TECHNISCHES GEBIET
-
Die Erfindung betrifft eine Raupenantriebsvorrichtung, die als
Fahrzeug-Grundträger für verschiedene Baumaschinen mit
Raupenantrieb verwendbar ist, wie beispielsweise hydraulische Löffelbagger,
hydraulische Kräne und dergleichen.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Üblicherweise sind Baumaschinen wie beispielsweise hydraulische
Löffelbagger und hydraulische Kräne, die auf rauhem und
schlammigen Gelände von Baustellen laufen müssen, mit
Raupenantriebsvorrichtungen ausgestattet.
-
Derartige Raupenantriebsvorrichtungen weisen im allgemeinen
einen Fahrzeugrahmen mit einem Paar Seitenrahmen an den
gegenüberliegenden Seiten eines Zentralrahmens auf, vordere und hintere
Träger an dem vorderen und hinteren Ende eines jeden
Seitenrahmens zum darauf Abstützen eines Antriebszahnrads und eines
Umlenkrads oder umgekehrt, und eine zwischen und um das
Antriebszahnrad und das Umlenkrad gewickelte Raupenkette. Wegen des in
Drehung versetzten Antriebszahnrads wird die mit dem
Antriebszahnrad in Eingriff befindliche Raupenkette von dem
Antriebszahnrad angetrieben, um an dem Antriebszahnrad und dem Umlenkrad
über zwischen dem Antriebszahnrad und dem Umlenkrad vorgesehene
Führungsrollen umzulaufen, und setzt so den Grundträger
eines Fahrzeugs in Bewegung.
-
In diesem Zusammenhang ist es im Stand der Technik wohlbekannt,
daß ein in Bewegung versetzter Fahrzeug-Grundträger mit
derartigen Raupen laute Schlag- oder Stoßgeräusche erzeugt, sowie die
Raupenketten zwischen dem Antriebszahnrad und dem Umlenkrad
umlaufen. Diese Geräusche können grob in periodische
Stoßgeräusche und andauernde Schlaggeräusche eingeteilt werden. Von
diesen zwei Arten von Geräuschen sind die periodischen Stoßgeräusche
wellenförmigen Vibrationen zuzuweisen, die an jeder Raupenkette
auftreten, die zwischen dem Antriebszahnrad und oberen Rollen
umläuft, die die Raupenkette periodisch gegen das Antriebszahnrad
und das Umlenkrad schlagen lassen. Andererseits werden die
andauernden Stoßgeräusche von einer hohen Anzahl
Raupenkettenglieder erzeugt, wenn sie nacheinander von den Antriebszahnrädern
aufgenommen werden und mit ihnen in einer vieleckig gekrümmten
Form in Eingriff sind.
-
In dieser Hinsicht offenbaren die offengelegten
Gebrauchsmusteranmeldungen JP 55-127678, 63-182981 und JP 6-6182
Raupenantriebsvorrichtungen, die Führungsrollenkörper verwenden, die
angeordnet sind, um die untere Seite einer Raupenkette zwischen einer
oberen Rolle und einem Antriebszahnrad abzustützen. Gemäß der in
diesen Veröffentlichungen beschriebenen
Raupenantriebsvorrichtung wird es durch das Vorsehen von Führungsrollen, die die untere
Seite einer Raupenkette abstützen möglich, wellenförmige
Vibrationen der Raupenkette zwischen der oberen Rolle und dem
Antriebszahnrad zu unterdrücken und dadurch die periodischen Stoßgeräusche,
die auf einem lauteren Niveau durch die wellenförmigen
Vibrationen erzeugt würden, zu minimieren.
-
Jedoch, obwohl die Raupenantriebsvorrichtung aus dem
obengenannten Stand der Technik die periodischen Stoßgeräusche, die
durch wellenförmige Vibrationen der Raupenkette verursacht
werden, verringern kann, bleibt noch das Problem der andauernden
Schlag- oder Stoßgeräusche, die von den entsprechenden Gliedern
der Raupenkette erzeugt werden, sobald diese nacheinander von
dem Antriebszahnrad in einer vieleckig gekrümmten Form
aufgenommen werden, wie zuvor erwähnt.
-
Bezug nehmend auf Fig. 11 wird hier der Grund erklärt, warum
andauernde Stoßgeräusche von einer Raupenkette erzeugt werden, die
von einem Antriebszahnrad aufgenommen wird.
-
In Fig. 11 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Antriebszahnrad
versehen und mit dem Bezugszeichen 2 eine Raupenkette, die um das
Antriebszahnrad 1 und ein Umlenkrad (nicht gezeigt) verläuft. Die
Raupenkette 2 ist ausgebildet durch ein aufeinanderfolgendes
Verbinden einer Vielzahl von Gliedern 3 unter Verwendung von
Verbindungsstiften 4 als Drehpunkt, die jeder in einer Buchse 5 eingepaßt
sind. Sowie das Antriebszahnrad 1 in Umdrehung in die Richtung
des Pfeils A versetzt wird, sind die Buchsen 5 der Raupenkette 2
nacheinander in Eingriff mit dem Antriebszahnrad 1, sowie die
Glieder 3 von dem Antriebszahnrad 1 fortschreitend vom Zeitpunkt T1
bis T5 aufgenommen werden.
-
In diesem Beispiel werden die Glieder 3 von dem Antriebszahnrad 1
in einer vieleckig gekrümmten Form aufgenommen, so daß die
Buchsen 5 entlang einer mit einem Richtungspfeil versehenen
Bewegungs-Ortskurve bewegt werden, wie durch eine Kurve B gezeigt.
Zu dieser Zeit liegt eine gerade Linie C, die durch die Mittelpunkte
der Buchsen 5 zu den Zeitpunkten T2 und T4 gezeichnet ist, auf
einer Linie C, die tangential zu dem Teilkreis P des Antriebszahnrads
1 verläuft. Andererseits weicht eine gerade Linie C', die durch die
Mittelpunkte der Buchsen 5 zu den Zeitpunkten T1, T3 und T5
gezeichnet ist, nach unten von der tangentialen Linie C um den
Versatz D ab.
-
Als eine Folge davon ist eine Buchse 5, die zum Zeitpunkt T3 in
Eingriff mit dem Antriebszahnrad 1 kommt, um den Versatz D während
der Bewegung vom Zeitpunkt T2 nach T3 vertikal versetzt und wird
gewaltsam gegen das Antriebszahnrad 1 gestoßen. Es wird in
Betracht gezogen, daß sich dieses Phänomen wiederholt, wenn die
Glieder 3 nacheinander von dem Antriebszahnrad 1 aufgenommen
werden und dadurch anhaltende oder wiederholte Stoßgeräusche
erzeugen.
