HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung:
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bandantriebsgerät für den Transport eines
Magnetbandes, wie beispielsweise eines Bandes für eine Video-Kassette.
2. Beschreibung des zugehörigen Standes der Technik:
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In den letzten Jahren konnte man einen Trend zu Video-Filmgeräten mit kleinerer Größe
und kleinerem Gewicht verfolgen, unterstützt vom Marktbedarf. Im Folgenden soll ein
Beispiel eines herkömmlichen Bandantriebsgerätes unter Bezugnahme auf die Figuren
beschrieben werden.
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Fig. 6 ist eine Draufsicht, die ein herkömmliches magnetisches
Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät zeigt. Fig. 6 stellt den Zustand dar, wenn ein Band korrekt in das Gerät
eingelegt bzw. eingesetzt worden ist.
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Eine in Fig. 6 gezeigte Kassette 51 enthält eine Zuführspule 52, eine Aufwickelspule 53
und ein Magnetband 54. Das Magnetband 54 erstreckt sich zwischen der Zuführspule 52
und der Aufwickelspule 53 und ist um die Zuführspule 52 und die Aufwickelspule 53
gewickelt, die in der Kassette 51 eingeschlossen sind.
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Magnetköpfe (nicht dargestellt) für die Aufzeichnung und Wiedergabe von Daten auf das
Magnetband 54 sind auf einer Führungstrommel bzw. -walze 55 vorgesehen. Weil die
Gefahr besteht, dass die oberen und unteren Ränder des Magnetbandes 54 während des
Einlegens der Kassette wobbeln, sind Verlängerungsführungen 56 und 57 vorgesehen, welche
die oberen und unteren Ränder des Magnetbandes 54 mittels Flanschen begrenzen, die an
oberen und unteren Enden der Verlängerungsführungen 56 und 57 vorgesehen sind.
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Die Bezugszeichen 58 und 59 bezeichnen drehbare Zapfen; 60 und 61 bezeichnen
stationäre Zapfen bzw. Stifte; 62 bezeichnet einen Spannungszapfen; und 63 bezeichnet einen
Spannungsarm. Der Spannungszapfen 62, der auf dem Spannungsarm 63 angeordnet ist,
enthält eine Spannungserzeugurigs-Sektion (nicht dargestellt), um eine vorherbestimmte
Spannung für das Magnetband 54 auszuüben.
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Eine Capstan-Motor-Sektion 65 dreht eine Capstan-Welle 64. Das Magnetband 54 ist
sandwichartig zwischen der Capstan-Welle 64 und einer Andruckrolle 66 angeordnet.
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Fig. 7 ist eine Seitenansicht, die einen Bereich des magnetischen
Aufzeichnungs-/Wiedergabegerätes, das in Fig. 6 dargestellt ist, zeigt, der sich von der Capstan-Welle 64 zu
der Aufwickelspule 53 erstreckt. In Fig. 7 sind bildende Elemente, die auch in Fig. 6
erscheinen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie sie dort gebraucht wurden.
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Die Bandführung (Verlängerungsführung) 57 ist an dem Chassis 81 über einen
Verlängerungsarm 71 angebracht. Speziell ist die Bandführung 57 an dem Verlängerungsarm 71
über eine Gewindewelle 72 (die auf dem Verlängerungsarm 71 verstemmt ist) und eine
Spannungsfeder 73 befestigt. Die Spannungsfeder 73, ein unterer Flansch 74, die
Bandführung 57 und ein oberer Flansch 75 sind in dieser Reihenfolge auf der Welle 72 montiert.
Anschließend wird eine Mutter 76 auf die Welle 72 geschraubt. Durch Drehung der Mutter
76, um so die vertikale Lage der Mutter 76 zu justieren, können der obere und der untere
Flansch 75 und 74 und die Bandführung 57 vertikal verschoben werden, wodurch die Höhe
des Magnetbandes 54 eingestellt wird.
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Die Capstan-Welle 64 und die Capstan-Motor-Sektion 65 sind auf einem Chassis 81 über
eine Gewindewelle 82 und eine Mutter 83 befestigt. Spezifisch sind die Capstan-Welle 64
und die Capstan-Motor-Sektion 65 zwischen der Gewindewelle 82 (die in das Chassis 81
eingepresst ist) und der Mutter 83 angeordnet.
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Eine Spulenwelle 91 wird in das Chassis 81 eingedrückt. Der Spulen-Drehteller 92 dreht
sich um die Spulenwelle 91. Der Spulen-Drehteller 92 kann mit der Aufwickelspule 53 in
Eingriff kommen, um sich zusammen mit der Aufwickelspule 53 zu drehen.
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Im folgenden wird der Funktionsablauf dieses herkömmlichen magnetischen
Aufzeichnungs-/Wiedergabegerätes mit der oben erläuterten Konfiguration unter Bezugnahme auf
die Fig. 6 und 7 beschrieben werden.
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Bezugnehmend auf Fig. 6 dienen beim Einlegen des Magnetbandes 52 die
Verlängerungsstifte 56, 57, 58, 59, 60 und 61 dazu, das Magnetband 54 von der Zuführspule 52
abzuziehen, die in der Kassette 51 aufgenommen wird, und das Magnetband 54
spiralförmig um die Führungstrommel 55 zu wickeln. Anschließend wird das Magnetband 54
sandwichartig zwischen der Capstan-Welle 64 und der Andruckwelle 66 angeordnet, um so
mit einer konstanten Geschwindigkeit zu laufen, während die oberen und unteren Ränder
des Magnetbandes 54 durch die Flansche der Verlängerungsstifte 56, 57, 58 und 59
begrenzt werden. Die Aufwickelspule 53 in der Kassette 51 wickelt das Magnetband 54
allmählich auf, wenn das Band durch den Spalt zwischen der Capstan-Welle 64 und der
Andruckrolle 66 geführt wird.
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Bei dem oben beschriebenen, herkömmlichen Gerät kann jedoch die Transport- bzw.
Laufhöhe des Magnetbandes 54 längs der vertikalen Richtung, wie in Fig. 10 dargestellt
ist, ohne adäquate Begrenzungskraft auf die oberen und unteren Ränder des Magnetbandes
54 schwanken, die durch die Flansche der Bandführung 57 ausgeübt wird, und zwar
aufgrund einer Änderung in der Verarbeitungsgenauigkeit der Komponenten-Teile einer
Bandantriebs-Sektion, die durch die Capstan-Welle, die Andruckrolle und ähnliche
Elemente für den Transport des Magnetbandes 54 in der Vorwärts- oder Rückwärts-Richtung
definiert wird, wenn das Band zwischen ihnen eingespannt wird. Als Ergebnis hiervon
kann das Magnetband 54 eine ungleichmäßige Verteilung der mechanischen
Beanspruchung bzw. Dehnung längs der Breitenrichtung des Magnetbandes 54 empfangen, wodurch
sich das Magnetband 54 in der Nähe des oberen oder unteren Randes abwickeln bzw. nicht
aufwickeln kann. Das Abwickeln bzw. Nicht-Aufwickeln des Magnetbandes 54 kann bis
zu einem gewissen Grad ausgehalten werden. In dem Fall jedoch, dass ein relativ dünnes
Band abläuft und es aufgrund einer Änderung in der Verarbeitungsgenauigkeit der
Komponententeile der Bandantriebs-Sektion ein hohes Ausmaß an Abwickeln bzw. Nicht-
Aufwickeln gibt, kann der nicht aufgewickelte Bereich des Bandes in inkorrekter Weise
sandwichartig zwischen der Capstan-Welle 64 und der Andruckrolle 66 zu dem Zeitpunkt
des Umschaltens der Bewegung des Magnetbandes von Vorwärtsrichtung auf
Rückwärtsrichtung oder umgekehrt angeordnet werden. Dies kann einen Druckkratzer auf der
Oberfläche des Bandes zurücklassen, der wiederum zu einem kritischen Problem führen
könnte.
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Beispiele eines solchen Bandführungsgerätes sind in der EP-A- 0 376 268 und DE-A-3742
828 offenbart.
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Ein konventionelles Verfahren versucht die Lösung des oben erläuterten Problems, indem
beispielsweise die Bandführung 57 in einer Richtung geneigt wird, die durch den Pfeil A in
Fig. 6 angedeutet ist, um so die Verringerung in der Spannungsverteilung längs der
Breitenrichtung des Magnetbandes 54 zu dem oberen Rand des Bandes aufzuheben bzw.
auszugleichen, und indem gleichzeitig die Mutter 76 gedreht wird, um die Höhe der
Bandführung 57 zu justieren, so dass der untere Rand des Magnetbandes 54 mit dem unteren
Flansch 74 während des Vorwärtstransportes des Magnetbandes 54 ausgerichtet ist. Als
Ergebnis hiervon wird das Magnetband 54 mit dem unteren Flansch der Bandführung 57
nicht nur während des Vorwärtstransportes, sondern auch während des Rücktransportes
des Magnetbandes 54 wegen der Neigung der Bandführung 57 in der Richtung A
ausgerichtet. Damit wird die gleiche Transporthöhe des Magnetbandes 54 (in der Nähe der
Capstan-Welle 64 aufgenommen) während des Vorwärtstransportes im Wesentlichen während
des Rücktransportes des Magnetbandes 54 beibehalten, und zwar trotz der möglichen
Änderung in der Verarbeitungsgenauigkeit der Komponententeile der Bandantriebs-Sektion.
Damit wird verhindert, dass es zu Fluktuationen der Bewegungshöhe des Magnetbandes 54
(längs der vertikalen Richtung) in Abhängigkeit von der Umschaltung der
Transportrichtung des Magnetbandes 54 durch die Capstan-Welle 64 kommt, wodurch wiederum
verhindert wird, dass die Bandoberfläche Druckkratzer bzw. -schrammen erhält.
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Obwohl die oben beschriebene Konfiguration das Problem läsen kann, dass dem
Umschalten der Bewegungsrichtung des Magnetbandes 54 durch die Capstan-Welle 64
zugeordnet wird, lässt sie immer noch das folgende Problem zu.
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Es wird angenommen, dass das Magnetband 54 momentan auf der Aufwickelspule 53 in
der Kassette 51 aufgewickelt werden soll, um zu dem untersten Ende der Aufwickelspule
53 verschoben zu werden, wie in Fig. 8 dargestellt ist, und in diesem Zustand in das Gerät
eingelegt wird, und dass die Capstan-Welle 64 das Magnetband 54 in der umgekehrten
Richtung transportiert, während das Magnetband 54 mit der Andruckrolle 66 eingeklemmt
bzw. eingespannt wird. Dann wird das Magnetband 54 seine Bewegung in einer Richtung
beginnen, die senkrecht zu der Längsrichtung der Capstan-Welle 64 ist, wie in Fig. 9
dargestellt wird. Dies kann den unteren Rand des Magnetbandes 54 insbesondere dann
beschädigen, wenn das Magnetband 54 dünn ist, weil ein solches. Magnetband 54 nicht
ausreichend steif sein kann (gegen die Begrenzungskraft, die durch den unteren Flansch 74 an
den unteren Rand des Magnetbandes 54 angelegt wird), um das Magnetband 54 erneut
zwischen dem oberen und dem unteren Flansch 75 und 74 auszurichten, ohne in der Nähe
des unteren Flansches 54 nachzugeben oder sich zu verbiegen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung schafft ein Bandantriebssystem mit einem Bandantriebsgerät
und einer Bandkassette, die ein Magnetband und eine Aufwickelspule für das Aufwickeln
des Magnetbandes enthält, wobei die Aufwickelspule einen ersten Flansch und einen
zweiten Flansch in einem vorher bestimmten Abstand für die Begrenzung der Bewegung
des Magnetbandes längs der Richtung der Breite des Magnetbandes hat, wobei das
Bandantriebsgerät eine Ton- bzw. Capstan-Welle zum Antrieb des Magnetbandes und eine
Bandführung aufweist, die in einer sich von der Capstan-Welle zu der Aufwickelspule
erstreckenden Bandbewegungsbahn angeordnet ist, wobei die Bandführung einen ersten
Flansch und einen zweiten Flansch zur Begrenzung der Bewegungshöhe des
Magnetbandes enthält, wobei der Abstand zwischen dem ersten Flansch und dem zweiten Flansch der
Bandführung größer ist als der minimale Abstand zwischen dem ersten Flansch und dem
zweiten Flansch der Aufwickelspule.
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Nach einer Ausführungsform der Erfindung erstrecken sich sowohl eine Tangente des
ersten Flansches der Aufwickelspule längs ihrer longitudinalen Richtung als auch eine
Tangente des zweiten Flansches der Aufwickelspule längs ihrer longitudinalen Richtung
zwischen dem ersten und dem zweiten Flansch der Bandführung.
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Nach einer weiteren Ausführungsform enthält das Bandantriebsgerät weiterhin ein erstes
Einstellelement zur Einstellung des Abstandes zwischen dem ersten und dem zweiten
Flansch der Bandführung.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist das Bandantriebsgerät weiterhin ein zweites
Einstellelement zur Neigung der Capstan-Welle entweder in der Richtung, in der sich das
Magnetband bewegt, oder in der umgekehrten Richtung auf.
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Damit macht die hier beschriebene Erfindung den Vorteil möglich, ein höchst
zuverlässiges Bandantriebsgerät zur Verfügung zu stellen, das sogar bei Verwendung eines dünnen
Magnetbandes verhindert, dass es während seiner Bewegung bzw. seines Transportes
beschädigt werden kann.
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Diese und andere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann auf diesem
Gebiet beim Lesen und Verstehen der folgenden, detaillierten Beschreibung unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren ersichtlich.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist eine Draufsicht, die ein Bandantriebsgerät gemäß einem Beispiel der
vorliegenden Erfindung darstellt.
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Fig. 2 ist eine Seitenansicht, die ein Bandantriebsgerät gemäß einem Beispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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Fig. 3 ist eine Ansicht, die die Höheneinstellung bei einem Bandantriebsgerät
gemäß einem Beispiel der vorliegenden Erfindung beschreibt.
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Fig. 4 ist eine Ansicht, die die Bandbewegung in einem Bandantriebsgerät gemäß
einem Beispiel der vorliegenden Erfindung beschreibt.
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Fig. 5 ist eine Ansicht, die die Bandbewegung in einem Bandantriebsgerät gemäß
einem Beispiel der vorliegenden Erfindung beschreibt,
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Fig. 6 ist eine Draufsicht, die ein herkömmliches Bandantriebsgerät darstellt.
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Fig. 7 ist eine Seitenansicht, die ein herkömmliches Bandantriebsgerät zeigt.
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Fig. 8 ist eine weitere Seitenansicht, die ein herkömmliches Bandantriebsgerät
darstellt.
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Fig. 9 ist eine Ansicht, die die Höheneinstellung bei einem Bandantriebsgerät
gemäß einem Beispiel der vorliegenden Erfindung beschreibt.
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Fig. 10 ist eine Seitenansicht, die ein Bandantriebsgerät darstellt.
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Fig. 11 ist eine Ansicht, die eine exemplarische Aufwickelspüle eines
Magnetbandes zeigt.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im Folgenden wird ein Bandantriebsgerät gemäß einem Beispiel der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben werden.
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Fig. 1 ist eine Draufsicht, die ein magnetisches Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät
darstellt, in das ein Bandantriebsgerät nach der vorliegenden Erfindung eingebaut ist. Fig. 1
zeigt einen Zustand, wenn ein Band korrekt in das Gerät eingelegt worden ist. Eine in
Fig. 1 gezeigte Kassette 1 enthält eine Zuführspule 2, eine Aufwickelspule 3 und ein
Magnetband 4. Das Magnetband 4 erstreckt sich zwischen der Zuführspule 2 und der
Aufwickelspule 3 und ist um die Zuführspule 2 und die Aufwickelspule 3 gewickelt, die in
dem Gehäuse der Kassette 1 angeordnet sind.
