DE69609863T2 - Abschraubbarer dosenverschluss - Google Patents
Abschraubbarer dosenverschlussInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine wieder dicht schließbare Aufschraub-/Abschraub-Anordnung für ein vorhandenes Dosenende, wie z. B. eine in der Getränkeindustrie verwendete Metalldose. Spezieller betrifft die vorliegende Erfindung eine wieder dicht schließbare Dosenendenanordnung, die leicht zu öffnen und wieder dicht zu schließen ist, indem man den Verschluss auf das Dosenende schraubt.
- Gegenwärtige Dosenenden für Getränkedosen sind im allgemeinen vom "Ringzug"- oder "Drück-nach-unten-Bleib-auf-Lasche"-Typ und weisen einige Nachteile auf.
- Im allgemeinen sind die im Stand der Technik bekannten Dosen nicht wieder dicht schließbar. Die Laschen sind schwer zu öffnen, und die Öffnungsabmessung/-form ist nicht ideal zum Trinken. Außerdem ist das Getränkeprodukt durch das Dosenende nicht sichtbar.
- Die meisten gegenwärtigen Dosenenden für Getränke sind Aluminium, und da diese durch Rollfalzen mit dem Dosenkörper verbunden sind, ist eine Wiederverwertung schwieriger, wenn man Stahlkörperdosen verwendet, weil das an den Stahldosenkörper gewalzte Aluminiumdosenende zur Wiederverwertung abgetrennt werden muss. Die Konstruktion eines Dosenendes, das entweder am Körper weniger fest angebracht ist oder entweder aus Stahl oder Aluminium einfach hergestellt ist, würde umweltfreundlicher sein, indem es Einmaterialverpackungen ermöglicht.
- Schließlich würden Konstruktionen von Dosenenden, die einen leichten Einschluss eines verborgenen Geschenks oder anderen Werbematerials ermöglichen, das nur zugänglich ist, wenn die Dose offen ist, signifikante Werbevorteile im Markt verschaffen, verglichen mit gegenwärtigen Dosenenden.
- Die DE-A-32 07 172 offenbart eine Dosenendenanordnung gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 3, wodurch ein Verpackungsbehälter eine Kappe zu seinem Verschließen aufweist, die an einem Zwischenring befestigt ist, der am offenen Ende des Behälters befestigt ist.
- Aus einem ersten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Abschraub-Dosenendenanordnung bereit, umfassend:
- einen zylindrischen Dosenkörper mit einem offenen Ende und einem geschlossenen Ende, wobei ein gewalzter Flansch, der sich am offenen Ende um eine Außenseite des Dosenkörpers herum erstreckt, und ein Schulterteil vorgesehen sind, der das offene Ende mit Seitenwänden der zylindrischen Dose verbindet;
- einen Kragen, der die Außenseite der Dose benachbart zum offenen Ende umgibt, wobei der Kragen umfasst: eine Dosenpassfläche auf seiner Innenseite und eine Verschlusseingriffsfläche auf seiner Außenseite, wobei der Kragen zwischen dem gewalzten Flansch und dem Schulterteil des Dosenkörpers gegen die Außenseite des offenen Endes anliegt; und
- eine Verschlussanordnung mit einem Deckelteil und einem zylindrischen Verschlusselement, umfassend eine herabhängende Umfangsschürze für einen Wirkeingriff mit der Verschlusseingriffsfläche des Kragens;
- dadurch gekennzeichnet, dass die Dosenendenanordnung umfasst: eine Einrichtung zum Verstärken einer hermetischen Abdichtung der Verschlussanordnung zum offenen Ende des Dosenkörpers, wobei die Einrichtung zum Verstärken die jeweiligen Ausbildungen der Verschlussanordnung, die mit einer äußeren Umfangsfläche des gewalzten Flansches in Eingriff stehen, umfasst, so dass Kräfte dazwischen ansprechend auf einen Druckanstieg eines Inhalts im Dosenkörper zunehmen.
