[go: up one dir, main page]

DE69503407T2 - Vorrichtung zur vereinzelten Ausgabe von Bogen von der Unterseite eines Stapels - Google Patents

Vorrichtung zur vereinzelten Ausgabe von Bogen von der Unterseite eines Stapels

Info

Publication number
DE69503407T2
DE69503407T2 DE69503407T DE69503407T DE69503407T2 DE 69503407 T2 DE69503407 T2 DE 69503407T2 DE 69503407 T DE69503407 T DE 69503407T DE 69503407 T DE69503407 T DE 69503407T DE 69503407 T2 DE69503407 T2 DE 69503407T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
openings
support surface
vacuum
sheet
stack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69503407T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69503407D1 (de
Inventor
Christophorus Lambertus Nl-5673 Lv Nuenen Spoorenberg
Petrus Johannes Maria Nl-6093 Jk Heythuysen Thissen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Production Printing Netherlands BV
Original Assignee
Oce Technologies BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oce Technologies BV filed Critical Oce Technologies BV
Publication of DE69503407D1 publication Critical patent/DE69503407D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69503407T2 publication Critical patent/DE69503407T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/46Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
    • B65H3/48Air blast acting on edges of, or under, articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/08Separating articles from piles using pneumatic force
    • B65H3/12Suction bands, belts, or tables moving relatively to the pile
    • B65H3/124Suction bands or belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur vereinzelten Ausgabe von Bogen von der Unterseite eines Bogenstapels, mit einem Halter, der eine Stützfläche für einen Bogenstapel hat, die mit ein oder mehreren Öffnungen versehen ist, in denen durch eine Saugeinrichtung ein erstes Vakuum erzeugt werden kann, um den untersten Bogen gegen die Stützfläche anzusaugen, und einer Einrichtung zum Blasen von Luft über die Stützfläche gegen wenigstens eine Seite des Bogenstapels in Transportrichtung der Bogen gesehen, um ein Luftkissen wenigstens zwischen dem untersten Bogen und dem darüber befindlichen Stapel zu bilden, sowie mit einer Transporteinrichtung zur Ausgabe des untersten Bogens.
  • Eine Vorrichtung dieser Art, in der die Stützfläche quer zur Richtung des Bogentransports eine abwärtsgekrümmte Form hat, ist bekannt aus EP-A-0 390 272 (niederländische Patentanmeldung NL 89 00 754).
  • Da bei dieser bekannten Vorrichtung Luft in der Nähe des vertieften Teils der Stütze gegen die Seite des Stapels geblasen wird, während gleichzeitig der unterste Bogen gegen die Stütze angesaugt wird, bildet sich eine Luftschicht zwischen dem Bogen und dem Stapel darüber, und dieser Stapel wird von dem untersten Bogen abgehoben, so daß die Reibung zwischen dem untersten Bogen und dem Rest des Stapels vermindert wird. Infolgedessen kann der unterste Bogen transportiert werden.
  • Obgleich mit dieser Vorrichtung im allgemeinen eine ziemlich gute Trennung des untersten Bogens vom Rest des Stapels erreicht wird, hat sich in der Praxis gezeigt, daß die Trennung und der Transport gestört werden kann, wenn die verwendeten Bogenstapel unterschiedliche Stapelgewichte und Stapelhöhen haben, wenn Bogen mit unterschiedlicher Steifheit verwendet werden, und bei Bogen, die stark gekrümmt sind oder Deformationen haben, beispielsweise infolge einer Heftung oder Perforation.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die o. g. Nachteile weitgehend verringert sind. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß eine Einrichtung vorgesehen, durch die in Abhängigkeit vom Abziehen des untersten Bogens von der einen oder den mehreren Öffnungen vorübergehend ein zweites höheres Vakuum in diesen ein oder mehreren Öffnungen erzeugt wird, um den nächsten Bogen auf die Stützfläche zu überführen.
  • Auf diese Weise wird die Trennung des nachfolgenden untersten Bogens vom darüberliegenden Stapel beschleunigt und zuverlässiger gemacht. Die Trennung dieses Bogens vom darüberliegenden Stapel wird günstig beeinflußt durch Erhöhung des Vakuums in der einen oder den mehreren Öffnungen während oder nach (vorzugsweise direkt nach) dem Abtransport des untersten Bogens von den ein oder mehreren Öffnungen in der Stützfläche. Als Ergebnis wird die unter dem darüberliegenden Stapel vorhandene Luftschicht wirksam abgesaugt, so daß der nächste Bogen schnell und zuverlässig auf die Stützfläche fallen kann.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, bei der die Transporteinrichtung ein oder mehrere an die Saugeinrichtung eingeschlossene Öffnungen aufweist, wobei in ein oder mehreren Öffnungen ein Vakuum erzeugt werden kann, um den untersten Bogen zum Zweck der Ausgabe gegen wenigstens einen Teil der Transporteinrichtung anzusaugen, ist eine Einrichtung zur Verringerung des Vakuums in der wenigstens einen Öffnung in der Transporteinrichtung während des Abtransports des Bogens davon vorgesehen. Als Ergebnis wird verhindert, daß der nächste Bogen während des Transports des unteren Bogens von der Transporteinrichtung mitgenommen wird.
