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DE69601653T2 - Giessvorrichtung - Google Patents

Giessvorrichtung

Info

Publication number
DE69601653T2
DE69601653T2 DE69601653T DE69601653T DE69601653T2 DE 69601653 T2 DE69601653 T2 DE 69601653T2 DE 69601653 T DE69601653 T DE 69601653T DE 69601653 T DE69601653 T DE 69601653T DE 69601653 T2 DE69601653 T2 DE 69601653T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
separating element
movable
resin material
molding resin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69601653T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69601653D1 (de
Inventor
Shoichi Inaba
Kazunori Miura
Kousaku Nakamichi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bandai Co Ltd
Original Assignee
Bandai Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bandai Co Ltd filed Critical Bandai Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69601653D1 publication Critical patent/DE69601653D1/de
Publication of DE69601653T2 publication Critical patent/DE69601653T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16Making multilayered or multicoloured articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16Making multilayered or multicoloured articles
    • B29C45/1635Making multilayered or multicoloured articles using displaceable mould parts, e.g. retractable partition between adjacent mould cavities
    • B29C45/1639Removable partitions between adjacent mould cavity portions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung:
  • Diese Erfindung bezieht sich auf eine Formvorrichtung zum Herstellen eines mehrfarbigen geformten Produktes.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik:
  • Ein mehrfarbiges geformtes Produkt ist aus der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. Hei 3-34225 bekannt. Es weist mehrere Elemente B, P, R und Y auf, welche aus synthetischen Harzmaterialien verschiedener Farben hergestellt und mittels Angüssen miteinander verbunden sind. Es wird hergestellt, indem die Elemente P und R in einer ersten Form ausgebildet, dann in eine zweite Form transferiert und die Elemente B und Y derart ausgebildet werden, dass sie die Enden der Angüsse umschließen, welche von den Elementen P und R hervorstehen.
  • Ein mehrfarbiges geformtes Produkt ist auch aus Fig. 10 der japanischen Patentveröffentlichung Nr. Hei 4-60806 bekannt. Es weist mehrere verschiedenfarbige Bestandteile auf, welche zu einem einzigen Anguß zusammengefügt sind. Jeder Bestandteil kann zwei Farben aufweisen. Es wird mittels einer Formvorrichtung hergestellt, welche in Fig. 5 gezeigt ist, die derselben Veröffentlichung beigefügt ist. Die Vorrichtung weist eine erste Gleitplatte, an welcher Auswerferstifte zum Auswerfen eines geformten Produkts befestigt sind, einen Stift zum Öffnen und Schließen des Einlaufes eines Angußkanals sowie eine zweite Gleitplatte auf, welche mit Bauteilen zum Unterteilen eines Formraumes versehen ist. Die Vorrichtung bildet ein mehrfarbiges geformtes Produkt aus, wenn die zweite Gleitplatte von einer Antriebsvorrichtung, wie etwa einer hydraulischen, bewegt wird. Die erste Gleitplatte wird bewegt, damit die Auswerferstifte das Produkt auswerfen können.
  • Die Vorrichtung, welche zur Herstellung des in der oben zitierten Gebrauchsmusterveröffentlichung beschriebenen Produkts verwendet wird, bringt jedoch die Nachteile mit sich, dass sie kompliziert in ihrer Bauweise sowie teuer ist, da sie mehrere Formen und Einrichtungen zum Transferieren des geformten Produktes von der ersten zu der zweiten Form aufweist, obwohl es ausreichend sein kann, die Angüsse zusammenzufügen.
  • Die in der Patentveröffentlichung beschriebene Vorrichtung bringt auch die Nachteile mit sich, daß sie kompliziert in der Bauweise, groß in den Abmessungen sowie teuer ist, weil sie, wie voranstehend erwähnt, die Gleitplatten, Stifte und die Antriebsvorrichtung beinhaltet. Darüber hinaus stellt ihr schweres Gewicht eine große Last für die Spritzgußmaschine dar, an welcher die Vorrichtung montiert wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Angesichts dieser Umstände ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Formvorrichtung zu schaffen, welche eine einfache Bauweise, kleine Abmessungen sowie ein geringes Gewicht aufweist und welche preiswert ist.
  • Diese Aufgabe wird mittels einer Formvorrichtung gemäß der Ansprüche 1 und 3 gelöst. Eine derartige Vorrichtung umfaßt:
  • (a) Ein bewegliches, eine Form bildendes Bauteil, welches an der beweglichen Seite einer Spritzgußmaschine angeordnet ist, und ein ortsfestes, eine Form bildendes Bauteil, welches an ihrer ortsfesten Seite angeordnet ist;
  • (b) wobei das bewegliche und das ortsfeste, die Form bildende Bauteil zusammenfügbar sind, um zwischen sich eine Form sowie Angußkanäle auszubilden, welche es ermöglichen, dass Preßharzmaterialien in die Form strömen;
  • (c) wobei das bewegliche oder das ortsfeste, die Form bildende Bauteil mit wenigstens einem Trennelement versehen ist, welches in einen und aus einem der Angußkanäle oder in die und aus der Form bewegbar ist, um den Kanal oder die Form in mehrere Bereiche zu unterteilen;
  • (d) wobei das Trennelement mit einem elastischen Element versehen ist, welches das Trennelement in den Kanal oder die Form drückt;
  • (e) wobei das Trennelement eine Seite aufweist, welche im wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung eines Preßharzmaterials steht, um das Strömen des Materials an dem Trennelement vorbei zu stoppen;
  • (f) wobei das Trennelement eine gegenüberliegende Seite aufweist, welche teilweise ausgeschnitten ist, um eine Aussparung an einem ihrer Enden zu bilden, so dass ein anderes Preßharzmaterial, welches die gegenüberliegende Seite erreicht, in die Aussparung hinein strömen und dadurch das Trennelement aus dem Kanal oder der Form bewegen kann, indem es die Kraft des elastischen Elements überwindet.
  • Die Spritzgußmaschine wird betrieben, um das bewegliche, die Form bildende Bauteil mit dem ortsfesten zusammenzufügen. Wenn das Trennelement vorgesehen ist, um einen der Angußkanäle zu unterteilen, wird mittels der Spritzgußmaschine ein Preßharzmaterial in den Angußkanal eingespritzt, so dass es in eine Richtung strömen kann, bis seine Strömung von einer Seite des Trennelements gestoppt wird. Wenn ein anderes Preßharzmaterial mit einer anderen Farbe in den Angußkanal eingespritzt wird, um in die entgegengesetzte Richtung zu strömen, strömt es in die Aussparung auf der gegenüberliegenden Seite des Trennelements und drückt es dadurch aus dem Angußkanal heraus, indem es die Kraft des elastischen Elements überwindet. Das letztgenannte Material füllt den bis dahin von dem Trennelement eingenommenen Raum und wird mit dem zuvor genannten Material verbunden, wodurch in dem Angußkanal ein mehrfarbiger Anguß ausgebildet wird.
