DE69528623T2 - Leitgerät - Google Patents
LeitgerätInfo
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- DE69528623T2 DE69528623T2 DE69528623T DE69528623T DE69528623T2 DE 69528623 T2 DE69528623 T2 DE 69528623T2 DE 69528623 T DE69528623 T DE 69528623T DE 69528623 T DE69528623 T DE 69528623T DE 69528623 T2 DE69528623 T2 DE 69528623T2
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L55/00—Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
- F16L55/26—Pigs or moles, i.e. devices movable in a pipe or conduit with or without self-contained propulsion means
- F16L55/46—Launching or retrieval of pigs or moles
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf das Leiten oder Führen einer Vorrichtung in einer gewünschten bzw. erforderlichen Richtung entlang dem Innern eines Rohres.
- Es ist bekannt, Vorrichtungen entlang dem Innern eines Rohres zu leiten, und zwar zu solchen Zwecken wie Inspizieren der Innenwand des Rohres (wobei in diesem Fall die Vorrichtung eine nicht-öffentliche Fernsehkamera ist) oder Besprühen der Wand mit einem Dichtungsmittel (wobei in einem solchen Fall die Vorrichtung ein Sprühkopf ist).
- Die Vorrichtungen werden üblicherweise in das Rohr über ein in die Wand des Rohres gebohrtes Loch eingeführt. Es ist natürlich wichtig sicherzustellen, daß beim Einführen in das Rohr die Vorrichtung in der richtigen Richtung geführt wird, und das kann sehr wohl ein Treffer oder ein Fehlschuß, sein.
- Bei bekannten Techniken für den Versuch sicherzustellen, daß die Vorrichtung in der richtigen Richtung sich fortbewegt, werden Eintrittsrohre in einem Winkel zur Vertikalen vorgesehen, um die Vorrichtung in das Rohr über das Bohrloch zu bringen und sicherzustellen, daß sich die Vorrichtung in der gewählten Richtung fortbewegt. Der Nachteil dieser Techniken ist jedoch, daß die Eintrittsrohre die Gesamtgröße der Vorrichtung reduzieren, die in das Rohr eingeführt werden kann, da die Vorrichtung in einem Winkel zum Loch in der Rohrwand eingeführt wird.
- Solche Techniken werden in EP-A-0 426 871 beispielsweise offenbart, wo es um eine Repariervorrichtung geht, die durch ein geneigtes Führungsrohr hindurch auf die Reise geschickt wird, nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 3.
- Mit Rädern versehene Vorrichtungen für den Durchgang durch einen Hauptkanal sind aus EP-A-0 656 449 bekannt.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Nachteile solcher Techniken zu überwinden.
- Erfindungsgemäß ist vorgesehen ein Verfahren zum Leiten einer motorisierten, mit Rädern versehenen Vorrichtung in einer gewünschten Richtung entlang dem Innern eines Rohres durch Herablassen der mit einem Leit- oder Schutzblech versehenen Vorrichtung durch ein in die Rohrwand gebohrtes Loch hindurch, um Zugang zum Innern des Rohres zu erlangen, und dann Starten des Motors, um die Räder in Drehung zu versetzen und die Vorrichtung zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, mit dem Leit- oder Schutzblech zuvorderst, im wesentlichen vertikal durch das Loch hindurch herabgelassen wird, so daß das Leit- oder Schutzblech mit der Innenwand des Rohres in Berührung kommt, wobei die Form des Leit- oder Schutzbleches so ist, daß die Vorrichtung kippt, um auf diese Weise auf ihren Rädern positioniert zu werden, wobei sie in die erforderliche Richtung zeigt, und daß die Vorrichtung in der gewünschten Richtung bewegt wird.
- Außerdem ist erfindungsgemäß vorgesehen ein Gerät zum Leiten einer motorisierten, mit Rädern versehenen Vorrichtung in einer gewünschten Richtung entlang dem Innern eines Rohres, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß bei Gebrauch die Vorrichtung, an der ein Leit- oder Schutzblech befestigt ist, durch ein in die Wand des Rohres gebohrtes Loch herabgelassen wird, um Zugang zum Innern des Rohres zu erlangen, und danach der Motor gestartet wird, um die Räder in Drehung zu versetzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung im wesentlichen vertikal in das Rohr durch das Loch hindurch herabgelassen wird, wobei sich das Leit- oder Schutzblech in der untersten Position befindet und so angeordnet ist, daß es mit der Innenwand des Rohres in Wirkverbindung kommt, wobei das Leit- oder Schutzblech eine solche Form aufweist, daß die Vorrichtung kippt, um auf diese Weise auf Rädern zu stehen, wobei sie in die gewünschte bzw. erforderliche Richtung zeigt.
