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DE69630341T2 - Vorrichtung zur Erzeugung einer oszillierenden Bewegung einer Linse in einem Objektiv mit automatischer Fokuseinstellung. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung einer oszillierenden Bewegung einer Linse in einem Objektiv mit automatischer Fokuseinstellung. Download PDF

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DE69630341T2
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DE
Germany
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lens
cam
disc
denotes
optical axis
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DE69630341T
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DE69630341D1 (de
Inventor
Setsuo Nakahara-ku Yoshida
Satoshi Nakahara-ku Natsume
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
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Priority claimed from JP19499095A external-priority patent/JPH0943486A/ja
Priority claimed from JP19500095A external-priority patent/JPH0943471A/ja
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Publication of DE69630341T2 publication Critical patent/DE69630341T2/de
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/28Systems for automatic generation of focusing signals
    • G02B7/36Systems for automatic generation of focusing signals using image sharpness techniques, e.g. image processing techniques for generating autofocus signals
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/04Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification
    • G02B7/08Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification adapted to co-operate with a remote control mechanism

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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen Linsenbewegungsmechanismus, der für eine Fotolinse mit Autofokusfunktion geeignet ist, in dem eine optische Linseneinheit in die Richtung ihrer optischen Achse genau bewegt wird, um hierdurch die Erfassung des Fokussierungszustands zu bewirken.
  • Stand der Technik
  • Als die Autofokusvorrichtung einer Videokamera ist ein sogenanntes „mountain climbing system" bekannt, in dem der Genauigkeitsgrad eines Fotobildfeldes aus einer Hochfrequenzkomponente in einem Bildsignal erfasst wird, und die Position einer Linse so gesteuert wird, dass der Genauigkeitsgrad maximal wird. Dieses System ist im Detail in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 56-51164 beschrieben, wobei dieses System nachstehend kurz unter Bezugnahme auf 6 der begleitenden Zeichnungen beschrieben wird. In 6 bezeichnet das Bezugszeichen 100 eine Linse, bezeichnet das Bezugszeichen 101 einen Signalverarbeitungsabschnitt und bezeichnet das Bezugszeichen 102 einen Motor.
  • Das Licht eines Objekts, das in die Linse 100 eintritt, wird in ein elektrisches Signal durch den Signalverarbeitungsabschnitt 101 umgewandelt. Durch den Einsatz der Tatsache, dass die Hochfrequenzkomponente dieses elektrischen Signals klein ist, falls der Fokussierungszustand der Linse 100 unzureichend ist, und größer wird, wenn die Linse mehr scharf gestellt ist, bewirkt der Signalverarbeitungsabschnitt 101, dass das umgewandelte elektrische Signal einer Bildaufnahmevorrichtung durch einen Hochpassfilter gelangt, wobei er danach das elektrische Signal erfasst und über einen Zeitraum, während ein Bildfeld ausgebildet wird, d. h. eine Belichtungszeit (in dem Fall eines Fernsehsystems 1/60 Sekunde), integriert und den Fokussierungszustand erfasst.
  • Dann wird eine Fokuslinse durch den Motor bewegt, so dass ein Hochfrequenzsignal erhalten werden kann, wobei der fokussierte Zustand erhalten wird.
  • Nun wird es gewöhnlich praktiziert, wenn die Richtung eines Zustands außerhalb des Schärfebereichs erfasst wird, einige Linsen in der Fotolinse 100 in die Vorwärts und Rückwärtsrichtung entlang ihrer optischen Achse fein zu bewegen (zu taumeln).
  • Bisher wurde in einer derartigen Zoomlinsenvorrichtung als ein Linsenbewegungsmechanismus zum feinen Bewegen einer Linseneinheit gewöhnlich ein System eingesetzt, das in 7 der begleitenden Zeichnungen gezeigt ist. In 7 bezeichnet das Bezugszeichen 103 eine fein bewegte Linseneinheit, das Bezugszeichen 103a bezeichnet ein Halteelement, das die Linse 103 hält, und das Bezugszeichen 104 bezeichnet den festen Abschnitt (festen Tubus) eines Linsenvorrichtungskörpers. Das Linsenhalteelement 103a ist in eine Öffnung (nicht gezeigt) gepasst, die in dem festen Abschnitt ausgebildet ist und wird durch die geradlinige Bewegung in die Richtung der optischen Achse verlagert. Das Bezugszeichen 105a bezeichnet das Außengewinde einer Vorschubschraube, die direkt mit dem Motor verbunden ist und parallel zu der optischen Achse angeordnet und mit einem Innengewinde 103b in Eingriff ist, das an dem Linsenhalteelement 103a vorgesehen ist.
  • Bei einer derartigen Konstruktion wird die Linse 103 durch die Drehbetätigung eines Motors 105 fein bewegt und die Richtung zu dem fokussierten Zustand wird durch den Signalverarbeitungsabschnitt erfasst.
  • Nun wird in diesem System ein Zustand außerhalb des Schärfebereichs durch die feine Bewegung der Linseneinheit bewirkt und daher ist es in einer Linsenvorrichtung zum Fotografieren und insbesondere einer Fernseh- oder Videolinsenvorrichtung, die bewegte Bilder handhaben, notwendig, den Zustand außerhalb des Schärfebereichs innerhalb eines Bereichs, in dem eine Veränderung eines Bildsignals erfassbar ist, und ferner auf ein derartiges Ausmaß zu unterdrücken, dass es für die Augen nicht erkennbar ist. Ferner wird nach der Erfassung durch Taumeln eine Fokuslinseneinheit bewegt und daher ist es wichtig, um ein schnelles Ansprechen eines Autofokus zu verwirklichen, das Taumeln mit hoher Geschwindigkeit zu bewirken.
