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DE69616432T2 - Bandantriebsgerät - Google Patents

Bandantriebsgerät

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Publication number
DE69616432T2
DE69616432T2 DE69616432T DE69616432T DE69616432T2 DE 69616432 T2 DE69616432 T2 DE 69616432T2 DE 69616432 T DE69616432 T DE 69616432T DE 69616432 T DE69616432 T DE 69616432T DE 69616432 T2 DE69616432 T2 DE 69616432T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
magnetic tape
reel
take
flange
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69616432T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69616432D1 (de
Inventor
Hideyuki Hashi
Kenji Matsuura
Shigeki Murata
Hideaki Yoshio
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69616432D1 publication Critical patent/DE69616432D1/de
Publication of DE69616432T2 publication Critical patent/DE69616432T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/60Guiding record carrier
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/60Guiding record carrier
    • G11B15/61Guiding record carrier on drum, e.g. drum containing rotating heads

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bandantriebsgerät für den Transport eines Magnetbandes, wie beispielsweise eines Bandes für eine Video-Kassette.
  • 2. Beschreibung des zugehörigen Standes der Technik:
  • In den letzten Jahren konnte man einen Trend zu Video-Filmgeräten mit kleinerer Größe und kleinerem Gewicht verfolgen, unterstützt vom Marktbedarf. Im Folgenden soll ein Beispiel eines herkömmlichen Bandantriebsgerätes unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben werden.
  • Fig. 6 ist eine Draufsicht, die ein herkömmliches magnetisches Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät zeigt. Fig. 6 stellt den Zustand dar, wenn ein Band korrekt in das Gerät eingelegt bzw. eingesetzt worden ist.
  • Eine in Fig. 6 gezeigte Kassette 51 enthält eine Zuführspule 52, eine Aufwickelspule 53 und ein Magnetband 54. Das Magnetband 54 erstreckt sich zwischen der Zuführspule 52 und der Aufwickelspule 53 und ist um die Zuführspule 52 und die Aufwickelspule 53 gewickelt, die in der Kassette 51 eingeschlossen sind.
  • Magnetköpfe (nicht dargestellt) für die Aufzeichnung und Wiedergabe von Daten auf das Magnetband 54 sind auf einer Führungstrommel bzw. -walze 55 vorgesehen. Weil die Gefahr besteht, dass die oberen und unteren Ränder des Magnetbandes 54 während des Einlegens der Kassette wobbeln, sind Verlängerungsführungen 56 und 57 vorgesehen, welche die oberen und unteren Ränder des Magnetbandes 54 mittels Flanschen begrenzen, die an oberen und unteren Enden der Verlängerungsführungen 56 und 57 vorgesehen sind.
  • Die Bezugszeichen 58 und 59 bezeichnen drehbare Zapfen; 60 und 61 bezeichnen stationäre Zapfen bzw. Stifte; 62 bezeichnet einen Spannungszapfen; und 63 bezeichnet einen Spannungsarm. Der Spannungszapfen 62, der auf dem Spannungsarm 63 angeordnet ist, enthält eine Spannungserzeugurigs-Sektion (nicht dargestellt), um eine vorherbestimmte Spannung für das Magnetband 54 auszuüben.
  • Eine Capstan-Motor-Sektion 65 dreht eine Capstan-Welle 64. Das Magnetband 54 ist sandwichartig zwischen der Capstan-Welle 64 und einer Andruckrolle 66 angeordnet.
  • Fig. 7 ist eine Seitenansicht, die einen Bereich des magnetischen Aufzeichnungs-/Wiedergabegerätes, das in Fig. 6 dargestellt ist, zeigt, der sich von der Capstan-Welle 64 zu der Aufwickelspule 53 erstreckt. In Fig. 7 sind bildende Elemente, die auch in Fig. 6 erscheinen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie sie dort gebraucht wurden.
  • Die Bandführung (Verlängerungsführung) 57 ist an dem Chassis 81 über einen Verlängerungsarm 71 angebracht. Speziell ist die Bandführung 57 an dem Verlängerungsarm 71 über eine Gewindewelle 72 (die auf dem Verlängerungsarm 71 verstemmt ist) und eine Spannungsfeder 73 befestigt. Die Spannungsfeder 73, ein unterer Flansch 74, die Bandführung 57 und ein oberer Flansch 75 sind in dieser Reihenfolge auf der Welle 72 montiert. Anschließend wird eine Mutter 76 auf die Welle 72 geschraubt. Durch Drehung der Mutter 76, um so die vertikale Lage der Mutter 76 zu justieren, können der obere und der untere Flansch 75 und 74 und die Bandführung 57 vertikal verschoben werden, wodurch die Höhe des Magnetbandes 54 eingestellt wird.
  • Die Capstan-Welle 64 und die Capstan-Motor-Sektion 65 sind auf einem Chassis 81 über eine Gewindewelle 82 und eine Mutter 83 befestigt. Spezifisch sind die Capstan-Welle 64 und die Capstan-Motor-Sektion 65 zwischen der Gewindewelle 82 (die in das Chassis 81 eingepresst ist) und der Mutter 83 angeordnet.
  • Eine Spulenwelle 91 wird in das Chassis 81 eingedrückt. Der Spulen-Drehteller 92 dreht sich um die Spulenwelle 91. Der Spulen-Drehteller 92 kann mit der Aufwickelspule 53 in Eingriff kommen, um sich zusammen mit der Aufwickelspule 53 zu drehen.
  • Im folgenden wird der Funktionsablauf dieses herkömmlichen magnetischen Aufzeichnungs-/Wiedergabegerätes mit der oben erläuterten Konfiguration unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 7 beschrieben werden.
