DE69607496T2 - Schallgedämpfte Verbrennungsanlage und Dämpfer für eine solche Anlage - Google Patents
Schallgedämpfte Verbrennungsanlage und Dämpfer für eine solche AnlageInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine schallgedämpfte Verbrennungsanlage gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Außerdem betrifft die Erfindung einen Schalldämpfer zur Verwendung in einer solchen Verbrennungsanlage.
- Bekannte Verbrennungsanlagen, z. B. Heizkessel, erzeugen · Geräusche, die u. a. durch das Verbrennungsverfahren verursacht werden. Akustisch ist die bei der Verbrennung auftretende Flamme eine Geräuschquelle und ein Verstärker für Frequenzen zwischen null und eintausend Hertz. Zu anderen Geräuschquellen in Verbrennungsanlagen zählen z. B. Lüfter, Gasströmungen in der Anlage usw.
- Es gibt verschiedene Faktoren, die ohne spezielle Maßnahmen in der Verbrennungsanlage leicht bewirken können, daß unerwünschte akustische Resonanzen im vorgenannten Frequenzbereich auftreten, wobei diese Resonanzen nicht nur für Personen in Anlagennähe lästig sind, sondern auch zu Fehlern in der Anlage durch deren schwankende mechanische Belastungen führen können, die mit den Resonanzschwingungen von Anlagenteilen zusammenhängen.
- Schwierig ist die Vorhersage der Frequenzen solcher Resonanzen. Zum Beispiel muß berücksichtigt werden, daß in einer Verbrennungsanlage variable Schallgeschwindigkeiten, variable Gas-/Luft-/Rauchgasmassen und ein variables Flammenverhalten bei unterschiedlichen Temperaturen vorliegen, die z. B. bei Leistungsänderungen der Verbrennungsanlage auftreten. In diesem Zusammenhang sei auch auf den Trend verwiesen, Verbrennungsanlagen zu verkleinern, sie zum Verbrennen verschiedener Brennstoffe geeignet zu machen und die Anlagen als geschlossene Konstruktion zu gestalten, wobei all diese Faktoren die Höhe der Resonanzfrequenzen beeinflussen. Außerdem gibt es insbesondere bei Kesseln für Zentralheizungsanlagen unterschiedliche Rauchgaskanallängen für unterschiedliche Gebäudearten.
- In der Vergangenheit wurden verschiedene Maßnahmen zur Resonanzverhinderung und Geräuschdämpfung in Verbrennungsanlagen vorgeschlagen. Gemäß der DE-A-35 17 859 betrifft ein erstes Beispiel für eine solche bekannte Maßnahme den Einbau eines oder mehrerer Helmholtz-Resonatoren, die aber begrenzte Anwendung haben, da sie nur bei spezifischen Frequenzen wirksam sind. Sobald es also zu schwankenden Anlagen- oder Betriebsbedingungen kommt, bieten Helmholtz-Resonatoren kaum oder überhaupt keine Lösungen für akustische Probleme, die Breitbandeharakteristik haben und speziell im niederfrequenten Bereich (0 bis 250 Hz) auftreten. Zudem müßten Helmholtz- Resonatoren relativ große,, unhandliche Maße zum Dämpfen bei sehr niedrigen Frequenzen haben.
- Gemeinhin betreffen allgemein bekannte Maßnahmen eine Erhöhung der Schallimpedanz (Einheit: Druck je Volumendurchfluß) des Einlasses, eine Senkung der Schallimpedanz des Auslasses oder eine Erhöhung der akustischen Verluste der Verbrennungsanlage. Gemeinsam ist diesen Maßnahmen, daß sie die Kennwerte des schwingenden gasförmigen Mediums störend beeinflussen, anders ausgedrückt sind diese Maßnahmen von einer pneumatisch-akustischen Art. Daß sich die stationären Gas - durchflußverluste erhöhen, kann hierbei nachteilig sein.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Verbrennungsanlage bereitzustellen, die auf einem völlig anderen Dämpfungsprinzip beruht, bei dem Geräusche über einen breiten Frequenzbereich gedämpft werden können. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine kompakte Lösung für die genannten Geräuschprobleme zu offerieren.
- Dazu stellt die Erfindung eine Verbrennungsanlage nach Anspruch 1 bereit. Das flexible Wandteil, dessen Oberfläche nur wenige Qudratdezimeter groß zu sein braucht, wirkt als mechanischer Resonator und hat eine sehr geringe Impedanz für den geplanten Frequenzbereich. Plaziert man einen solchen Resonator an einem Druckmaximum der Resonanz und vorzugsweise möglichst nahe am Verbrennungsort, tritt an dieser Stelle ein akustischer "Kurzschluß" auf. Aus Sicht der Flamme ändert sich die Schallimpedanz durch diese Maßnahme. Außerdem können sich die akustischen Verluste erhöhen.
- Neben einer Impedanzsenkung in der Anlage führt ein starker Resonator auch neue Resonanzen um die Eigenfrequenz des Resonators ein. Festgestellt wurde, daß sich dieser unerwünschte Nebeneffekt durch Abdecken der Außenseite der flexiblen Wand mit einem aus einem starren Material hergestellten Behälter wirksam unterdrücken läßt, dessen Kanten mit dem starren Teil der Wand verbunden sind, wobei das durch das flexible Wandteil und den Behälter begrenzte Volumen mit der Umgebung des Behälters durch mindestens eine Öffnung in der Behälterwand kommuniziert. Diese Umgebung kann die Umgebungsluft um die Verbrennungsanlage sein, sie kann aber auch andere Teile der erfindungsgemäßen Dämpfungsanlage beinhalten, was aus der nachfolgenden Darstellung hervorgeht. Die Luftmenge im Behälter wirkt wie eine Luftfeder, die viel starrer als das flexible Wandteil ist. Dies bedeutet, daß die Bewegung der Luft durch das flexible Wandteil von der Luftfeder zur Öffnung im Behälter weitergeleitet wird, wo folglich Reibung erzeugt wird. Der gewünschte Dämpfungseffekt läßt sich durch Anpassen der Öffnungsmaße einstellen.
- Die Eigenfrequenz des flexiblen Wandteils wird durch seinen Flexibilitätsgrad und seine Masse bestimmt. Ist eine sehr niedrige Eigenfrequenz gewünscht, z. B. 20 Hz, müßte das flexible Wandteil relativ weich und seine Masse müßte sehr groß sein. Um diesen Nachteil zu überwinden, ist in Kommunikation mit jeder Öffnung des durch das flexible Wandteil und den Behälter begrenzten Volumens ein Rohr mit vorbestimmter Länge und vorbestimmtem Querschnitt eingebaut, das an beiden Enden offen ist. Das Gewicht der Luft im Rohr, umgewandelt durch das Verhältnis der Oberflächengröße des flexiblen Wandteils zur Oberflächengröße des Rohrquerschnitts, hat die Wirkung eines erheblichen Gewichts auf dem flexiblen Wandteil. Die Dämpfungskennwerte eines solchen Aufbaus lassen sich weiter einstellen, indem eine geeignete Länge und ein geeigneter Querschnitt für jedes Rohr ausgewählt werden.
- In einer speziellen Ausführungsform sind flexible Wandteile in Reihe angeordnet, z. B. indem ein vorbestimmtes Teil der ansonsten starren Behälterwand flexibel gemacht ist. Sowohl das starre als auch das flexible Behälterwandteil können die vorgenannte(n) Öffnung(en) mit Dämpfungswirkung enthalten. Zudem kann die Außenseite des flexiblen Behälterwandteils eines Behälters durch einen nächsten, aus einem starren Material hergestellten Behälter abgedeckt sein, dessen Kanten mit dem starren Teil des zuerst genannten Behälters verbunden sind. In einer bevorzugten Ausführungsform kann das vorgenannte Rohr, das mit einer Öffnung in der Behälterwand kommuniziert, eine Verbindung zwischen zwei oder mehr unterschiedlichen Behältern bilden. Eine Öffnung im flexiblen Behälterwandteil kann auch eine Verbindung zwischen zwei benachbarten · Behältern bilden.
- Jeder zusätzliche Behälter muß höhere Frequenzen als ein vorhergehender Behälter dämpfen. Vorteilhaft läßt sich dieser Effekt erreichen, indem die Flexibiliaät der flexiblen Wandteile mit jedem flexiblen Wandteil in Richtung der Außenseite der Verbrennungsanlage abnimmt und/oder indem die Maße der flexiblen Wandteile mit jedem flexiblen Wandteil in Richtung der Außenseite der Verbrennungsanlage kleiner werden.
- In einer bevorzugten Ausführungsform bildet das flexible Wandteil Teil der Wand eines Helmholtz-Resonators. Somit läßt sich ein herkömmlicher Helmholtz-Resonator für eine spezifische Frequenz mit den erfindungsgemäßen Dämpfungsmaßnahmen für einen breiten Frequenzbereich vorteilhaft kombinieren. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Masse des flexiblen Wandteils für die Dämpfung besonders niedriger Frequenzen erhöht, indem auf dem flexiblen Wandteil mit einer spezifischen Oberflächengröße eine Materialschicht mit einer kleineren Oberflächengröße als diese Oberflächengröße plaziert ist.
- Das flexible Wandteil ist inaktiv, wenn ein Druckminimum im Gas an der Position des flexiblen Wandteils vorhanden ist. Allerdings ist es mehr oder weniger möglich, ein solches Druckminimum in einer gewissen Entfernung von einem flexiblen Wandteil zu fixieren, indem eine lokale Verengung des Durchgangs über eine gewisse Länge in der Anlage, im Lufteinlaßkanal oder im Rauchgaskanal vorgesehen ist.
- Vorzugsweise ist das flexible Wandteil durch eine Membran aus einem fluorhaltigen Polymer, z. B. PVDF, oder rostfreiem Stahl gebildet, was Materialien sind, die hohen Temperaturen problemlos widerstehen können und wenige Alterungserscheinungen zeigen.
- Die erfindungsgemäßen Maßnahmen kommen vorzugsweise in einem Kessel für Zentralheizung und/oder zum Erwärmen von fließendem Wasser zum Einsatz, insbesondere in seinem Rauchgaskanal.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Dämpfers;
- Fig. 2 einen Querschnitt des Dämpfers von Fig. 1 an der Linie II-II mit zugefügtem verengtem Teil;
- Fig. 2a in verkleinertem Maßstab eine Draufsicht auf den Dämpfer von Fig. 2 in Richtung des Pfeils IIa;
- Fig. 3 einen Querschnitt des Dämpfers von Fig. 1 an der Linie III-III;
- Fig. 4 teilweise eine schematisch dargestellte erfindungsgemäße Verbrennungsanlage mit einer ersten Variante eines Dämpfers gemäß Fig. 2;
- Fig. 5 teilweise eine schematisch dargestellte erfindungsgemäße Verbrennungsanlage mit einer zweiten Variante eines Dämpfers gemäß Fig. 2;
- Fig. 6 ein Diagramm der verbesserten Schallkennwerte der Verbrennungsanlage, die durch die erfindungsgemäße Dämpfung erhalten werden; und
- Fig. 7 schematisch im Querschnitt eine weitere Variante einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dämpfers:
- In den verschiedenen Darstellungen bezeichnen die gleichen Bezugszahlen gleiche Teile oder Teile mit gleicher Funktion.