  • Hier wird das Ausmaß der Änderungen des Fokus durch das Taumeln durch das Ausmaß der Bewegung der Linseneinheit 103 bestimmt, aber der Umfang der Bewegung der Linseneinheit 103, das die vorstehend beschriebene Bedingung erfüllt, ist auf die Tiefenschärfe bezogen. Das heißt, wenn die Tiefenschärfe niedrig ist, wird die Fokusänderung erkennbar, trotzdem das Ausmaß der Bewegung der Linseneinheit 103 klein gemacht ist, und wenn die Tiefenschärfe groß ist, kann die Fokusveränderung nicht erfasst werden, trotzdem das Ausmaß der Bewegung der Linseneinheit 103 groß ausgeführt ist. Andererseits variiert die Tiefenschärfe abhängig von der Brennweite der Zoomlinse und des F-Werts der Blende weit und der Unterschied zwischen dem Mal, wenn die Tiefenschärfe am größten ist, und dem Mal, wenn die Tiefenschärfe am geringsten ist, ist in der Größenordnung des mehreren zehnfachen. Dementsprechend muss das Ausmass der Bewegung der Linseneinheit 103 durch das Taumeln ebenso viel wie das mehrere zehnfache zwischen dem Minimum und dem Maximum variiert werden.
  • Bisher wurde jedoch in dem Linsenbewegungsmechanismus, der zum Taumeln eingesetzt wird, eine Vorschubschraube eingesetzt, bei der die Höhe des Vorschubs relativ zu der Drehung des Motors 105 konstant ist und somit war es notwendig, die Gesamtzahl der Umdrehungen der Vorschubschraube zum Bewegen der Linseneinheit klein zu machen, wenn die Tiefenschärfe niedrig ist, und sehr groß zu machen, wenn die Tiefenschärfe groß ist. Daher ist es notwendig gewesen, um das Taumeln zu bewirken, wenn die Tiefenschärfe groß ist, den Motor weit zu drehen, und somit wurde viel Zeit bis zum Ende des Taumelns benötigt und nach allem hat dies zu dem Problem geführt, dass das Ansprechen des Autofokus niedrig wird. Andererseits wird, wenn der Vorschub der Vorschubschraube groß ausgeführt ist, so dass die Linseneinheit schnell bewegt werden kann, wenn die Tiefenschärfe groß ist, die Drehzahl des Motors, wenn die Tiefenschärfe klein ist, sehr klein und somit ist es schwierig geworden, die Linseneinheit mit guter Genauigkeit zu bewegen.
  • Andererseits wird in der Linsenvorrichtung zum Fotografieren, als ein Mechanismus zum Bewegen einer Linseneinheit für optische Nachführeinstellung oder dergleichen in die Richtung ihrer optischen Achse, eine eingesetzt, wie sie in 16A und 16B der begleitenden Zeichnung gezeigt ist. In diesen Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 71 eine bewegliche Linseneinheit, bezeichnet das Bezugszeichen 72 ein Linsenhalteelement, das die Linse 71 hält, und bezeichnet das Bezugszeichen 73 den fixierten Abschnitt (dem fixierten Tubus) eines Linsentubuskörpers, der dem äußeren Zylinder entspricht, und das Linsenhalteelement 72 ist in eine Öffnung gepasst, die in dem fixierten Abschnitt 73 ausgebildet ist, und ist in die Richtung der optischen Achse geradlinig bewegbar. Das Bezugszeichen 74 bezeichnet ein Ringelement, das eine Nockenaufnahme hat, und ist an den äußeren Umfang des fixierten Abschnitts 73 gepasst und um die optische Achse drehbar. Das Bezugszeichen 75 bezeichnet ein Stiftelement, das an das Linsenhalteelement montiert ist, und das in eine gerade Nut eingeführt ist, die in dem fixierten Abschnitt 73 und der Nockenaufnahme des Ringelements 74 ausgebildet ist.
  • In der vorstehend beschriebenen Konstruktion, wie in 16A und 16B gezeigt ist, wird das Ringelement 74 manuell gedreht oder durch den Einsatz eines Motors oder dergleichen elektrisch gedreht, das Stiftelement 75 bewegt sich entlang beiden, der Nockenaufnahme des Ringelements 74 und der geraden Nut des fixierten Abschnitts 73, und das Linsenhalteelement 72, auf dem das Stiftelement 75 montiert ist, bewegt sich geradlinig in die Richtung der optischen Achse. Die bewegliche Linseneinheit 71 wird dann geradlinig in die Richtung der optischen Achse bewegt, wodurch die beabsichtigte optische Linseneinstellung erreicht wird.
  • In dem vorstehend beschriebenen Beispiel der herkömmlichen Technik bewegt sich jedoch das Linsenhalteelement 72 geradlinig, während es durch die Öffnung in dem fixierten Abschnitt 73 in dem eingeführten Abschnitt gleitet, und daher ist es für das Linsenhalteelement 72, um gleichmäßig mit einer kleinen Kraft bewegt zu werden, notwendig, dass ein geeignetes Spalt in dem eingeführten Abschnitt zwischen dem Linsehalteelement 72 und dem fixierten Abschnitt 73 vorhanden ist. Dies hat zu der Möglichkeit geführt, dass, wie in 17A der begleitenden Zeichnungen gezeigt ist, das Linsenhalteelement 72 exzentrisch wird oder, wie in 17B der begleitenden Zeichnung gezeigt ist, eine Neigung des Linsenhalteelements 72 durch Spiel verursacht wird und die optische Leistung verschlechtert wird.
  • Des Weiteren ist in der Druckschrift US 5 032 859 ein Antriebsring 3 an einer Blendenöffnung einer Kompaktkamera angebracht. Der Antriebsring 3 wird wechselseitig durch einen Schrittmotor M angetrieben. Auf der Oberfläche des Antriebsrings 3 ist ein Linsennockenabschnitt 6 zum Bewegen einer nicht dargestellten Fotolinse in eine fokussierte Position entsprechend einem Fokussignal vorgesehen. Die Fotolinse wird zu dem Fernbereich an dem ersten Stufenabschnitt 6a zurückgezogen oder zu dem Nahbereich an dem zweiten Stufenabschnitt 6b ausgefahren. Der Linsennockenabschnitt 6 und das Linsenelement 7 bilden eine Bereichseinstellungseinrichtung, die die Fotolinse zu der fokussierten Position bewegt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Linsenbewegungsmechanismus zu schaffen, der leicht jegliche Änderung in der Tiefenschärfe einer Fotolinse folgen kann.
  • Es ist ferner eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Auftreten der Exzentrität oder Neigung einer Linse zu verhindern, wenn die Linse bewegt wird.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch einen Linsenbewegungsmechanismus nach Anspruch 1 gelöst.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1A und 1B zeigen einen Linsenbewegungsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 2A und 2B zeigen die Form eines scheibenartigen Nocken gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 3A und 3B zeigen die Form eines scheibenartigen Nocken gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 4 zeigt ein Blockdiagramm einer ganzen Kamera, die hierauf den Linsenbewegungsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung betreibt.
