DE69625565T2 - Bildlese- und Bildverarbeitungsvorrichtung - Google Patents
Bildlese- und BildverarbeitungsvorrichtungInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1. Speziell bezieht sich die Erfindung auf eine Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung, bei der ein Bildsignal von einem Bildspeicherblatt erfaßt wird, auf dem ein Bild aufgezeichnet wurde, beispielsweise von einem Transmissions- Bildspeicherblatt, zum Beispiel einem photographischen Film (einem Negativfilm oder einem Umkehrfilm), oder von einem Reflexions-Bildspeicherblatt, zum Beispiel einem photographischen Papier, das einen photographischen Abzug trägt, wobei das das Bild repräsentierende Bildsignal anschließend einer Verarbeitung unterzogen wird, um Farbe und Dichte zu korrigieren, um dadurch ein verarbeitetes Bildsignal zu erhalten.
- In jüngerer Zeit hat eine Erforschung von digitalen photographischen Kopierern (Printern) stattgefunden. Bei digitalen photographischen Kopierern wird von einer Lichtquelle erzeugtes Licht auf ein Bildspeicherblatt aufgestrahlt, auf dem ein Bild aufgezeichnet wurde, beispielsweise auf ein Transmissions-Bildspeicherblatt, zum Beispiel in Form eines photographischen Films (eines Negativ- oder Umkehrfilms), oder eines Reflexions- Bildspeicherblatts, zum Beispiel eines einen photographischen Abzug tragenden Photopapiers. Licht, das Bildinformation des Bildes enthält, und das durch das Bildspeicherblatt hindurchgegangen oder von diesem reflektiert wurde, wird von einer photoelektrischen Wandlereinrichtung erfaßt, beispielsweise einem ladungsgekoppelten Bildsensor (CCD-Bildsensor), und dadurch wird die Bildinformation erfaßt. Anschließend wird ein Lichtstrahl, beispielsweise in Form eines Halbleiterlaser-Strahls, abhängig von der erhaltenen Bildinformation moduliert, und ein photoempfindlicher Aufzeichnungsträger, beispielsweise in Form von Photopapier, wird mit dem modulierten Lichtstrahl abgetastet und belichtet. Auf diese Weise wird auf dem Aufzeichnungsträger ein sichtbares Bild reproduziert.
- Der digitale Photoprinter ist mit einem Bildleseteil zum Auslesen des Bildes, mit einem Druckteil zum Belichten des photoempfindlichen Materials und mit einem Bildverarbeitungsteil zum Durchführen einer vorbestimmten Signalverarbeitung bezüglich der Bildinformation, die von dem Bildleseteil erfaßt wurde, ausgestattet, so daß in dem Druckteil ein Bild mit passender Farbe und Dichte reproduziert werden kann.
- Der Bildleseteil des digitalen Photoprinters kann mit einer unabhängigen Bildlesevorrichtung ausgestattet sein, die getrennt von dem Hauptkörper des digitalen Photoprinters angeordnet ist und im folgenden als Bildlesevorrichtung bezeichnet wird. In der Bildlesevorrichtung wird beim Betrieb zum Auslesen (Erfassen) des Bildes ein Vorab- Lesevorgang (im folgenden als Vorab-Lesen bezeichnet) durchgeführt, um näherungsweise die Bildinformation zu ermitteln, die auf dem Bildspeicherblatt aufgezeichnet wurde. Damit bei dem Vorab-Lesevorgang das Bild unter passenden Lesebedingungen ausgelesen werden kann, passend zum Beispiel für die Arbeitsweise der als CCD-Bildsensor oder dergleichen ausgebildeten photoelektrischen Wandlereinrichtung, so zum Beispiel für den dynamischen Bereich, die Linearität und die Auflösung dieser Einrichtung, werden die auf das Bildspeicherblatt aufgestrahlte Lichtmenge und die Lichtansammlungszeit der photoelektrischen Wandlereinrichtung in geeigneter Weise eingestellt, und das Bild wird von dem Bildspeicherblatt unter den so eingestellten Lesebedingungen ausgelesen. Anschließend werden die Lesebedingungen für das End-Auslesen in passender Weise für jedes Bild nach Maßgabe der Vorablese-Bildinformation, die durch das Vorab- Lesen gewonnen wurde, eingestellt. Speziell bei dem Vorab-Lesevorgang werden die auf das Bildspeicherblatt aufgestrahlte Lichtmenge und der dynamische Bereich der photoelektrischen Wandlereinrichtung in Bezug auf ein normales Bild eingestellt, so daß für solche Bilder, die unterschiedliche Bilddichte-Verteilungen aufweisen, jedes Bild in passender Weise über den gesamten Bereich der Bilddichte-Verteilung gelesen werden kann. Andererseits wird beim End-Lesevorgang die auf das Bildspeicherblatt gegebene Lichtmenge abhängig von der durch das Vorab-Lesen erhaltenen Bildinformation, beispielsweise abhängig von der Bilddichte-Verteilung, die aus dem Vorab-Lesevorgang gewonnen wurde, eingestellt, und der dynamische Bereich der photoelektrischen Wandlereinrichtung wird so einjustiert, daß er passend mit der Verteilung der Bilddichte übereinstimmen kann.