  • In demjenigen Fall, in welchem das Trennelement vorgesehen ist, um die Form zu unterteilen, strömt das in einen Angußkanal eingespritzte Preßharzmaterial in einer Richtung in den Formhohlraum bis seine Strömung von einer Seite des Trennelements gestoppt wird. Ein anderes Preßharzmaterial mit einer anderen Farbe wird durch einen anderen Kanal in die Form eingespritzt, so dass es in der entgegengesetzten Richtung strömt. Es strömt in die Aussparung auf der gegenüberliegenden Seite des Trennelements und schiebt es dadurch aus dem Formhohlraum heraus, indem es die Kraft des elastischen Elements überwindet. Das letztgenannte Material füllt den bis dahin von dem Trennelement eingenommenen Raum und wird mit dem zuvor genannten Material verschweißt, wodurch in der Form ein mehrfarbiges geformtes Produkt ausgebildet wird.
  • Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung weist nur eine Form auf und erleichtert die Herstellung eines mehrfarbigen geformten Produktes oder Angusses. Sie weist eine weniger komplizierte Bauweise, kleine Abmessungen sowie ein geringes Gewicht auf und ist preiswert. Sie übt keine unerwünscht große Last auf die Spritzgußmaschine aus, an welcher sie montiert wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht einer Formvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2(a) bis 2(d) zeigen jeweils eine teilweise gebrochene perspektivische Ansicht eines Trennelements;
  • Fig. 3 zeigt eine teilweise gebrochene perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform eines Trennelements;
  • Fig. 4 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht eines Teils der Vorrichtung, welche sie zu einem Zeitpunkt während eines Formvorganges darstellt;
  • Fig. 5 zeigt eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht, welche jedoch den Teil der Vorrichtung zu einem anderen Zeitpunkt während des Formvorganges darstellt;
  • Fig. 6 zeigt eine vergrößerte perspektivische Teilansicht eines stempelseitigen, die Form bildenden Bauteils;
  • Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht eines Angusses;
  • Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht des Angusses;
  • Fig. 9 zeigt eine Aufsicht auf ein mehrfarbiges geformtes Produkt;
  • Fig. 10 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht eines Teils der Vorrichtung, welche sie zu einem Zeitpunkt während eines Formvorganges darstellt;
  • Fig. 11 zeigt eine der Fig. 10 ähnliche Ansicht, welche jedoch den Teil der Vorrichtung zu einem anderen Zeitpunkt während des Formvorganges darstellt;
  • Fig. 12 zeigt eine Aufsicht auf ein mehrfarbiges geformtes Produkt; und
  • Fig. 13(a) bis 13(c) zeigen einen Satz von Teilschnittansichten, welche eine modifizierte Form der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zu verschiedenen Zeitpunkten während eines Formvorganges darstellen;
  • Fig. 14 zeigt eine externe perspektivische Ansicht, welche eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 15 zeigt eine Schnittansicht, welche eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 16 zeigt eine teilweise gebrochene und vergrößerte Schnittansicht der Fig. 15;
  • Fig. 17 zeigt eine teilweise gebrochene Aufsicht, welche eine alternative Ausführungsform eines matrizenseitigen, die Form bildenden Bauteils der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 18 zeigt eine teilweise gebrochene Aufsicht, welche eine alternative Ausführungsform eines stempelseitigen, die Form bildenden Bauteils der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 19 zeigt eine teilweise gebrochene Schnittansicht, welche eine alternative Ausführungsform eines stempelseitigen, die Form bildenden Bauteils der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 20 zeigt eine teilweise gebrochene perspektivische Ansicht, welche eine alternative Ausführungsform eines stempelseitigen, die Form bildendes Bauteils der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 21 zeigt eine teilweise gebrochene perspektivische Ansicht, welche eine alternative Auführungsform eines stempelseitigen, die Form bildenden Bauteils der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 22 zeigt eine Schnittansicht, welche einen Zeitpunkt während eines Formvorganges darstellt;
  • Fig. 23 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Angusses;
  • Fig. 24 zeigt eine Ansicht eines Angusses;
  • Fig. 25 zeigt eine Schnittansicht eines Angusses;
  • Fig. 26 zeigt eine Ansicht eines Angusses;
  • Fig. 27 zeigt eine Ansicht eines mehrfarbigen geformten Produktes.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, weist eine Formvorrichtung 1 ein bewegliches, eine Form bildendes Bauteil 2, welches an der beweglichen Seite einer bekannten Spritzgußmaschine (nicht gezeigt) montiert ist, und ein ortsfestes, eine Form bildendes Bauteil 3, welches an der ortsfesten Seite montiert ist, auf. Wenn das bewegliche und das ortsfeste, die Form bildende Bauteil 2 und 3 zusammengefügt werden, bilden sie zwischen sich eine Form 18 sowie Angußkanäle 15 und 16, durch welche Preßharzmaterialien in die Form 18 eingebracht werden können.
  • Das bewegliche, die Form bildende Bauteil 2 (oder das ortsfeste, die Form bildende Bauteil 3) ist mit einem Trennelement 30a versehen, welches in den oder aus dem Angußkanal 16 bewegt werden kann, um ihn zu unterteilen bzw. zu öffnen. Das Trennelement 30a wird von einem elastischen Element 31a in den Angußkanal 16 gedrückt. Das Trennelement 30a weist eine Seite 36 auf, welche im wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung eines Preßharzmaterials verläuft, um dessen Strömen zu stoppen, wie in Fig. 4 gezeigt. Auf einer anderen Seite 37 weist das Trennelement 30a eine Aussparung 40 auf, welche an dem oberen Ende des Trennelements 30a geöffnet ist, wie in Fig. 2 gezeigt, so daß ein Preßharzmaterial, welches auf die Seite 37 zu sowie in die Aussparung 40 strömt, das Trennelement 30a aus dem Angußkanal 16 heraus nach unten drücken kann, indem es die Elastizität des elastischen Elements 31a überwindet.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, ist das bewegliche, die Form bildende Bauteil 2 (oder das ortsfeste, die Form bildende Bauteil 3) mit einem Trennelement 30b versehen, welches in die Form 18 bewegt werden kann, um sie zu unterteilen bzw. zu öffnen. Das Trennelement 30b wird von einem elastischen Element 31b, wie etwa einem Federelement, in die Form 18 gedrückt. Das Trennelement 30b weist eine Seite 46 auf, welche im wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung eines Preßharzmaterials verläuft, wie in Fig. 3 gezeigt. Während des Betriebes dient diese senkrechte Seite dazu, das Strömen des auf sie auftreffenden Preßmaterials zu stoppen. Auf einer anderen Seite 47 weist das Trennelement 30b eine Aussparung 48 auf, welche an dem oberen Ende 45 des Trennelements 30b offen ist, so dass ein auf die Seite 47 zu sowie in die Aussparung 48 strömendes Preßharzmaterial das Trennelement 30b aus der Form 18 heraus nach unten drücken kann, indem es die von dem elastischen Element 31b aufgebrachte Kraft überwindet.
