DE69522100T2 - Verfahren zur abdeckung - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdecken eines Fahrzeugs während der Spritzlackierung und insbesondere ein Verfahren zum Abdecken der "B"-Säule eines Fahrzeugs und die Verwendung einer Länge von Abdeckmaterial zum Abdecken einer "B"-Säule eines Kraftwagens.
- Die "B"-Säule eines Fahrzeugs ist der zwischen den hinteren Rändern der vorderen Tür und dem vorderen Rand der hinteren Tür eines Fahrzeugs befindliche Pfosten. Die "B"-Säule hält häufig die Scharniere der hinteren Tür und die Befestigungsklinke der vorderen Tür. Bei erneuter Sprühlackierung von Türpanelen ist es erforderlich, die "B"-Säule derart abzudecken, dass ein Übersprühen des Spalts zwischen vorderer und hinterer Tür verhindert wird. Das Abdecken dieses Bereichs ist schwierig, da die "B"-Säule häufig unregelmäßig ausgebildet und verschmutzt ist und herkömmliche Abdeckmaterialien mit druckempfindlichem Kleber nicht so einfach anbringbar sind. Ferner weisen die Türpanele generell eine bestimmte Beabstandung von der "B"-Säule auf, und man kann sich nicht darauf verlassen, dass die Tür das Abdeckmaterial festhält, wenn das Material mit dem Rand der Tür gegen die "B"-Säule gedrückt wird.
- JP-3026379 beschreibt das Schließen des Zwischenraums zwischen dem vorderen Rand einer vorderen Tür und der Karosserie eines Kraftwagens, des Zwischenraums zwischen dem hinteren Rand einer vorderen Tür und dem vorderen Rand einer hinteren Tür und des Zwischenraums zwischen dem hinteren Rand einer hinteren Tür und der Karosserie eines Kraftwagens mittels auf der hinteren (inneren) Seite der Tür und der entsprechenden Tür oder dem entsprechenden Karosserieteil aufgebrachten Abdeckpapiers.
- Die vorliegende Erfindung bietet eine einfache und effektive Technik zum Abdecken von "B"-Säulen.
- Es wird daher erfindungsgemäß ein Verfahren zum Abdecken einer "B"-Säule eines Fahrzeugs geboten, das folgende Schritte umfasst:
- Bereitstellen eines elastisch anpassungsfähigen Streifens Abdeckmaterials mit einem Schaumstreifen, dessen Breite größer ist als der maximale Abstand zwischen dem an die "B"-Säule angrenzenden hinteren Rand der vorderen Tür und dem an die "B"-Säule angrenzenden vorderen Rand der hinteren Tür, dessen Dicke mindestens 10 mm beträgt und dessen Länge mindestens der Länge der abzudeckenden "B"-Säule gleich ist, wobei der Streifen einen druckempfindlichen Kleber auf einer an einen Längsrand des Streifens angrenzenden Fläche aufweist,
- Öffnen der vorderen Tür,
- Aufbringen des Streifens auf die Innenfläche des vorderen Rands der hinteren Tür, so dass der druckempfindliche Kleber den Streifen sicher derart anklebt, dass er sich an das Profil des vorderen Rands anpasst und in ausreichendem Maße über die "B"-Säule verläuft, so dass er den hinteren Rand der vorderen Tür überlappt, wenn die vordere Tür geschlossen ist, und
- Schließen der vorderen Tür zwecks Herstellung der Überlappung, wodurch die "B"-Säule abgedeckt wird.
- Es hat sich herausgestellt, dass es bei Verwendung eines elastisch anpassbaren Schaumstreifens als Abdeckmaterial möglich ist, das Abdeckmaterial mit druckempfindlichem Kleber an die Innenfläche des vorderen Rands der hinteren Tür anzukleben, so dass das Abdeckmaterial über die "B"-Säule vorsteht und diese Konfiguration beibehält. Die vordere Tür wird über den überlappenden Teil des Abdeckmaterials geschlossen. Der Schaumstreifen ist ausreichend steif, so dass er durch den Druck des Lackiersprays nicht verschoben wird, wodurch die "B"-Säule auf effektive Weise abgedeckt und das Eindringen von Sprühmaterial in die Türen verhindert wird.
- Erfindungsgemäß ist ferner die Verwendung einer Länge von Abdeckmaterial gemäß Anspruch 10 vorgesehen.
- Das Abdeckmaterial weist im wesentlichen einen Streifen druckempfindlichen Klebers mit einer Breite von 8 bis 12 mm angrenzend an einen Längsrand auf, normalerweise 2 mm vom Rand entfernt. Bei einer Ausführungsform kann der Streifen angrenzend an den anderen Längsrand einen zweiten Klebestreifen zum Ankleben an der Innenseite des hinteren Rands der vorderen Tür aufweisen. Der zusätzliche Klebestreifen kann eine Breite von 8 bis 12 mm haben und ist normalerweise 2 mm vom anderen Rand entfernt positioniert.
