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DE2349439A1 - Vorrichtung an schlingflorbobinenwicklern - Google Patents

Vorrichtung an schlingflorbobinenwicklern

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Publication number
DE2349439A1
DE2349439A1 DE19732349439 DE2349439A DE2349439A1 DE 2349439 A1 DE2349439 A1 DE 2349439A1 DE 19732349439 DE19732349439 DE 19732349439 DE 2349439 A DE2349439 A DE 2349439A DE 2349439 A1 DE2349439 A1 DE 2349439A1
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DE
Germany
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guide
roller
rail
roller axis
pile
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Pending
Application number
DE19732349439
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Inventor
Heinrich Schnell
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/26Mechanisms for controlling contact pressure on winding-web package, e.g. for regulating the quantity of air between web layers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/14Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web
    • B65H18/20Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web the web roll being supported on two parallel rollers at least one of which is driven
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/10Handled articles or webs
    • B65H2701/19Specific article or web
    • B65H2701/1922Specific article or web for covering surfaces such as carpets, roads, roofs or walls

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

Heinrich Schnell, Ingenieur, 693 Eber-bach/Neckarc jjedigs'eerg 2©
Vorrichtung an Schlingflorbobinenxvicklern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an SchlingflorboMnenwiekXern sum achsparallelen Kachführen der l?lorleg@walz@ mit gleichbleibendem AnpreMruck im Einlauf des Schlingflors gegen den Bobinsnumfang mit zwei druckmittelbetätigten Schub@lementen? die an den beiden Enden der Vorlegewalze angreifen.
Bei Schlingfiorbobinenwicklern der hier in Frage stehenden Art dient die Florlegewalze dazu, Staufalten in der aufgewickelten Bobine zu vermeiden. Sie kann diese Funktion aber nur dann erfüllen, wenn sie exakt mit gleichbleibendem Anpreßdruck auf den Einlauf des Schlingflors angesetzt ist und zu diesem Zweck muß sie dem beim Aufwickeln zunehmenden Bobinenumfang nachgeführt werden. Dazu dienen Vorrichtungen der eingangs genannten Art.
Beim Kachführen hat die Florlegewalze unter Umständen die Tendenz, sich gegen ihre zur Bobinenachse parallele Lage zu neigen, beispielsweise bedingt durch einen momentan etwas stärkeren von der
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Bobine ausgehenden Gegendruck am einen Ende der Florlegewalze gegenüber dem anderen Ende. Versuche haben ergeben, daß auch sehr geringe Keigungen dieser Art su erheblichen Störungen des Wiekel-Vorganges führen können, insbesondere auch zu Staufaltenbildung.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die Florlegewalze mit möglichst einfachen Mitteln präzise achsparallsl nachgeführt wird, während aie unter der gleichmäßigen Druckmittelbelastung der Schubelemente steht,
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet» daß die Plorlegewalae auf einer drehbar gelagerten verwindungssteifen Florlegewalzenachse drehbar gelagert ist und daß an beiden Enden auf die Florlegewalzenachse je ein Nachfübrzahnrad "verdrehungssicher gesteckt ist, welche iiaebführzahnräder gleich bemessen sind und unter dem Einfluß einer Zwangsführung mit je siner feststehenden Zahnstange beidseitig, mit gleichem Übersetzungsverhältnis gekoppelt sind. Jede Kacbführbewsgung der- Plorlegewalze führt zwangsläufig, bedingt durch die S^hnradkoppalung mit den Zahnstangen zu einer Drehbewegung der Plorlege^alzenachse. wobei der Usfangswinkel der Drehbewegung eine eindeutige Funktion des "betreffenden Wegabsobnittes der Nachführbewegung ist. Da das für beide Enden der Florlegewalaenachse gilt und die Plorlegewalzenachse, da sie verwindungssteif ist, sieh am einen Ende um den gleichen Winkelbetrag drehen muß wie am anderen Ende, muß auch das eine Ende den gleichen Nachführbahnabschnitt entlanglaufen, wie das andere Ende. Selbst wenn an einem Ende durch höhere Druckeinwirkung seitens der Bobine eine stärkere Tendenz besteht, nachzulaufen, kann dieses Ende dem nicht nachgeben» sondern muß sich exakt genauso bewegen wie das andere Ende.
