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DE69620008T2 - Absorbierender artikel mit wiederbefeuchtigungsbarriere - Google Patents

Absorbierender artikel mit wiederbefeuchtigungsbarriere

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Publication number
DE69620008T2
DE69620008T2 DE69620008T DE69620008T DE69620008T2 DE 69620008 T2 DE69620008 T2 DE 69620008T2 DE 69620008 T DE69620008 T DE 69620008T DE 69620008 T DE69620008 T DE 69620008T DE 69620008 T2 DE69620008 T2 DE 69620008T2
Authority
DE
Germany
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fibers
web
topsheet
absorbent article
fibrous
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE69620008T
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DE69620008D1 (de
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Allen Darby
Susan Huhtanen
Shantilal Patel
Antonio Trombetta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Co
Original Assignee
Procter and Gamble Co
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Publication date
Application filed by Procter and Gamble Co filed Critical Procter and Gamble Co
Publication of DE69620008D1 publication Critical patent/DE69620008D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69620008T2 publication Critical patent/DE69620008T2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
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    • A61F13/53Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators characterised by the absorbing medium
    • A61F13/534Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators characterised by the absorbing medium having an inhomogeneous composition through the thickness of the pad
    • A61F13/537Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators characterised by the absorbing medium having an inhomogeneous composition through the thickness of the pad characterised by a layer facilitating or inhibiting flow in one direction or plane, e.g. a wicking layer
    • A61F13/53743Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators characterised by the absorbing medium having an inhomogeneous composition through the thickness of the pad characterised by a layer facilitating or inhibiting flow in one direction or plane, e.g. a wicking layer characterised by the position of the layer relative to the other layers

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Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft absorbierende Artikel, wie Damenbinden, Einwegwindeln, Inkontinenzeinlagen, Inkontinenzpads und dergleichen und insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf absorbierende Artikel mit einer Rücknässungsbarriere.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Es ist in der Technik absorbierender Einwegbinden seit langem bekannt, daß es äußerst wünschenswert ist, absorbierende Vorrichtungen, wie Einwegwindeln, Katamnesepads, Damenbinden, Inkontinenzeinlagen, Inkontinenzpads und dergleichen, zu konstruieren, welche ein trockenes Oberflächengefühl für den Benutzer zeigen, um den Tragekomfort zu verbessern und die Entwicklung unerwünschter Hautzustände aufgrund eines verlängerten Aussetzens der in der Binde absorbierten Feuchtigkeit zu minimieren. Demgemäß ist es im allgemeinen wünschenswert, den Fluidtransfer in eine Richtung weg von dem Träger und in ein absorbierendes Element zu unterstützen und gleichzeitig dem Flüssigkeitstransfer in die umkehrte Richtung zu entgegenzuwirken.
  • Herkömmliche absorbierende Artikel umfassen typischerweise ein absorbierendes Element (manchmal als ein absorbierender Kern bezeichnet), das zwischen einem fluiddurchlässigen, körperberührenden Element (manchmal als Oberschicht oder eine Umhüllung bezeichnet) und einer fluidundurchlässigen Schutzbarriere (manchmal als Unterschicht bezeichnet) angeordnet ist. Das absorbierende Element ist natürlich dazu gedacht, Körperfluide, wie Menstruationsfluide und Urin, aufzunehmen und zu halten. Das körperberührende Element ist dazu gedacht, einen mehr oder weniger komfortablen und trockenfühligen Kontakt mit den körperseitigen Oberflächen zu schaffen und gleichzeitig einen freien Durchgang von Fluiden durch dieses hindurch und in das absorbierende Element zu erlauben. Die Schutzbarriere ist dazu gedacht, Körperfluide, welche aus dem absorbierenden Element ausgetrieben werden oder welche aus diesem entweichen, daran zu hindern, die Wäsche des Benutzers zu beschmutzen. Geeignete körperberührende Elemente sind offenbart in US 4 324 246.
  • Der Komfort des Benutzers wird gesteigert, wenn der absorbierende Artikel, zusätzlich zu seinen Eigenschaften einer hohen Fluiddurchgangsfähigkeit und Fluidretention, die Eigenschaft einer unidirektionalen Fluidtransmissionsfähigkeit zeigt. Dies verbessert das, was als Rücknässungseigenschaft des absorbierenden Produkts bekannt ist. Ein Fluid sollte schnell und leicht durch die Oberschicht und in den absorbierenden Kern hindurch gehen. Wenn der absorbierende Kern gesättigt wird, neigt ein Fluid dazu, durch den absorbierenden Kern zurück zu gelangen bzw. rück zu nässen und bewirkt eine Unannehmlichkeit für den Benutzer. Wenn der absorbierende Kern während der Benutzung stark gesättigt wird oder einem Druck ausgesetzt wird, gibt es die Neigung, daß das durch die Deckschicht hindurch zurück gelangt bzw. die Oberfläche der Deckschicht und somit den Körper des Benutzers neu benäßt. Diese durch Rücknässung bewirkte Unannehmlichkeit kann den Benutzer dazu treiben, das absorbierende Produkt wegzuwerfen, bevor seine nützliche Lebensdauer geendet hat. Deshalb ist es wünschenswert, ein solches Rücknässen und eine daraus resultierende Unannehmlichkeit des Benutzers zu unterbinden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft in einer bevorzugten Ausführungsform einen absorbierenden Artikel, z. B. eine Damenbinde, eine Höscheneinlage, eine Windel, eine Erwachsenen-Inkontinenzeinlage, ein Inkontinenzpad, eine Binde und dergleichen, mit einer Rücknässungsbarriere. Der absorbierende Artikel umfaßt eine flüssigkeitsdurchlässige Oberschicht, eine mit der Oberschicht verbundene, flüssigkeitsundurchlässige Unterschicht, einen zwischen der Oberschicht und der Unterschicht positionierten, absorbierenden Kern, eine faserige Annahmeschicht, die zwischen der Oberschicht und dem absorbierenden Kern positioniert ist, und eine Rücknässungsbarriere, die zwischen der faserigen Annahmeschicht und dem absorbierenden Kern positioniert ist. Die Rücknässungsbarriere umfaßt eine geöffnete, makroskopisch expandierte, dreidimensionale, polymere Bahn mit einer körperseitigen Oberfläche und einer wäscheseitigen Oberfläche.