  • 5A und 5B zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der Linsenbewegungsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 6 ist ein Steuerblockdiagramm einer Zoomlinse gemäß der herkömmlichen Technik.
  • 7 zeigt einen Linsenbewegungsmechanismus gemäß der herkömmlichen Technik.
  • 8A und 8B zeigen den Bewegungsmechanismus gemäß einem erläuternden Beispiel.
  • 9A und 9B sind Ansichten des Mechanismus, der in 8A und 8B gezeigt ist, von vorne gesehen.
  • 10A und 10B zeigen einen weiteren Linsenbewegungsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 11 zeigt noch einen weiteren Linsenbewegungsmechanismus gemäß einem erläuternden Beispiel.
  • 12 zeigt ferner noch einen anderen Linsenmechanismus gemäß einem erläuternden Beispiel.
  • 13 zeigt ein erläuterndes Beispiel des Linsenbewegungsmechanismus.
  • 14 zeigt den Halteraufbau für eine weitere Form des Linsenbewegungsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 15A und 15B zeigen den Linsenbewegungsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung, wie er von einer Kamera betrieben wird.
  • 16A und 16B zeigen den Mechanismus zum Bewegen einer Linsenreihe, wie beispielsweise einem optischen Nachführeinstellmechanismus gemäß der herkömmlichen Technik.
  • 17A und 17B zeigen einen Linsenbewegungsmechanismus der herkömmlichen Technik.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Zunächst zeigt 4 den gesamten Linsenbewegungsmechanismus der vorliegenden Erfindung. In 4 bezeichnet das Bezugszeichen 51 eine Fokuslinseneinheit zum Fokussieren, das Bezugszeichen 52 bezeichnet eine Zoomlinseneinheit zum Bewirken einer Brennweitenänderung, das Bezugszeichen 53 bezeichnet einen Blendenabschnitt zum Einstellen einer Aufnahme, das Bezugszeichen 54 bezeichnet eine Linseneinheit, die in die Richtung ihrer optischen Achse genau beweglich ist, um die Fokuserfassung zu unterstützen, das Bezugszeichen 56 bezeichnet einen Linsenantriebsabschnitt zum Antreiben der Linse, das Bezugszeichen 57 bezeichnet eine Übertragungslinseneinheit, die den Abbildungsvorgang hat, und das Bezugszeichen 58 bezeichnet einen Linsenantriebsabschnitt zum Antreiben der Fokuslinseneinheit 51. Jede Linseneinheit hat mehrere Linsen. Das Bezugszeichen 59 bezeichnet eine Bildaufnahmevorrichtung, wie beispielsweise eine CCD, das Bezugszeichen 60 bezeichnet einen Steuerabschnitt zum Steuern der Linsenantriebsabschnitte 56 und 58 und Ausführen der automatischen Fokusfunktion und das Bezugszeichen 61 bezeichnet einen Schaltkreis zum Bewirken, dass die Steuerung einer gesamten Kamera ausgeführt wird. Das Bezugszeichen 62 bezeichnet einen Zoomlinsenantriebsabschnitt und einen Linsenpositionserfassungsabschnitt. Das Bezugszeichen 63 bezeichnet einen Blendenantriebsabschnitt und Blendenpositionserfassungsabschnitt.
  • In einer derartigen Konstruktion ist die Linseneinheit 54 zur Fokuserfassung derartig ausgeführt, dass, sogar wenn sie in die Richtung der optischen Achse fein bewegt wird, ihre Bildvergrößerung kaum variiert und nur ihr Fokus außerhalb der Schärfe liegt. Dementsprechend wird, durch die Linseneinheit 54, die in die Richtung der optischen Achse durch den Linsenantriebsabschnitt 56 fein bewegt (getaumelt) wird, die Fokusposition an der Bildaufnahmefläche der Bildaufnahmevorrichtung 59 fein geändert und diese Änderung kann als eine Änderung in einem Bildsignal erfasst werden. Diese Signaländerung wird zu dem Schaltkreis 61 auf Seiten der Kamera gesandt und wird hierdurch signalverarbeitet, und das Ausmaß und die Richtung des Zustands außerhalb der Schärfestellung wird berechnet und wird zu dem Steuerabschnitt 60 ausgebeben. Der Steuerabschnitt 60 gibt ein Antriebssignal entsprechend dem Ausmaß und der Richtung des Zustands außerhalb der Schärfe aus und die Fokuslinse 51 wird durch den Linsenantriebsabschnitt 58 angetrieben, wodurch ein Autofokus erzielt werden kann.
  • 1A und 1B zeigen den speziellen Linsenbewegungssteuermechanismus 56, 54, der in 4 gezeigt ist. In 1A und 1B bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen fein beweglichen Linsenabschnitt (entsprechend der Linseneinheit 54 in 4) und das Bezugszeichen 2 bezeichnet ein Halteelement, das den Linsenabschnitt 1 hält und an einen fixierten Abschnitt 3 (fixierter Tubus) gepasst ist und in die Richtung der optischen Achse beweglich ist. Das Bezugszeichen 4 bezeichnet eine Nockenscheibe, die mit einer Nockenfläche an seinem äußeren Umfang ausgebildet ist und mit der Ausgangswelle eines Schrittmotors 5 verbunden ist, der an dem fixierten Abschnitt 3 montiert ist, und die ihre Nockenfläche angeordnet hat, so dass sie mit der Stirnfläche des Linsenhalteelements 2 kontaktiert. Der Motor 5 wird so gesteuert, dass er Vorwärtsdrehung und Rückwärtsdrehung wiederholt.
  • Ferner wird in 1A und 1B die Nockenscheibe 4 direkt mit der Abtriebswelle des Motors 5 verbunden, kann aber alternativ durch einen Untersetzungsmechanismus mit der Abtriebswelle verbunden sein. Das Bezugszeichen 6 bezeichnet ein Spiralelement, das eine Federeigenschaft hat und zwischen dem Linsenhalteelement 2 und dem fixierten Abschnitt 3 eingebaut ist und das Halteelement 2 vorspannt, so dass es normal mit der Nockenfläche der Nockenscheibe 4 kontaktiert. Das Bezugszeichen 10 bezeichnet einen Lichtsensor, der Licht erfasst, das von einem lichtreflektierenden Abschnitt 40 reflektiert wird, der mit dem Nocken 4 vorgesehen ist, um hierdurch die gedrehte Stellung des Nocken 4 zu erfassen.