Für eine sichere Punktion kommt es darauf an, daß die Zahnräder mit der Zahnstange immer in der angestrebten Koppelung gehalten werden, was durch die vorgesehene Zwangsführung sichergestellt wird. Eine solche Zwangsführung läßt sich konstruktiv einfach
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gestalten gemäfi einer Weiterbildung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Plorlegewalzenachse beidseitig auf je einem entlang einer vertikalen Schienenführung beweglichen Wagen gelagert ist, auf dem ein Zahngetriebe angeordnet ist, das mit dem auf der glei-. chen Seite gelegenen Nachführzahnrad und der entlang einer Führungsschiene der betreffenden -Schienenführung befestigten zugehörigen Zahnstange kämmt.
Damit die beiden Wagen ihre "Füh rungs funktion fehlerfrei durchführen Können, müssen sie möglichst sicher so geführt werden, daß sie sich nur geradlinig entlang der geraden Schienenführung bewegen können und nicht etwa verkanten können. Das läßt sich sehr einfach bewerkstelligen gemäß einer Weiterbildung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß jeder Wagen durch zwei beidseitig der Plorlegewalzenachse angeordnete Führungsschienen geführt ist und rechtwinklig zur Plorlegewalzenachse gegen diejenige Führungsschiene, an der die Zahnstange angeordnet ist, über das Zahngetriebe und gegen die andere Führungsschiene durch ein Rollenpaar und auf beiden Führungsschienen in jeweils beiden parallel zur Plorlegewalzenachse gelegenen Eichtungen durch je ein Rollenpaar abgestützt ist, welche Rollenpaare auf dem Wagen gelagert .sind und aus je zwei in Nachführrichtung nebeneinander angeordneten Rollen bestehen und auf je einer Rollenbahn der betreffenden Führungsschiene rollen, während der Wagen entlang der Schienenführung nachgeführt wird.
Die Nachführung unter Aufrechterhaltung gleichbleibenden Anpreßdrucks kann sehr einfach erfolgen, indem die Schubelemente beidseitig gleichartig ausgebildet und bemessen sind und ein Schubelement einen in und entgegen der Nachführrichtung entlang einer Führungsschiene pneumatisch oder hydraulisch druckmittelbetatigbaren Kolben aufweist, der beidseitig über je ein Seil, von denen das eine über eine außerhalb des einen und das andere über eine außerhalb des anderen Endes der Nachführbahn an der Schienenführung gelagerten Rolle geführt ist und an das zugehörige Ende der Florlegewalzenachse angekoppelt ist. Die beiden Kolben werden zweckmäßig hin- ! sichtlich der Druckmittelbetätigung parallel geschaltet.
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Wichtig ist, daß die Florlegewalze immer mit konstantem Anpreßdruck auf der Bobine lastet. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, für ein während des Arbeitshubes der Kolben wirksames, als
Differentialventil ausgebildetes Peinregulierventil vorzusehen, das den Druck des hydraulischen oder pneumatischen Druckmittels während des Arbeitshubes konstant hält.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefiihten Zeichnung näher
erläutert.
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In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 einen Schlingflorbobinenwickler mit einer Vor richtung nach der Erfindung in Sichtung der legewalzenachse gesehen,
Figur 2 den Ausschnitt entsprechend der strichpunktierten
Linie II aus Figur 1 in größerem Maßstab,
Figur 3 den Teilschnitt IH-III aus Figur 2, und
Figur 4 den Ausschnitt entsprechend der strichpunktierten
Linie IV aus Figur 1 in vergrößertem Maßstab, jedoch unter Fortlassen der Schienenführung.