-
In dieser Hinsicht waren Versuche gemacht worden, solche
andauernden Stoßgeräusche zu reduzieren, die auftreten, wenn
Raupenkettenglieder nacheinander von einem Antriebszahnrad in einer
vieleckig gekrümmten Form aufgenommen werden, beispielsweise wie
in den offengelegten japanischen Gebrauchsmusteranmeldungen
JP 4-100973 und JP 50-133635 offenbart, die eine
Raupenantriebsvorrichtung zeigen, die eine Raupenkettenstützstruktur zwischen
einer oberen Führungsrolle und einem Antriebszahnrad derart
verwendet, daß eine Raupenkette von unten abgestützt wird.
-
Jedoch im Fall der obengenannten JP 4-100973 besteht die
Raupenkettenabstützung aus einer Fahrzeugrahmennabe, die an dem
Fahrzeugrahmen an einer Stelle zwischen einer oberen
Führungsrolle und einem Antriebszahnrad vorgesehen ist, einem
Stützträgerelement, das auf der Fahrzeugrahmennabe errichtet ist und einem
Führungsrollenkörper, der zur Rotation um eine horizontale Achse
auf dem Stützträgerelement abgestützt ist. Deshalb erfordert die
Raupenkettenabstützung eine große Anzahl von Teilen, was sich
selbstverständlich in gestiegenen Produktionskosten der
Raupenantriebsvorrichtung als Ganzes niederschlägt und ebenso in einer
höheren Austauschhäufigkeit der abgenutzten Führungsrollenkörper,
was eine ziemlich lästige Aufgabe ist.
-
Andererseits besteht die Raupenkettenabstützung nach der
obengenannten JP 50-133635 aus einem auf einem Fahrzeugrahmen
errichteten Stützträgerelement, einer verlängerten Halteplatte, die
sicher auf dem Stützträgerelement befestigt ist und verlängert ist, um
auf der Seite des Antriebszahnrads überzustehen, und einer
verlängerten Gleitplatte, die an der Halteplatte über ein
Dämpfungsmaterial fest montiert ist. In diesem Fall besteht die
Raupenkettenabstützung ebenso aus einer großen Anzahl von Teilen und ist zusätzlich
von einer derart massigen Größe, daß dies notwendigerweise höhere
Produktionskosten der Raupenantriebsvorrichtung als Ganzes
ergibt.
-
Im übrigen ist die Gleitplatte, die einen Teil der
Raupenkettenabstützung darstellt, an einer Stelle angeordnet, die relativ weit von
einer Kämmstelle entfernt ist, wo die Raupenkette mit dem
Antriebszahnrad in Eingriff kommt, so daß sie die anhaltenden
Stoßgeräusche, die auftreten, wenn die Raupenkette von dem
Antriebszahnrad für einen kämmenden Eingriff damit aufgenommen wird,
nicht hinreichend unterdrückt.
-
Jetzt werden in bezug auf Fig. 12 die Gründe erklärt, warum
andauernde Stoßgeräusche durch die Raupenkette und das
Antriebszahnrad auf einem lauteren Niveau erzeugt werden, im Fall, daß eine
Gleitplatte einer Raupenantriebsvorrichtungsanordnung an einer
von dem Antriebszahnrad entfernten Stelle angeordnet ist, wie in
der obengenannten JP 50-133635.
-
In Fig. 12 ist mit dem Bezugszeichen 6 ein Antriebszahnrad
bezeichnet, mit dem Bezugszeichen 7 eine obere Rolle und mit 8 eine
Raupenkette. Diese Figur zeigt, wie sich der Eingriffspunkt der
Raupenkette 8 mit dem Antriebszahnrad 6 ändert, sobald die Position
der Raupenkette 8 zwischen dem Antriebszahnrad 6 und der oberen
Rolle 7 wechselt.
-
In diesem Beispiel, wenn eine Raupenkettenabstützung an einer
Stelle angeordnet ist, die von der Drehachse E des Antriebszahnrads
6 um die Entfernung F 1 beabstandet angeordnet ist, sind die
Raupenkette 8 und das Antriebszahnrad 6 von der Stelle H1 bis zu der
Stelle H1' miteinander in Eingriff. Jedoch stellt man fest, daß die
anfängliche Eingriffsstelle H1 um einen Versatz K1 von der
tangentialen Linie J, die das Antriebszahnrad 6 und die obere Rolle miteinander
verbindet, hin zu einer niedrigeren Stelle abweicht. Weiter, im
Fall eine Raupenkettenabstützung an der Stelle G2 angeordnet ist,
die von der Drehachse E um einen Abstand F2 beabstandet ist, sind
die Raupenkette 8 und das Antriebszahnrad 6 von der Stelle H2 bis
zu der Stelle H2' miteinander in Eingriff. In diesem Fall weicht die
Eingriffsposition H2 von der tangentialen Linie J nach unten um
einen Versatz K2 ab. Des weiteren, im Fall ein Raupenkettenhalter an
einer Stelle G3 angeordnet ist, die von der Drehachse E um die
Entfernung F3 beabstandet ist, sind die Raupenkette 8 und das
Antriebszahnrad 6 von der Stelle H3 bis zu der Stelle H3' miteinander
in Eingriff. In diesem Fall weicht die Eingriffsstelle H3 von der
tangentialen Linie J um den Versatz K3 nach unten ab.
-
Auf diese Weise wird der Versatz K der Eingriffsstelle H der
Raupenkette 8 und des Antriebszahnrads 6 von der tangentialen Linie J mit
der ansteigenden Entfernung des Punktes G der
Raupenkettenabstützung von dem Antriebszahnrad 6 immer größer. Je größer der
Versatz K ist, um so größer wird die Energie, die das
Antriebszahnrad 6 benötigt, um die Raupenkette 8 zum Zeitpunkt des Eingriffs
mit ihm hochzuschleudern. Die lauteren anhaltenden
Stoßgeräusche werden nämlich durch das sich im Eingriff befinden der
Raupenkette 8 und des Antriebszahnrads 6 erzeugt.
