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DE69520323T2 - Gehäuse für Verbinderanordnung - Google Patents

Gehäuse für Verbinderanordnung

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DE69520323T2
DE69520323T2 DE69520323T DE69520323T DE69520323T2 DE 69520323 T2 DE69520323 T2 DE 69520323T2 DE 69520323 T DE69520323 T DE 69520323T DE 69520323 T DE69520323 T DE 69520323T DE 69520323 T2 DE69520323 T2 DE 69520323T2
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DE
Germany
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walls
connector housing
line
connector
cover
Prior art date
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DE69520323T
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Richard Wayne Grzybowski
John Mark Myer
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Whitaker LLC
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  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbinderanordnung und insbesondere ein Steckergehäuse mit verbesserter Zugentlastung und einem Vorverbindungsmerkmal.
  • In der Kraftübertragung eines Fahrzeugs zu plazierende Verbinderanordnungen umfassen typischerweise eine in einem Metallgußteil installierte Bauteilgrenzfläche (Modulverbinder) und ein passendes Steckergehäuse. Das Steckergehäuse besitzt eine Modulseite, die durch dem Fachmann auf diesem Gebiet bekannte Mittel, beispielsweise eine zentrale Schraubspindel, an dem Modulverbinder zu sichern ist, sowie eine Leitungsseite, in der Leitungen aufgenommen werden.
  • Typischerweise ist ein Leitungsverbinder an einer Zugentlastung (auch "Leitungsabschirmungen" oder "Leitungsführungen" genannt) befestigt und die Zugentlastung durch lange flexible Verbindungen am Steckergehäuse gesichert. Diese Verbindungen stehen üblicherweise unter Spannung, wenn Zugkräfte auf die Leitungen einwirken. Die (ständig oder intermittierend) auf die Verbindungen ausgeübte Spannung kann die Zugentlastung schädigen, und als Folge davon kann der elektrische Kontakt verlorengehen.
  • Um dieses Problem auszuschalten, werden Zugentlastungen üblicherweise aus hochfesten Kunststoffen hergestellt, die spannungsbedingten Verformungen widerstehen können.
  • Der Nachteil besteht darin, daß diese Kunststoffe teuer sind und ihre Verwendung hohe Produktionskosten zur Folge hat.
  • Auf diesem Fachgebiet gibt es noch ein weiteres Problem. Für einen Montagebandarbeiter in der Produktion kann sich die Notwendigkeit einer vorübergehenden Sicherung des Steckergehäuses am Modulverbinder ergeben. Der Arbeiter möchte beispielsweise seinen Drehmomentschlüssel aufnehmen oder sich einem anderen Montagearbeitsvorgang zuwenden.
  • Die vorübergehende Sicherung des Steckergehäuses am Modulverbinder würde sich in Fahrzeugmontagebetrieben zeitsparend auswirken und könnte die Arbeitsvorgänge der Verbinderanordnungsmontage für die Arbeiter vereinfachen. Bisher steht kein einfaches Mittel, das als Vorverbindungsmerkmal für das Steckergehäuse dienen könnte, zur Verfügung.
  • In der US-A-3,732,527 wird eine Zugentlastungsklammer beschrieben, die an einem elektrischen Verbinder montiert werden kann und einen Arm umfaßt, an dem sich ein Leitungsverbinder befestigen läßt, um ein Leitungsbündel zu sichern, das von der Rückseite des Verbinders aus rechtwinklig zum elektrischen Verbinder verläuft.
  • In der US-A-5,259,785 wird eine elektrische Verbinderanordnung beschrieben, bei der ein Leitungsbündel an der Rückseite des Verbinders rechtwinklig austritt. Dieser Verbinder besitzt eine an der Rückseite des Verbinders montierte Leitungsabdeckung, wobei die Leitungen außerhalb der Leitungsabdeckung durch ein Band zusammengehalten werden.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Zugentlastung für das Steckergehäuse einer elektrischen Verbinderanordnung bereitzustellen. Es ist ein weiteres Ziel, ein solches Steckergehäuse mit einem Leitungsverbinderbefestigungsmerkmal als Integralbauteil bereitzustellen.
