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DE69505684T2 - Vorrichtung zum ausrichten eines beobachtungsinstrumentes - Google Patents

Vorrichtung zum ausrichten eines beobachtungsinstrumentes

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DE69505684T2
DE69505684T2 DE69505684T DE69505684T DE69505684T2 DE 69505684 T2 DE69505684 T2 DE 69505684T2 DE 69505684 T DE69505684 T DE 69505684T DE 69505684 T DE69505684 T DE 69505684T DE 69505684 T2 DE69505684 T2 DE 69505684T2
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DE
Germany
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light
dihedral
instrument
sensor
prism
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DE69505684T
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Paul F-31810 Venerque Duchon
Georges F-31650 Auzielle Otrio
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Centre National dEtudes Spatiales CNES
Original Assignee
Centre National dEtudes Spatiales CNES
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Publication of DE69505684T2 publication Critical patent/DE69505684T2/de
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    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/16Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • GPHYSICS
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Description

  • Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Ausrichten eines Beobachtungsinstruments.
  • Sie stellt eine Verbesserung einer Patentanmeldung mit analogem Titel und denselben Erfindern dar, angemeldet in Frankreich unter der Eintragungsnummer 93 14872, in der ein System beschrieben wurde, das insbesondere durch das Beobachtungsinstrument, eine Quelle eines mit dem Instrument verbundenen Lichtmusters, ein Reflexionssystem des Lichts der Quelle und einem Sensor für das Licht des Musters gebildet wurde. Das Reflexionssystem wurde durch wenigstens einen Spiegel gebildet, der die Funktion hatte, das Licht des Lichtmusters auf den Lichtsensor zu lenken, der mit einem Ausrichtungsbezugssystem versehen war. Es konnte sich insbesondere um einen Sternensensor handeln, der gleichzeitig mit dem Muster das Licht eines Sterns detektiert. Der Vergleich der Abbildungspositionen des Musters und des Sterns ergaben den Winkelabstand zwischen der Richtung des Sterns und der Abstrahlungsrichtung des Lichtmusters vor dem Reflexionssystem. Davon wurde die Ausrichtung des Instruments abgeleitet. Bei anderen Konzeptionen war der das Lichtmuster auffangende Sensor fest mit einem Sternensensor oder etwas anderem verbunden, um das Ausrichtungsbezugssystem zu liefern, was dasselbe Resultat ergab. Jedoch wurde als Ausrichtungsbezugssystem, wegen der Immobilität der Sterne in einem festen Bezugssystem und wegen der Schärfe ihrer Abbildung, ein Sternensensor vorgezogen. Vor allem ist es im Sinne einer höheren Genauigkeit vorteilhaft, die Blickrichtung in bezug auf die Sterne zu messen.
  • Der Vorteil eines Sternensensors erklärt sich auch dadurch, daß die vorhergehende Erfindung vor allem in Raumfahrzeugen wie Satelliten, interplanetaren Sonden oder Raumstationen benutzt wird, die mit Sternen- sowie Erdbeobachtungsinstrumenten ausgestattet sind. Dasselbe gilt für die vorliegende Erfindung.
  • Die genaue Kenntnis der Blickrichtungsachse eines Beobachtungsinstruments ist wesentlich, wenn man den beobachteten Ort richtig lokalisieren will. Gegenwärtig kann man einen im Umlauf befindlichen Satelliten praktisch perfekt lokalisieren (mit Unsicherheiten von 10 bis 100 m für das GPS-System und nur 0,5 bis 40 m für das DORIS-System, je nach den Bedingungen), während die globale Ausrichtung der Blickrichtungsachse der Beobachtungsinstrumente in der Praxis nur mit einer Unsicherheit von bestenfalls 100 bis 200 Bogensekunden bekannt ist, was für einen Satelliten mit 800 km Höhe ungefähr 400 bis 800 m Positionsunsicherheit am Boden entspricht. Obwohl diese Blickrichtungsunsicherheit an sich gering ist, möchte man sie reduzieren, da sie fast die gesamte Lokalisierungsunsicherheit darstellt.
  • In der Praxis begegnet man drei Kategorien von Instrumenten. Die der ersten Kategorie werden auf dem Fahrzeug befestigt, das man folglich als Ganzes drehen muß, um das entsprechende Instrument auszurichten. Dieses Konzeption wird insbesondere aufgrund des hohen Energieverbrauchs wenig geschätzt. Die Ausrichtungsunsicherheit der Blickrichtungsachse des Instruments hängt dann vor allem von der Montage des Instruments auf dem Fahrzeug ab und kann hoch sein aufgrund von Störungen wie Vibrationen oder Verformungen durch lokale Erwärmungen, die auf einer Seite des Fahrzeugs durch die Sonnenstrahlung auftreten. Die beiden anderen Kategorien von Instrumenten umfassen folglich die Instrumente, die mit Mechanismen zum Ausrichten des Instruments auf dem Fahrzeug ausgerüstet sind, und - gegenwärtig noch häufiger - diejenigen Instrumente, die auf dem Fahrzeug feststehen aber mit Blickrichtungs-Verstellspiegeln ausgerüstet sind, die sich vor dem Beobachtungsfeld des Instruments befinden und seine Blickrichtung beliebig verändern können, indem sie gedreht werden. Die Blickrichtungsachsen lassen sich dann sehr viel leichter ausrichten. In allen Fällen sind die beweglichen Mechanismen oder die Spiegel für zusätzliche Ausrichtungsunsicherheiten verantwortlich.