  • Bezugnehmend auf Fig. 6 dienen beim Einlegen des Magnetbandes 52 die Verlängerungsstifte 56, 57, 58, 59, 60 und 61 dazu, das Magnetband 54 von der Zuführspule 52 abzuziehen, die in der Kassette 51 aufgenommen wird, und das Magnetband 54 spiralförmig um die Führungstrommel 55 zu wickeln. Anschließend wird das Magnetband 54 sandwichartig zwischen der Capstan-Welle 64 und der Andruckwelle 66 angeordnet, um so mit einer konstanten Geschwindigkeit zu laufen, während die oberen und unteren Ränder des Magnetbandes 54 durch die Flansche der Verlängerungsstifte 56, 57, 58 und 59 begrenzt werden. Die Aufwickelspule 53 in der Kassette 51 wickelt das Magnetband 54 allmählich auf, wenn das Band durch den Spalt zwischen der Capstan-Welle 64 und der Andruckrolle 66 geführt wird.
  • Bei dem oben beschriebenen, herkömmlichen Gerät kann jedoch die Transport- bzw. Laufhöhe des Magnetbandes 54 längs der vertikalen Richtung, wie in Fig. 10 dargestellt ist, ohne adäquate Begrenzungskraft auf die oberen und unteren Ränder des Magnetbandes 54 schwanken, die durch die Flansche der Bandführung 57 ausgeübt wird, und zwar aufgrund einer Änderung in der Verarbeitungsgenauigkeit der Komponenten-Teile einer Bandantriebs-Sektion, die durch die Capstan-Welle, die Andruckrolle und ähnliche Elemente für den Transport des Magnetbandes 54 in der Vorwärts- oder Rückwärts-Richtung definiert wird, wenn das Band zwischen ihnen eingespannt wird. Als Ergebnis hiervon kann das Magnetband 54 eine ungleichmäßige Verteilung der mechanischen Beanspruchung bzw. Dehnung längs der Breitenrichtung des Magnetbandes 54 empfangen, wodurch sich das Magnetband 54 in der Nähe des oberen oder unteren Randes abwickeln bzw. nicht aufwickeln kann. Das Abwickeln bzw. Nicht-Aufwickeln des Magnetbandes 54 kann bis zu einem gewissen Grad ausgehalten werden. In dem Fall jedoch, dass ein relativ dünnes Band abläuft und es aufgrund einer Änderung in der Verarbeitungsgenauigkeit der Komponententeile der Bandantriebs-Sektion ein hohes Ausmaß an Abwickeln bzw. Nicht- Aufwickeln gibt, kann der nicht aufgewickelte Bereich des Bandes in inkorrekter Weise sandwichartig zwischen der Capstan-Welle 64 und der Andruckrolle 66 zu dem Zeitpunkt des Umschaltens der Bewegung des Magnetbandes von Vorwärtsrichtung auf Rückwärtsrichtung oder umgekehrt angeordnet werden. Dies kann einen Druckkratzer auf der Oberfläche des Bandes zurücklassen, der wiederum zu einem kritischen Problem führen könnte.
  • Beispiele eines solchen Bandführungsgerätes sind in der EP-A- 0 376 268 und DE-A-3742 828 offenbart.
  • Ein konventionelles Verfahren versucht die Lösung des oben erläuterten Problems, indem beispielsweise die Bandführung 57 in einer Richtung geneigt wird, die durch den Pfeil A in Fig. 6 angedeutet ist, um so die Verringerung in der Spannungsverteilung längs der Breitenrichtung des Magnetbandes 54 zu dem oberen Rand des Bandes aufzuheben bzw. auszugleichen, und indem gleichzeitig die Mutter 76 gedreht wird, um die Höhe der Bandführung 57 zu justieren, so dass der untere Rand des Magnetbandes 54 mit dem unteren Flansch 74 während des Vorwärtstransportes des Magnetbandes 54 ausgerichtet ist. Als Ergebnis hiervon wird das Magnetband 54 mit dem unteren Flansch der Bandführung 57 nicht nur während des Vorwärtstransportes, sondern auch während des Rücktransportes des Magnetbandes 54 wegen der Neigung der Bandführung 57 in der Richtung A ausgerichtet. Damit wird die gleiche Transporthöhe des Magnetbandes 54 (in der Nähe der Capstan-Welle 64 aufgenommen) während des Vorwärtstransportes im Wesentlichen während des Rücktransportes des Magnetbandes 54 beibehalten, und zwar trotz der möglichen Änderung in der Verarbeitungsgenauigkeit der Komponententeile der Bandantriebs-Sektion. Damit wird verhindert, dass es zu Fluktuationen der Bewegungshöhe des Magnetbandes 54 (längs der vertikalen Richtung) in Abhängigkeit von der Umschaltung der Transportrichtung des Magnetbandes 54 durch die Capstan-Welle 64 kommt, wodurch wiederum verhindert wird, dass die Bandoberfläche Druckkratzer bzw. -schrammen erhält.
  • Obwohl die oben beschriebene Konfiguration das Problem läsen kann, dass dem Umschalten der Bewegungsrichtung des Magnetbandes 54 durch die Capstan-Welle 64 zugeordnet wird, lässt sie immer noch das folgende Problem zu.
