GEBIET DER ERFINDUNG
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Die Erfindung bezieht sich auf tragbare Compact-Disk-
bzw. CD-Abspielgeräte und insbesondere auf solche
Abspielgeräte, die Lautsprecher mit paneelförmigen akustischen
Abstrahlelementen aufweisen.
STAND DER TECHNIK
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Aus der GB-A-2262861 ist ein paneelförmiger Lautsprecher
bekannt mit:
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einem resonanten Mehrmoden-Strahlerelement, das ein aus
zwei Materialhäuten mit einem einen Abstand bildenden Kern
mit einem quer laufenden zellularen Aufbau gebildetes
Einheits-Sandwich-Paneel ist, worin das Paneel ein Verhältnis
der Biegesteifigkeit (B) in allen Orientierungen zur dritten
Potenz der Paneelmasse pro Oberflächeneinheit (u) von
mindestens 10 aufweist;
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einer Befestigungseinrichtung, die das Paneel trägt oder
es mit einem Haltekörper in freier ungedämpfter Weise
verbindet;
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und einer mit dem Paneel gekoppelten elektromechanischen
Antriebseinrichtung, die dazu dient, als Antwort auf eine
elektrische Eingabe innerhalb eines Arbeitsfrequenzbandes für
den Lautsprecher in dem Strahlerpaneel eine Mehrmodenresonanz
anzuregen.
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Die US-A-5 349 575 von GOLDSTAR CO. offenbart ein
tragbares CD-Abspielgerät mit einem dünnen Körper und einem Paar
Lautsprecher, die am Körper abnehmbar angelenkt sind.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung verwenden
Bauteile von einer Beschaffenheit, Struktur und
Konfiguration, die im allgemeinen und/oder speziell durch Verwirklichen
von Lehren unserer gleichzeitig anhängigen
PCT-Veröffentlichung Nr. WO97/09842 gleichen Datums gewonnen werden
können. Solche Bauteile haben folglich die Fähigkeit,
eingespeiste Schwingungsenergie aufrechtzuerhalten und durch
Biegewellen in einer wirksamen Fläche (wirksamen Flächen)
fortzupflanzen, die quer zur Dicke oft, aber nicht
notwendigerweise, zu den Rändern des Bauteils (der Bauteile) verläuft
(ver
laufen), sind mit oder ohne Anisotropie der Biegesteifigkeit
so konfiguriert, daß sie Resonanzmoden-Schwingungskomponenten
aufweisen, die in vorteilhafter Weise zum akustischen Koppeln
mit Umgebungsluft über die Fläche(n) verteilt sind, und
weisen vorbestimmte bevorzugte Orte oder Stellen innerhalb der
Fläche für Wandlereinrichtungen auf, insbesondere einen
betriebsfähig aktiven oder beweglichen Teil(e) davon, der in
bezug auf eine akustische Schwingungsaktivität in der (den)
Fläche(n) und üblicherweise elektrische Signale entsprechend
einem akustischen Inhalt einer solchen Schwingungsaktivität
wirksam ist. In der eingereichten gleichzeitig anhängigen
internationalen Veröffentlichung Nr. WO97/09842 sind
Anwendungen für solche Bauteile als "passive" akustische
Vorrichtungen ohne Wandlereinrichtungen oder in solchen ins Auge
gefaßt bzw. erwogen, wie z. B. für Hall bzw. Echo oder für
akustisches Filtern oder zum akustischen "Stimmen" (engl.
voicing) eines Raums oder Zimmers; und als "aktive" akustische
Vorrichtungen mit Wandlereinrichtungen oder in solchen, wie
z. B. in einem bemerkenswert weiten Bereich von Schallquellen
oder Lautsprechern, wenn sie mit in Schall umzuwandelnden
Eingangssignalen versorgt werden, oder in Mikrophonen, wenn
sie in andere Signale umzuwandelndem Schall ausgesetzt sind.
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Diese Erfindung befaßt sich insbesondere mit aktiven
akustischen Vorrichtungen z. B. in Form von Lautsprechern für
tragbare CD-Abspielgeräte. Es versteht sich, daß in der
folgenden Beschreibung und den Ansprüchen der Ausdruck "Compact-
Disk bzw. CD" analoge digital codierte Disks bzw. Scheiben,
wie z. B. digitale Videodisks, umfassen soll.
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Bauteile wie oben werden hierin Strahler mit verteilten
Moden genannt und sollen wie in der obigen PCT-Anmeldung
und/oder ansonsten wie speziell hierin vorgesehen
gekennzeichnet sein.
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Die Erfindung ist ein tragbares CD-Abspielgerät,
gekennzeichnet durch ein gegenüberliegendes Paar paneelförmige
Lautsprecher, und dadurch, daß jeder Lautsprecher ein Bauteil
mit der Fähigkeit aufweist, eingespeiste Schwingungsenergie
aufrechtzuerhalten und durch Biegewellen in zumindest einer
wirksamen Fläche fortzupflanzen, die quer zur Dicke verläuft,
um Resonanzmoden-Schwingungskomponenten über die zumindest
eine Fläche zu verteilen mit vorbestimmten bevorzugten Orten
oder Stellen innerhalb der Fläche für Wandlereinrichtungen,
und mit einem Wandler, der ganz und ausschließlich auf dem
Bauteil an einem der Orte oder Stellen angebracht ist, um das
Bauteil in Schwingung zu versetzen, um es in Resonanz treten
zu lassen, wobei ein akustischer Strahler geschaffen wird,
der ein akustisches Ausgangssignal liefert, wenn er in
Resonanz schwingt. Das tragbare CD-Abspielgerät kann einen
Körperteil mit einem Plattenteller und einem Deckel aufweisen,
der angepaßt ist, um über dem Plattenteller zu schließen, und
die Lautsprecher können am Deckel angebracht sein. Die
Lautsprecher können somit am Deckel gelenkig angebracht sein.
Alternativ dazu können die Lautsprecher jeweils in einem
Schlitz im Deckel für eine Gleitbewegung zwischen einer
Lagerstellung, in der die Lautsprecher im wesentlichen ganz im
Schlitz untergebracht sind, und einer Gebrauchsstellung
untergebracht sein, in der die Lautsprecher auf
gegenüberliegenden Seiten des Deckels angeordnet sind. Jeder Strahler
kann ein steifes leichtes Paneel mit einem zellularen Kern
aufweisen, der durch gegenüberliegende Hautschichten
sandwichartig aufgenommen ist. Der Strahler kann in einem
umgebenden Rahmen gehalten werden. Eine federnde Aufhängung kann
zwischen dem Rahmen und dem Strahler angeordnet sein.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die Erfindung ist beispielhaft in den beiliegenden
Zeichnungen schematisch veranschaulicht, in denen:
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Fig. 1 ein Diagramm ist, das einen wie in unserer
gleichzeitig anhängigen internationalen Veröffentlichung Nr.
WO97/09842 beschriebenen und beanspruchten Lautsprecher mit
verteilten Moden zeigt;
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Fig. 2a ein partieller Schnitt auf der Linie A-A von
Fig. 1 ist;
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Fig. 2b ein vergrößerter Schnitt durch einen Strahler
mit verteilten Moden der in Fig. 2a gezeigten Art ist und
zwei alternative Konstruktionen zeigt;
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Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer ersten
Ausführungsform eines tragbaren CD-Abspielgeräts in einer
Lagerstellung ist;
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Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des
Abspielgeräts von Fig. 3 in einer Gebrauchsstellung ist;
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Fig. 5 eine Ausschnittdarstellung eines Teils der
Fig. 3 und 4 ist;
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Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer zweiten
Ausführungsform eines tragbaren CD-Abspielgeräts ist; und
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Fig. 7 eine Ausschnittdarstellung eines Teils des
Abspielgeräts von Fig. 6 ist.
BESTE VERFAHREN ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
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In Fig. 1 der Zeichnungen ist ein paneelförmiger
Lautsprecher (81) der in unserer gleichzeitig anhängigen
internationalen Veröffentlichung Nr. WO97/09842 gleichen Datums
beschriebenen und beanspruchten Art dargestellt mit einem
rechtwinkligen Rahmen (1), der um seinen Innenumfang eine
federnde Aufhängung (3) trägt, die ein schallabstrahlendes
Paneel (2) mit verteilten Moden hält. Ein Wandler (9), z. B. wie
ausführlich mit Verweis auf unsere gleichzeitig anhängigen
internationalen Veröffentlichungen Nr. WO97/09859,
WO97/09861, WO97/09858 gleichen Datums beschrieben ist, ist
ganz und ausschließlich auf oder in dem Paneel (2) an einer
durch Abmessungen x und y definierten vorbestimmten Stelle
angebracht, deren Lage wie in unserer gleichzeitig anhängigen
internationalen Veröffentlichung Nr. WO97/09842 gleichen
Datums beschrieben berechnet wird, um Biegewellen in das Paneel
auszusenden, um es in Resonanz treten bzw. schwingen zu
lassen, um eine akustische Abgabe abzustrahlen.
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Der Wandler (9) wird durch einen Signalverstärker (10),
z. B. einen Tonfrequenzverstärker, angetrieben, der durch
Leiter (28) mit dem Wandler verbunden ist. Die Anforderungen an
die Verstärkerlast und Leistung können ähnlich herkömmlichen
Lautsprechern vom Konustyp vollkommen normal sein, wobei die
Empfindlichkeit in der Größenordnung von 86-88 dB/Watt
unter Raumbelastungsbedingungen liegt. Die Lastimpedanz des
Verstärkers ist im wesentlichen resistiv bzw. ohmsch bei 6
Ohm, und die Leistungsaufnahme beträgt 20-80 Watt. Bestehen
der Paneelkern und/oder die Häute aus Metall, können sie so
hergestellt werden, daß sie als eine Wärmeabführeinrichtung
bzw. Wärmesenke für den Wandler dienen, um Wärme von der
Motorspule des Wandlers zu entfernen und somit die
Leistungsaufnahme zu verbessern.
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Fig. 2a und 2b sind typische partielle Querschnitte
durch den Lautsprecher (81) von Fig. 1. Fig. 2a zeigt, daß
der Rahmen (1), die Einfassung (3) und das Paneel (2) durch
jeweilige verklebte Verbindungsstellen (20) miteinander
verbunden sind. Geeignete Materialien für den Rahmen umfassen
eine leichte Einrahmung, z. B. eine Bildrahmung aus
stranggepreßtem Metall, z. B. einer Aluminiumlegierung oder
Kunststoff. Geeignete Einfassungsmaterialien umfassen federnde
Materialien, wie z. B. Schaumgummi und Schaumkunststoffe.
Geeignete Klebstoffe für die Verbindungsstellen (20) schließen
Epoxid-, Acryl- und Zyanoacrylat-Klebstoffe etc. ein.
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Fig. 2b veranschaulicht in einem vergrößerten Maßstab,
daß das Paneel (2) ein steifes leichtes Paneel ist, das einen
Kern (22) z. B. aus hartem Kunststoffschaum (97),
beispielsweise quer-vernetztem Polyvinylchlorid, oder aus einer
zellularen Matrix (98), d. h. einer Bienenwabenmatrix aus einer
Metallfolie, Kunststoff oder dergleichen, aufweist, wobei die
Zellen quer zur Ebene des Paneels verlaufen und durch
gegenüberliegende Häute (21) z. B. aus Papier, Pappe, Kunststoff
oder einer Metallfolie oder Blech geschlossen sind. Bestehen
die Häute aus Kunststoff, können sie durch Fasern aus
beispielsweise Kohlenstoff, Glas, Kevlar (®) oder dergleichen
in einer per se bekannten Art und Weise verstärkt werden, um
ihren Modul zu erhöhen.
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Erwogene Hautschichtmaterialien und Verstärkungen
umfassen folglich Fasern aus Kohlenstoff, Glas, Kevlar (®), Nomex
(®), d. h. Aramid etc. in verschiedenen Schichtungen und
Geweben sowie Papier, geklebte Papierlaminate, Melamin und
verschiedene synthetische Kunststoffilme mit hohem Modul, wie
z. B. Mylar (®), Kaptan (®), Polykarbonat, Phenolharz bzw.
Phenolverbindungen, Polyester oder verwandte Kunststoffe, und
faserverstärkte Kunststoffe etc. und Blech oder eine
Metallfolie. Eine Untersuchung der Vectra-Güte von
flüssigkristallinen polymeren thermoplastischen Kunststoffen zeigt, daß
sie für das Spritzgießen ultradünner Häute oder Hüllen
geringerer Größe, z. B. bis zu einem Durchmesser von etwa 30 cm,
nützlich sein können. Dieses Material selbst bildet eine
orientierte Kristallstruktur in der Spritzrichtung, eine
bevorzugte Orientierung für die gute Ausbreitung der Energie hoher
Töne von dem Antriebspunkt zum Paneelumfang.
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Außerdem gestattet ein solches Formverfahren für diese
und andere thermoplastischen Kunststoffe, daß die
Werkzeugbestückung für die Formgebung Anordnungs- und
Justierungsmerkmale, wie z. B. Rillen oder Ringe, für die genaue
Anordnung von Wandlerteilen, z. B. der Motorspule und der
Magnetaufhängung, trägt. Es wurde berechnet, daß es zusätzlich zu
einigen schwächeren Kernmaterialien vorteilhaft wäre, die
Hautdicke lokal, z. B. in einer Fläche oder einem Kreisring,
bis zu 15% des Wandlerdurchmessers zu erhöhen, um diese
Fläche zu verstärken und die Schwingungsenergie in vorteilhafter
Weise in das Paneel zu koppeln. Der Hochfrequenzgang wird mit
weicheren Schaummaterialien durch dieses Mittel verbessert.
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Erwogene Kernschichtmaterialien umfassen künstlich
hergestellte Wabenkörper oder Riffelungen bzw. Wellungen einer
Schicht oder Folie aus einer Aluminiumlegierung oder Kevlar
(®), Nomex (®), unbeschichtete bzw. einfache oder verklebte
Papiere und verschiedene synthetische Kunststoffilme sowie
expandierten oder geschäumten Kunststoff oder
Zellstoffmaterialien, sogar Aerogelmetalle, falls sie eine geeignet
niedrige Dichte aufweisen. Einige geeignete
Kernschichtmaterialien zeigen tatsächlich bei ihrer Herstellung eine brauchbare
selbsttätige Hautbildung und/oder weisen ansonsten eine
ausreichende inhärente Steifigkeit zur Verwendung ohne
Schichtung bzw. Laminieren zwischen Hautschichten auf. Ein
zellulares Kernmaterial hoher Güte ist unter dem Handelsnamen
"Rohacell" bekannt, das als Strahlerpaneel geeignet sein kann
und ohne Häute ist. Vom praktischen Standpunkt aus besteht
das Ziel darin, für eine allgemeine Leichtigkeit und
Steifigkeit zu sorgen, die für einen bestimmten Zweck geeignet sind,
konkret einschließlich eines Optimierens von Beiträgen von
Kern- und Hautschichten und Übergängen zwischen ihnen.
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Mehrere der bevorzugten Formulierungen für das Paneel
verwenden Häute aus Metall und Metallegierungen oder
alternativ dazu eine Kohlenstoffaserverstärkung. Diese beiden und
auch Konstruktionen mit einer Legierung Aerogel oder einem
Wabenkern aus Metall weisen beträchtliche Hochfrequenz-
Abschirmeigenschaften auf, die in mehreren EMC-Anwendungen
wichtig sind. Herkömmliche Lautsprecher vom Paneel- oder
Ko
nustyp weisen keine ihnen eigene Fähigkeit zur
EMC-Abschirmung auf.
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Außerdem weisen die bevorzugten Formen piezo- und
elektrodynamischer Wandler unwesentliche elektromagnetische
Strahlung oder magnetische Streufelder auf. Herkömmliche
Lautsprecher haben ein großes Magnetfeld bis zu einer
Entfernung von 1 Meter, es sei denn, daß spezielle Gegenmaßnahmen
zur Kompensation getroffen werden.
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Wo es wichtig ist, die Abschirmung in einer Anwendung
aufrechtzuerhalten, kann eine elektrische Verbindung zu den
leitenden Teilen eines geeigneten DML-Paneels hergestellt
werden, oder ein elektrisch leitender Schaum oder eine
ähnliche Schnittstelle kann für die Randbefestigung verwendet
werden.
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Die Aufhängung (3) kann die Ränder des Paneels (2)
dämpfen, um eine übermäßige Randbewegung des Paneels zu
verhindern. Zusätzlich oder alternativ dazu kann eine weitere
Dämpfung verwendet werden, z. B. Polster bzw. Flecken (engl.
patches), die an ausgewählten Stellen an das Paneel geklebt
sind, um eine übermäßige Bewegung zu dämpfen, um eine
Resonanz gleichmäßig über das Paneel zu verteilen. Die Flecken
können aus einem Material auf Bitumenbasis bestehen, wie es
gewöhnlich in herkömmlichen Lautsprechergehäusen verwendet
wird, oder können aus einem federnden oder steifen
Polymerschichtmaterial bestehen. Einige Materialien, besonders
Papier und Pappe, und einige Kerne können selbstdämpfend sein.
Wo es erwünscht ist, kann die Dämpfung im Aufbau der Paneele
erhöht werden, indem eher federnd verfestigende als steif
verfestigende Klebstoffe verwendet werden.
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Die effektive selektive Dämpfung beinhaltet eine
spezielle Anbringung, an dem Paneel einschließlich seines
Schichtmaterials, von Einrichtungen, die permanent damit verbunden
sind. Ränder und Ecken können für dominierende und weniger
verteilte Niederfrequenzschwingungsmoden von
erfindungsgemäßen Paneelen besonders von Bedeutung sein. Eine Befestigung
einer Dämpfungseinrichtung am Rand kann in nützlicher Weise
zu einem Paneel führen, bei dem dessen Schichtmaterial ganz
gerahmt ist, obwohl ihre Ecken oft relativ frei sein können,
z. B. für eine erwünschte Ausdehnung auf einen Betrieb bei
niedrigeren Frequenzen. Die Befestigung kann durch klebende
oder selbstklebende Materialien erfolgen. Andere Formen einer
nützlichen Dämpfung, insbesondere im Sinne feinerer Effekte
und/oder mittlerer und höherer Frequenzen, können durch eine
geeignete Masse oder Massen erfolgen, die an vorbestimmten
wirksamen mittleren lokalisierten Stellen der Fläche am
Schichtmaterial befestigt sind.
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Ein akustisches Paneel wie oben beschrieben ist
bidirektional. Die Schallenergie von der Rückseite steht mit
derjenigen von der Vorderseite in keiner starken Phasenbeziehung.
Folglich besteht der Vorteil einer Gesamtsummierung
akustischer Leistung im Raum, einer Schallenergie mit einer
gleichmäßigen Frequenzverteilung, reduzierter Effekte
reflektierender und stehender Wellen und der Vorteil einer besseren
Wiedergabe des natürlichen Raums und der natürlichen Atmosphäre
in den reproduzierten Tonaufzeichnungen.
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Während die Abstrahlung von dem akustischen Paneel im
wesentlichen ungerichtet ist, nimmt der Prozentanteil
phasenbezogener Information außerhalb der Achse zu. Für einen
verbesserten Fokus für das Phantomstereobild verleiht die Anordnung
der Lautsprecher wie Bilder in der normalen Höhe einer
stehenden Person den Vorteil einer maßvollen außeraxialen
Anordnung für den normal sitzenden Hörer, was den Stereoeffekt
optimiert. Die dreieckige Links/Rechts-Geometrie bezüglich des
Hörers liefert gleichfalls eine weitere Winkelkomponente.
Somit kann eine gute Stereowirkung erhalten werden.
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Im Vergleich zur Wiedergabe herkömmlicher Lautsprecher
besteht ein weiterer Vorteil für eine Gruppe von Hörern. Die
intrinsisch verteilte bzw. gestreute Art einer
Schallabstrahlung eines akustischen Paneels verleiht ihr ein
Schallvolumen, das dem invers-quadratischen Gesetz für die Distanz für
eine äquivalente Punktquelle nicht gehorcht. Da der
Intensitätsabfall mit der Distanz viel geringer ist als durch das
invers-quadratische Gesetz vorhergesagt, fördert dann somit
das Intensitätsfeld für den Paneellautsprecher im Vergleich
zu herkömmlichen Lautsprechern einen besseren Stereoeffekt
für außerhalb der Mitte und schlecht plazierte Hörer. Dies
verhält sich so, weil der außerhalb der Mitte plazierte Hörer
nicht an dem zweifachen Problem infolge der Nähe bzw. des
Abstands zum näher gelegenen Lautsprecher leidet, zunächst
einmal der übermäßigen Zunahme in der Lautstärke von dem näher
gelegenen Lautsprecher und dann der entsprechenden Abnahme in
der Lautstärke von dem weiteren Lautsprecher.
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Es besteht auch der Vorteil eines optisch attraktiven,
flachen, leichten paneelförmigen Lautsprechers mit guter
Tonqualität, der nur einen Wandler und keinen Kreuzungspunkt
(engl. crossover) für einen Ton über den vollen Bereich von
jeder Paneelmembran benötigt.
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Die Fig. 3 bis 6 veranschaulichen ein tragbares
individuelles CD-Abspielgerät (41) der Art mit einem Körper (85),
der mit einem Schlitz (82) ausgebildet ist, durch den Disks
bzw. Scheiben eingelegt und aus dem Abspielgerät entfernt
werden, und Steuerknöpfen (137), durch die das Abspielgerät
betätigt wird. Das Abspielgerät (41) ist mit einem
gegenüberliegenden Paar Lautsprecher (81) in Form dünner
paneelförmiger Bauteile (40) versehen, die an gegenüberliegenden
Seiten des Abspielgeräts (41) so angelenkt sind, daß sie das
Abspielgerät sandwichartig umgeben. Die Lautsprecher (40) sind
so bemessen, daß sie in der Größe dem Abspielgerät
entsprechen, und so angeordnet, daß sie von der in Fig. 3 gezeigten
geschlossenen Stellung in die in Fig. 4 gezeigte
ausgefahrene Stellung geschwenkt werden können, wie durch einen Pfeil
"C" angegeben ist. In der ausgefahrenen Stellung dient der
Körper (85) des Abspielgerät (41) auch eher als eine zentrale
Schallwand, die die Lautsprecher (40) trennt, um eine
Kanaltrennung zu verbessern.
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Jeder der paneelförmigen Lautsprecher (40) liegt in Form
eines akustischen Strahlers mit verteilten Moden der Art vor,
die oben mit Verweis auf die Fig. 1 und 2 beschrieben
wurde. Jeder Lautsprecher weist somit ein steifes leichtes
Paneel (2) auf, das aus einem zellularen Kern (22) gebildet
wird, der durch Hautschichten (21) umschlossen ist, wobei das
Paneel in einer umgebenden federnden Aufhängung (3) z. B. aus
Schaumgummi angebracht ist, die wiederum in einem leichten
rechtwinkligen Rahmen (1) z. B. aus Kunststoff befestigt ist.
Ein Wandler (9) z. B. der mit Verweis auf die gleichzeitig
anhängigen internationalen Veröffentlichungen Nr. WO97/09859,
WO97/09861, WO97/09858 beschriebenen Art ist an jedem Paneel
(2) angebracht, um Biegewellen in das Paneel auszusenden, um
das Paneel zur Erzeugung eines akustischen Ausgangssignals in
Resonanz schwingen zu lassen. Der Wandler (9) ist auf den
je
weiligen Paneelen (2) an vorbestimmten Stellen angeordnet,
wie in unserer internationalen Veröffentlichung Nr.
WO97/09842 diskutiert ist.
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Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen ein tragbares CD-
Abspielgerät (41) der Art, die einen Körper (85) aufweist,
der einen Plattenteller (86), Betätigungsknöpfe (137) und
einen Deckel (139) trägt, der wie durch Pfeil "D" gezeigt
schwenkbar ist, um über dem Plattenteller zu schließen.
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Das Abspielgerät (41) ist mit einem gegenüberliegenden
Paar Lautsprecher (81) in Form dünner paneelförmiger Bauteile
versehen, die wie bei (40) dargestellt an den Seiten des
Deckels (139) so angelenkt sein können, daß sie wie durch einen
Pfeil "E" angegeben aus einer (nicht dargestellten)
geschlossenen Stellung in die dargestellte ausgefahrene Stellung
bewegt werden können. Alternativ dazu können, wie bei (39)
gezeigt, die paneelförmigen Lautsprecher (81) in einen (nicht
dargestellten) Schlitz in dem Deckel (139) untergebracht und,
wie durch einen Pfeil "F" angezeigt ist, zwischen
ausgefahrenen und eingefahrenen Stellungen geschoben werden.
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Jeder der paneelförmigen Lautsprecher (39, 40) liegt in
Form eines akustischen Strahlers mit verteilten Moden der
oben mit Verweis auf die Fig. 1 und 2 beschriebenen Art
vor. Folglich weist jeder Lautsprecher ein steifes leichtes
Paneel (2) auf, das durch einen durch Hautschichten (21)
umschlossenen zellularen Kern (22) gebildet wird, wobei das
Paneel in einer umgebenden federnden Aufhängung (3) z. B. aus
Schaumgummi angebracht ist, die wiederum in einem leichten
rechtwinkligen Rahmen (1) z. B. aus Kunststoff befestigt ist.
Ein Wandler (9) z. B. der mit Verweis auf unsere gleichzeitig
anhängigen internationalen Veröffentlichungen Nr. WO97/09859,
WO97/09861, WO97/09858 beschriebenen Art ist auf jedem Paneel
(2) angebracht, um Biegewellen in das Paneel auszusenden, um
das Paneel zur Erzeugung eines akustischen Ausgangssignals in
Resonanz schwingen zu lassen. Der Wandler (9) ist auf den
jeweiligen Paneelen (2) an vorbestimmten Stellen angeordnet,
wie in unserer gleichzeitig anhängigen internationalen
Veröffentlichung Nr. WO97/09842 diskutiert ist.