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Magnetköpfe (nicht darstellt) für die Aufzeichnung und Wiedergabe von Daten auf das
bzw. von dem Magnetband 4 sind auf einer Führungstrommel S vorgesehen. Weil
die Gefahr
besteht, dass die oberen und unteren Ränder des Magnetbandes 4 während des
Einlegens der Kassette und ähnlicher Vorgänge eine schwankende bzw. Wobbel-Bewegung
durchführen können, sind Verlängerungsführungen 6 und 7 vorgesehen, welche die oberen
und unteren Ränder des Magnetbandes 4 mittels Flanschen begrenzen, die an oberen und
unteren Enden der Verlängerungsführungen 6 und 7 vorgesehen sind.
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Die Bezugszeichen 8 und 9 bezeichnen drehbare Wellen bzw. Stifte, die Bezugszeichen 10
und 11 bezeichnen feste Stifte, 12 bezeichnet einen Spannungsstift; und 13 bezeichnet
einen Spannungsarm. Der Spannungsstift 12, der an dem Spannungsarm 13 angeordnet ist,
enthält eine Spannungserzeugungs-Sektion (nicht dargestellt), um eine vorherbestimmte
Spannung auf das Magnetband 4 auszuüben.
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Eine Capstan-Motor-Sektion 15 dreht eine Capstan-Welle 14. Das Magnetband 4 ist
sandwichartig zwischen der Capstan-Welle 14 und einer Andruckrolle 16 angeordnet.
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Das Bandantriebsgerät nach der vorliegenden Erfindung enthält wenigstens die Capstan-
Welle 14 für den Transport des Magnetbandes und die Bandführung
(Verlängerungsführung) 7, die an einer spezifischen Stelle längs einer Bandbahn vorgesehen ist, die sich von
der Capstan-Welle zu der Aufwickelspule 3 erstreckt; die Bandführung enthält einen
oberen Flansch 25 und einen unteren Flansch 24, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Der obere
Flansch 25 und der untere Flansch 24 dienen dazu, die Höhe des ablaufenden bzw.
transportierten Magnetbandes 4 zu begrenzen.
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Fig. 2 ist eine Seitenansicht, die einen Teil des magnetischen Aufzeichnungs-
/Wiedergabegerätes nach Fig. 1 darstellt, nämlich des Teils, das sich von der Capstan-
Welle 14 zu der Aufwickelspule 3 erstreckt.
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In Fig. 2 sind die Komponenten, die ebenfalls in Fig. 1 erscheinen, durch die gleichen
Bezugszeichen wie sie dort verwendet wurden, bezeichnet. Die Capstan-Welle 14 und die
Capstan-Motor-Sektion 15 sind über eine Gewindewelle 32 (die in das Chassis 31
eingedrückt ist), eine Mutter 33, eine Rückschnellfeder 35, eine Gewindewelle 34 (die in das
Chassis 31 eingedrückt ist), eine Mutter 36 und ähnliche Komponenten auf einem Chassis
31 montiert.
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Die Gewindewelle 34 ist in das Chassis 31 eingedrückt; die Rückschnellfeder 35 ist auf der
Gewindewelle 34 befestigt; die Capstan-Motor-Sektion 15 ist auf der Welle 34 befestigt;
dann wird die Mutter 36 auf die Welle 34 geschraubt.
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Durch Drehung der Mutter 36, die ein optionales Element der vorliegenden Erfindung ist,
kann die Capstan-Welle 14 längs der Bewegungsrichtung des Magnetbandes 4
(entsprechend der X-Richtung in Fig. 2) geneigt werden, wie später beschrieben wird. Der
Winkel der Capstan-Welle 14 wird nach einer bevorzugten Ausführungsform im Wesentlichen
orthogonal in Bezug auf eine Bezugsoberfläche des Chassis 31 durch Drehen der Mutter
36 gemacht Besonders bevorzugt wird der Winkel der Capstan-Welle 14 im Wesentlichen
orthogonal (d. h. in einem rechten Winkel) in Bezug auf eine Bezugsoberfläche 100
gemacht, die sich zwischen der Aufwickelspule 3 und einem Spulen-Drehteller 42 befindet,
indem die Mutter 36 gedreht wird.
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Eine Spulenwelle 41 ist in das Chassis bzw. die Grundplatte 31 gedrückt. Der Spulen-
Drehteller 42 dreht sich um die Spulenwelle 41. Der Spulen-Drehteller 42 kann mit der
Aufwickelspule 3 in Eingriff kommen, um sich zusammen mit der Aufwickelspule 3 zu
drehen.
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Die Bandführung 7 ist an dem Chassis 31 über einen Verlängerungsarm 21 befestigt. Im
Detail ist die Bandführung 7 an dem Verlängerungsarm 21 über eine Gewindewelle 22 (die
auf dem Verlängerungsarm 21 verstemmt (caulked) ist) und eine Spannfeder 23 befestigt.
Die Spannfeder 23, der unter Flansch 24, die Banführung 7 und der obere Flansch 25 sind
in dieser Reihenfolge auf der Welle 22 befestigt. Anschließend wird eine Mutter 26 auf die
Welle 22 geschraubt. Durch Drehung der Mutter 26, um die vertikale Lage der Mutter 26
einzustellen bzw. zu justieren, können der obere und der untere Flansch 25 und 24 und die
Bandführung 7 vertikal (oder längs der Y-Richtung in Fig. 2) bewegt werden. Damit
können die jeweiligen Lagen des oberen und des unteren Flansches 25 und 24 und der
Bandführung 7 längs der Y-Richtung mittels der Mutter 26 justiert werden.