-
Demzufolge ist es wünschenswert, die Raupenkettenabstützung so
nah wie möglich an das Antriebszahnrad anzuordnen, und derart,
daß die Raupenkette 8 von dem Antriebszahnrad 6 in einer
tangentialen Richtung aufgenommen wird. Nichtsdestoweniger ist die oben
beschriebene Raupenkettenabstützung aus dem Stand der Technik
an einer von dem Antriebszahnrad entfernten Stelle angeordnet, und
nicht in der Lage, die anhaltenden Stoßgeräusche, die auftreten,
wenn die Raupenkette dauernd mit dem Antriebszahnrad in Eingriff
ist, in einem zufriedenstellenden Maß zu unterdrücken.
-
Angesichts der dem Stand der Technik wie oben erörterten
anhaftenden Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Raupenantriebsvorrichtung zu schaffen, die andauernde Schlag-
oder Stoßgeräusche sicher unterdrückt, die von einer Raupenkette
erzeugt werden, die von einem Antriebszahnrad in einer vieleckig
gekrümmten Form aufgenommen wird, und die einfach im Aufbau
ist.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist, um die obengenannte
Aufgabe zu lösen, eine Raupenantriebsvorrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 vorgesehen, die zur Anwendung in einem
Fahrzeuggrundträger geeignet ist.
-
In der erfindungsgemäßen Anordnung wird die Raupenkette, die
angetrieben wird, um zwischen und um das Antriebszahnrad und das
Umlenkrad umzulaufen, in Gleitberührung mit der
Raupenkettengleichtfläche des Raupenkettensupportklotzes gehalten, der an dem
ersten Träger auf der Seite des Antriebszahnrads vorgesehen ist,
sowie die Raupenkette von dem Antriebszahnrad aufgenommen
wird. Zu diesem Zeitpunkt bewirkt der Raupenkettensupportklotz
ein Führen der Raupenkette, so daß sie das Antriebszahnrad aus
einer tangentialen Richtung in bezug zu dem Letztgenannten trifft,
und unterdrückt dadurch vertikale Bewegungen, die auf die Raupenkette
einwirken würden, sobald sie von dem Antriebszahnrad in
einer vieleckig gekrümmten Form aufgenommen wird, und
unterdrückt andauernde Schlag- oder Stoßgeräusche, die durch einen
andauernden Eingriff der Raupenkette und des Antriebszahnrads
erzeugt werden.
-
Des weiteren wird es möglich, die Raupenkette in Gleitberührung
mit der Raupenkettengleitfläche auf dem Supportklotz zu halten und
die Raupenkette in einer tangentialen Richtung in bezug auf das
Antriebszahnrad bis zu einem Punkt zu führen, wo die Raupenkette
von dem Antriebszahnrad aufgenommen wird.
-
Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung wird
der erste Träger auf der Seite des Antriebszahnrads durch eine
Montageplatte zum Montieren eines Antriebsmechanismus des
Antriebszahnrads und einer Verstärkungsplatte gebildet, die um eine
äußere Umgebung der Montageplatte herum zur Verstärkung
angeordnet ist, und der Raupenkettensupportklotz ist sicher an einer
Stelle oben auf der Verstärkungsplatte des ersten Trägers befestigt.
-
Mit den eben beschriebenen Anordnungen kann der
Raupenkettensupportklotz in der Nähe des Antriebszahnrads angeordnet werden,
um die Raupenkette in einer tangentialen Richtung durch einen
Gleitkontakt mit der Raupenkettengleitfläche des Supportklotzes bis
zu einem Punkt unmittelbar stromauf einer anfänglichen
Eingriffsstelle zu führen, wo die Raupenkette von dem Antriebszahnrad
aufgenommen wird.
-
Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung wird
der Raupenkettensupportklotz gebildet durch einen Grundklotz, der
sicher auf dem ersten Träger auf der Seite des Antriebszahnrads
befestigt ist, und durch einen Gleitklotz in Form eines einzelnen
starren Klotzes, der lösbar an dem Grundklotz mit geeigneten
Befestigungsmitteln befestigt ist und der eine Raupenkettengleitfläche
zum Gleitkontakt mit der Raupenkette aufweist.
-
Mit den eben beschriebenen Anordnungen kann der
Raupenkettensupportklotz in seinem Aufbau vereinfacht und einfach gehandhabt
werden, z. B. beim Ersetzen eines verschlissenen Gleitklotzes.
Zusätzlich ermöglicht es die Verwendung des Gleitklotzes in Form
eines einzelnen starren Klotzes, den Raupenkettensupportklotz als ein
Ganzes zu verkleinern und denselben in der Nähe des
Antriebszahnrads anzuordnen.
-
Weiter ist gemäß der vorliegenden Erfindung eine Zahnradseite des
Raupenkettensupportklotzes in einem Abstand von 0,25- bis 1-mal
dem Lochabstand der Raupenkettenglieder von einer geraden Linie
angeordnet, die durch die Mittelachse des Antriebszahnrads verläuft
und senkrecht zur Bewegungsrichtung der Raupenkette
ausgerichtet ist, die tangential von dem Antriebszahnrad aufgenommen wird.
-
Mit den eben beschriebenen Anordnungen kann der
Raupenkettensupportklotz, der an einer Stelle äußerst nahe des Antriebszahnrads
angeordnet ist, die Raupenkette beinahe bis zu einem Punkt führen,
wo die Raupenkette auf das Antriebszahnrad aufgenommen wird,
und dadurch vertikale Bewegungen sicher unterdrücken, die
ansonsten an der Raupenkette auftreten würden, sowie sie von dem
Antriebszahnrad in einer vieleckig gekrümmten Form aufgenommen
wird.
-
Des weiteren ist der Raupenkettensupportklotz erfindungsgemäß
auf dem ersten Träger auf der Seite des Antriebszahnrads und an
einer Stelle in der Nähe des Antriebszahnrads angeordnet, wobei der
Raupenkettensupportklotz einen Klotz mit einer
Raupenkettengleitfläche aufweist, die vertikale Bewegungen der entsprechenden
Glieder der Raupenkette aufnimmt, während er die Raupenkettenglieder
gleichmäßig daran entlangführt.