- Weil die Vorrichtung im wesentlichen vertikal zur Achse des Rohres eingeführt werden kann, ist es möglich, die volle Bohrung in der Rohrwand auszunutzen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nunmehr insbesondere mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigt bzw. zeigen
- Fig. 1 ein Einführungsrohr in Position auf einem Rohr, wie beispielsweise einem Hauptversorgungsrohr, das Gas unter Druck führt, vor der Einführung einer Vorrichtung wie einer Inspektionskamera, die Fig. 2 bis 5 Längsschnitte durch das Einführungsrohr und das Hauptversorgungsrohr, und zwar eine Folge von Operationen zum Führen der Kamera entlang dem Hauptversorgungsrohr.
- Nach den Zeichnungen ist bei der in Fig. 1 dargestellten Situation eine Erdgrube 1 ausgegraben worden, um ein Teilstück einer in Betrieb befindlichen Gas-Hauptleitung 2 freizulegen.
- Nach den Fig. 2 bis 4 ist ein Loch 3 in die Wand der Hauptleitung 2 gebohrt worden.
- Bei der bekannten Technik, die hier verwendet wird, um das Loch zu bohren, wurde ein Irisplatten-Ventil 4, hergestellt von ALH Systems Ltd., auf der Hauptleitung 2 montiert. Ein Unterdruckbohrer (nicht dargestellt) wurde am Plattenventil 4 befestigt und betätigt, um das Loch 3 durch die Hauptleitung zu schneiden (Fig. 1 und 2).
- Ein Einführungsrohr 5 herkömmlicher Konstruktion wird dann am Plattenventil 4 anstelle des Unterdruckbohrers in bekannter Weise befestigt.
- Das Einführungsrohr 5 hat einen äußeren rohrförmigen Hauptkörper 6 mit einem untersten Teil stück 7 zum Anschrauben am Plattenventil 4 und ein oberstes Teilstück 8, das durch ein Schraubengewinde vom Teilstück 7 abnehmbar ist.
- Das Einführungsrohr 5 hat außerdem eine Gummimanschette 9 in einer Buchse 10, deren oberstes Ende noch zu beschreibenden Zwecken dient.
- Im Fall der vorliegenden Erfindung ist die in die Hauptleitung 2 einzuführende Vorrichtung eine herkömmliche nicht-öffentliche Rohrwand-Inspektions-Fernsehkamera 11 des traktorisierten Typs mit motorgetriebenen Rädern 12, wie in den Fig. 2 bis 4 dargestellt. Die Kamera 11 ist am vorderen Ende vorgesehen, mit einem halbrunden Leit- oder Schutzblech 13, das als Führung für die in Gebrauch befindliche Kamera 11 dient.
- Die Kamera 11 ist am einen Ende über eine Kardan- Gelenkverbindung an einem flexiblen Kamerakabel 15 lösbar befestigt. Das äußere Ende des Kabels 15 (nicht dargestellt) ist bei Gebrauch an einem Schnittstellen-Anschluß, einem Fernseh- Monitor, einem Videorekorder und Drucker befestigt.
- Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 5 ist die Folge von Operationen zum Leiten der Kamera 11 entlang der Hauptleitung wie folgt. Bei vorübergehend vom Plattenventil 4 abgenommenem Teilstück 7 des Einführungsrohres 5 und frei von diesem (nicht dargestellt) wird das Ende des Kabels 15 durch die Gummimanschette 9 hindurch geschoben, die eine zentrale Öffnung für diesen Zweck aufweist und durch eine Klemme 16 festgeklemmt ist, die das Kamerakabel vorübergehend in seiner Position festhält.
- Das Kabel 15 wird nun mit der Kamera 11 verbunden und die Klemme 16 gelöst und weggenommen. Die Öffnung in der Manschette 9 ist so dimensioniert, daß die Manschette 9 eine Dichtung um das Kabel 15 herum bildet. Es versteht sich, daß in diesem Stadium die Verschlußplatte 17 des Plattenventils 4 geschlossen ist, um ein Entweichen von Gas aus der Hauptleitung zu verhindern. Das oberste Teilstück 8 des Einführungsrohres 5 wird dann wieder mit dem untersten Teilstück 7 verbunden.
- Im nächsten Stadium des Prozesses (Fig. 2) wird die Platte 17 im Plattenventil 4 geöffnet, und die Kamera 11 wird gegebenenfalls durch Drehen des Kabels 15 in Position gebracht, während die Kamera 11 an diesem herabhängt, so daß die Kamera 11 in die richtige Richtung zeigt. Die Kamera 11 wird dann in das Innere der Hauptleitung 2 herabgelassen, bis das Leit- oder Schutzblech 13 der Kamera mit der unteren Wand der Hauptleitung in Kontakt kommt, die in Fig. 3 dargestellt. An dieser Stelle sorgen die runde Form des Leit- oder Schutzbleches 13 und die Gewichtsverteilung der Kamera 11 dafür, daß diese auf ihre Räder 12 kippt, und an diesem Punkt wird der Motor in der Kamera 11 gestartet, und dies bewirkt ein "Kicken" der Schleppkamera in die gewünschte Richtung entlang der Hauptleitung (wie in Fig. 4 dargestellt).
