DE69512753T2 - Diebstahlsicherer Mechanismus für ein, in einem Fahrzeug montiertes, elektronisches Gerät - Google Patents
Diebstahlsicherer Mechanismus für ein, in einem Fahrzeug montiertes, elektronisches GerätInfo
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- DE69512753T2 DE69512753T2 DE69512753T DE69512753T DE69512753T2 DE 69512753 T2 DE69512753 T2 DE 69512753T2 DE 69512753 T DE69512753 T DE 69512753T DE 69512753 T DE69512753 T DE 69512753T DE 69512753 T2 DE69512753 T2 DE 69512753T2
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung und insbesondere einen Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, welcher die Vorderseite der elektronischen Vorrichtung abdeckt, um sie so gegen den Einblick von Dieben abzuschirmen, während der Fahrer nicht bei seinem Fahrzeug ist.
- Es ist ein Diebstahlsicherungsmechanismus bekannt, welcher die Vorderseite einer in einem Fahrzeug eingebauten elektronischen Vorrichtung abdeckt, um diese zu verstecken. Ein Beispiel eines derartigen herkömmlichen Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung ist in Fig. 12A bis 12C gezeigt. Wie Fig. 12A bis 12C zeigen, ist eine in einem Fahrzeug untergebrachte akustische Vorrichtung 2 in einem Gehäuse 1 mit einem Deckel 3 untergebracht. Wenn die in dem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung 2 durch einen Motor vorwärts und rückwärts bewegt wird, wird der Deckel 3 geöffnet und geschlossen. Fig. 12A zeigt den Zustand des geöffneten Deckels 3 (Benutzungszustand der in dem Fahrzeug montierten akustischen Vorrichtung), Fig. 12C zeigt den Zustand mit geschlossenem Deckel 3 und Fig. 12B zeigt den Zwischenzustand zwischen dem geöffneten und geschlossenen Zustand des Deckels 3.
- Dieser Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung erfordert einen Motor mit großer Leistung zum Bewegen der schweren im Fahrzeug eingebauten akustischen Vorrichtung 2, womit auch der Antriebsmechanismus sperrig wird, das Antriebsgeräusch laut wird und der Stromverbrauch hoch wird. Das Gehäuse 1 wird groß, da der Antriebsmechanismus darin untergebracht ist. Der Anbringungsbereich im Fahrzeug muß im schlimmsten Fall bearbeitet werden, um das Gehäuse 1 unterzubringen. Ferner ragt dann, wenn die im Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung benutzt wird, der Deckel 3 nach außen. Der vorragende Deckel 3 verschlechtert das äußere Erscheinungsbild und wird zum Hindernis für den Fahrer.
- Ein weiterer Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung ist in der JP-A-6- 247214 vorgeschlagen, mit dem Aufbau, daß der Deckel in dem oberen Raum der akustischen Vorrichtung untergebracht ist, wenn diese verwendet wird. Dieser Diebstahlsicherungsmechanismus bewegt jedoch auch die im Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung, wenn diese benutzt oder nicht benutzt wird, so daß bei diesem Mechanismus ähnliche Probleme wie vorstehend beschrieben auftreten.
- Diese Erfindung wurde unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen Umstände erzielt und hat die Aufgabe, einen Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung zu schaffen, der in der Lage ist, eine Abdeckung zum Abschirmen der Vorderseite der elektronischen Vorrichtung in der Vorrichtung unterzubringen und der von einem Antriebsmechanismus mit kleinen Abmessungen angetrieben wird, ohne daß die elektronische Vorrichtung bewegt wird.
- Die DE-A-35 38 224 zeigt eine Abdeckung für ein Autoradio gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 auf. Diese Abdeckung ist in horizontaler Richtung zwischen einer Position in einer Vertiefung eines Rahmens und einer Position, die aus dem Rahmen zurückgezogen ist, bewegbar. In der zurückgezogenen Position kann die Abdeckung geschwenkt werden, so daß sie das Radio bedeckt. Der Rahmen ist nicht beweglich. In der Abdeckposition steht die Abdeckung nicht in Eingriff mit den Nuten.