-
Mit den eben beschriebenen Anordnungen kann die Raupenkette in
ihren vertikalen Bewegungen durch ihre Anlage an die
Raupenkettengleitfläche des Supportklotzes aufgenommen werden und dabei
gleichmäßig dem Antriebszahnrad zugeführt werden. Folglich wird
es möglich, die vertikalen Bewegungen zu unterdrücken, die an der
Raupenkette auftreten würden, sobald sie von dem Antriebszahnrad
in einer vieleckig gekrümmten Form aufgenommen wird, und die
andauernden Stoßgeräusche zu verringern, die durch den
andauernden Eingriff von der Raupenkette und dem Antriebszahnrad
erzeugt werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
-
In der beigefügten Zeichnung zeigt:
-
Fig. 1 eine schematische Außenansicht eines Grundträgers, der eine
erfindungsgemäße Raupenantriebsvorrichtung enthält;
-
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht eines Trägers auf der Seite des
Antriebszahnrads in demontiertem Zustand und einen
Raupenkettensupportklotz aus Fig. 1;
-
Fig. 3 eine vergrößerte Teilansicht des Trägers auf der Seite des
Antriebszahnrads und den Raupenkettensupportklotz mit einem
Antriebsmechanismus, der durch eine strich-zweipunktierte Linie
dargestellt ist;
-
Fig. 4 eine Draufsicht entlang der Linie IV-IV aus Fig. 3;
-
Fig. 5 eine vergrößerte Teilansicht des Antriebsmechanismus
einschließlich des Trägers auf der Seite des Antriebszahnrads und den
Raupenkettensupportklotz aus Fig. 1;
-
Fig. 6 einen schematischen Schnitt entlang der Linie VI-VI aus
Fig. 5;
-
Fig. 7 eine vergrößerte Teilansicht des Raupenkettensupportklotzes
und dem zugeordnete Komponenten aus Fig. 5;
-
Fig. 8 eine erklärende schematische Darstellung, wie Glieder der
Raupenkette aus Fig. 7 nacheinander von dem Antriebszahnrad
aufgenommen werden;
-
Fig. 9 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 8, zeigt aber eine
Veränderung gemäß der Erfindung;
-
Fig. 10 eine erklärende schematische Darstellung eines
Hub-Phänomens, das an der Raupenkette auftritt, wenn ein Ende eines
Gleitklotzes auf der Seite des Antriebszahnrads an einer geraden Linie
angeordnet ist, die senkrecht zu der Bewegungsrichtung einer sich
auf das Antriebszahnrad zu bewegenden Raupenkette ausgerichtet
ist;
-
Fig. 11 eine erklärende schematische Darstellung, wie Glieder einer
Raupenkette an einer Raupenantriebsvorrichtung aus dem Stand
der Technik nacheinander von einem Antriebszahnrad
aufgenommen werden; und
-
Fig. 12 eine erklärende schematische Darstellung von Beziehungen
zwischen einer Stelle eines Raupenkettenabstützungselements und
einer Stelle des Eingriffs zwischen einer Raupenkette und einem
Antriebszahnrad in einer Raupenantriebsvorrichtung aus dem Stand
der Technik.
DIE BESTE ART, DIE ERFINDUNG AUSZUFÜHREN
-
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung genauer anhand von
bevorzugten Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Fig. 1 bis 10 der
beigefügten Zeichnung beschrieben.
-
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 11 ein Grundträger eines
hydraulischen Löffelbaggers gekennzeichnet und mit der 12 ein
Fahrzeugrahmen des Grundträgers 11. Der Fahrzeugrahmen 12 enthält
einen Zentralrahmen 13 und ein Paar längliche Seitenrahmen 14 (in
den Zeichnungen ist nur einer davon gezeigt), die an
gegenüberliegenden Seiten des Zentralrahmens 13 angeordnet sind.
-
An dem vorderen und hinteren Ende eines jeden Seitenrahmens 14
sind ein erster Träger 15 bzw. ein zweiter Träger 16 für das
Antriebszahnrad bzw. das Umlenkrad vorgesehen.
-
In dem in den Fig. 2 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der
erste Träger 15 sicher mit einer Endverbindungsplatte 17 verschweißt,
die wiederum sicher an einem Ende des Seitenrahmens 14 befestigt
ist.
-
Der erste Träger 15 besteht aus einer dicken Montageplatte 18, die
rund um eine Bohrung 18A mit großem Durchmesser mit einer
großen Anzahl Schraubenlöcher 18B versehen ist, um, wie später
beschrieben wird, einen Antriebsmotor 23 zu montieren, aus einer
oberen Verstärkungsplatte 19, die eine obere äußere Umgebung der
Montageplatte 18 abdeckt, aus einer unteren Verstärkungsplatte 20,
die eine untere äußere Umgebung der Montageplatte 18 abdeckt,
und aus einer halbrundbogenförmigen Endverstärkungsplatte 21,
die an der äußeren Umgebungsseite der Montageplatte 18 sicher
befestigt ist.
-
Mit dem Bezugszeichen 22 ist ein Antriebsmechanismus bezeichnet,
der an dem ersten Träger 15 angebracht ist, wobei der
Antriebsmechanismus 22 einen Antriebsmotor 23 enthält, ein Reduzierstück
zum übertragen der Drehbewegung des Antriebsmotors 22 in einer
verringerten Geschwindigkeit, und ein an die Ausgangswelle des
Reduzierstücks 24 montiertes Antriebszahnrad 25. Da das Antriebszahnrad
25 von dem Antriebsmotor 23 über das
Geschwindigkeitsreduzierstück 24 in Drehbewegung versetzt wird, läuft eine
Raupenkette 29 zwischen dem Antriebszahnrad 25 und einem Umlenkrad
26, das später beschrieben werden wird, um.
-
Mit dem Bezugszeichen 26 ist das eben genannte Umlenkrad
bezeichnet, das an dem zweiten Träger 16 angebracht ist und
andauernd in Richtung weg von dem Antriebsrad 25 durch einen
innerhalb des Seitenrahmens 14 vorgesehenen
Raupenkettenspannungseinstellmechanismus (nicht dargestellt) vorgespannt ist und
dadurch die Raupenkette 29 geeignet unter Spannung hält, die um
das Antriebszahnrad 25 und das Umlenkrad 26 herum verläuft.
-
Mit dem Bezugszeichen 27 sind ein paar obere Rollen bezeichnet,
die an der oberen Seite des Seitenrahmens 14 drehbar angeordnet
sind, um die Raupenkette 29 von unten abzustützen und die
Raupenkette 29 vor einer Berührung mit dem Seitenrahmen 14 zu
bewahren. Mit dem Bezugszeichen 28 sind eine Vielzahl von unteren
Rollen bezeichnet, die in einer Reihe auf der unteren Seite des
Seitenrahmens 14 vorgesehen sind, um den Seitenrahmen 14
gegenüber der Raupenkette 29 zwischen dem Antriebszahnrad 25 und
dem Umlenkrad 26 abzustützen.
-
Mit dem Bezugszeichen 29 ist die Raupenkette bezeichnet, die um
das Antriebszahnrad 25, das Umlenkrad 26, die oberen Rollen 27
und die unteren Rollen 28 gewickelt ist. Wie teilweise in den Fig. 5
und 6 gezeigt, besteht die Raupenkette 29 aus einer großen Anzahl
von Gliedern 30, die nacheinander mit Verbindungsstiften 31 zu
einer endlosen Form verbunden sind. Jeder Verbindungsstift 31 ist in
eine zylindrische Buchse 32 eingepaßt, die an ihrem Umfang mit
dem Antriebszahnrad 25 in Eingriff ist, und ist fest mit einer
Stegplatte 33 versehen.
-
Mit dem Bezugszeichen 34 ist ein Raupenkettensupportklotz
bezeichnet, der an einer Stelle in der Nähe des Antriebszahnrads auf
dem ersten Träger 15 vorgesehen ist. Der Raupenkettensupportklotz
34 besteht im Grunde aus einem Grundklotz 35 und einem
Gleitklotz 36, wie später beschrieben wird.
-
Der Grundklotz 35 ist durch Schweißen oder andere geeignete
Maßnahmen sicher auf der oberen Seite der oberen Verstärkungsplatte
19 befestigt, die einen Teil des ersten Trägers 15 bildet, und ist in
Form eines rechteckigen Stahlklotzes mit drei Öffnungen 35A in
Längsrichtung ausgebildet.
-
Der Gleitklotz 36 ist sicher mit dem Grundklotz 35 verbunden und
ist im wesentlichen als trapezförmiger Stahlklotz mit drei
Schraubenlöchern 36A in der Längsrichtung im selben Lochabstand wie die
Öffnungen 35A im Grundklotz 35 ausgebildet. Der Gleitklotz 36 ist
durch Schrauben 37 fest mit dem Grundklotz 35 verbunden, die in
die Schraubenlöcher 36A des Gleitblocks durch die Öffnungen 35A
des Grundklotzes 35 geschraubt sind.
-
Oben an dem Gleitklotz 36 ist eine Raupenkettengleitfläche 36B
vorgesehen, die vertikale Bewegungen der entsprechenden Glieder 30
der Raupenkette 29 durch einen Gleitkontakt mit der unteren
Oberfläche der Glieder 30 aufnimmt oder abfängt. Wie in Fig. 7 gezeigt,
ist die Raupenkettengleitfläche 36B im wesentlichen parallel mit einer
Linie L ausgebildet, die tangential zu dem Teilkreis P des
Antriebszahnrads 25 ausgerichtet ist, d. h. sie ist in derselben Richtung
ausgebildet wie die Raupenkette 29, die tangential von dem
Antriebszahnrad 25 aufgenommen wird.
-
Dementsprechend werden die unteren Oberflächen der
entsprechenden Glieder 30 der Raupenkette 29 in andauerndem
Gleitkontakt mit der Raupenkettengleitfläche 36B des Gleitblocks 36
gehalten, um die Raupenkette 29 in der tangentialen Richtung auf die
Eingriffsstelle zu halten, wo sie von dem Antriebszahnrad 25
aufgenommen wird, um dadurch die andauernden Stoßgeräusche zu
unterdrücken, die durch die Glieder der Raupenkette 29, die in Eingriff
mit dem Antriebszahnrad 25 kommen, erzeugt würden.
-
Für eine weitere Untersuchung wird Bezug genommen auf die
Abbildung in Fig. 7, in der das Bezugszeichen M eine Verlängerungslinie
der Bewegungsrichtung der Raupenkette 29 bezeichnet, die von dem
Antriebszahnrad 25 tangential entlang der Linie L aufgenommen
wird, das Bezugszeichen N eine gerade Linie bezeichnet, die
senkrecht die Verlängerungslinie M schneidet und gleichzeitig durch die
Mittelachse des Antriebszahnrads 25 verläuft, das Bezugszeichen Q
einen Abstand zwischen der geraden Linie N und einem
(zahnradseitigen) Ende 36C des Gleitblocks 36 bezeichnet, der an der Seite
des Antriebszahnrads 25 angeordnet ist, und das Bezugszeichen R
der Lochabstand der Glieder 30 der Raupenkette 29 bezeichnet. In
diesem Fall ist der Abstand Q auf einen Wert von 0,5 mal dem
Lochabstand R der Glieder 30 eingestellt (Q = 0,5R). Weiter bis zu
einem Punkt unmittelbar stromauf einer anfänglichen Eingriffsstelle
der Glieder 30 der Raupenkette 29 mit dem Antriebszahnrad 25 fällt
die Verlängerungslinie M mit der tangentialen Linie L auf dem
Teilkreis P des Antriebszahnrads 25 zusammen.
-
Wie in dieser Figur gezeigt, wird die Raupenkettengleitfläche 36B
des Gleitblocks 36 in Gleitkontakt mit den unteren Oberflächen der
Raupenkette 29 gehalten, und dadurch wird die Raupenkette 29 in
einer tangentialen Richtung bis zu einem Punkt unmittelbar
stromauf einer anfänglichen Eingriffsstelle der Raupenkette 29 mit dem
Antriebszahnrad 25 geführt.
-
In diesem Ausführungsbeispiel mit den oben beschriebenen
Anordnungen ist die Raupenkette 29 um das Antriebszahnrad 25, das
Umlenkrad 26, die oberen Rollen 27 und die unteren Rollen 28
gewickelt, und durch einen
Raupenkettenspannungseinstellmechanismus (nicht gezeigt), der zwischen dem Umlenkrad und dem
Seitenrahmen 14 vorgesehen ist, in einem geeigneten
Spannungszustand gehalten. In diesem Zustand kommen die Zähne des
Antriebszahnrads 25 durch ein in Drehung versetztes Antriebszahnrad 25
nacheinander in Eingriff mit den Buchsen 32 der Raupenkette 29
und treiben die Letztgenannte an, so daß sie umläuft um den
Grundträger 11 des Fahrzeugs in Vorwärtsbewegung zu versetzen
(in Rückwärts-Richtung).
