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DE69616920T2 - Magnetaufzeichnungs-/-wiedergabegerät mit beweglicher Spulenhalterung - Google Patents

Magnetaufzeichnungs-/-wiedergabegerät mit beweglicher Spulenhalterung

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Publication number
DE69616920T2
DE69616920T2 DE69616920T DE69616920T DE69616920T2 DE 69616920 T2 DE69616920 T2 DE 69616920T2 DE 69616920 T DE69616920 T DE 69616920T DE 69616920 T DE69616920 T DE 69616920T DE 69616920 T2 DE69616920 T2 DE 69616920T2
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DE
Germany
Prior art keywords
cassette
chassis
lever
pin
sliding member
Prior art date
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DE69616920T
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English (en)
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DE69616920D1 (de
Inventor
Toshihide Hamaguchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sanyo Electric Co Ltd
Original Assignee
Sanyo Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP07213634A external-priority patent/JP3128483B2/ja
Priority claimed from JP07241710A external-priority patent/JP3133655B2/ja
Priority claimed from JP07259959A external-priority patent/JP3113556B2/ja
Application filed by Sanyo Electric Co Ltd filed Critical Sanyo Electric Co Ltd
Publication of DE69616920D1 publication Critical patent/DE69616920D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69616920T2 publication Critical patent/DE69616920T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
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    • G11B25/06Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using web-form record carriers, e.g. tape
    • G11B25/066Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using web-form record carriers, e.g. tape adapted for use with containers of different sizes or configurations; adaptor devices therefor
    • GPHYSICS
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    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
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    • G11B15/32Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through the reels or cores on to which the record carrier is wound
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    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • G11B23/08Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends
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    • G11B23/08707Details
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    • G11B23/08721Brakes for tapes or tape reels

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  • Automatic Tape Cassette Changers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Signalen unter Verwendung eines Magnetbandes insbesondere auf ein Magnetaufzeichnungs-lWiedergabegerät mit beweglichen Spulenhaltern, die zum Laden zweier Arten großer und kleiner Kassetten auf ihnen ausgelegt sind, bei denen der Abstand zwischen den Spulen verschieden ist.
  • Ein Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät, das schon vorgeschlagen wurde, ist in Fig. 11 und 12 gezeigt, wobei der Abstand zwischen den Spulenhaltern für die Verwendung zweier Arten großer und kleiner Kassetten mit unterschiedlichem Spule-Spule-Abstand veränderlich ist (siehe JP-A-29250/1995). Ein Drehzylinder 200 ist auf einem Chassis 7 vorgesehen, um das von einer Kassette herausgezogene Band darum aufzuwickeln. In der folgenden Beschreibung wird die Seite, auf der der Drehzylinder 200 vorgesehen ist, als die Vorderseite bezeichnet. Es gibt zwei Stellungen, zu denen jeder der beiden Spulenhalter 5 für eine große Kassette 1 bzw. eine kleine Kassette 2 bewegt werden muß. Fig. 11 zeigt die Ladestellung für die große Kassette 1 und Fig. 12 für die kleine Kassette 2.
  • Auf dem Chassis 7 montiert sind Schwenkhebel 50, 50, die jeweils den Spulenhalter an ihrem inneren Ende tragen, eine geradlinige Rutsche 100, die vorwärts und rückwärts gleitbar ist und ein Schwenkarm 110, der mit der Rutsche 100 in Eingriff ist. Der Arm 110 hat ein linkes Ende, das an einem Begrenzungsmechanismus 300 angelenkt ist und durch ein Antriebszahnrad 8 schwenkbar angetrieben wird, das an einem rechten Endabschnitt des Chassis 7 montiert ist. Der Begrenzungsmechanismus 300 hat eine Feder zum Halten des Endes des Schwenkarms 110 und hat einen Aufbau, der bei der Verwendung in Videoband-Aufzeichnungsgeräten der beschriebenen Bauart oder für die anderen kleinen Präzisionsgeräte bekannt ist. Die Rutsche 100, die auf dem Schwenkarm 110 plaziert ist, ist mit einem Schlitz 120 ausgebildet, der sich in der Richtung von vorne nach hinten erstreckt, und ein von dem Chassis 7 hervorstehender feststehender Stift 310 ist in den Schlitz 120 eingepaßt, wodurch der Rutsche 100 ermöglicht wird, sich nur vorwärts und rückwärts zu bewegen. Die Rutsche 100 ist außerdem mit einem seitlichen Schlitz 130 mittig ausgebildet, und ein von dem Schwenkarm 110 hervorstehender Stift 100 ist in dem Schlitz 130 in Eingriff, wodurch die Rutsche 100 mit dem Schwenkarm 110 vorwärts und rückwärts gleitbar gemacht wird.
  • Das Chassis 7 hat ein Paar Drehzapfen 320, 320, die von ihm hervorstehen und seitlich von dem Gerät beabstandet sind. Die Schwenkhebel 50, 50 sind drehbar um die jeweiligen Drehzapfen 320, 320 herum aufgepaßt. Bei jedem der Schwenkhebel 50 ist der Bereich seiner Schwenkbewegung durch einen Anschlagstift 74 auf dem Chassis 7 begrenzt. Ein Schlitz 150 ist in einem freien Ende des Hebels 50 ausgebildet, und ein von jedem der entgegengesetzten Enden der geradlinigen Rutsche 100 hervorstehender Stift 160 ist darin eingepaßt. Die Rutsche 100 und der Schwenkarm 110 sind mit Ausschnitten (nicht gezeigt) ausgestattet, um eine Behinderung durch die Drehzapfen 320, 320 beim Verschieben zu vermeiden.
