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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät
zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Signalen unter Verwendung eines Magnetbandes
insbesondere auf ein Magnetaufzeichnungs-lWiedergabegerät mit beweglichen
Spulenhaltern, die zum Laden zweier Arten großer und kleiner Kassetten auf ihnen ausgelegt sind,
bei denen der Abstand zwischen den Spulen verschieden ist.
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Ein Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät, das schon vorgeschlagen wurde, ist in Fig. 11
und 12 gezeigt, wobei der Abstand zwischen den Spulenhaltern für die Verwendung zweier
Arten großer und kleiner Kassetten mit unterschiedlichem Spule-Spule-Abstand
veränderlich ist (siehe JP-A-29250/1995). Ein Drehzylinder 200 ist auf einem Chassis 7
vorgesehen, um das von einer Kassette herausgezogene Band darum aufzuwickeln. In der
folgenden Beschreibung wird die Seite, auf der der Drehzylinder 200 vorgesehen ist, als die
Vorderseite bezeichnet. Es gibt zwei Stellungen, zu denen jeder der beiden Spulenhalter 5 für
eine große Kassette 1 bzw. eine kleine Kassette 2 bewegt werden muß. Fig. 11 zeigt die
Ladestellung für die große Kassette 1 und Fig. 12 für die kleine Kassette 2.
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Auf dem Chassis 7 montiert sind Schwenkhebel 50, 50, die jeweils den Spulenhalter an
ihrem inneren Ende tragen, eine geradlinige Rutsche 100, die vorwärts und rückwärts
gleitbar ist und ein Schwenkarm 110, der mit der Rutsche 100 in Eingriff ist. Der Arm 110 hat
ein linkes Ende, das an einem Begrenzungsmechanismus 300 angelenkt ist und durch ein
Antriebszahnrad 8 schwenkbar angetrieben wird, das an einem rechten Endabschnitt des
Chassis 7 montiert ist. Der Begrenzungsmechanismus 300 hat eine Feder zum Halten des
Endes des Schwenkarms 110 und hat einen Aufbau, der bei der Verwendung in
Videoband-Aufzeichnungsgeräten
der beschriebenen Bauart oder für die anderen kleinen
Präzisionsgeräte bekannt ist. Die Rutsche 100, die auf dem Schwenkarm 110 plaziert ist, ist mit
einem Schlitz 120 ausgebildet, der sich in der Richtung von vorne nach hinten erstreckt,
und ein von dem Chassis 7 hervorstehender feststehender Stift 310 ist in den Schlitz 120
eingepaßt, wodurch der Rutsche 100 ermöglicht wird, sich nur vorwärts und rückwärts zu
bewegen. Die Rutsche 100 ist außerdem mit einem seitlichen Schlitz 130 mittig
ausgebildet, und ein von dem Schwenkarm 110 hervorstehender Stift 100 ist in dem Schlitz 130 in
Eingriff, wodurch die Rutsche 100 mit dem Schwenkarm 110 vorwärts und rückwärts
gleitbar gemacht wird.
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Das Chassis 7 hat ein Paar Drehzapfen 320, 320, die von ihm hervorstehen und seitlich von
dem Gerät beabstandet sind. Die Schwenkhebel 50, 50 sind drehbar um die jeweiligen
Drehzapfen 320, 320 herum aufgepaßt. Bei jedem der Schwenkhebel 50 ist der Bereich
seiner Schwenkbewegung durch einen Anschlagstift 74 auf dem Chassis 7 begrenzt. Ein
Schlitz 150 ist in einem freien Ende des Hebels 50 ausgebildet, und ein von jedem der
entgegengesetzten Enden der geradlinigen Rutsche 100 hervorstehender Stift 160 ist darin
eingepaßt. Die Rutsche 100 und der Schwenkarm 110 sind mit Ausschnitten (nicht gezeigt)
ausgestattet, um eine Behinderung durch die Drehzapfen 320, 320 beim Verschieben zu
vermeiden.
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Das Antriebszahnrad 8 dreht sich im Gegenuhrzeigersinn, wenn sich die Spulenhalter 5, 5
von der Stellung, in der die große Kassette 1 auf die Halter geladen werden kann, zu der
Stellung, in der die kleine Kassette 2 auf sie geladen werden kann, bewegen. Wie in Fig. 12
gezeigt, bewegt sich der Schwenkarm 110 um den Drehzapfen auf dem
Begrenzungsmechanismus 300 nach unten, um die Rutsche 100 zurückzuziehen. Die Schwenkhebel 50 im
Eingriff mit der Rutsche 100 bewegen sich jeweils um den Drehzapfen 320 nach innen,
wodurch sie die Spulenhalter 5 in die Stellung für die kleine Kassette 2 bringen.
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Die große und die kleine Kassette sind üblicherweise mit einem
Spulen-Verriegelungsmechanismus ausgestattet. Fig. 13 ist eine Draufsicht des Spulen-Verriegelungsmechanismus
der Kassette, und Fig. 14 ist eine Schnittansicht entlang der Linie X-X in Fig. 13 und zeigt
dasselbe, wobei der Kassettenboden unten ist. Die Spulen 600 der Kassette haben jeweils
eine gezahnte Fläche 610 entlang des Randes. Ein Verriegelungsstück 620 mit Klauen 630,
die mit den jeweiligen gezahnten Flächen 610 verzahnt sind, ist zwischen den Spulen 600,
600 am hinteren Ende der Kassette vorgesehen und ist vorwärts und rückwärts gleitbar. Ein
mit dem Verriegelungsstück 620 verbundener Gleiter 660 wird durch ein Paar Schienen
650, 650 geführt und durch eine Feder 670 nach vorne vorgespannt. Der Gleiter 660 ist an
seinem Boden offen und steht einer Entriegelungsöffnung 14 oder 24 in der Bodenwand
der Kassette gegenüber. Ein Entriegelungsglied 41 ist durch die Öffnugn 14 in den Gleiter
660 einpaßbar. Wie in Fig. 14 gezeigt, hat das Entriegelungsglied 41 einen der Hinterwand
640 der Kassette gegenüberliegenden geneigten Abschnitt 41a. Nachdem der geneigte
Abschnitt 41a mit der inneren Wand des Gleiters 660 in Berührung kommt, wenn die Kassette
geladen wird, bewegt sich der Gleiter 660 gegen die Kraft der Feder 670 gleitend nach
hinten. Das mit dem Gleiter 660 verbundene Verriegelungsstück bewegt sich auch nach
hinten, wodurch die Klauen 630 von den gezahnten Flächen 610 der Spulen 600
ausgefahren werden und die Spulen 600 drehbar machen.
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Da das Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät für die Verwendung sowohl mit großen als auch
kleinen Kassetten 1, 2 ausgelegt ist, ist es notwendig, das Entriegelungsglied 41 für jede
der Kassetten zu bewegen. Das in Fig. 11 gezeigte Gerät hat einen anderen Mechanismus
(nicht gezeigt) zum Bewegen des Entriegelungsglieds 41 zusätzlich zu der Rutsche 100
und dem Schwenkarm 110.
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Allerdings hat das beschriebe Aufzeichnungs-IWiedergabegerät die folgenden Probleme:
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1. Bei dem Gerät des Stands der Technik umfaßt der Mechanismus zum Bewegen der
Spulenhalter 5, 5 zahlreiche Bestandteile, die groß und in ihrem Aufbau komplex sind. Der
Begrenzungsmechanismus wird ganz speziell benötigt, um die Spulenhalter an ihrem Ort
zu positionieren, und ist ein Hindernis, das einer kompakten Auslegung des Geräts
entgegensteht.
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2. Das Gerät der beschriebenen Bauart erfordert auch einen Abstützmechanismus zum
Halten der großen und der kleinen Kassette auf dem Chassis 7. Die Bandmitten der
Kassetten 1, 2 müssen dann für die Aufzeichnung und die Wiedergabe zusammenfallen, doch
haben die Kassetten 1, 2 eine unterschiedliche Dicke und werden daher auf
unterschiedlichen Höhen abgestützt bzw. hochgedrückt. Somit muß der Mechanismus zum Halten der
großen und der kleinen Kassette für ein Umwechseln in Übereinstimmung mit der
Kassettengröße ausgelegt sein und muß dennoch einen einfachen Aufbau haben.
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Ein Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist in der
GB 2164193A offenbart.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spulenhalter-Bewegungsmechanismus
mit verringertem Platzbedarf bereitzustellen, der eine verringerte Anzahl von Bestandteilen
aufweist und dazu ausgelegt ist, ein Rutschenglied mit Druck in seiner Position zu halten.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Mechanismus einer Bauart zum
Halten großer und kleiner Kassetten in Übereinstimmung mit der Kassettengröße
bereitzustellen.
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Diese Aufgaben werden durch ein Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät nach Anspruch
1 gelöst. Die Unteransprüche beziehen sich auf Weiterbildungen der Erfindung.
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Fig. 1 ist eine Draufsicht, die eine Anordnung von Bestandteilen zeigt, wenn eine große
Kassette geladen ist.
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Fig. 2 ist eine Perspektivansicht einer Rutscheneinheit.
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Fig. 3A ist eine Ansicht, die ein positioniertes Haltestück zeigt, wenn die große Kassette
geladen ist, und zwar aus der Richtung Z in Fig. 1 betrachtet.
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Fig. 3B zeigt dasselbe, wenn eine kleine Kassette geladen ist.
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Fig. 4 ist eine Draufsicht, welche die Anordnung der Bestandteile zeigt, wenn die
kleine Kassette geladen ist.
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Fig. 5A bis 5C sind Draufsichten, welche die Positionen der Rutscheneinheit bei ihrer
Bewegung zeigen.
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Fig. 6A bis 6C sind Draufsichten, welche die Positionen eines Zwischenhebels bei seiner
Bewegung zeigen.
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Fig. 7 ist eine Seitenansicht der Rutscheneinheit in einer Ladestellung der kleinen
Kassette.