- In den Fällen, in denen der Vorab-Lesevorgang zum näherungsweisen Abschätzen der Bildinformation vor dem Durchführen des End-Lesevorgangs durchgeführt wird, lassen sich die Lesebedingungen für den End-Lesevorgang auf einen gewissen Bereich einschränken. Deshalb ist die Methode des Vorab-Auslesens äußerst wirksam zum Durchführen eines angemessenen Lesevorgangs für jedes Bild.
- Der Bildverarbeitungsteil des digitalen Photoprinters kann als unabhängige Bildverarbeitungsvorrichtung ausgebildet sein, die getrennt von dem Hauptgehäuse des digitalen Photoprinters angeordnet und im folgenden als Bildverarbeitungsvorrichtung bezeichnet ist. Die Bildverarbeitungsvorrichtung führt eine Verarbeitung zum Korrigieren von Farbe, Dichte und dergleichen bezüglich der Endlese-Bildinformation durch, die durch das End- Auslesen erhalten wurde, so daß ein Bild mit passender Farbe, Dichte und dergleichen reproduziert werden kann. Beispielsweise ist eine Farb- und Dichte-Korrektureinrichtung in der Bildverarbeitungsvorrichtung vorgesehen, die das Korrekturmaß für die Farbe und die Dichte entsprechend einem Parameter einstellt, der sich abhängig von der Vorablese- Bildinformation bestimmt. Insbesondere kann zur Zeit, zu der die Vorablese- Bildinformation erhalten wurde, die Information wie beispielsweise die Bilddichte- Verteilung des auf dem Bildspeicherblatt aufgezeichneten Bildes abschätzungsweise gewonnen werden. Deshalb läßt sich ein gewisser Wert für den Korrekturumfang oder dergleichen für die Endlese-Bildinformation abhängig von der Vorablese-Bildinformation bestimmen.
- Aus diesem Grund stellt die Farb- und Dichtekorrektureinrichtung den Korrekturumfang oder dergleichen so ein, daß dieser entsprechend dem Parameter schwanken kann, der gemäß der Vorablese-Bildinformation bestimmt wird.
- In der vorliegenden Beschreibung wird eine Vorrichtung, die durch Kombinieren der Funktionen der Bildlesevorrichtung und der Funktionen der Bildverarbeitungsvorrichtung gebildet wird, als Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung bezeichnet.
- Allerdings ist der Korrekturumfang, der durch die Farb- und Dichtekorrektureinrichtung entsprechend dem nach Maßgabe der Vorablese-Bildinformation festgestellten Parameter eingestellt wird, nicht immer passend für die Korrektur von Farbe und Dichte der Endlese-Bildinformation. In den Fällen zum Beispiel, in denen das Bild auf dem Bildspeicherblatt aufgezeichnete Bild Kennwerte besitzt, beispielsweise eine Bilddichte-Verteilung, die spürbar in Richtung hoher Bilddichte tendiert, besteht die Gefahr, daß die Genauigkeit, mit der das Bild erfaßt wird, nicht groß ist.
- Insbesondere besteht die Notwendigkeit, daß die photoelektrische Wandlereinrichtung in der Lage ist, Vorablese-Bildinformation in einem umfangreichen Bereich ermittelt, die photoelektrische Wandlereinrichtung also einen großen dynamischen Bereich haben soll. Um aber zu verhindern, daß bei geringer Bilddichte (bei der die durch das Bildspeicherblatt hindurchtretende Lichtmenge groß ist) der dynamische Bereich in Sättigung gelangt, wird der dynamische Bereich der photoelektrischen Wandlereinrichtung so eingestellt, daß die Seite geringer Bilddichte als Bezugsgröße genommen wird. Im Ergebnis kommt es leicht zu Fehlern beim Erfassen von Information auf der Seite hoher Bilddichte.
- Außerdem kommt es häufig zu Fehlern bei der Einstellung der auf das Photospeicherblatt aufgestrahlten Lichtmenge. Dementsprechend kommt es häufig vor, daß bei einer ausschließlich gemäß der Vorablese-Bildinformation vorgenommenen Korrektur die Endlese-Bildinformation nicht perfekt korrigiert werden kann.
- Wenn also der Parameter unter Verwendung der Fehler enthaltenden Vorablese- Bildinformation eingestellt wird, besteht das Risiko, daß das Ausmaß der Korrektur von Farbe und Dichte abhängig von dem Parameter sich von dem erwünschten Korrekturmaß unterscheidet und man ein Bild mit gewünschter Farbe und Dichte nicht reproduzieren kann.
- In Übereinstimmung mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zeigt die GB-A-2 148 658 eine Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung, bei der die Lichtquelle eine konstante Lichtmenge abstrahlt, während die photoelektrische Wandlereinrichtung (das Sensorfeld) derart angesteuert wird, daß die Speicherzeit die von der Lichtquelle gelieferte Lichtmenge berücksichtigt. Die Vorablese-Bildinformation dient zum Erhalten des maximalen und des minimalen Ausgangswerts der photoelektrischen Wandlereinrichtung, wobei diese Werte dazu dienen, die Einstellung einer Blende der zwischen dem Bildspeicherblatt und der photoelektrischen Wandlereinrichtung befindlichen Optik zu steuern.
- Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung, bei der die Genauigkeit, mit der eine Farb- und Dichtekorrektureinrichtung eine Korrektur von Farbe und Dichte bezüglich der Endlese-Bildinformation nach Maßgabe eines Parameters durchführt, der durch Vorablese-Bildinformation bestimmt wird, auf einem hohen Wert gehalten werden kann.
- Die vorliegende Erfindung schafft außerdem eine Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung, bei der die Zykluszeit der gesamten Verarbeitung, die von dem Beginn des Vorablesevorgangs bis zur Korrektur von Farbe und Dichte reicht, kurz gehalten werden kann.
- Eine Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Merkmale des Anspruchs 1. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den vom Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen angegeben.
- Die Einstellung der auf das Bildspeicherblatt aufgestrahlten Lichtmenge kann dadurch erfolgen, daß man die Spannung und den Strom der Lichtquelle justiert und dadurch direkt die Lichtmenge einstellt, die von der Lichtquelle erzeugt wird. Alternativ kann die Einstellung der auf das Bildspeicherblatt aufgestrahlten Lichtmenge dadurch erfolgen, daß man eine Blende, beispielsweise in Form eines Exponentialkurven-Filters, zwischen die Lichtquelle und das Bildspeicherblatt einfügt.
- Die Einstellung der auf das Bildspeicherblatt aufgestrahlten Lichtmenge und/oder der Lichtansammlungszeit der photoelektrischen Wandlereinrichtung sollte vorzugsweise abhängig von einem Wert erfolgen, welcher der minimalen Bilddichte des Bildes entspricht, wobei dieser Wert durch die Vorablese-Bildinformation repräsentiert wird. In diesen Fällen kann verhindert werden, daß es auf der Seite geringer Bilddichte zu einer Sättigung in der photoelektrischen Wandlereinrichtung kommt, die zum Beispiel durch den CCD-Bildsensor gebildet wird.
- Der Bildleseteil sollte vorzugsweise derart ausgebildet sein, daß in den Fällen, in denen der der kleinsten Bilddichte des Bildes entsprechende Wert größer ist als ein vorbestimmter Schwellenwert, das heißt in den Fällen, in denen das Bild eine zur Seite hoher Bilddichte tendierende Bilddichteverteilung besitzt, kann der Bildleseteil passend auf die auf das Bildspeicherblatt aufgestrahlte Lichtmenge eingestellt werden und/oder es kann die Lichtansammlungszeit der photoelektrischen Wandlereinrichtung abhängig von dem Signalwert (der Information) eingestellt werden, der der kleinsten Bilddichte entspricht, wozu wiederum ein Vorab-Lesevorgang durchgeführt werden kann. In den Fällen, in denen das Bild eine zu der Seite hoher Bilddichte tendierende Bilddichteverteilung besitzt, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, daß es in der Vorablese-Bildinformation große Fehler gibt. Folglich wird in solchen Fällen die auf das Bildspeicherblatt aufgestrahlte Lichtmenge reduziert und/oder es wird die Lichtansammlungszeit der photoelektrischen Wandlereinrichtung verkürzt. Auf diese Weise kann die von der photoelektrischen Wandlereinrichtung erfaßte Bilddichteverteilung in ihrer Gesamtheit zu der Seite geringer Bilddichte hin verschoben werden, und man kann in wirksamer Weise die Seite geringer Bilddichte des dynamischen Bereichs der photoelektrischen Wandlereinrichtung effizient nutzen.
- Außerdem sollte die Einstellung der auf das Bildspeicherblatt aufgestrahlten Lichtmenge vorzugsweise mit Hilfe einer Blende vorgenommen werden, beispielsweise mit Hilfe eines Exponentialkurven-Filters, und die Korrektur von Farbe und Dichte sollte vorzugsweise dadurch erfolgen, daß man die Endlese-Bildinformation und einen Korrekturwert, der gemäß dem Parameter eingestellt wird, addiert, oder man die Bildleseinformation und den Korrekturwert voneinander subtrahiert, um dadurch den Korrekturwert zu verschieben. In den Fällen, in denen ein Exponentialkurven-Filter, eine Exponentialkurven- Blende oder dergleichen, bei der sich die gesperrte Lichtmenge exponentiell ändert, verwendet wird, läßt sich die Bilddichte linear verschieben, und im Ergebnis läßt sich der Korrekturwert verschieben.
- Die Korrektur von Farbe und Dichte kann entsprechend der Differenz zwischen der Endlese-Bildinformation und der Vorablese-Bildinformation durchgeführt werden. Speziell kann die Korrektur von Farbe und Dichte nach Maßgabe der Differenz zwischen dem Mittelwert der Endlese-Bildinformation und dem Mittelwert der Vorablese- Bildinformation, der Differenz zwischen dem Medianwert der Endlese-Bildinformation und dem Medianwert der Vorablese-Bildinformation, der Differenz zwischen einem der minimalen Bilddichte der Endlese-Bildinformation entsprechendem Wert und einem der minimalen Bilddichte der Vorablese-Bildinformation entsprechenden Wert oder dergleichen durchgeführt werden.
- In der erfindungsgemäßen Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung kann eine einzelne Lichtquelle sowohl als Lichtquelle für den Vorablesevorgang als auch als Lichtquelle für den Endlesevorgang verwendet werden, und eine einzelne photoelektrische Wandlereinrichtung kann sowohl als photoelektrische Wandlereinrichtung für den Vorablesevorgang als auch als die photoelektrische Wandlereinrichtung für den Endlesevorgang eingesetzt werden.
- Bei der erfindungsgemäßen Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung wird die Endlese- Bildinformation nach Maßgabe der Vorablese-Bildinformation vorhergesagt. Der Parameter, welcher vorab abhängig von der vorhergesagten Endlese-Bildinformation eingestellt wurde, wird in Bezug auf die aktuell gewonnene Endlese-Bildinformation korrigiert, und der Vorgang des Korrigierens von Farbe und Dichte wird unter Verwendung des so korrigierten Parameters durchgeführt. Deshalb läßt sich hin Bild mit einer Farbe, die der gewünschten Farbe näherkommt, und mit einer Dichte, die der angestrebten Dichte näherkommt, gewinnen, verglichen mit dem herkömmlichen Verfahren, bei dem der Vorgang des Korrigierens von Farbe und Dichte bloß auf der Grundlage des vorübergehend eingestellten Parameters durchgeführt wird.
- Anstatt den Parameter entsprechend der Endlese-Bildinformation aus dem Anfangsstadium zu bestimmen, wird der Parameter vorläufig gemäß der Vorablese-Bildinformation ermittelt. Daher kann die Berechnung des Parameters gleichzeitig mit dem Durchführen des Endlesevorgangs erfolgen. Nachdem der Endlesevorgang abgeschlossen ist und die Endlese-Bildinformation vorliegt, können die repräsentativen Werte, die als Bezugswert dienen, so zum Beispiel die Mittelwerte oder die Minimum-Bilddichtewerte, oder aber die Vorablese-Bildinformation und die Endlese-Bildinformation, miteinander verglichen werden. Abhängig von der als Vergleichsergebnis gewonnenen Differenz oder dergleichen kann ein einfacher Berechnungsvorgang, so zum Beispiel in Form einer Verschiebung des vorübergehend festgelegten Parameters durchgeführt werden (zum Beispiel die Addition oder die Subtraktion eines der Differenz entsprechenden Werts). Hierdurch wird die für die Durchführung des Berechnungsvorgangs nach Abschluß des endgültigen Lesens erforderliche Zeit kurzgehalten werden. Die Zykluszeit der gesamten Verarbeitung, die von dem Beginn des Vorablesevorgangs bis zur Korrektur von Farbe und Dichte reicht, kann auf diese Weise knapp gehalten werden.
- Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, welches eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung zeigt, und
- Fig. 2 ist ein Teil-Blockdiagramm einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung, bei der eine andere Lichtmengen- Einstelleinrichtung eingesetzt wird.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand der begleitenden Zeichnungen in größerer Einzelheit beschrieben.
- Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, welches eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung zeigt. In der in Fig. 1 gezeigten Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung wird auf einen Negativfilm F, auf dem ein Bild aufgezeichnet wurde, Licht aufgestrahlt, und das durch den Film F hindurchgegangene Licht, welches nun die Bildinformation des Bildes trägt, wird photoelektrisch erfaßt. Auf diese Weise erhält man ein das Bild repräsentierendes digitales Bildsignal. Bezüglich dieses Bildsignals wird ein Verfahren zum Korrigieren von Farbe und Dichte durchgeführt, und das so gewonnene verarbeitete Bildsignal wird einem Speichermedium, einer Druckvorrichtung oder dergleichen zugeleitet. Bevor ein endgültiges Lesen (ein Feinabtastvorgang) durchgeführt wird, um die Bildinformation (die Endlese-Bildinformation) zu gewinnen, die bei der Reproduktion eines sichtbaren Bildes zu verwenden ist, erfolgt die Durchführung eines Vorab-Lesevorgangs (eine Vorabtastung) unter vorbestimmten Lesebedingungen, um die angenäherte Bildinformation zu erhalten (die Vorablese-Bildinformation). Die Lesebedingungen für das endgültige Auslesen werden abhängig von der Vorablese- Bildinformation eingestellt.
- Insbesondere enthält die Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung eine Lichtquelleneinheit 10, die mit einer Lichtquelle 11 für veränderliche Lichtmengenabgabe ausgestattet ist, weiterhin mit einer Farbseparier- und Lichtreguliereinheit 12 und einer Diffusionsbox 13. In der Lichtquelleneinheit 10 gelangt das von der Lichtquelle 11 erzeugte Licht durch die Farbseparier- und Lichtreguliereinheit 12 und die Diffusionsbox 13, um dann auf den Film F aufzutreffen, der auf einen Filmträger 20 aufgelegt ist. Die Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung enthält außerdem ein Bilderzeugungsobjektiv 31 zum Projizieren des durch den Film F hindurchgegangenen und das auf den Film F aufgezeichnete Bild repräsentierende Bildinformation tragenden Lichts auf eine vorbestimmte Ebene, und einen CCD-Bildsensor 32 für veränderliche Lichtansammlungszeit, angeordnet in der Projektionsebene, um photoelektrisch das durch den Film F hindurchgegangene Licht zu erfassen. Die Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung enthält außerdem einen logarithmischen Wandler 33 zum logarithmischen Verstärken eines Bildsignals, welches von dem CCD-Bildsensor 32 erhalten wurde, und einen Analog-Digital-Wandler 34 zum Umwandeln des logarithmisch verstärkten Bildsignals in ein digitales Bildsignal. Die Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung enthält außerdem einen ersten Speicher 41 zum Speichern der vorab gelesenen Bildinformation (im folgenden als Vorablese-Bildsignal bezeichnet) Sp, die durch das vorläufige Auslesen gewonnen wurde, und die eines der digitalen Bildsignale darstellt, die von dem Analog-Digital-Wandler 34 erhalten werden, und einen zweiten Speicher 42 zum Abspeichern der Endlese-Bildinformation (im folgenden häufig auch als Endlese-Bildsignal bezeichnet) Sf, die durch das endgültige Auslesen gewonnen wurde. Die Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung enthält außerdem eine Lichtmengeneinstelleinrichtung 51 zum Einjustieren der von der Lichtquelle 11 erzeugten Lichtmenge, die als eine der Lesebedingungen für das endgültige Auslesen fungiert, entsprechend dem Vorablese-Bildsignal Sp, und eine Lichtansammlungszeit-Einstelleinrichtung 52 zum Einjustieren der Lichtansammlungszeit des CCD-Bildsensors 32, wobei diese Lichtansammlungszeit als eine der Lesebedingungen für das endgültige Auslesen dient. Die Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung enthält außerdem eine Steuereinrichtung 40, die das Eingeben in und das Auslesen aus der ersten Speichereinrichtung 41 und der zweiten Speichereinrichtung 42 steuert und darüber hinaus die Lesebedingungen für das endgültige Auslesen nach Maßgabe des Vorablese-Bildsignals Sp festlegt und die Lichtmengeneinstelleinrichtung 51, die Lichtansammlungszeit-Einstelleinrichtung 52, den Filmträger 20 und dergleichen steuert. Die Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung enthält außerdem eine Farb- und Dichtekorrektureinrichtung 80 zum Durchführen eines Verfahrens zum Korrigieren von Farbe und Dichte für das Endlese-Bildsignal Sf, das durch den Endlesevorgang erhalten wurde, entsprechend einem empfangenen Parameter. Von der Farb- und Dichtekorrektureinrichtung 80 wird ein verarbeitetes Bildsignal Sproc erhalten. Die Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung enthält außerdem eine Parametereinstelleinrichtung 60 zum Einstellen eines vorübergehenden Parameters P entsprechend der Vorablese- Bildinformation, und eine Parameterkorrektureinrichtung 70 zum Korrigieren des vorübergehenden Parameters P, der von der Parametereinstelleinrichtung 60 eingestellt wurde, entsprechend dem Endlese-Bildsignal Sf, um dadurch einen korrigierten Parameter P' zu erhalten. Dieser korrigierte Parameter P' wird in die Farb- und Dichtekorrektureinrichtung 80 eingegeben.
- Im folgenden wird beschrieben, wie diese Ausführungsform arbeitet.
- Die Steuereinrichtung 40 führt eine solche Steuerung durch, daß der Filmträger 20 den Film F über eine Strecke bewegen kann, die der Länge eines Einzelbilds entspricht, und außerdem die Lichtquelle 11 eine Lichtmenge Lp erzeugen kann, die für den Vorab- Abtastvorgang von der Lichtmengeneinstelleinrichtung 51 eingestellt wurde. Das Licht Lp läuft durch die Farbseparier- und Lichtreguliereinheit 12 und die Diffusionsbox 13, um dann auf den Film F aufzutreffen, der auf dem Filmträger 20 eingestellt ist. Das Licht Lp, das durch den Film F hindurchgegangen ist und die das auf den Film F aufgezeichnete Bild repräsentierende Bildinformation (die Bilddichte) trägt, gelangt durch das Bilderzeugungsobjektiv 31 und trifft dann auf den CCD-Bildsensor 32 auf.
- Der CCD-Bildsensor 32 wandelt das Licht Lp unter den Bedingungen für die Lichtansammlungszeit, die durch die Lichtansammlungszeit-Einstelleinrichtung 52 eingestellt wurden, photoelektrisch um. Dadurch wird von dem CCD-Bildsensor 32 das Vorablese- Bildsignal Sp erhalten.
- Das Vorablese-Bildsignal Sp wird dann von dem logarithmischen Verstärker 33 logarithmisch verstärkt und von dem Analog-Digital-Wandler 34 in ein digitales Bildsignal Sp umgewandelt. Das digitale Vorablese-Bildsignal Sp wird der Steuereinrichtung 40 zugeleitet.
- Die Steuereinrichtung 40 führt das empfangene Vorablese-Bildsignal Sp dem Speicher 41 zu, und es wird dort gespeichert. Außerdem analysiert die Steuereinrichtung 40 die Bilddichtenbreite oder dergleichen des Vorablese-Bildsignals Sp und stellt die für den Endlesevorgang passenden Lesebedingungen ein, daß sind die den Film F bestrahlende Lichtmenge und die Lichtansammlungszeit des CCD-Bildsensors 32, und zwar abhängig von den Ergebnissen der Analyse des Vorablese-Bildsignals Sp. Die die so eingestellte Lichtmenge für den Film F repräsentierende Information wird in die Lichtmengeneinstelleinrichtung 51 eingespeist. Die Information über die so eingestellte Lichtansamm- lungszeit des CCD-Bildsensors 32 wird in die Lichtansammlungszeit-Einstelleinrichtung 52 eingespeist.
- Die auf den Film F aufgestrahlte Lichtmenge und die Lichtansammlungszeit des CCD- Bildsensors 32 können beispielsweise nach Maßgabe des Werts (des minimalen Bilddichtewerts) Sp1 entsprechend der durch das Vorablese-Bildsignal Sp repräsentierten kleinsten Bilddichte eingestellt werden.