Kit 1 ist ein Maschinengestell bezeichnet, s.n dem zwei sich vertikal erstreckende Schienenführungen 2 und 5 befestigt sind. Entlang der beiden Schienenführungen 2 und 3 ist je ein Wagen 4 und 3 vertikal beweglieh. In den "beiden Wagen'4 und 5 sind die bs-iäen' Enden 6 und 7 einer Florlegewalzenacbse 8 drehbar gelagert= Hit 3 ist eine Florlegewalze bezeichnet, die ihrerseits auf der Florle-gewalzenachse 8 drehbar gelagert ist und im Einlauf 16 mit gleichbleibendem Anpreßdruck gegen den Ecbinenumfang to einer Schlingflorbobine 11 lastet. Die Schlingflorbobine 11 wird, auf einen Wiekelbaum 12 aufgewickelt, der beidseitig drehbar in je einem Wagen gelagert ist. Diese beiden Wagen sind in den Sefaienenführungen 2 und 3 vertikal beweglich geführt. Von diesen beiden wagen ist nur der in Figur 1 dem Beschauer zugekehrte Wagen 13 sichtbar, da dieser Wagen in Figur 3 durch die Wagen 4 und 5 verdeckt sind. Die Bobine 11 lastet auf zwei horizontal am Maschinengestell 1 angeordneten Waisen 14 und 15, von deneji die eine in Pfeilrichtung durch einen, nicht dargestellten Antriebsmotor angetrieben ist, so daß die Bobine 11 sich in Pfeilrichtung dreht und dabei Schlingflor, der über eine Spannwalzenanordnung 63 abgezogen wird, aufwickelt. Dabei kommt es darauf an, daß der
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aufgewickelte Schlingflor eich gleichmäßig um die Bobine 11 wickelt und keine Staufaiten bildet. Zu diesem Zweck lastet die Florlegewalze 9 mit gleichbleibendem Anpreßdruck und in gleichbleibender axialer Ausrichtung auf dem Einlauf des Schlingflors. Der Schlingflor 1? wird mit seinen Florsohlingen 18 zur Bobine weisend über einen Niederdrücker 19 gesogen, durch den die Florschlingen 18 nach hinten geneigt werden, damit sie sich mit gleichbleibender Neigung nach hinten, legen, Dieser Niederdrücker 19 ist vorteilhaft j aber nicht'unbedingt erfordsrlioh, da die Fiorsclilingen. auch von sich aus die T&naenz haben, sieh nach hinten umzulegen, Der Winkel 2c, unter dem der Schlingflor 17 im Einlauf 16 auf den Bobinsmnaif&ng 1g zugeführt wird, ist ein spitzer Winkel la ö@r Größenordnung von 5 bis 3o Grad, vorzugsweise etwa 15 Grad.