- Aus einem zweiten Aspekt stellt die Erfindung eine Abschraub- Dosenendenanordnung bereit, umfassend:
- einen zylindrischen Dosenkörper mit einem offenen Ende und einem geschlossenen Ende, wobei ein gewalzter Flansch, der sich am offenen Ende um eine Außenseite des Dosenkörpers herum erstreckt, und ein Schulterteil vorgesehen sind, der das offene Ende mit Seitenwänden der zylindrischen Dose verbindet;
- einen Kragen, der die Außenseite der Dose benachbart zum offenen Ende umgibt, wobei der Kragen umfasst: eine Dosenpassfläche auf seiner Innenseite und eine Verschlusseingriffsfläche auf seiner Außenseite, wobei der Kragen zwischen dem gewalzten Flansch und dem Schulterteil des Dosenkörpers gegen die Außenseite des offenen Endes anliegt; und
- ein Deckelelement, dadurch gekennzeichnet, dass ein zylindrisches Verschlusselement eine herabhängende Umfangsschürze für einen Wirkeingriff mit der Verschlusseingriffsfläche des Kragens aufweist; und
- dass das Deckelelement durch einen Doseneingriffsteil des zylindrischen Verschlusselementes am offenen Ende des zylindrischen Dosenkörpers befestigt ist, wobei das Deckelelement bezüglich des zylindrischen Verschlusselementes im Deckeleingriffsteil unabhängig drehbar ist, so dass eine Herstellung einer Abdichtung zwischen dem Deckelelement und dem gewalzten Flansch ein Weiterdrehen des zylindrischen Verschlusselementes auf dem Kragen nicht behindert.
- Die Dosenendenanordnung kann weiter einen Pilferproof-Ring umfassen, der lösbar an einem unteren Ende der Schürze des zylindrischen Verschlusses befestigt ist, und kann weiter eine Aufreißlasche umfassen, die im Deckelteil gebildet ist. Die Dosenanordnung kann weiter ein elastisches Dichtungselement umfassen, das zwischen dem Verschluss und dem gewalzten Flanschteil des Dosenendes gebildet ist.
- Alternative Ausführungsformen sorgen dafür, dass die Verschlusseingriffsfläche des Kragens zum Eingriff mit entsprechenden Gewindegängen in der herabhängenden Umfangsschürze des zylindrischen Verschlusses mit einem Gewinde versehen ist, oder umfassen anderenfalls Nasen, die zum Eingriff mit entsprechenden Vertiefungen in der herabhängenden Umfangsschürze des zylindrischen Verschlusses in der Oberfläche des Kragens gebildet sind. Der zylindrische Verschluss, der den Deckelteil enthält, ist auf dem Ende der zylindrischen Dose wieder dicht schließbar. Weitere Ausführungsformen umfassen die Verwendung eines aus einem Kunststoffmaterial gebildeten Kragens, der entweder ein durchgehendes Band, das über das offene Ende des Dosenkörpers vor der Bildung des gewalzten Flansches gleitbar ist, oder ein gespaltener Ring zum Anbringen an das offene Ende des Dosenkörpers im Anschluss an das Bilden des gewalzten Flansches ist.
- Ein weiterer Bereich einer Anwendbarkeit der vorliegenden Erfindung wird aus der ausführlichen Beschreibung deutlich, die im Folgenden gegeben wird. Es versteht sich jedoch, dass die ausführliche Beschreibung und speziellen Beispiele, obwohl sie bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung angeben, nur zur Erläuterung gegeben werden, da verschiedene Änderungen und Abwandlungen im Bereich der Erfindung den Fachleuten aus dieser ausführlichen Beschreibung ersichtlich werden.
- Die vorliegende Erfindung wird aus der im Folgenden gegebenen ausführlichen Beschreibung von gewissen Ausführungsformen der Erfindung und den beigefügten Zeichnungen, die nur zur Erläuterung gegeben werden und folglich für die vorliegende Erfindung nicht beschränkend sind, vollständiger verstanden.