  • 2A und 2B sind Diagramme, die die Nockenform der Nockenscheibe 4 und die Beziehung zwischen dem Drehwinkel und der Versetzung des Nocken zeigen. In 2A und 2B, wenn die Drehmitte der Nockenscheibe 4 als die Z-Achse definiert ist und die Position der Nockenfläche mit dem Linsenhalteelement 2 kontaktiert ist, wenn Taumeln nicht ausgeführt wird, d. h. wenn der Linsenabschnitt 1 an einer Referenzposition ist oder der Winkel, wenn die Bewegungsmitte der Nockenfläche vorwärts oder rückwärts gedreht wird, die Referenz θ = 0 ist, wird das Zylinderkoordinatensystem r-θz genommen, wobei die Form des Nocken eine derartige Form ist, dass er sich, wie aus seinem charakteristischen Diagramm ersichtlich ist, leicht zu dem Linsenabschnitt 4 in einem bestimmten Bereich (von –θ1 bis –θ1) mit θ = 0 als die Mitte vor- und zurückbewegt, und den Linsenabschnitt 4 weit bewegt, wenn der Bereich überschritten ist. Innerhalb des Einsatzbereichs des Nocken ist der Betrag der Variation in der Position (Abstand) r der Nockenfläche relativ zu dem Winkel θ, insbesondere die Form dieses scheibenartigen Nocken, eine derartige Form, dass bei Winkeln –θa bis θa innerhalb eines ziemlich getrennten Bereichs in dem Einsatzbereich der Nockenfläche liegt, innerhalb dem Bereich –θa bis 0
    Figure 00120001
    erfüllt und innerhalb des Bereichs von 0 bis θa ist
    Figure 00120002
    erfüllt, wobei der Nocken so arbeitet, dass die Bewegungsstrecke des Linsenabschnitts von der Mitte der Schwenkbewegung weiter weg kommen kann.
  • In der bevorstehend beschriebenen Konstruktion, wenn der Motor 5 abwechselnd in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung gedreht wird, wird ferner die Nockenscheibe 4, die mit seiner Abtriebswelle verbunden ist, gedreht. Zu dieser Zeit wird das Linsenhalteelement 2 durch die Feder 6 gegen die Nockenscheibe 4 gedrückt und daher bewegt sich, wenn die Nockenscheibe 4 gedreht wird und die Versetzung ihrer Nockenfläche, die mit dem Linsenhalteelement 2 kontaktiert, sich ändert, das Linsenhalteelement 2 in die Richtung der optischen Achse vor und zurück, in dem es ihr folgt, und der Linsenabschnitt 1 bewegt sich in die Richtung der optischen Achse vor und zurück. Auf diese Weise wird Taumeln erreicht.
  • In der vorliegenden Erfindung wird nun mehr durch die Verwendung der Nockenscheibe mit der vorstehend beschriebenen Form die Drehung auf einen maximalen Winkel θ2, der geringer als eine volle Drehung des Nocken ist, gesteuert, wenn die Tiefenschärfe groß ist, und es ist möglich gemacht, Taumeln mit hoher Geschwindigkeit zu bewirken. Andererseits wird, wenn die Tiefenschärfe gering ist, wie in 2 gezeigt ist, von der Nockenfläche Gebrauch gemacht, bei der das Ausmaß der Versetzung des Nocken klein ist (–θ1bis θ1), und daher wird, sogar wenn das Ausmass der Bewegung der Linseneinheit klein ist, die Drehzahl des Motors nicht zu klein und die Linseneinheit kann mit guter Genauigkeit getaumelt werden.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, kann durch den Linsenbewegungsmechanismus der vorliegenden Erfindung Taumeln mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt werden ,sogar wenn die Tiefenschärfe groß ist und das Ausmaß der Bewegung der Linse groß ist, und darüber hinaus wird taumeln möglich, sogar wenn die Tiefenschärfe gering ist und das Ausmaß der Bewegung der Linse klein ist. Natürlich wird die Steuerung dieser Drehwinkel auf der Basis der Zoompositionsinformation, die die Tiefenschärfe bestimmt, und des Blendenwertes bewirkt.
  • 3A und 3B zeigen die Nockenform einer Nockenscheibe in einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Es ist jedoch so zu verstehen, dass dieses Ausführungsbeispiel dem ersten Ausführungsbeispiel in den anderen Abschnitten als der Nockenscheibe gleich ist.
  • In 3A und 3B wird, wenn ein Zylinderkoordinatensystem rθz gleich den von 2A und 2B genommen wird, die Nockenscheibe in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dadurch charakterisiert, dass innerhalb des Bereichs eines winzigen Winkels Δθ in der Nähe der Position θ = 0 entsprechend zu dem, wenn die taumelnde Linseneinheit an der Referenzposition ist, der Abstand r zwischen der z-Achse und der Nockenfläche konstant ist und die Form des Nocken so eingestellt ist, dass innerhalb des Bereichs von Δθ
    Figure 00140001
    erfüllt ist und innerhalb der anderen Bereiche
    Figure 00140002
    erfüllt ist.
  • Das vorliegende Ausführungsbeispiel löst das Problem, dass, wenn die gestoppte Position der Nockenscheibe von der Position θ = 0 durch die Stoppgenauigkeit oder dergleichen des Motors abweicht, wenn der Taumelvorgang nicht ausgeführt wird, die Linseneinheit sich aus der Referenzposition bewegen wird und außerhalb des Schärfebereichs sein wird. In der vorliegenden Erfindung wiederum, wird während dem Taumeln der Motor so gedreht, dass die Nockenscheibe außerhalb des Bereichs von Δθ gedreht wird, wodurch die gleiche Wirkung wie die des ersten Ausführungsbeispiels erhalten wird.