Im 2uge des Wi ekel Vorganges verstärkt sieh der Durchmesser der Bobine. 11 und die beiden Wagen 13 .«e? auf denen der Wickelbaum gelagert ist, fahren vm den Betrag der Saäiusvergrößerung entlang aer Schienenführurigen 2 und 5 naoh obsn. Bine entsprechende Nachführbewegimg muß ar-sb äi% FlorlegewsQse 9 ausführen. Um dabei den angestrebton gleioisasUäiges Anpreßdruok der Florlegewalzs 9 auf des Bobinecumfang Io aufrecht ειι erhalten, sind die beiden Wagen 4 und 5 über je zwei Seile an »insu hydraulisch entlang der Scbienenführimg 2 beziehungsweise 3 beweglichen Kolben 21, 64 befestigt. Pur den in Figur 1 und Figur 2 dem. Beschauer zugekehrten Wagen 5 ist dieser Kolben gestrichelt dargestellt und mit 21 bezeichnet. Dieser Kolben ist mittels der beiden Seile 22 und 23 an den zugehörigen Wagen 5 angebunden« Die beiden Seile sind über zwei Umlenkrollen 24, 25 gelegt, die an den beiden Enden der Schienenführung 2 gelagert sind« Der Kolben 21 ist in einem sich vertikal erstreckenden Rohr 26 untergebracht, innerhalb dessen auch die an dem Kolben 21 befestigten Enden der Seile 22 und geführt sind. Die beiden Seile sind abgedichtet aus dem Rohr herausgeführt und das Innere des Rohre 26 ist an beiden Seiten des Kolbens 21 mit je einer Hydraulikleitung 27, 28 an eine Hydraulxkvorrichtung 29 angeschlossen. Auf der anderen Seite ist der Wagen 4 in genau der gleichen Weise an einen hydraulisch betätigbaren Kolben 64 angebunden. Die der Holle 25 entsprechende
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Rolle ist mit 3o, das dem Seil 22 entsprechende Seil mit 31» das dem Rohr 26 entsprechende Rohr mit 32 und die den Hydraulikleitungen 27 und 28 entsprechenden Hydraulikleitungen sind mit 33 und 34 bezeichnet. Die beiden Kolben 21 sind hinsichtlich der Hydraulik parallel geschaltet. Zu diesem Zweck münden die beiden oberhalb der Kolben 21, 64 mündenden Leitungen 27 und 33 über eine gemeinsame Leitung 35 in der Hydraulikvorrichtung 29 und die unterhalb der Kolben mündenden Leitungen 28 und 34 ebenfalls über eine gemeinsame Leitung 36 in der Hydraulikvorrichtung 29. Die Hydraulikvorrichtung 29 besteht aus einer Hydraulikpumpe 37, die sich aus einem Hydraulikvorrat 38 versorgt und deren Druckseite über ein manuell umschaltbares Mehrwegeventil 4o und ein als Differentialventil ausgebildetes Peinregulierventil 42 an die Leitung 36 angeschlossen ist. An die Druckseite der Hydraulikpumpe 37 ist über das Mehrwegeventil 4o die Leitung 35 angeschlossen. In der einen Schal.tstellung des Mehrwegeventils 4o der Leerlaufstellung - steht das Hydrauliköl in der Leitung 35 unter Druck und die Kolben 21 und 64 fahren abwärts und die Wagen 4 und 5 fahren aufwärts. Die Florlegewalze kann auf diese Weise von der fertigen Bobine abgehoben werden, damit man diese herausnehmen kann. In der zweiten Schaltstellung des Mehrwegeventils ist das Hydrauliköl in der Leitung 36 unter Druck und treibt die Kolben 21 und 64 aufwärts und die Wagen abwärts. Sobald im Abwärtsgang die Florlegewalze den Umfang einer neu eingelegten Bobine erreicht, stellt sich in der Leitung 36 ein bestimmter Druck des Hydrauliköls ein, der durch das Feinregulierventil 42 nun während des gesamten WiekelVorganges konstant gehalten wird. Die Florlegewalze 9 lastet nun, während die Bobine itilmer stärker wird, mit konstantem Anpreßdruck auf dem Umfang der Bobine. Dieser Anpreßdruck resultiert aus der Differenz zwischen dem Gewicht der Florlegewalze abzüglich der durch die Kolben 21 und 64 ausgeübten Zugkraft. Mit 62 ist eine Steuerimpulsleitung bezeichnet, über die das Feinregulierventil 42 den einzuregulierenden Öldruck abfragt. Das Feinregulierventil 42 entlastet den Öldruck in der Leitung 63 über die Entlastungsleitung 43, die in den Hydraulikvorrat 38 führt. Anstelle der Hydraulikvorrichtung 29 kann auch eine pneumatische Vorrichtung vorgesehen sein, in welchem Falle anstelle der Rückführleitung eine Entlüftungsleitung vorgesehen ist und auch das Feinregulierventil 42 entsprechende Entlüftunge-
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stutzen aufweist.
