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DE69433543T2 - Halbleitervorrichtung. - Google Patents

Halbleitervorrichtung. Download PDF

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Publication number
DE69433543T2
DE69433543T2 DE69433543T DE69433543T DE69433543T2 DE 69433543 T2 DE69433543 T2 DE 69433543T2 DE 69433543 T DE69433543 T DE 69433543T DE 69433543 T DE69433543 T DE 69433543T DE 69433543 T2 DE69433543 T2 DE 69433543T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
semiconductor chip
conductive pattern
circuit board
semiconductor
overlay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69433543T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69433543D1 (de
Inventor
Yoshitaka Suwa-shi IIJIMA
Shigeaki Suwa-shi SEKI
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seiko Epson Corp
Original Assignee
Seiko Epson Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seiko Epson Corp filed Critical Seiko Epson Corp
Publication of DE69433543D1 publication Critical patent/DE69433543D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69433543T2 publication Critical patent/DE69433543T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H10W70/453
    • H10W72/071
    • H10W74/01
    • H10W74/131
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01LSEMICONDUCTOR DEVICES NOT COVERED BY CLASS H10
    • H01L2224/00Indexing scheme for arrangements for connecting or disconnecting semiconductor or solid-state bodies and methods related thereto as covered by H01L24/00
    • H01L2224/01Means for bonding being attached to, or being formed on, the surface to be connected, e.g. chip-to-package, die-attach, "first-level" interconnects; Manufacturing methods related thereto
    • H01L2224/42Wire connectors; Manufacturing methods related thereto
    • H01L2224/44Structure, shape, material or disposition of the wire connectors prior to the connecting process
    • H01L2224/45Structure, shape, material or disposition of the wire connectors prior to the connecting process of an individual wire connector
    • H01L2224/4554Coating
    • H01L2224/45599Material
    • H01L2224/456Material with a principal constituent of the material being a metal or a metalloid, e.g. boron (B), silicon (Si), germanium (Ge), arsenic (As), antimony (Sb), tellurium (Te) and polonium (Po), and alloys thereof
    • H01L2224/45638Material with a principal constituent of the material being a metal or a metalloid, e.g. boron (B), silicon (Si), germanium (Ge), arsenic (As), antimony (Sb), tellurium (Te) and polonium (Po), and alloys thereof the principal constituent melting at a temperature of greater than or equal to 950°C and less than 1550°C
    • H01L2224/45644Gold (Au) as principal constituent
    • H10W72/07236
    • H10W72/29
    • H10W72/522
    • H10W72/5522
    • H10W72/555
    • H10W72/701
    • H10W72/952
    • H10W74/00

Landscapes

  • Wire Bonding (AREA)
  • Structures Or Materials For Encapsulating Or Coating Semiconductor Devices Or Solid State Devices (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Diese Erfindung bezieht sich auf eine Halbleitervorrichtung, genauer auf eine Halbleitervorrichtung, die mit einer Struktur ausgestattet ist, die für das Montieren eines relativ großen Halbleiterchips geeignet ist, sowie mit einer Struktur, die für die Montage eines Halbleiterchips auf einer flexiblen Leiterplatte geeignet ist, welche häufig in Quarzuhr-Anwendungen verwendet wird.
  • Stand der Technik
  • Bei der Montage eines Halbleiterchips auf einer Leiterplatte, wie z. B. in 7 gezeigt ist, wird ein Gießmittel 55 durch ein Vorrichtungsloch 53 eingespritzt, nachdem der Leiter 521 des auf der Leiterplatte 51 ausgebildeten leitenden Musters 52, der in das Vorrichtungsloch 53 ragt, mit der Erhebung 541 des Halbleiterchips 54 verbunden worden ist. Dieser Leiter 521 ist gewöhnlich nach unten gerichtet ausgebildet, um einen Kurzschluss zwischen der Kante des Halbleiterchips 54 und dem leitenden Muster 52 zu verhindern.
  • Bei diesem Typ von Montagestruktur wird jedoch der Leiter 521 bis zu einem großen Ausmaß gebogen, mit dem Ergebnis einer Erhöhung der Dicke der Halbleitervorrichtung. Während des Leiterformungsprozesses führt ferner eine Zunahme der Anzahl der Leiter 521 ebenfalls zu einer Zunahme der Unregelmäßigkeit der Form und der Position jedes Leiters. Bei der Montage eines großen Halbleiterchips 54 führen folglich diese formbezogenen Unregelmäßigkeiten dazu, dass einige der Erhebungen 541 nicht mit den Leitern 521 verbunden werden. Ferner muss das Vorrichtungsloch 55 vergrößert werden, wenn die Größe des Halbleiterchips 54 zunimmt, wodurch die ebene Fläche der Halbleitervorrichtung zunimmt. Aus diesem Grund kann dieses Montageverfahren in elektronischen Geräten, wie z. B. Quarzuhren, die eine kleine Größe erfordern, nicht verwendet werden.
  • Ein mögliches Verfahren zum Erhöhen der Stabilität gegenüber einem Verziehen und dergleichen bei der Montage eines großen Halbleiterchips 54 ist folgendes. Auf der Seite des Halbleiterchips 54 werden Verstärkungs-Behelfserhebungen ausgebildet, die von der internen Schaltung elektrisch isoliert sind. Die Verbindung in den zusätzlichen Flächen, die durch diese Behelfserhebungen verfügbar gemacht werden, wird verwendet, um die Verbindungsfestigkeit zwischen dem Halbleiterchip 54 und der Leiterplatte 52 zu erhöhen. Die bei diesem Typ von Struktur verwendete Behelfserhebungsverbindung erfordert jedoch ebenfalls einen Formungsprozess, sodass die obenerwähnten Probleme bezüglich des Formungsprozesses nicht eliminiert werden können.