- Fig. 1 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die die Abschraub-Dosenendenanordnung darstellt;
- Fig. 2 ist eine Seitenschnittansicht eines in Fig. 1 dargestellten Verschlusseingriffs mit einem elastischen Dichtungselement;
- die Fig. 3A-3D zeigen die Anordnung eines durchgehenden Kunststoffkragens mit einer Oberflächengewindeausführung über einem Ende der Aluminiumdose vor dem Falzen des Dosenendes;
- die Fig. 4A-4D veranschaulichen eine fakultative Ausführungsform, bei der man einen geteilten Kunststoffkragen über eine Lippe des Dosenendes anbringt, bevor das Dosenende gefalzt wird;
- die Fig. 5 A-5D zeigen eine weitere alternative Ausführungsform, die einen geteilten Kragen verwendet, der an das Dosenende gebördelt ist;
- Fig. 6 ist eine Perspektivansicht eines geteilten Kragens, der darin gebildete Eingriffsnasen enthält; und
- Fig. 7 ist eine Ansicht von oben, die eine Aufreißlasche zur Verwendung bei einem Dosenende gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.
- Mit Bezug allgemein auf Fig. 1 ist dort eine zylindrische Dose 10 dargestellt, die einen Metalldosenkörper 12 und einen Eingriffskragen 16, der ein Ende 20 des Dosenkörpers 12 umgibt, umfasst. Der in Fig. 1 dargestellte Eingriffskragen 16 umfasst darauf gebildete Außengewindegänge 26 und ist so geformt, dass er ein oberes Umfangsnasenelement 42 auf seinem Ende einschließt, das mit einem gewalzten Flansch 22 des Dosenendes 20 in Eingriff steht.
- Eine Verschlussanordnung umfasst ein Deckelelement 14 und ein zylindrisches Verschlusselement 18, das eine Eingriffsfläche einschließt, wie z. B. Innengewindegänge 28, die mit auf dem Eingriffskragen 16 gebildeten Außengewindegängen 26 in Eingriff treten. Ein Ende des zylindrischen Verschlusselementes 18 umfasst einen Deckeleingriffsteil 40, der weiter im Folgenden beschrieben werden soll.
- Das Deckelelement 14 ist im allgemeinen aus Metall gebildet und umfasst einen im wesentlichen planaren Mittelteil und eine gewalzte Lippe 24 an seinem Umfang. Die gewalzte Lippe 24 ist so, dass dieselbe in den Deckeleingriffsteil 40 des zylindrischen Verschlusselementes 18 eingerastet sein kann, wie in Fig. 1 der Zeichnungen dargestellt.
- Der Gewindeeingriff des zylindrischen Verschlusselementes 18 mit dem Eingriffskragen 16, wobei die gewalzte Lippe 24 des Deckels 14 im Deckeleingriffsteil 40 eingerastet ist, ist so, dass sich ein distaler Rand der gewalzten Lippe 24 in der Nähe einer Außenseite des gewalzten Flansches 22 befindet oder gegen sie anstößt. Wegen des Zusammenwirkens des distalen Randes der gewalzten Lippe 24 mit der Außenseite des gewalzten Flansches 22 entweicht kein Druck in der Dose durch den geschlossenen Deckel. Insbesondere wird verhindert, dass sich der gewalzte Flansch 22 in eine vertikale Position verlängert oder geraderichtet, was darauf zurückzuführen ist, dass der distale Rand der gewalzten Lippe 24 gegen ihn anstößt. Die Sicherheit dieses Eingriffs beträgt mindestens 620 kPa (90 p. s. i), was dem Druck in einer herkömmlichen Dose mit einem gewalzten Dosenende und herkömmlichen Deckel ähnelt. Deshalb umfasst die Einrichtung zur Verstärkung einer hermetischen Abdichtung der Verschlussanordnung zum offenen Ende des Dosenkörpers 12 die jeweiligen Ausbildungen des Verschlusses, die mit einer äußeren Umfangsfläche des gewalzten Flansches in Eingriff treten.