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In Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen L&sub1; den Abstand zwischen dem oberen und dem
unteren Flansch der Aufwickelspule 3. L&sub2; bezeichnet den Abstand einer Fläche des
unteren Flansches 24, die im Kontakt mit dem Magnetband 4 ist, und einer Fläche des oberen
Flansches 25, die mit dem Magnetband 4 in Kontakt ist. Die Werte für L&sub1; und L&sub2; werden
vorgeschrieben, um die Beziehung L&sub1; < L&sub2; zu erfüllen. Weiterhin bezeichnet H den
Abstand zwischen einer Ebene 100, auf der der Spulen-Drehteller 42 mit der Aufwickelspule
3 in Kontakt ist, und einer Fläche 101 des unteren Flansches 24, die mit dem Magnetband
4 in Kontakt ist. Der Wert für H wird so vorgeschrieben, dass die folgenden beiden
Bedingungen erfüllt sind: (i) die Höhe (genommen längs der Y-Richtung) einer Fläche 102 des
oberen Flansches 25, die mit dem Magnetband 4 in Kontakt ist, ist größer als die Höhe
(genommen längs der Y-Richtung) einer Fläche 103 des oberen Flansches der
Aufwickelspule 3, die mit dem Magnetband 4 in Kontakt ist; und (ii) die Höhe (genommen längs der
Y-Richtung) der das Band berührenden Fläche 101 des unteren Flansches 24 ist kleiner als
die Höhe (genommen längs der Y-Richtung) einer Fläche 104 des unteren Flansches der
Aufwickelspule 3, die mit dem Magnetband 4 in Kontakt ist. Der Abstand H zwischen der
Fläche 100 (auf der der Spulen-Drehteller 42 mit der Aufwickelspule 3 in Kontakt ist) und
der das Band berührenden Fläche 101 des unteren Flansches kann durch Drehen der Mutter
26 justiert werden.
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Im folgenden wird der Funktionsablauf des Bandantriebsgerätes gemäß der vorliegenden
Erfindung mit der oben erläuterten Konfiguration unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und
2 beschrieben werden.
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Wenn das Magnetband 4 in das Gerät eingelegt wird, dienen die Verlängerungsstifte 6, 7,
8, 9 10 und 11 dazu, das Magnetband 4 von der Aufwickelspule 2, die in der Kassette 1
aufgenommen wird, abzuziehen, wodurch das Magnetband 4 wendelförmig um die
Führungstrommel 5 gewickelt wird, wie man in Fig. 1 erkennt. Anschließend wird das
Magnetband 4 sandwichartig zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16
angeordnet. Die Capstan-Welle 14 dreht sich, so dass sich das Magnetband 4 mit einer
Geschwindigkeit bewegt, die der Rotationsgeschwindigkeit der Capstan-Welle 14 entspricht.
Als Konsequenz hiervon kann das Magnetband 4 mit einer konstanten oder sich ändernden
Geschwindigkeit entsprechend der Rotationsgeschwindigkeit der Capstan-Welle 14 laufen.
Die Aufwickelspule 3 in der Kassette 1 wickelt das Magnetband 4 allmählich auf, wenn es
den Spalt zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16 verlassen hat.
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Obwohl die Capstan-Welle 14, die Andruckrolle 16 und die Aufwickelspule 3 so
dargestellt sind, dass sie sich allgemein auf der rechten Seiten von Fig. 1 befinden, während die
Zuführspule 2 so gezeigt ist, dass sie sich allgemein auf der linken Seite befindet, umfasst
die vorliegende Erfindung auch eine Konfiguration, bei der diese Komponenten
entgegengesetzte Lagen einnehmen.
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Wie oben beschrieben wurde, ist die das Band berührende Fläche 102 des oberen
Flansches 25 höher (längs der Y-Richtung) angeordnet als die das Band berührende Fläche 103
des oberen Flansches der Aufwickelspule 3, und die das Band berührende Fläche 101 des
unteren Flansches 24 ist niedriger (längs der Y-Richtung) angeordnet als die das Band
berührende Fläche 104 des unteren Flansches der Aufwickelspule 3. Deshalb wird sogar in
dem Fall, dass das Magnetband 4 um die Aufwickelspule 3 so gewickelt wird, dass das
Magnetband 4 zu dem untersten Ende der Aufwickelspule 3 hin verschoben wird, wie in
Fig. 8 dargestellt ist, das Magnetband 4 nicht den unteren Flansch 24 berühren, wenn die
Capstan-Welle 14 der Bewegung des Magnetbandes 4 von der Vorwärtsrichtung auf die
Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umschaltet. Sogar wenn das Magnetband 4 zu dem am
weitesten oben liegenden Ende auf der Aufwickelspule 3 verschoben wird, kommt das
Magnetband 4 in ähnlicher Weise nicht in Kontakt mit dem oberen Flansch 25, wenn die
Capstan-Welle 14 den Transport des Magnetbandes 4 von der Vorwärtsrichtung auf die
Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umschaltet.
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Selbst wenn es etwas Kontakt zwischen dem Magnetband 4 und dem Flansch 24 oder 25
aufgrund von Schwankungen in der Verarbeitungsgenauigkeit der Komponenten des
Gerätes geben sollte, ist die Kontaktkraft zwischen dem Magnetband 4 und dem Flansch 24
oder 25 sehr klein. In jedem Fall wird effektiv verhindert, dass das Magnetband 4 durch
den Kontakt mit dem Flansch 24 oder 25 auf die Weise, wie sie in Fig. 8 beschrieben
wird, beschädigt wird. Die vorliegende Erfindung ist auch für den Fall effektiv, dass das
Magnetband 4 relativ dünn ist.
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Die Höhe des unteren Flansches 24 (längs der Y-Richtung) wird bevorzugt relativ zu der
Ebene 100 (auf der der Spulen-Drehteller 42 in Kontakt mit der Aufwickelspule 3 kommt)
als Bezugsebene aus den folgenden Gründen justiert:
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Im Allgemeinen werden die Komponenten eines Bandantriebsgerätes relativ zu dem
Chassis des Gerätes, das als Bezugsebene verwendet wird, positioniert. Die Positionierung auf
Basis des Chassis neigt jedoch dazu, zu einem größeren Wert von ((A) Abstand zwischen
den Flanschen 25 und 24) - ((B) Breite des Magnetbandes 4) aufgrund von Schwankungen
in der Verarbeitungsgenauigkeit des Spulen-Drehtellers 42 zu führen, und zwar im
Vergleich mit der bevorzugten Positionierung auf der Basis der Ebene 100.
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Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht, die die Umgebung der Aufwickelspule 3 und des
Verlängerungsstiftes 7 zeigt, die in Fig. 2 dargestellt sind.
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In Fig. 3 stellt A den Abstand zwischen der Ebene 100 (auf der der Spulen-Drehteller 42
die Aufwickelspule 3 berührt) und dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3 dar,
während a eine mögliche Veränderung dieses Abstandes andeutet. B stelle die Höhe (den
Abstand) zwischen einer Bezugsfläche des Chassis 31 und der Ebene 100 dar, während b ihre
mögliche Änderung andeutet. C stellt den Abstand zwischen dem oberen und dem unteren
Flansch der Aufwickelspule 3 dar, während c ihre mögliche Veränderung angibt. L&sub2; stellt
den Abstand zwischen den Flanschen 24 und 25 dar, während l&sub2; eine mögliche
Veränderung angibt. h stellt eine mögliche Veränderung in der justierten Lage des unteren
Flansches 24, wie durch die Mutter 26 justiert, dar. δ' stellt den Unterschied in der Höhe (längs
der Y-Richtung) zwischen dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3 und dem unteren
Flansch 24 dar δ stellt den Unterschied in der Höhe (längs der Y-Richtung) zwischen dem
oberen Flansch der Aufwickelspule 3 und dem oberen Flansch 25 dar. Es wird darauf
hingewiesen, dass d und δ jeweils einen Bandrand darstellen, d. h., die minimale Dimension,
um zu verhindern, dass das Magnetband durch Reibung an den Flanschen 25 oder 24
beschädigt wird. Die Werte für δ und δ' ändern sich in Abhängigkeit von der Dicke des
Magnetbandes, dem Neigungswinkel der Capstan-Welle 14 längs der Bewegungsrichtung des
Magnetbandes 4 (entsprechend der X-Richtung in Fig. 3) und ähnlicher Einflüsse.
Beispielsweise
erfordert eine kleinere Dicke des Magnetbandes 4 größere Werte für δ und δ',
um zu verhindern, dass das Magnetband 4 in Kontakt mit dem Flansch 25 oder 24 kommt.
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Die Dimension L&sub2; (einschließlich ihrer möglichen Änderung 12) führt zu den folgenden
Werten, in Abhängigkeit davon, ob die Höhe des unteren Flansches 24 relativ zu dem
Chassis 23 oder relativ zu der Ebene 100 eingestellt wird:
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Auf der Basis des Chassis 31:
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L2 = C + 2a + 2b + c + δ + δ' + 2h
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Auf der Basis der Ebene 100:
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L&sub2; = C + 2a + c + δ + δ' + 2h
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Wie man aus den obigen Gleichungen erkennen kann, enthält die Dimension L&sub2; nicht den
Änderungsbetrag 2b in dem Fall, dass der untere Flansch 24 relativ zu der Ebene 100
positioniert wird, auf der der Spulen-Drehteller 42 die Aufwickelspule 3 berührt. Dies macht es
nicht erforderlich, den Abstand L&sub2; zwischen den Flanschen 24 und 25 auf einen zu großen
Wert einzustellen.
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Damit können die Schwankungen des Magnetbandes 4 (längs der Y-Richtung) minimiert
werden, die auf der Seite der Aufwickelspule 3 des Gerätes auftreten, wenn das
Magnetband 4 aus der Kassette 1 herausgezogen wird.
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Wie oben beschrieben wurde, ist das Magnetband 4 ausreichend exakt in der Nähe der
Capstan-Welle 14 längs der Breitenrichtung (d. h. der Y-Richtung) des Magnetbandes 4
positioniert, wenn die Kassette 1 vollständig in das Gerät eingesetzt worden ist, ohne dass
eine ungebührlich hohe Verarbeitungsgenauigkeit der Komponenten des
Bandantriebsgerätes erforderlich ist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung kann also ausgeschlossen werden, dass aufgrund des
Abwickelns des Bandes das Magnetband 4 Druckkratzer bzw. -schrammen auf seiner
Oberfläche enthält, die sonst auftreten würden, wenn das Magnetband 4 seine Bewegung
beginnt, während es zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16 eingeklemmt
ist, die gegen die Pinch-Capstan-Welle 14 gedrückt wird.
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Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung kann das Bandantriebsgerät eine Sektion zur
Einstellung des Neigungswinkels der Capstan-Welle 14 längs der Richtung der
Bandbewegung enthalten, beispielsweise die Mutter 36, weil die Capstan-Welle 14 sich in Bezug auf
die Normallinie bzw. -senkrechte der Bezugsfläche des Chassis 13 aufgrund von
Schwankungen in der Verarbeiturigsgenaugkeit der verschiedenen Komponenten neigen kann.
Eine solche Sektion (im folgenden auch als "Justierglied" bzw. "Einstellelement"
bezeichnet), kann die Schwankung in der Höhe des Magnetbandes während seiner Bewegung (im
folgenden auch als die "Bewegungshöhe" bezeichnet) in der Nähe der Capstan-Welle 14
minimieren, die insbesondere dann auftritt, wenn die Bewegungsrichtung des
Magnetbandes von der Vorwärtsrichtung auf die Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umgeschaltet
wird. Die Funktion des Einstellelementes wird nun im folgenden unter Bezugnahme auf
die Fig. 4 und 5 beschrieben werden.
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Die Fig. 4 und 5 zeigen die Art und Weise, in der sich das Magnetband 4 in dem Fall
bewegt, dass die Capstan-Welle 14 um einen Winkel (Neigungswinkel) αº in Bezug auf
die Senkrechte des Chassis 31 längs der Richtung der Bandbewegung geneigt wird. Im
Detail zeigt Fig. 4 die Bandbewegung in der Vorwärtsrichtung, während Fig. 5 die
Bandbewegung in der Rückwärtsrichtung darstellt. Der Pfeil P in Fig. 4 gibt die
Bewegung des Magnetbandes 4 an, das in Vorwärtsrichtung transportiert wird, während der Pfeil
R in Fig. 5 die Bewegung des Magnetbandes 4 darstellt, das in der umgekehrten Richtung
transportiert wird.
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Während das Magnetband zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16
eingeklemmt wird, bewegt sich das Magnetband 4 entsprechend der Drehung der Capstan-Welle
14. Mit anderen Worten liegt die Capstan-Welle 14 in einem Winkel von näherungsweise
90º in Bezug auf die Längsrichtung des Magnetbandes (entsprechend der X-Richtung in
der Figur).
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Schreibt man nun vor, dass der Abstand zwischen den Flanschen 25 und 24 der
Bandführung 7 größer als der Abstand zwischen den Flanschen der Aufwickelspule 3 sein soll, wie
in Fig. 5 dargestellt ist, etc., so hat dies zur Folge, dass sich die Differenz T zwischen den
Bewegungshöhen des Magnetbandes 4 während der Vorwärtsbewegung und der
Rückwärtsbewegung (aufgenommen in der Nähe der Capstan-Welle 14) erhöht, wenn die
Capstan-Welle 14 eine gewisse Neigung hat, wodurch möglicher Weise das Magnetband 4
beschädigt wird. Das gleiche Problem kann in dem Fall auftreten, dass die Capstan-Welle
14 in der entgegengesetzten Richtung geneigt wird. Die Bewegungshöhe des
Magnetbandes 4 in der Nähe der Capstan-Welle 14 variiert beispielsweise zwischen den Werten U
und U', die in Fig. 10 gezeigt sind, insbesondere in dem Zeitpunkt, wenn die Capstan-
Welle 14 die Bewegung des Magnetbandes 4 von der Vorwärtsrichtung auf die
Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umschaltet.
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Die gestrichelten Linien in den Fig. 4 und 5 stellen die Trajektorien bzw. Bahnkurven
des Magnetbandes 4 in dem Fall dar, dass α = 0º ist. Wie man von den gestrichelten
Linien ableiten kann, ist die Differenz T zwischen den Bewegungshöhen des Magnetbandes 4
während der Vorwärtsbewegung und der Rückwärtsbewegung im wesentlichen Null, wenn
α = 0º ist, wodurch angedeutet wird, dass das Magnetband 4 durch den Kontakt mit den
Flanschen keinen Schaden nehmen kann.
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Der Neigungswinkel der Capstan-Welle 14 längs der Richtung der Bandbewegung kann so
eingestellt werden, dass er im wesentlichen 0º ist, indem ein Einstellelement (z. B. die
Mutter 36) benutzt wird. Durch die Optimierung des Neigungswinkels der Capstan-Welle
14 längs der Richtung der Bandbewegung auf dieser Seite wird es möglich, die Differenz T
zwischen den Bewegungshöhen des Magnetbandes 4 während der Vorwärtsbewegung und
der Rückwärtsbewegung (genommen in der Nähe der Capstan-Welle 14) zu minimieren,
die insbesondere dann auftreten, wenn die Capstan-Welle 14 die Bewegung des
Magnetbandes von der Vorwärtsrichtung auf die Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umschaltet.
Damit wird verhindert, dass sich das Magnetband 4 in der Nähe der Capstan-Welle 14 abwickelt,
wenn die Capstan-Welle 14 die Bewegung des Magnetbandes 4 von der
Vorwärtsrichtung auf die Rückwärtsrichtung oder umgekehrt umschaltet. Als Ergebnis hiervon
wird verhindert, dass die Oberfläche des Bandes Druckschrammen oder -kratzer
empfangen kann, so dass ein höchst zuverlässiges Bandantriebsgerät zur Verfügung gestellt wird.
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Obwohl der Neigungswinkel der Capstan-Welle 14 in Bezug auf das Chassis 31 bei dem
obigen Beispiel justiert wird, wird der Neigungswinkel der Capstan-Welle 14 nach einer
bevorzugten Ausführungsform in Bezug auf die Ebene 100 justiert, auf der der Spulen-
Drehteller 42 die Aufwickelspule 3 berührt.
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Wie es hier verwendet ist, wird die "Bewegungshöhe" des Magnetbandes 14 als die Höhe
entweder der oberen Kante oder der untere Kante des Magnetbandes 4 definiert. In Fig.
