DE69530401T2 - Mit hydantoin verbesserte halogenwirksamkeit in zellstoff- und papier-anwendungen - Google Patents
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Description
- Natriumhypochlorit und Chlorgas werden allgemein in Kreislaufwasserschleimbekämpfungsmitteln verwendet. Bei einer Reaktion mit Komponenten eines organischen Systems können diese Materialien adsorbierbare organische Halogen-(AOX)-Nebenprodukte erzeugen, die für die Umwelt unerwünscht sind. Zusätzlich wird die bakterizide Wirksamkeit dieser Materialien in Systemen mit hohem Gehalt an organischen Komponenten wegen schneller Reaktionen freien Halogens mir organischen Materialien wesentlich reduziert. In Kreislaufwasser mir hohem Gehalt an organischen Komponenten, wie Pulpe- und Papierverarbeitung und Ölfeldanwendungen, sind diese nachteiligen Effekte ausgeprägt.
- US-Patent 3 328 294 lehrt die Reaktion von Sulfamidsäure mir Hypochloritlösungen unter Bildung von N-Chlorsufamatlösungen, welche zur Desinfektion von Papierverarbeitungsströmen verwendet werden. Der angegebene Vorteil sind verringerte Reaktionen mir Papierverarbeitungskomponenten. Eine erhöhte biozide Wirksamkeit über ein nichtoxidierendes Biozid, das N-Methyldithiocarbamat und Cyandithioimidocarbonat enthält, wird mir bakteriellen Konzentrationen von 103 koloniebildenden Einheiten pro Milliliter (cfu/ml) gezeigt, die bei Restchlorkonzentrationen von 1,6 ppm als Cl2 erreicht wird. Als ein praktischer Punkt liefert N-Chlorsulfamidsäure unglücklicherweise eine verringerte biozide Wirksamkeit im Vergleich zu Hypochlorit, wodurch seine Nützlichkeit als ein Schleimbekämpfungsmittel bei der Papierherstellung begrenzt ist.
- US-Patent 3 749 672 lehrt die Verwendung von N-Wasserstoffmaterialien zum Formulieren von Bleichlösungen mit einer erhöhten Stabilität gegenüber einer spontanen Zersetzung. Die beanspruchten Formulierungen enthalten (A) ein Hypohalit, (B) eine N-Wasserstoffverbindung, (C) ein N-Haloreaktionsprodukt von (A) mit (B) bei 1,0 × 10-3 bis 1,0 molaren Konzentrationen und (D) einen Puffer, um den pH 4 bis 11 aufrechtzuerhalten. Die bevorzugten Zusammensetzungen sind flüssige Formulierungen, die einen Phosphatpuffer, eine Sulfamidsäure und Natriumhypochlorit gepuffert bei pH 10 enthalten. Die Verwendung derartiger Formulierungen, die die N-Wasserstoffverbindung enthalten, wird diskutiert, wie Bekämpfen von Mikroorganismen in Papiermühlen. Der Kern der Erfindung ist die Herstellung von stabilen Formulierungen, die ohne den Verlust von aktivem Halogen gehandhabt und versendet werden können. Dies wird durch die Aufnahme eines Puffers bewirkt. Die Erfindung ist nicht mit der in-situ Kombination von Hypochlorit enthaltenden Lösungen oder Prozessströmen mit N-Wasserstoffverbindungen befasst, sondern nur mir lagerstabilen Formulierungen. Während dieses Patent ein verringertes Vergilben lehrt, wenn die Formulierungen als Bleichstoffe verwendet werden, ist weder die Verringerung von AOX, noch die unerwartete Erhöhung der bioziden Aktivität aktiven Halogens durch N-Wasserstoffverbindungen in Pulpeschlämmen offenbart.
- Es wurde erkannt, dass ausgewählte N-Wasserstoffverbindungen und ihre chlorierten Derivate, wie 5,5-Dimethylhydantoin (DMH), die bakterizide Wirksamkeit von Hypochloritlösungen in Pulpeschlämmen dramatisch verbessert, wobei die Menge von Hypochlorit, die zum Erreichen der biologischen Bekämpfung erforderlich ist, signifikant reduziert wird. Die Minimierung der Chlorverwendung verringert die Prädisposition für die AOX-Bildung, wie auch erhöht die Rentabilität.