  • In einer anderen Ausführungsform ist eine Einrichtung vorgesehen, durch die während der zeitweisen Erhöhung des Vakuums in den ein oder mehreren Öffnungen der Stützfläche die Menge an Luft, die über die Stützfläche hinweg gegen die wenigstens eine Seite des Stapels geblasen wird, vorübergehend vermindert wird, um eine Luftschicht wenigstens zwischen dem untersten Bogen und dem darüber befindlichen Stapel zu erzeugen. Als Ergebnis wird die Luftmenge zwischen dem sich bewegenden untersten Bogen und dem Stapel darüber vermindert, so daß der darüber befindliche Stapel schnell auf die Stützfläche fallen kann, mit keiner oder geringerer Behinderung durch die seitlich eingeblasene Luft.
  • Eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtung, an die die ein oder mehreren Öffnungen der Stützfläche angeschlossen sind und die Saugeinrichtung, an die die ein oder mehreren Öffnungen in der Transporteinrichtung angeschlossen sind, an ein gemeinsames Gebläse angeschlossen sind, das in einer ersten Position eines Wählventils mit mehreren Positionen über dieses Ventil an die ein oder mehreren Öffnungen in der Stützfläche und die ein oder mehreren Öffnungen in der Transporteinrichtung angeschlossen ist und in einer zweiten Position des Wählventils an die ein oder mehreren Öffnungen in der Stützfläche angeschlossen ist, während die Verbindung zwischen dem Gebläse und den ein oder mehreren Öffnungen in der Transporteinrichtung vollständig oder praktisch vollständig geschlossen ist, während in der ersten Position das erste Vakuum erzeugt wird und in der zweiten Position das zweite erhöhte Vakuum, wobei das Vakuum in der Transporteinrichtung ebenfalls verringert ist.
  • In einer anderen Ausführungsform ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtung, an die die ein oder mehreren Öffnungen der Stützfläche angeschlossen sind, und die Saugeinrichtung, an die die ein oder mehreren Öffnungen in der Transporteinrichtung angeschlossen sind, ein gemeinsames Gebläse aufweisen, das in einer ersten Position eines Wählventils mit mehreren Positionen über dieses Ventil mit den ein oder mehreren Öffnungen in der Stützfläche und den ein oder mehreren Öffnungen in der Transporteinrichtung verbunden ist und in einer zweiten Position dieses Ventils mit den ein oder mehreren Öffnungen in der Stützfläche verbunden ist, wobei die Verbindung mit der wenigstens einen Öffnung in der Transporteinrichtung vollständig oder praktisch vollständig geschlossen ist, während in der ersten Position das erste Vakuum erzeugt wird und in der zweiten Position das zweite erhöhte Vakuum, wobei die Luftmenge, die gegen die Seite des Stapels geblasen wird, ebenfalls verringert ist.
  • Die Verwendung solcher Wählventile in einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht es, die verschiedenen Drücke einfach, wirtschaftlich und zuverlässig umzuschalten.
  • Es hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, eine Vorrichtung zu verwenden, in der die Saugeinrichtung ein Gebläse aufweist, das in einer ersten Position ei nes Wählventils mit mehreren Positionen über dieses Ventil mit den ein oder mehreren Öffnungen in der Transporteinrichtung verbunden ist und bei der in einer zweiten Position die Verbindung mit den ein oder mehreren Öffnungen in der Transporteinrichtung vollständig oder praktisch vollständig geschlossen ist und die ein oder mehreren Öffnungen in der Transporteinrichtung in offener Verbindung mit der Umgebung stehen, und das in einer ersten Position über ein zweites Wählventil mit mehreren Positionen mit den ein oder mehreren Öffnungen in der Stützfläche für die Erzeugung des ersten Vakuums verbunden ist und in einer zweiten Position für die Erzeugung des zweiten Vakuums, wobei eine Einrichtung vorgesehen ist, die die ersten und zweiten Wählventile mit mehreren Positionen gleichzeitig oder praktisch gleichzeitig aus ihrer ersten Position in ihre zweite Position überführt und die ersten und zweiten Wählventile mit mehreren Positionen gleichzeitig oder praktisch gleichzeitig aus ihrer zweiten Position in die erste Position überführt. Dies gewährleistet eine Koordinierung zwischen den Schaltzeiten für die verschiedenen Drücke.
  • Obgleich die Stützfläche in den Vorrichtungen gemäß der Erfindung flach sein kann, hat sich in der Praxis gezeigt, daß die Trennung der Bogen voneinander wesentlich zuverlässiger in einer Vorrichtung ist, in der die Stützfläche quer zur Richtung des Bogentransports eine abwärts gekrümmte Form hat, so daß die Stützfläche einen vertieften Teil hat, in dem die ein oder mehreren Öffnungen (10) vorgesehen sind.
  • Die Erfindung wird mit Bezug auf eine Vorrichtung dieser Art erläutert werden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Vorrichtung;
  • Fig. 2 einen schematischen Grundriß einer anderen Ausführungsform der Stützfläche;
  • Fig. 3a eine Ausführungsform der Transporteinrichtung, die in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendbar ist:
  • Fig. 3b einen Querschnitt der Transporteinrichtung;
  • Fig. 4, A bis D eine Ausführungsform der Auswahl der Drücke in den verschiedenen Öffnungen;
  • Fig. 5, A bis D eine weitere Ausführungsform der Auswahl der Drücke in den verschiedenen Öffnungen;
  • Fig. 6 ein Diagramm, das den Anschluß der verschiedenen Öffnungen in einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt;
  • Fig. 7 ein Diagramm, das den Anschluß der verschiedenen Öffnungen in einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt, während sich ein Wählventil mit mehreren Positionen in einer ersten Position befindet;
  • Fig. 8 ein Diagramm des Anschlusses der verschiedenen Öffnungen in der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform, während sich das Wählventil in einer zweiten Position befindet;
