[go: up one dir, main page]

DE69506800T2 - Kupfer enthaltenden Ni-Cr-Mo Legierungen - Google Patents

Kupfer enthaltenden Ni-Cr-Mo Legierungen

Info

Publication number
DE69506800T2
DE69506800T2 DE69506800T DE69506800T DE69506800T2 DE 69506800 T2 DE69506800 T2 DE 69506800T2 DE 69506800 T DE69506800 T DE 69506800T DE 69506800 T DE69506800 T DE 69506800T DE 69506800 T2 DE69506800 T2 DE 69506800T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alloys
alloy
chromium
molybdenum
copper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69506800T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69506800D1 (de
Inventor
Paul Kokomo Indiana 46901 Crook
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Haynes International Inc
Original Assignee
Haynes International Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haynes International Inc filed Critical Haynes International Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE69506800D1 publication Critical patent/DE69506800D1/de
Publication of DE69506800T2 publication Critical patent/DE69506800T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C19/00Alloys based on nickel or cobalt
    • C22C19/03Alloys based on nickel or cobalt based on nickel
    • C22C19/05Alloys based on nickel or cobalt based on nickel with chromium
    • C22C19/051Alloys based on nickel or cobalt based on nickel with chromium and Mo or W
    • C22C19/055Alloys based on nickel or cobalt based on nickel with chromium and Mo or W with the maximum Cr content being at least 20% but less than 30%

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Conductive Materials (AREA)
  • Heat Treatment Of Steel (AREA)
  • Contacts (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)
  • Cell Electrode Carriers And Collectors (AREA)