  • Der absorbierende Artikel umfaßt eine zweite faserige Annahmeschicht, die zwischen der Rücknässungsbarriere und dem absorbierenden Kern positioniert ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Obwohl die Beschreibung mit den Ansprüchen konkludiert, die die vorliegende Erfindung besonders herausstellen und deutlich beanspruchen, wird angenommen, daß die vorliegende Erfindung aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen besser verstanden wird, in welchen gleiche Bezugszeichen identische Elemente bezeichnen und in welchen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht einer Inkontinenzeinlage mit weggeschnittenen Bereichen ist, um den Aufbau der Inkontinenzeinlage deutlicher zu zeigen;
  • Fig. 2 eine Ansicht im Querschnitt der Inkontinenzeinlage aus Fig. 1 entlang der Schnittlinie 2-2 ist;
  • Fig. 3 eine vergrößerte, teilweise segmentierte, perspektivische Darstellung einer bevorzugten fluiddurchlässigen Bahn ist, die zur Verwendung als Rücknässungsbarriere der vorliegenden Erfindung geeignet ist; und
  • Fig. 4 eine Ansicht im Querschnitt einer weiteren Ausführungsform einer Inkontinenzeinlage der vorliegenden Erfindung ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "absorbierende Artikel" auf Vorrichtungen, welche Körperausscheidungen absorbieren und aufnehmen, und bezieht sich insbesondere auf Vorrichtungen, welche an oder in der Nähe des Körpers des Trägers angeordnet sind, um die vom Körper abgegebenen verschiedenen Ausscheidungen zu absorbieren und aufzunehmen. Der Ausdruck "Einweg", wie hier verwendet, beschreibt absorbierende Artikel, welche nicht dazu gedacht sind, gewaschen oder in anderer Weise wieder hergestellt oder als absorbierende Artikel wieder verwendet zu werden (das heißt, sie sind dazu gedacht, nach einer einmaligen Benutzung weggeworfen zu werden und vorzugsweise recycelt, kompostiert oder andernfalls in einer umweltverträglichen Weise deponiert zu werden). Ein "einheitlicher" absorbierender Artikel bezieht sich auf absorbierende Artikel, welche aus separaten Teilen gebildet sind, die miteinander verbunden sind, um eine koordinierte Gesamtheit zu bilden, so daß sie keine separat zu manipulierenden Teile, wie separate Halter und Pads, erforderlich machen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform eines einheitlichen absorbierenden Einwegartikels der vorliegenden Erfindung ist die Inkontinenzeinlage 20, die in Fig. 1 gezeigt ist. Es sei jedoch so verstanden, daß die vorliegende Erfindung auch auf andere absorbierende Artikel, wie Damenbinden, Einwegwindeln, Inkontinenzeinlagen, Übungshöschen und dergleichen, anwendbar ist.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht der Inkontinenzeinlage 20 der vorliegenden Erfindung in ihrem flach ausgelegten Zustand, wobei Bereiche der Struktur weg geschnitten sind, um den Aufbau der Inkontinenzeinlage 20 deutlicher zu zeigen, und wobei der Bereich der Inkontinenzeinlage 20, welcher dem Träger entgegen gerichtet ist oder diesen berührt, zum Betrachter hin orientiert ist. Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt die Inkontinenzeinlage 20 vorzugsweise eine flüssigkeitsdurchlässige Oberschicht 21, eine flüssigkeitsundurchlässige Unterschicht 23, die mit der Oberschicht 21 verbunden ist, einen zwischen der Oberschicht 21 und der Unterschicht 23 positionierten absorbierenden Kern 24, eine zwischen der Oberschicht 21 und dem absorbierenden Kern 24 positionierte faserige Annahmeschicht 25 und eine zwischen der Annahmeschicht 25 und dem absorbierenden Kern 24 positionierte Rücknässungbarriere 27.
  • Die Inkontinenzeinlage 20 hat zwei Oberflächen, eine körperberührende Oberfläche oder körperseitige Oberfläche 20a und eine wäscheseitige Oberfläche 20b. Die Inkontinenzeinlage 20 ist in Fig. 1 so dargestellt, wie sie von ihrer körperseitigen Oberfläche 20a aus betrachtet wird. Die körperseitige Oberfläche 20a ist dazu gedacht, angrenzend an den Körper des Trägers getragen zu werden, während die wäscheseitige Oberfläche 20b sich auf der entgegen gesetzten Seite befindet und dazu gedacht ist, angrenzend an der Unterwäsche des Trägers getragen zu werden, wenn die Inkontinenzeinlage 20 getragen wird. Die Inkontinenzeinlage 20 hat zwei Mittellinien, eine längs verlaufende Mittellinie 100 und eine quer verlaufende Mittellinie 110. Der Ausdruck "längs verlaufend", wie hier verwendet, bezieht sich auf eine Linie, Achse oder Richtung in der Ebene der Inkontinenzeinlage 20, die im wesentlichen mit (z. B. ungefähr parallel zu) einer vertikalen Ebene ausgerichtet ist, welche einen stehenden Träger in eine linke und eine rechte Körperhälfte teilt, wenn die Inkontinenzeinlage 20 getragen wird. Die Ausdrücke "quer verlaufend" oder "seitlich", wie hier verwendet, sind austauschbar und beziehen sich auf eine Linie, Achse oder Richtung, welche innerhalb der Ebene der Inkontinenzeinlage 20 liegt, die im wesentlichen rechtwinklig zu der längs verlaufenden Richtung ist. Fig. 1 zeigt auch, daß die Inkontinenzeinlage 20 einen Umfang 30 hat, welcher durch die äußeren Ränder der Inkontinenzeinlage 20 begrenzt ist, in welchem die längs verlaufenden Ränder (oder "Seitenränder") mit 31 bezeichnet sind und die Stirnränder (oder "Enden") mit 32 bezeichnet sind.
  • Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Inkontinenzeinlage 20, in welcher die Oberschicht 21 und die Unterschicht 23 eine Längen- und Breitenabmessung haben, die im wesentlichen größer ist als diejenige des absorbierenden Kerns 24. Die Oberschicht 21 und die Unterschicht 23 erstrecken sich über die Ränder des absorbierenden Kerns 24 hinaus, um dadurch Bereiche des Umfangs zu bilden.
  • Fig. 2 ist eine Ansicht im Querschnitt der Inkontinenzeinlage 20 entlang der Schnittlinie 2-2 in Fig. 1. Wie in Fig. 2 zu sehen ist, umfaßt die Inkontinenzeinlage 20 vorzugsweise ein Haft-Befestigungsmittel 26 zum Anbringen der Inkontinenzeinlage 20 an der Unterwäsche des Trägers. Lösbare Abziehstreifen 37 bedecken das Haft-Befestigungsmittel 36, um das Haftmittel davor zu bewahren, vor der Benutzung an einer anderen Oberfläche anzukleben, als einem Schrittbereich der Unterwäsche.
  • Der absorbierende Kern 24 kann irgendein absorbierendes Mittel sein, welches geeignet ist, Flüssigkeiten zu absorbieren oder zurück zu halten (z. B. Menstruationsfluide und/oder Urin). Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, hat der absorbierende Kern 24 eine körperseitige Oberfläche, eine wäscheseitige Oberfläche, Seitenränder und Stirnränder. Der absorbierende Kern 24 kann in breiten Vielfalt von Größen und Formen hergestellt sein (z. B. rechtwinklig, oval, sanduhrförmig, knochenförmig, asymmetrisch etc.) und aus einer breiten Vielfalt von flüssigkeitsabsorbierenden Materialien, die üblicherweise in Inkontinenzeinlagen und anderen absorbierenden Artikeln verwendet werden, wie zermahlener Holzzellstoff, welcher im allgemeinen als Luftfilz bezeichnet wird. Beispiele weiterer geeigneter absorbierender Materialien umfassen gekreppete Zellulosewatte; schmelzgeblasene Polymere, einschließlich Coform; chemisch versteifte, modifizierte oder vernetzte Zellulosefasern; synthetische Fasern, wie gecrimpte Polyesterfasern; Torfmoos; Tissue, einschließlich Tissuehüllen und Tissuelaminate; absorbierende Schäume; absorbierende Schwämme; superabsorbierende Polymere; absorbierende Geliermaterialien; oder irgendein äquivalentes Material oder Kombinationen aus Materialien oder Mischungen von diesen. Die Konfiguration und der Aufbau des absorbierenden Kerns kann auch variiert werden (z. B. kann der absorbierende Kern variierende Dickezonen haben (z. B. profiliert, um so im Zentrum dicker zu sein), hydrophile Gradienten, superabsorbierende Gradienten oder Annahmezonen mit geringerer Dichte oder mit geringerem mittlerem Basisgewicht haben; oder kann ein oder mehrere Schichten oder Strukturen umfassen). Die gesamte Absorptionskapazität des absorbierenden Kerns sollte jedoch mit der geplanten Fracht und der gedachten Verwendung des Inkontinenzpads kompatibel sein. Ferner kann die Größe und die Absorptionskapazität des absorbierenden Kerns variiert werden, um unterschiedliche Verwendungen zu gestatten.
  • Beispielhafte absorbierende Strukturen zur Verwendung als absorbierender Kern 24 der vorliegenden Erfindung sind beschrieben in US Patent Nr. 4,950,264, veröffentlicht für Osborn am 21. August 1990; US Patent Nr. 4,610,678, veröffentlicht für Weisman et al. am 09. September 1986; US Patent Nr. 4,834,735, veröffentlicht für Alemany et al. am 30. Mai 1989; europäische Patentanmeldung Nr. 0 198 683, The Procter & Gamble Company, veröffentlicht am 22. Oktober 1986 im Namen von Duenk et al.; internationale Veröffentlichtungsnummer WO 94/28838, veröffentlicht am 22. Dezember 1994 im Namen von Palumbo et al.; und internationale Veröffentlichtungsnummer WO 94/01069, veröffentlicht am 20. Januar 1994 im Namen von Palumbo et al.
  • Die Unterschicht 23 und die Oberschicht 21 sind angrenzend an der wäscheseitigen Oberfläche bzw. der körperseitigen Oberfläche des absorbierenden Kerns 24 positioniert und sind vorzugsweise daran und aneinander durch Anbringungsmittel (nicht gezeigt), wie sie im Stand der Technik allgemein bekannt sind, verbunden. Zum Beispiel kann die Unterschicht 23 und/oder die Oberschicht 21 miteinander oder mit anderen Komponenten durch eine gleichförmige kontinuierliche Lage eines Haftmittels, eine gemusterte Lage eines Haftmittels oder eine Anordnung von separaten Linien, Spiralen oder Punkten eines Haftmittels festgelegt sein. Haftmittel, welche sich als zufriedenstellend herausgestellt haben, werden hergestellt durch H.B. Fuller Company aus St. Paul, Minnesota unter der Bezeichnung HL-1258 oder H-2031. Das Anbringungsmittel umfaßt vorzugsweise ein offenes Musternetzwerk aus Filamenten eines Haftmittels, wie dies offenbart ist in US Patent Nr. 4,573,986, veröffentlicht für Minetola et al. am 04. März 1986. Ein beispielhaftes Anbringungsmittel mit einem offenen Musternetzwerk aus Filamenten umfaßt mehrere Linien von Haftmittelfilamenten, die in einem Spiralmuster verwirbelt sind, wie dies dargestellt ist durch die Vorrichtung und das Verfahren, das gezeigt ist in US Patent Nr. 3,911,173, veröffentlicht für Sprague, Jr. am 07. Oktober 1975; US Patent Nr. 4,785,996, veröffentlicht für Zieker et al. am 22. November 1978 und US Patent Nr. 4,842,666, veröffentlicht für Werenicz am 27. Juni 1989. Alternativ können die Anbringungsmittel Wärmebindungen, Druckbindungen, Ultraschallbindungen, dynamisch mechanische Bindungen oder irgendwelche anderen geeigneten Anbringungsmittel oder Kombinationen aus diesen Anbringungsmitteln, wie sie im Stand der Technik allgemein bekannt sind, umfassen.
  • Die Unterschicht 23 hat eine körperseitige Oberfläche und eine wäscheseitige Oberfläche. Die Unterschicht 23 ist undurchlässig für Flüssigkeiten (z. B. Menstruationsfluide und/oder Urin) und wird vorzugsweise hergestellt aus einem dünnen Kunststoffilm, obwohl andere flexible flüssigkeitsundurchlässige Materialien auch verwendet werden können. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "flexibel" auf Materialien, welche nachgiebig sind und sich ohne weiteres an die allgemeine Form und Kontur des menschlichen Körpers anpassen. Die Unterschicht 23 verhindert, daß in dem absorbierenden Kern 24 absorbierte und enthaltene Ausscheidungen Artikel benässen, welche die Inkontinenzeinlage 20 berühren, wie Höschen, Schlafanzüge und Unterwäsche. Die Unterschicht 23 kann somit umfassen ein Vlies- oder Gewebematerial, polymere Filme, wie thermoplastische Filme aus Polyethylen oder Polypropylen, oder Verbundmaterialien, wie ein filmbeschichtetes Vliesmaterial. Vorzugsweise ist die Unterschicht ein Polyethylenfilm mit einer Dicke von etwa 0,012 mm (0,5 mil) bis etwa 0,051 mm (2,0 mil). Beispielhafte Polyethylenfilme werden hergestellt durch Clopay Corporation aus Cincinnati, Ohio, unter der Bezeichnung P18-0401 und durch Tredegar Corporation, aus Terre Haute, Indiana, unter der Bezeichnung XP-39385. Die Unterschicht ist vorzugsweise geprägt oder mattiert, um ein mehr kleidungsähnliches Erscheinungsbild zu haben. Ferner kann die Unterschicht 23 Dämpfen erlauben, aus dem absorbierenden Kern 24 zu entweichen (das heißt, atmungsfähig sein), während noch verhindert wird, daß Ausscheidungen durch die Unterschicht 23 hindurch gehen.
  • Die Oberschicht 21 ist nachgiebig, weichfühlig und für die Haut des Trägers nicht störend. Ferner ist die Oberschicht flüssigkeitsdurchlässig und erlaubt Flüssigkeiten (z. B. Menstruationsfluiden und/oder Urin) ohne weiteres durch ihre Dicke hindurch zu dringen. Eine geeignete Oberschicht kann hergestellt sein aus einem breiten Bereich von Materialien, wie Vlies- und Gewebematerialien; polymeren Materialien, wie offen geformten thermoplastischen Filmen, offenen Kunststoffilmen und hydrogeformten thermoplastischen Filmen; poröse Schäume; einen retikulierten thermoplastischen Film; und thermoplastische Scrims. Geeignete Vlies- und Gewebematerialien können natürliche Fasern umfassen (z. B. Holz- oder Baumwollfasern), synthetische Fasern (z. B. polymere Fasern, wie Polyester-, Polypropylen-, Polyethylenfasern oder Bikomponentfasern) oder aus einer Kombination aus natürlichen und synthetischen Fasern zusammen gesetzt sein. Eine bevorzugte Oberschicht umfaßt einen offen geformten Film. Offen geformte Filme werden für die Oberschichten bevorzugt, weil sie für Körperausscheidungen durchlässig sind und noch nicht absorbierend sind und eine reduzierte Neigung haben, Flüssigkeiten zu erlauben, durch sie zurück zu gelangen und die Haut des Trägers neu zu benässen. So bleibt die Oberfläche des geformten Films, welche sich in Kontakt mit dem Körper befindet, trocken, wodurch ein Beschmutzen des Körpers reduziert und ein komfortables Tragegefühl für den Träger erzeugt wird. Geeignete geformte Filme sind beschrieben in US Patent Nr. 3,929,135, veröffentlicht für Thompson am 30. Dezember 1975; US Patent Nr. 4,324,246, veröffentlicht für Mullane et al. am 13. April 1982; US Patent Nr. 4,342,314, veröffentlicht für Radel et al. am 03. August 1982; US Patent Nr. 4,463,045, veröffentlicht für Ahr et al. am 31. July 1984 und US Patent Nr. 5,006,394, veröffentlicht für Baird am 09. April 1991. Die bevorzugte Oberschicht für die vorliegende Erfindung ist der in ein oder mehreren der obigen Patente beschriebene und auf Damenbinden durch The Procter & Gamble Company aus Cincinnati, Ohio, als "DRI-WEAVE" vertriebene, geformte Film.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die körperseitige Oberfläche der geformten Filmoberschicht hydrophil, um so zu helfen, daß eine Flüssigkeit durch die Oberschicht schneller hindurch geht, als wenn die körperseitige Oberfläche nicht hydrophil wäre, um so die Wahrscheinlichkeit zu vermindern, daß das Körperfluid eher aus der Oberschicht ausfließt, als in diese hinein zu fließen und durch den absorbierenden Kern absorbiert zu werden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein grenzflächenaktiver Stoff in die polymeren Materialien der geformten Filmoberschicht eingebaut, wie dies beschrieben ist in EP-A-613359 "Absorbent Article Having A Nonwoven and Apertured Film Coversheet" eingereicht am 19. Novmember 1991 durch Aziz et al.. Alternativ kann die körperseitige Oberfläche der Oberschicht hydrophil gemacht sein, indem diese mit einem grenzflächenaktiven Stoff behandelt wird, wie dies beschrieben ist in dem oben genannten US Patent 4,950,254, veröffentlicht für Osborn.