- Fig. 1, 2, 2a und 3 zeigen einen Dämpfer 2, der ein Gehäuseteil 4, eine Membran 6 und einen Behälter 8 aufweist. Der Dämpfer soll Teil eines Rauchgaskanals einer Verbrennungsanlage bilden, z. B. eines Kessels für Zentralheizung und/oder zur Erwärmung von fließendem Wasser. Der Rauchgas durchfluß durch den Dämpfer 2 ist in Fig. 2 mit Pfeilen 10 dargestellt. Der Klarheit halber sind in Fig. 1 bis 3 keine weiteren Einzelheiten der Verbrennungsanlage gezeigt.
- Die Membran 6 ist an ihren Kanten zwischen Flanschen des Gehäuseteils 4 und des Behälters 8 eingespannt. Zwischen den Flanschen kann die Membran 6 eingeklebt sein, wobei aber auch möglich ist, die Membran zwischen den Flanschen mittels einer Schraubverbindung o. ä. zwischen den Flanschen einzuspannen. Das Gehäuseteil 4 und der Behälter 8 sind aus einem starren Material hergestellt, z. B. einem Kunststoff oder einem Metall, während die Membran 6 so flexibel ist, daß sie mit dem Schalldruck in der Verbrennungsanlage beaufschlagt werden kann und in diesem Fall beginnt, wie ein Masse-Feder-Dämpfungssystem zu wirken. Durch geeignete Auswahl des Materials, z. B. PVDF, und der Maße der Membran 6 wird eine Resonanz im Rauchgaskanal in einem vorbestimmten Frequenzbereich stark reduziert. Der Behälter 8 ist mit einer Öffnung 12 versehen, die zu einem offenen Rohr 14 führt, das an seinen freien Enden in offener Kommunikation mit der Umgebung steht., d. h. der Umgebungsluft des Dämpfers. Die Membran 6 und der Behälter 8 begrenzen eine Luftfeder, die mittels der in die Umgebung führenden Öffnung 12 undicht gemacht wurde. Da die Luftfeder viel starrer als die Membran 6 ist, wirkt die Luftfeder als Leiter für die Luftbewegung durch die Membran 6 zur Öffnung 12 und zum Rohr 14, wo die Luft auf Reibung trifft. Dies erzeugt eine Schwingungsdämpfung, die auf einen gewünschten Frequenzbereich durch geeignete Auswahl der Maße der Öffnung 12 und des Rohrs 14, insbesondere seiner Länge, eingestellt werden kann. Auch bei fehlendem Rohr 14, d. h., wenn der Behälter 8 lediglich mit einer Öffnung 12 versehen ist, erzeugt die Luftreibung in der Öffnung 12 schon einen schalldämpfenden Effekt, der unter bestimmten Umständen ausreichend sein kann. Bei Bedarf kann der Behälter 8 mehrere Öffnungen aufweisen, jeweils mit oder ohne Rohr. Wie insbesondere Fig. 2 und 2a zeigen, kann der Dämpfer in einem gewissen Abstand von der Membran 6 mit einem Element 13 versehen sein, dessen Funktion in einer lokalen Verengung des Durchgangs über eine gewisse Länge besteht, so daß ein Druckmaximum im Gasdurch fluß durch den Dämpfer nicht an der Membran 6, sondern an der Position des Elements 13 "fixiert" ist.
- Fig. 4 zeigt in etwas vergrößertem Maßstab einen Dämpfer 2a mit einem Gehäuseteil 4 und einer Membran 6. Der Dämpfer 2a ist mit einer nur grob dargestellten Verbrennungsanlage 16 verbunden. Im Gegensatz zum Dämpfer von Fig. 1 bis 3 weist der Dämpfer 2a gemäß Fig. 4 eine Anzahl von Behältern 8a, 8b, ..., 8x aus einem starren Material sowie Membranen 6a, 6b, ., 6x aus einem flexiblen Material auf. Das durch die Membran 6, den Behälter 8a und die Membran 6a gebildete Volumen ist mit einer. Öffnung 12a versehen, die mit einem Rohr 14a kommuniziert. Das durch die Membran 6a, den Behälter 8b und die Membran 6b gebildete Volumen ist mit einer Öffnung 12b versehen, die mit einem Rohr 14b kommuniziert, das eine kürzere Länge als das Rohr 14a hat. Das durch die Membran 6x und den Behälter 8x gebildete Volumen ist auch mit einer Öffnung 12x versehen, die mit einem offenen Rohr 14x kommuniziert, das kürzer als alle anderen Rohre ist. Der Klarheit halber sind die Tiefen der Behälter 8a bis 8x in der Zeichnung disproportional groß dargestellt. Die Membran 6a ist starrer als die Membran 6, die Membran 6b ist starrer als die Membran 6a, und die Membran 6x ist starrer als alle anderen Membranen. Ausgehend vom Prinzip des Dämpfers gemäß Fig. 2 ist es somit möglich, einen Dämpfer gemäß Fig. 4 zu konstruieren, der über einen großen Frequenzbereich durch Reihenverbindung der Behälter 8a bis 8x wirksam aktiv ist. In diesem Fall ist der Behälter 8a zum Dämpfen relativ niedriger Frequenzen aktiv, während die Behälter 8b, ..., 8x in der Folge zum Dämpfen jeweils höherer Frequenzen aktiv sind. Um bestimmte Dämpfungskennwerte des Dämpfers 2a zu erreichen; können zwei oder mehr der Rohre 14a, ..., 14x miteinander verbunden sein, um ein (eventuell abzweigendes) Rohr zu bilden, das die jeweiligen entsprechenden Öffnungen 12ä; ..., 12x miteinander verbindet. Eine oder mehrere der Membranen 6a,.., 6x können auch mit einer Dämpfungsverbindungsöffnung versehen sein.
- Fig. 5 zeigt einen Dämpfer 2b, der wieder Dämpfer 2a von Fig. 4 eine Anzahl in Reihe verbundener Behälter 8aa und 8bb aus einem starren Material aufweist. Anders als der Dämp fer 2a von Fig. 4 hat der Dämpfer 2b von Fig. 5 Membranen 6 und 6aa aus einem flexiblen Material, wobei die Membranen alle aus dem gleichen bahnenartigen Material hergestellt sind und sich voneinander nur in der Oberflächengröße unterscheiden. Bei Bedarf kann der Dämpfer 2b mehr als die beiden Behälter 8aa und abb gemäß Fig. 5 aufweisen, was mit Strichlinien dargestellt ist. Der Behälter 8aa ist mit einer Öffnung 12aa versehen, die ein damit gekoppeltes offenes Rohr 14aa hat, und entsprechend ist der Behälter 8bb mit einer Öffnung 12bb und einem damit verbundenen offenen Rohr 14bb versehen. Der Behälter 8aa ist zum Dämpfen relativ niedriger Frequenzen aktiv, während höhere Frequenzen durch den Behälter 8bb gedämpft werden:
- Eine Schicht aus Material, z. B. Bitumen, kann auf eines oder mehrere der flexiblen Wandteile 6, 6a bis 6x oder 6aa gemäß Fig. 1 bis 5 aufgetragen, z. B. aufgeklebt, sein, wobei diese Materialschicht eine kleinere Oberflächengröße als die Membranoberflächengröße mit dem Ergebnis hat, daß die Membran bei höheren Frequenzen nicht mehr in Resonanz kommt. In Fig. 2 ist die Materialschicht auf der Membran 6 mit der Bezugszahl 16 bezeichnet.
- Fig. 6 zeigt ein Diagramm, in dem die Frequenz in Hz auf der waagerechten Achse aufgetragen ist, während der Schalldruckpegel in dB auf der senkrechten Achse aufgetragen ist. Kurve A zeigt die Lautsprecherreaktion eines bestimmten Wärmetauschers einer Verbrennungsanlage ohne Dämpfungsmaßnahme; Kurve B zeigt die Lautsprecherreaktion für den gleichen Wärmetauscher nach Einbau eines erfindungsgemäßen Dämpfers. Wie Fig. 6 zeigt., liegt die Dämpfung der Spitzen der Kurve A über den gezeigten Frequenzbereich zwischen 4 und 10 dB.
- Figur. 7 zeigt eine Kombination aus einem Helmholtz-Resonator 22 und einem nahe einem Verbrennungspunkt 20 einer Verbrennungsanlage eingebauten Dämpfer mit einer Membran 24, einem Behälter 26 und einem offenen Rohrabzweig 28. Zum Beispiel kann der Helmholtz-Resonator eine Frequenz von 300 Hz dämpfen, während die Membran 24, der Behälter 26 und der Rohrabzweig 28 niedrigere Frequenzen dämpfen.
Claims (24)
1. Schallgedämpfte Verbrennungsanlage mit einem
Lufteinlaßkanal und einem Rauchgaskanal, wobei die Anlage mehrere
Wände aus einem starren Material hat, wobei ein
vorbestimmtes Teil (6; 24) mindestens einer der Wände der
Anlage flexibel ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Außenseite des flexiblen Wandteils mit einem aus einem
starren Material hergestellten Behälter (8; 26)
abgedeckt ist, dessen Kanten mit dem starren Teil der
mindestens einen der Wände verbunden sind, wobei das durch
das flexible Wandteil (6; 24) und den Behälter begrenzte
Volumen mit der Umgebung des Behälters über mindestens
eine Öffnung (12) in der Behälterwand kommuniziert,
wobei "flexibel" als die Eigenschaft definiert ist, eine
geringe Schallimpedanz für den zu dämpfenden
Frequenzbereich zu haben.
2. Verbrennungsanlage nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in Kommunikation mit jeder Öffnung (12) ein
Rohr (14; 28) mit einer vorbestimmten Länge und einem
vorbestimmten Querschnitt eingebaut ist, das an beiden
Enden offen ist.
3. Verbrennungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein vorbestimmtes Teil (6a; 6aa) der
Behälterwand flexibel ist.
4. Verbrennungsanlage nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenseite des lokal flexiblen
Behälterwandteils (6a; 6aa) eines Behälters (8a; 8aa) durch
einen nächsten Behälter (8b, 8x; 8bb) aus einem starren
Material abgedeckt ist, dessen Kanten mit dem starren
Teil der Wand des zuerst genannten Behälters (8a; 8aa)
verbunden sind.
5. Verbrennungsanlage nach Anspruch 2 und 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rohr (14a, 14b, 14x; 14aa, 14bb)
eine Verbindung zwischen zwei oder mehr
unterschiedlichen Behältern (8a, 8b, 8x; 8aa, 8bb) bildet.
6. Verbrennungsanlage nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flexibilität der flexiblen
Wandteile (6, 6a, 6b, 6x) mit jedem flexiblen Wandteil in
Richtung der Außenseite der Verbrennungsanlage abnimmt.
7. Verbrennungsanlage nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet; daß die Maße der flexiblen Wandteile
(6a, 6aa) mit jedem flexiblen Wandteil in Richtung der
Außenseite der Verbrennungsanlage abnehmen.
8. Verbrennungsanlage nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Wandteil
(24) Teil der Wand eines Helmholtz-Resonators (22)
bildet.
9. Verbrennungsanlage nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem flexiblen
Wandteil (6) mit einer spezifischen Oberflächengröße eine
Materialschicht (16) mit einer kleineren
Oberflächengröße als diese Oberflächengröße plaziert ist.
10. Verbrennungsanlage nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine lokale Verengung
eines Durchgangs über eine gewisse Länge in der Anlage
in einem gewissen Abstand Von ihrem flexiblen Wandteil
(6) Vorgesehen ist.
11. Verbrennungsanlage nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Wandteil
(6; 6a, 6b, 6x; 6aa; 24) durch eine Membran aus einem
fluorhaltigen Polymer oder rostfreiem Stahl gebildet
ist.
12. Verbrennungsanlage nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage (16) ein
Kessel für Zentralheizung und/oder zur Erwärmung von
fließendem Wasser ist.
13. Dämpfer (2) für eine Verbrennungsanlage nach einem der
Vorstehenden Ansprüche mit einem im Wesentlichen
geschlossenen Gehäuse (4) mit Wänden aus einem starren
Material, das mit einem Einlaß und einem Auslaß versehen
ist, wobei ein vorbestimmtes Teil (6) mindestens einer
der Wände des Gehäuses flexibel ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenseite des flexiblen Wandteils mit
einem aus einem starren Material hergestellten Behälter
(8; 26) abgedeckt ist, dessen Kanten mit dem starren
Teil der mindestens einen der Wände verbunden sind,
wobei das durch das flexible Wandteil (6; 24) und den
Behälter begrenzte Volumen mit der Umgebung des Behälters
über mindestens eine Öffnung (12) in der Behälterwand
kommuniziert, wobei "flexibel" als die Eigenschaft
definiert ist, eine geringe Schallimpedanz für den zu
dämpfenden Frequenzbereich zu haben.
14. Dämpfer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in
Kommunikation mit jeder Öffnung (12) ein Rohr (14; 28)
mit einer vorbestimmten Länge und einem vorbestimmten
Querschnitt eingebaut ist, das an beiden Enden offen
ist.
15. Dämpfer nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet; daß ein vorbestimmtes Teil (6a; 6aa) der
Behälterwand flexibel ist.
16. Dämpfer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet; daß
die Außenseite des lokal flexiblen Behälterwandteils
(6a; 6aa) eines Behälters (8a; 8aa) durch einen nächsten
Behälter (8b, 8x; 8bb) aus einem starren Material
abgedeckt ist, dessen Kanten mit dem starren Teil der Wand
des zuerst genannten Behälters (8a; 8aa) verbunden sind.
17. Dämpfer nach Anspruch 14 und 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (14a, 14b, 14x; 14aa, 14bb) eine Verbindung
zwischen zwei oder mehr unterschiedlichen Behältern (8a,
8b, 8x; 8aa, 8bb) bildet.
18. Dämpfer nach Anspruch 15, 16 oder 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flexibilität der flexiblen Wandteile
(6, 6a, 6b, 6x) mit jedem flexiblen Wandteil in Richtung
der Außenseite des Dämpfers abnimmt:
19: Dämpfer nach Anspruch 15, 16 oder 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Maße der flexiblen Wandteile (6a, 6aa)
mit jedem flexiblen Wandteil in, Richtung der Außenseite
des Dämpfers abnehmen.
20. Dämpfer nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß das flexible Wandteil (24) Teil der
Wand eines Helmholtz-Resonators (22) bildet.
21. Dämpfer nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß auf dem flexiblen Wandteil (6) mit
einer spezifischen Oberflächengröße eine Materialschicht
(16) mit einer kleineren Oberflächengröße als diese
Oberflächengröße plaziert ist.
22. Dämpfer nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß eine lokale Verengung eines Durchgangs
über eine gewisse Länge im Dämpfer in einem gewissen
Abstand Von seinem flexiblen Wandteil (6) vorgesehen ist.
23. Dämpfer nach einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß das flexible Wandteil (6; 6a, 6b, 6x;
6aa; 24) durch eine Membran aus einem fluorhaltigen
Polymer oder rostfreiem Stahl gebildet ist:
24. Dämpfer nach einem der Ansprüche 13 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß der Dämpfer zur Unterbringung im
Rauchgaskanal der Verbrennungsanlage bestimmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| NL9500116A NL9500116A (nl) | 1995-01-23 | 1995-01-23 | Geluidgedempt verbrandingssysteem, en demper bestemd voor gebruik in een dergelijk systeem. |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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