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DE69611923T2 - Walzenvorrichtung für Eisenbahnweichen - Google Patents

Walzenvorrichtung für Eisenbahnweichen

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DE69611923T2
DE69611923T2 DE69611923T DE69611923T DE69611923T2 DE 69611923 T2 DE69611923 T2 DE 69611923T2 DE 69611923 T DE69611923 T DE 69611923T DE 69611923 T DE69611923 T DE 69611923T DE 69611923 T2 DE69611923 T2 DE 69611923T2
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DE
Germany
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support
rollers
bearings
sleeper
spacers
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DE69611923T
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DE69611923D1 (de
Inventor
Franco Marzetti
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2202/00Characteristics of moving parts of rail systems, e.g. switches, special frogs, tongues
    • E01B2202/04Nature of the support or bearing
    • E01B2202/044Rolling
    • E01B2202/046Rolling with rolls on fixed part

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

    Technisches Gebiet
  • Diese Vorrichtung wird erfolgreich auf dem Eisenbahnsektor eingesetzt. Die Vorrichtung wird auf dem technischen Gebiet der Armierung von Weichen benutzt, die durch Steuergeräte aktiviert werden, die entweder auf Holzschwellen oder verstärkten Betonschwellen angeordnet sind.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Es ist allgemein bekannt, daß eine Eisenbahnweiche immer aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, nämlich aus den durchgehenden Schienen und den unterbrochenen Schienen. Die letzteren weisen Schienenzungen auf, die aus speziell behandelten Gleisbahnen bestehen, die an einem Ende derart abgeflacht sind, daß sich das Zungenende unter dem benachbarten Schienenkopf der durchgehenden Schiene anlegen kann, die in diesem Abschnitt als Backenschiene bezeichnet wird.
  • Diese Zungen sind beweglich, und damit sie ihre Bewegung durchführen können, laufen sie auf einer Reihe von Stahllagern, die auf den Schwellen der Weiche montiert sind.
  • Diese Lager erfordern jedoch eine Schmierung, um die Reibung zwischen den Schienenzungen und der Oberfläche der Lager zu vermindern.
  • Diese Tätigkeit wird vom Eisenbahnpersonal durchgeführt, indem dickes Öl oder ein Schmiermittel wöchentlich oder im Abstand von 14 Tagen auf die Lager aufgebracht wird. Die finanzielle Belastung, die der Eisenbahngesellschaft dadurch entsteht, um diese einfache, aber wichtige Arbeit durchzuführen, ist daher beträchtlich.
  • Es sind einige Patente auf diesem Gebiet bekannt. Sie suchen nach einer Lösung der oben erwähnten Probleme. Die AT-B- 375 697 beschreibt eine Rollenanordnung für Eisenbahnweichen. Diese Vorrichtung umfaßt hauptsächlich einen U-förmigen Metallträger, auf dem wenigstens eine Walze aus rostfreiem Stahl angeordnet ist.
  • Als Lager werden einige Gleitplatten benutzt. Die obere Oberfläche dieser Gleitplatten liegt unter der oberen Begrenzung der Walzen, und der Fuß der Schienenzunge ist auf der Walze selbst abgestützt. Der U-förmige Träger ist auf zwei benachbarten Schwellen über einer Trägerplatte aus elastischem rostfreiem Stahl abgestützt.
  • Die DE-B-10 56 641 beschreibt eine ähnliche Walzenvorrichtung, bei der unter dem Träger für die Walzen einige elastische Träger plaziert sind, die in ihrer Höhe einstellbar sind.
  • Die DD 66 638 beschreibt eine dritte Bauart einer Walzenvorrichtung.
  • Die Walzenvorrichtung gemäß der AT-B-375 697 ist zwischen zwei benachbarten Schwellen angeordnet, während die Walzenvorrichtung gemäß der DD 66 638 über elastische Stäbe an einer Schwelle festgelegt ist.
  • Aber bei einigen Schienenzungen sind die die Bewegung steuernden Blöcke oder Träger der Steuerkästen in dem Raum innerhalb der Schwellen angeordnet. Daher ist es nicht möglich, diese Art von Vorrichtungen zu benutzen, die ihrerseits außerhalb der Schwellen angeordnet sind.