  • Eine weitere Montagestruktur, die geeignet ist, ein dünnes Halbleitervorrichtungsprofil zu erreichen, verwendet ein Verfahren, bei dem eine auf dem Halbleiterchip 61 ausgebildete Loterhebung 62 unter Druck erwärmt wird und mit dem leitenden Muster 64 der Leiterplatte 63 verbunden wird, wie in 8 gezeigt ist. Da bei diesem Typ von Montagestruktur ein Teil der Leiterplatte 63 die aktive Fläche des Halbleiterchips 61 überlappt, kann das leitende Muster 64 auch in diesem Überlappungsbereich ausgebildet werden. Dies führt zu einem hohen Grad an Mustergestaltungsfreiheit, die geeignet ist, ein dünnes Halbleitervorrichtungsprofil zu erreichen. Die Loterhebung 62 erfordert jedoch einen komplizierten Fertigungsprozess, was zu hohen Fertigungskosten führt. Da ferner der Halbleiterchip 61 während des Prozesses der Montage des Halbleiterchips 61 auf der Leiterplatte 63 zuerst erwärmt und anschließend gekühlt werden muss, macht es der resultierte lange Fertigungsdurchlauf schwierig, die Kosten zu reduzieren.
  • In der Montagestruktur, die diese Art von Loterhebung 62 verwendet, umfassen mögliche Verfahren zum Verhindern eines Kurzschlusses zwischen der Leiterplatte 63 um dem Halbleiterchip 61 das Erhöhen der Dicke der Loterhebung 62, oder die Ausbildung von Behelfs-Loterhebungen. Solange jedoch Loterhebungen verwendet werden, bleibt das obenerwähnte fertigungsbezogene Problem erhalten.
  • Ein weiteres Verfahren zum Verbinden eines Halbleiterchips mit einer Leiterplatte ist beschrieben in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 03-126237, in der ein Halbleiterchip mittels Loterhebungen an Leitern eines leitenden Musters auf einer Leiterplatte befestigt wird, wobei auf den Leitern nahe den Kontaktbereichen isolierende Abstandhalter vorgesehen sind, um sicherzustellen, dass die Leiter nicht mit der Kante des Halbleiterchips in Kontakt kommen.
  • Ein weiteres Verfahren zum Befestigen eines Halbleiterchips an einer Leiterplatte ist in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 62-086737 gezeigt, in der ein Halbleiterchip mit den Elektroden eines leitenden Musters auf der Oberfläche eines isolierenden Substrats verbunden wird, wobei zwischen den Leitern des leitenden Musters Löcher im Substrat ausgebildet werden, um einem Gießmittel zu ermöglichen, in den Raum zwischen dem Substrat und dem Halbleiterchip eingespritzt zu werden, um den Halbleiterchip in seiner Stellung zu sichern.
  • Ein weiteres Verfahren zum Befestigen eines Halbleiterchips auf einem Substrat ist in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 63-95639 gezeigt, die ein Substrat beschreibt, das ein leitendes Leitermuster für die Verbindung mit einem Halbleiterchip trägt, in welchem die Leiterabschnitte des leitenden Musters, die mit dem Halbleiterchip verbunden werden, über Löcher im Substrat hervorstehen. Die Löcher im Substrat sind mittels eines Überlagerungsbereiches getrennt, der den Halbleiterchip überlappt, um den Halbleiterchip sicher am Substrat zu montieren.
  • Ein weiteres Verfahren zum Befestigen eines Halbleiterchips an einem Substrat ist in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 53-123074 gezeigt, in der ein Halbleiterchip mit Leitern kompressionsverbunden wird, die durch ein Substrat unterstützt sind, wobei zusätzlich zu Verbindungsvorsprüngen, die auf dem Halbleiterchip vorgesehen sind, zusätzliche Abstandhaltervorsprünge vorgesehen sind, um sicherzustellen, dass die Leiter nicht die Kanten des Halbleiterchips berühren können.
  • Um diese Probleme zu lösen, versucht die Erfindung, Halbleitervorrichtungen mit dünneren Profilen und geringeren Kosten zu schaffen, während eine Haltbarkeit erreicht wird, die gegenüber derjenigen überlegen ist, die unter Verwendung herkömmlicher Montagestrukturen erreichbar ist, selbst wenn Einzelpunkt- oder Gruppenverbindungsverfahren verwendet werden. Außerdem soll die Erfindung Halbleitervorrichtungen mit verbesserter Mustergestaltungsfreiheit schaffen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • In einem ersten Aspekt schafft diese Erfindung eine Halbleitervorrichtung, umfassend: eine Leiterplatte, auf der ein leitendes Muster auf einem isolierendem Substrat ausgebildet worden ist, einen Halbleiterchip, der über einem Vorrichtungsloch der Leiterplatte angeordnet ist, und mehrere Abstandhalter; wobei ein Leiterabschnitt des leitenden Musters, der in das Vorrichtungsloch ragt, mit Verbindungselektroden (Bonding-Elektroden) des Halbleiterchips verbunden ist und die Leiterplatte einen Überlagerungsbereich aufweist, der den Halbleiterchip überlappt, wobei der Überlagerungsbereich ausgebildet wird durch Überlagern eines Teils des isolierenden Substrats und des leitenden Musters, wobei das leitende Muster so auf dem Teil des isolierenden Substrats angeordnet wird, dass es dem Halbleiterchip zugewandt ist; dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Abstandhalter auf einer Oberfläche des Überlagerungsbereichs und nicht mit dem Halbleiterchip verbunden vorgesehen sind und/oder auf einer Oberfläche des Bereichs der Halbleiterchips, der den Überlagerungsbereich überlappt, und nicht mit dem Überlagerungsbereich verbunden vorgesehen ist, wobei wenigstens ein Abschnitt des leitenden Musters auf einem Bereich des Substrats angeordnet ist, der zwischen einem Abstandhalter und einem benachbarten Abstandhalter besteht, so dass die Abstandhalter außerhalb des Vorrichtungsloches zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip angeordnet sind, um zwischen den beiden einen spezifizierten Spalt aufrechtzuerhalten.
