DE69611636T2 - Schervorrichtung, besonders zum Schneiden von Metallen oder Beton - Google Patents
Schervorrichtung, besonders zum Schneiden von Metallen oder BetonInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneidvorrichtung, insbesondere zum Schneiden von Metallen oder Beton.
- Das Dokument EP-0 362 098 B1 beschreibt eine Betonbohrhammerzange der Art mit einem drehbar montierten Gestell, das gleichzeitig zwei Zangenschenkel aufweist, wobei mindestens einer derselben relativ zum Gestell beweglich ist, und mit Schneideinrichtungen. Das Gestell ist aus zwei Lagerschilden gebildet, und die Schneideinrichtungen sind einerseits auf wenigstens einem unbeweglichen Schenkel, der durch eine Verlängerung eines der Lagerschilde gebildet wird, und andererseits auf dem beweglichen Schenkel der Zange montiert. Der unbewegliche und der bewegliche Schenkel sind in der maximalen Öffnungsstellung der Zange nebeneinander angeordnet, um die Schneidvorrichtung in dieser Stellung maximal zu schließen. Die Schneidklingen der Schneidvorrichtung sind beweglich und bestehen aus Platten, die asymmetrische Zähne aufweisen und positionsverstellbar auf den entsprechenden Schenkeln montiert sind.
- Diese bekannte Vorrichtung ist allgemein zufriedenstellend, doch sie hat den Nachteil, daß sie abhängig davon, ob man Beton bohren oder die Armiereisen von Beton schneiden möchte, eine Änderung der Werkzeugausrichtung erfordert.
- Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat sich die Technik zur Verwendung von Universalwerkzeugen hin entwickelt, die vom Fachmann als "Schneidarme" bezeichnet werden. Diese Universalwerkzeuge eignen sich zum Schneiden von Alteisen, aber auch von Beton, ohne eine besondere Anpassung zu erfordern. Im allgemeinen werden diese Universalwerkzeuge unmittelbar am Vorderende einer Baumaschine angebracht und direkt über den Hubzylinder dieser Maschine betätigt. Die Backen der Schneidarme weisen an ihren Vorderenden Betonbrechspitzen, gezahnte Klingen zum Zermahlen von Beton und zum Halten von Material, sowie an ihrem hinteren Ende Messer zum Schneiden von Alteisen auf.
- Das Dokument US-A-5 187 868 beschreibt eine Schneidvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Ziel der Erfindung ist es, die bekannten Schneidarme zu verbessern, indem die durch das Schließen der Schneidbacken verursachten Stöße gedämpft und das seitliche Öffnen der Backen beim Schneiden verhindert werden.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Schneidvorrichtung, insbesondere zum Schneiden von Metallen oder Beton, die dazu bestimmt ist, am Ende eines Auslegers einer Baumaschine montiert zu werden, und folgendes umfaßt: einerseits eine Vorrichtung, die dazu geeignet ist, fest mit dem Ausleger verbunden zu werden, und andererseits ein komplementäres Werkzeug, das auf der Vorrichtung montiert und verdrehbar geführt ist, wobei es durch einen Antriebszylinder der Baumaschine betätigt wird, und die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß die Drehführungsmittel mit einem Dämpfungsorgan in der dem Schneiden entsprechenden geschlossenen Stellung und mit einer Drückeinrichtung, welche einen seitlichen Abstand der Betätigungsenden der Vorrichtung und des Werkzeugs gewährleisten, um einen seitlichen Abstand der Schneidenden der Vorrichtung und des Werkzeugs beim Schneiden zu verhindern, zusammenwirken.
- Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung:
- - weisen die Drehführungsmittel eine kreisbogenförmige Nut, an deren einem Ende das Dämpfungsorgan montiert ist, und einen Führungsbolzen in der Nut auf, der einen Druck ausübt, der den vorbestimmten seitlichen Abstand beim Schneiden sicherstellt;
- - ist die kreisbogenförmige Nut in der Vorrichtung ausgebildet und der Führungsbolzen fest mit dem Werkzeug verbunden;
- - ist das Dämpfungsorgan ein Flüssigkeitsdämpfungsorgan der Art mit Öldruck, Hydraulik oder ähnlichem;
- - ist das Dämpfungsorgan ein elastisches Dämpfungsorgan;
- - ist das Dämpfungsorgan mit einem mechanischen Anschlag versehen, der eine Anschlag- Ausbildung für den Führungbolzen aufweist und in die kreisbogenförmige Nut hineinragt.
