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DE69503325T2 - Wellzylinder und seine Herstellung - Google Patents

Wellzylinder und seine Herstellung

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Publication number
DE69503325T2
DE69503325T2 DE69503325T DE69503325T DE69503325T2 DE 69503325 T2 DE69503325 T2 DE 69503325T2 DE 69503325 T DE69503325 T DE 69503325T DE 69503325 T DE69503325 T DE 69503325T DE 69503325 T2 DE69503325 T2 DE 69503325T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coating
corrugating
treatment
hardening
nitriding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69503325T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69503325T3 (de
DE69503325D1 (de
Inventor
Akio C/O Mihara Ryoju Engineering Co. Ltd Mihara-Shi Hiroshima-Ken Izuwa
Yoshiaki C/O Hiroshima R & D Mitsubishi Nishi-Ku Hiroshima-Shi Hiroshima-Ken Maruyama
Yasunobu C/O Mihara Machin. Works Of Mihara-Shi Hiroshima-Ken Sahara
Hiroyuki C/O Mihara Machin. Works Of Mihara-Shi Hiroshima-Ken Takenaka
Yorishige C/O Mihara Machin. Worksof Mihara-Shi Hiroshima-Ken Tosaka
Hidenori C/O Hiroshima R & D Mitsubishi Nishi-Kui Hiroshima-Shi Hiroshima-Ken Yamane
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=16258984&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69503325(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Mitsubishi Heavy Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69503325D1 publication Critical patent/DE69503325D1/de
Publication of DE69503325T2 publication Critical patent/DE69503325T2/de
Publication of DE69503325T3 publication Critical patent/DE69503325T3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C8/00Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C8/80After-treatment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/20Corrugating; Corrugating combined with laminating to other layers
    • B31F1/24Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed
    • B31F1/26Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)
  • Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG: Gebiet der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine in einem sogenannten "single facer", das ein Gerät zur Herstellung von Wellpappen ist, verwendete Wellungswalze und betrifft ein Herstellungsverfahren der Wellungswalze.
  • Beschreibung des Standes der Technik:
  • Eine Maschine zur Herstellung einseitig kaschierter Wellpappe (single facer) ist im allgemeinen gemäß der schematischen Schnittansicht von Fig. 3 konstruiert. In dieser Figur ist jede Komponente jeweils durch eine Bezugsziffer wie folgt bezeichnet: 1: eine obere Wellungswalze, 2: eine untere Wellungswalze, 3: eine Druckwalze, 4: eine Beleimungswalze, 5: eine Dosierungswalze, 6: einen Leimbehälter, 7: ein Kernpapier, 8: ein Verstärkungspapier, 9: einseitig kaschierte Wellpappe.
  • Zunächst wird ein Herstellungsverfahren einer einseitig kaschierten Wellpappe 9 unter Verwendung einer Maschine (single facer) zur Herstellung derselben beschrieben. Ein Kernpapier 7, das in die obere Wellungswalze 1 eingeführt wird, wird in einen Anlageabschnitt der oberen Wellungswalze 1 und der unteren Wellungswalze 2 hineingezwängt, um eine wellenförmige Lage zu bilden. Während das Kempapier 7 durch Drehung der unteren Wellungswalze 2 transportiert wird, wird sodann ein in einem Leimbehälter 6 enthaltenes Leimmaterial durch eine Beleimungswalze 4 aufgetröpfelt, deren Beleimungsfilm durch eine Dosierungswalze 5 justiert wird und auf Wellungsspitzenabschnitte des Kernpapiers 7 durch die Beleimungswalze 4 aufgetragen wird. Andererseits werden an einem Druckabschnitt der unteren Wellungswalze 2 und einer Druckwalze 3 ein der Druckwalze 3 zugeführtes Kaschierpapier 8 und das beleimte Kernpapier 7 zusammengefügt, um einseitig kaschierte Wellpappe 9 zu bilden.
  • Das Basismetall der Wellungswalzen 1, 2 ist normalerweise gewöhnlicher Stahl oder ein Legierungsstahl, und ihr Zahnabschnitt wird durch Induktionshärten und dann durch eine industrielle chrombeschichtung von 5 bis 100 um Dicke etc. zur Verbesserung von Verschleißfestigkeit und Setzungswiderstand (settling resistance) behandelt. Der Grund hierfür liegt darin, daß bei dem obigen Wellenform- Bildungsprozeß des Kernpapiers 7 oder, wie im einzelnen durch die vergrößerte Schnittansicht des Anlageabschnitts der Wellungswalzen 1, 2 in Fig. 2 gezeigt ist, daß Kernpapier 7 in den Anlageabschnitt der Wellungswalzen 1, 2 mit einem Schlupf am Wellungsspitzenabschnitt hineingezogen wird, weshalb eine verschleißfeste Natur des Wellungsspitzenabschnitts erforderlich ist, und zur Minimierung einer Auslenkung des Wellungsspitzenabschnitts aufgrund des Einfressens von Fremdmaterial eine der Setzung widerstehende Natur ebenfalls erforderlich ist.
  • Falls die Wellungswalze trotz verschiedener auf diese Weise vorgenommmener Bearbeitungsprozesse einen konkaven Teil oder eine Eindruckmarke auf dem Wellungsspitzenabschnitt aufweist, wird sie als schadhaft betrachtet, so daß, wenn sie einer Wiederbeschichtung unterzogen wird, wenn die Chrombeschichtung völlig abgetragen ist, der Wellungsabschnitt zur Beseitigung des konkaven Abschnitts geschliffen wird. Infolgedessen verringert sich natürlich der Durchmesser der Wellungswalze um mindestens das Doppelte des Konkavbetrags. Während es erforderlich ist, daß die Höhe des Wellungsabschnitts ein gewisses Niveau für die Stärke der Wellpappe aufzuweisen hat, etc., wird der Fußkreisdurchmesser ebenfalls reduziert. Das bedeutet, daß die Umfangslänge hiervon ebenfalls geringer wird, obwohl die Anzahl der Wellungsabschnitte der Wellungswalze konstant ist, womit die pro Längeneinheit Kaschierpapier verwendete Menge Kernpapier größer wird. Da dies eine Erhöhung der Kosten für Wellpappelagen ergibt, wird die Wellungswalze zur Wiederverwendung zwei- oder dreimal neu geschliffen und neu beschichtet, woraufhin die ganze Walze beseitigt werden muß. Solche an den Wellungsspitzenabschnitten erzeugte konkave Abschnitte führen zu einem so schwerwiegenden Verlust wie der Aufgabe der Wellungswalze, und wenn eine Bildung von Konkavteilen durch Einfressen von Fremdmaterial beim Betrieb verhindert wird, ist die Wirkung hiervon sehr stark.
  • Die in der graphischen Darstellung von Fig. 1 angedeuteten Kreismarkierungen zeigen eine Beziehung zwischen der Härte (Shore-Härte Hs) des Wellungsspitzenabschnitts einer konkreten Wellungswalze, die vollkommen abgetragen ist, und der Anzahl der (mit dem bloßen Auge beobachteten) Konkavabschnitte, was zeigt, daß die Erzeugung vieler Konkavabschnitte im Bereich geringerer Härte zu erkennen ist und daß, wenn die Härte Hs 80 oder mehr beträgt, es fast zu keinen solchen Konkavabschnitten oder Eindruckmarken kommt, wie durch die Mantellinie derselben Figur dargestellt ist.
  • Im obigen Fall wird eine Chrombeschichtung zur Erhöhung von Verschleißfestigkeit angewandt. Im Fall einer Chrombeschichtung ist nicht nur eine Zähigkeit der Beschichtung, sondern auch deren Haftungsfähigkeit hoch, und es kommt dann nicht zu einem Abschälen der Beschichtung, selbst wenn ein Konkavabschnitt erzeugt wird. Ferner wird hinsichtlich der Beschichtung mit hoher Hv-Härte (Vickers- Härte) von 1000 oder mehr, die höher ist als die der Chrombeschichtung, ein Versuch gemacht, eine Verschleißfestigkeit der Wellungswalze durch Anwendung einer Beschichtung, beispielsweise einer Diamantbeschichtung, einer TiC-Beschichtung, einer SiC-Beschichtung, einer Ni-P- Beschichtung etc., erheblich zu erhöhen. In der augenblicklichen Situation neigen diese Beschichtungen jedoch immer noch dazu, daß es zu einem Abschälen der Beschichtung aufgrund der Erzeugung von Eindruckmarken kommt, und sie sind schwierig auf die herkömmlichen Basismetalle einer Wellungswalze anzuwenden. Es gibt zur Zeit ein Verfahren zum Aufbringen einer WC-Co-Beschichtung durch thermisches Sprühen bzw. Spritzen mit einer Hv-Härte von etwa 1150 als praktischer Versuch, dies auf eine Wellungswalze anzuwenden. Während bei diesem Verfahren der Abnutzungsbetrag erheblich verringert wird, kommt es leicht zu einem Abschälen an den Eindruckmarkenabschnitten aufgrund einer geringen Härte des Basismetalls der Wellungswalze, wodurch sich eine Verschlechterung der Qualität von Wellpappe ergibt und eine erwünschte Verlängerung der Betriebsdauer der Walze noch nicht erreicht wird.
  • Gemäß Fig. 1 besteht ein Verfahren zum Verhindern der Erzeugung von Konkavabschnitten darin, die Härte des Wellungsabschnitts auf Hs 80 oder mehr zu bringen. Das Rohmaterial der Wellungswalze ist zur Zeit aus Chrom- Molybdänstahl etc. hergestellt, aber um eine Härte von Hs 80 oder mehr über eine Abschreckhärtungsbehandlung von Stahl zu erzielen, ist es nötig, einen Stahl mit einem Kohlegehalt von 0,40 % oder mehr auszuwählen ("Selection of Advanced Machine Materials" geschrieben von TAKASHI SOH, veröffentlicht durch GIJUTSU HYOORONSHA, März 1979, Seite 211). Gemäß Fig. 4 umfaßt die Wellungswalze eine Hülle bzw. Kapsel 12 und eine Welle 10, die miteinander durch Schweißabschnitte 11 verbunden sind, und an ihrer Innenseite bildet ein Hohlraum ein Druckgefäß, um Dampf von 10 kgf/cm² G oder mehr in dieses einzuleiten. Aus schweißtechnischen Gründen ebenso wie aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist die Verwendung von Stahl mit einem Kohlegehalt von 0,35 % oder mehr eingeschränkt. Mit anderen Worten ist, sofern eine Schweißstruktur verwendet wird, die Realisierung einer Härte von Hs 80 oder mehr in einem Rohmaterial unmöglich. Um die Härte des Wellungsabschnitts auf Hs 80 oder mehr zu bringen, werden Behandlungsverfahren des Wellungsabschnitts, beispielsweise ein Carburisieren oder Abschreckhärten, ein Nitrieren oder Plattieren von (unlegiertem) Hartstahl oder hochlegiertem Stahl sowie eine Wärmebehandlung etc., in Erwägung gezogen. Bei einem Carburisierungs- und Abschreckhärtungsverfahren tritt jedoch, falls die Behandlungstemperatur beispielsweise auf etwa 930ºC erhöht wird, eine starke Verwerfung bzw. Verzerrung bei der Behandlung auf, und die Dicke der carburisierten und abschreckgehärteten Schicht wird nicht einheitlich, nachdem sie einer Endbearbeitung unterzogen worden ist. Ferner wird bei einem Plattierverfahren eine Plattierung mit einheitlicher Dicke schwierig. Wenn eine durch eine Behandlung bei so hoher Temperatur wie der oben erwähnten hergestellte Wellungswalze auf etwa 180ºC erhitzt wird, was eine tatsächlich angewandte Temperatur ist, so wird der Kontaktdruck zwischen den oberen und den unteren Wellungswalzen oder mit einer Druckwalze aufgrund einer durch eine nicht einheitliche Wärmedehnung in der Umfangsrichtung verursachte Wärmeverzerrung bzw. -verwerfung nicht einheitlich, und es steht zu befürchten, daß es zu Mängeln beim Formen oder Verbinden kommt. Außerdem macht eine nicht einheitliche Dicke einer carburisierten Schicht oder einer plattierten Schicht eine Umfangsverteilung der Rest- bzw. Eigenspannung nicht einheitlich, und infolgedessen verursachen Erschütterungen bzw. Schwingungen bei einem tatsächlichen Betrieb oder ein Freiwerden von Eigenspannung bei Erwärmungszyklen eine Verbiegung der Wellungswalze, und macht das Problem zusammen mit der oben beschriebenen Wärmeverzerrung noch größer.
  • Da es erforderlich ist, daß die Wellungswalze solche einheitlichen bzw. gleichmäßigen Kontakte zwischen den Walzen erbringt, ist eine Formung äußerst einheitlich gehärteter Schichten in der Umfangsrichtung bei den oben erwähnten Oberflächenhärtebehandlungen notwendig, und für diesen Zweck ist es nötig, eine Oberflächenbehandlungsmethode zu wählen, bei der eine Verwerfung bzw. Verzerrung bei der Behandlung gering ist. Ein effektives Verfahren, die Verzerrung bzw. Verwerfung bei der Behandlung zu verringern, besteht in der Absenkung der Behandlungstemperatur, wobei ein Verfahren hierfür ein Nitrierverfahren, wie oben erwähnt, ist. Während bei diesem Verfahren die Behandlungstemperatur 500ºC - 600ºC beträgt, was niedriger ist als die des Carburisierverfahrens, bei dem eine Hochtemperaturbehandlung ausgeführt wird, und die Wärmeverzerrung erheblich reduziert werden kann, da die Härtungstiefe durch Nitrieren lediglich 0,2 mm - 0,3 mm beträgt und die Nitrierschicht durch eine Endbearbeitung beseitigt werden könnte, so daß die Wirkung des Nitrierens verloren geht, kann eine erwünschte Leistung durch Verwendung einer einzigen Behandlungsmethode nicht erzielt werden. Das heißt, daß durch eine Einzelbehandlung mit einem bisher bekannten Nitrier- oder Carburisierverfahren eine für eine Wellungswalze erwünschte Härtungscharakteristik nicht erreicht werden kann.
  • Dementsprechend sind die bisher bekannten Verfahren von gegensätzlicher bzw. widersprüchlicher Natur in der Hinsicht, daß ein Behandlungsverfahren, bei dem eine ausreichende Härtungstiefe erzielt wird, in seiner Maßhaltigkeit nicht gut ist, so daß es nicht verwendbar ist, während ein Behandlungsverfahren, bei dem eine Behandlungsverzerrung bzw. Verwerfung gering und eine Maßhaltigkeit zufriedenstellend ist, in der Härtungstiefe nicht ausreicht, so daß es nicht verwendbar ist.
  • Um eine Wellungswalze herzustellen, bei der Konkavabschnitte beim Betrieb nicht erzeugt werden, ist es somit nötig, klarzustellen, was eine erforderliche Härtungstiefe zur Verhinderung von Konkavabschnitten ist, und ferner zu erkennen, durch welches Oberflächenhärtungsverfahren eine solche Härtungstiefe bei eienr geringen Behandlungsverzerrung bzw. Verwerfung erfüllt ist.
  • Da ferner, wie oben erwähnt, eine Beschichtung mit einer höheren Härte als die einer Chromplattierbeschichtung in einer Zähigkeit geringer ist, und eine Beschichtung mit einer solchen Härte, daß Eindruckmarken aufgrund einer geringen Haftung mit einem Basismetall ein Abschälen verursachen, solche Beschichtungen kaum auf eine Wellungswalze anwendbar sind, (und es) besteht gegenwärtig ein Bedarf, eine Wellungswalze zu entwickeln, die keine Erzeugung von Eindruckmarken verursacht, was auch nötig ist, um eine Verschleißfestigkeit mehr als die bei der Chromplattierungsbeschichtung zu erhöhen.
  • ABRISS DER ERFINDUNG:
  • Angesichts der oben beschriebenen Probleme, welche dem Stand der Technik innewohnen, ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Wellungswalze bereitzustellen, welche die Erzeugung von Eindruckmarken an einem Wellungsspitzenabschnitt verhindert und eine Verschleißfestigkeit erhöht, so daß eine Betriebsdauer der Walze erheblich verbessert wird, sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Wellungswalze.
  • Die vorliegende Erfindung, die zur Lösung der genannten Aufgaben entwickelt wurde, bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Wellungswalze für die Formung eines wellenförmigen Kernpapiers von Wellpappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellungswalze bearbeitet wird, um zahnförmige Wellungsabschnitte am äußeren Umfang zu bilden, und einer Nitrierhärtungsbehandlung oder einer Carbonitrierhärtungsbehandlung unterzogen wird, und daraufhin der Wellungsabschnitt der Wellungswalze einer Abschreck- und Anlaßbehandlung unterzogen wird, so daß eine gehärtete Schicht einer Shore-Härte (Hs) von 80 oder mehr bei einer Mindestdicke von 0,6 mm längs des Profils von Wellungs- Spitzenabschnitten oder des Wellungsabschnitts erhalten wird, und ferner eine korrosions- und verschleißfeste Beschichtung auf der Oberfläche des Wellungsabschnitts gebildet wird, wobei die verschleißfeste Beschichtung ein technischer Chromüberzug, ein Sic-Dispersions-Ni-P-Überzug, eine TiN- Beschichtung, eine TiC-Beschichtung, eine CBN-Beschichtung, eine Diamantbeschichtung, eine diamantartige Kohlenstoffbeschichtung, eine Diamantbeschichtung durch galvanische Abscheidung oder eine WC-Co-Beschichtung durch thermisches Sprühen oder Spritzen ist.
  • Ferner stellt die Erfindung eine Wellungswalze mit zahnförmigen Wellungsabschnitten an ihrem äußeren Umfang bereit, dadurch gekennzeichnet, daß ein Basismetall des Wellungsabschnitts der Wellungswalze eine Außenschicht großer Härte mit einer Dicke von 0,6 mm oder mehr und einer Shore- Härte (Hs) von 80 oder mehr längs des Profils des Wellungsspitzenabschnitts oder des Wellungsabschnitts aufweist, und eine verschleißfeste Beschichtung längs des Profils des Wellungsabschnitts gebildet ist, wobei die verschleißfeste Beschichtung ein technischer Chromüberzug, ein SiC-Dispersions-Ni-P-Überzug, eine TiN-Beschichtung, eine TiC-Beschichtung, eine cBN-Beschichtung, eine Diamantbeschichtung, eine diamantartige Kohlenstoffbeschichtung, eine Diamantbeschichtung durch galvanische Abscheidung oder eine WC-Co-Beschichtung durch thermisches Sprühen oder Spritzen ist.
  • Im einzelnen wird das Basismetall der Wellungswalze aus einem wie bisher benutzten Normalstahl (Konstruktionshartstahl S43C, C = 0,30 - 0,38%) oder einem Legierungsstahl (Chrom-Molybdänstahl SCM440, 0 = 0,38 - 0,43%), etc., gewählt. Wenn ein Problem der Stärke bzw. Festigkeit besteht, kann zur Erhöhung der Härte durch Wärmebehandlung ein Kohlenstoff plus Stickstoff gut dazu beitragen, und daher ist die Verwendung eines Materials mit hohem Kohlenstoffgehalt für eine Nitrierbehandlung vorteilhaft, da sie einen geringeren Betrag der Nitrierpenetration aufweist.
  • Was die Nitrierbehandlung oder die Carbonitrierbehandlung betrifft, seien erwähnt: Ein Gasnitrierverfahren, ein ionisches Nitrierverfahren, ein ionisches Carbonitrierverfahren, ein Gascarbonitierverfahren bei niedriger Temperatur, ein Tufftrideverfahren, das Durchführen einer Carbonitrierung in einem Schmelzsalz, etc. Diese Verfahren, welche Niedrigtemperatur-Behandlungen sind, weisen eine geringere Behandlungsverzerrung bzw. -verwerfung auf, da jedoch die Dicke der ausgehärteten Schicht welche einem Härtegrad von Hs 80 oder mehr genügt, gering ist, wird nur eine lokale Wärmebehandlung am Wellungsabschnitt ausgeführt. Das heißt, es wird ein Härtungsverfahren angewandt, das für lokale Erwärmung geeignet ist (wobei die Temperatur an anderen Abschnitten 200ºC - 300ºC oder weniger beträgt) und weniger Behandlungsverzerrung ergibt, z.B. ein Induktionshärten, ein Laserhärten, ein Flammhärten (einschl. Flammen einer Gasflamme, einer Plasmaflamme, einer Lichtbogenflamme, etc.), wodurch die Dicke der gehärteten Schicht erheblich vergrößert werden kann. Fig. 5 zeigt eine graphische Darstellung der Verteilungen der Härte an einem Schnitt einer gehärteten Schicht, wenn ein ionisches Nitrierverfahren und ein Induktionshärteverfahren in Kombination angewandt werden. Hieraus ergibt sich, daß ein nachfolgend auf eine Nitrierbehandlung ausgeführtes Abschreckhärten zur Bildung einer gehärteten Schicht von einem Härtegrad von Hs 80 oder mehr bei einer gewünschten Dicke wichtig ist.
  • Übrigens wird die Verstärkung einer gehärteten Schicht von Hs 80 oder mehr durch ein auf eine Carburisierung oder Nitrierung folgende Abschreckhärtung erreicht durch eine verbesserte Härtungsfähigkeit, durch die Zunahme der Diffusion von Festlösungskohlenstoff und -stickstoff aufgrund der Carburisierung und Nitrierung.
  • Um eine Dicke der gehärteten Schicht von Hs 80 oder mehr zu erzielen, die zur Verhinderung der Erzeugung von Konkavabschnitten nötig ist, erfordert eine einzige Anwendung einer Nitrierbehandlung oder einer Carbunitierbehandlung außerordentlich viel Zeit, so daß sie in der Praxis schwer anzuwenden ist; somit wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine kombinierte Wärmebehandlung eines Niedrigtemperatur- Nitrierverfahrens oder eines Carbonitierverfahrens sowie eine lokale Wärmebehandlung durchgeführt, und eine Verhinderung der Erzeugung konkaver Abschnitte wirksam erzielt. Fig. 6 zeigt eine graphische Darstellung einer Wechselbeziehung zwischen der Tiefe der gehärteten Schicht und der Tiefe des Konkavabschnitts, die zeigt, daß zur Verhinderung der Erzeugung von Konkavabschnitten eine gehärtete Schicht von Hs 80 oder mehr mit einer Dicke von mindestens 0,6 mm, vorzugsweise von 1,0 mm oder mehr, nötig ist, und in Kombination mit Fig. 5 ergibt sich, daß für diesen Zweck eine Kombination eines Nitrierverfahrens und einer lokalen Wärmebehandlung durch ein Induktionshärten nötig ist.
  • Eine Wärmebehandlung von Rohmaterialien, wie sie oben erwähnt wurden, wird beispielsweise unter folgenden Bedingungen ausgeführt:
  • Abschreck- und Anlaßbehandlung
  • 880ºC x 3 Std. ... OQ T 520ºC x 12 Std. ... AC
  • Induktionshärten
  • Anlassen (nach ionischem Nitrieren)
  • 850ºC unmittelbar nach ... AQ T 220ºC x 3 Std. AC (im Ofen)
  • Ferner wird ein Formverfahren einer verschleißfesten Beschichtung im allgemeinen unter folgenden Bedingungen ausgeführt:
  • (1) Industrielles Chromplattieren:
  • Plattierungsbad: Sargent-Flüssigkeit;
  • Temperatur der Flüssigkeit: 56ºC;
  • Stromdichte: 25 - 30 A/dm²;
  • Werkstückdrehung bei Hängeverfahren: 10 u/min
  • Plattierzeit: 4 Std. (100 um Dicke)
  • (2) Thermisches WC-Co-Sprühen:
  • Sprühverfahren: JET HVOF (Hochgeschwindigkeits-Oxy- Brennstoff);
  • Bewegungsgeschwindigkeit der Spritzpistole: 120 mm/min
  • Werkstückdrehung: 25 U/min
  • Sprühmaterial: WC-12Co Thermet
  • Teilchendurchmesser: 45 - 5 um
  • (3) TiN-Beschichtung:
  • Nach dem Vorwärmen auf eine Temperatur von 300ºC bei einem atmosphärischen Druck von 0,013pa (10&supmin;&sup4; Torr) wird eine Gleichstromspannung von 1 KV zwischen einem Schmelztiegel, der eine Ti-Bedampfung ausführt, und einer Wellungswalze eingeschaltet, und eine Beschichtung wird ausgeführt, während die Wellungswalze bei einer Bedampfungsgeschwindigkeit von etwa 1 um/Std. dreht. Übrigens wird vor der Bedampfung eine Reinigung der Beschichtungsfläche durch Sputtern durchgeführt.
  • Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß eine Bildung von Konkavabschnitten verhindert werden kann, wenn die Härte des Wellungsspitzenabschnitts Hs 80 oder mehr beträgt, und aus Fig. 6, daß, wenn die Tiefe der gehärteten Schicht (Hs ≥ 80) mindestens 0,6 mm, vorzugsweise 1 mm oder mehr beträgt, diese einen Eindruckwiderstand desselben Grads aufweist, wie im Fall, in dem die gehärtete Schicht eine ausreichende Dicke hat. Somit ist das Problem einer gehärteten Schicht, die zur Verhinderung der Bildung von Konkavabschnitten nötig ist, geklärt, und dadurch wird die Möglichkeit der Realisierung einer Behandlungsmethode klar, wie z.B. einer Nitrierbehandlung etc., welche eine gehärtete Schicht vorzugsweise durch eine Niedrigtemperaturbehandlung bildet, um eine Behandlungsverzerrung zu reduzieren. Wie jedoch Fig. 5 zeigt, ist eine einzige Anwendung einer Nitrierbehandlung nicht in der Lage, die Bildung einer gehärteten Schicht einer Dicke zu realisieren, die über 0,6 mm hinausgeht, und es wird zusammen damit eine lokale Härtebehandlung angewandt, wie z.B. Induktionshärten etc., womit eine notwendige Aushärtungstiefe erzielt werden kann.
  • Während der Mindestwert der notwendigen Härtungsschichttiefe zur Verhinderung der Bildung von Konkavabschnitten wie oben erwähnt ist, wird der Maximalwert einer Härtungsschichttiefe durch den ASTM-Standard aus Gründen der Sicherheits eines Druckgefäßes (Wellungswalzenhülle) geregelt, und ist vorzugsweise auf 9,5 mm, gemessen von einem Fuß eines Wellungsabschnitts (&delta; < 9,5 mm), festgelegt. Da Konkavabschnitte übrigens oft nur auf den Wellenspitzenabschnitten vorhanden sind, wird die minimale Härtungsschichttiefe nicht notwendigerweise über den gesamten Bereich des Wellungsabschnitts sichergestellt, sondern eine Härtung nur des Wellungsspitzenabschnitts ist ausreichend, und selbst im Falle einer Laserhärtung oder einer Flammhärtung, bei der sich die Erhitzung an den Wellungsspitzenabschnitten sammeln kann, so daß die Härtung nur an dem Wellenspitzenabschnitt stattfindet, gibt es praktisch kein Problem.
  • Ferner kann hinsichtlich einer Verhinderung des Abschälens einer Beschichtung mit einer Härte, die über die der Chromplattierungsbeschichtung hinausgeht, zusammen mit der Verhinderung der Bildung von Eindruckmarken gemäß Fig. 1 und Fig. 6 ein Abschälen natürlich auch verhindert werden, und eine Verbesserung der Verschleißzeit kann wirksam durch die Anwendung dieser Hartbeschichtungen erzielt werden.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN:
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 eine graphische Darstellung einer Korrelation zwischen der Härte des Wellungsabschnitts und der Anzahl der Konkavabschnitte, wodurch eine notwendige Härte zur Verhinderung von Konkavabschnitten dargestellt wird, die eine Basis der vorliegenden Erfindung ist,
  • Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht zur Darstellung des Eingriffzustandes der Wellungswalzen,
  • Fig. 3 eine schematische Schnittansicht einer Maschine zur Herstellung einseitig kaschierter Wellpappe,
  • Fig. 4 eine Schnittansicht einer Wellungswalze,
  • Fig. 5 eine graphische Darstellung der Härteverteilungen an einem Querschnitt einer gehärteten Schicht, wenn eine Kombination von ionischer Nitridbehandlung und einer Induktionshärtung darauf angewandt werden,
  • Fig. 6 eine graphische Darstellung einer Korrelation zwischen einer Härtungsschichttiefe und einer Tiefe eines Konkavabschnitts,
  • Fig. 7 eine Schnittansicht zur Darstellung der Verteilungen einer Härtungsschichttiefe einer Wellungswalze gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform,
  • Fig. 8 eine Schnittansicht zur Darstellung der Verteilungen einer Härtungsschichttiefe einer Wellungswalze gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform, und
  • Fig. 9 eine Schnittansicht zur Darstellung eines Zustandes einer gehärteten Schicht einer Wellungswalze sowie einer darauf geformten verschleißfesten Beschichtung gemäß einer zwölften und einer dreizehnten bevorzugten Ausführungs form.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die vorliegende Erfindung wird nun durch bevorzugte Ausführungen in näheren Einzelheiten beschrieben, wobei vorausgesetzt wird, daß die vorliegende Erfindung nicht auf diese beschränkt ist:
  • (Erste bevorzugte Ausführungsform)
  • Fig. 7 zeigt eine Schnittansicht von Wellungsabschnitten einer Wellungswalze, in der das Basismetall SCM440 zunächst durch eine ionische Nitrierbehandlung und dann durch ein Induktionshärten aufgebracht ist, wobei die Bezugsziffer 13 eine gehärtete Schicht darstellt, deren Härte Hs 80 oder mehr beträgt, und bei dem die Behandlung so ausgeführt wird, daß die Härtungstiefe 8 von 0,6 mm oder mehr sichergestellt ist. Nachfolgend wird der Außenumfangsabschnitt der Wellungswalze geschliffen und einer industriellen Chromplattierung 15 (Härte Hv 950 - 1000) in einem Sargent-Bad bis zu einer Dicke von 100 um unterzogen. Eine versuchsweise mit einer solchen Behandlung erzeugte Wellungswalze wird 6 Monate lang verwendet, und die Anzahl von Konkavabschnitten beobachtet, wobei sich herausstellt, daß die Anzahl von Konkavabschnitten Null ist.
  • (Zweite bevorzugte Ausführungsform)
  • Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht von Wellungsabschnitten einer Wellungswalze, bei der das Basismetall SCM440 zunächst über eine ionische Nitridbehandlung und sodann über eine CO&sub2;- Laserhärtung aufgebracht wird, bei der ein Laserstrahl unter Fortbewegung längs des Wellungsabschnitts ausgestrahlt wird, wonach eine Schleif- und Chromplattierungsbehandlung angewandt wird, wobei die gehärteten Abschnitte 13' nur an den Wellungsspitzenabschnitten zu sehen sind. Die Bezugsziffer 14 stellt eine Penetrationsschicht von Stickstoff dar, die keiner Abschreckhärtung unterzogen wurde, wobei die Härte natürlich gering ist. Eine Behandlung wird so ausgeführt, daß die Härtungsschichttiefe &delta; 0,6 mm oder mehr beträgt. Eine so versuchsweise erzeugte Wellungswalze wird während 6 Monaten und während einem Jahr verwendet, und dann eine Beobachtung der Eindruckmarken an der Oberfläche durchgeführt. Als Ergebnis wird natürlich an den Wellungsspitzenabschnitten, auch an den nicht gehärteten Seitenflächen des Wellungsabschnitts und des Fußabschnitts erwartungsgemäß keine Eindruckmarke festgestellt.
  • (Dritte bis elfte bevorzugte Ausführungsformen) Tabelle 1
  • In jedem der obigen Fälle wird ein gutes Ergebnis erzielt.
  • (Zwölfte bevorzugte Ausführungsform)
  • In den Fällen der ersten bis zwölften bevorzugten Ausführungsformen werden Chromplattierungsbeschichtungen 18 als auf die gehärtete Schicht aufgetragene verschleißfeste Beschichtung verwendet, aber in diesem Fall der zwölften bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 9 wird statt einer Chromplattierungsbeschichtung 15 eine SiC-Dispersions-Ni-P- Plattierungsbeschichtung 15 (Hv 1250) auf die gehärtete Schicht der ersten bevorzugten Ausführungsform aufgebracht. Nachdem diese Wellungswalze tatsächlich verwendet wurde, sieht man keine während der Verwendung erzeugten Eindruckmarken, es findet keine Abschälung der SiC- Dispersion-Ni-P-plattierten Beschichtung statt, und es ergibt sich eine Verschleißlebensdauer von mehr als 100 um Dicke einer chromplattierten Beschichtung.
  • (Dreizehnte bevorzugte Ausführungsform)
  • Statt einer chromplattierten Beschichtung 15 wird eine TiN-Beschichtung 15 (5 um) einer Härte von Hv 1800 auf die gehärtete Schicht der Wellungswalze der ersten bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 9 aufgebracht. Als Ergebnis der Verwendung dieser Wellungswalze ist abgesehen von den Eindruckmarkierungen keine Abschälung der TiN-Beschichtung feststellbar und es ergibt sich eine Verschleißlebensdauer von mehr als 100 um Dicke einer chromplattierten Beschichtung.
  • Übrigens ist eine gehärtete Schicht mit einer größeren Härte als die der Chromplattierungsbeschichtung nicht auf die erwähnten Beispiele beschränkt, sondern es kann auch eine Diamantbeschichtung, eine diamantähnliche Kohlenstoffbeschichtung, eine Diamantbeschichtung durch galvanische Abscheidung, eine CBN-Beschichtung, eine TiC- Beschichtung, eine thermische WC-Co-Sprühbeschichtung usw. aufgebracht werden.
  • Ferner werden das Induktionshärten, das Flammhärten und das Laserhärten in den obigen bevorzugten Ausführungsformen mit einer Einstellung des Ausgangs der Wärmequelle und der Bewegungsgeschwindigkeit so ausgeführt, daß die Temperatur des Wellungsspitzenabschnitts bei etwa 850ºC gehalten wird, und dann eine unmittelbare Wasserkühlung durchgeführt wird. Danach wird eine Anlaßbehandlung bei einer Temperatur von etwa 200ºC während 3 Stunden ausgeführt.
  • Bei der Wellungswalze gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Bildung bzw. Erzeugung von Konkavabschnitten (Eindruckmarken) an den Wellungsspitzenabschnitten, wie sie im tatsächlichen Gebrauch bisher erzeugt wurden, verhindert, und als Ergebnis zeigt sich eine so ausgezeichnete Wirkung, wie sie nachstehend aufgeführt ist:
  • (1) Ein Nachschleifverfahren des Wellungsabschnitts, das bei der Neuplattierung einer abgetragenen chromplattierten Schicht durchgeführt wird, wird unnötig oder erheblich verkürzt (Kostensenkung, Kürzung des Konstruktionszeitraums).
  • (2) Eine Verschlechterung des Aufnahmeverhältnisses (Kostenerhöhung der Wellpappelagen aufgrund einer Erhöhung der verbrauchten Kernpapiermenge) wird verhindert.
  • (3) Die Betriebsdauer der Walze wird erheblich verlängert.
  • (4) Hochverschleißfeste Beschichtungen (z.B. eine Diamantbeschichtung, eine TiC-Beschichtung, eine TiN- Beschichtung, eine SiC-Dispersions-Ni-P-Plattierung, etc.), wie sie bisher wegen der Bildung von Eindruckmarken und Abschälungen und dadurch verursachten Abschälungen nicht aufbringbar waren, werden nun aufbringbar und eine lange Benutzungsdauer wird möglich.

Claims (6)

1. Verfahren zur Herstellung einer Wellungswalze (1,2) für die Ausformung eines wellenförmigen Kernpapiers (7) von Wellpappe (9), dadurch gekennzeichnet, daß die Wellungswalze (1,2) bearbeitet wird, um zahnförmige Wellungsabschnitte (16) am äußeren Umfang zu bilden, und einer Nitrierhärtungsbehandlung oder einer Carbonitrierhärtungsbehandlung unterzogen wird, und daraufhin der Wellungsabschnitt (16) der Wellungswalze (1,2) einer einer Abschreck- und Anlaßbehandlung unterzogen wird, so daß eine gehärtete Schicht (13,13') einer Shore- Härte (Hs) von 80 oder mehr bei einer Mindestdicke von 0,6 mm längs des Profils von Wellungs-Spitzenabschnitten (17) oder des Wellungsabschnitts (16) erhalten wird, und ferner eine korrosions- und verschleißfeste Beschichtung (15) auf der Oberfläche des Wellungsabschnitts (16) gebildet wird, wobei die verschleißfeste Beschichtung (15) ein technischer Chromüberzug, ein SiC-Dispersions-Ni-P-Überzug, eine TiN- Beschichtung, eine TiC-Beschichtung, eine cBN-Beschichtung, eine Diamantbeschichtung, eine diamantartige Kohlenstoffbeschichtung, eine Diamantbeschichtung durch galvanische Abscheidung oder eine WO-Co-Beschichtung durch thermisches Sprühen oder Spritzen ist.
2. Herstellungsverfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nitrierbehandlung durch ein Gas-nitrierverfahren oder ein ionisches Nitrierverfahren ausgeführt wird.
3. Herstellungsverfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Carbonitrierbehandlung durch ein Gasaufkohlungs- und Nitrierbehandlungsverfahren, ein ionisches Aufkohlungs- und - nitrierbehandlungsverfahren oder ein Tufftride- Behandlungsverfahren ausgeführt wird.
4. Herstellungsverfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschreckbehandlung durch ein Induktionshärtungsverfahren, ein Laserhärtungsverfahren oder ein Brennhärtungsverfahren ausgeführt wird.
5. Wellungswalze (1,2) mit zahnförmigen Wellungsabschnitten (16) an ihrem äußeren Umfang, dadurch gekennzeichnet, daß ein Basismetall des Wellungsabschnitts (16) der Wellungswalze (1,2) eine Außenschicht großer Härte mit einer Dicke von 0,6 mm oder mehr und einer Shore-Härte (Hs) von 80 oder mehr längs des Profils des Wellungsspitzenabschnitts (17) oder des Wellungsabschnitts (16) aufweist, und eine verschleißfeste Beschichtung (15) längs des Profils des Wellungsabschnitts (16) gebildet ist, wobei die verschleißfeste Beschichtung (15) ein technischer Chromüberzug, ein SiC-Dispersions-Ni-P-Überzug, eine TiN- Beschichtung, eine TiC-Beschichtung, eine cBN-Beschichtung, eine Diamantbeschichtung, eine diamantartige Kohlenstoffbeschichtung, eine Diamantbeschichtung durch galvanische Abscheidung oder eine Wo-Co-Beschichtung durch thermisches Sprühen oder Spritzen ist.
6. Wellungswalze (1,2) gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht (13,13') großer Härte durch Anwendung einer Nitrierbehandlung oder einer Carbonitrier-behandlung und sodann einer Abschreckbehandlung des Basismetalls des Wellungsabschnitts (16) gebildet ist.
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