Description

    FACHGEBIET DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft eine spezielle Familie von Legierungen auf Nickelbasis, die "C-Typ"-Legierungen genannt werden, die größere Mengen an Chrom und Molybdän sowie geringere, aber wichtige Mengen anderer Legierungselemente, die den Legierungen eine generelle Korrosionsbeständigkeit verleihen, enthalten.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Der Vorläufer der heute allgemein verwendeten korrosionsbeständigen Ni-Cr-Mo-Legierungen wurde in den Dreißigerjahren dieses Jahrhunderts von Russell Franks entwickelt und patentiert (U. S.-Patent 1 836 317), der damals für einen Vorgänger des Entwicklers der vorliegenden Erfindung arbeitete. Die kommerzielle Ausführungsform dieser Erfindung wurde unter dem Namen "Alloy C" vertrieben und enthielt, neben Chrom und Molybdän, kleinere Mengen an Eisen, eventuell einen Wolframzusatz sowie kleinere Zusätze an Mangan, Silicium und Vanadium als Hilfe für die Verarbeitung. Derartig zusammengesetzte Legierungen verhielten sich in vielen oxidierenden Säuren aufgrund des Chromzusatzes passiv. Auch wiesen sie aufgrund der Verstärkung der natürlichen Nobilität des Nickels durch den Zusatz von Molybdän und Wolfram eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber vielen nicht oxidierenden Säuren auf.
  • Im Laufe der Jahre wurden mehrere Entdeckungen gemacht, die diese Legierungsfamilie oder dieses Legierungssystem betrafen. Zuerst wurde festgestellt, daß Kohlenstoff und Silicium der Korrosionsbeständigkeit dieser Legierungen ziemlich abträglich sind, da sie die Bildung von Karbiden und zwischenmetallischen Präzipitaten (wie u-Phase-Präzipitaten) an den Korngrenzen der Mikrostruktur fördern. Bei einem hohen Gehalt an Kohlenstoff und/oder Silicium können sich derartige Verbindungen beim Abkühlen nach dem Glühen oder während einer Erhitzung auf hohe Temperaturen, wie sie beim Schweißen in den erhitzten Zonen vorkommen, bilden. Da durch die Bildung dieser Verbindungen die benachbarten Bereiche an Chrom, Molybdän (und, wenn es vorhanden ist, Wolfram) verarmen, werden diese Bereiche viel anfälliger für einen chemischen Angriff oder werden "sensibilisiert". Es können auch die Verbindungen selbst bevorzugt angegriffen werden. Ein Schlüsselpatent, daß sich auf Ni-Cr-Mo-Legierungen mit niedrigem Kohlenstoff- und Silicium-Gehalt bezieht, die eine verbesserte Wärmestabilität aufweisen, wurde 1965 veröffentlicht (U. S.-Patent 3 203 792). Die kommerzielle Ausführungsform dieses Patents wurde als "Alloy C-276" durch den Nachfolger der Haynes Stellite Company entwickelt und vermarktet, und sie ist immer noch die am weitesten verbreitete Legierung aus dieser Familie.
  • Auch bei niedrigem Kohlenstoff- und Silicium-Gehalt sind die Ni-Cr-Mo-Legierungen metastabil, d. h. aufgrund der Kombination der Legierungselemente überschreiten diese ihre Gleichgewichtslöslichkeit, was schließlich zu mikrostrukturellen Veränderungen in den Produkten führt. Werden die Legierungen einem Temperaturbereich von ungefähr 1200ºF bis 1800ºF (oder ungefähr 650-1000ºC) ausgesetzt, kommt es schnell zu metallurgischen Veränderungen, insbesondere zur Präzipitation von Zwischenmetallverbindungen in den Korngrenzen, wodurch die Struktur geschwächt wird. Um die Tendenz zur Bildung schädlicher Verbindungen weiter zu verringern, wurde eine Wolfram-freie Legierung mit niedrigem Eisengehalt, die als "Alloy C-4" bezeichnet wurde, von Mitarbeitern des Erfinders der vorliegenden Erfindung entwickelt und patentiert (U. S.-Patent 4 080 201). Dieses Patent erforderte eine sorgfältig kontrollierte Zusammensetzung, und es wurden auch kleine, aber wichtige Mengen an Titan zugegeben, das sich mit möglichen Restmengen an Kohlenstoff oder Stickstoff verbinden sollte. Ganz ähnlich lehrt auch das U. S.-Patent 5 019 184, daß ein niedriger Eisen- und Kohlenstoff-Gehalt sowie etwas zugesetztes Titan die Bildung der u-Phase vermindern, indem die Wärmestabilität dieser Legierungen verbessert wird.
  • Eine weitere wichtige Entdeckung bezüglich der Legierungen vom C-Typ, die sowohl Molybdän als auch Wolfram enthalten, war, daß die optimale Beständigkeit gegen Korrosion und Lochfraß von bestimmten wichtigen Verhältnissen zwischen Elementen abhängt. Bei der Entwicklung der C-22-Legierung wurde entdeckt, daß das Verhältnis Mo:W zwischen ungefähr 5 : 1 und 3 : 1 liegen sollte, und daß das Verhältnis 2 · Cr:Mo + (0,5 · W) im Bereich von ungefähr 2,1 bis 3,7 liegen sollte; vergleiche dazu das U. S.-Patent 4 533 414, das ebenfalls dem Inhaber der vorliegenden Erfindung übertragen wurde.
  • Kürzlich legte das U. S.-Patent 4 906 437 subtile Effekte der desoxidierenden Elemente Aluminium, Magnesium und Calcium, wenn sie in bestimmten engen, festgelegten Grenzen gehalten werden, bezüglich der Warmformbarkeit und des Einflusses auf die Korrosionseigenschaften offen. Die im U. S.-Patent 4 906 437 beschriebene basale Zusammensetzung ist derjenigen recht ähnlich, die 1964 von R. B. Leonard entdeckt wurde, der zu dieser Zeit für den Inhaber der vorliegenden Erfindung über C-Typ-Legierungen forschte; vergleiche das G. B.-Patent Nr. 1 160 836. Mittels potentiostatischer Untersuchungen über verschiedenen Varianten der Zusammensetzung identifizierte Leonard Ni-23Cr-15Mo als eine geeignete Zusammensetzung als Basis für die Entwicklung von Ni-Cr-Mo-Gußlegierungen.
  • Natürlich wurden verschiedene Legierungsfamilien entwickelt, die einige der gleichen Elemente, aber in unterschiedlichen Anteilen, enthalten, und die deshalb verschiedene Eigenschaf ten haben, so daß sie unterschiedlichen Bedürfnissen in der Metallurgie gerecht werden. Ein Beispiel für einen derartigen anderen Legierungstyp ist die "Alloy G", die vom Vorgänger des Inhabers der vorliegenden Erfindung in den Fünfzigerjahren dieses Jahrhunderts entwickelt wurde, und die widerstandsfähig gegen Phosphorsäure ist. Sie ähnelt, oberflächlich gesehen, Legierungen vom C-Typ, wobei sie jedoch viel mehr Eisen und weniger Molybdän sowie etwas Kupfer enthält. Sie wird genauer im U. S.-Patent Nr. 2 777 766 offengelegt.
  • Die veröffentlichten Informationen bezüglich der nominalen Zusammensetzungen und der Korrosionsbeständigkeiten dieser C-Typ-Legierungen nach dem bisherigen Stande der Technik sind in den Tabellen A und B zusammengefaßt.