Me Florlegewalzenachse 8 ist verwindungssteif und besteht aus zwei Teilen 44 und 45» die in ein Rohr 46 gesteckt sind und mit dem Rohr verschweißt sind. Durch das Rohr 46 wird die angestrebte Verwxndungssteifigkeit und eine außerdem angestrebte Biegesteifigkeit der Florlegewalzenachse 8 begünstigt. Die Florlegewalze 9 besteht im wesentlichen aus einem Rohr, das über das Rohr 46 gesteckt ist und beidseitig in Kugellagern 47, 48 drehbar auf der Florlegewalzenachse 8 gelagert ist. Auf beide Enden der Florlegewalzenachse 8 ist je verdrehungsgesichert ein Nachführzahnrad 49, 5o gesteckt. Das Nachführzahnrad 5o kämmt mit einem am Wagen 5 drehbar gelagerten Getriebezahnrad 51, das seinerseits mit einer Zahnstange 52 kämmt, die sich vertikal erstreckend an der einen Führungsschiene 53 der Schienenführung befestigt ist. Das Nachführzahnrad 49 auf der anderen Seite kämmt über ein entsprechendes Getriebezahnrad 65 mit einer an der Führungsschiene 56 sich vertikal erstreckend gelagerten Zahnstange. Die Nachführzahnräder 49 und 5o sind ebenso wie die zugehörigen Zahnstangen 52, 66 und die zugehörigen Getriebezahnräder 51, 65 hinsichtlich ihrer Verzahnung und ihrer Übersetzungsverhältnisse gleich bemessen und spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet. In Figur 3 sind auf der rechten Seite die Zahnräder 5o und 51 nicht geschnitten dargestellt, obwohl sie an sich bei der gewählten Schnittführung geschnitten dargestellt sein müßten.
Wird die Florlegewalze und damit die Florlegewalzenachse 8 im Zuge ihrer vertikalen Nachführbewegung bei wachsender Bobine vertikal verschoben, dann kämmen die Zahnräder 49 und 5o mittelbar, daß heißt unter Zwischenschaltung der Getriebezahnräder in den zugehörigen Zahnstangen und die Florlegewalzenachse 8 dreht sich entsprechend um sich selbst und ist auf diese Weise auf achsparallele Nachführbewegungen zwangsweise beschränkt.
Die beiden Wagen 4 und 5 sind gegen Verkantung gesichert auf den Schienenführungen 2 und 3 geführt, wie dies im Einzelnen anhand dea Wagens 5 näher erläutert wird. Der Wagen 5 stützt sich rechtwinklig zur Florlegewalzenachse 8 über das Getriebezahnrad 51 an
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der Führungsschiene 53 und über zwei Rollen 54, 55 auf der gegenüberliegenden Führungsschiene 67 ab. In beiden Richtungen der Plorlegewalzenachse 8 stützt sich der Wagen 5 mit je zwei Rollen, auf jeder Führungsschiene 53 beziehungsweise 67 afc. Dies sind insgesamt vier Rollenpaare, deren Rollen in Figur 3 hiircereinanderliegen, so daß in Figur 3 nur die dem Sesohawer zugekehrten oberen Rollen sichtbar sind, das sind die Hollen 7o» 7.1 s 72* 73« In Figur 1 und 2 sind auch die Rollen 75 und 77 sichtbar. Alle diese Rollen rollen auf Rollenbahnen der Schienenfüferung} die sich vertikal erstrecken. Die Rollenbahn^ auf' der die Rolle 54· rollt, ist in Figur 3 mit 6o bezeichnet» Der Wag@n 4 und die zugehörige Schienenführung 3 ist Insoweit @atspreoh©H,ds und swar spiegelsymmetrisoh zu den auf dsr anderen Seit® g®l©g©ß.en Teilen ausgebildet.