- Mit Bezug weiter auf Fig. 2 ist dort ein Dichtungsringelement 44 dargestellt, das zwischen der gewalzten Lippe 24 und dem gewalzten Flansch 22 eingefügt ist, um die Abdichtung zu verbessern. Es versteht sich, dass das Dichtungsringelement 44 in allen beschriebenen Ausführungsformen anwesend ist, jedoch wird es nur auf Grund der Vergrößerung dieser Figur in Fig. 2 dargestellt. Wie aus der Veranschaulichung in Fig. 2 ersichtlich ist, kann der wirkliche Gewindeteil variieren, so lange wie die Oberflächenausführungen auf dem Eingriffsring und dem zylindrischen Verschluss entsprechend ineinandergreifen. Der in Fig. 2 dargestellte Dichtungsring 44 ist von einer allgemeinen Trapezoidform, jedoch kann jegliche geeignete Form für denselben verwendet werden.
- Mit Bezug nun auf die Fig. 3A-3D ist dort. allgemein die Anbringung eines durchgehenden Kunststoffrings oder Eingriffskragens 16 über das Dosenende 20 dargestellt. Das Dosenende 20 wird dann gewalzt, um das gewalzte Flanschende 22 zu bilden, wie in Fig. 3C dargestellt. Ein solcher Eingriff des gewalzten Flansches 22 mit dem Gewindeeingriffskragen 16 hält den Kragen 16 zwischen dem gewalzten Flanschende 22 und einer Schulter 38 der Dose fest. Wie schließlich in Fig. 3D dargestellt ist, dichten das zylindrische Verschlusselement 18 und der Aluminiumdeckel 14 zum gewalzten Flanschende 22, wodurch der Inhalt in der Dose gesichert wird.
- Mit Bezug auf die Fig. 4A-4D ist dort eine alternative Ausführungsform dargestellt, bei der ein Kunststoffkragen 16, der bei 34 geteilt ist, verwendet werden kann, wenn das Ende der Dose 20 beim Bildungsverfahren so vorgeformt wird, dass es quer zur Längsachse der Dose ist. Wie in Fig. 4B dargestellt, ist es auf Grund der geteilten Natur des Kragens 16 bei 34 möglich, das Dosenende 20 mit dem Kragen 16 zu umgeben, obwohl der distale Rand der Dose bezüglich des Dosenendes 20 unter einem Winkel gebildet ist. Wie in Fig. 4C dargestellt, wird das Ende der Dose dann bei 22 gewalzt, um den Kragen 16 gegen die Schulter 38 des Dosenendes 20 zu sichern. Mit Bezug auf Fig. 4D tritt schließlich der zylindrische Verschluss 18 mit dem Eingriffskragen 16 in Eingriff, um den Deckel 14 gegen den gewalzten Flansch 22 zu sichern.
- Mit Bezug nun auf die Fig. 5 A-5D kann der bei 34 geteilte Kragen 16 auch verwendet werden, um ihn über eine 180º-Lippe anzubringen und dann unter die Lippe 22 zurück nach oben zu schieben, wobei der gewalzte Flansch 22 bei 48 gegen den Eingriffskragen 16 gebördelt ist, wie in den Fig. 5C und 5D dargestellt. Die Anbringung des zylindri schen Verschlusselementes 18 ähnelt den oben beschriebenen Ausführungsformen. Die in den Fig. 5A-5D dargestellte Ausführungsform minimiert ein Brechen jeglichen auf die Dichtungsfläche aufgetragenen Lacks.
- Fig. 6 ist eine Perspektivansicht, die eine alternative Ausführungsform eines geteilten Rings 50 darstellt, wobei die Teilung am Element 54 erfolgt. Der geteilte Ring 50 ist so geteilt, dass er sich zum Anbringen über einem Aluminiumflansch aufweitet, der demjenigen ähnelt, der oben in Verbindung mit den in den Fig. 4A-4D und den Fig. 5A-5D dargestellten Ausführungsformen beschrieben ist. Auch in Verbindung mit Fig. 6 dargestellt ist eine Alternative zur in der ersten Ausführungsform dargestellten Oberflächengewindeausführung 26. Insbesondere kann eine Mehrzahl von beabstandeten Nasen oder Nocken 36 für einen Eingriff mit entsprechenden Vertiefungen auf einer inneren Umfangsfläche des zylindrischen Verschlusselementes im Eingriffskragen auf seiner äußeren Umfangsfläche gebildet sein, um die beiden Teile miteinander in Eingriff zu bringen.
- Mit Bezug schließlich auf Fig. 7 ist dort eine Aufreißlasche 52 dargestellt, die im Dosendeckel 14 verwendet werden kann, um für den Verbraucher eine fakultative Trinköffnung bereitzustellen. Folglich ist es möglich, entweder das Abschraubmerkmal der Dosenendenanordnung zu verwenden oder alternativ eine Aufreißlasche zu verwenden, um den Inhalt der Dose zu verbrauchen.
- Der die Außenseite der Dose umgebende Eingriffskragen 16 ist auch vorteilhaft, um das Ende der Dose zu versteifen. Es ist möglich, den Eingriffskragen zusätzlich zum Festhalten, das mittels des gewalzten Flansches 22 und/oder Bördeln bei 48 erfolgt, an das Dosenende zu kleben.
- Nach Aufbringen der Dosenendenanordnung auf die Dose dreht sich beim Schließen das Eingriffsverschlusselement 18 weiter als der Dosendeckel 14, da das Einrasten der gewalzten Lippe 22 im Eingriffsteil 40 erfolgt. Folglich dreht sich der Deckel unabhängig in Bezug zum Eingriffsteil 40, wodurch die Abdichtung verstärkt wird, die zwischen dem Dosendeckel 14 und dem gewalzten Flansch 22 des Dosenendes 20 stattfindet. Mit anderen Worten behindert die Bewerkstelligung einer Abdichtung zwischen dem Deckel 14 und dem gewalzten Flansch 22 keine weitere Drehung des Verschlusselementes 18 bezüglich des Kragens 16. Bei Abwesenheit einer solchen unabhängigen Drehung des Deckels 14 im Eingriffsteil 40 würde es schwierig sein, eine Abdichtung zu erhalten, die dichter ist als diejenige, die durch die einfache Verbindung zwischen dem Deckel 14 und dem gewalzten Flansch 22 ermöglicht wird. Dies ist besonders wichtig, wenn ein elastisches Dichtungselement, wie z. B. der Dichtungsring 44, zwischen dem Deckel 14 und dem gewalzten Flansch 22 angeordnet ist, da ein elastisches Material sogar schneller "greift", was auf das Vorhandensein des Dichtungsrings 44 zurückzuführen ist.
- Wenn man den Dichtungsring wie bei 44 verwendet, ist es möglich, einen dickeren Dichtungsring zu verwenden, um die Abdichtung zwischen den Elementen zu verstärken.
- Wenn die Verschlussanordnung, die das zylindrische Verschlusselement und das darin eingerastete Deckelelement 14 umfasst, vom Dosenende entfernt wird, kann demgemäß der Verbraucher ein Produkt aus der Dose trinken, was dem Trinken aus einem Glas ähnelt. Es ist dann möglich, die Dose wieder dicht zu schließen, wenn gewünscht. Wenn der obere Teil an seinem Ort bleibt, kann der Verbraucher die Aufreißlasche öffnen und auf die übliche Weise aus der Dose trinken.
- Zusätzlich dazu, dass man die Lippe des Dosenkörpers mit Steifigkeit versieht, führt der Eingriffskragen 16 zu einer besseren Trinkoberfläche, und das zylindrische Verschlusselement 18 schützt die Trinkoberfläche des Eingriffskragens, bevor sie verwendet wird.
- Wegen der wie oben beschriebenen einzigartigen Kombination können der Dosenkörper und Dosendeckel auf eine herkömmliche und bekannte Weise aus Standardteilen gebildet sein.