  • Die oben aufgeführten Patente sind nur Beispiele für die vielen Legierungssituationen, über die bis heute berichtet wurde, bei denen viele der gleichen Elemente kombiniert werden, um deutlich ausgeprägte Unterschiede bezüglich der Funktion zu erzielen, wobei sich verschiedene Phasen bilden, die zu unterschiedlichen physikalischen und mechanischen Eigenschaften des Legierungssystems führen. Trotz der großen Menge der Daten, die hinsichtlich dieser Typen von Legierungen auf Nickelbasis zur Verfügung stehen, ist es Fachleuten auf diesem Gebiet aber immer noch nicht möglich, mit einem Mindestmaß an Sicherheit oder Zuverlässigkeit die mechanischen und physikalischen Eigenschaften vorauszusagen, die durch bestimmte Konzentrationen bekannter Elemente bewirkt werden, auch wenn derartige Kombinationen zum breiten, allgemeinen Wissen auf diesem Gebiet gehören können, und zwar insbesondere dann, wenn die neuen Kombinationen thermo-mechanisch etwas anders als diejenigen Legierungen verarbeitet werden, die bisher auf diesem Gebiet verwendet wurden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die am meisten erwünschte Eigenschaft der Ni-Cr-Mo-Legierungen ist, aus dem Blickwinkel der mit chemischen Prozessen befaßten Industrie, ihr erfolgreicher Einsatz in einem weiten Bereich korrodierender Umgebungen. Jedoch erscheint es unangemessen, die existierenden Legierungen als gleiche Einheiten zu betrachten, da sie sich, in Abhängigkeit ihres genauen Gehalts an Chrom, Molybdän und Wolfram, bezüglich ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber spezifischen Medien sehr stark unterscheiden. Legierungen mit hohem Chromgehalt weisen erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber oxidierenden Medien, wie Salpetersäure, auf, während Legierungen mit niedrigem Chromgehalt besser für nicht oxidierende Lösungen, wie Salzsäure, geeignet sind.
  • Dementsprechend ist ein Hauptziel dieser Erfindung die Bereitstellung einer neuen korrosionsbeständigen Legierung, deren Einsatzbereich so breit wie möglich ist. Die vielseitigere Verwendungsmöglichkeit der erfindungsgemäßen Legierungen sowohl in oxidierenden als auch in nicht oxidierenden Medien sollte auch die Risiken eines vorzeitigen Versagens unter schlecht definierten Prozeßbedingungen oder bei einem gelegentlichen Umkippen oder Verändern der Bedingungen, wie es in der chemischen Industrie vorkommt, vermindern.
  • Es hat sich gezeigt, daß das oben genannte Ziel sowie andere Vorteile, die weiter unten noch deutlich werden, erreicht werden können, indem den Basislegierungen vom C-Typ kleine, aber kritische Mengen an Kupfer zugesetzt werden, wodurch neue und verbesserte Produkte bereitgestellt werden. Die vorliegende Erfindung stellt eine korrosionsbeständige Nickel-Chrom- Molybdän-Kupfer-Legierung bereit, die aus folgenden Bestandteilen (in Gew.-%) besteht: breiter Bereich bevorzugter Bereich
  • Die folgenden Daten werden zeigen, daß Kupfer, in einem engen kritischen Bereich, vielen bekannten Ni-Cr-Mo-Legierungen mit hohem Chromgehalt zugesetzt werden kann, um ihre Beständigkeit gegenüber nicht oxidierenden Medien zu verbessern. Die mit Salzsäure beobachteten Verbesserungen wurden früheren experimentellen Beobachtungen gegenübergestellt, und die Verbesserungen sind, ausgedrückt als Funktion des Kupfergehalts, recht unerwartet und nicht linear, d. h. mehr Kupfer führt nicht zu besseren Eigenschaften.
  • In dieser Hinsicht ist die Korrosionsbeständigkeit der Legierungen, bei Testung in kochender 2,5%iger HCl-Lösung, vorzugsweise geringer als (46 mpy) 1,15 mm/Jahr, und am bevorzugtesten geringer als (30 mpy) 0,7 mm/Jahr.
  • Andere bevorzugte Legierungszusammensetzungen, in Gewichtsprozent, der vorliegenden Erfindung bestehen aus:
  • Chrom: 22,0 bis 24,5
  • Molybdän: 15,0 bis 17,0
  • Kupfer: 1,3 bis 1,9
  • Eisen: bis zu 3,0
  • Silicium: bis zu 0,08
  • Mangan: bis zu 0,5
  • Kobalt: bis zu 2,0
  • Aluminium: bis zu 0,5
  • Kohlenstoff: bis zu 0,01
  • wobei der Rest aus Nickel und unvermeidbaren Verunreinigungen besteht, sowie
  • Chrom: 22,5 bis 23,3
  • Molybdän: 14,6 bis 16,6
  • Kupfer: 1,0 bis 3,1
  • Eisen: 0,9 bis 4,2
  • Silicium: 0,02 bis 0,08
  • Mangan: bis zu 0,5
  • Kobalt: 0,1 bis 0,5
  • Aluminium: 0,19 bis 0,41
  • Kohlenstoff: bis zu 0,01
  • Wolfram: bis zu 0,27
  • wobei der Rest aus Nickel und unvermeidbaren Verunreinigungen besteht, sowie
  • Chrom: 22,8 Gew.-%
  • Molybdän: 15,8 Gew.-%
  • Kupfer: 1,6 Gew.-%
  • Eisen: 1,0 Gew.-%
  • Silicium: 0,07 Gew.-%
  • Mangan: 0,25 Gew.-%
  • Kobalt: 0,1 Gew.-%
  • Aluminium: 0,26 Gew.-%
  • Kohlenstoff: 0,006 Gew.-%
  • wobei der Rest aus Nickel und unvermeidbaren Verunreinigungen besteht.
  • Zusätzlich zur bevorzugten Korrosionsgeschwindigkeit in kochender 2,5%iger HCl wird es weiter bevorzugt, daß die Legierungen in oxidierenden Medien eine Korrosionsgeschwindigkeit haben, die bei Testung in kochender 65%iger HNO&sub3; geringer als 1,1 mm/Jahr (44 mpy) ist, sowie eine Korrosionsbeständigkeit, die bei Testung in 70%iger H&sub2;SO&sub4; bei 93ºC geringer als 0,6 mm/Jahr (24 mpy) ist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese Beschreibung schließt zwar mit Ansprüchen, die den Inhalt, der nun als die Erfindung angesehen wird, ausdrücklich aufzeigen und eindeutig beanspruchen, aber es wird angenommen, daß mehrere der Eigenschaften und Vorteile der Erfindung besser anhand der folgenden detaillierten Beschreibung einer derzeit bevorzugten Ausführungsform verstanden werden können, und zwar in Verbindungen mit den folgenden Zeichnungen:
  • Fig. 1 ist eine graphische Darstellung, die die unerwartete Beziehung zwischen der Veränderung des Kupfergehalts in erfindungsgemäßen Legierungen und zu Vergleichszwecken dienenden Legierungen und ihrer Korrosionsgeschwindigkeit in kochender 2,5%iger Salzsäure (HCl) veranschaulicht; und