  • Somit ist bei der Formvorrichtung 1 das bewegliche, die Form bildende Bauteil 2 an der beweglichen Seite der Spritzgußmaschine montiert und das ortsfeste, die Form bildende Bauteil 3 an ihrer ortsfesten Seite montiert. Wenn die Spritzgußmaschine betrieben wird, um das bewegliche, die Form bildende Bauteil 2 mit dem ortsfesten, die Form bildenden Bauteil 3 zusammenzufügen, werden die Form 18 sowie die Angußkanäle 15 und 16 zum Einführen des Preßharzmaterials in die Form 18 ausgebildet.
  • Während des Betriebes führt die Spritzgußmaschine ein Preßharzmaterial A in den Angußkanal 16 in einer Richtung ein, wie in Fig. 4 gezeigt. Das Preßharzmaterial A wird von einer Seite 36 des Trennelements 30a blockiert und hört auf, zu strömen. Die Spritzgußmaschine führt ein zweites Preßharzmaterial, Material B, welches vorzugsweise eine andere Farbe als das Preßharzmaterial A aufweist, in den Angußkanal 16 in der entgegengesetzten Richtung ein, so dass das Preßharzmaterial B in die Aussparung 40 auf der anderen Seite 37 des Trennelements 30a strömen kann, wie in Fig. 5 gezeigt. Der Strömungsdruck des Preßharzmaterials B wirkt auf den Boden 41 der Aussparung 40 und drückt das Trennelement 30a nach unten, indem er die von dem elastischen Element 31a aufgebrachte Kraft überwindet. Das Preßharzmaterial B strömt in den bis dahin von dem Trennelement 30a eingenommenen Raum und verbindet sich mit dem ersten Preßharzmaterial A. So entsteht ein mehrfarbiger Anguß 17 in dem Angußkanal 16.
  • Die Spritzgußmaschine kann auch ein Preßharzmaterial B in den Angußkanal 15 in einer Richtung einführen, wie in Fig. 10 gezeigt. Das Preßharzmaterial B strömt in die Form 18, wird von einer ersten Seite 46 des Trennelements 30b blockiert und hört auf, zu strömen. Die Spritzgußmaschine führt ein anderes Preßharzmaterial, Material C, welches eine andere Farbe als das Material B aufweist, in den Angußkanal 15 in der entgegengesetzten Richtung ein, wie in Fig. 11 gezeigt. Das Preßharzmaterial C strömt auch in die Form 18 sowie in die Aussparung 48 auf der der ersten Seite 46 gegenüberliegenden Seite 47 des Trennelements 30b. Der Strömungsdruck des Preßharzmaterials C wirkt auf den Boden 49 der Aussparung 48 und drückt das Trennelement 30b nach unten, indem er die Elastizität des elastischen Elements 31b überwindet. Das Preßharzmaterial C strömt in den bis dahin von dem Trennelement 30b eingenommenen Raum und wird mit dem ersten Preßharzmaterial, Material B, verbunden. So entsteht ein mehrfarbiges geformtes Produkt 24 in der Form 18.
  • Eine andere Ausführungsform einer Formvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 14 bis 27 beschrieben. Die Formvorrichtung 41 weist ein bewegliches, eine Form bildendes Bauteil 72, welches an der beweglichen Seite einer bekannten Spritzgußmaschine (nicht gezeigt) montiert ist, und ein ortsfestes, eine Form bildendes Bauteil 73, welches an ihrer ortsfesten Seite montiert ist, auf, wie in Fig. 15 gezeigt. Wenn das bewegliche und das ortsfeste, die Form bildende Bauteil 72 und 73 zusammengefügt sind, bilden sie zwi schen sich eine Form 88 sowie Angußkanäle 85 und 86, durch welche Preßharzmaterialien in die Form 88 eingeführt werden.
  • Das bewegliche, die Form bildende Bauteil 72 weist eine in ihm angeordnete Kammer 89 auf. Die Kammer 89 enthält Auswurfplatten 90 und 91, welche in Richtung des ortsfesten, die Form bildenden Bauteils 73 bewegbar sind. Die Auswurfplatten 90 und 91 sind mit paarweise angeordneten Trennelementen 100 versehen, welche von elastischen Elementen 101 in Richtung des ortsfesten, die Form bildenden Bauteils 73 gedrückt werden. Jedes Paar von Trennelementen 100 ist in die Angußkanäle 85, 86 bewegbar, um sie zu unterteilen.
  • Jedes Trennelement 100 weist eine Seite 106 auf, welche im wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung eines Preßharzmaterials verläuft, um dessen Strömen zu stoppen, und die Seiten 106 eines jeden Paares von Trennelementen 100 sind einander vorzugsweise zugewandt, wie in Fig. 16 gezeigt. An einer anderen Seite 107 kann jedes Trennelement 100 mit einer Aussparung 110 versehen sein, welche an ihrem oberen Ende 109 offen ist.
  • Somit ist bei der Formvorrichtung 71 ihr bewegliches, die Form bildendes Bauteil 72 an der beweglichen Seite der Spritzgußmaschine montiert und ihr ortsfestes, die Form bildendes Bauteil 73 ist an ihrer ortsfesten Seite montiert. Wenn die Spritzgußmaschine betrieben wird, um das bewegliche, die Form bildende Bauteil 72 mit dem ortsfesten, die Form bildenden Bauteil 73 zusammenzufügen, werden die Form 88 sowie die Angußkanäle 85 und 86 zum Einführen des Preßharzmaterials in die Form 88 gebildet.
  • Die Spritzgußmaschine führt ein Preßharzmaterial A in den Angußkanal 85 in einer Richtung ein, wie in Fig. 21 gezeigt. Das Preßharzmaterial A strömt in die Aussparung 110 auf der Seite 107 des näher liegenden Trennelements 100. Der Strömungsdruck des Preßharzmaterials A wirkt auf den Boden 111 der Aussparung 110 und drückt das näher liegende Trennelement 100 nach unten, indem er die Elastizität des elastischen Elements 101 überwindet. Das Preßharzmaterial A strömt weiter in dem Angußkanal 85, wird von der Seite 106 des nächsten Trennelements 100 blockiert und hört auf, zu strömen.
  • Die Spritzgußmaschine kann dann ein zweites Preßharzmaterial, Material B, in der der Strömungsrichtung des Materials A entgegengesetzten Richtung einführen. Das Preßharzmaterial B strömt in die an die Seite 107 des nächsten Trennelements 100 angrenzende Aussparung 110, wie in Fig. 22 gezeigt. Der Strömungsdruck des Preßharzmaterials B wirkt auf den Boden 111 der Aussparung 110 und drückt das nächste Trennelement 100 nach unten, indem der die Elastizität des elastischen Elements 101 überwindet. Das Preßharzmaterial B strömt in den bis dahin von dem nächsten Trennelement 100 eingenommenen Raum und wird mit dem ersten Preßharzmaterial A verbunden. So entsteht in dem Angußkanal 85 ein mehrfarbiger Anguß 84.