  • In einem zweiten Aspekt schafft diese Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung, umfassend: eine Leiterplatte, auf der ein leitendes Muster auf einem isolierendem Substrat ausgebildet worden ist, wobei ein Halbleiterchip über einem Vorrichtungsloch der Leiterplatte angeordnet wird, wobei die Leiterplatte einen Überlagerungsbereich aufweist, der den Halbleiterchip überlappt, wobei der Überlagerungsbereich ausgebildet wird durch Überlagern eines Teils des isolierenden Substrats und des leitenden Musters, wobei das leitende Muster so auf dem Teil des isolierenden Substrats angeordnet wird, dass es dem Halbleiterchip zugewandt ist; gekennzeichnet durch: Ausbilden mehrerer Abstandhalter auf einer Oberfläche des Überlagerungsbereichs und/oder auf einer Oberfläche des Bereichs des Halbleiterchips, der den Überlagerungsbereich überlappt, wobei wenigstens ein Abschnitt des leitenden Musters auf einem Bereich des Substrats angeordnet ist, der zwischen einem Abstandhalter und einem benachbarten Abstandhalter besteht; und Anordnen des Halbleiterchips über dem Vorrichtungsloch und Verbinden eines Leiterabschnitts des leitenden Musters, der in das Vorrichtungsloch ragt, mit einer Bonding-Elektrode des Halbleiterchips, wobei die auf der Oberfläche des Überlagerungsbereichs ausgebildeten Abstandhalter nicht mit dem Halbleiterchip verbunden werden und/oder die auf der Oberfläche des Halbleiterchips ausgebildeten Abstandhalter nicht mit dem Überlagerungsbereich verbunden werden, so dass die Abstandhalter außerhalb des Vorrichtungsloches zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip angeordnet werden, um zwischen den beiden einen spezifizierten Spalt aufrechtzuerhalten.
  • Die Erfindung ist z. B. dadurch gekennzeichnet, dass Behelfserhebungen auf dem Teil des Halbleiterchips ausgebildet werden, der den Überlagerungsbereich überlappt, sodass die Behelfserhebungen nicht mit dem leitenden Muster verbunden werden und als Abstandhalter dienen, der einen spezifizierten Abstand zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip aufrechterhält.
  • Mit anderen Worten, es wird automatisch ein spezifizierter Abstand zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip durch die Behelfserhebungen aufrechterhalten, welche während des Verbindungsprozesses nicht abgeflacht werden und somit die gleiche Dicke beibehalten. Dies verhindert das Auftreten eines Kurzschlusses zwischen der Kante des Halbleiterchips und dem leitenden Muster. Der Ausformungsprozess muss daher nicht auf die Leiter angewendet werden, wenn entweder Einzelpunkt- oder Gruppenverbindungsverfahren verwendet werden. Ferner beseitigt es die Notwendigkeit von Loterhebungen, deren Kosten schwierig zu reduzieren sind. Auf Grund dieser Faktoren ist es möglich, eine Halbleitervorrichtung herzustellen, die eine höhere Haltbarkeit, ein dünneres Profil und geringere Kosten aufweist als herkömmliche Halbleitervorrichtungen. Eine hohe Haltbarkeit wird erhalten, da die Spaltabmessung durch die im Voraus festgelegte Anfangsdicke des Abstandhalters, z. B. der Behelfserhebungen, bestimmt wird. Außerdem erhöhen die Behelfserhebungen nicht die Halbleiterchipkosten, da sie gleichzeitig mit den Erhebungen für das Verbinden ausgebildet werden können.
  • In dieser Erfindung bedeutet "Behelf", dass keine elektrische Schaltungsverbindung benötigt wird, wobei die obenerwähnten Behelfserhebungen sowie die später erwähnten Behelfskontaktflächen von der internen Schaltung des Halbleiterchips elektrisch isoliert sind. Ferner bezieht sich in dieser Erfindung eine "Erhebung" auf eine dicke Elektrode, die von Flächen, wie z. B. der aktiven Fläche des Halbleiterchips, hervorsteht, wobei eine "Kontaktfläche" sich auf eine Elektrode bezieht, die nicht von der aktiven Fläche des Halbleiterchips hervorsteht.
  • Zusätzlich zu Behelfserhebungen und Behelfskontaktflächen ist es möglich, als Abstandshalter Behelfs-Leitermuster zu verwenden, die nicht mit anderen elektrischen Schaltungen auf der Seite der Leiterplatte verbunden sind und für die keine elektrische Schaltungsverbindung erforderlich ist.
  • In dieser Erfindung ist es erwünscht, dass das leitende Muster die Behelfserhebungen im Überlagerungsbereich überlappt. Dies liegt daran, dass der Spalt zwischen der Kante des Halbleiterchips und dem leitenden Muster besser aufrechterhalten werden kann, wenn die Behelfserhebungen das leitende Muster selbst überlappen.
  • Ein weiteres Beispiel der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein vorstehendes leitendes Muster ausgebildet wird, das nicht mit der Verbindungselektrode verbunden wird und als ein Abstandhalter dient, der einen spezifizierten Abstand zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip aufrechterhält. Auch in diesem Fall wird automatisch ein spezifizierter Abstand zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip durch das vorstehende leitende Muster aufrechterhalten, welches durch den Verbindungsprozess nicht abgeflacht wird und somit seine anfängliche Dicke beibehält. Aus diesem Grund ist kein Formungsprozess erforderlich, wenn entweder Einzelpunkt- oder Gruppenverbindungsverfahren verwendet werden.
  • In diesem Fall ist es wünschenswerter, dass die Erhebungen auf der Seite des Halbleiterchips als Verbindungselektroden ausgebildet werden, und dass die Behelfserhebungen, die nicht mit den Vorsprüngen verbunden werden sollen, an denjenigen Stellen ausgebildet werden, die den Vorsprüngen entsprechen. Dies liegt daran, dass die Spaltabmessung proportional zur Dicke der Behelfserhebung erweitert werden kann.
  • Es ist auch annehmbar, dass die Kontaktflächen auf der Seite des Halbleiterchips als Verbindungselektroden ausgebildet werden und die Behelfserhebungen, die nicht mit den Vorsprüngen verbunden werden sollen, an denjenigen Stellen ausgebildet werden, die den Vorsprüngen entsprechen.
  • Bei dieser Erfindung ist es in den Fällen, in denen die Vorrichtungslöcher näherungsweise einen viereckigen Umriss aufweisen, besser, wenn die Überlagerungsbereiche in den vier Eckbereichen ausgebildet werden. Ferner ist es wünschenswert, dass die Überlagerungsbereiche auch auf jeder Seite der Vorrichtungslöcher ausgebildet werden. Dies erlaubt die Aufrechterhaltung eines stabilen Abstands zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip.
  • Ferner ist es wünschenswert, dass ein Überlagerungsbereich innerhalb des Vorrichtungsloches ausgebildet wird, der das Vorrichtungsloch in mehrere Löcher unterteilt. Dies erlaubt dem Gießmittel, sich leichter zu verteilen, wenn es durch mehrere Löcher eingespritzt wird. Insbesondere ist es wünschenswert, dass der Überlagerungsbereich die ungefähre Mitte des Vorrichtungsloches kreuzt und dieses in mehrere Löcher unterteilt, und dass ein Durchgangsloch in dem Abschnitt des Überlagerungsbereiches ausgebildet wird, der der ungefähren Mitte des Vorrichtungsloches entspricht. Dieses Durchgangsloch soll das Entweichen von Luft erleichtern, wenn ein Gießmit tel eingespritzt wird.
  • Wenn das Vorrichtungsloch in mehrere Löcher unterteilt wird, kann ferner ein leitendes Muster, das eine Fläche aufweist, die das Loch kreuzt, ausgebildet werden, wenn die Verdrahtung auf der aktiven Seite des Halbleiterchips positioniert wird. Dieser Typ von Kreuzungsbereich ist sehr stabil, da er durch den Überlagerungsbereich unterstützt und verstärkt wird. Es wird somit möglich, die Gestaltungsfreiheit des Verdrahtungsmusters zu erhöhen.
  • Kurzbeschreibung der Figuren
  • 1 ist eine Draufsicht der Konfiguration der Halbleitervorrichtung die sich auf das Arbeitsbeispiel 1 der Erfindung bezieht.
  • 2(a) zeigt eine Längsschnittansicht der 1 längs der Linie I-II; während 2(b) eine Längsschnittansicht der 1 längs der Linie I-III zeigt.
  • 3(a) ist eine Längsschnittansicht, die schematisch die Struktur einer Halbleitervorrichtung bezüglich des Arbeitsbeispiels 1 der Erfindung vor dem Verbinden zeigt, während 3(b) eine Längsschnittansicht ist, die schematisch die Struktur der Halbleitervorrichtung im Arbeitsbeispiel 1 der Erfindung nach dem Verbinden zeigt.
  • 4(a) ist eine Längsschnittansicht, die schematisch die Struktur einer Halbleitervorrichtung bezüglich des Arbeitsbeispiels 2 der Erfindung vor dem Verbinden zeigt, während 4(b) eine Längsschnittansicht ist, die schematisch die Struktur der Halbleitervorrichtung im Arbeitsbeispiel 2 der Erfindung nach dem Verbinden zeigt.
  • 5(a) ist eine Längsschnittansicht, die schematisch die Struktur einer Halbleitervorrichtung bezüglich des Arbeitsbeispiels 3 der Erfindung vor dem Verbinden zeigt, während 5(b) eine Längsschnittansicht ist, die schematisch die Struktur der Halbleitervorrichtung im Arbeitsbeispiel 3 der Erfindung nach dem Verbinden zeigt.
  • 6 zeigt ein weiteres Arbeitsbeispiel der Erfindung und ist eine Quer schnittsansicht, die schematisch den Verbindungsprozess zeigt, der das Gruppenverbindungsverfahren verwendet, das für die Halbleitervorrichtung bezüglich des Arbeitsbeispiels 1 verwendet worden ist.
  • 7 ist eine Längsschnittansicht, die die Konfiguration einer herkömmlichen Halbleitervorrichtung zeigt.
  • 8 ist eine Längsschnittansicht, die die Konfiguration einer weiteren herkömmlichen Halbleitervorrichtung zeigt.
  • Ideale Ausführungsform der Erfindung
  • Die Halbleitervorrichtungen bezüglich der Erfindung werden im Folgenden mit Bezug auf verschiedene Figuren erläutert.
  • Arbeitsbeispiel 1
  • 1 zeigt die Draufsicht der Halbleitervorrichtung, die sich auf des Arbeitsbeispiels 1 der Erfindung bezieht. 2(a) zeigt eine Längsschnittansicht der 1 längs der Linie I-II; während 2(b) eine Längsschnittansicht der 1 längs der Linie I-III zeigt.
  • In den 1, 2(a) und 2(b) wird die Halbleitervorrichtung 1 im Beispiel als Schaltungsblock in einer analogen Multifunktions-Elektronikuhr verwendet und umfasst eine Leiterplatte 2 und einen Halbleiterchip 3, der eine CPU enthält.
  • Der aktive Bereich 30 des Halbleiterchips 3 weist eine Größe von etwa 5 mm × 5 mm auf, worauf 36 Erhebungen 31 ausgebildet worden sind, die eine Verbindung erfordern. Halbleiterchips, die gewöhnlich für Quarzuhren verwendet werden, weisen eine Größe von etwa 2 mm × 2 mm auf und besitzen mehr als zehn Erhebungen. Somit besitzt der Halbleiterchip 3 in diesem Beispiel im Vergleich zu einem gewöhnlichen Halbleiterchip näherungsweise das Sechsfache der Fläche und mehr als das Doppelte der Anzahl der Verbindungsstellen.
  • Die Leiterplatte 2 umfasst ein flexibles Substrat 21, das aus einem näherungsweise 130 μm dicken Polyimid-Kunstharzband gefertigt ist, und ein leitendes Muster 22 (Leiter), das auf diesem Substrat 21 integriert ist. Das leitende Muster 22 ist eine leitende Komponente, die erzeugt wird, wenn die Kupferfolie, die auf dem Substrat 21 haftet, zu einem spezifischen Muster geformt wird, auf dem eine Goldplattierung von etwa 1 μm Dicke aufgebracht worden ist.
  • Der Bereich des Substrats 21, der der Position des Halbleiterchips 3 entspricht, wurde von der Leiterplatte 2 entfernt, um ein Vorrichtungsloch 23 auszubilden, das näherungsweise einen viereckigen Umriss aufweist. Der Halbleiterchip 3 wird auf diesem Vorrichtungsloch 23 positioniert und befestigt.
  • Diese Befestigungsstruktur wird später genauer erläutert. Bei dieser Struktur wird jedoch das Vorrichtungsloch 23 mit einem Gießmittel 4 gefüllt, nachdem die Leiter 221, die Teil des leitenden Musters 22 sind und in das Vorrichtungsloch 23 ragen, mit den Erhebungen 31 des Halbleiterchips 3 unter Verwendung des Einzelpunkt-Verbindungsverfahrens Stelle für Stelle verbunden worden sind. Die Breite der Bahnen 221 ist schmaler als diejenige der anderen leitenden Muster 22, wodurch es einfacher wird, diese mit den Erhebungen 31 zu verbinden. Hierbei werden die Erhebungen 31 abgeflacht, wenn sie mit den Leitern 221 verbunden werden, wobei die Leiter 221 leicht nach unten gebogen werden.