- Gemäß vorliegender Erfindung wird die vorstehend beschriebene Aufgabe durch einen Diebstahlsicherungsmechanismus gemäß dem vorliegenden Anspruch 1 gelöst.
- Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beansprucht.
- Bei dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung sind nur Elemente mit geringem Gewicht, wie etwa eine Abdeckung, ein Rahmen zum Laden der Abdeckung und eine Bedienungskonsole angetrieben. Demgemäß kann der Antriebsmechanismus klein ausgeführt werden und es ist möglich, den Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung zu montieren, ohne den Einbauraum des Fahrzeuges zu bearbeiten. Während des Antriebs werden keine Geräusche erzeugt.
- Beim dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, bei welchem die Bedienungskonsole vorwärts und rückwärts bewegt wird, ist die Bedienungskonsole in einer Ebene mit der Montageoberfläche der elektronischen Vorrichtung positioniert, wenn sie in Benutzung ist. Daher ist sie problemlos zu benutzen. Wenn die Bedienungskonsole nicht in Benutzung ist, wird die Abdeckung, welche die Bedienungskonsole bedeckt, in einer Ebene mit der Montageoberfläche der elektronischen Vorrichtung positioniert. Daher ist es möglich, ein Erkennen der elektronischen Vorrichtung zu erschweren.
- Beim dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, bei welchem das leitfähige Element in dem an der Bedienungskonsole angebrachten LCD-Halter (Flüssigkristallanzeige) eingesetzt ist, werden durch Reibung erzeugte elektrostatische Ladungen über das leitfähige Element an dem Rahmen geerdet. Daher kann die Zerstörung des LCD vermieden werden.
- Bei dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, bei welchem der Drehmittelpunkt des Rahmens an der Oberseite angeordnet ist, ist der offene Raum unter dem Rahmen, wenn dieser nicht vollständig geschlossen ist, schwer zu erkennen. Daher kann das Vorhandensein einer in dem Fahrzeug montierten elektronischen Vorrichtung nur schwer festgestellt werden.
- Bei dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, bei welchem der Schalter zum Beginn des Öffnens des Diebstahlsicherungsmechanismus durch den Rahmen betätigt wird, muß der Schalter nicht an einem von der in dem Fahrzeug eingebauten elektronischen Vorrichtung entfernten Ort montiert sein. Daher wird die Montage der in dem Fahrzeug eingebauten elektronischen Vorrichtung erleichtert. Bei dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, bei welchem der Diebstahlsicherungsmechanismus nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeitdauer nach dem Betätigen des Schalters zu arbeiten beginnt, ist die Möglichkeit, mit der Hand an dem Rahmen anzuschlagen, wenn der Fahrer die Bedienungskonsole betätigt, verringert.
- Fig. 1A bis 1C sind perspektivische Ansichten, die den Betrieb eines Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung gemäß der Erfindung zeigen.
- Fig. 2A bis 2C sind perspektivische Ansichten, die den Betrieb eines Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung zeigen.
- Fig. 3 bis 10 sind Teilseitenansichten des Diebst~ hlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung.
- Fig. 11 ist ein Flußdiagramm, das den Betriebsablauf des Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung zeigt.
- Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht, die einen herkömmlichen Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung zeigt.
- Ein Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Ein Überblick über den Betrieb des Diebstahlsicherungsmechanismus wird unter Bezug auf Fig. 1A bis 1C und Fig. 2A bis 2C gegeben. In diesen Figuren bezeichnet Bezugszeichen 4 ein Gehäuse zum Unterbringen einer in einem Fahrzeug eingebauten akustischen Vorrichtung, welches Gehäuse in einem Montagebereich des Fahrzeuges angebracht ist. Ein Schild 7 ist an dem Gehäuse 4 befestigt und haltert schwenkbar einen Rahmen 7.
- Fig. 1A zeigt einen Benutzungszustand der in dem Fahrzeug eingebauten akustischen Vorrichtung. Eine Bedienungskonsole 8 ist an der Vorderseite der Vorrichtung angeordnet. Eine Kassetteneinführöffnung 8a ist in der Bedienungskonsole 8 gebildet. Wenn ein Startschalter des Diebstahlsicherungsmechanismus in dem in Fig. 1A gezeigten Zustand gedrückt wird, wird der Rahmen 7 in die horizontale Position verschwenkt, wie Fig. 1B und 1C zeigen. In diesem in Fig. 1C gezeigten Zustand wird eine Abdeckung 5 aus dem oberen Raum in dem Gehäuse 4 zu dem Rahmen 7 durch eine in dem Rahmen 7 gebildete Nut geführt. Gleichzeitig wird die Bedienungskonsole 8 nach hinten bewegt. Fig. 2A zeigt den Zustand der bewegten Abdeckung 5 und der Bedienungskonsole 8.
- Nachfolgend wird, wie Fig. 2B und 2C zeigen, der Rahmen 7 in seine Ausgangsposition geschwenkt. In diesem Zustand ist die Bedienungskonsole 8 durch die Abdeckung 5 abgedeckt und die in dem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung ist sichtgeschützt, um einen Diebstahl zu verhindern. Die vorstehend beschriebenen Betriebsabläufe werden in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt, wenn die in dem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung benutzt wird.
- Fig. 3 zeigt den Hauptteil eines Antriebsmechanismus für den Rahmen 7, die Abdeckung 5 und die Bedienungskonsole 8. Der Rahmen 7 ist durch eine Achse 6a schwenkbar gehaltert, die an dem Schild 6 montiert ist. Der Rahmen 7 ist mit einer Nut 7a versehen, durch welche die Abdeckung 5 in dem Rahmen 7 geführt wird. Ein Arm 10 ist durch eine Achse 4a schwenkbar gehaltert, die an dem Gehäuse 4 befestigt ist und über einen Stift 20a, einen Arm 9 und einen Stift 7b mit dem Rahmen 7 verbunden.
- Hebel 11, 12 und 13 sind durch eine Achse 4b, die an dem Rahmen 4 befestigt ist, schwenkbar gehaltert. Der Hebel 11 hat einen Stift 11a, der zu der Vorderseite vorragt, und einen Stift 11b, die zur Rückseite vorragt. Die Hebel 12 und 13 sind durch eine Torsionsspiralfeder 14 so vorgespannt, daß sie einen an dem Hebel 10 angebrachten Stift 10a und den an dem Hebel 11 angebrachten Stift 11a einklemmen. Ein Stift 11b kommt mit einer Gleitnut 15a in Eingriff, die an einem Zahnrad 15 gebildet ist. Daher wird dann, wenn sich das Zahnrad 15 dreht, der Rahmen 7 verschwenkt.
- Ein Gleitstück 19 zum Antreiben der Abdeckung und Bedienungskonsole über einen Stift 19b ist durch Stifte 4d und 4d, die an dem Gehäuse angebracht sind, beweglich gehaltert. Ein Arm 18 ist durch eine Achse 4c, die an dem Gehäuse angebracht ist, schwenkbar gehaltert. Ein an dem Gleitstück 19 angebrachter Stift 19a steht mit einem Langloch 18a, das in dem Arm 18 gebildet ist, in Eingriff. Ein an einem Zahnrad 17 angebrachter Stift 17a kommt mit einem in dem Arm 18 gebildeten Langloch 18b in Eingriff. Das Gleitstück 19 wird daher durch Drehung des Zahnrades 17 nach links und nach rechts angetrieben.
- Die Zahnräder 15 und 17 werden durch ein Planetenzahnrad 16 angetrieben. Ein Antriebsmechanismus für die Zahnräder 15 und 17 ist in Fig. 5 dargestellt. Das Planetenzahnrad 16 ist drehbar durch eine Achse gehaltert, die an einem Arm 21 befestigt ist. Der Arm 21 ist durch einen Stift 4e, der an dem Gehäuse befestigt ist, schwenkbar gehaltert. Ein Zahnrad 28 ist durch den Stift 4e drehbar gehaltert und steht mit dem Planetenzahnrad 16 in Eingriff.
- Das Zahnrad 28 wird über ein Zahnradgetriebe durch einen Motor 20, der am Gehäuse befestigt ist, angetrieben. Stifte 21a und 21b, die an dem Arm 21 angebracht sind, liegen an einer Gleitfläche 15b des Zahnrades 15 und an einer Gleitfläche 17b des Zahnrades 17 jeweils an. Obgleich die Gleitflächen 15b und 17b an den Rückflächen der Zahnräder angebracht sind, sind sie in Fig. 5 mit durchgezogenen Linien dargestellt. Das Planetenzahnrad 16 und der Arm 21 sind durch eine nicht dargestellte Feder in Druckkontakt miteinander gebracht und eine Reibungskraft wird zwischen diesen erzeugt. Daher übt das Zahnrad 28 eine Drehkraft auf das Planetenzahnrad 16 und ein Drehmoment auf den Arm 21 aus. Dieses Drehmoment ist der Drehrichtung des Planetenzahnrads 16 entgegengesetzt gerichtet.
- Ein Antriebsmechanismus für die Abdeckung 5 und die Bedienungskonsole ist in Fig. 7 gezeigt. Die Bedienungskonsole ist fest an einer vertikalen Oberfläche 23b eines Gleitstücks 23 befestigt. Das Gleitstück 23 ist über vier Langlöcher durch das Gehäuse gehaltert und in horizontaler Richtung beweglich und dessen Stellung wird durch einen Scherenmechanismus 27 konstant gehalten. Ein Arm 25 ist durch einen Stift 4g, der an dem Gehäuse montiert ist, drehbar gehaltert. Ein an dem Arm 25 angebrachter Stift steht in Eingriff mit einem Langloch 23a, das in dem Gleitstück 23 gebildet ist. Ein in dem Arm 25 gebildetes Langloch 25a steht in Eingriff mit einem Stift 19b, der an dem Gleitstück 19, das in Fig. 3 gezeigt ist, befestigt ist.
- Ein Gleitstück 22 zum Eingriff mit der Abdeckung 5 ist von dem Gehäuse gehaltert und in der Ansicht in Fig. 7 nach links und rechts bewegbar. Ein Arm 24 ist durch einen Stift 4f, der an dem Gehäuse angebracht ist, schwenkbar gehaltert. Ein in dem Arm 24 gebildetes Langloch 24a steht in Eingriff mit einem Stift 22a, der an dem Gleitstück 22 angebracht ist. Eine in den Arm 24 eingesetzte Feder 26 steht in Eingriff mit dem Stift 19b. Der Stift 19b treibt somit die Gleitstücke 22 und 23 in entgegengesetzte Richtungen an.
- Der Rahmen 7 und die Abdeckung 5 werden von der Torsionsspiralfeder 14 und einer Feder 26 jeweils so angetrieben, daß sie durch ein Hindernis, wie beispielsweise eine Hand, gestoppt werden. Fig. 4 zeigt den Zustand des zwangsweise gestoppten Rahmens 7. In diesem Zustand ist die Torsionsspiralfeder 14 gebogen und gekrümmt. Wenn der Rahmen 7 und die Ab deckung 5 zwangsweise gestoppt werden, wird dieser Zustand durch einen Mikroschalter (nicht dargestellt) erfaßt und der Rahmen 7 und die Abdeckung 5 werden in die entgegengesetzte Richtung angetrieben, woraufhin die Abdeckung 5 erneut geschlossen wird.
- Ein in Fig. 8 und 9 gezeigter LCD-Halter hält eine Anzeigeeinheit der Bedienungskonsole. Der LCD-Halter 31 ist unter Verwendung einer gedruckten Schaltungsplatine 30 an der Bedienungskonsole angebracht. Eine aus leitfähigem Material hergestellte Leitungsplatte ist in den LCD-Halter 31 eingesetzt. Genauer ausgedrückt ist die Leitungsplatte 32 in eine Ausnehmung 31a des LCD-Halters 31 eingesetzt, ein Vorsprung 32a der Leitungsplatte 32 ist in ein Loch 31b des LCD-Halters 31 eingesetzt und eine Zunge 31c des LCD-Halters ist nach oben gebogen, um die Leitungsplatte 32 fest an dem LCD-Halter 31 zu befestigen. Wie Fig. 9 zeigt, steht die Spitze der Leitungsplatte 32 in Gleitkontakt mit dem Rahmen 4, um durch Reibung an dem LCD-Halter 31 angesammelte elektrische Ladungen zu entladen.
- Ein in Fig. 10 gezeigter Mikroschalter 34 ist an der Rückseite des Rahmens 7 angeordnet und wird über ein Gleitstück 33 durch den Rahmen 7 betätigt. Das Gleitstück 33 ist an dem Gehäuse gleitend gehaltert und durch eine Feder nach links vorgespannt. Der Mikroschalter 34 wird verwendet, wenn der Antriebsmechanismus in Richtung des Öffens der Abdeckung betätigt wird.
- Nachfolgend wird der Betriebsablauf des Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung beschrieben. Wenn im Benutzungszustand der akustischen Vorrichtung (in Fig. 1A gezeigt) ein an der Bedienungskonsole 8 montierte Startschalter (nicht gezeigt) gedrückt wird, steuert ein Mikrocomputer einer Steuerschaltung den Diebstahlsicherungsmechanismus durch eine in Fig. 11 gezeigte Betriebsroutine.
- Diese Routine wird in einem konstanten Zeitintervall wiederholt. In Schritt S1 wird geprüft, ob der Startschalter gedrückt ist oder nicht. Wenn er nicht gedrückt ist, wird diese Routine beendet. Wenn er gedrückt ist, wird ein Alarmsignal erzeugt und ein Zeitgeber wird in Schritt S2 gestartet, worauf die Routine zu Schritt S3 weiterläuft.
- In Schritt S3 wird geprüft, ob ein vorbestimmter Zeitraum (in dieser Ausführungsform 5 Sekunden) nach dem Starten des Zeitgebers verstrichen ist. Wenn der vorbestimmte Zeitraum verstrichen ist, wird das Alarmsignal in Schritt S4 beendet und der Motor 20 wird angesteuert, um so die Abdeckung zu laden.
- In dem Abdeckungsladevorgang wird der Motor 20 zunächst in Vorwärtsrichtung in Umdrehung versetzt, um das Zahnrad 28 in der Darstellung in Fig. 5 im Uhrzeigersinn zu drehen. Obgleich auf den Arm 21 ein Drehmoment in Richtung des Uhrzeigersinns wirkt, wird er so gehalten, daß er gegen den Uhrzeigersinn schräg gestellt ist, und zwar bedingt durch den Eingriff des Stifts 21a in die Gleitnut 15b, und das Zahnrad 28 dreht zusammen mit dem Planetenzahnrad 16 das Zahnrad 15 im Uhrzeigersinn. Daher wird der Hebel 11 gegen den Uhrzeigersinn in der Ansicht in Fig. 3 durch die Gleitnut 15a verschwenkt. Der Hebel 11 schwenkt zusammen mit dem Hebel 12 den Arm 10 gegen den Uhrzeigersinn. Der Arm 10 schwenkt zusammen mit dem Arm 9 den Rahmen 7 im Uhrzeigersinn um die Achse 6a. Wenn der Rahmen 7 in die horizontale Position verschwenkt wird, erreicht eine Ausnehmung 15c der Gleitnut 15b, wie in Fig. 5 gezeigt, die dem Stift 21a entsprechende Position. Daher wird der Arm 21 in Richtung des Uhrzeigersinns geschwenkt und das Planetenzahnrad 16 kommt in Eingriff mit dem Zahnrad 17.
- Wenn der Motor 20 weiter in Vorwärtsrichtung umläuft, wird das Zahnrad 17 im Uhrzeigersinn gedreht, die Bedienungskonsole bewegt sich zurück und die Abdeckung 5 bewegt sich vor wärts. Der Drehwinkel des Zahnrades 17, der zum Einschieben der Abdeckung in den Rahmen 7 entlang der Nut 7a erforderlich ist, beträgt etwa 180 Grad. Dieser Drehwinkel wird durch einen Mikroschalter (nicht dargestellt) erfaßt und der Motor 20 wird gestoppt. Zu diesem Zeitpunkt erreicht eine Ausnehmung 17c der Gleitnut 17b die dem Stift 21b entsprechende Position.
- Anschließend wird der Motor 20 in Rückwärtsrichtung gedreht, um das Zahnrad 28 gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Der Arm 21 schwenkt gegen den Uhrzeigersinn und das Planetenzahnrad 16 kommt in Eingriff mit dem Zahnrad 15, so daß das Zahnrad 15 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Zu diesem Zeitpunkt dreht sich das Zahnrad 17 nicht, da der Stift 21b in die Ausnehmung 17c der Gleitnut 17b eintritt. Der Hebel 11 wird von der Gleitnut 15a im Uhrzeigersinn geschwenkt. Der Hebel 11 verschwenkt den Arm 10 im Uhrzeigersinn in Kombination mit dem Hebel 13, der Torsionsspiralfeder 14 und dem Hebel 12.
- Der Arm 10 schwenkt zusammen mit dem Arm 9 den mit der Abdeckung 5 beladenen Rahmen 7 gegen den Uhrzeigersinn um die Achse 6a. Wenn der Rahmen 7 in die vertikale Position geschwenkt wird, wird ein Mikroschalter (nicht dargestellt) betätigt, um den Motor zu stoppen. In diesem Zustand bedeckt die Abdeckung 5 die Bedienungskonsole 8, wie Fig. 2C zeigt. Das Gleitstück 22 steht mit der Abdeckung 5 schwenkbar im Eingriff, wie Fig. 6A und 6B zeigen.
- Wenn der in Fig. 10 gezeigte Mikroschalter 34 in dem Zustand der Nichtbenutzung der akustischen Vorrichtung durch den Rahmen 7 gedrückt wird, beginnt der Öffnungsvorgang der Abdeckung 5. Obgleich dabei der Rahmen 7 in seiner vertikalen Position ist, ist die Feder 26 gebogen und gekrümmt und der Rahmen wird gegen den Uhrzeigersinn in der Ansicht in Fig. 3 geschwenkt.
- Beim Öffnungsvorgang der Abdeckung wird der Motor 20 zunächst in Vorwärtsrichtung in Umdrehung versetzt, um das in Fig. 5 gezeigte Zahnrad 28 im Uhrzeigersinn zu drehen. Obgleich auf den Arm 21 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn wirkt, wird er gegen den Uhrzeigersinn schräg gehalten, da der Stift 21a mit der Gleitnut 15b in Eingriff steht, und das Zahnrad 28 zusammen mit dem Planetenzahnrad 16 dreht das Zahnrad 15 im Uhrzeigersinn. Daher wird der Hebel 11 in der Ansicht von Fig. 3 durch die Gleitnut 15a gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Hebel 11 schwenkt zusammen mit dem Hebel 12 den Arm 10 gegen den Uhrzeigersinn.
- Zusammen mit dem Arm 9 schwenkt der Arm 10 den Rahmen 7 im Uhrzeigersinn um die Achse 6a. Wenn der Rahmen 7 in die horizontale Position geschwenkt wird, erreicht die Ausnehmung 15c der Gleitnut 15b, wie in Fig. 5 gezeigt, die dem Stift 21a entsprechende Position. Daher wird der Arm 21 im Uhrzeigersinn geschwenkt und das Planetenzahnrad 16 kommt mit dem Zahnrad 17 in Eingriff.
- Wenn der Motor 20 weiter in Vorwärtsrichtung dreht, wird das Zahnrad 17 im Uhrzeigersinn geschwenkt, die Bedienungskonsole wird vorwärts bewegt und die Abdeckung 5 bewegt sich rückwärts, um im Gehäuse 1 aufgenommen zu werden. Der Drehwinkel des Zahnrads 17, der zum Unterbringen der Abdeckung 5 erforderlich ist, beträgt etwa 180 Grad. Dieser Drehwinkel wird durch einen Mikroschalter (nicht dargestellt) erfaßt und der Motor 20 wird gestoppt. Dabei erreicht die Ausnehmung 17c der Gleitnut 17b die dem Stift 21b entsprechende Position.
- Anschließend wird der Motor 20 in Rückwärtsrichtung in Umdrehung gesetzt, um das Zahnrad 28 gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Der Arm 21 schwenkt gegen den Uhrzeigersinn und das Planetenzahnrad 16 kommt mit dem Zahnrad 15 in Eingriff, um das Zahnrad 15 gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Der Hebel 11 wird durch die Gleitnut 15a im Uhrzeigersinn geschwenkt. Der Hebel 11 verschwenkt den Arm 10 im Uhrzeigersinn in Kombination mit dem Hebel 13, der Torsionssprialfeder 14 und dem Hebel 12.
- Zusammen mit dem Arm 9 schwenkt der Arm 10 den Rahmen 7 und lädt die Abdeckung 5 gegen den Uhrzeigersinn um die Achse 6a. Wenn der Rahmen 7 in die vertikale Position schwenkt, wird ein Mikroschalter (nicht dargestellt) betätigt, um den Motor zu stoppen. In diesem Zustand kommt die akustische Vorrichtung in einen Benutzungszustand, der in Fig. 1A dargestellt ist.
- Obgleich die Ausführungsform wie vorstehend beschrieben aufgebaut ist, können eine Reihe von Öffnungs-/Schließvorgängen der Abdeckung synchron mit dem Ein-/Ausschalten einer Fahrzeugzubehörstromquelle durchgeführt werden. In diesem Fall wird dann, wenn die Fahrzeugzubehörstromquelle eingeschaltet wird, die Abdeckung automatisch geschlossen, und wenn die Fahrzeugzubehörstromquelle ausgeschaltet wird, wird die Abdeckung automatisch geöffnet. Mit dieser Anordnung kann die Wirksamkeit der Diebstahlsicherung verbessert werden, da der Fahrer nicht das Fahrzeug verläßt, ohne daß die Abdeckung vollständig geschlossen ist, was während der Fahrt des Fahrzeuges durch ein Hindernis, wie etwa die Hand, verursacht sein kann, oder da der Fahrer das Fahrzeug nicht verläßt, wenn vergessen wurde, die Abdeckung zu schließen.
- Obgleich die Vorderseite des Diebstahlsicherungsmechanismus der in einem Fahrzeug eingebauten akustischen Vorrichtung in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform rechteckig ist, kann eine Torform ohne eine Unterseite verwendet werden. Ferner ist es offensichtlich, daß, obgleich die Audiovorrichtung als eine in einem Fahrzeug eingebaute akustische Vorrichtung verwendet wird, die Erfindung auf andere in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtungen, wie z. B. ein Radiogerät, anwendbar ist.
- Gemäß dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung kann der An triebsmechanismus klein ausgeführt werden und es ist möglich, den Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung einzubauen, ohne daß der Einbauraum des Fahrzeuges bearbeitet werden muß. Während des Antriebs werden keine Geräusche erzeugt.
- Bei dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, bei welchem die Bedienungskonsole vorwärts und rückwärts bewegt wird, ist die Bedienungskonsole in gleicher Ebene mit der Montageoberfläche der elektronischen Vorrichtung positioniert, wenn sie verwendet wird. Sie ist daher leicht zu benutzen. Wenn die Bedienungskonsole nicht verwendet wird, ist die Abdeckung, die die Bedienungskonsole bedeckt, in gleicher Ebene mit der Montageoberfläche der elektronischen Vorrichtung positioniert. Daher kann das Erkennen der elektronischen Vorrichtung erschwert werden.
- Bei dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, bei welchem das leitfähige Element in den LCD-Halter eingesetzt ist, der an der Bedienungskonsole angebracht ist, können elektrostatische Ladungen, die durch Reibung erzeugt werden, über das leitfähige Element an das Gehäuse geerdet werden. Daher kann die Zerstörung des LCD vermieden werden.
- Bei dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, bei welchem der Drehmittelpunkt des Rahmens an der Oberseite angebracht ist, ist der offene Raum unter dem Rahmen, wenn dieser nicht vollständig geschlossen ist, schwer zu erkennen. Daher kann das Vorhandensein einer in einem Fahrzeug eingebauten elektronischen Vorrichtung schwer erkannt werden.
- Bei dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, bei welchem der Schalter zum Starten des Öffnens des Diebstahlsicherungs mechanismus durch den Rahmen betätigt wird, muß der Schalter nicht an einem von der in dem Fahrzeug eingebauten elektronischen Vorrichtung entfernten Ort installiert sein. Daher kann der Einbau der im Fahrzeug eingebauten elektronischen Vorrichtung erleichtert werden.
- Bei dem Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, bei welchem der Diebstahlsicherungsmechanismus nach Verstreichen einer vorbestimmten Zeitdauer nach Betätigung des Schalters den Betrieb beginnt, besteht eine geringe Möglichkeit, daß eine Hand an dem Rahmen anschlägt, wenn der Fahrer die Bedienungskonsole bedient.
Claims (8)
1. Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem
Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung, umfassend:
eine Bedienungskonsole (8);
einen Rahmen (7), der an der Vorderseite der in dem Fahrzeug
montierten elektronischen Vorrichtung angebracht ist;
eine Abdeckung (5), die in eine in dem Rahmen (7) gebildete
Nut (7a) eingeführt werden kann;
einen Antriebsmechanismus zum Antreiben der Abdeckung (5) in
horizontaler Richtung zwischen einer Position in der Nut des
Rahmens (7) und einer von dem Rahmen (7) zurückgezogenen
Position,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rahmen (7) zwischen einer horizontalen Position und einer
vertikalen Position schwenkbar ist;
der Antriebsmechanismus ferner so ausgelegt ist, daß er den
Rahmen (7) aus seiner vertikalen Position in die horizontale
Position verschwenkt, um anschließend die Abdeckung (5) aus
ihrer Lagerposition in die Nut (7a) des Rahmens zu bewegen
und anschließend den Rahmen (7) zusammen mit der Abdeckung
(5) in die vertikale Position zu bewegen, um die
Bedienungs
konsole mit der Abdeckung (5) abzudecken.
2. Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem
Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1,
bei welchem die Bedienungskonsole nach vorne bewegt wird,
wenn die Abdeckung (5), die an der Vorderseite der in dem
Fahrzeug eingebauten elektronischen Vorrichtung zu öffnen und
zu schließen ist, geöffnet wird, und die Bedienungskonsole
nach hinten bewegt wird, wenn die Abdeckung (5) geschlossen
wird.
3. Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem
Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1
oder 2, bei welchem dann, wenn die Abdeckung (5) in der
vertikalen Position ist, die Bedienungskonsole in die
horizontale Richtung zurückgezogen wird.
4. Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem
Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung nach Anspruch 2
oder 3, bei welchem das Antreiben der Abdeckung (5) in der
horizontalen Richtung zusammen mit dem Antreiben der
Bedienungskonsole durchgeführt wird.
5. Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem
Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung nach einem der
Ansprüche 2 bis 4, bei welchem ein leitfähiges Element (32) in
einen LCD-Halter (31) eingesetzt ist, der an der
Bedienungskonsole angebracht ist, welches leitfähige Element (32) durch
die Federkraft des leitfähigen Elements (32) in Gleitkontakt
mit einem Gehäuse (4) steht.
6. Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem
Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei welchem der Drehmittelpunkt des
Rahmens (7) oder der Abdeckung (5) an einer Oberseite der in dem
Fahrzeug eingebauten elektronischen Vorrichtung angesetzt
ist.
7. Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem
Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei welchem ein Schalter (34) durch
Drücken des Rahmens (7) betätigt wird, welcher Schalter (34)
zum Starten des Betriebsablaufes zum Bewegen der Abdeckung
(5) aus der Position, in der die Abdeckung (5) die
Bedienungskonsole abdeckt, in die Position, in der die Abdeckung
(5) von dem Rahmen (7) zurückgezogen ist, verwendet wird.
8. Diebstahlsicherungsmechanismus für eine in einem
Fahrzeug eingebaute elektronische Vorrichtung nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei welchem dann, wenn ein Schalter
betätigt wird, der Betriebsablauf des Bewegens der Abdeckung
(5) aus einem offenen Zustand in einen geschlossenen Zustand
nach Verstreichen eines vorbestimmten Zeitraumes beginnt,
welcher Schalter zum Starten des Betriebsablaufes verwendet
wird.
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