  • Fig. 2 ist eine graphische Darstellung, die die unerwartete Beziehung zwischen der Veränderung des Kupfergehalts in erfindungsgemäßen Legierungen und zu Vergleichszwecken dienenden Legierungen und ihrer Korrosionsgeschwindigkeit in kochender 65%iger Salpetersäure (HNO&sub3;) veranschaulicht.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die Entdeckung des oben definierten Zusammensetzungsbereiches erfolgte in drei Schritten. Zuerst wurden, ausgehend von einer basalen Zusammensetzung (Vergleichsbeispiel C-1), die der von R. B. Lenard (Probe A-5) vorgeschlagenen ähnlich war, die Auswirkungen von Kupfer auf die Korrosionsbeständigkeit durch Zugabe bestimmter Mengen von bis zu 6,0 Gew.-% zur basalen Zusammensetzung bestimmt. Die Beispiele C-2 bis C-7 (von denen C2, C6 und C7 Vergleichsbeispiele sind) zeigen die Zusammensetzungen und die Testergebnisse. Dann wurden, nachdem unter dem Gesichtspunkt der vielseitigen Verwendbarkeit 1,6% ± 0,3% als optimaler Kupfergehalt bestimmt worden war (siehe Fig. 1 & 2), die Wirkungen von Eisen, Stickstoff und Wolfram (als teilweiser Ersatz für Molybdän) bestimmt. Zum Schluß wurden die nützlichen Bereiche für Chrom, Molybdän und verschiedene andere Elemente (die typischerweise in Ni-Cr-Mo-Knetlegierungen gefunden werden) bestimmt.
  • Das primäre Ziel dieser Erfindung sind geschmiedete Produkte, d. h. Bleche, Platten, Stangen, Drähte (zum Schweißen) und röhrenförmige Produkte, die aus Gußblöcken geschmiedet und/oder gewalzt werden.
  • Für jeden Schritt des Projekts wurden kleine Chargen (üblicherweise ungefähr 20-25 kg) des experimentellen Materials durch Vakuuminduktionsschmelzen, Elektroschlacke-Umschmelzen, Warmumformen, Homogenisieren (z. B. 50 Stunden bei 2250ºF bzw. 1240ºC) und Warmwalzen bei ungefähr 1226ºC (2240ºF) zu Platten oder Blechen von ungefähr 0,125 in (3 mm) Dicke für die Testung hergestellt. Für jede Legierung wurde eine geeignete Lösungsglühbehandlung (z. B. 10-20 min bei 2050-2150ºF bzw. 1130-1190ºC, gefolgt von einem Abschrecken in Wasser) durch Ofenexperimente ermittelt. Wie aus der in der Tabelle C gezeigten Liste der experimentellen Zusammensetzungen der erfindungsgemäßen Legierungen und von Vergleichslegierungen ersichtlich ist, enthielten die meisten dieser Legierungen kleine Mengen Aluminium (zur Desoxidation), Mangan (zur Blockierung von Schwefel), Kohlenstoff, Kobalt und Silicium (typische Verunreinigungen als Folge des Zerkleinerns). Es wurden den experimentellen Schmelzen zur Desoxidation auch kleine Mengen Magnesium und/oder Calcium bis zu einer Gesamtmenge von 0,05% zugegeben, aber in den fertigen Produkten kommen nur Spuren davon vor.
  • Die Auswirkungen von Kupfer auf das gleichförmige Korrosionsverhalten von Ni-Cr-Mo- Legierungen mit hohem Chromgehalt gehen aus den Testergebnissen für die erste Fertigungsreihe von Legierungen (Legierungen C-1 bis C-7, von denen C3, C4 und 5 erfindungsgemäße Legierungen sind, in Tabelle C) und Fig. 1 hervor. Bei beiden Schwefelsäurekonzentrationen (70% und 90%) erwies sich Kupfer als äußerst vorteilhaft, sogar in einer Menge von lediglich 0,6 Gew.-%. In verdünnter Salzsäure wurde eine komplexe und erwartete Beziehung zwischen dem Kupfergehalt und der Korrosionsgeschwindigkeit gefunden. Es wurde entdeckt, daß Kupferzusätze im Bereich von 1,0 Gew.-% bis 3,5 Gew.-% mit erheblichem Nutzen verbunden sind. Die Korrosionsgeschwindigkeit bei 6,1 Gew.-% Kupfer war ebenfalls niedrig, wahrscheinlich weil sich der größte Teil des Kupfers in primäre Präzipitate in der Mikrostruktur verteilte, wodurch die Matrix eine niedrigere effektive Konzentration hatte. Keine der anderen experimentellen Legierungen enthielt derartige primäre Präzipitate (Erstarrungspräzipitate).
  • Die Testung der zweiten Fertigungsreihe von Legierungen (Beispiele C-8 bis C-11 in Tabelle C, wobei C9 und C10 erfindungsgemäße Legierungen sind) zeigte, daß Eisen, wenn es im Bereich von 1,0 Gew.-% bis 4,2 Gew.-% zugegeben wird, nur geringe Wirkungen auf die allgemeine Korrosionsbeständigkeit des Systems hat, zumindest bei Legierungen mit einem Kupfergehalt in der Gegend des Optimums (1,6 Gew.-%). Es zeigte sich, daß der teilweise Ersatz von Molybdän durch 4 Gew.-% Wolfram die Beständigkeit des Legierungssystems gegen 2,5%ige Salzsäure und 70%ige Schwefelsäure erheblich vermindert. Für Stickstoff in einer Menge von 0,1 Gew.-% zeigte sich, daß er die Beständigkeit des Legierungssystems gegen 2,5%ige Salzsäure vermindert, aber dieser Nachteil wird möglicherweise durch seine üblicherweise vorteilhaften stabilitätsverbessernden Effekte ausgeglichen.
  • Die dritte Fertigungsreihe von Legierungen (die in Tabelle C als Beispiele C-12 bis C-15 bezeichnet werden, wobei C12, C13 und C15 erfindungsgemäße Legierungen sind) ermöglichte es, die bevorzugten Grenzwerte für das Legierungssystem besser festzustellen. Bezüglich der in geringer Menge vorhandenen Elemente wurden deren Effekte in niedriger Menge in der Legierung C-12 getestet. Die Effekte höherer Mengen wurden in der Legierung C-13 getestet. Es wurde gefunden, daß, innerhalb der untersuchten Bereiche, die vorteilhaften Eigenschaften des Systems erhalten bleiben. Die Auswirkungen von Chrom und Molybdän wurden durch die Testung der Legierungen C-14 und C-15 bestimmt. Bei niedrigem Gehalt an Chrom und Molybdän (21,6 Gew.-% bzw. 14,6 Gew.-%) war die Beständigkeit des Legierungssystems gegen 65%ige Salpetersäure beträchtlich vermindert. Bei hohem Gehalt an Chrom und Molybdän (24,2 Gew.-% bzw. 16,6 Gew.-%) wurden verbesserte gleichförmige Korrosionseigenschaften gefunden, aber die geglühte und abgeschreckte Mikrostruktur wies eine große Zahl von Präzipitaten an Korngrenzen auf, was den mechanischen Eigenschaften abträglich ist und in bestimmten Medien den Angriff auf die Korngrenzen fördert. Ein hoher Chromgehalt bei einem niedrigen Molybdängehalt oder ein niedriger Chromgehalt bei einem hohen Molybdängehalt sind jedoch im allgemeinen akzeptabel.
  • Zusätzlich zur Testung der experimentellen Legierungen wurden auch einige der im Handel erhältlichen Ni-Cr-Mo-Knetlegierungen (die bestimmten Patenten entsprechen) getestet, um direkte Vergleiche mit der bevorzugtesten erfindungsgemäßen Legierung (Legierung C-4) zu ermöglichen. Vergleichende Korrosionsdaten sind in den Tabellen B und C aufgeführt, um die Vorteile oder Verbesserungen, die durch diese Erfindung geschaffen werden, zusätzlich zu illustrieren.
  • Es können bezüglich der allgemeinen Wirkungen der verschiedenen anderen Legierungselemente an den oben aufgeführten Testergebnissen (oder früheren Arbeiten mit ähnlichen Legierungen) verschiedene Beobachtungen gemacht werden:
  • Aluminium (Al) ist ein Legierungselement, das bei Bedarf zugesetzt werden kann. Es wird üblicherweise als Desoxidierer während des Schmelzprozesses eingesetzt und kommt im allgemeinen in Mengen von mehr als 0,1 Prozent in der resultierenden Legierung vor. Aluminium kann der Legierung auch zugesetzt werden, um die Stabilität zu erhöhen, aber zu viel bildet schädliche Ni&sub3;Al-Phasen. Es kann bis zu 0,50 Prozent, und bevorzugter 0,15 bis 0,30 Prozent, Aluminium in den erfindungsgemäßen Legierungen vorkommen.
  • Bor (B) ist ein Legierungselement, das bei Bedarf zugesetzt werden kann, und das ungewollt während des Schmelzprozesses in die Legierung gelangen kann (z. B. aus Schrott oder aus Flußmitteln).
  • Kohlenstoff (C) ist in unerwünschtes Legierungselement, das bei diesen Legierungen nur schwer vollständig auszuschließen ist. Der Gehalt ist vorzugsweise so niedrig wie möglich, da die Korrosionsbeständigkeit mit steigendem Kohlenstoff-Gehalt schnell abnimmt. Er darf 0,015 Prozent nicht überschreiten.
  • Chrom (Cr) ist in diesen Legierungen ein notwendiges Legierungselement, wie oben erklärt wurde. Die Legierung enthält 22 bis 24,5 Prozent Chrom. Es scheint während der Korrosion dieser Legierungen in oxidierenden Medien einen stabilen passiven Film zu bilden. Bei viel höheren Konzentrationen kann das Chrom nicht mehr in Lösung bleiben, sondern es verteilt sich in Sekundärphasen, die die Legierung spröde machen.
  • Kobalt (Co) kommt fast immer in Legierungen auf Nickelbasis vor, da es in der Nickelmatrix unbeschränkt löslich ist. Die erfindungsgemäßen Legierungen können bis zu 2 Prozent enthalten, höhere Konzentrationen können die Warmformbarkeit der Legierungen beeinträchtigen.
  • Kupfer (Cu) ist in diesen Legierungstypen oft ein unerwünschtes Legierungselement, da es im allgemeinen die Warmformbarkeit beeinträchtigt. Es ist jedoch, wie oben erklärt wurde, eine Schlüsselkomponente dieser Erfindung. Es kommt in Mengen von 1,0 bis 3,5 Gew.-% vor.
  • Eisen (Fe) ist ein zulässiges Legierungselement. Es kommt üblicherweise in diesen Legierungstypen vor, da die Verwendung von Ferrolegierungen ein einfaches Mittel für die Zugabe anderer notwendiger Legierungselemente darstellt. Jedoch steigt die Korrosionsgeschwindigkeit an, wenn die Eisenmenge auf über 5 Prozent steigt.
  • Mangan (Mn) ist ein bevorzugtes Legierungselement. Es wird hier verwendet, um Schwefel zu blockieren und die Warmformbarkeit zu verbessern, und es kommt in den erfindungsgemäßen Legierungen vorzugsweise in Mengen von bis zu 2 Prozent vor. Die am meisten bevorzugten Legierungen enthalten wenigstens 0,1 bis 0,3 Prozent Mangan.
  • Molybdän (Mo) ist eines der erfindungsgemäßen Haupt-Legierungselemente, wie oben erklärt wurde. Mengen von mehr als 14 Prozent sind erforderlich, um der Nickelbasis die gewünschte Korrosionsbeständigkeit zu verleihen. Mengen von mehr als 18 Prozent machen die Legierungen jedoch aufgrund der Förderung von Sekundärphasen spröde, und die Legierungen können dann schwer zu geschmiedeten Produkten warmverarbeitet werden.
  • Nickel (Ni) ist das Basismetall der vorliegenden Erfindung und kommt vorzugsweise in Mengen von mehr als 45 Prozent vor, um der Legierung geeignete physikalische Eigenschaften und eine gute Beständigkeit gegen Spannungskorrosionsrisse zu verleihen. Jedoch wird die genaue Menge des in den erfindungsgemäßen Legierungen vorkommenden Nickels durch die erforderlichen Minimal- und Maximalmengen an Chrom, Molybdän, Kupfer und anderen, in der Legierung vorkommenden Legierungselementen bestimmt.
  • Stickstoff (N) ist ein verstärkendes Legierungselement, das bei Bedarf zugesetzt werden kann, und das in Mengen von bis zu 0,15 Prozent vorkommen kann, ohne daß es die allgemeinen Eigenschaften der Legierung hinsichtlich der Korrosionsbeständigkeit beeinträchtigt, obwohl die Beständigkeit gegenüber HCl etwas abnimmt.
  • Sauerstoff (O), Phosphor (P) und Schwefel (S) sind alle unerwünschte Elemente, die üblicherweise jedoch unvermeidlich in geringen Mengen in allen Legierungen vorkommen. Zwar könne solche Elemente unvermeidlich in Mengen von bis zu 0,1 Prozent vorkommen, ohne daß sie die erfindungsgemäßen Legierungen nennenswert schädigen, aber sie kommen vorzugsweise doch nur in Konzentration von jeweils bis zu 0,02 Prozent vor.
  • Silicium (Si) ist ein unerwünschtes Legierungselement, da gezeigt wurde, daß es die Bildung schädlicher Präzipitate fördert. Zwar ist es in Mengen von bis zu 0,1 Gew.-% vorhanden, um beim Gießen zu weniger korrosionsbeständigen Gegenständen mit nahezu fertiger Form die Fluidität zu fördern, enthalten die bevorzugten Legierungen in geschmiedeten Produkten weniger als 0,05 Prozent Silicium.
  • Die erfindungsgemäßen Legierungen sollten nicht mehr als 0,5 Gew.-% Wolfram enthalten, und vorzugsweise nicht mehr als 0,27 Gew.-%.
  • Es ist Fachleuten allgemein bekannt, daß die karbidbildenden Elemente Titan, Vanadium, Niob, Tantal und Hafnium den Ni-Cr-Mo-Legierungen zugesetzt werden können (um möglicherweise vorhandenen Kohlenstoff zu blockieren), ohne daß die physikalischen Eigenschaften beeinträchtigt werden. Dementsprechend können diese Elemente in Mengen von insgesamt bis zu 0,75 Gew.-% zugesetzt werden, vorzugsweise kommen sie jedoch nur in Mengen von bis zu 0,35% in diesem neuen Legierungssystem vor.
  • Die vorliegende Erfindung wurde zwar, um sich an die gesetzlichen Regelungen zu halten, für Bedingungen beschrieben, die mehr oder weniger spezifisch für eine bevorzugte Ausführungsform sind, aber es wird erwartet, daß Fachleuten auf diesem Gebiet verschiedene mögliche Veränderungen, Modifikationen und Permutationen offensichtlich sind. Deshalb sollte klar sein, daß die Erfindung den Bereich umfassen soll, der in den beigefügten Ansprüchen definiert ist. TABELLE A Legierungen nach dem bisherigen Stande der Technik Nominale Zusammensetzungen TABELLE B Legierungen nach dem bisherigen Stande der Technik Korrosionsgeschwindigkeiten (mm/Jahr) TABELLE C Experimentelle Legierungen Zusammensetzungen
  • * Vergleichslegierung TABELLE C Experimentelle Legierungen Zusammensetzungen
  • * Vergleichslegierung
  • ¹ Ausmaß der Verunreinigung mit Wolfram