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Fig. 8 ist eine Seitenansicht des Haltestücks, das mit einer Antriebsrutsche verbunden
ist und mit einer Torsionsfeder an der Verbindung ausgestattet ist.
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Fig. 9A ist eine Draufsicht, welche die Ladestellung der kleinen Kassette und die
Ladestellung der großen Kassette auf einem Chassis überlagert zeigt.
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Fig. 9B ist eine Rückansicht der auf das Chassis geladenen großen und kleinen Kassette,
wobei ihre Bandmitten zusammenfallen, um die Beziehung der Höhe der
Kassetten zueinander zu zeigen.
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Fig. 10A ist eine Schnittansicht, welche die kleine Kassette über einem abgestuften Stift
eingesetzt zeigt.
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Fig. 10B ist eine Schnittansicht, welche die große Kassette über dem abgestuften Stift
eingesetzt zeigt.
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Fig. 11 ist eine Draufsicht der Ladestellung einer großen Kassette in einem
herkömmlichen Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät.
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Fig. 12 ist eine Draufsicht der Ladestellung einer kleinen Kassette in demselben Gerät.
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Fig. 13 ist eine Draufsicht des Spulen-Verriegelungsmechanismus einer Kassette.
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Fig. 14 ist eine Schnittansicht entlang der Linie X-X in Fig. 13 und zeigt dasselbe, wobei
der Boden der Kassette unten ist.
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Ein Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät gemäß der Erfindung wird im Folgenden
beschrieben. Überall in den Zeichnungen werden gleiche Teile durch gleiche Bezugsziffern
bezeichnet.
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Das vorliegende Ausführungsbeispiel ist ein Magnetaufzeichnungs-/wiedergabegerät, das
dazu ausgelegt ist, um mit zwei Arten großer und kleiner Kassetten bestückt bzw. beladen
zu werden, bei denen der Abstand zwischen den Spulen unterschiedlich ist, wobei sich die
vorliegende Erfindung jedoch hauptsächlich auf digitale Bandaufzeichnungsgeräte (VTR)
bezieht. Zunächst werden die beiden Kassetten allgemein beschrieben. Die Kassetten haben
einen Mechanismus zum Verriegeln der Spulen, der denselben Aufbau hat wie der in Fig.
13 gezeigte herkömmliche.
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Fig. 9A ist eine Draufsicht der großen Kassette 1, und Fig. 9B ist eine Rückansicht von ihr.
Die kleine Kassette 2 ist durch die strichpunktierte Linie in Fig. 9A und 9B
gekennzeichnet. Die Bodenwand der großen Kassette 1 ist mit zwei vorderen Positionierlöchern 10, 11
an ihrem vorderen Endabschnitt und zwei hinteren Positionierlöchern 12, 13 an ihrem
hinteren Endabschnitt ausgebildet. Das hintere Positionierloch 12 der Kassette auf der linken
Seite wird bei dem vorliegenen Gerät nicht verwendet. An dem mittleren Abschnitt
zwischen den beiden hinteren Positionierlöchern 12, 13 hat die Kassette 1 eine
Entriegelungsöffnung 14 zum Einsetzen eines Gliedes 41 zum Entriegeln der Spulen.
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Wie die große Kassette 1 ist auch die kleine Kassette 2 in ihrer Bodenwand mit vier
Positionierlöchern 20, 21, 22, 23 ausgestattet. Der Abstand zwischen den vorderen
Positionierlöchern 20, 21 an der Vorderseite ist gleich groß wie der Abstand zwischen den
vorderen Positionierlöchern 10, 11 der großen Kassette 1. Derselbe abgestufte Stift 70 an einem
Chassis 7 paßt in die vorderen Positionierlöcher 10 (11) der großen Kassette 1 und die
vorderen Positionierlöcher 20 (21) der kleinen Kassette 2 (siehe Fig. 10). Die Kassette 2 hat
eine Entriegelungsöffnung 24 an dem Mittelabschnitt zwischen den beiden hinteren
Positionierlöchern 22, 23. Das linke Loch 22 wird für die Positionierung nicht verwendet.
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Wenn die vorderen Positionierlöcher 10, 11 der großen Kassette 1 mit denjenigen 20, 21
der kleinen Kassette 2 in Registrierstellung sind, sind die Entriegelungsöffnungen 14, 24
um einen Abstand ΔY in der Längsrichtung des Geräts voneinander entfernt. Bei dem
Gerät des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist das in die Entriegelungsöffnungen 14, 24
einpaßbare Entriegelungsglied 41 um den Abstand ΔY in Übereinstimmung mit der
Kassettengröße in Längsrichtung hin und herbewegbar.
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Wenn außerdem die große und die kleine Kassette 1, 2 an ihrem Ort geladen werden,
wobei ihre Bandmitten C zusammenfallen, wie in Fig. 9B gezeigt, ist die Bodenfläche der
kleinen Kassette 2 um Δh höher als diejenige der großen Kassette 1. Somit werden
gemeinsame Stifte bzw. Zapfen zum Halten der beiden Kassetten 1, 2 nicht verwendet. Jede der
Kassetten 1, 2 ist an dem rechten hintere Ende mit einem Abschnitt mit vier
Erfassungsanschlüssen 15, 15, 15, 15 ausgestattet, durch die Information über die Art der Kassette und
den aufgezeichneten Inhalt abgefragt wird, die in einem Speicher (nicht gezeigt) im Innern
der Kassette gespeichert ist.
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Die kleine Kassette 2 ist an den jeweiligen vorderen Positionierlöchern 20, 21 um die
abgestuften Stifte 70 herum aufgepaßt. Wie man in Fig. 10A sieht, umfaßt jeder abgestufte Stift
70 einen Hochdrück-Vorsprung 70a, auf dem die Bodenwand der kleinen Kassette 2
aufliegt, sowie einen Aufpaß-Schaft 70b, der vom oberen Ende des Vorsprungs 70a und
einstückig mit ihm hervorsteht und in das vordere Positionierloch 20 oder 21 der Kassette 1
einpaßbar ist.
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Wie in Fig. 9B gezeigt, ist auch die große Kassette 1 an den vorderen Positionierlöchern
10, 11 um die jeweiligen abgestuften Stifte 70 herum aufgepaßt. Im Gegensatz zu den
Löchern 20, 21 der kleinen Kassette 2 haben die Löcher 10, 11 jeweils einen Abschnitt 10a
mit großem Durchmesser und einen Abschnitt 10b mit kleinem Durchmesser auf zwei
unterschiedlichen Höhen. Da die Bodenfläche der großen Kassette 1 niedriger als diejenige
der kleinen Kassette 2 ist, wenn die Bandmitten übereinstimmen, paßt der Aufpaß-Schaft
70b in den Abschnitt 10b mit kleinem Durchmesser, während der Hochdrück-Vorsprung
70a mit dem Abschnitt 10a mit großem Durchmesser positioniert wird, und die obere
Fläche des Hochdrück-Vorsprungs 70a ist mit der Bodenfläche der großen Kassette 1 nicht in
Berührung.
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In Fig. 9A stellen die Bereiche P Stifte dar, die zum Halten des Bodens der großen Kassette
1 angeordnet sind, und die Bereiche S stellen Stifte dar, die zum Halten des Bodens der
kleinen Kassette 2 angeordnet sind. Der rechte hintere Endabschnitt der großen Kassette 1
wird durch die später beschriebene Rutscheneinheit 6 gehalten, und die anderen drei
Abschnitte
durch die an dem Chassis 7 befestigten Hochdrück-Stifte 71, 71, 71. Die drei an
dem Chassis 7 feststehend montierten Hochdrück-Stifte 71 sind außerhalb der Ladestellung
für die kleine Kassette 2 positioniert und werden zum Halten der Kassette 2 nicht
verwendet.
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Der vordere Endabschnitt der kleinen Kassette 2 wird an seinen entgegengesetzten Seiten
durch die an dem Chassis 7 befestigten abgestuften Stifte 70, 70 gehalten, und die
gegenüberliegenden Seiten des hinteren Endabschnitts davon jeweils durch Hochdrück-Stifte 30,
66, die auf dem Chassis 7 gleitbar sind. Ein abgestufter Stift 60 zum Halten der großen
Kassette 1 bewegt sich zu dem hinteren Positionierloch 23 auf der rechten Seite der
Kassette 2, und das obere Ende des Stifts 60 paßt in das Loch.
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Mit anderen Worten wird die große Kassette 1 durch die drei Hochdrück-Stifte 71, 71, 71
auf dem Chassis 7 und durch die auf dem Chassis 7 gleitbare Rutscheneinheit 6 gehalten
und wird innerhalb einer horizontalen Ebene durch die Rutscheneinheit 6 und durch die
beiden abgestuften Stifte 70, 70, die in den vorderen Endabschnitt der Kassette einpaßbar
sind, an ihrem Ort positioniert.
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Die kleine Kassette 2 wird durch die Hochdrück-Vorsprünge 70a der beiden abgestuften
Stifte 70, 70, die in den vorderen Endabschnitt der Kassette einpaßbar sind und durch die
Hochdrück-Stifte 30, 66, die auf dem Chassis 7 gleitbar sind, gehalten und wird an ihrem
Ort innerhalb einer horizontalen Ebene durch die Aufpaß-Schäfte 70b, der abgestuften
Stifte 70, 70 und durch die auf dem Chassis gleitbare Rutscheneinheit 6 positioniert.
Kurzbeschreibung des Geräts
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Bei dem vorliegenden Gerät werden dieselben Spulenhalter 5, 5 in Übereinstimmung mit
der Kassettengröße bewegt. Fig. 1 ist eine Draufsicht, welche die Stellung der Spulenhalter
5, 5 für die große Kassette 1 zeigt, und Fig. 4 ist eine Draufsicht, welche die Stellung der
Spulenhalter 5, 5 für die kleine Kassette 2 zeigt. Wie man in Fig. 1 sieht, wird jeder
Spulenhalter 5 an einem freien Ende eines an dem Chassis 7 angelenkten Schwenkhebels 50
drehbar gehalten und ist mit einem stromauf davon positionierten Motorzahnrad 52 mittels
eines Zwischenzahnrads 51 gekoppelt, das an dem Drehzapfen des Hebels 50 gelagert ist.
Der Schwenkhebel 50 ist durch eine zwischen dem Hebel und dem Chassis 7 vorgesehene
Spannungsfeder 53 nach innen hin vorgespannt, und sein Bewegungsbereich ist durch
Anschlagstifte 74, 75 begrenzt, die aus dem Chassis 7 hervorstehen.
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Eine Antriebsrutsche 4, welche auf dem Chassis 7 vorwärts und rückwärts gleitbar ist, ist
zwischen den beiden Spulenhaltern 5, S angeordnet und kann nur vorwärts und rückwärts
gleiten, indem sie mit Stiften 42, 42, 42 in Eingriff ist, die aus der unteren Fläche der
Rutsche hervorstehen und in jeweilige Schlitze 72, 72, 72 passen, die in dem Chassis 7
ausgebildet sind und sich in der Längsrichtung des Chassis (in der Richtung von vorne nach
hinten) erstrecken. Das Vorderende der Antriebsrutsche 4 ist an seinen entgegengesetzten
Seiten mit Nockenflächen 40, 40 ausgebildet. Das freie Ende jedes Hebels 50 kann mit der
Nockenfläche 40 in Berührung gebracht werden. Das Entriegelungsglied 41, das in die
Entriegelungsöffnungen 14, 24 einpaßbar ist, ragt aus dem mittigen Abschnitt der Rutsche 4
hervor. Die Nockenfläche 40 enthält eine geneigte Nockenfläche 40a und eine dazu
kontinuierliche kreisbogenförmige Nockenfläche 40b.
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Wie man in Fig. 3A sieht, ist ein Haltestück 3, das den Hockdrück-Stift 30 zum Halten der
kleinen Kassette 2 trägt, mit einem linken Seitenabschnitt der Antriebsrutsche 4 im
Eingriff. Das Halteglied 3 ist innerhalb einer zu dem Chassis 7 orthogonalen vertikalen Ebene
schwenkbar beweglich. Das Chassis 7 hat eine schräge Fläche 73, die nach hinten hin an
einem Abschnitt davon nach unten geneigt ist, um der Bodenfläche des Stücks 3 gegenüber
zu liegen. Wenn die Antriebsrutsche 4 nach hinten hin positioniert wird, liegt das
Haltestück 3 auf der schrägen Fläche 73 auf, und das obere Ende des Hochdrück-Stifts 30 wird
unterhalb des Bodens der großen Kassette 1 positioniert und ist von der Kassette 1
beabstandet, wie in Fig. 3A gezeigt.
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Wie man in Fig. 1 sieht, ist links von dem linken Motorzahnrad 52 ein Antriebszahnrad 8
angeordnet, das durch einen anderen (nicht gezeigten) Motor gedreht wird. Ein
Zwischenhebel 80, bei dem ein Ende durch einen der Hochdrück-Stifte 71 gehalten wird, ist im
Hinterteil des Antriebszahnrads 8 angeordnet. Das Antriebszahnrad 8 und der
Zwischenhebel 80 sind durch ein Verbindungsglied 81 verbunden und in derselben Richtung drehbar.
Ein schwenkbar beweglicher Hebel 82 wird an seinem mittleren Abschnitt durch einen
Drehzapfen 88 an der unteren Fläche des anderen Endes des Zwischenhebels 80 gehalten.
Der Hebel 82 hat ein freies Ende, das auf einen der Eingriffsstifte 42 der Antriebsrutsche 4
paßt.
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Ein erster Stift 83 ist an dem anderen freien Ende des beweglichen Hebels 82 aufrecht
angeordnet und erstreckt sich durch eine in dem Zwischenhebel 80 gebildete Öffnung 84
hindurch. In der Nähe der Öffnung 84 ragt ein zweiter Stift 85 von dem Hebel 80 aus nach
oben. Auf der linken Seite des zweiten Stifts 85 ist eine Torsionsfeder 86 mit Schenkeln
87, 87, die sich zu den Stiften 83, 85 hin erstrecken, auf dem Zwischenhebel 80
angeordnet. Die Schenkel 87, 87 der Torsionsfeder 86 halten den ersten und den zweiten Stift 83,
85 dazwischen, wodurch diese Stifte zueinander vorgespannt werden.
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In der Stellung, bei der die Spulen der großen Kassette 1 auf die Spulenhalter 5, 5
aufgepaßt werden, wie in Fig. 1 gezeigt, bewirkt das Antriebszahnrad 8, daß das
Verbindungsglied 81 den Zwischenhebel 80 im Uhrzeigersinn bewegt. Der bewegliche Hebel 82 dreht
sich mit dem Zwischenhebel, indem er durch die Torsionsfeder 86 vorgespannt wird.
