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DE69601733T2 - Tragbarer cd-spieler mit lautsprechern mit paneelförmigen akustischen abstrahlelementen - Google Patents

Tragbarer cd-spieler mit lautsprechern mit paneelförmigen akustischen abstrahlelementen

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DE69601733T2
DE69601733T2 DE69601733T DE69601733T DE69601733T2 DE 69601733 T2 DE69601733 T2 DE 69601733T2 DE 69601733 T DE69601733 T DE 69601733T DE 69601733 T DE69601733 T DE 69601733T DE 69601733 T2 DE69601733 T2 DE 69601733T2
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DE
Germany
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panel
portable
lid
loudspeakers
player
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DE69601733T
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Henry Azima
Martin Colloms
Neil Harris
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NVF Tech Ltd
Original Assignee
New Transducers Ltd
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Publication date
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Priority claimed from GBGB9522281.6A external-priority patent/GB9522281D0/en
Priority claimed from GBGB9606836.6A external-priority patent/GB9606836D0/en
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    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/02Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
    • H04R7/04Plane diaphragms
    • H04R7/045Plane diaphragms using the distributed mode principle, i.e. whereby the acoustic radiation is emanated from uniformly distributed free bending wave vibration induced in a stiff panel and not from pistonic motion
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Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung bezieht sich auf tragbare Compact-Disk- bzw. CD-Abspielgeräte und insbesondere auf solche Abspielgeräte, die Lautsprecher mit paneelförmigen akustischen Abstrahlelementen aufweisen.
  • STAND DER TECHNIK
  • Aus der GB-A-2262861 ist ein paneelförmiger Lautsprecher bekannt mit:
  • einem resonanten Mehrmoden-Strahlerelement, das ein aus zwei Materialhäuten mit einem einen Abstand bildenden Kern mit einem quer laufenden zellularen Aufbau gebildetes Einheits-Sandwich-Paneel ist, worin das Paneel ein Verhältnis der Biegesteifigkeit (B) in allen Orientierungen zur dritten Potenz der Paneelmasse pro Oberflächeneinheit (u) von mindestens 10 aufweist;
  • einer Befestigungseinrichtung, die das Paneel trägt oder es mit einem Haltekörper in freier ungedämpfter Weise verbindet;
  • und einer mit dem Paneel gekoppelten elektromechanischen Antriebseinrichtung, die dazu dient, als Antwort auf eine elektrische Eingabe innerhalb eines Arbeitsfrequenzbandes für den Lautsprecher in dem Strahlerpaneel eine Mehrmodenresonanz anzuregen.
  • Die US-A-5 349 575 von GOLDSTAR CO. offenbart ein tragbares CD-Abspielgerät mit einem dünnen Körper und einem Paar Lautsprecher, die am Körper abnehmbar angelenkt sind.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung verwenden Bauteile von einer Beschaffenheit, Struktur und Konfiguration, die im allgemeinen und/oder speziell durch Verwirklichen von Lehren unserer gleichzeitig anhängigen PCT-Veröffentlichung Nr. WO97/09842 gleichen Datums gewonnen werden können. Solche Bauteile haben folglich die Fähigkeit, eingespeiste Schwingungsenergie aufrechtzuerhalten und durch Biegewellen in einer wirksamen Fläche (wirksamen Flächen) fortzupflanzen, die quer zur Dicke oft, aber nicht notwendigerweise, zu den Rändern des Bauteils (der Bauteile) verläuft (ver laufen), sind mit oder ohne Anisotropie der Biegesteifigkeit so konfiguriert, daß sie Resonanzmoden-Schwingungskomponenten aufweisen, die in vorteilhafter Weise zum akustischen Koppeln mit Umgebungsluft über die Fläche(n) verteilt sind, und weisen vorbestimmte bevorzugte Orte oder Stellen innerhalb der Fläche für Wandlereinrichtungen auf, insbesondere einen betriebsfähig aktiven oder beweglichen Teil(e) davon, der in bezug auf eine akustische Schwingungsaktivität in der (den) Fläche(n) und üblicherweise elektrische Signale entsprechend einem akustischen Inhalt einer solchen Schwingungsaktivität wirksam ist. In der eingereichten gleichzeitig anhängigen internationalen Veröffentlichung Nr. WO97/09842 sind Anwendungen für solche Bauteile als "passive" akustische Vorrichtungen ohne Wandlereinrichtungen oder in solchen ins Auge gefaßt bzw. erwogen, wie z. B. für Hall bzw. Echo oder für akustisches Filtern oder zum akustischen "Stimmen" (engl. voicing) eines Raums oder Zimmers; und als "aktive" akustische Vorrichtungen mit Wandlereinrichtungen oder in solchen, wie z. B. in einem bemerkenswert weiten Bereich von Schallquellen oder Lautsprechern, wenn sie mit in Schall umzuwandelnden Eingangssignalen versorgt werden, oder in Mikrophonen, wenn sie in andere Signale umzuwandelndem Schall ausgesetzt sind.
  • Diese Erfindung befaßt sich insbesondere mit aktiven akustischen Vorrichtungen z. B. in Form von Lautsprechern für tragbare CD-Abspielgeräte. Es versteht sich, daß in der folgenden Beschreibung und den Ansprüchen der Ausdruck "Compact- Disk bzw. CD" analoge digital codierte Disks bzw. Scheiben, wie z. B. digitale Videodisks, umfassen soll.
  • Bauteile wie oben werden hierin Strahler mit verteilten Moden genannt und sollen wie in der obigen PCT-Anmeldung und/oder ansonsten wie speziell hierin vorgesehen gekennzeichnet sein.
  • Die Erfindung ist ein tragbares CD-Abspielgerät, gekennzeichnet durch ein gegenüberliegendes Paar paneelförmige Lautsprecher, und dadurch, daß jeder Lautsprecher ein Bauteil mit der Fähigkeit aufweist, eingespeiste Schwingungsenergie aufrechtzuerhalten und durch Biegewellen in zumindest einer wirksamen Fläche fortzupflanzen, die quer zur Dicke verläuft, um Resonanzmoden-Schwingungskomponenten über die zumindest eine Fläche zu verteilen mit vorbestimmten bevorzugten Orten oder Stellen innerhalb der Fläche für Wandlereinrichtungen, und mit einem Wandler, der ganz und ausschließlich auf dem Bauteil an einem der Orte oder Stellen angebracht ist, um das Bauteil in Schwingung zu versetzen, um es in Resonanz treten zu lassen, wobei ein akustischer Strahler geschaffen wird, der ein akustisches Ausgangssignal liefert, wenn er in Resonanz schwingt. Das tragbare CD-Abspielgerät kann einen Körperteil mit einem Plattenteller und einem Deckel aufweisen, der angepaßt ist, um über dem Plattenteller zu schließen, und die Lautsprecher können am Deckel angebracht sein. Die Lautsprecher können somit am Deckel gelenkig angebracht sein. Alternativ dazu können die Lautsprecher jeweils in einem Schlitz im Deckel für eine Gleitbewegung zwischen einer Lagerstellung, in der die Lautsprecher im wesentlichen ganz im Schlitz untergebracht sind, und einer Gebrauchsstellung untergebracht sein, in der die Lautsprecher auf gegenüberliegenden Seiten des Deckels angeordnet sind. Jeder Strahler kann ein steifes leichtes Paneel mit einem zellularen Kern aufweisen, der durch gegenüberliegende Hautschichten sandwichartig aufgenommen ist. Der Strahler kann in einem umgebenden Rahmen gehalten werden. Eine federnde Aufhängung kann zwischen dem Rahmen und dem Strahler angeordnet sein.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung ist beispielhaft in den beiliegenden Zeichnungen schematisch veranschaulicht, in denen:
  • Fig. 1 ein Diagramm ist, das einen wie in unserer gleichzeitig anhängigen internationalen Veröffentlichung Nr. WO97/09842 beschriebenen und beanspruchten Lautsprecher mit verteilten Moden zeigt;
  • Fig. 2a ein partieller Schnitt auf der Linie A-A von Fig. 1 ist;
  • Fig. 2b ein vergrößerter Schnitt durch einen Strahler mit verteilten Moden der in Fig. 2a gezeigten Art ist und zwei alternative Konstruktionen zeigt;
  • Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines tragbaren CD-Abspielgeräts in einer Lagerstellung ist;
  • Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Abspielgeräts von Fig. 3 in einer Gebrauchsstellung ist;
  • Fig. 5 eine Ausschnittdarstellung eines Teils der Fig. 3 und 4 ist;
  • Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines tragbaren CD-Abspielgeräts ist; und
  • Fig. 7 eine Ausschnittdarstellung eines Teils des Abspielgeräts von Fig. 6 ist.