Claims (12)

1. Eine korrosionsbeständige Nickel-Chrom-Molybdän-Kupferlegierung, die, in Gew.-%, besteht aus:
Chrom: 22,0 bis 24,5%
Molybdän: 14,0 bis 18,0%
Kupfer: 1,0 bis 3,5%
Eisen: bis zu 5,0%
Silicium: bis zu 0,1%
Mangan: bis zu 2,0%
Magnesium: bis zu 0,1%
Kobalt: bis zu 2,0%
Aluminium: bis zu 0,5%
Calcium: bis zu 0,05%
Kohlenstoff: bis zu 0,015%
Stickstoff: bis zu 0,15%
Wolfram: bis zu 0,5%
und karbidbildende Elemente Titan, Vanadium, Niob, Tantal,
Hafnium insgesamt bis zu 0,75%;
wobei der Rest aus Nickel und unvermeidbaren Verunreinigungen besteht.
2. Die Legierung nach Anspruch 1, die besteht aus:
Chrom: 22,0 bis 24,5 Gew.-%.
Molybdän: 15,0 bis 17,0 Gew.-%
Kupfer: 1,3 bis 1,9 Gew.-%
Eisen: bis zu 3,0 Gew.-%
Silicium: bis zu 0,08 Gew.-%
Mangan: bis zu 0,5 Gew.-%
Kobalt: bis zu 2,0 Gew.-%
Aluminium: bis zu 0,5 Gew.-%
Kohlenstoff: bis zu 0,01 Gew.-%,
wobei der Rest aus Nickel und unvermeidbaren Verunreinigungen besteht.
3. Legierung nach Anspruch 1, die besteht aus:
Chrom: 22,5 bis 23,3 Gew.-%
Molybdän: 14,6 bis 16,6 Gew.-%
Kupfer: 1,0 bis 3,1 Gew.-%
Eisen: 0,9 bis 4,2 Gew.-%
Silicium: 0,02 bis 0,08 Gew.-%
Mangan: bis zu 0,5 Gew.-%
Kobalt: 0,1 bis 0,5 Gew.-%
Aluminium: 0,19 bis 0,41 Gew.-%
Kohlenstoff: bis zu 0,01 Gew.-%
Wolfram: bis zu 0,27 Gew.-%;
wobei der Rest aus Nickel und unvermeidbaren Verunreinigungen besteht.
4. Legierung nach Anspruch 1, die besteht aus
Chrom: 22,8 Gew.-%,
Molybdän: 15,8 Gew.-%
Kupfer: 1,6 Gew.-%
Eisen: 1,0 Gew.-%
Silicium: 0,07 Gew.-%,
Mangan: 0,25 Gew.-%,
Kobalt: 0,1 Gew.-%,
Aluminium: 0,26 Gew.-%,
Kohlenstoff: 0,006 Gew.-%,
wobei der Rest aus Nickel und unvermeidbaren Verunreinigungen besteht.
5. Legierung nach Anspruch 1, die, in Gew.-%, besteht aus
Chrom: 22,35 bis 23,65%
Molybdän: 15,35 bis 16,65%
Kupfer: 1,4 bis 1,8%
Eisen: 0,3 bis 1,5%
Silicium: bis zu 0,05%
Mangan: 0,10 bis 0,30%
Kobalt: bis zu 1,95%
Aluminium: 0,15 bis 0,30%
Kohlenstoff: bis zu 0,007%
Stickstoff: bis zu 0,06%
Wolfram: bis zu 0,5%
und karbidbildende Elemente Titan, Vanadium, Niob, Tantal
und Hafnium insgesamt bis zu 0,35%,
wobei der Rest aus Nickel und unvermeidbaren Verunreinigungen besteht.
6. Legierung nach irgendeinem der vorausgehenden Ansprüche, bei der wirksame Mengen von Magnesium und/oder Calcium zum Zwecke einer Desoxidierung in einer Gesamtmenge von bis zu 0,05% vorhanden sind.
7. Legierung nach irgendeinem der vorausgehenden Ansprüche, bei der die Korrosionsgeschwindigkeit beim Testen in siedender 2,5%iger HCl-Lösung geringer ist als (46 mpy) 1,15 mm/Jahr.
8. Legierung nach Anspruch 7, bei der die Korrosionsgeschwindigkeit beim Testen in siedender 2, 5%iger HCl-Lösung geringer ist als (30 mpy) 0,75 mm/Jahr.
9. Legierung nach irgendeinem der vorausgehenden Ansprüche, bei der die Korrosionsgeschwindigkeit beim Testen in siedender 65%iger HNO&sub3; geringer ist als (44 mpy) 1,1 mm/Jahr.
10. Legierung nach irgendeinem der vorausgehenden Ansprüche, bei der die Korrosionsgeschwindigkeit beim Testen in 70%iger H&sub2;SO&sub4; bei 93ºC geringer ist als (24 mpy) 0,6 mm/Jahr.
11. Verfahren zur Verarbeitung der Legierungen nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10 zu geschmiedeten Produkten.
12. Ein geschmiedetes Produkt, das aus der Legierung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10 hergestellt ist.
DE69506800T 1994-07-22 1995-07-18 Kupfer enthaltenden Ni-Cr-Mo Legierungen Expired - Lifetime DE69506800T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/279,289 US6280540B1 (en) 1994-07-22 1994-07-22 Copper-containing Ni-Cr-Mo alloys