- Es wird angenommen, dass die Wirksamkeit aus der Umwandlung freien Halogens zu gebundenem Halogen durch DMH resultiert. DMH erhöht die Lebensdauer aktiven Halogens effektiv, wodurch die biozide Wirksamkeit erhöht wird. Eine derartige Wirkung erhöht die Rentabilität und verringert die AOX-Bildung.
- Im Gegensatz zu der Lehre des US-Patents Nr. 3 749 672 vermeidet die vorliegende Erfindung die Notwendigkeit, die Inhaltsstoffe abseits vorzuformulieren und die Lösung zu Puffern. Eine in-situ-Formulierung aktiver Halogen : N-Wasserstoff-Mischungen ermöglicht eine ortsspezifische stöchiometrische Optimierung im Kreislauf wassersystem. Die relativen Stabilitäten aktiven Halogens und der N-Wasserstoffverbindungen in Kreislaufsystemen ist ortsspezifisch, da sie von derartigen Faktoren, wie Zusammensetzung, Temperatur und Recyclisierungsgrad abhängen. Eine Modifizierung des aktiven Halogens : N-Wasserstoff-Verhältnisses ist mit den vorformulierten Lösungen des Stands der Technik nicht möglich. Zweitens eliminiert die in-situ-Formulierung die Kosten und Belastungen des Zugebens eines Puffers.
- In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wurde erkannt, dass bestimmte halogenierte N-Wasserstoffverbindungen per se auch als überragende Schleimbekämpfungsmittel zur Behandlung von organische Materie enthaltendem Kreislaufwasser, wie in der Pulpe- und Papierindustrie, dient. Diese Verbindungen zeigen eine erhöhte Wirksamkeit über das Hypochlorit in diesen Anwendungen. Dieses Ergebnis ist besonders überraschend, da erwartet würde, dass organische Materie, im allgemeinen über 0,2 Gew.-% und häufig über 0,5 Gew.-%, mit der bioziden Wirksamkeit derartiger Verbindungen interferiert. Typischerweise besitzen diese Verarbeitungsströme 0,2 bis 3 Gew.-% organische Materie, am häufigsten 0,5 bis 2 Gew.-%, bestehend aus annähernd 95 bis 99% Pulpefaser wie auch aus zusätzlichen Materialien, wie Leimharz und Stärke.
- Die N-Halohydantoinverbindungen, die in dieser Ausführungsform der Erfindung nützlich sind, besitzen die Formel: wobei R1 und R2 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff und Alkylgruppen (mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen), und X1 und X2 unabhängig ausgewählt sind aus Brom, Chlor und Wasserstoff und wenigstens eines aus X1 und X2 Halogen ist, vorausgesetzt, dass wenn X1 und X2 Brom ist, R1 Methyl und R2 Ethyl ist. In bevorzugten Ausführungsformen ist R1 Methyl und R2 ist entweder Methyl oder Ethyl. Bevorzugte Halohydantoine umfassen 1,3-Dichlor-5,5-dimethylhydantoin, 1-Chlor-5,5-dimethylhydantoin und Dibrom- und Bromchlorethylmethylhydantoine und Kombinationen dieser Derivate. Eine andere bevorzugte Ausführungsform umfasst eine Mischung von Chlorderivaten von 5-Ethyl-5-methylhydantoin, wie die Mischungen, die unter der Marke Dantochlor® gegenwärtig verkauft wird.
- die Menge der N-Halohydantoinverbindung, die in dem Kreislaufwasser verwendet wird, reicht weit von 0,2 bis 30 ppm, vorzugsweise von 0,5 bis 5,0.
- Die effektive Form von gebundenem Halogen kann erzeugt werden: a) In-Situ durch die Zugabe von Hydantoin zu Pulpeschlämmen vor oder kurz nach der Hypochloritinjektion, b) durch Mischen von DMH und Lösungen freien Chlors vor der Pulpeschlamminjektion oder e) durch direktes Zuführen halogenierter Hydantoine.
- Zusätzlich zu DMH können andere N-Wasserstoffverbindungen analog zu DMH verwendet werden. Diese anfassen 5,5-Damethyl-hydantoin, Methylethylhydantoin, Bromchlordimethylhydantoin, Glykouril, Sulfamid, Trisulfamid, p-Toluolsulfonamid, Melamin, Natiumtriamidmetaphosphat, 5,5-Alkylhydantoine, Methansulfonamid, Barbitursäure, 5-Methyluracil, Imidazolin, Pyrrolidon, Acetanilid, Acetamid, N-Ethylacetamid, Phthalimid, Benzamid, Succinimid, Cyanamid, Harnstoff, N-Methylolharnstoff N-Methylharnstoff, Acetylharnstoff, Biuret, Methylallophanat, Methylcarbamat, Phthalohydrazid, Pyrrol, Indol, Formamid, N-Methylformamid, Dicyandiamid, Ethylcarbamat, 1,3-Dimethylbiuret, Methylphenylbiuret, 4,4-Dimethyl-2-oxazolidinon, 6-Methyluracil, 2-Imidoazolidon, Ethylenharnstoff 2-Pyrimidon, N-Ethylacetamid, Azetidin-2-on, 2-Pyrrolidon, Caprolactam, Phenylsufnimid, Phenylsulfinimidylamid, Diphenylsulfonamid, Dimethylsulfinimin, Isothiazolen-1,1-dioxid, Orthophosphoryltriamid, Pyrophosphoryltriamid, Phenylphosphoryl-bis-dimethylamid, Borsäureamid, Hydantoin und Pyrrol. Ausdrücklich ausgeschlossen ist Sufamidsäure, da gefunden wurde, dass ihre Eigenschaften für die Zwecke der Erfindung ungeeignet sind.
- DMH und Cyanursäure erhöhen die Wirksamkeit; jedoch mildert letztere nicht den Halogenverbrauch, wie auch DMH. Während alle N-Wasserstoffverbindungen (z. B. Hydantoine, Glykouril, Sulfonamide, Imide, Oxazolidinone, Amide, Aminosäuren) anscheinend die Wirksamkeit freien Halogens erhöhen und den Halogenverbrauch in veränderlichen Ausmaßen mildern, ist die Sulfamidsäure, die im US-Patent 3 328 294 beschrieben ist, klar den hier beanspruchten Verbindungen unterlegen. Hydantoine und Cyanursäure sind bevorzugt.
- Eine weite Vielzahl von „Quellen freier Halogene" kann durch Anwenden der Lehre der vorliegenden Erfindung verbessert werden. Diese umfassen Alkalimetall- und Erdalkalimetallhypohalite, wie die Lithium-, Natrium, Kalium-, Calcium-, und Magnesium-Verbindungen, Chlorgas, Brom, Bromchloride, halogenierte Cyanurate, wie Trichlorcyanursäure und Natriumdichlorcyanurat, halogeniertes Hydantoin und dihalogenierte Hydantoine und Mischungen von solchen mit Natriumbromid.
- Die optimale Menge der verwendeten N-Wasserstoffverbindung ist jene, die benötigt wird, um das gesamte freie Halogen in die gebundene Form umzuwandeln. Dies entspricht einem 1 : 1 Molverhältnis von Halogen (basierend auf den Molen des freien Halogens) zu Hydantoin; jedoch wurde gezeigt, dass Konzentrationen so niedrig wie jene, die ein 2,6 : 1 Halogen- zu -DMH-Verhältnis erzeugen, effektiv sind. Jede Menge der N-Wasserstoffverbindung sollte einen Grad der Wirksamkeitserhöhung liefern, während größere Mengen von Hydantoin die biozide Wirksamkeit nicht verringern. Ein Bereich, der einem 0,1 : 1 bis 10 : 1 Halogen- zu -N-Wasserstoffverbindung-Verhältnis entspricht, deckt die Erfindung breit ab. Halogen- zu -DMH-Verhältnisse von 0,1 : 1 bis 10 : 1 entsprechen Hydantoindosierungen von 0,02 bis 180 ppm.
- Typischerweise werden Konzentrationen aktiven Halogens von 0,1 bis 10 ppm als Cl2 in dem Pulpemedium verwendet. Mengen von 1 bis 3 ppm werden bevorzugt.
- Um die vorliegende Erfindung vollständiger zu beschreiben, wird die Aufmerksamkeit auf die folgenden Beispiele gerichtet:
- Beispiel
1 - Die Zugabe von 5,5-Dimethylhydantoin (DMH) zu Natriumhypochloritlösungen erhöht die biozide Aktivität von Natriumhypochlorit. Die Bedingungen dieses Experimentes waren eine Modifikation von ASTM E 600-91. Zwei biozide Lösungen wurden bewertet: NaOCl und NaOCl gemischt mit DMH in einem 0,25 : 1 Molverhältnis. Das NaOCl und das DMH wurden vor der Pulpeeinleitung gemischt. Die Biozide wurden in den Pulpeschlamm 10 Minuten vor dem Impfen mit 2 × 106 koloniebildenden Einheiten pro Milliliter (cfu/ml) P. Aeruginosa und E. Aerogenes eingeleitet. Der Pulpeschlamm bestand aus 1,3% Ground-Aspen-Holz-Pulpe und 200 ppm Harz, eingestellt auf pH = 5,0-5,5 mit Aluminiumsulfat. Bakterienpopulationen wurden 3 Stunden nach der Pulpeschlammimpfung gemessen. Halogengesamtendkonzentrationen wurden zu dem Zeitpunkt des Ausplattierens der Bakterienpopulation durch Probenzentrifugieren gefolgt von Standard-Diethyl-p-phenylendiamin(DPD)-Analysen gemessen. Biozide wurden mit Natriumthiosulfat vor dem Ausplattieren neutralisiert. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargelegt: TABELLE 1 Effekt von DMH auf die bakterizide NaOCl-Wirksamkeit
- DMH erhöht die bakterizide Wirksamkeit von NaOCl signifikant. In Anwesenheit von DMH erzeugte 1 ppm Halogen eine Bakterienverringerung äquivalent zu jener von 5 ppm alleinbenutztem Halogen. Dies ist ein fünffacher Anstieg in der Wirksamkeit.
- DMH verringerte auch den Verlust aktiven Halogens, wobei die Prädisposition für die AOX-Bildung verringert wurde. In Abwesenheit von DMH wurde im Wesentlichen das gesamte aktive Halogen aufgebraucht, während bis zu 56% verblieb, wenn DMH anwesend war.
- Beispiel
2 - Die NaOCl-Wirksamkeit wurde auch durch DMH bei Zugabe von NaOCl zu DMH-behandelten Schlämmen erhöht. Die Vorreaktion von DMH mit NaOCl, wie in Beispiel 1 beschrieben, war nicht erforderlich. Die Bedingungen dieses Experimentes waren in anderer Hinsicht dieselben, wie in Beispiel 1. Das Molverhältnis in dem Pulpeschlamm betrug 1 : 1 NaOCl zu DMH. Die Ergebnisse werden in der folgenden Tabelle berichtet:
TABELLE 2 Effekt einer DMH-behandelten Pulpe auf die bakterizide NaOCl-Wirksamkeit - Wieder war die bakterizide Wiksamkeit durch die Anwesenheit von DMH signifikant erhöht. In Anwesenheit von DMH wurde eine 2 log-Verringerung in der Bakterienkonzentration mit einer anfänglichen Halogenkonzentration von 3 ppm erreicht, während 5 ppm in seiner Abwesenheit erforderlich war: ein zweifacher Anstieg in der Wirksamkeit.
- Der Verbrauch aktiven Halogens durch das Pulpemedium war wieder durch die Anwesenheit von DMH gemildert.
- Beispiel
3 - Die DMH-Wiksamkeitserhöhung bei vorgeimpften Proben wurde auch gezeigt. Die Bedingungen waren dieselben, wie in Beispiel 1, mit Ausnahme, dass die Pulpe mit Bakterien 5 Minuten vor der Biozideinleitung geimpft wurde gegenüber 10 Minuten danach. Auch stieg das NaOCl- zu -DMH-Molverhältnis von 0,25 : 1 auf 1 : 1 an. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt: TABELLE 3 Effekt von DMH auf die bakterizide NaOCl-Wirksamkeit in vorgeimpften Proben Bakterizide Pulpeschlamm-Wirksamkeit
- DMH erhöhte wieder die Wirksamkeit. In seiner Anwesenheit wurde eine 3 log-Verringerung bei einer Dosierung von 0,8 ppm Halogen bewirkt (im Vergleich zu keiner Verringerung bei 0,8 ppm in seiner Abwesenheit). Der Verbrauch aktiven Halogens war in Anwesenheit von DMH wieder gemildert.
- Beispiel
4 - Die Wirksamkeit von DMH, den Verbrauch von Halogen zu mildern, wurde bei NaOCl- zu -DMH-Molverhältnissen von 0,6 : 1 bis 2,6 : 1 gezeigt. Die experimentellen Bedingungen waren dieselben wie jene des Beispiels 2, mit Ausnahme dass der Pulpeschlamm nicht mit Bakterien geimpft wurde. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle gezeigt:
TABELLE 4 Effekt des NaOCl : DMH-Molverhältnisses auf den Halogenverbrauch - DMH-Konzentrationen so niedrig wie jene, die NaOCl- zu -DMH-Verhältnisse von 2,6 : 1 erzeugten, verringerten den Verbrauch von Pulpeschlammhalogen. Da beobachtet wurde, dass die bakterizide Wirksamkeit von DMH-behandelten Systemen mit der Halogenrestgesamtkonzentration korreliert (siehe Beispiele 1 und 2), wird erwartet, dass DMH die biozide Aktivität von Hypochlorit bei DMH-Konzentrationen wenigstens so niedrig wie jene, die NaOCl- zu -DMH-Verhältnisse von 2,6 : 1 liefern, erhöht.
- Beispiel
5 - Es wurde gezeigt, dass die Aktivität von Hydantoinen größer ist als von Sulfamidsäure und ähnlich der Cyanursäure ist. Die Bedingungen waren dieselben wie jene des Beispiels 1. Das Molverhältnis des NaOCl zu der N-Wasserstoffverbindung betrug 1 : 1. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 gezeigt: TABELLE 5 Effekt von Cyanursäure, Sulfamidsäure und MEH auf die bakterizide Wirksamkeit
- Sulfamidsäure erzeugte keine Erhöhung der Wirksamkeit über das Natriumhypochlorit allein. Im Gegensatz dazu erhöhte 5-Ethyl-5-methylhydantoin (MEH) die NaOCl-Wirksamkeit auf dramatische Weise, wobei eine 3 log-Verringerung bei 5 ppm Halogen gegenüber einer 1 log-Verringerung in seiner Abwesenheit geliefert wurde. Die Cyanursäure lieferte eine zu MEH ähnliche Wirksamkeitserhöhung.
- Von den zwei Komponenten, die eine Wirksamkeitserhöhung lieferten, MEH und Cyanursäure, lieferte MEH die stärkste Milderung der Halogenzersetzung; daher wird erwartet, dass MEH die stärkste Verringerung der AOX-Bildung liefern würde. Diesbezüglich würde MEH gegenüber Cyanursäure bevorzugt werden.
- Beispiel
6 - Die Bedingungen in diesem Experiment waren dieselben, wie in Beispiel 1, mit Ausnahme, dass die anfängliche Halogengesamtkonzentration in Bezug auf eine typische mikrobiologische Konzentration auf ungefähr 70 ppm als Cl2 erhöht wurde, um erfassbare Gehalte von AOX zu erzeugen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt: Tabelle 6 Analysen des ablaufenden AOX
- Beispiel 7
- Dieses Beispiel zeigt die überraschende Wirksamkeit einer N-Halohydantoin-Verbindung als ein Bakterizid im Vergleich zum herkömmlicherweise verwendeten Natriumhypochlorit. Speziell wurde Dantochlor®, ein kommerzielles halogeniertes Hydantoin, das überwiegend Dichlordimethylhydantoin und Dichlorethylmethylhydantoin enthält, verwendet. Die Bedingungen waren dieselben wie jene des Beispiels 1. Tabelle 7 zeigt die Ergebnisse: TABELLE 8 Wirksamkeit der N-Halohydantoin-Verbindung
- Wie von den Daten ersehen werden kann, zeigte Dantochlor einen fünffachen Wirksamkeitsanstieg über Natriumhypochlorit, wobei eine mehr als 3 log-Verringerung bei 1 ppm anfänglichem Halogen im Vergleich zu 5 ppm für Natriumhypochlorit geliefert wurde. Zusätzlich war der Verbrauch aktiven Halogens durch das Pulpemedium im Vergleich zu Natriumhypochlorit viel geringer, wo das Dantochlor verwendet wurde.
Claims (11)
- Verfahren zur Verbesserung der Wirksamkeit eines freies Halogen erzeugenden Schleimbekämpfungsmittels und zur Verringerung organischer Halogen-Nebenprodukte in einer organisches Material enthaltenden Kreislaufwasseraufschlämmung zur Herstellung von Papier, umfassend das Zugeben eines Gemischs aus einer N-Wasserstoffverbindung, ausgewählt aus der Gruppe aus p-Toluolsulfonamid, Dimethylhydantoin, Methylethylhydantoin, Cyanursäure, Succinimid, Harnstoff, 4,4-Dimethyl-2-oxazolidinon und Glykouril, und einem Schleimbekämpfungsmittel, wobei das Schleimbekämpfungsmittel vor oder nach der Zugabe der N-Wasserstoffverbindung zu der Aufschlämmung zugegeben wird oder zusammen mit der N-Wasserstoffverbindung in einem Gemisch, welches frei von Puffer ist und das Schleimbekämpfungsmittel und die Verbindung enthält, direkt in die Aufschlämmung zugegeben wird, die N-Wasserstoffverbindung in einem ausreichenden Menge zugegeben wird, sodass ein Molverhältnis von Schleimbekämpfungsmittel zu N-Wasserstoffverbindung von 0,1 : 1 bis 10 : 1 in der Kreislaufwasseraufschlämmung aufrecht erhalten wird, 0,2 bis 3 Gew.-% organisches Material, welches 95 bis 99 Gew.-% Pulpefasern enthält, in Gegenwart von Leim in der Kreislaufwasseraufschlämmung gehalten werden, das Schleimbekämpfungsmittel Chlorgas, Brom, Bromchlorid, ein Alkalimetall- oder Erdalkalimetallhypohalit, ein halogeniertes Hydantoin, ein halogeniertes Cyanurat oder halogenierte Cyanursäure ist, die Menge der N-Wasserstoffverbindung, die in der Kreislaufwasseraufschlämmung vorliegt, von 0,02 bis 180 ppm ist und die N-Wasserstoffverbindung die biologische Wirksamkeit des Schleimbekämpfungsmittels verbessert und die Entstehung absorbierbarer organischer Halogen-(AOX)-Nebenprodukte verringert,
- Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein Gemisch aus dem Schleimbekämpfungsmittel und der N-Wasserstoffverbindung direkt vor der Zugabe in die Kreislaufwasseraufschlämmung gebildet wird.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Schleimbekämpfungsmittel Chlorgas, Brom, Bromchlorid, ein halogeniertes Hydantoin, ein halogeniertes Cyanurat oder halogenierte Cyanursäure ist.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Schleimbekämpfungsmittel Chlorgas oder Natriumhypochlorit ist
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei von 0,1 bis 10 ppm wirksames Schleimbekämpfungsmittel (ausgedrückt als Cl2) in dem Kreislaufwassersystem gehalten wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Schleimbekämpfungsmittel ein halogeniertes Hydantoin der Formel: ist, worin R1 und R2 unabhängig ausgewählt sind aus der (Gruppe aus Niederalkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen und worin X1 und X2 unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe aus Brom, Chlor und Wasserstoff und wenigstens eins aus X1 und X2 Brom oder Chlor ist.
- Verfahren nach Anspruch 6, wobei X1 und X2 unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe aus Brom und Chlor.
- Verfahren nach Anspruch 8, wobei das halogenierte Hydantoin Bromchlordimethylhydantoin enthält.
- Verfahren nach Anspruch 7, wobei das halogenierte Hydantoin ein Gemisch aus Dichlordimethylhydantoin und Dichlorethylmethylhydantoin ist.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Menge der halogenierten Hydantoinverbindungen, die in der Kreislaufwasseraufschlämmung vorliegt, von 0,2 bis 30 ppm ist.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das System einen pH-Wert von etwa 5,0 bis etwa 5,5 aufweist.
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