  • Fig. 9a einen Querschnitt eines Wählventils mit mehreren Positionen, das gemäß der Erfindung verwendbar ist, in einer ersten Auswahlposition;
  • Fig. 9b einen Querschnitt des Wählventils nach Fig. 9b in einer zweiten Auswahlposition;
  • Fig. 10a bis 10e Querschnitte eines zweifach-Wählventils mit mehreren Positionen in verschiedenen Auswahlpositionen.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung weist einen Halter für einen Bogenstapel auf, mit einer abwärts gebogenen Stützfläche 1 und seitlichen Stützen in der Form von Seitenwänden 2, 5, an denen Luft-Zufuhrleitungen 3 befestigt sind, die an ein oder mehrere Luft-Zufuhrquellen (nicht gezeigt) anschließbar sind und in Blasöffnungen 4 in der Nähe des vertieften Teils des Halters enden, so daß die Luft senkrecht zur Bogentransportrichtung und parallel zu der Stützfläche in die Seiten des Stapels eingeblasen wird.
  • In der Nähe der Blasöffnungen 4 hat die Stützfläche 1 Öffnungen 10, über die der unterste Bogen an den Blasöffnungen 4 gegen die Stützfläche 1 angesaugt wird. Die Öffnungen 10 haben die Form von Schlitzen, die sich in der Nähe der Zonen erstrecken, in denen die Luft effektiv in den Stapel eingeblasen wird, und befinden sich in der Nähe der seitlichen Ränder des Bogens, so daß verhindert wird, daß die in den Stapel eingeblasene Luft zwischen dem untersten Bogen und der Stützfläche eingeblasen wird.
  • Die Seitenwand kann mit mehreren Blasöffnungen zum Anheben des Stapels versehen sein.
  • Durch Einblasen von Luft in den Stapel bildet sich eine Luftschicht zwischen dem gegen die Stützfläche angesaugten untersten Bogen und dem Rest des Stapels.
  • Die Stützfläche kann auf vielfältige Weise gestaltet sein. Einige mögliche Formen sind in der o. g. niederländischen NL 89 00 754 angegeben, deren Inhalt durch Bezugnahme in vollem Umfang in diese Anmeldung aufgenommen wird.
  • Der vertiefte Teil der Stützfläche 1 auf der Stützseite kann mit ein oder mehreren erhöhten Teilen versehen sein, die sich einzeln oder gemeinsam quer zur Transportrichtung über den vertieften Teil erstrecken, wie in NL-A- 9002121 beschrieben wird, deren Inhalt durch Bezugnahme in vollem Umfang in diese Anmeldung aufgenommen wird.
  • Die Öffnungen 6a in der Rückwand 6 dienen zur Abgabe von Luft, die in den Stapel eingeblasen wird. Es ist auch möglich, eine geschlossene Rückwand zu verwenden. In der Tat ist dies vorteilhaft, wenn dicke Stapel von stark gekrümmten Bogen verwendet werden.
  • Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform der Stützfläche 1 ist an der durch die Linie I-I angegebenen Stelle abwärts gebogen, wobei der Winkel zwischen dem vorderen Teil dieser Platte und dem hinteren Teil 168º beträgt. Die Stützfläche ist mit Öffnungen 13 versehen, in denen ein Vakuum erzeugt werden kann. In anderen Ausführungen sind Öffnungen 13 in der Nähe eines erhöhten Teils in der Stützfläche ausgebildet. Die Stützfläche 1 weist außerdem eine Ausnehmung 15 für eine Transporteinrichtung 16 auf, die zur Ausgabe des untersten Bogens dient.
  • Wie in Fig. 1 und detaillierter in Fig. 3a und 3b gezeigt ist, umfaßt die Transporteinrichtung 16 ein bewegliches endloses gummiertes Band 17, das mit Öffnungen 20 versehen ist, in denen ein Vakuum erzeugt werden kann. Das gummierte Band 17 läuft über zwei Walzen 18 und über eine Saugbox, innerhalb derer der Umfang des Bandes 17 untergebracht ist, wie in Fig. 3b zu sehen ist. Die Saugbox ist an eine Vakuumeinrichtung (nicht gezeigt) wie etwa ein Gebläse angeschlossen, mit dessen Hilfe ein Unterdruck in den Öffnungen 20 erzeugt werden kann.
  • Damit der unterste Bogen ausgegeben werden kann, muß das Band 17 eine Kraft auf den untersten Bogen ausüben, so daß die Reibung dieses Bogens an der Stützfläche 1 einerseits und an dem direkt darüber befindlichen Bogen andererseits überwunden werden kann. Die von dem Band 17 auf den untersten Bogen ausgeübte Kraft ist unter anderem abhängig von dem Reibungskoeffizienten zwischen dem Band 17 und dem zu transportierenden Bogen, dem Vakuum in der Saugbox 19 und der effektiven Saugfläche. Letztere ist die effektive Fläche, in der sich das Vakuum befindet, und hängt unter anderem von der Rauhigkeit des Bandes 17 und des zu transportierenden Bogens, der Größe der Öffnungen 20 und dem Lochmuster in dem Band 17 und der Größe der Saugbox 19 unterhalb des Bandes 17 ab. Es ist möglich, anstelle der Transporteinrichtung 16 andere zu diesem Zweck bekannte Transporteinrichtungen zu verwenden. Unter anderem kann eine Reibrolle oder eine Saugrolle verwendet werden, wie aus US-A-4 579 330 bekannt ist, doch wegen ihrer größeren effektiven Saugfläche ist die in Fig. 1 gezeigte Transporteinrichtung 16 bevorzugt.
  • Die seitlichen Stützen brauchen nicht aus Seitenwänden zu bestehen, die sich über die gesamte Seite des Stapels erstrecken, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, sondern können unter anderem die Form von seitlichen Anschlägen an einem Teil des Stapels oder die Form von Positionierstiften haben, wobei ein oder mehrere Luft-Zufuhrleitungen in der Nähe des Bereichs ange ordnet sind, in dem die Stütze am tiefsten ist, wobei diese Leitungen in Blasöffnungen enden, die auf den Stapel gerichtet sind. Es ist nicht nötig, daß die seitlichen Stützen direkt an den Stapel angrenzen. Die Einrichtung zum Einblasen von Luft gegen die Seite des Stapels kann auch nur auf einer Seite angeordnet sein.