  • Wird die Spritzgußmaschine derart betrieben, dass das bewegliche, die Form bildende Bauteil 72 von dem ortsfesten, die Form bildenden Bauteil 73 getrennt wird, während die Auswurfplatten 90 und 91 in Richtung des ortsfesten, die Form bildenden Bauteils 73 bewegt werden, wird der an dem beweglichen, die Form bildenden Bauteil 72 haftende Anguß 84 von den Trennelementen 100 ausgeworfen, so dass der Formvorrichtung 71 ein in der Form 88 geformtes Produkt 94 entnommen werden kann.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Eine Formvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird in Fig. 1 allgemein mit 1 gekennzeichnet. Sie weist ein bewegliches, die Form bildendes Bauteil 2, welches an der beweglichen Seite einer bekannten Spritzgußmaschine (nicht gezeigt) montiert ist, und ein ortsfestes, die Form bildendes Bauteil 3, welches an ihrer ortsfesten Seite montiert ist, auf. Das bewegliche, die Form bildende Bauteil 2 weist eine Montageplatte 6, an welcher ein stempelseitiges, die Form bildendes Bauteil 5 montiert ist, einen Basisträger 7, an welchem die Montageplatte 6 getragen wird, eine Montageplatte 9, mittels welcher das bewegliche die Form bildende Bauteil 2 an der Spritzgußmaschine montiert wird, und ein Paar von Abstandhaltern 10 auf, welche zwischen dem Basisträger 7 und der Montageplatte 9 entlang gegenüberliegender Kanten der Baugruppe angeordnet sind. Das stempelseitige, die Form bildende Bauteil 5 bildet zusammen mit einem matrizenseitigen, die Form bildenden Bauteil 51 eine Form 18. Die Vorrichtung 1 weist ein Paar gegenüberliegender Aussparungen 11 und 12 auf, an welche Einspritzdüsen zum Einspritzen verschiedenfarbiger Preßharzmaterialien in die Form 18 durch die Angußkanäle 15 bzw. 16 angeschlossen werden können.
  • Der Basisträger 7 weist eine Kammer 19 auf, in welcher eine Gleitplatte 20 verschiebbar gehalten wird. Mehrere Auswerferstifte 21 ragen aus der Gleitplatte 20 hervor. Jeder Auswerferstift 21 verläuft durch das stempelseitige, die Form bildende Bauteil 5 oder die Montageplatte 6 und weist ein freies Ende auf, welches in die Form 18 oder den Angußkanal 15 oder 16 bewegbar ist, um ein mehrfarbiges geformtes Produkt aus der Form 18 oder einen mehrfarbigen Anguß aus dem Kanal 15 oder 16 auswerfen zu können. Der Basisträger 7 weist in seinem mittleren Bereich eine Bohrung 22 und die Montageplatte 9 weist in ähnlicher Weise in ihrem mittleren Bereich eine Bohrung 23 auf. Eine Schubstange 25 verläuft zwischen dem Basisträger 7 und der Montageplatte 9 und wird verschiebbar in den Bohrungen 22 und 23 gehalten. Die Gleitplatte 20 ist an einem Ende der Schubstange 25 befestigt.
  • Der Basisträger 7 weist zwei Bohrungen 29 auf, welche dem ortsfesten, die Form bildenden Bauteil 3 zugewandt sind, und ist mit zwei axial verschiebbaren Trennelementen 30 versehen, von denen jedes ein Basisende aufweist, welches verschiebbar in eine der Bohrungen 29 eingepaßt ist. Jede Bohrung 29 enthält eine Schraubenfeder 31, welche gegen das Basisende des Trennelements 30 gehalten wird, um es in die Richtung auf das ortsfeste, die Form bildende Bauteil 3 zuzudrücken. Jedes oder wenigstens ein Trennelement 30 kann einen um sein Basisende herum ausgebildeten Flansch 32 aufweisen, während die Bohrung 29 mit variierendem Durchmesser ausgebildet sein kann, der einen Absatz 33 definiert, an welchen der Flansch 32 angreifen kann, so dass der Flansch 32 und der Absatz 33 den Hub des Trennelements 30 bestimmen können. Eines der Trennelemente 30 ist zum Unterteilen des Angußkanals 16 in zwei Bereiche vorgesehen, während das andere Trennelement 30 zum Unterteilen der Form 18 in zwei Hohlraumbereiche vorgesehen ist. Jedes der Trennelemente 30 erstreckt sich über den Angußkanal 16 oder den Formhohlraum und weist ein freies Ende auf, welches in Richtung des matrizenseitigen, die Form bildenden Bauteils 51 gehalten wird.
  • Das ortsfeste, die Form bildende Bauteil 3 weist eine Montageplatte 50, mittels welcher es an der Spritzgußmaschine (nicht gezeigt) montiert wird, eine Montageplatte 52, an welcher das matrizenseitige, die Form bildende Bauteil 51 montiert ist, und ein Paar von Abstandhaltern 53 auf, welche zwischen den Montageplatten 50 und 52 entlang gegenüberliegender Kanten der Baugruppe angeordnet sind. Die Montageplatte 50 weist eine Aussparung 55 auf, an welcher eine Einspritzdüse angeschossen werden kann, so dass ihr inneres Ende mit einer Eingußbohrung 56 verbunden werden kann, welche durch die Montageplatte 52 und das matrizenseitige, die Form bildende Bauteil 51 verläuft. Die Eingußbohrung 56 ist derart ausgebildet, dass sie mit den Angußkanälen 15 und 16 verbunden ist.
  • Nun wird detaillierter auf die Trennelemente 30 Bezug genommen. Das Trennelement 30a zum Unterteilen des Angußkanals 16 ist in Form einer runden Stange ausgebildet, obwohl es alternativ auch eine andere Querschnittsform aufweisen kann. Das Trennelement 30a weist einen im Durchmesser reduzierten Endbereich 35 auf, der mit einem freien Ende 39 versehen ist, welches in den Angußkanal 16 hervorsteht und gegen das matrizenseitige, die Form bildende Bauteil 51 gehalten wird, da das Trennelement 30a normalerweise von der Schraubenfeder 31 in Richtung des matrizenseitigen, die Form bildenden Bauteils 51 gedrückt wird. Der im Durchmesser reduzierte Endbereich 35 weist eine Seite 36 auf, welche im wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung eines Preßharzmaterials in dem Angußkanal 16 verläuft, während seine diametral gegenüberliegende Seite 37 teilweise weggeschnitten ist, um an dem Ende 39 des Trennelements 30a eine Aussparung 40 auszubilden.