-
Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Raupenkettengleitfläche 36B
des Gleitklotzes 36, der auf der oberen Verstärkungsplatte 19 des
ersten Träges 15 angebracht ist, in dauerndem Gleiteingriff mit den
unteren Flächen der entsprechenden Raupenkettenglieder 30, um
die vertikalen Bewegungen der Glieder 30 abzustützen. Während die
entsprechenden Glieder 30 zwischen den Zeitpunkten T 1 bis T5, wie
in Fig. 8 gezeigt, schrittweise von dem Antriebszahnrad 25
aufgenommen werden, zeichnet folglich jede Buchse 32 eine durch den
Pfeil S dargestellte gleichmäßige Ortskurve der Bewegung derart,
daß eine Linie, die durch die Mittelpunkte der entsprechenden
Buchsen 32 geht, auf der tangentialen Linie L in bezug auf den
Teilkreis P des Antriebszahrads 25 gehalten ist.
-
Somit bewirkt der Gleitklotz 36 ein Führen der entsprechenden
Glieder 30 der Raupenkette 29 derart, daß die Glieder 30 von dem
Antriebszahnrad 25 dauernd in einer tangentialen Richtung
aufgenommen werden. Folglich unterdrückt der Gleitklotz 36 vertikale
Bewegungen, die an der Raupenkette 29 auftreten würden, sobald
sie von dem Antriebszahnrad 25 in einer vieleckig gekrümmten
Form aufgenommen wird, und verringert dadurch wirksam das
Niveau andauernder Stoßgeräusche, die von der sich mit dem
Antriebszahnrad 25 in Eingriff befindlichen Raupenkette 29 erzeugt
werden.
-
Im übrigen kann der Aufbau im Vergleich mit den Gegenstücken
aus dem Stand der Technik, bei denen Rollen verwendet werden,
dadurch vereinfacht werden, weil der Raupenkettenhalteklotz 34
aus dem Grundklotz 35 besteht, der sicher auf der oberen
Verstärkungsplatte 19 an dem ersten Träger 15 befestigt ist und der
Gleitklotz 36 als einzelner starrer Klotz ausgebildet ist, der fest an dem
Grundklotz durch Schrauben 37 befestigt ist. Folglich wird es
möglich, nicht nur eine bedeutende Kostenverringerung dank der
Verringerung der Anzahl der Bestandteile zu erreichen, sondern auch
den Austausch des Gleitklotzes 36 zu erleichtern, wenn dieser nach
einer längeren Zeitdauer verschlissen ist.
-
Weiter kann der Raupenkettenhalteklotz 34 dank der Verwendung
des Gleitklotzes 36, der aus einem einzelnen starren Klotz besteht,
als Ganzes in einer weit geringeren Größe vorgesehen werden, als im
Vergleich zu Haltern, die Rollen verwenden. Folglich wird es möglich,
den Gleitklotz 36 extrem in der Nähe des Antriebszahnrads 25
anzuordnen, um die entsprechenden Glieder 30 der Raupenkette 29
bis zu einem Punkt unmittelbar stromauf einer Stelle, an der die
Raupenkette 29 von dem Antriebszahnrad 25 aufgenommen wird, in
Gleitkontakt mit der Raupenkettengleitfläche 36B zu halten.
Zusätzlich kann die Raupenkette 29 aus einer tangentialen Richtung dem
Antriebszahnrad 25 sicher zugeführt und in Eingriff mit diesem
gebracht werden, um noch wirksamer die andauernden Stoßgeräusche
zu verringern, die zum Zeitpunkt des Eingriffs der Buchsen 32 der
Raupenkette 29 mit dem Antriebszahnrad 25 auf einem lauteren
Niveau erzeugt würden.
-
Bezugnehmend auf Fig. 9 ist eine Abwandlung der vorliegenden
Erfindung gezeigt, in der der Abstand Q des zahnradseitigen Endes
36C' des Gleitblocks 36' von der geraden Linie N auf einen Wert
gesetzt ist; der dem Lochabstand R der Raupenkettenglieder 30
entspricht (Q = R).
-
Sogar in dieser Abwandlung mit den eben beschriebenen
Anordnungen wird die Raupenkettengleitfläche 36B' des Gleitblocks 36'
andauernd in Gleitkontakt mit den unteren Oberflächen der
entsprechenden Glieder 30 gehalten, um die Raupenkette 29 von unten
abzustützen, während die Raupenkette 29 zum Umlaufen angetrieben
wird. Deswegen zeichnet, wie in Fig. 9 gezeigt, jede Buchse 32 eine
gleichmäßige Ortskurve der Bewegung wie durch den Pfeil 5
dargestellt, wenn die entsprechenden Glieder 30 schrittweise von dem
Zeitpunkt T1 bis T5 von dem Antriebszahnrad 25 aufgenommen
werden, derart, daß eine Linie durch die Mittelpunkte der
entsprechenden Buchsen 32 auf der Linie L gehalten wird, die tangential zu
dem Teilkreis P des Antriebszahnrads 25 ausgerichtet ist.
-
Somit wird die Raupenkette 29 unter der Führung des
Raupenkettensupportklotzes 34 dem Antriebszahnrad 25 aus einer im
wesentlichen tangentialen Richtung zugeführt und damit in Eingriff
gebracht. Folglich bewirkt der Raupenkettensupportklotz 34 ein
Unterdrücken der vertikalen Bewegungen der Raupenkette 29, die
auftreten würden, wenn die Raupenkette 29 von dem
Antriebszahnrad 25 in einer vieleckig gekrümmten Form aufgenommen wird, und
verringert dabei erheblich die andauernden Stoßgeräusche, die von
einem Eingriff der entsprechenden Buchsen 32 der Raupenkette 29
mit dem Antriebszahnrad 25 herrühren.
-
Im Hinblick darauf zeigt Fig. 10 zum Zwecke des Vergleichs ein
Beispiel, das einen Gleitklotz 41 mit einer Raupenkettengleitfläche 41A
verwendet, die in ihrer Längsrichtung bis zu einer Stelle verlängert
ist, an der der Abstand Q zwischen dem zahnradseitigen Ende 41B
und der geraden Linie N gleich Null ist (Q = 0). In diesem Fall tritt
jedoch aus den Gründen, die weiter unten mit Bezug auf Fig. 10
erklärt werden, an dem von dem Antriebszahnrad 25 aufgenommenen
Raupenkettenabschnitt ein Hub-Phänomen auf.
-
Im Fall der Fig. 10 ist der Gleitklotz 41 an einer Stelle angeordnet,
an der der Abstand Q zwischen dem zahnradseitigen Ende 41B des
Gleitklotzes 41 und der obengenannten geraden Linie N gleich Null
ist (Q = 0).
