[go: up one dir, main page]

DE69613822T3 - Verfahren zur vakuumaufkohlung, verwendung einer vorrichtung zur vakuumaufkohlung und aufgekohlte stahlerzeugnisse - Google Patents

Verfahren zur vakuumaufkohlung, verwendung einer vorrichtung zur vakuumaufkohlung und aufgekohlte stahlerzeugnisse Download PDF

Info

Publication number
DE69613822T3
DE69613822T3 DE69613822T DE69613822T DE69613822T3 DE 69613822 T3 DE69613822 T3 DE 69613822T3 DE 69613822 T DE69613822 T DE 69613822T DE 69613822 T DE69613822 T DE 69613822T DE 69613822 T3 DE69613822 T3 DE 69613822T3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carburizing
gas
vacuum
heating chamber
depth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69613822T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69613822T2 (de
DE69613822D1 (de
Inventor
Ken Nagoya-shi KUBOTA
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IHI Machinery and Furnace Co Ltd
Original Assignee
JH Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=13477982&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69613822(T3) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by JH Corp filed Critical JH Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE69613822D1 publication Critical patent/DE69613822D1/de
Publication of DE69613822T2 publication Critical patent/DE69613822T2/de
Publication of DE69613822T3 publication Critical patent/DE69613822T3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C8/00Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C8/06Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using gases
    • C23C8/08Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using gases only one element being applied
    • C23C8/20Carburising
    • C23C8/22Carburising of ferrous surfaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Phase Diffusion Into Metallic Material Surfaces (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Vakuumaufkohlungsverfahren.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Die aufkohlende Behandlung, die am weitesten verbreitet als ein Verfahren zur Oberflächenverbesserung von Eisen und Stahl verwendet wird, ist allgemein eine Gasaufkohlung in einer gasförmigen Atmosphäre; jedoch weist eine Gasaufkohlung die Probleme einer Ausbildung einer abnormalen Oberflächenschicht auf, weist eine unzureichende Ofenstruktur für eine Hochtemperaturaufkohlung auf, erzeugt Ruß und weist zahlreiche Aufkohlungsbedingungen auf, die schwierig zu steuern bzw. zu regeln sind usw., und Vakuumaufkohlungsverfahren, die einen Vakuumaufkohlungsofen verwenden, wurden geoffenbart, um diese Probleme zu lösen.
  • In Verfahren zum Aufkohlen im Vakuum gemäß dem Stand der Technik wird ein gasförmiger, gesättigter, aliphatischer Kohlenwasserstoff als das Aufkohlungsgas verwendet. Somit wurden Methantypgase, wie Methangas (CH4), Propangas (C3H8) und Butangas (C4H10), als gasförmige, gesättigte, aliphatische Kohlenwasserstoffe angewandt; diese Aufkohlungsgase werden direkt in die Heizkammer eines Vakuumaufkohlungsofens zugeführt, in welchem Werkstücke, enthaltend Stahlmaterial, auf etwa 900-1000°C erhitzt werden, und es wird in der Heizkammer thermolysiert und der in diesem Verfahren gebildete, aktivierte Kohlenstoff dringt in die Oberfläche des Stahlmaterials ein, um eine Aufkohlung und Dispersion von der Oberfläche desselben zu bewirken.
  • Um das Aufkohlungsgas zur Gänze auf die Oberfläche des Werkstücks in diesem Fall zu bringen, ist es notwendig, daß das Aufkohlungsgas die Gesamtoberfläche der Werkstücke durchtritt, und daher wird die Heizkammer, die die Werkstücke hält, auf einem Vakuum gehalten und der Druck des Ofens wird durch Rühren des Aufkohlungsgases in diesem, wenn es zugeführt wird, oder durch pulsierendes Zusetzen variiert.
  • In diesem Zusammenhang ist die Vorstellung in dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dem Stand der Technik jene, daß ein Kohlenwasserstoff allgemein als das Aufkohlungsgas zugeführt werden sollte, um eine starke Aufkohlung zu ergeben, und als die Kohlenwasserstoffe werden gasförmige, gesättigte, aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie die Gase des Methantyps, wie sie oben beschrieben sind, angewandt.
  • Der Grund ist, daß unter Fachleuten angenommen wird, daß die Gase des Methantyps in dem Temperaturbereich bis etwa 1100°C, bei welchem Stahlmaterialien aufgekohlt werden, stabil sind und eine Aufkohlungskraft umso stärker wird, je mehr das Molekulargewicht ansteigt, obwohl die Stabilität sinkt und Ruß produziert wird, wohingegen angenommen wird, daß ungesättigte, gasförmige, aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Acetylengase (z.B. offenbart DATABASE WPI Sektion Ch, Woche 8010 Derwent Publications Ltd., London, GB; Klasse M13, AN 80-17823C XP 002073053 & SU-A-668 978 die Verwendung von Acetylengas bei einem Druck von mehr als 1,01325 kPa) instabiler als die Gase des Methantyps sind und eine Thermolyse besser fortschreitet als eine Aufkohlung, so daß sie, wenn sie als Aufkohlungsgase verwendet werden, nur Ruß produzieren und überhaupt nicht als Aufkohlungsgase geeignet sind (siehe Kawakami & Gosha "Kinzoku hyomen koka shori gijutsu" ["Metal surface hardening treatments"] Miki Shoten (25. Oktober 1971) S. 139).
  • Folglich werden in der Praxis nur gasförmige, gesättigte, aliphatische Kohlenwasserstoff-Methantypgase, wie Methangas (CH4), Propangas (C3H8) und Butangas (C4H10), als Aufkohlungsgase verwendet und gasförmige, ungesättigte Kohlenwasserstoff-Acetylentypgase wurden ignoriert.
  • Obwohl das konventionelle Vakuumaufkohlungsverfahren die Qualitätsprobleme mit bzw. bei einer Gasaufkohlung gelöst hat, weist es jedoch immer noch die unten aufgelisteten Probleme auf.
  • Diese umfassen die Folgenden:
    • 1. Eine Menge Ruß wird produziert, was die Durchführung einer Wartung kompliziert und schmutzig macht.
    • 2. Eine gleichmäßige Aufkohlung, ohne die Anzahl der Werkstücke, die in die Heizkammer eingesetzt sind, ab zusenken und die Gasmenge anzuheben, ist schwierig.
    • 3. Es ist ungeeignet für ein Aufkohlen von Löchern mit kleinem Durchmesser und engen Rissen bzw. Spalten in Werkstücken.
    • 4. Die Kosten des Equipments bzw. der Ausrüstung sind hoch und sie ist auf spezielle Verwendungen be schränkt.
    • 5. Die Produktivität ist niedrig und die Behandlungsko sten sind im Vergleich mit einer Gasaufkohlung hoch.
  • Der Mechanismus der Thermolyse des Aufkohlungsgases gemäß dem Stand der Technik ist durch die unten angeführten Gleichungen gezeigt. C3H8 → [C] + C2H6 + H2 C2H6 → [C] + CH4 + H2 CH4 → [C] + 2H2
  • In den obigen Gleichungen ist [C] der aktivierte Kohlenstoff, der zu einer Aufkohlung beiträgt. Aktivierter Kohlenstoff aus der Zersetzung in dem Raum innerhalb des Ofens, außer jenem auf der Oberfläche des Werkstücks, wird einfach Ruß und dies ist der Grund einer Rußproduktion in der Vakuumaufkohlung.
  • Maßnahmen, um die Produktion dieses Rußes abzusenken, umfassen die Folgenden.
    • a. Verwenden des Aufkohlungsgases verdünnt mit einem Inertgas (Gasdruck, wie in dem Verfahren gemäß dem Stand der Technik), um die Quantität bzw. Menge an Aufkohlungsgas in dem Ofen so verdünnt wie möglich zu machen.
    • b. Mischen einer Sauerstoffquelle (z.B. eines Alkohols) mit dem Aufkohlungsgas in einem Ausmaß, welches keine abnormale Schicht ausbilden wird, so daß ein Teil des aktivierten Kohlenstoffs für ein Aufkohlen als CO zur Verfügung gestellt wird und überschüssiges CO-Gas aus dem Ofen ausgebracht bzw. ausgeblasen wird.
    • c. Eine Maßnahme, welche Vorteile außer dem Entgegenwirken der Rußbildung aufweist, involviert eine Ausbildung eines Plasmas in der Nähe der Werkstückoberfläche, um das verdünnte Aufkohlungsgas zu ionisieren und effizient eine Anziehung bzw. ein Auftreffen auf die Werkstückoberfläche zu verwenden bzw. einzusetzen, so daß wenig Ruß durch eine Zersetzung in dem Rest des Ofenraums gebildet wird (Plasmaaufkohlung).
  • All diese Gegenmaßnahmen können die Menge an gebildetem Ruß verringern, jedoch haben sie das Problem, daß dadurch die Kosten für die Einrichtung bzw. Ausrüstung und die Behandlung bzw. Bearbeitung erhöht werden und die ursprünglichen Vorzüge einer Vakuumaufkohlung verloren werden.
  • Wenn es dazu kommt, eine gleichmäßige Aufkohlung zu erhalten, ist es auch unmöglich, eine Änderung in der Vakuumaufkohlungstiefe mit einer Vakuumaufkohlung unter Verwendung eines Gases des Methantyps als das Aufkohlungsgas zu vermeiden, wenn der Spalt zwischen geladenen Werkstücken unzureichend ist oder wenn die Werkstücke Löcher mit kleinem Durchmesser oder enge Spalte aufweisen, da eine geeignete Aufkohlungstiefe tief im Inneren der Löchern oder Spalten nicht erreicht wird, oder wenn nebeneinander angeordnete Stücke zu nahe beieinander liegen. Wenn ein Aufkohlungsverfahren in einem Ofen in einer Heizkammer, die mit einer Gaszirkulationsvorrichtung, einer Gasmischvorrichtung oder einer Hochgeschwindigkeits-Gassprühvorrichtung versehen ist, durchgeführt wird, wenn Löcher mit 4 mm Durchmesser und 28 mm Tiefe in den Werkstücken offen waren, war beispielsweise die effiziente Aufkohlungstiefe am Boden der Löcher etwa 0,30 mm gegenüber etwa 0,51 mm in der Außenoberfläche des Werkstücks.
  • Es wird angenommen, daß diese Änderung in der Aufkohlungstiefe auftritt, da die Anzahl von Wasserstoffatomen relativ groß im Vergleich zur Anzahl von Kohlenstoffatomen ist, und bei einer Zersetzung in der Heizkammer für eine Herstellung von atomarem Kohlenstoff mehr Wasserstoffmoleküle, die durch Zersetzung hergestellt wurden, in dem Gas vorliegen und dies den mittleren, freien Weg von Aufkohlungsmolekülen verringert.
  • Um daher eine Aufkohlungsbehandlung durchzuführen, so daß die gewünschte Aufkohlungstiefe auf der Innenwandoberfläche von Löchern mit kleinem Durchmesser sichergestellt werden kann, wird eine Aufkohlungsbehandlung durchgeführt, indem Kohlenstoff in Löcher zugeführt wird oder indem mehr Aufkohlungsgas als erforderlich zugeführt und ein Mischen des Gasflusses durchgeführt wird, und dies resultiert in einem Anstieg der Menge an gebildetem Ruß.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist eine Antwort auf Probleme, wie sie oben beschrieben wurden, und es ist ihr Ziel, ein Verfahren zur Vakuumaufkohlung zur Verfügung zu stellen, welches die Produktion von Ruß niedrig hält, eine gleichmäßige Aufkohlung der gesamten Oberfläche von Werkstücken, umfassend die Innenwände von tiefen Vertiefungen ermöglicht, und bei der Gasmenge und der Menge an angewandter Hitze spart.
  • Ein Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, wie es in Anspruch 1 definiert ist, in welchem eine Aufkohlungsbehandlung durch Vakuumerhitzen von Werkstücken aus einem Stahlmaterial in der Heizkammer eines Vakuumaufkohlungsofens durchgeführt wird und ein Aufkohlungsgas in die Heizkammer zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Acetylengas als das Aufkohlungsgas eingesetzt wird und daß die Aufkohlungsbehandlung in der Heizkammer bei einem Vakuum von ≤ 0,3 kPa durchgeführt wird.
  • Darüber hinaus können Stahlprodukte durch die vorliegende Erfindung erhalten werden, welche mit verschlossenen Löchern mit einem Innendurchmesser D versehen sind, in welchen die Innenwand der verschlossenen Löcher aufgekohlt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich, über welchen die Aufkohlungstiefe in der Innenwandoberfläche der geschlossenen Löcher virtuell bzw. im wesentlichen gleichmäßig ist, sich bis zu der Tiefe L von dem offenen Ende der Löcher erstreckt, wo die Tiefe L in dem Bereich von 12 bis 50 liegt.
  • Eine bevorzugte Ausbildung ist in Anspruch 3 definiert.
  • Um eine Vakuumaufkohlung (Gasaufkohlung bei verringertem Druck) ohne Ruß zu erreichen, ist es wünschenswert, daß keine Zersetzung in dem Ofen außer jene für den Kohlenstoff, der direkt zu der Aufkohlung beiträgt, stattfindet, und daher ist es wünschenswert, daß, soweit als möglich, die in den Ofen zugeführte bzw. eingespeiste Kohlenstoffquelle nur an der Oberfläche des Werkstücks zersetzt oder reagiert wird und nicht in anderer Weise an dem Ofenmaterial oder in dem Ofenraum zersetzt oder umgesetzt wird.
  • Aus dem Gesichtspunkt dieser Bedingung ist es wünschenswert, daß das Aufkohlungsgas ein chemisch instabiles, aktives bzw. wirksames Gas ist anstatt des Typs von stabilem Methangas, das als Aufkohlungsgas in dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dem Stand der Technik verwendet wurde.
  • Dementsprechend wird in dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung Acetylen, welches ein ungesättigtes, aliphatisches Kohlenwasserstoffgas ist, das chemisch aktiver ist und schneller bzw. einfacher reagiert und sich zersetzt als gesättigte, aliphatische Kohlenwasserstoffgase, wie Methangas oder Propangas usw., als das Aufkohlungsgas verwendet.
  • Jedoch wird mit diesen instabilen Gasen durch Thermolyse bedeutend leichter Ruß gebildet als in dem Fall von gesättigten Kohlenwasserstoffen, die in dem Stand der Technik eingesetzt werden, wenn die Verweilzeit in dem Ofen einen Grenzwert übersteigt, und daher muß die Zeit, die das Gas innerhalb des Ofens verbleibt, strikt limitiert sein, und es ist erforderlich, daß es nach außerhalb des Ofens in einer Zeit innerhalb eines Bereichs ausgetragen bzw. ausgeblasen wird, der für eine Reaktion und Zersetzung auf der Werkstückoberfläche ausreichend bzw. geeignet, jedoch ungenügend für die Thermolyse ist.
  • Folglich ist in dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung das Vakuumaufkohlungsverfahren mit einem extrem niedrigen Druck innerhalb des Ofens im Vergleich zu dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dem Stand der Technik bei 0,3 kPa realisiert, um die Zeit, in welcher das Aufkohlungsgas innerhalb des Ofens verbleibt, zu verkürzen, damit die Zersetzungsreaktion an der Werkstückoberfläche stattfindet und nur kaum ein Ruß in dem Raum innerhalb des Ofens ausgebildet wird.
  • In ähnlicher Weise ist, um das nach einem Zuführen des an der Oberfläche des Werkstücks zersetzten Kohlenstoffs ausgebildete, zusammengesetzte Gas zu bewegen und neu zuge führtes Gas zu verteilen, in dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dem Stand der Technik der Gasdruck ziemlich hoch (15-70 kPa) gemacht und das zusammengesetzte Gas wird durch Absenken des Drucks unter Verwendung von Mischen innerhalb des Ofens, wie einer Belüftung, oder durch Pulsieren des Gaseinlasses verringert, und neues Hochdruckgas wird in Pulsen zugeführt, um die Menge an zu der Werkstückoberfläche zugeführtem Kohlenstoff sicherzustellen. Natürlich bedeutet dies, daß mehr Aufkohlungsgas zugeführt wird, als für die Aufkohlung erforderlich ist, und dies hilft, mehr Ruß zu produzieren.
  • Im Gegensatz dazu wird in dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung Acetylengas als das Aufkohlungsgas eingesetzt. Acetylengas (C2H2) ist ein gasförmiger, ungesättigter, aliphatischer Kohlenwasserstoff, welcher sich von den zuvor angewandten Methantypgasen dahingehend unterscheidet, daß die Anzahl von Wasserstoffatomen im Vergleich zu der Anzahl von Kohlenstoffatomen geringer ist.
  • Aus diesem Grund werden, wenn sich das Aufkohlungsgas in der Heizkammer zersetzt, um atomaren Kohlenstoff zu bilden, nicht viele Moleküle von Zersetzungsgasen, wie Wasserstoffgas usw., gebildet und daher kann die Anzahl von Wasserstoffgasmolekülen, welche einen Kontakt der Aufkohlungsgasmoleküle mit dem Werkstück hindern können, verringert werden. Als ein Ergebnis wird es, da der Druck während einer Aufkohlungsbehandlung niedrig ist und der mittlere, freie Weg der Aufkohlungsgasmoleküle vergrößert ist, für die Moleküle des Aufkohlungsgases einfach, in die Innenwände rund um tiefe Vertiefungen in dem Werkstück einzudringen; da darüber hinaus die Aufkohlungsgasmoleküle chemisch aktiv sind und sie von einem leicht zersetzbaren, ungesättigten Kohlenwasserstoff stammen, reagieren sie mit der Werkstückoberfläche leicht in einer kurzen Zeit, selbst wenn sie nicht einer hohen Temperatur und nicht für lange Zeit ausgesetzt sind, und gemeinsam mit der Tatsache, daß atomarer Kohlenstoff aus einer Ablagerung zu der Werkstückoberfläche zugeführt werden kann, bedeutet das, daß jedes Teil des Werkstücks gleichmäßig aufgekohlt werden kann.
  • Die Gleichmäßigkeit bzw. Gleichförmigkeit dieser Aufkohlung ist umso besser, je niedriger der Druck in dem Ofen ist. In diesem Zusammenhang wird in Werkstücken, die verschlossene Löcher des Innendurchmessers D aufweisen, wenn eine Aufkohlungsbehandlung mit einem Druck innerhalb des Ofens von 0,02 kPa durchgeführt wird, eine Tiefe L eines Bereichs, in welchem die Gesamtaufkohlungstiefe nahezu gleichmäßig ist, bis zu einem L/D-Verhältnis von 36 erreicht. Wenn der Druck innerhalb des Ofens noch niedriger gemacht wird, wird eine Tiefe L des Bereichs, in welchem die Gesamtaufkohlungstiefe nahezu gleichmäßig ist, bis zu einem LID von 50 erreicht. Ein derartiger Betrag kann selbstverständlich mit einem Aufkohlungsverfahren gemäß dem Stand der Technik oder mit einem Vakuumaufkohlen oder Plasmaaufkohlen nicht erreicht werden.
  • In der vorliegenden Erfindung wird eine Aufkohlungsbehandlung bei ≤ 0,3 kPa durchgeführt, was im Vergleich zu einem Vakuumaufkohlen gemäß dem Stand der Technik extrem niedrig ist, und daher wird die Zeit vom Zuführen zu der Heizkammer bis zum Abziehen durch die Saugmittel für ein Aufrechterhalten eines niedrigen Drucks, d.h. die Verweilzeit des Gases in der Heizkammer, kurz. Da die Verweilzeit kurz ist, kann das Aufkohlungsgas, welches in dieser Zeit nicht zer setzt wird, von der Heizkammer entfernt werden, bevor es in der Heizkammer zersetzt werden und Ruß produzieren kann, und die Ausbildung von Ruß in der Heizkammer kann verhindert werden.
  • Folglich wird es, obwohl ein gasförmiger, ungesättigter Kohlenwasserstoff, welcher instabil ist und sich leicht zersetzt, als das Aufkohlungsgas verwendet wird, möglich, Werkstücke aufzukohlen, während eine Rußproduktion verhindert wird, ohne daß ein Aufkohlen behindert wird, da die notwendige Menge an Aufkohlungsgas durch Kontakt mit der Oberfläche des Werkstücks innerhalb der kurzen Zeit, die zum Aufkohlen zur Verfügung steht, zersetzt werden kann, während das nicht zersetzte Aufkohlungsgas, das geneigt ist, Ruß zu produzieren, direkt von der Heizkammer gemeinsam mit dem nach einer Zersetzung gebildeten Gas (Wasserstoffgas usw.) ausgestoßen bzw. ausgeblasen wird. Das Faktum, daß das durch Zersetzung gebildete Gas ebenfalls aus der Heizkammer innerhalb einer kurzen Zeit ausgetragen bzw. ausgestoßen wird, kann auch zur weiteren Vergrößerung des mittleren, freien Wegs der Aufkohlungsgasmoleküle beitragen und zu der gleichmäßigen Aufkohlung von jedem Teil des Werkstücks beitragen.
  • Indem die Menge an Aufkohlungsgas, das durch die Vakuumpumpe ausgebracht wird, bestimmt wird, ist es darüber hinaus möglich, geeignet die Menge an Aufkohlungsgas, das der Heizkammer zugeführt wird, zu regulieren und dadurch die Menge an eingesetztem Aufkohlungsgas auf einem Minimum zu halten.
  • Da ein chemisch aktiver, ungesättigter, aliphatischer Kohlenwasserstoff, welcher schnell bzw. leicht reagiert und sich zersetzt, als das Aufkohlungsgas in dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung angewandt wird, kann auch das Gas schnell bzw. leicht mit der Werkstückoberfläche reagieren und sich zersetzen, um eine Aufkohlung durchzuführen, ohne mehr Aufkohlungsgas als erforderlich, wie im Fall des Methangases gemäß dem Stand der Technik, zuzuführen, so daß die Menge an zugeführtem Gas auf einer Anzahl von Kohlenstoffatomen niedrig gehalten werden kann, die etwa zweimal der Gesamtmenge an für die Aufkohlung der Oberfläche von Werkstücken erforderlichem Kohlenstoff entspricht. In diesem Zusammenhang wird eine Menge an Aufkohlungskohlenstoff in der Größenordnung von einigen 10 Malen der erforderlichen Menge in dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dem Stand der Technik dem Ofen zugeführt. Darüber hinaus wird in dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung eine Aufkohlung bei einem niedrigen Druck von ≤ 0,3 kPa durchgeführt, so daß die Heizkammer selbst einen adiabatischen Effekt relativ zu der Außenseite der Heizkammer manifestiert, so daß nur ein geringer Abstrahlungswärmeverlust besteht und die Menge an Wärme, die erforderlich ist, um die Temperatur innerhalb der Heizkammer aufrecht zu erhalten, abgesenkt werden kann.
  • Daher bietet das Vakuumaufkohlungsverfahren der vorliegenden Erfindung bemerkenswerte Vorteile dahingehend, daß die Rußproduktion im Vergleich mit Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dem Stand der Technik niedrig gehalten werden kann, trotzdem es gewagt wurde, gasförmige, ungesättigte, aliphatische Kohlenwasserstoffe als Aufkohlungsgas einzusetzen, welche in dem Stand der Technik als hauptsächlich zur Produktion von Ruß neigend ignoriert wurden, jedes Teil des Werkstücks einschließlich der Innenwandoberfläche von tiefen Löchern bzw. Spalten gleichmäßig aufgekohlt werden kann und die Menge an Gas und Wärme, die angewandt wird, abgesenkt werden kann.
  • Darüber hinaus manifestiert mit dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung die Heizkammer einen adiabatischen Effekt in bezug auf die Außenseite bzw. das Äußere der Kammer, da die Innenseite bzw. das Innere der Heizkammer bei einem niedrigen Druck von ≤ 0,3 kPa gehalten wird; daher ist das Erfordernis für eine Wasserkühlung oder Wärmeisolierung der Vakuumkammer selbst verringert und folglich erfordert die Struktur der Außenwand des Vakuumkessels, der die Heizkammer beinhaltet, nur ein Berücksichtigen der Aufrechterhaltung eines niedrigen Drucks und erfordert keine spezielle Isolierstruktur, und dies kann zu einem Absenken der Anzahl von Herstellungsschritten und der Kosten einer Herstellung beitragen.
  • Nebenbei sind eine Ionenaufkohlung und eine Plasmaaufkohlung bekannte Verfahren für eine Niederdruckaufkohlung von Werkstücken, jedoch ist mit diesen Aufkohlungsverfahren eine Ausbildung einer Aufkohlungsvariation bzw. -änderung unvermeidbar, wenn das Werkstück tiefe Löcher besitzt, da ionisiertes Gas nicht den Boden der Löcher erreichen kann, und obwohl weniger Ruß als mit Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dem Stand der Technik gebildet wird, kann die Produktion von Ruß nicht so niedrig wie in dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung gehalten werden; darüber hinaus haben sie den Nachteil, daß die Ausrüstungs- bzw. Einrichtungskosten hoch sind.
  • Wenn Acetylengas als ein gasförmiger, ungesättigter, aliphatischer Kohlenwasserstoff verwendet wird, sind geringere Mengen bzw. Bestandteile Wasserstoffatome als im Fall von Ethylengas vorhanden, es ist aktiver und führt ein Aufkohlungsverfahren einfacher durch, die angewandte bzw. eingesetzte Menge kann abgesenkt werden und Behandlungs- bzw. Bearbeitungskosten können gesenkt werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Querschnittsdiagramm, das die Form von einer Ausbildung einer Vakuumaufkohlungsvorrichtung zeigt, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • 2 ist ein Diagramm, das das Arbeitsmuster eines Vakuumaufkohlungsofens zeigt, der in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • 3 ist ein Querschnittsdiagramm bzw. eine Querschnittsansicht einer durch das Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung aufgekohlten Probe.
  • 4 ist ein Graph, der das Verhältnis zwischen der Aufkohlungstiefe und dem Druck innerhalb des Ofens, wenn das Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird, und der Produktion von Ruß zeigt.
  • 5 ist ein Querschnittsdiagramm, das die Gesamtheit der aufgekohlten Schicht in einer Probe zeigt, die durch das Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung aufgekohlt wurde, und ein Graph, der die Gleichmäßigkeit der Aufkohlungstiefe zeigt.
  • Beschreibung von bevorzugten Ausbildungen
  • Die Form von Ausbildungen der vorliegenden Erfindung wird unten auf der Basis der Diagramme erläutert.
  • 1 ist ein Diagramm, das die Form einer Ausbildung einer Vakuumaufkohlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt: ein Vakuumaufkohlungsofen 1 ist mit einer Heizkammer 2, die durch einen Vakuumkessel 4 umgeben ist, und einer Kühlkammer 3 versehen, die dieser Heizkammer 2 benachbart bzw. an diese angrenzend ist.
  • Die Heizkammer 2 ist aus einem wärmeerzeugenden bzw. -generierenden Element 2a, welches chemisch und mechanisch in einer Hochtemperatur-Vakuumumgebung und in der Atmosphäre stabil ist, und einem wärme- bzw. hitzeisolierenden Material 2b ausgebildet. Als das wärmegenerierende Element 2a kann ein wärmeerzeugendes Element aus Siliciumcarbid, das einer Rekristallisierungsbehandlung unterworfen wurde, oder ein derartiges Element mit einer Aluminiumoxid-sprühbeschichteten Schicht auf der Oberfläche desselben eingesetzt werden. Als das wärmeisolierende Material 2b können hochreine Keramikfasern verwendet werden. Die Außenwand der Kühlkammer 3 besteht zum Teil aus dem Vakuumkessel 4 und ist mit einem Öltank 3a versehen.
  • Eine Vakuumevakuierungsquelle V ist sowohl an die Heizkammer 2 als auch die Kühlkammer 3 angeschlossen; die Heizkammer 2 ist auch mit einer Aufkohlungsgasquelle C für Acetylengas verbunden, das in Aceton gelöst ist, welche Acetylengas zuführen kann, und die Kühlkammer 3 ist mit einer Inertgasquelle G für Stickstoffgas usw. verbunden, welches auf Atmosphärendruck oder darüber druckbeaufschlagt bzw. komprimiert werden kann.
  • Am stromaufwärtigen Ende der Heizkammer 2 liegt ein Eintrittstor bzw. eine Einlaßöffnung 5 und am stromabwärtigen Ende liegt ein Mitteltor bzw. eine Mittelöffnung 6 und am stromabwärtigen Ende der Kühlkammer 3 besteht ein Auslaßtor bzw. eine Auslaßöffnung 7; und es gibt eine innere Förder vorrichtung 8, welche Werkstücke M von dem stromaufwärtigen Ende der Heizkammer 2 zu dem stromabwärtigen Ende der Kühlkammer 3 fördert. In der Kühlkammer 3 ist eine sich vertikal bewegende Plattform 9 vorgesehen, um das Werkstück M in den Öltank 3a zu bringen und es zu entnehmen. Darüber hinaus existieren in der Heizkammer 2 Heizteile in dem inneren Eintrittstor 5a und dem inneren Mitteltor 6a, deren Enden verschlossen sind.
  • Das Verfahren zum Vakuumaufkohlen, das eine Vakuumaufkohlungsvorrichtung, die in dieser Art und Weise aufgebaut ist, anwendet, wird unter Bezugnahme auf 2 als nächstes erläutert. Die Heizkammer 2 wird auf die gewünschte Temperatur bei Atmosphärendruck vorerhitzt.
  • Verfahren 1
  • Die Eintrittstore 5, 5a sind geöffnet und ein 1. Werkstück M1 wird in die Heizkammer 2 gefördert, wonach die Eintrittstore 5, 5a unmittelbar geschlossen werden.
  • Verfahren 2
  • Die Heizkammer 2 wird auf ein Vakuum von 0,05 kPa durch die Vakuumevakuierungsquelle V evakuiert, während das 1. Werkstück M1 auf die gewünschte Temperatur (900 °C) vakuumerhitzt wird, wonach Acetylengas von der Aufkohlungsgasquelle C in die Heizkammer 2 zugeführt wird (zu diesem Zeitpunkt wird der Druck innerhalb der Heizkammer 2 0,1 kPa) und ein Aufkohlen wird durchgeführt. Die Zufuhr von Acetylengas wird gestoppt, eine Diffusion durchgeführt, wobei das Vakuum innerhalb der Heizkammer 2 neuerlich 0,05 kPa beträgt, und eine Halte- bzw. Durchwärmungsbehandlung wird durchgeführt, wobei die Temperatur auf die Abschrecktemperatur von 850 °C fällt. Währenddessen wird die Kühlkammer 3 evakuiert.
  • Verfahren 3
  • Die Mitteltore 6, 6a werden geöffnet, das 1. Werkstück M1 wird durch die innere Fördervorrichtung 8 auf die sich vertikal bewegende Plattform 9 der Kühlkammer 3 bewegt und dann werden die Mitteltore 6, 6a unmittelbar geschlossen.
  • Verfahren 4
  • Die Kühlkammer 3 wird auf Atmosphärendruck oder darüber durch Zufuhr eines Inertgases aus der Inertgasquelle G unter Druck gesetzt, während die sich vertikal bewegende Plattform 9 abgesenkt wird, um das 1. Werkstück M1 abzuschrecken. Während dieses Verfahrens bzw. Prozesses wird Luft in die Hochtemperatur-Heizkammer 2 eingeführt, um sie auf Atmosphärendruck zu bringen, und dann werden die Eintrittstore 5, 5a geöffnet, ein 2. Werkstück M2 wird in die Heizkammer 2 getragen und dann werden die Eintrittstore 5, 5a unmittelbar geschlossen. Nebenbei ist der Grund für ein Setzen unter Druck der Kühlkammer auf Atmosphärendruck oder darüber jener, um die Luft, die in die Heizkammer 2 eingeführt wird, am Eintritt in die Kühlkammer 3 zu hindern.
  • Verfahren 5
  • Die sich vertikal bewegende Plattform 9 wird angehoben, das Ausgangstor 7 wird geöffnet, das 1. Werkstück M1 wird unmittelbar aus dem Ofen 1 hinausgefördert, das Ausgangstor 7 wird unmittelbar geschlossen und die Kühlkammer 3 wird va kuumgekühlt. Mittlerweile wird das 2. Werkstück M2 wie in Verfahren 2 handgehabt.
  • Danach wird ein Aufkohlen von aufeinanderfolgenden Werkstücken durchgeführt, indem die Verfahren bzw. Prozesse 3-5 wiederholt werden.
  • 3 zeigt ein Querschnittsdiagramm eines Beispiels eines Werkstücks, das auf diese Weise aufgekohlt wurde: Probewerkstücke 10 mit einem Außendurchmesser von 20 mm und einer Länge von 30 mm, die mit verschlossenen Löchern 11 mit einem Innendurchmesser von 6 mm und einer Tiefe von 28 mm und geschlossenen Löchern 12 mit einem Innendurchmesser von 4 mm und einer Tiefe von 28 mm versehen waren, wurden 300 Stück auf einmal auf Paletten, 400 mm lang, 600 mm breit und 50 mm hoch, angeordnet und 6 dieser Paletten wurden übereinander in der Heizkammer 2 placiert, und wenn sie bei einer Aufkohlungstemperatur von 900 °C mit einer Aufkohlungszeit von 40 min, einer Diffusionszeit von 70 min und einer Abschrecktemperatur von 850 °C behandelt wurden, war die effektive Aufkohlungstiefe t0 von jedem Werkstück etwa 0,51 mm und die effektive Aufkohlungstiefe t2 am Boden der Löcher 12 mit kleinem Durchmesser war etwa 0,49 mm. Es wurde somit demonstriert, daß mit dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dieser Ausbildung eine Aufkohlungsbehandlung von jedem Teil gleichmäßig mit einer Variation von etwa 0,02 mm durchgeführt werden konnte.
  • Darüber hinaus war keine Ansammlung von Ruß in der Heizkammer 2 bemerkbar, selbst nachdem das Experiment mehrere hundert Male wiederholt wurde. Wenn geschlossene Löcher mit 4 mm Innendurchmesser und 50 mm Tiefe in Proben etwa zweimal so lang wie die obige Probe 10 gegeben wurden und diese auf dieselbe Weise aufgekohlt wurden, konnte in ähnlicher Weise der Unterschied zwischen der effektiven Aufkohlungstiefe in der Außenoberfläche und der effektiven Aufkohlungstiefe an dem Boden der Löcher auf etwa 0,03 mm gehalten werden, was zeigt, daß es mit dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dieser Ausbildung möglich ist, eine gleichmäßige Aufkohlung von jedem Teil zu erzielen.
  • In diesem Zusammenhang wurde, wenn Werkstückproben 10 durch ein Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dem Stand der Technik unter Verwendung eines Methantypgases gemäß dem Stand der Technik als das Aufkohlungsgas aufgekohlt wurden, eine Aufkohlungsvariation erzeugt, obwohl für etwa die zweifache Zeit aufgekohlt wurde und mehr als das 10-fache an Aufkohlungsgas in die Heizkammer 2 eingeführt wurde, wobei die effektive Aufkohlungstiefe an der Außenoberfläche des Werkstücks 10 0,51 mm war und die effektive Aufkohlungstiefe am Boden der Löcher 12 mit einem Innendurchmesser von 4 mm 0,30 mm war. Darüber hinaus trat bei dem Vakuumaufkohlungsverfahren gemäß dem Stand der Technik ein Aus- bzw. Durchbrennen auf, wenn ein Aufkohlen 5-20 mal wiederholt wurde, eine große Menge an Ruß sammelte sich in der Heizkammer 2 und ein Reinigen war erforderlich. Mit der Gasaufkohlung, die allgemein ausgeführt wird, konnte nicht erwartet werden, daß ein Aufkohlen den Boden der Löcher 12 erreichen würde.
  • Indem ein Aufkohlen mit einem Vakuum von ≤ 1 kPa im Inneren der Heizkammer in dem Vakuumaufkohlungsverfahren durchgeführt wird, ist es nebenbei möglich, eine Veränderlichkeit beim Aufkohlen von Werkstücken zu vermeiden, selbst obwohl Acetylengas als das Aufkohlungsgas verwendet wird, und ein Aufkohlen kann durchgeführt werden, während eine Rußproduktion niedrig gehalten wird.
  • Indem der Druck innerhalb der Heizkammer weiter abgesenkt wird, ist es möglich, die Vorteile des Verfahrens der vorliegenden Erfindung weiter zu erhöhen, und der adiabatische Effekt der Heizkammer selbst kann auch effizienter manifestiert werden, so daß eine Wasserkühlung oder Isolation usw. unnotwendig wird und die Energie einsparenden Vorteile erhöht werden können, daß die Aufkohlungsbehandlung mit dem Druck innerhalb der Heizkammer durchgeführt wird, welcher auf ≤ 0,3 kPa, und bevorzugter auf ≤ 0,1 kPa abgesenkt ist.
  • 4 ist ein Graph, der das Verhältnis zwischen der Aufkohlungstiefe und dem Druck innerhalb des Ofens und der Rußproduktion zeigt, wenn ein Aufkohlungsverfahren bei einer Temperatur von 930 °C an Proben (SCM415) mit 20 mm Durchmesser und 30 mm Länge, die mit verschlossenen Löchern mit 6 mm Durchmesser und 27 mm Tiefe versehen waren, durchgeführt wurde, indem Acetylengas mit einer Haltezeit, Aufkohlungszeit und Diffusionszeit (siehe 2) von 30 min, 30 min bzw. 45 min verwendet wurde. Linie A stellt die Änderungen in der Aufkohlungstiefe am Boden der geschlossenen Löcher dar und Linie B zeigt Änderungen in der Aufkohlungstiefe in der Oberfläche der Werkstückprobe.
  • Es ist aus 4 klar, daß in bezug auf die Oberfläche der Probe eine nahezu konstante Aufkohlungstiefe erhalten wird, wenn der Druck innerhalb des Ofens ≤ 1,0 kPa ist. Um das Innere und Äußere von geschlossenen Löchern gleichmäßig aufzukohlen, ist jedoch der Druck innerhalb des Ofens ≤ 0,3 kPa.
  • Betrachten der Rußproduktion: es gibt hier kein Problem, unter der Voraussetzung, daß der Druck innerhalb des Ofens ≤ 1,0 kPa ist.
  • 5 ist ein Querschnittsdiagramm, das den Zustand der aufgekohlten Schicht zeigt, die durch ein Durchführen des Aufkohlungsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung an Proben (SCM415) mit 20 mm Außendurchmesser und 182 mm Länge ausgebildet wurde, die mit geschlossenen Löchern versehen waren, die 175 mm tief und 3,4 mm im Innendurchmesser waren, und ein Graph, der die Gleichmäßigkeit eines Aufkohlens zeigt. In diesem Fall war die Temperatur innerhalb des Ofens 930 °C, der Druck innerhalb des Ofens 0,02 kPa und die Summe der Aufkohlungszeit und der Diffusionszeit war 430 min; die Proben wurden, wie zuvor beschrieben, geladen.
  • Es ist aus 5 klar, daß in der Innenwand der geschlossenen Löcher ein Bereich mit einer nahezu gleichförmigen Aufkohlungstiefe (2,1 mm) für eine Tiefe von 122 mm von der Öffnung der geschlossenen Löcher erreicht wurde und die Gesamtaufkohlungstiefe bei einer Tiefe von 156 mm Null wurde. Wenn der Innenwanddurchmesser von geschlossenen Löchern D ist und die Tiefe von dem offenen Ende der Löcher einer Region, bis zu welcher die gesamte Aufkohlungstiefe nahezu gleichmäßig ist, L ist, wird somit die Region in dem Bereich bis L/D 36 erreicht. Je niedriger daher der Druck innerhalb des Ofens ist, desto größer ist die Gleichmäßigkeit eines Aufkohlens, und es ist möglich, daß durch weiteres Absenken des Drucks innerhalb des Ofens die Tiefe der Region L, in welcher eine Gesamtaufkohlung nahezu gleichmäßig ist, etwa 50 für L/D erreichen würde.

Claims (3)

  1. Vakuumaufkohlungsverfahren bzw. Vakuumeinsatzhärtungsverfahren verschieden von einem Ionenaufkohlen und Plasmaaufkohlen bzw. -härten, in welchem eine Aufkohlungsbehandlung bzw. Einsatzhärtungsbehandlung durch ein Unterdruck- bzw. Vakuumerhitzen von Werkstücken aus Stahlmaterial in der Heizkammer eines Vakuumaufkohlungsofens bzw. Vakuumeinsatzhärtungsofens durchgeführt wird und ein Aufkohlungsgas bzw. Einsatzhärtungsgas der Heizkammer zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Acetylengas als das Aufkohlungsgas eingesetzt wird und daß die Aufkohlungsbehandlung in der Heizkammer bei einem Vakuum bzw. Unterdruck von nicht mehr als 0,3 kPa durchgeführt wird.
  2. Vakuumaufkohlungsverfahren nach Anspruch 1, wobei das Werkstück ein Stahlprodukt ist, das mit verschlossenen Löchern versehen ist, in welchem die Innenwände der Löcher aufgekohlt werden, welche einen Innendurchmesser D und eine Tiefe L eines Bereichs aufweisen, über welchem die Aufkohlungstiefe bzw. Aufkohlungsgehäusetiefe in den Innenwänden der zuvor erwähnten, geschlossenen Löcher im wesentlichen gleichmäßig ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verhältnis von L/D in dem Bereich von 12 bis 50 liegt.
  3. Vakuumaufkohlungsverfahren nach Anspruch 2, wobei das Verhältnis L/D in dem Bereich von 12 bis 36 liegt.
DE69613822T 1995-03-29 1996-03-28 Verfahren zur vakuumaufkohlung, verwendung einer vorrichtung zur vakuumaufkohlung und aufgekohlte stahlerzeugnisse Expired - Lifetime DE69613822T3 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP7204395 1995-03-29
JP7204395 1995-03-29
PCT/JP1996/000807 WO1996030556A1 (en) 1995-03-29 1996-03-28 Method and equipment for vacuum carburization and products of carburization

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE69613822D1 DE69613822D1 (de) 2001-08-16
DE69613822T2 DE69613822T2 (de) 2002-04-04
DE69613822T3 true DE69613822T3 (de) 2008-02-28

Family

ID=13477982

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69613822T Expired - Lifetime DE69613822T3 (de) 1995-03-29 1996-03-28 Verfahren zur vakuumaufkohlung, verwendung einer vorrichtung zur vakuumaufkohlung und aufgekohlte stahlerzeugnisse

Country Status (8)

Country Link
US (1) US5702540A (de)
EP (1) EP0818555B2 (de)
KR (1) KR100277156B1 (de)
CN (1) CN1145714C (de)
AT (1) ATE203063T1 (de)
CA (1) CA2215897C (de)
DE (1) DE69613822T3 (de)
WO (1) WO1996030556A1 (de)

Families Citing this family (49)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE59704123D1 (de) 1997-06-03 2001-08-30 Ipsen Int Gmbh Verfahren zur Aufkohlung metallischer Werkstücke in einem Vakuum-Ofen
US6187111B1 (en) 1998-03-05 2001-02-13 Nachi-Fujikoshi Corp. Vacuum carburizing method
DE19815233A1 (de) * 1998-04-04 1999-10-07 Ald Vacuum Techn Gmbh Verfahren zur Vakuumaufkohlung unter Behandlungsgas
JP2001330038A (ja) 2000-03-17 2001-11-30 Nsk Ltd 転がり支持装置
JP2002188702A (ja) * 2000-12-25 2002-07-05 Nissan Motor Co Ltd 無段変速機用転動体およびその製造方法
FR2821362B1 (fr) * 2001-02-23 2003-06-13 Etudes Const Mecaniques Procede de cementation basse pression
DE10109565B4 (de) 2001-02-28 2005-10-20 Vacuheat Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur partiellen thermochemischen Vakuumbehandlung von metallischen Werkstücken
JP5428031B2 (ja) * 2001-06-05 2014-02-26 Dowaサーモテック株式会社 浸炭処理方法及びその装置
US7276204B2 (en) * 2001-06-05 2007-10-02 Dowa Thermotech Co., Ltd. Carburization treatment method and carburization treatment apparatus
US6991687B2 (en) 2001-07-27 2006-01-31 Surface Combustion, Inc. Vacuum carburizing with napthene hydrocarbons
US7033446B2 (en) * 2001-07-27 2006-04-25 Surface Combustion, Inc. Vacuum carburizing with unsaturated aromatic hydrocarbons
DE10139620A1 (de) * 2001-08-11 2003-02-27 Bosch Gmbh Robert Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen und ein Verfahren zur Härtung desselben
FR2832735B1 (fr) * 2001-11-24 2006-06-23 Bosch Gmbh Robert Dispositif et procede de cementation en depression
DE10209382B4 (de) * 2002-03-02 2011-04-07 Robert Bosch Gmbh Verfahren zur Aufkohlung von Bauteilen
DE10221605A1 (de) * 2002-05-15 2003-12-04 Linde Ag Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung metallischer Werkstücke
DE10235131A1 (de) 2002-08-01 2004-02-19 Ipsen International Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Schwärzen von Bauteilen
PL204202B1 (pl) 2002-10-21 2009-12-31 Politechnika & Lstrok Odzka Mieszanina węglowodorowa do nawęglania stali w podciśnieniu
PL204747B1 (pl) * 2002-10-31 2010-02-26 Politechnika & Lstrok Odzka Sposób nawęglania wyrobów stalowych w podciśnieniu
DE10254846B4 (de) * 2002-11-25 2011-06-16 Robert Bosch Gmbh Verfahren zum Einsatzhärten von Bauteilen aus Warmarbeitsstählen mittels Unterdruckaufkohlung
DE10322563B3 (de) * 2003-05-20 2004-11-11 Ipsen International Gmbh Vakuumaufkohlungsverfahren
US20050016831A1 (en) * 2003-07-24 2005-01-27 Paganessi Joseph E. Generation of acetylene for on-site use in carburization and other processes
US7208052B2 (en) * 2003-12-23 2007-04-24 Rolls-Royce Corporation Method for carburizing steel components
EP1707646B1 (de) * 2004-01-20 2009-08-12 Parker Netsushori Kogyo K.K. Verfahren zur aktivierung der oberfläche eines metallbauelements
CN1302146C (zh) * 2004-02-17 2007-02-28 上海宝华威热处理设备有限公司 应用于低压渗碳热处理炉的动态控制装置及其热处理方法
US20050193743A1 (en) * 2004-03-05 2005-09-08 John Foss High-pressure cryogenic gas for treatment processes
EP1859069A1 (de) * 2005-02-26 2007-11-28 General Electric Company Verfahren zur substratstabilisierung von superlegierungen auf nickelbasis mit aluminid-diffusionsbeschichtung
US20070068601A1 (en) * 2005-09-26 2007-03-29 Jones William R Process for treating steel alloys
US7514035B2 (en) * 2005-09-26 2009-04-07 Jones William R Versatile high velocity integral vacuum furnace
US8123872B2 (en) * 2006-02-22 2012-02-28 General Electric Company Carburization process for stabilizing nickel-based superalloys
JP4458079B2 (ja) * 2006-09-27 2010-04-28 株式会社Ihi 真空浸炭処理装置
JP4458107B2 (ja) 2007-03-09 2010-04-28 株式会社Ihi 真空浸炭処理方法及び真空浸炭処理装置
CN100510156C (zh) * 2007-04-10 2009-07-08 中国矿业大学 医用钛合金髋关节球头表面渗碳工艺
JP2009084607A (ja) * 2007-09-28 2009-04-23 Aisin Aw Co Ltd 減圧熱処理用治具及び減圧熱処理方法
KR101704849B1 (ko) 2009-08-07 2017-02-08 스와겔로크 컴패니 저진공 하에서의 저온 침탄
DE102009041927B4 (de) 2009-09-17 2015-08-06 Hanomag Härtecenter GmbH Verfahren zur Niederdruckaufkohlung metallischer Werkstücke
US8425691B2 (en) 2010-07-21 2013-04-23 Kenneth H. Moyer Stainless steel carburization process
US9617611B2 (en) * 2011-03-28 2017-04-11 Ipsen, Inc. Quenching process and apparatus for practicing said process
CN102230151B (zh) * 2011-07-20 2015-10-21 新大洲本田摩托有限公司 一种金属工件热处理工艺
CN102392261B (zh) * 2011-10-24 2014-02-26 上海涌真机械有限公司 运用双真空退火装置提高软磁材料磁性能的热处理工艺
CN102352478B (zh) * 2011-10-31 2013-02-20 北京机电研究所 一种真空低压渗碳设备可自动伸缩渗碳气喷嘴装置
CA2861180A1 (en) 2012-01-20 2013-07-25 Swagelok Company Concurrent flow of activating gas in low temperature carburization
CN102808188B (zh) * 2012-09-11 2014-10-15 上海汽车变速器有限公司 用于变速器内齿圈的气体渗碳淬火工艺
CN106756752A (zh) * 2016-11-15 2017-05-31 上海先越冶金技术股份有限公司 一种低压真空渗碳工艺
PL422596A1 (pl) * 2017-08-21 2019-02-25 Seco/Warwick Spółka Akcyjna Sposób nawęglania podciśnieniowego (LPC) elementów wykonanych ze stopów żelaza i innych metali
JP7086481B2 (ja) * 2018-12-14 2022-06-20 ジヤトコ株式会社 連続浸炭炉
CN110042339B (zh) * 2019-06-05 2021-07-06 哈尔滨工程大学 一种降温增速的真空渗碳方法
CN116497262B (zh) * 2023-06-20 2023-10-31 成都先进金属材料产业技术研究院股份有限公司 一种提高低碳高合金马氏体轴承钢表面硬度的方法
JP2025078141A (ja) 2023-11-08 2025-05-20 レール・リキード-ソシエテ・アノニム・プール・レテュード・エ・レクスプロワタシオン・デ・プロセデ・ジョルジュ・クロード アセチレンガス中の残留溶媒の除去システム
JP2025092021A (ja) 2023-12-08 2025-06-19 レール・リキード-ソシエテ・アノニム・プール・レテュード・エ・レクスプロワタシオン・デ・プロセデ・ジョルジュ・クロード ガス中の不純物を除去するためのガス精製システム

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3796615A (en) 1971-06-23 1974-03-12 Hayes Inc C I Method of vacuum carburizing
LU71534A1 (de) * 1973-12-21 1975-06-17
DE2451536A1 (de) * 1974-10-30 1976-05-06 Bosch Gmbh Robert Verfahren zum aufkohlen von werkstuecken aus stahl
US4108693A (en) * 1974-12-19 1978-08-22 L'air Liquide, Societe Anonyme Pour L'etude Et L'exploitation Des Procedes Georges Claude Method for the heat-treatment of steel and for the control of said treatment
SU668978A1 (ru) * 1977-06-02 1979-06-28 Предприятие П/Я А-7697 Способ цементации стальных деталей
US5139584A (en) * 1989-07-13 1992-08-18 Solo Fours Industriels Sa Carburization process
FR2663953B1 (fr) * 1990-07-02 1993-07-09 Aubert & Duval Acieries Procede et installation de cementation de pieces en alliage metallique a basse pression.
GB2261227B (en) 1991-11-08 1995-01-11 Univ Hull Surface treatment of metals
DE59704123D1 (de) 1997-06-03 2001-08-30 Ipsen Int Gmbh Verfahren zur Aufkohlung metallischer Werkstücke in einem Vakuum-Ofen

Also Published As

Publication number Publication date
KR19980703376A (ko) 1998-10-15
EP0818555B2 (de) 2007-08-15
KR100277156B1 (ko) 2001-01-15
CN1184510A (zh) 1998-06-10
CA2215897C (en) 2001-01-16
CN1145714C (zh) 2004-04-14
DE69613822T2 (de) 2002-04-04
CA2215897A1 (en) 1996-10-03
ATE203063T1 (de) 2001-07-15
US5702540A (en) 1997-12-30
WO1996030556A1 (en) 1996-10-03
EP0818555A1 (de) 1998-01-14
EP0818555B1 (de) 2001-07-11
DE69613822D1 (de) 2001-08-16
EP0818555A4 (de) 1998-09-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69613822T3 (de) Verfahren zur vakuumaufkohlung, verwendung einer vorrichtung zur vakuumaufkohlung und aufgekohlte stahlerzeugnisse
DE69409005T2 (de) Verfahren zum abdichten poröser substrate
DE69007733T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur behandlung eines flachen, scheibenförmigen substrates unter niedrigem druck.
DE69229714T2 (de) Vorrichtung zur chemischen Abscheidung aus der Dampfphase unter Gebrauch von flüssigem Ausgangsmaterial
DE69127609T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur herstellung von diamanten
DE3833320C2 (de)
DE60305605T2 (de) Schicht bildendes Apparat und Verfahren
DE69522573T2 (de) Verfahren zum beschichten von glas und dementsprechend beschichtetes glas
DE69016390T2 (de) Nitrierofen.
DE102014103742B4 (de) Verfahren zur herstellung eines ferritischen edelstahlprodukts
EP2107131A1 (de) Verfahren und Anlage zum Beschichten und zur Oberflächenbehandlung von Substraten mittels eines Plasmastrahls
DE69521786T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur plasma-unterstützten zeilenweisen Dampfabscheidung
DE3507337A1 (de) Vorrichtung zur durchfuehrung von prozessen im vakuum
DE69407839T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Disilan aus Monosilan durch elektrische Entladung und Benützung einer Kühlfalle, sowie Reaktor zu seiner Durchführung
DE69225880T2 (de) Verfahren zum Nitrieren von einer Nickel-Legierung
EP2302081A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Prozessgasen für Wärmebehandlungen von metallischen Werkstoffen/Werkstücken in Industrieöfen
DE2904318C2 (de) Verfahren zum Sintern von Preßkörpern aus Metallpulver
DE69114371T2 (de) Verfahren zum Gasphasenabscheiden.
DE10109565A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur partiellen thermochemischen Vakuumbehandlung von metallischen Werkstücken
CH632013A5 (de) Verfahren zur gasaufkohlung von werkstuecken aus stahl.
DE2124400A1 (de) Verfahren zur Abscheidung von anorganischen Überzügen aus der Dampfphase
DE3876519T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum entgasen geschmolzener metalle nach der rh-methode.
DE69111540T2 (de) Vorrichtung zum Herstellen einer Schicht im Vacuum.
WO1989012111A1 (fr) Procede de traitement thermique de pieces a usiner metalliques
DE69515588T2 (de) Procede pour la nitruration a basse pression d'une piece metallique et four pour la mise en oeuvre dudit procede

Legal Events

Date Code Title Description
8363 Opposition against the patent
8366 Restricted maintained after opposition proceedings
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: IHI MACHINERY AND FURNACE CO., LTD., YOKOHAMA,, JP