  • Die vorliegende Erfindung umfaßt ein Steckergehäuse mit einer Modulseite und einer axial durch einen Hauptkörper verbundenen Leitungsseite, wobei die Leitungsseite erste Wände umfaßt, die sich vom Hauptkörper aus axial erstrecken und entsprechende obere Kanten aufweisen, gekennzeichnet durch:
  • einen in mindestens einer der ersten Seiten ausgebildeten Rücksprung;
  • einen integral mit der Leitungsseite des Steckergehäuses geformten Schacht, der sich vom Rücksprung aus im wesentlichen rechtwinklig zu mindestens einer der ersten Wände erstreckt, wobei der Schacht so angeordnet ist, daß er mehrere Leitungen aufnehmen kann, die durch den Rücksprung verlaufen und durch einen Leitungsverbinder gebündelt sind, und wobei der Schacht ein Paar Seitenflansche aufweist, um ein Abrutschen des Leitungsverbinders vom Schacht zu verhindern; und
  • eine Leitungsabdeckung, die sich an den ersten Wänden befestigen läßt und sich über die Leitungsseite des Steckergehäuses erstreckt, wobei die Anordnung so beschaffen ist, daß die Leitungen durch den Leitungsverbinder am Schacht und nicht an der Leitungsabdeckung gesichert sind, so daß die Leitungsabdeckung nicht durch Einwirkung der Leitungen beansprucht wird.
  • Die Leitungsabdeckung kann durch Verbindungsvorsprünge, die in entsprechende Sicherungslöcher im Steckergehäuse eingreifen, am Steckergehäuse verriegelt werden.
  • Das erfindungsgemäße Steckergehäuse ist so ausgeführt, daß es entfernbar an einem Modulverbinder gesichert werden kann. Zu diesem Zweck kann mindestens ein Vorverbindungssteg (und vorzugsweise zwei) mit einem Vorsprung an seiner Außenfläche vorgesehen werden, um das Steckergehäuse durch Eingriff des oder eines jeden Vorsprungs mit entsprechenden Löchern im Modulverbinder am Modulverbinder zu sichern. Der oder jeder Vorverbindungssteg kann durch seine eine Kante federnd mit der Modulseite des Steckergehäuses zwischen zwei Rippen verbunden sein, die den Vorverbindungssteg vor Beschädigung schützen.
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nunmehr beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben; dabei sind:
  • Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Verbinderanordnung;
  • Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines Steckergehäuses, die eine Leitungsseite zeigt;
  • Fig. 3 und 4 Schnittsdarstellungen von Leitungen innerhalb des Schachtes;
  • Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines Steckergehäuses, die eine Modulseite zeigt;
  • Fig. 6 eine Seitenansicht des Steckergehäuses, die die Leitungsseite zeigt;
  • Fig. 7 eine andere Modifizierung des Steckergehäuses;
  • Fig. 8 eine perspektivische Darstellung einer Leitungsabdeckung;
  • Fig. 9 eine Untersichtdarstellung der Leitungsabdeckung;
  • Fig. 10 eine Schnittsdarstellung von Fig. 9 entlang deren Linien 10-10;
  • Fig. 11 eine perspektivische Darstellung einer Abdeckung;
  • Fig. 12 eine perspektivische Darstellung einer Leitungsdurchführung;
  • Fig. 13, 14, 15 schematische Darstellungen, die die empfohlene Entfernung der Leitungsabdeckung zeigen;
  • Fig. 16 eine perspektivische Darstellung des Steckergehäuses, die die Modulseite zeigt;
  • Fig. 17 eine perspektivische Darstellung des Steckergehäuses, die eine andere Modifizierung der Modulseite des Steckergehäuses zeigt;
  • Fig. 18 eine Seitenansicht des Steckergehäuses;
  • Fig. 19 eine perspektivische Darstellung der Modulverbindung;
  • Fig. 20 eine Seitenansicht des Modulverbinders;
  • Fig. 21 eine perspektivische Darstellung einer anderen Modifizierung des Modulverbinders;
  • Fig. 22 eine Seitenansicht des Modulverbinders von Fig. 21;
  • Fig. 23 eine Längsschnittsdarstellung des vorübergehend am Modulverbinder gesicherten Steckergehäuses.
