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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Verbund-Damenbinden, die so gestaltet
und ausgelegt sind, daß sie
in einem Zwickelbereich der Unterwäsche einer Trägerin getragen
werden und Menstruationsflüssigkeit
und andere vaginale Ausscheidungen aufnehmen und halten.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Wegwerfbare
Damenbinden weisen im allgemeinen ein absorbierendes Element auf,
das zwischen einer flüssigkeitsdurchlässigen,
dem Körper zugewandten
Oberlage (oftmals als eine Deckschicht bezeichnet) und eine zur
Wäsche
weisende flüssigkeitsundurchlässige Schutzunterlage
(oftmals als eine Barrierenschicht bezeichnet) gelegt ist. Das absorbierende
Element ist in der Lage, Flüssigkeiten, so
wie Menstruationsflüssigkeiten
und andere vaginale flüssige
Ausscheidungen, aufzunehmen und zu halten. Die dem Körper zugewandte
Oberlagenschicht ist dazu gedacht, ein komfortables und trockenes
Gefühl
zu geben, wenn sie in Kontakt mit dem Körper einer Benutzerin ist,
wobei ein freier Durchlaß von
Fluid durch diese in das absorbierende Element erlaubt wird. Die
Schutzunterlageschicht ist dazu gedacht, die absorbierten Fluide
innerhalb der Damenbinde zu halten und daher zu verhindern, daß die absorbierten
Flüssigkeiten
die Wäsche
der Nutzerin verschmutzen. Wegwerfbare Damenbinden sind im allgemeinen
mit einer klebenden Befestigungseinrichtung zum Sichern des Artikels
an einem Zwickelbereich der Unterwäsche der Nutzerin versehen.
Damenbinden können
auch mit flexiblen Seitenklappen entlang den Längsseiten des zentralen absorbierenden
Elementes versehen sein, die dazu ausgelegt sind, über die
Kanten eines Zwickelbereiches der Unterwäsche der Nutzerin gefaltet
zu werden.
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Wegwerfbare
absorbierende Hygieneprodukte kommen im allgemeinen in einer von
drei grundlegenden Konfigurationen, basierend auf ihrem beabsichtigten
Einsatz. Eine erste Produktkonfiguration, die für starken Menstruationsfluß gedacht
ist, ist mit einem relativ dicken zentralen absorbierenden Element
mit einer relativ hohen Absorptionskapazität aufgebaut. Eine zweite Produktkonfiguration,
die für Nicht-Menstruationsfluß gedacht
ist, hat eine dünne flexible
Struktur und wird üblicherweise
als eine Slipeinlage bezeichnet. Ein dritter Typ der Produktkonfiguration,
die auch für
starken Menstruationsfluß gedacht
ist, hat eine dünne,
flexible Struktur und eine relativ hohe Absorptionskapazität. Im allgemeinen wird
die relativ hohe Absorptionskapazität erreicht, indem ein dünnes absorbierendes
Element mit superabsorbierenden Teilchen versehen wird. Diese Damenbinden
werden üblicherweise
als ultradünne Damenbinden
bezeichnet.
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Eine
weitere Klasse von Damenbinden ist in jüngster Zeit entwickelt worden,
welche mehrere dieser Konzepte in einer einzigen Verbund-Damenbinde kombiniert.
Eine Verbund-Damenbinde
hat ein primäres
Menstruationskissen und einen sekundären Unterwäscheschutz, die miteinander
verbunden sind. Verbund-Damenbinden dieser Ausgestaltung sind im US-Patent Nr. 4 425
130 an Des Marais und in der Statutory Invention Registration H1614
an Mayer u.a. offenbart worden. Gemäß diesen Referenzen ist das primäre Menstruationskissen
dazu gedacht, den Hauptteil der Körperfluide zu absorbieren,
die von der Benutzerin abgegeben werden, während der Unterwäscheschutz
dazu gedacht ist, die Wäsche
der Nutzerin vor dem Verschmutzen zu schützen. Bei der Verwendung befindet
sich das primäre
Menstruationskissen nahe dem Zwickelbereich der Nutzerin, während der
Unterwäscheschutz
der Unterwäsche der
Nutzerin zugewiesen bleibt. Das primäre Menstruationskissen kann
so aufgebaut sein, daß es
eine geringe Breite hat, so daß das
Kissen wenigstens teilweise innerhalb der äußeren Geschlechtsteile liegt
oder kann als Alternative breiter sein als der Abstand zwischen
den großen
Schamlippen. Wenn das primäre
Menstruationskissen schmaler ausgebildet wird, damit es an den Körper angepaßt ist,
bleibt das sekundäre
Menstruationskissen bevorzugt ausreichend breit genug, um eine stabile
Befestigung an der Unterwäsche
der Trägerin
zur Verfügung
zu stellen und in ausreichender Weise die Unterwäsche abzudecken und sie vor
Verschmutzung zu schützen. Bei
jeder Ausgestaltung ist das primäre
Menstruationskissen im allgemeinen so ausgelegt, daß es seitlich
zusammendrückbar
und mit relativ geringen Kräften
anpaßbar
ist. Somit drücken
bei der Verwendung die Kräfte,
die von dem weichen Gewebe der weiblichen äußeren Genitalien ausgeübt werden,
das primäre
Menstruationskissen derart zusammen, daß ein Teil des primären Menstruationskissen
wenigstens teilweise innerhalb der äußeren weiblichen Genitalien
liegen kann. Da es bei relativ geringen Kräften anpaßbar ist, bleibt das primäre absorbierende Element
während
des Einsatzes komfortabel. Zusätzlich
zeigt das primäre
Menstruationskissen bevorzugt eine federnde Rückstellkraft, um zu ermöglichen,
daß sich
das Kissen an den Körper
anpaßt, wenn
die Grenzfläche
zwischen Kissen und Körper Formänderungen
ausgesetzt ist.
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In
der
EP 0 956 843 A1 ist
eine Damenbinde mit einem ersten Element und einem zweiten Element,
das auf das erste Element gebracht ist, offenbart. Das erste Element
weist eine flüssigkeitsdurchlässige Oberlage
auf, eine flüssigkeitsundurchlässige Rücklage und
einen ersten Flüssigkeit
absorbierenden Kern, der zwischen der Oberlage und der Rücklage angeordnet
ist. Teile der Oberlage und der Rücklage erstrecken sich nach
außen über eine
Umfangskante des ersten Kerns und sind aufeinandergelegt und miteinander
mittels eines geeigneten Klebmittels oder einer Heißsiegeltechnik
verbunden. Das zweite Element weist flüssigkeitsdurchlässige und
elastische Lagen und einen zweiten flüssigkeitsabsorbierenden Kern
auf, der zwischen diesen beiden Lagen angeordnet ist. Teile dieser
flüssigkeitsdurchlässigen und
elastischen Lagen erstrecken sich nach außen über eine Umfangskante des zweiten
Kerns hinaus und sind aufeinandergelegt und miteinander mittels eines
geeigneten Klebmittels oder Heißsiegeltechnik verbunden.
Das erste Element und das zweite Element haben in Längsrichtung
gegenüberliegende Endbereiche
und querliegende gegenüberstehende Seitenkantenbereiche.
Die querliegenden gegenüberstehenden
Seitenkantenbereiche erstrecken sich in Längsrichtung entlang querliegender
gegeüberstehender
Seitenkantenbereiche eines Zwickelbereichs der Unterwäsche. Der
längsliegende
gegenüberstehende
Endbereich des zweiten Elementes ist mit einer oberen Fläche der
Oberlage des ersten Elementes über
seine Bereiche, die sich nach außen über eine Umfangskante des ersten
Kerns hinaus erstrecken, verbunden. Wenn das zweite Element unter Längsspannung
gebracht wird, werden seine längsliegenden
gegenüberstehenden
Endbereich mit längsliegenden
gegenüberstehenden
Endbereichen des ersten Elementes verbunden, so daß das zweite Element
bewirkt, daß das
erste Element in Längsrichtung
nach unten gekrümmt
wird, wenn sich das zweite Element elastisch zusammenzieht. Bei
den Damenbinden der
EP
0 956 843 A1 soll das Auslaufen von Körperausscheidungen aufgrund
von Fehllagen der Binde ausgeschaltet werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verbund-Damenbinde
zur Verfügung
zu stellen, die eine verbesserte Anpassung an den Körper einer
Trägerin
bietet.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Verbund-Damenbinde zur Verfügung gestellt worden, die in
der Lage ist, sich dynamisch einer Trägerin beim Einsatz anzupassen,
mit einem obersten primären
absorbierenden Element und einem untersten sekundären absorbieren den
Element, die miteinander verbunden sind, um eine einheitliche Struktur
zu bilden. Das primäre
absorbierende Element umfaßt einen
absorbierenden Kern und eine fluiddurchlässige Oberlage, die über den
absorbierenden Kern gelegt ist und ein erstes Querende und ein gegenüberliegendes
zweites Querende und eine erste Längsseite und eine gegenüberliegende
zweite Längsseite, die
zwischen sich eine Breite definieren, hat. Das sekundäre absorbierende
Element umfaßt
eine flüssigkeitsdurchlässige Oberlage
und eine flüssigkeitsundurchlässige Barrierenlage,
die mit wenigstens einem Teil der Oberlage verbunden sind, und hat
ein erstes Querende und ein gegenüberliegendes zweites Querende
und eine erste Längsseite
und eine gegenüberliegende
zweite Längsseite,
die zwischen sich eine Breite definieren. Wenigstens ein Teil des primären absorbierenden
Elementes entlang oder benachbart seinem ersten Querende ist mit
wenigstens einem Teil des sekundären
absorbierenden Elementes entlang oder benachbart seinem ersten Querende
an einer ersten Vereinigungseinrichtung verbunden und wenigstens
ein Teil des primären
absorbierenden Elementes entlang oder benachbart seinem zweiten
Querende ist mit wenigstens einem Teil des sekundären absorbierenden
Elementes entlang oder benachbart seinem zweiten Querende bei einer zweiten
Vereinigungseinrichtung verbunden. Das primäre absorbierende Element hat
einen mittleren Teil zwischen der ersten und zweiten Vereinigungseinrichtung
und das zweite absorbierende Element hat einen mittleren Bereich
zwischen der ersten und zweiten Vereinigungseinrichtung, wobei der
mittlere Teil und der mittlere Bereich nicht aneinander befestigt
sind und eine jeweilige Länge
haben, die von der ersten Vereinigungseinrichtung zu der zweiten
Vereinigungseinrichtung gemessen wird. Der mittlere Teil des primären absorbierenden
Elementes hat eine Länge,
die geringer ist als die Länge
des mittleren Bereiches des sekundären absorbierenden Elementes.