- Als Option kann das zylindrische Verschlusselement einen Pilferproof-Ring 60 einschließen, der demjenigen ähnelt, der bei Kunststoffflaschen verwendet wird. Ein solcher Ring ist in Fig. 1 als Beispiel dargestellt, aber es versteht sich, dass der Pilferproof-Ring 60 für alle Ausführungsformen verwendbar ist.
- Es versteht sich auch, dass entweder der Eingriffskragen 16 oder das zylindrische Verschlusselement 18 aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material, abhängig von Herstellungsbeschränkungen, hergestellt sein kann.
- Aus der vorhergehenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist es ersichtlich, dass sie Dosenendensysteme bereitstellen, welche wieder dicht schließbar, bei vorhandenen Dosen und Dosenenden ohne Umrüstung verwendbar, leicht zu öffnen und leicht auszutrinken sind; und welche Einmetalldosensysteme und Werbemöglichkeiten mit verborgenen Geschenken ermöglichen.
Claims (16)
1. Abschraub-Dosenendenanordnung, umfassend:
einen zylindrischen Dosenkörper (12) mit einem offenen Ende (20)
und einem geschlossenen Ende, wobei ein gewalzter Flansch (22), der sich
am offenen Ende (20) um eine Außenseite des Dosenkörpers herum
erstreckt, und ein Schulterteil (38) vorgesehen sind, der das offene Ende
mit Seitenwänden der zylindrischen Dose verbindet;
einen Kragen (16), der die Außenseite der Dose benachbart zum
offenen Ende (20) umgibt, wobei der Kragen (16) umfasst: eine
Dosenpassfläche auf seiner Innenseite und eine Verschlusseingriffsfläche (26, 36)
auf seiner Außenseite, wobei der Kragen (16) zwischen dem gewalzten
Flansch (22) und dem Schulterteil (38) des Dosenkörpers (12) gegen die
Außenseite des offenen Endes anliegt; und
eine Verschlussanordnung mit einem Deckelteil (14) und einem
zylindrischen Verschlusselement (18), umfassend eine herabhängende
Umfangsschürze für einen Wirkeingriff mit der Verschlusseingriffsfläche
des Kragens (16);
dadurch gekennzeichnet, dass die Dosenendenanordnung umfasst: eine
Einrichtung zum Verstärken einer hermetischen Abdichtung der
Verschlussanordnung zum offenen Ende des Dosenkörpers (12), wobei die Einrichtung
zum Verstärken die jeweiligen Ausbildungen der Verschlussanordnung, die
mit einer äußeren Umfangsfläche des gewalzten Flansches (22) in Eingriff
stehen, umfasst, so dass Kräfte dazwischen ansprechend auf einen
Druckanstieg eines Inhalts im Dosenkörper (12) zunehmen.
2. Dosenendenanordnung nach Anspruch 1, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass die herabhängende Umfangsschürze des Verschlusselementes (18)
einen Deckeleingriffsteil (40) umfasst und wobei der Deckelteil (14) der
Verschlussanordnung ein Deckelelement umfasst, wobei das Deckelelement
durch den Deckeleingriffsteil (40) des zylindrischen Verschlussteils
(18) am offenen Ende des zylindrischen Dosenkörpers (12) befestigt ist.
3. Abschraub-Dosenendenänordnung, umfassend:
einen zylindrischen Dosenkörper (12) mit einem offenen Ende (20)
und einem geschlossenen Ende, wobei ein gewalzter Flansch (22), der sich
am offenen Ende (20) um eine Außenseite des Dosenkörpers herum
erstreckt, und ein Schulterteil (28) vorgesehen sind, der das offene Ende
mit Seitenwänden der zylindrischen Dose verbindet;
einen Kragen (16), der die Außenseite der Dose benachbart zum
offenen Ende (20) umgibt, wobei der Kragen (16) umfasst: eine
Dosenpassfläche auf seiner Innenseite und eine Verschlusseingriffsfläche (26, 36)
auf seiner Außenseite, wobei der Kragen (16) zwischen dem gewalzten
Flansch (22) und dem Schulterteil (38) des Dosenkörpers gegen die
Außenseite des offenen Endes anliegt; und
ein Deckelelement (14), dadurch gekennzeichnet, dass die
Dosenendenanordnung weiter ein zylindrisches Verschlusselement (18) mit einer
herabhängenden Umfangsschürze für einen Wirkeingriff mit der
Verschlusseingriffsfläche (26, 36) des Kragens (16) umfasst; und
dass das Deckelelement (14) durch einen Doseneingriffsteil (40)
des zylindrischen Verschlusselementes (18) am offenen Ende des
zylindrischen Dosenkörpers befestigt ist, wobei das Deckelelement (14) bezüglich
des zylindrischen Verschlusselementes (18) im Deckeleingriffsteil
unabhängig drehbar ist, so dass eine Herstellung einer Abdichtung zwischen
dem Deckelelement (14) und dem gewalzten Flansch (22) ein Weiterdrehen
des zylindrischen Verschlusselementes (18) auf dem Kragen nicht
behindert.