  • Das Antriebszahnrad 8 dreht sich im Gegenuhrzeigersinn, wenn sich die Spulenhalter 5, 5 von der Stellung, in der die große Kassette 1 auf die Halter geladen werden kann, zu der Stellung, in der die kleine Kassette 2 auf sie geladen werden kann, bewegen. Wie in Fig. 12 gezeigt, bewegt sich der Schwenkarm 110 um den Drehzapfen auf dem Begrenzungsmechanismus 300 nach unten, um die Rutsche 100 zurückzuziehen. Die Schwenkhebel 50 im Eingriff mit der Rutsche 100 bewegen sich jeweils um den Drehzapfen 320 nach innen, wodurch sie die Spulenhalter 5 in die Stellung für die kleine Kassette 2 bringen.
  • Die große und die kleine Kassette sind üblicherweise mit einem Spulen-Verriegelungsmechanismus ausgestattet. Fig. 13 ist eine Draufsicht des Spulen-Verriegelungsmechanismus der Kassette, und Fig. 14 ist eine Schnittansicht entlang der Linie X-X in Fig. 13 und zeigt dasselbe, wobei der Kassettenboden unten ist. Die Spulen 600 der Kassette haben jeweils eine gezahnte Fläche 610 entlang des Randes. Ein Verriegelungsstück 620 mit Klauen 630, die mit den jeweiligen gezahnten Flächen 610 verzahnt sind, ist zwischen den Spulen 600, 600 am hinteren Ende der Kassette vorgesehen und ist vorwärts und rückwärts gleitbar. Ein mit dem Verriegelungsstück 620 verbundener Gleiter 660 wird durch ein Paar Schienen 650, 650 geführt und durch eine Feder 670 nach vorne vorgespannt. Der Gleiter 660 ist an seinem Boden offen und steht einer Entriegelungsöffnung 14 oder 24 in der Bodenwand der Kassette gegenüber. Ein Entriegelungsglied 41 ist durch die Öffnugn 14 in den Gleiter 660 einpaßbar. Wie in Fig. 14 gezeigt, hat das Entriegelungsglied 41 einen der Hinterwand 640 der Kassette gegenüberliegenden geneigten Abschnitt 41a. Nachdem der geneigte Abschnitt 41a mit der inneren Wand des Gleiters 660 in Berührung kommt, wenn die Kassette geladen wird, bewegt sich der Gleiter 660 gegen die Kraft der Feder 670 gleitend nach hinten. Das mit dem Gleiter 660 verbundene Verriegelungsstück bewegt sich auch nach hinten, wodurch die Klauen 630 von den gezahnten Flächen 610 der Spulen 600 ausgefahren werden und die Spulen 600 drehbar machen.
  • Da das Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät für die Verwendung sowohl mit großen als auch kleinen Kassetten 1, 2 ausgelegt ist, ist es notwendig, das Entriegelungsglied 41 für jede der Kassetten zu bewegen. Das in Fig. 11 gezeigte Gerät hat einen anderen Mechanismus (nicht gezeigt) zum Bewegen des Entriegelungsglieds 41 zusätzlich zu der Rutsche 100 und dem Schwenkarm 110.
  • Allerdings hat das beschriebe Aufzeichnungs-IWiedergabegerät die folgenden Probleme:
  • 1. Bei dem Gerät des Stands der Technik umfaßt der Mechanismus zum Bewegen der Spulenhalter 5, 5 zahlreiche Bestandteile, die groß und in ihrem Aufbau komplex sind. Der Begrenzungsmechanismus wird ganz speziell benötigt, um die Spulenhalter an ihrem Ort zu positionieren, und ist ein Hindernis, das einer kompakten Auslegung des Geräts entgegensteht.
  • 2. Das Gerät der beschriebenen Bauart erfordert auch einen Abstützmechanismus zum Halten der großen und der kleinen Kassette auf dem Chassis 7. Die Bandmitten der Kassetten 1, 2 müssen dann für die Aufzeichnung und die Wiedergabe zusammenfallen, doch haben die Kassetten 1, 2 eine unterschiedliche Dicke und werden daher auf unterschiedlichen Höhen abgestützt bzw. hochgedrückt. Somit muß der Mechanismus zum Halten der großen und der kleinen Kassette für ein Umwechseln in Übereinstimmung mit der Kassettengröße ausgelegt sein und muß dennoch einen einfachen Aufbau haben.
  • Ein Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist in der GB 2164193A offenbart.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spulenhalter-Bewegungsmechanismus mit verringertem Platzbedarf bereitzustellen, der eine verringerte Anzahl von Bestandteilen aufweist und dazu ausgelegt ist, ein Rutschenglied mit Druck in seiner Position zu halten.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Mechanismus einer Bauart zum Halten großer und kleiner Kassetten in Übereinstimmung mit der Kassettengröße bereitzustellen.
  • Diese Aufgaben werden durch ein Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät nach Anspruch 1 gelöst. Die Unteransprüche beziehen sich auf Weiterbildungen der Erfindung.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht, die eine Anordnung von Bestandteilen zeigt, wenn eine große Kassette geladen ist.
  • Fig. 2 ist eine Perspektivansicht einer Rutscheneinheit.
  • Fig. 3A ist eine Ansicht, die ein positioniertes Haltestück zeigt, wenn die große Kassette geladen ist, und zwar aus der Richtung Z in Fig. 1 betrachtet.
  • Fig. 3B zeigt dasselbe, wenn eine kleine Kassette geladen ist.
  • Fig. 4 ist eine Draufsicht, welche die Anordnung der Bestandteile zeigt, wenn die kleine Kassette geladen ist.
