löschsteuerung (43) bewirkt, dass die genannte bestimmte Kanalfunktion in sämtlichen Kanälen zu löschen ist, sowohl für Kanäle, welche momentan der genannten Reihe von Kanalsteuerungen (26, 32, 36, 38) zugeteilt sind, als auch für Ka näle, die der betreffenden Reihe von Kanalsteuerungen momentan nicht zugeteilt sind.
  4. Pult nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die genannten Kanalsteuerungen Tasten sind.
  5. Pult nach Anspruch 4, wobei jede Taste einer Kanalfunktions-Anzeigeeinrichtung (36) für eine Anzeige zugehörig ist, dass die genannte bestimmte Funktion für den genannten Kanal ausgewählt ist, welcher momentan der betreffenden Taste zugehörig ist.
  6. Pult nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die genannte globale Funktions-Anzeigeeinrichtung einer globalen Funktions-Löschtaste (41) zum Löschen der genannten bestimmten Kanalfunktion in sämtlichen Kanälen zugehörig ist.
  7. Pult nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jede Kanalsteuerung (32) der genannten Reihe von durch einen Benutzer betätigbaren Kanalsteuerungen (32) einem Kanal-Überblendregler (26) zugehörig ist, wobei die genannte Zuteilungseinrichtung eine ausgewählte Gruppe von Kanälen der genannten Reihe von Kanalsteuerungen (32) und zugehörigen Kanal-Überblendreglern (26) zuteilt.
  8. Pult nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die genannte bestimmte Funktion eine Einzelkanal-Überwachungsfunktion ist.
  9. Pult nach Anspruch 8, wobei eine Aktivierung einer Einzelkanal-Überwachungssteuerung automatisch einen Überwachungszugriff auf die genannten Audiosignale für einen diesen momentan zugeteilten Kanal bewirkt.
  10. Pult nach Anspruch 8 oder 9, umfassend zusätzlich eine Einzelfunktions-Auswahleinrichtung (45A, 45B, 45C) zur Aus wahl einer Funktion aus einer Vielzahl von Einzelkanal-Überwachungsfunktionen.
  11. Pult nach Anspruch 10, wobei die betreffenden Einzelmoden, die durch die genannte Einzelfunktions-Auswahleinrichtung auswählbar sind, einen Modus oder mehrere Moden der folgenden Einzelmoden umfassen, nämlich: – einen Modus, in welchem jeweils ein oder mehrere Kanäle für eine Einzelüberwachung durch eine erste Operation einer durch einen Benutzer betätigbaren entsprechenden Steuerung ausgewählt werden können, wobei die Auswahl solange beibehalten wird, bis sie entweder durch eine zweite Operation der in Frage kommenden, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung oder durch eine Operation einer globalen Löschung mittels einer globalen Funktions-Löschsteuerung gelöscht wird, – einen Modus, in welchem ein Kanal für eine Einzelüberwachung durch eine erste Operation einer durch einen Benutzer betätigbaren entsprechenden Steuerung ausgewählt werden kann, wobei die Auswahl solange beibehalten wird, bis sie entweder durch eine zweite Operation der entsprechenden, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung oder durch eine Operation einer globalen Löschung mittels einer globalen Funktions-Löschsteuerung oder durch eine erste Operation einer durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung für einen anderen Kanal gelöscht wird; und – einen Modus, in welchem ein Kanal für eine Einzelüberwachung lediglich während einer Zeitspanne des Betriebs bzw. der Operation einer durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung für den betreffenden Kanal ausgewählt ist, wobei die genannte Auswahl auf die Beendigung der Benutzeroperation der genannten, durch einen Benutzer betätigbaren Steuerung hin gelöscht wird.
  12. Pult nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine durch einen Benutzer betätigbare Steuerung zur Auswahl einer Signalquelle für die Steuerung von Raumlautsprechern vorgesehen ist.
  13. Pult nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anzeigeeinrichtung oder die jeweilige Anzeigeeinrichtung zur Anzeige einer aktiven Auswahl beleuchtet ist.
  14. Pult nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine durch einen Benutzer betätigbare Kanalsteuerung (26, 32, 36, 38) eine Verknüpfungstaste (32) aufweist, wobei die betreffende Verknüpfungstaste ein Tastenglied, welches zwischen einer angehobenen Stellung und einer gedrückten Stellung bewegbar ist, einen Schalterkontakt, der in der betreffenden angehobenen Tastengliedstellung offen und in der gedrückten Tastengliedstellung geschlossen ist, und eine Verknüpfungs-Verriegelungseinrichtung aufweist, die auf ein erstes Schließen des genannten Schalters hin auf ein erstes Drücken der betreffenden Taste hin anspricht, um von einem inaktiven Verknüpfungszustand in einen aktiven Verknüpfungszustand zu wechseln, den betreffenden aktiven Zustand auf ein erstes Öffnen des betreffenden Schalters auf ein erstes Auslösen hin aufrecht erhält, welches von einem zweiten Schließen des betreffenden Schalters auf ein zweites Herabdrücken des genannten Tastengliedes gefolgt wird, und auf ein zweites Öffnen des betreffenden Schalters auf ein zweites Auslösen des betreffenden Tastengliedes hin anspricht, um von dem genannten aktiven Verknüpfungszustand in den genannten inaktiven Verknüpfungszustand zu wechseln.
  15. Pult nach Anspruch 14, umfassend eine Anzeigeeinrichtung, die in dem genannten aktiven Verknüpfungszustand der Verknüpfungstaste beleuchtet ist und die in dem genannten inaktiven Verknüpfungszustand nicht beleuchtet ist.
  16. Pult nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend eine durch einen Benutzer betätigbare Steuerung mit einem EIN-Zustand und einem AUS-Zustand und eine Automatisierungs modus-Steuerung, die in einem ersten Durchgang betreibbar ist, um Anfangs-Schaltzeiten, zu denen die betreffende, durch einen Benutzer betätigbare Steuerung von AUS in EIN geschaltet wird, und End-Schaltzeiten zu speichern, zu denen der betreffende Schalter von EIN in AUS geschaltet wird, zur automatischen Wiedergabe der betreffenden Steuerungs-Schaltvorgänge in einem anschließenden Durchgang, wobei die betreffende Automatisierungsmodus-Steuerung in einem anschließenden Durchgang selektiv betreibbar ist, um die genannten Anfangs- und/oder End-Schaltänderungen durch überlappende Schaltzeiten zu ändern.
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