4. Dosenanordnung gemäß Anspruch 3, weiter gekennzeichnet durch die
jeweiligen Ausbildungen des Deckelelementes (14) an seinem distalen Rand
(46), die mit einer äußeren Umfangsfläche des gewalzten Flansches (22)
in Eingriff treten, so dass sich eine Abdichtung dazwischen ansprechend
auf einen Druckanstieg eines Inhalts im Dosenkörper (12) verstärkt,
wodurch eine hermetische Abdichtung des Deckels (14) zum offenen Ende
des Dosenkörpers (12) verstärkt wird.
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, weiter dadurch gekennzeichnet,
dass das Deckelelement (14) an einem äußeren Umfangsrand eine gewalzte
Lippe (24) umfasst, wobei ein distaler Rand der gewalzten Lippe (24)
gegen eine äußere Umfangsfläche des gewalzten Flansches (22) anstößt.
6. Dosenendenanordnung nach einem vorangehenden Anspruch, weiter
gekennzeichnet durch einen an einem unteren Ende der herabhängenden
Umfangsschürze lösbar befestigten Pilferproof-Ring (60).
7. Dosenanordnung nach einem vorangehenden Anspruch, weiter
gekennzeichnet durch eine Aufreißlasche (52) in der Verschlussanordnung oder
im Deckelelement (14).
8. Dosenanordnung nach einem vorangehenden Anspruch, weiter
gekennzeichnet durch ein elastisches Dichtungselement (44) zwischen der
Verschlussanordnung oder dem Verschlusselement (18) und dem gewalzten
Flanschteil (22) des Dosenendes.
9. Dosenanordnung nach einem vorangehenden Anspruch, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass das zylindrische Verschlusselement (18) aus einem
Kunststoffmaterial oder metallischem Material gebildet ist.
10. Dosenanordnung nach einem vorangehenden Anspruch, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass die Verschlusseingriffsfläche des Kragens (16) mit
einem Gewinde (26) zum Eingriff mit einem entsprechenden Gewinde (28) in
der herabhängenden Umfangsschürze versehen ist.
11. Dosenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass die Verschlusseingriffsfläche des Kragens (16)
Nasen (36) zum Eingriff mit entsprechenden Vertiefungen in der
herabhängenden Umfangsschürze umfasst.
12. Dosenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass das Deckelelement (14) in den Deckeleingriffsteil
(40) einrastet.
13. Dosenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass der Eingriffsringteil (40) aus einem
Kunststoffmaterial gebildet ist.
14. Dosenanordnung nach einem vorangehenden Anspruch, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass der Kragen (16) ein durchgehendes Band ist, das vor
dem Bilden des gewalzten Flansches (22) über das offene Ende des
Dosenkörpers (12) schiebbar ist.
15. Dosenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass der Kragen (16) zur Anbringung am offenen Ende des
Dosenkörpers (12) im Anschluss an die Bildung des gewalzten Flansches
geteilt ist.
16. Dosenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass eine Kombination des Verschlusselementes (18) und
des Deckelelementes (14) auf dem Ende der zylindrischen Döse (12) wieder
dicht schließbar ist.
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