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Claims (7)

  1. P 3o 003 28.9.1973
    , τ" ^m "Π "Π fr A T.T T"
    f/orriCheung an Schlingflorbobinonwioklerm zum acliaparallelen Nacbführen der llorlegewalz-s mit gleichbleibendem Anpreßdrucic im Einlauf des Sohlingflors geg-sn dee Eobinenumfang mit zwei öruckmittelbetätigten gGliiibelsmenten, die an den beiden Enden dsr Plorlegsv/alze angreifens dadurch gekennzeichnet, daS die FloL'Iegswalze ( 9 ) auf einer drehbar gelagerten verwindungssteifen Florlegewalzenacb.se ( 8 ) drehbar gelagert ist und daß an beiden Enden auf die Florlegewalzenachse ( 8 ) je ein Kach führ zahnrad. ( 49* 5o ) verdrehungssicher gesteckt ist, welche Kachführzahnräder gleich bemessen sind und unter dem Einfluß einer Zwangsführung ( 511 52 .... ) mit je einer feststehenden Zahnstange ( 52 ) beidseitig mit gleichem Übersetzungsverhältnis gekoppelt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Florlegewalzenachse ( 8 ) beidseitig auf je einem entlang einer vertikalen Schienenführung ( 2, 3 ) beweglichen Wagen ( 4, b ) gelagert ist, auf dem ein Zahngetriebe ( 51 ··. ) angeordnet ist, das mit dem auf der gleichen Seite gelegenen Nachführzahr.-rad ( 5o ) und der entlang einer Führungsschiene ( 53 ) der betreffenden Schienenführung befestigten zugehörigen Zahnstange (· 52. ) kämmt.
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  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wagen ( 4-, 5 ) durch zwei beidseitig der Plorlegewalzenachse ( 8 ) angeordnete Führungsschienen ( 53, 67 ) geführt ist und rechtwinklig zur Plorlegewalzenachse gegen diejenige Führungsschiene, an der die Zahnstange ( 52 ) angeordnet ist, über das Zahngetriebe ( 51 ) und gegen die andere Führungsschiene durch ein Rollenpaar ( 54, 55 ) und auf beiden Führungsschienen in jeweils beiden parallel aür Plorlegewalzenachse gelegenen Richtungen durch je ein Rollenpaar ( 7o, 71»
    72 ) abgestützt is-t, welche Rollenpaare ( 7o, 71» 72 ...)
    auf dem Wagen gelagert sind und aus je zwei in Nachführrichtung nebeneinander angeordneten Rollen ( 71, 75 ) bestehen und auf je einer Rollenbahn der betreffenden Führungsschiene (67 ) rollen, während der Wagen ( 5 ) entlang der Schienenführung nachgeführt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichent, daß die Schubelemente ( 21 - 26 ) beidseitig gleichartig ausgebildet und bemessen sind und daß ein Schubelement ( 21 - 26 ) einen in und entgegen der Nachführrichtung entlang einer Führungsschiene pneumatisch oderhhydraulisch druckmittelbetätigbaren Kolben (21 ) aufweist, der beidseitig über je ein Seil ( 22, 23 )» von denen das eine über eine außerhalb des einen und das andere über eine außerhalb des anderen Endes der Nachführbahn an der Schienenführung gelagerten Rolle ( 24, 25 ) geführt ist, an das zugehörige Ende der Plorlegewalzenachse ( 8 ) angekoppelt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kolben hinsichtlich der Druckmittelbetätigung parallel geschaltet sind. ( Figur 3 )
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß ein während des Arbeitshubes der Kolben wirksames, als Differentialventil ausgebildetes Feinregulierventil ( 42 ) vorgesehen ist, das den Druck des hydraulischen oder pneumatischen Druckmittels während des Arbeitshubes konstant hält.
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    P 3ο
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Florlegewalzenachse ( 8 ) vertikal oberhalb der Bobinenachse ( 12 ) auf der Bobine ( 11 ) lastet und vertikal nachgeführt wird.
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GB1479327A (en) 1977-07-13
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