  • Die Anfangspositionseinstellung des Nocken wird nachstehend beschrieben.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, wird, wenn der Motor 5 angetrieben wird, der nicht lineare Nocken 4 gedreht und die Linse 1 wird in Übereinstimmung mit der Drehung des Nocken 4 gedreht. Andererseits ist ein reflektierender Abschnitt 4a zum Reflektieren von Licht an einem Abschnitt des Nockens 4 vorgesehen, wie in 1B gezeigt ist, und der Fotosensor 10 ist so fixiert, dass Licht, das von dem lichtemittierenden Abschnitt des Fotosensors emittiert wird, durch den reflektierenden Abschnitt 4a reflektiert wird und das Licht in den Lichtempfangsabschnitt des Fotosensors eintreten kann. Die Auslegung ist ferner so gemacht, dass, wenn die Anfangspositionseinstellung der Linse 1 während dem ausschalten eines Stromversorgungsschalters notwendig ist, der Motor 5 angetrieben wird, um hierdurch den Nocken 4 zu drehen, wobei das Licht des Fotosensors 10 durch den reflektierenden Abschnitt 4a reflektiert wird und wenn er den Fotosensor 10 erreicht, sensiert der Steuerkreis sein Signal und stoppt den Motor 5. Somit wird ein nicht linearer Nocken verwendet und ist ein Sensor zur Positionseinstellung mit einem Abschnitt des Nockens vorgesehen, wodurch die winzige Vibration der Taumellinse und zuverlässige Anfangspositionseinstellung, die für die Fokuseinstellung notwendig ist, bewirkt wird.
  • Vorstehend sind Ausführungsbeispiele gezeigt worden, in denen das Linsenhalteelement direkt bewegt und durch den Nocken gesteuert wird.
  • 5A und 5B zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel.
  • In 5A und 5B bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine bewegliche Linseneinheit, das Bezugszeichen 2 bezeichnet ein Linsenhalteelement, das die bewegliche Linse hält, und das Bezugszeichen 3 bezeichnet den fixierten Abschnitt (fixierten Tubus) eines Linsentubuskörpers. Das Bezugszeichen 20 bezeichnet eine metallene dünne elastische Scheibe mit Kupfer als Hauptkomponente, das das Linsenhalteelement 2 an seinem inneren Durchmesser hält und das an seinem äußeren Durchmesser an dem fixierten Abschnitt 3 fixiert ist. Das Linsenhalteelement 2 und die elastische Scheibe 20 sind zu dem fixierten Abschnitt 3 jedoch nicht relativdrehbar. Das Bezugszeichen 4 bezeichnet ein zu dem vorstehend beschriebenen ähnlichen Nocken, der relativ zu dem fixierten Abschnitt 3 beweglich ist. Das Bezugszeichen 11 bezeichnet eine ringartige Platte, die spitze Stiftelemente 11a und 11b hat, die auf ihrer Oberfläche an zwei Positionen symmetrisch in Bezug auf die Mitte der optischen Achse montiert sind, und die ein konisches Loch 13 und eine V-förmige Nut 14 hat, die an ihrer anderen Oberfläche an Positionen ausgebildet ist, die um 90° von den Positionen der Stiftelemente 11a und 11b abweichen. Es ist jedoch zu verstehen, dass die Positionen des konischen Lochs 13 und der V-förmigen Nut 14 um 180° voneinander abweichen. Ferner drücken die spitzen Enden der Stiftelemente 11a und 11b gegen die Stirnfläche des Linsenhalteelements 2. 5A zeigt die wesentlichen Abschnitte bei Sichtweise von oben auf die Linse, und 5B zeigt die wesentlichen Abschnitte bei Sichtweise von der Seite auf die Linse.
  • Ein konisches Loch 15 ist in dieser Wandfläche des fixierten Abschnitts 3 ausgebildet, die dem konischen Loch 13 gegenüber liegt, und ein Kugelelement 16 ist zwischen den zylindrischen Löchern 13 und 15 zwischengeordnet. Ferner ist eine Durchgangsöffnung 17 in dieser Wandfläche des fixierten Abschnitts 3 ausgebildet, die der V-förmigen Nut 14 gegenüber liegend ist. Ein Kugelelement 18 ist in die Durchgangsöffnung 17 eingepasst, so dass es von entgegengesetzten Seiten der Durchgangsöffnung 17 ragt, und eine Fläche des Kugelelements 18 greift in die V-förmige Nut 14 und die andere Fläche des Kugelelements 18 drückt gegen die Nockenfläche des Nockenelements 4. Das Nockenelement 4 ist zur Drehung relativ zu dem fixierten Abschnitt 3 gelagert und ist durch einen Motor oder dergleichen elektrisch drehbar.
  • Das Bezugszeichen 4b bezeichnet eine Scheibe, die einen Schlitz hat und zur Drehung synchron mit dem Nockenelement 4 montiert ist. Das Bezugszeichen 21 bezeichnet einen Lichtunterbrecher, der angeordnet ist, so dass er die Scheibe 4b umklammert, und ausgewählt, dass der Schlitz der Scheibe 4b den Lichtunterbrecher 21 passiert, wenn das Nockenelement 4 und die Scheibe 4b gedreht werden.
  • In einer derartigen Konstruktion wird, wenn das Nockenelement 4 elektrisch gedreht wird, das Kugelelement 18 durch die Nockenfläche gedrückt und zu der ringartigen Platte 11 durch die Durchgangsöffnung 17 hinbewegt, um die ringartige Platte 11 zu drücken. Die Platte 11 hat ihre Bewegung in eine Richtung senkrecht zu der optischen Achse durch die Wirkung des Kugelelements 16, das zwischen der Nut 13 und dem konischen Loch 15 zwischengeordnet ist, die einander gegenüber liegend sind, und dem Kugelelement 18, das in die V-förmige Nut 14 und die Durchgangsöffnung 17 gepasst ist, und daher ist es zu der Seite des Linsenhalteelements 2 mit dem Kugelelement 16 als eine Drehmitte geneigt. Darauf drückt das Stiftelement 12 das Linsenhalteelement 2, das somit in die Richtung der optischen Achse bewegt wird.
  • Andererseits wird, wenn das Nockenelement 4 umgekehrt gedreht wird, um hierdurch die Versetzung der Nockenfläche zu verringern, die gegen das Kugelelement 18 drückt, das Linsenhalteelement 2 durch die elastische Kraft der elastischen Scheibe 20 in eine Richtung entgegengesetzt zu der vorstehenden beschriebenen bewegt.
  • Insbesondere ist in diesem Ausführungsbeispiel die ringartige Platte 20, die das Linsenhaltelement 2 drückt, mit dem Kugelelement 16 als eine Drehmitte geneigt und daher ist durch das Hebelprinzip das Verhältnis zwischen dem Ausmaß der Versetzung, die das Halteelement 2 an die Position des Stiftelements 12 drückt, und dem Ausmaß der Versetzung, die durch das Nockenscheibenelement 4 auf die ringartige Platte 11 durch das Kugelelement 18 aufgeben wird, gleich dem Verhältnis zwischen der Strecke von dem Kugelelement 16, das die Drehmitte vorsieht, zu dem Stiftelement 12 und dem Abstand von dem Kugelelement 16 zu dem Kugelelement 18. Das heißt, dass das Ausmaß der Versetzung des Nockens durch das vorstehend beschriebene Streckenverhältnis um ein Mehrfaches des Ausmaßes der Bewegung der Linse größer wird. Somit wird die Wirkung erhalten, dass, wenn es gewünscht ist, die Linseneinheit um einen winzigen Betrag zu bewegen, der Einfluss des Betriebsfehlers des Nocken verglichen mit einem Fall klein wird, in dem das Ausmaß der Versetzung des Nockens und das Ausmaß der Bewegung der Linseneinheit einander gleich sind, und das Wirken des Nocken wird leichter und die Genauigkeit der Linsenposition wird besser.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, ist die Auslegung so ausgeführt, dass die Nockenscheibe, die so arbeitet, dass das Ausmaß der Veränderung der Versetzung des Nocken relativ zu der Drehrichtung erhöht sein kann, in einem rechten Winkel in Bezug auf die optische Achse des Linsensystems angeordnet ist und die Nockenscheibe wird gedreht, so dass sich die taumelnde Linseneinheit in die Richtung der optischen Achse bewegt, wodurch, sogar wenn die Tiefenschärfe groß ist, Taumeln mit hoher Geschwindigkeit, ohne dass die Drehzahl des Motors merklich erhöht ist, erreicht werden kann, und ferner, sogar wenn das Ausmaß der Bewegung der Linse klein ist, Taumeln mit hoher Genauigkeit erreicht werden kann.
  • 8A, 8B, 9A und 9B zeigen ein erläuterndes Beispiel. In diesen Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine bewegliche Linseneinheit, das Bezugszeichen 2 bezeichnet ein Linsenhalteelement, das die bewegliche Linseneinheit hält, und das Bezugszeichen 3 bezeichnet den fixierten Abschnitt (fixierten Tubus) eines Linsentubuskörpers. Das Bezugszeichen 20 bezeichnet eine metallene dünne elastische Scheibe mit Kupfer als Hauptkomponente und ist so gehalten, dass sie den Gesamtumfang des Linsenhaltelements 2 bedeckt, wobei ihr äußerer Durchmesserabschnitt an den fixierten Abschnitt 3 fixiert ist. Das Linsenhalteelement 2 und die elastische Scheibe 20 sind in Bezug auf dem fixierten Abschnitt 3 nicht drehbar. Das Bezugszeichen 15 bezeichnet ein Nockenelement, das Nockenflächen 15a an seiner Stirnfläche hat und drehbar in Bezug auf den fixierten Abschnitt 3 ist. Das Bezugszeichen 16 bezeichnet ein Betätigungsringelement, das mit dem Nockenelement 15 über ein Stiftelement 17 und relativ zu dem fixierten Abschnitt 3 drehbar verbunden ist. Das Bezugszeichen 18 bezeichnet Nockennachlaufelemente, die an dem Halteelement vorgesehen sind, wobei zwei oder mehr derartige Nockennachlaufelemente an das Linsenhalteelement 2 an in Bezug auf die Mitte der optischen Achse symmetrische Positionen montiert sind und gegen die zwei Nockenflächen des Nockenelements 15 drücken. Hier ist das Nockenelement mit einer Anzahl von Nockenflächen gleicher Form entsprechend der Zahl der Nockennachlaufelemente 18 ausgebildet. Ferner ist die elastische Scheibe 20 in einem nicht-belasteten Zustand im Wesentlichen flach, aber wird immer verformt, wenn sie in den Mechanismus eingebaut wird, und ist, in dem ihre elastische Kraft normal eine Vorspannkraft zwischen dem Nockennachläufer 18 und der Nockenfläche des Nockenelements 15 erzeugt, montiert.
  • In einer derartigen Konstruktion, wird, wenn der Betätigungsring 16 manuell gedreht wird, oder durch einen Motor oder dergleichen elektrisch gedreht wird, das Nockenelement 15, das damit durch das Stiftelement 17 verbunden ist, ebenfalls gedreht. Wenn das Nockenelement 15 gedreht wird, werden die Nockennachläufer 18 durch die Nockenflächen des Nockenelements 15 herausgedrückt, wie in 8B gezeigt ist, und das Linsenhaltelement 2 wird gleichermaßen in die Richtung der optischen Achse und der Linseneinheit 1 bewegt. Die elastische Scheibe, die aus einer metallischen dünnen Haut wie vorstehend beschrieben ausgebildet ist, kann in die Richtung der optischen Achse verformt werden, aber wird in Bezug auf eine Richtung senkrecht zu der optischen Achse schwerlich exzentrisch.
  • Andererseits wird, wenn der Betätigungsring 16 von dem vorstehend beschriebenen Zustand zurück gedreht wird, das Nockenelement 15 ebenso zurück gedreht und das Ausmaß der Versetzung der Nockenfläche an der Position, an der der Nockennachläufer 18 drückt, steigt. Zu dieser Zeit wird der Linsentubus (Linsenhalteelement) 2 zu der Seite des Nockenelements durch die elastische Kraft der elastischen Scheibe 20 hingedrückt und somit wird der Nockennachläufer 18 entsprechend der Nockenflächen bewegt, wobei sich das Linsenhalteelement 2 sich in eine Richtung entgegengesetzt zu der bevorstehend beschriebenen bewegt.
  • Dadurch, dass der Betätigungsring 16 auf diese Weise gedreht wird, kann die bewegliche Linseneinheit 1 sich rückwärts und vorwärts in die Richtung der optischen Achse bewegen.