- Außerdem führt die Steuereinrichtung 40 das Vorablese-Bildsignal Sp in die Parametereinstelleinrichtung 60 ein.
- Die Parametereinstelleinrichtung 60 stellt den vorübergehenden Parameter P zum Festlegen des Korrekturmaßes in dem Verfahren zum Korrigieren der Farbe und der Dichte, das von der Farb- und Dichtekorrektureinrichtung 80 bezüglich des Bildsignals durchgeführt wird, ein. Der Begriff "Korrekturmaß für Farbe und Dichte" bedeutet hier das Ausmaß der Korrektur für die Dichte, die Farbbalance und dergleichen.
- Der Feinabtastvorgang wird in der im folgenden beschriebenen Weise durchgeführt. Die Lichtmengeneinstelleinrichtung 51 stellt die von der Lichtquelle 11 produzierte Lichtmenge so ein, daß sie übereinstimmen kann mit der von der Steuereinrichtung 40 eingestellten Lichtmenge. Außerdem stellt die Lichtansammlungszeit-Einstelleinrichtung 52 die Lichtansammlungszeit des CCD-Bildsensors 32 so ein, daß sie mit der Lichtansammlungszeit, die von der Steuereinrichtung 40 eingestellt wurde, übereinstimmen kann.
- Die Lichtquelle 11 erzeugt die Lichtmenge Lf, die von der Lichtmengeneinstelleinrichtung 51 eingestellt wurde. Wie beim Vorabtasivorgang geht das Licht Lf durch die Farbseparier- und Lichtreguliereinheit 12 und die Diffusionsbox 13 und wird dann auf den Film F aufgestrahlt. Das durch den Film F hindurchgegangene Licht Lf läuft durch das Bilderzeugungsobjektiv 31 und trifft dann auf den CCD-Bildsensor 32 auf.
- Der CCD-Bildsensor 32 wandelt das Licht Lf unter den Bedingungen der Lichtansammlungszeit, die von der Lichtansammlungszeit-Einstelleinrichtung 52 eingestellt worden sind, photoelektrisch um. Das Endlese-Bildsignal Sf wird auf diese Weise von dem CCD- Bildsensor 32 erhalten.
- Das so gewonnene Endlese-Bildsignal Sf wird über den logarithmischen Umwandler 33 und den Analog-Digital-Wandler 34 in die Steuereinrichtung 40 eingegeben.
- Die Steuereinrichtung 40 führt das empfangene Endlese-Bildsignal Sf in den zweiten Speicher 42 ein, wodurch das Signal Sf dort gespeichert wird.
- Anschließend liest die Steuereinrichtung 40 aus dem ersten Speicher 41 das Vorablese- Bildsignal Sp aus und berechnet den Minimum-Bilddichtewert Sp1, der in dem Vorablese-Bildsignal Sp enthalten ist. Außerdem liest die Steuereinrichtung 40 aus dem zweiten Speicher 42 das Endlese-Bildsignal Sf aus und berechnet den Minimum-Bilddichtewert Sf1, der von dem Endlese-Bildsignal Sf repräsentiert wird. Die Differenz (Sp1-Sf1) zwischen den beiden Minimum-Bilddichtewerten Sp1 und Sf1 wird anschließend berechnet, und die Information über die Differenz (Sp1-Sf1) wird in die Parameterkorrektureinrichtung 70 eingegeben.
- Die Parameterkorrektureinrichtung 70 korrigiert den vorübergehenden Parameter P, der von der Parametereinstelleinrichtung 60 eingestellt wurde, abhängig von dem Vorablese- Bildsignal Sp, entsprechend der Differenz (Sp1-Sf1) zwischen dem Minimum- Bilddichtewert Sp1 des Vorablese-Bildsignals Sp und dem Minimum-Bilddichtewert Sf1 des Endlese-Bildsignals Sf. Der korrigierte Parameter P' wird auf diese Weise von der Parameterkorrektureinrichtung 70 eingerichtet.
- In solchen Fällen beispielsweise, in denen die auf den Film F beim Endlesevorgang aufgestrahlte Lichtmenge doppelt so groß ist wie die Lichtmenge, die auf den Film F beim Vorablesevorgang aufgestrahlt wird, wird ein Fehler beim Einstellen der auf den Film F aufgestrahlten Lichtmenge durch α entsprechend folgender Formel gebildet:
- Sp1-Sf1 = 0,3 + α.
- Deshalb kann in solchen Fällen der vorläufige Parameter P auf einen Betrag (0,3 + α) eingestellt werden.
- Die den korrigierten Parameter P' repräsentierende Information wird in die Farb- und Dichtekorrektureinrichtung 80 eingegeben. Die Farb- und Dichtekorrektureinrichtung 80 führt das Verfahren zum Korrigieren der Farbe und der Dichte mit einem Korrekturbetrag durch, der dem empfangenen, korrigierten Parameter P' entspricht. Auf diese Weise kann das verarbeitete Bildsignal Sproc durch das Verfahren zum Korrigieren von Farbe und Dichte auf die gewünschte Farbe und die gewünschte Dichte erhalten werden.
