HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Feld der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Draht-
Wickelvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Solch eine Draht-Wickelvorrichtung kann einen Draht wie z. B.
einen Stahldraht als ein Material zur Erzeugung einer Feder
in Einheiten einer Rolle bzw. Spule mit einem vorbestimmten
Betrag mit einem vorbestimmten Profil aufwickeln und kann
sukzessive eine Vielzahl von Spulen, die jeweils die Form
eines Bündels aufweisen, bilden.
2. Beschreibung des Standes der Technik
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FR-A 1 456 522 offenbart eine Draht-Wickelvorrichtung in der
Spulen aus einem Draht erzeugt werden und in einen runden
Transportkäfig gewunden werden.
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Unter den verschiedenen Metalldrähten werden Federdrähte oder
rostfreie Stahldrähte in den meisten Fällen in
Spuleneinheiten mit einem geringem Gewicht wie 20 kg oder 30
kg basierend auf einer Anforderung von einer Anwenderseite
versandt. Wickelvorrichtungen zum Wickeln eines Drahtes in
Spuleneinheiten mit einem vorbestimmten Betrag sind
konventionell in zwei Typen geteilt, wobei der Aufwärts-
Aufnahmetyp in dem eine Endtrommel verwendet wird und der
Abwärts-Aufnahmetyp in dem ein IV Umkehrwickler verwendet
wird, mit aufgenommen sind. Eine konventionelle
Wickelvorrichtung des Aufwärts-Aufnahmetypus ist in den
Fig. 8, 9(A) bis 9(C) gezeigt. In den Fig. 8 und 9(A)
bis 9(C) ist ein Führungsglied 41 an einer Endtrommel 35
einer Drahtziehmaschine angebracht, so daß ein Draht 7 der um
die Endtrommel 35 gewunden wird direkt auf der Endtrommel 35
entlang des Führungsgliedes 41 gespeichert wird. Nachdem der
Draht 7 bis zu einem vorbestimmten Betrag aufgewickelt ist,
wird die Drahtziehmaschine angehalten und es wird eine
Spuleneinheit 8 des so aufgewickelten Produktes unter
Verwendung eines Haltehakens 42 der Abnehmer (Stripper)
genannt wird, entnommen.
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Eine herkömmliche Wickelvorrichtung des Abwärts -Aufnahmetyps
ist in den Fig. 10(A) und 10(B) gezeigt. In den Fig.
10(A) und 10(B) wird ein Draht 7 um eine abwärts gerichtete
Winde gewickelt. Nachdem der Draht 7 einige Windungen
gewickelt worden ist, wird er auf einen Aufnahmerahmen 2
fallengelassen, der Stock (Stem) genannt wird, der unter der
Winde 44 (mit Verweis auf Fig. 10(A)) angeordnet ist.
Nachdem der Draht 7 einen vorbestimmten Betrag auf den
Aufnahmerahmen 2 in dieser Art und Weise aufgewickelt worden
ist, wird die Drahtziehmaschine angehalten und dann wird der
Aufnahmerahmen 2 mittels eines Kranes, wie z. B. einer Winde,
herausgenommen. Dann wird der auf dem Aufnahmerahmen 2
gewickelte Draht 7 gebündelt (mit Verweis auf Fig. 10(B))
und von dem Aufnahmerahmen 2 geladen. Danach wird der
Aufnahmerahmen 2 wieder in der Position unter der Winde 44
angeordnet und die Drahtziehmaschine wird wieder gestartet,
um den Wickelvorgang zu wiederholen.
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In der herkömmlichen Draht-Wickelvorrichtung des Aufwärts-
und Abwärts-Aufnahmetyps, wie oben beschrieben, wird, um
einen aufgewundenen Draht zu bündeln, jedesmal der Draht eine
vorbestimmte Länge für einen Spuleneinheit 8 aufgewickelt,
wobei die Drahtziehmaschine zum Entladen des Produkts
angehalten werden muß. Dementsprechend ist die herkömmliche
Draht-Wickelvorrichtung bezüglich Bedienbarkeit und
Produktivität sehr schlecht. Des weiteren ist, wenn die
Drahtziehmaschine wieder gestartet wird, nachdem sie
angehalten worden ist, der freie Spulendurchmesser
(Durchmesser einer Spule, wenn keine Kraft auf den Draht
angewendet wird) des Drahtes 7 gegenüber Veränderungen
anfällig, was das Aufwickelprofil der Spuleneinheit 8
unregelmäßig macht. Deshalb weist die herkömmliche
Wickelvorrichtung ein anderes Problem dergestalt auf, daß ein
Veränderungsvorgang, wie z. B. ein Messen und Anpassen des
Spulendurchmessers erforderlich ist.
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US-A2,743,066 offenbart eine kontinuierliche Draht-
Wickelmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, indem
Spulen sequentiell erzeugt werden und separat auf eine
horizontale Transportkette übertragen werden, die aufrecht
stehende Stifte aufweist, die die Spulen voneinander trennen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Draht-
Wickelvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die einen Draht
leicht in eine Vielzahl von Bündeln und mit Sicherheit ohne
einer Unterbrechung eines Betriebes der Vorrichtung
aufwickeln kann und eine Arbeitsersparnis,
Produktionsverbesserung und Qualitätsverbesserung zu
verringerten Kosten erzielen kann.
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Diese Aufgabe wird mittels einer Draht-Wickelvorrichtung, wie
in Anspruch 1 beansprucht, gelöst.
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In der Draht-Wickelvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Draht, der von einer
Drahtzuführeinrichtung, wie z. B. einer Endtrommel einer
Drahtziehmaschine zugeführt wird, in Form einer Vielzahl von
Spulen aufgewickelt, die jeweils die Form eines Bündels
aufweisen, wobei jedesmal, wenn sich eine Spuleneinheit, die
aus einer vorbestimmten Drahtmenge gebildet wird, angesammelt
hat, eine Zwischenlage dazwischen gelegt wird. Die Draht-
Wickelvorrichtung umfaßt eine Drehscheibe, die zur Drehung um
eine vertikale Achse angeordnet ist, einen Aufnahmerahmen,
der für eine koaxiale integrale Drehung auf der Drehscheibe
angebracht ist, zur Aufnahme des dazu zugeführten Drahtes und
eine Zwischenlagen-Zuführeinrichtung, die koaxial über der
Drehscheibe zur Verfügung gestellt ist, um eine Vielzahl von
Zwischenlagen darauf aufzunehmen, die jeweils allgemein die
Form einer perforierten Platte aufweisen, um zu erlauben, daß
jedesmal, wenn der Draht mit einer vorbestimmten Länge in
einer Spuleneinheit auf dem Aufnahmerahmen aufgenommen ist,
eine Zwischenlage so davon herunterfällt, so daß die
Zwischenlage locker darauf angepaßt, und drehbar mit einem
Bügelwickelabschnitt des Aufnahmerahmens in Eingriff gebracht
werden kann, um dadurch die Zwischenlage zwischen angrenzende
Spuleneinheiten zu setzen.
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Die Draht-Wickelvorrichtung kann in Übereinstimmung mit der
Ausführungsform der Erfindung, wie in dem abhängigen Anspruch
2 definiert ist, aufgebaut werden.
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In bevorzugter Art und Weise weist jeder der verwendeten
Zwischenlagen eine Vielzahl von Nuten auf, die gebildet sind,
um sich in radialen Richtungen von einem inneren Umfangsrand
zu einem äußeren Umfangsrand auf einer oberen Fläche davon zu
erstrecken, um einen Bündeldraht hindurchzuführen.
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In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung umfaßt die
Draht-Wickelvorrichtung eine Zwischenlagen-Zuführeinrichtung,
um jedesmal, wenn ein Draht in eine Spuleneinheit auf dem
Aufnahmerahmen aufgenommen wird, zu erlauben, daß eine
Zwischenaufnahme davon herunterfällt, um die Zwischenlage
zwischen angrenzende Spuleneinheiten zu setzen. Beim Wickeln
eines Drahtes in Spulen ist es nicht erforderlich ein Produkt
jedesmal, wenn der Draht bis zu einer vorbestimmten Länge
aufgenommen worden ist, herauszunehmen, sondern es wird
jedesmal, wenn der Draht zu der vorbestimmten Länge auf dem
Aufnahmerahmen aufgenommen worden ist, eine Zwischenlage, die
als eine Markierung dient, fallengelassen und auf den
aufgenommenen Draht geworfen ohne daß eine Drahtziehmaschine,
von der der Draht zu der Draht-Wickelvorrichtung zugeführt
wird, gestoppt oder gebremst wird. Dementsprechend können
sukzessive eine Vielzahl von Spuleneinheiten angesammelt
werden bis die Draht-Wickelvorrichtung die volle Kapazität
erreicht. Folglich kann die Frequenz des Stoppens der
Drahtziehvorrichtung und/oder der Draht-Wickelvorrichtung und
die Frequenz des Herausnehmens eines Produktes im Vergleich
zu herkömmlichen Draht-Wickelvorrichtung wesentlich
verringert werden. Nachdem der Draht bis zu der vollen
Kapazität der Draht-Wickelvorrichtung in dieser Art und Weise
aufgenommen worden ist, wird die Draht-Wickelvorrichtung (und
die Drahtziehmaschine) einmal angehalten und der
Aufnahmerahmen durch einen neuen Aufnahmerahmen ersetzt,
wonach ein Betrieb der Draht-Wickelvorrichtung mit dem neuen
Aufnahmerahmen wieder aufgenommen wird. Zwischenzeitlich wird
der Draht, der auf dem Aufnahmerahmen aufgenommen wird, wie
ein anderer Vorgang unabhängig von einem Wickelvorgang, pro
Spuleneinheit mit der vorbestimmten Drahtmenge gebündelt, die
mittels einer Zwischenlage, die zwischen den aufgenommenen
Draht gesetzt worden ist, getrennt sind und die
Spuleneinheiten werden voneinander getrennt und geeignet
verpackt. Dementsprechend ist die Betriebseffizienz und der
Arbeitsersparniseffekt der Draht-Wickelvorrichtung hoch.
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Wenn die Draht-Wickelvorrichtung die zusätzlichen Merkmale
des abhängigen Anspruchs 2 umfaßt, kann ermöglicht werden,
daß nur einer der Zwischenlagen, die koaxial zusammen mit dem
Aufnahmerahmen gedreht wird, erlaubt wird, herunterzufallen,
indem bewirkt wird, daß das Halteglied eine einfache Rotation
mit dem kleinen festen Rotationswinkel ausführt. Somit kann
eine Zwischenlage zu einer geeigneten Zeitgabe an einem
vorbestimmten Ort dazwischen gesetzt werden, sogar während
eines Hochgeschwindigkeitswickelvorgangs.
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Wenn jede der Zwischenlagen eine Vielzahl von Nuten aufweist,
die so gebildet sind, daß sie sich in einer radialen Richtung
von einem inneren Umfangsrand zu einem äußeren Umfangsrand
auf einer Oberseite davon erstrecken, um einen Bündeldraht
hindurchzuführen, kann zu einer Betriebszeit außer dem
Drahtwickelbetrieb ein Bündelbetrieb für jede Spuleneinheit
einfach und ohne weiteres durch eine einzelne Bedienperson
ausgeführt werden.
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Das obige und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden
Beschreibung offensichtlich werden, wobei diese in Verbindung
mit den begleitenden Figuren zu betrachten ist, in der
ähnliche Teile oder Elemente mittels den gleichen
Bezugsziffern bezeichnet sind.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
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Fig. 1 ist eine Aufrißansicht, die teilweise im Schnitt
wesentliche Teile einer Draht-Wickelvorrichtung gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
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Fig. 2 ist eine Draufsicht auf eine Zwischenlage der Draht-
Wickelvorrichtung die in Fig. 1 gezeigt ist;
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Fig. 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von
Fig. 2 und zeigt die Zwischenlage;
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Fig. 4 ist eine Teildraufsicht einer anderen Zwischenlage
der Draht-Wickelvorrichtung die in Fig. 1 gezeigt ist:
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Fig. 5 ist eine Draufsicht, die die Beziehung in einer
Anordnung zwischen den Zwischenlagen und einem Haltebügel der
Draht-Wickelvorrichtung, die in Fig. 1 gezeigt ist,
darstellt;
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Fig. 6 ist ein Flußdiagramm, das ein Verfahren eines
Zwischenlagenzuführbetriebs der Draht-Wickelvorrichtung, die
in Fig. 1 gezeigt ist, darstellt;
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Fig. 7(A) bis 7(C) sind schematische Ansichten, die
unterschiedliche Drahtlängenmeßverfahren darstellen, die
verwendet werden, um eine Zwischenlage in der in Fig. 1
gezeigten Draht-Wickelvorrichtung zuzuführen;
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Fig. 8 ist eine Aufrißansicht, die eine Endtrommel einer
herkömmlichen Draht-Wickelmaschine zeigt;
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Fig. 9(A) bis 9(C) sind schematische Ansichten, die einen
Aufwärtswickelvorgang der herkömmlichen Draht-
Wickelvorrichtung, die in Fig. 8 gezeigt ist, darstellen;
und
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Fig. 10(A) und 10(B) sind schematische Ansichten, die
einen Abwärtswickelvorgang einer anderen herkömmlichen Draht-
Wickelvorrichtung darstellen.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Zuerst wird auf Fig. 1 verwiesen, in der eine Draht-
Wickelvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung gezeigt ist. Die Draht-
Wickelvorrichtung, die dargestellt ist, umfaßt eine
Drehscheibe 1, einen Aufnahmerahmen 2, eine Zwischenlagen-
Zuführeinrichtung 3 und ist stromaufwärts einer
Drahtzuführeinrichtung angeordnet, die eine Endtrommel 35
usw. umfaßt, und in den Fig. 7(A) bis 7(C) gezeigt ist.
Die Drehscheibe 1 weist z. B. solch eine Struktur auf, daß ein
Körperabschnitt 1B in der Form eines kreisförmigen Zylinders
aufrecht an einem zentralen Abschnitt eines Tisches 1A in der
Form einer perforierten Scheibe aufgerichtet ist. Die
Drehscheibe 1 ist an einer vertikalen Mittelwelle 6
angebracht, die sich von einer Basis 5 vertikal aufwärts
erstreckt, mit einem Paar von Lagern 11 und 12, die
dazwischen angeordnet sind, so daß sie um die vertikale
Mittelwelle 6 rotieren kann. Die Drehscheibe 1 wird mittels
eines Motors 16 durch ein Getriebe 13 um die vertikale
Mittelwelle 6 gedreht, das koaxial und integral mit dem Tisch
1A zur Verfügung gestellt ist, einem anderen Getriebe 15, das
in Eingriff mit dem Getriebe 13 gehalten wird und einem
Kegelradgetriebezug 15, der mit dem Getriebe 14 verbunden
ist.
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Der Aufnahmerahmen 2 weist im wesentlichen den gleichen
Aufbau wie die, die in einer herkömmlichen Draht-
Wickelvorrichtung verwendet werden, auf. Der in den Fig.
10(A) und 10(B) gezeigte Aufnahmerahmen 2 ist als
rohrförmiges Rahmenglied ausgebildet, das aus dicken runden
Stahlstäben als Material mittels Biege- und Schweißvorgängen
gebildet wird und einen Wickelabschnitt 22 umfaßt, der drei
oder mehrere, z. B. vier Streben, aufweist, die sich entlang
eines imaginären Zylinders erstrecken und einem
Basisabschnitt 21, der vier gebogene Abschnitte aufweist, die
sich innerhalb einer imaginären ringförmigen Platte ähnlich
Blütenblättern (Petals) erstrecken und mit dem
Wickelabschnitt 22 integriert sind. Der Aufnahmerahmen 2 ist
auf der Drehscheibe 1 angebracht, und daran mittels
geeigneten Mitteln dergestalt befestigt, daß der
Basisabschnitt 21 auf dem Tisch 1A gehalten wird, und der
Wickelabschnitt 22 konzentrisch um den Körperabschnitt 1B
positioniert ist, so daß der Aufnahmerahmen 2 integral und
konzentrisch mit der Drehscheibe 1 um die vertikale
Mittelwelle 6 rotieren kann.
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Unterdessen ist die Zwischenlagen-Zuführeinrichtung 3 genau
über der Drehscheibe 1 angeordnet und an einem Rahmen 23
angebracht, der eine getoppte zylindrische Form aufweist, und
integral an einem oberen Endabschnitt des Körperabschnitts 1B
befestigt ist, so daß er integral mit der Drehscheibe 1
rotieren kann. Die Zwischenlagen-Zuführeinrichtung 3 umfaßt
vier Halteglieder 9 und eine Antriebsvorrichtung zum
reversiblen Drehen der Halteglieder 9 mit einem festen
Drehwinkel. Jedes der Halteglieder 9 ist z. B. aus einem
runden Stahlstab mit einer vorbestimmten Länge gebildet. Die
vier Halteglieder 9 sind einzeln locker in vier Schlitze 30
eingepaßt, die in einer horizontal verlängerten Form in dem
Rahmen 23 gebildet sind, und sind in einer
Cantileveranordnung an einer Drehwelle eines pneumatischen
Drehsteller 24 angebracht, der an einer Zwischenhalteplatte
31 des Rahmens 23 befestigt ist, und mit der vertikalen
Mittelwelle 6 koaxial nach unten gerichtet ist. Die vier
Halteglieder 9 sind radial in horizontalen Richtungen von
einer Verlängerungslinie der vertikalen Mittelwelle 6
dergestalt angeordnet, daß sie ein Kreuz bilden.
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Die Antriebsvorrichtung 10 wird mittels einer pneumatisch
betriebenen Antriebsvorrichtung gebildet, die den Drehsteller
24 umfaßt, ein Drehgelenk 25, das koaxial an einem oberen
Ende der vertikalen Mittelwelle 6 angebracht ist, ein Paar
von Luftdurchgängen 28 und 29, die einer axialen Richtung in
der vertikalen Mittelwelle 6 gebildet sind, ein
elektromagnetisches Richtungssteuerventil 26, und eine
Druckluftquelle 27. Der Drehsteller 24 dreht reversibel die
Drehwelle davon mit einem festen Drehwinkel, z. B. in der
vorliegenden Ausführungsform mit einem reversiblen Winkel von
8º, wobei die komprimierte Luft mit einer abwechselnd
umgekehrten Flußrichtung zugeführt wird. Das Drehgelenk 25
weist zwei feste Seitenöffnungen auf, die mit Enden der
Luftdurchgängen 28 und 29 verbunden sind, und zwei drehbare
Seitenöffnungen, die mit entsprechenden Öffnungen des
Drehstellers 24 verbunden sind. Das elektromagnetische
Richtungssteuerventil 26 weist eine Druckquellenöffnung, die
mit der Druckluftquelle 27 verbunden ist, auf, mit einer
Tanköffnung, die offengelassen ist, und einem Paar von
Stelleröffnungen, die mit den anderen Enden der
Luftdurchgänge 28 und 29 verbunden sind.
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In der Zwischenlagen-Zuführeinrichtung 3, die in der oben
beschriebenen Art und Weise aufgebaut ist, wird die
Zwischenlagen-Zuführeinrichtung 3 zusammen mit der
Drehscheibe durch einen Antrieb des Motors 16 gedreht, indem
ein Betrieb des elektromagnetischen Richtungssteuerventils 26
verändert wird, während komprimierte Luft zu dem Drehsteller
24 durch das Drehgelenk 25 zugeführt wird, so daß die
Drehwelle des Drehstellers 24 reversibel im Uhrzeigersinn
oder gegen den Uhrzeigersinn mit einem reversiblen Winkel von
8º gedreht wird, um reversibel die vier Halteglieder 9
integral damit, mit einem reversiblen Winkel von 8º zu
drehen.
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Es ist darauf hinzuweisen, daß in der in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsform ein Halteglied 34 an einem Mittelabschnitt
oben an dem Rahmen 23 mittels einer Schraube befestigt ist,
und ein Paar von Zentrierungswellen 20 an den beiden Enden
der Halteglieder 34 angebracht und aufgehängt sind. Die
Zentrierungswellen 20 sind vorgesehen, um die Phasen einer
Vielzahl von Zwischenlagen 4 bezüglich der Drehrichtung
zueinander anzupassen, die auf den Haltegliedern 9 angeordnet
sind.
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Die Zwischenlagen 4, die in der Draht-Wickelvorrichtung der
vorliegenden Erfindung verwendet werden, sind in zwei Typen
geteilt: Eine davon ist eine Zwischenlage 4A, die in
Draufsicht in Fig. 2 gezeigt ist, und ebenso in Fig. 3 in
einer Schnittansicht entlang einer Linie A-A von Fig. 2
gezeigt ist; und die andere ist eine Zwischenlage 4B, die
teilweise in Draufsicht in Fig. 4 gezeigt ist. Die
Zwischenalgen 4, d. h. die Zwischenlagen 4A und 4B werden mit
gewünschten Formen unter Verwendung einer Platte als Material
aus einem leichtgewichtigen Material mit einer hohen
Verarbeitbarkeit hergestellt, wie z. B. einem MC-
Nylonkunstharz eines technischen Kunststoffes, Holz oder
Aluminium.
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Jede der Zwischenlagen 4A und 4B, die in den Fig. 2 bis 4
gezeigt sind, ist aus einer ringförmigen Platte 33 gebildet,
die allgemein die Form einer perforierten Platte aufweist mit
vier Plattenstücken 32, die integral an vier am Umfang gleich
beabstandeten Orten vorgesehen sind und sich radial
dergestalt erstrecken, daß sie sich senkrecht miteinander
kreuzen können. Die Plattenstücke 32 sind mit solch einer
Form gebildet, daß der innere Durchmesser von inneren
Umfangskanten größer als der äußere Durchmesser des Rahmens
23 ist, aber kleiner als die Länge des Halteglieds 9, während
der äußere Durchmesser von Umfangskanten der Plattenstücke 32
davon größer ist als die Länge der Halteglieder 9, und in
bevorzugter Weise ein klein wenig größer als der äußere
Seitendurchmesser der Spuleneinheit 8, die um den
Aufnahmerahmen 2 aufzunehmen ist. Es ist darauf hinzuweisen,
daß es erforderlich ist, daß der innere Durchmesser der
ringförmigen Platte 33 größer als der äußere Durchmesser des
Rahmens 23 ist, und in der vorliegenden Ausführungsform ist
der innere Durchmesser der ringförmigen Platte 33 im
wesentlichen gleich der Länge der Halteglieder 9.
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Jede der Zwischenlagen 4A und 4B weist an jedem Plattenstück
32 davon eine Nut 17 auf, einen Schlitz 18 und ein rundes
Loch 19. Die Nut 17 ist konkav auf einer Oberseite von jedem
Plattenstück 32 gebildet und erstreckt sich radial von der
inneren zu einer äußeren Umfangskante entlang einer
Mittellinie des Plattenstücks 32. Die Nuten 17 sind an den
gleichen Positionen der Zwischenlagen 4A und 4B angeordnet
und insbesondere an Positionen, die am Umfang voneinander um
90º auf zwei senkrechten Mittellinien der Zwischenlagen 4A
und 4B beabstandet sind. Die Nuten 17 werden als Durchgänge
zum Führen eines Bündeldrahtes verwendet, um den Bündeldraht
auf eine Oberfläche der Spuleneinheit 8 zu wickeln.
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Unterdessen ist der Schlitz 18 als ein schmales Langloch
gebildet, das dergestalt gebildet ist, daß es sich von der
inneren Umfangskante von jedem Plattenstück 32 an Orten
erstreckt, die einem Halteglied 9 entsprechen und die
Schlitze 18 der Plattenstücke 32 sind an Orten vorgesehen,
die am Umfang um 90º voneinander beabstandet sind, auf den
zwei senkrechten Mittellinien der Zwischenlagen 4A und 4B, so
daß die vier Halteglieder 9 durch die Schlitze 18
gleichzeitig hindurchgehen können. Die Schlitze 18 sind in
der Zwischenlage 4A des ersten Typs an Orten vorgesehen, die
um 3º nach links im Gegenuhrzeigersinn von den Nuten 17
versetzt sind, aber in der Zwischenlage 4B des zweiten Typs
an Orten, die um 5º nach rechts im Uhrzeigersinn versetzt
sind. Folglich sind die Schlitze 18 in einer
Drehphasenbeziehung zur Verfügung gestellt, in der sie um
einen Winkel entsprechend einem reversiblen Drehwinkel von 8º
der Halteglieder 9, zwischen den Zwischenlagen 4A und 4B
versetzt sind.
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Die Rundlöcher 19 sind an den gleichen Orten der
Zwischenlagen 4A und 4B zur Verfügung gestellt. Insbesondere
sind die Rundlöcher 19 an Orten zur Verfügung gestellt, die
voneinander von dem Mittelpunkt der Zwischenlagen gleich
beabstandet sind und um gleiche Drehwinkel von den Nuten 17
versetzt sind, z. B. an Orten, die um 5º nach rechts im
Uhrzeigersinn beabstandet sind. Die Rundlöcher 19 sind als
Löcher ausgebildet, die einen geeigneten Durchmesser
aufweisen, um zu erlauben, daß die Zentrierungswellen 20
locker darin angebracht werden.
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Nun wird ein Wickelbetrieb der Draht-Wickelvorrichtung der
vorliegenden Erfindung mit Verweis auf Fig. 1 beschrieben,
wobei Fig. 5 eine Draufsicht ist, und die Beziehung einer
Anordnung zwischen den Zwischenlagen 4 und den Haltegliedern
9 darstellt, und Fig. 6 ein Flußdiagramm ist, das
unterschiedliche Schritte des Betriebs in einer Reihenfolge
darstellt. Während das Halteglied 34 entfernt wird, werden
die Zwischenlagen 4A und 4B abwechselnd auf den Haltegliedern
9 angeordnet und dergestalt positioniert, daß die Rundlöcher
19 davon miteinander ausgerichtet sind. Dann werden das Paar
von Zentrierungswellen 20 in diametrisch gegenüberliegende
Paare der Rundlöcher 19 eingeführt und das Halteglied 34 wird
an dem Rahmen 23 befestigt. Folglich werden die Zwischenlagen
4A und 4B auf den Haltegliedern 9 dergestalt angeordnet, daß
die Rundlöcher 19 davon miteinander ausgerichtet sind und die
Schlitze 18 davon um den festen Drehwinkel von 8º zwischen
jeder einzelnen der Zwischenlagen 4A und 4B eine gleiche
Phase aufweisen und die Halteglieder 9 zwei Haltepunkten
entsprechen, die um 8º voneinander beabstandet sind. In
.dieser Bedingung wird die Zwischenlage 4A an der untersten
Stufe, die in einem direkten Kontakt mit den Haltegliedern 9
gehalten wird, natürlich dergestalt positioniert, daß die
Schlitze 18 davon um 8º von den entsprechenden Haltegliedern
9 versetzt sind.
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Nun wird eine Länge des Drahtes 7 für ein Bündel in einem
Drahtlängenzähler eingestellt (Schritt S1) und dann wird eine
Anzahl von Bündeln, die auf den Aufnahmerahmen 2 aufzuwickeln
sind, in einem Bündelzahlzähler eingestellt (Schritt S2).
Dann wird der Motor 16 gestartet, zur Drehung der Drehscheibe
1 und des Aufnahmerahmens 2, um einen Wickelbetrieb zu
starten (Schritt S3), um zu bewirken, daß der Aufnahmerahmen
2 den Draht 7 aufnimmt, der mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit von der Drahtzuführeinrichtung zugeführt
wird. Simultan wird der Drahtlängenzähler gestartet, um die
Länge des so gelieferten Drahtes 7 zu messen (Schritt S4).
Der so gelieferte Draht 7 wird um einen oberen Abschnitt des
Drahtwickelabschnitts 22 des Aufnahmerahmens 2 gewickelt und
fällt beim Drehen um den Aufnahmerahmen 2 nach unten, so daß
er in einer Spule an dem Basisabschnitt 21 gesammelt wird.
Dann wird eine vorbestimmte Menge des Drahtes 7 aufgenommen,
so daß die vorbestimmte Drahtlänge zur Bildung einer
Spuleneinheit erreicht ist, wobei der Drahtlängenzähler dies
erfaßt und ein Ausgabesignal ausgibt (Schritt S5). In Antwort
auf das Ausgabesignal des Drahtlängenzählers wird das
elektromagnetische reversible Steuerventil 26 automatisch
umgewechselt, um den Drehsteller 24 anzutreiben und der
Drahtlängenzähler wird zurückgesetzt (Schritt S6). Als ein
Ergebnis werden die Halteglieder 9 um 8º gedreht. Folglich
kommt die Zwischenlage 4A an der untersten Stufe in eine
Position an der die Schlitze 18 davon mit den Haltegliedern 9
ausgerichtet sind, und dementsprechend wird sie nicht mehr
mittels der Halteglieder 9 gehalten. Folglich fällt während
des Wickelbetriebs nur die Zwischenlage 4A an der untersten
Stufe vorbei an den Haltegliedern 9 herunter bis sie von der
Spuleneinheit 8 um den Wickelabschnitt 22 des Aufnahmerahmens
2 aufgenommen wird.
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Da die Zwischenlage 4A während einer synchronen Drehung mit
der Drehscheibe 1 und dem Aufnahmerahmen 2 herunterfällt,
wird sie in diesem Beispiel überhaupt nicht von einem
Zwischenabschnitt des Wickelabschnitts 22 erfaßt und kann
sich ohne Beeinflussung bewegen und mit Sicherheit durch die
Spuleneinheit 8 empfangen werden. Nachdem die Zwischenlagen
4A an der untersten Stufe herunterfällt, wird ein
Wickelbetrieb fortgesetzt. Andererseits werden auf Seiten der
Zwischenlagen-Zuführeinrichtung 3 die Zwischenlagen, die die
Zwischenlagen 4B umfassen, an der nächsten Stufe auf den
Haltegliedern 9 gehalten, und der Bündelzahlzähler wird um 1
inkrementiert (Schritt S7). Bis nachdem der Bündelzähler
erfaßt, daß eine vorbestimmte Anzahl von Bündeln aufgenommen
worden ist (Schritt S8), werden die Vorgänge an den Schritten
54 bis 57 in der gleichen Art und Weise wie oben beschrieben
wiederholt. In diesem Beispiel wird der Drehsteller 24
umgekehrt angetrieben, um der Zwischenlage 4B an der nächsten
Stufe zu erlauben, herunterzufallen. In dieser Art und Weise
fällt jede Zwischenlage 4 zu einem gegebenen Zeitpunkt auf
eine Spuleneinheit 8 während sie zusammen mit dem
Aufnahmerahmen 2 gedreht wird. Dann, nachdem die bestimmte
Anzahl von Bündeln aufgenommen worden ist, wird der
Wickelvorgang angehalten, und der Bündelzahlzähler
zurückgesetzt (Schritt S9).
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Übrigens werden, wenn angenommen wird, daß bei einer
herkömmlichen Draht-Wickelvorrichtung, bei der der
Aufnahmerahmen 2 jedesmal wenn eine Spuleneinheit 8
aufgewickelt ist, ungefähr 15 Minuten für den Vorgang des
Herein- und Herausbewegens des Aufnahmerahmens 2 benötigt
wird, mit der Draht-Wickelvorrichtung der vorliegenden
Erfindung, wenn insgesamt sechs Spuleneinheiten 8 in einem
einzelnen kontinuierlichen Aufnahmevorgang erhalten werden,
fünf Vorgänge zum Herein- und Herausbewegen des
Aufnahmerahmens 2 unnötig, und folglich kann die Zeit, die
zur Aufnahme von sechs Spuleneinheiten erforderlich ist um
insgesamt 15 · 5 = 75 Minuten verringert werden, d. h. um mehr
als eine Stunde.
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Fig. 7(A) bis 7(C) stellen unterschiedliche
Drahtlängenmeßverfahren dar, die verwendet werden, um
Zwischenlagen in der Draht-Wickelvorrichtung der vorliegenden
Erfindung zuzuführen. In dem in der Fig. 7(A) dargestellten
Verfahren wird die Drehgeschwindigkeit der Endtrommel 35 der
Drahtziehmaschine mittels eines Drehkodierers 36 erfaßt, und
der Wert der somit erfaßten Geschwindigkeit wird verwendet,
um die Länge des Drahtes 7 mittels einer programmierbaren
Logiksteuereinrichtung (PLC) 37 zu berechnen. Insbesondere
führt die programmierbare Logiksteuereinrichtung 37 eine
Berechnung der Drahtlänge = Durchmesser der Endtrommel 35 ·
3,14 · Drehgeschwindigkeit aus, und die programmierbare
Logiksteuereinrichtung sendet, wenn der Wert, der mittels der
Berechnung erhalten wird die vorbestimmte Drahtlänge
erreicht, ein Signal zu dem elektromagnetischen
Richtungssteuerventil 26, so daß eine Zwischenlage
eingeworfen und zugeführt wird. Unterdessen wird in dem in
Fig. 7(B) dargestellten Verfahren der Draht 7, der zugeführt
wird, um ein Längenmeßrad 38 gewickelt, das zwischen der
Endtrommel 35 der Drahtziehmaschine und der Wickelvorrichtung
angeordnet ist, und die Drehgeschwindigkeit des
Längenmeßrades 38 wird mittels dem Drehkodierer 36 erfaßt.
Dann wird die Drahtlänge berechnet und eine Zwischenlage 4 in
der gleichen Art und Weise wie in dem Verfahren von Fig.
7(A), wie oben stehend beschrieben, eingeworfen und
zugeführt. Andererseits wird in dem in Fig. 7(C)
dargestellten Verfahren die Geschwindigkeit (Länge des
Drahtes, der zugeführt wird) zwischen der Endtrommel 35 der
Drahtziehmaschine und der Wickelvorrichtung mittels eines
optischen Längenmeßinstruments 39 gemessen (berechnet mittels
einer Steuereinrichtung 40 zu exklusiven Verwendung) und wenn
eine voreingestellte Drahtlänge erreicht wird, wird ein
Signal von der programmierbaren Logiksteuereinrichtung 37 zu
dem elektromagnetischen Richtungssteuerventil 26 ausgesendet,
um eine Zwischenlage 4 in einer gleichen Art und Weise wie in
den Verfahren von den Fig. 7(A) und 7(B) einzuwerfen und
zuzuführen. Eine Zwischenlage 4 kann bei einer geeigneten
Zeitgabe in dieser Art und Weise sicher für jede
Spuleneinheit 8 zugeführt werden.
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Während in der oben beschriebenen Ausführungsform die
Zwischenlagen-Zuführeinrichtung 3 als eine Vorrichtung des
Typus gezeigt ist, die mittels eines pneumatischen Kreises
gesteuert wird, ist die vorliegende Erfindung nicht auf die
Vorrichtung mit solch einer spezifischen Form beschränkt und
es ist ebenso möglich die Draht-Wickelvorrichtung der
Ausführungsform dergestalt zu modifizieren, daß der
Mechanismus zum reversiblen Drehen der Halteglieder 9 einen
elektromagnetischen Solinoid umfaßt, dem Leistung mittels
eines Kontaktrings übertragen wird, oder eine
elektromagnetischen Wandelvorrichtung, die einen Motor
umfaßt, z. B. einen Schrittmotor.
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Nach der kompletten Beschreibung der Erfindung ist es für den
Durchschnittsfachmann offensichtlich, daß viele Änderungen
und Modifikationen dazu ausgeführt werden, ohne von dem
Umfang der Erfindung, wie in den Ansprüchen definiert,
abzuweichen.