  • Eine weitere geeignete Oberschicht umfaßt zwei Streifen eines Vliesmaterials, die an einem geformten Film festgelegt sind. Die Vliesstreifen sind entlang der längs verlaufenden Ränder der Inkontinenzeinlage positioniert. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Vliesmaterial hydrophob. Ein Beispiel einer Oberschicht mit einem an einem geformten Film festgelegten Vliesmaterial ist beschrieben in der internationalen Veröffentlichungsnummer WO 93/09744, The Procter & Gamble Company, veröffentlicht am 27. Mai 1993 im Namen von Sugahara et al.
  • Eine weitere geeignete Oberschicht umfaßt eine obere Lage, die durch einen Vliesstoff auf synthetischen Fasern, eine durch ein Filmmaterial gebildete Zwischenlage und eine durch einen Vliesstoff aus synthetischen Fasern gebildete Unterlage umfaßt. Ein Beispiel einer solchen Oberschicht ist beschrieben in US Patent Nr. 4,780,352, veröffentlicht für Palumbo am 25. Oktober 1998.
  • Die faserige Annahmeschicht 25 kann von jeder gewünschten Form sein. Geeignete Formen umfassen z. B. kreisförmig, rechtwinklig, dreieckig, trapezoid, länglich, knochenförmig, sanduhrförmig, oval, asymmetrisch etc.. In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform der Inkontinenzeinlage 20 hat die Annahmeschicht 25 eine rechtwinklige Form. Ferner hat die Annahmeschicht 25 eine Länge gleich derjenigen der Rücknässungsbarriere 27 und eine Breite, die im wesentlichen kleiner ist als diejenige der Rücknässungsbarriere 27. Die faserige Annahmeschicht 25 kann eine Längen- und Breitenabmessung haben, die im wesentlichen größer oder kleiner ist als diejenige der Rücknässungsbarriere 27.
  • Die faserige Annahmeschicht 25 kann verschiedenen Funktionen dienen, einschließlich des Akzeptierens einer hohen Fluidannahmegeschwindigkeit, als temporäres Reservoir für das Fluid dienen, die Saugwirkung auf die Fluide über und in den absorbierenden Kern verbessern und im wesentlichen vollständig in den absorbierenden Kern ableiten, um für nachfolgende Fluidfrachten leer zu bleiben. Es gibt verschiedene Gründe, warum die verbesserte Saugwirkung für Körperfluide wichtig ist, einschließlich dem Schaffen einer gleichmäßigeren Verteilung der Körperfluide über den absorbierenden Kern. Die hier bezeichnete Saugwirkung kann den Transport von Flüssigkeiten in ein, zwei oder alle Richtungen umfassen (das heißt, in der X-Y-Ebene und/oder in der Z-Richtung). Zudem muß dieses Element einer Kollabierung im nassen Zustand widerstehen, so daß dieses seine Leistungsfähigkeit über viele Frachten hindurch beibehält. Dieses Element muß all diese Dinge tun und gleichzeitig auch dünn bleiben.
  • Die faserige Annahmeschicht 25 kann aus mehreren unterschiedlichen Materialien zusammen gesetzt sein, einschließlich Vlies- oder Gewebebahnen aus synthetischen Fasern, einschließlich Polyester, Polypropylen oder Polyethylen; natürlichen Fasern, einschließlich Baumwolle oder Zellulose; Mischungen aus solchen Fasern; oder irgendwelchen äquivalenten Materialien oder Verbindungen von Materialien. Geeignete Vliesbahnen umfassen gebundene kardierte Bahnen, spunbonded Bahnen, schmelzgeblasene Bahnen und thermisch gebundene, luftgelegte Bahnen. Die Annahmeschicht kann mit der Oberschicht und der Rücknässungbarriere durch irgendein herkömmliches Mittel zum Verbinden von Bahnen verbunden sein, wie Haftmittel, Wärmebindungen, Druckbindungen, Ultraschallbindungen, dynamisch mechanische Bindungen oder irgendwelche anderen geeigneten Anbringungsmittel oder Kombinationen dieser Anbringungsmittel, wie dies im Stand der Technik bekannt ist.
  • Falls die faserige Annahmeschicht 25 eine Vliesbahn ist, kann die Vliesbahn eine spunbonded Bahn, eine schmelzgeblasene Bahn, eine gebundene kardierte Bahn oder eine thermisch gebundene, luftgelegte Bahn sein. Die Vliesbahn kann hergestellt sein aus faserbildenden Polymeren, wie z. B. Polyestern, Polyaminen oder Polyolefinen. Beispielhafte Polyolefine umfassen ein oder mehrere von Polypropylen-, Polyethylen-, Ethylencopolymeren und Butencopolymeren. In einer weiteren Ausführungsform kann die Annahmeschicht ein mehrlagiges Material mit z. B. wenigstens einer Schicht einer spunbonded Bahn sein, die mit wenigstens einer Schicht einer schmelzgeblasenen Bahn, einer gebundenen kardierten Bahn oder einer thermisch gebundenen, luftgelegten Bahn oder einem anderen geeigneten Material verbunden ist. Alternativ kann die Vliesbahn eine einzelne Materialschicht sein, wie z. B. eine spunbonded Bahn oder eine schmelzgeblasene Bahn.
  • Die Vliesbahn kann auch ein Verbundmaterial sein, daß hergestellt wird aus einem Gemisch aus zwei oder mehreren unterschiedlichen Fasern oder einem Gemisch aus Fasern und Teilchen. Solche Mischungen können durch Hinzufügen von Fasern und/oder Teilchen zu einem Gasstrom gebildet werden, in welchem die schmelzgeblasenen Fasern oder spunbonded Fasern transportiert werden, so daß ein innig verheddertes Vermischen von Fasern und anderen Materialien, z. B. Zellstoff, Stapelfasern, superabsorbierende Materialien und Teilchen, vor dem Sammeln der Fasern auftritt.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann die Vliesbahn aus Bikomponentfasern zusammen gesetzt sein. Die Bikomponentfaser ist vorzugsweise eine thermisch bindbare Bikomponentfaser mit einer inneren Kernkomponente und einer äußeren Hüllkomponente, wobei die innere Kernkomponente einen höheren Schmelzpunkt hat als die äußere Hüllkomponente. Die Fähigkeit der Hülle, während des thermischen Bindens zu schmelzen, verleiht der Faser eine Heißschmelzeigenschaft. Die Faser selbst ist typischerweise hydrophob, kann aber hydrophil gemacht sein, indem ein grenzflächenaktiver Stoff in die Hülle der Bikomponentfaser eingebaut wird und/oder indem die äußere Oberfläche der Hülle mit einem grenzflächenaktiven Stoff behandelt wird. Beispielhafte Bikomponentfasern und Verfahren zum Herstellen derselben sind beschrieben in der europäischen Patentanmeldung Nr. 0 340 763, veröffentlicht am 08. November 1989 im Namen von Hansen et al. Beispielhafte Annahmeschichten mit Bikomponentfasern sind beschrieben in US Patent Nr. 5,231,122, veröffentlicht für Palumbo et al. am 27. Juli 1993 und in der internationalen Veröffentlichungsnummer WO 94/28838, veröffentlicht am 22. Dezember 1994 im Namen von Palumbo et al.
  • Die faserige Annahmeschicht 25 kann ein Verbund aus Bikomponentfasern und andern Fasern, wie Rayon, synthetische Monokomponentfasern und synthetische Trikomponentfasern, umfassen. Zum Beispiel kann die faserige Annahmeschicht 25 ein Gemisch aus 25% Bikomponentfasern und 25% Rayonfasern umfassen.
  • Die faserige Annahmeschicht 25 sollte einen im Betrieb geeigneten Grad an Dichte und Basisgewicht haben, um Flüssigkeitsstöße schnell anzunehmen und dann in den unterliegenden absorbierenden Kern 24 abzuleiten, um so relativ leer zu bleiben, um nachfolgende Flüssigkeitsstöße aufzunehmen. Die faserige Annahmeschicht 25 sollte eine ausreichende Lückenvolumen-Kapazität haben, um die Flüssigkeitsmenge temporär zu halten, die typischerweise durch einen Träger während eines einzelnen Schwalls oder Stoßes einer Flüssigkeit in das Inkontinenzpad abgegeben wird. Eine ausreichende Lückenvolumen-Kapazität kann zu einer übermäßigen Ansammlung von Flüssigkeit an der Haut des Trägers oder einem übermäßigen Ausfluß von Flüssigkeit führen.
  • Das Basisgewicht der faserigen Annahmeschicht ist vorzugsweise innerhalb des Bereichs von etwa 10 bis etwa 300 Gramm pro Quadratmeter, vorzugsweise von 20 bis etwa 200 Gramm pro Quadratmeter und ganz bevorzugt von etwa 30 bis etwa 60 Gramm pro Quadratmeter. Die faserige Annahmeschicht hat eine Dicke von etwa 1 bis etwa 10 mm, vorzugsweise von etwa 1,5 bis etwa 6 mm, ganz bevorzugt von etwa 1,7 bis etwa 4,5 mm und äußerst bevorzugt von etwa 2 bis etwa 4 mm, gemessen unter einem Druck von 2 kPa. Die faserige Annahmeschicht hat eine Bauschigkeit von 10 cm³/g bis 100 cm³/g, vorzugsweise eine Bauschigkeit von 15 cm³/g bis 65 cm³/g, ganz bevorzugt von 20 cm³/g bis 60 cm³/g und äußerst bevorzugt von 25 cm³/g bis 55 cm³/g.
  • Die Rücknässungsbarriere 27 ist flüssigkeitsdurchlässig und erlaubt Flüssigkeiten, ohne weiteres durch ihre Dicke hindurch zu dringen. Die Rücknässungsbarriere kann mit der faserigen Annahmeschicht und dem absorbierenden Kern durch irgendein herkömmliches Mittel zum Verbinden von Bahnen miteinander, wie Haftmitteln, Wärmebindungen, Druckbindungen, Ultraschallbindungen, dynamisch mechanische Bindungen oder irgendwelche anderen geeigneten Anbringungsmittel oder Kombinationen dieser Anbringungsmittel, wie sie im Stand der Technik bekannt sind, verbunden sein.
  • Ein bevorzugte Rücknässungsbarriere umfaßt eine offene, makroskopisch expandierte, dreidimensionale polymere Bahn. Offene, makroskopisch expandierte, dreidimensionale, polymere Bahnen werden als Rücknässungsbarriere bevorzugt, weil sie durchlässig für Körperfluide sind und noch nicht absorbierend sind und eine verringerte Neigung zeigen, Flüssigkeiten zu erlauben, durch sie zurück zu gelangen und die Haut des Trägers neu zu benässen. So bleibt die äußere Abdeckung des Inkontinenzpads, welche sich in Kontakt mit dem Körper befindet, trocken, wodurch ein Beschmutzen des Körpers verringert wird und ein komfortableres Tragegefühl für den Träger erzeugt wird. Geeignete offene, makroskopisch expandierte, dreidimensionale, polymere Bahnen sind beschrieben in US Patent Nr. 3,929,135, veröffentlicht für Thompson am 30. Dezember 1975; US Patent Nr. 4,324,246, veröffentlicht für Mullane et al. am 13. April 1982; US Patent Nr. 4,342,314, veröffentlicht für Radel et al. am 03. August 1982; US Patent Nr. 4,463,045, veröffentlicht für Ahr et al. am 31. Juli 1984 und US Patent Nr. 5,006,394, veröffentlicht für Baird am 09. April 1991.
  • Fig. 3 ist eine vergrößerte, teilweise segmentierte, perspektivische Darstellung einer besonders bevorzugten Ausführungsform einer offenen, makroskopisch expandierten, dreidimensionalen, faserartigen, fluiddurchlässigen, polymeren Bahn 40, im wesentlichen in Übereinstimmung mit den Lehren des allgemein übertragenen US Patents Nr. 4,342,314, veröffentlicht für Radel et al. am 03. August 1982, welches sich zur Verwendung als die Rücknässungbarriere 27 auf dem Inkontinenzpad 20 als geeignet herausgestellt hat. Der Ausdruck "makroskopisch expandiert", bezieht sich, wenn dieser verwendet wird, um dreidimensionale Kunststoffbahnen der vorliegenden Erfindung zu beschreiben, auf Bahnen, Bänder und Filme, welche veranlaßt wurden, sich an die Oberfläche einer dreidimensional formenden Struktur anzupassen, so daß beide Oberflächen derselben ein dreidimensionales Formmuster der Oberflächenaberrationen entsprechend dem makroskopischen Querschnitt der Formungsstruktur zeigen, wobei die Oberflächenaberrationen mit dem Muster für das normale bloße Auge, das heißt, ein normales bloßes Auge mit 20/20 Sehkraft, nicht unterstützt durch ein Instrument, das die vorliegende Größe oder den Abstand eines Objekts ändert oder in anderer Weise die Sehkraft des Auges verändert, wenn der rechtwinklige Abstand zwischen dem Auge des Betrachters und der Ebene der Bahn etwa 12 Inch beträgt, einzeln wahrnehmbar. Der Ausdruck "faserartig", wie hier verwendet, um das Erscheinungsbild der Kunststoffbahnen der vorliegenden Erfindung zu beschreiben, bezieht sich im wesentlichen auf jedes feinmaßige Muster von Öffnungen, zufällig oder nicht zufällig, retikuliert oder nicht-retikuliert, welche ein Gesamterscheinungsbild und einen Eindruck einer Gewebe- oder Vliesfaserbahn suggerieren, wenn sie durch das menschliche Auge betrachtet werden. Wie in Fig. 3 gesehen werden kann, ergibt sich das faserartige Erscheinungsbild der Bahn aus einem Kontinuum von faserartigen Elementen, wobei die entgegen gesetzten Enden jeder der faserartigen Elemente mit wenigstens einem anderen der faserartigen Elemente verbunden sind. In der in Fig. 3 offenbarten Ausführungsform bilden die miteinander verbundenen faserartigen Elemente ein Musternetzwerk aus fünfeckig geformten Kapillarien 41. Die Bahn 40, welche ein faserartiges Erscheinungsbild zeigt, verkörpert eine dreidimensionale Mikrostruktur, die sich von der obersten, den Träger berührenden oder körperseitigen Oberfläche 42 der Bahn in Ebene 43 hin zu der untersten oder wäscheseitigen Oberfläche 44 in Ebene 45, um einen schnellen Fluidtransport von der obersten Oberfläche 42 hin zu der untersten Oberfläche 44 der Bahn, ohne seitliche Übertragung des Fluids zwischen benachbarten Kapillarien 41 zu unterstützen. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "Mikrostruktur" auf eine Struktur von so feinem Maßstab, daß ihr genaues Detail durch das menschliche Auge nur bei Vergrößerung durch ein Mikroskop oder durch andere Mittel des Standes der Technik wahrzunehmen ist.
  • Öffnungen 47 in der körperseitigen Oberfläche 42 werden durch eine Vielzahl von sich schneidenden faserartigen Elementen, z. B. Elementen 48, 49, 50, 51 und 52, geformt, die miteinander in der körperseitigen Oberfläche der Bahn verbunden sind. Jedes faserartige Element umfaßt einen Basisbereich, z. B. den Basisbereich 54, der in Ebene 43 liegt. Jeder Basisbereich hat einen Seitenwandbereich, z. B. Seitenwandbereiche 56, die an jedem Rand desselben angebracht sind. Die Seitenwandbereiche 56 erstrecken sich im wesentliche in der Richtung der zweiten Oberfläche 44 der Bahn. Die schneidenden Seitenwandbereiche der faserartigen Elemente sind miteinander zwischen der ersten und der zweiten Oberfläche der Bahn verbunden und enden im wesentlichen konkurrierend zueinander in der Ebene 45 der zweiten Oberfläche.