  • Die Aussparung 40 kann irgendeine Form einer Vielzahl von Formen annehmen, wie beispielhaft in den Fig. 2(a) bis 2(d) gezeigt. Die in Fig. 2(a) gezeigte Aussparung 40a weist einen Boden 41a auf, der nach unten in Richtung der Seite 37 geneigt und auf drei Seiten von Wandungen umgeben ist, während er auf der Seite 37 und an dem Ende 39 offen ist. Die in Fig. 2(b) gezeigte Aussparung 40b weist einen Boden 41b auf, der von dem Ende 39 aus zur Seite 37 nach unten geneigt ist und sich zwischen einem Paar von Seitenwandungen erstreckt. Die in Fig. 2(c) gezeigte Aussparung 40c ist der Aussparung 40a gemäß Fig. 2(a) ähnlich, weist jedoch einen Boden 41c auf, welcher nicht geneigt ist, sondern parallel zum Ende 39 verläuft. Die in Fig. 2(d) gezeigte Aussparung 40d weist einen Boden 41d auf, der dem Boden 41a der in Fig. 2(a) gezeigten Aussparung 40a ähnlich ist, jedoch bei Betrachtung von oberhalb des Endes 39 im wesentlichen halbkreisförmig verläuft, während alle anderen Aussparungen 40a bis 40c im wesentlichen rechteckig ausgebildet sind.
  • Das Trennelement 30b zum Unterteilen der Form 18 weist einen abgeflachten Endbereich 43 auf, wie in Fig. 3 gezeigt. Der abgeflachte Endbereich 43 ist mit einem freien Ende 45 versehen, welches in die Form 18 hervorsteht und gegen das matrizenseitige, die Form bildende Bauteil 51 gehalten wird, da das Trennelement 30b normalerweise von der Schraubenfeder 31 in Richtung des matrizenseitigen, die Form bildenden Bauteils 51 gedrückt wird. Das Ende 45 weist eine Oberfläche auf, welche derart gekrümmt ist, dass sie mit der inneren Oberfläche des matrizenseitigen, die Form bildenden Bauteils 51, welches die Form 18 bildet, zusammenpaßt. Der Endbereich 43 weist eine Seite 46 auf, welche im wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung eines Preßharzmaterials in der Form 18 verläuft, während seine gegenüberliegende Seite 47 teilweise weggeschnitten ist, um an dem Ende 45 eine Aussparung 48 mit einem Boden 49 auszubilden, welcher nach unten in Richtung der Seite 47 geneigt ist.
  • Es wird nun auf die Betriebsweise der Formvorrichtung 1 Bezug genommen. Nachdem das bewegliche, die Form bildende Bauteil 2, wie in Fig. 1 gezeigt, mit dem ortsfesten Bauteil 3 zusammengefügt wurde, wird ein Preßharzmaterial mit der Farbe "A" durch die an die Aussparung 12 angeschlossene Einspritzdüse in den Angußkanal 16 eingespritzt und sein Strömen wird von einer Seite 36 des im Durchmesser reduzierten Endbereichs 35 des Trennelementes 30 gestoppt, wie in Fig. 4 gezeigt. Dann wird ein anderes Preßharzmaterial mit der Farbe "B" durch die an der Aussparung 55 angeschlossene Einspritzdüse und die Eingußbohrung 56 in den Angußkanal 16 eingespritzt. Obwohl es vorübergehend von der gegenüberliegenden Seite des Endbereichs 35 des Trennelements 30a gestoppt werden kann, strömt das Material mit der Farbe "B" in die Aussparung 40 und sein Druck wirkt auf den Boden 41 der Aussparung 40 und schiebt dadurch das Trennelement 30a aus dem Angußkanal 16 zurück, indem er die Kraft der Schraubenfeder 31 überwindet. Das Material füllt den bis dahin von dem Endbereich des Trennelementes 30a eingenommenen Raum und wird mit dem Material mit der Farbe "A" verbunden, wie in Fig. 5 gezeigt. So wird in dem Angußkanal 16 ein mehrfarbiger Anguß 17 ausgebildet.
  • Wenn das stempelseitige, die Form bildende Bauteil 5 einen Hohlraum 8 aufweist, der einen Teil des Umfangs des Endbereichs 35 umgibt, wie in Fig. 6 gezeigt, hält ein in dem Hohlraum 8 geformter Angußbereich 14 einen kreisförmigen Vorsprung 13, der nach dem Zurückziehen des Endbereichs 35 geformt wurde, wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt, wodurch das Material mit der Farbe "B" fest mit dem Material mit der Farbe "A" verbunden wird. Fig. 9 zeigt eine Frontansicht, in welcher beispielhaft ein mehrfarbiges, geformtes Produkt einschließlich eines mehrfarbigen Angusses 17 zu erkennen ist.
  • Auch das Preßharzmaterial mit der Farbe "B" strömt durch den Angußkanal 15 in die Form 18, wie in Fig. 10 gezeigt. Sein Strömen wird von einer Seite 46 des Endbereichs 43 des Trennelements 30b gestoppt. Dann wird durch die an die Aussparung 11 angeschlossene Einspritzdüse ein anderes Preßharzmaterial mit der Farbe "C" in den Angußkanal 15 eingespritzt, um in die Form 18 zu strömen. Obwohl es vorübergehend von der gegenüberliegenden Seite 47 des Endbereichs 43 des Trennelementes 30b gestoppt werden kann, strömt das Material "C" in die Aussparung 48 und sein Druck wirkt auf den Boden 49 der Aussparung 48 und dadurch wird das Trennelement 30b aus der Form 18 zurückgedrückt, wie in Fig. 11 gezeigt. So wird das Material mit der Farbe "C" mit dem Material mit der Farbe "B" verbunden, wodurch in der Form 18 ein mehrfarbiges geformtes Produkt 24 ausgebildet wird. Fig. 12 zeigt eine Frontansicht, in welcher beispielhaft ein mehrfarbiges geformtes Produkt 24 zu erkennen ist.
  • Dann wird das bewegliche, die Form bildende Bauteil 2 von dem ortsfesten Bauteil 3 getrennt und die Schubstange 25 wird bewegt, um die Gleitplatte 20 und dadurch die Auswerferstifte 21 zu verschieben, um den mehrfarbigen Anguß und das geformte Produkt aus dem stempelseitigen, die Form bildenden Bauteil 5 auszuwerfen.
  • Obwohl die Trennelemente 30a und 30b als zu dem beweglichen, die Form bildenden Bauteil 2 zugehörig beschrieben und gezeigt wurden, muß nicht ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass sie alternativ in dem ortsfesten, die Form bildenden Bauteil 3 angeordnet werden können. Es muß auch nicht ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass die als elastische Elemente zum Drücken der Trennelemente 30a und 30b verwendeten Schraubenfedern 31 durch Gummielemente, Blattfedern oder andere elastische Teile ersetzt werden können.
  • Die oben beschriebene, erfindungsgemäße Vorrichtung macht es notwendig, dass Einspritzen durch jede Einspritzdüse derart zeitlich abzustimmen, dass das Preßharzmaterial, welches von der einen Seite jedes Trennelementes 30 gestoppt werden soll, diese früher erreicht als das andere Material die gegenüberliegende Seite des Trennelements. Wird jedoch ein Paar von Trennelementen 30, wie in Fig. 13(a) gezeigt, an jeweils gegenüberliegenden Enden des Hohlraums 8 angeordnet, so ist es nicht mehr notwendig, die Einspritzung in der oben beschriebenen Weise zeitlich abzustimmen, sondern es ist möglich, die beiden Materialien gleichzeitig einzuspritzen und dadurch einen verbesserten Wirkungsgrad bei jedem derartigen Formvorgang zu erreichen.
  • Selbst wenn zwei Materialien gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen eingespritzt werden, so strömen sie kaum gleichzeitig in den Hohlraum 8 ein, sondern es ist fast immer zutreffend, daß eines der Materialien den Hohlraum 8 früher erreicht als das andere. Unter Bezugnahme auf Fig. 13(b) schiebt daher ein Preßharzmaterial, welches die Farbe "X" aufweist und durch einen Angußkanal X eingespritzt wird, das linke Trennelement 30 zurück, strömt in den Hohlraum 8 und wird von dem rechten Trennelement 30 gestoppt, während ein anderes Preßharzmaterial, welches die Farbe "Y" aufweist und durch einen Angußkanal Y eingespritzt wird, das rechte Trennelement 30 zurückschiebt und mit dem Material mit der Farbe "X" verschweißt wird, wie in Fig. 13(c) gezeigt, oder umgekehrt. Wenn nur ein Trennelement vorgesehen ist und wenn das Material, welches in einer Richtung auf die ausgesparte Seite des Trennelements zuströmt, das Trennelement früher erreicht als das in der entgegengesetzten Richtung strömende Material, so schiebt das zuvor genannte Material das Trennelement zurück, strömt in einen nicht beabsichtigten Anguß- oder Hohlraumbereich und vermischt sich in unerwünschter Weise mit dem letztgenannten Material, um zu einem in nicht gewünschter Weise gefärbten Produkt zu führen.
  • Die andere, vorangehend beschriebene Ausführungsform wird nun genauer unter Bezugnahme auf die Fig. 14 bis 27 beschrieben. Die Formvorrichtung 71 weist ein bewegliches, die Form bildendes Bauteil 72, welches auf der beweglichen Seite einer bekannten Spritzgußmaschine (nicht gezeigt) montiert ist, und ein ortsfestes, die Form bildendes Bauteil 73 auf, welches an ihrer ortsfesten Seite montiert ist. Fig. 15 zeigt eine Schnittansicht der Formvorrichtung 71, deren bewegliches und ortsfestes, die Form bildendes Bauteil 72 und 73 zusammengefügt sind.
  • Das bewegliche, die Form bildende Bauteil 72 weist eine eine stempelseitige Form tragende Montageplatte 76, an welcher eine stempelseitige Form 75 montiert ist, eine der beweglichen Seite zugeordnete Montageplatte 79, welche an der Spritzgußmaschine befestigt ist, sowie Abstandhalter 80 auf, welche auf beiden Seiten zwischen der die stempelseitige Form tragenden Montageplatte 76 und der der beweglichen Seite zugeordneten Montageplatte 79 angeordnet sind. Einspritzdüsen können an die Aussparungen 81 und 82 angeschlossen werden, um verschiedenfarbige Preßharzmaterialien durch die Angußkanäle 85 und 86 in die Form 88 einzuspritzen. Die Form 88 befindet sich zwischen der stempelseitigen Form 79 und einer matrizenseitigen Form 121, was im folgenden beschrieben wird.
  • Die die stempelseitige Form tragende Montageplatte 76 und die der beweglichen Seite zugeordnete Montageplatte 79 bilden zwischen sich eine Kammer 89. Die Kammer 89 enthält eine bewegliche Baugruppe, die eine vordere Auswurfplatte 90 und eine hintere Auswurfplatte 91 umfaßt, die mittels Bolzen oder dergleichen aneinander befestigt sind. Die vordere und hintere Auswurfplatte 90 und 91 sind mit mehreren Trennelementen 100 versehen. Die Trennelemente 100 erstrecken sich durch die die stempelseitige Form tragende Montageplatte 76, die stempelseitige Form 75, etc. und weisen freie Enden auf, welche in die und aus den Angußkanälen 85 und 86 bewegbar sind, um mehrfarbige Angüsse, welche in den Angußkanälen 85 und 86 geformt wurden, auszuwerfen, wie detailliert beschrieben werden wird. Die hintere Auswurfplatte 91 ist mittels einer Schraube oder dergleichen an einer Schubstange 95 befestigt, welche in eine Bohrung 92 eingesetzt ist, die im wesentlichen in der Mitte der der beweglichen Seite zugeordneten Montageplatte 79 ausgebildet ist.
  • Das ortsfeste, die Form bildende Bauteil 73 weist eine der ortsfesten Seite zugeordnete Montageplatte 120, welche an der Spritzgußmaschine (nicht gezeigt) befestigt ist, eine die matrizenseitige Form tragende Montageplatte 122, welche an der der ortsfesten Seite zugeordneten Montageplatte 120 montiert ist, sowie die matrizenseitige Form 121 auf, welche an der die matrizenseitige Form tragenden Montageplatte 122 montiert ist. Eine Aussparung 125 ist in der der ortsfesten Seite zugeordneten Montageplatte 120 vorgesehen, um eine Einspritzdüse anzuschließen. Das Ende der an die Aussparung 125 angeschlossenen Einspritzdüse ist mit einer Eingußbohrung 126 verbunden, welche in der die matrizenseitige Form tragenden Montageplatte 122 sowie in der matrizenseitigen Form 121 vorgesehen ist. Die Eingußbohrung 126 schafft eine Verbindung zu den Angußkanälen 85 und 86.
  • Die Trennelemente 100 werden nun detailliert beschrieben. Jedes Trennelement 100 ist vorzugsweise in der Form einer runden Stange ausgebildet und weist an seinem freien Ende eine Aussparung 110 (s. Fig. 20) und an seinem Bodenende einen Flansch 102 auf, wie in Fig. 16 gezeigt. Das Trennelement 100 weist einen hinteren Bereich auf, welcher verschiebbar in einer Bohrung 99 angeordnet ist, die in der vorderen Auswurfplatte 90 vorgesehen ist. Der Flansch 102 ist verschiebbar in einer in der vorderen Auswurfplatte 90 vorgesehenen Gleitbohrung 96 angeordnet und wird von einer Feder 101, welche in einer in der hinteren Auswurfplatte 91 vorgesehenen Federbohrung 104 angeordnet ist, in Richtung der Angußkanäle 85 oder 86 gedrückt, damit er an die obere Wandung 103 der Gleitbohrung 96 angreift.
