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DE69600498T2 - Verarbeitungsmaschine für Pappe mit Vakuumtransportsystem - Google Patents

Verarbeitungsmaschine für Pappe mit Vakuumtransportsystem

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Publication number
DE69600498T2
DE69600498T2 DE69600498T DE69600498T DE69600498T2 DE 69600498 T2 DE69600498 T2 DE 69600498T2 DE 69600498 T DE69600498 T DE 69600498T DE 69600498 T DE69600498 T DE 69600498T DE 69600498 T2 DE69600498 T2 DE 69600498T2
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DE
Germany
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hood
section according
air
closure plate
Prior art date
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DE69600498T
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DE69600498D1 (de
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John H. P. Monkton Maryland 21111 Andrews
Mark R. Baltimore Maryland 21226 Donovan
Mikhail Columbia Maryland 21045 Elkis
James M. Baltimore Maryland 21224 Kowalewski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ward Holding Co Inc
Original Assignee
Ward Holding Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Ward Holding Co Inc filed Critical Ward Holding Co Inc
Publication of DE69600498D1 publication Critical patent/DE69600498D1/de
Application granted granted Critical
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Bedrucken und zum anderweitigen Verarbeiten von Bögen aus Pappe wie etwa Kartonzuschnitten, und insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein schnelles Unterdruckübertragungs-Beförderungssystem zum Transportieren solcher Kartonzuschnitte zwischen benachbarten Verarbeitungsabschnitten der Maschine.
  • HINTERGRUND
  • Es ist wohlbekannt, daß beim Bedrucken von Kartonzuschnitten wie etwa jenen, die z. B. aus Wellpappe bestehen, mit schnellen Flexodruckwalzen Tintendrucke auf die Zuschnitte aufgetragen werden, wobei solche gefärbten Kartonzuschnitte dann durch die Verwendung von Zugwalzen, die mit den oberen und die unteren Flächen der gefärbten Zuschnitte in Eingriff gelangen, zu dem nächsten Abschnitt der Maschine transportiert werden. Da die Geschwindigkeiten solcher Maschinen jedoch zugenommen haben, und da die Qualität der Tintendrucke kritisch geworden ist, ist ein ernster Bedarf daran entstanden, die frisch gefärbten Zuschnitte, ohne die Oberfläche des Zuschnitts mit dem feuchten Tintendruck zu berühren, zu dem nächsten Abschnitt der Maschine transportieren zu können. In dem Bemühen, dieses Problem zu lösen, wurden eine Anzahl von Übertragungssystemen entwickelt, in denen sich zwischen den oberen und den unteren Abschnitten von Beförderungseinrichtungen Unterdruckkästen befinden. Die Kästen besitzen Unterdruckschlitze, die mit Unterdrucköfihungen in den Riemen in Verbindung stehen, so daß die Zuschnitte mit einem Teilunterdruck beaufschlagt werden, wenn die Öfihungen in den Riemen auf die Schlitze in den Unterdruckkästen ausgerichtet sind. Ein solches System ist in der gleichzeitig anhängigen Anmeldung mit der lfd. Nr. 08/033.097, jetzt US-Patent Nr. __ , beschrieben. Solche Systeme sind wirksam beim Transportieren der Kartonzuschnitte, ohne die gefärbte Fläche zu berühren; jedoch ist die auf die Zuschnitte ausgeübte Kraft durch die Größe der Öffnungen in den Riemen begrenzt, wobei solche Öffnungen nicht übermäßig groß gemacht werden können, ohne daß sie die Festigkeit der Riemen schwächen. Außerdem sind relativ niedrige Unterdrücke erforderlich, und dies erfordert seinerseits relativ teure Vakuumpumpen. Wie im folgenden weiter erklärt wird, wird auch die Deckungskorrektur der Zuschnitte gegenüber dem Fall, in dem die Riemen keine solchen Unterdrucköffnungen erfordern, erschwert.
  • Es ist auch ein zweiter, als ein System mit offener Strömung bekannter Typ eines Übertragungssystems entwickelt worden, in dem zwischen Abschnitten der Maschine Querstromlüfter oder -gebläse zum Erzeugen sehr großer, nach oben durch eine Übertragungszone gerichteter Luftmassenströmungen verwendet werden. In dieser Übertragungszone sind ganze Beförderungsriemen vorgesehen, während die hohe Luftmassenströmung die Zuschniffe, wie im US-Patent 5.163.891 beschrieben, nach oben gegen die unteren Abschnitte der Beförderungseinrichtung oder, wie im US-Patent 5.004.221 gelehrt, gegen mehrere Antriebswalzen drückt. Diese Systeme beseitigen die mit den Riemenöffnungen verknüpften Probleme; sie erfordern jedoch sehr hohe Massenflußraten in der Maschine, die Probleme übermäßigen Staubflusses in der Maschine sowie unerwünschte Lärm- und Schwingungspegel erzeugen können.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Die vorliegende Erfmdung versucht, die obigen Probleme zu lösen, indem sie einen umschlossenen Raum von subatmosphärischem Druck schafft, durch den sich die ganzen Riemen erstrecken. In einer Ausführung ist die Unterseite des umschlossenen Raums mit einer ganzen, undurchlässigen Verschlußplatte verschlossen. In einer zweiten Ausführung ist die Verschlußplatte mit einer begrenzten Anzahl von Luftstromöffnungen versehen. In beiden Ausführungen erfolgt der primäre Luftstrom in den subatmosphärischen Raum durch eingeschränkte Öffnungen, die sich benachbart zu den Eintritts- und Austrittsenden der Beförderungseinrichtungen befinden. Im Ergebnis können die Unterdrucköffnungen in den Riemen weggelassen werden, wobei nur relativ niedrige Luftströme erforderlich sind. Diese und andere Ziele der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung einer zweckmäßigen Ausführung offensichtlich, die in der folgenden Zeichnung gezeigt ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht der Maschine;
  • Fig. 2 ist eine schematische Stirnansicht der Maschine;
  • Fig. 3 ist eine vergrößerte schematische Ansicht des Aufbaus der Beförderungseinrichtung und des Motors;
  • Fig. 4 ist eine schematische Seitenansicht, die eine zweite Ausführung der vorliegenden Erfindung teilweise im Querschnitt zeigt;
  • Fig. 5 ist eine schematische Seitenansicht einer alternativen Form der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 6 ist eine Draufsicht der Verschlußplatte längs der Linie 6-6 in Fig. 5;
  • Fig. 7 ist eine vergrößerte Teilseitenansicht, die die Haube und die Verschlußplatte ausführlich teilweise im Querschnitt zeigt; und
  • Fig. 8 ist eine schematische Seitenansicht, die eine alternative Methode zeigt, um Luft von einer Luftquelle oberhalb des Druckabschnitts der Maschine zu der Verschlußplatte zu leiten; und
  • Fig. 9 ist eine vereinfachte schematische Ansicht längs der Betrachtungslinie 9-9 in Fig. 8.
  • AUSFUHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Zunächst ist in Fig. 1 schematisch eine Kartonzuschnitt-Bedruckungs und Verarbeitungsmaschine 10 gezeigt, die einen Vorschubabschnitt 12, einen Druckabschnitt 14, einen Übertragungsabschnitt 16 und mindestens einen weiteren auslaßseitigen Verarbeitungsabschnitt wie z. B. einen Abstanzabschnitt 18 enthält. Selbstverständlich können andere auslaßseitige Abschnitte wie etwa nicht gezeigte Streifenschneide- und Klebe/Faltabschnitte vorhanden sein. Die Vorschubwalzen 20 speisen die hier manchmal auch als Bögen bezeichneten Kartonzuschnitte 22 vom Vorschubabschnitt 12 zum Druckabschnitt 14, durch den die Zuschnitte zwischen einer Druckrolle 24 und einer Andruckrolle 26 laufen. Vom Druckabschnitt 14 können die Kartonzuschnitte 22 zu (nicht gezeigten) zusätzlichen Druckabschnitten 22 laufen, oder die Zuschnitte können, wie in der vereinfachten Darstellung von Fig. 1 gezeigt, zu einem Übertragungsabschnitt 16 laufen, der die Zuschnitte zum Abstanzabschnitt 18 oder zu einem solchen anderen Verarbeitungsabschnitt, der zu der letzten Stufe des Druckabschnitts benachbart sein kann, befördert.
  • Das Grundziel der Schaffüng eines verlängerten Übertragungsabschnitts gegenüber der Schaffüng von Vorschubrollen zum Leiten der Zuschnitte direkt von dem Druckabschnitt zu dem benachbarten Abschnitt besteht darin, für die Tintendrucke auf den Zuschnitten vor dem Eintritt in den nächsten Abschnitt eine Zusatzzeit zum vollständigeren Trocknen zu schaffen. In der gezeigten Ausführung ist offensichtlich, daß sich die feuchte Tinte auf den Unterseiten der von der Druckwalze 24 kommenden Kartonzuschnitte befindet, so daß ein Luftstrom und möglicherweise eine auf die Unterseiten der Zuschnitte gerichtete Strahlungswärme erwünscht sind. Damit die Tintendrucke nicht verschmiert werden, dürfen die Unterseiten der Zuschnitte während des Durchlaufs durch den Übertragungs/Trocknungsabschnitt 16 jedoch nicht anderweitig berührt werden.
  • Um einen solchen Transport der Kartonzuschnitte auszuführen, wie er schematisch in der Ausführung der Fig. 1 und 2 gezeigt ist, schafft die vorliegende Erfindung eine Haube 28, die an nicht gezeigten Seitenwänden oder den benachbarten Abschnitten der Verarbeitungsmaschine befestigt sein kann. Die Haube 28 hat allgemein die Form einer Pyramide mit einem Luftstromauslaß 30 an der Spitze, der mit dem Einlaß eines Gebläses 32 verbunden ist, das durch einen Motor 33 mit variabler Geschwindigkeit angetrieben werden kann. Das Gebläse 32 ist zweckmäßig von dem Typ mit Zentraleinlaß und peripherem Auslaß oder vom Flügelradtyp und bläst zweckmäßig durch einen Schalldämpfer 29 aus. An der Unterkante der Haube 28 sind auf Antriebscheiben 36 und Führungsscheiben 38 mehrere sich horizontal erstreckende Beförderungsriemen 34 angebracht; wobei die Antriebscheiben 36, wie in Fig. 2 gezeigt, über eine Welle 35 durch einen Motor 39 angetrieben werden. Die vorderen und die hinteren Unterkanten der Haube befinden sich in der Nähe, etwa in der Größenordnung von einem Zoll oder weniger, von Scheiben 36 und 38, während sich die unteren Seitenkanten bis zur Transportlinie der Zuschnitte oder leicht unterhalb dieser Linie erstrecken, um die Beförderungseinrichtungen vollständig zu umgeben. In der Ausführung nach Fig. list die gesamte Unterseite der Haube durch eine undurchlässige Platte 40 verschlossen, die sich über die volle Breite der Haube erstreckt und die sich bis zu den vorderen und hinteren Wänden der Riemen oder über diese hinaus erstreckt.
  • Selbstverständlich wird mit der eben beschriebenen, fast vollständig umschlossenen Hauben- und Plattenstruktur beim Betrieb des Gebläses 32 in der Haube 28 ein subatmosphärischer Druck erzeugt, wobei der einzige Pfad für das Strömen der Atmosphärenluft in die Haube durch die zwischen der Platte 40 und den Unterkanten der Haube an den Einlaß- und Austrittsenden des Übertragungsabschnitts gebildeten eng begrenzten Schlitzöffnungen 45 verläuft; eine solche eingeschränkte Strömung ist durch die Pfeile A und B gezeigt. Wie im folgenden ausführlicher beschrieben wird, erzeugt dies ein wesentliches Druckgefälle zwischen den Unter- und den Oberseiten der Zuschnitte, so daß die Zuschnitte nach oben gegen die Unterabschnitte der Beförderungsriemen gedrückt werden. Die Oberflächen der Riemen bestehen aus einem Material mit einem hohen Reibkoeffizienten, so daß die Zuschnitte in einen festen Reibkontakt mit den Unterabschnitten der Riemen gedrückt werden. Daher können die Zuschnitte durch den Übertragungs- /Trocknungsabschnitt, dessen Länge ohne Schlupf in der Größenordnung von 3 bis 5 Fuß liegen kann, und mit sehr hohen Geschwindigkeiten, etwa in der Größenordnung von 1000 Fuß pro Minute, transportiert werden.
  • Zum Verständnis der Fluiddynamik der vorliegenden Erfindung wird angemerkt, daß die Bereitstellung der Umlenk- oder Verschlußplatte 40 von besonderer Bedeutung ist, indem sie nicht nur effektiv die Unterseite der Haube verschließt, wobei sie den Massenfluß, den das Gebläse ausführen muß, wesentlich reduziert, sondern indem die Platte 40 unmittelbar unter den Zuschnitten zusätzlich eine relative Totluftzone erzeugt. Das heißt, wenn sich jeder Zuschnitt durch den Übertragungsabschnitt bewegt, gibt es nur einen Nennzwischenraum zwischen der unteren Fläche des Zuschnitts und der oberen Fläche der Verschlußplatte; ein solcher Zwischenraum liegt in der Größenordnung von 1/4 bis 1 Zoll. In dieser begrenzten Zwischenzone steht die Luft unter jedem Zuschnitt mit der Atmosphärenluft an beiden Enden und an beiden Seiten des Zuschnitts in Verbindung, so daß der Druck der Luft in dieser begrenzten Zwischenzone im wesentlichen der volle atmosphärische Druck ist, wobei der statische Maximaldruck nach oben gegen die untere Fläche des Zuschnitts gerichtet ist. Daher ermöglicht die Verschlußplatte 40 ein sehr enges Haftvermögen des Zuschnitts an den Riemen, und dies durch eine wesentliche Reduzierung des Massenflusses, der andernfalls erforderlich wäre, um diesen hohen Grad des Haftvermögens zu erreichen. Obwohl die zweckmäßige Ausführung die Verwendung eines Kreiselgebläses zeigt und obwohl ein Flügelradlüfter verwendet werden kann, kann selbstverständlich auch ein Querstromlüfter verwendet werden. Es wurde jedoch entdeckt, daß ein Kreiselgebläse oder ein Flügelradlüfter wesentlich zu bevorzugen ist, da reine Querstromlüfter die Bewegung gewaltiger Luftmassen erfordern, um den gewünschten Grad an subatmosphärischem Druck in der Haube zu erzeugen; ein solcher subatmosphärischer Druck liegt z.B. in der Größenordnung von 2 bis 4 Zoll Wasser. Da solch massive Luftbewegungsvolumina Staubprobleme erzeugen können, die die Tintendrucke verunreinigen können, sowie übermäßigen Lärm und übermäßige Schwingungen hervorrufen können, ist dies in der Umgebung einer Druckmaschine sehr unerwünscht. Daher wurde entdeckt, daß die Kombination eines Kreiselgebläses mit einer im wesentlichen geschlossenen Haube den notwendigen Grad subatmosphärischen Drucks mit einem wesentlich geringeren, akzeptableren Massenfluß und einem geringeren Leistungsbedarf schafft.
  • Unter Rückgriff auf Fig. 2 schafft die zweckmäßige Ausführung der vorliegenden Erfindung, nachdem die Abluft den Schalldämpfer 29 durchläuft, die weitere Verbesserung der Kühlung eines oder mehrerer Motoren. Der Motor kann der Motor 50 sein, der die Druckrollen treibt und/oder der Motor, der die Schneidrollen oder die Übertragungsriemen treibt. Diese Kühlung wird durch das Durchleiten der Abluft von dem Gebläse 32 durch eine Lamellenummantelung 52 vollzogen, die den Motor (die Motoren) umgibt. Auf diese Weise können die zuvor erforderlichen wassergekühlten Ummantelungen und die teuren Flüssigkeitskühlpumpen weggelassen werden; wodurch der Leistungsbedarf des Gesamtsystems weiter reduziert wird. Wie im folgenden ausführlicher beschrieben wird, kann alternativ ein Teil der Abluft oder die gesamte Abluft in den Übertragungsabschnitt zurückgeleitet werden.
  • Da die Riemen der vorliegenden Erfindung keine Unterdrucköffnungen erfordern, vereinfacht die vorliegende Erfindung das zur Deckungskorrektur der Zuschnitte erforderliche System außerdem dadurch, daß eine Deckungskorrektur ausgeffihrt werden kann, wie sie z.B. ohne die Zusatzforderung, die lineare Position der Riemen danach zu korrigieren, in der gleichzeitig anhängigen Anmeldung mit der lfd. Nr. 08/033.097 gelehrt wird.
  • Dadurch, daß die Riemen 34 keine Unterdrucköffnungen erfordern, so daß die Riemen auf einer Seite der longitudinalen Mitte der Maschine relativ zu der anderen Seite beschleunigt oder verzögert werden können, erleichtert die vorliegende Erfindung auch die Schräglaufkorrektur. Dies ist in Fig. 3 gezeigt, in der die Antriebswelle 35 durch zwei eigene Antriebswellen 54 und 56 ersetzt ist, wovon jede durch einen eigenen Servomotor 58, 60 angetrieben wird; wobei die Wellen 54, 56 durch geeignete Tragleisten 62 und nicht gezeigte Lager abgestützt werden. Im Ergebnis kann die Schräglaulkorrektur durch Erhöhen der Geschwindigkeit einer der Antriebswellen relativ zu der anderen und, nachdem die Schräglage jenes besonderen Zuschnitts beseitigt wurde, durch anschließendes Rückffihren der Geschwindigkeit jener Welle auf jene der anderen Welle erreicht werden.
  • Zusätzlich zu der Verwendung des Übertragungsabschnitts 16 zwischen dem Druckabschnitt und dem benachbarten Verarbeitungsabschnitt kann der Übertragungsabschnitt der vorliegenden Erfindung zwischen zwei beliebigen benachbarten Verarbeitungsabschnitten wie etwa zwischen dem Schneidabschnitt und einem benachbarten Klebe/Faltabschnitt, einem Schlitzabschnitt oder einem anderen Abschnitt verwendet werden. Weiterhin wurde entdeckt, daß der Übertragungsabschnitt der vorliegenden Erfindung, wie schematisch in Fig. 4 gezeigt ist, zwischen mehreren Druckabschnitten verwendet werden kann, wobei die teuren Vorschubrollen und -steuerungen beseitigt und außerdem die dynamischen Vorschub- und Schneidabschnitte von der stationären Druckfunktion getrennt werden. Abgesehen davon, daß die Längen der Systeme wesentlich kürzer sind, d.h. in der Größenordnung von 1 oder 2 Fuß liegen, so daß sie zwischen benachbarte Druckrollen passen, können die Komponenten des Übertragungssystems in Fig. 4 allgemein die gleichen wie die zuvor beschriebenen sein und sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Falls erwünscht, können wegen ihrer geringen Größe auch zwei oder mehr Hauben 28 zu einem einzigen Gebläse 32 verzweigt werden, wobei die Richtung des zu der Verschlußplatte laufenden Luftstroms, wie im folgenden ausffihrlicher erläutert wird, verschieden sein kann.
  • Die hier beschriebene Ausführung ist besonders wirksam bei der Übertragung relativ großer Kartonzuschnitte wie etwa von Zuschnitten mit Breiten, die in der Größenordnung von fünfzig Prozent oder mehr der Breite des Übertragungsabschnitts liegen. Jedoch werden Druck- und Verarbeitungsmaschinen wie oben beschrieben häufig zum Bedrucken und anderweitigen Verarbeiten von Zuschnitten weithin veränderlicher Größe einschließlich z. B. von Zuschnitten flir kleine Kartons, die eine Breite von nur einem Viertel oder weniger der Breite des Übertragungsabschnitts; d.h. einem Viertel oder weniger der Breite der Verschlußplatte 40 haben können, verwendet. Bei so kleinen Zuschnitten kommt die Luft oberhalb und unterhalb des Zuschnitts durch die große Fläche um die Seitenkanten des Zuschnitts sowie um die Vorder- und Rinterkanten des kurzen Zuschnitts in offenen Austausch, so daß das Druckgelälle über den Zuschnitt zur Abnahme neigt. Dies kann auf verschiedene Weise ausgeglichen werden einschließlich z. B. durch Erhöhen der Geschwindigkeit des Gebläses; jedoch erhöht dies den Massenfluß und den Leistungsbedarf. Außerdem wurde entdeckt, daß es zum Vermeiden einer Staubverunreinigung und zum Vermeiden eines übermäßigen Trocknens der Tinte auf den Tintenrollen wünschenswert ist, den Massenfluß besonders in der Fläche der Druckrollen und außerdem in den Flächen, die den Druckrollen unmittelbar benachbart sind, zu minimieren. Deshalb wird im folgenden eine zweite Ausführung der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • In der in den Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführung wurden die gleichen Elemente mit den gleichen Bezugszeichen wie in der Ausführung nach Fig. 1 bezeichnet, wobei sie wie zuvor beschrieben funktionieren. Jedoch ist in dieser Ausführung die ganze Verschlußplatte 40 durch eine ganze Loch-Verschlußplatte 70 ersetzt. Die Loch-Verschlußplatte 70 ist am Eintritts- bzw. Austrittsende mit Schlitzen 72 bzw. 72' und mit mehreren Öffnungen 74 im Mittelbereich der Verschlußplatte versehen. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, befindet sich die höchste Dichte der Öffnungen 74 zweckmäßig im Mittelbereich der Platte, während die Dichte nach außen, in Richtung zu den Seiten der Platte, abnimmt und ein Plattenrandbereich mit wenigen oder keinen Öffnungen vorhanden ist. Es wurde gezeigt, daß diese Verteilung mit mehr Öffnungen in dem Zentrum der Platte und mit weniger in den Seitenbereichen ein ausgezeichneter Eingriff von Zuschnitten unterschiedlicher Größe mit der Unterseite des Unterabschnitts der Belörderungseinrichtung erzeugt. Tests haben auch gezeigt, daß Anzahlen von 20 Öffnungen von 2,5 Zoll Durchmesser bis zu mehr als 100 Öffnungen von 1,25 Zoll Durchmesser sehr gut flinktioniert haben, um den vorteilhaften Effekt einer ganzen Platte bezüglich der Schaffüng eines niedrigen Massenflusses zu erhalten, wobei sie gleichzeitig ein starkes Druckgefälle über die Kartonzuschnitte erzeugen, um die Zuschnitte selbst in dem Fall kleiner Kartonzuschnitte der zuvor diskutierten Größe in engem Reibkontakt mit dem Unterabschnitt der Beförderungseinrichtung zu halten. Mit anderen Worten, es wurde festgestellt, daß die Gesamtquerschnittsfläche aller Öffnungen in der Größenordnung von 1 % bis 10 % der Querschnittsfläche der Platte zwischen den Schlitzen 72, 72', d.h. der Breite der Platte, mal dem in Fig. 6 gezeigten Abstand z und zweckmäßig in der Größenordnung von 1,5 % bis 5 % der Fläche der Platte zwischen den Schlitzen 72 und 72' liegen sollte.
  • Der Zweck der Schlitze 72 am Eintrittsende und der Schlitze 72' am Austrittsende der Platte ist zweifach. Zunächst schaffen die Schlitze einen nach oben senkrecht gegen die Unterseiten der Zuschnitte gerichteten Luftstrom. Dieser Luftstrom reduziert außerdem die Luftmasse, die andernfalls horizontal von benachbarten Abschnitten der Maschine in den Übertragungsabschnitt strömen würde. Das heißt, der nach oben gerichtete Luftstrom durch den Schlitz 72 reduziert an der Einlaßöffnung der Maschine, wie in der vergrößerten Teilansicht von Fig. 7 klarer gezeigt ist, die Menge der durch den Pfeil A dargestellten horizontal strömenden Luft, die andernfalls von dem benachbarten Druckabschnitt 14 in die Eintrittsöffnung gezogen wurde. Ähnlich reduziert der durch den Schlitz 72' nach oben gerichtete Luftstrom die durch den Pfeil B dargestellte Masse horizontal strömender Luft, die andernfalls in die Austrittsöffnung von dem benachbarten Schneidabschnitt 18 gezogen würde. Daher strömt in der Umgebung der benachbarten Abschnitte der Maschine wesentlich weniger Luft, was die Staub- und Tintentrocknungsprobleme wesentlich reduziert.
  • In der in Fig. 7 gezeigten zweckmäßigen Ausffihrung ist die Länge y der Schlitze 72, 72', d.h. die Länge längs der Bewegungsrichtung der Zuschnitte, zweckmäßig doppelt so groß hergestellt wie die vertikale Höhe x der Eintrittsund Austrittsöffnungen; wobei die Öffnungen durch die Platte 70 und durch die sich horizontal erstreckenden Strömungsführungsplatten 76 und 78 definiert sind. Die Führungsplatten 76, 78 erstrecken sich über die Breite der Haube 28 und können durch geeignete Abstützeinrichtungen wie etwa Klammem 80 bzw. 82 an den Unterkanten der Haube befestigt sein. Die Führungsplatten 76, 78 erstrecken sich um eine vorgegebene Strecke, die mindestens größer als die Länge der Schlitze 72, 72' ist, in den Übertragungsabschnitt. Dies definiert sehr beschränkte Eintritts- und Austrittsströmungspfade mit beschränkten Kehl- oder Lückenflächen C, D beiderseits jedes Schlitzes 72 und 72'. In dieser Weise steuern die Lückenflächen C die Strömung der Umgebungsluft in die Eintritts- und Austrittsteile der Haube, während die Lückenflächen D die Strömung gemischter Umgebungsluft und Luft von den Schlitzen in den Mittelbereich der Haube steuern. Bei der Länge der Schlitze 72, 72', die in der Größenordnung von der doppelten Höhe x der Lücken liegt, und bei diesen Doppellückenflächen auf jeder Seite der Schlitze reduziert der Luftstrom durch die Schlitze wesentlich den durch die Pfeile A und B in Fig. 7 dargestellten horizontalen Luftstrom von benachbarten Abschnitten.
  • In der vorigen Beschreibung der Ausführungen der Fig. 1 und Fig. 5 wurde vorausgesetzt, daß die durch die Einlaß- und Austrittsöffnungen sowie durch die Schlitze und Öffnungen in der Verschlußplatte in den Übertragungsabschnitt strömende Luft die Atmosphärenumgebungsluft ist, die die Maschine umgibt und die in den benachbarten Abschnitten in der Maschine ist. Jedoch enthält diese Umgebungsluft häufig wesentliche Mengen Staub, wobei besonders große Mengen mikroskopischer Stücke der Wellkartonzuschnitte durch die Maschine verarbeitet werden. Eine solche Verunreinigung in der Umgebungsluft ist unerwünscht und kann Probleme wie etwa ein Verstopfen der Druckrolle bewirken. Obwohl der Betrag des Mengenflusses der Luft wie zuvor beschreiben wesentlich reduziert wurde, umfaßt die vorliegende Erfindung daher weiter die Schafhing einer Einrichtung zur Ausnutzung der Nichtumgebungsluft, d.h. von Luft aus einer kontrollierten Quelle, wobei solche Luft wesentlich weniger mit Schadstoffen verunreinigt ist als die Umgebungsluft.
  • Wie in Fig. 5 gezeigt, ist die Unterseite der Verschlußplatte bevorzugt von einer Kanalanlage 86 umschlossen, die einen Luftsammler 88 mit einem Einlaß 100 bildet. Der Einlaß 100 kann einen Filter 102 zum Entfernen wesentlicher Mengen Schadstoffe enthalten, wobei der Einlaß 100 mit einer externen Quelle weniger verunreinigter Luft wie etwa mit einem von der Maschine entfernten Ort oder sogar mit einem Ort außerhalb des Gebäudes, in dem die Maschine betreiben wird, verbunden sein kann. Alternativ kann der Einlaß 100, wie schematisch durch die punktierte Linie 106 gezeigt ist, durch einen Kanal mit dem Auslaß 104 des Gebläses 32 verbunden sein. Der Kanal 106 kann ein Ventil oder einen Dämpfer 108 enthalten, wobei die gesamte Luft oder nur ein Teil der durch das Gebläse 32 entlassenen Luft zum Luftsammler 88 zurückgeführt werden kann. Daher kann der Druck der zu dem ausgefüllten Raum zurückgeführten Luft variiert werden, wobei die Luft bevorzugt in der Weise zurückgeführt wird, daß der Druck in dem ausgefüllten Raum 88 etwa im wesentlichen der atmosphärische Druck oder nur etwas höher als der atmosphärische Druck ist. Auf diese Weise ist die aus den Öffnungen 64 und aus den Schlitzen 63 strömende zurückgeführte Luft im wesentlichen im Gleichgewicht mit dem Druck der atmosphärischen Umgebungsluft, so daß es zu einem minimalen Luftstrom in die Eintritts- und Austrittsöffnungen kommt, so daß die obengenannten, durch den Luftstrom in den benachbarten Abschnitten der Maschine verursachten Probleme auf diese Weise wesentlich eliminiert werden.
  • Es wurde ebenfalls entdeckt, daß der Luftstrom in der Haube 28 und daher der Luftstrom gegen die Zuschnitte durch die Bereitstellung von Ablenkblechen in der Haube weiter verbessert werden kann. Zum Beispiel leiten horizontale Ablenkbleche 110, 112, wie in Fig. 5 gezeigt ist, den Luftstrom horizontal in den Mittelteil 114 der Haube, während vertikale oder winkelige Ablenkbleche 116, 118 verwendet werden können, um einen sich nach oben erstreckenden Strömungspfad 120 zu erzeugen, der die Luft direkt in den Mitteleinlaß des Gebläses 32 führt. Um das Gesamtvolumen des Innenraums der Haube zu reduzieren und die Strömung zu dem Zentrum der Haube zu leiten, können alternativ zu den Ablenkblechen 116, 118 gewinkelte Ablenkbleche vorgesehen werden, die sich nach unten zu den Unterseiten der Haube erstrecken.
  • Wie zuvor besonders mit Bezug auf Fig. 4 beschrieben worden ist, kann der Übertragungsabschnitt der vorliegenden Erfindung zwischen mehrfachen Druckabschnitten angewendet werden. Falls die Richtung des Luftstroms jedoch von unterhalb der Druckrollen nach oben verläuft, ist dieser Luftstrom aus den zuvor genannten Gründen ungünstig. Die vorliegende Erfindung schafft daher eine alternative Form des Leitblechs, wenn dieses zwischen Druckabschnitten verwendet wird. Dieses Leitblech ist in den Fig. 8 und 9 gezeigt, in denen angemerkt wird, daß die Haube 128 weniger geneigt als die Haube 28 ist und einen Auslaßkanal 130 enthält, ansonsten aber genauso wie die Haube 28 funktioniert. Ähnlich kann diese Ausführung Ablenkbleche enthalten, die den (nicht gezeigten) Ablenkblechen 112 und 118 entsprechen, und sie enthält mehrere Beförderungseinrichtungen 34' und eine Loch-Verschlußplatte 70', die alle in der gleichen Weise wie ihre zuvor beschriebenen Gegenstücke funktionieren. Anstatt daß der Luftstrom von einem Ort in der Nähe des Bodens der Maschine wie etwa aus der Umgebung oder von unterhalb der Druckrollen 132' kommt, ist jedoch an den gegenüberliegenden Seiten der Haube ein Paar vertikaler Kanäle 134, 136 vorgesehen. Zum Beispiel können solche Kanäle durch die herkömmlichen Seitenrahmenteile 138, 139 und ein Paar beabstandeter vertikaler Kanalwände 140, 142 geformt werden. Die Wände 140, 142 erstrecken sich bis zu der Unterkante der Haube 128 und enden bei oder unmittelbar benachbart zu der Lochplatte 70'. Unter der Bedingung, daß genügend Öffnungen 144 in der Platte vorgesehen sind, damit der geforderte Luftstrom durch die vertikalen Kanäle 134, 136 strömen kann, kann sich die Platte 70' bis zu den Ralimenteilen 138, 139 erstrecken und durch diese abgestützt werden. Falls für die Platte andere Abstützeinrichtungen wie etwa Klammern vorgesehen sind, können die Seitenkanten der Platte 70' alternativ benachbart zu den Kanälen 140, 142 enden. Bei einem Zwischenraum unter der Platte 70' ist ein sich horizontal erstreckendes Blechteil 146 vorgesehen, das die Unterseite eines Luftsammlers 88' bildet.
  • In dieser Ausführung verläuft der Luftstrom von dem Gebiet bei und oberhalb der oberen Fläche der Haube 128, wie durch die Strömungspfeile E und F bezeichnet, durch die Kanäle 134, 136 und in den abgeschlossenen Raum 88' nach unten, von dem aus sie durch Öffnungen 74' nach oben und gegen die Zuschniffe 22 strömt, die in engen Reibkontakt mit den unteren Abschnitten der Beförderungseinrichtungen 34' gebracht werden. In dieser Weise wird verhindert, daß der Luftstrom in Kontakt mit den Druckrollen 132' strömt, so daß Staub- und Trockenprobleme beseitigt werden.
  • Aus der vorangehenden Beschreibung geht hervor, daß die vorliegende Erfindung einen Hochgeschwindigkeitstransport von Zuschnitten oder Bögen von einem Ort zu einem anderen schafft, indem sie die Bögen nach oben gegen sich fortbewegende Riemen drückt, ohne Unterdrucklöcher in den Riemen zu erfordern und mit einem wesentlich geringeren Leistungsbedarf als vorher, wobei sie gleichzeitig den Luftmassenstrom von benachbarten Abschnitten verhindert oder wesentlich reduziert und einen engen Eingriff der Zuschnitte oder der Bögen mit den Transportriemen schafft, selbst wenn die Zuschnitte oder Bögen im Verhältnis zu der Breite der Maschine von geringer Größe sind. Es ist auch selbstverständlich, daß das System, anstatt die Bögen nach oben gegen die Riemen zu drucken, umgedreht werden kann, wobei sich die Saughutze unter den Riemen befindet und die Bögen nach unten gegen die Oberabschnitte der Riemen gedruckt werden.

Claims (16)

1. Übertragungsabschnitt zum Übertragen von Pappbögen zwischen Verarbeitungsabschnitten (14, 18), wobei der Übertragungsabschnitt (16) eine Haube (28) mit einem Mundstück und einem Auslaß (30), der mit einer Saugeinrichtung (32) verbindbar ist, sowie eine Beförderungseinrichtung (34) enthält, die sich über das Mundstück der Haube (28) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungsabschnitt (16) außerdem eine Verschlußplatte (40, 70) enthält, die sich auf der von der Haube (28) abgewandten Seite der Beförderungseinrichtung (34) befmdet und das Mundstück der Haube (28) im wesentlichen abdeckt.
2. Übertragungsabschnitt nach Anspruch 1, bei dem die Verschlußplatte (40, 70) und die Haube (28) zusammen Einlaß- und Auslaßöffnungen (45) defmieren, die den Durchgang von Bögen durch sie hindurch ermöglichen.
3. Übertragungsabschnitt nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Pappbögen Kartonzuschnitte (22) sind.
4. Übertragungsabschnitt nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem das Mundstück der Haube (28) eine Seite der Beförderungseinrichtung (34) vollständig umschließt.
5. Übertragungsabschnitt nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, bei dem die Beförderungseinrichtung mehrere im wesentlichen zueinander parallele, beabstandete Beförderungsriemen enthält.
6. Übertragungsabschnitt nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, bei dem die Beförderungseinrichtung (34) zwei im wesentlichen zueinander parallele Beförderungsabschnitte enthält, wovon jeder einen eigenen Servomotor (58, 60) und eine von der jeweils anderen unabhängige Antriebswelle (54, 56) aulweist, wodurch im Gebrauch die Schräglaufkorrektur der Bögen erleichtert wird, indem die Geschwindigkeit eines der Servomotoren (58, 60) relativ zum anderen geändert wird.
7. Übertragungsabschnitt nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, bei dem die Saugeinrichtung (32) durch einen Motor mit veränderlicher Geschwindigkeit angetrieben wird.
8. Übertragungsabschnitt nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, bei dem die Verschlußplatte (70) mehrere Öffnungen (74) umfaßt.
9. Übertragungsabschnitt nach Anspruch 8, bei dem die Verschlußplatte mehrere Öffnungen (74) mit einer ersten Dichte im Mittelbereich der Verschlußplatte und einer niedrigeren Dichte in Richtung zu den Seitenkanten der Verschlußplatte (70) umfaßt.
10. Übertragungsabschnitt nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, bei dem die Verschlußplatte Schlitze (72) umfaßt.
11. Übertragungsabschnitt nach Anspruch 8 und 10 oder 9 und 10, bei dem die Gesamtquerschnittsfläche der Öffnungen (84) zwischen 1 und 10 % der Fläche der Platte (70) zwischen den Schlitzen (72) beträgt.
12. Übertragungsabschnitt nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, mit einem Luftsammler (88), der, wenn der Übertragungsabschnitt einem eine Druckwalze enthaltenden Verarbeitungsabschnitt (14) zugeordnet ist, Luft von einem Punkt in einem Abstand von der Druckwalze in das Mundstück der Haube (28) einführt, wodurch die Luftbewegung in der Umgebung der Druckwalze reduziert wird, wodurch die Möglichkeit einer Verunreinigung der Tinte oder der Rolle mit Staub reduziert wird.
13. Übertragungsabschnitt nach Anspruch 12, der den Saugabschnitt (32) enthält, wobei der Luftsammler (88) mit dem Auslaß der Saugeinrichtung (32) verbunden ist.
14. Übertragungsabschnitt nach Anspruch 12 oder 13, der einen Filter (102) zum Filtern der vom Luftsammler (88) strömenden Luft enthält.
15. Übertragungsabschnitt nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, bei dem die Haube (28) mit Ablenkblechen (110, 112, 116, 118) versehen ist, um die durch die Saugeinrichtung (32) erzeugte Strömung zu lenken.
16. Maschine (12, 14, 16, 18) zum Bedrucken und Bearbeiten von Pappe, die einen Übertragungsabschnitt (16) nach irgendeinem vorangehenden Anspruch enthält.
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