DE69616349T2 - Verfahren und vorrichtung zum zugreifen auf mehere netzwerke - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum zugreifen auf mehere netzwerkeInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Telekommunikationsvorrichtungen und ein Telekommunikationssystem, und spezieller ein Verfahren und eine Vorrichtung um eine Anzahl von unterschiedlichen Diensten vorzusehen.
- Telekommunikationssysteme bieten den Endbenutzern eine wachsende anspruchsvolle Gruppe von Diensten an. Beispielsweise beim GSM (Global System for Mobile Communications / globales System für mobile Kommunikation) sind viele neue Dienste, wie beispielsweise Hochgeschwindigkeits-Durchschalte-Daten, Datenpaketdienste etc., zur Einführung in den nächsten Jahren vorgesehen. Bei der nächsten Generation von Telekommunikationssystemen, beispielsweise beim UMTS (Universal Mobile Telecommunications System / universelles Mobil- Telekommunikationssystem), wird erwartet, dass sie dem Endbenutzer noch mehr Dienste zur Verfügung stellen. Der Endbenutzer wird dazu in der Lage sein, an einer großen Anzahl von unterschiedlichen Diensten teilzunehmen, und er kann eine Mehrzahl von unterschiedlichen Endgeräten benötigen, die zur Benutzung mit unterschiedlichen Diensten oder Gruppen von Diensten vorgesehen sind. Beispielsweise kann der Endbenutzer beschließen, ein Endgerät (ein Mobiltelefon) für Sprachtelefoniedienste, ein anderes Endgerät (ein Faxgerät) für Faxdienste und noch ein anderes Endgerät (einen Laptop-Computer) für Datenpaketdienste zu verwenden. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, bei einem Endgerät einen Zugang zu mehr als einem Dienst vorzusehen.
- Es ist für den Benutzer wünschenswert, eine wählbare Nummer für alle seine Telekommunikationserfordernisse zu haben. Beim derzeitigen GSM-System ist die wählbare Nummer einem SIM (Subscriber Identity Module / Teilnehmer- Identifizierungs-Modul) zugeordnet. Das SIM kann durch den Benutzer in ein Endgerät eingesetzt und von diesem entfernt werden, um sich bei dem Netzwerk- /Dienstanbieter für Telekommunikationsdienste zu registrieren und zu de-registrieren. Ein derartiges SIM kann jedoch nicht dazu verwendet werden, mehr als ein Endgerät gleichzeitig zu registrieren, weil das Endgerät automatisch de-registriert wird, sobald das SIM entfernt wird. Das Ergebnis dieser Einschränkung ist, dass wenn ein Benutzer einen Telekommunikationsdienst unter Verwendung von einem seiner Endgeräte in Anspruch nimmt, seine anderen Endgeräte für andere Dienste nicht zur Verfügung stehen.
- Beim Blick auf fast jede Visitenkarte erkennt man weiterhin einfach, dass die meisten Leute eine Anzahl von unterschiedlichen Adressen haben, die dazu verwendet werden können, den Einzelnen zu kontaktieren, wobei jede Adresse eine Kontaktidentifikation für eine Teilmenge aller dem Einzelnen zur Verfügung stehenden Dienste darstellt. Diese Situation ist unerwünscht, weil es erforderlich ist, dass der rufende Teilnehmer sich alle diese unterschiedlichen anwählbaren Identifikationen merkt und diese speichert. Weiterhin muss der Anrufer die geeignete Identifikation des Angerufenen für den verwendeten Dienst auswählen.
- Zukünftig wird es erwünscht sein, die Anzahl von Identifikationen, die einem Benutzer zugeordnet sind, zu minimieren, vorzugsweise auf nur eine oder zwei Nummern für alle Dienste. Beispielsweise könnte ein Benutzer eine Geschäftsnummer und eine Privatnummer haben, wobei jede Nummer Zugang zu allen Telekommunikationsdiensten ermöglicht, die der Benutzer in jeder Rolle (das heißt in der Geschäftsroller oder der privaten Rolle) benötigt. Das Konzept der Nummerübertragung zwischen Netzwerken wurde bereits bei der Roaming-Fähigkeit bei GSM eingesetzt. Beim GSM gehört die wählbare Nummer jedoch nur zu einem GSM-Netzwerk und ist einem bestimmten Teilnehmer innerhalb der Teilnehmerdomäne von diesem Netzwerk zugeordnet. Zukünftig wird es für den Besitz von wählbaren Nummern erwünscht sein, unabhängig von dem bestimmten Netzwerk und dem einzelnen Benutzer zugeordnet zu sein.
- Demgemäß besteht ein Bedürfnis nach einem Verfahren und nach Mitteln, um es einem Benutzer zu ermöglichen, gleichzeitig auf verschiedene Dienste von unterschiedlichen Netzwerken zuzugreifen, während die Option erhalten bleibt, nur eine wählbare Nummer für alle Dienste zu verwenden.
- Die WO-A-9507009 beschreibt Mittel, um es einem Netzwerk zu ermöglichen, Anrufe an Teilnehmer weiterzuleiten, die mobil sein können. Ein Teilnehmer registriert seine Identifikation mit einem Endgerät, dessen Positionsidentifikation zu dem Speicher des Netzwerks übertragen und dort gespeichert wird.
- Die EP-A-0048868 beschreibt ein Kommunikationssystem, das es einem Teilnehmerendgerät ermöglicht, gleichzeitig bei einer Mehrzahl von "Domänen" registriert zu sein, so dass die Weiterleitung beziehungsweise das Routing von ankommenden Anrufen effizienter durchgeführt werden kann.
- Gemäß einem ersten Grundgedanken der vorliegenden Erfindung ist ein Telekommunikationssystem vorgesehen, dass aufweist: einen Dienstanbieter, der eine Mehrzahl von Diensten anbietet; eine Benutzergruppe von einem oder mehreren Endgeräten; einen Controller, der einen Identifizierer in sich gespeichert hat; das oder jedes Endgerät weist auf: Mittel zum Lesen des Identifizierers, gekennzeichnet durch Mittel in dem oder jedem Endgerät zum Auswählen von einem oder mehreren der Mehrzahl von Diensten, die dem Identifizierer als eine erste Gruppe von ausgewählten Diensten zuzuordnen ist, Mittel in dem oder jedem Endgerät, um dem Dienstanbieter den Identifizierer und Informationen bezüglich der ersten Gruppe von ausgewählten Diensten mitzuteilen, und Mittel in dem oder jedem Endgerät zum Auswählen eines Betriebsmodus des Endgeräts, in dem eine Verbindung zwischen dem Endgerät und dem Controller nicht erforderlich ist, um die Verfügbarkeit der ersten Gruppe von ausgewählten Diensten an dem Endgerät aufrechtzuerhalten, wobei das Endgerät die Verfügbarkeit der ersten Gruppe von ausgewählten Diensten des Dienstanbieters aufrechterhalten kann, wenn der Controller nicht länger dem Endgerät zugeordnet ist.
- Gemäß einem zweiten Grundgedanken der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren vorgesehen, um gleichzeitig Zugang an unterschiedlichen Endgeräten zu unterschiedlichen Diensten vorzusehen, die durch einen Dienstanbieter angeboten werden, wobei das Verfahren die Schritte umfasst: Zuordnen eines Controllers, der in sich einen Identifizierer gespeichert hat, zu einem der unterschiedlichen Endgeräte; Lesen des Identifizierers von dem Controller durch das Endgerät; gekennzeichnet durch Auswählen zu welchem der unterschiedlichen Dienste das Endgerät Zugang erhalten soll; Speichern einer Liste der ausgewählten Dienste in dem Endgerät; Übermitteln des Identifizierers und der Liste von ausgewählten Diensten von dem Endgerät zu dem Dienstanbieter; Auswählen einer ersten Betriebsart des Endgerätes, in der die Zuordnung zwischen dem Endgerät und dem Controller nicht erforderlich ist, um die Verfügbarkeit der ausgewählten Dienste durch das Endgerät aufrechtzuerhalten; Aufheben der Zuordnung des Controllers zu dem Endgerät; und Wiederholen der obigen Schritte für so viele unterschiedliche Endgeräte und unterschiedliche Auswahlen von Diensten wie erforderlich, so dass unterschiedliche Endgeräte gleichzeitig Zugang zu unterschiedlichen Diensten erhalten.
- Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiterhin die Schritte: Lesen von Kommunikationsfreigabeinformationen durch das Endgerät von dem Controller; und wenn der erste Modus ausgewählt ist, Speichern der Kommunikationsfreigabeinformationen.
- Vorzugsweise umfasst der Schritt der Zuordnung das Einsetzen des Controllers, der ein entfernbares Modul ist, in das oder jedes Endgerät, so dass das Endgerät den Identifizierer und irgendwelche Kommunikationsfreigabeinformationen lesen kann, und der Schritt des Aufhebens der Zuordnung umfasst das Entfernen des Controllers von dem Endgerät.
- Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiterhin den Schritt des Speicherns, in Speichermitteln in dem Dienstanbieter, von Informationen darüber welche Dienste derzeit für einen bestimmten Identifizierer ausgewählt sind.
- Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiterhin den Schritt des zusätzlichen Speicherns, in den Speichermitteln, von Informationen darüber welche Gruppen von Diensten derzeit für den bestimmten Identifizierer verfügbar sind.
- Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiterhin den Schritt des Empfangens, bei dem Dienstanbieter, einer Anforderung von einem bestimmten Endgerät, Zugang zu einer angeforderten Gruppe von einem oder mehreren Diensten für den bestimmten Identifizierer zu erhalten.
- Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiterhin die Schritte des Vergleichens, durch einen Vergleicher in dem Dienstanbieter, von jedem Dienst in der angeforderten Gruppe mit den derzeit ausgewählten Diensten für den bestimmten Identifizierer und des Vorsehens einer ersten Ausgabe, wenn der angeforderte Dienst der gleiche ist wie einer der derzeit ausgewählten Dienste, und einer zweiten Ausgabe, wenn der angeforderte Dienst nicht der gleiche ist wie einer der derzeit ausgewählten Dienste.
- Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiterhin die Schritte, durch ersten Steuermittel, Verweigern des Zugangs zu dem angeforderten Dienst, wenn der Vergleicher die erste Ausgabe erzeugt, und Erlauben des Zugangs zu dem angeforderten Dienst, wenn der Vergleicher die zweite Ausgabe erzeugt.
- Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiterhin die Schritte des Erzeugens und Speicherns, in den Speichermitteln, einer zweiten Gruppe von ausgewählten Diensten, die die angeforderte Gruppe von Diensten enthält, ausschließlich irgendwelcher Dienste, zu denen der Zugang verweigert wird.
- Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiterhin die Schritte, wenn der Vergleicher die erste Ausgabe erzeugt, Vorsehen eines Hinweises darüber, welche Gruppe von ausgewählten Diensten einen Dienst umfasst, der der gleiche wie der angeforderte Dienst ist.
- Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiterhin die Schritte, durch zweite Steuermittel, Erzeugen und Speichern, in den Speichermitteln, einer neuen Gruppe von ausgewählten Diensten, die die angeforderte Gruppe von Diensten enthält, und Entfernen von jedem Dienst aus der aktuellen Gruppe von ausgewählten Diensten, der in der neuen Gruppe von ausgewählten Diensten enthalten ist.
- Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiterhin die Schritte, bei dem Endgerät, des Auswählens welche der ersten Steuermittel und der zweiten Steuermittel verwendet werden sollen, und Übermitteln dieser Auswahl an den Dienstanbieter.
- Fig. 1 ist ein Blockdiagramm von einem Kommunikationssystem gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 ist ein Blockdiagramm von einem Kommunikationssystem gemäß einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3 ist ein Blockdiagramm von einem Kommunikationssystem gemäß einer anderen alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 4 ist ein Blockdiagramm von einem Endgerät gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 5 ist ein Blockdiagramm von einem Dienstanbieter gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 6 ist ein Flussdiagramm, das die Registrierung von einem Endgerät bei mehreren Netzwerken gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 7 ist ein Flussdiagramm, das das Verfahren zum Akzeptieren oder Verweigern von Diensten gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 8 ist ein Flussdiagramm, das das bevorzugte Verfahren zum Akzeptieren oder Verweigern von Diensten gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 9 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zum Zugreifen auf mehrere Netzwerke gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 10 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zum Zugreifen auf mehrere Netzwerke gemäß einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 11 ist ein Flussdiagramm, das die Schritte einer De-Registrierungsprozedur für ein Netzwerk zeigt;
- Fig. 12 ist ein Flussdiagramm, das den De- Registrierungsprozess bei dem UIM-Netzwerk zeigt;
- Fig. 13 ist ein Flussdiagramm, das den De- Registrierungsprozess an dem Dienstnetzwerk zeigt;
- Fig. 14 ist ein Flussdiagramm, das den De- Registrierungsprozess bei einem Endgerät allgemein zeigt;
- Fig. 15 ist ein Flussdiagramm, das den De- Registrierungsprozess bei einem UIM-Endgerät zeigt;
- Fig. 16 ist ein Flussdiagramm, das das Verfahren für eine Mehrfachregistrierungsprofilanfrage in einer Mehrfach-Netzwerkumgebung zeigt;
- Fig. 17 ist ein Flussdiagramm, das die Schritte zum Erzeugen eines Dienstaktivitätsberichtes zeigt;
- und
- Fig. 18 ist ein Blockdiagramm von einer Vorrichtung zur Kommunikation mit einer Mehrzahl von Netzwerken.
- Das Verfahren der vorliegenden Erfindung stützt sich auf die Verwendung von einem entfernbaren UIM (User Identity Module / Benuter-Identifikationsmodul), das Informationen über mehrere Benutzungsrechte an mehreren Netzwerken speichern kann. Das UIM kann vorzugsweise Informationen speichern, die Informationen darüber umfassen, welche Dienste der Benutzer abonniert hat und bei welchen Netzwerken diese Dienste abonniert wurden. Die in dem UIM gespeicherten Informationen umfassen vorzugsweise auch Informationen darüber, welche Dienste derzeit bei welchem Netzwerk registriert sind. Weiterhin ist das UIM, oder weniger vorteilhaft das Endgerät, vorzugsweise dazu ausgelegt, die in dem UIM gespeicherten Informationen dazu zu verwenden, zu erkennen, ob ein bestimmter Dienst registriert wurde und bei welchem Netzwerk er registriert ist, um die Registrierung von einem Dienst bei einem Netzwerk zu vermeiden, wenn dieser Dienst bereits über ein anders Netzwerk registriert ist.
- Die Endgeräte erlauben es dem Benutzer vorzugsweise, Dienste zur Registrierung (beispielsweise über eine Menüauswahl) auszuwählen, und bei welchem Netzwerk. Weiterhin zeigt das bedienende Netzwerk dem Endgerät vorzugsweise an (beispielsweise über Rundsendenachrichten) welche Dienste das Netzwerk unterstützen kann. Das Endgerät bestimmt ebenfalls, welche von diesen von dem Netzwerk unterstützten Diensten es auch unterstützt, und die Tarife für diese Dienste. Das Endgerät bestimmt über in dem UIM enthaltene Informationen vorzugsweise auch, welche der Dienste der Benutzer abonniert hat, und es zeigt folglich Informationen darüber an, auf welche Dienste der Benutzer über dieses Endgerät und dieses Netzwerk zugreifen kann, die derzeit registrierten Dienste und über welche Netzwerke sie registriert sind (zum Beispiel über ein Display). Schließlich informiert das Endgerät den Benutzer auch über das Ergebnis der Versuche der Benutzer, Dienste zu registrieren (beispielsweise über ein Display).
- Das UIM und das Endgerät sind gemeinsam dazu ausgelegt, Informationen über angeforderte Dienste zur Registrierung und den Status von jedem Dienst auszutauschen, der zur Registrierung vorgeschlagen wird. Nachdem das UIM in das ersten Endgerät eingesetzt wurde, erkennt das Endgerät eine ersten Benutzergruppe von Diensten, die zur Registrierung ausgewählt sind, und das Netzwerk, bei dem diese Dienste zu registrieren sind, wobei die Zugriffsmöglichkeiten auf die Dienste entsprechend dem Netzwerk, dem Endgerät und die Abonnementfähgikeit berücksichtigt werden. Gemäß einem Grundgedanken der Erfindung könnte das Endgerät dazu ausgelegt sein, alle ausgehenden Anrufe zu blockieren, wenn sich das UIM nicht in der Vorrichtung befindet, während ankommende Anrufe erlaubt werden. Das Endgerät informiert das UIM von der ersten Benutzergruppe von Diensten. Optional könnte diese Auswahl der ersten Benutzergruppe von Diensten durch das Endgerät automatisiert werden. Das UIM überprüft die in dem UIM gespeicherten Informationen, um zu überprüfen, dass keine der Dienste der ersten Benutzergruppe derzeit bereits bei einem anderem Netzwerk registriert sind.
- Wenn es sich um den ersten Registrierungsversuch handelt, erhalten alle Dienste der ersten Benutzergruppe, die zum Zugriff über das erste Netzwerk abonniert wurden, von dem UIM den "Go"-Status. Das Endgerät registriert die Dienste der ersten Benutzergruppe bei dem ersten Netzwerk. Das UIM wird über den Registrierungsstatus der Dienste der ersten Benutzergruppe durch das Endgerät informiert, während der Benutzer über den Registrierungsstatus der Dienste der ersten Benutzergruppe durch das Endgerät informiert wird. Das UIM speichert vorzugsweise den Registrierungsstatus von allen Diensten der ersten Gruppe von Diensten. Nachfolgend kann das UIM aus dem ersten Endgerät entfernt und in ein zweites Endgerät eingesetzt werden. Eine zweite Benutzergruppe von Diensten, die zu registrieren sind und die Netzwerke, bei denen diese Dienste zu registrieren sind, werden ausgewählt. Die Registrierung für die zweite Gruppe von Diensten erfordert nicht notwendigerweise die Verwendung eines zweiten Endgerätes. Wenn das erste Endgerät die Fähigkeit hat, auf mehrere Netzwerke gleichzeitig zuzugreifen, kann die zweite Gruppe von Diensten über das erste Endgerät registriert werden. Dieser Vorgang wird für so viele Benutzergruppen von Diensten wiederholt, wie erforderlich.
- Die vorliegende Erfindung erlaubt es Benutzern, gleichzeitig Zugriff auf Dienste von unterschiedlichen Netzwerken zu haben, während das UIM dazu in die Lage versetzt wird, zu verhindern, dass irgendein Dienst gleichzeitig bei zwei unterschiedlichen Netzwerken registriert wird, und sie erlaubt, dass alle abonnierten und registrierten Dienste mit der einzigen Identifikation des Benutzers in Verbindung gebracht werden, wo dies erwünscht ist. Im Falle eines Endgeräte-Roamings zu einem besuchten Netzwerk, kann das besuchte Netzwerk den Registrierungsversuch für einen oder mehrere der Dienste zurückweisen. Wenn dies eintritt, informiert das Endgerät den Benutzer und das UIM über diesem Ereignis. Auch eine De- Registrierung von Diensten wird erzielt, indem das UIM in ein Endgerät eingesetzt wird, der oder die Dienste zur De-Registrierung aus der Benutzergruppe von Diensten ausgewählt wird und die De-Registrierungsprozedur für diesen Dienst ausgelöst wird. Beim Abschluss von dieser Prozedur werden die in dem UIM gespeicherten Informationen entsprechend aktualisiert.
- Somit, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, umfasst ein Telekommunikationssystem 100 einen Dienstanbieter 200, der Benutzern von zumindest zwei Endgeräten 301 einem oder mehrere Dienste anbietet. Drei Endgeräte, einschließlich eines Faxgerätes 300, eines Funktelefons 301 und eines handgehaltenen Computers oder eines Laptop- Computers 302 sind im Rahmen eines Beispiels gezeigt. Ein Controller 400, bei dem es sich um eine sogenannte Smartcard handeln kann, weist einen Mikroprozessor 410 und einen Speicher 420 auf. Eine in Fig. 2 gezeigte alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst zumindest zwei Dienstanbieter, obwohl drei Dienstanbieter 200, 201 und 202 gezeigt sind.
- Man kann sich eine Situation vorstellen, in der, beispielsweise, ein Dienstanbieter 201 sich nur auf Sprachdienste spezialisiert und keine Datendienste unterstützt. Ein anderer Dienstanbieter 200 könnte sich auf Datendienste spezialisieren, beispielsweise Facsimilebeziehungsweise Faxdienste, ausschließlich, während ein dritter Dienstanbieter 202 eine umfassende Gruppe von Sprach- und Datendiensten anbietet, vielleicht jedoch mit einer etwas geringeren Leistung als die anderen beiden Dienstanbieter 200 und 201. Wenn sich der Wettbewerb zwischen diesen Dienstanbietern entwickelt, könnten die Dienstanbieter 200, 201 und 202 sich entschließen, mehr und mehr Dienste hinzuzufügen, weil sie bezüglich Einkommensquellen und Marktanteilen konkurrieren. Bei diesen Gegebenheiten ist es wahrscheinlich, dass ein Endbenutzer mehr als ein Endgerät 301 erwerben könnte. Vielleicht beginnt der Benutzer anfangs mit einem Basis- Sprachendgerät 301, wie beispielsweise einem Zellulartelefon, und, da er seine Investition in das Sprachendgerät 301 nicht wegwerfen möchte, entscheidet er sich später, ein Faxendgerät 300 und auch ein Sprach- und Datenendgerät 302, wie beispielsweise einem Laptop-Computer, zu erwerben, anstellen ein einziges teureres Endgerät zu kaufen, das alle Dienste unterstützt. Diese drei Endgeräte 300, 301 und 302 erfüllen die gleichen Funktion wie ein teureres integriertes Diensteendgerät 304, wie es in Fig. 3 gezeigt ist.
- Wie dies in den Fig. 1-3 gezeigt ist, kann der Controller 400 beispielsweise bei der alternativen Ausführungsform ein entfernbares Benutzer-Identifikationsmodul (UIM) sein, das eine einzige wählbare Nummer für den Endbenutzer aufweist, dem es zugeordnet ist, beispielsweise indem es die wählbare Nummer und/oder andere Identifikationsinformationen, die der wählbaren Nummer eindeutig zugeordnet sind, sowie andere Informationen als einen Identifizierer in einem elektronischen Speicher 420 gespeichert hat, der mit dem Mikroprozessor 410 in dem UIM 400 verbunden ist. Andere Informationen, die in dem Speicher 420 des UIM 400 gespeichert sein können, umfassen Kommunikationsfreigabeinformationen, wie beispielsweise Verschlüsselungs- /Endschlüsselungsalgorythmen und/oder Dienstautoresierungsinformationen.
- Zumindest eines der Endgeräte umfasst einen Kartenleser. Wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, umfasst ein stellvertretendes Endgerät einen Leser 310 zum Lesen des UIM 400, um den Identifizierer zu bestimmen, der dem UIM 400 zugeordnet ist, und einen Speicher 320, um die gelesenen Informationen zu speichern, einschließlich des Identifizierers und der Kommunikationsfreigabeinformationen. Der Leser 301 kann ein kontaktloser Leser sein oder er kann einen Kontakt mit dem UIM 400 erfordern, beispielsweise indem das UIM 400 in einem (nicht dargestellten) Slot beziehungsweise Schlitz in dem Endgerät 300 eingeführt wird. Das Endgerät 300 umfasst auch einen Sender 330, um die gespeicherten Informationen zu dem Dienstanbieter 200 zu übertragen, über eine Antenne 315, wie dies durch den Pfeil 325 angedeutet ist. Es ist ein Dienstauswähler 340 zum Auswählen von einem oder mehreren der Mehrzahl von Diensten vorgesehen, die dem Identifizierer zuzuordnen sind, so dass der Benutzer auswählen kann, welche Dienste von denen, die der Dienstanbieter anbietet, erforderlich sind. Der Dienstauswähler 340 kann menügeführt sein, wenn das Endgerät ein Display aufweist, oder er kann auf die Auswahl von Tasten reagieren, die den auszuwählenden Diensten entsprechen. Informationen bezüglich den ausgewählten Diensten weiden in dem Speicher 320 gespeichert, um sie gemeinsam mit dem Identifizierer zu dem Dienstanbieter zu übertragen. Das Endgerät 300 umfasst auch einen Betriebsartschalter 350, der mit dem Speicher 320 und dem Leser 310 gekoppelt ist, um es dem Benutzer zu ermöglichen, zwischen zwei Betriebsarten des Endgerätes 300 umzuschalten. In der einen Betriebsart ist es erforderlich, dass das UIM 400 dem Endgerät 300 physikalisch zugeordnet ist, um die Verfügbarkeit der Dienste aufrechtzuerhalten. Wenn das UIM 400 entfernt wird, wird das Endgerät 300 automatisch von dem Dienstanbieter de-registriert, wie bei bekannten Systemen. In der zweiten Betriebsart ist jedoch die physikalische Anwesenheit des UIM 400 in dem Endgerät 300 nicht erforderlich, um die Verfügbarkeit der ausgewählten Dienste in dem Endgerät 300 aufrechtzuerhalten.
- Wie dies am besten in Fig. 5 gezeigt ist, umfasst zumindest einer der Dienstanbieter 200 einen Empfänger 220, der mit einer Antenne 215 gekoppelt ist, um den Identifizierer und Informationen bezüglich ausgewählten Diensten, die (wie durch den Pfeil 225 gezeigt) von dem Endgerät 300 gesendet beziehungsweise übertragen werden, zu empfangen, einen Speicher 210, um den empfangenen Identifizierer und die empfangenen Informationen darüber, welche Dienste derzeit für den bestimmten Identifizierer ausgewählt sind zu speichern, einen Vergleicher 230, einen ersten Controller 240, um einen Zugang zu dem angeforderten Dienst zu gestatten oder zu versagen, in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal des Vergleichers, und um in dem Speicher 210 eine neue Gruppe von ausgewählten Diensten zu speichern, und einen zweiten Controller 250, um in dem Speicher 210 eine neue Gruppe von ausgewählten Diensten zu erzeugen und zu speichern und um aus jeder existierenden Gruppe von Diensten jeden Dienst zu entfernen, der in der neuen Gruppe von Diensten enthalten sein soll.
- Beim Betrieb der bevorzugten Ausführungsform wird das UIM 400 in das Endgerät 300 eingesetzt. Der Leser 315 des Endgerätes 300 liest den Identifizerer und die Kommunikationsfreigabeinformationen, der beziehungsweise die in dem Speicher 420 des UIM 400 gespeichert sind. Das Endgerät 300 und das UIM 400 ergeben zusammen eine Fähigkeit, die nachfolgend als "Persönlichkeitserfassung" (Personality Capture) bezeichnet wird. Die Persönlichkeitserfassung ist als die Fähigkeit definiert, die Funktionalität und die in dem UIM 400 gespeicherten Daten zu duplizieren und diese Funktionalität und diese Daten in dem Endgerät 300 zu speichern. Dies kann durch das Endgerät 300 erfolgen, indem es einfach den Leser 310 verwendet, um die in dem Speicher 420 des UIM 400 gespeicherten Informationen zu lesen, und diese Informationen in dem Speicher 320 des Endgerätes 300 speichert. Diese Betriebsart kann durch den Betriebsartauswähler 350 ausgewählt und durch einen vorherbestimmten Berechtigungsmechanismus, beispielsweise einem Passwortschutz, geschützt werden. Diese Persönlichkeitserfassung wird aufgerufen, bevor das UIM 400 aus dem Endgerät 300 entnommen wird. Wenn die Persönlichkeitserfassung in dem ersten Endgerät 300 abgeschlossen wurde und das UIM 400 aus dem ersten Endgerät 300 entnommen wurde, kann das UIM 400 anschließend in ein zweites Endgerät 301 eingesetzt werden. Somit hält das Endgerät 300 die Verfügbarkeit der ersten Gruppe von Diensten aufrecht, die ausgewählt wurden, und eine zweite Gruppe von Diensten kann dann mit dem zweiten Endgerät 301 ausgewählt und bei dem zweiten Endgerät 301 verfügbar gemacht werden.
- Wenn, wie vorstehend beschrieben, das UIM 400 in eines der Endgeräte 300 eingesetzt wird, ist der Benutzer dazu in der Lage, auszuwählen, auf welche Dienste über das spezielle Endgerät 300 zugegriffen werden soll, durch die Verwendung des Dienstauswählers 340. Das Endgerät 300 akzeptiert nur diejenigen Dienste, für die es die geeignete Dienstfähigkeit aufweist. Beispielsweise, wenn das Endgerät keine Videoanzeigefähigkeit besitzt, wird jeder Dienst, der von Videobildern abhängig ist, durch das Endgerät zurückgewiesen. Wenn die Auswahl erfolgt ist, wählt der Benutzer unter Verwendung eines Dienststeuerungsauswählers 360 an dem Endgerät, welcher der beiden Controller 240 und 250, die in dem Dienstanbieter 200 verfügbar sind, zu aktivieren ist. Diese Auswahlen werden zu dem Dienstanbieter 200 durch das Endgerät 300 übertragen, indem der Sender 330 und der Empfänger 220 verwendet wird. Diese Kommunikation löst den Prozess der Registrierung für diese ausgewählten Dienste aus.
- Die Registrierung von Diensten wird dem Dienstanbieter 200 entweder als eine Standarddienstzuwachsregistrierung zur Ergänzung von bereits registrierten Diensten oder als eine Austauschzuwachsregistrierung angezeigt. Zunächst wird auf Fig. 6 Bezug genommen, gemäß der die Registrierungsprozedur bei START beginnt, wobei der Benutzer zunächst auswählt (500) welche der Dienste zu registrieren sind, an dem Endgerät, über den Dienstauswähler. Der Benutzer wählt dann auch aus (510), welcher Typ der Dienstregistrierung (Standardzuwachsregistrierung oder Austauschzuwachsregistrierung) erforderlich ist, indem er den Dienststeuerungsauswähler verwendet.
- Das Endgerät überträgt dann (515) die Auswahlen der beiden vorhergehenden Schritte (500 und 510) zu dem Dienstanbieter, über den Sender und den Empfänger.
- Die Informationen über die angeforderten Dienste werden dann durch den Dienstanbieter weitergeleitet (520) entweder zu dem ersten Controller, wenn eine Standardzuwachsregistrierung während des zweiten Schrittes (510) angefordert wurde, oder zu dem zweiten Controller, wenn eine Austauschzuwachsregistrierung während des zweiten Schrittes (510) angefordert wurde, und die Prozedur gelangt zu einem ENDE.
- Wenn die Standardzuwachsregistrierungsprozedur ausgewählt wurde, bearbeitet (530) der erste Controller die Informationen und steuert den Dienstanbieter entsprechend. Diese Prozedur ist ausführlicher in Fig. 7 gezeigt.
- Wenn die Austauschzuwachregistrierungsprozedur ausgewählt wurde, bearbeitet (540) der zweite Controller die Informationen und steuert den Dienstanbieter entsprechend. Diese Prozedur ist in Fig. 8 ausführlicher gezeigt.
- Bei der Standarddienstzuwachsregistrierung soll der Dienstanbieter 200 keine neue Zuwachsregistrierung von Diensten verursachen, die irgendwelche vorherigen Registrierungen von Diensten austauschen. Weiterhin soll der Dienstanbieter 200 eine Dienstzuwachsregistrierung zurückweisen, die einen bereits registrierten Dienst umfasst. Dieser Prozess arbeitet, wie in Fig. 7 gezeigt, durch die folgenden Schritte:
- Zunächst, beginnend beim START, wird einer der angeforderten Dienste ausgewählt (532) und zu dem Vergleicher in dem Dienstanbieter weitergeleitet. Der Vergleicher vergleicht (534) diesen angeforderten Dienst mit Informationen, die bereits in dem Speicher des Dienstanbieters gespeichert sind, um festzustellen, ob der angeforderte Dienst bereits für den Identfizierer registriert ist, der dem bestimmten Controller zugeordnet ist, oder nicht. Wenn der angeforderte Dienst der gleiche wie einer der derzeit ausgewählten Dienste ist, erzeugt der Vergleicher eine erste Ausgabe. Wenn der angeforderte Dienst nicht der gleiche wie einer der derzeit ausgewählten Dienste ist, erzeugt der Vergleicher eine zweite Ausgabe.
- Wenn der Vergleicher die zweite Ausgabe während des Vergleichsschritts (534) erzeugt, wird der angeforderte Dienst akzeptiert (536) und der Dienst wird in eine Dienstgruppe eingetragen, die dieser Registrierung zugeordnet ist, und diese Informationen werden in dem Speicher gespeichert. Wenn der Vergleicher während des Vergleichsschrittes (534) die erste Ausgabe erzeugt, wird der angeforderte Dienst verweigert (538).
- Der erste Controller bestimmt (539) dann, ob irgendwelche verbleibenden angeforderten Dienste vorliegen, und wenn dies der Fall ist, wird die Prozedur für den nächsten angeforderten Dienst vom ersten Schritt (532) an wiederholt. Für jeden angeforderten Dienst kann der Dienstanbieter das Endgerät über das Ergebnis des Registrierungsprozesses auf normale Weise informieren. Wenn keine verbleibenden angeforderten Dienste vorhanden sind, ENDET die Prozedur.
- Bei der Dienstaustauschzuwachsregistrierung weiß der Dienstanbieter 200, dass neue Dienste registriert werden, wenn jedoch einer dieser neuen Dienste, die bei dem aktuellen Registrierungsversuch registriert werden, bereits über ein anderes Endgerät registriert wurde, erhält die neue Registrierung Vorrang. Dieser Steuerungsprozess wird unter Verwendung des Vergleichers 230, des zweiten Controllers 250 und des Speichers 210 durchgeführt.
- Dieser Prozess arbeitet, wie in Fig. 8 gezeigt, beim START beginnend, wobei der erste der angeforderten Dienste ausgewählt (542) und zu dem Vergleicher in dem Dienstanbieter weitergeleitet wird. Ähnlich wie bei der Standarddienstzuwachsprozedur vergleicht (544) der Vergleicher dann diesen angeforderten Dienst mit Informationen, die bereits in dem Speicher des Dienstanbieters gespeichert sind, um festzustellen, ob der angeforderte Dienst bereits für den Identifizierer registriert ist, der dem bestimmten Controller zugeordnet ist, oder nicht. Wenn der angeforderte Dienst jedoch der gleiche wie einer der derzeit ausgewählten Dienste ist, erzeugt der Vergleicher eine erste Ausgabe und bestimmt, welche der existierenden Dienstgruppen für die Dienstgruppen den angeforderten Dienst enthält. Wenn der angeforderte Dienst nicht der gleiche wie einer der derzeit ausgewählten Dienste ist, erzeugt der Vergleicher eine zweite Ausgabe, wie vorher.
- Wenn der Vergleicher während des Vergleichsschritts (544) die zweite Ausgabe erzeugt, wird der angeforderte Dienst akzeptiert (546) und der Dienst wird unmittelbar in eine Dienstgruppe eingetragen, die dieser Registrierung zugeordnet ist, und diese Informationen werden in dem Speicher des Dienstanbieters gespeichert. Wenn der Vergleicher jedoch während des Vergleichsschritts (544) die erste Ausgabe erzeugt, wird der angeforderte Dienst aus der Gruppe entfernt (548), die während des Vergleichsschritts (544) identifiziert wurde, und die in dem Speicher gespeicherten Informationen werden aktualisiert, um diese Veränderung wiederzugeben. Nach Abschluss des Schrittes (548) des Entfernens und der Aktualisierung wird der angeforderte Dienst akzeptiert (546), und der Dienst wird nachfolgend in eine Dienstgruppe eingetragen, die dieser Registrierung zugeordnet ist.
- Schließlich bestimmt (549) der zweite Controller, ob irgendwelche verbleibenden angeorderten Diensten vorhanden sind, und wenn dies der Fall ist, wird die Prozedur für den nächsten angeforderten Dienst von dem ersten Schritt (542) an wiederholt. Für jeden angeforderten Dienst kann der Dienstanbieter (200) das Endgerät (300) über das Ergebnis des Registrierungsprozesses auf die normale Weise informieren. Wenn keine verbleibenden angeforderten Dienste vorliegen ENDET die Prozedur. Dieser Prozess der Registrierung von Diensten bei unterschiedlichen Endgeräten kann für jedes zusätzliche Endgerät oder Endgeräte wiederholt werden, die von dem Benutzer verwendet werden.
- Wenn Endgerätidentifikationen oder temporäre Endgerätidentifikationen von dem System verwendet werden, können diese Identifikationen in einfacher Weise der bestimmten Instanz der Registrierung durch den Dienstanbieter 200 in dem Speicher 210 zugewiesen werden.
- Der Aufruf der Persönlichkeitserfassung kann durch eine Anzahl von Möglichkeiten ausgelöst werden, in Abhängigkeit von dem betroffenen Produkt, beispielsweise durch:
- a) Drücken einer entsprechenden Taste an dem Endgerät 300;
- b) Drücken einer entsprechenden Taste während das UIM 400 aus dem Endgerät 300 entfernt wird;
- c) Auswählen einer Menüoption an dem Endgerät 300;
- d) Ausgewählt lassen einer Menüoption während das UIM 400 aus dem Endgerät 300 entfernt wird; oder
- e) einen Vorgabeaufruf der Persönlichkeitserfassung beim Beginn der Entfernung des UIM 400.
- Gemäß der Darstellung von Fig. 9 zeigt ein Flussdiagramm das Verfahren zur Registrierung bei mehreren Netzwerken mit einem einzigen UIM. Bei einem Schritt 902 empfängt beziehungsweise erhält ein Endgerät das UIM und bestimmt, ob der Benutzer des UIM ein Teilnehmer bei mehreren Netzwerken ist, bei einem Schritt 904. Wenn der Benutzer kein Teilnehmer bei mehreren Netzwerken ist, registriert das Endgerät bei einem Schritt 906 eine erste Gruppe von Benutzerdiensten eines ersten Netzwerkes. Wenn der Benutzer jedoch ein Teilnehmer bei mehreren Netzwerken ist, bestimmt das Endgerät bei einem Schritt 908, ob die Gruppe von Benutzerdiensten bei einem gegebenen Netzwerk erwünscht ist. Obwohl eine Gruppe von Benutzerdiensten beschrieben wird, könnte die Gruppe einen einzigen Dienst aufweisen. Wenn ein gegebenes Netzwerk erwünscht ist, greift das Endgerät bei einem Schritt 910 auf das Netzwerk zu, das die Gruppe von Benutzerdiensten anbietet. Das Endgerät führt dann die Registrierung bei dem Netzwerk durch, bei einem Schritt 912. Der Registrierungsstatus wird bei einem Schritt 913 in dem UIM gespeichert. Das Endgerät bestimmt dann bei einem Schritt 914, ob eine andere Gruppe von Benutzerdiensten, die bei einem anderen Netzwerk erwünscht ist, vorliegt. Wenn eine andere Gruppe von Diensten erwünscht ist, greift das Endgerät bei einem Schritt 910 auf das andere Netzwerk zu, das die Gruppe von Benutzerdiensten anbietet.
- Entsprechend der Darstellung von Fig. 10 zeigt ein Flussdiagram ausführlicher das bevorzugte Verfahren zur Registrierung eines Endgerätes bei mehreren Netzwerken, entsprechend der vorliegenden Erfindung. Bei einem Schritt 1002 erhält das Endgerät das UIM. Das Endgerät detektiert dann bei einem Schritt 1004 die Gruppe von Benutzerdiensten, die zur Registrierung ausgewählt wurden (beispielsweise über eine manuelle Auswahl). Das Endgerät detektiert dann bei einem Schritt 1006 das für jeden Dienst ausgewählte Netzwerk (beispielsweise über eine manuelle Auswahl) und bestimmt, ob irgendein ausgewählter Dienst der Gruppe von Benutzerdiensten vorliegt, der derzeit bei einem anderen Netzwerk registriert ist, bei einem Schritt 1008, indem das UIM abgefragt wird. Wenn kein Dienst bei einem anderen Netzwerk registriert ist, wird ein "GO"-Status bei einem Schritt 1010 von dem UIM zu dem Endgerät übertragen. Das Endgerät registriert dann die Gruppe von Benutzerdiensten bei einem Schritt 1012 bei dem Netzwerk. Das Endgerät versieht bei einem Schritt 1014 das UIM weiterhin mit dem Registrierungsstatus der Gruppe von Benutzerdiensten bei dem Netzwerk. Schließlich empfängt und speichert das UIM bei einem Schritt 1016 den Registrierungsstatus der Gruppe von Benutzerdiensten. Wenn das Endgerät bei einem Schritt 1018 feststellt, dass zusätzliche Dienste erwünscht sind (beispielsweise durch eine manuelle Eingabe), erfasst das Endgerät bei einem Schritt 1004 die Auswahl von zusätzlichen Diensten der Gruppe von Benutzerdiensten.
- Wenn ein ausgewählter Dienst bei einem anderen Netzwerk registriert ist, zeigt das Endgerät bei einem Schritt 1022 eine Nachricht an, die anzeigt, dass der ausgewählte Dienst registriert ist. Das Endgerät stellt dann bei einem Schritt 1024 fest, ob eine Veränderung des Status der Dienste erwünscht ist, indem es eine Rückantwort von dem Benutzer empfängt (beispielsweise über eine manuelle Eingabe). Wenn eine Veränderung des Status erforderlich ist, stellt das Endgerät bei einem Schritt 1026 fest, ob auf das derzeit registrierte Netzwerk zugegriffen werden kann. Weil die unterschiedlichen dienstanbietenden Netzwerke nicht dazu in der Lage sein können oder dazu ausgelegt sein können Informationen auszutauschen, ist es möglich, dass ein Netzwerk nicht dazu in der Lage ist, den Status des Dienstes zu verändern. Wenn auf die registrierten Netzwerke zugegriffen werden kann, das heißt wenn sie dazu in der Lage sind Informationen auszutauschen, weist das Endgerät bei einem Schritt 1028 das Netzwerk an, den aktuellen Dienst zu de-registrieren, um die Registrierung bei einem anderen Netzwerk zu ermöglichen. Nach der De-Registrierung übermittelt das UIM einen "GO"-Status bei einem Schritt 1010 an das Endgerät. Wenn beim Schritt 1026 nicht auf das derzeit registrierte Netzwerk zugegriffen werden kann, verhindert das Netzwerk bei einem Schritt 1030 die Registrierung des Dienstes und stellt bei einem Schritt 1018 fest, ob irgendwelche zusätzlichen Dienste erwünscht sind.
- Gemäß den Darstellungen der Fig. 11-15 sind die Verfahrensschritte zur De-Registrierung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Um den Vorgang der De- Registrierung innerhalb des Netzwerkes klarer zu beschreiben, werden verschiedene Flussdiagramm verwendet, um die bevorzugten Schritte bei verschiedenen Netzwerken oder Endgeräten innerhalb des Systems gemäß der vorliegenden Erfindung zu beschreiben. Insbesondere ist ein UIM-Endgerät als ein Endgerät definiert, dass das UIM aufweist. Ein UIM-Netzwerk ist ein Netzwerk, das dem UIM-Endgerät einen Dienst anbietet beziehungsweise zur Verfügung stellt. Ein Dienstendgerät ist irgendein Endgerät, das kein UIM aufweist. Ein Dienstnetzwerk ist ein Netzwerk, das einem Dienstendgerät einen Dienst anbietet beziehungsweise zur Verfügung stellt. Ein Dienstendgerät kann entweder von dem UIM-Netzwerk oder dem Dienstnetzwerk bedient beziehungsweise zur Verfügung gestellt werden.
- Zunächst wird auf Fig. 11 Bezug genommen; bei einem Schritt 1102 bestimmt das Netzwerk für jeden Benutzer, ob es sich für diesen Benutzer in dem UIM-Netzwerkstatus oder dem Dienstnetzwerkstatus befindet. Wenn sich das Netzwerk in dem UIM-Netzwerkstatus befindet, stellt das UIM-Netzwerk bei einem Schritt 1202, wie dies in Fig. 12 dargestellt ist, fest, ob das UIM-Endgerät das UIM- Netzwerk anweist, eine Fern-De-Registrierung durchzuführen. Wenn das UIM-Endgerät das UIM-Netzwerk angewiesen hat, eine Fern-De-Registrierung eines anderen Endgerätes vorzunehmen, das ein Dienstendgerät ist, stellt das UIM- Netzwerk bei einem Schritt 1204 fest, ob eine Fern-De- Registrierung in dem UIM-Netzwerk erforderlich ist. Das heißt, das UIM-Netzwerk stellt fest, ob das Dienstendgerät, das fern-de-registriert wird, von dem UIM-Netzwerk oder einem anderen Netzwerk mit einem Dienst versorgt wird. Wenn das Dienstendgerät von dem UIM-Netzwerk mit einem Dienst versorgt wird, hätte das UIM-Netzwerk Zugriff auf das Dienstendgerät, und daher weist es bei einem Schritt 1206 das Dienstendgerät zur Fern-De- Registrierung an. Das Netzwerk stellt den De- Registrierungsstatus bei einem Schritt 1208 dann auf "Passieren" und zeigt den De-Registrierungtsstatus bei einem Schritt 1210 dem UIM-Endgerät an.