10 definieren beispielsweise die Abstände U und U' von der Bezugsebene zu dem unteren
Rand des Magnetbandes 4 die Bewegungshöhen des Magnetbandes 4. In Fig. 10 definiert
der Term U - U' die Differenz T zwischen den Bewegungshöhen des Magnetbandes 4
während der Vorwärtsbewegung und der Rückwärtsbewegung.
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Wie es hier verwendet ist, bezieht sich der "Abstand zwischen dem oberen Flansch und
dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3" auf den kürzesten Abstand H&sub1;, abgenommen
zwischen dem oberen Flansch und dem unteren Flansch der Aufwickelspule 3, wie in Fig.
11 dargestellt ist. In dem Fall, dass eine die Aufwickelspule 3 enthaltende Kassette in das
Bandantriebsgerät nach der vorliegenden Erfindung installiert wird, wobei die Flansche der
Aufwickelspule 3 konisch bzw. spitz zulaufen, wie dargestellt, so muss der Abstand
zwischen dem oberen und dem unteren Flansch 25 und 24 der Bandführung 7 größer als der
"Abstand (H&sub1;) zwischen dem oberen Flansch und dem unteren Flansch der Aufwickelspule
3" sein, kann aber beispielsweise kürzer als der längste bzw. größte Abstand H&sub2; zwischen
den Flanschen der Aufwickelspule 3 gemäß der vorliegenden Erfindung sein.
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Obwohl oben aus zweckmäßiger Weise erläutert wurde, dass die Ebene 100 (auf der der
Spulen-Drehtelle 42 mit der Aufwickelspule 3 in Kontakt kommt) bevorzugter als
Positions-Bezugsfläche verwendet wird als das Chassis 31, kann jede Ebene, die der
Aufwickelspule 3 zugeordnet ist, in ähnlicher Weise bevorzugt als Positions-Bezug eingesetzt werden,
beispielsweise die Ebene, auf der sich der obere Flansch der Aufwickelspule 3
erstreckt.
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Obwohl bei dem obigen Beispiel der untere Flansch 24 als Bezugsebene für die
Positionierung verwendet wird, kann der gleiche Effekt auch erhalten werden, indem der obere
Flansch 25 als Bezug verwendet wird.
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Was das Bandantriebssystem angeht, so ist die vorliegende Erfindung nicht auf das
spezielle, in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Bandantriebssystem beschränkt. Der gleiche Effekt
kann auch erhalten werden, indem eine Vielzahl von Stiften bzw. Achsen bzw. Wellen
zwischen der Capstan-Welle 14 und der Aufwickelspule 3 vorgesehen wird.
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Es ist nicht erforderlich, dass die Verlängerungsführung (Bandführung) 7 an der
spezifischen Stelle zwischen der Capstan-Welle 14 und der Aufwickelspule 3 angeordnet wird,
wie in Fig. 1 dargestellt ist. Beispielsweise kann, wie in Fig. 9 gezeigt ist, eine Bandführung 7' an jeder geeigneten Stelle in der Bandbahn von der Capstan-Welle 14 zu der
Aufwickelspule 3 angeordnet werden.
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Obwohl das Magnetband 4 transportiert wird, währendes gemäß dem obigen Beispiel
zwischen der Capstan-Welle 14 und der Andruckrolle 16 eingeklemmt bzw. eingespannt wird,
ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt. Es ist beispielsweise auch möglich,
das Magnetband 4 zu transportieren, indem nur die Capstan-Welle 14 verwendet wird, in
diesem Fall sollte das Magnetband 4 über einen größeren Winkel als bei dem oben
beschriebenen Beispiel um die Capstan-Welle 14 gewickelt werden.
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Bei dem obigen Beispiel wird das Magnetband 4 zwischen der Capstan-Welle 14 und der
Andruckrolle 16 nicht nur in der Vorwärtsrichtung, sondern auch in der Rückwärtsrichtung
eingeklemmt bzw. zusammengedrückt. Die vorliegende Erfindung liefert jedoch den
gleichen Effekt in dem Fall, dass die Andruckrolle 16 bei der Bewegung in der
Rückwärtsrichtung nicht gegen das Magnetband 4 gedrückt wird.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung berührt also das Magnetband die Flansche kaum.
Deshalb wird ein höchst zuverlässiges Bandantriebsgerät zur Verfügung gestellt, das
verhindert, dass selbst ein dünnes Magnetband während seiner Bewegung beschädigt wird.
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Darüberhinaus ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, die Differenz in den
Bewegungshöhen des Magnetbandes während der Vorwärtsbewegung und der
Rückwärtsbewegung in der Nähe der Capstan-Welle zu minimieren, wodurch das Auftreten und die
Größe des Abwickelns bzw. Abspulens des Bandes für den Fall minimiert wird, dass die
Capstan-Welle von der Vorwärtsbewegung auf die Rückwärtsbewegung oder umgekehrt
umschaltet. Als Ergebnis hiervon wird effektiv verhindert, dass aufgrund dieses Abspulens
die Oberfläche des Bandes Druckschrammen oder - kratzer erhält, wodurch ein höchst
zuverlässiges Bandantriebsgerät zur Verfügung gestellt wird:
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Verschiedene andere Modifikationen werden dem Fachmann auf diesem Gebiet ersichtlich
und können von ihm leicht vorgenommen werden, ohne vom Umfang abzuweichen, wie er
durch die Ansprüche definiert wird.