  • Wie aus den Fig. 1-23 ersichtlich, umfaßt eine innerhalb der Kraftübertragung eines Fahrzeugs zu plazierende Verbinderanordnung 10 einen in ein Metallgußteil eingesetzten und darin gesicherten Modulverbinder (oder eine Bauteilgrenzfläche) 11, ein durch eine Schraube 13 entfernbar am Modulverbinder 11 gesichertes Steckergehäuse 12 und eine am Steckergehäuse 12 entfernbar gesicherte Leitungsabdeckung 14. Eine Leitungsdurchführung 17 und eine Abdeckung 18 sind innerhalb des Steckergehäuses 12 unterhalb der Leitungsabdeckung 14 plaziert. Mehrere in einem Leitungsverbinder 16 zusammengefaßte Leitungen 15 werden vom Steckergehäuse 12 aufgenommen.
  • Wie aus den Fig. 2-7 ersichtlich, umfaßt das Steckergehäuse 12 eine Modulseite 19 und eine durch einen Hauptkörper 21 integral verbundene Leitungsseite 20. Die Leitungsseite 20 umfaßt Leitungsseitenwände 22 (oder erste Wände), die sich vom Hauptkörper 21 aus axial erstrecken. Der Hauptkörper 21 besitzt einen zylindrischen Körper 23 mit Rücksprüngen 24 für die Aufnahme von (nicht dargestellten) abdichtenden O- Ringen sowie einen Flansch 25. Die Wände 22 erstrecken sich vom Flansch 25 aus in einer bestimmten Höhe. Jede der Wände 22 weist eine entsprechende obere Kante 26 auf. Die Höhe der Wände 22 kann für alle Wände 22 (wie aus Fig. 2 ersichtlich) einheitlich sein oder sich (wie in Fig. 7 dargestellt) ändern. Eine der Wände 22, die Wand 22', besitzt einen Rücksprung 27. Ein Schacht 28 ist rechtwinklig zur Wand 22 integral mit dem Rücksprung 27 geformt. Der Schacht 28 besitzt ein Paar Seitenflansche 29. Wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt, umklammert der Leitungsverbinder 16, wenn mehrere Leitungen 15 vom Schacht 28 aufgenommen werden, den Schacht 28 mit den darin befindlichen Leitungen 15, und die Seitenflansche 29 verhindern ein Abrutschen des Leitungsverbinders 16 vom Schacht 28.
  • Die Wände 22 (einschließlich der Wand 22') bilden eine Aufnahmeöffnung 30. Ein turmähnliches Zylinderelement 31 ist innerhalb der Aufnahmeöffnung 30 in Längsrichtung positioniert. Die Aufnahmeöffnung 30 nimmt auch einen leitungstragenden Körper 32 mit einer oberen Fläche 33 auf. Die oberen Kanten 26 der Wände 22, 22' erstrecken sich oberhalb der oberen Fläche 33. Wie aus Fig. 6 deutlicher erkennbar, besitzt der leitungstragende Körper 32 zwei Reihen Schlitze 34, 35. Die nebeneinanderliegenden Schlitze 34, 35 in ihren entsprechenden Reihen sind duch Trennwände 36, 37 getrennt. Jeder Schlitz 34, 35 nimmt eine Leitung 15 auf.