  • 9A und 9B sind Ansichten des erläuternden Beispiels aus der Richtung der optischen Achse in 8A und 8B gesehen. Das Linsenhalteelement 2 wird durch die elastische Scheibe gehalten, wie in 9A und 9B gezeigt ist, aber die elastische Scheibe wird der Kraft ausgesetzt, mit der das Linsenhaltelement durch seinen inneren Durchmesser verteilt gedrückt wird, wobei es in eine konische Form verformt wird. Zu dieser Zeit wird nur eine zu der Fläche der elastischen Scheibe senkrechte Kraft aufgebracht und daher ändert sich die Mitte der Scheibe nicht und es tritt nicht ein, dass die optische Achse der Linseneinheit exzentrisch wird. Ferner wird das Linsenhalteelement durch die symmetrisch angeordneten Nockennachläufer gedrückt und daher parallel bewegt, wobei keine Neigung der optischen Achse der Linseneinheit auftritt. Ferner ist das erläuternde Beispiel im Aufbau einfach und daher ist es möglich, es kompakt und mit dem geringen Gewicht auszuführen, und es ist ferner möglich, es kostengünstig herzustellen.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, ist es möglich, einen kompakten und leichtgewichtigen Linsenbewegungsmechanismus, in dem die optische Achse der Linseneinheit nicht exzentrisch wird und sich neigt, mit niedrigen Kosten zu realisieren.
  • In dem erläuternden Beispiel ist die elastische Scheibe „Donut"-förmig, wie in 9A gezeigt ist, aber alternativ kann eine elastische Scheibe 20 verwendet werden, die eine oder mehrere Durchgangsöffnungen 20a hat, wie in 9B gezeigt ist, um eine gleiche Wirkung zu erhalten. In diesem Fall muss die Form und Position der Durchgangsöffnungen 20a in der elastischen Scheibe 20 in einer symmetrischen Beziehung in Bezug auf die Position der Nockennachläufer 18, die das Linsenhaltelement 2 drücken, und die Mitte der optischen Achse sein. Dies ist so, da, wenn die Nockennachläufer an symmetrischen Positionen wie auf einer Linie X-X sind, wenn das Linsenhalteelement 2 gedrückt wird, die elastische Scheibe 20 von dem Nockennachläufer 18 aus gesehen symmetrisch verformt werden wird und das Linsenhalteelement 2 sich bewegen wird, ohne geneigt zu werden, aber wenn die Nockennachläufer 18 an symmetrischen Positionen wie auf einer Linie Z-Z sind, wird die elastische Scheibe 9 asymmetrisch verformt werden und daher wird das Linsenhalteelement 2 geneigt werden.
  • Ferner sind der Objektivtubus und die elastische Scheibe als einzelne Teile konstruiert, aber, wie leicht analog hergeleitet werden kann, dass, wenn die zwei integral miteinander ausgebildet sind, eine gleiche Funktion und Wirkung erhalten werden wird.
  • 10A und 10B zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Dieses Ausführungsbeispiel ist eins, in dem anstelle der ringartigen Platte 11 in dem Ausführungsbeispiel, das in 5A und 5B gezeigt ist, eine elastische Platte 31 verwendet ist und die Drehmitte auf den fixierten Abschnitt 3 durch eine Schraube 32 fixiert ist. Zur Erleichterung der Darstellung ist jedoch das Kugelelement 18 durch ein Stiftelement 33 mit spitzen Enden ersetzt, aber sie sind in ihrer Funktionen die gleichen. Die anderen Elemente, die durch die gleichen Bezugszeichen wie diese in 5A und 5B bezeichnet sind, sind in der Konstruktion gleich.
  • In 10A und 10B bewegt sich, wenn das Nockenelement 4 gedreht wird, der Stift 33 entlang der Versetzung des Nocken und die elastische Platte 31 wird gedrückt. Wenn die elastische Platte 31 gedrückt wird, wird die elastische Platte 31 um den fixierten Abschnitt der Schraube 32 verformt und eine Biegung erzeugt, wie in 10B gezeigt ist. Dann wird das Stiftelement 12, das an der elastischen Platte 31 montiert ist, ferner nach außen zu der Seite des Linsenhaltelements 2 hin gedrückt und somit wird die Linseneinheit 1 auf die gleiche Weise wie in dem Ausführungsbeispiel von 5A und 5B vorwärts und rückwärts bewegt.
  • Die Wirkung dieses Ausführungsbeispiels ist die gleiche wie die des Ausführungsbeispiels von 5A und 5B, aber in diesem Ausführungsbeispiel wird die elastische Platte 31 verformt und der Umfang ihrer Versetzung ist eine Funktion höherer Ordnung des Abstandes von dem durch die Schraube 32 fixierten Abschnitt und dadurch wird das Verhältnis der Versetzung der Position des Stiftelements 12 zu der Versetzung, die an der Position des Nockenelements 19 gegeben ist, kleiner als in dem Ausführungsbeispiel der 5A und 5B, wobei das Ausmaß der Versetzung eine lineare Funktion der Strecke von der Drehmitte wird. Das heißt, wenn ein Versuch gemacht wird, die Linseneinheit um denselben Betrag zu bewegen, wenn die Größenbeziehung die gleiche ist, wird der Umfang der Versetzung des Nocken in diesem Ausführungsbeispiel größer als in dem Ausführungsbeispiel von 5A und 5B. Somit wird, wenn die Linseneinheit fein bewegt wird, das Wirken des Nocken leicht und die Wirkung, dass die Genauigkeit der Linsenposition verbessert wird, wird größer.
  • 11 bis 13 zeigen erläuternde Beispiele, in denen jedes der vorstehenden Ausführungsbeispiele oder erläuternden Beispiele das Nockenelement zum Bewegen der Linse durch eine Vorschubschraube ersetzt ist.
  • Zunächst zeigt 11 ein Beispiel, in dem das Nockenelement 15 der 8A und 8B durch ein Ringelement 41 ersetzt ist, das mit einem Gewinde an seinem äußeren Umfang ausgebildet ist, und in Eingriff mit einem Innengewinde gebracht ist, das auf dem inneren Durchmesser des fixierten Abschnitts 3 ausgebildet ist, um hierdurch eine Vorschubschraube auszubilden. In dieser Konstruktion wird, wenn der Betätigungsring 16 gedreht wird, das Ringelement 41 durch das Stiftelement 17 und durch die Wirkung der Vorschubschraube gedreht, das Ringelement 41 in die Richtung der optischen Achse bewegt, um hierdurch den Linsentubus 2 zu drücken, wobei somit die Linseneinheit 1 bewegt wird.