  • Offenbarung der Erfindung.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die ähnlich aufgebaut ist wie die oben erwähnten Vorrichtungen und bei der die Schienenzungen sich über die Lager bewegen können, ohne daß es notwendig wäre, die Vorrichtung einer regelmäßigen Lagerschmierung zu unterwerfen. Diese und weitere Aufgaben werden erfindungsgemäß gelöst durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale.
  • Die Vorrichtung weist einen U-förmig gestalteten Metallträger auf, in dem eine oder mehrere aus rostfreiem Stahl bestehende Walzen angeordnet sind. Diese Edelstahlwalzen werden von Achsen getragen. Die Endabschnitte dieser Achsen werden von symmetrisch eingebohrten Löchern auf beiden Seiten des U-förmigen Metallträgers gelagert. Die Walzen drehen sich um eine horizontale Achse, und sie sind innen mit selbstschmierenden Plastikhülsen oder mit Rollenlagern oder Kugellagern ausgerüstet. Diese Hülsen oder Lager sind konzentrisch zu den Walzen angeordnet. Der Träger ist aus einer horizontalen viereckigen Basis und den erwähnten vertikalen Seiten zusammengesetzt. Die Achsen sind an diesen Seiten über eine Reihe von Lötpunkten oder dadurch befestigt, daß irgendein anderes starres, aber leicht auswechselbares System benutzt wird.
  • Der Träger ist auf einer Reihe von Zubehörteilen plaziert, die eine rechteckige Trägerplatte und Abstandsscheiben aufweisen, die aus kleinen viereckigen Metallplatten bestehen.
  • In die Basis, in die Abstandsscheiben und in die Trägerplatte sind Löcher eingebohrt, damit Schrauben hindurchgeführt werden können. Diese Schrauben legen den Träger auf den Zubehörteilen fest und sichern den Träger auf der Schwelle.
  • Durch die Benutzung rostfreien Stahles für die Walzen und die Anordnung des selbstschmierenden Plastikmaterials (beispielsweise eines unter der Bezeichnung "ertalyte" bekannten Plastikmaterials) für die Hülsen wird die Vorrichtung unabhängig von jeder Notwendigkeit einer Schmierung. Da die Lager nicht geschmiert werden, können sofort menschliche Resourcen wiedererlangt werden, und es fallen die Schmiermittelkosten weg. Als Folge davon ergibt sich keine Umweltverschmutzung des Holzes, des Schotters und des Erdreichs.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird in dem Zwischenraum zwischen den Seitenrändern der Lager der Weiche und dem Seitenrand der Schienenträgerschwelle festgelegt. Aus diesem Grunde ist die erfindungsgemäße Vorrichtung auch anwendbar, wenn in dem Raum innerhalb der Schwellen Manövrierblöcke oder Trägerstangen der Steuergeräte vorhanden sind.
  • Es müssen keine speziellen Vorkehrungen getroffen werden, wenn diese Vorrichtung installiert wird, und es wird keine Störung mit der Installation irgendwelcher Hilfsanhaltevorrichtungen bewirkt. Außerdem kann die Erfindung in optimaler Weise benutzt werden für die inneren Schienenzungen von Kreuzungsweichen.
  • Der Eisenbahnverkehr braucht nicht angehalten zu werden, um die Vorrichtung zu installieren, und es sind auch keinerlei Modifikationen der Bauteile erforderlich, wenn die erfindungsgemäße Einheit installiert wird.