- Der Abdeckstreifen kann die Form einer um sich selbst, wahlweise um einen Kern gewickelten Rolle aufweisen. Daher ist gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung eine Rolle Abdeckmaterial mit einem um sich selbst gewickelten Schaumstreifen vorgesehen, der eine Breite von 20 bis 40 cm, eine Dicke von 10 bis 20 mm und druckempfindlichen Kleber auf einer Hauptfläche angrenzend an einen Längsrand aufweist. Das Abdeckmaterial kann eine mittels des in EP 0384626 beschriebenen Verfahrens hergestellte Schaumbahn sein.
- Die Streifen können als paralleles Array ausgebildet sein, wobei jeder Streifen trennbar ist. Das Abdeckmaterial kann in Form einer Rolle von Abdeckmaterial mit einem parallelen Array von miteinander verbundenen und manuell trennbaren Schaumstreifen ausgebildet sein, wobei jeder Schaumstreifen eine Breite von 20 bis 40 mm, eine Dicke von 10 bis 20 mm und druckempfindlichen Kleber auf einer Hauptfläche angrenzend an einen Längsrand aufweist. Das Array kann durch Aufbringen eines Klebers auf eine Schaumbahn und Einschneiden der Bahn gebildet werden. Alternativ kann das Array gemäß EP 0384626 ausgebildet sein, wodurch ein Array entsteht, bei dem die Streifen einen elliptischen oder ovalen. Querschnitt haben und angrenzende Streifen durch längsgeschweißte Nähte, die die Krümmung der Streifen aufrechterhalten, miteinander verbunden sind.
- Die Erfindung wird jetzt anhand der beiliegenden Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Endansicht der hinteren Tür eines Fahrzeugs und eine dazugehörige Endsäule,
- Fig. 2(a), (b) und (c) einen Querschnitt durch A-A, B-B und C-C aus Fig. 1,
- Fig. 3 einen Querschnitt durch eine "B"-Säule und vordere und hintere Türen mit Darstellung der erfindungsgemäßen Abdeckung, und
- Fig. 4 eine Seitenteilansicht eines Fahrzeugs mit Darstellung der vorderen und hinteren Türen.
- Gemäß Fig. 1 und 2 hält die "B"-Säule (2) die hintere Tür (4), die mittels Scharnieren (6) montiert ist. Der an das Fenster angrenzende obere Teil der Tür (8) grenzt an die "B"-Säule (2) an, während das untere Panel (10) der Tür von der "B"-Säule weg verläuft, so dass ein beträchtlicher Spalt zwischen der "B"-Säule und dem Rand des Türpanels (10) besteht.
- Fig. 3 und 4 zeigen das Abdeckmaterial (12), das derart positioniert ist, dass es die "B"-Säule (2) abdeckt. Die vordere Tür (14) wird geöffnet und der Abdeckstreifen (12) zwischen der "B"-Säule (2) und dem Rand der hinteren Tür (4) derart positioniert, dass der Klebestreifen (16) an dem Rand der Tür klebt, insbesondere im Bereich des unteren Panels (10). Falls erforderlich, kann die hintere Tür (4) zur einfacheren Positionierung des Abdeckstreifens (12) geöffnet werden. Der Abdeckstreifen (12) folgt der Kontur der hinteren Tür (4), die mit der des Rands (18) der vorderen Tür (14) identisch ist. Somit stößt bei geschlossener vorderer Tür der Rand (18) an den Abdeckstreifen (12) an, wodurch eine Abdichtung hergestellt wird. Bei einer Ausführungsform weist der Abdeckstreifen im Kontaktbereich mit dem Rand (18) der vorderen Tür (14) einen Streifen druckempfindlichen Klebers auf. Das Abdeckmaterial ist ausreichend elastisch, so dass seine Position um die Kontur des unteren Panels (10) während der Sprühlackierung aufrechterhalten wird, wodurch ein Eindringen von Farbe auf die "B"-Säule und in das Innere des Fahrzeugs verhindert wird.
