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Die vorliegende Erfindung betrifft eine stoßdämpfende
Tragstruktur für eine elastische Unterstützung einer Deckplatte
auf Stützwinkeln in einer Kupplung, im allgemeinen als "fünftes
Rad" bezeichnet, das als Kupplung zwischen einem Traktor und
einem Anhänger dient.
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Wenn der durch die Kupplung mit dem Anhänger verbundene Traktor
in einer Richtung fährt, tritt zwischen dem Stützwinkel und der
Deckplatte unvermeidbar eine relative Versetzung auf, deren
Richtung im wesentlichen der Fahrtrichtung entspricht, zum
anderen aber auch vertikal dazu auftritt. Um dieses Problem zu
lösen, hat man die elastische Tragstruktur herkömmlicherweise
so ausgeführt, daß die relative Versetzung zwischen dem
Stützwinkel und der Deckplatte verringert werden konnte.
Beispielsweise ist gemäß der in der Gazette Nr. 1985-195205
veröffentlichten japanischen Gebrauchsmusteranmeldung eine Unterseite
der Deckplatte mit einem Vorsprung versehen, der sich nach
unten erstreckt, um einen Raum zu umgrenzen, der für ein erstes
elastisches Glied mit einem konkaven Boden bestimmt ist,
während der Stützwinkel auf seiner Oberseite mit einem Nocken
versehen ist, der eine konvexe Oberseite und ein sich zum Nocken
transversal hindurch erstreckendes Loch besitzt. Der Nocken ist
fest in die konkave Unterseite des ersten elastischen Gliedes
eingesetzt, so daß die Deckplatte auf dem Stützwinkel elastisch
getragen werden kann. Ein Haltestift ist in das Loch des
Nockens eingeführt, um ihn gegenüber diesem Raum zu fixieren, der
durch den sich nach unten von der Unterseite der Deckplatte
erstreckenden Vorsprung definiert ist, und dann ist ein zweites
elastisches Glied zwischen diesem Haltestift und dem Oberteil
des Nockens angeordnet.
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Die oben erwähnte stoßdämpfende Tragstruktur bekannter Technik
ist in der Praxis befriedigend, um eine Sicherheit genauso wie
einen Fahrkomfort zu gewährleisten, solange diese Tragstruktur
relativ neu ist. Diese stoßdämpfende Tragstruktur bekannter
Technik hat jedoch den Nachteil, daß das elastische Glied
abgenutzt ist, nachdem die Kupplung für eine relativ kurze
Zeitdauer verwendet worden ist. Demzufolge tritt zwischen der
Deckplatte und dem Stützwinkel ein unerwünschter Kontakt oder
Zusammenstoß von Metall-auf-Metall auf, der einen abnormalen Lärm
verursacht, wenn der mit dem Anhänger gekuppelte Traktor fährt.
Ein durch diesen Kontakt oder Zusammenstoß von Metall-uf-
Metall verursachter Stoß wird auf den Fahrersitz übertragen und
beeinträchtigt nicht nur den Fahrkomfort, sondern verursacht
ebenso den Bruch von Teilen des Stützwinkels, wie
beispielsweise des Nockens, und beeinträchtigt eventuell die
Fahrsicherheit. Die US-A-2 507 616 zeigt eine stoßdämpfende Struktur in
einer Kupplung für ein "fünftes Rad" gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1.
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Die grundlegende Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine
stoßdämpfende Tragstruktur in einer Kupplung zu schaffen, die
nicht nur wirtschaftlich rentabler, sondern ebenso hinsichtlich
ihrer praktischen Verwendung verbessert ist, so daß ein sowohl
in vertikaler Richtung als auch in Vor- und Rückrichtung
auftretender Stoß aufgrund einer relativen Versetzung einer
Deckplatte und Stützwinkeln wirksam durch die Struktur gedämpft
werden kann, wodurch ein Fahrkomfort eines Traktors
gewährleistet werden kann, ein Verschleiß oder eine Ermüdung der
elastischen Glieder minimiert werden kann und dadurch eine hohe
Fahrsicherheit für einen langen Zeitraum erreicht werden kann, und
das mit einer Struktur von vereinfachter Konstruktion, die zur
Reduzierung der Herstellungskosten beiträgt.
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Die oben genannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine
stoßdämpfende Tragstruktur gelöst, die eine Mehrzahl an Paaren
von Vorsprüngen umfaßt, die sich zueinander parallel von einer
Unterseite der Deckplatte nach unten erstrecken. Die
stoßdämpfende Tragstruktur umfaßt darüber hinaus Stützwinkel mit
jeweils einem Lagerloch, Achsbolzen und stoßdämpfende Glieder,
die jeweils einen Innenzylinder, einen Außenzylinder und ein
zwischen diesen zwei Zylindern angeordnetes elastisches Glied
umfassen, wobei sich die Achsbolzen drehbar durch das jeweilige
stoßdämpfende Glied erstrecken, die dann durch die Lagerlöcher
der jeweiligen Stützwinkel fest aufgenommen sind, die dann
zwischen die jeweiligen Paare der sich von der Unterseite der
Deckplatte erstreckenden Vorsprünge eingesetzt sind, um einen
bestimmten Abstand zwischen den Oberseiten des jeweiligen
Stützwinkels und der Unterseite der Deckplatte zu belassen,
wobei die Achsbolzen an ihren längsseitig gegenüberliegenden
Enden an die Vorsprünge der Deckplatte befestigt sind, und diese
stoßdämpfende Tragstruktur durch ein Lager gekennzeichnet ist,
das zwischen diesen Achsbolzen und dem Innenzylinder vorgesehen
ist.
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Fig. 1 zeigt eine teilgeschnittene vergrößerte Seitenansicht
wichtiger Teile in einer bevorzugten Ausführung der
Erfindung;
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Fig. 2 zeigt eine entlang der Achsen der jeweiligen
Achsbolzen geschnittene Ansicht;
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Fig. 3 zeigt eine perspektivische Explosionszeichnung
wichtiger Teile;
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Fig. 4 zeigt eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, jedoch mit
wichtigen Teilen einer alternativen Ausführung der
Erfindung; und
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Fig. 5 zeigt eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, jedoch mit
der alternativen Ausführung in einem vergrößerten
Maßstab und teilweise geschnitten.
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Details der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung
mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen von bevorzugten
Ausführungen besser verstanden.
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In den Fig. 1 und 2 kennzeichnet die Bezugsziffer 1 eine
Deckplatte der erfindungsgemäßen Kupplung mit zwei sich nach unten
erstreckenden Paaren paralleler Vorsprünge, wie das eine
Deckplatte im Stand der Technik ebenso aufweist.
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Mit der an einem Traktor befestigten Deckplatte sind diese zwei
Paare von Vorsprüngen an quer zur Fahrtrichtung des Traktors
gegenüberliegenden Enden der Deckplatte angeordnet, wie das
auch bei einer herkömmlichen Deckplatte gewöhnlich der Fall
gewesen ist.
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Die Bezugsziffer 3 bezeichnet Stützwinkel, die zu den
herkömmlich an dem Traktor befestigten ähnlich sind, und die mit
jeweils zentrisch angeordneten Lagerlöchern 4 ausgebildet sind.
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Die Bezugsziffer 5 bezeichnet Achsbolzen, die sich durch das
jeweilige stoßdämpfende Glied erstrecken, wie das später
beschrieben wird, um die Deckplatte auf den Stützwinkeln 3 zu
tragen. Wie das aus der Fig. 3 am besten zu sehen ist, umfaßt
jeder dieser Achsbolzen 5 einen länglichen, dazwischenliegenden
zylindrischen Abschnitt und längliche, gegenüberliegende
Endabschnitte, die an ihren radial gegenüberliegenden Seiten
abgeschnitten sind, um so ebene Oberflächen zu bilden. Diese
Endabschnitte sind jeweils mit Schraubeneinstecklöchern 6, 6
versehen.
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Die Bezugsziffer 7 bezeichnet die stoßdämpfenden Glieder, von
denen jedes einen Innenzylinder 8, einen Außenzylinder 9 und
ein elastisches Glied 10 umfaßt, das beispielsweise aus Gummi
hergestellt und zwischen diesem Innen- und Außenzylinder 8, 9
angeordnet ist. Während das stoßdämpfende Glied in dieser
spezifischen Ausführung den Innenzylinder 8, den Außenzylinder 9
und das elastische Glied 10 als Einheit umfaßt, können diese
auch separat vorgesehen sein und dann in eine Einheit
zusammengefügt werden.
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Während sich jeder der Achsbolzen 5 gemäß der Erfindung drehbar
durch den Innenzylinder 8 des stoßdämpfenden Gliedes 7
erstrecken kann, enthält die in der Fig. 1 bis 3 dargestellte
spezielle Ausführung eine Hülse 11, die als ein Lager zwischen dem
Achsbolzen 5 und dem Innenzylinder 8 angeordnet ist.
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Die stoßdämpfenden Glieder 7, durch welche sich die Achsbolzen
5 jeweils erstrecken, sind fest in den jeweiligen Lagerlöchern
4 der zugeordneten Stützwinkel 3 eingepaßt, so daß der
jeweilige Achsbolzen 5 durch den jeweiligen Stützwinkel 3 sowohl
drehbar als auch elastisch aufgenommen werden kann.
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Die auf diese Weise mit den Achsbolzen 5 und den stoßdämpfenden
Gliedern 7 zusammengesetzten Stützwinkel 3 werden nun zwischen
die zugeordneten Paare von Vorsprüngen 2, 2 der Deckplatte 1
eingesetzt, dann werden die Schrauben in die jeweiligen
Schraubeneinstecklöcher 6, 6 eingesetzt, die sich gemäß Fig. 2 an
den längsseits gegenüberliegenden Enden der jeweiligen
Achsbolzen 5 befinden, wonach diese Schrauben dann in die jeweiligen
Vorsprünge 2, 2 der Deckplatte 1 geschraubt werden, um die
Deckplatte 1 auf den Stützwinkeln 3 zu tragen.
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Es ist sehr wichtig, daß die Deckplatte 1 mit einem Abstand 12
auf den Stützwinkel 3 getragen wird, der zwischen den
Oberseiten der jeweiligen Stützwinkel 3 und der Unterseite der
Deckplatte 1 verbleibt.
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Die Bezugsziffer 13 bezeichnet einen um den Achsbolzen 5
ausgebildeten Flansch, Bezugsziffer 14 bezeichnet einen Ring,
Bezugsziffern 15, 15 bezeichnen Dichtungsringe und die
Bezugsziffern 16, 16 bezeichnen Staubabdeckungen.
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Die Fig. 4 und 5 zeigen eine alternative Ausführung der
Erfindung, in der gleiche Teile zu der in den Fig. 1 bis 3
gezeigten Ausführung durch die gleichen Bezugsziffern
gekennzeichnet sind. Die in den Fig. 4 und 5 gezeigte Ausführung
ist zu der vorhergehend beschriebenen Ausführung mit Bezug auf
die Fig. 1 bis 3 ähnlich, mit der Ausnahme, daß die Hülsen
11 jeweils durch Rollenlager 16 ersetzt sind, um
sicherzustellen, daß die stoßdämpfenden Glieder 7 durch die jeweiligen
Achsbolzen 5 drehbar gehalten werden.
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Mit der erfindungsgemäßen stoßdämpfenden Tragstruktur in der
Kupplung, deren Konstruktion oben beschrieben worden ist, sind
die Stützwinkel 3 durch die Achsbolzen 5 und die stoßdämpfenden
Glieder 7 mit der Deckplatte 1 verbunden, so daß jeder möglich
auftretende Stoß in vertikaler und/oder Vor- und Rückrichtung
zwischen den Stützwinkeln 3 und der Deckplatte 1 wirksam durch
diese stoßdämpfenden Glieder 7 gedämpft werden kann. Darüber
hinaus tritt kein direkter Zusammenstoß zwischen den Oberseiten
der jeweiligen Stützwinkel 3 und der Unterseite der Deckplatte
1 auf, da der geeignete Abstand zwischen diesen Oberseiten der
jeweiligen Stützwinkel 3 und der Unterseite der Deckplatte 1
aufrechterhalten bleibt.
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Wie das aus der vorangehenden Beschreibung hervorgeht, ist die
erfindungsgemäße stoßdämpfende Tragstruktur durch ihre
besondere Konstruktion gekennzeichnet, daß sich der Achsbolzen durch
das damit verbundene stoßdämpfende Glied drehbar erstreckt,
dieses stoßdämpfende Glied zusammen mit der sich hierdurch
erstreckenden Achse fest in dem Lagerloch des zugeordneten
Stützwinkels sitzt, der dann zwischen das Paar der Vorsprünge
eingesetzt ist, die sich nach unten von der Unterseite der
Deckplatte erstrecken, und die beiden Enden des Achsbolzens an das Paar
der Vorsprünge befestigt ist, und ein geeigneter Abstand
zwischen der Oberseite des Stützwinkels und der Unterseite der
Deckplatte verbleibt, so daß das elastische Glied als ein
Bestandteil eines jeden stoßdämpfenden Gliedes zwischen dem
Innen- und Außenzylinder gegen Abnutzung geschützt werden kann,
wobei jeder Stoß sowohl wirksam als auch zuverlässig durch die
stoßdämpfende Tragstruktur gedämpft und dadurch eine hohe
Fahrsicherheit für eine lange Zeitdauer erhalten werden kann.
Darüber hinaus kann der Fahrer eines Traktors den Fahrkomfort
genießen, da jeder lästige Lärm und/oder Stoß aufgrund des
Kontaktes oder des Zusammenstoßes von Metall auf Metall verhindert
wird.
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Des weiteren ist die stoßdämpfende Tragstruktur der Erfindung
von einer vereinfachten Konstruktion, die zu geringen Kosten
hergestellt werden kann, und sich in der Praxis äußerst
wirkungsvoll zeigt, da sie eingesetzt werden kann, indem nur die
stoßdämpfenden Glieder montiert werden, die den jeweiligen
Innenzylinder, den Außenzylinder und das elastische Glied
umfassen, das zwischen diesen zwei Zylindern um den jeweiligen von
einem Lager umschlossenen Achsbolzen angeordnet ist, und dann
diese Konstruktionen in die jeweiligen Lagerlöcher eingesetzt
werden, die in den jeweiligen Stützwinkeln ausgebildet sind.