- Das Kamerakabel 15 wird kontinuierlich durch die Manschette 9 hindurch zugeführt, und zwar so, daß die Kamera 11 sich entlang der Hauptleitung 2 so weit wie möglich bewegt, wobei sie Bilder zurück zum Monitor überträgt.
- Um die Kamera 11 aus der Hauptleitung 2 zu entnehmen, wird der die Schleppkamera 11 antreibende Motor reversiert, während das Kabel 15 durch die Manschette 9 hindurch zurückgezogen wird, bis die Kamera 11 durch das geöffnete Plattenventil 4 hindurch zurückgezogen worden ist, welches dann geschlossen wird.
- Das Einführungsrohr 5 wird dann vom Plattenventil 4 abgenommen. Unter Anwendung irgendeiner bekannten Technik kann das Loch 3 in der Wand der Hauptleitung 2 zugestopft werden, z. B. mittels eines gewindelosen Stopfens, bevor das Plattenventil 4 abgenommen wird.
Claims (6)
1. Verfahren zum Leiten einer motorisierten, mit Rädern
versehenen Vorrichtung in einer gewünschten Richtung entlang dem
Innern eines Rohres durch Herablassen der mit einem Leit- oder
Schutzblech versehenen Vorrichtung durch ein in die Rohrwand
gebohrtes Loch hindurch, um Zugang zum Innern des Rohres zu
erlangen, und dann Starten des Motors, um die Räder in Drehung
zu versetzen und die Vorrichtung zu bewegen, dadurch
gekennzeichnet, daS die Vorrichtung, mit dem Leit- oder
Schutzblech zuvorderst, im wesentlichen vertikal durch das Loch
hindurch herabgelassen wird, so daß das Leit- oder Schutzblech
mit der Innenwand des Rohres in Berührung kommt, wobei die Form
des Leit- oder Schutzbleches so ist, daß die Vorrichtung kippt,
um auf diese Weise auf ihren Rädern positioniert zu werden,
wobei sie in die erforderliche Richtung zeigt, und daß die
Vorrichtung in der gewünschten Richtung bewegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein im wesentlichen vertikal angeordnetes Einsatzrohr so
vorgesehen wird, daß es zum Rohrloch so hinführt, daß die
Vorrichtung hängend durch das Rohr hindurch herabgelassen wird,
wobei die Vorrichtung sich im Einsatzrohr drehen kann, um in die
gewünschte Richtung zu zeigen, wenn es gekippt ist und auf den
Rädern steht.
3. Gerät zum Leiten einer motorisierten, mit Rädern
versehenen Vorrichtung (11) in einer gewünschten Richtung
entlang dem Innern eines Rohres (2), wobei die Anordnung so
getroffen ist, daß bei Gebrauch die Vorrichtung (11), an der ein
Leit- oder Schutzblech (13) befestigt ist, durch ein in die Wand
des Rohres (2) gebohrtes Loch (3) herabgelassen wird, um Zugang
zum Innern des Rohres zu erlangen, und danach der Motor
gestartet wird, um die Räder (12) in Drehung zu versetzen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (11) im wesentlichen
vertikal in das Rohr (2) durch das Loch (3) hindurch
herabgelassen wird, wobei sich das Leit- oder Schutzblech (13)
in der untersten Position befindet und so angeordnet ist, daß es
mit der Innenwand des Rohres (2) in Wirkverbindung kommt, wobei
das Leit- oder Schutzblech (13) eine solche Form auf weist, daß
die Vorrichtung (11) kippt, um auf diese Weise auf Rädern (12)
zu stehen, wobei sie in die gewünschte bzw. erforderliche
Richtung zeigt.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung eine Kamera aufweist.
5. Gerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Leit- oder Schutzblech (13) zumindest in dem an der Rohrwand
angreifenden Bereich eine teilrunde Form aufweist.
6. Gerät nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein im wesentlichen vertikales Führungsrohr (5) vorgesehen
ist, um das Herablassen der Vorrichtung (11) durch ein Seil oder
Kabel (15) zu ermöglichen, wobei die Vorrichtung im Rohr drehbar
ist, um die hängende Vorrichtung so zu positionieren, daß sie in
die gewünschte Richtung zeigt, wenn sie in das Rohr
herabgelassen wird.
Applications Claiming Priority (2)
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| GB9418161A GB9418161D0 (en) | 1994-09-09 | 1994-09-09 | Inspection of mains |
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