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Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf einen neuartigen Träger, welcher zum
Zusammenhalten von Behältern verwendet wird, um einen Pack zu bilden. Präziser
gesagt, die Erfindung sieht einen Träger vor, welcher Behälter, wie zum Beispiel
Flaschen oder dergleichen, in einem Pack sicher zusammenhält und welchem die
Behälter auf einfache Weise entnommen werden können.
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Es sind zur Zeit verschiedene Ausführungen von Trägern bekannt, welche dazu
dienen, Behälter in einem Pack zusammenzuhalten. Einige dieser Träger sehen eine
schnelle Entnahme vor, um dem Verbraucher die Möglichkeit zu geben, die Behälter
auf schhelle und einfache Weise aus dem Träger herauszunehmen.
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Ein Träger dieser Art gebt aus US-A-3 038 602 hervor, welches einen Behälterträger
offenbart, der sechs Gefäße in einer Anordnung in Form eines Packs trägt. Der
Träger ist in unmittelbarer Nähe der Oberseite jedes Gefäßes angeordnet. Ein
Reißverschluß ist auf dem Träger und zwischen den Getäßreihen vorgesehen. Der
Verbraucher entnimmt die Gefäße dem Träger durch Aufziehen des
Reißverschlusses. Nach Aufziehen des Reißverschlusses werden zwei Packgruppen
gebildet, wobei sich jede aus drei Gefäßen zusammensetzt.
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Ein Problem, welches sich bei dieser, eine schnelle Entnahme vorsehenden Art
Träger ergibt, besteht darin, daß nach Aufziehen des Reißverschlusses zwei getrennte
Packs gebildet werden, was möglicherweise für das Hantieren mit den Gefäßen nicht
wünschenswert ist.
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Ein weiterer Träger dieser Art geht aus US-A-5 174 441 hervor, welches einen
Aufreiß-Behälterträger offenbart, der mehrere Gefäße in einem Pack trägt. Jedes
Gefäß wird innerhalb einer den Behälter umschließenden Einfassung gehalten. Auf
dem Träger sind auf der Außenseite der die Behälter umschließenden Einfassungen
Aufreißstreifen vorgesehen. Der Verbraucher entnimmt die Gefäße dem Träger
durch Aufziehen der Aufreißstreifen. Durch Auftrennen der Aufreißstreifen werden
die einzelnen Einfassungen getrennt.
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Ein Problem, welches sich bei dieser, eine schnelle Entnahme vorsehenden Art
Träger ergibt, besteht, darin, daß nach Aufziehen der Aufreißstreifen alle
Einfassungen in dem Träger voneinander getrennt sind, was darin resultieren kann,
daß die Gefäße auf unkontrollierbare Weise verschoben, d.h. aus dem Träger
verdrängt werden.
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Die vorliegende Erfindung sieht einen Träger zur schnellen Entnahme vor, welcher
die vom Stand der Technik her bekannten Probleme eliminiert bzw. minimiert und
diverse weitere Vorteile und Merkmale vorsieht.
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Ein Träger gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Anspruch 1 definiert.
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Auf den äußeren Randteilen der Einfassungen ist ein Aufreißstreifen angeordnet. Der
Streifen ist vorzugsweise durch eine Perforationslinie, entlang welcher der Streifen
aufgezogen werden kann, von dem Rest des Trägers getrennt. Nach Aufziehen des
Streifens verbleibt eine schmale, kontinuierliche Bahn entlang der Länge des
Trägers, um die Behälter weiterhin in einem Pack zu halten. Die schmale Bahn ist
selektiv trennbar, indem ein Behälter gegen einen angrenzenden Behälter bewegt
wird.
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Die Perforationslinie wird aus einer Reihe voneinander beabstandeter Punkte, Striche
oder dergleichen gebildet. Zwischen jedem Punkt bzw. Strich ist ein kontinuierlicher
Teil des Trägers vorgesehen. Der bzw. jeder Aufteißstreifen weist eine Breite auf,
welche größer als der Abstand zwischen zwei benachbarten Punkten bzw. Strichen
ist.
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In dem ersten und zweiten Austiihrungsbeispiel des Trägers beginnt jede
Perforationslinie an einem Ende des Trägers und endet in einem Bereich, welcher
innen von dem Seitenrand der letzten Öffnung auf der gegenüberliegenden Seite des
Trägers beabstandet ist. Die Perforationslinie endet in einem Bereich innerhalb der
äußeren Begrenzung des Trägers so, daß nach Abtrennen des Streifens von dem Rest
des Trägers der Streifen an einem Ende mit dem Träger verbunden bleibt.
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In einem dritten Ausführungsbeispiel sieht der Träger die Behälter greifenden Teile
vor, welche planar sind und einen Handgriff aufweisen, welcher auf einer Seite eines
der die Behälter greifenden Teile angebracht ist. Eine Perforationslinie ist entlang
dem äußeren Rand jedes Teiles, welcher die Behälter greift, vorgesehen. Die
Perforationslinie auf der Seite des Trägers, auf welcher der Handgriff vorgesehen ist,
befindet sich daher zwischen dem Handgriff und den Öffnungen. Die einzelnen
Punkte, Striche oder dergleichen in dem Bereich, in welchem der Handgriff mit dem
äußeren Rand des die Behälter greifenden Teiles verbunden ist, sind weiter
voneinander beabstandet als die Punkte, Striche oder dergleichen entlang dem Rest
der Perforationslinie.