  • In einer Halbleitervorrichtung 1, die den Typ der Verbindungsstruktur dieses Beispiels aufweist, wurden die Überlagerungsbereiche 211 der Leiterplatte 2, die mit den Ecken des Halbleiterchips 3 überlappen, in den vier Eckbereichen A, B, C und D des Vorrichtungsloches 23 ausgebildet. Ferner wurden Behelfserhebungen 32a (Abstandhalter) an vier Stellen im aktiven Bereich 30 des Halbleiterchips 3 ausgebildet, die mit dem Überlagerungsbereich 211 überlappen. Diese Behelfserhebungen 32a überlappen mit den erweiterten Breitenabstand 20 des leitenden Musters 22. Diese breitere Breite stellt sicher, dass die Behelfserhebungen 32a mit dem leitenden Muster 22 selbst dann überlappen, wenn der Halbleiterchip 3 leicht fehl ausgerichtet ist. Da jedoch die Behelfserhebungen 32a nicht mit irgendwelchen internen Schal tungen des Halbleiterchips 3 elektrisch verbunden sind, können sie keine Fehlfunktion der Halbleitervorrichtung 1 hervorrufen. Obwohl die Behelfserhebungen 32a überlappen, sind sie nicht mit dem leitenden Muster 22 (den Leitern 221) verbunden. Folglich werden die Behelfserhebungen 32a nicht abgeflacht und behalten ihre anfängliche Dicke, im Gegensatz zu den Erhebungen 31.
  • Ein Überlagerungsbereich 212 der Leiterplatte 2 wurde ebenfalls innerhalb des Vorrichtungsloches 23 ausgebildet, welcher den Halbleiterchip 3 überlappt. Der Überlagerungsbereich 212 durchdringt die ungefähre Mitte des Vorrichtungsloches 23 und ist mit der ungefähren Mitte jeder der vier Seiten verbunden. Behelfserhebungen 22b (Abstandhalter) wurden an vier Stellen im aktiven Bereich 30 des Halbleiterchips 3 ausgebildet. Diese Behelfserhebungen 32b sind mit keiner der internen Schaltungen des Halbleiterchips 3 elektrisch verbunden. Da ferner die Behelfserhebungen 32b nicht mit dem leitenden Muster 22 (Leiter 221) verbunden sind, werden sie nicht abgeflacht, wodurch sie ihre ursprüngliche Dicke beibehalten, im Gegensatz zu den Erhebungen 31.
  • Eine Produktivität auf hohem Niveau kann bei der Halbleitervorrichtung 1, die auf diese Weise konfiguriert ist, erreicht werden, da keine Loterhebungen verwendet werden. Wie in 2(a) und (b) gezeigt ist, wird außerdem automatisch ein Spalt t1 zwischen der Leiterplatte 2 und dem Halbleiterchip 3 durch die Behelfserhebungen 32 (32a und 32b) mit einer Dicke äquivalent zu denjenigen der Behelfserhebungen aufrecht erhalten. Dies verhindert das Auftreten eines Kurzschlusses zwischen dem leitenden Muster 22 und der Kante des Halbleiterchips 3.
  • Da ferner die Dicke der Behelfserhebungen 32 nicht durch den Prozess des Verbindens der Leiter 221 mit den Erhebungen 31 beeinflusst wird, wird die Abmessung des Spalts t1 durch die anfänglich spezifizierte Dicke der Behelfserhebungen 32 bestimmt. Da ferner die Behelfserhebungen 32 das leitende Muster 22 überlappen, halten sie den Spalt t1 zwischen dem leitenden Muster 22 und dem Halbleiterchip 3 zuverlässig aufrecht, wodurch eine hohe Haltbarkeit der Halbleitervorrichtung 1 sichergestellt wird. Ferner erhöhen die Behelfserhebungen 32 nicht die Kosten des Halbleiterchips 3, da sie gleichzeitig mit den Verbindungserhebungen 31 ausgebildet werden können.
  • Wie in 3(a) schematisch gezeigt ist, welche eine Längsschnittansicht vor dem Verbindungsprozess ist, wurden freie Behelfserhebungen 34 und 35 im aktiven Bereich 30 ausgebildet, welche weder elektrisch benötigt werden noch für die Aufrechterhaltung des Spalts t1 verwendet werden. Diese freien Behelfserhebungen sind zusätzlich zu den Erhebungen 31 vorhanden, die elektrisch erforderlich sind, und zu den Behelfserhebungen 32, die zum Aufrechterhalten des Spalts t1 notwendig sind. Die freie Behelfserhebung 34 ist innerhalb des Bereiches angeordnet, indem das Vorrichtungsloch 23 ausgebildet worden ist. Obwohl die freie Behelfserhebung 35 innerhalb des Bereiches angeordnet ist, in dem der Überlagerungsbereich 212 ausbildet worden ist, berührt sie nicht die Leiterplatte 2, da dort kein leitendes Muster 22 ausgebildet worden ist, wie in 3(b), einer Längsschnittansicht nach dem Verbindungsprozess, gezeigt ist. Wenn freie Behelfserhebungen, wie z. B. 34 und 35, ausgebildet werden, können diese verwendet werden, um einen spezifizierten Spalt t1 zwischen dem Halbleiterchip 3 und der Leiterplatte 2 z. B. dann sicherzustellen, wenn der Ort der Überlagerungsbereiche 211 und 212 auf der Leiterplatte 2 verändert wird.
  • Außerdem besitzt die Halbleitervorrichtung 1 in diesem Beispiel die folgenden Eigenschaften.
  • Das Vorrichtungsloch 23 wurde wiederum in 1 durch den Überlagerungsbereich 212 in vier Löcher 231, 232, 233 und 234 unterteilt. In diesem Fall muss der Kreuzungsbereich 222 des leitenden Musters 22 nur eines der Löcher 232 durchqueren, selbst wenn er dafür ausgebildet worden ist, das gesamte Vorrichtungsloch 23 zu durchqueren, und ist außerdem durch den Überlagerungsbereich 212 verstärkt. In ähnlicher Weise durchquert der Kreuzungsbereich 223 des leitenden Musters 22 nur das Loch 232, wobei seine Spitze durch den Überlagerungsbereich 212 unterstützt wird. Folglich kann dieser Kreuzungsbereich frei in denjenigen Bereichen positioniert werden, die dem aktiven Bereich 30 des Halbleiterchips 3 entsprechen, wobei das resultierende leitende Muster sehr stabil wird. Da ferner die Leiterplatte 2 durch Zurückhalten der Überlagerungsbereiche 211 und 212 innerhalb des Vorrichtungsloches 23 verstärkt werden kann, kann die flexible Leiterplatte 2 vor einer unnötigen Verformung geschützt werden.
  • Da ferner der Innenumfang des Vorrichtungsloches 23 durch die Überlagerungsbereiche 211 und 212 in einer komplizierten Form ausgebildet ist, können die Leiter 221 veranlasst werden, entweder in Longitudinal- oder in Transversalrichtung hervorzustehen. Der Leiter 221a kann z. B. veranlasst werden, längs des Innenumfangs des Vorrichtungsloches 23 hervorzustehen. Folglich können Leiter, die in orthogonalen Richtungen zueinander angeordnet sind (221a und 221b), auch nahe der Mitte einer Seite des Vorrichtungsloches 23 ausgebildet werden, was einen hohen Grad der Verdrahtungsfreiheit erlaubt. Aus diesen Gründen ist die Halbleitervorrichtung 1 in diesem Beispiel sehr beständig, weist einen hohen Grad an Gestaltungsfreiheit auf und kann in einem weiten Anwendungsbereich verwendet werden.
  • Außerdem wurde der Überlagerungsbereich 212 ausgebildet, um das Vorrichtungsloch 23 zu unterteilen, indem er durch die ungefähre Mitte des Vorrichtungsloches 23 läuft. Ferner wurde ein Durchgangsloch 230 in dem Bereich des Überlagerungsbereiches 212 ausgebildet, der der Mitte des Vorrichtungsloches 23, d. h. der ungefähren Mitte des Halbleiterchips 3, entspricht. Diese Struktur bietet den Vorteil einer hohen Produktivität bei der Montageverarbeitung, wie im Folgenden erläutert wird.
  • Der Prozess der Montage des Halbleiterchips 3 auf der Leiterplatte 2 wird im Folgenden mit Bezug auf die 3(a) und (b) erläutert.
  • Wie in 3(a) gezeigt ist, wird zuerst die Position des Halbleiterchips 3 relativ zum Vorrichtungsloch 23 der Leiterplatte 2 bestimmt. In diesem Zustand überlappt der Überlagerungsbereich 211 mit dem Halbleiterchip 3.
  • Ausgehend von diesem Zustand werden die Leiter 221 und die Erhebungen 31 durch Beaufschlagen der Leiter 221 mit Ultraschallschwingungen verbunden. Wie in 3(b) gezeigt ist, werden als Ergebnis die Leiter 221 nach unten gebogen, während die Erhebungen 31 abgeflacht werden.
  • Da im Gegensatz hierzu die Behelfserhebungen 32 nicht mit dem leitenden Muster 22 verbunden werden, behalten sie ihre ursprüngliche Dicke, selbst nachdem die Erhebungen 31 und die Leiter 221 verbunden sind. Folglich wird der Spalt t1, der äquivalent ist zur anfänglichen Dicke der Behelfserhebungen 32, zwischen der Leiterplatte 2 und dem Halbleiterchip 3 aufrechterhalten.
  • Als Nächstes wird das Gießmittel 4 in das Vorrichtungsloch 23 eingespritzt. Hier wurde das Vorrichtungsloch 23 in vier Löcher 231, 234 usw. unterteilt, wobei das Gießmittel 4 in jedes dieser Löcher 231, 232 usw. eingespritzt wird. Dies erlaubt dem Gießmittel 4, gleichmäßig zu fließen. Ferner wurde das Durchgangsloch 230 in dem Abschnitt der Überlagerungsbereiche 211 und 212, der der Mitte des Vorrichtungsloches 23 entspricht, ausgebildet. Durch dieses Durchgangsloch 230 kann Luft entweichen, wenn das Gießmittel 4 eingespritzt wird, was das gleichmäßige Fließen des Gießmittels 4 und somit das Erreichen einer hohen Produktivität in der Montageverarbeitung erlaubt.
  • In diesem Beispiel überlappen die Behelfserhebungen 32 mit dem leitenden Muster 22, das im Überlagerungsbereich 211 der Leiterplatte 2 ausgebildet worden ist. Wenn jedoch die Steifigkeit des Substrats 21 relativ hoch ist, und wenn es nicht erforderlich ist, dass die Dicke des leitenden Musters 22 zur Abmessung des Spalts t1 beiträgt, kann eine Struktur verwendet werden, in der die Behelfserhebungen 32 im Überlagerungsbereich 211 direkt mit dem Substrat 21 selbst überlappen.
  • Arbeitsbeispiel 2
  • Die Grundstruktur der Halbleitervorrichtung in diesem Beispiel ist die Gleiche wie diejenige der Halbleitervorrichtung in Bezug auf das Arbeitsbeispiel 1. Aus diesem Grund werden dort, wo die Funktionen gleich sind, die gleichen Bezeichnungen verwendet, wobei genauere Erläuterungen weggelassen werden.
  • 4(a) ist eine Längsschnittansicht, die schematisch den Zustand der Halbleitervorrichtung in diesem Beispiel zeigt, bevor der Halbleiterchip mit der Halbleiterplatte verbunden wird, während 4(b) eine Längsschnittan sicht ist, die schematisch den Zustand zeigt, nachdem der Halbleiterchip mit der Halbleiterplatte verbunden worden ist.
  • Wie in der Halbleitervorrichtung, die sich auf das Arbeitsbeispiel 1 bezieht, wurden in der Halbleitervorrichtung 11 dieses in 4(a) gezeigten Beispiels eine Erhebung 31 (Elektrode für das Verbinden), die für die elektrische Schaltung erforderlich ist, und eine Behelfserhebung 32 (Abstandshalter), die für die elektrische Schaltung nicht notwendig ist, im aktiven Bereich 30 des Halbleiterchips 3 ausgebildet. Ein Vorrichtungsloch 23 wurde auf der Seite der Leiterplatte 2 ausgebildet, wobei der Leiter 221 des leitenden Musters 22 in dieses Loch ragt. Ferner weist die Leiterplatte 2 einen Überlagerungsbereich 211 auf, der mit dem Halbleiterchip 3 überlappt, wenn dieser Halbleiterchip 3 korrekt gegenüber dem Vorrichtungsloch 23 positioniert ist. Ein leitendes Muster 22 wurde ebenfalls in diesem Überlagerungsbereich 211 ausgebildet.
  • In diesem Beispiel wurde ein Vorsprung 224 (Abstandshalter), der aus dem leitenden Muster 22 herausragt, in dem Bereich des leitenden Musters 22 (das im Überlagerungsbereich 211 ausgebildet worden ist) ausgebildet, der die Behelfserhebung 32 überlappt, wenn der Halbleiterchip 3 korrekt gegenüber der Leiterplatte 2 positioniert ist. Dieser Vorsprung 224 ist eine Erhebung, die zur Seite der Leiterplatte 2 übertragen worden ist.
  • Wenn daher der Leiter 221 und der Erhebung 31 durch Beaufschlagen des Leiters 221 mit Ultraschallschwingungen in einem Einzelpunkt-Verbindungsverfahren verbunden werden, wird der Leiter 221 nach unten gebogen, während die Erhebung 31 abgeflacht wird, wie in 4(b) gezeigt ist.
  • Da im Gegensatz hierzu die Behelfserhebung 32 und das leitende Muster 22 (Vorsprung 224) nicht verbunden werden, behält die Behelfserhebung 32 ihr anfängliche Form und Dicke, auch nachdem der Leiter 221 und die Erhebung 31 verbunden worden sind. Der Vorsprung 224 behält ebenfalls seine anfängliche Form und Dicke. Ein Spalt t2, der äquivalent ist zur kombinierten Dicke der Behelfserhebung 32 und des Vorsprungs 224, wird zwischen der Leiterplatte 2 und dem Halbleiterchip 3 aufrechterhalten. Folglich ist keine Formungsverarbeitung erforderlich, wobei kein Kurzschluss zwischen der Leiterplatte 2 und der Kante des Halbleiterchips 3 auftritt. Da ferner die Abmessung des Spalts t2 durch die vorgegebene kombinierte Dicke der Behelfserhebung 32 und des Vorsprungs 24 bestimmt wird, muss sie nicht zu konservativ festgelegt werden. Selbst eine Halbleitervorrichtung 11, die eine Verbindungsstruktur auf der Grundlage des Einzelpunkt-Verbindungsverfahrens verwendet, kann daher mit einem dünnen Profil ausgeführt werden und eine hohe Zuverlässigkeit erhalten.
  • Ferner erhöht die Behelfserhebung 32 nicht die Kosten des Halbleiterchips 3, da sie gleichzeitig mit den Erhebungen für das Verbinden 31 ausgebildet werden kann.
  • Da die flache Struktur der Halbleitervorrichtung 11 in diesem Beispiel die gleiche ist wie diejenige der Halbleitervorrichtung im Arbeitsbeispiel 1, das in 1 gezeigt ist, kann das Gießmittel 4 in jedes der Löcher 231, 232 usw. des Vorrichtungsloches 23 eingespritzt werden. Ferner kann Luft durch das Durchgangsloch 230 entweichen, wenn das Gießmittel 4 eingespritzt wird. Das eingespritzt Gießmittel 4 kann somit gleichmäßig fließen.
  • In diesem Beispiel überlappt der Vorsprung 224 des leitenden Musters 22 die Behelfserhebung 32 des Halbleiterchips 3. Wenn jedoch der Vorsprung 224 ausreichend dick ist, kann er den aktiven Bereich 30 des Halbleiterchips 3, auf dem eine Isolationsbeschichtung aufgebracht worden ist, überlappen.
  • Arbeitsbeispiel 3
  • Die Grundstruktur der Halbleitervorrichtung in diesem Beispiel ist die gleiche wie diejenige der Halbleitervorrichtung, die sich auf das Arbeitsbeispiel 1 bezieht. Aus diesem Grund werden dort, wo die Funktionen gleich sind, die gleichen Bezeichnungen verwendet worden, wobei genauere Erläuterungen weggelassen werden.
  • 5(a) ist eine Längsschnittansicht, die schematisch den Zustand der Halbleitervorrichtung in diesem Beispiel zeigt, bevor der Halbleiterchip mit der Halbleiterplatte verbunden wird, während 5(b) eine Längsschnittansicht ist, die schematisch den Zustand zeigt, nachdem der Halbleiterchip mit der Halbleiterplatte verbunden worden ist.
  • In der Halbleitervorrichtung 12 in diesem Beispiel in 5(a) wurde ein Vorrichtungsloch 23 auf der Seite der Leiterplatte 2 ausgebildet, wobei ein Leiter 221 des leitenden Musters 22 in dieses Loch ragt. Dieses leitende Muster 22 umfasst goldplattierte Leiter. In diesem Beispiel wurden Aluminiumkontaktflächen 38 auf dem Halbleiterchip 3 ausgebildet, wobei der Leiter 221 nur mit der Aluminiumkontaktfläche 38a (Elektrode für das Verbinden) verbunden wird. Während die Aluminiumkontaktfläche 38a für die elektrische Schaltung erforderlich ist, ist die Aluminiumkontaktfläche 38b mit keiner der internen Schaltungen des Halbleiterchips 3 verbunden und für die elektrische Schaltung nicht erforderlich. Wie in diesem Beispiel deutlich wird, ist diese Option kostengünstig, da keine Erhebungen auf dem Halbleiterchip 3 ausgebildet werden.