-
In diesem Beispiel werden die Glieder 30, die sich in Gleitkontakt
mit der Raupenkettengleitfläche 41A des Gleitblocks bewegen, von
dem Antriebszahnrad 25 schrittweise vom Zeitpunkt T1 bis T5
aufgenommen. Zum Zeitpunkt T4 ist die untere Oberfläche eines jeden
Glieds 30 mit dem zahnradseitigen Ende 41 B des Gleitklotzes 41 in
Punktberührung gebracht, und schwankt deswegen instabil um den
Berührungspunkt an dem zahnradseitigen Ende 41 B und erzeugt
deswegen ein Hub-Phänomen (Aufschwimm-Phänomen) an der
Buchse 32 zum nachfolgenden Zeitpunkt T5. Zu diesem Zeitpunkt,
zu dem das Glied 30 von dem Antriebszahnrad 25 aufgenommen
wird, zeichnet die Buchse 32 eine Bewegungsortskurve wie von der
Kurve S' dargestellt. Folglich werden die Buchsen 32, während die
Raupenkette 29 von dem Antriebszahnrad 25 aufgenommen wird,
dazu veranlaßt, sich auf und abzubewegen und lautere andauernde
Stoßgeräusche zu erzeugen, wenn sie mit dem Antriebszahnrad 25
in Eingriff sind.
-
Zusätzlich ist es ein weiteres Problem, daß die Punktberührung an
dem zahnradseitigen Ende 41B mit den unteren Oberflächen der
Glieder 30 den Verschleiß des Gleitklotzes 41 in einem erheblichen
Maß beschleunigt.
-
Auf Grundlage dieser Beobachtungen führten die Erfinder eine
Studie über das Verhalten der Raupenkette im Verhältnis zu dem
Abstand Q zwischen dem zahnradseitigen Ende 36C des Gleitklotzes
36 und der geraden Linie N durch, indem sie die Stellung des Gleitklotzes
36 in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung einstellten.
Schließlich hat sich bestätigt, daß das Hub-Phänomen der Buchsen
32 an den Zahnoberflächen des Antriebszahnrads 25 auf ein in der
Praxis tolerierbares Niveau unterdrückt werden kann, wenn der
Abstand Q auf einen Wert gesetzt wird, der 0,25ma1 dem
Lochabstand R der Raupenkettenglieder 30 entspricht (Q = 0,25R).
-
Ausgehend von diesen Ergebnissen hat es sich gezeigt, daß die
anhaltenden Stoßgeräusche, wie sie durch ein nacheinander in
Eingriffkommen der Buchsen 32 mit dem Antriebszahnrad 25 erzeugt
werden, durch ein Einstellen des Abstandes Q des Gleitklotzes 36 in
einem Bereich von 0,25- bis 1-mal dem Lochabstand R der
Raupenkettenglieder 30 (Q = 0,25 - 1,0R) auf ein bestimmtes Maß reduziert
werden können, wobei das obengenannte Hub-Phänomen der
Raupenkette 29 an dem Antriebszahnrad 25 verhindert wird.
-
Wie oben ausgeführt, wird die Raupenkette 29 erfindungsgemäß
durch den Raupenkettensupportklotz 34 geführt, um sich dem
Antriebszahnrad 25 zu nähern und mit diesem in Eingriff zu kommen,
wobei der Raupenkettensupportklotz 34 auf der oberen
Verstärkungsplatte 19 des ersten Trägers 15 an der Seite des
Antriebszahnrads angebracht ist und so angeordnet ist, daß die
Raupenkettengleitfläche 36B des Gleitklotzes 36 andauernd in Gleitkontakt mit
den unteren Oberflächen der entsprechenden Raupenkettenglieder
30 gehalten ist. Folglich wird es möglich, die vertikalen Bewegungen
zu unterdrücken, die an der Raupenkette 29 auftreten würden,
sobald sie von dem Antriebszahnrad 25 in einer vieleckig gekrümmten
Form aufgenommen wird, um die andauernden Stoßgeräusche
wirksam zu verringern, die ansonsten auf einem lauteren Niveau durch
das Eingreifen der Buchsen 32 der Raupenkette 29 in das
Antriebszahnrad 25 erzeugt werden würden.
-
In diesem Beispiel besteht der Raupenkettensupportklotz 34 einfach
aus dem Grundklotz 35, der sicher auf der oberen
Verstärkungsplatte 19 an dem ersten Träger 15 auf der Seite des Antriebszahnrads
25 befestigt ist, und dem Gleitklotz 36, der lösbar auf dem
Grundklotz 35 durch Schrauben 37 befestigt ist, so daß er erheblich im
Aufbau vereinfacht ist im Vergleich mit beispielsweise den
Gegenstücken aus dem Stand der Technik, die zum Führen der
Raupenkette Rollen verwenden.
-
Folglich spiegelt sich die Verringerung der Anzahl der Komponenten
des Raupenkettensupportklotzes in einer erheblichen Verringerung
der Produktionskosten der Raupenantriebsvorrichtung als ein
Ganzes wider. Im übrigen kann der Raupenkettensupportklotz, wenn er
verschlissen ist, einfach durch Auswechseln des Gleitklotzes 36
ersetzt werden, der aus einem einzelnen starren Klotz besteht.
-
Darüber hinaus kann der Gleitklotz 36 durch ein Einstellen des
Abstandes Q des Gleitklotzes 36 im Bereich von 0,25- bis 1-mal dem
Lochabstand R der Raupenkettenglieder 30 an einer Stelle in der
Nähe des Antriebszahnrads 25 angeordnet werden. Deswegen
können die entsprechenden Glieder 30 der Raupenkette 29 bis zu einem
Punkt unmittelbar stromauf des Antriebszahnrads 25 in
Gleitkontakt mit der Raupenkettengleitfläche 36B des Gleitklotzes 36
gehalten werden. Dementsprechend kann dieses Ausführungsbeispiel die
andauernden Stoßgeräusche, wie sie von den entsprechenden
Buchsen 32 der Raupenkette 29 durch ein Stoßen gegen das
Antriebszahnrad
25 zum Zeitpunkt des damit in Eingrifftretens erzeugt
werden umso wirksamer unterdrückt werden, wobei das
obengenannte Hub-Phänomen der Raupenkette 29 an dem
Antriebszahnrad 25 unterdrückt wird.