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Jede Perforationslinie beginnt an einem Ende des Trägers und endet in einem
Bereich in der Nähe der letzten Öffnung auf der gegenüberliegenden Seite des
Trägers. Der Träger kann ein Paar voneinander beabstandete, an dem Ende der
Perforationslinie zwischen letzterer und der Öffnung vorgesehene Schlitze
aufweisen, durch welche die Reißkräfte nach Aufreißen des Aufreißstreifens in die
letzte Öffnung in dem Träger gelenkt werden, um den sich darin befindlichen
Behälter freizugeben. Alternativ kann der Träger einen einzelnen, mit Winkel
versehenen Schlitz am Ende der Perforationslinie zwischen letzterer und der Öffnung
vorsehen, durch welchen nach Aufreißen des Aufreißstreifens die Reißkräfte in die
letzte Öffnung in dem Träger gelenkt werden, um den sich darin befindlichen
Behälter freizugeben. Nach Abtrennen des Streifens von dem Rest des Trägers bleibt
der Streifen mit dem Träger verbunden.
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Der Anfang der Perforationslinie kann mit dem Rest der Perforationslinie
ausgerichtet werden bzw. der Anfang der Perforationslinie kann alternativ gegenüber
dem Rest der Perforationslinie in einem Winkel von etwa fünf Grad ausgerichtet
werden. Das Material in Angrenzung an die Öffnung in der Nähe des Beginns der
Perforationslinie wird verstärkt, um zu verhindern, daß die Reißkräfie in die erste
Öffnung gelenkt werden. Auf diese Weise wird eine Stelle definiert, welche sich in
unmitelbarer Nähe der Perforationslinie befindet. Die mit Winkel versehene
Perforationslinie trifft vor der sich in unmittelbarer Nähe der Perforationslinie
befindenden Stelle auf die restliche Perforationslinie.
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Unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen werden im nachfolgenden
bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei
gleiche Elemente durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Es zeigen:
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FIGUR 1 - einen Seitenaufriß eines Trägers, weicher die Merkmale eines ersten
Ausführungsbeispieles der Erfindung aufweist;
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FIGUR 2 - einen Aufriß eines Trägers von oben, welcher die Merkmale eines
zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung aufweist;
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FIGUR 3 - eine perspektivische Ansicht des Trägers von FIGUR 1, welcher so
dargestellt ist, daß er mehrere Behälter umschließt, um einen Pack zu bilden;
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FIGUR 4 - eine vergrößerte Ansicht eines Teiles des in FIGUR 1 dargestellten
Trägers; sowie
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FIGUR 5 - einen Aufriß eines zweiten Ausführungsbeispieles des Trägers von
oben, welcher besondere Merkmale der Erfindung aufweist.
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Während die Erfindung auf Ausführungsbeispiele in verschiedenen Formen
anwendbar ist, zeigen die Zeichnungen im nachfolgenden näher erläuterte,
spezifische Ausführungsformen, wobei die vorliegende Offenbarung als Erläuterung
der Grundgedanken der Erfindung durch Beispiele anzusehen ist, die Erfindung
jedoch nicht auf das darin Dargestellte und Beschriebene beschränkt werden soll.
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Wie in den Zeichnungen dargestellt, wird eine, nach der Lehre der vorliegenden
Erfindung hergestellte Multipack- bzw. Trägeranordnung 20, 20a, 20b gezeigt,
welche mehrere Behälter 22 trägt. Ein erstes Ausführungsbeispiel des Trägers 20 ist
in den FIGUREN 1 und 3 dargestellt. Ein zweites Ausführungsbeispiel des Trägers
20a ist in FIGUR 2 und ein drittes Ausführungsbeispiel des Trägers 20a in FIGUR 5
dargestellt. Elemente, welche sich in jedem Ausführungsbeispiel gleichen, tragen die
gleichen Bezugsziffern, wobei die identischen Elemente des zweiten
Ausführungsbeispieles mit dem Suffix "a" und die identischen Elemente des dritten
Ausführungsbeispieles mit dem Suffix "b" versehen sind.
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Wie in FIGUR 3 dargestellt, wird die, gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung
dargestellte Trägeranordnung 20 zum Tragen von sechs Flaschen 22 verwendet, um
einen Pack 23 zu bilden. Selbstverständlich werden die Ausführungsformen der in
den FIGUREN 2 und 3 dargestellten Trägeranordnung 20a, 20b in gleicher Weise
verwendet, urn einen Pack zu bilden. Jede Flasche 22 weist eine Seitenwand 24, eine
untere Wand 26 und eine Oberseite bzw. einen Deckel 28 auf Es versteht sich von
selbst, daß in dem Träger 20, 20a, 20b auch andere Behälter, wie zum Beispiel
Dosen oder dergleichen, getragen werden können.
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Der allgemeine Aufbau der in FIGUR 1 dargestellten, ersten Ausführungsform der
Multipack- bzw. Trägeranordnung 20 und das Verfahren zur Herstellung derselben
wird in United States Patent Application Serial No. 08/230,308, mit dem Titel
"Container Carrier", deren Inhaber der hierin genannte Rechtsnachfolger ist und
welche hier als Stand der Technik zitiert wird, offenbart. Bei der Anordnung des
zweiten und dritten Ausführungsbeispieles der in FIGUR 2 bzw. 3 dargestellten
Multipack- bzw. Trägeranordnung 20a, 20b handelt es sich um einen Träger 20a,
20b, welcher aus einem im wesentlichen planaren Formteil bzw. einer Platte auf
bekannte Weise gebildet wird.
