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DE696268C - Verfahren zum Entwickeln von Drucken mit Estersalzen von Leukokuepenfarbstoffen neben Drucken mit Eisfarbenpraeparaten, die durch Saeureeinwirkung entwickelt werden und schwerloesliche Metalloxyde enthalten - Google Patents

Verfahren zum Entwickeln von Drucken mit Estersalzen von Leukokuepenfarbstoffen neben Drucken mit Eisfarbenpraeparaten, die durch Saeureeinwirkung entwickelt werden und schwerloesliche Metalloxyde enthalten

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Publication number
DE696268C
DE696268C DE1937D0075958 DED0075958D DE696268C DE 696268 C DE696268 C DE 696268C DE 1937D0075958 DE1937D0075958 DE 1937D0075958 DE D0075958 D DED0075958 D DE D0075958D DE 696268 C DE696268 C DE 696268C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prints
acids
addition
developed
dyes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937D0075958
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Durand and Huguenin AG
Original Assignee
Durand and Huguenin AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Durand and Huguenin AG filed Critical Durand and Huguenin AG
Priority to DE1937D0075958 priority Critical patent/DE696268C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE696268C publication Critical patent/DE696268C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/22General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo
    • D06P1/28Esters of vat dyestuffs
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/58Material containing hydroxyl groups
    • D06P3/60Natural or regenerated cellulose
    • D06P3/68Preparing azo dyes on the material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Entwickeln von Drucken mit Estersalzen von Leukoküpenfarbstoffen neben Drucken mit Eisfarbenpräparaten, die durch Säureeinwirkung entwickelt werden und schwerlösliche Metalloxyde enthalten Die gemeinsame nasse Entwicklung von Drucken mit Estersalzen von Leukoküpenfarbstoffen (Indig osolen) und Drucken mit Eisfarbenpräparaten, die durch Säureeinwirkung entwickelt werden (Rapidogenfarbstoffen), war bisher in befriedigender Weise nicht durchführbar, da es nicht möglich war, eine zugleich für beide Farbstoffarten geeignete Säurekonzentration des Entwicklungsbades zu finden.
  • Die Eisfarbenpräparatewerden nämlich am besten in einem Bade, das Ameisen- und Essigsäure enthält, entwickelt. Diese organischen Säuren genügen zwar auch zur Entwicklung mancher Estersalze von Leuko= küpenfarbstoffen. Für einen Teil der Estersalze ist dagegen mineralsaure Reaktion. des Entwicklungsbades zur Spaltung unumgänglich nötig, wodurch die Farbstoffbildung aus den Eisfarb.enpräparaten., jedoch verzögert oder verhindert wird. Weiter ist die genaue Einbaltung einer bestimmten Temperatur und einer bestimmten Säurekonzentration des Entwicklungsbades notwendig, um eine gleichmäßig gute Entwicklung der Drucke zu erzielen, ein Erfordernis, welches im Druckereibetriebe nicht immer gut erfüllbar ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß Drucke mit den Eisfarbenpräparaten neben Drucken mit Estersalzen von LeukoIzüpenfarbstoffen auch in mineralsaurem Bade entwickelt werden können, wenn man der Eisfarbendruckpasite in Wasser schwerlösliche Metalloxyde oder hydroxyde, wie Zinkoxyd oder Aluminiumhydroxyd, zusetzt. Ein genaues Einhalben der Entwicklungstemperatur ist dann nicht mehr nötig. Man hat einen Spielraum von 15 bis 2o° C.
  • Es ist zwar bekannt, Eisfarben neben,Estersalzfärbungen ,auf ähnliche Weise zu entwickeln. Bei diesien bekannten Verfahren werden Eisfarbenpräparate verwendet, die ebenfalls in Wasser schwerlösliche Metalloxyde .enthalten. Die Entwicklungsbäder enthalten neben organischen Säuren dissozierhare, Mineralsäure ahsp.albende Salze, und die Entwicklung der Färbungen wird durch Hitze-,einwirkun,g auf einer geheizten Trockentroimmel oder in einer geheizten Kammer herbeigeführt. Bei dem vorliegenden Verfahren werden dagegen Entwicklungsbäder verwendet, die neben organischen Säuren freie Mine-
    ralsäure enthalten, und die Entwicklung C$@,@'