  • Der Flansch 102 kann durch Überwinden der Elastizität der Feder 101 nach unten gedrückt werden bis er an dem Absatz 117 anliegt, der oberhalb der Federbohrung 104 ausgebildet ist. Auf einer Seite der Gleitbohrung 96 ist eine Eingreifnut 116 vorgesehen, in welche ein von dem Flansch 102 abstehender Eingriffsschaft 115 verschiebbar eingreift, wie in Fig. 19 gezeigt. Somit dreht sich das Trennelement 100 nicht.
  • Das Trennelement 100 wird durch die Elastizität der Schraubenfeder 101 derartig beaufschlagt, daß sein freies Ende in die Angußkanäle 85, 86 hineinragt und auf die matrizenseitige Form 121 oder die die matrizenseitige Form tragende Montageplatte 122 auftrifft. Das Trennelement 100 weist eine Seite 106 auf, welche im wesentli chen senkrecht zur Strömungsrichtung eines Preßharzmaterials in dem Angußkanal 85 oder 86 verläuft, wie in Fig. 16 gezeigt. An einer anderen Seite 107 weist es eine Aussparung 110 auf, welche an ihrem oberen Ende 109 offen ist (s. Fig. 20).
  • Zwei Trennelemente 100 werden vorzugsweise paarweise angeordnet. Jedes Paar kann in einen Angußkanal 85, 86 hineinragen. Die Seiten 106 jedes Paares von Trennelementen 100 sind einander zugewandt.
  • Bei der in der oben beschriebenen Weise gebauten Formvorrichtung 71 ist das bewegliche, die Form bildende Bauteil 72 an der beweglichen Seite der Spritzgußmaschine montiert und ihr ortsfestes, die Form bildendes Bauteil 73 ist an deren ortsfester Seite montiert. Wenn das bewegliche, die Form bildende Bauteil 72 mit dem ortsfesten, die Form bildenden Bauteil 73 zusammengefügt wird, werden die Form 88 sowie die Angußkanäle 85 und 86 zum Einführen des Preßharzmaterials in die Form 88 ausgebildet, wie in Fig. 16 gezeigt.
  • Wenn ein Preßharzmaterial A mit der Farbe "A" mittels der an die Aussparung 81 angeschlossenen Einspritzdüse in den Angußkanal 85 eingespritzt wird, strömt das Preßharzmaterial in die Aussparung 110 auf der anderen Seite 107 des näher liegenden Trennelements 100, wie in Fig. 21 gezeigt. Der Strömungsdruck des Preßharzmaterials A wirkt auf den Boden 111 der Aussparung 110 und drückt das Trennelement 100 nach unten, indem er die Elastizität der Feder 101 überwindet. Das Preßharzmaterial A strömt weiter in dem Angußkanal 85, wird von einer Seite 106 des nächsten Trennelements 100 blockiert und hört auf, zu strömen.
  • Ein Preßharzmaterial B mit der Farbe "B" wird mittels der an der Anschlußaussparung 125 angeschlossenen Einspritzdüse durch die Eingußbohrung 126 in den Angußkanal 85 eingespritzt. Das Preßharzmaterial B strömt in entgegengesetzter Richtung durch den Angußkanal 85 und strömt in die Aussparung 110 auf der anderen Seite 107 des nächsten Trennelements 100, wie in Fig. 22 gezeigt. Der Strömungsdruck des Preßharzmaterials B wirkt auf den Boden 111 der Aussparung 110 und drückt das Trennelement 100 nach unten, indem er die Elastizität des elastischen Elements 101 überwindet. Das andersfarbige Preßharzmaterial B strömt in den bis dahin von dem Trennelement 100 eingenommenen Raum und wird mit dem ersten Preßharzmaterial A verbunden. So entsteht in dem Angußkanal 85 ein mehrfarbiger Anguß 84.
  • Wenn die Preßharzmaterialien A und B im wesentlichen gleichzeitig in die Aussparungen 110 der beiden Trennelemente 100 strömen, werden die beiden Trennelemente 100 im wesentlichen gleichzeitig nach unten gedrückt und es wird ein Produkt ausgebildet, welches zwischen den Trennelementen 100 eine Farbmischung aufweist (s. Fig. 26). Das Preßharzmaterial A oder B strömt jedoch nicht hinter den Raum zwischen den Trennelementen 100. Die Form 88 formt immer ein geformtes Produkt mit einer vorgegebenen Farbe, selbst wenn die beiden Materialien gleichzeitig eingespritzt werden.
  • Wenn die stempelseitige Form 75 mit einer Formaussparung 78 versehen ist, welche sich entlang der Hälfte des Umfangs jedes der beiden Trennelemente 100 erstreckt, wie in den Fig. 18 und 20 gezeigt, umgreift ein in der Formaussparung 78 geformtes Segment 97 kreisförmige Vorsprünge 98, welche geformt wurden, nachdem die Trennelemente 100 nach unten gedrückt worden sind, wie in den Fig. 23 bis 25 gezeigt, so dass das Preßharzmaterial A mit der Farbe "A" und das Preßharzmaterial B mit der Farbe "B" fest miteinander verbunden werden. Ein an dem Boden der Formaussparung 78 ausgebildeter Vorsprung 127 hält das geformte Segment 97 gegen ein Verschieben.
  • Das in Fig. 27 gezeigte, geformte Produkt wurde unter Verwendung eines Paares von Trennelementen geformt und weist vier verschiedenfarbige, geformte Bereiche auf. Der geformte Bereich A1 wird durch Einspritzen eines Preßharzmaterials A in den Angußkanal 85 durch eine an die Aussparung 81 angeschlossene Einspritzdüse geformt, wie in Fig. 14 gezeigt. Der geformte Bereich B1 wird durch Einspritzen eines Preßharzmaterials B in den Angußkanal 86 durch eine an die Aussparung 82 angeschossene Einspritzdüse geformt, wie in Fig. 14 gezeigt. Der geformte Bereich C1 wird mittels der Preßharzmaterialien A bis D geformt, welche gleichzeitig eingespritzt werden können.
  • Wenn die Spritzgußmaschine derart betrieben wird, dass sich das bewegliche, die Form bildende Bauteil 72 von dem ortsfesten, die Form bildenden Bauteil 73 löst, und wenn die Schubstange 95 geschoben wird, um die Auswurfplatten 90 und 91 in Richtung des ortsfesten, die Form bildenden Bauteils 73 zu bewegen, wird der Anguß 84, welcher an der matrizenseitigen Form 75 sowie an der die matrizenseitige Form tragenden Montageplatte 76, die in dem beweglichen, die Form bildenden Bauteil 72 vorgesehen sind, haftet, mittels der Trennelemente 100 ausgeworfen und das in der Form 88 geformte Produkt 94 kann der Formvorrichtung 71 entnommen werden. Daher ist ein konventioneller Auswerferstift nicht erforderlich.