  • BESTE VERFAHREN ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
  • In Fig. 1 der Zeichnungen ist ein paneelförmiger Lautsprecher (81) der in unserer gleichzeitig anhängigen internationalen Veröffentlichung Nr. WO97/09842 gleichen Datums beschriebenen und beanspruchten Art dargestellt mit einem rechtwinkligen Rahmen (1), der um seinen Innenumfang eine federnde Aufhängung (3) trägt, die ein schallabstrahlendes Paneel (2) mit verteilten Moden hält. Ein Wandler (9), z. B. wie ausführlich mit Verweis auf unsere gleichzeitig anhängigen internationalen Veröffentlichungen Nr. WO97/09859, WO97/09861, WO97/09858 gleichen Datums beschrieben ist, ist ganz und ausschließlich auf oder in dem Paneel (2) an einer durch Abmessungen x und y definierten vorbestimmten Stelle angebracht, deren Lage wie in unserer gleichzeitig anhängigen internationalen Veröffentlichung Nr. WO97/09842 gleichen Datums beschrieben berechnet wird, um Biegewellen in das Paneel auszusenden, um es in Resonanz treten bzw. schwingen zu lassen, um eine akustische Abgabe abzustrahlen.
  • Der Wandler (9) wird durch einen Signalverstärker (10), z. B. einen Tonfrequenzverstärker, angetrieben, der durch Leiter (28) mit dem Wandler verbunden ist. Die Anforderungen an die Verstärkerlast und Leistung können ähnlich herkömmlichen Lautsprechern vom Konustyp vollkommen normal sein, wobei die Empfindlichkeit in der Größenordnung von 86-88 dB/Watt unter Raumbelastungsbedingungen liegt. Die Lastimpedanz des Verstärkers ist im wesentlichen resistiv bzw. ohmsch bei 6 Ohm, und die Leistungsaufnahme beträgt 20-80 Watt. Bestehen der Paneelkern und/oder die Häute aus Metall, können sie so hergestellt werden, daß sie als eine Wärmeabführeinrichtung bzw. Wärmesenke für den Wandler dienen, um Wärme von der Motorspule des Wandlers zu entfernen und somit die Leistungsaufnahme zu verbessern.
  • Fig. 2a und 2b sind typische partielle Querschnitte durch den Lautsprecher (81) von Fig. 1. Fig. 2a zeigt, daß der Rahmen (1), die Einfassung (3) und das Paneel (2) durch jeweilige verklebte Verbindungsstellen (20) miteinander verbunden sind. Geeignete Materialien für den Rahmen umfassen eine leichte Einrahmung, z. B. eine Bildrahmung aus stranggepreßtem Metall, z. B. einer Aluminiumlegierung oder Kunststoff. Geeignete Einfassungsmaterialien umfassen federnde Materialien, wie z. B. Schaumgummi und Schaumkunststoffe. Geeignete Klebstoffe für die Verbindungsstellen (20) schließen Epoxid-, Acryl- und Zyanoacrylat-Klebstoffe etc. ein.
  • Fig. 2b veranschaulicht in einem vergrößerten Maßstab, daß das Paneel (2) ein steifes leichtes Paneel ist, das einen Kern (22) z. B. aus hartem Kunststoffschaum (97), beispielsweise quer-vernetztem Polyvinylchlorid, oder aus einer zellularen Matrix (98), d. h. einer Bienenwabenmatrix aus einer Metallfolie, Kunststoff oder dergleichen, aufweist, wobei die Zellen quer zur Ebene des Paneels verlaufen und durch gegenüberliegende Häute (21) z. B. aus Papier, Pappe, Kunststoff oder einer Metallfolie oder Blech geschlossen sind. Bestehen die Häute aus Kunststoff, können sie durch Fasern aus beispielsweise Kohlenstoff, Glas, Kevlar (®) oder dergleichen in einer per se bekannten Art und Weise verstärkt werden, um ihren Modul zu erhöhen.
  • Erwogene Hautschichtmaterialien und Verstärkungen umfassen folglich Fasern aus Kohlenstoff, Glas, Kevlar (®), Nomex (®), d. h. Aramid etc. in verschiedenen Schichtungen und Geweben sowie Papier, geklebte Papierlaminate, Melamin und verschiedene synthetische Kunststoffilme mit hohem Modul, wie z. B. Mylar (®), Kaptan (®), Polykarbonat, Phenolharz bzw. Phenolverbindungen, Polyester oder verwandte Kunststoffe, und faserverstärkte Kunststoffe etc. und Blech oder eine Metallfolie. Eine Untersuchung der Vectra-Güte von flüssigkristallinen polymeren thermoplastischen Kunststoffen zeigt, daß sie für das Spritzgießen ultradünner Häute oder Hüllen geringerer Größe, z. B. bis zu einem Durchmesser von etwa 30 cm, nützlich sein können. Dieses Material selbst bildet eine orientierte Kristallstruktur in der Spritzrichtung, eine bevorzugte Orientierung für die gute Ausbreitung der Energie hoher Töne von dem Antriebspunkt zum Paneelumfang.
  • Außerdem gestattet ein solches Formverfahren für diese und andere thermoplastischen Kunststoffe, daß die Werkzeugbestückung für die Formgebung Anordnungs- und Justierungsmerkmale, wie z. B. Rillen oder Ringe, für die genaue Anordnung von Wandlerteilen, z. B. der Motorspule und der Magnetaufhängung, trägt. Es wurde berechnet, daß es zusätzlich zu einigen schwächeren Kernmaterialien vorteilhaft wäre, die Hautdicke lokal, z. B. in einer Fläche oder einem Kreisring, bis zu 15% des Wandlerdurchmessers zu erhöhen, um diese Fläche zu verstärken und die Schwingungsenergie in vorteilhafter Weise in das Paneel zu koppeln. Der Hochfrequenzgang wird mit weicheren Schaummaterialien durch dieses Mittel verbessert.
  • Erwogene Kernschichtmaterialien umfassen künstlich hergestellte Wabenkörper oder Riffelungen bzw. Wellungen einer Schicht oder Folie aus einer Aluminiumlegierung oder Kevlar (®), Nomex (®), unbeschichtete bzw. einfache oder verklebte Papiere und verschiedene synthetische Kunststoffilme sowie expandierten oder geschäumten Kunststoff oder Zellstoffmaterialien, sogar Aerogelmetalle, falls sie eine geeignet niedrige Dichte aufweisen. Einige geeignete Kernschichtmaterialien zeigen tatsächlich bei ihrer Herstellung eine brauchbare selbsttätige Hautbildung und/oder weisen ansonsten eine ausreichende inhärente Steifigkeit zur Verwendung ohne Schichtung bzw. Laminieren zwischen Hautschichten auf. Ein zellulares Kernmaterial hoher Güte ist unter dem Handelsnamen "Rohacell" bekannt, das als Strahlerpaneel geeignet sein kann und ohne Häute ist. Vom praktischen Standpunkt aus besteht das Ziel darin, für eine allgemeine Leichtigkeit und Steifigkeit zu sorgen, die für einen bestimmten Zweck geeignet sind, konkret einschließlich eines Optimierens von Beiträgen von Kern- und Hautschichten und Übergängen zwischen ihnen.
  • Mehrere der bevorzugten Formulierungen für das Paneel verwenden Häute aus Metall und Metallegierungen oder alternativ dazu eine Kohlenstoffaserverstärkung. Diese beiden und auch Konstruktionen mit einer Legierung Aerogel oder einem Wabenkern aus Metall weisen beträchtliche Hochfrequenz- Abschirmeigenschaften auf, die in mehreren EMC-Anwendungen wichtig sind. Herkömmliche Lautsprecher vom Paneel- oder Ko nustyp weisen keine ihnen eigene Fähigkeit zur EMC-Abschirmung auf.
  • Außerdem weisen die bevorzugten Formen piezo- und elektrodynamischer Wandler unwesentliche elektromagnetische Strahlung oder magnetische Streufelder auf. Herkömmliche Lautsprecher haben ein großes Magnetfeld bis zu einer Entfernung von 1 Meter, es sei denn, daß spezielle Gegenmaßnahmen zur Kompensation getroffen werden.
  • Wo es wichtig ist, die Abschirmung in einer Anwendung aufrechtzuerhalten, kann eine elektrische Verbindung zu den leitenden Teilen eines geeigneten DML-Paneels hergestellt werden, oder ein elektrisch leitender Schaum oder eine ähnliche Schnittstelle kann für die Randbefestigung verwendet werden.
  • Die Aufhängung (3) kann die Ränder des Paneels (2) dämpfen, um eine übermäßige Randbewegung des Paneels zu verhindern. Zusätzlich oder alternativ dazu kann eine weitere Dämpfung verwendet werden, z. B. Polster bzw. Flecken (engl. patches), die an ausgewählten Stellen an das Paneel geklebt sind, um eine übermäßige Bewegung zu dämpfen, um eine Resonanz gleichmäßig über das Paneel zu verteilen. Die Flecken können aus einem Material auf Bitumenbasis bestehen, wie es gewöhnlich in herkömmlichen Lautsprechergehäusen verwendet wird, oder können aus einem federnden oder steifen Polymerschichtmaterial bestehen. Einige Materialien, besonders Papier und Pappe, und einige Kerne können selbstdämpfend sein. Wo es erwünscht ist, kann die Dämpfung im Aufbau der Paneele erhöht werden, indem eher federnd verfestigende als steif verfestigende Klebstoffe verwendet werden.
  • Die effektive selektive Dämpfung beinhaltet eine spezielle Anbringung, an dem Paneel einschließlich seines Schichtmaterials, von Einrichtungen, die permanent damit verbunden sind. Ränder und Ecken können für dominierende und weniger verteilte Niederfrequenzschwingungsmoden von erfindungsgemäßen Paneelen besonders von Bedeutung sein. Eine Befestigung einer Dämpfungseinrichtung am Rand kann in nützlicher Weise zu einem Paneel führen, bei dem dessen Schichtmaterial ganz gerahmt ist, obwohl ihre Ecken oft relativ frei sein können, z. B. für eine erwünschte Ausdehnung auf einen Betrieb bei niedrigeren Frequenzen. Die Befestigung kann durch klebende oder selbstklebende Materialien erfolgen. Andere Formen einer nützlichen Dämpfung, insbesondere im Sinne feinerer Effekte und/oder mittlerer und höherer Frequenzen, können durch eine geeignete Masse oder Massen erfolgen, die an vorbestimmten wirksamen mittleren lokalisierten Stellen der Fläche am Schichtmaterial befestigt sind.
  • Ein akustisches Paneel wie oben beschrieben ist bidirektional. Die Schallenergie von der Rückseite steht mit derjenigen von der Vorderseite in keiner starken Phasenbeziehung. Folglich besteht der Vorteil einer Gesamtsummierung akustischer Leistung im Raum, einer Schallenergie mit einer gleichmäßigen Frequenzverteilung, reduzierter Effekte reflektierender und stehender Wellen und der Vorteil einer besseren Wiedergabe des natürlichen Raums und der natürlichen Atmosphäre in den reproduzierten Tonaufzeichnungen.
  • Während die Abstrahlung von dem akustischen Paneel im wesentlichen ungerichtet ist, nimmt der Prozentanteil phasenbezogener Information außerhalb der Achse zu. Für einen verbesserten Fokus für das Phantomstereobild verleiht die Anordnung der Lautsprecher wie Bilder in der normalen Höhe einer stehenden Person den Vorteil einer maßvollen außeraxialen Anordnung für den normal sitzenden Hörer, was den Stereoeffekt optimiert. Die dreieckige Links/Rechts-Geometrie bezüglich des Hörers liefert gleichfalls eine weitere Winkelkomponente. Somit kann eine gute Stereowirkung erhalten werden.
  • Im Vergleich zur Wiedergabe herkömmlicher Lautsprecher besteht ein weiterer Vorteil für eine Gruppe von Hörern. Die intrinsisch verteilte bzw. gestreute Art einer Schallabstrahlung eines akustischen Paneels verleiht ihr ein Schallvolumen, das dem invers-quadratischen Gesetz für die Distanz für eine äquivalente Punktquelle nicht gehorcht. Da der Intensitätsabfall mit der Distanz viel geringer ist als durch das invers-quadratische Gesetz vorhergesagt, fördert dann somit das Intensitätsfeld für den Paneellautsprecher im Vergleich zu herkömmlichen Lautsprechern einen besseren Stereoeffekt für außerhalb der Mitte und schlecht plazierte Hörer. Dies verhält sich so, weil der außerhalb der Mitte plazierte Hörer nicht an dem zweifachen Problem infolge der Nähe bzw. des Abstands zum näher gelegenen Lautsprecher leidet, zunächst einmal der übermäßigen Zunahme in der Lautstärke von dem näher gelegenen Lautsprecher und dann der entsprechenden Abnahme in der Lautstärke von dem weiteren Lautsprecher.
  • Es besteht auch der Vorteil eines optisch attraktiven, flachen, leichten paneelförmigen Lautsprechers mit guter Tonqualität, der nur einen Wandler und keinen Kreuzungspunkt (engl. crossover) für einen Ton über den vollen Bereich von jeder Paneelmembran benötigt.
  • Die Fig. 3 bis 6 veranschaulichen ein tragbares individuelles CD-Abspielgerät (41) der Art mit einem Körper (85), der mit einem Schlitz (82) ausgebildet ist, durch den Disks bzw. Scheiben eingelegt und aus dem Abspielgerät entfernt werden, und Steuerknöpfen (137), durch die das Abspielgerät betätigt wird. Das Abspielgerät (41) ist mit einem gegenüberliegenden Paar Lautsprecher (81) in Form dünner paneelförmiger Bauteile (40) versehen, die an gegenüberliegenden Seiten des Abspielgeräts (41) so angelenkt sind, daß sie das Abspielgerät sandwichartig umgeben. Die Lautsprecher (40) sind so bemessen, daß sie in der Größe dem Abspielgerät entsprechen, und so angeordnet, daß sie von der in Fig. 3 gezeigten geschlossenen Stellung in die in Fig. 4 gezeigte ausgefahrene Stellung geschwenkt werden können, wie durch einen Pfeil "C" angegeben ist. In der ausgefahrenen Stellung dient der Körper (85) des Abspielgerät (41) auch eher als eine zentrale Schallwand, die die Lautsprecher (40) trennt, um eine Kanaltrennung zu verbessern.
  • Jeder der paneelförmigen Lautsprecher (40) liegt in Form eines akustischen Strahlers mit verteilten Moden der Art vor, die oben mit Verweis auf die Fig. 1 und 2 beschrieben wurde. Jeder Lautsprecher weist somit ein steifes leichtes Paneel (2) auf, das aus einem zellularen Kern (22) gebildet wird, der durch Hautschichten (21) umschlossen ist, wobei das Paneel in einer umgebenden federnden Aufhängung (3) z. B. aus Schaumgummi angebracht ist, die wiederum in einem leichten rechtwinkligen Rahmen (1) z. B. aus Kunststoff befestigt ist. Ein Wandler (9) z. B. der mit Verweis auf die gleichzeitig anhängigen internationalen Veröffentlichungen Nr. WO97/09859, WO97/09861, WO97/09858 beschriebenen Art ist an jedem Paneel (2) angebracht, um Biegewellen in das Paneel auszusenden, um das Paneel zur Erzeugung eines akustischen Ausgangssignals in Resonanz schwingen zu lassen. Der Wandler (9) ist auf den je weiligen Paneelen (2) an vorbestimmten Stellen angeordnet, wie in unserer internationalen Veröffentlichung Nr. WO97/09842 diskutiert ist.
  • Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen ein tragbares CD- Abspielgerät (41) der Art, die einen Körper (85) aufweist, der einen Plattenteller (86), Betätigungsknöpfe (137) und einen Deckel (139) trägt, der wie durch Pfeil "D" gezeigt schwenkbar ist, um über dem Plattenteller zu schließen.
  • Das Abspielgerät (41) ist mit einem gegenüberliegenden Paar Lautsprecher (81) in Form dünner paneelförmiger Bauteile versehen, die wie bei (40) dargestellt an den Seiten des Deckels (139) so angelenkt sein können, daß sie wie durch einen Pfeil "E" angegeben aus einer (nicht dargestellten) geschlossenen Stellung in die dargestellte ausgefahrene Stellung bewegt werden können. Alternativ dazu können, wie bei (39) gezeigt, die paneelförmigen Lautsprecher (81) in einen (nicht dargestellten) Schlitz in dem Deckel (139) untergebracht und, wie durch einen Pfeil "F" angezeigt ist, zwischen ausgefahrenen und eingefahrenen Stellungen geschoben werden.
  • Jeder der paneelförmigen Lautsprecher (39, 40) liegt in Form eines akustischen Strahlers mit verteilten Moden der oben mit Verweis auf die Fig. 1 und 2 beschriebenen Art vor. Folglich weist jeder Lautsprecher ein steifes leichtes Paneel (2) auf, das durch einen durch Hautschichten (21) umschlossenen zellularen Kern (22) gebildet wird, wobei das Paneel in einer umgebenden federnden Aufhängung (3) z. B. aus Schaumgummi angebracht ist, die wiederum in einem leichten rechtwinkligen Rahmen (1) z. B. aus Kunststoff befestigt ist. Ein Wandler (9) z. B. der mit Verweis auf unsere gleichzeitig anhängigen internationalen Veröffentlichungen Nr. WO97/09859, WO97/09861, WO97/09858 beschriebenen Art ist auf jedem Paneel (2) angebracht, um Biegewellen in das Paneel auszusenden, um das Paneel zur Erzeugung eines akustischen Ausgangssignals in Resonanz schwingen zu lassen. Der Wandler (9) ist auf den jeweiligen Paneelen (2) an vorbestimmten Stellen angeordnet, wie in unserer gleichzeitig anhängigen internationalen Veröffentlichung Nr. WO97/09842 diskutiert ist.

Claims (7)

1. Tragbares CD-Abspielgerät (41), gekennzeichnet durch ein gegenüberliegendes Paar paneelförmige Lautsprecher (81), die an dem Abspielgerät angebracht sind, und dadurch, daß jeder Lautsprecher ein Bauteil (2) mit der Fähigkeit aufweist, eingespeiste Schwingungsenergie aufrechtzuerhalten und durch Biegewellen in zumindest einer wirksamen Fläche fortzupflanzen, die quer zur Dicke verläuft, um Resonanzmoden-Schwingungskomponenten über die zumindest eine Fläche zu verteilen mit vorbestimmten bevorzugten Orten oder Stellen innerhalb der Fläche für Wandlereinrichtungen, und mit einem Wandler (9), der ganz und ausschließlich auf den Bauteil an einem der Orte oder Stellen angebracht ist, um das Bauteil in Schwingung zu versetzen, um es in Resonanz treten zu lassen, wobei ein akustischer Strahler geschaffen wird, der ein akustisches Ausgangssignal liefert, wenn er in Resonanz schwingt.
2. Tragbares CD-Abspielgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Körperteil (85) mit einem Plattenteller (86) und durch einen Deckel (139), der angepaßt ist, um über dem Plattenteller zu schließen, und dadurch, daß die Lautsprecher (81) an dem Deckel angebracht sind.
3. Tragbares CD-Abspielgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lautsprecher (81) an dem Deckel gelenkig angebracht sind.
4. Tragbares CD-Abspielgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lautsprecher (81) jeweils in einem Schlitz im Deckel (139) für eine Gleitbewegung zwischen einer Lagerstellung, in der die Lautsprecher im wesentlichen ganz im Schlitz untergebracht sind, und einer Gebrauchsstellung untergebracht sind, in der die Lautsprecher auf gegenüberliegenden Seiten des Deckels angeordnet sind.
5. Tragbares CD-Abspielgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Strahler (2) ein steifes leichtes Paneel mit einem durch gegenüberliegende Hautschichten (21) sandwichartig aufgenommenen zellularen Kern (22) aufweist.
6. Tragbares CD-Abspielgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahler (2) in einem umgebenden Rahmen (1) gehalten wird.
7. Tragbares CD-Abspielgerät nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine federnde Aufhängung (3), die zwischen dem Rahmen und dem Strahler angeordnet ist.
DE69601733T 1995-09-02 1996-09-02 Tragbarer cd-spieler mit lautsprechern mit paneelförmigen akustischen abstrahlelementen Expired - Fee Related DE69601733T2 (de)

Applications Claiming Priority (4)

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GBGB9517918.0A GB9517918D0 (en) 1995-09-02 1995-09-02 Acoustic device
GBGB9522281.6A GB9522281D0 (en) 1995-10-31 1995-10-31 Acoustic device
GBGB9606836.6A GB9606836D0 (en) 1996-03-30 1996-03-30 Acoustic device
PCT/GB1996/002147 WO1997009856A2 (en) 1995-09-02 1996-09-02 A portable compact disc player

Publications (2)

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DE69601733D1 DE69601733D1 (de) 1999-04-15
DE69601733T2 true DE69601733T2 (de) 1999-09-16

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Country Status (19)

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EP (1) EP0847673B1 (de)
JP (1) JPH11512251A (de)
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