  • Wie aus den Fig. 11 und 12 ersichtlich, ist eine Leitungsdurchführung 17 innerhalb der Aufnahmeöffnung 30 an der oberen Fläche 33 entfernbar gesichert, und die Abdeckung 18 ist innerhalb der Aufnahmeöffnung 30 oberhalb der Leitungsdurchführung 17 entfernbar gesichert. Die Leitungsdurchführung 17 und die Abdeckung 18 besitzen mehrere entsprechende durchgehende Löcher 38, 39, die zu den Schlitzen 34, 35 am leitungstragenden Körper 32 hin präzise ausgerichtet sind.
  • Die Leitungsabdeckung (oder Leitungsabschirmung) 14 ist an der Leitungsseite 20 des Steckergehäuses 12 oberhalb der Abdeckung 18 und oberhalb der oberen Kanten 26 der Wände 22, 22' entfernbar gesichert. Wie aus den Fig. 8-10 ersichtlich, umfaßt die Leitungsabdeckung 14 eine Frontplatte 40 mit Seiten 41, 41' und 42, 42', die sich von der Frontplatte 40 aus im wesentlichen rechtwinklig erstrecken. Verbindungsvorsprünge 43 sind an den Wänden 41, 42', 41' vorgesehen. Um mit den entsprechenden Verbindungsvorsprüngen 43 zusammenzuwirken, sind drei Sicherungsvorsprünge 44' am Steckergehäuse 12 vorgesehen.
  • Wenn die Leitungsabdeckung 14 auf das Steckergehäuse 12 aufgeschoben wird, spreizen sich die Wände 41, 41', 42, 42' auseinander und ermöglichen es, daß sich die Verbindungsvorsprünge 43 in Zusammenwirkung mit den Sicherungsvorsprüngen 44' am Steckergehäuse 12 verriegeln. Direkt neben dem Sicherungsvorsprung 44' an einer der Wände 22 ist ein Loch 44 vorgesehen. Die Verbindungsvorsprünge 43 sind an Innenflächen der Verbindungsleisten 45 positioniert. Jede Verbindungsleiste 45 beläßt eine Öffnung 46 an der Frontplatte 40.
  • Die Wand 42 besitzt ein Paar Seitenverbindungen 47, 47' sowie einen zentralen Rücksprung 48 zwischen den Seitenverbindungen 47, 47'. Das Steckergehäuse 12 weist ein Paar Seitenvorsprünge 49; 49' auf, und die Seitenverbindungen 47, 47' an der Leitungsabdeckung 14 greifen verriegelnd in die Seitenvorsprünge 49, 49' ein. Wenn die Leitungsabdeckung 14 am Steckergehäuse 12 gesichert, ist, erstreckt sich der Schacht 28 durch den Rücksprung 48. Die Seitenverbindungen 47, 47' besitzen U-förmige Flansche 50, 50'. Dieses Merkmal verhindert beim Einwirken einer seitlichen Kraft ein Herausspringen der Seitenverbindungen 47, 47'.
  • Ein zentraler durchgehender Hohlraum 51 befindet sich in der Leitungsabdeckung 14, um zu ermöglichen, daß das turmähnliche zylindrische Element 31 am Steckergehäuse 12 durchgeführt werden kann sowie einen Kopf und einen Flansch der Schraube 13 aufnehmen kann.
  • Die an der Leitungsseite 20 des Steckergehäuses 12 verriegelte Leitungsabdeckung kann mittels eines Schraubenziehers entfernt werden. Der Schraubenzieher 52 wird, wie in den Fig. 13, 14, 15 gezeigt, in die Öffnung 46 eingeführt, bis seine Spitze 53 auf den Sicherungsvorsprung 44' trifft. Dann wird der auf der Frontplatte 40 abgestützte Schraubenzieher 52 als Hebel benutzt, und die Spitze 53 löst den Verbindungsvorsprung 43 des entsprechenden Sicherungsvorsprungs 44'.
  • Da die durch den Leitungsverbinder 16 zusammengefaßten Leitungen 15 am Steckergehäuse 12 befestigt und die Leitungen dort fest verklemmt sind, steht die Leitungsabdeckung 14 nicht unter Spannung. Daher kann die Leitungsabdeckung aus weniger teurem Kunststoff hergestellt werden.