  • Das Dokument US-A-4 187 422 beschreibt ein System zur Kalibrierung der Ausrichtung eines Sternensensors durch die Projektion eines Lichtmusters durch eine mit dem Sensor fest verbundene Quelle auf ein Prisma, das die Abbildung des Musters auf den Sensor reflektiert; die Position der Abbildung auf dem Sensor ergibt die Ausrichtung dieses letzteren.
  • Bei der vorhergehenden Anmeldung wurde gezeigt, wie die von der Quelle stammenden Lichtstrahlen, abgestrahlt in eine in bezug auf die Blickrichtungsachse bekannte Richtung (im Prinzip parallel zu ihr) und durch das Reflexionssystem auf den Lichtsensor reflektiert, ermöglicht haben, die Richtung der Blickrichtungsachse mit einer viel höheren Genauigkeit zu bewerten, so daß die Lokalisierungsunsicherheit am Boden nur einige zehn Meter betrug.
  • Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Ausrichten eines Beobachtungsinstruments zum Gegenstand, die ein Prinzip aufgreift, das bei der vorhergehenden Anmeldung benutzt wird, nämlich die Materialisierung der Blickrichtung des Instruments durch einen Lichtstrahl, der geeignet ist, ein Lichtmuster auf einer Oberfläche zu erzeugen und der auf einen Lichtsensor gelenkt wird, jedoch wird eine wenigstens ebenso genaue Schätzung der Blickrichtungsachse mit der Erfindung erzielt, dank speziell an diese Vorrichtung angepaßter optischer Einrichtungen, die insbesondere weitgehend unempfindlich gegenüber Positions- oder Ausrichtungsverschiebungen sind, die sich nach der vorausgehenden Kalibrierung der Vorrichtung ereignen.
  • Die Vorrichtung umfaßt dann eine mit dem Instrument verbundene, ein Lichtmuster in die Fokalebene des Instruments abstrahlende Lichtquelle, ein Reflexionssystem mit Spiegeln und einen Lichtsensor, ausgestattet mit einem Ausrichtungsbezugssystem, wobei das Reflexionssystem so konzipiert ist, daß es das Licht der Quelle zum Sensor überträgt und die Spiegel ein Dieder- Element mit zwei Facetten umfassen, auf denen das Licht der Quelle nacheinander reflektiert wird. Dabei ist diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtvorrichtung einen vor dem Instrument drehbaren Blickrichtungs-Verstellspiegel umfaßt, und dadurch, daß das Dieder-Element mit dem vor dem Instrument drehbaren Blickrichtungs-Verstellspiegel verbunden ist, wobei die reflektierenden Facetten des Dieder-Elements einen rechten Winkel bilden und sich in einer zur Ebene des Blickrichtungs- Verstellspiegels senkrechten Kante treffen. Bei dieser Ausführungsgruppe sind noch Verbesserungen möglich.
  • Die Erfindung wird nun mehr im Detail beschrieben mit Hilfe der beigefügten, erläuternden und nicht einschränkenden Figuren:
  • - die Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Fokalebene des Beobachtungsinstruments,
  • - die Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Fokalebene der Vorrichtung,
  • - die Fig. 3 ist eine Ansicht eines Teilausrichtsystems mit einem feststehenden Beobachtungsinstrument,
  • - die Fig. 4 stellt eine Ausführungsvariante dar,
  • - die Fig. 5 zeigt eine optische Einrichtung vor einem Lichtsensor,
  • - die Fig. 6 zeigt ein Blickrichtungs-Erkennungsverfahren,
  • - die Fig. 7 zeigt eine vollständige Ausrichtvorrichtung,
  • - die Fig. 8 zeigt eine Ausrichtvorrichtung in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Blickrichtungs-Verstellspiegel,
  • - die Fig. 9 und 9A zeigen den Aufbau bzw. die Beschaffenheit des Dieder-Elements,
  • - die Fig. 10 zeigt eine Variante der Fig. 3,
  • - und die Fig. 11 zeigt partiell eine verbesserte Ausrichtvorrichtung für ein System mit Blickrichtungs-Verstellspiegel.
  • In den Fig. 1 und 2 ist die Fokalebene des Beobachtungsinstruments und die Lichtquelle, die ihm als Ausrichtungsbezugssystem dient, mit der Blickrichtungsachse A dargestellt. Das Instrument 1 weist eine glatte Vorderseite 2 auf, die mit der Fokalebene eines optischen Systems 3 (dargestellt in Fig. 3) zusammenfällt, das sich vor dem Instrument 1 befindet und sich in dessen Beobachtungsfeld ausdehnt. Das optische System 3 wird durch eine Fokussierlinse symbolisiert, kann aber alle üblichen Elemente in beliebiger Kombination umfassen. Eine Detektorenanordnung 4, hier gebildet durch den Aufnahmeteil des Instruments 1, ist quer über die Vorderseite 2 angeordnet.
  • Die Lichtquelle wird hier durch vier Punkte 5 gebildet, die rhombusförmig auf der Vorderseite 2 um die Detektorenanordnung 4 herum angeordnet sind. Man hat in der vorhergehenden Anmeldung gesehen, daß eine einzige, punktförmige Lichtquelle nicht genügt, denn sie ermöglicht nicht, bestimmt Rotationen des Instruments 1 festzustellen, insbesondere nicht die Rotationen um seine Abstrahlachse, daß aber zwei Quellen genügen und eine größere Anzahl wünschenswert sein könnte, um eine größere Genauigkeit herzustellen. Eine Diode 6 kann genügen, um alle Lichtpunkte 5 herzustellen, wenn man ihr Licht in ein Bündel optischer Fasern 7 ,einspeist, über die sie mit jedem der Punkte 5 verbunden ist. Man kann eine LED-Diode 6 oder eine Lasereffektdiode nehmen, wobei letztere vorzuziehen ist, denn sie liefert feinere Lichtbündel von weniger zerstreuter Wellenlänge. Eine Wellenlänge von 0,95 um kann vorgeschlagen werden; die Lichtpunkte 5 sind sehr fein, z.B. mit 20 um Durchmesser, und das Licht wird in Form von im wesentlichen parallelen Bündeln von geringer Divergenz abgestrahlt, die man mit einfachen Lichtstrahlen vergleichen kann.
  • Die Fig. 3 zeigt, wie diese Strahlen 8 und 9 defokussiert sind, wenn sie das optische System 3 durchquert haben und dann verbreiterte Bündel 11 und 12 bilden, die ungefähr das gleiche Volumen einnehmen. In der Figur sind nur zwei Lichtstrahlenbündel dargestellt, aber es gibt in Wirklichkeit ebensoviele wie Lichtpunkte 5. Die Bündel weisen eine geringe Ausrichtungsdifferenz Δα auf, die den Bruchteil eines Grads ausmachen kann und die gleich derjenigen der Lichtstrahlen ist, aus denen sie hervorgegangen sind; diese Ausrichtungsdifferenz Δα ist in Fig. 3 übertrieben, genauso wie die Divergenz der Lichtstrahlen 8 und 9.
  • Ein optisches Dieder-Element 13 befindet sich auf dem Weg der Bündels 11 und 12, um davon einen Teil aufzufangen. Es wird gebildet durch zwei reflektierende Facetten 14 und 15, auf die die aufgefangenen Teile der beiden Bündel 11 und 12 nacheinander auftreffen, wobei diese Facetten sich in einer Kante 16 treffen, die senkrecht ist zu der Blickrichtungsachse A des Instruments 1. Das Dieder-Element 13 ist an einem Raumfahrzeug 18 befestigt, wie das Instrument 1.
  • Die Teile der Bündel 11 und 12, die durch das Dieder- Element 13 aufgefangen werden, werden nacheinander auf den Facetten 14 und 15 reflektiert und zurückgestrahlt, indem sie Reflexionsbündel 19 und 20 bilden. Die Facetten 14 und 15 stehen so zueinander, daß sie einen Winkel von 45º bilden. Diese spezielle Form weist bemerkenswerte Eigenschaften auf: eine mögliche Rotation des Dieder-Elements 13 um die Achse Z herum verändert die Ausrichtung der reflektierten Bündel 19 und 20 nicht; eine Translation des Dieder-Elements 13 in den Achsen X, Y (22,5º zu den Facetten 14 und 15) und Z hat auch keine Auswirkung auf diese Ausrichtung; die Rotation dieses Dieder-Elements um die Achsen X und Y hat nur die Auswirkung, die reflektierten Bündel 19 und 20 in einer zu der Ebene der Achsen X und Y parallelen Ebene zu drehen, wobei sich diese Eigenschaft bei den Rotationen um die Achse Y herum deutlich bestätigt und mit einem kleinen Fehler, vernachlässigbar für die kleinen Rotationsänderungen, den man in der Praxis um die Achse X herum antrifft, denn dieser Fehler ist von zweiter Ordnung (eine zusätzliche Rotation von 10&supmin;&sup6; Radian der reflektierten Bündel wird erzeugt für eine Rotatotion von 10&supmin;³ Radian des Dieder-Elements 13).
  • Die reflektierten Bündel 19 und 20 erreichen dann ein zweites Dieder-Element 21, am Raumfahrzeug 18 befestigt und gebildet durch zwei Facetten 22 und 23, die einen Winkel von 45º bilden, das sie nacheinander in Form von Reflexionsbündeln 25 und 26 auf einen Ausrichtsensor 34 reflektiert.
  • Diese Facetten 22 und 23 bilden mit der der Achse X gegenüberstehenden Achse X' und der zur Achse Y parallelen Achse Y' jeweils einen Winkel von 22,5º. Sie treffen sich in einer Kante 24, die mit einer zu Z parallelen Achse umgekehrter Richtung zusammenfällt. Das zweite Dieder-Element 21 hat dieselben optischen Eigenschaften wie das erste und insbesondere die Richtungsstabilisierungseigenschaften der reflektierten Strahlung, denn es weist dieselbe Form auf. Da die Facetten einen Winkel von 45º bilden, bilden die durch die Dieder-Elemente 13 und 21 reflektierten Strahlen einen rechten Winkel mit den eintreffenden Strahlen. Man stellt fest, daß eine Rotation des ersten Dieder- Elements 13 um die Achse X oder Y herum, die als Konsequenz eine Rotation der reflektierten Bündel 19 und 20 um eine zur Achse Y parallele Achse hat, dieselbe Auswirkung wie eine Rotation des zweiten Dieder-Elements 21 um die Achse X' oder Y' auf die Ausrichtung der Reflexionsbündel 25 und 26 hat, die derjenigen der Bündel 11 und 12 entgegengesetzt ist, vollkommen parallel zu ihnen, wenn die Dieder-Elemente 12 und 21 genau angeordnet sind und wenn sie nur durch Rotationen in einer einzigen Ebene abgelenkt werden können, senkrecht zu der Figur oder parallel zu den durch die Achsen Y und Z oder Y' und Z' definierten Ebenen.
  • Eine äquivalente Konzeption ist in Fig. 4 dargestellt: die Dieder-Elemente 13 und 21 sind durch Dieder-Elemente 13' und 21' ersetzt, deren Facetten 14' und 15' oder 22' und 23' wieder Winkel von 22,5º mit Achsen X, Y, X' oder Y' bilden, ähnlich der Fig. 3, aber mit dem Unterschied, daß hier die Facetten Winkel von 135º bilden. Die optischen Eigenschaften der Dieder-Elemente 13' und 21' sind dieselben wie die der Dieder-Elemente 13 und 21 und das Resultat bezüglich der reflektierten Bündel 19, 20 und der Retourbündel 25, 26 ist dasselbe, mit dem einzigen Unterschied, daß die Reflexionen auf den Facetten 15' und 23' denen auf den Facetten 14' und 22' vorausgehen.
  • Der Ausrichtsensor 34 kann von einer Art sein, die gut angepaßt ist an das Messen kleiner Sehfelder (z.B. ein räumlicher Winkel mit vier Seitengraden). Wie in Fig. 5 zu sehen, befindet sich vor seinem Gehäuse 27 eine zylindrische Hülle 28, an deren Eingang man ein Filter 29 sieht, das nur die durch die Diode 6 erzeugten Wellenlängen durchläßt. Ein Teil der Reflexionsbündel 25 und 26 dringt außerhalb eines Sekundärspiegels 30 ein, der das Zentrum des Gehäuses 27 besetzt, wird aber durch einen Primärspiegel 31 auf ihn reflektiert, der beginnt, sie zu fokussieren. Eine zweite Fokussierung erfolgt durch den Sekundärspiegel 30, der die Reflexionsbündel 25 und 26 gegen den Primärspiegel 31 reflektiert, die aber in Wirklichkeit dessen zentrales Loch 32 passieren.
  • Die Reflexionsbündel 25 und 26 erreichen schließlich ein quadratisches matrixförmiges Detektorengitter, das das sensible Element des Ausrichtsensors 26 bildet. Sie sind dann nahezu fokussiert und bilden ein Muster aus Lichtpunkten 35, das dieselbe Anzahl Punkte wie die Lichtquelle umfaßt. Der Verlust an defokussiertem Licht, verursacht durch das Licht, das von den Dieder-Elementen 13 und 21 und den Spiegeln 31 und 32 nicht aufgefangen wird oder von ihnen absorbiert wird, bewirkt nämlich nur eine Schwächung des Lichtmusters 35, deformiert es aber nicht. Der einzige detektierte Effekt entspricht den Ausrichtungen der Lichtstrahlen 8 und 9, die gewählt werden, damit die Bündel 11 und 12, 19 und 20 sowie 25 und 26 auf das Detektorengitter 33 konvergieren, dessen Oberfläche reduziert bzw. klein ist.
  • Wenn die Lichtpunkte 5 symmetrisch sind in bezug auf die Blickrichtungsachse A, ebenso wie die Richtungen ihrer Strahlen 8 und 9, endet ein in der Blickrichtungsachse abgestrahlter und in den Dieder-Elementen 13 und 21 reflektierter Strahl in der Mitte des Bildpunktemusters 35, d.h. im Punkt 36.
  • Ein in den Ausrichtsensor 34 integriertes elektronisches System mißt die Position der Punkte 35 und berechnet die des Punkts 36. Es kann vom Fachmann gebaut und programmiert werden und wird daher hier nicht beschrieben. Bei einer vorgesehenen Ausführung, wo das Detektorengitter (33) 1024 Detektoren auf jeder Seite umfaßt, die ebensovielen Bildpunkten mit 23 um Seitenlänge entsprechen, von denen jeder sich über ungefähr 13,5 Bogensekunden erstreckt, sorgt man dafür, daß die Bildpunkte sich über drei Detektoren erstrecken. Der Punkt 36 kann dann mit einer Positionssicherheit berechnet werden, die einer Winkelunsicherheit von zwei Bogensekunden entspricht.
  • Es ist wahr, daß der Punkt 36 wegen der möglichen Rotationen der Dieder-Elemente 13 und 21 nicht dem durch eine Strahlung erreichten Punkt entspricht, die in der Blickrichtungsachse abgestrahlt wird. Die Lösung dieses Problems läßt sich mit Hilfe der Fig. 7 erklären. Hier sieht man eine andere Reflexionsvorrichtung mit insbesondere zwei Dieder- Elementen 40 und 41, vergleichbar den Dieder-Elementen 13 und 21, die einen anderen Teil der Strahlen 11 und 12 auffangen, um sie auf den Ausrichtsensor 34 zu lenken. Insbesondere sieht man wieder reflektierte Strahlen 42 und 43 zwischen den neuen Dieder- Elementen 40 und 41 und Reflexionsbündel 44 und 45 zwischen dem neuen zweiten Dieder-Element 41 und dem Ausrichtsensor 34. Die die neuen Dieder-Elemente 40 und 41 durchlaufende Strahlung breitet sich in einer anderen Ebene als der der alten Dieder-Elemente 13 und 21 aus: in Wahrheit will man, daß diese Ebenen möglichst einen rechten Winkel bilden, kann sich aber mit einem Winkel C von 60º zufriedengeben, z.B. je nach Anordnungszwängen und insbesondere der Breite der Bündel 11 und 12 und der, Entfernung der zweiten Dieder-Elemente 21 und 41 und des Ausrichtsensors 34 des Instruments 1.
  • Das neue System aus den Diedern 40 und 41 projiziert ein zweites Muster aus Lichtpunkten 46 auf das Detektorengitter 33, dessen Mittelpunkt 47 berechnet werden kann. Es handelt sich um ein zweites Bild aus Lichtpunkten 5, dessen Entfernung von dem ersten, aus Lichtpunkten 35 bestehenden Bild von den Rotationen abhängt, denen die Reflexionsbündel 25, 26 und 44, 45 ausgesetzt sind. Man hat gesehen, daß diese Rotationen zu gut definierten Ebenen gehören, die sich hier dank des Winkels C der beiden Diederelementesystemen 13, 21 und 40, 41 schneiden. Es genügt also, die Geraden D1 und D2 zu berechnen, längs derer sich die Mittelpunkte 36 und 47 aufgrund dieser Rotationen verschieben, um die Richtung der Blickrichtungsachse A abzuleiten. Wenn nämlich eine vorausgehende Kalibrierung der Vorrichtung Bildmittelpunkte 36o und 47o ergibt, genügt es, nach einer Parallelverschiebung in den Geraden D1 und D2 die Abstände d1 und d2 der Punkte 36o und 36 sowie 47o und 47 zu messen, das heißt, daß z.B. der Abstand d1 der Abstand des Punkts 36o von seiner Projektion auf der durch D1 verlaufenden Geraden D1 ist. Nach einer entsprechenden Berechnung kann man die Blickrichtung A mit einer Genauigkeit von fünf Bogensekunden ermitteln.
  • Der Ausrichtsensor 34 mit kleinem Sehfeld für ein auf dem Fahrzeug 18 befestigtes Instrument 1, dessen Blickrichtungsachse sich mit der Zeit kaum bewegt in bezug auf das Fahrzeug, empfängt nur die Strahlung der Lichtquelle und besitzt deswegen kein eigenes Ausrichtungsbezugssystem. Man vervollständigt ihn durch Sternensensoren 49, die fest mit ihm verbunden sind und so angeordnet sind, daß die sie zu jedem Zeitpunkt die Strahlung eines Sterns beobachten können. Ein interessante Anordnung besteht darin, den Ausrichtsensor 34 und die Sternensensoren 49 auf den beiden Seiten einer starr mit dem Fahrzeug 18 verbundenen Tragplatte anzubringen. Bei dieser Anwendung, wo das Fahrzeug 18 ein künstlicher Satellit ist, und das Instrument 1 die Erde oder einen anderen Himmelskörper beobachtet, den das Fahrzeug überfliegt, sind die Sternensensoren 49 entgegengesetzt zum Instrument 1 ausgerichtet, in Richtung Himmel, und der Ausrichtsensor 34 folglich in Richtung Himmelskörper. Dies ist der Grund, warum die Strahlung der Lichtquellen um 180º reflektiert werden muß und ein Paar Dieder-Elemente pro Abbildung auf dem Detektorengitter 33 benutzt wird.
  • Man kann sich auch vorstellen, keine ausreichende Anzahl Sternensensoren 49 vorzusehen, die zu jedem Zeitpunkt die Position des Ausrichtsensors 34 liefern, sondern weniger Sternensensoren 49, die eine Ausrichtmessung nur von Zeit zu Zeit ermöglichen und die man durch einen gyroskopischen Sensor oder dergleichen vervollständigt, der ihre Messungen in der restlichen Zeit ersetzt.
  • In der Folge wird die Fig. 8 erläutert, wo erklärt wird, wie ein erfindungsgemäßes System mit einem Instrument 1 ausgeführt werden kann, das - im übrigen denen der vorangehenden Figuren entsprechend - mit einem optischen System 3 mit Lichtquellen 5 versehen ist sowie mit einem Blickrichtungsverstellspiegel 50, der sich, angetrieben von einem Motor 52, um eine Achse 51 dreht und das aus einer Blickrichtung stammende Licht, variabel mit der Ausrichtung des Blickrichtungsverstellspiegels 50, auf das Instrument 1 reflektiert.
  • Man bringt ein erstes Diederelement 53, detailliert in Fig. 9, auf einer Seite des Blickrichtungsverstellspiegels 50 an. Es wird im wesentlichen durch zwei zueinander rechtwinklige Facetten 54 und 55 gebildet, die sich in einer zur Rotationsachse 51 und zur reflektierenden Oberfläche des Blickrichtungsverstellspiegels 50 senkrechten Kante 56 treffen. Wie bei der vorhergehenden Ausführung werden die von den Lichtquellen stammenden Strahlen auf eine der Facetten 54 (oder 55) und dann auf die andere 55 (oder 54) reflektiert und verlassen das erste Diederelement in Form von reflektierten Strahlen. Es wurden hier nur der Strahl 11 und der reflektierte Strahl 19 dargestellt.
  • Die Form des ersten Diederelements 53 verleiht ihm zusammen mit seiner Position auf dem Blickrichtungsverstellspiegel vorteilhafte wenn auch etwas verschiedene Eigenschaften bezüglich derjenigen der Diederelemente 13 und 21. Zunächst verändern zufällige Parallelverschiebungen des ersten Diederelements 53 die Richtung des reflektierten Strahls 19 ebensowenig wie die Rotationen um die Kante 56. Der reflektierte Strahl 19 bleibt parallel zur Blickrichtung B und dieser letzteren entgegengesetzt, denn die Kante 56 ist senkrecht zu der reflektierenden Oberfläche 57. Festzustellen ist, daß die Erfindung praktikabel bleibt, wenn die Kante 56 nicht rigoros senkrecht zu dieser Oberfläche ist, dabei einen kontstanten Winkel mit ihr bildend, denn der reflektierte Strahl 19 behält einen konstanten Winkel mit der Blickrichtung B bei.
  • Man kann auch noch ein zweites Diederelement 59 vorsehen, dessen Form mit der des ersten Diederelements 53 identisch ist und dessen Kante 60 koplanar mit der Kante 56 ist und ungefähr dieselbe Richtung aufweist. Die reflektierenden Facetten der beiden Diederelemente 53 und 59 stehen sich gegenüber, so daß das reflektierte Bündel 19 durch die Facetten 61 und 62 des zweiten Diederelements 59 reflektiert wird, um wieder in Form eines Reflexionsbündels 24 auf einen Ausrichtsensor 66 reflektiert zu werden. Das zweite Diederelement 59 ist immobil in bezug auf das Beobachungsinstrument 1 und folglich in bezug auf den Statelliten.
  • Das zweite Diederelement 59 läßt sich wie folgt rechtfertigen. Da der Winkelausschlag des Blickrichtungsverstellspiegels 50 eine große Amplitude haben kann, wie z.B. 27º (±13,5º) beim Satelliten Spot, muß der Ausrichtsensor 66 ein größeres Sehfeld haben, als bei den vorhergehenden Ausführungen, denn das reflektierte Bündel 19 oder das Reflexionsbündel 24 hat eine Richtung, die sich um das Doppelte dieser Amplitude verändert aufgrund der Reflexion auf dem Diederelement 53. Es ist daher nützlich, einen Sternensensor als Ausrichtsensor 66 zu verwenden, um ihn zusätzlich zum Bild der Lichtquellen Bezugssterne detektieren zu lassen. Man greift dann auf eine schon in der vorhergehenden Anmeldung benutzte Konstruktion zurück, die aber dazu zwingt, den Ausrichtsensor richtig auszurichten. Wenn das Instrument 1 ungefähr in Richtung Horizont der Achse ausgerichtet ist und wenn der Blickrichtungsverstellspiegel im wesentlichen eine rechtwinklige Reflexion des bei dem Instrument 1 eintreffenden Lichts bewirkt, so daß die Blickrichtungsachse B in Richtung Nadir bzw. Fußpunkt gerichtet ist, ist der reflektierte Strahl 19 in Richtung Zenith gerichtet und das zweite Diederelement 59 lenkt ihn in Richtung Horizont oder in Richtung Himmelskörper ab. Die Öffnung des Ausrichtsensors 66 ist dann auf einen Teil des Himmels gerichtet. In der Praxis muß man hier vor ihm eine semireflektierende Platte 67 anordnen, senkrecht zu der Kante des zweiten Diederelements 59, damit das Licht des reflektierten Bündels 24 ihn durchquert, sodann, daß das Licht der Sterne eines Teils des Himmels auf den Ausrichtsensor 66 reflektiert wird, indem es die andere Seite der semireflektierenden Platte 67 erreicht.
  • Zurückkehrend zur Fig. 9 wird nun erklärt, wie das Diederelement 53 beschaffen ist. Es handelt sich in Wirklichkeit um ein Quarzprisma 70 mit dreieckförmigem Querschnitt, hauptsächlich abgegrenzt durch zueinander senkrechte, reflektierende Facetten 54 und 55 und eine transparente Facette 71, durch die das Licht in das Quarzprisma 70 eintritt und es verläßt, nachdem es reflektiert wurde. Die reflektierenden Facetten 54 und 55 sind durch Metallisierung mit einer reflektierenden Schicht 72 oder 73 überzogen.
  • Die anderen Diederelemente dieser Beschreibung können alle auf dieselbe Weise hergestellt werden, d.h. aus einem Quarzprisma mit zwei metallisierten Facetten. Jedoch können die Diederelemente 13, 21, 12' und 21' einen vierseitigen Querschnitt haben, wieder mit einer Lichteintritts-Facette, 74 und 74' für die Diederelemente 13 und 13', und mit einer Lichtaustrittsfacette, jeweils 75 und 75' für dieselben Diederelemente (Fig. 3 und 4). Selbst dann, wenn ein Prisma durch eine Rotation bewegt wird, heben sich die Wirkungen der Strahlenbrechung an Eingang und Ausgang auf, so daß der reflektierte Strahl rechtwinklig zum eintreffenden Strahl bleibt. Die transparente und plane Facette 71 des Diederelements 53 hat dieselbe ausgleichende Wirkung auf die Strahlenbrechungen.
  • Die Beschreibung wird nun abgeschlossen mit einigen Ausführungsvarianten der hauptsächlichen, bisher dargestellten Lösungen, die die Erfindung nicht betreffen. So kann die Vorrichtung der Fig. 3 durch die der Fig. 10 ersetzt werden, die sich von ihr durch das Fehlen des Ausrichtsensors 34 unterscheidet. Die Tragplatte 90 für die Sternensensoren 49 ist dann mit einer reflektierenden Seite versehen, die an der Stelle des Ausrichtsensors 34 einen Spiegel 91 bildet. Die Reflexionsbündel 25 und 26 werden durch den Spiegel 91 auf die Diederelemente 21, 13 und schließlich, auf das Instrument 1 reflektiert durch rückläufige Strahlen, nacheinander 92, 93 und 94, die nur skizziert sind, denn ihre Weggesetze sind denen der gegen den Spiegel 91 abgestrahlten Strahlen ähnlich.
  • Das Instrument 1 hat dann selbst die Aufgabe, seine Ausrichtung auf dem Fahrzeug 18 und noch genauer in bezug auf die Tragplatte 90 zu messen, die als Bezugssystem dient. Die Ausrichtungsfehler der Diederelemente 13 und 21 haben hier keine Folgen wegen der Ablenkungskompensation der rückläufigen Strahlen 92 bis 94: die Verschiebungen des Bilds der Lichtpunkte 5 auf dem Instrument 1, berechnet aufgrund eines während einer vorausgehenden Kalibrierung der Vorrichtung hergestellten Bezugsbilds, hängen nur von der Rotation des Instruments 1 um die Blickrichtungachse A seit dieser Kalibrierung ab. Selbstverständlich muß das Instrument 1 dieser Detektion entsprechen, insbesondere indem es ein ausreichendes Sehfeld hat. Daher könnte die Detektorenanordnung 4 zu klein sein und müßte wahrscheinlich ersetzt werden durch ein rechteckiges oder quadratisches Detektorengitter wie dasjenige 37 des Ausrichtsensors 34. Man kann auch ein Instrument 1 mit schmalem Sehfeld beibehalten, indem man die Anzahl der Lichtpunkte 5 erhöht, um sich zu vergewissern, daß immer wenigstens zwei durch das Instrument 1 wahrgenommen werden. Man achtet dann unter diesen Bedingungen darauf, sie unterscheiden zu können, entweder durch eine ausreichend unregelmäßige Anordnung oder durch unterschiedliche Wellenlängen.
  • Die Lösung der Fig. 10 weist die Nachteile auf, in der Praxis größere Diederelemente zu erfordern, um die rückläufigen Strahlen 92 und 93 aufzufangen, sowie eine genaue Einstellung der Brennweite des optischen Systems 3, ermöglicht aber, den Ausrichtsensor 34 wegzulassen. Obgleich gegenwärtig nicht bevorzugt, ist eine spätere Änderung der Bewertung nicht auszuschließen.
  • Die Fig. 11 zeigt eine Umgestaltung des Systems der Fig. 8, die vorteilhaft ist bei Blickrichtungsverstellspiegeln 50 mit großem Winkelausschlag, bei denen man das Diederelement 53, ja sogar das zweite Diederelement 59 verlängern muß. Der Blickrichtungsverstellspiegel 50 wird dann durch das Diederelement 53 und ein komplementäres Diederelement 53' flankiert, das dem vorhergehenden entspricht, aber in bezug auf dieses etwas um die Rotationsachse 52 gekippt ist. Dank dieser Anordnung wird ein Teil der Strahlen wie z.B. 11 über einen Teil des Winkelausschlags des Blickrichtungsverstellspiegels 50 durch das Diederelement 53 aufgefangen und reflektiert, und ein anderer Teil der Strahlen wird über den restlichen Winkelausschlag durch das komplementäre Diederelement 53' aufgefangen und reflektiert. Es kann noch einen Ausschlag-Mittelteil geben, für den die Messung gleichzeitig über die beiden Diederelemente 53 und 53' gemacht wird. Es ist entweder für jedes der Diederelemente 53 und 53' jeweils ein Sternensensor 66 vorhanden, oder nur ein einziger Sternensensor 66, wenn die Diederelemente 53 und 53' auf derselben Seite des Reflexionsspiegels angeordnet sind.

Claims (6)

1. Ausrichtvorrichtung eines Beobachtungsinstrumentes (1), eine mit dem Instrument (1) verbundene, ein Lichtmuster in die Fokalebene des Instruments abstrahlende Lichtquelle (5), ein Lichtrückstrahlsystem mit Spiegeln und einen Lichtsensor (66) umfassend, ausgestattet mit einem Ausrichtungsbezugssystem, wobei das Rückstrahlsystem so konzipiert ist, daß es das Licht der Quelle zum Sensor überträgt und die Spiegel ein Dieder bzw. Zweiflach mit zwei Facetten umfassen, auf denen das Licht der Quelle nacheinander reflektiert wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausrichtvorrichtung einen vor dem Instrument drehbaren Blickrichtungs-Verstellspiegel (50) umfaßt, und dadurch, daß das Dieder (53) mit dem vor dem Instrument drehbaren Blickrichtungs- Verstellspiegel (50) verbunden ist, wobei die reflektierenden Facetten (54, 55) des Dieders einen rechten Winkel bilden und sich in einer zur Ebene des Blickrichtungs-Verstellspiegels senkrechten Kante (56) vereinigen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dieder ein Prisma ist, dessen Querschnitt ein rechtwinkliges Dreieck bildet, begrenzt durch die reflektierenden Facetten und durch eine transparente Facette (55), durch die das Licht der Quelle in das Prisma eintritt und austritt, wobei die reflektierenden Facetten durch eine Beschichtung des Prismas hergestellt werden.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückstrahlsystem ein zweites Prisma (59) umfaßt, das in bezug auf das Instrument feststehend ist und das Licht der Quelle, zurückgestrahlt durch das an dem Spiegel (50) befestigte Dieder (53), zurückstrahlt in Richtung des Sensors (66), wobei die reflektierenden Facetten (61, 62) des Prismas einen rechten Winkel bilden und sich in einer zu der Kante des am Spiegel befestigten Dieders koplanaren Kante (60) vereinigen, wobei der Lichtsensor ein Sternsensor ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Prisma mit einem semireflektierenden Plättchen (67) ausgerüstet ist, das von dem durch die Quelle abgestrahlten Licht durchquert wird und ein Sternenlicht reflektiert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene bzw. Fläche des semireflektierenden Plättchens mit der Kante des zweiten Prismas verbunden ist und senkrecht zu dieser ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein zweites Rückstrahlsystem auf einen Lichtsensor umfaßt, wobei das zweite Rückstrahlsystem ein Dieder (53') mit zwei reflektierenden Facetten umfaßt, die einen rechten Winkel bilden und sich in einer zur Drehachse des Blickrichtungs-Verstellspiegels senkrechten Kante vereinigen und, da die Kanten der Dieder (53, 53') nicht parallel sind, die Rückstrahlsysteme für verschiedene Teile des Winkelhubs bzw. -bereichs des Blickrichtungs-Verstellspiegels verwendbar sind, wobei ein optisches System sich zwischen dem Instrument und den Diedern befindet, um das Licht der Quelle zu defokussieren und einen verbreiterten Lichtstrahl zu bilden und dabei die Dieder unterschiedliche Teile des Lichtstrahls auffangen.
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