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Jeder Träger 20, 20a, 20b besteht aus einem geeigneten, flexiblen, elastischen,
dehnbaren Material, wie zum Beispiel Kunststoff Vorzugsweise wird der Träger 20,
20a, 20b aus Hochdruck-Polyethylen hergestellt, so daß der Träger 20, 20a, 20b über
die Behälter 22 gezogen werden kann und mit den Seitenwänden 24 der Behälter 22
übereinstimmt. Der Träger 20, 20a, 20b kann an den Behältern mit Hilfe bekannter
Vorrichtungen, wie zum Beispiel der in US-A-4 250 682 von Braun oder US-A-3
204 386 von Creed et al offenbarten, angebracht werden.
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Werden die Behälter durch den Träger 20, 20a, 20b in einem Pack gehalten, sind
diese so angeordnet, daß sie zwei Reihen bilden. Wie der Träger 20 des ersten
Ausführungsbeispieles zeigt, weist jede Reihe drei Flaschen auf Der Träger 20a, 20b
trägt vier Flaschen. Es versteht sich von selbst, daß der Träger 20, 20a, 20b mit jeder
beliebigen Anzahl Behälter auf gleiche Weise funktioniert.
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Richten wir nun unsere Aufmerksamkeit auf den allgemeinen Aufbau der ersten
Ausführungsform des in FIGUR 1 dargestellten Trägers 20. Der Träger 20 weist
Teile 30, 32 auf, welche die Behälter greifen, wobei jeder aus mehreren,
kreisförmigen Ringen bzw. Einfassungen 34 gebildet wird. Jede Einfassung 34 weist
einen inneren Rand 36, einen äußeren Rand 38 sowie seitliche Ränder 40, 42 auf,
welche den inneren Rand 36 jeder Einfassung 34 mit dem äußeren Rand 38 der
gleichen Einfassung 34 verbinden. Die seitlichen Ränder der aneinandergrenzenden
Einfassungen 34 sind vollständig miteinander verbunden, so daß die äußeren Ränder
38 der Einfassungen 34 entlang der Länge des Trägers 20 kontinuierlich und
lückenlos verlaufen.
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Die Einfassungen 34 sind durch eine Naht bzw. einen angefügten Teil 44, wie hier
beschrieben, entlang den inneren Rändern 36 jeder Einfassung 34 miteinander
verbunden bzw. zusammengefügt. Die ringförmigen Einfassungen 34 definieren
mehrere geformte Öffnungen 46, um, wie in FIGUR 3 dargestellt, die Behälter 22
darin sicher zu halten. Der äußere Rand 48 jeder Öffnung 46 ist aus hierin noch
angeführten Gründen geringfügig fassoniert.
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Die die Behälter greifenden Teile 30, 32 erstrecken sich von dem angefügten Teil 44
aus. Der angefügte Teil 44 ragt nach Zusammenfügen von Träger 20 und Behältern
22 im allgemeinen senkrecht zu der Fläche der die Behälter greifenden Teile 30 37
heraus.
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Der angefügte Teil 44 wird durch Extrudieren eines Streifens bzw. einer Schicht aus
elastischem, dehnbarem Material, wie zum Beispiel Kunststoff, vorzugsweise
Hochdruck-Polyethylen, zwischen den inneren Rändern 36 jeder ringförmigen
Einfassung 34 und anschließendem, ausreichendem Schmelzen sowie
Zusammenschmelzen der inneren Ränder 36 der die Behälter greifenden Teile 22, 24
und der Schicht aus extrudiertem Kunststoff unter Anwendung bekannter Methoden,
vorzugsweise durch Heißverschweißen und Verschmelzen der Schichten, gebildet,
um eine starke, integrale Verbindung vorzusehen. Der angefügte Teil 44 wird entlang
seiner Länge durch Ausschnitte 50, welche zwischen den die Behälter greifenden
Teilen 30, 32 Öffnungen bilden, unterbrochen.
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Der Träger 20 wird durch Zusammenfügen von zwei einzelnen Platten aus
Kunststoff an dem angefügten Teil 44 gebildet. Es liegt jedoch im Schutzumfang der
Erfindung, daß eine einzelne Platte aus Kunststoff verwendet werden kann, um den
Träger 20 durch Falten in zwei Teile und Aufbringen einer Schicht aus Kunststoff
oder anderweitigem Verschmelzen der Platten zur Ausbildung des angefügten Teiles
44 vorzusehen.
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Der Träger 20 weist einen Handgriff 52 auf, welcher sich von dem angefügten Teil
44 des Trägers 20 nach oben erstreckt. Der Handgriff 52 sieht zwei Seitenteile vor,
welche aus den beiden, zur Ausbildung des Trägers 20 verwendeten Platten gebildet
werden. Eine Verklebung 54 durch Heißverschweißen oder Extrudieren einer
Kunststoffschicht zwischen den Seitenteilen wird entlang einem oberen Abschnitt
des Handgriffs 52 vorgesehen, um zu verhindern, daß sich die Seitenteile des
Handgriffs 52 trennen; auf diese Weise kann der Handgriff 52 von dem Verbraucher
bequem angefaßt werden kann. Alternativ kann der Träger 20 ohne Handgriff
konstruiert werden.
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Richten wir nun unsere Aufmerksamkeit auf den allgemeinen Aufbau des zweiten
Ausführungsbeispieles des in FIGUR 2 dargestellten Trägers 20a, welcher aus einem
im wesentlichen planaren Formteil bzw. einer Platte mit Teilen 30a, 32a, welche die
Behälter greifen, gebildet wird, wobei sich jeder aus mehreren kreisförmigen Ringen
bzw. Einfassungen 34a zusammensetzt. Jede Einfassung 34a weist einen inneren
Rand 36a, einen äußeren Rand 38a und seitliche Ränder 40a, 42a auf, welche den
inneren Rand 36a jeder Einfassung 34a mit dem äußeren Rand 38a der gleichen
Einfassung 34a miteinander verbinden. Die inneren Ränder aneinandergrenzender
Einfassungen 34a sind vollständig miteinander verbunden. Die seitlichen Ränder
aneinandergrenzender Einfassungen 34a sind vollständig miteinander verbunden, so
daß die äußeren Ränder 38a der Einfassungen 34a entlang der Länge des Trägers 20a
kontinuierlich und ohne Unterbrechung verlaufen.
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Die kreisförmigen Einfassungen 34a definieren mehrere geformte Öffnungen 46a,
um Behälter darin sicher zu halten. Der äußere Rand 48a jeder Öffnung 46a ist aus
hierin beschriebenen Gründen geringfügig fassoniert. Die vollständig miteinander
verbundenen Ränder 36a sind durch Ausschnitte 50a, welche zwischen den die
Behälter greifenden Teilen 30a, 32a Öffnungen bilden, unterbrochen. Ein
Verbraucher kann den Pack bequem anfassen, indem er mit Hilfe seiner Finger in die
Öffnungen 50a greitt.
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Wenden wir uns nun den Besonderheiten der Merkniale der vorliegenden Erfindung
zu, gemäß welcher jeder Träger 20, 20a neuartige Aufreißstreifen 58, 58a aufweist.
Zur besseren Erläuterung der Aufreißstreifen 58, 58a der vorliegenden Erfindung
werden diese unter Bezugnahme auf die in FIGUR 1 dargestellte Ausführungsform
der Multipack- bzw Trägeranordnung 20 beschrieben. Der Unterschied zwischen
den Aufreißstreifen 59 des ersten Ausführungsbeispiels und den Aufreißstreifen 58a
des zweiten Ausführungsbeispiels geht daraus hervor.
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Die kontinuierlichen, äußeren Ränder 38 der Einfassungen 34 auf jeder Seite der
Trägeranordnung 20 sind aus den hierin erläuterten Gründen durch eine dünne,
lineare Perforationslinie 60 in einen ersten Abschnitt 56 und in einen zweiten
Abschnitt 58 geteilt. Der zweite Abschnitt 58 bildet auf jeder Seite der Reihen der
Behälter 22 entlang den kontinuierlichen, äußeren Rändern 48 der Einfassungen 34
einen Aufreißstreifen. Jeder Aufreißstreifen 58 wird aus einem. wesentlichen Teil der
kontinuierlichen, äußeren Ränder 48 der Einfassungen 34 gebildet. Sind die Streifen
58 einmal von dem Rest des Trägers 20 getrennt, können die Behälter dadurch auf
bequeme und schnelle Weise dem Träger 20 entnommen werden.
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Die Perforationslinie 60, welche den Aufreißstreifen bzw. zweiten Abschnitt 58 von
dem ersten Abschnitt 56 trennt, kann, wie in FIGUR 4 dargestellt, aus einer Reihe
beabstandeter Punkte oder, alternativ, aus einer Reihe beabstandeter, kurzer Linien
gebildet werden. Alle Punkte in der Perforationslinie 60 sind voneinander durch
einen kontinuierlichen, nicht unterbrochenen Teil des Trägers 20 getrennt. Die
Perforationslinien 60 mindern die Integrität des Packs nicht signifikant, erleichtern
jedoch das Auftrennen der Aufreißstreifen 58 auf jeder Seite der Trägeranordnung 20
sowie die Behälterentnahme. Es kann in Betracht gezogen werden, anstelle der
Perforationslinie von einem extrudierten Rand aus dem jeweiligen Material
Gebrauch zu machen. Die Perforationslinie 60 wird auf bekannte Weise gebildet.
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Jede Perforationslinie 60 beginnt an einem Ende 62 der Trägeranordnung 20 und
endet vorzugsweise bei Punkt 64, welcher innerhalb der äußeren Begrenzung der
Trägeranordnung 20 liegt, so daß der Streifen 58 mit dem restlichen Teil der
Trägeranordnung 58 bei Punkt 64 vollkommen verbunden ist. Wie in den FIGUREN
1 und 3 dargestellt, beginnen die in dem ersten Ausführungsbeispiel der
Trägeranordnung 20 verwendeten Aufreißstreifen 58 an dem gleichen Ende der
Trägeranordnung 20. Die in dem zweiten Ausführungsbeispiel der Trägeranordnung
20 verwendeten Aufreißstreifen 58a beginnen, wie in FIGUR 2 dargestellt, an
gegenüberliegenden Enden der Trägeranordnung 20a. Diese Konfigurationen sind
zwar in den Zeichnungen dargestellt, dennoch können nach dem ersten
Ausführungsbeispiel der Trägeranordnung 20 die Perforationslinien 60 an
gegenüberliegenden Enden und nach dem zweiten Ausführungsbeispiel der
Trägeranordnung 20a die Perforationslinien 60a an dem gleichen Ende beginnen.
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Bei Auftrennen jedes Streifens 58 entlang der Perforationslinie 60 bleibt der Streifen
58 bei Punkt 64 mit der Trägeranordnung 20 verbunden und wird nicht von dem Rest
der Trägeranordnung 20 in eine einzelne, abscheidbare Anordnung abgetrennt. Jede
Perforationslinie 60 endet ebenfalls bei Punkt 64, welcher aus hierin erläuterten
Gründen von dem Endrand der letzten Öffnung aufjeder Seite der Trägeranordnung
20 innen beabstandet ist.
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Die Perforationslinien 60 geben dem Verbraucher die Möglichkeit, die
Aufreißstreifen 58 aufzureißen, um diese von dem zugeordneten, ersten Abschnitt 56
zu trennen. Wurde, wie in FIGUR 3 dargestellt, jeder Streifen 58 von dem
zugeordneten, ersten Abschnitt 56 getrennt, verbleibt eine, aus dem ersten Abschnitt
56 gebildete, sehr schmale, kontinuierliche Materialbahn, welche durch das
Aufreißen des Streifens 58 nicht zerrissen bzw. getrennt wird. Die Behälter 22
werden durch die schmale Bahn 56 so in dem Pack gehalten, daß diese nicht
voneinander getrennt werden. Die schmale, kontinuierliche Bahn 56 verhindert, daß
die Behälter auf unkontrollierbare Weise verdrängt werden, wenn der Verbraucher
den Pack 23 öffnen möchte. Durch das Trennen des Streifens 58 von dem restlichen
Teil der Trägeranordnung 20 kann, wie in FIGUR 4 dargestellt, ein gezackter Rand
entlang der Länge der Bahn 56 gebildet werden. Wie in FIGUR 4 dargestellt, ist die
Breite des ersten Abschnittes 56, welcher später nach Aufreißen des Aufreißstreifens
58 die schmale Bahn bildet, größer als der Abstand zwischen zwei
aneinandergrenzenden Punkten bzw. Linien in der Perforationslinie 60, so daß der
Streifen 58 entfernt werden kann, wobei ein vorzeitiges Entfernen des Streifens 58
durch die in die Öffnungen 46 der Trägeranordnung 20 geleiteten Kräfte wenig
wahrscheinlich ist.
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Zur Freigabe der Behälter 22 aus der Trägeranordnung 20 wird die schmale Bahn 56
selektiv getrennt. Da die Trägeranordnung 20 entlang den Seitenwänden 24 jeder
Flasche 22 vorgesehen ist, kann die Bahn 56 selektiv und bequem getrennt werden,
indem die Flaschen 22 gegen die angrenzenden Flaschen 22 bewegt werden, um die
verbleibende, schmale Bahn 56, welche die Flaschen 22 in dem Pack zusammenhält,
zu durchbrechen.
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Da die äußeren Ränder 48 der Öffnungen 46 in der Trägeranordnung 20 geringfügig
fassoniert sind und jeder Aufreißstreifen 58 linear ist, wird eine Fläche 57
vorgesehen, welche eine spezifische, verminderte Breite der verbleibenden Bahn 56
aufweist und somit eine Belastungskonzentration und Schwachstelle bildet, urn ein
einfaches Trennen der Bahn 56 und anschließendes Entfernen der Behälter 22 zu
ermöglichen. Da jede Perforationslinie 60 bei Punkt 64 endet, welcher von dem
Endrand der letzten Öffnung 46 innen beabstandet ist, können die Endkräfte des
Aufreißens des Streifens 58 nach innen in die Öffnung 46 gelenkt werden, welche
den sich in dieser Öffnung 46 befindlichen Behälter 22 freigibt, während die Behälter
in allen anderen Öffnungen weiterhin sicher gehalten werden.
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Richten wir nun unsere Aufmerksamkeit auf das dritte Ausführungsbeispiel des in
FIGUR 5 dargestellten Trägers 20b. Der Aufbau des dritten Ausführungsbeispiels
des Trägers 20b gleicht von der Form her dem des zweiten Ausführungsbeispiels des
Trägers 20a, so daß hier lediglich der Unterschied zwischen dem zweiten
Ausführungsbeispiel des Trägers 20a und dem dritten Ausführungsbeispiel des
Trägers 20b beschrieben wird.
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Entlang dem äußeren Rand 38b eines der die Behälter greifenden Teile, dargestellt
als Behälter greifende Teile 32b, ist, in diesen integriert und in der Tat einen Teil des
Aufreißstreifens 58b darstellend, ein Handgriff 70 ausgebildet. Der Handgriff 70
sieht Verbindungsteile 72, 74 vor, welche in den äußersten Bereich des
Aufreißstreifens 58b integriert sind und einen Griffteil 75 aufweisen, welcher sich
zwischen den Verbindungsteilen 72, 74 befindet und diese miteinander verbindet.
Durch den Handgriff 70 führt eine Öffnung 77. Zum Tragen des Packs steckt der
Verbraucher seine Finger durch die Öffnung 77 und umfaßt den Handgriff 75 in der
Mitte. Wird der Pack von einem Verbraucher getragen, sind die Behälter auf der
Seite angeordnet.
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Die Perforationslinie 60b, welche den Aufreißstreifen bzw. zweiten Abschnitt 58b
und den Handgriff 70 von dem ersten Abschnitt 56b trennt, kann aus einer Reihe
einzelner Punkte, welche voneinander beabstandet sind, oder, alternativ, einer Reihe
voneinander beabstandeter, einzelner, kurzer Linien bzw. Schlitze gebildet werden.
Jeder Punkt bzw. Schlitz in der Perforationslinie 60b ist von dem anderen durch
einen kontinuierlichen, nicht unterbrochenen Teil des Trägers 20b getrennt.
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Jede Perforationslinie 60b beginnt an einem Ende 62b der Trägeranordnung 20b und
endet bei Punkt 64b. Punkt 64b befindet sich innerhalb der äußeren Begrenzung der
Trägeranordnung 20b und in Angrenzung an den inneren Rand der letzten Öffnung
46b" auf der Seite des Trägers 20b, welche der Seite gegenüberliegt, auf welcher die
Perforationslinie 60b beginnt. Wie dargestellt, erstreckt sich die Perforationslinie 60b
über etwa ein Viertel der Strecke quer zur Breite der Öffnung 64b". Es versteht sich
von selbst, daß die Perforationslinie 60b an einer Stelle enden kann, welche
entfernter als die dargestellte ist, vorausgesetzt, daß die Perforationslinie 60b
innerhalb der äußeren Begrenzung der Trägeranordnung 20b endet.
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Wie auf einer Seite des Trägers 20b dargestellt, ist zwischen dem Ende 64b der
Perforationslinie 60b und der letzten Öffnung 64b" ein Paar Schlitze 76 vorgesehen,
so daß bei Aufreißen des Streifens 58b die Reißkräfte nach innen in die letzte
Öffhung 64b" gelenkt werden, um den darin gehaltenen Behälter freizugeben. Die
Schlitze 76 verlaufen parallel zu der Perforationslinie 60b und sind voneinander
getrennt, versetzt angeordnet. Die Schlitze 76 sind von dem Ende der
Perforationslinie 60b voneinander beabstandet und von der Öffnung 46b" durch
einen kontinuierlichen Teil des Trägers 20b getrennt. Es können mehr als zwei
Schlitze vorgesehen werden. Die Schlitze 76 werden auf geeignete Weise
ausgebildet.
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Alternativ wird, wie auf der anderen Seite des Trägers 20b dargestellt, ein einzelner
Schlitz 81 zwischen dem Ende 64b der Perforationslinie 60b und der letzten Öffnung
64b" vorgesehen, so daß bei Aufreißen des Streifens 58b die Reißkräfte nach innen
in die letzte Öffnung 64b" gelenkt werden, um den darin gehaltenen Behälter
freizugeben. Der Schlitz 81 ist gegenüber der Perforationslinie 60b geringfügig
gewinkelt und von dem Ende der Perforationslinie 60b beabstandet sowie von der
Öffnung 46b" durch einen kontinuierlichen Teil des Trägers 20b getrennt. Der
Schlitz 81 wird auf geeignete Weise ausgebildet. Obgleich die beiden Schlitze 76 auf
der einen Seite des Trägers 20b und der Schlitz 81 auf der anderen Seite des Trägers
20b dargestellt sind, versteht es sich von selbst, daß die beiden Schlitze auf beiden
Seiten des Trägers 20b angeordnet werden können bzw. der einzelne, gewinkelte
Schlitz 81 auf beiden Seiten des Trägers 20b vorgesehen werden kann.
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Wie in FIGUR 5 dargestellt, beginnen die Aufreißstreifen 58b auf jeder Seite des
Trägers 20b beide an dem gleichen Ende der Trägeranordnung 20. Obgleich diese
Konfiguration in den Zeichnungen dargestellt ist, können die Perforationslinien 60b
auch an gegenüberliegenden Enden beginnen, wie in dem zweiten
Ausführungsbeispiel der Trägeranordnung 20a dargestellt.
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Die Breite des ersten Abschnittes 56b, welcher später nach Aufreißen des
Aufreißstreifens 58b die schmale Bahn bildet, ist größer als der Abstand zwischen
zwei aneinandergrenzender Punkten bzw. Linien in der Perforationslinie 60b. Die
Punkte, Striche oder dergleichen in der Perforationslinie 60 weisen in diesem
Ausführungsbeispiel des Trägers 20b entlang der gesamten Länge der
Perforationslinie 60b keinen gleichen Abstand. auf Wie in FIGUR 5 dargestellt, ist in
der Perforationslinie 60b der Abstand zwischen den Punkten, Strichen oder
dergleichen in dem Bereich 80 (in der Zeichnung durch ein Oval dargestellt),
welcher sich am Fuß der Verbindungsteile 72, 74 befindet, größer als zwischen den
anderen Punkten, Strichen oder dergleichen entlang dem Rest der Perforationslinie
60b. Die verbleibenden Punkte, Striche oder dergleichen (außerhalb der Bereiche 80)
weisen entlang der Perforationslinie 60b geringere Abstände auf Die Punkte,
Striche oder dergleichen in der Perforationslinie 60b in dem Bereich 80 sind weiter
voneinander beabstandet als die anderen Punkte, Striche oder dergleichen entlang der
verbleibenden Perforationsime 60b, um eine strukturelle Integrität an der Stelle
vorzusehen, an welcher der Handgriff 70 und der Aufreißstreifen 58b eine
Verbindung mit dem ersten Abschnitt 56b herstellen. Somit kann die
Perforationslinie 60b der Spannung standhalten, welche entsteht, wenn der
Verbraucher beim Tragen des Packs den Handgriff 70 gegenüber dem Rest des Packs
nach oben zieht. Auf diese Weise wird verhindert oder zumindest die Möglichkeit
minimiert, daß die Perforationslinie 60b in den Bereichen 80 aufgrund dieser
Spannungen vorzeitig reißt. Die Punkte, Striche oder dergleichen im Bereich 80 sind
jedoch nicht so weit voneinander beabstandet, daß die Perforationslinie 60b nicht
aufgerissen werden kann, wobei jedoch der Bereich 80 schwerer als der Rest der
Perforationslinie 60b aufzureißen ist. Zudem sind die Punkte, Striche oder
dergleichen in dem Bereich 80 in einem Abstand voneinander angeordnet, welcher
geringer als die Breite des ersten Abschnittes 56b ist.
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Die von dem Beginn der Perforationslinie 60b entfernten Öffnungen 46b, 46b"
gleichen in der Form den in dem zweiten Ausführungsbeispiel dargestellten. Im
besonderen weist jede Öffnung 46b einen inneren Rand 47b, einen äußeren Rand 48b
und seitliche Ränder 49b auf Der innere Rand 47b und die seitlichen Ränder 49b
sind im wesentlichen linear. Der innere Rand 47b und jeder seitliche Rand 49b sind
durch abgerundete Eckränder 51b miteinander verbunden. Der äußere Rand 48b
jeder Öffnung 46b ist geringfügig fassoniert und bogenförmig Der fassonierte,
abgerundete, äußere Rand 48b und jeder seitliche Rand 49b sind durch abgerundete
Eckränder 53b miteinander verbunden. Der äußere Rand 48b ist gegenüber dem Rest
der Öffnung 46b konkav, so daß der Abstand zwischen dem äußeren Rand 48b der
Öffnung 46b und der Perforationslinie 60b in der Mitte des Bogens am geringsten ist.
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Die Form der Öffnung 46b', welche sich in nächster Nähe des Beginns der
Perforationslinie 60b befindet, wurde in diesem Ausführungsbeispiel gegenüber den
restlichen Öffnungen 46b, 46b" in der Trägeranordnung 20b' verändert. Im
besonderen wurde auf der Seite der Öffnung 46b', welche sich in nächster Nähe des
Beginns der Perforationslinie 60b befindet, die Breite 82 zwischen dem äußeren
Rand 48b' der ersten Öffnung 46b' und der Perforationslinie 60b vergrößert und
verjüngt, um die Materialmenge zwischen der Öffnung 46b' und dem Beginn der
Perforationslinie 60b zu erhöhen. Die Ränder 47b', 49b', 51b' und 53b' gleichen in
der Form jeweils den Rändern 47b, 49b, 51b und 53b der anderen Öffnungen 46b,
46b" in der Trägeranordnung 20b. Der äußere Rand 48b' wurde so verändert, daß er
einen bogenförmigen Randabschnitt 55b' und einen linearen Randabschnitt 57b'
aufweist. Der bogenförmige Randabschnitt 55b' weist ein erstes Ende auf, welches
eine Verbindung mit dem abgerundeten Eckrand 53b' herstellt, welcher von dem
Beginn der Perforationslinie 60b am weitesten entfernt ist, und sieht ein zweites
Ende vor, welches eine Verbindung mit dem Ende des linearen Randabschnittes 57b'
bei Punkt 83 herstellt, welcher vorzugsweise mehr als zur Hälfte quer zu der Öffnung
46b' angeordnet ist. Punkt 83 definiert ebenfalls die Stelle der geringsten Entfernung
des äußeren Randes der Öffnung 46b' von der Perforationslinie 60b. Das
gegenüberliegende Ende des linearen Randabschnittes 57b' verbindet mit dem
abgerundeten Eckrand 53b', welcher sich in nächster Nähe des Beginns der
Perforationslinie 60b befindet. Der bogenförmige Randabschnitt 55b' des äußeren
Randes 48b' ist im allgemeinen konkav, so daß sich der Abstand zwischen dem
bogenförmigen Randabschnitt 55b' des äußeren Randes 48b' der Öffnung 46b' und
der Perforationslinie 60b von dem ersten Ende des bogenförmigen Randabschnittes
55b' zu dem zweiten Ende des bogenförmigen Randabschnittes 55b' hin verringert.
Daher erhöht sich der Abstand zwischen dem linearen Randabschnitt 57b' des
äußeren Randes 48b' der Öffnung 46b' und der Perforationslinie 60b von dem Ende
des linearen Randabschnittes 57b' aus, welcher mit dem bogenförmigen
Randabschnitt 55b' bis zu dem gegenüberliegenden Ende des linearen
Randabschnittes 57b' verbunden ist, der an den Eckrand 53b' anschließt, welcher
sich in nächster Nähe des Beginns der Perforationslinie 60b befindet. Diese Zunahme
des Materials in der Breite 82 eliminiert oder zumindest minimiert die Möglichkeit
eines unbeabsichtigten Auftrennens der ersten Öffnung 46b' bei Beginn des
Aufreißens des Aufreißstreifens 58b.
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Wie auf einer Seite des Trägers 20b dargestellt, ist der Beginn der Perforationslinie
60b zu dem Rest der Perforationslinie 60b so ausgerichtet, daß die gesamte
Perforationslinie 60b linear ist. Alternativ kann, wie auf der gegenüberliegenden
Seite des Trägers 20b dargestellt, der Beginn 85 der Perforationslinie 60b, welcher
sich in Angrenzung an die erste Öffnung 46b' befindet, gegenüber dem Rest der
Perforationslinie 60b, welche linear ist, nach außen, zu dem äußeren Rand des
Trägers 20b hin, einen Winkel von etwa fünf Grad aufweisen. Wie dargestellt, weist
der Beginn 85 der Perforationslinie 60b eine Reihe voneinander beabstandeter
Schlitze auf, wobei es sich jedoch von selbst versteht, daß sich der Beginn 85 der
Linie 60b auch aus eine Reihe voneinander beabstandeter Punkte, wie diese für den
Rest der Perforationslinie vorgesehen sind, zusammensetzen kann. Der gewinkelte
Beginn 85 der Perforationslinie 60b verschmilzt mit dem Rest der Perforationslinie
60b bei Punkt 87, welcher sich vor Punkt 83 der Öffnung 46b' befindet. Das heißt,
Punkt 87 liegt näher an dem Ende 62b des Trägers 20b als Punkt 83. Es versteht sich
von selbst, daß, wenn gewünscht, der Beginn der Perforationslinie 60b zu dem Rest
der Perforationslinie 60b auf beiden Seiten des Trägers 20b ausgerichtet oder,
alternativ, der gewinkelte Beginn 85 auf beiden Seiten des Trägers 20b vorgesehen
werden kann.
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Bei Aufreißen jedes Aufreißstreifens 58b entlang seiner Perforationslinie 60b lenken
die Schlitze 76 am Ende der Perforationslinie 60b die Reißkräfte nach innen in die
Öffnung 46b", um den in der letzten Öffnung 46b" gehaltenen Behälter freizugeben.
Das Ende des Aufreißstreifens 58b bleibt bei Punkt 64b bis zum Rest des äußeren
Randes 38b des Trägers 20b mit der Trägeranordnung 20b verbunden und trennt
diese nicht von dem Rest der Trägeranordnung 20b in eine einzelne, abscheidbare
Anordnung. Bei Aufreißen. des in den Handgriff 70 integrierten Aufreißstreifens 58b
wird der Handgriff 70 getrennt.
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Nach Trennen jedes Streifens 58b von dem zugeordneten ersten Abschnitt 56b
verbleibt, mit Ausnahme der letzten Öffnung 46b", da die Schlitze 76 die Reißkräfte
nach innen lenken, um den darin gehaltenen Behälter freizugeben, eine sehr schmale,
kontinuierliche Bahn in Angrenzung an die Öffnungen 46, welche aus dem ersten
Abschnitt 56b gebildet wird. Der Rest der Bahn 56b wird durch das Aufreißen des
Streifens 58b nicht aufgerissen bzw. abgetrennt, wodurch die restlichen Behälter so
in dem Pack verbleiben, daß diese nicht voneinander getrennt werden. Durch das
Abtrennen des Streifens 58b von dem restlichen Teil der Trägeranordnung 20b kann
entlang der Länge der Bahn 56b ein gezahnter Rand gebildet werden.
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Um die restlichen Behälter aus der Trägeranordnung 20b freizugeben, wird die
schmale Bahn 56b selektiv getrennt. Da sich die Trägeranordnung jeweils entlang
den Seitenwänden 24 der Flaschen erstreckt, kann die Bahn 56b selektiv und bequem
getrennt werden, indem die Flaschen gegen die angrenzenden Flaschen bewegt
werden, um die restliche, schmale Bahn 56b, welche die Flaschen in dem Pack
zusammenhält, zu durchtrennen.
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Wie in den Zeichnungen dargestellt, kann jeder Aufreißstreifen 58, 58a, 58b einen,
mit einer Öffnung 68, 68a, 68b versehenen, erweiterten Abschnitt 66, 66a, 66b an
dessen Beginn aufweisen. Zum Aufreißen des Streifens 58, 58a, 58b ergreift der
Verbraucher den erweiterten Abschnitt 66, 66a, 66b des Streifens 58, 58a, 58b,
wobei er in dem erweiterten Abschnitt 66, 66a, 66b einen Finger durch die Öffnung
68, 68a, 68b stecken kann, um den Aufreißstreifen 58, 58a, 58b bequemer greifen zu
können, so daß der Streifen 58, 58a, 58b auf einfache Weise aufgerissen werden
kann.
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Die Trägeranordnung 20, 20a, 20b der vorliegenden Erfindung bietet diverse weitere
Vorteile. So bleibt zum Beispiel die Trägeranordnung 20, 20a, 20b stabil, während
der Verbraucher die Behälter 22 auf einfache und schnelle Weise entnehmen kann.
Die Trägeranordnung 20, 20a, 20b der vorliegenden Erfindung kann kostengünstig
hergestellt werden.