Somit ist die Länge
des mittleren Bereiches des sekundären absorbierenden Elementes
vorgekürzt, und
wenigstens ein Teil des mittleren Teils des primären absorbierenden Elementes
ist von dem mittleren Bereich des sekundären absorbierenden Elementes beabstandet,
um eine dynamische Anpassung bei der Trägerin zur Verfügung zu
stellen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Obwohl
die Beschreibung mit Ansprüchen schließt, die
insbesondere auf die vorliegende Erfindung weisen und diese genau
beanspruchen, wird vermutet, daß die
vorliegende Erfindung besser aus der folgenden Beschreibung in Zusammenhang
mit den folgenden Zeichnungen verstanden wird, in denen gleiche
Bezugszeichen identische Elemente identifizieren und bei denen:
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1 eine
Draufsicht auf eine Ausführungsform
der Verbund-Damenbinde ist, die nicht der vorliegenden Erfindung
entspricht.
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2 ist
eine Seitenaufrißansicht
der Verbund-Damenbinde, die in 1 gezeigt
ist, wenn man entlang der Schnittlinie 2-2 der 1 sieht.
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3 ist
eine Seitenaufrißansicht
der Verbund-Damenbinde, die in 1 gezeigt
ist, wenn man entlang der Schnittlinie 3-3 der 1 sieht.
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4 ist
eine Seitenaufrißansicht
einer weiteren Ausführungsform
der Verbund-Damenbinde, die
nicht der Erfindung entspricht.
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5 ist
eine Seitenaufrißansicht
einer weiteren Ausführungsform
der Verbund-Damenbinde, die
nicht der Erfindung entspricht.
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6 ist
eine Seitenaufrißansicht
der Verbund-Damenbinde, die in 5 gezeigt
ist, wenn man entlang der Schnittlinie 6-6 der 5 sieht.
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7 ist
eine Seitenaufrißansicht
eines Querendbereiches einer Ausführungsform einer Verbund-Damenbinde
der vorliegenden Erfindung.
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8 ist
eine Seitenaufrißansicht
einer weiteren Ausführungsform
einer Verbund-Damenbinde, die
nicht der vorliegenden Erfindung entspricht.
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9 ist
eine Seitenaufrißansicht
einer weiteren Ausführungsform
einer Verbund-Damenbinde, die
nicht der vorliegenden Erfindung entspricht.
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10 ist
eine Seitenaufrißansicht
der Verbund-Damenbinde, die in 9 gezeigt
ist, in einer Einsatzposition.
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11 ist
eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Verbund-Damenbinde
der vorliegenden Erfindung.
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12 ist
eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Verbund-Damenbinde
der vorliegenden Erfindung.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung ist auf eine Verbund-Damenbinde gerichtet,
die so ausgelegt ist, daß sie
sich im Einsatz dynamisch an eine Trägerin anpaßt, um eine verbesserte Körperanpassung
zur Verfügung
zu stellen und somit es der Binde besser zu ermöglichen, Körperfluide zu absorbieren und Wäsche einer
Benutzerin davor zu schützen,
verschmutzt zu werden. Der Ausdruck „Damenbinde", wie er hierin benutzt
wird, bezieht sich auf wegwerfbare absorbierende Gegenstände, so
wie Slipeinlagen, Damenbinden, Erwachsenen-Inkontinenzeinlagen und
dergleichen, die von Frauen in einem Zwickelbereich einer Unterwäsche angrenzend
an den Scheidenbereich getragen werden, und die dazu gedacht sind,
die verschiedenen flüssigen
Ausscheidungen zu absorbieren und zu halten, die aus dem Körper ausgegeben
werden (z.B. Blut, Menstruationsflüssigkeit und Urin). Wie hierin
benutzt, bezieht sich der Ausdruck „zur Schamgegend gehörend" auf die von außen sichtbaren
weiblichen Genitalien und ist auf die großen Schamlippen, die kleinen
Schamlippen, die Klitoris und den Vorhof beschränkt. Der Ausdruck „Verbund-Damenbinde", wie er hierin benutzt
wird, bezieht sich auf eine Damenbinde, die aus einem primären absorbierenden
Element und einem sekundären
absorbierenden Element aufgebaut ist, die getrennte Bestandteile
sind, welche miteinander verbunden werden, um eine einheitliche
Struktur zu bilden. Das primäre
absorbierende Element ist so ausgelegt, daß es in Kontakt mit dem Körper der
Benutzerin ist und ist dazu gedacht, den Großteil der Körperfluide zu absorbieren,
die von der Benutzerin abgegeben werden. Das sekundäre absorbierende Element
ist dazu ausgelegt, die Unterwäsche
der Benutzerin vor dem Verschmutzen durch absorbierte Fluide zu
schützen,
die aus dem primären
absorbierenden Element ausgestoßen
werden können
oder die unabsichtlich das primäre
absorbierende Element umlaufen.
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Die
Verbund-Damenbinde hat eine Längsmittellinie
und eine Quermittellinie. Der Ausdruck „längs", wie er hierin benutz wird, bezieht
sich auf eine Linie, Achse oder Richtung, die in der Ebene der Verbund-Damenbinde
liegt, die im allgemeinen parallel zu einer vertikalen Ebene ist,
welche eine stehende Trägerin
in eine linke und rechte Körperhälfte teilt, wenn
die Verbund-Damenbinde getragen wird. Der Ausdruck „seitlich", wie er hierin verwendet
wird, bezieht sich auf eine Linie, Achse oder Richtung, die innerhalb
der Ebene der Verbund- Damenbinde
liegt, die im allgemeinen senkrecht zu der Längsrichtung ist. Die Verbund-Damenbinde hat eine
obere, dem Körper
zugewandte Fläche
und eine untere, der Unterwäsche
zugewandte Fläche.
Das primäre
und sekundäre
absorbierende Element haben jedes jeweilige Längsmittellinien, Quermittellinien,
erste und zweite gegenüberstehende
Querenden, dem Körper zugewandte
Fläche
und der Wäsche
zugewandte Flächen.
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Es
wird Bezug nun auf die Figuren genommen, in denen gleiche Bezugszeichen
identische Elemente identifizieren, und insbesondere auf die 1 bis 3,
die eine Damenbinde 10 veranschaulichen, welche ein primäres absorbierendes Element 20 und
ein sekundäres
absorbierendes Element 30 aufweist, die jede jeweilige
gegenüberstehende
Querenden haben. Die Verbund-Damenbinde wird gebildet, indem wenigstens
ein Teil des primären absorbierenden
Elementes 20 entlang oder benachbart seinem ersten Querende 26 an
einen Teil des sekundären
absorbierenden Elementes 30 entlang oder benachbart wenigstens
einem Teil seines ersten Endbereiches 36 mit einer ersten
Vereinigungseinrichtung 15 befestigt wird und wenigstens
ein Teil des primären
absorbierenden Elementes 20 entlang oder benachbart seinem
zweiten Querende 27 an wenigstens einem Teil des sekundären absorbierenden
Elementes 30 entlang oder benachbart seinem zweiten Endbereich 37 mit
einer zweiten Vereinigungseinrichtung 15' befestigt wird. Die erste und
zweite Vereinigungseinrichtung 15, 15' befinden sich
lediglich in den jeweiligen Querendbereichen der Binde und erstrecken
sich somit nicht über
die gesamte Länge
der Verbund-Damenbinde 10. Somit verbleiben ein mittlerer
Bereich 39 des sekundären
absorbierenden Elemente 30 und ein Mittelbereich 18 des
primären absorbierenden
Elementes aneinander unbefestigt.
