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DE69500814T2 - Energieabsorbierende Einrichtung für eine Kraftfahrzeuglenksäule - Google Patents

Energieabsorbierende Einrichtung für eine Kraftfahrzeuglenksäule

Info

Publication number
DE69500814T2
DE69500814T2 DE69500814T DE69500814T DE69500814T2 DE 69500814 T2 DE69500814 T2 DE 69500814T2 DE 69500814 T DE69500814 T DE 69500814T DE 69500814 T DE69500814 T DE 69500814T DE 69500814 T2 DE69500814 T2 DE 69500814T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
energy absorption
tubular body
absorption device
clamping
axis
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE69500814T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69500814D1 (de
Inventor
Benoit Duval
Jean-Michel Fouquet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Automotive Steering Vendome SAS
Original Assignee
Nacam SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nacam SA filed Critical Nacam SA
Application granted granted Critical
Publication of DE69500814D1 publication Critical patent/DE69500814D1/de
Publication of DE69500814T2 publication Critical patent/DE69500814T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/16Steering columns
    • B62D1/18Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable
    • B62D1/19Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable incorporating energy-absorbing arrangements, e.g. by being yieldable or collapsible
    • B62D1/195Yieldable supports for the steering column

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine energieabsorbierende Einrichtung für eine in der Höhe und/oder Neigung regelbaren Lenksäule eines Kraftfahrzeugs, wobei die Lenkwelle in einem Rohrkörper montiert ist, der auf der karosserie in der gewünschten Position abgestützt und blockiert ist.
  • Man kennt zahlreiche energieabsorbierende Einrichtungen, die für nicht in der Höhe und/oder Neigung regelbare Lenkungen von Kraftfahrzeugen geeignet sind. Das Problem ist sehr viel schwieriger mit Lenkungen die, sei es in der Höhe, sei es in der Neigung oder in beiden Richtungen, regelbar sind. Darüber hinaus erlauben es die bekannten Vorrichtungen nicht, eine vorgegebene im Wert konstante Belastung zu absorbieren unabhängig von der Position der Regelung. Schließlich halten diese Einrichtungen bei einem Stoß die Lenksäule nicht in der Winkelstellung die sie vor dem Stoß hatte.
  • Die GB-A-2 268 125 beschreibt eine energieabsorbierende Einrichtung für eine in der Höhe regelbare Kraftfahrzeuglenksäule gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Diese Einrichtung umfaßt ein mit der Lenksäule verbundenes Teil, einen sich quer durch einen Schlitz dieses Teils erstreckenden Stift und ein System von Streifen, die die Relativbewegung zwischen dem Teil und dem Stift im Falle eines Stoßes begrenzen.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines energieabsorbierenden Systems für eine in der Höhe und/oder Neigung regelbare Kraftfahrzeuglenksäule, das es ermöglicht, eine vorgegebene Belastung zu absorbieren, die vom Fahrer auf das Lenkrad ausgeübt wird und dies unabhängig von der Position der Regelung und dies alles unter Beibehaltung der Winkelposition der Lenksäule die diese vor dem Stoß inne hatte.
  • Gemäß der Erfindung bezieht sich die energieabsorbierende Vorrichtung auf eine Kraftfahrzeuglenksäule, die in der Höhe regelbar ist, wobei die Lenkwelle in einem Rohrkörper montiert ist, der auf der Karosserie in der gewünschten Position abgestützt und blockiert ist.
  • Diese Vorrichtung ist beschrieben im Patentanspruch 1.
  • Die Erfindung bezieht sich außerdem auf Ausführungsbeispiele, die in den Ansprüchen 2 bis 27 niedergelegt sind.
  • Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel ist die Montage der Lenkwelle im Rohrkörper in an sich bekannter Weise mit Hilfe einer Vierkant-Versteifung realisiert, wobei in diesem Fall das Blockiersystem des Rohrkörpers im Stützteil vorteilhafterweise umfaßt:
  • - eine Klemmspindel, welche zwei Klemmbacken, die an jedem der Schenkel des Stützteils angeordnet sind, ebenso durchsetzt wie die beiden Schenkel der zum Rohrkörper gehörenden Versteifung,
  • - zwei Schraubmuttern mit negativer Steigung, die auf jedem Ende der Klemmspindel außerhalb der jeweiligen Klemmbacken montiert sind und durch die diese gegen eine Rotation blockiert sind,
  • - in Betätigungsteil, das an einem der Enden der Klemmspindel montiert und befestigt ist,
  • - derart, daß man durch Verdrehen des Betätigungsteils im gewünsch ten Sinn um die Blockierachse die gewünschte Blockierung bewerkstelligt.
  • Um das beste aus diesem Systemaufbau herauszuholen, ist das System der Höhenregulierung gebildet durch ein Langloch in jedem der Schenkel der Verstärkung, wobei jedes Langloch im wesentlichen parallel zur Achse der Lenksäule verläuft und eine Breite aufweist, die geringfügig großer ist als der Durchmesser der Klemmspindel, derart, daß sie jedes Langloch leicht durchsetzen und in ihm gleiten kann.
  • Vorzugsweise ist das System zur Neigungsregelung durch ein Langloch in jedem Backen des Stützteils gebildet, das in einer Richtung verläuft, die leicht gegenüber der Senkrechten zur Achse der Lenksäule geneigt ist und mit einer Breite, die geringfügig größer ist als der Vierkant-Versteifung jeder der entsprechenden Schraubenmuttern, derart, daß die Klemmspindel mit ihren Schraubenmuttern in jedem der Langlöcher unter Sicherung der Drehblockierung der Schraubenmuttern gleiten kann.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel besteht das System zur Höhenregelung aus einem Langloch in jedem der Backen des Stützteils, das eine Breite aufweist, die etwas größer ist als der Vierkant-Versteifung jeder der entsprechenden Schraubenmuttern, derart, daß die Klemmspindel mit ihren Schraubenmuttern in jedem Langloch unter Sicherstellung der Rotationsblockierung der Schraubenmuttern gleiten kann.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel besteht das System zur Neigungsregelung aus einem Langloch in jedem der Schenkel der Vierkant- Versteifungverstärkung, wobei das Langloch eine Breite aufweist, die etwas größer ist als der Durchmesser der Klemmspindel, derart, daß sie leicht in jedem der Langlöcher gleiten kann.
  • Gemäß verschiedenen Varianten der Erfindung kann das Dämpfungssystem sowohl außerhalb des Stützteils, als auch innerhalb des Stützteils montiert sein.
  • Darüber hinaus kann das Dämpfungssystem so ausgewählt sein, daß es entweder auf Zug oder auf Druck arbeitet.
  • Bei einem besonders interessanten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Dämpfungssystem ein hydraulischer Stoßdämpfer. Vorzugsweise bei dieser Ausführungsform:
  • - arbeitet der Hydraulikstoßdämpfer auf Zug und ist außerhalb des Stützteils angeordnet,
  • - ist das Gehäuse des Stoßdämpfers mit dem Ende des Rohrkörpers verbunden, das dem Fahrersitz abgelegen ist,
  • - ist die Stange des Kolbens des Stoßdämpfers mit dem Betätigungsteil über ein Zwischeneement verbunden, das gebildet ist durch einen Schwingarm, der einerseits fest mit dem Betätigungsteil verbunden ist und andererseits über ein Gelenk schwenkbar am Ende der Stange des Kolbens angelenkt ist, wobei die Distanz zwischen dem Gelenk und der Blockierachse einen Hebel um die Blockierachse bildet, der im gleichen Sinn wie das Betätigungsteil wirkt, derart, daß eine zusätzliche Verklemmung erzielt wird.
  • Bei dieser letzteren Ausführungsform der Erfindung ist es besonders interessant, daß der Hydraulikstoßdämpfer mit dem Rohrkörper mit Hilfe eines Gelenks vom Gabeltyp verbunden ist. In gleicher Weise ist die Gelenkverbindung des Endes der Stange des Kolbens mit dem Schwingarm des Betätigungsteils ein Gabelgelenk.
  • Bei einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung ist auf jeder Seite des Rohrkörpers eine mit diesem fest verbundene Platte montiert, wobei jede dieser Platten anstelle der Vierkant-Versteifung-Verstärkung angeordnet ist.
  • Die Energieabsorption bei einem Stoß auf eine in der Höhe regelbare Kraftfahrzeuglenksäule deren Drehwelle in einem Rohrkörper montiert ist, der auf der Karosserie in der gewünschten Position abgestützt und blockiert ist, erfolgt, erfindungsgemäß, entsprechend den nachfolgend aufgeführten Phasen:
  • - Einleiten einer Kraft in Richtung der Längsachse mit einer bedeutenden Geschwindigkeit infolge des Stoßes,
  • - Gleiten des Rohrkörpers in dem mit der Karosserie verbundenen Stützteil unter der Wirkung der Kraft und durch Zwischenschaltung des Systems zur Höhenregelung, das mit dem Blockiersystem des Rohrkörpers im Stützteil zusammenwirkt,
  • - Verschiebung des Dämpfungssystem, welches mit einem Ende des Rohrkörpers verbunden ist, welches das Gleiten bewirkt und am anderen Ende am Teil zur Betätigung des Blockiersystems durch Rotation um die Blockierachse wirkt,
  • - Rotation des Betätigungsteils, welches sich in Richtung einer Blokkierung dreht infolge der Verschiebung des Dämpfungssystems am Ende der Bewegung der Höhenregelung, wobei der Achsabstand der Enden des Dämpfungssystems im wesentlichen konstant bleibt,
  • - bis die Stoßkraft die vom Dämpfungssystem absorbierbare Belastung übersteigt, was dann bewirkt, daß der Weg der Energieabsorption komplett durchlaufen wird.
  • Wenn das Kraftfahrzeug mit einem sich augenblicklich beim Stoß aufblasenden Ballon versehen ist, wie er unter dem Namen "Airbag" bekannt ist, wird die vom Körper des Fahrers auf die Lenksäule ausgeübte Belastung über den Airbag übertragen.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung:
  • - arbeitet der Hydraulikstoßdämpfer auf Kompression und ist außerhalb des Stützteils angeordnet,
  • - ist das Gehäuse des Stoßdämpfers auf der dem Fahrersitz zugekehrten Seite des Rohrkörpers abgestützt,
  • - ist die Stange des Kolbens des Stoßdämpfers mit dem Betätigungsteil durch einen Schwingarm verbunden, der einesteils fest mit dem Betätigungsteil verbunden ist und andererseits um das Ende der Stange des Kolbens über ein Gelenk schwenken kann, wobei die Distanz zwischen dem Gelenk und der Blockierachse einen Hebel um die Blockierachse bildet, der im gleichen Sinn wirkt wie das Betätigungsteil, derart, daß eine zusätzliche Verklemmung erzielt wird.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung:
  • - ist das Blockiersystem des Rohrkörpers im Stützteil durch eine Klemmspindel gebildet, welche die beiden Klemmbacken, die an jedem der Schenkel des Stützteils angeordnet sind, durchsetzt,
  • - ist auf der Außenseite eines Schenkels sowie am Ende der Klemmspindel ein Nockensystem montiert,
  • - ist ein Axialrückhalteglied auf der Außenseite des anderen Schenkels am anderen Ende der Klemmspindel montiert,
  • - ist ein Betätigungsteil auf dem Nockensystem montiert,
  • - derart, daß beim Drehen des Betätigungsteils im gewünschten Sinn um die Blockierachse man über das Nockensystem die gewünschte Blockierung sichert.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel kann das zusätzliche Klemmsystem ein Nocken- System sein, welches außerhalb des Stützteils montiert und durch eine Schraube gehaltert ist.
  • Bei einer weiteren Variante der Erfindung
  • - arbeitet der hydraulische Stoßdämpfer auf Zug und ist innerhalb des Stützteils angeordnet,
  • - ist das Gehäuse des Stoßdämpfers mit dem Ende des Rohrkörpers verbunden, das vom Lenkrad abgewandt ist,
  • - ist das Ende der Stange des Kolbens des Stoßdämpfers an seinem Ende mit einer Durchgangsöffnung für ein Teil versehen, das an beiden Klemmbacken montiert ist, wobei dieses Teil an jedem seiner mit Außengewinde versehenen Enden eine Blockiermutter trägt, und wobei das genannte Teil das Zwischenteil ist, das im Falle eines Zusammenstoßes die zusätzliche Verklemmung infolge seiner Biegedeformation liefert, durch welche die Klemmbacken einander angenähertwerden.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel kann die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Einrichtung enthalten, um den Rohrkörper in Position zu halten, die zwei V- förmige Klemmprismen umfaßt, die jeweils zwischen einem der Schenkel des Stützteils und dem Rohrkörper angeordnet sind, wobei die beiden Flächen des Prismas am Rohrkörper anliegen, derart, daß bei der Höhenregelung oder bei der Neigungsregelung jedes der Klemmprismen der Bewegung des Rohrkörpers folgt, indem es entlang der Abstützwand des entsprechenden Klemmbackens gleitet.
  • Vorzugsweise ist bei dieser Ausführungsvariante ein System zur Winkelführung jedes Klemmprismas in den entsprechenden Schenkel vorgesehen. Dieses System der Winkelführung besteht aus einem Ansatz, der von der Außenfläche jedes Klemmprismas getragen wird und der in einen Schlitz des entsprechenden Klemmbackens einragt und darin gleitet. Jeder Schlitz ist bezüglich der Achse der Lenksäule geneigt, derart, daß er im wesentlichen parallel zur Flugbahn des Fahrerkörpers bei einem Zusammenstoß gerichtet ist. Die Form und die Neigung der Schlitze kann entsprechend den Ergebnissen praktischer Versuche mit Puppen ausgewählt werden.
  • Um diese Ausführungsform der Erfindung noch weiter zu verbessern, ist ein Antirotationssystem für den Rohrkörper um seine Achse vorgesehen. Dieses Antirotationssystem besteht aus einer Platte, die unterhalb des Rohrkörpers fixiert ist und zwei Flügel umfaßt, die parallel zu jedem der Schenkel oder der Klemmbacken verlaufen, wobei der Abstand zwischen den Außenflächen etwas geringer ist als der Abstand der Abstützwände der Klemmbacken. Darüber hinaus kann die Platte des Antirotationssystems Flügel aufweisen, die von der Achse des Blockiersystems durchsetzt sind. Ein anderes Antirotationssystem besteht aus einem Zentralelement, welches unterhalb des Rohrkörpers fixiert ist, wobei das Zentralelement von der Achse des Blockiersystems durchsetzt ist.
  • Die Funktionsweise mit einer Säule die mit einem Airbag versehen ist, kann die Widerstandsfähigkeit der Säule im Winkelsinn vor dem Aufprall des Fahrers erhöhen.
  • Die Vorrichtung kann auch ohne Airbag funktionieren; in diesem Fall ist es der Stoß des Fahrers auf das Lenkrad der den Rohrkörper gleiten läßt und die Vorrichtung betätigt.
  • Die erfindungsgemäße energieabsorbierende Einrichtung für eine Kraftfahrzeuglenksäule gemäß der vorliegenden Erfindung hat damit den Vorteil, die gleiche Belastung die auf das Lenkrad aufgebracht wird, zu absorbieren unabhängig von der Regelungsposition. Auf der anderen Seite bewahrt diese Vorrichtung die Winkelstellung der Säule bei einem Stoß. Die Vorrichtung hat darüber hinaus den Vorteil, daß sie sowohl durch das Auslösen eines Airbags in Betrieb gesetzt werden kann, als auch durch eine Belastung auf das Lenkrad bei einem Stoß des Fahrers gegen dieses Lenkrads. Darüber hinaus ergibt sich die Energieabsorption bei einer leichten Verschiebung des Rohrteils, unabhängig davon, welche Regelungsposition des Lenkrades gegeben ist. Darüber hinaus hat das System eine Selbstverriegelung, die das Inpositionhalten der Lenksäule in axialer Richtung und in der Winkelstellung verstärkt.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend, ohne daß darin eine Einschränkung gesehen werden kann, anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
  • Figur 1 eine Längsansicht in axialer Richtung der Lenksäule mit einer erfindungsgemäßen Energieabsorptionsvorrichtung,
  • Figur 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Figur 1, wobei der Rohrkörper von außen oben wiedergegeben ist,
  • Figur 3 eine Kurve der Veränderung des hydraulischen Stoßdämpfers, die den Wert der Zugbelastung als Funktion der Geschwindigkeit der Retraktion zeigt,
  • Figur 4 eine schematische Ansicht der Verbindung zwischen dem Rohrkörper, dem Stoßdämpfer und dem Betätigungsteil,
  • Figur 5 eine der Figur 1 entsprechende Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung,
  • Figur 6 eine der Figur 1 entsprechende Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung,
  • Figur 7 einen transversalen Schnitt längs der Linie VII-VII in Figur 6,
  • Figur 8 einen der Figur 7 entsprechenden Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform und
  • Figur 9 eine geschnittene Teilansicht einer Abwandlung der Ausführungsform nach Figur 6.
  • Wie man in den Figuren 1 und 2 erkennen kann, ist die erfindungsgemäße Energieabsorptionsvorrichtung aufgesetzt auf eine Kraftfahrzeuglenksäule, die in der Höhe und/oder der Neigung regelbar ist. Diese Lenksäule hat eine Lenkwelle, die in einem Rohrkörper 10 montiert ist. Der Rohrkörper 10 seinerseits ist auf der Karosserie in der gewünschten Position abgestützt und blockiert.
  • Die Energieabsorptionsvorrichtung umfaßt im wesentlichen:
  • - ein Stützteil 11, welches mit der Karosserie verbunden ist und den Rohrkörper 10 aufnimmt,
  • - ein Blockiersystem des Rohrkörpers 10 im Stützteil 11, wobei die Blockierachse senkrecht zur Achse der Lenksäule gerichtet ist und das Blockiersystem mit Hilfe eines Betätigungsteils 4 arbeitet,
  • - ein System zur Höhenregelung, das mit dem Blockiersystem zusammenwirkt,
  • - ein System zur Neigungsregelung, welches mit dem Blockiersystem zusammenwirkt,
  • - ein Dämpfungssystem, das zwischen dem Rohrkörper 10 und dem Blockiersystem angeordnet ist und das in einer Richtung wirkt, die im wesentlichen parallel zur Lenksäule verläuft,
  • - das Dämpfungssystem ist verbunden:
  • einesteils mit einem der Enden des Rohrkörpers 10, andererseits mit dem Stützteil 11 über ein Zwischenteil,
  • - das Zwischenteil und das Dämpfungssystem sind derart angeordnet, daß im Fall eines Stoßes das Dämpfungssystem anfangs neutralisiert ist und daß gleichzeitig es das Zwischenteil mitnimmt, das eine zusätzliche Verklemmung bewirkt, bis die vom Dämpfungssystem zu absorbierende Belastung erreicht ist, wobei also das Dämpfungssystem als System zur Energieabsorption wirkt.
  • Im Falle der Figuren 1, 2 und 4 ist das Dämpfungssystem durch einen Hydraulikstoßdämpfer gebildet, der zwischen dem Rohrkörper und dem Betätigungsteil 4 angeordnet ist und der in einer Richtung wirkt, die im wesentlichen parallel zur Achse der Lenksäule verläuft und der verbunden ist:
  • einerseits mit dem Ende des Rohrkörpers 10, welches dem Lenkrad des Fahrers abgekehrt ist und
  • andererseits mit dem Betätigungsteil durch eine mit dem Bezugszeichen 43 versehen Anlenkung.
  • Die Stange 41 des Kolbens des Hydraulikstoßdämpfers list mit dem Betätigungsteil 4 über ein Zwischenelement verbunden, das durch einen Schwingarm 2 gebildet ist. Dieser Schwingarm 2 ist einerseits fest mit einem Teil des Betätigungsteils 4 verbunden und andererseits am Ende der Stange 41 des Kolbens durch ein Gelenk 43 angelenkt. Der Abstand zwischen dem Anlenkteil 43 und der Blockierachse bildet einen Hebel um die Blockierachse, die im gleichen Sinn wirkt wie das Betätigungsteil 4, so daß auf diese Art und Weise die zusätzliche Verklemmung realisiert wird.
  • Dies ist schematisch in Figur 4 dargestellt, wo die Blockierachse durch den Punkt A wiedergegeben wird, während das Gelenk 43 wiedergegeben ist durch den Punkt B. Der Abstand A-B bildet den Hebelarm, der im gleichen Sinn wirkt wie das Betätigungsteil 4.
  • Wie man in den Figuren 1 und 2 sehen kann, ist das Stützteil 11 durch zwei Schenkel 12 und 13 gebildet, die miteinander durch ein oberes Verbindungsteil 16 verbunden sind. Darüber hinaus sind in jedem der Schenkel 12 und 13 zwei mit den Bezugszeichen 14 bzw. 15 bezeichnete Schlitze derart eingebracht, daß ein Klemmbacken 8 auf dem Schenkel 12 und ein Klemmbacken 9 auf dem Schenkel 13 gebildet sind. Schließlich sind in jedem der Klemmbacken 8 und 9 Langlöcher 18 bzw. 19 eingebracht. Die Langlöcher 18 und 19 sind dazu bestimmt, das Blokkiersystem aufzunehmen und die Neigungsregelung zu ermöglichen.
  • Bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel umfaßt der Rohrkörper 10 eine Vierkant-Versteifung-Versteifung 7, die durch zwei Schenkel 22 und 23 gebildet ist, welche miteinander durch ein unteres Verbindungsglied 24 verbunden sind. Diese Vierkant-Versteifung-Versteifung 7 ist am Rohrkörper 10 angeschweißt oder angelötet. Darüber hinaus umfaßt jeder der Schenkel 22 und 23 ein Langloch 28 und 29. Diese Langlöcher 28 und 29 dienen zur Aufnahme des Blockiersystems und zur Ermöglichung der Höhenregelung der Lenksäule. Schließlich umfaßt der Rohrkörper 10 an seinem Ende das dem Fahrer abgelegen ist, ein Stützelement 21.
  • Das Blockiersystem des Rohrkörpers 10 im Stützteil 11 ist gebildet durch: Eine Klemmspindel 3, zwei Schraubenmuttern 5 und 6 mit negativer Steigung und das Betätigungsteil 4.
  • Die Klemmspindel 3 durchsetzt die beiden Klemmbacken 8 und 9, die auf jedem der Schenkel 12 und 13 des Stützteils 11 ausgebildet sind. Die Klemmspindel 3 durchsetzt gleichermaßen die beiden Schenkel 22 und 23 der Vierkant- Versteifung-Versteifung 7, die zum Rohr 10 gehört, das im Inneren der beiden Schenkel 12 und 13 des Stützteils 11 montiert ist.
  • Die beiden Schraubenmuttern 5 und 6 mit negativer Steigung sind auf den Enden der Klemmspindel 3 montiert. Jede der Schraubenmuttern 5 und 6 ist außerhalb der Klemmbacken 8 und 9 angeordnet, denen gegenüber sie gegen Verdrehen blockiert ist. Zu diesem Zweck besitzt jede der Schraubenmuttern 5 und 6 einen Vierkant 31, 32, der in das jeweils zugehörige Langloch 18, 19 eingreift, das in den Klemmbacken 8 und 9 ausgebildet ist.
  • Das Betätigungsteil 4 ist am einen der Enden der Klemmspindel 3 montiert, das im Falle der Figuren 1 und 2 außerhalb der Schraubenmutter 6 angeordnet ist.
  • Man kann also durch Drehen des Betätigungstelis 4 in der gewünschten Richtung um die Blockierachse, die der Richtung des Pfeils in den Figuren 1 und 4 entspricht, die gewünschte Blockierung sichern, indem man die Klemmbacken 8 und 9 gegen die Schenkel 22 und 23 der zum Rohrkörper 10 gehörenden Vierkant- Versteifung 7 annähert und verklemmt.
  • Das System der Höhenregulierung ist gebildet durch die Langlöcher 28 und 29, die in den Schenkeln 22 und 23 der Vierkant-Versteifung 7 ausgebildet sind. Jedes der Langlöcher 28 und 29 ist im wesentlichen parallel zur Achse der Lenksäule und hat eine Breite die etwas größer ist als der Durchmesser der Klemmspindel 3 derart, daß diese Klemmspindel 3 jedes der Langlöcher 28 und 29 leicht durchsetzen und darin gleiten kann.
  • Das System der Neigungsregelung ist gebildet durch die Langlöcher 18 und 19, die in jedem der Backen 8 und 9 des Stützteils 11 ausgebildet sind. Jedes dieser Langlöcher 18 und 19 hat eine Richtung derart, daß die Winkeregelung der Säule möglich ist. Darüber hinaus haben die Langlöcher 18 und 19 eine Breite die etwas größer ist als der Vierkant 31 und 32 jeder der Schraubenmuttern 5 und 6 derart, daß die Klemmspindel 3 mit ihren Schraubenmuttern 5 und 6 in jedem der Langlöcher 18 und 19 verschiebbar ist bei gleichzeitiger Sicherstellung einer Rotationsblockierung der Schraubenmuttern 5 und 6.
  • Der Hydraulikstoßdämpfer list außerhalb des Stützteils 11 angeordnet. In der in den Figuren 1, 2 und 4 dargestellten Ausführungsvariante arbeitet der Hydraulikstoßdämpfer 1 auf Zug. Der Hydraulikstoßdämpfer 1 hat ein Gehäuse 40, das an dem Ende mit dem Rohrkörper 10 verbunden ist, das dem Lenkrad des Fahrers entgegengesetzt ist. Das Gehäuse 40 ist also mit dem Stützteil 21 des Rohrkörpers 10 mittels eines Gelenks 42 vom Gabeltyp verbunden.
  • Die Stange 41 des Kolbens des Hydraulikstoßdämpfers 1 ist mit dem Betätigungsteil 4 durch einen Schwingarm 2 verbunden. Dieser Schwingarm 2 ist einerseits fest mit dem Betätigungsteil 4 verbunden und andererseits am Ende der Stange 41 des Kolbens des Hydraulikstoßdämpfers 1 angelenkt durch ein Gelenk 43. Im in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieses Gelenk 43 eine Gabel.
  • Ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen, kann das Dämpfungssystem auch im Inneren des Stützteils 11 angeordnet sein und es kann so ausgebildet sein, daß es auf Zug arbeitet oder daß es auf Druck arbeitet je nachdem, ob es innerhalb oder außerhalb des Stützteils 11 montiert ist.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in den Figuren nicht dargestellt ist, ist auf jeder Seite des Rohrkörpers 10 eine Platte montiert, die mit diesem starr verbunden ist. Jede der Platten ist anstelle jeweils eines Schenkels des Rohrkörpers angeordnet, derart, daß jeder der Klemmbacken 8 und 9 des Stützteils 11 sich an jeweils eine der Platten anlegen und verklemmen kann.
  • Der Hydraulikstoßdämpfer 1 hat eine Kurve der Traktionskraft in Funktion der Geschwindigkeit der Retraktion die in Figur 3 dargestellt ist. Bei geringer Geschwindigkeit, das heißt in der Zone a, die der Regelung der Säule entspricht, hat man eine geringe Widerstandskraft F. Bei großer Geschwindigkeit der Retraktion V, die dem Augenblick eines Stoßes entspricht, ist die Widerstandskraft fest wie groß auch die Retraktionsgeschwindigkeit sein mag. Dies ist in der Zone b wiedergegeben.
  • Die Langlöcher 28 und 29 in den Schenkeln 22 und 23 der Rechteckversteifung 7 haben eine Länge, die ihnen die Höhenregeung und eine Verschiebung zur Energieabsorption ermöglicht. Darüber hinaus begrenzt ein in den Figuren nicht dargestellter wegklipsbarer Anschlag die Regelung der Lenksäule im Verlaufe der Höhenregelung bei der normalen Funktionsweise.
  • Die Energieabsorptionsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wie sie in Figur 5 dargestellt ist, umfaßt einen Hydraulikstoßdämpfer 1 der auf Kompression arbeitet und der außerhalb des Stützteils 11 angeordnet ist. Dieser Hydraulikstoßdämpfer 1 weist ein Gehäuse 40 auf, das vom Rohrkörper 10 auf der Seite des Lenkrads des Fahrers abgestützt ist. Die Stange 41 des Kolbens des Hydraulikstoßdämpfers list mit dem Betätigungsteil 4 durch einen Schwingarm 2 verbunden, der einerseits fest mit dem Betätigungsteil 4 verbunden ist und andererseits am Ende der Stange 41 des Kolbens durch ein Gelenk 43 angelenkt ist. Der Abstand zwischen dem Gelenk 43 und der Blockierachse bildet einen Hebel, der um die Blockierachse dreht und der im gleichen Sinn wirkt wie das Betätigungsteil, so daß auf diese Art und Weise eine zusätzliche Verkemmung bewirkt wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung das in den Figuren 6, 7 und 8 wiedergegeben ist, besteht das Blockiersystem des Rohrkörpers 10 im Stützteil 11 aus einer Klemmspindel, welche die beiden Klemmbacken 8 und 9, die an jedem der Schenkel 12 und 13 des Stützteils 11 vorgesehen sind, durchsetzt. Das Blockiersystem umfaßt ein Nockensystem 45, welches außerhalb eines der Schenkel 13 und am Ende der Klemmspindel 3 montiert ist. Ein axiales Halterungsteil ist am Ende des anderen Schenkels 12 auf dem anderen Ende der Klemmspindel 3 montiert. Auf dem Nockensystem 45 ist ein Betätigungsteil 4 montiert, derart, daß beim Drehen des Betätigungsteils 4 im gewünschten Drehsinn um die Blockierachse man über das Nockensystem 45 die gewünschte Blockierung sicherstellt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß den Figuren 6 bis 8, arbeitet der Hydraulikstoßdämpfer 1 auf Zug und ist innerhalb des Stützteils 11 angeordnet. Der Hydraulikstoßdämpfer 1 weist ein Gehäuse 40 auf, welches mit dem Ende des Rohrkörpers 10 verbunden ist, welches dem Lenkrad des Fahrers entgegengesetzt angeordnet ist. Die Stange 41 des Kolbens des Hydraulikstoßdämpfers 1 ist mit einem Hebel 44 verbunden, der einerseits drehbar um die Blockierachse montiert ist und andererseits um das Ende der Stange 41 des Kolbens über ein Gelenk 43 angelenkt ist. Der Hebel 44 ist das Zwischeneement, welches das zusätzliche Klemmsystem steuert. Bei dem in den Figuren gezeigten Fall ist das zusätzliche Klemmsystem ein Nockensystem 46, das außerhalb des Schenkels 12 montiert ist und durch eine Schraubenmutter 47 gehalten ist.
  • Die Figur 9 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Vorrichtung zur Energieabsorption einen Hydraulikstoßdämpfer 1 aufweist, der auf Zug arbeitet und der im Inneren des Stützteils 11 angeordnet ist. Der Hydraulikstoßdämpfer 1 weist ein Gehäuse 40 auf, welches mit dem Ende des Rohrkörpers 10 verbunden ist, welches dem Lenkrad des Fahrers gegenüberliegend angeordnet ist. Die Stange 41 des Kolbens des Hydraulikstoßdämpfers list am Ende mit einer Durchgangsöffnung 33 für ein rohrförmiges Teil 34 versehen, welches in den beiden Klemmbacken 8 und 9 montiert ist. Dieses Teil 34 trägt an jedem seiner mit Gewinde versehenen Enden eine Blockiermutter 35 und 36. Das Teil 34 ist also das Zwischenteil, welches im Falle eines Stoßes durch seine Biegedeformation, welche die Klemmbacken 8 und 9 aneinander annähert, die zusätzliche Verklemmung liefert.
  • Wie man aus den Figuren 6, 7 und 8 sehen kann, kann die erfindungsgemäße Energieabsoprtionsvorrichtung ein System zur Einhaltung der Position des Rohrkörpers 10 umfassen welche zwei Klemmprismen 50 und 51 umfaßt. Die beiden Klemmprismen 50 und 51 sind jeweils zwischen dem entsprechenden Schenkel 12, 13 und dem Rohrkörper 10 angeordnet. Die beiden Flächen jedes Klemmprismas 50, 51 liegen am Rohrkörper 10 an, derart, daß bei der Höhen- oder der Neigungsregelung jedes Klemmprisma der Bewegung des Rohrkörpers 10 folgt, indem es längs der Abstützwand 52 und 53 des jeweiligen Klemmbackens 8 und 9 gleitet.
  • Dieses Haltesystem umfaßt ein Winkelführungssystem für jedes Klemmprisma 50 und 51 im entsprechenden Schenkel 12 oder 13. Das Winkelführungssystem besteht aus Ansätzen 57, die von den Außenflächen 54, 55 jedes der Klemmbacken 50, 51 überstehen. Jeder dieser Ansätze 57 greift ein und gleitet in einem Schlitz 58 des entsprechenden Klemmbackens 8 und 9. Jeder dieser Schlitze 58 ist bezüglich der Lenksäule geneigt, derart, daß er im wesentlichen senkrecht zur Trajektone des Körpers des Fahrers bei einem Stoß verläuft.
  • Das Haltesystem durch Klemmbacken umfaßt darüber hinaus ein Antirotationssystem für den Rohrkörper 10 um seine Achse. Dieses Antirotationssystem besteht aus einer Platte 64, die unterhalb des Rohrkörpers 10 befestigt ist und die zwei Flügel 60 und 61 aufweist, die jeweils parallel zu einem der Schenkel 12 und 13 oder den Klemmbacken 8 und 9 verlaufen. Diese Flügel 60 und 61 sind so ausgebildet, daß ihre Außenflächen 62 und 63 einen Abstand voneinander aufweisen, der etwas kleiner ist als der Abstand der Abstützwände 52 und 53 der Klemmbacken 8 und 9. Die Platte 64 des Antirotationssystems weist Flügel 60 und 61 auf, die von der Achse 3 des Blockiersystems durchsetzt werden.
  • Eine andere Variante der Realisierung des Antirotationssystems ist in Fig. 7 dargestellt und besteht aus einem Zentralelement 65, das unterhalb des Rohrkörpers befestigt ist und das von der Achse 3 des Blockiersystems durchsetzt wird.
  • Die Funktionsweise der Energieabsorptionsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung betrifft die Regelung der Säule und den Fall, wo es einen Stoß oder "Crash" gibt.
  • Bei der Regelung arbeitet die Energieabsorptionsvorrichtung entsprechend einem klassischen Klemm-Ensemble Schraube-Mutter. Die Verschiebung des Betätigungsteils 4 führt zu einer Bewegung des Kolbens des Stoßdämpfers 1 bei schwacher Belastung, wie dies in der Zone a der Figur 3 gezeigt ist. Zur Illustration sei angemerkt, daß die Kraft zum Gleiten der Säule wenn das Betätigungsteil 4 gesperrt ist, in der Größenordnung von 1000 Newton in axialer Richtung liegt und von 500 Newton im Winkel sind. Andererseits sind die Verstellkräfte des Betätigungsteils 4 in der Größenordnung von 50 Newton.
  • Im Falle eines Stoßes funktioniert die Energieabsorptionsvorrichtung wie nachstehend beschrieben ist.
  • Der Stoß des Fahrers auf das Lenkrad, mit oder ohne Air-Bag, übt in Richtung der Achse des Lenkrads eine Kraft in der Größenordnung von 4000 Newton aus mit einer beachtlichen Geschwindigkeit.
  • Da die Gleithaltekraft des Blockiersystems nur 1000 Newton beträgt, hat der Rohrkörper 10 der Lenksäule die Neigung translatorisch im Stützteil 11 zu gleiten, wobei er dabei das Gehäuse 40 des Hydraulikstoßdämpfers 1 mitnimmt.
  • Da die Verschiebegeschwindigkeit hoch ist, blockiert der Kolben des Hydraulikstoßdämpfers 1, das heißt, der Achsabstand zwischen den Befestigungen des Stoßdämpfers 1 bleibt konstant. Anders ausgedrückt bleibt der Abstand zwischen dem Gelenk 42 und dem Gelenk 43 konstant, wobei das Gelenk 42 durch den Punkt C in Figur 1 wiedergegeben ist, während das Gelenk 43 durch den Punkt A wiedergegeben ist und der Punkt B in dieser Figur 4 die Blockierachse repräsentiert.
  • Beim Blockiersystem ist der Punkt B in Translationsbewegung fest, während der Punkt C zu einer translatorischen Bewegung angelegt wird. Dadurch schwenkt der Punkt A um den Punkt B und nimmt die Klemmung der Klemmspindel 3 proportional zur translatorischen Verschiebung des Punktes C mit. Die Klemmung der Klemmspindel 3 verstärkt die Haltekraft des Blockiersystems proportional zum Winkel der Verdrehung der Klemmspindel 3.
  • Das Blockiersystem ist also betätigt solange die durch den Hydraulikstoßdämpfer 1 zu absorbierende Kraft nicht erreicht ist, das heißt, solange man nicht in der Zone b der Figur 3 angekommen ist. Jenseits dieser Kraft beginnt der Kolben mit konstanter Kraft zu gleiten bis zur Beendigung des vollständigen Weges des Regelweges plus Absorption, das heißt in der Zone b der Kurve nach Figur 3.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Energieabsorptionsvorrichtung liegt die Kraft zur Steuerung des Betätigungsteils 4 bei 50 Newton mit einem Hebelarm von 70 mm, was ein Stellkraftmoment von 3500 Newton/mm ergibt. Bezüglich der Blockiervorrichtung ergibt dies eine Haltekraft der Säule von 1000 Newton. Andererseits ist der Hebelarm des Schwingarms 2 15 mm und die geforderte Haltekraft der Lenksäule 5500 Newton. Die Kraft die vom Hydraulikstoßdämpfer 1 zu absorbieren ist, beträgt mithin 3500/15 x 3500/1000, das heißt 1280 Newton.
  • Die Energieabsorption bei einer Kraftfahrzeuglenksäule, deren Lenkwelle in einem Rohrkörper 10 montiert ist, der auf der Karosserie in der gewünschten Position abgestützt und blockiert ist, spielt sich entsprechend den nachstehend aufgeführten Stufen ab:
  • - eine Kraft wird ausgeübt durch den Stoß in Richtung der Achse der Lenkung mit einer hohen Geschwindigkeit, mit oder ohne Zwischenordnung eines Airbags,
  • - diese Kraft erzwingt das Gleiten des Roh rkörpers 10 im Stützteil 11, das mit der Karosserie verbunden ist, über ein Höhenregelsystem, das mit dem Blockiersystem des Rohrkörpers 10 im Stützteil 11 zusammenwirkt, wobei diese Kraft größer ist als die vom Blockiersystem des genannten Rohrkörpers 10 im Stützteil 11 gelieferten Klemmkraft,
  • - das Dämpfungssystem verschiebt sich, wobei es gebildet ist durch einen Hydraulikstoßdämpfer, der an seinem einen Ende mit dem Rohrkörper 10 verbunden ist der das Gleiten bewirkt und an seinem anderen Ende mit einem Betätigungsteil 4 des Blockiersystems, das durch Verdrehen um die Blockierachse wirkt.
  • - das Betätigungsteil dreht dann im Blockiersinn bei der Verschiebung des Dämpfungssystems bis zum Ende des Bewegungsweges der Höhenregelung. Während dieser Verschiebung bleibt der Abstand zwischen den Enden des Dämpfungssystems im wesentlichen konstant,
  • - die Kraft wird viel größer als die vom Dämpfungssystem zu absorbierende Kraft und dies bewirkt, daß der vollständige Parcour des Wegs der Energieabsorption durchlaufen wird.
  • Die in den Ansprüchen aufgeführten Bezugszeichen dienen lediglich dem vereinfachten Verständnis und begrenzen in keiner Weise den Schutzumfang.

Claims (27)

1. Energieabsorptionsvorrichtung für eine in der Höhe regelbare Lenksäule eines Automobils, wobei die Lenkwelle in einem Rohrkörper (10) montiert ist, der auf der Karosserie in der gewünschten Position abgestützt und blockiert ist, umfassend:
- ein Stützteil (11), das mit der Karosserie verbunden ist und den Rohrkörper (10) aufnimmt,
- ein Blockiersystem, um den Rohrkörper (10) im Stützteil (11) durch Klemmen zu blockieren, wobei die Blockierachse senkrecht zur Achse der Lenksäule gerichtet ist und das Blockiersystem durch Drehen eines Betätigungsteils (4) um die Achse des Blockiersystems betätigbar ist,
- ein mit dem Blockiersystem zusammenwirkendes System der Höhenregeung,
- ein Dämpfungssystem, das zwischen dem Rohrteil (10) und dem Blockiersystem angeordnet ist und in einer im wesentlichen parallel zur Achse der Lenksäule verlaufenden Richtung wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungssystem einerseits mit einem Ende des Rohrkörpers (10) und andererseits mit dem Stützteil (11) über ein Zwischenelement (2, 44, 34) verbunden ist, wobei das Zwischenelement (2, 44, 34) und das Dämpfungssystem derart angeordnet sind, daß im Falle eines Zusammenstoßes das Dämpfungssystem zunächst neutralisiert ist und daß gleichzeitig das Zwischenelement (2, 44, 34) eine zum Blockiersystem zusätzliche Verriegelung bildet, bis die vom Dämpfungssystem zu absorbierende Kraft erreicht ist, woraufhin dann das Dämpfungssystem als Einrichtung zur Energieabsorption wirkt.
2. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet&sub1; daß sie ein mit dem Blockiersystem zusammenwirkendes System der Neigungsregelung enthält.
3. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungssystem außerhalb oder innerhalb des Stützteils (11) montiert ist.
4. Energieabsorptionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungssystem auf Zug oder Druck arbeitet.
5. Energieabsorptionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungssystem ein Hydraulik- Stoßdämpfer ist.
6. Energieabsorptionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Montage der Lenkwelle im Rohrkörper (10) mit Hilfe einer Vierkant-Versteifung (7) realisiert ist, wobei das Blockiersystem des Rohrkörpers (10) im Stützteil (11) umfaßt:
- eine Klemmschraube (3), welche zwei Klemmbacken (8, 9), die an jedem der Schenkel (12, 13) des Stützteils (11) angeordnet sind, ebenso durchsetzt wie die beiden Schenkel (22, 23) der zum Rohrkörper (10) gehörenden Versteifung (7),
- zwei Schraubmuttern (5, 6) mit negativer Steigung, die auf jedem Ende der Klemmschraube (3) außerhalb der jeweiligen Klemmbacken (8, 9) montiert sind und durch die diese gegen eine Rotation blockiert sind,
- ein Betätigungsteil (4), das an einem der Enden der Klemmschraube (3) montiert und befestigt ist,
- derart, daß man durch Verdrehen des Betätigungsteils (4) im gewünschten Sinn um die Blockierachse die gewünschte Blockierung bewerkstelligt.
7. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das System der Höhenregulierung gebildet ist durch ein Langloch (28, 29) in jedem der Schenkel (22, 23) der Verstärkung (7), wobei jedes Langloch (28, 29) im wesentlichen parallel zur Achse der Lenksäule verläuft und eine Breite aufweist, die geringfügig größer ist als der Durchmesser der Klemmschraube (3), derart, daß sie in jedem Langloch (28, 29) leicht durchqueren und gleiten kann.
8. Energieabsorptionsvorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das System zur Neigungsregelung durch ein Langloch (18, 19) in jedem Backen (8, 9) des Stützteils (11) gebildet ist, das in einer Richtung verläuft, die leicht gegenüber der Senkrechten zur Achse der Lenksäule geneigt ist und mit einer Breite, die geringfügig größer ist als der Vierkant (31, 32) jeder der entsprechenden Schraubenmuttern (5, 6), derart, daß die Klemmschraube (3) mit ihren Schraubmuttern in jedem der Langlöcher (18, 19) unter Sicherung der Drehblockierung der Schraubenmuttern (5, 6) gleiten kann.
9. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das System zur Höhenregelung aus einem Langloch in jedem der Bakken (8, 9) des Stützteils (11) besteht, das eine Breite aufweist, die etwas größer ist als der Vierkant (31, 32) jeder der entsprechenden Schraubenmuttern (5, 6), derart, daß die Klemmschraube mit ihren Schraubenmuttern (5, 6) in jedem Langloch unter Sicherstellung der Rotationsblockierung der Schraubenmuttern (5, 6) gleiten kann.
10. Energieabsorptionsvorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das System zur Neigungsregelung aus einem Langloch in jedem der Schenkel (22, 23) der Vierkant-Verstärkung (7) besteht, wobei das Langloch eine Breite aufweist, die etwas größer ist als der Durchmesser der Klemmschraube, derart, daß sie leicht in jedem der Langlöcher gleiten kann.
11. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß:
- der Hydraulikstoßdämpfer (1) auf Zug arbeitet und außerhalb des Stützteils (11) angeordnet ist,
- das Gehäuse (40) des Stoßdämpfers (1) mit dem Ende des Rohrkörpers (10) verbunden ist, das dem Fahrersitz abgelegen ist,
- die Stange (41) des Kolbens des Stoßdämpfers (1) mit dem Betätigungsteil (4) über ein Zwischenelement verbunden ist, das gebildet ist durch einen Schwingarm (2), der einerseits fest mit dem Betätigungsteil (4) verbunden ist und andererseits über ein Gelenk (43) schwenkbar am Ende der Stange (41) des Kolbens angelenkt ist, wobei die Distanz zwischen dem Gelenk (43) und der Blockierachse einen Hebel bildet, der sich um die Blockierachse dreht und der im gleichen Sinn wie das Betätigungsteil wirkt, derart, daß eine zusätzliche Verklemmung erzielt wird.
12. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikstoßdämpfer (1) mit dem Rohrkörper (11) mit Hilfe eines Gelenks (42) vom Gabeltyp ist.
13. Energieabsorptionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung (43) des Endes der Stange (41) des Kolbens mit dem Schwingarm (2) des Betätigungsteils (4) ein Gabelgelenk ist.
14. Energieabsorptionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des Rohrkörpers (10) eine mit diesem fest verbundene Platte montiert ist, wobei jede dieser Platten anstelle der Vierkant-Verstärkung (7) angeordnet ist.
15. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
- der Hydraulikstoßdämpfer (1) auf Kompression arbeitet und außerhalb des Stützteils (11) angeordnet ist,
- das Gehäuse (40) des Stoßdämpfers (1) auf der dem Fahrersitz zugekehrten Seite des Rohrkörpers (10) abgestützt ist,
- die Stange (41) des Kolbens des Stoßdämpfers (1) mit dem Betätigungsteil (4) durch einen Schwingarm (2) verbunden ist, der einesteils fest mit dem Betätigungsteil (4) verbunden ist und sich andererseits um das Ende der Stange (41) des Kolbens über ein Gelenk (43) schwenken kann, wobei die Distanz zwischen dem Gelenk (43) und der Blockierachse einen Hebel bildet, der sich um die Blockierachse dreht und der im gleichen Sinn wirkt wie das Betätigungsteil, derart, daß eine zusätzliche Verriegelung gebildet ist.
16. Energieabsorptionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Blockiersystem des Rohrkörpers (10) im Stützteil (11) eine Klemmspindel (3) umfaßt, welche die beiden Klemmbacken (8, 9), die an jedem der Schenkel (12,13) des Stützteils (11) angeordnet sind, durchsetzt, wobei das Blockiersystem umfaßt:
- ein Nockensystem (45), welches auf der Außenseite eines Schenkels (13) sowie am Ende der Klemmspindel (3) befestigt ist,
- ein Axialrückhalteglied, das auf der Außenseite des anderen Schenkels (12) am anderen Ende der Klemmspindel (3) montiert ist,
- ein Betätigungsteil (4), das auf dem Noppensystem (45) montiert ist,
derart, daß beim Drehen des Betätigungsteils (4) um die Blockierachse man über das Nockensystem (45) die gewünschte Blockierung sichert.
17. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß:
- der Hydraulikstoßdämpfer (1) auf Zug arbeitet und außerhalb des Stützteils (11) angeordnet ist,
- das Gehäuse (40) des Stoßdämpfers (1) mit demjenigen Ende des Rohrkörpers (10) verbunden ist, das dem Fahrersitz abgelegen ist,
- die Stange (41) des Kolbens des Stoßdämpfers (1) mit einem Hebel (44) verbunden ist, der einerseits drehbar um die Blockierachse gelagert ist und andererseits am Ende der Stange (41) des Kolbens durch ein Gelenk (43) angelenkt ist, wobei der Hebel (44) das Zwischenelement ist, welches das zusätzliche Klemmsystem steuert.
18. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Verriegelungssystem ein Nockensystem (46) ist, welches an der Außenseite des Schenkels (12) montiert und durch eine Mutter (47) gehaltert ist.
19. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß:
- der hydraulische Stoßdämpfer auf Zug arbeitet und innerhalb des Stützteils (11) angeordnet ist,
- das Gehäuse (40) des Stoßdämpfers (1) mit dem Ende des Rohrkörpers (10) verbunden ist, das vom Lenkrad abgewandt ist,
- das Ende der Stange (41) des Kolbens des Stoßdämpfers (1) mit einer Durchgangsöffnung (33) für ein Teil (34) versehen ist, das an beiden Klemmbacken (8, 9) montiert ist und an jeder seiner mit Außengewinde versehenen Enden eine Blokkiermutter (35, 36) trägt, wobei das Teil (34) das Zwischenteil ist, das im Falle eines Zusammenstoßes die zusätzliche Verklemmung infolge seiner Biegedeformation liefert, durch welche die Klemmbacken (8, 9) aneinander angenähert werden.
20. Energieabsorptionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei V-förmige Klemmprismen (50, 51) umfaßt, die jeweils zwischen einem der Schenkel (12, 13) des Stütztejis (11) und dem Rohrkörper (10) angeordnet sind, wobei die beiden Flächen des Prismas am Rohrkörper (10) anliegen, derart, daß bei der Höhenregelung oder der Neigungsregelung jedes der Klemmprismen (50, 51) der Bewegung des Rohrkörpers (10) folgt, indem es entlang der Abstützwand (52, 53) des entsprechenden Kiemmbackens (8, 9) gleitet.
21. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein System zur Winkelführung jedes Klemmprismas (50, 51) in dem entsprechenden Schenkel (12,13) umfaßt.
22. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das System der Winkelführung aus einem Ansatz (57) besteht, der von der Außenfläche (54, 55) jedes Klemmprismans (50, 51) getragen wird und der in einen Schlitz (58) des entsprechenden Klemmbackens (8, 9) einragt und darin gleitet.
23. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schlitz (58) bezüglich der Achse der Lenksäule geneigt ist, derart, daß er im wesentlichen senkrecht zur Flugbahn des Fahrerkörpers bei einem Zusammenstoß gerichtet ist.
24. Energieabsorptionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Antirotationssystem für den Rohrkörper (10) um seine Achse umfaßt.
25. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Antirotationssystem aus einer Platte (64) besteht, die unterhalb des Rohrkörpers (10) fixiert ist und zwei Flügel (60, 61) umfaßt, die parallel zu jedem der Schenkel (12, 13) der Klemmbacken (8, 9) verlaufen, wobei der Abstand zwischen den Außenflächen (62, 63) etwas geringer ist als der Abstand der Abstützwände (52, 53) der Klemmbacken (8, 9).
26. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (64) des Antirotationssystems Flügel (60, 61) aufweist, die von der Achse (3) des Blockiersystems durchsetzt sind.
27. Energieabsorptionsvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Antirotationssystem aus einem Zentralelement (65) besteht, welches unterhalb des Rohrkörpers (10) fixiert ist, wobei das Zentralelement (65) von der Achse (3) des Blockiersystems durchsetzt ist.
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