  • Fig. 5A bis 5C sind Draufsichten, welche die Positionen der Rutscheneinheit bei ihrer Bewegung zeigen.
  • Fig. 6A bis 6C sind Draufsichten, welche die Positionen eines Zwischenhebels bei seiner Bewegung zeigen.
  • Fig. 7 ist eine Seitenansicht der Rutscheneinheit in einer Ladestellung der kleinen Kassette.
  • Fig. 8 ist eine Seitenansicht des Haltestücks, das mit einer Antriebsrutsche verbunden ist und mit einer Torsionsfeder an der Verbindung ausgestattet ist.
  • Fig. 9A ist eine Draufsicht, welche die Ladestellung der kleinen Kassette und die Ladestellung der großen Kassette auf einem Chassis überlagert zeigt.
  • Fig. 9B ist eine Rückansicht der auf das Chassis geladenen großen und kleinen Kassette, wobei ihre Bandmitten zusammenfallen, um die Beziehung der Höhe der Kassetten zueinander zu zeigen.
  • Fig. 10A ist eine Schnittansicht, welche die kleine Kassette über einem abgestuften Stift eingesetzt zeigt.
  • Fig. 10B ist eine Schnittansicht, welche die große Kassette über dem abgestuften Stift eingesetzt zeigt.
  • Fig. 11 ist eine Draufsicht der Ladestellung einer großen Kassette in einem herkömmlichen Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät.
  • Fig. 12 ist eine Draufsicht der Ladestellung einer kleinen Kassette in demselben Gerät.
  • Fig. 13 ist eine Draufsicht des Spulen-Verriegelungsmechanismus einer Kassette.
  • Fig. 14 ist eine Schnittansicht entlang der Linie X-X in Fig. 13 und zeigt dasselbe, wobei der Boden der Kassette unten ist.
  • Ein Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät gemäß der Erfindung wird im Folgenden beschrieben. Überall in den Zeichnungen werden gleiche Teile durch gleiche Bezugsziffern bezeichnet.
  • Das vorliegende Ausführungsbeispiel ist ein Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät, das dazu ausgelegt ist, um mit zwei Arten großer und kleiner Kassetten bestückt bzw. beladen zu werden, bei denen der Abstand zwischen den Spulen unterschiedlich ist, wobei sich die vorliegende Erfindung jedoch hauptsächlich auf digitale Bandaufzeichnungsgeräte (VTR) bezieht. Zunächst werden die beiden Kassetten allgemein beschrieben. Die Kassetten haben einen Mechanismus zum Verriegeln der Spulen, der denselben Aufbau hat wie der in Fig. 13 gezeigte herkömmliche.
  • Fig. 9A ist eine Draufsicht der großen Kassette 1, und Fig. 9B ist eine Rückansicht von ihr. Die kleine Kassette 2 ist durch die strichpunktierte Linie in Fig. 9A und 9B gekennzeichnet. Die Bodenwand der großen Kassette 1 ist mit zwei vorderen Positionierlöchern 10, 11 an ihrem vorderen Endabschnitt und zwei hinteren Positionierlöchern 12, 13 an ihrem hinteren Endabschnitt ausgebildet. Das hintere Positionierloch 12 der Kassette auf der linken Seite wird bei dem vorliegenen Gerät nicht verwendet. An dem mittleren Abschnitt zwischen den beiden hinteren Positionierlöchern 12, 13 hat die Kassette 1 eine Entriegelungsöffnung 14 zum Einsetzen eines Gliedes 41 zum Entriegeln der Spulen.
  • Wie die große Kassette 1 ist auch die kleine Kassette 2 in ihrer Bodenwand mit vier Positionierlöchern 20, 21, 22, 23 ausgestattet. Der Abstand zwischen den vorderen Positionierlöchern 20, 21 an der Vorderseite ist gleich groß wie der Abstand zwischen den vorderen Positionierlöchern 10, 11 der großen Kassette 1. Derselbe abgestufte Stift 70 an einem Chassis 7 paßt in die vorderen Positionierlöcher 10 (11) der großen Kassette 1 und die vorderen Positionierlöcher 20 (21) der kleinen Kassette 2 (siehe Fig. 10). Die Kassette 2 hat eine Entriegelungsöffnung 24 an dem Mittelabschnitt zwischen den beiden hinteren Positionierlöchern 22, 23. Das linke Loch 22 wird für die Positionierung nicht verwendet.
  • Wenn die vorderen Positionierlöcher 10, 11 der großen Kassette 1 mit denjenigen 20, 21 der kleinen Kassette 2 in Registrierstellung sind, sind die Entriegelungsöffnungen 14, 24 um einen Abstand ΔY in der Längsrichtung des Geräts voneinander entfernt. Bei dem Gerät des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist das in die Entriegelungsöffnungen 14, 24 einpaßbare Entriegelungsglied 41 um den Abstand ΔY in Übereinstimmung mit der Kassettengröße in Längsrichtung hin und herbewegbar.
  • Wenn außerdem die große und die kleine Kassette 1, 2 an ihrem Ort geladen werden, wobei ihre Bandmitten C zusammenfallen, wie in Fig. 9B gezeigt, ist die Bodenfläche der kleinen Kassette 2 um Δh höher als diejenige der großen Kassette 1. Somit werden gemeinsame Stifte bzw. Zapfen zum Halten der beiden Kassetten 1, 2 nicht verwendet. Jede der Kassetten 1, 2 ist an dem rechten hintere Ende mit einem Abschnitt mit vier Erfassungsanschlüssen 15, 15, 15, 15 ausgestattet, durch die Information über die Art der Kassette und den aufgezeichneten Inhalt abgefragt wird, die in einem Speicher (nicht gezeigt) im Innern der Kassette gespeichert ist.