  • In der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform enden die miteinander verbundenen Seitenwandbereiche 56 im wesentlichen konkurrierend miteinander in der Ebene der zweiten Oberfläche 45, um Öffnungen 58 in der zweiten Oberfläche 45 der Bahn zu bilden. Das Netzwerk von Kapillarien 41, das durch die miteinander verbundenen Seitenwandbereiche 56 zwischen Öffnungen 47 und 58 gebildet wird, erlaubt den freien Transfer von Fluiden von der körperseitigen Oberfläche der Bahn direkt zu der wäscheseitigen Oberfläche der Bahn, ohne einer seitlichen Transmission des Fluids zwischen benachbarten Kapillarien.
  • Die Rücknässungsbarriere 27 umfaßt vorzugsweise einen mehrschichtigen Polymerfilm, welcher ein opakes Erscheinungsbild zeigt. Der mehrschichtige Film umfaßt eine erste äußere Schicht mit im wesentlichen einem polymeren Material und einer zentralen, einen Füllstoff enthaltenden polymeren Schicht, die im wesentlichen an einer Seite der ersten äußeren Lage kontinuierlich verbunden ist. Die zentrale, einen Füllstoff enthaltende Schicht hat vorzugsweise etwa 20 bis 60 Gew.-% Füllstoffe in Bezug zu der Füllstoff enthaltenden Schicht, welche im wesentlichen gleichförmig darin verteilt sind. Ein Füllstoff, wie Titaniumdioxid, kann verwendet werden, um der Rücknässungsbarriere ein weißliches, opakes Erscheinungsbild zu verleihen. Die zentrale, Füllstoff enthaltende Schicht hat eine Dicke von etwa 30 bis etwa 70 Prozent der gesamten Dicke des mehrlagigen Films. Eine zweite äußere Schicht aus einem im wesentlichen polymeren Material ist mit einer Seite im wesentlichen kontinuierlich mit der zweiten Seite der zentralen, einen Füllstoff enthaltenden Schicht verbunden. Der gesamte mehrlagige Film hat vorzugsweise wenigstens 20 Gew.-% Füllstoff in Bezug zu dem gesamten Mehrlagenfilm. Ein geeignetes Beispiel für einen solchen Mehrlagenfilm wird gefunden in dem gemeinsam übertragenen US Patent Nr. 5,261,099, veröffentlicht für Visscher und Perry, am 16. November 1993.
  • Bevorzugte polymere Materialien für die äußeren Schichten und die zentralen, einen Füllstoff enthaltende Schicht, umfassen Polyolefine, insbesondere Polyethylene, Polypropylene und Copolymere mit wenigstens einem olefinischen Bestandteil. Weitere Materialien, wie Polyester, Nylons, Copolymere davon und Kombinationen der vorstehenden können auch geeignet sein.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die körperseitige Oberfläche der Rücknässungsbarriere 27 hydrophil, um so dabei zu helfen, eine Flüssigkeit durch die Rücknässungsbarriere schneller hindurch zu bringen, als wenn die Rücknässungsbarriere nicht hydrophil wäre, um so die Wahrscheinlichkeit zu verringern, daß ein Körperfluid aus der Rücknässungsbarriere ausfließt anstatt in den absorbierenden Kern hinein zu fließen und durch diesen absorbiert zu werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein grenzflächenaktiver Stoff in die polymeren Materialien der Rücknässungsbarriere eingebaut, wie dies beschrieben ist in EP-A-613359 "Absorbent Article Having A Nonwoven and Apertured Film Coversheet", eingereicht am 19. November 1991 durch Aziz et al., welche hier durch Bezugnahme mit aufgenommen ist. Alternativ kann die körperseitige Oberfläche der Rücknässungsbarriere hydrophil gemacht sein, indem diese mit einem grenzflächenaktiven Stoff behandelt wird, wie dies beschrieben ist in dem oben genannten US Patent 4,950,254, veröffentlicht für Osborn, das hier durch Bezugnahme mit aufgenommen ist.
  • Bei Benutzung kann die Inkontinenzeinlage 20 durch irgendein Stützmittel oder Anbringungsmittel, das für solche Zwecke allgemein bekannt ist, an Ort und Stelle gehalten werden. Vorzugsweise wird die Inkontinenzeinlage in der Unterwäsche oder dem Höschen des Trägers angeordnet und durch einen Befestiger, wie ein Haftmittel 36, daran festgelegt. Das Haftmittel 36 liefert ein Mittel zum Festlegen der Inkontinenzeinlage 20 im Schrittbereich des Höschens. So ist ein Teil oder die gesamte äußere Oberfläche der Unterschicht 23 mit einem Haftmittel beschichtet. Irgendein Haftmittel oder Kleber, der im Stand der Technik für solche Zwecke verwendet wird, kann auch hier als Haftmittel verwendet werden, wobei druckempfindliche Haftmittel bevorzugt werden. Geeignete Haftmittel sind Century A-305-IV, hergestellt durch Century Adhesives Corporation aus Columbus, Ohio; und Instant Lock 34-2823, hergestellt durch the National Starch and Chemical Company aus Bridgewater, NJ. Geeignete Haftmittelbefestiger sind auch beschrieben in US Patent 4,917,697. Bevor die Inkontinenzeinlage zur Benutzung angeordnet wird, ist das druckempfindliche Haftmittel 36 typischerweise mit einem entfernbaren Abziehstreifen überdeckt, um das Haftmittel 36 vor einem Austrocknen oder vor einem Anhaften an einer anderen Oberfläche als dem Schrittbereich des Höschens vor der Benutzung zu bewahren. Geeignete Abziehstreifen 37 sind auch beschrieben in dem oben genannten US Patent 4,917,697. Irgendwelche im Handel erhältlichen Abziehstreifen, die für solche Zwecke allgemein verwendet werden, können auch hier verwendet werden. Nicht beschränkende Beispiele geeigneter Abziehstreifen sind BL30MG-A Silox E1/0 und BL30MG-A Silox 4P/O, die beide durch die Akrosil Corporation aus Menasha, WL, hergestellt werden. Die Inkontinenzeinlage 20 der vorliegenden Erfindung wird verwendet, indem der Abziehstreifen 37 entfernt wird und anschließend die Inkontinenzeinlage 20 in einem Höschen angeordnet wird, so daß das Haftmittel 36 das Höschen berührt. Das Haftmittel 36 hält die Inkontinenzeinlage während der Benutzung in ihrer Position im Höschen.
  • Fig. 4 ist eine Ansicht im Querschnitt einer weiteren Ausführungsform einer Inkontinenzeinlage 200 der vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, umfaßt die Inkontinenzeinlage 200 vorzugsweise eine flüssigkeitsdurchlässige Oberschicht 221, eine flüssigkeitsundurchlässige Unterschicht 223, die mit der Oberschicht 221 verbunden ist, einen absorbierenden Kern 224, der zwischen der Oberschicht 221 und der Unterschicht 223 positioniert ist, eine erste faserige Annahmeschicht 225, die zwischen der Oberschicht 221 und dem absorbierenden Kern 224 positioniert ist, eine Rücknässungsbarriere 227, die zwischen der ersten Annahmeschicht 225 und dem absorbierenden Kern 224 positioniert ist, und eine zweite faserige Annahmeschicht 229, die zwischen der Rücknässungsbarriere 227 und dem absorbierenden Kern 224 positioniert ist. Die Inkontinenzeinlage 200 umfaßt vorzugsweise ein Haft-Befestigungsmittel 236 zum Anbringen der Inkontinenzeinlage 200 an der Unterwäsche des Trägers. Entfernbare Abziehstreifen 237 überdecken das Haft- Befestigungsmittel 236, um das Haftmittel vor einem Anhaften an einer anderen Oberfläche als einem Schrittbereich der Unterwäsche vor der Benutzung zu bewahren.
  • Die Oberschicht 221, die Unterschicht 223, der absorbierende Kern 224, die Rücknässungsbarriere 227, das Haft-Befestigungsmittel 236 und der Abziehstreifen 237 der Inkontinenzeinlage 200 sind im wesentlichen identisch mit entsprechenden Merkmalen und Elementen der oben beschriebenen Inkontinenzeinlage 20. Demgemäß enthält die Diskussion der Inkontinenzeinlage 200 keine überflüssigen Beschreibungen von Elementen und Merkmalen, die im wesentlichen identisch sind mit den Elementen und Merkmalen der Inkontinenzeinlage 20.
  • Die erste und die zweite faserige Annahmeschicht 225, 229, kann von jeder gewünschten Form sein. Geeignete Formen umfassen z. B. kreisförmig, rechtwinklig, dreieckig, trapezoid, länglich, knochenförmig, sanduhrförmig, oval, asymmetrisch etc. Die erste und die zweite faserige Annahmeschicht 225, 229 kann jede gewünschte Abmessung haben. Die erste und die zweite Annahmeschicht 225, 229 kann eine Längen- und Breitenabmessung haben, die breiter als, größer als oder gleich derjenigen der Rücknässungsbarriere 227 sind. Ferner kann die erste und die zweite Annahmeschicht 225, 229 eine Längen- und Breitenabmessung haben, die breiter, größer oder gleich zueinander sind.
  • Die erste und die zweite faserige Annahmeschicht 225, 229 kann verschiedenen Funktionen dienen, einschließlich einem Akzeptieren einer hohen Fluidannahmegeschwindigkeit, einem Dienen als temporäres Reservoir für das Fluid, einem Verbessern der Ansaugwirkung für Fluide über und in den absorbierenden Kern und einer Dränage im wesentlichen vollständig in den absorbierenden Kern, um für nachfolgende Fluidfrachten trocken zu bleiben. Es gibt mehrere Gründe, warum die verbesserte Einsaugwirkung für Körperfluide wichtig ist, einschließlich einem Bereitstellen einer gleichmäßigeren Verteilung der Körperfluide in den absorbierenden Kern. Die Saugwirkung, auf die hier Bezug genommen wird, kann den Transport von Flüssigkeiten in ein, zwei oder alle Richtungen umfassen (das heißt, in der X-Y- Ebene und/oder in der Z-Richtung). Zudem muß dieses Element im nassen Zustand einer Kollabierung widerstehen, so daß dieses ihre Leistungsfähigkeit über mehrere Frachten beibehält. Dieses Element muß all diese Dinge tun und gleichzeitig dünn bleiben.
  • Die erste und die zweite faserige Annahmeschicht 225, 229 können aus mehreren unterschiedlichen Materialien zusammen gesetzt sein, einschließlich Vlies- oder Gewebebahnen aus synthetischen Fasern, einschließlich Polyester, Polypropylen oder Polyethylen; natürliche Fasern, einschließlich Baumwolle oder Zellulose; Mischungen solcher Fasern; oder irgendwelche äquivalenten Materialien oder Kombinationen aus Materialien. Geeignete Vliesbahnen umfassen gebundene kardierte Bahnen, spunbonded Bahnen, thermisch gebundene, luftgelegte Bahnen und schmelzgeblasene Bahnen. Die Annahmeschichten können mit den anderen Komponenten verbunden sein, wie der Oberschicht, der Rücknässungsbarriere und dem absorbierenden Kern, und zwar durch irgendeines der herkömmlichen Mittel zum Verbinden von Bahnen, wie Haftmittel, Wärmebindungen, Druckbindungen, Ultraschallbindungen, dynamisch mechanische Bindungen oder irgendein anderes geeignetes Anbringungsmittel oder Kombinationen dieser Anbringungsmittel, wie sie im Stand der Technik allgemein bekannt sind.
  • Falls die faserigen Annahmeschichten eine Vliesbahn, eine spunbonded Bahn, eine schmelzgeblasene Bahn, eine gebundene kardierte Bahn oder eine thermisch gebundene, luftgelegte Bahn sein. Die Vliesbahn kann herstellt sein aus faserbildenden Polymeren, wie z. B. Polyestern, Polyaminen und Polyolefinen. Beispielhafte Polyolefine umfassen ein oder mehrere von Polypropylen-, Polyethylen-, Ethylencopolymeren, Proplyencopolymeren und Butencopolymeren. In einer weiteren Ausführungsform können die Annahmeschichten ein mehrlagiges Material sein, mit z. B. wenigstens einer Lage einer spunbonded Bahn, die mit wenigstens einer Lage einer schmelzgeblasenen Bahn, einer gebundenen kardierten Bahn, einer thermisch gebundenen, luftgelegten Bahn oder einem anderen geeigneten Material verbunden ist. Alternativ kann die Vliesbahn eine einzelne Materiallage sein, wie beispielsweise eine spunbonded Bahn oder eine schmelzgeblasene Bahn.
  • Die Vliesbahn kann auch ein Verbundstoff sein, der aus einem Gemisch aus zwei oder mehreren unterschiedlichen Fasern oder einem Gemisch aus Fasern und Teilchen aufgebaut wird. Solche Mischungen können gebildet werden, indem Fasern und/oder Teilchen einem Gasstrom hinzu gegeben werden, in welchem die schmelzgeblasenen Fasern oder spunbonded Fasern transportiert werden, so daß ein innig verheddertes Vermischen von Fasern und anderen Materialien, z. B. Holzzellstoff, Stapelfasern, superabsorbierende Materialien und Teilchen, vor dem Sammeln der Fasern auftritt. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann die Vliesbahn aus Bikomponentfasern zusammen gesetzt sein. Die Bikomponentfaser ist vorzugsweise eine thermisch bindbare Bikomponentfaser mit einer inneren Kernkomponente und einer äußeren Hüllenkomponente, wobei die innere Kernkomponente einen höheren Schmelzpunkt hat als die äußere Hüllenkomponente. Die Fähigkeit der Hülle, während des thermischen Bindens zu schmelzen, verleiht der Faser eine wärmeschmelzfähige Eigenschaft. Die Faser selbst ist typischerweise hydrophob, kann aber durch Einbau eines grenzflächenaktiven Stoffes in die Hülle der Bikomponentfasern und/oder durch Behandeln der äußeren Oberfläche der Hülle mit einem grenzflächenaktiven Stoff hydrophil gemacht werden. Geeignete Annahmeschichten mit Bikomponentfasern sind beschrieben in US Patent Nr. 5,231,122, veröffentlicht für Palumbo et al. am 27. Juli 1993.
  • Die erste faserige Annahmeschicht 225 sollte einen vernünftigen Grad an Dichte und Basisgewicht haben, um flüssige Stöße schnell anzunehmen und dann durch die Rücknässungsbarriere 227 hindurch und in die unterliegende zweite faserige Annahmeschicht 229 abzuleiten, um so zum Annehmen nachfolgender Flüssigkeitsstöße relativ leer zu bleiben. Die erste faserige Annahmeschicht 225 sollte eine ausreichende Lückenvolumen-Kapazität haben, um die Flüssigkeitsmenge temporär zurück zu halten, die typischerweise durch einen Träger während eines einzelnen Flüssigkeitsschwalls oder -stoßes in das Inkontinenzpad abgegeben wird. Es kann jedoch Fälle geben, in welchem die Inkontinenzeinlage 200 größeren Flüssigkeitsstößen oder mehreren Flüssigkeitsstößen ausgesetzt ist, welche die Lückenvolumen- Kapazität der ersten faserigen Annahmeschicht 225 übersteigen.
  • Die zweite faserige Annahmeschicht 229 liefert eine zusätzliche Lückenvolumen- Kapazität, um die Inkontinenzeinlage 200 in die Lage zu versetzen, größere Flüssigkeitsschwälle oder mehrere Flüssigkeitsschwälle zu handhaben, welche die Lückenvolumen-Kapazität der ersten faserigen Annahmeschicht 225 übersteigen. So liefern die erste und zweite faserige Annahmeschicht 225, 229 zusammen eine ausreichende Lückenvolumen-Kapazität, um die Gefahr einer übermäßigen Ansammlung von Flüssigkeit an der Haut des Trägers oder ein Auslaufen überschüssiger Flüssigkeit zu verringern.
  • Die erste und die zweite faserige Annahmeschicht 225, 229 können identisch oder unterschiedlich zueinander sein. Zum Beispiel kann in einigen Ausführungsformen wünschenswert sein, die Inkontinenzeinlage 200 derart zu konstruieren, daß die zweite faserige Annahmeschicht 229 eine effektive mittlere Porengröße hat, welche größer ist als die effektive mittlere Porengröße der ersten faserigen Annahmeschicht 225, um der Inkontinenzeinlage einen Gradienten für eine verbesserte Annahme zu verleihen. Zudem kann die erste faserige Annahmeschicht eine Faserzusammensetzung aufweisen, die von der zweiten faserigen Annahmeschicht unterschiedlich ist. Zum Beispiel kann die erste faserige Annahmeschicht 100% Bikomponentfasern umfassen und kann die zweite faserige Annahmeschicht ein Gemisch aus Bikomponentfasern und anderen Fasern, wie Rayon, Monokomponentfasern und Trikomponentfasern umfassen.
  • Das Basisgewicht der ersten faserigen Annahmeschicht 225 liegt vorzugsweise innerhalb der des Bereichs von 10 bis 300 Gramm pro Quadratmeter, vorzugsweise von 20 bis 200 Gramm pro Quadratmeter und äußerst bevorzugt von 30 bis 60 Gramm pro Quadratmeter. Die erste faserige Annahmeschicht hat eine Dicke von 1 bis 10 mm, vorzugsweise von etwa 1,5 bis 6 mm, noch bevorzugter von 1,7 bis 4,5 mm und äußerst bevorzugt von 2 bis 4 mm, gemessen unter einem Druck von 2 kPa. Die erste faserige Annahmeschicht hat eine Bauschigkeit von 10 cm³/g bis 100 cm³/g, vorzugsweise eine Bauschigkeit von 15 cm³/g bis 65 cm³/g, ganz bevorzugt von 20 cm³/g bis 60 cm³/g und äußerst bevorzugt von 25 cm³/g bis 55 cm³/g.
  • Das Basisgewicht der zweiten faserigen Annahmeschicht 229 liegt vorzugsweise innerhalb des Bereichs von 10 bis 300 Gramm pro Quadratmeter, vorzugsweise von 20 bis 200 Gramm pro Quadratmeter und äußerst bevorzugt von 30 bis 60 Gramm pro Quadratmeter. Die zweite faserige Annahmeschicht hat eine Dicke von 1 bis 10 mm, vorzugsweise von 1,5 bis 6 mm, noch bevorzugter 1,7 bis 4,5 mm und äußerst bevorzugt von 2 bis 4 mm, gemessen unter einem Druck von 2 kPa. Die zweite faserige Annahmeschicht hat eine Bauschigkeit von 10 cm³/g bis 100 cm³/g, vorzugsweise eine Bauschigkeit von 15 cm³/g bis 65 cm³/g, noch bevorzugter von 20 cm³/g bis 60 cm³/g und äußerst bevorzugt von 25 cm³/g bis 55 cm³/g.
  • In einer alternativen Ausführungsform kann die Inkontinenzeinlage 200 eine zusätzliche Rücknässungsbarriere mit einer offenen, makroskopisch expandierten, dreidimensionalen, polymeren Bahn enthalten, die zwischen der Oberschicht 221 und der ersten faserigen Annahmeschicht 225 positioniert ist. Die zusätzliche Rücknässungsbarriere hilft, die Gefahr eines Zurückgelangens von Flüssigkeit und Rücknässens der Haut der Trägerin weiter zu vermindern.
  • In einer weiteren Ausführungsform kann die Inkontinenzeinlage 200 eine zusätzliche Fluidverteilungsschicht umfassen, die zwischen der Oberschicht 221 und der ersten faserigen Annahmeschicht 225 positioniert ist. Die Fluidverteilungsschicht hilft, ein Fluid in Längs- und Querrichtung weiter zu verteilen, um die Lückenvolumen-Kapazität der unterliegenden ersten faserigen Annahmeschicht 225 besser zu nutzen. Die Fluidverteilungsschicht kann aus mehreren unterschiedlichen Materialien hergestellt sein, einschließlich Gewebe- oder Vliesbahnen aus synthetischen Fasern, einschließlich Polyester, Polypropylen oder Polyethylen; natürliche Fasern, einschließlich Baumwolle oder Zellulose; Mischungen aus solchen Fasern; oder irgendwelchen äquivalenten Materialien oder Kombinationen aus Materialien. Geeignete Gewebebahnen umfassen gebundene, kardierte Bahnen, spunbonded Bahnen, schmelzgeblasene Bahnen und thermisch gebundene, luftgelegte Bahnen.

Claims (7)

1. Absorbierender Artikel mit einer flüssigkeitsdurchlässigen Oberschicht, einer mit der Oberschicht verbundenen flüssigkeitsundurchlässigen Unterschicht, einem zwischen der Oberschicht und der Unterschicht positionierten absorbierenden Kern und einer ersten faserigen Annahmelage, die zwischen der Oberschicht und dem absorbierenden Kern positioniert ist, einer Rücknässungsbarriere, die zwischen der faserigen Annahmelage und dem absorbierenden Kern positioniert ist, wobei die Rücknässungsbarriere eine offene, makroskopisch expandierte, dreidimensionale Polymerbahn umfaßt, und gekennzeichnet durch eine zweite faserige Annahmelage, die zwischen der Rücknässungsbarriere und dem absorbierenden Kern positioniert ist.
2. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, in welchem die erste und die zweite faserige Annahmelage Vliesbahnen sind, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einer gebundenen, kardierten Bahn aus Fasern, einer Bahn aus spunbonded Fasern, einer Bahn aus schmelzgeblasenen Fasern, einer Bahn aus thermisch gebundenen, luftgelegten Fasern und einem mehrlagigen Material, daß wenigstens eine der Bahnen aufweist.
3. Absorbierender Artikel nach Anspruch 2, in welchem die Fasern ein Polymer ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyolefinen, Polyester und Polyaminen umfassen.
4. Absorbierender Artikel nach Anspruch 2, in welchem die Vliesbahn ein Verbundmaterial ist, das ein Gemisch aus Fasern und ein oder mehreren weiteren Materialien ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Zellstoff, Stapelfasern, Teilchen und superabsorbierenden Materialien umfaßt.
5. Absorbierender Artikel nach Anspruch 2, in welchem die erste und die zweite faserige Annahmelage Bikomponentfasern umfassen.
6. Absorbierender Artikel nach Anspruch 2, in welchem die erste und zweite faserige Annahmelage Verbundstoffe sind, die ein Gemisch aus Bikomponentfasern und oder mehrerer weiterer Fasern ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Rayon, Monokomponentfasern und Trikomponentfasern umfassen.
7. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, in welchem die Rücknässungslage eine körperseitige Oberfläche und eine wäscheseitige Oberfläche umfaßt, wobei die körperseitige Oberfläche in einer ersten Ebene angeordnet ist und die wäscheseitige Oberfläche der Rücknässungsbarriere in einer zweiten Ebene, entfernt von der ersten Ebene, angeordnet ist.
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