- Speziell in den Fällen, in denen die Korrektur von Farbe und Dichte bezüglich der Bilddichtewerte erfolgt, kann, wenn der Korrekturprozeß durch die Farb- und Dichtekorrektureinrichtung 80 gemäß dem Parameter P nach folgender Formel
- Sproc = fung(Sf)
- durchgeführt wird, das Verfahren gemäß dem korrigierten Parameter P' mit folgender Formel eingestellt werden:
- Sproc = func(Sf + (Sp1-Sf1)).
- Wie oben beschrieben, wird bei der erfindungsgemäßen Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung das Endlese-Bildsignal Sf abhängig von dem Vorablese-Bildsignal Sp vorhergesagt. Der Parameter P, der gemäß dem vorhergesagten Endlese-Bildsignal Sf vorläufig vorausgesagt wurde, wird in Bezug auf das aktuell gewonnene Endlese- Bildsignal Sf korrigiert, und das Verfahren zum Korrigieren von Farbe und Dichte wird unter Verwendung des so korrigierten Parameters P' durchgeführt. Deshalb läßt sich ein Bild gewinnen, dessen Farbe und Dichte der gewünschten Farbe bzw. der gewünschten Dichte näherkommen als bei dem herkömmlichen Verfahren, bei dem das Verfahren zum Korrigieren von Farbe und Dichte lediglich unter Verwendung des vorübergehend eingestellten Parameters P durchgeführt wird.
- Bei dieser Ausführungsform wird als Lichtmengeneinstelleinrichtung die Lichtmengeneinstelleinrichtung 51 zum direkten Einstellen der von der Lichtquelle 11 erzeugten Lichtmenge verwendet. Alternativ kann gemäß Fig. 2 ein Filter 14, dessen Kennwerte derart beschaffen sind, daß die durch das Filter hindurchgehende Lichtmenge variiert werden kann, zwischen der Lichtquelle 11 und dem Film F angeordnet werden, und man kann eine Lichtmengeneinstelleinrichtung 51' zum Einstellen der das Filter 14 passierenden Lichtmenge verwenden.
- In derartigen Fällen kann als Filter 14 ein Exponentialkurven-Filter vorzugsweise eingesetzt werden. In den Fällen, in denen das Exponentialkurven-Filter verwendet wird, kann die Parameterkorrektureinrichtung 70 den vorläufigen Parameter P mit nur einem einfachen Berechnungsvorgang korrigieren, bei dem das Vorablese-Bildsignal Sp verschoben wird.
- Außerdem wird bei der oben beschriebenen Ausführungsform der vorläufige Parameter P entsprechend der Differenz (Sp1-Sf1) zwischen dem Minimum-Bilddichtewert Sp1, der durch das Vorablese-Bildsignal Sp repräsentiert wird, und dem Minimum-Bilddichtewert Sf1, der durch das Endlese-Bildsignal Sf repräsentiert wird, korrigiert. Alternativ kann der vorläufige Parameter P entsprechend der Differenz (Spm-Sfm) zwischen dem Mittelwert Spm des Vorablese-Bildsignals Sp und dem Mittelwert Sfm des Endlese-Bildsignals Sf korrigiert werden.
- In den Fällen, in denen der Minimum-Bilddichtewert Sp1, der durch das Vorablese- Bildsignal Sp aus dem Vorabtastvorgang repräsentiert wird, größer als ein Schwellenwert S&sub0; ist, der vorab entsprechend den Ergebnissen von Versuchen oder dergleichen eingerichtet wurde, erneut ein Vorabtastvorgang unter anderen Lesebedingungen durchgeführt werden.
- In solchen Fällen, in denen erneut ein Vorab-Abtastvorgang durchgeführt wird, lassen sich solche Probleme vermeiden, die entstehen, wenn das Bild solche Kennwerte besitzt, daß die Bilddichte zu der Seite der hohen Bilddichte hin tendiert, so daß Lesebedingungen für den Feinabtastvorgang abhängig von der aus dem ersten Vorabtastvorgang gewonnenen Information nicht exakt eingestellt werden können. Daher können die Lesebedingungen für den Endlesevorgang (das heißt die Lesebedingungen für den Feinabtastvorgang) exakt eingestellt werden.
Claims (10)
1. Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung, umfassend:
i) einen Bildleseteil mit einer Einrichtung (10, 31-34) zum Durchführen eines
Vorab-Lesevorgangs durch Aufstrahlen von durch eine Lichtquelle (10-13)
erzeugtem Licht auf ein Bildspeicherblatt (F), auf dem ein Bild aufgezeichnet
wurde, und durch Erfassen des das Bild repräsentierende Bildinformation
enthaltenden Lichts, das durch das Bildspeicherblatt (F) gelaufen ist oder von
diesem reflektiert wurde, mit Hilfe einer photoelektrischen Wandlereinrichtung
(32), wobei die Bildinformation unter Lesebedingungen erfaßt wird, gemäß
denen die auf das Bildspeicherblatt (F) aufgestrahlte Lichtmenge und/oder die
Lichtansammlungszeit der photoelektrischen Wandlereinrichtung auf einen
vorbestimmten Wert eingestellt wird/werden, und
eine Einrichtung (10, 31-34) zum Durchführen eines End-Lesevorgangs durch
Aufstrahlen von durch eine Lichtquelle (10-13) erzeugtem Licht auf das
Bildspeicherblatt (F) und durch Erfassen des die das Bild repräsentierende
Bildinformation enthaltenden Lichts, welches durch das Bildspeicherblatt (F)
gelaufen ist oder von diesem reflektiert wurde, mit Hilfe einer photoelektrischen
Wandlereinrichtung (32), um dadurch Endlese-Bildinformation (Sf) zu erhalten,
wobei die auf das Bildspeicherblatt (F) aufgestrahlte Lichtmenge und/oder die
Lichtansammlungszeit der photoelektrischen Wandlereinrichtung in passender
Weise bei dem End-Lesevorgang nach Maßgabe der
Vorablese-Sildinformation (Sp) eingestellt wird/werden, welche durch den Vorab-Lesevorgang
erhalten wurde, und
ii) einen Bildverarbeitungsteil, der mit einer Farb- und
Dichtekorrektureinrichtung (80) ausgestattet ist, um die Endauslese-Bildinformation so zu
korrigieren, daß die Farbe und die Dichte des Bildes passende Werte annehmen
können, dadurch gekennzeichnet, daß die Farb- und
Dichtekorrektureinrichtung (80) das Korrekturmaß, mit dem das endgültige Auslesen der
Bildinformation durchgeführt wird, gemäß einem Parameter (P') festlegt, der nach
Maßgabe der Vorablese-Bildinformation (Sp) eingestellt wird,
wobei die Bildlese- und -verarbeitungsvorrichtung außerdem eine
Parameterkorrektureinrichtung (70) zum Korrigieren des Parameters (P) gemäß der
Endlese-Bildinformation (Sf) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei dem die Einstellung der auf das
Bildspeicherblatt (F) aufgestrahlten Lichtmenge und/oder der Lichtansammlungszeit der
photoelektrischen Wandlereinrichtung (32) nach Maßgabe eines Werts erfolgt,
welcher der minimalen Bilddichte des Bildes entspricht, welcher Wert durch die
Vorablese-Bildinformation (Sp) dargestellt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Bildleseteil (10-13; 31-34) derart
aufgebaut ist, daß in den Fällen, in denen ein Wert entsprechend der kleinsten
Bilddichte des Bildes, repräsentiert durch die Vorablese-Bildinformation (Sp),
größer als ein vorbestimmter Schwellenwert ist, der Bildleseteil (10-13; 31-
34) in passender Weise die auf das Bildspeicherblatt (F) aufgestrahlte
Lichtmenge und/oder die Lichtansammlungszeit der photoelektrischen
Wandlereinrichtung (32) nach Maßgabe jenes Werts einstellt, der der kleinsten Bilddichte
entspricht, und dazu möglicherweise erneut einen Vorab-Lesevorgang
durchführt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der der Bildleseteil (10-13; 31-34) derart
aufgebaut ist, daß in den Fällen, in denen ein Wert entsprechend der kleinsten
Bilddichte des Bildes, repräsentiert durch die Vorablese-Bildinformation,
größer als ein vorbestimmter Schwellenwert ist, der Bildleseteil (10-13; 31-34) in
passender Weise die auf das Bildspeicherblatt (F) aufgestrahlte Lichtmenge
und/oder die Lichtansammlungszeit der photoelektrischen Wandlereinrichtung
(32) nach Maßgabe jenes Werts einstellt, der der kleinsten Bilddichte entspricht,
und dazu möglicherweise erneut einen Vorab-Lesevorgang durchführt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Einstellung der
auf das Bildspeicherblatt (F) aufgestrahlten Lichtmenge mit einer
Exponentialkurven-Blende durchgeführt wird, und die Korrektur von Farbe und Dichte
dadurch erfolgt, daß die Endlese-Bildinformation (Sf) und ein Korrekturwert, der
entsprechend dem Parameter eingestellt wird, zusammenaddiert werden, oder
die Endlese-Bildinformation (Sf) und der Korrekturwert voneinander
subtrahiert werden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Korrektur von
Farbe und Dichte nach Maßgabe der Differenz zwischen der
Endlese-Bildinformation (Sf) und der Vorablese-Bildinformation (Sp) erfolgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der die Differenz zwischen der Endlese-
Bildinformation (Sf) und der Vorablese-Bildinformation (Sp) die Differenz
zwischen einem Wert entsprechend der kleinsten Bilddichte des Bildes, welcher
Wert durch die Endlese-Bildinformation repräsentiert wird, und einem Wert
entsprechend der kleinsten Bilddichte des Bildes ist, welcher Wert durch die
Vorablese-Bildinformation repräsentiert wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der die Differenz zwischen der Endlese-
Bildinformation (Sf) und der Vorablese-Bildinformation (Sp) die Differenz ist
zwischen dem Mittelwert der Endlese-Bildinformation und dem Mittelwert der
Vorablese-Bildinformation.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der die Differenz zwischen der Endlese-
Bildinformation (Sf) und der Vorablese-Bildinformation (Sp) die Differenz ist
zwischen dem Medianwert der Endlese-Bildinformation und dem Medianwert
der Vorablese-Bildinformation.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei dem eine einzelne Lichtquelle (10-13)
sowohl als die Lichtquelle für den Vorab-Lesevorgang als auch als Lichtquelle
für den Endlese-Vorgang dient, und eine einzige photoelektrische
Wandlereinrichtung (32) sowohl als photoelektrische Wandlereinrichtung für den
Vorab-Lesevorgang als auch als photoelektrische Wandlereinrichtung für den
Endlesevorgang dient.
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