- - ist das Dämpfungsorgan der Wirkung eines elastischen Mittels unterworfen, das dieses dazu bringt, ständig in die kreisbogenförmige Nut hineinzuragen;
- - drückt die Drückeinrichtung, die einen vorbestimmten seitlichen Abstand der Betätigungsenden gewährleistet, den Führungsbolzen gegen den Boden der kreisbogenförmigen Führungsnut;
- - ist eine Reibscheibe zwischen dem Führungsbolzen und dem Boden der kreisbogenförmigen Nut angeordnet;
- - weist die Drückeinrichtung eine Verschlußkappe auf, welche die von den elastisch vorgespannten Befestigungsmitteln auf den Führungsbolzen ausgeübten Kräfte überträgt, um diesen ständig in Anlage gegen den Boden der Führungsnut zu bringen.
- Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beschreibung, die als nicht einschränkendes Beispiel gegeben wird, und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen besser verständlich. Es zeigen:
- Fig. 1 schematisch eine teilweise im Aufriß gezeigte Perspektivdarstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Öffnungsstellung,
- Fig. 2 schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung in der Öffnungsstellung, die im Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 gezeigt ist,
- Fig. 3 schematisch eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 4 schematisch eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Teilschnitt entlang Linie IV-IV in Fig. 2 nahe der Drehachse, und
- Fig. 5 schematisch eine Ansicht der Drehführungsmittel einer in der Verschlußstellung befindlichen erfindungsgemäßen Vorrichtung im Teilschnitt entlang Linie V-V in Fig. 3.
- In den Fig. 1 bis 3 ist eine Schneidvorrichtung zum Schneiden von Metallen oder Beton am Ende eines Auslegers 1 einer Baumaschine, z. B. eines Schaufelbaggers oder dergleichen, montiert. Die Vorrichtung weist eine Vorrichtung 2 auf, die mittels eines Gelenkbolzens A und eines Schwingarms 3 zur Kraftaufnahme, der bei 4 an einem Betätigungsende der Vorrichtung und bei 5 an einer fest mit dem Ausleger 1 verbundenen Gabel 6 angelenkt ist, am Ausleger 1 befestigt wird. Die Vorrichtung weist zumindest lokal eine U-Form zur Montage einer Drehachse 7 auf, an die ein komplementäres Werkzeug 8 angelenkt ist. Das komplementäre Werkzeug 8 ist so um die Achse 7 verdrehbar montiert, daß ein Abstand oder eine Annäherung (in Richtung des Pfeils R der Fig. 3) von einerseits am komplementären Werkzeug 8, andererseits an der Vorrichtung 2 montierten Schneidklingen C bewirkt wird. Diese bekannte Anordnung gestattet das Schneiden von Metallen oder Beton, der zwischen den die Klingen C tragenden Schneidenden ergriffen wird, wenn das Werkzeug 8 durch den Arbeitszylinder 13 über den Kolben 12, an den es bei B angelenkt ist, angetrieben wird.
- Das komplementäre Werkzeug 8 wird andererseits relativ zur Vorrichtung 2 durch Führungsmittel, die eine kreisförmige Nut 9 und einen Führungsbolzen 10 aufweisen, der in der Nut 9 umläuft, verdrehbar geführt. Bei diesem Beispiel ist die Nut 9 in der am Ausleger 1 befestigten Vorrichtung 2 ausgebildet und der Führungsbolzen 10 fest mit dem komplementären Werkzeug 8 verbunden. Die Erfindung erstreckt sich auch auf den Fall, bei dem die Nut an dem komplementären Werkzeug 8 vorgesehen ist, während die Führungsachse an der Vorrichtung 2 ausgebildet ist, wobei sich diese kinematische Umkehrung für den Fachmann aus einer gängigen Praxis ergibt.
- Erfindungsgemäß wirken die Drehführungsmittel mit einem elastischen Dämpfungsorgan 11 in der dem Schneiden entsprechenden Verschlußstellung und mit einem Stützmittel zusammen, das einen vorbestimmten seitlichen Abstand der Betätigungsenden der Vorrichtung 2 und des komplementären Werkzeugs 8 gewährleistet, um einen unerwünschten seitlichen Abstand der die Klingen C tragenden Schneidenden zu verhindern.
- So vermeidet das elastische Dämpfungsmittel 11 in der dem Schneiden entsprechenden Verschlußstellung die Stöße, die durch das mechanische Anschlagen am Ende der Bahn und durch die Reaktion aufgrund der Schneidkräfte bedingt sind, während die Drückeinrichtung auf die Betätigungsenden der einerseits mit dem Ausleger 1 und andererseits mit der Stange 12 eines Arbeitszylinders 13 der Baumaschine verbundenen Vorrichtung durch die Hebelwirkung den unerwünschten seitlichen Abstand der Schneidklingen C beim Schneiden verhindert.
- In Fig. 4 weist die Hauptdrehachse 7 einen quadratischen Kopf 20 auf, der in eine entsprechende Aussparung in der Vorrichtung 2 eingreift und das komplementäre Werkzeug 8 durchläuft, das mechanisch gegen eine Reibscheibe 21 angelegt und verdrehbar auf einem Ring 22 montiert ist. Das komplementäre Werkzeug 8 wird der Druckkraft einer Hülse 23 unterworfen, die gegen eine Reibscheibe 24 anliegt. Die Hülse 23 wird durch einen Vorsteckstift 25 verdrehbar gehalten und dem Druck einer Mutter 26 unterzogen, die auf das Ende der dem quadratischen Kopf 20 gegenüberliegenden Welle 7 geschraubt ist. Nachdem die Mutter 26 mit einer vorbestimmten Einstellung, die dem gewünschten Druck entspricht, aufgeschraubt wurde, wird sie mittels abnehmbarer Schrauben 27 fest mit dem anderen Schenkel der Vorrichtung 2 verbunden. Somit ist der Abstand zwischen dem Schenkel der Vorrichtung 2, der die Schneidklinge C trägt, und dem komplementären Werkzeug 8 vorbestimmt und entspricht im wesentlichen einem Spiel J beim Schneiden, das so vorbestimmt ist, daß ein seitlicher Abstand der Backen erhalten wird, der stets kleiner als ein Millimeter ist.
- In Fig. 5 weist das elastische Dämpfungsmittel 11, das auch einen mechanischen Anschlag am Bahnende bildet, ein Gebilde 30 zur Aufnahme des Führungsbolzens 10, z. B. eine zylindrische Ausnehmung mit einem Durchmesser, der dem des Führungsbolzens 10 entspricht, auf. Das elastische Dämpfungsorgan umfaßt einen Kolben 31, der durch einen Stift 32 gegen ein Verdrehen blockiert ist. Der Stift 32 ist in einer Kappe 33 montiert, die den Mantel 34 verschließt, der den Kolben 31 enthält. Der Kolben 31 wird durch ein elastisches Mittel 35, das z. B. aus einem Stapel von Belleville-Dichtungsringen besteht, unter Druck gesetzt. In der Öffnungsstellung der Backen der Vorrichtung ragt das Ende 30 des Kolbens 31 vorzugsweise ein wenig in die Nut 9 hinein, und zwar mit einem vorbestimmten Abstand in der Größenordnung von einem oder mehreren Millimetern.
- So wird der Führungsbolzen 10, wenn er am Ende des Schließvorgangs zur Anlage kommt, durch den Dämpfungskolben 31 gedämpft, der die von den Scherkräften herrührenden Stöße dämpft.
- Der Führungsbolzen 10 ist gegen eine Reibscheibe 36 vorgespannt, die bei ihrer durch die Führungsnut 9 geführten Bewegung fest mit dem Bolzen 10 verbunden ist. Der ständige Druck des Führungsbolzens 10 auf den Boden der Nut 9 mittels der Reibscheibe 36 erzeugt somit einen seitlichen Abstand der den Schneidenden gegenüberliegenden Betätigungsenden der Vorrichtung: so steht dieser ständige Druck dem seitlichen Abstand der Schneidklingen C entgegen und verbessert die Wirksamkeit des Schneidens, wobei gleichzeitig der Verschleiß der Klingen verringert wird.
- Um die Anlage des Bolzens 10 und der Reibscheibe 36 auf dem Boden der Nut 9 in Vorspannung zu verwirklichen, ist vorgesehen, daß eine andere seitliche Kappe 37 montiert wird, die in den Ring 41 eingeschraubt wird, wodurch der Bolzen 10 und die Reibscheibe 36 nach Einstellung des Spiels durch Schrauben auf den Boden der Nut 9 gedrückt werden kann, wobei die Kappe 37 mittels einer Schraube 38 gegen ein Verdrehen arretiert wird. Um die Reibkräfte beim Kontakt des Endes des Bolzens 10 mit der Kappe 37 zu minimieren, ist eine Schmierung durch den Kanal 39 oder das Zwischenschalten einer Reibscheibe 40 vorgesehen.
- Vorteilhafterweise ist ein Reibring 41 vorgesehen, um das Festfressen des Bolzens 10 bei der Verschiebungsbewegung in der Führungsnut 9 zu verhindern. So ist der Bolzen 10 so montiert, daß er gegen den Boden der Nut 9 mittels der Scheibe 36 vorgespannt und gleichzeitig frei um sich selbst drehbar ist. Mit dieser frei verdrehbaren Montage kann eine wirksame Führung erreicht und jede Gefahr eines Festfressens oder einer vorzeitigen Abnutzung im Arbeitsbetrieb der Maschine vermieden werden.