  • Wie aus den Fig. 16-23 ersichtlich, umfaßt die Modulseite 19 des Steckergehäuses 12 Modulseitenwände 54, 54' und 55, 55' (oder zweite Wände). Rippen 56 erstrecken sich über die volle Länge der Wände 54, 54', 55, 55' an deren Außenfläche 57 entlang. Die Rippen 56 erstrecken sich im wesentlichen parallel zueinander und können an den Wänden 54, 54', 55, 55', wie in den Fig. 16, 17 gezeigt, positioniert sein, d. h. ein Paar Rippen 56 können an einer dieser Wände (beispielsweise an der Wand 54) beabstandet angeordnet sein, oder zwei Paare Rippen 56 können sich an gegenüberliegenden Wänden (beispielsweise an den Wänden 54 und 54') befinden.
  • In seiner bevorzugten Ausführungsform umfaßt das Steckergehäuse 12 einen einzelnen Vorverbindungssteg 58, der sich an der Wand 54 zwischen Rippen 56 (wie in Fig. 16 gezeigt) befindet, oder zwei Vorverbindungsstege 58 und 58', die an den Wänden 54 bzw. 54' positioniert sind (wie in Fig. 17 gezeigt). Jeder Vorverbindungssteg 58, 58' ist zwischen entsprechenden Rippen 56 angebracht. Im Rahmen einer weiteren Erörterung kann auch ein einzelner Vorverbindungssteg 58 in Betracht gezogen werden; für die Fachleute auf diesem Gebiet versteht es sich jedoch, daß sich eine solche Erörterung gleichermaßen auf die Ausführungsform mit zwei Vorverbindungsstegen 58, 58' beziehen kann.
  • Der Vorverbindungssteg 58 besitzt eine Verbindungskante 59 und eine gegenüberliegende Kante 60. Der Vorverbindungssteg 58 ist elastisch mit der Außenfläche 57 der Wand 54 an seiner Verbindungskante 59 direkt neben dem zylindrischen Körper 23 des Hauptkörpers 21 verbunden. Ein Vorsprung 61 befindet sich am Vorverbindungssteg 58 direkt neben und im wesentlichen im Zentrum der gegenüberliegenden Kante 60. Die Rippen 56 erstrecken sich oberhalb der Außenfläche 57 der Wand 54 in einer größeren Höhe als die Außenfläche 64 des Vorverbindungsstegs 58.
  • Der Vorverbindungssteg 58 ist, wie aus Fig. 18 ersichtlich, so zwischen zwei entsprechenden Rippen 56 positioniert, daß Seiten 62, 62' des Vorverbindungsstegs 58 von den entsprechenden Rippen 56 mit einer Distanz 64 beabstandet angeordnet sind, die kleiner als die kleinste verwendete Leitungsdicke ist. Die Rippen 56 und die gewählte Distanz 64 schützen den Vorverbindungssteg 58 davor, daß die Leitung 15 in den Vorverbindungssteg 58 gelangen und ein Abbrechen des Stegs bewirken kann.
  • Der Modulverbinder 11 weist an seiner Innenfläche 66, wie aus den Fig. 19-22 ersichtlich, mehrere Keilnuten 65 auf. Die Keilnuten 65 sind in präziser Ausrichtung zu entsprechenden Rippen 56 des Steckergehäuses 12 positioniert. Die Keilnuten 65 verlaufen im wesentlichen parallel zueinander und können so positioniert sein, daß eine der Innenwände 67 ein Paar Keilnuten 65 (Fig. 19, 20) oder zwei gegenüberliegende parallele Wände 67, 67' jeweils ein Paar Keilnuten 65 (Fig. 21, 22) umfassen. Die Positionierung der Keilnuten 65 erfolgt in Übereinstimmung mit der gewählten Ausführung des Steckergehäuses 12. Die Innenwände 67, 67' besitzen eine entsprechende Kante 68, 68'. Bei einer der bevorzugten Ausführungsformen (Fig. 19) befindet sich ein Loch 69 an der Innenfläche 66 der Innenwand 67 direkt neben der Kante 68. Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform (Fig. 21) befinden sich Löcher 69, 69' an der Innenfläche der Innenwände 67, 67' direkt neben den Kanten 68 bzw. 68'. Wenn die Modulseite 19 des Steckergehäuses 12 mit dem Modulverbinder 11 zusammenpaßt, werden die Rippen 56 von den entsprechenden Keilnuten 65 aufgenommen, und der Vorverbindungssteg 58 wird elastisch zwischen der Wand 54 des Steckergehäuses 12 und der Innenwand 67 des Modulverbinders 11 aufgenommen; und der Vorsprung 61 wird vom Loch 69 aufgenommen, so daß eine vorübergehende Sicherung des Steckergehäuses 12 am Modulverbinder 11 erfolgt.
  • Das Steckergehäuse 12 wird, wie aus Fig. 23 ersichtlich, am Modulverbinder 11 durch zwei Vorverbindungsstege 58, 58' gesichert. Der Vorsprung 61 an der gegenüberliegenden Kante 60 des Vorverbindungsstegs 58 tritt in das Loch 69 ein; der Vorsprung 61' an der gegenüberliegenden Kante 60' am Vorverbindungssteg 58' tritt in das Loch 69' ein.
  • Der Montagebandarbeiter kann das Steckergehäuse 12 vorübergehend an dem in einem Gußteil 70 installierten Modulverbinder 11 sichern, wenn sich für den Arbeiter die Notwendigkeit ergibt, das Steckergehäuse 12 aus irgendeinem Grund, beispielsweise um einen Drehmomentschlüssel aufzunehmen, freizugeben, so daß dadurch im Fahrzeugmontagebetrieb eine Zeitersparnis erzielt und der Arbeitsvorgang für die Verbindermontage vereinfacht wird.
  • Da das Merkmal der Leitungsverbinderbefestigung ein integraler Bestandteil des Steckergehäuses ist, sorgt die vorliegende Erfindung dafür, daß die Leitungsabdeckung nicht durch Spannung beansprucht wird, so daß preisgünstigerer Kunststoff verwendet werden kann. Eine auf rechten Winkeln basierende Konfiguration bietet einen optimalen Zugentlastungs- und Vibrationsschutz.

Claims (6)

1. Steckergehäuse (12) mit einer Modulseite (19) und einer axial durch einen Hauptkörper (21) verbundenen Leitungsseite (20), wobei die Leitungsseite (20) erste Wände (22, 22') umfaßt, die sich vom Hauptkörper (21) aus axial erstrecken und entsprechende obere Kanten (26) aufweisen, gekennzeichnet durch:
einen in mindestens eine der ersten Wände (22') ausgebildeten Rücksprung (27);
einen integral mit der Leitungsseite des Steckergehäuses geformten Schacht (28), der sich vom Rücksprung aus im wesentlichen rechtwinklig zu mindestens einer der ersten Wände (22') erstreckt, wobei der Schacht (28) so angeordnet ist, daß er mehrere Leitungen (15) aufnehmen kann, die durch den Rücksprung verlaufen und durch einen Leitungsverbinder (16) gebündelt sind, und wobei der Schacht (28) ein Paar Seitenflansche (29) aufweist, um ein Abrutschen des Leitungsverbinders (16) vom Schacht (28) zu verhindern; und
eine Leitungsabdeckung (14), die sich an den ersten Wänden (22, 22') befestigen läßt und sich über die Leitungsseite (20) des Steckergehäuses erstreckt, wobei die Anordnung so beschaffen ist, daß die Leitungen durch den Leitungsverbinder (16) am Schacht (28) und nicht an der Leitungsabdeckung gesichert sind, so daß die Leitungsabdeckung (14) nicht durch Einwirkung der Leitungen (15) beansprucht wird.
2. Steckergehäuse (12) nach Anspruch 1, bei dem die ersten Wände (22, 22) eine Aufnahmeöffnung (30) mit einem leitungstragenden Körper (32) innerhalb der Öffnung bilden, wobei die entsprechenden oberen Kanten (26) der ersten Wände (22, 22') sich oberhalb einer oberen Fläche (33) des leitungstragenden Körpers (32) erstrecken und der leitungstragende Körper (32) mehrere Schlitze (34, 35) aufweist, von denen jeder für die Aufnahme einer entsprechenden der mehreren Leitungen (15) vorgesehen ist.
3. Steckergehäuse (12) nach Anspruch 2, umfassend eine Leitungsdurchführung (17), die innerhalb der Aufnahmeöffnung (30) an der oberen Fläche (33) des leitungstragenden Körpers (32) entfernbar gesichert ist, sowie eine Durchführungsabdeckung (18), die innerhalb der Aufnahmeöffnung (30) oberhalb der Leitungsdurchführung (17) entfernbar gesichert ist, wobei die Leitungsdurchführung (17) und die Durchführungsabdeckung (18) jeweils mehrere durchgehende Löcher (38, 39) aufweist, von denen jedes präzise zu den Schlitzen (34, 35) am leitungstragenden Körper (32) hin ausgerichtet ist, und wobei jedes der mehreren durchgehenden Löcher (38, 39) für die Aufnahme einer entsprechenden der mehreren Leitungen (15) vorgesehen ist.
4. Steckergehäuse (12) nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem die anderen der ersten Wände (22) Sicherungsvorsprünge (44') umfassen und die Leitungsabdeckung (14) am Steckergehäuse (12) oberhalb der entsprechenden oberen Kanten (26) der ersten Wände (22) entfernbar gesichert ist, wobei Seitenwände (41, 41') mit Verbindungsvorsprüngen (43) vorgesehen sind, die mit den Sicherungsvorsprüngen (44') an den ersten Wänden (22) des Steckergehäuses (12) zusammenwirken.
5. Steckergehäuse (12) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Leitungsabdeckung (14) ein Paar Seitenverbindungen und einen zentralen Rücksprung (48) zwischen den Seitenverbindungen an der ersten Seitenwand umfaßt, wobei der Schacht vom zentralen Rücksprung aufgenommen wird und das Paar Seitenverbindungen (47, 47') in verriegelnder Weise in ein Paar Seitenvorsprünge (49, 49') an einer der ersten Wände des Steckergehäuses eingreift und jede Seitenverbindung (47, 47') einen entsprechenden U- förmigen Flansch (50, 50') aufweist, um beim Einwirken einer seitlichen Kraft ein Herausspringen der Seitenverbindungen (47, 47') zu verhindern.
6. Steckergehäuse (12) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Modulseite (19) zweite Wände (54, 54', 55, 55') umfaßt, die sich vom Hauptkörper (21) aus in einer entgegengesetzt zu den ersten Wänden (22, 22') verlaufenden Richtung axial erstrecken, wobei mindestens ein Vorverbindungssteg (58, 58') an mindestens einer der zweiten Wände vorgesehen ist und der mindestens eine Vorverbindungssteg eine Außen- und eine Innenfläche sowie einen daran befindlichen Vorsprung (61, 61') aufweist.
7, Steckergehäuse nach Anspruch 6, bei dem mehrere beabstandete, im wesentlichen parallele Rippen (56) an den zweiten Wänden (54, 54', 55, 55') angeordnet sind und mindestens ein Vorverbindungssteg (58, 58') zwischen zweien der Rippen an der mindestens einen zweiten Wand vorgesehen ist.
DE69520323T 1994-10-28 1995-10-19 Gehäuse für Verbinderanordnung Expired - Fee Related DE69520323T2 (de)

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