- Wenn das Dienstendgerät beim Schritt 1204 eine Fern-De- Registrierung außerhalb des UIM-Netzwerks erfordert, stellt das UIM-Netzwerk bei einem Schritt 1214 fest, ob das Dienstnetzwerk mit dem UIM-Netzwerk kooperiert. Wenn die Netzwerke nicht kooperieren, setzt das UIM-Netzwerk den De-Registrierungsstatus beim Schritt 1216 auf "Fehlgeschlagen". Wenn die Netzwerke jedoch kooperieren, weist das UIM-Netzwerk bei einem Schritt 1218 das Dienstnetzwerk zur Fern-De-Registrierung des Dienstendgerätes an. Das UIM-Netzwerk empfängt dann bei einem Schritt 1220 den De-Registrierungsstatus von dem Dienstnetzwerk.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 14 werden die Schritte zur De-Registrierungen des Endgerätes beschrieben. Unter der Annahme, dass bei einem Schritt 1402 das Endgerät eingeschaltet ist, stellt das Endgerät bei einem Schritt 1404 fest, ob es sich in dem UIM-Endgerätestatus oder dem Dienstendgerätestatus befindet. Wenn sich das Endgerät in dem Dienstendgerätstatus befindet, stellt das Endgerät bei einem Schritt 1406 fest, ob das dienstleistende Netzwerk Anweisungen zur Fern-De-Registrierungen liefert. Wenn eine Fern-De-Registrierung bei einem Schritt 1406 erforderlich ist, führt das Endgerät den De- Registrierungeprozess durch und zeigt dem Benutzer bei einem Schritt 1408 den Registrierungsstatus an. Das Endgerät stellt dann bei einem Schritt 1410 fest, ob eine Veränderung des Zustands zu einem UIM-Endgerät auftritt. Wie dies anhand der verbleibenden Figuren noch näher erläutert wird, muss eine Veränderung des Zustandes zum UIM-Endgerät dem dienstleistenden Netzwerk mitgeteilt werden. Speziell werden viele Schritte des De- Registrierungsprozesses dadurch festgelegt, ob das Endgerät ein UIM-Endgerät oder ein Dienstendgerät ist.
- Nun wird zu Fig. 11 zurückgekehrt; wenn sich das Netzwerk in dem Dienstnetzwerkstatus befindet, antwortet das Dienstnetzwerk auf Befehle von dem UIM-Netzwerk gemäß den Schritten von Fig. 13. Insbesondere stellt das Dienstnetzwerk bei einem Schritt 1302 fest, ob das UIM- Netzwerk das Dienstnetzwerk zur Fern-De-Registrierung des Dienstendgerätes angewiesen hat. Wenn das UIM- Netzwerk das Dienstnetzwerk zur Fern-De-Registrierung angewiesen hat, führt das Dienstnetzwerk gemäß Schritt 1304 die Fern-De-Registrierung durch. Insbesondere weist das Dienstnetzwerk bei einem Schritt 1306 das Dienstendgerät zur Fern-De-Registrierung an. Das Dienstnetzwerk setzt den De-Registrierungsstatus bei einem Schritt 1308 auf Passieren und stellt bei einem Schritt 1310 fest, ob das Dienstnetzwerk und das UIM-Netzwerk kooperieren. Wenn die Netzwerke kooperieren, zeigt das Dienstnetzwerk bei einem Schritt 1312 die De-Registrierung dem UIM- Netzwerk an.
- Das Dienstnetzwerk kann das Dienstendgerät auch ohne Anweisung von dem UIM-Netzwerk de-registrieren. Insbesondere kann das Dienstendgerät bei einem Schritt 1314 feststellen, ob ein Registrierungszeitnehmer beziehungsweise -timer abgelaufen ist. Ein derartiger Timer kann beispielsweise eingestellt werden, um eine unachtsame beziehungsweise unabsichtliche oder unautorisierte Benutzung des Netzwerkes zu minimieren. Wenn der Registrierungstimer abgelaufen ist, weist das Dienstnetzwerk das Endgerät beim Schritt 1304 zur Fern-De-Registrierung an. Alternativ könnte das Dienstnetzwerk beim Schritt 1316 feststellen, ob ein Dienst an dem Dienstendgerät aufgerufen wurde. Wenn ein Dienst aufgerufen wurde, setzt das Dienstnetzwerk bei einem Schritt 1318 einen Dienstaufruftimer zurück und startet ihn.
- Das Dienstnetzwerk würde dann bei einem Schritt 1320 feststellen, ob der Dienstaufruftimer abgelaufen ist. Ein derartiger Timer könnte ebenfalls eine übermäßige, unachtsame beziehungsweise nachlässige oder unautorisierte Verwendung eines durch das Netzwerk bereitgestellten Dienstes minimieren. Wenn der Dienstaufruftimer abgelaufen ist, führt das Dienstendgerät bei einem Schritt 1304 eine De-Registrierung durch. Wenn der Dienstaufruftimer jedoch nicht abgelaufen ist, überprüft das Netzwerk bei einem Schritt 1321, ob ein Benutzeranfragetimer abgelaufen ist. Wenn der Benutzeranfragetimer abgelaufen ist, überprüft das Dienstnetzwerk bei einem Schritt 1322, ob das Dienstnetzwerk und das UIM-Netzwerk kooperieren. Wenn die Netzwerke nicht kooperieren, führt das Dienstnetzwerk eine Fern-De-Registrierung gemäß den Schritten 1304 durch. Wenn die Netzwerke kooperieren, fordert das Dienstnetzwerk das UIM-Netzwerk bei einem Schritt 1324 zur Fortführung der Dienstendgerätregistrierung auf. Das Dienstnetzwerk empfängt dann bei einem Schritt 1326 einen Registrierungs-Fortführ-/-Nicht-Fortführ-Status von dem UIM-Netzwerk. Wenn bei einem Schritt 1328 ein Registrierungs-Nicht-Forführ-Status empfangen wird, führt das Dienstnetzwerk bei einem Schritt 1304 die De-Registrierungsfunktion durch. Wenn das Dienstnetzwerk bei einem Schritt 1328 einen Registrierungs- Fortführ-Status empfängt, setzt das Dienstnetzwerk bei einem Schritt 1330 den Benutzeranfragetimer zurück und startet ihn. Nachdem der De-Registrierungsstatus dem UIM-Netzwerk bei Schritt 1312 oder nachdem bei Schritt 1321 festgestellt wurde, ob die Benutzeranfrage abgelaufen ist, dem UIM-Netzwerk angezeigt wurde, kann das Netzwerk bei einem Schritt 1108 eine Endgerätestatusänderungsanzeige empfangen. Obwohl die Timer im Zusammenhang mit dem Betrieb des Dienstnetzwerkes dargestellt sind, können ähnliche Timer in dem UIM-Netzwerk verwendet werden, obwohl diese Option in den Fig. 11 und 12 zur Vermeidung von Wiederholungen nicht dargestellt ist. Weiterhin können Timer auf der Grundlage von anderen Kriterien innerhalb des Grundgedankens und des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Die unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschriebenen Timer sind lediglich Beispiele.
- Nun wird zu Fig. 12 zurückgekehrt; wenn das UIM- Endgerät das UIM-Netzwerk bei einem Schritt 1202 nicht zur Fern-De-Registrierung anweist, stellt das UIM- Netzwerk bei einem Schritt 1222 fest, ob das kooperierende Dienstnetzwerk einen Fern-De-Registrierungsstatus von dem Dienstendgerät anzeigt. Wenn das Dienstnetzwerk den Fern-De-Registrierungsstatus anzeigt, versieht das UIM-Netzwerk das UIM-Endgerät bei Schritt 1210 mit einem Hinweis des De-Registrierungsstatus. Wenn das kooperierende Dienstnetzwerk jedoch keine Anzeige der Fern-De- Registrierung eines Dienstendgerätes vorsieht, stellt des UIM-Netzwerk bei einem Schritt 1224 fest, ob das Dienstnetzwerk die Fortführung der Registrierung für das Dienstendgerät angefordert hat. Wenn der Dienst eine Fortführung anfordert, fordert das UIM-Netzwerk bei einem Schritt 1226 eine Registrierungsfortführung von dem UIM-Endgerät an. Das UIM-Endgerät sieht dann einen Registrierungs-Fortführ-/-Nicht-Fortführ-Status beim Schritt 1228 vor. Das UIM-Netzwerk informiert das Dienstnetzwerk von dem Fortführt-/Nicht-Fortführ-Status des UIM-Netzwerks, bei einem Schritt 1230. Nachdem der De-Registrierungsstatus dem UIM-Endgerät bei Schritt 1210 angezeigt wurde oder das Dienstnetzwerk bei Schritt 1230 über den Fortführ-/Nicht-Fortführ-Status informiert wurde, stellt das Netzwerk bei einem Schritt 1104 fest, ob es eine Endgerätstatusänderungsanzeige empfängt. Wenn eine Veränderung des Status von dem Endgerät auftritt, wird ein Registrierungstimer zurückgesetzt und gestartet, ein Dienstaufruftimer wird zurückgesetzt und gestartet und ein Benutzeranfragetimer wird zurückgesetzt und gestartet, bei einem Schritt 1106.
- Eine Fern-De-Registrierung kann entweder manuell durch einen Benutzer oder automatisch durch ein Netzwerk durchgeführt werden. Wenn sich das Endgerät beim Schritt 1404 in dem UIM-Endgerätstatus befindet, könnte das UIM- Endgerät eine Fern-De-Registrierung entsprechend den in Fig. 15 dargestellten Schritten auslösen. Bei einem Schritt 1502 stellt das Endgerät fest, ob der Benutzer das Endgerät angewiesen hat, eine Fern-De-Registrierung auszulösen. Wenn der Benutzer das UIM-Endgerät angewiesen hat, eine Fern-De-Registrierung auszulösen, greift das Endgerät bei einem Schritt 1504 auf das UIM zu, um die ID von einem entsprechenden Dienstnetzwerk zu erhalten, unter der Annahme, dass mehrere Netzwerke in dem System verwendet werden. Bei der Ausführungsform von Fig. 1, bei der ein einziges Netzwerk verwendet wird, wäre Schritt 1504 nicht erforderlich. Schritt 1504 wäre jedoch erforderlich für die Ausführungsformen gemäß den Fig. 2 und 3. Das UIM-Endgerät weist dann das UIM- Netzwerk bei einem Schritt 1506 an, die Fern-De- Registrierung auszulösen. Das UIM-Endgerät empfängt dann bei einem Schritt 1508 eine Anforderungsbestätigung von dem UIM-Netzwerk. Das Endgerät stellt bei einem Schritt 1510 weiterhin fest, ob ein De-Registrierungsstatus von "Passieren" oder "Fehlgeschlagen"- empfangen wird. Wenn ein De-Registrierungsstatus von "Passieren" empfangen wird, weist das Endgerät das UIM bei einem Schritt 1512 an, den De-Registrierungsstatus zu speichern. Bei der Ausführungsform von Fig. 1, bei der ein einziges Netzwerk verwendet wird, wäre Schritt 1512 nicht erforderlich. Der Schritt 1512 wäre jedoch erforderlich für die Ausführungsformen gemäß den Fig. 2 und 3. Das Endgerät zeigt dann bei einem Schritt 1514 dem Benutzer den Registrierungs-/De-Registrierungsstatus an, und stellt bei einem Schritt 1412 fest, ob das Endgerät einen Zustand zu einem Dienstendgerät verändert hat. Wenn das Endgerät den Zustand beim Schritt 1412 verändert hat, informiert das Endgerät beim Schritt 1414 das Netzwerk von der Veränderung des Endgerätzustands.
- Nun wird auf Fig. 15 Bezug genommen; wenn der Benutzer das Endgerät bei einem Schritt 1502 nicht zur Fern-De- Registrierung anweist, stellt das UIM-Endgerät bei einem Schritt 1516 fest, ob das UIM-Netzwerk angezeigt hat, dass eine Fern-De-Registrierung aufgetreten ist. Wenn eine Fern-De-Registrierung aufgetreten ist, weist das Endgerät das UIM bei einem Schritt 1512 an, den De- Registrierungsstatus zu speichern. Das Endgerät zeigt den Registrierungs-/De-Registrierungsstatus dann bei einem Schritt 1514 dem Benutzer an. Wenn eine Fern-De- Registrierung nicht aufgetreten ist, stellt das UIM- Endgerät bei einem Schritt 1518 fest, ob das UIM- Netzwerk eine Fortführung des Dienstes bei einem Fern- Dienstendgerät angefordert hat. Wenn das UIM-Netzwerk eine Fortführung der Registrierung bei einem Fern- Dienstendgerät anfordert, lädt das Endgerät den Benutzer zur Auswahl von "Fortführen" oder "Nicht-Fortführen" ein, als Antwort auf die Anforderung, bei einem Schritt 1520. Das UIM-Endgerät informiert dann das UIM-Netzwerk bei einem Schritt 1522 über den Fortführ-/Nicht- Fortführ-Status.
- Nun wird auf Fig. 16 Bezug genommen, in der die bevorzugten Schritte für eine Mehrfachregistrierungsprofilanfrage gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt sind. Insbesondere veranlasst das UIM das Endgerät bei einem Schritt 1602, lokale Datenbankinformationen bei der Registrierung an das UIM-Netzwerk zu übertragen. Das UIM- Netzwerk stellt bei einem Schritt 1604 fest, ob ein Mehrfachregistrierungsprofil erwünscht ist. Wenn ein Mehrfachregistrierungsprofil erwünscht ist, sendet das Endgerät bei einem Schritt 1606 eine Mehrfachregistrierungsprofilanfrage an das UIM-Netzwerk. Das UIM-Netzwerk stellt bei einem Schritt 1608 fest, ob das UIM bei mehrere Netzwerken registriert ist. Wenn es nicht bei mehreren Netzwerken registriert ist, sendet das UIM- Netzwerk bei einem Schritt 1610 die Mehrfachregistrierungsnachricht an das Endgerät. Wenn das UIM jedoch bei mehreren Netzwerken registriert ist, stellt das UIM- Netzwerk bei einem Schritt 1612 fest, ob die anderen Netzwerke verfügbar sind. Wenn die anderen Netzwerke nicht verfügbar sind, überträgt das UIM-Netzwerk bei einem Schritt 1614 eine Nachricht zum UIM-Endgerät, die einen Status von Endgeräten umfasst, die nur bei dem UIM-Endgerät registriert sind. In diesem Fall greift das UIM-Endgerät dann bei einem Schritt 1615 auf das UIM zu, um das Mehrfachregistrierungsprofil zu bestimmen. Wenn andere Netzwerke jedoch verfügbar sind, überträgt das UIM-Netzwerk eine Nachricht zu verfügbaren Dienstnetzwerken. Das UIM-Netzwerk empfängt Nachrichten von den Dienstnetzwerken, die den Status von Endgeräten anzeigen, die bei Dienstnetzwerken registriert sind. Das UIM- Netzwerk überträgt dann bei einem Schritt 1616 eine Nachricht, die den Status der Endgeräte anzeigt, zu dem UIM-Endgerät. Die Nachricht würde den Status von irgendeinem Endgerät umfassen, das bei den Dienstnetzwerken registriert ist.
- Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung informiert ein Dienstaktivitätsbericht die aktiven Endgeräte über Dienste, die vorhanden sind, auf der Grundlage von einer vorherbestimmten Gruppe von Kriterien. Der Bericht könnte beispielsweise auf der Grundlage eines bestimmten Ereignisses erzeugt werden, auf einer periodischen Grundlage oder auf Anforderung nach einem vorherbestimmten Zeitabschnitt.
- Nun wird auf Fig. 17 Bezug genommen, die die Schritte zur Erzeugung eines Dienstaktivitätsberichtes gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. In einem Schritt 1702 wird ein Dienstaktivitätsberichtzähler zurückgesetzt. Wenn ein Benutzer einen Dienstaktivitätsbericht bei einem Schritt 1704 anfordert, erhält das UIM-Netzwerk bei einem Schritt 1706 einen Aktivitätsbericht von dem Dienstnetzwerk für jedes kooperierende pienstnetzwerk. Das UIM-Netzwerk benachrichtigt dann bei einem Schritt 1708 das UIM-Endgerät.
- Wenn beim Schritt 1704 kein Aktivitätsbericht angefordert wird, stellt das UIM-Endgerät bei einem Schritt 1710 fest, ob ein Dienstaktivitätsberichtzähler freigegeben ist, und abläuft. Wenn der Zähler freigegeben wird, der abläuft, wird der Dienstaktivitätsberichtzähler beim Schritt 1712 zurückgesetzt. Das UIM-Netzwerk erhält den Dienstaktivitätsbericht gemäß Schritt 1706 und benachrichtigt das UIM-Endgerät beim Schritt 1708. Wenn der Dienstaktivitätszähler nicht freigegeben oder nicht abgelaufen ist, stellt das UIM-Netzwerk fest, ob es einen Hinweis eines aufgerufenen Dienstes bei einem Dienstnetzwerk empfängt und eine Dienstaktivität mitgeteilt werden kann. Wenn der Dienst bei dem Dienstnetzwerk aufgerufen ist und die Dienstaktivität mitgeteilt werden kann, informiert das UIM-Netzwerk das UIM- Endgerät bei einem Schritt 1708. Wenn die Aktivität jedoch nicht bei einem Dienstendgerät aufgerufen ist oder die Dienstaktivität nicht mitgeteilt werden kann, wird bei einem Schritt 1716 festgestellt, ob der Dienst bei einem Dienstendgerät in diesem Netzwerk aufgerufen und die Dienstaktivität mitteilbar ist. Wenn der Dienst bei einem Dienstendgerät in diesem Netzwerk aufgerufen ist und die Dienstaktivität mitgeteilt werden kann, wird bei einem Schritt 1718 festgestellt, ob sich das Netzwerk in dem UIM-Netzwerk- oder dem Dienstnetzwerkzustand befindet. Wenn sich das Netzwerk in dem UIM-Netzwerkzustand befindet, benachrichtigt das UIM-Netzwerk das UIM- Endgerät bei einem Schritt 1708. Wenn sich das Netzwerk bei einem Schritt 1718 in dem Dienstnetzwerkzustand befindet, wird bei einem Schritt 1720 festgestellt, ob das UIM-Netzwerk ein kooperierendes Netzwerk ist. Wenn dies der Fall ist, benachrichtigt das Dienstnetzwerk das UIM- Netzwerk bei einem Schritt 1722.
- Gemäß der Darstellung von Fig. 18 ist eine Netzwerkvorrichtung 1800 zum Zugreifen auf mehrere Kommunikationsnetzwerke dargestellt. Die Netzwerkvorrichtung 1800 ist dazu ausgelegt, die Schritte der hier beschriebenen Netzwerke durchzuführen und umfasst vorzugsweise einen Controller 1802, der mit einer Sende-Empfangsvorrichtung 1804 gekoppelt ist, um eine RF-Kommunikation mit einem Endgerät zu ermöglichen. Ein Netzwerk-Zu-Netzwerk- Interfaceport 1806 stellt dem Controller 1802 weiterhin Informationen zur Verfügung, um eine Kommunikation zwischen Netzwerken zu ermöglichen. Ein Speicher 1808, der eine Liste von kooperierenden Netzwerken aufweist, ist ebenfalls mit dem Controller 1802 gekoppelt, um es dem Controller zu ermöglichen, festzustellen, welche Netzwerke Informationen bezüglich Endgeräten in dem Netzwerk zur Verfügung stellen. Timer 1814 ermöglichen es dem Controller, erforderliche Zeitsteuerungsfunktionen für das Netzwerk durchzuführen. Schließlich ist ein Netzwerkzustandsmanager 1812 mit dem Controller gekoppelt, um Netzwerkinformationen vorzusehen.
- Obwohl die speziellen Implementierungen der vorliegenden Erfindung vorstehend beschrieben wurden, können Abwandlungen und Modifikationen vom Fachmann durchgeführt werden, ohne den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Die vorliegende Erfindung wird nur durch die zugehörigen Ansprüche begrenzt.
Claims (17)
1. Telekommunikationssystem (100), aufweisend:
einen Dienstanbieter (200), der eine Mehrzahl von
Diensten anbietet;
eine Benutzergruppe von einem oder mehreren
Endgeräten (300, 301, 302);
einen Controller (400), in dem ein Identifizerer
gespeichert ist;
wobei das oder jedes Endgerät aufweist:
Mittel (310) zum Lesen des Identifizierers,
gekennzeichnet durch
Mittel (340) in dem oder jedem Endgerät zum
Auswählen von einem oder mehreren der Mehrzahl von
Diensten, die dem Identifizierer als eine ersten Gruppe
von ausgewählten Diensten zuzuordnen sind,
Mittel (330) in dem oder jedem Endgerät, um den
Identifizierer und Informationen bezüglich der ersten
Gruppe von ausgewählten Diensten zu dem Dienstanbieter
zu übermitteln, und
Mittel (350) in dem oder jedem Endgerät zum
Auswählen einer Betriebsart des Endgerätes, in der eine
Zuordnung zwischen dem Endgerät (300, 301, 302) und dem
Controller (400) nicht erforderlich ist, um die
Verfügbarkeit der ersten Gruppe von ausgewählten Diensten an
dem Endgerät aufrechtzuerhalten, wobei das Endgerät die
Verfügbarkeit der ersten Gruppe von ausgewählten Diensten
des Dienstanbieters aufrechterhalten kann, wenn der
Controller dem Endgerät nicht länger zugeordnet ist.
2. Telekommunikationssystem (100) nach Anspruch 1, bei
dem die Benutzergruppe eine Mehrzahl von Endgeräten
(300, 301, 302) umfasst und ein Controller (400)
sequentiell jedem Endgerät zugeordnet wird, so dass die
Endgeräte der Benutzergruppe gleichzeitig Zugang zu
unterschiedlichen Gruppen von Diensten erhalten können.
3. Telekommunikationssystem (100) nach Anspruch 1 oder
2, bei dem eine Mehrzahl von Controllern (400), in denen
jeweils ein unterschiedlicher Identifizierer gespeichert
ist, vorgesehen sind, so dass ein Endgerät (300) Zugang
zu Gruppen von ausgewählten Diensten erhalten kann, die
den unterschiedlichen Identifizierern gleichzeitig
zugeordnet sind.
4. Telekommunikationssystem (100) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, bei dem in dem Controller (400)
weiterhin Kommunikationsfreigabeinformationen gespeichert
sind und das oder jedes Endgerät diese
Kommunikationsfreigabeinformationen liest und speichert.
5. Telekommunikationssystem (100) nach Anspruch 4, bei
dem die Kommunikationsfreigabeinformationen
Verschlüsselungsalgorythmen und/oder
Dienstautorisierungsinformationen umfassen.
6. Telekommunikationssystem (100) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Telekommunikationssystem
(100) ein kabelloses System ist und eines oder mehrere
der Endgeräte (301) mobil sind.
7. Telekommunikationssystem (100) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Controller (400) ein
entfernbares Modul ist, das in das oder jedes Endgerät
(300, 301, 302) eingesetzt werden kann, so dass das
Endgerät den Identifizierer und irgendwelche
Kommunikationsfreigabeinformationen lesen kann.
8. Telekommunikationssystem (100) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Dienstanbieter (200)
Speichermittel (210) aufweist, um Informationen darüber
zu speichern, welche Dienste derzeit für einen
bestimmten Identifizierer ausgewählt sind.
9. Telekommunikationssystem (100) nach Anspruch 8, bei
dem die Speichermittel (210) zusätzlich Informationen
darüber speichern, welche Gruppen von Diensten derzeit
für den bestimmten Identifizierer verfügbar sind.
10. Telekommunikationssystem (100) nach einem der
Ansprüche 8 oder 9, bei dem der Dienstanbieter (200)
weiterhin einen Empfänger (220) aufweist, um eine
Anforderung von einem bestimmten Endgerät (300) zu empfangen,
Zugang zu einer angeforderten Gruppe von einem oder
mehreren Diensten für den bestimmten Identifizierer
bereitzustellen.
11. Telekommunikationssystem (100) nach Anspruch 10, bei
dem der Dienstanbieter (200) weiterhin einen Vergleicher
(230) aufweist, um jeden angeforderten Dienst in der
angeforderten Gruppe mit den derzeit ausgewählten
Diensten für den bestimmten Identifizierer zu vergleichen und
eine erste Ausgabe zu erzeugen, wenn der angeforderte
Dienst der gleiche ist, wie einer der derzeit
ausgewählten Dienste, und eine zweite Ausgabe, wenn der
angeforderte Dienst nicht der gleiche ist, wie einer der
derzeit ausgewählten Dienste.
12. Telekommunikationssystem (100) nach Anspruch 11, bei
dem der Dienstanbieter (200) erste Steuermittel (240)
aufweist, um den Zugang zu dem angeförderten Dienst zu
versagen, wenn der Vergleicher (230) die erste Ausgabe
erzeugt, und einen Zugang zu dem angeforderten Dienst zu
erlauben, wenn der Vergleicher die zweite Ausgabe
erzeugt.
13. Telekommunikationssystem (100) nach Anspruch 12, bei
dem die ersten Steuermittel (240) eine zweite Gruppe von
ausgewählten Diensten, die die angeforderte Gruppe von
Dienste ausschließlich irgendwelcher Dienste, zu denen
der Zugang verweigert wird, enthalten, erzeugen und in
den Speichermitteln (210) speichern.
14. Telekommunikationssystem (100) nach einem der
Ansprüche 11, 12 oder 13, bei dem, wenn der Vergleicher
(230) die erste Ausgabe erzeugt, der Vergleicher (230)
weiterhin einen Hinweis liefert, welche Gruppe von
ausgewählten Diensten einen Dienst umfasst, der der gleiche
ist, wie der angeforderte Dienst.
15. Telekommunikationssystem (100) nach Anspruch 14, bei
dem der Dienstanbieter (200) zweite Speichermittel (250)
aufweist, um eine neue Gruppe von ausgewählten Diensten,
die die angeforderte Gruppe von Diensten enthalten, zu
erzeugen und in den Speichermitteln (210) zu speichern
und aus irgendeiner der aktuellen Gruppe von
ausgewählten Diensten irgendeinen Dienst zu entfernen, der in der
neuen Gruppe von ausgewählten Diensten enthalten ist.
16. Telekommunikationssystem (100) nach Anspruch 15, bei
dem das Endgerät (300, 301, 302) weiterhin Mittel (360)
aufweist, um auszuwählen, welche der ersten Steuermittel
(240) und der zweiten Steuermittel (250) verwendet
werden sollen und diese Auswahl dem Dienstanbieter
mitzuteilen.
17. Verfahren, um gleichzeitig Zugang an
unterschiedlichen Endgeräten (300, 301, 302) zu unterschiedlichen
Diensten vorzusehen, die von einem Dienstanbieter (200)
angeboten werden, wobei das Verfahren die folgenden
Schritte umfasst:
Zuordnen eines Controllers, in dem ein
Identifizierer gespeichert ist, zu einem der unterschiedlichen
Endgeräte;
Lesen (1002) des Identifizierers von dem Controller
durch das Endgerät; gekennzeichnet durch:
Auswählen (500) zu welchen der unterschiedlichen
Dienste das Endgerät Zugang erhalten soll;
Speichern einer Liste der ausgewählten Dienste in
dem Endgerät;
Übertragen (515) des Identifizierers und der Liste
von ausgewählten Diensten zu dem Dienstanbieter durch
das Endgerät;
Auswählen einer ersten Betriebsart des Endgerätes,
in der die Zuordnung zwischen dem Endgerät und dem
Controller nicht erforderlich ist, um die Verfügbarkeit der
ausgewählten Dienste an dem Endgerät aufrechtzuerhalten;
Aufheben der Zuordnung von dem Controller zu dem
Endgerät; und
Wiederholen der vorstehenden Schritte für so viele
unterschiedliche Endgeräte und unterschiedliche
Auswahlen von Diensten wie erforderlich, so dass
unterschiedliche Endgeräte gleichzeitig Zugang zu unterschiedlichen
Diensten erhalten.
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