- Die Erfindung wurde zwar unter Bezugnahme auf eine bestimmte Ausführungsform beschrieben, ist aber keineswegs auf diese beschränkt, sondern deckt im Gegenteil alle Modifikationen der Form und alle Ausführungsvarianten im Rahmen und im Sinne der Erfindung ab. So kann man, statt ein elastisches Dämpfungsmittel vorzusehen, auch jedes andere Dämpfungsmittel (Hydraulik, Öldruck, Federblatt, ...) und jedes andere Anschlagmittel vorsehen, das eine relative Anlage der Betätigungsenden aufeinander sicherstellt, um durch die Hebelwirkung jeglichen unerwünschten seitlichen Abstand der Schneidenden der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu verhindern.
Claims (10)
1. Schneidvorrichtung, insbesondere zum Schneiden von Metallen oder von Beton, die dazu
eingerichtet ist, am Ende eines Auslegers (1) einer Baumaschine montiert zu werden, und
folgendes umfaßt:
- einerseits eine Vorrichtung (2), die dazu geeignet ist, fest mit dem Ausleger (1) verbunden
zu werden, und
- andererseits ein komplementäres Werkzeug (8), das auf der Vorrichtung (2) montiert und um
eine Achse (7) verdrehbar geführt ist, wobei es dazu eingerichtet ist, durch einen
Antriebszylinder (13) einer Baumaschine, für welche die Vorrichtung bestimmt ist, betätigt zu
werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung radiale Drehführungsmittel (9, 10) aufweist, wobei die radialen
Führungsmittel (9, 10) eine Nut (9) und einen in der Nut (9) umlaufenden Bolzen (10) umfassen,
und
daß diese radialen Drehführungsmittel (9, 10) mit einem Dämpfungsorgan (11) in der dem
Schneiden entsprechenden geschlossenen Stellung und mit einer Drückeinrichtung (37, 38),
welche einen seitlichen Abstand der Betätigungsenden der Vorrichtung (2) und des Werkzeugs
(8) gewährleisten, um einen seitlichen Abstand der Schneidenden der Vorrichtung (2) und des
Werkzeugs (8) beim Schneiden zu verhindern, zusammenwirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Drehführungsmittel (9,
10) eine kreisbogenfölmige Nut (9), an deren einem Ende das Dämpfungsorgan (11) montiert
ist, und einen Führungsbolzen (10) in der Nut (9) aufweisen, der einen Druck ausübt, der den
vorbestimmten seitlichen Abstand beim Schneiden sicherstellt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisbogenförmige Nut (9) in
der Vorrichtung (2) ausgebildet und der Führungsbolzen (10) fest mit dem Werkzeug (8)
verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsorgan (11) ein
Flüssigkeits-Dämpfungsorgan der Art mit Öldruck, Hydraulik oder ähnlichem ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsorgan (11) ein
elastisches Dämpfungsorgan ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsorgan (11)
mit einem mechanischen Anschlag (31) versehen ist, der eine Anschlag-Ausbildung (30) für den
Führungbolzen (9) aufweist und in die kreisbogenförmige Nut (9) hineinragt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsorgan (11) der
Wirkung eines elastischen Mittels (35) unterworfen ist, das dieses dazu bringt, ständig in die
kreisbogenförmige Nut (9) hineinzuragen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drückeinrichtung (37, 38), die einen vorbestimmten seitlichen Abstand der Betätigungsenden
gewährleistet, den Führungsbolzen (10) gegen den Boden der kreisbogenförmigen Führungsnut
(9) drückt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reibscheibe (36) zwischen
dem Führungsbolzen (10) und dem Boden der kreisbogenförmigen Nut (9) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drückeinrichtung (37, 38) eine Verschlußkappe (37) aufweist, welche die von den elastisch
vorgespannten Befestigungsmitteln auf den Führungsbolzen (10) ausgeübten Kräfte überträgt,
um diesen ständig in Anlage gegen den Boden der Führungsnut (9) zu bringen.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10243125A1 (de) * | 2002-09-18 | 2004-04-01 | Atlas Copco Construction Tools Gmbh | Vorrichtung an Schrottscheren oder dergleichen - zur Verminderung der Reibkräfte, die unter Einwirkung des Zerkleinerungsmaterials im Laufe der Schließbewegung auftreten |
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|---|---|
| US5715603A (en) | 1998-02-10 |
| EP0751260B1 (de) | 2001-01-24 |
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| FR2735709A1 (fr) | 1996-12-27 |
| CA2179256A1 (fr) | 1996-12-27 |
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