  • Es wird angenommen, dass das Magnetband 54 momentan auf der Aufwickelspule 53 in der Kassette 51 aufgewickelt werden soll, um zu dem untersten Ende der Aufwickelspule 53 verschoben zu werden, wie in Fig. 8 dargestellt ist, und in diesem Zustand in das Gerät eingelegt wird, und dass die Capstan-Welle 64 das Magnetband 54 in der umgekehrten Richtung transportiert, während das Magnetband 54 mit der Andruckrolle 66 eingeklemmt bzw. eingespannt wird. Dann wird das Magnetband 54 seine Bewegung in einer Richtung beginnen, die senkrecht zu der Längsrichtung der Capstan-Welle 64 ist, wie in Fig. 9 dargestellt wird. Dies kann den unteren Rand des Magnetbandes 54 insbesondere dann beschädigen, wenn das Magnetband 54 dünn ist, weil ein solches. Magnetband 54 nicht ausreichend steif sein kann (gegen die Begrenzungskraft, die durch den unteren Flansch 74 an den unteren Rand des Magnetbandes 54 angelegt wird), um das Magnetband 54 erneut zwischen dem oberen und dem unteren Flansch 75 und 74 auszurichten, ohne in der Nähe des unteren Flansches 54 nachzugeben oder sich zu verbiegen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung schafft ein Bandantriebssystem mit einem Bandantriebsgerät und einer Bandkassette, die ein Magnetband und eine Aufwickelspule für das Aufwickeln des Magnetbandes enthält, wobei die Aufwickelspule einen ersten Flansch und einen zweiten Flansch in einem vorher bestimmten Abstand für die Begrenzung der Bewegung des Magnetbandes längs der Richtung der Breite des Magnetbandes hat, wobei das Bandantriebsgerät eine Ton- bzw. Capstan-Welle zum Antrieb des Magnetbandes und eine Bandführung aufweist, die in einer sich von der Capstan-Welle zu der Aufwickelspule erstreckenden Bandbewegungsbahn angeordnet ist, wobei die Bandführung einen ersten Flansch und einen zweiten Flansch zur Begrenzung der Bewegungshöhe des Magnetbandes enthält, wobei der Abstand zwischen dem ersten Flansch und dem zweiten Flansch der Bandführung größer ist als der minimale Abstand zwischen dem ersten Flansch und dem zweiten Flansch der Aufwickelspule.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung erstrecken sich sowohl eine Tangente des ersten Flansches der Aufwickelspule längs ihrer longitudinalen Richtung als auch eine Tangente des zweiten Flansches der Aufwickelspule längs ihrer longitudinalen Richtung zwischen dem ersten und dem zweiten Flansch der Bandführung.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform enthält das Bandantriebsgerät weiterhin ein erstes Einstellelement zur Einstellung des Abstandes zwischen dem ersten und dem zweiten Flansch der Bandführung.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist das Bandantriebsgerät weiterhin ein zweites Einstellelement zur Neigung der Capstan-Welle entweder in der Richtung, in der sich das Magnetband bewegt, oder in der umgekehrten Richtung auf.
  • Damit macht die hier beschriebene Erfindung den Vorteil möglich, ein höchst zuverlässiges Bandantriebsgerät zur Verfügung zu stellen, das sogar bei Verwendung eines dünnen Magnetbandes verhindert, dass es während seiner Bewegung bzw. seines Transportes beschädigt werden kann.
  • Diese und andere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann auf diesem Gebiet beim Lesen und Verstehen der folgenden, detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren ersichtlich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht, die ein Bandantriebsgerät gemäß einem Beispiel der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht, die ein Bandantriebsgerät gemäß einem Beispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Fig. 3 ist eine Ansicht, die die Höheneinstellung bei einem Bandantriebsgerät gemäß einem Beispiel der vorliegenden Erfindung beschreibt.
  • Fig. 4 ist eine Ansicht, die die Bandbewegung in einem Bandantriebsgerät gemäß einem Beispiel der vorliegenden Erfindung beschreibt.
  • Fig. 5 ist eine Ansicht, die die Bandbewegung in einem Bandantriebsgerät gemäß einem Beispiel der vorliegenden Erfindung beschreibt,
  • Fig. 6 ist eine Draufsicht, die ein herkömmliches Bandantriebsgerät darstellt.
  • Fig. 7 ist eine Seitenansicht, die ein herkömmliches Bandantriebsgerät zeigt.
  • Fig. 8 ist eine weitere Seitenansicht, die ein herkömmliches Bandantriebsgerät darstellt.
  • Fig. 9 ist eine Ansicht, die die Höheneinstellung bei einem Bandantriebsgerät gemäß einem Beispiel der vorliegenden Erfindung beschreibt.
  • Fig. 10 ist eine Seitenansicht, die ein Bandantriebsgerät darstellt.
  • Fig. 11 ist eine Ansicht, die eine exemplarische Aufwickelspüle eines Magnetbandes zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Im Folgenden wird ein Bandantriebsgerät gemäß einem Beispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben werden.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht, die ein magnetisches Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät darstellt, in das ein Bandantriebsgerät nach der vorliegenden Erfindung eingebaut ist. Fig. 1 zeigt einen Zustand, wenn ein Band korrekt in das Gerät eingelegt worden ist. Eine in Fig. 1 gezeigte Kassette 1 enthält eine Zuführspule 2, eine Aufwickelspule 3 und ein Magnetband 4. Das Magnetband 4 erstreckt sich zwischen der Zuführspule 2 und der Aufwickelspule 3 und ist um die Zuführspule 2 und die Aufwickelspule 3 gewickelt, die in dem Gehäuse der Kassette 1 angeordnet sind.
  • Magnetköpfe (nicht darstellt) für die Aufzeichnung und Wiedergabe von Daten auf das bzw. von dem Magnetband 4 sind auf einer Führungstrommel S vorgesehen. Weil die Gefahr besteht, dass die oberen und unteren Ränder des Magnetbandes 4 während des Einlegens der Kassette und ähnlicher Vorgänge eine schwankende bzw. Wobbel-Bewegung durchführen können, sind Verlängerungsführungen 6 und 7 vorgesehen, welche die oberen und unteren Ränder des Magnetbandes 4 mittels Flanschen begrenzen, die an oberen und unteren Enden der Verlängerungsführungen 6 und 7 vorgesehen sind.
  • Die Bezugszeichen 8 und 9 bezeichnen drehbare Wellen bzw. Stifte, die Bezugszeichen 10 und 11 bezeichnen feste Stifte, 12 bezeichnet einen Spannungsstift; und 13 bezeichnet einen Spannungsarm. Der Spannungsstift 12, der an dem Spannungsarm 13 angeordnet ist, enthält eine Spannungserzeugungs-Sektion (nicht dargestellt), um eine vorherbestimmte Spannung auf das Magnetband 4 auszuüben.
  • Eine Capstan-Motor-Sektion 15 dreht eine Capstan-Welle 14. Das Magnetband 4 ist sandwichartig zwischen der Capstan-Welle 14 und einer Andruckrolle 16 angeordnet.
  • Das Bandantriebsgerät nach der vorliegenden Erfindung enthält wenigstens die Capstan- Welle 14 für den Transport des Magnetbandes und die Bandführung (Verlängerungsführung) 7, die an einer spezifischen Stelle längs einer Bandbahn vorgesehen ist, die sich von der Capstan-Welle zu der Aufwickelspule 3 erstreckt; die Bandführung enthält einen oberen Flansch 25 und einen unteren Flansch 24, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Der obere Flansch 25 und der untere Flansch 24 dienen dazu, die Höhe des ablaufenden bzw. transportierten Magnetbandes 4 zu begrenzen.
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht, die einen Teil des magnetischen Aufzeichnungs- /Wiedergabegerätes nach Fig. 1 darstellt, nämlich des Teils, das sich von der Capstan- Welle 14 zu der Aufwickelspule 3 erstreckt.
  • In Fig. 2 sind die Komponenten, die ebenfalls in Fig. 1 erscheinen, durch die gleichen Bezugszeichen wie sie dort verwendet wurden, bezeichnet. Die Capstan-Welle 14 und die Capstan-Motor-Sektion 15 sind über eine Gewindewelle 32 (die in das Chassis 31 eingedrückt ist), eine Mutter 33, eine Rückschnellfeder 35, eine Gewindewelle 34 (die in das Chassis 31 eingedrückt ist), eine Mutter 36 und ähnliche Komponenten auf einem Chassis 31 montiert.
  • Die Gewindewelle 34 ist in das Chassis 31 eingedrückt; die Rückschnellfeder 35 ist auf der Gewindewelle 34 befestigt; die Capstan-Motor-Sektion 15 ist auf der Welle 34 befestigt; dann wird die Mutter 36 auf die Welle 34 geschraubt.
  • Durch Drehung der Mutter 36, die ein optionales Element der vorliegenden Erfindung ist, kann die Capstan-Welle 14 längs der Bewegungsrichtung des Magnetbandes 4 (entsprechend der X-Richtung in Fig. 2) geneigt werden, wie später beschrieben wird. Der Winkel der Capstan-Welle 14 wird nach einer bevorzugten Ausführungsform im Wesentlichen orthogonal in Bezug auf eine Bezugsoberfläche des Chassis 31 durch Drehen der Mutter 36 gemacht Besonders bevorzugt wird der Winkel der Capstan-Welle 14 im Wesentlichen orthogonal (d. h. in einem rechten Winkel) in Bezug auf eine Bezugsoberfläche 100 gemacht, die sich zwischen der Aufwickelspule 3 und einem Spulen-Drehteller 42 befindet, indem die Mutter 36 gedreht wird.
  • Eine Spulenwelle 41 ist in das Chassis bzw. die Grundplatte 31 gedrückt. Der Spulen- Drehteller 42 dreht sich um die Spulenwelle 41. Der Spulen-Drehteller 42 kann mit der Aufwickelspule 3 in Eingriff kommen, um sich zusammen mit der Aufwickelspule 3 zu drehen.
  • Die Bandführung 7 ist an dem Chassis 31 über einen Verlängerungsarm 21 befestigt. Im Detail ist die Bandführung 7 an dem Verlängerungsarm 21 über eine Gewindewelle 22 (die auf dem Verlängerungsarm 21 verstemmt (caulked) ist) und eine Spannfeder 23 befestigt. Die Spannfeder 23, der unter Flansch 24, die Banführung 7 und der obere Flansch 25 sind in dieser Reihenfolge auf der Welle 22 befestigt. Anschließend wird eine Mutter 26 auf die Welle 22 geschraubt. Durch Drehung der Mutter 26, um die vertikale Lage der Mutter 26 einzustellen bzw. zu justieren, können der obere und der untere Flansch 25 und 24 und die Bandführung 7 vertikal (oder längs der Y-Richtung in Fig. 2) bewegt werden. Damit können die jeweiligen Lagen des oberen und des unteren Flansches 25 und 24 und der Bandführung 7 längs der Y-Richtung mittels der Mutter 26 justiert werden.
  • In Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen L&sub1; den Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3. L&sub2; bezeichnet den Abstand einer Fläche des unteren Flansches 24, die im Kontakt mit dem Magnetband 4 ist, und einer Fläche des oberen Flansches 25, die mit dem Magnetband 4 in Kontakt ist. Die Werte für L&sub1; und L&sub2; werden vorgeschrieben, um die Beziehung L&sub1; < L&sub2; zu erfüllen. Weiterhin bezeichnet H den Abstand zwischen einer Ebene 100, auf der der Spulen-Drehteller 42 mit der Aufwickelspule 3 in Kontakt ist, und einer Fläche 101 des unteren Flansches 24, die mit dem Magnetband 4 in Kontakt ist. Der Wert für H wird so vorgeschrieben, dass die folgenden beiden Bedingungen erfüllt sind: (i) die Höhe (genommen längs der Y-Richtung) einer Fläche 102 des oberen Flansches 25, die mit dem Magnetband 4 in Kontakt ist, ist größer als die Höhe (genommen längs der Y-Richtung) einer Fläche 103 des oberen Flansches der Aufwickelspule 3, die mit dem Magnetband 4 in Kontakt ist; und (ii) die Höhe (genommen längs der Y-Richtung) der das Band berührenden Fläche 101 des unteren Flansches 24 ist kleiner als die Höhe (genommen längs der Y-Richtung) einer Fläche 104 des unteren Flansches der Aufwickelspule 3, die mit dem Magnetband 4 in Kontakt ist. Der Abstand H zwischen der Fläche 100 (auf der der Spulen-Drehteller 42 mit der Aufwickelspule 3 in Kontakt ist) und der das Band berührenden Fläche 101 des unteren Flansches kann durch Drehen der Mutter 26 justiert werden.
  • Im folgenden wird der Funktionsablauf des Bandantriebsgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung mit der oben erläuterten Konfiguration unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 beschrieben werden.
  • Wenn das Magnetband 4 in das Gerät eingelegt wird, dienen die Verlängerungsstifte 6, 7, 8, 9 10 und 11 dazu, das Magnetband 4 von der Aufwickelspule 2, die in der Kassette 1 aufgenommen wird, abzuziehen, wodurch das Magnetband 4 wendelförmig um die Führungstrommel 5 gewickelt wird, wie man in Fig. 1 erkennt. Anschließend wird das Magnetband 4 sandwichartig zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16 angeordnet. Die Capstan-Welle 14 dreht sich, so dass sich das Magnetband 4 mit einer Geschwindigkeit bewegt, die der Rotationsgeschwindigkeit der Capstan-Welle 14 entspricht. Als Konsequenz hiervon kann das Magnetband 4 mit einer konstanten oder sich ändernden Geschwindigkeit entsprechend der Rotationsgeschwindigkeit der Capstan-Welle 14 laufen. Die Aufwickelspule 3 in der Kassette 1 wickelt das Magnetband 4 allmählich auf, wenn es den Spalt zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16 verlassen hat.
  • Obwohl die Capstan-Welle 14, die Andruckrolle 16 und die Aufwickelspule 3 so dargestellt sind, dass sie sich allgemein auf der rechten Seiten von Fig. 1 befinden, während die Zuführspule 2 so gezeigt ist, dass sie sich allgemein auf der linken Seite befindet, umfasst die vorliegende Erfindung auch eine Konfiguration, bei der diese Komponenten entgegengesetzte Lagen einnehmen.
  • Wie oben beschrieben wurde, ist die das Band berührende Fläche 102 des oberen Flansches 25 höher (längs der Y-Richtung) angeordnet als die das Band berührende Fläche 103 des oberen Flansches der Aufwickelspule 3, und die das Band berührende Fläche 101 des unteren Flansches 24 ist niedriger (längs der Y-Richtung) angeordnet als die das Band berührende Fläche 104 des unteren Flansches der Aufwickelspule 3. Deshalb wird sogar in dem Fall, dass das Magnetband 4 um die Aufwickelspule 3 so gewickelt wird, dass das Magnetband 4 zu dem untersten Ende der Aufwickelspule 3 hin verschoben wird, wie in Fig. 8 dargestellt ist, das Magnetband 4 nicht den unteren Flansch 24 berühren, wenn die Capstan-Welle 14 der Bewegung des Magnetbandes 4 von der Vorwärtsrichtung auf die Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umschaltet. Sogar wenn das Magnetband 4 zu dem am weitesten oben liegenden Ende auf der Aufwickelspule 3 verschoben wird, kommt das Magnetband 4 in ähnlicher Weise nicht in Kontakt mit dem oberen Flansch 25, wenn die Capstan-Welle 14 den Transport des Magnetbandes 4 von der Vorwärtsrichtung auf die Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umschaltet.
  • Selbst wenn es etwas Kontakt zwischen dem Magnetband 4 und dem Flansch 24 oder 25 aufgrund von Schwankungen in der Verarbeitungsgenauigkeit der Komponenten des Gerätes geben sollte, ist die Kontaktkraft zwischen dem Magnetband 4 und dem Flansch 24 oder 25 sehr klein. In jedem Fall wird effektiv verhindert, dass das Magnetband 4 durch den Kontakt mit dem Flansch 24 oder 25 auf die Weise, wie sie in Fig. 8 beschrieben wird, beschädigt wird. Die vorliegende Erfindung ist auch für den Fall effektiv, dass das Magnetband 4 relativ dünn ist.
  • Die Höhe des unteren Flansches 24 (längs der Y-Richtung) wird bevorzugt relativ zu der Ebene 100 (auf der der Spulen-Drehteller 42 in Kontakt mit der Aufwickelspule 3 kommt) als Bezugsebene aus den folgenden Gründen justiert:
  • Im Allgemeinen werden die Komponenten eines Bandantriebsgerätes relativ zu dem Chassis des Gerätes, das als Bezugsebene verwendet wird, positioniert. Die Positionierung auf Basis des Chassis neigt jedoch dazu, zu einem größeren Wert von ((A) Abstand zwischen den Flanschen 25 und 24) - ((B) Breite des Magnetbandes 4) aufgrund von Schwankungen in der Verarbeitungsgenauigkeit des Spulen-Drehtellers 42 zu führen, und zwar im Vergleich mit der bevorzugten Positionierung auf der Basis der Ebene 100.
  • Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht, die die Umgebung der Aufwickelspule 3 und des Verlängerungsstiftes 7 zeigt, die in Fig. 2 dargestellt sind.
  • In Fig. 3 stellt A den Abstand zwischen der Ebene 100 (auf der der Spulen-Drehteller 42 die Aufwickelspule 3 berührt) und dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3 dar, während a eine mögliche Veränderung dieses Abstandes andeutet. B stelle die Höhe (den Abstand) zwischen einer Bezugsfläche des Chassis 31 und der Ebene 100 dar, während b ihre mögliche Änderung andeutet. C stellt den Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3 dar, während c ihre mögliche Veränderung angibt. L&sub2; stellt den Abstand zwischen den Flanschen 24 und 25 dar, während l&sub2; eine mögliche Veränderung angibt. h stellt eine mögliche Veränderung in der justierten Lage des unteren Flansches 24, wie durch die Mutter 26 justiert, dar. &delta;' stellt den Unterschied in der Höhe (längs der Y-Richtung) zwischen dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3 und dem unteren Flansch 24 dar &delta; stellt den Unterschied in der Höhe (längs der Y-Richtung) zwischen dem oberen Flansch der Aufwickelspule 3 und dem oberen Flansch 25 dar. Es wird darauf hingewiesen, dass d und &delta; jeweils einen Bandrand darstellen, d. h., die minimale Dimension, um zu verhindern, dass das Magnetband durch Reibung an den Flanschen 25 oder 24 beschädigt wird. Die Werte für &delta; und &delta;' ändern sich in Abhängigkeit von der Dicke des Magnetbandes, dem Neigungswinkel der Capstan-Welle 14 längs der Bewegungsrichtung des Magnetbandes 4 (entsprechend der X-Richtung in Fig. 3) und ähnlicher Einflüsse. Beispielsweise erfordert eine kleinere Dicke des Magnetbandes 4 größere Werte für &delta; und &delta;', um zu verhindern, dass das Magnetband 4 in Kontakt mit dem Flansch 25 oder 24 kommt.
  • Die Dimension L&sub2; (einschließlich ihrer möglichen Änderung 12) führt zu den folgenden Werten, in Abhängigkeit davon, ob die Höhe des unteren Flansches 24 relativ zu dem Chassis 23 oder relativ zu der Ebene 100 eingestellt wird:
  • Auf der Basis des Chassis 31:
  • L2 = C + 2a + 2b + c + &delta; + &delta;' + 2h
  • Auf der Basis der Ebene 100:
  • L&sub2; = C + 2a + c + &delta; + &delta;' + 2h
  • Wie man aus den obigen Gleichungen erkennen kann, enthält die Dimension L&sub2; nicht den Änderungsbetrag 2b in dem Fall, dass der untere Flansch 24 relativ zu der Ebene 100 positioniert wird, auf der der Spulen-Drehteller 42 die Aufwickelspule 3 berührt. Dies macht es nicht erforderlich, den Abstand L&sub2; zwischen den Flanschen 24 und 25 auf einen zu großen Wert einzustellen.
  • Damit können die Schwankungen des Magnetbandes 4 (längs der Y-Richtung) minimiert werden, die auf der Seite der Aufwickelspule 3 des Gerätes auftreten, wenn das Magnetband 4 aus der Kassette 1 herausgezogen wird.
  • Wie oben beschrieben wurde, ist das Magnetband 4 ausreichend exakt in der Nähe der Capstan-Welle 14 längs der Breitenrichtung (d. h. der Y-Richtung) des Magnetbandes 4 positioniert, wenn die Kassette 1 vollständig in das Gerät eingesetzt worden ist, ohne dass eine ungebührlich hohe Verarbeitungsgenauigkeit der Komponenten des Bandantriebsgerätes erforderlich ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann also ausgeschlossen werden, dass aufgrund des Abwickelns des Bandes das Magnetband 4 Druckkratzer bzw. -schrammen auf seiner Oberfläche enthält, die sonst auftreten würden, wenn das Magnetband 4 seine Bewegung beginnt, während es zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16 eingeklemmt ist, die gegen die Pinch-Capstan-Welle 14 gedrückt wird.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung kann das Bandantriebsgerät eine Sektion zur Einstellung des Neigungswinkels der Capstan-Welle 14 längs der Richtung der Bandbewegung enthalten, beispielsweise die Mutter 36, weil die Capstan-Welle 14 sich in Bezug auf die Normallinie bzw. -senkrechte der Bezugsfläche des Chassis 13 aufgrund von Schwankungen in der Verarbeiturigsgenaugkeit der verschiedenen Komponenten neigen kann. Eine solche Sektion (im folgenden auch als "Justierglied" bzw. "Einstellelement" bezeichnet), kann die Schwankung in der Höhe des Magnetbandes während seiner Bewegung (im folgenden auch als die "Bewegungshöhe" bezeichnet) in der Nähe der Capstan-Welle 14 minimieren, die insbesondere dann auftritt, wenn die Bewegungsrichtung des Magnetbandes von der Vorwärtsrichtung auf die Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umgeschaltet wird. Die Funktion des Einstellelementes wird nun im folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 beschrieben werden.
  • Die Fig. 4 und 5 zeigen die Art und Weise, in der sich das Magnetband 4 in dem Fall bewegt, dass die Capstan-Welle 14 um einen Winkel (Neigungswinkel) &alpha;º in Bezug auf die Senkrechte des Chassis 31 längs der Richtung der Bandbewegung geneigt wird. Im Detail zeigt Fig. 4 die Bandbewegung in der Vorwärtsrichtung, während Fig. 5 die Bandbewegung in der Rückwärtsrichtung darstellt. Der Pfeil P in Fig. 4 gibt die Bewegung des Magnetbandes 4 an, das in Vorwärtsrichtung transportiert wird, während der Pfeil R in Fig. 5 die Bewegung des Magnetbandes 4 darstellt, das in der umgekehrten Richtung transportiert wird.
  • Während das Magnetband zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16 eingeklemmt wird, bewegt sich das Magnetband 4 entsprechend der Drehung der Capstan-Welle 14. Mit anderen Worten liegt die Capstan-Welle 14 in einem Winkel von näherungsweise 90º in Bezug auf die Längsrichtung des Magnetbandes (entsprechend der X-Richtung in der Figur).
  • Schreibt man nun vor, dass der Abstand zwischen den Flanschen 25 und 24 der Bandführung 7 größer als der Abstand zwischen den Flanschen der Aufwickelspule 3 sein soll, wie in Fig. 5 dargestellt ist, etc., so hat dies zur Folge, dass sich die Differenz T zwischen den Bewegungshöhen des Magnetbandes 4 während der Vorwärtsbewegung und der Rückwärtsbewegung (aufgenommen in der Nähe der Capstan-Welle 14) erhöht, wenn die Capstan-Welle 14 eine gewisse Neigung hat, wodurch möglicher Weise das Magnetband 4 beschädigt wird. Das gleiche Problem kann in dem Fall auftreten, dass die Capstan-Welle 14 in der entgegengesetzten Richtung geneigt wird. Die Bewegungshöhe des Magnetbandes 4 in der Nähe der Capstan-Welle 14 variiert beispielsweise zwischen den Werten U und U', die in Fig. 10 gezeigt sind, insbesondere in dem Zeitpunkt, wenn die Capstan- Welle 14 die Bewegung des Magnetbandes 4 von der Vorwärtsrichtung auf die Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umschaltet.
  • Die gestrichelten Linien in den Fig. 4 und 5 stellen die Trajektorien bzw. Bahnkurven des Magnetbandes 4 in dem Fall dar, dass &alpha; = 0º ist. Wie man von den gestrichelten Linien ableiten kann, ist die Differenz T zwischen den Bewegungshöhen des Magnetbandes 4 während der Vorwärtsbewegung und der Rückwärtsbewegung im wesentlichen Null, wenn &alpha; = 0º ist, wodurch angedeutet wird, dass das Magnetband 4 durch den Kontakt mit den Flanschen keinen Schaden nehmen kann.
  • Der Neigungswinkel der Capstan-Welle 14 längs der Richtung der Bandbewegung kann so eingestellt werden, dass er im wesentlichen 0º ist, indem ein Einstellelement (z. B. die Mutter 36) benutzt wird. Durch die Optimierung des Neigungswinkels der Capstan-Welle 14 längs der Richtung der Bandbewegung auf dieser Seite wird es möglich, die Differenz T zwischen den Bewegungshöhen des Magnetbandes 4 während der Vorwärtsbewegung und der Rückwärtsbewegung (genommen in der Nähe der Capstan-Welle 14) zu minimieren, die insbesondere dann auftreten, wenn die Capstan-Welle 14 die Bewegung des Magnetbandes von der Vorwärtsrichtung auf die Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umschaltet. Damit wird verhindert, dass sich das Magnetband 4 in der Nähe der Capstan-Welle 14 abwickelt, wenn die Capstan-Welle 14 die Bewegung des Magnetbandes 4 von der Vorwärtsrichtung auf die Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umschaltet. Als Ergebnis hiervon wird verhindert, dass die Oberfläche des Bandes Druckschrammen oder -kratzer empfangen kann, so dass ein höchst zuverlässiges Bandantriebsgerät zur Verfügung gestellt wird.
  • Obwohl der Neigungswinkel der Capstan-Welle 14 in Bezug auf das Chassis 31 bei dem obigen Beispiel justiert wird, wird der Neigungswinkel der Capstan-Welle 14 nach einer bevorzugten Ausführungsform in Bezug auf die Ebene 100 justiert, auf der der Spulen- Drehteller 42 die Aufwickelspule 3 berührt.
  • Wie es hier verwendet ist, wird die "Bewegungshöhe" des Magnetbandes 14 als die Höhe entweder der oberen Kante oder der untere Kante des Magnetbandes 4 definiert. In Fig. 10 definieren beispielsweise die Abstände U und U' von der Bezugsebene zu dem unteren Rand des Magnetbandes 4 die Bewegungshöhen des Magnetbandes 4. In Fig. 10 definiert der Term U - U' die Differenz T zwischen den Bewegungshöhen des Magnetbandes 4 während der Vorwärtsbewegung und der Rückwärtsbewegung.
  • Wie es hier verwendet ist, bezieht sich der "Abstand zwischen dem oberen Flansch und dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3" auf den kürzesten Abstand H&sub1;, abgenommen zwischen dem oberen Flansch und dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3, wie in Fig. 11 dargestellt ist. In dem Fall, dass eine die Aufwickelspule 3 enthaltende Kassette in das Bandantriebsgerät nach der vorliegenden Erfindung installiert wird, wobei die Flansche der Aufwickelspule 3 konisch bzw. spitz zulaufen, wie dargestellt, so muss der Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Flansch 25 und 24 der Bandführung 7 größer als der "Abstand (H&sub1;) zwischen dem oberen Flansch und dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3" sein, kann aber beispielsweise kürzer als der längste bzw. größte Abstand H&sub2; zwischen den Flanschen der Aufwickelspule 3 gemäß der vorliegenden Erfindung sein.
  • Obwohl oben aus zweckmäßiger Weise erläutert wurde, dass die Ebene 100 (auf der der Spulen-Drehtelle 42 mit der Aufwickelspule 3 in Kontakt kommt) bevorzugter als Positions-Bezugsfläche verwendet wird als das Chassis 31, kann jede Ebene, die der Aufwickelspule 3 zugeordnet ist, in ähnlicher Weise bevorzugt als Positions-Bezug eingesetzt werden, beispielsweise die Ebene, auf der sich der obere Flansch der Aufwickelspule 3 erstreckt.
  • Obwohl bei dem obigen Beispiel der untere Flansch 24 als Bezugsebene für die Positionierung verwendet wird, kann der gleiche Effekt auch erhalten werden, indem der obere Flansch 25 als Bezug verwendet wird.
  • Was das Bandantriebssystem angeht, so ist die vorliegende Erfindung nicht auf das spezielle, in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Bandantriebssystem beschränkt. Der gleiche Effekt kann auch erhalten werden, indem eine Vielzahl von Stiften bzw. Achsen bzw. Wellen zwischen der Capstan-Welle 14 und der Aufwickelspule 3 vorgesehen wird.
  • Es ist nicht erforderlich, dass die Verlängerungsführung (Bandführung) 7 an der spezifischen Stelle zwischen der Capstan-Welle 14 und der Aufwickelspule 3 angeordnet wird, wie in Fig. 1 dargestellt ist. Beispielsweise kann, wie in Fig. 9 gezeigt ist, eine Bandführung 7' an jeder geeigneten Stelle in der Bandbahn von der Capstan-Welle 14 zu der Aufwickelspule 3 angeordnet werden.
  • Obwohl das Magnetband 4 transportiert wird, währendes gemäß dem obigen Beispiel zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16 eingeklemmt bzw. eingespannt wird, ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt. Es ist beispielsweise auch möglich, das Magnetband 4 zu transportieren, indem nur die Capstan-Welle 14 verwendet wird, in diesem Fall sollte das Magnetband 4 über einen größeren Winkel als bei dem oben beschriebenen Beispiel um die Capstan-Welle 14 gewickelt werden.
  • Bei dem obigen Beispiel wird das Magnetband 4 zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16 nicht nur in der Vorwärtsrichtung, sondern auch in der Rückwärtsrichtung eingeklemmt bzw. zusammengedrückt. Die vorliegende Erfindung liefert jedoch den gleichen Effekt in dem Fall, dass die Andruckrolle 16 bei der Bewegung in der Rückwärtsrichtung nicht gegen das Magnetband 4 gedrückt wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung berührt also das Magnetband die Flansche kaum. Deshalb wird ein höchst zuverlässiges Bandantriebsgerät zur Verfügung gestellt, das verhindert, dass selbst ein dünnes Magnetband während seiner Bewegung beschädigt wird.
  • Darüberhinaus ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, die Differenz in den Bewegungshöhen des Magnetbandes während der Vorwärtsbewegung und der Rückwärtsbewegung in der Nähe der Capstan-Welle zu minimieren, wodurch das Auftreten und die Größe des Abwickelns bzw. Abspulens des Bandes für den Fall minimiert wird, dass die Capstan-Welle von der Vorwärtsbewegung auf die Rückwärtsbewegung oder umgekehrt umschaltet. Als Ergebnis hiervon wird effektiv verhindert, dass aufgrund dieses Abspulens die Oberfläche des Bandes Druckschrammen oder - kratzer erhält, wodurch ein höchst zuverlässiges Bandantriebsgerät zur Verfügung gestellt wird:
  • Verschiedene andere Modifikationen werden dem Fachmann auf diesem Gebiet ersichtlich und können von ihm leicht vorgenommen werden, ohne vom Umfang abzuweichen, wie er durch die Ansprüche definiert wird.

Claims (4)

1. Bandantriebssystem mit einem Bandantriebsgerät und einer Bandkassette (1), die ein Magnetband (4) und eine Aufwickelspule (3) für das Aufwickeln des Magnetbandes (4) enthält, wobei die Aufwickelspule (3) einen ersten Flansch und einen zweiten Flansch in einem vorher bestimmten, minimalen Abstand (L&sub1;) zur Begrenzung der Bewegung des Magnetbandes (4) längs einer Richtung (Y) der Breite des Magnetbandes (4) hat, wobei das Bandantriebsgerät eine Ton- bzw. Capstan-Welle (14) zum Antrieb des Magnetbandes (4) und eine Bandführung (7) aufweist, die in einer sich von der Capstan-Welle (14) zu der Aufwickelspule (3) erstreckenden Bandbewegungsbahn angeordnet ist, wobei die Bandführung (7) einen ersten Flansch (24) und einem zweiten Flansch (25) zur Begrenzung der Bewegungshöhe des Magnetbandes enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (12) zwischen dem ersten Flansch (24) und dem zweiten Flansch (25) der Bandführung (7) größer ist als der minimale Abstand (L&sub1;) zwischen dem ersten Flansch und dem zweiten Flansch der Aufwickelspule (3).
2. Bandantriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tangente (104) des ersten Flansches der Aufwickelspule (3) längs ihrer longitudinalen Richtung (X) und eine Tangente (103) des zweiten Flansches der Aufwickelspule (3) längs ihrer longitudinalen Richtung (X) sich beide zwischen dem ersten und dem zweiten Flansch (24, 25) der Bandführung (7) erstrecken.
3. Bandantriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin ein erstes Einstellelement (22, 26) zur Einstellung des Abstandes zwischen dem ersten und dem zweiten Flansch (24, 25) der Bandführung (7) aufweist.
4. Bandantriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin ein zweites Einstellelement (35, 36) zur Neigung der Capstan-Welle (14) entweder in der Richtung (P), in der sich das Magnetband bewegt, oder in der umgekehrten Richtung (R) aufweist.
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