Claims (18)
1. Verfahren zum Abdecken einer "B"-Säule (2) in einem Fahrzeug, mit
folgenden Schritten:
Bereitstellen eines Streifens Abdeckmaterial (12), dessen Breite größer
ist als der maximale Abstand zwischen dem an die "B"-Säule
angrenzenden hinteren Rand (18) der vorderen Tür (14) und dem an die "B"-
Säule angrenzenden vorderen Rand der hinteren Tür (4) und dessen
Länge mindestens der Länge der abzudeckenden "B"-Säule gleich ist,
wobei der Streifen einen druckempfindlichen Kleber (16) auf einer an
einen Längsrand des Streifens angrenzenden Fläche aufweist,
Öffnen der vorderen Tür (14),
Aufbringen des Streifens auf die Innenfläche des vorderen Rands der
hinteren Tür, so dass der druckempfindliche Kleber (16) den Streifen
sicher derart anklebt, dass er sich an das Profil des vorderen Rands
anpasst und in ausreichendem Maße über die "B"-Säule verläuft, so dass
er den hinteren Rand (18) der vorderen Tür (14) überlappt, wenn die
vordere Tür (14) geschlossen ist, und
Schließen der vorderen Tür (14) zwecks Herstellung der Überlappung,
wodurch die "B"-Säule abgedeckt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen Abdeckmaterial (12) einen
elastischen anpassbaren Schaumstreifen mit einer Dicke von
mindestens 10 mm aufweist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Streifen eine Breite zwischen
20 und 40 mm aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem der Streifen eine Breite von
ungefähr 26 mm aufweist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der
druckempfindliche Kleber die Form eines Streifens mit einer Breite von 8 bis
12 mm aufweist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der
Streifen ferner einen druckempfindlichen Kleber im Bereich der
Überlappung mit dem hinteren Rand der vorderen Tür aufweist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem der druckempfindliche Kleber die
Form eines Streifens aufweist, der angrenzend an einen der beiden
Längsränder eine Breite von 8 bis 12 mm hat.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der
Schaum eine Dicke von 10 bis 20 mm aufweist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der
Schaum einen rechteckigen, ovalen oder elliptischen Querschnitt
aufweist.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der
Schaum ein Polyester-Polyurethan-Schaum ist.
10. Verwendung von Abdeckmaterial (12) zum Abdecken einer "B"-Säule
(2) eines Fahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckmaterial
einen langgestreckten Schaumstreifen mit einer längsverlaufenden
Hauptfläche und längsverlaufenden Rändern auf gegenüberliegenden
Seiten der Hauptfläche aufweist und dass das Abdeckmaterial eine
längsverlaufende Schicht druckempfindlichen Klebers (16) auf der
Hauptfläche angrenzend an einen der Ränder aufweist, wobei die
Hauptfläche eine Breite von 20 bis 40 mm zwischen den Rändern und
der Schaumstreifen eine senkrecht zur Hauptfläche verlaufende Dicke
von mindestens 10 mm hat.
11. Verwendung von Abdeckmaterial nach Anspruch 10, wobei das
Abdeckmaterial die Form einer Rolle mit dem um sich selbst gewickelten
Schaumstreifen aufweist.
12. Verwendung von Abdeckmaterial nach Anspruch 10, wobei das
Abdeckmaterial die Form einer Rolle mit einem parallelen Array von
miteinander verbundenen und manuell trennbaren Schaumstreifen
aufweist und jeder Schaumstreifen einen druckempfindlichen Kleber auf
einer an einen Längsrand angrenzenden Hauptfläche enthält, dadurch
gekennzeichnet, dass jeder Schaumstreifen eine Breite von 20 bis
40 mm und eine Dicke von 10 bis 20 mm hat.
13. Verwendung von Abdeckmaterial nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
wobei jeder Schaumstreifen einen rechteckigen, elliptischen oder
ovalen Querschnitt aufweist.
14. Verwendung von Abdeckmaterial nach Anspruch 13, wobei die Streifen
einen elliptischen oder ovalen Querschnitt aufweisen und angrenzende
Streifen durch Längsschweißnähte, die die Krümmung der Streifen
aufrechterhalten, miteinander verbunden sind.
15. Verwendung von Abdeckmaterial nach einem der Ansprüche 10 bis 14,
wobei der Streifen eine Breite von ungefähr 26 mm aufweist.
16. Verwendung von Abdeckmaterial nach einem der Ansprüche 10 bis 15,
wobei der druckempfindliche Kleber die Form eines Streifens mit einer
Breite von 8 bis 12 mm aufweist.
17. Verwendung von Abdeckmaterial nach einem der Ansprüche 10 bis 16,
wobei jeder Streifen einen druckempfindlichen Kleber auf der
Hauptfläche angrenzend an einen der beiden Längsränder aufweist.
18. Verwendung von Abdeckmaterial nach Anspruch 17, wobei der
druckempfindliche Kleber die Form eines Streifens aufweist, der angrenzend
an einen der beiden Längsränder eine Breite von 8 bis 12 mm hat.
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