  • Somit ist ersichtlich, dass eine Formvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung den Vorteil mit sich bringt, dass sie die Notwendigkeit einer Übergabe eines geformten Produkt von einer Form an eine andere, was bei konventionellen Formvorrichtungen typisch ist, eliminiert und dass sie einen mehrfarbigen Anguß oder ein mehrfarbiges Produkt in einer einzigen Form mit einem weniger komplizierten Mechanismus formen kann, welcher von elastischen Elementen beaufschlagte Trennelemente beinhaltet, um die Angußkanäle oder die Form zu unterteilen. Andere Vorteile bestehen in der gegenüber typischen Formmaschinen verringerten Komplexität, in den kleineren Abmessungen und in dem geringeren Gewicht sowie in den geringeren Herstellungskosten.
  • Gemäß der erfindungsgemäßen Formvorrichtung kann jeder Angußkanal mittels eines Paares von Trennelementen derart unterteilt werden, dass ein hinter eines der Trennelemente strömendes Preßharzmaterial von dem anderen Trennelement blokkiert werden kann. Zwei Preßharzmaterialien, welche gleichzeitig hinter die beiden Trennelemente strömen, treffen zwischen diesen aufeinander und hören auf, zu strömen, so dass keines der Preßharzmaterialien hinter das eine oder das andere der Trennelemente strömen kann. Dies führt in vorteilhafter Weise dazu, dass die Herstellung eines in gewünschter Weise mehrfarbigen, geformten Produktes gewährleistet wird, ohne es irgendeinem Preßharzmaterial mit einer bestimmten Farbe zu ermöglichen, von einem vorgegebenen Bereich, für welchen diese Farbe ausgewählt wurde, in irgendeinen anderen Bereich mit einer anderen Farbe zu strömen, selbst wenn verschiedenfarbige Preßharzmaterialien gleichzeitig eingespritzt werden. Da die verschiedenfarbigen Preßharzmaterialien nicht in einer bestimmten Reihenfolge eingespritzt werden müssen, sondern gleichzeitig eingespritzt werden können, ist es möglich, einen erheblich verkürzten Gießzyklus zu realisieren und mit geringe ren Produktionskosten auszukommen. Zusätzlich sind keine Auswerferstifte zum Auswerfen eines geformten Produktes erforderlich.
  • Somit ist ersichtlich, dass eine Formvorrichtung geschaffen wird. Dem Fachmann wird bewußt sein, dass die vorliegende Erfindung auch mittels anderer als den bevorzugten Auführungsformen ausgeführt werden kann, welche nur zum Zwecke der Illustration und nicht der Beschränkung angegeben wurden, und dass die vorliegende Erfindung nur von den folgenden Patentansprüchen eingegrenzt wird.

Claims (6)

1. Formvorrichtung zur Verwendung in einer Spritzgußmaschine mit einer beweglichen Seite und einer ortsfesten Seite, umfassend:
- ein bewegliches, eine Form bildendes Bauteil, welches an der beweglichen Seite der Spritzgußmaschine angeordnet ist, und ein ortsfestes, eine Form bildendes Bauteil, welches an der ortsfesten Seite der Spritzgußmaschine angeordnet ist, wobei die die Form bildenden Bauteile zusammenfügbar sind, um zwischen sich einen Formhohlraum sowie ·mehrere Angußkanäle auszubilden, durch welche Preßharzmaterialien in den Hohlraum strömen;
- wenigstens ein Trennelement, welches in einem der die Form bildenden Bauteile vorgesehen ist, wobei das Trennelement in einen ersten der Kanäle bewegbar ist, um diesen Kanal in mehrere Bereiche zu unterteilen; wobei das wenigstens eine Trennelement folgendes aufweist:
- ein elastisches Element, welches das Trennelement in den ersten Kanal drückt;
- eine erste Seite, welche im wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung eines ersten Preßharzmaterials steht, um dessen Strömen durch den ersten Kanal zu stoppen, wenn sich das Trennelement in dem ersten Kanal befindet; und
- eine zweite, der ersten Seite gegenüberliegende Seite, welche teilweise ausgeschnitten ist, um eine Aussparung an einem ihrer Enden zu bilden, so dass ein zweites Preßharzmaterial, welches die gegenüberliegende Seite erreicht, in die Aussparung hineinströmen und dadurch das Trennelement aus dem ersten Kanal herausbewegen kann, indem es die Kraft des elastischen Elements überwindet.
2. Formvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Trennelement ein erstes Trennelement und ein zweites Trennelement aufweist wobei sowohl das erste als auch das zweite Trennelement im wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung eines Preßharzmaterials steht und die erste Seite des ersten Trennelements der ersten Seite des zweiten Trennelements zugewandt ist.
3. Formvorrichtung zur Verwendung in einer Spritzgußmaschine mit einer beweglichen Seite und einer ortsfesten Seite, umfassend:
- ein bewegliches, eine Form bildendes Bauteil, welches an der beweglichen Seite der Spritzgußmaschine angeordnet ist, und ein ortsfestes, eine Form bildendes Bauteil, welches an der ortsfesten Seite der Spritzgußmaschine angeordnet ist, wobei die die Form bildenden Bauteile zusammenfügbar sind, um zwischen sich wengistens einen Formhohlraum sowie mehrere Angußkanäle auszubilden, durch welche Preßharzmaterialien in den Hohlraum strömen;
- wenigstens ein Trennelement, welches in einem der die Form bildenden Bauteile vorgesehen ist, wobei das Trennelement in wenigstens einen ersten des wenigstens einen Formhohlraums bewegbar ist, um diesen wenigstens einen Formhohlraum in mehrere Bereich zu unterteilen:
- wobei jedes Trennelement folgendes aufweist
- ein elastisches Element, welches das Trennelement in den ersten Formhohlraum drückt;
- eine erste Seite, welche im wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung eines ersten Preßharzmaterials steht, um dessen Strömen durch den ersten Formhohlraum zu stoppen, wenn sich das Trennelement in dem ersten Formhohlraum befindet; und
- eine zweite, der ersten Seite gegenüberliegende Seite, welche teilweise ausgeschnitten ist, um eine Aussparung an einem ihrer Enden zu bilden, so dass ein zweites Preßharzmaterial, welches die gegenüberliegende Seite erreicht, in die Aussparung hineinströmen und dadurch das Trennelement aus dem ersten Formhohlraum herausbewegen kann, indem es die Kraft des elastischen Elements überwindet.
4. Formvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche, die Form bildende Bauteil eine Kammer bildet, das die Form bildende Bauteil eine innerhalb der Kammer angeordnete Auswurfplatte aufweist und die Auswurfplatte ein Trennelement beinhaltet.
5. Formvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche, die Form bildende Bauteil eine Kammer bildet, das die Form bildende Bauteil eine innerhalb der Kammer angeordnete Auswurfplatte aufweist und die Auswurfplatte ein Trennelement beinhaltet:
6. Formvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet; dass das bewegliche, die Form bildende Bauteil eine Kammer bildet, das die Form bildende Bauteil eine innerhalb der Kammer angeordnete Auswurfplatte aufweist und die Auswurfplatte ein Trennelement beinhaltet.
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