-
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde die
vorliegende Erfindung anhand einer Raupenantriebsvorrichtung gezeigt,
die als Grundträger eines Löffelbaggers oder dergleichen verwendet
werden kann. Jedoch ist zu verstehen, daß die Erfindung auch an
Grundträgern von hydraulischen Kränen oder anderen
Raupenkettenantriebsvorrichtungen ähnlich angewendet werden kann.
INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
-
Wie von der vorhergehenden detaillierten Beschreibung klar wird, ist
der erfindungsgemäße Raupenkettensupportklotz auf dem ersten
Träger an der Seite des Antriebszahnrads angeordnet und besteht
aus einem einzelnen Klotz mit einer Raupenkettengleitfläche, die in
Gleitkontakt mit der Raupenkette gehalten wird und dadurch die
Raupenkette in einer im wesentlichen tangentialen Richtung auf das
Antriebszahnrad zuführt, wenn die Glieder der umlaufenden
Raupenkette auf das Antriebszahnrad zu bewegt und von diesem
nacheinander aufgenommen werden. Folglich kann die Raupenkette
derart geführt werden, daß deren vertikale Bewegungen unterdrückt
werden, die auftreten würden, wenn die Raupenkette von dem
Antriebszahnrad in einer vieleckig gekrümmten Form aufgenommen
wird und verringert dadurch die andauernden Stoßgeräusche, die
durch einen Eingriff der Raupenkette mit dem Antriebszahnrad
erzeugt werden.
-
Zusätzlich macht die oben erwähnte Verwendung eines Klotzes mit
einer Raupenkettengleitfläche den Aufbau des
Raupenkettensupportklotzes sehr einfach im Vergleich mit beispielsweise einer
Raupenkettenabstützung, die eine Anzahl von Rollen verwendet, und
erlaubt dadurch eine Verringerung der Produktionskosten der
Raupenantriebsvorrichtung als ein Ganzes, um die Arbeitseffektivität
beim Montieren oder Austauschen eines Raupenkettenklotzes zu
verbessern.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Raupenkettengleitfläche
des Raupenkettensupportklotzes im wesentlichen parallel mit einer
tangentialen Richtung ausgebildet, in der die Raupenkette von dem
Antriebszahnrad aufgenommen wird und mit diesem in Eingriff ist,
so daß die Raupenkette konstant in der tangentialen Richtung
geführt werden kann, bis sie von dem Antriebszahnrad aufgenommen
wird.
-
Weiter ist erfindungsgemäß der erste Träger auf der Seite des
Antriebszahnrads durch eine Montageplatte für einen
Zahnradantriebsmechanismus und eine Verstärkungsplatte für die
Montageplatte gebildet, und der Raupenkettensupportklotz ist sicher auf der
Oberseite der Verstärkungsplatte an einer Stelle in der Nähe des
Antriebszahnrads befestigt. Dementsprechend kann die
Raupenkette durch einen Gleitkontakt mit der Raupenkettengleitfläche an dem
Supportklotz bis zu einer Stelle unmittelbar stromauf eines
anfänglichen Eingriffspunkts geführt werden, an dem die Raupenkette auf
das Antriebszahnrad zu einem Eingriff mit dem demselben auftrifft
und es dadurch ermöglicht, die andauernden Stoßgeräusche, wie sie
von der Raupenkette, die andauernd von dem Antriebszahnrad
aufgenommen wird, erzeugt werden, umso wirksamer zu verringern.
-
Des weiteren besteht der Raupenkettensupportklotz
erfindungsgemäß aus einem Grundklotz, der sicher auf dem ersten Träger auf
der Seite des Antriebszahnrads befestigt ist, und aus einem
Gleitklotz, der aus einem einzelnen starren Klotz besteht, der lösbar an
dem Grundklotz befestigt ist, so daß der Raupenkettensupportklotz
als ein Ganzes auf ein beträchtliches Maß verkleinert werden kann,
im Vergleich mit beispielsweise den Raupenkettenstützaufbauten,
die Rollen oder dergleichen verwenden. Deswegen kann der
Gleitklotz äußerst nahe an dem Antriebszahnrad angeordnet werden, um
die Raupenkette in einer tangentialen Richtung durch den Gleitklotz
bis zu einem Punkt zu führen, an dem die Raupenkette unmittelbar
auf das Antriebszahnrad aufgenommen wird. Zusätzlich erlauben
die oben beschriebenen Anordnungen, einen verschlissenen
Gleitklotz leicht auf eine vereinfachte Weise zu ersetzen.
-
Weiter ist ein zahnradseitiges Ende des Raupenkettensupportklotzes
mit einem Abstand im Bereich von 0,25- bis 1-mal dem Lochabstand
der Raupenkettenglieder von einer geraden Linie angeordnet, die
durch die Drehachse des Antriebszahnrads gezogen ist und
senkrecht zu der Richtung der Annäherung der Raupenkette verläuft, die
von dem Antriebszahnrad aufgenommen wird. Folglich wird die
Raupenkette in der tangentialen Richtung bis zu einem Punkt
unmittelbar stromauf einer anfänglichen Eingriffsstelle geführt, an der
sie mit dem Antriebszahnrad in Eingriff steht und von diesem
aufgenommen wird, und dadurch die Stoßgeräusche sicher verringert,
die durch ein andauerndes in Eingriffstehen der Raupenkette mit
dem Antriebszahnrad erzeugt werden, wobei das Hub-Phänomen
wirksam verhindert wird, das ansonsten an der Raupenkette
auftritt, nachdem sie von dem Antriebszahnrad aufgenommen wurde.
-
Des weiteren ist erfindungsgemäß der Raupenkettensupportklotz,
der an dem ersten Träger auf der Seite des und in der Nähe von dem
Antriebszahnrad angeordnet ist, mit einer Raupenkettengleitfläche
ausgestattet, die so angeordnet ist, daß sie vertikale Bewegungen
der entsprechenden Glieder der Raupenkette abfängt und zur
gleichen Zeit die Glieder gleichmäßig dem Antriebszahnrad derart
zuführt, daß die Raupenkettenglieder konstant in einer tangentialen
Richtung gehalten werden, während sie von dem Antriebszahnrad
aufgenommen werden. Dementsprechend wird es möglich, vertikale
Bewegungen zu unterdrücken, die an der Raupenkette in einem
größeren Ausmaß auftreten würden, besonders in dem Fall, wenn
sie von dem Antriebszahnrad in einer vieleckig gekrümmten Form
aufgenommen wird, um dadurch die andauernden Stoßgeräusche zu
verringern, die durch ein in Eingriffstehen der Raupenkette mit dem
Antriebszahnrad erzeugt werden.