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Es
wird als ein wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung betrachtet,
daß der
unbefestigte Mittelteil 18 des primären absorbierenden Elementes 20 eine
Länge hat,
die geringer ist als die Länge
des unbefestigten Mittelbereiches 39 des sekundären absorbierenden
Elemente 30. Die Länge
des Mittelbereiches 18 wird von der ersten Vereinigungseinrichtung 15 zu
der gegenüberliegenden
zweiten Vereinigungseinrichtung 15' gemessen. In ähnlicher Weise wird die Länge des
Mittelbereiches 39 des sekundären absorbierenden Elemente 30 von
der ersten Vereinigungseinrichtung 15 zu der gegenüberliegenden zweiten
Vereinigungseinrichtung 15' gemessen.
Da das primäre
absorbierende Elemente 20 an dem sekundären absorbierenden Element 30 an
der ersten und zweiten Vereinigungseinrichtung 15, 15' befestigt ist,
bewirkt es, daß die
Länge des
mittleren Bereiches 39 des sekundären absorbierenden Elementes 30 vorverkürzt wird.
Wie hierin benutzt, bezieht sich die Ausdrucksweise „vorverkürzt" auf eine Abnahme in
der linearen Länge
des sekundären
absorbierenden Elementes relativ zu seiner ursprünglichen linearen Länge (d.h.
seiner Länge
vor seiner Befestigung an dem primären absorbierenden Element),
aufgrund der Krümmung,
die von dem primären
absorbierenden Element aufgegeben wird. Das heißt, nach der Befestigung des
primären
absorbierenden Elementes 20 an dem sekundären absorbierenden
Element 30 wird die Form des sekundären absorbierenden Elementes
leicht weg von dem primären
absorbierenden Element gebogen oder gekrümmt. Die gebogene Konfiguration,
die auf das sekundäre
absorbierende Element von dem primären absorbierenden Element
aufgegeben wird, erzeugt auch einen Spalt 17 in z-Richtung zwischen
den Ebenen, die durch das primäre
absorbierende Element und das sekundäre absorbierende Element definiert
sind. Somit ist wenigstens ein Teil des mittleren Teils 18 des
primären
absorbierenden Elementes 20 vertikal von dem mittleren
Bereich 39 des sekundären
absorbierenden Elementes 30 beabstandet. Das Steuern der
relativen Längendifferenz
jeweils von mittlerem Teil 18 und mittlerem Bereich 39 der
absorbierenden Elemente wird die Größe des Spaltes 17 steuern.
Der Spalt 17 liegt im allgemeinen zwischen 1 mm und 40
mm und ist bevorzugt zwischen 2 mm und 30 mm und am bevorzugtesten
zwischen 3 mm und 20 mm. Im allgemeinen hat der mittlere Teil 18 des
primären
absorbierenden Elementes eine Länge,
die zwischen 10% bis ungefähr
98% der Länge
des mittleren Bereiches 39 des sekundären absorbierenden Elementes
liegt. Die Länge
des mittleren Teiles 18 des primären absorbierenden Elementes
ist bevorzugt geringer als 98% der Länge des mittleren Bereiches 39 des
sekundären
absorbierenden Elementes, weiter bevorzugt zwischen 95% bis ungefähr 50% und
am bevorzugtesten zwischen 95% und 75% der Länge des mittleren Bereiches 39 des
sekundären
absorbierenden Elementes 30.
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Da
der mittlere Bereich 39 und der mittlere Teil 18 der
Verbund-Damenbinde nicht miteinander befestigt sind, ist der mittlere
Teil 18 des primären
absorbierenden Elementes 20 in der Lage, sich unabhängig von
dem mittleren Bereich 39 des sekundären absorbierenden Elementes 30 zu
bewegen. Die Länge
des unbefestigten mittleren Teiles 18 zwischen den Vereinigungseinrichtungen
steuert im allgemeinen die Größe der Bewegung
des primären
absorbierenden Elementes relativ zu dem sekundären absorbierenden Element.
Wenn somit mehr oder weniger Bewegung gewünscht ist, kann die Länge des
unbefestigten mittleren Teiles 18 dementsprechend angepaßt werden.
Die Länge
des unbefestigten mittleren Teiles 18 wird sich im allgemeinen
von ungefähr
99% bis ungefähr
25% der Länge
des primären
absorbierenden Elementes erstrecken und ist bevorzugt von ungefähr 95% bis
ungefähr
50% der Länge
des primären
absorbierenden Elementes. Somit wird die kombinierte Länge jeder
der jeweiligen Vereinigungseinrichtungen 15, 15' sich im allgemeinen
von ungefähr
1% bis ungefähr
75% der Länge
des primären absorbierenden
Elementes erstrecken. Bevorzugt erstrecken sich die Vereinigungseinrichtungen
von ungefähr
3% bis ungefähr
50% weiter bevorzugt von ungefähr
5% bis ungefähr
30% der Länge
des primären
absorbierenden Elementes. Die Länge
jeder jeweiligen Vereinigungseinrichtung 15, 15' in jedem Ende
der Verbund-Damenbinde kann dieselbe oder eine unterschiedliche
sein. Die Querenden des primären
absorbierenden Elementes sind so gezeigt, daß sie im wesentlichen gleich
mit den Querenden des sekundären
absorbierenden Elementes entlang der Vereinigungseinrichtung 15 enden
und damit verbunden sind. Eines oder beide Querenden 26, 27 jedoch
des primären
absorbierenden Elementes können
sich über
das jeweilige erste und zweite Ende 36, 37 des
sekundären
absorbierenden Elementes 30 erstrecken oder nach innen
angebunden sein (wie in 16 veranschaulicht),
vorausgesetzt natürlich, daß der zentrale
Bereich 39 unbefestigt bleibt.
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Die
genaue Art der Vereinigungseinrichtung 15, 15' ist an sich
nicht kritisch für
die Erfindung, vorausgesetzt natürlich,
daß die
ausgewählte
Verbindungseinrichtung dazu dient, das primäre absorbierende Element 20 und
das sekundäre
absorbierende Element 30 mit ausreichender Festigkeit zu
verbinden, damit sie während
des Einsatzes nicht getrennt werden und somit die Verbund-Damenbinde
während
der Verwendung eine einheitliche Struktur bleibt. Vereinigungseinrichtungen,
so wie eine Klebmittelbefestigung, mit wohlbekannten Heißschmelzklebern
und druckempfindlichen Klebern sind als zufriedenstellende Mittel
zum Verbinden des primären absorbierenden
Elementes mit dem sekundären
absorbierenden Element gefunden worden. Wenn es die Art die ausgewählten Komponenten,
um die Bestandteile der Verbund-Damenbinde aufzubauen, es erlaubt,
kann Heißschweißen, Ultraschallschweißen oder
eine Kombination sowohl aus Heiß-
als auch Ultraschallschweißen
eingesetzt werden.
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Gemäß der Ausführungsform,
die in den 1–3 gezeigt
ist, ist jedes jeweilige Querende 26, 27 des primären absorbierenden
Elementes aus kontinuierlichen Verlängerungen der Oberlage 21 und
der Rücklage 22 gebildet,
die sich über
die Umfangskantenrändern
der absorbierenden Einrichtung 23 erstrecken und miteinander
versiegelt sind, um den Flansch 24 zu bilden. In ähnlicher
Weise ist jedes jeweilige Querende 36, 37 des
sekundären
absorbierenden Elementes 30 aus einer kontinuierlichen
Verlängerung
der Umfangskantenränder
der Oberlage 31 und der Rücklage 32 gebildet,
die sich über
die Umfangskanten des absorbierenden Elementes 33 (wenn
es eines gibt) erstrecken und sind miteinander versiegelt, um den
Flansch 34 zu bilden. Die Vereinigungseinrichtungen 15, 15' befinden sich
in jedem der je weiligen Flanschabschnitte der Querenden des primären absorbierenden
Elementes und des sekundären
absorbierenden Elementes und vereinigen die Komponententeile zu
einer einheitlichen Struktur.
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Das
primäre
absorbierende Element 20 hat gegenüberliegende, sich längs erstreckende
Seiten 25, 25',
die zwischen sich eine Breite definieren, ein erstes Querende 26 und
ein gegenüberliegendes zweites
Querende 27, die zwischen sich eine Länge definieren. Die sich längs erstreckenden
Seiten 25, 25' und
die Querenden 26, 27 definieren zusammen den Umfang 28 des
primären
absorbierenden Elementes. Das sekundäre absorbierende Element 30 hat
gegenüberliegende,
sich längs
erstreckende Seiten 35, 35', die zwischen sich eine Breite
definieren, sich seitlich erstreckende Querenden 36, 37,
die zwischen sich eine Länge
definieren, und die zusammen den Umfang 38 des sekundären absorbierenden
Elementes bilden. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
hat das primäre
absorbierende Element eine Länge,
die bevorzugt geringer ist als die Länge des sekundären absorbierenden
Elementes. Die Breite des primären
absorbierenden Elementes ist im allgemeinen gleich oder geringer
als die Breite des sekundären
absorbierenden Elementes. Somit definiert gemäß dieser Ausführungsform
der Umfang 38 des sekundären absorbierenden Elements 30 auch den
Umfang der Verbund-Damenbinde 10.
Das primäre
absorbierende Element 20 umfaßt eine absorbierende Einrichtung 23 und
eine flüssigkeitsdurchlässige Oberlage 21,
die über
die absorbierende Einrichtung 23 gelegt ist.
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Die
Oberlage 21 kann irgendein flüssigkeitsdurchlässiges Material
sein, das in der Lage ist, zuzulassen, daß Flüssigkeit leicht durch seine
Dicke dringt und ist bevorzugt anschmiegsam, sich weich anfühlend und
für die
Haut der Trägerin
nicht irritierend. Eine geeignete Oberlage 21 kann aus
einem weiten Bereich von Materialien hergestellt sein, so wie Geweben,
Vliesen, gelochten Polymerfilmen, porösen Schäumen, gelochten Schäumen, netzartigen Filmen
und dergleichen und Kombinationen aus diesen. Geeignete Gewebe und
Vliese können
aus natürlichen
Fasern (z. B. Holz- oder Baumwollfasern), synthetischen Fasern (z.
B. Polymerfasern sowie Polyester, Polypropylen oder Polyethylenfasern)
oder aus einer Kombination natürlicher
und synthetischer Fasern aufgebaut sein. Eine bevorzugte Oberlage weist
ein synthetisches Vlies auf, das aus einer homogenen Mischung aus
Polypropylenfasern mit 3 Denier und Polypropylenfasern mit 5 Denier
gebildet ist. Eine andere bevorzugte Oberlage weist einen dreidimensionalen
gelochten Film auf. Besonders bevorzugte gelochte Filme sind für Körperausscheidungen
durchlässig
und dabei nicht absorbierend und haben eine verringerte Ten denz,
Flüssigkeiten zu
erlauben, durch sie zurückzulaufen
und die Haut der Trägerin
erneut zu nassen. Somit bleibt die Oberfläche des Films, die in Kontakt
mit dem Körper
ist, trocken, so daß die
Verschmutzung des Körpers
verringert wird und ein komfortableres Gefühl für die Trägerin erzeugt wird. Die zum
Körper
weisende oder freiliegende Oberfläche der Film-Oberlage kann behandelt
sein, um sie hydrophil zu machen, und somit dabei zu unterstützen, daß sich die
Flüssigkeit schneller
durch die Oberlage überträgt. Es ist
gefunden worden, daß dieses
die Wahrscheinlichkeit verringert, daß Menstruationsflüssigkeit
von der Oberlage abfließen
wird, anstatt daß sie
in den absorbierenden Kern strömt
und von diesem absorbiert wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
wird oberflächenaktives
Mittel in die Polymermaterialien der Oberlage eingebaut. Als Alternative
kann die Körperfläche der
Oberlage hydrophil gemacht werden, indem sie mit einem oberflächenaktiven
Mittel behandelt wird.
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Um
den guten Fluidübergang
zwischen der Oberlage 21 und der darunterliegenden absorbierenden
Einrichtung 23 sicherzustellen, ist es bevorzugt, daß die Oberlage 21 wenigstens
teilweise an der absorbierenden Einrichtung 23 über ihre
gemeinsame Zuordnung oder Grenzfläche befestigt ist. Indem wenigstens
ein Teil der Oberlage 21 an der darunterliegenden absorbierenden
Einrichtung 23 befestigt ist, wird die Oberlage 21 eine
verringerte Tendenz zeigen, sich während des Einsatzes von der
absorbierenden Einrichtung 23 abzulösen, was den Flüssigkeitsübertrag
von der Oberlage 21 in die darunterliegende absorbierende
Einrichtung hemmen kann. Die Oberlage 21 kann an der absorbierenden
Einrichtung 23 in irgendeiner geeigneten Weise befestigt
sein, einschließlich,
jedoch nicht beschränkt
auf Sprühleimen
oder Anbringen von Linien oder Flecken von Klebmitteln zwischen
der Oberlage 21 und der absorbierenden Einrichtung. Als
Alternative oder zusätzlich
kann die Oberlage 21 an der absorbierenden Einrichtung 23 durch
Verwirren der Fasern der absorbierenden Einrichtung mit der Oberlage 21,
durch Schmelzen der Oberlage an die absorbierende Einrichtung 23 mit
einer Vielzahl diskreter einzelner Schmelzverbindungen befestigt
werden.
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Die
absorbierende Einrichtung 23 kann aus irgendeinem absorbierenden
Material gebildet sein, die im allgemeinen für die Haut der Trägerin nicht
irritierend ist und in der Lage ist, Körperausscheidungen zu absorbieren
und zu halten. Geeignete Materialien für die absorbierende Einrichtung
sind bevorzugt nachgiebig, weich, komfortabel und federnd, um den
Paßsitz
am Körper
und den Komfort des primären
absorbierenden Elementes zu verbessern. Bevorzugt ist die absorbierende
Einrichtung zusammendrückbar,
so daß sich
das primäre
absorbierende Element unter relativ kleinen Kräften deformieren wird, die
während
der normalen Verwendung erfahren werden können. Zusätzlich dazu, daß sie zusammendrückbar sind,
sind die Materialien, welche die absorbierende Einrichtung aufweist,
bevorzugt anpaßbar,
so daß das
primäre
absorbierende Element in der Lage ist, eine verbesserte Anpassung
in und um die Schamlippen und Vorhof zu bieten. Während des
im allgemeinen zusammendrückbar
und anpaßbar
unter relativ kleinen Kräften
ist, solchen Kräften, die
von den äußeren weiblichen
Genitalien während der
Verwendung ausgeübt
werden, ist es auch bevorzugt, daß das primäre absorbierende Element ausreichend
federnd ist, derart, daß,
wenn es normalen Tragekräften
unterworfen wird, es nicht andauernd zusammengedrückt bleibt.
Bevorzugt wird das primäre
absorbierende Element ausreichend federnd sein, daß es sich
an die Konturen des Körpers
anpassen wird, um einen innigen Kontakt mit den freiliegenden Genitalien
der weiblichen Benutzerin zu liefern. Inniger Kontakt mit den freiliegenden
weiblichen Genitalien hilft dabei, einen besseren Fluidübertrag
von der Benutzerin in das primäre
absorbierende Element zur Verfügung
zu stellen, ohne daß Fluid
erlaub wird, das primäre
absorbierende Element zu umgehen und/oder davon abzulaufen. Während die
Federeigenschaften des absorbierenden Elementes die verbesserte
Anpassung erlauben, müssen
sie gegen die Notwendigkeit ausgeglichen sein, daß das Produkt sowohl
weich als auch für
die Trägerin
komfortabel sein muß.
Die absorbierende Einrichtung 23 kann eine weite Vielfalt
flüssigkeitsabsorbierender
Materialien umfassen, die üblicherweise
bei wegwerfbaren Damenbinden und weiteren wegwerfbaren absorbierenden
Gegenständen
eingesetzt werden. Beispiele geeigneter absorbierender Materialien
umfassen zerfaserten Holzschliff (der im allgemeinen als Zellstoffflaum
bezeichnet wird), gekreppte Zellulosewatte, modifizierte vernetzte
Zellulosefasern, Kapillarkanalfasern (das heißt, Fasern mit Kapillarkanälen in der Faser),
absorbierende Schäume,
thermisch oder durch Klebmittel gebundene, im Luftstrom aufgelegte Materialien,
absorbierende Schwämme,
synthetische Spinnfasern, Polymerfasern, Hydrogel bildende Polymergeliermittel
(üblicherweise
als superabsorbierende Teilchen oder Fasern bezeichnet), Torfmoos
oder irgendwelche äquivalenten
Materialien oder Kombinationen von Materialien. Bei der Ausführungsform, die
in 3 veranschaulicht ist, kann das absorbierende
Mittel nur einen absorbierenden Kern 29 mit einer einzigen
Schicht enthalten. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der absorbierende
Kern 29 aus zerfaserten Zellstoffasern aufgebaut. Der absorbierende
Kern 29 hat eine im allgemeine ovale Form, um das primäre absorbierende
Element 20 mit einer im allgemeinen ovalen Form zu versehen.
Während die
absorbierende Einrichtung 23, die in 3 gezeigt
ist, einen im allgemeinen ovalen Querschnitt hat, kann der absorbierende
Kern in einer weiten Vielfalt von Formen hergestellt werden, bei
denen der Querschnitt ein Rechteck, Dreieck, Oval, Quadrat, U-Form,
Z-Faltung usw. ist. Wie in 1 gezeigt
hat das primäre absorbierende
Element eine im allgemeinen rechtwinklige Form. Andere geeignete
Formen jedoch umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf oval, sanduhrförmig, hundeknochenartig,
asymmetrisch usw.
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Die
absorbierende Einrichtung 23 kann weiterhin eine Fluiderfassungsschicht
(nicht gezeigt) aufweisen, die zwischen der Oberlage 21 und
einem absorbierenden Kern 29 angeordnet ist. Die Flüssigkeitserfassungsschicht
kann mehrere Funktionen haben, einschließlich des Verbesserns der Dochtwirkung
für die
Ausscheidungen über
und in den absorbierenden Kern 29. Indem die Dochtwirkung
für Ausscheidungen
verbessert wird, bietet die Erfassungsschicht eine gleichmäßigere Verteilung
der Ausscheidungen über
den absorbierenden Kern. Die Fluiderfassungsschicht kann aus mehreren
unterschiedlichen Materialien aufgebaut sein, einschließlich ungewebter
oder gewebter Lagen aus synthetischen Fasern einschließlich Polyester,
Polypropylen oder Polyethylen; natürlicher Fasern einschließlich Baumwolle
oder Zellulose; Mischungen solcher Fasern oder irgendwelche äquivalenten
Materialien oder Kombinationen aus Materialien. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform
kann die Erfassungsschicht mit der Oberlage durch irgendeine herkömmliche
Einrichtung zum Verbinden von Lagen verbunden werden, so wie zum
Beispiel Verwenden von Klebmittel, Thermobindetechniken und dergleichen.
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Das
primäre
absorbierende Element 20 ist bevorzugt relativ dünn (d.h.
mit einer Stärke
von weniger als 5 mm) und flexibel. Bevorzugt wird das primäre absorbierende
Element eine Stärke
von weniger als ungefähr
3.0 mm haben, weiter bevorzugt weniger als ungefähr 2.6 mm und weiter bevorzugt
weniger als ungefähr
2.2 mm und am meisten bevorzugt weniger als ungefähr 2.0 mm.
Es kann wünschenswert
sein, ein primäres
absorbierendes Elemente mit variierenden Stärkegraden über seine Länge zu versehen. Zum Beispiel
kann das primäre
absorbierende Element im mittleren Bereich relativ dicker sein und
sich in Richtung auf die Endbereiche abschrägen. Als Alternative kann das
primäre
absorbierende Element in dem Mittelbereich relativ dünner in
bezug auf die Endbereiche sein. Die Breite des primären absorbierenden
Elementes kann weit variieren, abhängig von dem gewünschten
Grad an Komfort oder gewünschter
Anpassung und kann optional entlang seiner Länge variieren. Zum Beispiel
kann das primäre absorbierende
Element so ausgelegt sein, daß es teilweise
innerhalb und teilweise außerhalb
des Vorhofes der Trägerin
und/oder der Gesäßspalte
liegt. Gemäß dieser
Ausführungsform
hat das primäre
absorbierende Element eine Breite von ungefähr 10 mm, damit es komfortabel
in wenigstens einen Teil der Schamlippenspalte und/oder Ge säßspalte
paßt. Jedoch
können
primäre
absorbierende Elemente mit Breiten größer als 10 mm auch so ausgelegt
werden, daß sie
in die Schamlippenspalte passen, vorausgesetzt natürlich, daß sie relativ
anpaßbar
sind, so daß sie
während
der Verwendung leicht in die Schamlippenspalte passen wird. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Breite des primären
absorbierenden Elementes 20 geringer als die Breite der
Leiste einer Benutzerin und beträgt
wenigstens die Breite der großen
Schamlippen einer Benutzerin. Die Breite des primären absorbierenden
Elementes 20 in dem mittleren Teil 18 wird im
allgemeinen im Bereich von ungefähr
10 mm bis 65 m, bevorzugt von ungefähr 10 mm bis ungefähr 40 mm
liegen. Die Breite des primären
absorbierenden Elementes an einem oder beiden seiner Querenden 26, 27 kann
dieselbe sein wie die Breite des mittleren Teiles 18 oder
kann größer als oder
kleiner sein als die Breite des mittleren Teiles 18. Im
allgemeinen wird die Breite der Querenden im Bereich von ungefähr 10 mm
bis 85 mm liegen.
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Die
Breite des primären
absorbierenden Elementes 20 kann auch abhängig von
der Stärke
(d.h. Dicke) und der Breite der Verbund-Damenbinde 10 variiert
werden. Wenn die kombinierten Stärken
des primären
absorbierenden Elementes 20 und des sekundären absorbierenden
Elementes 30 in einem mittleren Bereich 13 der
Binde zu einer dicken voluminösen
Damenbinde führen
(d. h. größer als
5 mm), kann die Breite des sekundären absorbierenden Elementes
relativ groß sein,
z. B. 86–75
mm, während die
Breite des primären
absorbierenden Elementes in dem mittleren Teil 18 relativ
gering sein sollte, im allgemeinen kleiner als 40 mm. Im Gegensatz
dazu, wenn die kombinierten Dicken des primären absorbierenden Elementes
und des sekundären
absorbierenden Elementes zu einer dünnen oder ultradünnen Damenbinde
führen
(d. h. weniger als 5 mm), dann kann die Breite sowohl des primären als
auch des sekundären
absorbierenden Elementes relativ groß sein. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform
haben ein mittlerer Teil 18 des primären absorbierenden Elementes 20 und
der mittlere Bereich 39 des sekundären absorbierenden Elementes 30 eine
kombinierte Dicke von weniger als 5 mm, die Breite des primären absorbierenden
Elementes liegt im Bereich von ungefähr 10 mm bis ungefähr 40 mm
und die Breite des sekundären
absorbierenden Elementes liegt im Bereich von ungefähr 50 mm
bis 75 mm.
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Die
Länge des
primären
absorbierenden Elementes 20 kann irgendeine zweckmäßige Abmessung
haben und beträgt
im allgemeinen von ungefähr 5
cm bis ungefähr
40 cm, weiter bevorzugt von ungefähr 10 cm bis 35 cm und am meisten
bevorzugt von ungefähr
15 cm bis 30 cm.
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Ein
besonders bevorzugtes primäres
absorbierendes Element 20 hat eine Länge von ungefähr 25 cm.
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Die
Gesamtabsorptionskapazität
der absorbierenden Einrichtung 23 sollte kompatibel mit
der beabsichtigten Ausscheidungsbelastung für die Verbund-Damenbinde 10 sein.
Weiter kann die Absorptionskapazität der absorbierenden Einrichtung 23 geändert werden,
um an Trägerinnen
angepaßt
zu sein, die im erwarteten Mengenbereich des Fluidvolumens der Ausscheidungen
liegen. Zum Beispiel kann eine unterschiedliche Absorptionskapazität eingesetzt werden
für eine
Verbund-Damenbinde, die für
den Einsatz über
Tag gedacht ist im Vergleich mit einer, die für die Verwendung in der Nacht
gedacht ist oder für
Verbund-Damenbinden, die für
die Verwendung von weiblichen Teenagern gedacht sind im Vergleich mit
einer, die für
die Verwendung durch reifere Frauen gedacht ist. Die Gesamtabsorptionskapazität ist bevorzugt
größer als
ungefähr
14 g Fluid.
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Das
sekundäre
absorbierende Element 30 weist eine flüssigkeitsdurchlässige Oberlage 31 und eine
flüssigkeitsundurchlässige Barrierenlage 32 auf. Die
Oberlage 31 und die Barrierenlage 32 sind entlang
ihren jeweiligen Umfangskantenrändern
miteinander verbunden. Die Oberlage 31 kann irgendein fluiddurchlässiges Material
sein, das üblicherweise bei
Damenbinden, Wegwerfwindeln und dergleichen verwendet wird und kann
irgendeines von den Materialien sein, die oben als einsetzbar in
der Oberlage 2l des primären absorbierenden Elementes 20 beschrieben
worden sind. Eine bevorzugte Oberlage 31 weist einen gelochten
Film auf. Die Barrierenlage 32 ist für Flüssigkeiten (z. B. Menstruationsflüssigkeit und/oder
Urin) undurchlässig
und ist bevorzugt aus einem dünnen,
flexiblen Kunststoffilm gebildet, obwohl auch andere flexible flüssigkeitsundurchlässige Materialien
verwendet werden können.
Im Einsatz wird die Barrierenlage 32 zwischen die Oberlage 31 und
die Unterwäsche
der Benutzerin gelegt. Die Funktion der Barrierenlage 32 ist
es zu verhindern, daß Ausscheidungen,
die aus dem primären
absorbierenden Element 20 ausgestoßen werden oder dieses unabsichtlich
umfließen,
und Ausscheidungen, die in dem sekundären absorbierenden Element 30 gehalten
werden, daran zu hindern, mit der Unterwäsche der Benutzerin in Berührung zu
kommen und diese zu verschmutzen. Die Barrierenlage 32 kann somit
ein gewebtes oder nicht gewebtes Material aufweisen, polymere Filme,
so wie thermoplastische Filme aus Polyethylen oder Polypropylen
oder Verbundmaterialien, so wie ein filmbeschichtetes ungewebtes
Material. Bevorzugt ist die Barrierenlage ein Polyethylenfilm mit
einer Dicke von ungefähr
0.012 mm (0.5 mil) bis ungefähr
0.015 mm (2.0 mil). Beispielhafte Polyethylenfilme werden hergestellt von Clopay
Plastic Products Co. mit Adresse 32 Walnut St, Cincinnati, OH 45202,
Huntsman Packaging mit der Adresse 230 Enterprise Drive, Newport
News, VA 23603, Tradegar Industries mit der Adresse 1100 Boulders
Parkway, Richmond, Virginia, Exxon Chemical Co. mit der Adresse
750 West Lake Cook Road, Buffalo Grove, Illinois 60089. Die Barrierenlage
ist bevorzugt geprägt
und/oder matt behandelt, um ein mehr tuchartiges Erscheinungsbild
zu bieten. Weiter kann es die Barrierenlage Dämpfen erlauben, aus dem sekundären absorbierenden
Element zu entweichen (d. h. atemfähig), während sie weiter verhindert,
daß Ausscheidungen
durch die Barrierenlage laufen.
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Die
Ausführungsform,
die in 4 gezeigt ist, ist in allen Aspekten ähnlich den
Ausführungsformen
nach 1–3,
mit der Ausnahme, daß das sekundären absorbierende
Element ausschließlich aus
einer dem Körper
zugewandten Oberlage 31 und einer der Unterwäsche zugewandten
Barrierenlage 32 gebildet ist. Gemäß dieser Ausführungsform
gibt es kein absorbierendes Material zwischen der Oberlage und der
Barrierenlage, da ein solches nicht erforderlich ist. Wie oben angemerkt
werden bevorzugt die meisten, wenn nicht alle Körperflüssigkeiten von dem absorbierenden
Kern des primären
absorbierenden Elementes absorbiert und darin gehalten. Somit kann
des sekundäre
absorbierende Element so ausgelegt werden, daß es die Unterwäsche der
Benutzerin vor der Verschmutzung durch relativ geringe Mengen an
Fluiden schützt,
die aus den primären
absorbierenden Elementen ausgetrieben werden können oder die unbeabsichtigt
das primäre
absorbierende Element umgehen. Demgemäß, da die erwarteten Mengen
an Fluiden, die in Kontakt mit dem sekundären absorbierenden Element
kommen können,
relativ gering sind, kann ein absorbierendes Element unnötig werden,
die Fluide innerhalb des sekundären
absorbierenden Elementes zu halten und sie daran hindern, die Wäsche der
Benutzerin zu verschmutzen.
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Jedoch
gemäß einer
Ausführungsform,
wie sie in den 1–3 gezeigt
ist, umfaßt
das sekundäre
absorbierende Element ein absorbierendes Element 33 zwischen
der Oberlage 31 und der Barrierenlage 32. Das
absorbierende Element 33 kann irgendein absorbierendes
Material sein, das üblicherweise
in Damenbinden, Wegwerfwindeln und dergleichen benutzt wird und
kann irgendeines der Materialien sein, die oben als zweckmäßig in der
absorbierenden Einrichtung des primären absorbierenden Elementes
beschrieben sind. Da jedoch das absorbierende Element 33 des
sekundären
absorbierenden Elementes eine unterschiedliche Funktion von der
der absorbierenden Einrichtung 23 durchführt, kann
das absorbierende Element 33, und ist es bevorzugt, etwas
dünner
und weniger voluminös
sein als die absorbierende Einrich tung 23. Demgemäß kann das
absorbierende Element 33 aus unterschiedlichen Materialien
als denen der absorbierenden Einrichtung 23 gebildet sein.
Zum Beispiel kann ein einzelnes oder mehrere Lagen Papiertuch (wie
es üblicherweise
in Papierhandtüchern
oder als Toilettenpapier benutzt wird) eingesetzt werden, um das absorbierende
Element zu bilden. Bevorzugt ist das absorbierende Element aus ungefähr 1 bis
ungefähr 5
Lagen Papiertuch gebildet. Papiertuch mit einer oder mehreren Lagen,
einem Basisgewicht von ungefähr
24 bis ungefähr
48 Gramm pro Quadratmeter und einer tatsächlichen Dichte von ungefähr 0.10
bis ungefähr
0.12 Gramm pro Kubikzentimeter zeigt ausreichend Absorptionskapazität für den Einsatz
als das absorbierende Element 33. Naßfeste Harze und Latexbindemittel
werden bevorzugt eingesetzt, um dem Papiertuch, das in dem absorbierenden
Element benutzt wird, zusätzliche
Festigkeit zu verleihen.
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Die
Länge des
sekundären
absorbierenden Elementes 30 kann irgendeine zweckmäßige Abmessung
haben und hat im allgemeinen eine Länge von ungefähr 20 cm
bis 40 cm, bevorzugt von ungefähr
25 cm bis 35 cm und am meisten bevorzugt ungefähr 30 cm. Das sekundäre absorbierende
Element ist bevorzugt relativ dünn
und flexibel. Bevorzugt wird das sekundäre absorbierende Element eine Stärke von
weniger als ungefähr
3.0 mm, weiter bevorzugt weniger als ungefähr 2.6 mm, weiter bevorzugt
weniger als ungefähr
2.2 mm und am meisten bevorzugt weniger als ungefähr 2.0 mm
haben. In einer am meisten bevorzugten Ausführungsform hat das sekundäre absorbierende
Element eine Stärke von
1.9 mm. Obwohl es im allgemeinen irgendeinen Querschnitt in seinem
unbelasteten Zustand hat, ist das sekundäre absorbierende Element bevorzugt
ungefähr
5 bis 15 cm breit, weiter bevorzugt ungefähr 5 bis 10 cm breit und am
meisten bevorzugt ungefähr
5 bis 8 cm breit. Bevorzugt beträgt
die Breite des sekundären
absorbierenden Elementes wenigstens das 1.5-fache der Breite des
primären
absorbierenden Elementes. Weiter bevorzugt beträgt die Breite des sekundären absorbierenden
Elementes wenigstens das 2-fache der Breite des primären absorbierenden
Elementes. Am meisten bevorzugt liegt die Breite des sekundären absorbierenden
Elementes in dem Bereich von ungefähr 3 bis ungefähr 8 mal
der Breite des primären
absorbierenden Elementes. Wie in 1 gezeigt
hat das sekundäre
absorbierende Element eine im allgemeinen rechtwinklige Form. Andere
geeignete Formen umfassen jedoch, sind aber nicht beschränkt auf
Oval, Eieruhr, Hundeknochen, asymmetrisch usw.
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Das
sekundäre
absorbierende Element 30 ist bevorzugt mit einem Befestigungsmittel 40,
so wie einem Klebmittel, versehen. Das Befestigungsmittel 40 bildet
eine Einrichtung zum Si chern der Verbund-Damenbinde 10 in
dem Zwickelbereich der Unterwäsche
der Benutzerin. Somit ist wenigstens ein Teil der der Unterwäsche zugewandten
Fläche
der Barrierenlage 32 mit einem druckempfindlichen Klebmittel
beschichtet, das in der Lage ist, die Verbund-Damenbinde lösbar an einer Unterwäsche zu sichern.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
ist wenigstens ein Teil des Befestigungsmittels 40 auf der
der Unterwäsche
zugewandten Oberfläche
der Barrierenlage 32 benachbart den Längsseitenkanten 35, 35' des sekundären absorbierenden
Elementes 30 angeordnet. Irgendein Klebmittel oder Leim,
der in der Technik für
solche Zwecke verwendet wird, kann hierin als das Klebmittel eingesetzt
werden, wobei druckempfindliche Klebmittel bevorzugt sind. Geeignete
Klebmittel umfassen Heißschmelzklebmittel,
so wie HL 1417XZP-Klebmittel und HL 1491XZP-Klebmittel, die kommerzielle
bei HB Fuller Corporation St. Paul, MN 55110 erhältlich sind, oder H2262-Klebmittel
und H2543-Klebmittel, die kommerziell bei ATO Findley Inc., Wauwatosa,
WI 53226 erhältlich
sind. Das druckempfindliche Klebmittel ist typischerweise mit einem
entfernbaren Abziehpapier 45 bedeckt, um das Klebmittel
gegen Austrocknen oder Anhaften an einer anderen Fläche als
dem Zwickelbereich oder der Unterwäsche vor dem Einsatz zu schützen. Irgendein
kommerziell verfügbares
Abziehpapier, das üblicherweise
für solche
Zwecke benutzt wird, kann hierin eingesetzt werden. Ein geeignetes
Abziehpapier ist kommerziell bei Tekkote Corporation, Leonia, NJ
07605, erhältlich.
Die Verbund-Damenbinde 10 der vorliegenden Erfindung wird
benutzt, indem das Abziehpapier 45 entfernt wird und danach
die Damenbinde in ein Unterwäscheteil
gelegt wird, so daß das
Klebmittel in Kontakt mit der Unterwäsche ist. Das Klebmittel ist
so ausgelegt, daß es
die Damenbinde in ihrer Position innerhalb der Unterwäsche während der
Verwendung hält.
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5 und 6 veranschaulichen
eine Ausführungsform,
in denen gleiche Bezugsziffern identische Elemente darstellen. Gemäß dieser
Ausführungsform
umfaßt
das primäre
absorbierende Element 20 eine absorbierende Einrichtung 23 und
eine flüssigkeitsdurchlässige Oberlage 21, 21', die auf allen
Seiten der absorbierenden Einrichtung 20 über diese
gelegt ist. Somit sind die dem Körper
zugewandten Oberfläche
und die der Wäsche
zugewandte Oberfläche
des primären
absorbierenden Elementes aus einer einzigen Oberlage 21 gebildet,
um die absorbierende Einrichtung 23 vollständig einzuschließen. Jedes
jeweilige Querende 26, 27 des primären absorbierenden
Elementes 20 ist aus einer kontinuierlichen Verlängerung
der Oberlage 21 gebildet, die sich über die Umfangskantenränder der
absorbierenden Einrichtung 23 erstrecken und ist versiegelt,
um einen Flansch 24 zu bilden. Jedes jeweilige Querende 36, 37 des
sekundären
absorbierenden Elementes 30 ist aus einer kontinuierlichen
Verlängerung
der Oberlage 31 und der Rücklage 32 gebildet,
die sich über
die Umfangskantenränder
des absorbierenden Elementes 33 hinaus erstrecken, und
miteinander versiegelt sind, um einen Flansch 34 zu bilden.
Die Vereinigungseinrichtungen 15, 15' befinden sich
in jedem der jeweiligen Querenden des primären absorbierenden Elementes
und des sekundären
absorbierenden Elementes und vereinigen die Komponententeile zu
einer einheitlichen Struktur.
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Wenn
eine Verbund-Damenbinde der vorliegenden Erfindung in ein Unterwäschestück gelegt und
von einer Benutzerin getragen wird, ist es wichtig, daß jegliche
Kompressivkräfte,
die von dem Körper
der Benutzerin auf das primäre
absorbierende Element übertragen
werden können,
die Querendbereiche des sekundären
absorbierenden Elementes nicht verzerren, was bewirken würde, daß sich diese Endbereiche
nach innen falten. Somit ist gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen, die Querendbereiche des sekundären absorbierenden
Elementes ausreichend stabil sind, um bei der Benutzung ihre gedachte
Form beizubehalten (d.h. sich an die Form der Unterwäsche der
Trägerin
anzupassen), wenn sie Belastungen ausgesetzt sind, die durch das
primäre
absorbierende Element ausgeübt
werden können.
Genauer, wenn die Verbund-Damenbinde der vorliegenden Erfindung
im Einsatz ist, kann der Körper
der Trägerin
auf das primäre
absorbierende Element nach unten gerichtete Kompressivkräfte ausüben. Diese
nach unten gerichteten Kompressivkräfte werden wiederum eine nach
innen gerichtete Kraft auf die Vereinigungseinrichtungen ausüben, die
dazu führen
könnte,
daß die
Querenden des sekundären absorbierenden
Elementes sich verzerren, indem bewirkt wird daß sie sich nach innen in Richtung
auf die Mitte der Binde falten. Wie in 7 gezeigt,
besteht eine Einrichtung gemäß der Erfindung,
die Verzerrung der Querenden des sekundären absorbierenden Elementes
zu verringern oder auszuschalten, darin, ein stabilisierendes Element 50 in
den Querendbereich 27 des sekundären absorbierenden Elementes 30 einzuführen. Die
Auswahl eines bestimmten Materials oder Prozesses, um ein stabilisierendes
Element 50 zu bilden, ist an sich für die Erfindung nicht kritisch,
vorausgesetzt natürlich,
daß es
in der Lage ist, zu verhindern, daß sich die Querenden der Verbund-Binde
nach innen in Richtung auf die Mitte der Binde falten.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
erzeugt das stabilisierende Element 50, wenn es einer nach
innen gerichteten Kompressivkraft ausgesetzt ist, ein Biegemoment
in dem sekundären
absorbierenden Element, das an einer Position wirkt, die von der
Vereinigungseinrichtung beabstandet ist. Bevorzugt wirkt das Biegemoment
an einer Position, die zwischen den gegenüberliegenden Vereinigungseinrichtungen
in jedem jeweiligen Querendbereich des sekundä ren absorbierenden Elementes
liegt. Das heißt,
jegliche nach innen gerichteten Kräfte, die von dem primären absorbierenden
Element 20 auf das sekundäre absorbierende Element ausgeübt werden können, werden
bevorzugt über
einen Teil des sekundären
absorbierenden Elementes 30 verteilt, der sich nach innen über die
Vereinigungseinrichtung 15 hinaus erstreckt. Das Biegemoment
befindet sich bevorzugt innen vom absorbierenden Kern 23 in
dem primären
absorbierenden Element 20, innen vom Klebbefestigungsmittel 40 oder
innen von dem absorbierenden Element 33 in dem sekundären absorbierenden
Element 30 (falls es eines gibt). Die Auswahl des besonderen
Materials oder Verfahrens, um ein geeignetes stabilisierendes Element 50 zur
Verfügung
zu stellen, kann weit variieren, abhängig von der gewünschten
Struktur des sekundären
absorbierenden Elementes. Zum Beispiel kann das stabilisierende Element 50 zusätzliche
Materialien oder Prozesse aufweisen, die den Querendbereichen des
sekundären
absorbierenden Elementes Steifigkeit auferlegen. Die Bereiche erhöhter Steifigkeit
erstrecken sich bevorzugt von den Vereinigungseinrichtungen 15, 15' nach innen
in Richtung auf den mittleren Bereich 39 des sekundären absorbierenden
Elementes.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
umfaßt
das stabilisierende Element 50 eine zusätzliche Klebmittelschicht,
die in der Lage ist, Steifigkeit auf den Querendbereich 27 des
sekundären
absorbierenden Elementes 30 aufzugeben. Als Alternative können eine
oder mehrere Schichten eines absorbierenden Materials (so wie Zellstoffflaum
oder eine oder mehrere Gewebeschichten) in den Querendbereich in
einer Menge, die ausreichend ist, ein Biegemoment zu erzeugen, das
nach innen von jeder jeweiligen Vereinigungseinrichtung des sekundären absorbierenden
Elementes 30 wirkt, eingeschlossen werden. Es wird auch
daran gedacht, daß Kombinationen
dieser Materialien innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung
liegen. Ein Beispiel eines weiter bevorzugten Prozesses, der verwendet
werden kann, um dem Endbereich Steifigkeit zu verleihen, ist es,
einen Kanal zu krimpen oder zu prägen, um ein Biegemoment zwischen
jeder der gegenüberstehenden
Verbindungseinrichtungen des sekundären absorbierenden Elementes
zu erzeugen.
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Gemäß den voranstehenden
Ausführungsformen
hat das stabilisierende Element 50 ein erstes Ende, das
im wesentlichen in vertikaler Ausrichtung mit wenigstens einem Teil
der Verbindungseinrichtung 15 ist und sich längs nach
innen in Richtung auf den mittleren Bereich in einem Ausmaß erstreckt, daß ein zweites
gegenüberliegendes
Ende des Stabilisierungselementes 50 im wesentlichen in
vertikaler Ausrichtung mit wenigstens einem Teil der absorbierenden
Einrichtung 23 in dem primären absorbierenden Element 20 ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform überlappt
das stabilisierende Element 50 einen wesentlichen Teil
der absorbierenden Einrichtung 23. Der Überlappbetrag zwischen dem
stabilisierenden Element 50 und der absorbierenden Einrichtung 23 ist
bevorzugt in einem Bereich von 1 mm bis ungefähr 20 mm. Bei einer
alternativen Ausführungsform
(nicht gezeigt) erstreckt sich das stabilisierende Element kontinuierlich
von einer Vereinigungseinrichtung 15 zu der gegenüberliegenden
Vereinigungseinrichtung 15' und
bietet somit Stabilität über die
gesamte Länge
des sekundären
absorbierenden Elementes.
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Gemäß einer
alternativen Ausführungsform ist
gefunden worden, daß durch
Ankleben der Querendbereiche des sekundären absorbierenden Elementes
an der Unterwäsche
der Benutzerin in dem Bereich, der unter den Vereinigungseinrichtungen liegt,
ausreichend Stabilität
für die
Verbund-Damenbinde zur Verfügung
gestellt wird, daß sich
die Enden nicht beim Anwenden von Druck nach unten auf das primäre absorbierende
Element nach innen falten. Somit, wie in den 2 und 5 gezeigt,
kann das Befestigungsmittel 40 im wesentlichen vertikal
mit wenigstens einem Teil der Vereinigungseinrichtung 15 ausgerichtet
werden, um das Querende des sekundären absorbierenden Elementes
an der Unterwäsche
der Benutzerin zu sichern. Es ist gefunden worden, daß die Verwendung
des Befestigungsmittels 40, um die Querenden 36, 37 zu
stabilisieren, insbesondere zweckmäßig ist, wenn die Querendbereiche
sehr flexibel sind, beispielsweise wenn das sekundäre absorbierende
Element 30 kein absorbierendes Element enthält und/oder
wenn die Vereinigungseinrichtung 15 sich nur in den jeweiligen
Flanschen 24, 34 befindet.
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8 veranschaulicht
eine weitere Ausführungsform
einer Verbund-Damenbinde. Gemäß dieser
Ausführungsform
umfaßt
die Verbund-Damenbinde 10 ein primäres absorbierendes Element 20 und ein
sekundäres
absorbierendes Element 30. Das primäre absorbierende Element 20 ist
an dem sekundären
absorbierenden Element an den Vereinigungseinrichtungen 15, 15' an jedem Querende
der Binde befestigt. Jede Vereinigungseinrichtung 15, 15' erstreckt sich
von den Querenden des primären
absorbierenden Elementes 20 nach innen auf einen mittleren
Teil 18 zu. Jede Vereinigungseinrichtung 15, 15' ist in vertikaler
Ausrichtung mit wenigstens einem Teil der absorbierenden Einrichtung 23.
Gemäß dieser Ausführungsform
erstreckt sich der unbefestigte mittlere Bereich 13 der
Verbund-Damenbinde 10 ungefähr über ein Drittel der Länge der
Binde, während jede
jeweilige Vereinigungseinrichtung 15, 15' sich über ungefähr ein Drittel
der Länge
der Binde erstreckt. Es ist gefunden worden, daß diese Ausführungsform
eine verbesserte Anpassung an den Körper liefert, wobei die Menge
an seitlicher Bewegung des primären
absorbierenden Elementes 20 relativ zu dem sekundären absorbierenden
Element 30 minimiert wird.
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Die 9 und 10 veranschaulichen eine
weitere Ausführungsform
einer Verbund-Damenbinde.
Gemäß dieser
Ausführungsform
ist wenigstens ein Querende und optional sind beide Querenden 26, 27 des
primären
absorbierenden Elementes 20 mit einem elastischen Element 150 versehen. Das
elastische Element 150 ist an der Oberlage 21, an
der Rücklage 22 oder
sowohl an der Oberlage 21 als auch an der Rücklage 22 in
einem vorgespannten Zustand befestigt. Das elastische Element 150 kann kontinuierlich
an einer oder beiden dieser Schichten befestigt sein oder kann alternativ
an diskreten beabstandeten Orten befestigt sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
befindet sich das elastische Element 150 zwischen der Oberlage 21 und
der Rücklage 22 und
ist an beiden Schichten an diskreten Orten, die entlang einer Längsrichtung
beabstandet sind, angeklebt. Das elastische Element 150 kann
bei der Verbund-Binde angebracht werden, indem das elastische Element 150 über seine
normale Länge
hinaus gestreckt wird und es dann an den oben beschriebenen Komponenten
des primären
absorbierenden Elementes 20 befestigt wird. Das elastische
Element 150 ist bevorzugt federnd und in der Lage, beim Wegnehmen
jeglicher externer Kräfte
im wesentlichen in seine ursprüngliche
Länge vor
dem Strecken zurückzukehren.
Das elastische Element darf dann in einem entspannten Zustand, wie
in 9 gezeigt, in seine ursprüngliche Länge zurückkehren. Dies verringert in
effektiver Weise die Länge
des mittleren Teiles 18 des primären absorbierenden Elementes 20 und
erzeugt den Spalt 17. Somit werden die Oberlage 21 und
die Rücklage 22 nach
innen in Richtung auf die seitliche Mittellinie der Binde gezogen
und nehmen ein faltiges Aussehen an. 10 zeigt
die Verbund-Damenbinde in der Verwendung, wenn sie nach unten gerichteten
Kompressivkräften
ausgesetzt ist. Diese Kompressivkräfte, die auf die Binde aufgegeben
werden, bewirken, daß sich
das elastische Element 150 streckt, so daß die Länge des
mittleren Teiles 18 vergrößert wird und das primäre absorbierende
Element 20 in Kontakt mit dem sekundären absorbierenden Element 30 entlang
einem wesentlichen Teil ihrer jeweiligen Längen kommen kann. Somit verleiht
das elastische Element 150 der Binde verstärkte federnde
Eigenschaft, um in einer komfortablen Weise die enge Anpassung am
Körper aufrechtzuerhalten.
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Das
elastische Element 150 kann einen einzelnen Streifen aus
elastischem Material aufweisen oder kann als Alternative eine Vielzahl
dünner
elastischer Streifen umfassen, die einzeln in den Querenden der
Binde unter Spannung eingelegt werden. Gemäß dieser Ausführungsform können sich
die elastischen Streifen kontinuierlich von dem ersten Querende 26 zu
dem gegenüberliegenden
zweiten Querende 17 erstrecken. Die elastischen Streifen
werden bevorzugt benachbart den Längsseitenkanten des primären absorbierenden
Elementes 20 angeordnet. Die elastischen Streifen befinden
sich bevorzugt in einem Umfangsflansch, der entlang den Längsseiten gebildet
ist, indem die Deck- und Barrierenschichten aneinander befestigt
werden. Jegliche herkömmlichen
elastischen Materialien, die in absorbierenden Wergwerfprodukten
eingesetzt werden, sind für
den Einsatz als ein elastisches Element 150 geeignet.
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Wie
in den 11 und 12 gezeigt,
kann das sekundäre
absorbierende Element 30 zwei Seitenklappen 60 haben.
Gemäß 11 liegt
jede Klappe 60 benachbart an und erstreckt sich seitlich
von der Seitenkante des absorbierenden Kerns. Gemäß 12 ist
jede Klappe an der Barrierenlage entlang einer Verbindungslinie
befestigt, die bezüglich
der sich längs
erstreckenden Seiten 25, 25' innen liegt. Bei beiden Ausführungsformen
sind die Klappen 60 flexibel und so konfiguriert, daß sie über die
Kanten der Unterhose der Trägerin
in dem Zwickelbereich gefaltet werden können, so daß die Klappen 60 zwischen
den Kanten der Unterhosen der Trägerin
und den Oberschenkeln der Trägerin
befindet. Die Klappen 60 dienen wenigstens zwei Zwecken,
das Verschmutzen des Körpers
der Trägerin
und der Unterhose durch Menstruationsflüssigkeit zu verhindern und
bei der Verwendung die Damenbinde an einem Unterwäschestück anzukleben.
Auf diese Weise dienen die Klappen 60 dazu, die Damenbinde
richtig positioniert in der Unterwäsche zu halten.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
sind die Klappen 60 aus der Oberlage und der Barrierenlage
aufgebaut. Weiter sind die Klappen 60 bevorzugt mit dem
Schichten des sekundären
absorbierenden Elementes einheitlich ausgebildet, wobei Teile der
Oberlage und der Barrierenlage sich seitlich nach außen von
den Kanten des absorbierenden Kerns in einem mittleren Bereich der
Damenbinde erstrecken, um flexible Klappen 60 zu bilden.
Jedoch brauchen die Klappen 60 nicht mit dem sekundären absorbierenden
Element einheitlich zu sein, sondern können getrennte Elemente sein,
die mit dem sekundären
absorbierenden Element verbunden werden. Weiter können die
Klappen 60 aus einem einzigen Substrat oder anderen Laminatkonfigurationen
bestehen. Es ist jedoch bevorzugt, daß die Klappen 60 eine
flüssigkeitsundurchlässige Barrierenlage
haben, um zu verhindern, daß Ausscheidungen,
die die Klappen 60 erreichen, die Kanten der Unterhosen
der Trägerin
verschmutzen.
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Weiter
können
die Klappen 60 optional mit einem absorbierenden Element
versehen sein, wenigstens bis zu einem Punkt über die Kanten der Unterhosen
der Trägerin.
Theoretisch sollte nur eine relativ kleine Menge Menstruationsflüssigkeit
die Klappen 60 erreichen, daher ist nur eine relativ kleine Menge
an absorbierendem Material in den Klappen 60 wünschenswert.
Jedoch wird wenigstens etwas absorbierendes Material empfohlen,
um zu verhindern, daß jegliche
Ausscheidungen, die die Klappen 60 erreichen, weiter in
ungeschützte
Flächen
fließen können. Das
absorbierende Material kann ein Gewebe sein oder eine Verlängerung
des absorbierenden Elementes. Jedoch sollte das absorbierende Material in
den Klappen 60 relativ hoch flexibel sein.
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Eine
Anzahl von Damenbinden mit Klappen 60, die zum Einsatz
mit dem sekundären
absorbierenden Element 20 der Verbund-Damenbinde 40 der vorliegenden
Erfindung geeignet oder daran anpaßbar sind, sind offenbart im
US-Patent Nr. 4 687 478, ausgegeben an Van Tilburg am 18. August
1987; US-Patent Nr. 4 589 876, ausgegeben an Van Tilburg am 20.
Mai 1986 und US-Patent Nr. 4 608 047, ausgegeben an Mattingly am
26. August 2986.
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Die
einzelnen Komponenten des primären absorbierenden
Elementes 20 und des sekundären absorbierenden Elementes 30 können aus
Komponenten aufgebaut sein, die verlängerbar sind (bevorzugt gestreckt
werden können),
insbesondere in der Längsrichtung,
wenn die Verbund-Damenbinde
getragen wird. Geeignete Komponenten umfassen, sind jedoch nicht
beschränkt
auf elastische Filme, elastische Gespinste, viskoelastische Polymermaterialien
und dergleichen und Kombinationen aus diesen. Bevorzugt ist das
primäre
absorbierende Element, insbesondere ein Querendbereich davon, in der
Lage, sich in der Längsrichtung
zwischen ungefähr
15% und ungefähr
40% seiner ungestreckten Länge
zu verlängern.
Diese Verlängerbarkeit
bietet bessere Anpassung bei der Verwendung, Komfort und vermindertes
Verfärben,
wenn die Verbund-Damenbinde an der Unterwäsche der Trägerin befestigt ist.
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Das
sekundäre
absorbierende Element kann auch die obigen streckbaren Komponenten
umfassen und sind bevorzugt aus Polymeermaterialien mit viskoelastischen
Eigenschaften gebildet, die verlängerbar
sind, wenn die Verbund-Damenbinde getragen wird. Bevorzugt kann
sich die Verbund-Damenbinde zwischen ungefähr 15% und ungefähr 40% ihrer
ungestreckten ursprünglichen
Länge verlängern. Die
Oberlage sowohl für
das primäre
absorbierende Element als auch das sekundäre absorbierende Element können eine
elastische, dreidimensionale, fluiddurchlässige, polymere Lage aufweisen.