  • Die Achsblockierung, die durch die erwähnten Lötpunkte oder andere leicht entfernbare starre Systeme bewirkt wird, schafft die Möglichkeit, daß abgenutzte Achsen und Walzen leicht entfernt und durch neue ersetzt werden können. Der Träger ist somit recycelbar.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Die oben genannten Aufgaben, die Technologie und Merkmale und Wirkungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • Fig. 2 ist eine Ansicht der gleichen Vorrichtung von vorn betrachtet;
  • Fig. 3 ist eine Ansicht der Vorrichtung von oben betrachtet;
  • Fig. 4 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Eisenbahnweiche eingebaut;
  • Fig. 5 ist ein Schnitt der Eisenbahnweiche, geschnitten nach der Linie A-A gemäß Fig. 4;
  • Fig. 6 ist ein Schnitt der Eisenbahnweiche, geschnitten nach der Linie B-B gemäß Fig. 4;
  • Fig. 7 zeigt eine mit drei Walzen ausgerüstete Walzenvorrichtung von der Seite her betrachtet;
  • Fig. 8 zeigt die gleiche Vorrichtung von vorn betrachtet;
  • Fig. 9 zeigt die Vorrichtung von oben her betrachtet.
  • Art und Weise der Ausführung der Erfindung
  • Im folgenden wird auf die Zeichnung Bezug genommen. Die hierin dargestellte Vorrichtung besteht grundsätzlich aus einem U-fömnigen Metallträger 1, in dem eine, zwei oder drei Edelstahlwalzen 2 mit horizontaler Drehachse angeordnet sind. Der Träger 1 weist eine rechteckige horizontale Basis 3 und zwei zur Basis 3 normal vorstehende Seitenwände 4 auf. In diesen Seitenwänden 4 sind symmetrisch Löcher eingebohrt, in die die Endabschnitte von einer Achse, von zwei Achsen oder von drei Achsen 5 eingesteckt sind.
  • Auf diesen Achsen 5 drehen sich die Walzen 2, die innen mit Kunststoffhülsen 6, beispielsweise aus ertalyte, ausgestattet sind. Diese Hülsen 6 sind konzentrisch zu den erwähnten Walzen 2 angeordnet.
  • Der Träger 1 ist auf einer viereckigen Trägerplatte 7 abgestützt, wobei die Höhe der Walzen 2 von der Lauffläche der Lager 8 dadurch eingestellt wird, daß zwischen die Trägerplatte 7 und die Basis 3 des Trägers 1 mehrere Abstandsscheiben 9 eingelegt werden, die aus viereckigen Metallplatten bestehen und ein bis zwei mm dick sind. Die Stahlplattenlager 8 sind auf der Oberfläche einer jeden Schwelle 11 der Weiche angeordnet, um gleitbar die mobile Schienenzunge der Weiche abzustützen.
  • Schließlich ist der Träger 1 mit den Abstandsscheiben 9 und der Platte 7 durch Schrauben 10.1 festgelegt. All diese Bauteile werden dann auf der oberen Oberfläche einer einzelnen Schienenträgerschwelle 11 mittels Schrauben 10.2 derart festgelegt, daß die Erzeugende der Walze 2 etwa zwei mm höher liegt als die Laufebene der Lagerplatte 8. Der Zweck der Einstellmöglichkeit der Höhe der Walzen 2 durch Benutzung der Abstandsscheiben 9 besteht darin, Träger 1 und Walzen 2 benutzen zu können, die beiden entsprechend bestehenden Typen ausgebildet sind, wobei eine Anpassung an die Abnutzung der Schwelle 11 erfolgen kann, bevor die jeweilige Vorrichtung installiert wird. Außerdem ermöglicht nach längerem Betrieb diese Einstellung eine Kompensation der unvermeidbaren Abnutzung des aus Walzen 2, Achsen 5 und Hülsen 6 bestehenden Systems.
  • Die Achsen 5 sind an den Seitenwänden 4 mittels Lötpunkten festgelegt. Die erwähnten Schrauben 10.1, 10.2 werden in Löcher eingeschraubt, die in die Basis 3, in die Abstandsscheiben 9 und die Trägerplatte 7 eingebohrt sind. Die Löcher, die benutzt werden, um die Einzelwalzenvorrichtung auf der Schienenträgerschwelle 11 anzuordnen, und jene, die benutzt werden, um die Doppelwalzen auf der Schienenträgerschwelle 11 anzuordnen, passen bezüglich der gleichen Achsen, da in beiden Fällen die Trägerplatte 7 und die Abstandsscheiben 9 die gleiche Breite besitzen.