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Das freie Ende jedes Schwenkhebels 50 wird zwischen dem Anschlagstift 74 und der
geneigten Nockenfläche 40a der Antriebsrutsche 4 gehalten, wodurch die Antriebsrutsche 4
an ihrem Ort positioniert wird.
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Wenn das Antriebszahnrad 8 den Zwischenhebel 80 von seiner normalen Position aus um
den Hochdrück-Stift 71 herum weiter im Uhrzeigersinn dreht, wirkt der bewegliche Hebel
82 unterhalb des Hebels 80 auch derart, daß er sich um den Hochdrück-Stift 71 herum im
Uhrzeigersinn dreht, und der erste Stift 83 an dem freien Ende des Hebels 82 drückt die
Torsionsfeder 86 in einer Öffnungsrichtung gegen die Kraft der Feder. Die Reaktion der
Feder 86 bewirkt eine Vorspannung des beweglichen Hebels 82 im Uhrzeigersinn, so daß
die Antriebsrutsche 4, die mit dem beweglichen Hebel 82 in Eingriff ist, bewirkt, daß jede
geneigte Nockenfläche 40a den Schwenkhebel 50 an den Anschlagstift 74 angedrückt hält,
wodurch jeder Spulenhalter 5 an seinem Ort positioniert wird.
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Die untere Fläche des hinteren Endes der Antriebsrutsche 4 ist gegenüber von einem
Verbindungsglied-Hebel 9 angeordnet, der mit einer Nockenrille 90 ausgebildet ist. Bei dem
Hebel 9 wird ein Ende durch einen Drehzapfen 92 an dem Chassis 7 gehalten. Ein
Vorsprung 43 an der unteren Fläche der Antriebsrutsche 4 ist in der Nockenrille 90 eingepaßt,
um den Verbindungsglied-Hebel um den Drehzapfen 92 an dem Chassis 7 mit der
Gleitbewegung der Antriebsrutsche 4 zu bewegen.
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Der Verbindungsglied-Hebel 9 hat ein freies Ende, das einen sich durch ihn hindurch
erstreckenden Eingriffsstift 91 trägt und ein mit dem Chassis 7 in Berührung stehendes
unteres Ende hat. Das Chassis 7 hat eine Führungsrille 76, die sich zu dem rechten Spulenhalter
5 hin schräg erstreckt. Der Eingriffsstift 91 ist auf die Gleiteinheit 6 aufgepaßt, die entlang
der Führungsrille 76 beweglich ist.
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Wie man in Fig. 2 sieht, umfaßt die Gleiteinheit 6 eine seitlich längliche Halteplatte 61 mit
einem Schlitz 68 mit dem darin eingepaßten Eingriffsstift 91, ein Erfassungsglied 62, das
an der Platte 61 vorgesehen ist und Kontaktstifte 63, 63, 63, 63 aus Federmaterial für den
Kontakt mit den jeweiligen Kassetten-Erfassungsanschlüssen 15, 15, 15, 15 hat, den zuvor
erwähnten abgestuften Stift 60 zum Halten des Bodens der großen Kassette 1 und zum
Positionieren des Erfassungsglieds 62 für die große und die kleine Kassette 1, 2, und einen
Haltehebel 65, der an einem Drehzapfen 64 an der unteren Fläche der Halteplatte 61
drehbar angebracht ist und an einem seiner Enden mit dem Hochdrück-Stift 66 zum Halten des
hinteren Endes der kleinen Kassette 2 ausgestattet ist. Der Hochdrück-Stift 66 erstreckt
sich vertikal durch den Hebel 65 hindurch und hat ein unteres Ende, das auf der oberen
Fläche des Chassis 7 aufliegt, wobei das obere Ende des Hochdrück-Stifts 66 auf einer
konstanten Höhe gehalten wird (siehe Fig. 7). Der Drehzapfen 64 hat ein unteres Ende, das
in die Führungsrille 76 des Chassis 7 eingepaßt ist. Eine um den Drehzapfen 64 herum
angeordnete Torsionsfeder 67 bewirkt eine Vorspannung des Haltehebels 65 im
Uhrzeigersinn.
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Wie in Fig. 5A und 1 gezeigt, wird der Haltehebel 65 mit einem auf dem vorderen Ende
der Halteplatte 61 hervorstehenden Anschlag 61a zusammengedrückt. Der Hochdrück-Stift
66 ist außerhalb der Ladestellung der großen Kassette positioniert. In der Umgebung des
vorderen Endes der Führungsrille 76 ragt ein Anschlag 78 von dem Chassis 7 nach oben
hervor und berührt ein freies Ende des Haltehebels 65.
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Wie man anhand von Fig. 5B sieht, endet die Führungsrille 76 in einer horizontalen Rille
77, die sich seitlich nach rechts erstreckt. Der Drehzapfen 64 der Gleiteinheit 6 ist in die
horizontale Rille 77 eingepaßt, wobei sich die Halteplatte 61 seitlich erstreckt. Die
horizontale Rille 77 hat eine Breite W1, die größer als der Durchmesser des Drehzapfens 64 ist,
was dazu führt, daß die Platte 61 ein Spiel um einen Betrag hat, der einem Abstand in der
Rille 77 um den Drehzapfen 64 herum entspricht, wodurch ermöglicht wird, daß der
abgestufte Stift 60 zuverlässig in das Positionierloch 13 der großen Kassette 1 eingepaßt wird.
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Somit passen die Schäfte 70b der abgestuften Stifte 70,70 auf dem Chassis 7 in die
vorderen Positionierlöcher 10, 11 der großen Kassette 1, und der Schaft 60b des abestuften Stifts
60 der Gleiteinheit 6 paßt in das Positionierloch 13 an dem rechten Abschnitt am hinteren
Ende der Kassette 1, um das Erfassungsglied 62 bezüglich der großen Kassette 1 an seinem
Ort zu positionieren und auch die Kassette 1 innerhalb einer horizontalen Ebene zu
positionieren. Der Boden der Kassette 1 wird durch den Hochdrück-Vorsprung 60a des
abgestuften Stifts 60 und die an dem Chassis 7 befestigten Hochdrück-Stifte 71, 71, 71, 71
gehalten.
Gleitbewegung der Antriebsrutsche
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Wenn die große Kassette 1 durch die kleine Kassette 2 ersetzt werden soll, wird das
Antriebszahnrad 8 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, um die Spulenhalter 5, 5 zu der in Fig. 4
gezeigten Ladestellung der kleinen Kassette zu bewegen. Das Zahnrad 8 bewirkt, daß das
Verbindungsglied 81 den Zwischenhebel 80 von der in Fig. 6A gezeigten Stellung im
Gegenuhrzeigersinn um den Hochdrück-Stift 71 bewegt, wodurch der bewegliche Hebel 82
auch mit dem Hebel 80 im Gegenuhrzeigersinn bewegt wird. Wie in Fig. 6B gezeigt,
führen sowohl der bewegliche Hebel 82 als auch der durch die Torsionsfeder 86 gehaltene
Zwischenhebel 80 eine Schwenkbewegung durch, wodurch die Rutsche 4 gleitend vorwärts
bewegt wird.
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Die Nockenflächen 40a, 40a der Antriebsrutsche 4 bewegen sich von den jeweiligen
Schwenkhebeln 50, 50 weg, so daß diese nicht mehr berührt werden, wodurch es der
Spannungsfeder 53, 53 ermöglicht wird, die Hebel 50, 50 nach innen zu drehen. Das freie Ende
jedes Hebels 50 kommt mit dem Anschlag 75 an dem Chassis 7 in Berührung. Die
anschließende Bewegung der Antriebsrutsche 4 bewirkt, daß das freie Ende des Hebels
zwischen dem Anschlag 75 und der kreisbogenförmigen Nockenfläche 40b gehalten wird,
wodurch jeder Spulenhalter 5 in die Ladestellung für die kleine Kassette 2 gebracht wird.
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Die Antriebsrutsche 4 kommt zum Stehen, wobei das freie Ende des Schwenkhebels 50
zwischen der Nockenfläche 40b der Rutsche 4 und dem Anschlagstift 75 gehalten wird,
wie man in Fig. 4 sieht.
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Wenn der Zwischenhebel 80 in diesem Zustand sich um den Hochdrück-Stift 71 weiter im
Uhrzeigersinn dreht, wirkt der schwenkbar bewegliche Hebel 82 unterhalb des
Zwischenhebels 82 derart, daß er sich um den Hochdrück-Stift 71 im Gegenuhrzeigersinn dreht,
wodurch bewirkt wird, daß der erste Stift 83 die Schenkel 87 der Torsionsfeder 86 öffnet. Jede
Nockenfläche 40b der mit dem beweglichen Hebel 82 gekoppelten Rutsche 4 wird durch
die Reaktion der Feder 86 zuverlässig gegen den Schwenkhebel 50 gedrückt, der gegen den
Anschlagstift 75 gedrückt wird. Dies bringt die Rutsche 4 zuverlässig zu der Ladesstellung
der kleinen Kassette. Somit wird die Antriebsrutsche 4 durch die Torsionsfeder 86
zuverlässig an deren Ort positioniert, und zwar auf dieselbe Weise wie beim Positionieren der
Rutsche zum Laden der großen Kassette 1.
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Die Antriebsrutsche 4 in der vollständig vorbewegten Stellung wurde von der Stellung, die
der großen Kassette 1 entspricht, um eine Entfernung ΔY vorwärts bewegt (siehe Fig. 9).
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Das Entriegelungsglied 41 ist positioniert, um in die Entriegelungsöffnung 24 der kleinen
Kassette 2 zu passen, wie in Fig. 4 gezeigt.
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Das Haltestück 3 bewegt sich zusammen mit der Antriebsrutsche auf dem Chassis 7
gleitend vorwärts 4 von der in Fig. 3A gezeigten Stellung, wobei das Stück auf der schrägen
Fläche 73 aufliegt, und erreicht eine Position, bei der der Hochdrück-Stift 30 an dem
Haltestück 3 das hintere Ende der kleinen Kassette 2 hält, wie in Fig. 3B gezeigt.
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Da der Vorsprung 43 der Rutsche 4 in der Nockenrille 90 des Verbindungsglied-Hebels 9
in Eingriff ist, dreht sich der Hebel 9 in der in Fig. 5A gezeigten Stellung im
Gegenuhrzeigersinn um den Drehzapfen 92 an dem Chassis 7. Die Gleiteinheit 6, die mit dem
Verbindungsglied-Hebel 9 in Eingriff ist, bewegt sich aus der horizontalen Rille 77 heraus und
gleitet entlang der Führungsrille 76 nach vorne, wie in Fig. 5B gezeigt.
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Wie man in Fig. 5C sieht, kommt die Gleiteinheit 6 zum Stehen, wobei die Längsrichtung
der Halteplatte 61 seitlich ausgerichtet ist, nachdem sie das Vorderende der Führungsrille
76 erreicht. Der Schlitz 68 erstreckt sich nun in der Längsrichtung des Chassis 7, wodurch
eine seitliche Verschiebung der Halteplatte 61 verhindert wird. Nach dem Beenden der
Drehung des Verbindungsglied-Hebels 9 kommt der Eingriffstift 91 mit einer Kante 44 der
Antriebsrutsche 4 in Berührung, wodurch ein Spiel bzw. Rückfedern der Gleiteinheit 6 in
der Drehrichtung um den Drehzapfen 64 herum verhindert wird.
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Wie in Fig. 7 gezeigt, sind die Erfassungsanschlüsse 15 an der kleinen Kassette 2 so
ausgelegt, daß sie die jeweiligen Kontaktstücke 63 der Gleiteinheit 6 berühren. Da die
Kontaktstifte 63 aus einem Federmaterial gefertigt sind, wie zuvor beschrieben, drückt eine
Preß-Reaktionskraft von den Anschlüssen 15 den Drehzapfen 64 der Einheit 6 gegen die
Chassis-Seitenwand, welche die Führungsrille 76 bestimmt, wobei auch der Eingriffstift 91
gegen die Kante 44 der Antriebsrutsche 4 gedrückt wird (siehe Fig. 5C). Während sich die
kleine Kassette 2 in ihrer Ladestellung befindet, wird somit verhindert, daß die Gleiteinheit
6 ein unbeabsichtigtes Spiel bekommt.
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In der Ladestellung der kleinen Kassette kommt das freie Ende des Haltehebels 75 mit dem
Anschlag 78 an dem Chassis 7 in Berührung, wie in Fig. 5C gezeigt. Der Haltehebel 65
dreht sich gegen die Torsionsfeder 67 im Gegenuhrzeigersinn, und der Hochdrück-Stift 66,
der anfänglich außerhalb der Ladestellung der großen Kassette angeordnet ist, erreicht eine
Stellung zum Halten der kleinen Kassette 2 (siehe Fig. 4). Der Hochdrück-Stift 66 wird
derart bewegt, weil der Stift 66 zum Halten der kleinen Kassette 2 zu einem Hindernis
wird, wenn er sich innerhalb der Ladestellung der großen Kassette befindet, da die Meine
Kassette 2 mit ihrem Boden auf einer höheren Höhe geladen wird, wie zuvor beschrieben
wurde.
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Wie man in Fig. 7 sieht, paßt der Aufpaßschaft 60b des abgestuften Stifts 60 auf der
Gleiteinheit in das hintere Positionierloch 23 der kleinen Kassette 2. Da der Hochdrück-
Vorsprung 60a dazu dient, den Boden der großen Kassette 1 zu halten, befindet sich die
Bodenfläche der kleinen Kassette 2 um Ah über der oberen Fläche des Vorsprungs 60a.
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Wenn der Hochdrück-Stift 60 von der Haltestellung der kleinen Kassette zu der
Haltestellung der großen Kassette verschoben wird, bewegt sich die Gleiteinheit in einer
umgekehrten Weise zu der vorhergehenden Bewegung, weshalb die umgekehrte Bewegung nicht
ausführlich beschrieben wird.
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Wenn das Haltestück 3 des obigen Ausführungsbeispiels mit einer Torsionsfeder 31 nach
unten vorgespannt wird, die an dem mit der Antriebsrutsche 4 verbundenen Abschnitt des
Stücks 3 vorgesehen ist, wie in Fig. 8 gezeigt, gleitet das Haltestück 3 an der schrägen
Fläche 73 sanft herab, wenn es sich zu der Ladestellung der großen Kassette hin bewegt. Das
Chassis 7 kann mit einem vertieften Abschnitt (nicht gezeigt) anstatt der schrägen Fläche
73 ausgebildet sein, um dafür zu sorgen, daß der Hochdrück-Stift 30 von der großen
Kassette weg bzw. diese nicht berührend angeordnet ist.