    folgt in diesen Bädern bei ungefähr 75 W'
    go° C. Diese Entwicklung ist milder als dl Entwicklung bei den bekannten Verfahren;' so daß die Gefahr einer Faserschädigung durch die Mineralsäure, die bei den bekannten Verfahren nicht von der Hand zuweisen ist, ausgeschaltet wird. Außerdem ist das vorliegende Verfahren in der Durchführung
    ach as Verfahren T. wird durch die folgenden
    Beispieleerläutert: Man bedruckt weißes Baumwollgewebe mit Druckpasten, die nach folgender Vorschrift hergestellt wurden:
    r. 2. .. q..
    Estersälz aus Leuko-5 : 7-5': 7'-tetrabromindigo (vgl. schweizer. Patent-
    schrift 103 i38)................. .......:........................ 5 - -
    Estersalz aus Leukodimethoxydibenzanthron (vgl. schweizer. Patentschrift
    116 27g)......... .......... . ..........:.. .......:...... - 8 - -
    Estersalz des Leuköküpenfarbstoffes.aus a-Isatinanilid und i-Methyl-7,8-
    (oxybenzo)-carbazol (vgl, Schweizer. Patentschrift 116 28o) . . . . . . . . . . - - 6 -
    Estersalz aus Leuko-5 : 6 ; 7-trichlorthionaphthen-5' : 7'-dichlorindolindigo
    (vgl. Patentschrift 451411) . . : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . - - 8
    Wässer .............................. .......... . :........ 38 37 39 35
    Neutrale Stärketragantverdickung................................... 50 50 50 50
    Nätriumcarbonatlösung 1o o/oig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 2 2 2
    Natriumnitritlösung 30 o/oig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : . . . . . . . 5 3 3 5 "
    100 g
    5. 6. B.
    Eisfarbenpräparat, enthaltend die Diazoaminoverbindung aus dianotiertem
    I-Aminö-2-chlorbenzol und dem Natriumsalz von 2-Aminobenzol-i-carbonsäure-
    4-sulfonsäure sowie 4., 4.'-Diacetoacetylamino-3, 3'-dimethyldiphenyl . . . . . . . . 8
    Eisfarbenpräparat, enthaltend die Diazoaminoverbindung aus dianotiertem
    I-Arnin0-3-nitrobenzol und dem Natriumsalz von 2-Aminobenzol-i-carbonsäure--
    4.-sulfönsäure sowie 2', 3'-0xynaphthoylaminobenzol .............. ...:.. . - 8
    Eisfärbenpräparat, enthaltend die Diazoäminoverbindung aus dianotiertem
    I-Amino-2-methoxy-5-nitrobenzol und dem Natriumsalz von 2-Aminobenzol-i-
    carbonsäure-4 -sulfonsäuresowie 1-(2', 3'-Oxynaphthoylämino)-4-methoxybenzol - - 8
    Natronlauge 38° Bé.............:....... . .......... .....:....... 3 3 3
    Alkohol .. ............................... ..... . ....... ...... . 3 3 3
    Wasser ............. ........................_....... .............. 16 16 16
    Stärketragantverdickung.......................:........................: 50 50 50
    Zinkoxydglycerin 1.i................................................... 2o 2o 2o
    100 g
    Nach dem Drucken wird getrocknet und ohne zu dämpfen in einem Bade entwickelt, das je Liter Wasser 5 ccm Schwefelsäure 66° Bé 25g Natriumsulfat 5 ccm Ameisensäure go%ig 20 ccm Es-sigsäurle q.oo;öig enthält.
  • Die Entwicklungstemperatur beträgt 75 bis go° C, die Entwicklungsdauez ungefähr 2o Sekunden. Nachher wird gewaschen, neutralisiert und geseift.
  • Nach diesem Verfahren können sämtliche angegebenen Druckpasten nebeneinander gedrückt werden, und man erhält sowohl mit den Estersalzen von Leukoküp.enfarbstoffen als auch mit den Eisfarbenpräparaten -voll entwickelte und gleichmäßige Farbtöne.

Claims (1)

  1. PATENTANS:PRUCIi.:-Verfahren zum Entwickeln von Drucken mit Estersalzen von Leukoküp!enfarbätoffen neben Drucken mit Eisfarbenpräparaten, die durch Säureeinwirkung entwickelt werden und schwerl sliche Metalloxyde enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß man die bedruckte und nachher getrocknete Ware kurze Zeit in einem Entwicklungsbade, das neben organischen Säuren freie Mineralsäure enthält, bei 75 bis go° C behandelt, wäscht, neutralisiert und seift.
DE1937D0075958 1937-08-17 1937-08-17 Verfahren zum Entwickeln von Drucken mit Estersalzen von Leukokuepenfarbstoffen neben Drucken mit Eisfarbenpraeparaten, die durch Saeureeinwirkung entwickelt werden und schwerloesliche Metalloxyde enthalten Expired DE696268C (de)

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