  • Der Träger 1 und sein Zubehör werden nahe dem Lager 8 derart angebracht, daß die Seiten dieser Bauteile in unmittelbarer Berührung miteinander stehen. Nachdem dies geschehen ist, wird die Schraube 10.2, mit der der Träger 1 an der Schwelle 11 befestigt wird, in der Nähe der kürzeren Seite der Basis 3 plaziert, wodurch verhindert wird, daß der Träger 1 sich dreht.
  • Damit die Zunge 12 und der Flansch der Zunge 12 selbst geschaltet werden können, wird die Doppelwalzenvorrichtung oder die Dreifachwalzenvorrichtung in der Nähe der vorderen Lager 8 der Eisenbahnschwelle angebracht. Andererseits wird in der Nähe des hinteren Endes der Weiche die Einfachwalzenvorrichtung oder die Doppelwalzenvorrichtung benutzt.
  • Praktisch ausgedrückt bedeutet dies: Wenn der Bewegungsbereich der Zunge 12 an der genauen Stelle, wo die Vorrichtung angepaßt wird, kürzer oder gleich ist wie der Flansch der Zunge 12 an der gleichen Stelle, wird eine Einzelwalzenvorrichtung benutzt. Wenn der Bewegungsbereich der Zunge 12 an der jeweiligen Stelle, an der die Vorrichtung angeordnet ist, größer ist als der Flansch der Zunge 12 an der gleichen Stelle, dann wird eine Doppelwalzenvorrichtung oder eine Dreifachwalzenvorrichtung benutzt.
  • Nachdem die erste Vorrichtung - eine Doppelwalzenvorrichtung oder eine Dreifachwalzenvorrichtung - in der Nähe des ersten oder zweiten Lagers 8 in der Nähe des einen Endes der Weiche angebracht ist, wird die folgende Einfachwalzenvorrichtung oder Doppelwalzenvorrichtung in der Nähe für jeweils vier oder fünf Lager 8 angebracht, d. h. in anderen Worten alle drei oder alle vier Meter.
  • Wenn die Zunge 12.1 in Berührung mit der Backenschiene 13.1 steht, liegt sie auf den Lagern 8. Wenn sich die Zunge 12.1 von der Backenschiene 13.1 während der Schaltung der Weiche wegbewegt, dann bewegt sie sich auf den Walzen 2 der jeweiligen Vorrichtung und bleibt dort während des gesamten Schaltvorganges, selbst wenn die Zunge 12.1 den maximalen Öffnungswinkel bereits erreicht hat. Wenn sich umgekehrt die Zunge 12.2 von der Backenschiene 13.2 wegbewegt, beginnt ihr Hub auf den Walzen 2, und sie sitzt auf den Lagern 8 auf, wenn sie nur noch wenige Millimeter von der Backenschiene 13.2 entfernt ist.
  • Das Gewicht der Eisenbahnwagen wird daher von den Lagern 8 getragen, und nicht von den Walzen 2.
  • Die Benutzung von Edelstahl für die Walzen 2 und des Kunststoffs ertalyte für die Hülsen 6 macht die Vorrichtung unabhängig von der Notwendigkeit irgendeines Schmiervorganges.
  • Da die Achse 5 durch zwei Lötpunkte blockiert ist, kann der Träger 1 recycelt werden. Wenn die Achsen 5 und die Walzen 2 abgenutzt sind, können nach Entfernung der Lötpunkte die Achsen 5 und die Walzen 2 entfernt und durch neue ersetzt werden.
  • Dank der Art und Weise, wie die Vorrichtung konstruiert ist, können verschiedene Abwandlungen getroffen werden. Außerdem können alle Bauteile durch ähnliche Bauteile ersetzt werden, die die gleiche technische Charakteristik besitzen.
  • Die vorstehenden Abänderungen umfassen die Position der Mittel, die benutzt werden, um die erfindungsgemäße Vorrichtung an der Schwelle 11 festzulegen.
  • Die Fig. 7, 8 und 9 zeigen eine Dreifachwalzenvorrichtung, die an der Schwelle 11 mittels Schraubbolzen 10.3 mit Sechskantkopf und Hülsen 14 festgelegt sind. Die Hülsen 14 werden vorher in die Schwelle eingesetzt. Die Löcher, durch die die Schrauben 10.3 geführt werden, sind in der Basis 3 der Platte 7 und den Abstandsscheiben 9 eingebohrt.
  • Wie weiter oben beschrieben, wird der Träger 1 auf der Platte 7 angeordnet; die Höheneinstellung der Walzen 2 wird unter Berücksichtigung der Laufebene der Lager 8 dadurch vorgenommen, daß verschiedene metallische viereckige Abstandsscheiben 9 zwischen die Trägerplatte 7 und die Basis 1 des Metallträgers gefügt werden.
  • Abschließend werden Träger 1, Abstandsscheiben 9 und Platte 7 an der Schwelle 11 durch die Schraubbolzen 10.3 festgelegt, die in die Hülsen 14 eingeschraubt werden.
  • In diesem Fall besteht keine Notwendigkeit, den Träger 1 und sein Zubehör in Berührung mit dem Lager 8 zu bringen, weil durch die beiden Schrauben 10.3 jede Drehung verhindert wird.

Claims (2)

1. Walzenvorrichtung für Eisenbahnweichen, bestehend aus einem U-förmigen Metallträger (1), worin eine oder mehrere Edelstahlwalzen (2) sitzen - mit einer horizontalen Drehachse - und Zubehörteile, welche eine viereckige Trägerplatte (7) und eine Reihe viereckiger Abstandsscheiben (9) beinhalten, wobei der Träger (1) im Gebrauch eine horizontale, viereckige Basis (3) mit vertikalen Seiten (4) hat, welche deshalb normal zur Basis (3) sind; eine Reihe von symmetrisch gebohrten Löchern auf beiden Seiten des Trägers (1); in genannten Löchern sitzen die Endstücke einer oder mehrerer Achsen (5), und zwar mittels einer Reihe von Schweißpunkten oder anderer starrer, doch leicht abnehmbarer Anlagen; die Walzen (2) rotieren auf genannten Achsen (5), der genannte Träger (1) ist an den Schwellen (11) befestigt, und zwar durch Schrauben (10.2, 10.3), welche in die gebohrten Löcher der Basis (3) geführt sind und direkt in die Schwelle (11) hineinpassen, oder in Hülsen (14), die in der Schwelle (11) selbst sitzen; die viereckige Trägerplatte (7) und die Abstandsscheiben (9) weisen auch Löcher für die Schrauben (10.1) auf, welche dazu dienen, den Träger an der Platte und den Abstandsscheiben (9) zu befestigen, und/oder für die Schrauben (10.2, 10.3), die abwechselnd denselben Träger (1) an der Schwelle (11) befestigen; Lager für die Walzplatte (8) sind auf die obere Fläche jeder Schwelle (11) angebracht, um die Zunge der Weiche gleitend zu unterstützen; jeder Träger (1) ist an einer einzigen Schwelle (11) befestigt, und zwar auf der oberen Fläche derselben, und in den Walzen (2) befinden sich Hülsen (6), die aus selbstschmierendem Kunststoff bestehen oder Walzen oder Kugellager; genannte Hülsen (6) bzw. Lager sind konzentrisch mit genannten Walzen (2) montiert; der Träger (1) und dessen Zubehör sitzen neben dem Lager (8), so daß die Seitenplatten des Trägers (1) und die des Lagers (8) sich direkt berühren oder sich dicht nebeneinander befinden, abhängig von der Position der benutzten Schrauben (10.1,10.2 10.3); die genannte Trägerplatte (7) und die Abstandsscheiben (9) sind gleich weit.
2. Walzenvorrichtung für Eisenbahnweichen nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1), welcher mit zwei oder mehr Walzen (2) dotiert ist, neben den vorderen Lagern (8) der Weiche sitzt, während der Träger (1), welcher mit einer oder zwei Walzen (2) dotiert ist, für die Lager an der Rückseite der Weiche benutzt wird.
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EP0851063A1 (de) 1998-07-01
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ES2155595T3 (es) 2001-05-16
PT851063E (pt) 2001-07-31
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SI0851063T1 (en) 2001-08-31

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