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69506800D1 DE69506800D1 (de) 1999-02-04
DE69506800T2 true DE69506800T2 (de) 1999-06-10

Family

ID=23068359

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69506800T Expired - Lifetime DE69506800T2 (de) 1994-07-22 1995-07-18 Kupfer enthaltenden Ni-Cr-Mo Legierungen

Country Status (15)

Country Link
US (1) US6280540B1 (de)
EP (1) EP0693565B1 (de)
JP (1) JP3517034B2 (de)
CN (1) CN1056418C (de)
AT (1) ATE174971T1 (de)
AU (1) AU691928B2 (de)
CA (1) CA2151885C (de)
DE (1) DE69506800T2 (de)
DK (1) DK0693565T3 (de)
ES (1) ES2128664T3 (de)
GB (1) GB2291430B (de)
HK (1) HK1001331A1 (de)
NO (1) NO312596B1 (de)
RU (1) RU2097439C1 (de)
ZA (1) ZA955055B (de)

Families Citing this family (29)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19723491C1 (de) * 1997-06-05 1998-12-03 Krupp Vdm Gmbh Verwendung einer Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung
FR2766210B1 (fr) * 1997-07-18 1999-08-20 Imphy Sa Alliage base nickel et electrode de soudage en alliage base nickel
CN1095502C (zh) * 1999-06-30 2002-12-04 中国科学院金属研究所 一种耐浓盐酸腐蚀的合金
US6860948B1 (en) * 2003-09-05 2005-03-01 Haynes International, Inc. Age-hardenable, corrosion resistant Ni—Cr—Mo alloys
US20060093509A1 (en) * 2004-11-03 2006-05-04 Paul Crook Ni-Cr-Mo alloy having improved corrosion resistance
RU2321655C1 (ru) * 2006-05-31 2008-04-10 Юлия Алексеевна Щепочкина Сплав на основе никеля
US8613886B2 (en) 2006-06-29 2013-12-24 L. E. Jones Company Nickel-rich wear resistant alloy and method of making and use thereof
US7726155B2 (en) * 2006-07-07 2010-06-01 Johns Manville Cooling apparatus for fiberizing bushings
US7785532B2 (en) * 2006-08-09 2010-08-31 Haynes International, Inc. Hybrid corrosion-resistant nickel alloys
RU2345157C1 (ru) * 2007-06-18 2009-01-27 Юлия Алексеевна Щепочкина Сплав для изготовления штампового инструмента
DE102008007605A1 (de) 2008-02-04 2009-08-06 Uhde Gmbh Modifiziertes Nickel
JP5305078B2 (ja) * 2008-05-22 2013-10-02 三菱マテリアル株式会社 ハロゲンガスおよびハロゲン化合物ガス充填用ボンベのバルブ部材
RU2392341C1 (ru) * 2009-11-02 2010-06-20 Юлия Алексеевна Щепочкина Сплав для изготовления штампового инструмента
RU2601024C2 (ru) * 2011-02-18 2016-10-27 Хейнес Интернэшнл, Инк. ВЫСОКОТЕМПЕРАТУРНЫЙ Ni-Mo-Cr СПЛАВ С НИЗКИМ ТЕПЛОВЫМ РАСШИРЕНИЕМ
US20130177438A1 (en) * 2012-01-06 2013-07-11 General Electric Company Sectioned rotor, a steam turbine having a sectioned rotor and a method for producing a sectioned rotor
US9399807B2 (en) 2012-04-30 2016-07-26 Haynes International, Inc. Acid and alkali resistant Ni—Cr—Mo—Cu alloys with critical contents of chromium and copper
US20130287624A1 (en) * 2012-04-30 2013-10-31 Haynes International, Inc. STABILIZED ACID AND ALKALI RESISTANT Ni-Cr-Mo-Co ALLOYS
US9394591B2 (en) 2012-04-30 2016-07-19 Haynes International, Inc. Acid and alkali resistant nickel-chromium-molybdenum-copper alloys
DE102012010608B4 (de) * 2012-05-16 2025-02-13 Zf Airbag Germany Gmbh Anzünder und Verfahren zur Herstellung eines Anzünders für einen Gasgenerator
DK2746414T3 (da) 2012-12-19 2020-03-16 Haynes Int Inc Syre- og alkalimodstandsdygtige Ni-Cr-Mo-Cu-legeringer med kritiske indhold af chrom og kobber
US9970091B2 (en) 2015-07-08 2018-05-15 Haynes International, Inc. Method for producing two-phase Ni—Cr—Mo alloys
CN106501058A (zh) * 2015-09-07 2017-03-15 宁波江丰电子材料股份有限公司 镍铬合金浸蚀剂与镍铬合金的金相组织显示方法
CN105443827A (zh) * 2015-12-29 2016-03-30 常熟市虞菱机械有限责任公司 一种耐污自清洁流量控制阀
DE102016125123A1 (de) * 2016-12-21 2018-06-21 Vdm Metals International Gmbh Verfahren zur Herstellung von Nickel-Legierungen mit optimierter Band-Schweissbarkeit
US11542575B2 (en) 2018-05-11 2023-01-03 Etikrom A.S. Nickel-based alloy embodiments and method of making and using the same
CN112146987B (zh) * 2019-06-28 2024-04-30 中国石油天然气股份有限公司 多层自支撑固相弹塑性测试装置
CN116134167A (zh) * 2020-09-09 2023-05-16 贝卡尔特公司 镍基合金材料
JP7791887B2 (ja) * 2020-10-30 2025-12-24 アペラム パイプラインチューブを製造するためのニッケル基合金
CN115786773B (zh) * 2022-11-25 2024-03-26 北京钢研高纳科技股份有限公司 一种镍基耐蚀合金薄带材及其制备方法

Family Cites Families (25)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1836317A (en) 1928-10-31 1931-12-15 Electro Metallurg Co Corrosion resistant alloys
US2777766A (en) 1952-06-04 1957-01-15 Union Carbide & Carbon Corp Corrosion resistant alloys
US2777776A (en) 1954-05-03 1957-01-15 Atlantic Refining Co Free-flowing powdered waxes
DE1210566B (de) 1961-04-01 1966-02-10 Basf Ag Verfahren zum Herstellen einer hoch-korrosionsbestaendigen und warmfesten Nickel-Chrom-Molybdaen-Legierung mit erhoehter Bestaendigkeit gegen interkristalline Korrosion
GB1160836A (en) 1966-09-19 1969-08-06 Union Carbide Corp Nickel-Base Alloys
US3473922A (en) * 1967-07-21 1969-10-21 Carondelet Foundry Co Corrosion-resistant alloys
ZA74490B (en) 1973-02-06 1974-11-27 Cabot Corp Nickel-base alloys
US4533414A (en) 1980-07-10 1985-08-06 Cabot Corporation Corrosion-resistance nickel alloy
JPS5792151A (en) * 1980-11-28 1982-06-08 Seiko Epson Corp External parts for pocket watch
US4400211A (en) * 1981-06-10 1983-08-23 Sumitomo Metal Industries, Ltd. Alloy for making high strength deep well casing and tubing having improved resistance to stress-corrosion cracking
EP0092397A1 (de) * 1982-04-20 1983-10-26 Huntington Alloys, Inc. Nickel-Chrom-Molybdänlegierung
JPH0674476B2 (ja) * 1985-06-28 1994-09-21 三菱マテリアル株式会社 高強度および高硬度を有する析出強化型耐食Ni基合金
JPS6240337A (ja) * 1985-08-13 1987-02-21 Mitsubishi Metal Corp 高強度、高硬度、および高耐食性を有するNi―Cr―Mo系鋳造合金
NZ217331A (en) * 1985-08-26 1989-05-29 Lilly Co Eli Tissue plasminogen activator derivatives and genetically engineered product
US4692305A (en) * 1985-11-05 1987-09-08 Perkin-Elmer Corporation Corrosion and wear resistant alloy
JPH0639650B2 (ja) * 1986-01-07 1994-05-25 住友金属工業株式会社 靭性の優れた高耐食性Ni基合金
JPH0674473B2 (ja) * 1986-01-07 1994-09-21 住友金属工業株式会社 高耐食性Ni基合金
JPH0674471B2 (ja) * 1986-01-07 1994-09-21 住友金属工業株式会社 高耐食性Ni基合金
DE3806799A1 (de) 1988-03-03 1989-09-14 Vdm Nickel Tech Nickel-chrom-molybdaen-legierung
AT397819B (de) * 1988-10-28 1994-07-25 Voest Alpine Stahl Verfahren zum herstellen eines plattierten formkörpers
US5019184A (en) * 1989-04-14 1991-05-28 Inco Alloys International, Inc. Corrosion-resistant nickel-chromium-molybdenum alloys
JPH05255784A (ja) * 1992-03-11 1993-10-05 Sumitomo Metal Ind Ltd 耐食性に優れた油井用Ni基合金
JP3225604B2 (ja) * 1992-06-16 2001-11-05 三菱マテリアル株式会社 耐食性のすぐれた金属間化合物析出強化型Ni−Cr−Mo系合金鋳造部材の製造方法
JPH0617173A (ja) * 1992-07-03 1994-01-25 Mitsubishi Steel Mfg Co Ltd 電気メッキ用通電ロール
JP2793462B2 (ja) * 1993-02-23 1998-09-03 山陽特殊製鋼株式会社 超耐食Ni基合金

Also Published As

Publication number Publication date
DK0693565T3 (da) 1999-08-23
ZA955055B (en) 1996-02-08
NO952821D0 (no) 1995-07-17
AU691928B2 (en) 1998-05-28
NO952821L (no) 1996-01-23
US6280540B1 (en) 2001-08-28
CN1122372A (zh) 1996-05-15
CA2151885A1 (en) 1996-01-23
GB9514629D0 (en) 1995-09-13
HK1001331A1 (en) 1998-06-12
JP3517034B2 (ja) 2004-04-05
CN1056418C (zh) 2000-09-13
AU2710695A (en) 1996-02-01
RU2097439C1 (ru) 1997-11-27
DE69506800D1 (de) 1999-02-04
EP0693565A2 (de) 1996-01-24
CA2151885C (en) 2002-01-01
NO312596B1 (no) 2002-06-03
ATE174971T1 (de) 1999-01-15
EP0693565A3 (de) 1996-10-16
GB2291430A (en) 1996-01-24
JPH0853730A (ja) 1996-02-27
ES2128664T3 (es) 1999-05-16
EP0693565B1 (de) 1998-12-23
GB2291430B (en) 1996-06-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69506800T2 (de) Kupfer enthaltenden Ni-Cr-Mo Legierungen
DE69421281T2 (de) Ferritisch-austenitischer rostfreier stahl und seine verwendung
DE69404937T2 (de) Nickellegierung
DE69308180T2 (de) Nickel-Cobalt-Legierung
DE69230437T2 (de) Ausscheidungshärtbarer martensitischer stahl
DE69531532T2 (de) Aluminium enthaltende Legierungen auf Eisenbasis, brauchbar für elektrische Widerstandsheizelemente
EP2855724B1 (de) Nickel-chrom-legierung mit guter verarbeitbarkeit, kriechfestigkeit und korrosionsbeständigkeit
DE69006887T2 (de) Korrosionsbeständige Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen.
DE69700641T2 (de) Nickellegierung mit ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit und Bearbeitbarkeit
DE2730452A1 (de) Nickel-chrom-eisen-legierung
DE1957421B2 (de) Korrosionsbeständige nichtrostende Stahllegierung
DE3125301A1 (de) Korrosionsbestaendige nickellegierung
DE1301586B (de) Austenitische ausscheidungshaertbare Stahllegierung und Verfahren zu ihrer Waermebehandlung
DE69106372T2 (de) Legierung mit niedrigem wärmeausdehnungskoeffizient und daraus hergestellter gegenstand.
DE2253148C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines ferritischen, korrosionsbeständigen Stahls und dessen Verwendung
DE69505603T2 (de) Bauteil aus hitzebeständigem austenitischem Stahl mit ausgezeichneter Festigkeit bei hohen Temperaturen
DE2714712A1 (de) Nickellegierung und verfahren zu ihrer herstellung
DE60310316T2 (de) Gegen Schwefelsäure und Nassverfahrensphosphorsäure resistente Ni-Cr-Mo-Cu-Legierungen
DE3851948T2 (de) Korrosionsbeständige legierung.
DE19735361B4 (de) Nichtrostender Austenitstahl
DE69903403T2 (de) Rostfreier martensitischer automatenstahl
DE3427206C2 (de) Legierung auf Nickelbasis
DE3854091T2 (de) WÄRMEBESTÄNDIGER AUSTENITISCHER Al-STAHL MIT AUSGEZEICHNETEN WARMVERARBEITUNGSEIGENSCHAFTEN.
DE2755537A1 (de) Austenitischer rostfreier stahl
DE3720055A1 (de) Korrosionsbestaendiger und verschleissfester stahl

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition