DE69620821T2 - Verbesserungen an Gurtgeschirren - Google Patents
Verbesserungen an GurtgeschirrenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft Gurte und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, Gurte zum Befestigen eines Atemgeräts am Träger des Gurts.
- Gurte ermöglichen es bekanntlich, Gegenstände, z. B. Atemgeräte, am Träger des Gurts zu befestigen, damit man sie leichter tragen kann. Derartige herkömmliche Gurte können jedoch unbequem zu tragen sein, und zwar insbesondere in Fällen, in denen der am Gurt befestigte Gegenstand schwer und/oder sperrig ist.
- Zudem müssen Feuerwehrleute, die das Atemgerät tragen, das Gewicht der Ausrüstung befördern und zugleich einen großen Bereich von Körperbewegungen ausführen, und dies häufig in extrem bedrohlichen Umgebungen. Es gibt noch weitere Umstände, unter denen Personen verschiedene Gegenstände mit Hilfe eines Gurts am Oberkörper tragen müssen. Um das Potential für psychischen Druck unter diesen Umständen zu verringern, wünscht man die Bewegungsfreiheit und Wendigkeit mit dem Gurt zu verbessern, damit der Träger einen breiten Bereich an Bewegungen ohne Unbequemlichkeit oder Belastung ausführen kann.
- Der menschliche Körper enthält eine Anzahl Gelenke, die das Biegen von Gliedern und des Rumpfs ermöglichen. Die Hauptbiegemöglichkeit des Rumpfs liegt im Rückgrat und dort insbesondere im Lendenbereich. Gurte, die eine steife Rückenplatte enthalten, die zwischen Schulterriemen und einer Taillenplatte festgehalten wird und diese verbindet, beschränken damit eine sichere Dehnung und Biegung des Oberkörpers.
- US-A-3,957,183 beschreibt eine Einrichtung zum Tragen eines Behälters mit komprimierter Atemluft auf dem Rücken des Trägers, wobei die Einrichtung ein Hauptrückenplatten- Formteil mit Grifföffnungen und Stegen daran aufweist, und mit, Schlitzen für die Aufnahme von Schulterriemen. Die Schulterriemen sind fortlaufend durch die Schlitze und Stege in der Rückenplatte geschlungen, so dass sie einen kombinierten Schulter-, Brust- und Taillenriemen bilden, der mit Hilfe von zwei Schnellverschlüssen verbunden ist.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Gurt bereitzustellen, der es ermöglicht, schwere und/oder sperrige Gegenstände in einer verbesserten Position und mit einer höheren Bequemlichkeit und erweiterter Freiheit für Oberkörperbewegungen zu tragen.
- Dementsprechend stellt die Erfindung einen Gurt zur Sicherung eines Gegenstandes wie eines Atemgeräts am Träger des Gurtes bereit, wobei der Gurt umfasst:
- (i) eine Taillenplatte mit einem Rückenteil und Seitenteilen an jedem Ende des Rückenteils für einen Eingriff mit den Hüften des Trägers,
- (ii) einen Bauchgürtel, gesichert an der Taillenplatte, für eine Befestigung um die Taille des Trägers, so dass die Taillenplatte in Stellung gehalten wird,
- (iii) eine Rückenplatte, die bezüglich der Taillenplatte beweglich und damit verbunden ist,
- (iv) Schulterriemen zum, überziehen über die Schultern des Trägers und verbunden mit der Rückenplatte sowie
- (v) eine Einrichtung zum Sichern des Gegenstandes auf dem Gurt.
- In einer Ausführungsform ist die Rückenplatte schwenkbar mit der Taillenplatte verbunden. Die Rückenplatte ist insbesondere in einer im Wesentlichen senkrechten Ebene schwenkbar verbunden, die im Allgemeinen parallel zum Rücken des Trägers ist, so dass sich die Rückenplatte bezüglich des Trägers seitlich drehen kann. Dies macht es für den Träger wesentlich einfacher, sich beim Tragen des Gurts auf eine Seite zu neigen.
- Die Rückenplatte ist bevorzugt in Vor- und Rückwärtsrichtung flexibel (bezüglich der normalen Bewegungsrichtung des Trägers), so dass sich der Träger beim Tragen des Gurts besser nach vorn neigen kann.
- In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Rückenplatte gegen die Taillenplatte so beweglich, dass man die Gesamtlänge der Taillenplatte und Rückenplatte verändern kann, d. h., dass die Rückenplatte bezüglich der Taillenplatte vertikal bewegt werden kann.
- In einer Bauart dieser Ausführungsform sind die Rückenplatte und die Taillenplatte über einen Vorsprung miteinander verbunden, der von einer der Platten ausgeht und in eine von zahlreichen Öffnungen in der anderen Platte eingreift. Wählt man eine geeignete Öffnung zum Aufnehmen des Vorsprungs passend aus, so kann man die Gesamtlänge einstellen, damit auch Personen von beträchtlich unterschiedlicher Größe den Gurt tragen können.
- In einer weiteren Bauart dieser Ausführungsform sind die Rückenplatte und die Taillenplatte über einen Vorsprung miteinander verbunden, der von einer der Platten ausgeht und in eine Öffnung eingreift, die die Form eines längs verlaufenden Schlitzes in der anderen Platte hat. Die Anordnung ist so gestaltet, dass der Vorsprung derart im Schlitz gleiten kann, dass sich die Gesamtlänge während des Gebrauchs ändern kann, damit eine Längsbewegung der Wirbelsäule des Trägers ausgeglichen wird.
- Ganz allgemein sind die Längen des Bauchgürtels und/oder der Schulterriemen einstellbar, damit man sie an unterschiedlich große Träger anpassen kann. Es wird auch bevorzugt, den Bauchgürtel und wahlweise die Schulterriemen mit Schnellverschlüssen zu versehen, um das An- und Ausziehen des Gurts zu vereinfachen.
- Die Rückenplatte ist an ihrem oberen Ende bevorzugt zweigeteilt und bildet einen ersten und einen zweiten Schenkel, die hin zu den Schultern des Trägers verlaufen. In diesem Fall ist ein Ende eines ersten Schulterriemens am ersten Schenkel befestigt und ein Ende eines zweiten Schulterriemens ist am zweiten Schenkel befestigt. Dies verringert das Risiko stark, dass die Schulterriemen von den Schultern des Trägers gleiten, wenn er sich bewegt. Wahlweise kann man die Neigung der Riemen, von den Schultern zu gleiten, durch eine Anordnung verhindern, bei der sich die Schulterriemen überkreuzen, bevor sie über die Schultern des Trägers laufen.
- Insbesondere bevorzugt man, dass die Taillenplatte eine Verbindungsplatte umfasst, mit der man den zu tragenden Gegenstand einfach und lösbar am Gurt befestigen kann.
- Die Erfindung wird nunmehr zur besseren Darstellung und um zu zeigen, wie sie ausgeführt werden kann, beispielhaft mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben.
- Es zeigt:
- Fig. 1 eine rückwärtige perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gurts für ein Atemgerät;
- Fig. 2 eine perspektivische Vorderansicht des Gurts in Fig. 1;
- Fig. 3 eine rückwärtige perspektivische Ansicht der Rückenplatte und eines Teils der Taillenplatte des Gurts in Fig. 1 und 2;
- Fig. 4 eine andere Form eines Teils des Gurts in Fig. 3;
- Fig. 5 eine rückwärtige perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gurts für ein Atemgerät;
- Fig. 6 eine Vorderansicht der Taillenplatte des Gurts in Fig. 5;
- Fig. 7 einen Querschnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 6;
- Fig. 8 eine Vorderansicht eines Teils des Atemgeräts befestigt am Gurt aus Fig. 5;
- Fig. 9 eine Vorderansicht eines Teils des Gurts in Fig. 5;
- Fig. 10 eine rückwärtige perspektivische Ansicht des Gurts in Fig. 5 in seiner zusammengelegten Anordnung;
- Fig. 11 eine Seitenansicht des Gurts in Fig. 5 getragen von einem Träger in aufrechter Haltung;
- Fig. 12 eine Darstellung entsprechend Fig. 11, wobei der Gurt mit dem Träger in nach vorn geneigter Haltung abgebildet ist;
- Fig. 13 und 14 eine Darstellung entsprechend Fig. 11 und 12, wobei jedoch der Gebrauch des Gurts mit einer anderen Art von Atemgeräten abgebildet ist;
- Fig. 15 eine rückwärtige Ansicht einer vierten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gurts für ein Atemgerät;
- Fig. 16 eine rückwärtige Ansicht einer fünften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gurts für ein Atemgerät;
- Fig. 17 eine skizzenhafte rückwärtige Ansicht eines Teils der sechsten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gurts für ein Atemgerät;
- Fig. 18 eine skizzenhafte teilweise aufgeschnittene Seitenansicht der Ausführungsform in Fig. 17;
- Fig. 19 eine rückwärtige perspektivische Ansicht einer siebten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gurts für ein Atemgerät;
- Fig. 20 eine perspektivische Vorderansicht des Gurts in Fig. 19;
- Fig. 21 eine perspektivische Vorderansicht eines Teils des Gurts in Fig. 19;
- Fig. 22 eine rückwärtige perspektivische Ansicht eines Teils des Gurts in Fig. 19;
- Fig. 23 eine rückwärtige perspektivische Ansicht einer achten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gurts für ein Atemgerät;
- Fig. 24 eine perspektivische Vorderansicht des Gurts in Fig. 23;
- Fig. 25 eine Seitenansicht des Gurts in Fig. 23 und 24, getragen von einem Träger in aufrechter Haltung und in nach vorn geneigter Haltung;
- Fig. 26 eine rückwärtige perspektivische Ansicht eines Teils einer neunten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gurts für ein Atemgerät;
- Fig. 27 eine Explosionsdarstellung eines Teils des Gurts in Fig. 26, und
- Fig. 28 die Teile des Gurts in Fig. 27, jedoch nicht in einer Explosionsdarstellung.
- In den Zeichnungen sind entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
- Der Gurt, siehe Fig. 1, 2 und 3, umfasst eine Taillenplatte 1, die ein steifes Halteteil 2 besitzt, das aus Kunststoffmaterial (z. B. das lineare Polyamid, das als Nylon bekannt ist) ausgebildet ist. Darauf liegt eine Polsterung 3, die aus elastischem Material besteht, beispielsweise geschäumtem Kunststoffmaterial. Die Taillenplatte 1 ist ergonomisch geformt und bildet eine Lendenstütze. Sie enthält im Einzelnen ein Rückenteil 4, das am Rücken des Trägers anliegt, und Seitenteile 5 und 6 an jeder Seite des Rückenteils, die an den Hüften des Trägers anliegen. Jedes Seitenteil 5 bzw. 6 weist an seiner Oberkante eine Lippe 7 bzw. 8 auf, die auf der Hüfte des Trägers sitzt.
- An der Taillenplatte 1 ist ein Bauchgürtel 9 aus Gurtband befestigt. Der Bauchgürtel umfasst einen Verschluss, der an einem seiner freien Enden aus einem weiblichen Abschnitt 10 und an seinem anderen freien Ende aus einem männlichen Teil 11 besteht. Der männliche Abschnitt 11 enthält zwei nachgiebige Vorsprünge, die in den weiblichen Abschnitt 10 eindringen können, wenn man die beiden Teile aufeinander zubewegt. Die Vorsprünge enthalten Schultern 12, die in Anschläge 13 auf dem weiblichen Abschnitt einrasten und damit den männlichen Abschnitt im weiblichen Abschnitt festhalten, wenn die Vorsprünge nach den vollständigen Eindringen in den weiblichen Abschnitt in ihre nicht verschobene Lage zurückkehren. Es ist eine Vorrichtung bereitgestellt (nicht dargestellt), mit der man die Länge des Bauchgürtels 9 einstellen kann.
- Die Taillenplatte 1 enthält ein aufrecht stehendes Teil 22, das ebenfalls aus steifem Kunststoffmaterial hergestellt ist. An diesem Teil ist eine Rückenplatte 21 schwenkbar befestigt, d. h. sie kann sich gegen die Taillenplatte bewegen. Sie kann sich insbesondere in einer vertikalen Ebene seitlich gegen die allgemeine Bewegungsrichtung des Trägers drehen. Bei Gebrauch wird die Rückenplatte 21 vom Rücken des Trägers getragen. Sie ist mit elastischem Material 23 belegt (ähnlich dem Material 3), damit eine Polsterung für den Rücken und die Schultern vorhanden ist, und umfasst einen Vorsprung in Form eines Höckers 24 mit kreisförmigem Querschnitt, der an seinem Außenrand eine Nut 25 trägt. Das aufrecht stehende Teil 22 auf der Taillenplatte enthält eine Öffnung 26, die so bemessen ist, dass sie den Höcker 24 aufnimmt. An gegenüberliegenden Seiten der Öffnung 26 sind Klemmen 27 nachgiebig in der Öffnung montiert, so dass sie gegeneinander gedrückt werden. Wird der Höcker 24 in die Öffnung 26 eingesetzt, so bewegen sich die Klemmen 27 auseinander, erlauben den Durchgang des Höckers 24 und greifen anschließend durch ihre elastische Vorspannung in die Vertiefung 25 ein und halten die Rückenplatte 21 in ihrer Lage auf dem aufrecht stehenden Teil 22, und zwar derart, dass sich die Rückenplatte 21 gegen das Teil 22 drehen kann.
- In einer Abwandlung der angegebenen Konstruktion kann der Höcker die Form eines Vorsprungs 24' haben, der zwei diametral gegenüberliegende Nasen 28 trägt. Die Öffnung 26' kann zwei diametral gegenüberliegende Vertiefungen 29 haben, siehe Fig. 4. Die Vertiefungen 29 sind so bemessen, dass der Vorsprung 24' die Öffnung durchlaufen kann, wenn die Vertiefungen 29 und die Nasen 28 aufeinander ausgerichtet sind. Der Vorsprung 24' wird dann in der Öffnung festgehalten, wenn man die Rückenplatte 21 bezüglich des aufrecht stehenden Teils 22 geeignet dreht, so dass die Nasen 28 und die Vertiefungen 29 nicht mehr aufeinander ausgerichtet sind.
- Die beiden obigen Konstruktionen bieten ein Mittel zum schnellen Verbinden der Rückenplatte 21 mit dem aufrecht stehenden Teil 22, wobei sich die Rückenplatte 21 gegen das Teil 22 drehen kann.
- Die Rückenplatte ist bezüglich der Taillenplatte in der Höhe verstellbar, weil das aufrecht stehende Teil 22 drei der Öffnungen 26 (26') enthält. Man kann also die Rückenplatte 21 über irgendeine dieser Öffnungen mit der Taillenplatte verbinden, so dass auch Träger mit beträchtlich unterschiedlicher Größe den Gurt tragen können.
- Die Rückenplatte 21 enthält eine Anzahl seitlich verlaufender dünnerer Abschnitte 30. Sie ist dadurch mit einer gewissen Flexibilität in Vor- und Rückwärtsrichtung bezüglich der normalen Bewegungsrichtung des Trägers ausgestattet.
- Die Rückenplatte 21 teilt sich an ihrem oberen Ende 79 und endet in einem ersten Schenkel 31 und einem zweiten Schenkel 32. Ein erster Schulterriemen 20 ist an seinem ersten Ende mit dem ersten Schenkel 31 verbunden und besitzt an seinem zweiten Ende eine Schlaufe 33, durch die der Bauchgürtel 9 verläuft. Ein zweiter Schulterriemen 20 ist in gleicher Weise am zweiten Schenkel 32 befestigt. Auf diese Weise werden die ersten Enden der Schulterriemen 20 unabhängig von der Bewegung des Trägers in ihren jeweiligen Positionen gehalten. Jeder Schulterriemen 20 enthält eine einstellbare Schnalle 35 (in Fig. 1 nicht dargestellt), mit der man die Höhe des Gurts bezüglich des Rückens des Trägers wie gewünscht verändern kann.
- Am Gurt ist ein belastbares festes Gehäuse 14 befestigt, das zwei im Wesentlichen kugelförmige Behälter 15 aus Verbundwerkstoff trägt, die unter Druck stehende Atemluft enthalten. Das Gehäuse 14 ist wie in Fig. 6, 7 und 8 dargestellt und im Folgenden beschrieben an der Taillenplatte 1 befestigt. Die Behälter 15 sind jeweils über einen Verteiler (nicht dargestellt) an einen Hochdruckeinlass 16 angeschlossen, der durch eine Öffnung im Gehäuse 14 verläuft und dem Befüllen der Behälter mit Gas dient. Aus den Behältern 15 wird Gas über einen Mitteldruckauslass (nicht dargestellt) entnommen, der über einen Druckminderer (nicht dargestellt) mit dem Verteiler verbunden ist.
- Bei Gebrauch werden die Schulterriemen 20 über die Schultern gestreift. Der Bauchgürtel 9 wird um den Rücken und die Seiten des Trägers gelegt, so dass die Lippen 7 und 8 auf den Hüftknochen des Trägers aufsitzen. Der Bauchgürtel 9 wird mit den männlichen und weiblichen Verschlussabschnitten stramm an der Taille des Trägers befestigt. Die Riemenlänge wird mit Einstellvorrichtungen (nicht dargestellt) geeignet eingestellt. Damit wird der Gurt in bequemer Weise an der Taille und den Hüften des Trägers befestigt und erlaubt nur eine unbedeutende Bewegung der Behälter 15 gegenüber dem Träger.
- Anhand von Fig. 5, 6, 7 und 8 wird der Gurt in Fig. 1, 2 und 3 so eingerichtet dargestellt, dass er drei im Wesentlichen kugelförmige Behälter 15 innerhalb eines Gehäuses 14' am Träger befestigt. Eine Verbindungsplatte 40 ist an der Taillenplatte 1 befestigt, und zwar mit Hilfe von Zapfen 41, die so beschaffen sind, dass sie durch Durchgangslöcher 42 und 43 in der Verstärkungsplatte 44 bzw. der Taillenplatte 1 verlaufen sowie durch Durchgangslöcher 45 in der Verbindungsplatte 40 und in Bohrungen 46 in Schraubbolzen 47 auf der Verbindungsplatte 40 eingreifen. Es sind vier derartige Schraubbolzen 47 vorhanden. Jeder weist einen gewölbten Kopf 48 auf, der größer bemessen ist als der Schaftabschnitt 49.
- Das Gehäuse 14' für die kugelförmigen Behälter 15 umfasst vier Öffnungen, die jeweils einen Schlitz 50 aufweisen, dessen Breite größer ist als der Durchmesser des Schaftabschnitts 49, jedoch kleiner als der Durchmesser des gewölbten Kopfs 48 der Schraubbolzen 47, und einen kreisförmigen Abschnitt 51, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des gewölbten Kopfs 48 der Schraubbolzen 47. Die Öffnungen sind auf dem Gehäuse 14' derart bereitgestellt, dass die kreisförmigen Abschnitte 51 den vier Schraubbolzen 47 auf der Verbindungsplatte 40 gegenüberstehen können, so dass die Schraubbolzen 47 durch die kreisförmigen Abschnitte 51 hindurchgehen können. Durch geeignetes Verdrehen des Gehäuses 14' müssen sich die Schaftabschnitte 49 der Schraubbolzen 47 entlang der Schlitze 50 bewegen. Dadurch werden das Gehäuse und die Behälter darin über die gewölbten Abschnitte 48 der Schraubbolzen 47 fest mit der Verbindungsplatte 40 verbunden. Das Gehäuse kann damit rasch mit dem Gurt verbunden werden.
- In Fig. 9 und 10 kann man sehen, dass aufgrund der schwenkbaren Befestigung der Rückenplatte 21 der Gurt für die Lagerung oder Beförderung leicht zusammengelegt werden kann und dann die Gestalt in Fig. 10 annimmt. Hierzu schwenkt man die Rückenplatte 21 bezüglich des aufrecht stehenden Abschnitts 22 der Taillenplatte um etwa 180º.
- Fig. 11 und 12 zeigen den Gurt und die Einrichtung in Fig. 5 am Träger befestigt.
- Die Taillenplatte 1 sitzt fest im Lendenbereich des Trägers. Die Rückenplatte 21 liegt eng am Rücken und den Schultern des Trägers an. Fig. 11 zeigt den Gurt und die Einrichtung an einem Träger in aufrechter Haltung befestigt. In Fig. 12 kann man sehen, dass sich die Rückenplatte 21 an den dünneren Abschnitten 30 quer biegen kann, falls sich der Träger nach vorne neigt, und damit die Bewegung des Trägers erleichtert.
- Fig. 13 und 14 gleichen Fig. 11 und 12. Sie zeigen jedoch den Gurt im Einsatz beim Tragen von unter Druck stehender Atemluft in einem im Allgemeinen zylindrischen Behälter 60, der aus Karbonfaser-Verbundwerkstoff hergestellt ist und ein Volumen von 6,8 Litern hat.
- Fig. 15 zeigt eine weitere Ausführungsform des Gurts. In diesem Fall ist die Rückenplatte 21' verkürzt, so dass sie die Schultern nicht erreicht. Die an den Schenkeln 31 und 32 befestigten Schulterriemen 20 überkreuzen einander, bevor sie über die Schultern laufen. Dadurch neigen die Schulterriemen 20 weniger dazu, von den Schultern zu rutschen, wenn sich der Träger von einer Seite zur anderen bewegt.
- Fig. 16 zeigt eine weitere Art eines Vollgurts, der zum Tragen von drei kugelförmigen Behältern (nicht dargestellt) in einem Gehäuse 14' verwendet wird. Dieser Gurt umfasst auch eine schwenkbar montierte Rückenplatte 21, die in Vor- und Rückwärtsrichtung flexibel ist, und Schulterriemen (nicht dargestellt) sowie einen Bauchgürtel 9'. Der Bauchgürtel weist einen Schnellverschluss 65 auf sowie einen Längenverstellmechanismus 66, mit dem man ihn verkürzen kann, indem man am in allgemein bekannter Weise am freien Ende 67 zieht. Das Gehäuse 14' enthält eine erste Öffnung 68, durch die alle drei Behälter über einen Hochdruckeinlass mit unter Druck stehender Atemluft aufgefüllt werden können, und eine zweite Öffnung, über die ein Ende eine v Schlauchs 69 mit einem Mitteldruckauslass eines Reduzierventils (nicht dargestellt) verbunden ist. Das andere Ende des Schlauchs 69 endet an einem Bedarfsventil 70.
- Es werden nun Fig. 17 und 18 betrachtet. Die Rückenplatte 21 enthält eine Öffnung in Form eines engen vertikalen Schlitzes 71, der sich an ihrem unteren Ende befindet. Ein Vorsprung in Form eines flexiblen Höckers 72, der mittig hinten am Rückenabschnitt 4 der Lendenstützen-Taillenplatte 1 montiert ist, ragt durch den Schlitz 71. Die Rückenplatte 21 wird durch das Halteglied 73, dessen Länge größer ist als die Breite des Schlitzes 71, am Höcker gehalten. Die Rückenplatte 21 kann sich somit vertikal bezüglich der Taillenplatte 1 bewegen, so dass sich die Gesamtlänge der Taillenplatte 1 und der Rückenplatte 21 wegen der relativen Verschiebung des Schlitzes 71 und des Höckers 72 verändert. Die Flexibilität des Höckers 72 erlaubt auch eine Drehbewegung der Rückenplatte 21 bezüglich der Taillenplatte 1.
- Wird der Bauchgürtel, an dem die Taillenplatte 1 befestigt ist, auf den Hüften des Trägers sitzend getragen, so befindet sich der Höcker 72 in der Mitte des Lendenbereichs. Dies erlaubt eine Bewegung des Oberkörpers in mehrere Richtungen, und zwar seitlich bis zu Aº (nach links oder rechts), und eine Vor- und Zurückbewegung bis zu einer Vorwärtsneigung von Bº und einer Rückwärtsneigung von Cº. Die Form und die Elastizität des flexiblen Höckers 72 selbst erlaubt auch Drehbewegungen der unteren Wirbelsäule, wobei das Lastgewicht auf den Hüften bleibt.
- Steht der Träger aufrecht, so richtet sich das Lastgewicht auf der Rückenplatte 21 durch die Schwerkraft selbst aus.
- Der senkrechte Schlitz 71 bewegt sich dabei vollständig entlang des Höckers 72 hinunter, bis der Großteil des getragenen Gewichts über den Höcker 72, die Lendenstützen-Taillenplatte 1 und den Bauchgürtel in die Hüften des Trägers eingeleitet wird, an denen er befestigt ist.
- Die Wirbelsäule verlängert (dehnt) sich immer dann, wenn sich der Träger nach vorn lehnt. Trüge der Träger einen Gurt, bei dem die Rückenplatte fest mit einer Taillenplatte verbunden ist, so würde diese Dehnung der Wirbelsäule die Rückenplatte und die Taillenplatte, die unbeweglich damit verbunden ist, nach oben ziehen. Dies bedeutet, dass die Taillenplatte über den Hüften sitzen würde. Beim Wiederaufrichten des Trägers könnte sich die Taillenplatte nicht mehr in ihre korrekte Position zurückbewegen. Dies würde bedeuten, dass das Lastgewicht weiter oben am Rücken des Trägers angreift, als dies der Fall sein soll. Der Zustand wäre auch weniger stabil, da sich die Schulterriemen durch das Anheben der Taillenplatte lockern würden. Der Träger wäre daher mit höherer Wahrscheinlichkeit einer psychischen Belastung ausgesetzt, da er versuchen würde, das weniger stabile Lastgewicht zu kontrollieren. Im Gegensatz dazu erlaubt der in Fig. 17 und 18 gezeigte Gurt die Verlängerung der Wirbelsäule. Er ermöglicht es dem Träger, sich nach vorn zu neigen und das Lastgewicht nach oben zu ziehen, weil sich der vertikale Schlitz 71 weich am Höcker 72 nach oben bewegt, ohne die Taillenplatte von den Hüften zu ziehen. Steht der Träger wieder aufrecht, richtet sich das Lastgewicht durch die Schwerkraft selbständig wieder aus, und der vertikale Schlitz bewegt sich weich am Höcker nach unten, bis die Oberseite des Schlitzes den Höcker erreicht und das Lastgewicht über die Taillenplatte und den Lendenstützen-Bauchgürtel wieder auf die Hüften des Trägers überträgt.
- In der folgenden Ausführungsform, siehe nun Fig. 19 bis 22, ist die Rückenplatte in einer Weise an der Taillenplatte befestigt, die im Wesentlichen der in Fig. 17 und 18 dargestellten Art gleicht. Zudem besteht die Rückenplatte aus zwei Teilen, die die Höheneinstellung erleichtern. Die Rückenplatte 21 enthält ein Zwischenstück 80, das das obere Endstück 79, das die Schenkel 31 und 32 enthält, mit der Taillenplatte 4' verbindet. Das obere Ende 79 ist beweglich mit dem Zwischenstück verbunden und enthält einen länglichen senkrechten Schlitz 81, der an jeder Seite in einer kreisförmigen Öffnung 82 endet. Das benachbarte Ende des Zwischenstücks 80 enthält eine Öffnung 83, die eine Befestigungsschraube 84 aufnimmt, deren Schaft so bemessen ist, dass er durch den länglichen Schlitz 81 hindurchgehen kann. Es ist eine Scheibe 85 bereitgestellt, die einen Vorsprung 86 mit einer Bohrung 87 aufweist, die den Schaft der Schraube 84 aufnimmt, der durch das Zwischenstück 80 und das obere Ende 79 verläuft. Die Scheibe 85 wird mit einer Mutter 88 auf dem Schaft gehalten. Der Vorsprung 86 hat eine Form, bei der die Ausdehnung in einer Richtung geringer ist als die Breite des Schlitzes 81, und die Ausdehnung senkrecht zu dieser Ausdehnung größer ist als die Breite des Schlitzes 81, jedoch kleiner als der Durchmesser der Öffnung 82. Durch geringfügiges Lösen der Mutter 88 und geeignetes Drehen der Scheibe 85 kann die Schraube 84 im Schlitz 81 verschoben werden und anschließend in einer der beiden Öffnungen 82 festgehalten werden, indem man die Scheibe 85 vor dem Anziehen der Mutter 88 wieder geeignet dreht. Auf diese Weise kann man die Gesamtlänge der Rückenplatte 21 und der Taillenplatte 4' verändern, um sie an Träger mit unterschiedlicher Größe anzupassen.
- Die Taillenplatte 4' ist an ihren Seitenkanten an einem Flügel 89 aus Kunststoffmaterial befestigt, der in eine gepolsterte Tasche 90 eingeschlossen ist, die die Seitenteile der Taillenplatte bildet, die auf den Hüften des Trägers sitzen. In dieser Ausführungsform hat die Taillenplatte 4' wegen der gepolsterten Taschen 90 bei Gebrauch Abstand zum Rücken des Trägers. Die Flügel 89 können in Querrichtung nachgeben und schmiegen sich dadurch an die Hüften des Trägers an. In anderen Richtungen 'sind sie nicht biegsam. Ein Bauchgürtel 9 umfasst männliche lind weibliche Verschlüsse 10 und 11 und ist an seinen Enden mit Schrauben 91 an den Flügeln 89 befestigt. Der Bauchgürtel 9 weist an jedem Ende Längeneinstellglieder 92 auf.
- Das Zwischenstück 80 der Rückenplatte 21 ist an der Taillenplatte 4' mit einem Mechanismus befestigt, der eine Gelenkverbindung zwischen dem Zwischenstück 80 und der Taillenplatte 4' ermöglicht. Im Einzelnen, siehe Fig. 22, weist die Rückseite der Taillenplatte 4' ein Teil 93 auf, das so daran montiert ist, dass es sich um eine Achse senkrecht zur Taillenplatte 4' bewegen kann. Das Teil 93 umfasst einen emporstehenden Flansch 94, der zwischen zwei Flanschen 95 eines Verbindungsglieds 96 aufgenommen ist. Durch die Flansche 94 und 95 verläuft eine Schraube 97, die die Teile 93 und 96 so miteinander verbindet, dass sich das Teil 96 um die Längsachse der Schraube 97 drehen kann. Das Teil 96 enthält ein erstes Plattenglied 98, das einen Abstand zu einem zweiten Plattenglied 99 hat, der etwas größer ist als die Dicke des Zwischenstücks 80 (in Fig. 22 zum besseren Verständnis gestrichelt dargestellt) der Rückenplatte 21, und zwar mit Hilfe einer Rippe 100, so dass sich das erste Plattenglied 98 an einer Seite des Zwischenstücks 80 befindet und das zweite Plattenglied 99 an der anderen Seite des Zwischenstücks 80 angeordnet ist, wobei die Rippe 100 durch den Schlitz 71 im Zwischenstück 80 ragt. Damit können sich das Zwischenstück 80 und die restlichen Teile der Rückenplatte 21 bezüglich der Taillenplatte 4' senkrecht bewegen. Der mit Hilfe der Rippe 100 und des Schlitzes 71 damit verbundene Bauchgürtel ist relativ axial verschiebbar. In dieser Weise kann sich wie beschrieben die Gesamtlänge der Taillenplatte und Rückenplatte im Einsatz verändern und sich an die Bewegung des Trägers anpassen. Weiterhin können sich die Zwischenplatte 80 und das obere Ende 79 der Rückenplatte 21 gemeinsam auf die Taillenplatte 4' zu bzw. von ihr weg drehen, und zwar aufgrund der Bewegung des Verbindungsglieds 96 um die Längsachse der Schraube 97. Zudem können sich das Zwischenstück 80 und das obere Ende 79 gemeinsam um eine Achse senkrecht zur Taillenplatte 4' drehen, und zwar wegen der drehbaren Befestigung des Teils 93 an der Taillenplatte 4'.
- Die Ausführungsform in Fig. 23 ist im Wesentlichen mit der vorhergehenden Ausführungsform identisch. In diesem Fall umfasst der Gurt jedoch ein Gehäuse 14', das drei im Wesentlichen kugelförmige Gasbehälter von der Art aufnimmt, die in der Ausführungsform nach Fig. 5 dargestellt ist. Zudem dient das obere Ende des Gehäuses als Zwischenstück der Rückenplatte, das das obere Ende 79 der Rückenplatte mit der Taillenplatte 4' verbindet. Damit ist der Schlitz 71 in diesem Fall im Gehäuse 14' bereitgestellt, und das obere Ende 79 der Rückenplatte ist am oberen Ende des Gehäuses 14' montiert, und zwar in einer Weise, die der Befestigung des oberen Endes 79 in der Ausführungsform nach Fig. 19, 20, 21 und 22 am Zwischenstück 80 gleicht. Damit ist es möglich, die Gesamtlänge der Taillenplatte und der Rückenplatte einzustellen, um sie an unterschiedlich große Träger anzupassen. Fig. 24 zeigt mit den großen Pfeilen die Weise, in der sich das obere Ende 79 bezüglich des Gehäuses 14' bewegen kann, um sich an unterschiedliche Träger anzupassen, und die Weise, in der sich das Gehäuse 14' bezüglich der Taillenplatte 4' bewegen kann, und zwar infolge der Art, in der es wie beschrieben daran befestigt ist. Die Relativbewegung des oberen Endes 79 und des Zwischenstücks 80 und die Relativbewegung des Teils 80 und der Taillenplatte 4' in der Ausführungsform nach Fig. 19 bis 22 ist vergleichbar.
- Fig. 25 zeigt die Ausführungsform nach Fig. 23 und 24 beim Tragen. Die linke Zeichnung stellt die Anordnung der Einrichtung bei aufrecht stehendem Träger dar. Die rechte Zeichnung zeigt die Anordnung, falls sich der Träger nach vorn neigt. Man sieht, dass sich bei vorgebeugtem Träger die Rückenplatte, die aus dem oberen Ende 79 und dem Gehäuse 14' besteht, bezüglich der Taillenplatte und des Bauchgürtels nach oben bewegen kann. Diese verbleiben in ihrer Lage um die Taille des Trägers. Das obere Ende 79 kann sich auch nach vorn biegen. Die Bewegung der Rückenplatte und des oberen Endes 79 ist durch Pfeile angezeigt.
- Die gleiche Situation ergibt sich, falls ein herkömmlicher zylindrischer Gasbehälter 60 (gestrichelt dargestellt) anstelle der kugelförmigen Behälter im Gehäuse 14' verwendet wird.
- Fig. 26 bis 28 zeigen die Erfindung für den Fall, dass der Gurt in den DIN-Sicherheitsgurt eines Feuerwehrmanns integriert ist. Der Sicherheitsgurt 9' verläuft wie dargestellt um die Taille des Trägers und umfasst ein Schnellverschlussteil 101, mit dem eine Taillenplatten- und Rückenplattenbaugruppe der Erfindung mit Hilfe eines entsprechenden Verbindungsteils 102 einfach daran festgeklemmt werden kann. Die Taillenplatte 4" ist relativ steif und beispielsweise aus Kunststoffmaterial hergestellt. Sie enthält eine durchgehende Öffnung 103. Die Öffnung ist im Querschnitt allgemein kreisförmig, enthält jedoch zwei diametral gegenüberliegende Nasen 104. Die Öffnung 103 dient der Aufnahme einer Verbindungsbaugruppe, so dass die Rückenplatte 21 (zur Vereinfachung in Fig. 27 nicht und in Fig. 26 nur gestrichelt dargestellt), die den längs gerichteten Schlitz 71 enthält, daran befestigt werden kann. Die Baugruppe umfasst einen Ansatz, der einen Flanschabschnitt 105 aufweist, der verhindert, dass der Ansatz durch die Öffnung 103 gezogen wird, und einen zylindrischen Abschnitt 106, der so gestaltet ist, dass er durch die Öffnung 103 verläuft. Der zylindrische Abschnitt 106 umfasst. Aussparungen 107, die die Nasen 104 aufnehmen. Der Ansatz enthält einen vorspringenden Abschnitt 108, der durch den Schlitz 71 in der Rückenplatte 21 ragt. Eine Metallscheibe 109 sitzt über dem zylindrischen Abschnitt 106, nachdem dieser die Öffnung 103 in der Taillenplatte 4" durchlaufen hat, und nimmt einen Gummipuffer 110 auf, der Aussparungen 111 aufweist, die die Nasen 104 aufnehmen. Der vorspringende Abschnitt 108 durchdringt den Gummipuffer und eine zweite Metallscheibe 112, bevor er sich im Schlitz 71 in der Rückenplatte 21 erstreckt. Die Spitze des Vorsprungs 108 enthält eine halbzylindrische Vertiefung 113. In dieser Vertiefung ist ein halbzylindrisches Halteglied 114 angeordnet. Es ist am Vorsprung 108 mit einer Schraube 115 befestigt, nachdem der Vorsprung 108 aus dem Schlitz 71 austritt. Auf diese Weise ist die Rückenplatte 21 fest mit der Taillenplatte 4" verbunden; sie kann jedoch aufgrund des Puffers 110, der in die Verbindungsbaugruppe aufgenommen ist, eine Schwenkbewegung bezüglich der Taillenplatte 4" ausführen. Zudem, siehe die Pfeile in Fig. 28, kann sie sich bezüglich der Taillenplatte 4" nach oben und unten bewegen, um wie beschrieben eine Bewegung des Trägers auszugleichen.
Claims (11)
1. Gurt zur Sicherung eines Gegenstandes wie eines Atemgeräts
am Träger des Gurtes, wobei der Gurt umfasst:
(i) eine Taillenplatte (1) mit einem Rückenteil
(4) und Seitenteilen (5, 6) an jedem Ende des
Rückenteils für einen Eingriff mit den Hüften
des Trägers,
(ii) einen Bauchgürtel (9), gesichert an der
Taillenplatte (1), für eine Befestigung um
die Taille des Trägers, so dass die
Taillenplatte in Stellung gehalten wird;
(iii) eine Rückenplatte (21, 79, 80), die auf der
Taillenplatte (1) montiert ist für eine
Drehbewegung in einer Ebene, die in der Regel
parallel zum Rücken des Trägers ist, so dass
sie gegenüber dem Träger seitlich verschwenkbar
ist,
(iv) Schulterriemen (20) zum Überziehen über die
Schultern des Trägers und verbunden mit der
Rückenplatte (1) sowie
(v) Einrichtungen (40, 41, 44, 47) zum Sichern
des Gegenstandes (14) auf dem Gurt.
2. Gurt nach Anspruch 1, wobei die Rückenplatte in Vor-
und Rückrichtung zur normalen Bewegungsrichtung des
Trägers flexibel ist.
3. Gurt nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine der Platten eine
Öffnung (26, 26', 71) aufweist und die andere einen
Vorsprung (24, 24', 72, 100), der in der Öffnung gehalten
wird, so dass eine Drehbewegung der Platten gegeneinander
möglich ist.
4. Gurt nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Gesamtlänge
der Taillenplatte und der Rückenplatte veränderlich ist.
5. Gurt nach Anspruch 4, wenn abhängig von Anspruch 3, wobei
die Öffnung in der Rückenplatte die Form eines Schlitzes
(71) hat und der Vorsprung längst des Schlitzes versetzbar
ist.
6. Gurt nach Anspruch 5, wobei die Rückenplatte ein oberes
Ende (79) besitzt, das sich in einen ersten und einen
zweiten Schenkel (31, 32) gabelt, sowie ein Zwischenstück
(80), welches das obere Ende mit der Taillenplatte
verbindet, wobei ein Ende des ersten Schulterriemens (20)
am ersten Schenkel (31) und ein Ende des zweiten
Schulterriemens (20) am zweiten Schenkel (32) befestigt
ist,
der Schlitz (71) mit einem Zwischenstück (80)
versehen ist, sowie
das obere Ende (79) verschieblich mit dem
Zwischenstück (80) verbunden ist.
7. Gurt nach Anspruch 6, wobei das obere Ende (79) zwei
Öffnungen (82) besitzt, die mithilfe des Vorsprungs (84),
der durch die eine oder andere Öffnung geht, mit dem
Zwischenstück (80) verschieblich verbunden sind.
8. Gurt nach Anspruch 7, wobei das obere Ende (79) zwei
Öffnungen (82) besitzt, die durch einen Schlitz (81)
verbunden sind, durch den der Vorsprung zwischen den
Öffnungen laufen kann.
9. Gurt nach Anspruch 6, 7 oder 8, umfassend ein Gehäuse
(14, 14'), das den Gegenstand aufnimmt, wobei das
Zwischenstück als Teil des Gehäuses gehalten ist.
10. Gurt nach Anspruch 4, wenn abhängig von Anspruch 3, wobei
zwei oder mehr Öffnungen (26, 26') vorhanden sind und
der Vorsprung (24, 24') in irgendeiner der Öffnungen
gehalten ist.
11. Gurt nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die
Taillenplatte (1) eine Verbindungsplatte (40) aufweist,
wodurch der Gegenstand schnell und lösbar mit dem Gurt
verbunden werden kann.
Applications Claiming Priority (2)
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