  • Zur Vermeidung von statischen Aufladungen kann die Stützfläche aus einem antistatischen Kunststoff hergestellt oder mit einer leitfähigen Beschichtung versehen sein.
  • Die Vorrichtung kann in einem elektrofotografischen Kopiergerät dazu verwendet werden, einen Satz von Vorlagen Bogen für Bogen mehrmals zu dem Belichtungsfenster des Gerätes auszugeben, wobei die Bogen kopiert und dann erneut in dem Halter abgelegt werden. In solchen Fällen ist es wünschenswert, daß, um eine gute Positionierung der auf dem Stapel abzulegenden Bogen und eine gute Vereinzelung der Bogen zu begünstigen, der Halter so angeordnet ist, daß in Transportrichtung gesehen der vordere Rand der Stützfläche 1 höher liegt als der hintere Rand.
  • Indem eine oder beide seitliche Stützen beweglich gemacht werden, kann die Vorrichtung innerhalb gewisser Grenzen zur Ausgabe von Bogen mit unterschiedlichen Formaten benutzt werden. Zu diesem Zweck kann auch die Rückwand beweglich sein.
  • Die oben beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt. Durch die Erzeugung eines Vakuums in den Öffnungen 10, 12, 13 in der Stützfläche 1 und in den Öffnungen 20 in dem Transportband 17 und durch das Einblasen von Luft gegen die Seite des Stapels in der Nähe des vertieften Teils der Stützfläche 1 wird der unterste Bogen gegen die Stützfläche angesaugt, und der darüber befindliche Stapel wird durch die gegen die Seite des Stapels geblasene Luft angehoben, und es bildet sich eine Luftschicht oder Luftkammer zwischen dem Bogen und dem darüber befindlichen Stapel, da die Vorderseite und die Rückseite des Stapels aufgrund des Eigengewichts des Stapels als eine Dichtung wirken. Der von der Luft in dieser Schicht ausgeübte Druck bewirkt, daß der oberhalb des untersten Bogens befindliche Stapel von dem letzteren abgehoben wird, so daß die Reibung zwischen dem untersten Bogen und dem Rest des Stapels vermindert wird. Ein oder mehrere erhöhte Teile, die sich über die Stützfläche erstrecken, geben, sofern sie vorhanden sind, dem untersten Bogen unter diesen Bedingungen eine Verformung, und der darüber befindliche Stapel ist wegen seiner größeren Steifheit nicht so gut in der Lage, dieser Verformung zu folgen. Durch das Einblasen von Luft gegen die Seite des Stapels an der Stelle der Verformung wird der darüber befindliche Stapel zuverlässig von dem darunter befindlichen Bogen getrennt. Die Größe und Form des durch das Einblasen zwischen dem untersten Bogen und dem Rest des Stapels gebildeten Raumes wird unter anderem beeinflußt durch die Form der Stützfläche, die Stelle, an der die Luft eingeblasen wird, die Anzahl der Blasöffnungen 4 in den Seitenwänden 2, 5, die Form der Blasöffnungen 4, die Richtung, in der die Luft eingeblasen wird, die Menge der in den Stapel eingeblasenen Luft, die Luftgeschwindigkeit und das Vorhandensein von Lecköffnungen, durch die Luft aus dem Stapel entweichen kann.
  • Je nach Konstruktion der Vorrichtung kann der Fachmann durch einfache Experimente die für eine gute Vereinzelung erforderliche Kombination aus Luftgeschwindigkeit, eingeblasener Luftmenge und Blasrichtung herausfinden. Wenn sich die Luftschicht zwischen dem untersten Bogen und dem darüber befindlichen Stapel bildet, wird der unterste Bogen mit Hilfe der Transporteinrichtung 16 ausgegeben. In diesen Fällen ist es besonders vorteilhaft, den untersten Bogen mit hoher Beschleunigung von der Unterseite des Stapels abzuziehen. Der direkt über dem untersten Bogen befindliche Bogen bleibt dann aufgrund der Massenträgheit zurück. Gute Resultate können mit einer Beschleunigung von etwa 30 m/s² und mehr erreicht werden.
  • Wenn die Stützfläche 1 verwendet wird, die, wie in Fig. 1 gezeigt ist, mit Öffnungen 10 in dem vertieften Teil versehen ist, in denen ein Vakuum erzeugt werden kann, kann die zwischen dem Bogen und dem darüber befindlichen Stapel befindliche Luft während oder nach dem Abziehen des untersten Bogens von den Öffnungen 10 mit einem beschleunigten Durchsatz abgezogen werden, indem das Vakuum in den Öffnungen 10 erhöht wird, so daß der direkt über diesem Bogen befindliche Bogen schnell auf die Stützfläche 1 überführt wird, wonach dieser Bogen an der Stelle der Öffnungen 10, in denen das erhöhte Vakuum vorhanden ist, gegen die Stützfläche angesaugt wird.
  • Wenn, wie in Fig. 2 gezeigt ist, eine Stützfläche 1 verwendet wird, die mit Öffnungen 12, 13 im vertieften Teil versehen ist, in denen ein Vakuum er zeugt werden kann, kann die zwischen dem Bogen und dem darüber befindlichen Stapel vorhandene Luft während oder nach dem Abziehen des untersten Bogens von den Öffnungen 12, 13 mit einem beschleunigten Durchsatz abgezogen werden, indem das Vakuum in den Öffnungen 12 und/oder 13 vorübergehend erhöht wird, so daß der direkt über diesem Bogen befindliche Bogen schnell zu der Stützfläche 1 überführt wird, wonach dieser Bogen schnell gegen die Stützfläche 1 angesaugt wird.
  • Fig. 4 zeigt in Diagrammform eine Ausführungsform des zeitlichen Verlaufs des Ausgabezyklus.
  • Das Diagramm A in dieser Figur zeigt den Druck in den Öffnungen 20 des Transportbandes 16 in Abhängigkeit von der Zeit.
  • Das Diagramm B dieser Figur zeigt den Druck in den Öffnungen 12, 13 der Stützfläche 1 in Abhängigkeit von der Zeit.
  • Das Diagramm C dieser Figur zeigt die Betriebs- und Ruhezeiten des Transportbandes.
  • Das Diagramm D dieser Figur zeigt den Druck in den Blasöffnungen 4 in Abhängigkeit von der Zeit.
  • Zur Zeit t0 wird das Vakuum in den Öffnungen 20 in dem Transportband 16 auf den Druck P1 eingestellt (Diagramm A). Gleichzeitig wird das Vakuum in den Öffnungen 12, 13 in der Stützfläche auf den Druck P2 eingestellt (Diagramm B), und der Blasdruck in den Blasdüsen 4 wird auf P4 eingestellt (Diagramm D). Mit diesen Einstellungen wird der unterste Bogen gegen die Stützfläche 1 angesaugt, und eine Luftschicht wird zwischen diesem untersten Bogen und dem darüber befindlichen Stapel aufgebaut. Zur Zeit t 1 wird die Transporteinrichtung in Betrieb gesetzt, um den untersten Bogen abzuziehen (Diagramm C). Zur Zeit t2 hat der Bogen die Öffnungen 12, 13 freigegeben. Der Druck in den Öffnungen 12, 13 wird dann auf das Vakuum P3 erhöht, so daß die Luftschicht beschleunigt abgezogen wird. Gleichzeitig werden die Öffnungen 20 in dem Transportband auf Atmosphärendruck gebracht. Hierdurch wird eine etwaige doppelte Bogenausgabe vermieden. Zur Zeit t3 hat der Bogen die Transporteinrichtung verlassen, und die Bewegung der Transporteinrichtung wird angehalten. Wenn zur Zeit t4 der nächste Bogen gegen die Stützfläche angesaugt worden ist, ist der Anfangszustand wieder hergestellt. Das Vakuum in den Öffnungen der Transporteinrichtung wird auf P1 zurückgestellt, während das Vakuum in den Öffnungen 12 und 13 auf den Druck P2 eingestellt wird. Der Ausgabezyklus kann dann wiederholt werden. Der Blasdruck P4 wird während des gesamten Zyklus konstant gehalten.
  • Fig. 5 zeigt in Diagrammform eine andere Ausführungsform des zeitlichen Ablaufs des Ausgabezyklus.
  • Das Diagramm A dieser Figur zeigt den Druck in den Öffnungen 20 des Transportbandes 16 in Abhängigkeit von der Zeit.
  • Das Diagramm B dieser Figur zeigt den Druck in den Öffnungen 12, 13 der Stützfläche 1 in Abhängigkeit von der Zeit.
  • Das Diagramm C dieser Figur zeigt die Betriebs- und Ruhezeiten des Transportbandes.
  • Das Diagramm D dieser Figur zeigt den Druck in den Blasöffnungen 4 in Abhängigkeit von der Zeit.
  • Zur Zeit t0 wird das Vakuum in den Öffnungen 20 in dem Transportband 16 auf den Druck P1 eingestellt (Diagramm A). Gleichzeitig wird das Vakuum in den Öffnungen 13 in der Stützfläche auf den Druck P2 eingestellt (Diagramm B), und der Blasdruck in den Blasdüsen 4 wird auf P4 eingestellt (Diagramm D). Mit diesen Einstellungen wird der unterste Bogen gegen die Stützfläche 1 angesaugt, und eine Luftschicht wird zwischen diesem untersten Bogen und dem darüber befindlichen Stapel aufgebaut. Zur Zeit t1 wird die Transporteinrichtung in Betrieb gesetzt, um den untersten Bogen auszugeben (Diagramm C). Zur Zeit t2 werden die Öffnungen 20 in dem Transportband auf Atmosphärendruck gebracht. Dies verhindert eine etwaige doppelte Bogenausgabe. Zur Zeit t3 hat der Boden die Transporteinrichtung verlassen, und die Bewegung der Transporteinrichtung wird angehalten. Zur Zeit t4 wird der Druck in den Öffnungen 12, 13 auf das Vakuum P3 erhöht, so daß die Luftschicht beschleunigt abgezogen wird. Gleichzeitig wird der Blasdruck auf den Druck P5 reduziert.
  • Wenn der nächste Bogen gegen die Stützfläche angesaugt worden ist (Zeitpunkt t5), ist der Anfangszustand wieder hergestellt. Das Vakuum in den Öffnungen der Transporteinrichtung wird wieder auf P1 eingestellt, während das Vakuum in den Öffnungen 13 auf den Druck P2 eingestellt wird. Der Blasdruck wird auf den Druck P4 zurückgeführt.
  • Es erfordert eine gewisse Zeit, bevor sich eine neue Luftschicht zwischen dem nächsten, gegen die Stützfläche angesaugten Bogen und dem darüber befindlichen Stapel bildet und der nächste Bogen transportiert werden kann. Diese Zeit ist unter anderem abhängig von der Menge der eingeblasenen Luft, der Luftgeschwindigkeit und der Steifheit der Bogen. Der Ausgabezyklus kann dann wiederholt werden.
  • Wenn bei der Ausführungsform nach Fig. 1 die Stützfläche in der in Fig. 2 gezeigten Weise modifiziert ist, können die oder jede Öffnung 12, die oder jede Öffnung 13, die oder jede Öffnung 20 und die oder jede Öffnung 4 mit getrennten Gebläsen verbunden sein, wie in dem Anschlußdiagramm in Fig. 6 gezeigt ist. Die Öffnungen 20 sind über Leitungen mit einem Gebläse 40 verbunden, die Öffnungen 12 sind über Leitungen mit einem Gebläse 42 verbunden, die Öffnungen 13 sind über Leitungen mit einem Gebläse 41 verbunden, und die Öffnungen 4 sind über Leitungen mit einem Gebläse 43 verbunden.
  • Die erforderlichen Drücke können in bekannter Weise eingestellt werden, zum Beispiel durch Auswahl des Gebläses, durch Verwendung von Drosseln und/oder kontrollierten Leckströmungen. Für den Fachmann liegt es auf der Hand, daß es auch möglich ist, ein, zwei oder drei Gebläse anstelle von vier Gebläsen zu verwenden. Ein Gebläse wird dann an verschiedene Gruppen von Öffnungen angeschlossen, wobei die Drücke beispielsweise mit Hilfe der obigen Schritte einstellbar sind.
  • Die vorübergehende Erhöhung des Vakuums kann auf verschiedene Weisen erreicht werden. Zum Beispiel kann die Geschwindigkeit des Gebläses erhöht werden, irgendeine Verbindung mit der Umgebung kann mit Hilfe eines Ventils gesperrt werden, usw..
  • Bei der Ausführungsform mit dem in Fig. 7 gezeigten Anschlußdiagramm sind die Öffnungen 12, 13 und 20 über ein Wählventil 50 mit mehreren Positionen gemeinsam an ein Gebläse 44 angeschlossen. Wie dem Fachmann bekannt ist, können die verschiedenen Unterdrücke über den Durchmesser der verschiedenen Anschlußleitungen eingestellt werden. In Fig. 7 ist das Wählventil 50 in einer ersten Position gezeigt, in der die Öffnungen 12 und 13 über eine Drossel 60 mit dem Gebläse verbunden sind, während die Öffnungen 20 in dem Transportband direkt mit dem Gebläse verbunden sind.
  • Fig. 8 zeigt das Anschlußdiagramm derselben Ausführungsform in dem Zustand, in dem sich das Wählventil in einer zweiten Position befindet, in der die Öffnungen 20 in dem Transportband direkt mit der Atmosphäre verbunden sind, so daß das Vakuum aufgehoben wird, während die Öffnungen 12 und 13 direkt mit dem Gebläse verbunden sind.
  • Die Blasöffnungen 4 sind mit dem Gebläse 45 verbunden, das während des gesamten Zyklus auf einem konstanten Blasdruck gehalten werden kann, das jedoch auch so ausgebildet sein kann, daß es auf unterschiedliche Blasdrücke eingestellt werden kann. Somit kann der Blasdruck gleichzeitig oder praktisch gleichzeitig mit der Erhöhung des Vakuums in den Öffnungen 12, 13 reduziert werden.
  • Abwandlungen dieser Ausführungsform sind zum Beispiel Vorrichtungen, bei denen entweder die Öffnungen 12 oder die Öffnungen 13 gemeinsam mit den Öffnungen 20 über das gemeinsame Wählventil an ein Gebläse angeschlossen sind, während entweder die Öffnung 13 oder die Öffnung 12 an ein separates Gebläse angeschlossen ist.
  • Bei einer Abwandlung dieser Art ist es beispielsweise möglich, das Vakuum in den Öffnungen 12 oder 13 während des Transports des unteren Bogens über die Öffnungen 12 getrennt aufzuheben, um während des Transports die Gegenhaltekraft zu verringern, die auf den untersten Bogen ausgeübt wird. Diese Öffnungen 12 oder 13 können während der Handhabung dünner Vorlagensätze (z. B. Sätzen mit weniger als vier Vorlagen) auch mit der Atmosphäre verbunden werden, wenn die Vorrichtung in einem elektrofotografischen Kopiergerät verwendet wird, um einen Vorlagensatz vereinzelt mehrmals zum Belichtungsfenster des Gerätes auszugeben, wonach die Bogen kopiert und dann zu dem Halter zurückgeführt werden. Hierdurch wird verhindert, daß ein Bogen, der in den leeren Halter zurückgeführt wird, zu schnell gegen die Stützfläche angesaugt wird, so daß der fallende Bogen schräg oder mit Knittern gegen die Stützfläche angesaugt würde. Das Wählventil mit mehreren Positionen kann ein gewöhnliches Drehventil 50 sein, wie es in Fig. 9a gezeigt ist, in der das Ventilglied 60 in seiner ersten Position gezeigt ist, in der das Gebläse 44 mit den Öffnungen 20 und über eine Drossel 61 mit den Öffnungen 12 und 13 verbunden ist, während in Fig. 9b das Ventilglied in der zweiten Position gezeigt ist, in der die Öffnungen 20 direkt mit der Atmosphäre verbunden sind und die Öffnungen 12 und 13 direkt mit dem Gebläse verbunden sind.
  • Fig. 10a zeigt ein besonders geeignetes Wählventil 51, in dem zwei Ventile mit mehreren Positionen miteinander kombiniert sind. Das Gehäuse weist zwei Kammern 52, 23 auf, die jeweils ein drehbares Ventilglied aufnehmen, wie in den Querschnitten längs der Linien II-II' und III-III in Fig. 10a und 10b gezeigt ist. Beide Kammern sind an das gemeinsame Gebläse 44 anschließbar und sind getrennt an die Öffnungen 20 und die Öffnungen 12, 13 angeschlossen.
  • Die Ventilglieder sind an einer gemeinsamen drehbaren Spindel 84 befestigt. Auf einer Seite hat die Kammer 52 eine Öffnung, die an das Gebläse 44 angeschlossen werden kann, und auf der anderen Seite eine Öffnung, die an die Öffnungen 12 und/oder 13 angeschlossen werden kann. Durch Einstellen des drehbaren Ventilglieds 85 in eine erste Position, wie in Fig. 10b gezeigt ist, wird bei Betätigung des Gebläses 44 ein erstes Vakuum in den Öffnungen 12, 13 erzeugt.
  • Die Öffnung 80 ist nicht obligatorisch. Sie dient dazu, eine übermäßige Zunahme des Vakuums in den Öffnungen 12, 13 in der Stützfläche 1 zu verhindern, wenn sich ein Bogen darauf befindet, durch den die Öffnungen 12, 13 vollständig geschlossen werden.
  • Gleichzeitig ist das Ventilglied 86 so in der Kammer 53 angeordnet, daß die Verbindung zwischen dem Gebläse 44 und den Öffnungen 20 in dem Transportband vollständig geöffnet ist und die Öffnung 81 zur Umgebung geschlossen ist (Fig. 10c).
  • Fig. 10d und 10e zeigen die Kammern 52 und 53 mit den Ventilgliedern in ihrer zweiten Position.
  • Die Umschaltung von der ersten in die zweite Position erfolgt einfach durch Drehung der Ventilglieder um die gemeinsame Achse 84.
  • In der zweiten Position ist das Ventilglied so in der Kammer angeordnet, daß die Öffnungen 12, 13 direkt mit dem Gebläse verbunden sind.
  • Das Ventilglied ist außerdem so in der Kammer angeordnet, daß die Öffnungen 20 direkt über die Öffnung 86 mit der Atmosphäre verbunden sind und die Öffnung zum Gebläse 44 geschlossen ist.
  • Dieses Ventil ist besonders geeignet zur Verwendung in der Vorrichtung gemäß der Erfindung, durch Automatisierung des Wählprozesses, um die Unterdrücke in den verschiedenen Öffnungen 12, 13, 20 einfach durch schnelle Drehung der Spindel 84 zu erzeugen.
  • Die Vorrichtung kann mit Hilfe eines Programms gesteuert werden, das beispielsweise in einem Speicherchip voreingestellt ist, wobei die Zeiten der verschiedenen Schritte in dem Ausgabezyklus festliegen. Ebenso können ein oder mehrere Sensoren vorgesehen sein, beispielsweise zur Steuerung des Ausgabezyklus in Abhängigkeit von der Position des auszugebenden Bogens.

Claims (9)

1. Vorrichtung zur vereinzelten Ausgabe von Bogen von der Unterseite eines Bogenstapels, mit einem Halter mit einer Stützfläche (1) für einen Bogenstapel, die mit ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) versehen ist, in denen durch eine erste Saugeinrichtung (41, 44) ein erstes Vakuum erzeugt werden kann, um den untersten Bogen gegen die Stützfläche anzusaugen, und einer Einrichtung (4) zum Blasen von Luft über die Stützfläche hinweg gegen wenigstens eine Seite des Stapels in Bogentransportrichtung gesehen, um eine Luftschicht wenigstens zwischen dem untersten Bogen und dem darüber befindlichen Stapel zu erzeugen, sowie mit einer Transporteinrichtung (16) zur Ausgabe des untersten Bogens, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, durch die in Abhängigkeit vom Abziehen des untersten Bogens von den ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) vorübergehend ein zweites höheres Vakuum in den ein oder mehreren Öffnungen erzeugt wird, um den nächsten untersten Bogen auf die Stützfläche (1) zu überführen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Vakuum in den ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) während des Abziehens des untersten Bogens von den ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) vorübergehend erhöht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Vakuum in den ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) nach dem Abziehen des untersten Bogens von den ein oder mehreren Öffnungen vorübergehend erhöht wird.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Transporteinrichtung ein oder mehrere Öffnungen (20) aufweist, die an eine dritte Saugeinrichtung (40, 44) angeschlossen sind, in welchen ein oder mehreren Öffnungen (20) ein drittes Vakuum erzeugt werden kann, um den untersten auszugebenden Bogen gegen wenigstens einen Teil der Transporteinrichtung (16) anzusaugen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die das dritte Vakuum in der wenigstens einen Öffnung (20) in der Transporteinrichtung während des Abziehens des untersten Bogens davon reduziert.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, durch die während der vorübergehenden Erhöhung des ersten Vakuums in den ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) der Stützfläche (1) die Menge der zur Erzeugung einer Luftschicht wenigstens zwischen dem untersten Bogen und dem darüber befindlichen Stapel über die Stützfläche hinweg gegen wenigstens eine Seite des Stapels geblasenen Luft vorübergehend reduziert wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Saugeinrichtung, an welche die ein oder mehreren Öffnungen der Stützfläche angeschlossen sind, und die dritte Saugeinrichtung, an welche die ein oder mehreren Öffnungen in der Transporteinrichtung angeschlossen sind, ein gemeinsames Gebläse (44) aufweisen, das in einer ersten Position eines mehrere Positionen aufweisenden Wählventils (50, 51) über dieses Ventil mit den ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) in der Stützfläche (1) und den ein oder mehreren Öffnungen (20) in der Transporteinrichtung (16) und in einer zweiten Position dieses Wählventils (50, 51) mit den ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) in der Stützfläche verbunden ist, wobei die Verbindung zwischen dem Gebläse (44) und der wenigstens einen Öffnung (20) in der Transporteinrichtung (16) vollständig oder praktisch vollständig gesperrt ist, während in der ersten Position das erste Vakuum erzeugt wird und in der zweiten Position das zweite Vakuum erhöht wird, und das Vakuum in der Transporteinrichtung (16) reduziert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtung (44), an welche die ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) der Stützfläche (1) angeschlossen sind, und die Saugeinrichtung, an welche die ein oder mehreren Öffnungen (20) in der Transporteinrichtung (16) angeschlossen sind, ein gemeinsames Gebläse aufweisen, das in einer ersten Position eines mehrere Positionen aufweisenden Wählventils (50, 51) über dieses Ventil mit den ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) in der Stützfläche und den ein oder mehreren Öffnungen (20) in der Transporteinrichtung (16) und in einer zweiten Position dieses Ventils (50, 51) mit den ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) in der Stützfläche verbunden ist, wobei die Verbindung zu der wenigstens einen Öffnung (20) in der Transporteinrichtung (16) vollständig oder praktisch vollständig gesperrt ist, während in der ersten Position das erste Vakuum erzeugt wird und in der zweiten Position das erhöhte zweite Vakuum erzeugt wird, und die Menge der gegen die Seite des Stapels geblasenen Luft reduziert wird.
8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtung ein Gebläse (44) aufweist, das in einer ersten Position eines ersten, mehrere Positionen aufweisenden Wählventils über dieses Ventil mit den ein oder mehreren Öffnungen in der Transporteinrichtung verbunden ist, und wobei in einer zweiten Position die Verbindung zu den ein oder mehreren Öffnungen (20) in der Transporteinrichtung (16) vollständig oder praktisch vollständig gesperrt ist und die ein oder mehreren Öffnungen (20) in der Transporteinrichtung (16) in offener Verbindung zur Umgebung stehen, und das in einer ersten Position über ein zweites, mehrere Positionen aufweisendes Wählventil mit den ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) in der Stützfläche für die Erzeugung des ersten Vakuums und in einer zweiten Position für die Erzeugung des zweiten Vakuums verbunden ist, wobei eine Einrichtung (84) vorgesehen ist, die die ersten und zweiten Wählventile gleichzeitig oder praktisch gleichzeitig aus ihrer ersten Position in ihre zweite Position überführt und die ersten und zweiten Wählventile gleichzeitig oder praktisch gleichzeitig aus ihrer zweiten Position in ihre erste Position überführt.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche eine quer zur Bogentransportrichtung abwärts gekrümmte Form hat, so daß die Stützfläche einen vertieften Teil hat, in dem die ein oder mehreren Öffnungen (10, 12, 13) vorgesehen sind.
DE69503407T 1994-03-14 1995-02-20 Vorrichtung zur vereinzelten Ausgabe von Bogen von der Unterseite eines Stapels Expired - Lifetime DE69503407T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL9400396A NL9400396A (nl) 1994-03-14 1994-03-14 Inrichting voor het afvoeren van vellen vanaf de onderzijde van een stapel.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69503407D1 DE69503407D1 (de) 1998-08-20
DE69503407T2 true DE69503407T2 (de) 1999-03-11

Family

ID=19863941

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69503407T Expired - Lifetime DE69503407T2 (de) 1994-03-14 1995-02-20 Vorrichtung zur vereinzelten Ausgabe von Bogen von der Unterseite eines Stapels

Country Status (5)

Country Link
US (1) US5620176A (de)
EP (1) EP0672599B1 (de)
JP (1) JP2588482B2 (de)
DE (1) DE69503407T2 (de)
NL (1) NL9400396A (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP5380002B2 (ja) * 2008-05-22 2014-01-08 コニカミノルタ株式会社 給紙装置及びこれを備えた画像形成装置
WO2010093962A2 (en) * 2009-02-13 2010-08-19 Muller Martini Mailroom Systems, Inc. Vacuum hold down for feeder tray
US8863939B2 (en) * 2009-12-14 2014-10-21 Xerox Corporation Surface roughness for improved vacuum pressure for efficient media hold-down performance
US8708135B2 (en) * 2009-12-14 2014-04-29 Xerox Corporation Vacuum transport belts
US8695783B2 (en) * 2009-12-14 2014-04-15 Xerox Corporation Vacuum transport belts
JP2014169182A (ja) * 2013-02-08 2014-09-18 Ricoh Co Ltd 給紙装置、および画像形成装置
CN109230661A (zh) * 2018-09-10 2019-01-18 台山市永宝工艺制造有限公司 一种纸箱印刷送料装置

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3226107A (en) * 1963-06-26 1965-12-28 Harris Intertype Corp Sheet feeding method and apparatus
US4336929A (en) * 1980-08-04 1982-06-29 Xerox Corporation Variable corrugation vacuum corrugating sheet feeder
US4411417A (en) * 1981-11-02 1983-10-25 Xerox Corporation Bottom sheet feeding apparatus
US4560158A (en) * 1982-09-21 1985-12-24 Xerox Corporation Bottom sheet separator-feeder
US4662622A (en) * 1984-07-18 1987-05-05 Tektronix, Inc. Air density adaptive vacuum controller
DE3447331A1 (de) * 1984-12-24 1986-06-26 Mathias Bäuerle GmbH, 7742 ST. Georgen Pneumatischer bogenanleger
NL8900754A (nl) * 1989-03-28 1990-10-16 Oce Nederland Bv Inrichting voor het afvoeren van vellen vanaf de onderzijde van een stapel.
NL9002121A (nl) * 1990-09-28 1992-04-16 Oce Nederland Bv Inrichting voor het afvoeren van vellen vanaf de onderzijde van een stapel.
US5098077A (en) * 1990-11-23 1992-03-24 Eastman Kodak Company Recirculating document feeder with stack weight determined pressurized air/vacuum levels and method
JP2763843B2 (ja) * 1992-05-19 1998-06-11 シャープ株式会社 シート体の給送装置

Also Published As

Publication number Publication date
JPH07267411A (ja) 1995-10-17
DE69503407D1 (de) 1998-08-20
NL9400396A (nl) 1995-10-02
JP2588482B2 (ja) 1997-03-05
US5620176A (en) 1997-04-15
EP0672599B1 (de) 1998-07-15
EP0672599A1 (de) 1995-09-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69403239T2 (de) Empfängerblattzufuhr und Zufuhrgerät
DE69801185T2 (de) Blattübergabesystem mit Förderband und Sauggebläse
DE69221159T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum herausnehmen eines blattes aus einer regelmässigen anordnung von blättern
DE69619023T2 (de) Hochgeschwindigkeitsstapel- und -ausrichtungssystem für Druckbogen
EP0559846B2 (de) Einrichtung zum wenden eines blattes unter gleichzeitiger änderung der förderrichtung
DE68924859T3 (de) Zuführvorrichtung von gestapelten Werkstücken.
DE69516227T2 (de) System zum Handhaben bogenförmiger Medien mit verbundener Zuführ-Ausricht- und Ausgabe-Stützeinrichtung
DE102008028251A1 (de) Bogenzufuhrvorrichtung
DE3343811A1 (de) Saugriemenfoerderer
DE69403540T2 (de) Vorrichtung zum Zusammentragen von Bögen mit übereinander angeordneten Fächern.
EP0915041A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vereinzeln flexibler, flächiger Gegenstände
DE4213387A1 (de) Papieraustrageinrichtung
EP0627372A1 (de) Stapelvorrichtung für tafelförmige Güter
DE69409596T2 (de) Vorrichtung zum Zickzackfalten von Bogen
DE69503407T2 (de) Vorrichtung zur vereinzelten Ausgabe von Bogen von der Unterseite eines Stapels
DE19813662A1 (de) Vorrichtung zum Zuführen, Ablegen und Ausrichten von Blättern in einem Stapelbehälter
DE69019575T2 (de) Vorrichtung zum Aufnehmen von Bögen von der Unterseite eines Stapels.
DE2023280A1 (de) Automatische Zuführeinrichtung zum aufeinanderfolgenden Zuführen von einzelnen Blättern von einem Stapel
DE60002811T2 (de) Vorrichtung zum Abziehen jeweils eines Bogens von der Oberseite eines Bogenstapels
DE68914686T2 (de) Vorrichtung zum ablegen von kopieblättern.
DE69109787T2 (de) Vorrichtung zum Abnehmen von Bögen von der Unterseite eines Stapels.
DE69123272T2 (de) Apparat zum Zuführen von Blättern
DE3324495A1 (de) Stapelvorrichtung fuer zuschnitte
DE3616804C2 (de)
DE2609879A1 (de) Vorrichtung zum schuppen von flachen gegenstaenden, insbesondere zuschnitten aus steifem material

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition