DE69500305T2 - Stapel-, Trennungs- und Abführungsstation für blattförmiges Gut, das von einer Verarbeitungsmaschine abgegeben wird - Google Patents
Stapel-, Trennungs- und Abführungsstation für blattförmiges Gut, das von einer Verarbeitungsmaschine abgegeben wirdInfo
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Description
- 1. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Station zum Stapeln, Trennen und Beseitigen von Paketen, welche eine im voraus bestimmte Anzahl von gestapelten plattenartigen Werkstücken, wie Papier- oder Wellpappebogen oder flache Wellpappeschachteln, enthalten, wobei die besagte Station nach einer Zähl- und Beförderungsstation der besagten aus einer Verarbeitungsmaschine kommenden Werkstücke angeordnet ist.
- In der Zähl- und Beförderungsstation werden die Bogen nacheinander längs einer Verteiler-Fördervorrichtung vor einer Zählvorrichtung, welche beispielsweise eine Photozelle enthält, bis zur Stapeleinheit befördert, die einen Kollektor, wie zum Beispiel einen Trichter umfasst, in welcher die Bogen in regelmässige Stapel ausgerichtet werden. Eine bestimmte Art von Mechanismus ist erforderlich, um den wachsenden Stapel dem Kollektor anzupassen. Ein bekannter Mechanismus erlaubt dem Kollektor, in enger Verbindung mit dem wachsenden Stapel gehoben zu werden, während der gebräuchlichste sogenannte "freier Fall" Mechanismus die Bogen zwingt, auf einem Tisch mit alternativer senkrechter Bewegung, der sich mit der Wachstumsgeschwindigkeit des Stapels senkt, zu landen. Sobald die Anzahl von Bogen, welche einem Paket entspricht, erreicht ist, stellt sich das Problem der korrekten Beseitigung dieses Pakets ohne Unterbrechung der Maschine.
- Die Stapelstation des Types wie im Dokument FR 2 348 882 beschrieben, umfasst eine Mehrzahl von parallelen L-förmigen Fingern, welche einen Trenner bilden, der normalerweise horizontal und an einem seiner Enden drehbar auf einem beweglichen Wagen angeordnet ist, wobei dieser Trenner dazu dient, die oberhalb eines vorherigen Pakets fallenden Bogen, während der Beseitigung mittels einer Transportvorrichtung desselben, vorläufig aufzunehmen. Die Station enthält ausserdem eine zweite Mehrzahl von parallelen T-förmigen Fingern, welche durch eine Stange verbunden sind und so einen Tisch bilden, der vertikal durch die Transportvorrichtung hindurch bewegt werden kann, um die vorläufig auf dem Trenner gestapelten Bogen zu tragen und sie auf der Transportvorrichtung abzulegen, während sich der Trenner zurückzieht, um eine schräge Haltung einzunehmen und oberhalb des sich bildenden Stapels auf der Transportvorrichtung in Bereitschaftsstellung zurückgeht. Sobald das nachfolgende Paket gebildet ist, senkt sich der Trenner zur Aufnahme der nachfolgenden Bogen. Die Höchstanzahl der Bogen, die zu einem Paket gehören können, hängt jedoch vom höchsten Hebewinkel des Trenners ab, welcher im Hinblick auf die verursachte mechanische Belastung zwangsläufig klein ist.
- Die im Dokument FR 2 445 563 beschriebene Station umfasst einen Trichter, welcher unten durch einen vertikal verlagerbaren Tisch geschlossen ist und auf welchem sich die ausgerichteten Bogen anhäufen. Sobald eine im voraus bestimmte Anzahl von Bogen abgezählt ist, legt sich ein hinterer Finger auf das Paket, um es von den nachfolgenden Bogen zu trennen und senkt sich zusammen mit dem Tisch ab, bis sich dieser auf der Höhe einer Beseitigungstransportvorrichtung befindet. Ein Stosser verlagert dann das Paket seitwärts zur Transportvorrichtung, wobei die oberen Bogen hinten vom Finger und vorne vom Paket solange gehalten werden, bis sich der Stosser zurückzieht und der Tisch zur Unterstützung dieser oberen Bogen wieder aufsteigt. Ein zweiter, parallel zum ersten vertikal verlagerbaren Finger ist bereits in Bereitschaftsstellung, um das nachfolgende Paket zu trennen.
- Der Tisch muss jedoch eine kleinere Fläche als die Bogen aufweisen. Ausserdem benötigt diese Station eine komplexe Vorrichtung zur gegenphasigen Verlagerung von zwei Trennfingern.
- In der im Dokument FR 2 511 352 beschriebenen Station häufen sich die Bogen auf einem Stapel an, der von einem innerhalb des Trichters nach unten verlagerbaren Tisch unterstützt wird. Sobald eine im voraus bestimmte Anzahl von Bogen erreicht ist, bewegt sich eine Platte oder eine Unterbrechungsstange von vorne des Trichters über eine kurze Distanz zuoberst auf dem Stapel. Der den Stapel unterstützende Tisch setzt seine Verlagerung nach unten in bezug auf den Unterbrecher fort, so dass sich ein Zwischenraum bildet, in welchem die Tragearme eingefügt werden. Der Unterbrecher kann dann zurückgezogen werden und die Arme unterstützen die Anhäufung der nachfolgenden Bogen. Das Paket wird durch den verlagerbaren Tisch auf eine Transportvorrichtung mit Beseitigungsbahn abgesenkt. Der leere Tisch steigt anschliessend wieder auf und hebt den neuen Stapel, zwischen den Tragearmen durchgehend, hoch. Die Arme können somit zurückgezogen werden und sind bereit für den nächsten Zyklus. Der Steuermechanismus der Unterbrechungsplatte in Abstimmung mit der Verlagerung der Tragearme erweist sich jedoch als recht komplex.
- Das Dokument EP 0 529 708, welches den bezeichnensten Stand der Technik offenbart, beschreibt eine Station, die insbesondere zum Stapeln von am Ende des Falt- und Verklebungsprozesses flach gefalteten Wellpappeschachteln dient, von denen sich einige der Laschen wieder hochrichten können. In dieser Station werden die vom vorderen Verteiler-Förderer gebrachten Bogen von zwei horizontalen und in einer hinteren vertikalen Ebene parallelen Auswerferrollen in den Trichter gegen vordere Anschläge geworfen. Die Bogen fallen ausgerichtet zuoberst auf einen Stapel, welcher sich auf einem Hubtisch bildet, der sich entsprechend der Bildung dieses Stapels absenkt.
- Sobald ein Paket gebildet ist, kommt ein vor dem Trichter angeordneter Trenner, in Form von einer Mehrzahl von Gabeln, welche durch einen Querbalken verbunden sind, der entlang einer ersten vertikalen Zahnstange und einer zweiten horizontalen Zahnstange verlagerbar ist, zuoberst auf das Paket zum Liegen, um die nachfolgenden Bogen aufzunehmen. Der Tisch senkt sich somit bis zur Höhe einer Beseitigungstransportvorrichtung, auf welche das Paket von einem Stosser gebracht wird ab. Der leere Tisch steigt dann zur Aufnahme des neuen Stapels wieder auf, welch letzterer sich bereits auf der Transportvorrichtung angehäuft hat, die sich ihrererseits soweit wie notwendig abgesenkt hat. Die Transportvorrichtung zieht sich mit einer Verschiebung nach vorne zurück, und hebt sich anschliessend in ihre Bereitschaftsstellung auf der Höhe der Auswerferrollen.
- Während der Absenkung des Tisches, bewegt sich ein zweites, anfänglich im ersten integrierten Spiel von Gabeln durch Schwerkraft nach unten, um einen leichten Druck zuoberst auf dem Paket beizubehalten, bevor dieses beseitigt wird. Darüber hinaus ist oberhalb der Beseitigungstransportvorrichtung eine zweite Stütztransportvorrichtung fest angebracht, welche einen leichten Haltedruck auf das beseitigte Paket ausübt. Diese eingesetzten Druckkräfte sind jedoch schwach und sind schnell unzulänglich, wenn Bewegungen mit höherer Beschleunigung in Betracht gezogen werden.
- Die vorderen Anschläge sind miteinander auf einer horizontalen Schraube befestigt, welche die Einstellung ihrer Stellung in bezug auf das Format der aufzunehmenden Schachteln ermöglicht. Es stellt sich schnell heraus, dass die Antriebsvorrichtung des Trenners entlang der Zahnstangen nur von niedriger Leistung sein kann, die dem Trenner nur eine passive Begleiterrolle überlässt. Diese Station benötigt somit den Einsatz eines leistungsfähigen Stossers zur Beseitigung des Schachtelpakets, was sich immer als langsamer, schwerer und kostspieliger Mechanismus zuviel in der Station erweist.
- Ausserdem ist eine Mehrzahl biegsamer Nocken drehbar an einer Achse, welche sich auf der Höhe der Auswerferrollen befindet, angebracht, wobei diese Nocken regelmassig an den hinteren Rand jeder Schachtel schlagen, um diese gegen den Stapel zu stossen. Diese Vorrichtung wie auch diese Koordinierungsmittel sind jedoch sehr kompliziert im Hinblick auf die kleine erzielte Wirkung.
- Vor allem können alle vorbeschriebenen Stationen nur mit begrenzter Geschwindigkeit zufriedenstellend funktionieren, dies aufgrund der Trägheit der eingesetzten komplexen Mechanismen : zurückziehbare Finger, Stosser...
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Station zum Stapeln, Trennen und Beseitigen von Paketen aus gestapelten plattenartigen Werkstücken der "frei fallenden" Sorte wie die zuvor beschriebenen, mit welcher aber bei hohen Geschwindigkeiten eine zuverlässigere Qualität der gelieferten Pakete erzielt wird, und dies insbesondere durch eine Optimierung, wenn nicht sogar Vereinfachung der Bestandteile.
- Diese Ziele werden in einer Station zum Stapeln, Trennen und Beseitigen von Paketen aus plattenartigen Werkstücken, die am Ausgang einer solche Werkstücke verarbeitenden Maschine gestapelt werden, erreicht, mit:
- - Mitteln zur Beförderung der plattenartigen Werkstücke gegen vordere Anschläge, wobei diese Werkstücke auf einen Stapel fallen, der auf einem Absenktisch gebildet wird, welch letzterer sich mit dem wachsenden Stapel absenkt, wobei der Oberteil dieses Tisches aus einem Transportweg mit Walzen, Rollen oder Endlosbändern besteht,
- - Trennarmen, die mit einem horizontalen Querbalken als beweglichen Trennarmträger zur parallelen und lotrechten Verschiebung auf der Ebene des Tisches verbunden sind, wobei diese Trenner von vorne über ein Paket zur Aufnahme der nachfolgenden plattenartigen Werkstücke zu liegen kommen, sobald das besagte Paket eine im voraus bestimmte Anzahl plattenartiger Werkstücke umfasst,
- - einer Ausgangstransportvorrichtung auf deren Höhe sich der Tisch zum Beseitigen des Pakets absenkt,
- aufgrund der Tatsache, dass diese Station vor allem Auflagen vorn und hinten zum zeitweiligen Abstützen der plattenartigen Werkstücke umfasst, wobei diese Auflagen auf einer in bezug auf den Tisch sozusagen parallelen Ebene angeordnet sind und sich auf der Höhe der unteren Kante der vorderen Anschläge befinden,
- und dies in Verbindung mit Mitteln zum Antrieb des Querbalkens der Trennarmträger, welche an jedem seitlichen Ende des Querbalkens eine Kette oder einen Antriebsriemen umfassen, die rechtwinklig nach der Station und hinter den vorderen Anschlägen über eine obere und untere Riemenscheibe, und oberhalb der Station über ein Umlenkrad verlaufen, wobei mindestens eines der beiden seitlichen Räder mit einem Motor versehen ist,
- und in Verbindung mit Mitteln zum Führen des Querbalkens der Trennarmträger zum dauernden Festhalten der Trenner parallel zur Tischebene.
- Mit anderen Worten ist es dank der Verstärkung der Antriebsweise der Trenner und der Hinzufügung von zwei Auflagen vorn und hinten zum zeitweiligen Abstützen, welche einfach durch ein Stellglied bewegt werden, möglich, diese Trenner durch Reibung zuoberst auf dem Stapel während dessen Beseitigung ebenfalls als Zugsmittel, zu gebrauchen, und dies als Ersatz eines immer zu langsamen Stossers. Auf diese Weise wird gleichzeitig eine vertikale Haltekraft und eine horizontale Ziehkraft auf ein auf den beweglichen Rollen des Tisches ruhendes Paket ausgeübt, was eine Freisetzungsbewegung bewirkt, die, auch wenn sehr schnell ausgeführt, zuverlässig ist.
- Wenn die Walzen oder die Rollen oder die Endlosbänder, welche den Weg auf dem Tisch bilden, mit einem Motor versehen sind, oder, alternativ, wenn die Rollen- oder Endlosbänderstrecken, die den Weg auf dem Tisch bilden, beweglich sind, der Tisch aber in einer am Abgang der Ausgangstransportvorrichtung angeordneten, motorisierten Beseitigungstransportvorrichtung integriert werden kann, dann, durch Koordination der oberen und unteren Antriebsmittel, wird eine besonders starke und ausgeglichene Kraft zur Freisetzung eines Pakets erzielt, welche erlaubt, bemerkenswerte Beschleunigungen, das heisst bis heute unbekannte Geschwindigkeiten, in Betracht zu ziehen.
- Vorteilhafterweise umfassen die Führungsmittel des Querbalkens der Trennarmträger mindestens einen ersten Wagen, der fest mit dem Querbalken verbunden und längs einer ersten Verschiebeachse, parallel oder lotrecht zur Tischebene, gleitend beweglich ist, wobei diese erste Achse fest mit einem zweiten Wagen verbunden ist, der längs einer zweiten Verschiebeachse, lotrecht zur ersten Achse, gleitend beweglich ist. Durch die richtige Bemessung dieser Einrichtung und, insbesondere, durch die Hinzufügung von Kugellagern in den Wagen zur Verminderung der Gleitkräfte, erzielt man leistungsfähige Führungsmittel, die gleichzeitig eine schwache Trägheit aufweisen.
- Vorteilhafterweise sind der Absenktisch sowie die Trenner und die Ausgangstransportvorrichtung um 5 bis 15 Grad und vorzugsweise um 10 Grad nach hinten geneigt. Tatsächlich, dank der leistungsfähigen zur Beseitung eines Pakets eingesetzten Mittel, ist eine Neigung nach hinten erlaubt, die das Ausrichten des Stapels gegen den hinteren Anschlag verbessert.
- Vorteilhafterweise umfassen die vorderen Auflagen zum zeitweiligen Abstützen eine Mehrzahl von parallelen Fingern, wobei ein jeder derselben direkt durch sein Stellglied vorgeschoben oder zurückgeholt wird. Auf ähnliche Weise umfassen die hinteren Auflagen zum zeitweiligen Abstützen eine Platte, die um eine Horizontalachse geschwenkt werden kann und von welcher eine hintere Lasche mit einem Stellglied verbunden ist. Diese Auflagen sind somit billig zu verwirklichen, erweisen sich aber dank der Einfachheit ihrer Konzeption sehr dynamisch und fähig, ein erhöhtes Tempo zu halten.
- Nützlicherweise umfasst die Station ausserdem eine oder mehrere drehbare Pressvorrichtungen, welche an einer an beiden Enden durch Halterungen getragenen Horizontalachse aufgehängt sind, wobei die besagte oder besagten Pressvorrichtungen auf das letzte zuoberst auf dem Stapel eintreffende und dort abzulegende plattenartige Werkstück drücken. Eine solche recht einfache Vorrichtung ermöglicht eine schnelle Positionierung von jedem Werkstück auf dem Stapel, wo es gehalten wird, um jegliches Zurückschnellen oder andere ungewollte Bewegungen zu vermeiden.
- Vorzugsweise sind die Riemenscheibe und das Umlenkrad der Antriebsmittel des Querbalkens der Trennarmträger auf ein und derselben Seite auf zwei identische Längsplatten, die durch Querträger parallel zueinander gehalten werden, montiert, wobei die Stellung dieser Platten einem Längsträger des Gestells der Station entlang gleichzeitig verändert werden kann, um das Format der Bogen oder Schachteln von jeder Produktionsserie leicht zu berücksichtigen.
- Besser verständlich wird die Erfindung bei der Prüfung einer Realisierungsart, die als nicht beschränkendes Beispiel angeführt und durch die beigelegten Zeichnungen dargestellt wird, in welchen:
- - Fig. 1 eine schematische Änsicht im Längsschnitt der Station gemäss der Erfindung,
- - Fig. 2a, b und c schematische Ansichten im Querschnitt der Station, beziehungsweise gemäss den oberen Ebenen IIa, IIb und IIc der Fig. 1,
- - Fig. 3a und b schematische Ansichten im Querschnitt der Station, beziehungsweise gemäss den unteren Ebenen IIIa und IIIb der Fig. 1, und
- - Fig. 4A - F schematisch sechs aufeinanderfolgende Phasen eines Kreislaufs der Station darstellen.
- Wie in Fig. 1, 2 und 3 dargestellt, umfasst die Station gemäss der Erfindung zuerst ein aus einem Paar hinteren Seitenstützen 12 und einem Paar vorderen Seiten stützen 14 gebildetes Gestell, wobei diese Stützen mittels oberen seitlichen Längsträgern 16 verbunden sind. Plattenartige Werkstücke 20, welche von einer nicht dargestellten Zähl- und Beförderungsstation herkommen, durchlaufen ein Paar auf den hinteren Stützen 12 befindlichen Auswerferrollen 22, 24. Diese plattenartigen Werkstücke stapeln sich auf einem Tisch 60 zur Bildung von Paketen 21, welche anschliessend vorne auf einer Ausgangstransportvorrichtung 94 beseitigt werden. Mit anderen Worten befinden sich die hinteren Stützen 12 vorne in bezug auf die Verlagerungsrichtung der Produktion, und auf dem rechten Teil der Fig. 1; während sich die vorderen Stützen 14 hinten befinden, das heisst auf dem linken Teil der Fig. 1.
- Vordere Anschläge 30, ebenfalls sichtbar auf Fig. 2b, in Form von sozusagen vertikalen an einem gemeinsamen Balken 36 befestigten Platten, sind gegenüber den Auswerferrollen 22, 24 angeordnet. Dieser Balken ist auf beiden Seiten mittels auf Schienen 18 der Längsträger gleitenden Wagen 35 an die Längsträger 16 gehängt, und erlaubt so die genaue Einstellung der Stellung dieser Anschläge gemäss der Länge der plattenartigen Werkstücke 20.
- Diese Werkstücke werden gleichzeitig von Pressvorrichtungen 80 nach unten gedrückt, welch letztere, wie in Fig. 2a besser ersichtlich, an einer an beiden Enden durch Halterungen 82 getragenen Horizontalachse drehbeweglich aufgehängt sind. Wie zuvor sind diese Halterungen 82 mittels auf Schienen 18 gleitenden Wagen 84 verbunden, was ebenfalls eine genaue Einstellung ihrer Stellung erlaubt.
- In ihrem Fall werden diese Werkstücke 20 vorne von Anschlägen 30, hinten von einem Anschlag 32 und auf den Seiten von seitlichen Anschlägen 34 ausgerichtet, wobei die zwei letzteren Organe in Fig. 3a besser zu sehen sind. Insbesondere kann die seitliche Stellung der Anschläge 34 durch Betätigung von Einstelischrauben 31 eingestellt werden. Die Werkstücke 20 häufen sich somit zu einem sehr regelmässigen Stapel auf dem Tisch 60 an. Dieser Tisch senkt sich mit dem wachsenden Stapel ab, so dass die Fallhöhe der nachfolgenden Werkstücke im wesentlichen gleichbleibt.
- Wie in den Fig. 1 und 2c besser zu sehen ist, umfasst die Station eine Vorrichtung zum Trennen von Paketen 21 aus einer im voraus bestimmten Anzahl gestapelter Werkstücke in Form von einer Mehrzahl von Trennern 70, die an ihrem vorderen Ende mit einem Querbalken 79 als beweglichen Trennarmträger verbunden sind. Die besagten Trenner in Form von in der vertikalen Richtung abgeflachten Stangen haben im Querschnitt eine leicht konische, nach hinten geneigte Form. Insbesondere gemäss der Erfindung wird der Querbalken 79 der Trennarmträger an jedem Ende von einer Kette oder einem Riemen 73 angetrieben, die oder der seinen Verlagerungslauf bestimmt. Darüber hinaus ist der Querbalken 79 fest mit einem oder mehreren, entlang einer ersten sozusagen vertikalen Verschiebeachse 71 gleitend beweglichen Wagen 79 verbunden, wobei die besagte Achse ihrerseits fest mit einem horizontalen, entlang einer zweiten sozusagen horizontalen Achse 19 ebenfalls gleitend beweglichen Wagen 72 verbunden ist. Auf diese Weise geführt, bleiben die Trenner 70 ständig parallel zur Ebene des Tisches 60.
- Wie in Fig. 1 besser zu sehen ist, erteilt die Kette 73 dem Trennorgan eine vertikale Verschiebung hinter den Anschlägen 30, anschliessend eine untere Verschiebung nach vorne, gefolgt von einer Umkehrung nach oben rund um ein Umlenkrad 74, die in einer oberen Verschiebung nach hinten endet, bevor es eine Bereitschaftsstellung auf der Höhe einer oberen Riemenscheibe 77 erreicht. Wie in Fig. 2c besser zu sehen ist, sind die oberen und unteren Riemenscheiben 77 sowie das Umlenkrad 74 auf jeder Seite der Station auf Längsplatten 78 angebracht, wobei diese zwei seitlichen Platten durch mehrere Querträger 15,15' miteinander verbunden sind. Die Platten sind ihrerseits mit dem Längsträger 16 durch Wagen 17 hindurch verbunden, welch letztere entlang einer gemeinsamen Schiene 18 gleiten können, um die genaue Einstellung der Stellung der Trenner in bezug auf das Format der plattenartigen Werkstücke zu erlauben. Parallel dazu ist oder sind die horizontalen Verschiebeachsen 19 des Wagens 72 zwischen zwei oberen Querträger 15 gehalten.
- Die zwischen den zwei Platten 78 angebrachte Ausgansriemenscheibe eines Motors 86 ist durch eine Kette oder einen Treibriemen 87 mit einer äusseren Riemenscheibe 89 verbunden, welch letztere fest mit einer Transmissionswelle 88 verbunden ist, die gegenüber von jedem Umlenkrad 74 eine Antriebsscheibe 89' trägt. So können diese Umlenkräder 74 durch Ketten oder Treibriemen 75 angetrieben werden. Der Antrieb der Trenner 70 ist folglich sowohl leistungsfähig als auch auf jeder Seite ausgeglichen.
- Ausserdem kann der Absenktisch 60 bis auf die Höhe einer Ausgangstransportvorrichtung 94 der gebildeten Pakete 21 absinken. Diese Ausgangstransportvorrichtung 94 beginnt oben mit einer motorisierten Beseitigungstransportvorrichtung 90, möglicherweise, falls gewünscht, in Form eines Förderbandes 90', in dessen Mitte der Absenktisch, in diesem Fall bestehend aus einer Mehrzahl von Rollenstrecken, absinken kann.
- Eine obere Rollenschiene 92 befindet sich oberhalb der Ausgangstransportvorrichtung 94 und übt einen Auflagedruck zuoberst auf die Pakete 21 aus. Diese Schiene 92 ist an ihrem hinteren Ende mit dem unteren Teil der vorderen Anschläge 30, wie in Fig. 3b dargestellt, und an ihrem vorderen Teil mit einem Querträger des Gestells, besser zu sehen in Fig. 1, verbunden.
- Darüber hinaus umfasst die Station eine Mehrzahl von Auflagen 45 zum zeitweiligen Abstützen in Form von Fingern, wobei ein jeder derselben direkt durch ein in seiner vorderen Verlängerung angeordnetes Stellglied vorgeschoben oder zurückgeholt wird. Gegenüber und innerhalb einer gleichen Ebene parallel zum Tisch 60 sind hintere Auflagen 40 zum zeitweiligen Abstützen an hinteren Stützen 12 angeordnet. Wie in Fig. 3a besser zu sehen ist, ist diese Auflage 40 zum zeitweiligen Abstützen in Form einer Platte drehbar um eine Achse 41 angebracht, so dass sie unter Einwirkung eines in Fig. 1 dargestellten und mit einer hinteren Lasche der Platte 40 verbundenen Stellglieds 42 nach vorne geschwenkt werden kann.
- Der Betrieb der vorbeschriebenen Station wird nun unter Bezugnahme von Fig. 4 erklärt.
- Fig 4A stellt die Station zu Beginn des Stapelns eines ersten Pakets dar. Die Trenner 70 sind somit in einer hohen Bereitschaftsstellung während die von Rollen 22 und 24 gegen die vorderen Anschläge 30 geworfenen Werkstücke 20 auf einen Stapel fallen, welcher sich auf dem anfänglich in einer hohen Stellung befindlichen Tisch 60 bildet.
- Fig. 4B stellt der Moment dar, in dem sich die Trenner 70, sogleich ein Paket abgezählt ist, auf den Stapel senken, und dies zur Aufnahme der nachfolgenden Werkstücke. Der Trenner 70 und der Tisch 60 senken sich somit gleichzeitig ab, wobei der Trenner einen Haltedruck auf das gebildete Paket ausübt.
- Fig. 4C stellt dar, wie sich die Trenner 70 am unteren Ende der vorderen Anschläge 30 wiederfinden, das heisst auf der Höhe der vorderen Auflagen 45 zum zeitweiligen Abstützen, sobald der Tisch 60 auf der Höhe der motorisierten Beseitigungstransportvorrichtung 90 angekommen ist. Durch die dem Horizontalschnitt dieser Trenner gegebenen konischen Form, wird ein Freiraum zwischen dem Paket und den nachfolgenden Werkstücken gebildet, in welchem sich die vorderen Auflagen 45 mühelos vorwärtsbewegen können.
- Fig. 4D stellt die bedeutendste Wirkung der Erfindung dar, das heisst, dass das Paket von den Trennern 70 gezogen werden kann, wobei letztere dank den vom ausgeübten vertikalen Druck resultierenden Reibungskräfte horizontal zuoberst auf das Paket einwirken. Vorzugsweise kommt die motorisierte Transportvorrichtung 90 gleichzeitig in Betrieb und erlaubt so eine besonders schnelle und ausgeglichene Beseitigung. Seit Beginn der Verlagerung dieses Pakets, und somit solange sie noch die oberen Bogen stützt, schwenkt die hintere Auflage 40 zum zeitweiligen Abstützen in eine horizontale Stellung, wobei ihre oberen Werkstücke somit vollständig isoliert sind.
- Fig. 4E stellt dar wie, anlässlich der Entfernung des Pakets, der leere Tisch sofort wieder zum neuen sich bildenden Stapel aufsteigt, während die Trenner 70 von unten nach oben um das Umlenkrad herum gehen und dann ihre obere Verschiebung ausführen.
- Fig. 4F zeigt, wie die vorderen 45 und hinteren Auflagen 45 zurückgezogen werden konnten, sobald der Tisch 60 den neuen Stapel aufgenommen hat, wobei dieser Tisch seine Absenkung mit der fortschreitenden Anhäufung wieder neu beginnt.
- In der Zwischenzeit haben die Trenner 70 ihre obere Bereitschaftsstellung erreicht und sind bereit, sich abzusenken, sobald das nachfolgende Paket vollständig gebildet ist.
- Wie sich anhand der Lektüre dieser Beschreibung feststellen lässt, wird das einmal gebildete Paket von Organen systematisch oben und unten anlässlich seiner Beseitigung festgehalten, die auf diese Weise sehr schnell ausgeführt werden kann, auch wenn diese Bewegung plötzliche Beschleunigungen mit sich bringt.
- Aufgrund der Leistungsfähigkeit der Organe, welche zur Beseitigung der Pakete eingesetzt werden, ist es möglich, die Station leicht schräg nach hinten zu neigen, wie in Fig. 1 dargestellt, was das Ausrichten der Stapel besonders verbessert. Zahlreiche Verbesserungen können im Rahmen der Patentansprüche an dieser Station vorgenommen werden.
Claims (9)
1. Station zum Stapeln, Trennen und Beseitigen von Paketen
aus plattenartigen Werkstücken, die am Ausgang einer solche Werkstücke
verarbeitenden Maschine gestapelt werden, mit:
- Mitteln (22, 24) zur Beförderung der plattenartigen
Werkstücke (20) gegen vordere Anschläge (30), wobei diese Werkstücke
auf einen Stapel fallen, der auf einem Absenktisch (60) gebildet wird, welch
letzterer sich mit dem wachsenden Stapel absenkt, wobei der Oberteil
dieses Tisches aus einem Transportweg mit Walzen, Rollen (61) oder
Endlosbändern besteht,
- Trennarmen (70), die mit einem horizontalen Querbalken (79)
als beweglichen Trennarmträger zur parallelen und lotrechten
Verschiebung auf der Ebene des Tisches (60) verbunden sind, wobei diese
Trenner von vorne über ein Paket (21) zur Aufnahme der nachfolgenden
plattenartigen Werkstücke zu liegen kommen, sobald das besagte Paket
eine im voraus bestimmte Anzahl plattenartiger Werkstücke umfasst,
- einer Ausgangstransportvorrichtung (90, 94) auf deren Höhe
sich der Tisch zum Beseitigen des Pakets absenkt,
dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Station Auflagen
vorn (45) und hinten (40) zum zeitweiligen Abstützen der plattenartigen
Werkstücke umfasst, wobei diese Auflagen auf einer in bezug auf den
Tisch sozusagen parallelen Ebene angeordnet sind und sich auf der Höhe
der unteren Kante der vorderen Anschläge (30) befinden,
dass die Mittel zum Antrieb des Querbalkens (79) der
Trennarmträger an jedem seitlichen Ende des Querbalkens eine Kette oder
einen Antriebsriemen (73) umfassen, die rechtwinklig nach der besagten
Station und hinter den vorderen Anschlägen (30) über eine obere und eine
untere Riemenscheibe (77), und oberhalb der besagten Station über ein
Umlenkrad (74) verlaufen, wobei mindestens eines der beiden seitlichen
Räder mit einem Motor versehen ist,
und dass die besagte Station Mittel (19, 71, 72, 76) zum
Führen des Querbalkens (79) der Trennarmträger zum dauernden
Festhalten der Trenner (70) parallel zur Tischebene umfasst.
2. Station gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die auf dem Tisch den Weg bildenden Walzen, Rollen oder
Endlosbänder mit einem Motor versehen sind.
3. Station gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rollen- oder Endlosbänderstrecken, die den Weg auf dem Tisch
bilden, beweglich sind, und dass der Tisch in eine motorisierte
Beseitigungstransportvorrichtung (90) am Abgang der
Ausgangstransportvorrichtung (94) integriert werden kann.
4. Station gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zum Führen des Querbalkens (79) der Trennarmträger
mindestens einen ersten Wagen (76) umfassen, der fest mit dem
Querbalken verbunden, jedoch einer ersten Verschiebeachse (71) entlang,
parallel oder lotrecht zur Tischebene, gleitend beweglich ist,
wobei diese erste Achse fest mit einem zweiten Wagen (72)
verbunden ist, der einer zweiten Verschiebeachse (19) entlang, lotrecht zur
ersten Achse, gleitend beweglich ist.
5. Station gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Absenktisch (60) und die Trenner (70) um 5 bis 15 Grad nach
hinten geneigt sind.
6. Station gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die vorderen Auflagen zum zeitweiligen Abstützen eine Mehrzahl von
parallelen Fingern (45) umfassen, wobei ein jeder derselben direkt durch
sein Stellglied (46) vorgeschoben oder zurückgeholt wird.
7. Station gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die hinteren Auflagen zum zeitweiligen Abstützen eine Platte (40)
umfassen, die um eine Horizontalachse (41) geschwenkt werden kann und
von welcher eine hintere Lasche mit einem Stellglied (42) verbunden ist.
8. Station gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass dieselbe ausserdem eine oder mehrere drehbare Pressvorrichtungen
(80) umfasst, welche an einer an beiden Enden durch Halterungen (82)
getragenen Horizontalachse aufgehängt sind, wobei die besagte oder
besagten Pressvorrichtungen auf das letzte zuoberst auf dem Stapel
eintreffende und dort abzulegende plattenartige Werkstück drücken.
9. Station gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Riemenscheiben (77) und das Umlenkrad (74) der Antriebsmittel
des Querbalkens (79) der Trennarmträger auf ein und derselben Seite auf
zwei identische Längsplatten (78), die durch Querträger (15) parallel
zueinander gehalten werden, montiert sind, wobei die Stellung dieser
beiden Platten dem Längsträger (16) des Gestells der Station entlang
gleichzeitig verändert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9401546A FR2715911B1 (fr) | 1994-02-07 | 1994-02-07 | Station d'empilage, de séparation et d'évacuation de lots d'éléments en plaque empilés en sortie d'une machine de transformation de tels éléments. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69500305D1 DE69500305D1 (de) | 1997-06-26 |
| DE69500305T2 true DE69500305T2 (de) | 1997-10-16 |
Family
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