  • Die kleine Kassette 2 ist an den jeweiligen vorderen Positionierlöchern 20, 21 um die abgestuften Stifte 70 herum aufgepaßt. Wie man in Fig. 10A sieht, umfaßt jeder abgestufte Stift 70 einen Hochdrück-Vorsprung 70a, auf dem die Bodenwand der kleinen Kassette 2 aufliegt, sowie einen Aufpaß-Schaft 70b, der vom oberen Ende des Vorsprungs 70a und einstückig mit ihm hervorsteht und in das vordere Positionierloch 20 oder 21 der Kassette 1 einpaßbar ist.
  • Wie in Fig. 9B gezeigt, ist auch die große Kassette 1 an den vorderen Positionierlöchern 10, 11 um die jeweiligen abgestuften Stifte 70 herum aufgepaßt. Im Gegensatz zu den Löchern 20, 21 der kleinen Kassette 2 haben die Löcher 10, 11 jeweils einen Abschnitt 10a mit großem Durchmesser und einen Abschnitt 10b mit kleinem Durchmesser auf zwei unterschiedlichen Höhen. Da die Bodenfläche der großen Kassette 1 niedriger als diejenige der kleinen Kassette 2 ist, wenn die Bandmitten übereinstimmen, paßt der Aufpaß-Schaft 70b in den Abschnitt 10b mit kleinem Durchmesser, während der Hochdrück-Vorsprung 70a mit dem Abschnitt 10a mit großem Durchmesser positioniert wird, und die obere Fläche des Hochdrück-Vorsprungs 70a ist mit der Bodenfläche der großen Kassette 1 nicht in Berührung.
  • In Fig. 9A stellen die Bereiche P Stifte dar, die zum Halten des Bodens der großen Kassette 1 angeordnet sind, und die Bereiche S stellen Stifte dar, die zum Halten des Bodens der kleinen Kassette 2 angeordnet sind. Der rechte hintere Endabschnitt der großen Kassette 1 wird durch die später beschriebene Rutscheneinheit 6 gehalten, und die anderen drei Abschnitte durch die an dem Chassis 7 befestigten Hochdrück-Stifte 71, 71, 71. Die drei an dem Chassis 7 feststehend montierten Hochdrück-Stifte 71 sind außerhalb der Ladestellung für die kleine Kassette 2 positioniert und werden zum Halten der Kassette 2 nicht verwendet.
  • Der vordere Endabschnitt der kleinen Kassette 2 wird an seinen entgegengesetzten Seiten durch die an dem Chassis 7 befestigten abgestuften Stifte 70, 70 gehalten, und die gegenüberliegenden Seiten des hinteren Endabschnitts davon jeweils durch Hochdrück-Stifte 30, 66, die auf dem Chassis 7 gleitbar sind. Ein abgestufter Stift 60 zum Halten der großen Kassette 1 bewegt sich zu dem hinteren Positionierloch 23 auf der rechten Seite der Kassette 2, und das obere Ende des Stifts 60 paßt in das Loch.
  • Mit anderen Worten wird die große Kassette 1 durch die drei Hochdrück-Stifte 71, 71, 71 auf dem Chassis 7 und durch die auf dem Chassis 7 gleitbare Rutscheneinheit 6 gehalten und wird innerhalb einer horizontalen Ebene durch die Rutscheneinheit 6 und durch die beiden abgestuften Stifte 70, 70, die in den vorderen Endabschnitt der Kassette einpaßbar sind, an ihrem Ort positioniert.
  • Die kleine Kassette 2 wird durch die Hochdrück-Vorsprünge 70a der beiden abgestuften Stifte 70, 70, die in den vorderen Endabschnitt der Kassette einpaßbar sind und durch die Hochdrück-Stifte 30, 66, die auf dem Chassis 7 gleitbar sind, gehalten und wird an ihrem Ort innerhalb einer horizontalen Ebene durch die Aufpaß-Schäfte 70b, der abgestuften Stifte 70, 70 und durch die auf dem Chassis gleitbare Rutscheneinheit 6 positioniert.
  • Kurzbeschreibung des Geräts
  • Bei dem vorliegenden Gerät werden dieselben Spulenhalter 5, 5 in Übereinstimmung mit der Kassettengröße bewegt. Fig. 1 ist eine Draufsicht, welche die Stellung der Spulenhalter 5, 5 für die große Kassette 1 zeigt, und Fig. 4 ist eine Draufsicht, welche die Stellung der Spulenhalter 5, 5 für die kleine Kassette 2 zeigt. Wie man in Fig. 1 sieht, wird jeder Spulenhalter 5 an einem freien Ende eines an dem Chassis 7 angelenkten Schwenkhebels 50 drehbar gehalten und ist mit einem stromauf davon positionierten Motorzahnrad 52 mittels eines Zwischenzahnrads 51 gekoppelt, das an dem Drehzapfen des Hebels 50 gelagert ist. Der Schwenkhebel 50 ist durch eine zwischen dem Hebel und dem Chassis 7 vorgesehene Spannungsfeder 53 nach innen hin vorgespannt, und sein Bewegungsbereich ist durch Anschlagstifte 74, 75 begrenzt, die aus dem Chassis 7 hervorstehen.
  • Eine Antriebsrutsche 4, welche auf dem Chassis 7 vorwärts und rückwärts gleitbar ist, ist zwischen den beiden Spulenhaltern 5, S angeordnet und kann nur vorwärts und rückwärts gleiten, indem sie mit Stiften 42, 42, 42 in Eingriff ist, die aus der unteren Fläche der Rutsche hervorstehen und in jeweilige Schlitze 72, 72, 72 passen, die in dem Chassis 7 ausgebildet sind und sich in der Längsrichtung des Chassis (in der Richtung von vorne nach hinten) erstrecken. Das Vorderende der Antriebsrutsche 4 ist an seinen entgegengesetzten Seiten mit Nockenflächen 40, 40 ausgebildet. Das freie Ende jedes Hebels 50 kann mit der Nockenfläche 40 in Berührung gebracht werden. Das Entriegelungsglied 41, das in die Entriegelungsöffnungen 14, 24 einpaßbar ist, ragt aus dem mittigen Abschnitt der Rutsche 4 hervor. Die Nockenfläche 40 enthält eine geneigte Nockenfläche 40a und eine dazu kontinuierliche kreisbogenförmige Nockenfläche 40b.
  • Wie man in Fig. 3A sieht, ist ein Haltestück 3, das den Hockdrück-Stift 30 zum Halten der kleinen Kassette 2 trägt, mit einem linken Seitenabschnitt der Antriebsrutsche 4 im Eingriff. Das Halteglied 3 ist innerhalb einer zu dem Chassis 7 orthogonalen vertikalen Ebene schwenkbar beweglich. Das Chassis 7 hat eine schräge Fläche 73, die nach hinten hin an einem Abschnitt davon nach unten geneigt ist, um der Bodenfläche des Stücks 3 gegenüber zu liegen. Wenn die Antriebsrutsche 4 nach hinten hin positioniert wird, liegt das Haltestück 3 auf der schrägen Fläche 73 auf, und das obere Ende des Hochdrück-Stifts 30 wird unterhalb des Bodens der großen Kassette 1 positioniert und ist von der Kassette 1 beabstandet, wie in Fig. 3A gezeigt.
  • Wie man in Fig. 1 sieht, ist links von dem linken Motorzahnrad 52 ein Antriebszahnrad 8 angeordnet, das durch einen anderen (nicht gezeigten) Motor gedreht wird. Ein Zwischenhebel 80, bei dem ein Ende durch einen der Hochdrück-Stifte 71 gehalten wird, ist im Hinterteil des Antriebszahnrads 8 angeordnet. Das Antriebszahnrad 8 und der Zwischenhebel 80 sind durch ein Verbindungsglied 81 verbunden und in derselben Richtung drehbar. Ein schwenkbar beweglicher Hebel 82 wird an seinem mittleren Abschnitt durch einen Drehzapfen 88 an der unteren Fläche des anderen Endes des Zwischenhebels 80 gehalten. Der Hebel 82 hat ein freies Ende, das auf einen der Eingriffsstifte 42 der Antriebsrutsche 4 paßt.
  • Ein erster Stift 83 ist an dem anderen freien Ende des beweglichen Hebels 82 aufrecht angeordnet und erstreckt sich durch eine in dem Zwischenhebel 80 gebildete Öffnung 84 hindurch. In der Nähe der Öffnung 84 ragt ein zweiter Stift 85 von dem Hebel 80 aus nach oben. Auf der linken Seite des zweiten Stifts 85 ist eine Torsionsfeder 86 mit Schenkeln 87, 87, die sich zu den Stiften 83, 85 hin erstrecken, auf dem Zwischenhebel 80 angeordnet. Die Schenkel 87, 87 der Torsionsfeder 86 halten den ersten und den zweiten Stift 83, 85 dazwischen, wodurch diese Stifte zueinander vorgespannt werden.
  • In der Stellung, bei der die Spulen der großen Kassette 1 auf die Spulenhalter 5, 5 aufgepaßt werden, wie in Fig. 1 gezeigt, bewirkt das Antriebszahnrad 8, daß das Verbindungsglied 81 den Zwischenhebel 80 im Uhrzeigersinn bewegt. Der bewegliche Hebel 82 dreht sich mit dem Zwischenhebel, indem er durch die Torsionsfeder 86 vorgespannt wird.
  • Das freie Ende jedes Schwenkhebels 50 wird zwischen dem Anschlagstift 74 und der geneigten Nockenfläche 40a der Antriebsrutsche 4 gehalten, wodurch die Antriebsrutsche 4 an ihrem Ort positioniert wird.
  • Wenn das Antriebszahnrad 8 den Zwischenhebel 80 von seiner normalen Position aus um den Hochdrück-Stift 71 herum weiter im Uhrzeigersinn dreht, wirkt der bewegliche Hebel 82 unterhalb des Hebels 80 auch derart, daß er sich um den Hochdrück-Stift 71 herum im Uhrzeigersinn dreht, und der erste Stift 83 an dem freien Ende des Hebels 82 drückt die Torsionsfeder 86 in einer Öffnungsrichtung gegen die Kraft der Feder. Die Reaktion der Feder 86 bewirkt eine Vorspannung des beweglichen Hebels 82 im Uhrzeigersinn, so daß die Antriebsrutsche 4, die mit dem beweglichen Hebel 82 in Eingriff ist, bewirkt, daß jede geneigte Nockenfläche 40a den Schwenkhebel 50 an den Anschlagstift 74 angedrückt hält, wodurch jeder Spulenhalter 5 an seinem Ort positioniert wird.
  • Die untere Fläche des hinteren Endes der Antriebsrutsche 4 ist gegenüber von einem Verbindungsglied-Hebel 9 angeordnet, der mit einer Nockenrille 90 ausgebildet ist. Bei dem Hebel 9 wird ein Ende durch einen Drehzapfen 92 an dem Chassis 7 gehalten. Ein Vorsprung 43 an der unteren Fläche der Antriebsrutsche 4 ist in der Nockenrille 90 eingepaßt, um den Verbindungsglied-Hebel um den Drehzapfen 92 an dem Chassis 7 mit der Gleitbewegung der Antriebsrutsche 4 zu bewegen.
  • Der Verbindungsglied-Hebel 9 hat ein freies Ende, das einen sich durch ihn hindurch erstreckenden Eingriffsstift 91 trägt und ein mit dem Chassis 7 in Berührung stehendes unteres Ende hat. Das Chassis 7 hat eine Führungsrille 76, die sich zu dem rechten Spulenhalter 5 hin schräg erstreckt. Der Eingriffsstift 91 ist auf die Gleiteinheit 6 aufgepaßt, die entlang der Führungsrille 76 beweglich ist.
  • Wie man in Fig. 2 sieht, umfaßt die Gleiteinheit 6 eine seitlich längliche Halteplatte 61 mit einem Schlitz 68 mit dem darin eingepaßten Eingriffsstift 91, ein Erfassungsglied 62, das an der Platte 61 vorgesehen ist und Kontaktstifte 63, 63, 63, 63 aus Federmaterial für den Kontakt mit den jeweiligen Kassetten-Erfassungsanschlüssen 15, 15, 15, 15 hat, den zuvor erwähnten abgestuften Stift 60 zum Halten des Bodens der großen Kassette 1 und zum Positionieren des Erfassungsglieds 62 für die große und die kleine Kassette 1, 2, und einen Haltehebel 65, der an einem Drehzapfen 64 an der unteren Fläche der Halteplatte 61 drehbar angebracht ist und an einem seiner Enden mit dem Hochdrück-Stift 66 zum Halten des hinteren Endes der kleinen Kassette 2 ausgestattet ist. Der Hochdrück-Stift 66 erstreckt sich vertikal durch den Hebel 65 hindurch und hat ein unteres Ende, das auf der oberen Fläche des Chassis 7 aufliegt, wobei das obere Ende des Hochdrück-Stifts 66 auf einer konstanten Höhe gehalten wird (siehe Fig. 7). Der Drehzapfen 64 hat ein unteres Ende, das in die Führungsrille 76 des Chassis 7 eingepaßt ist. Eine um den Drehzapfen 64 herum angeordnete Torsionsfeder 67 bewirkt eine Vorspannung des Haltehebels 65 im Uhrzeigersinn.
  • Wie in Fig. 5A und 1 gezeigt, wird der Haltehebel 65 mit einem auf dem vorderen Ende der Halteplatte 61 hervorstehenden Anschlag 61a zusammengedrückt. Der Hochdrück-Stift 66 ist außerhalb der Ladestellung der großen Kassette positioniert. In der Umgebung des vorderen Endes der Führungsrille 76 ragt ein Anschlag 78 von dem Chassis 7 nach oben hervor und berührt ein freies Ende des Haltehebels 65.
  • Wie man anhand von Fig. 5B sieht, endet die Führungsrille 76 in einer horizontalen Rille 77, die sich seitlich nach rechts erstreckt. Der Drehzapfen 64 der Gleiteinheit 6 ist in die horizontale Rille 77 eingepaßt, wobei sich die Halteplatte 61 seitlich erstreckt. Die horizontale Rille 77 hat eine Breite W1, die größer als der Durchmesser des Drehzapfens 64 ist, was dazu führt, daß die Platte 61 ein Spiel um einen Betrag hat, der einem Abstand in der Rille 77 um den Drehzapfen 64 herum entspricht, wodurch ermöglicht wird, daß der abgestufte Stift 60 zuverlässig in das Positionierloch 13 der großen Kassette 1 eingepaßt wird.
  • Somit passen die Schäfte 70b der abgestuften Stifte 70,70 auf dem Chassis 7 in die vorderen Positionierlöcher 10, 11 der großen Kassette 1, und der Schaft 60b des abestuften Stifts 60 der Gleiteinheit 6 paßt in das Positionierloch 13 an dem rechten Abschnitt am hinteren Ende der Kassette 1, um das Erfassungsglied 62 bezüglich der großen Kassette 1 an seinem Ort zu positionieren und auch die Kassette 1 innerhalb einer horizontalen Ebene zu positionieren. Der Boden der Kassette 1 wird durch den Hochdrück-Vorsprung 60a des abgestuften Stifts 60 und die an dem Chassis 7 befestigten Hochdrück-Stifte 71, 71, 71, 71 gehalten.
  • Gleitbewegung der Antriebsrutsche
  • Wenn die große Kassette 1 durch die kleine Kassette 2 ersetzt werden soll, wird das Antriebszahnrad 8 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, um die Spulenhalter 5, 5 zu der in Fig. 4 gezeigten Ladestellung der kleinen Kassette zu bewegen. Das Zahnrad 8 bewirkt, daß das Verbindungsglied 81 den Zwischenhebel 80 von der in Fig. 6A gezeigten Stellung im Gegenuhrzeigersinn um den Hochdrück-Stift 71 bewegt, wodurch der bewegliche Hebel 82 auch mit dem Hebel 80 im Gegenuhrzeigersinn bewegt wird. Wie in Fig. 6B gezeigt, führen sowohl der bewegliche Hebel 82 als auch der durch die Torsionsfeder 86 gehaltene Zwischenhebel 80 eine Schwenkbewegung durch, wodurch die Rutsche 4 gleitend vorwärts bewegt wird.
  • Die Nockenflächen 40a, 40a der Antriebsrutsche 4 bewegen sich von den jeweiligen Schwenkhebeln 50, 50 weg, so daß diese nicht mehr berührt werden, wodurch es der Spannungsfeder 53, 53 ermöglicht wird, die Hebel 50, 50 nach innen zu drehen. Das freie Ende jedes Hebels 50 kommt mit dem Anschlag 75 an dem Chassis 7 in Berührung. Die anschließende Bewegung der Antriebsrutsche 4 bewirkt, daß das freie Ende des Hebels zwischen dem Anschlag 75 und der kreisbogenförmigen Nockenfläche 40b gehalten wird, wodurch jeder Spulenhalter 5 in die Ladestellung für die kleine Kassette 2 gebracht wird.
  • Die Antriebsrutsche 4 kommt zum Stehen, wobei das freie Ende des Schwenkhebels 50 zwischen der Nockenfläche 40b der Rutsche 4 und dem Anschlagstift 75 gehalten wird, wie man in Fig. 4 sieht.
  • Wenn der Zwischenhebel 80 in diesem Zustand sich um den Hochdrück-Stift 71 weiter im Uhrzeigersinn dreht, wirkt der schwenkbar bewegliche Hebel 82 unterhalb des Zwischenhebels 82 derart, daß er sich um den Hochdrück-Stift 71 im Gegenuhrzeigersinn dreht, wodurch bewirkt wird, daß der erste Stift 83 die Schenkel 87 der Torsionsfeder 86 öffnet. Jede Nockenfläche 40b der mit dem beweglichen Hebel 82 gekoppelten Rutsche 4 wird durch die Reaktion der Feder 86 zuverlässig gegen den Schwenkhebel 50 gedrückt, der gegen den Anschlagstift 75 gedrückt wird. Dies bringt die Rutsche 4 zuverlässig zu der Ladesstellung der kleinen Kassette. Somit wird die Antriebsrutsche 4 durch die Torsionsfeder 86 zuverlässig an deren Ort positioniert, und zwar auf dieselbe Weise wie beim Positionieren der Rutsche zum Laden der großen Kassette 1.
  • Die Antriebsrutsche 4 in der vollständig vorbewegten Stellung wurde von der Stellung, die der großen Kassette 1 entspricht, um eine Entfernung ΔY vorwärts bewegt (siehe Fig. 9).
  • Das Entriegelungsglied 41 ist positioniert, um in die Entriegelungsöffnung 24 der kleinen Kassette 2 zu passen, wie in Fig. 4 gezeigt.
  • Das Haltestück 3 bewegt sich zusammen mit der Antriebsrutsche auf dem Chassis 7 gleitend vorwärts 4 von der in Fig. 3A gezeigten Stellung, wobei das Stück auf der schrägen Fläche 73 aufliegt, und erreicht eine Position, bei der der Hochdrück-Stift 30 an dem Haltestück 3 das hintere Ende der kleinen Kassette 2 hält, wie in Fig. 3B gezeigt.
  • Da der Vorsprung 43 der Rutsche 4 in der Nockenrille 90 des Verbindungsglied-Hebels 9 in Eingriff ist, dreht sich der Hebel 9 in der in Fig. 5A gezeigten Stellung im Gegenuhrzeigersinn um den Drehzapfen 92 an dem Chassis 7. Die Gleiteinheit 6, die mit dem Verbindungsglied-Hebel 9 in Eingriff ist, bewegt sich aus der horizontalen Rille 77 heraus und gleitet entlang der Führungsrille 76 nach vorne, wie in Fig. 5B gezeigt.
  • Wie man in Fig. 5C sieht, kommt die Gleiteinheit 6 zum Stehen, wobei die Längsrichtung der Halteplatte 61 seitlich ausgerichtet ist, nachdem sie das Vorderende der Führungsrille 76 erreicht. Der Schlitz 68 erstreckt sich nun in der Längsrichtung des Chassis 7, wodurch eine seitliche Verschiebung der Halteplatte 61 verhindert wird. Nach dem Beenden der Drehung des Verbindungsglied-Hebels 9 kommt der Eingriffstift 91 mit einer Kante 44 der Antriebsrutsche 4 in Berührung, wodurch ein Spiel bzw. Rückfedern der Gleiteinheit 6 in der Drehrichtung um den Drehzapfen 64 herum verhindert wird.
  • Wie in Fig. 7 gezeigt, sind die Erfassungsanschlüsse 15 an der kleinen Kassette 2 so ausgelegt, daß sie die jeweiligen Kontaktstücke 63 der Gleiteinheit 6 berühren. Da die Kontaktstifte 63 aus einem Federmaterial gefertigt sind, wie zuvor beschrieben, drückt eine Preß-Reaktionskraft von den Anschlüssen 15 den Drehzapfen 64 der Einheit 6 gegen die Chassis-Seitenwand, welche die Führungsrille 76 bestimmt, wobei auch der Eingriffstift 91 gegen die Kante 44 der Antriebsrutsche 4 gedrückt wird (siehe Fig. 5C). Während sich die kleine Kassette 2 in ihrer Ladestellung befindet, wird somit verhindert, daß die Gleiteinheit 6 ein unbeabsichtigtes Spiel bekommt.
  • In der Ladestellung der kleinen Kassette kommt das freie Ende des Haltehebels 75 mit dem Anschlag 78 an dem Chassis 7 in Berührung, wie in Fig. 5C gezeigt. Der Haltehebel 65 dreht sich gegen die Torsionsfeder 67 im Gegenuhrzeigersinn, und der Hochdrück-Stift 66, der anfänglich außerhalb der Ladestellung der großen Kassette angeordnet ist, erreicht eine Stellung zum Halten der kleinen Kassette 2 (siehe Fig. 4). Der Hochdrück-Stift 66 wird derart bewegt, weil der Stift 66 zum Halten der kleinen Kassette 2 zu einem Hindernis wird, wenn er sich innerhalb der Ladestellung der großen Kassette befindet, da die Meine Kassette 2 mit ihrem Boden auf einer höheren Höhe geladen wird, wie zuvor beschrieben wurde.
  • Wie man in Fig. 7 sieht, paßt der Aufpaßschaft 60b des abgestuften Stifts 60 auf der Gleiteinheit in das hintere Positionierloch 23 der kleinen Kassette 2. Da der Hochdrück- Vorsprung 60a dazu dient, den Boden der großen Kassette 1 zu halten, befindet sich die Bodenfläche der kleinen Kassette 2 um Ah über der oberen Fläche des Vorsprungs 60a.
  • Wenn der Hochdrück-Stift 60 von der Haltestellung der kleinen Kassette zu der Haltestellung der großen Kassette verschoben wird, bewegt sich die Gleiteinheit in einer umgekehrten Weise zu der vorhergehenden Bewegung, weshalb die umgekehrte Bewegung nicht ausführlich beschrieben wird.
  • Wenn das Haltestück 3 des obigen Ausführungsbeispiels mit einer Torsionsfeder 31 nach unten vorgespannt wird, die an dem mit der Antriebsrutsche 4 verbundenen Abschnitt des Stücks 3 vorgesehen ist, wie in Fig. 8 gezeigt, gleitet das Haltestück 3 an der schrägen Fläche 73 sanft herab, wenn es sich zu der Ladestellung der großen Kassette hin bewegt. Das Chassis 7 kann mit einem vertieften Abschnitt (nicht gezeigt) anstatt der schrägen Fläche 73 ausgebildet sein, um dafür zu sorgen, daß der Hochdrück-Stift 30 von der großen Kassette weg bzw. diese nicht berührend angeordnet ist.

Claims (3)

1. Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät mit einem Spulenhalter-Bewegungsmechanismus zum Bewegen von Spulenhaltern (5, 5) entsprechend zweier Arten großer und kleiner Kassetten mit unterschiedlichem Abstand zwischen den Spulen, wobei der Spulenhalter- Bewegungsmechanismus zwei Schwenkhebel (50, 50), die an einem Chassis (7) schwenkbar gelagert sind und jeweils den Spulenhalter (5) an einem freien Ende davon drehbar halten; ein Gleitglied (4), das an dem Chassis (7) hin und her bewegbar angebracht ist, um die Drehung der Schwenkhebel (50, 50) zu steuern und die Spulenhalter (5, 5) in zwei unterschiedliche Stellungen zu bewegen, die den großen bzw. den kleinen Kassetten (1, 2) entsprechen; und ein Antriebszahnrad (8) zum Antreiben des Gleitglieds aufweist, wobei der Spulenhalter-Bewegungsmechanismus ein zwischen dem Antriebszahnrad (8) und dem Gleitglied (4) angeordnetes Anpressmittel aufweist, um das Gleitglied durch Anpressen in zwei Kassetten-Ladestellungen zu positionieren und zu halten, wobei eine Drehung des Antriebszahnrads (8) stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsames Entriegelungsglied (41) zum Einpassen in entsprechende Entriegelungsöffnungen (14, 24) der Kassetten zum Entriegeln der Spulen vorgesehen ist; daß in den beiden Kassetten-Ladestellungen das Gleitglied mit den freien Enden der Schwenkhebel (50, 50) in Berührung kommt, die gegen jeweilige Anschlagstifte (74 oder 75) an dem Chassis (7) gedrückt werden; daß das Anpressmittel einen Zwischenhebel (80) aufweist, der mit dem Antriebszahnrad (8) drehbar ist, wobei ein beweglicher Hebel (82) an einem mittigen Abschnitt davon an einem freien Ende des Zwischenhebels (80) angelenkt und mit dem Gleitglied in Eingriff ist; und daß ein Federglied (86) an dem Zwischenhebel (80) vorgesehen ist und mit dem beweglichen Hebel (82) in Eingriff ist, um den beweglichen Hebel (82) in der Richtung des Anpressens des Gleitglieds an die Schwenkhebel (50, 50) vorzuspannen.
2. Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Arten der Kassetten (1, 2) jeweils einen Speicher mit darin abgespeicherter spezifischer Information enthalten und mit dem Speicher verbundene und aus der Kassette hervorstehende Erfassungsanschlüsse (15, 15) haben, und daß das Chassis (7) darauf gleitend angeordnet ist, wobei eine Gleiteinheit (6) mit dem Gleitglied verbunden ist und Kontaktstücke (63, 63) hat, die im Kontakt mit den jeweiligen Erfassungsanschlüssen (15, 15) positionierbar sind.
3. Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleiteinheit (6) einen abgestuften Stift (60) hat, der in die große Kassette (1) einpassbar ist, um die große Kassette (1) innerhalb einer horizontalen Ebene zu positionieren und einen Boden der großen Kassette (1) zu halten, wobei das Chassis (7) mit einer Führungsrille (76) ausgebildet ist, welche die Ladestellungen für die großen und die Meinen Kassetten (1, 2) miteinander verbindet, und einen darin eingepassten Drehzapfen (64) hat, der aus einer unteren Fläche der Gleiteinheit (6) hervorsteht, und wobei die Führungsrille (76) einen Endabschnitt enthält, welcher der Ladestellung der großen Kassette entspricht und eine Breite (W l) hat, die größer als der Durchmesser des Drehzapfens (64) ist, um ein Spiel der Gleiteinheit (6) innerhalb der horizontalen Ebene zu gestatten, wenn der abgestufte Stift (60) in die große Kassette (1) eingepasst wird.
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