  • Als nächstes zeigt 12 ein Beispiel, in dem in dem Ausführungsbeispiel von 5A und 5B das Nockenelement durch eine Vorschubschraube ersetzt wird. In 12 bezeichnet das Bezugszeichen 42 eine Schraube mit Außengewinde, die die Vorschubschraube ist, und das Bezugszeichen 43 bezeichnet eine Schraube mit Innengewinde. Die Schraube mit Außengewinde 42 ist mit der Abtriebssäule eines Motors 44 verbunden. Das Bezugszeichen 45 bezeichnet ein Stiftelement, das an der Mutter 43 montiert ist, und in einen Einschub gepasst ist, der in dem fixierten Abschnitt 3 ausgebildet ist, und von dem Innengewinde 43 nicht drehbar aber axial geradlinig beweglich ist. Das Bezugszeichen 46 bezeichnet ein Stiftelement mit spitzen Enden, das an der Mutter 43 montiert ist und in eine V-förmige Nut 14 in der ringartigen Platte 11 gepasst ist, um die ringartige Platte 11 zu drücken. In dieser Konstruktion wird, wenn die Schraube mit Außengewinde 42 gedreht wird, die Mutter 43 geradlinig bewegt und die ringartige Platte 11 gedrückt und somit die Linseneinheit 1 bewegt.
  • 13 zeigt ein Beispiel, in dem das Nockenelement von 10A und 10B durch eine Vorschubschraube ersetzt ist, und in diesem Beispiel ist eine Mutter 43 integral mit einer elastischen Platte 31 konstruiert. Somit wird, wenn eine Schraube mit Außengewinde 42 gedreht wird, eine Versetzung direkt auf die elastische Platte 31 aufgebracht, wobei die Linseneinheit 1 wie in dem dritten Ausführungsbeispiel bewegt werden kann.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, kann, sogar wenn das Nockenelement zum Bewegen der Linse durch eine Vorschubschraube versetzt wird, die Linseneinheit genauso bewegt werden, wobei die gleiche Wirkung erzielt werden kann.
  • 14 zeigt ein Ausführungsbeispiel, in dem eine Vielzahl von elastischen Scheiben 4 zum Halten des Linsentubus 2 verwendet sind. Dieses Ausführungsbeispiel löst das Problem, dass, wenn der Linsentubus 2 durch eine elastische Scheibe 4 gehalten ist, die Position des gehaltenen Linsentubus 2 wahrscheinlich instabil wird, wenn das Gewicht der beweglichen Linseneinheit 1 oder des Linsentubus 2 schwer ist, oder wenn die volle Länge der beweglichen Linseneinheit in die Richtung der optischen Achse groß ist. Dies trifft auch auf die vorstehend beschriebenen anderen Ausführungsbeispiele zu.
  • 15A und 15B zeigen ein Beispiel, in dem der Linsenbewegungsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung auf eine Fotolinsenvorrichtung angewandt wird und in einem Apparat eingesetzt wird, in dem eine Linseneinheit fein in die Richtung ihrer optischen Achse bewegt wird, um hierdurch eine Fokuserfassung zu bewirken. 15B zeigt ein Beispiel, in dem eine Fotolinsenvorrichtung, die hierin den Linsenbewegungsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung einsetzt, an einer Kamera montiert ist.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, ist der Linsenbewegungsmechanismus der vorliegenden Erfindung zur Verwendung in der Fokuserfassungsvorrichtung einer Linsenvorrichtung mit der wie vorstehend beschriebenen automatischen Fokuseinstellfunktion geeignet, wobei es hierdurch möglich ist, eine Linsenvorrichtung mit einer sehr hohen Genauigkeit und einer Hochgeschwindigkeitsautomatik- Fokuseinstellfunktion zu verwirklichen.
  • Ein Linsenbewegungsmechanismus zum feinen Bewegen mindestens einiger Linsenabschnitte einer Objektivlinse in die Richtung ihrer optischen Achse, ist gekennzeichnet durch ein Halteelement, das den Linsenabschnitt hält, und ein scheibenartiges Nockenscheibenelement, das mit einer Nockenfläche vorgesehen ist, wobei das Nockenscheibenelement gedreht wird, um hierdurch das Halteelement auf einer Bahn in Übereinstimmung mit der Nockenfläche zu bewegen.

Claims (5)

  1. Linsenbewegungsmechanismus zum genauen Bewegen mindestens irgendeines Linsenabschnitts einer Objektivlinse in die Richtung ihrer optischen Achse, wobei ein Halteelement (2) den Linsenabschnitt hält, ein scheibenartiges Nockenelement (4) mit einer Nockenfläche versehen ist und das Scheibennockenelement drehbar ist, um hierdurch das Halteelement (2) entlang der optischen Achse auf einer Bahn zu bewegen, die mit der Nockenfläche übereinstimmt, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn ein bestimmter, nützlicher Drehwinkelbereich des Scheibennockenelements (4) zwischen den Winkelwerten –θa und θa ist und die Strecke von der Mitte der Achse der Drehung zu der Nockenfläche r ist, dann in dem Winkelbereich von –θa bis 0° die Beziehung
    Figure 00270001
    erfüllt ist, und in dem Winkelbereich von 0° bis θa die Beziehung
    Figure 00270002
    erfüllt ist.
  2. Linsenbewegungsmechanismus nach Anspruch 1, ferner dadurch gekennzeichnet, dass das Scheibennockenelement (4) angeordnet ist, um Vorwärtsdrehung und Rückwärtsdrehung um eine vorgegebene Achse zu wiederholen, und drehgesteuert ist.
  3. Linsenbewegungsmechanismus nach Anspruch 1, ferner dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (2) in Bezug auf einen äußeren Zylinder durch ein scheibenförmiges elastisches Element (20) gehalten ist.
  4. Linsenbewegungsmechanismus nach Anspruch 3, ferner dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element eine dünne Metallplatte ist.
  5. Fotografische Linsenvorrichtung mit einer automatischen Fokuseinstellfunktion des Linsenbewegungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 4.
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