  • Die Leiterplatte 2 weist einen Überlagerungsbereich 211 auf, der mit dem Halbleiterchip 3 überlappt, wenn dieser Halbleiterchip 3 korrekt gegenüber dem Vorrichtungsloch 23 positioniert ist. Das leitende Muster 22 wurde ebenfalls in diesem Überlagerungsbereich 211 ausgebildet. Der Teil dieses Überlagerungsmusters 22, der mit der Aluminiumkontaktfläche 38b überlappt, wurde als Vorsprung 225 (Abstandhalter) ausgebildet, der weiter herausragt als andere Teile des Musters 22. Der Vorsprung 225 wird ausgebildet durch Stoppen des Ätzvorgangs auf halbem Wege in dem Bereich, in dem der Vorsprung 225 ausgebildet werden soll, wenn das leitende Muster 22 durch Ätzen ausgebildet wird. Der Teil des leitenden Musters 22, der innerhalb des Umfangs des Halbleiterchips 3 angeordnet ist, wird dünner ausgebildet, wobei der Vorsprung 225 dicker ist als dieser Teil.
  • In der so konfigurierten Halbleitervorrichtung 12 wird der Leiter 221 nach unten gebogen, wenn der Leiter 221 und die Aluminiumkontaktfläche 38a durch Beaufschlagen des Leiters 221 mit Ultraschallschwingungen im Einzelpunkt-Verbindungsverfahren verbunden werden, wie in 5(b) gezeigt ist. Da jedoch der Vorsprung 225 nicht mit dem Halbleiterchip 3 verbunden wird, wird er nicht abgeflacht. Folglich tritt kein Kurzschluss zwischen dem leitenden Muster 22 und der Kante des Halbleiterchips 3 auf, da ein Spalt t3, der äquivalent ist zur anfänglichen Dicke des Vorsprungs 225, zwischen der Leiterplatte 2 und dem Halbleiterchip 3 aufrechterhalten wird. Da ferner die Dicke des Vorsprungs 225 sich nicht ändert, nachdem der Leiter 221 mit der Aluminiumkontaktfläche 38a verbunden worden ist, und die Abmessung des Spalts t3 durch die vorgegebene anfängliche Dicke des Vorsprungs 225 bestimmt wird, muss der Spalt t3 nicht zu konservativ festgelegt werden. Es ist somit möglich, ein dünnes Profil und eine hohe Zuverlässigkeit der Halbleitervorrichtung 12 in diesem Beispiel zu erhalten. Da außerdem der Vorsprung 225 einen Teil des leitenden Musters 22 verwendet, erhöht er nicht die Kosten der Leiterplatte 2.
  • Ferner ist die flache Struktur der Halbleitervorrichtung 12 in diesem Beispiel die gleiche wie diejenige der Halbleitervorrichtung im Arbeitsbeispiel 1. Das Gießmittel 4 kann somit in jedes der Löcher 231, 232 usw. des Vorrichtungsloches 23 eingespritzt werden. Ferner kann Luft durch das Durchgangsloch 230 entweichen, wenn das Gießmittel 4 eingespritzt wird. Das eingespritzte Gießmittel 4 kann daher gleichmäßig fließen.
  • Obwohl der Vorsprung 225 des leitenden Musters 22 in diesem Beispiel die Aluminiumkontaktfläche 38b des Halbleiterchips 3 überlappt, kann er z. B. den aktiven Bereich 30 des Halbleiterchips 3 überlappen, auf den eine Isolationsbeschichtung aufgetragen worden ist.
  • Andere Arbeitsbeispiele
  • Zusätzlich zu den obenerwähnten Arbeitsbeispielen wäre es dann, wenn ein Überlagerungsbereich, der mit dem Halbleiterchip überlappt, auf eine Leiterplatte ausgebildet wird, und ein Abstandhalter, dessen Dicke sich nicht ändert, nachdem das leitende Muster und die Erhebung verbunden worden sind, auf diesem Überlagerungsbereich oder auf der Oberfläche des Halbleiterchips ausgebildet wird, die mit dem Überlagerungsbereich überlappt, auch annehmbar, einen Vorsprung des Substrats, den die Leiterplatte selbst umfasst, oder einen Isolationsvorsprung zu verwenden, der aus dem aktiven Bereich des Halbleiterchips selbst hervorsteht.
  • Ferner ist es möglich, Wirkungen ähnlich denjenigen zu erhalten, die mit dem Einzelpunkt-Verbindungsverfahren erhalten werden können, indem das Gruppenverbindungsverfahren verwendet wird. Wenn das Gruppenverbindungsverfahren verwendet wird, sollte das Verbindungswerkzeug T keine flache Bodenfläche aufweisen. Statt dessen, wie mit der Struktur der Bodenseite des Verbindungswerkzeugs für die Gruppenverbindung in 6 schematisch gezeigt ist, sollte das Verbindungswerkzeug T einen konkaven Bereich T1 aufweisen, um die Überlagerungsbereiche 211 und 212 und die Kreuzungsbereiche 222 und 223 des leitenden Musters zu meiden.
  • Mögliches industrielles Anwendungsgebiet
  • Wie oben erläutert worden ist, ist in der Halbleitervorrichtung dieser Erfindung ein Überlagerungsbereich, der mit dem Halbleiterchip überlappt, welcher auf einem Vorrichtungsloch positioniert ist, auf der Seite der Leiterplatte ausgebildet. Ein spezifischer Spalt wird zwischen diesem Überlagerungsbereich und dem Halbleiterchip durch eine Behelfserhebung aufrechterhalten, die auf der Seite des Halbleiterchips ausgebildet ist, oder durch einen Abstandhalter, wie z. B. einen Vorsprung, der auf dem leitenden Muster des Überlagerungsbereiches ausgebildet ist. Da somit die Erfindung einen spezifizierten Spalt zwischen dem Überlagerungsbereich und dem Halbleiterchip aufrechterhalten kann, ohne die Notwendigkeit der Formung des Leiters auf der Leiterplatte, selbst wenn ein Einzelverbindungsverfahren verwendet wird, ist es möglich, eine Halbleitervorrichtung mit dünnem Profil herzustellen, um einen Kurzschluss an der Kante des Halbleiterchips zu verhindern und eine hohe Zuverlässigkeit zu erhalten. Da ferner der Formungsprozess weggelassen werden kann, kann ein höheres Niveau an Produktivität erreicht werden. Außerdem können Leiter in dem Bereich angeordnet sein, der dem aktiven Bereich des Halbleiterchips entspricht, indem leitende Muster im Überlagerungsbereich ausgebildet werden, wodurch sowohl die Mustergestaltungsfreiheit als auch die allgemeine Anwendbarkeit des Halbleiterchips verbessert werden.
  • Wenn Behelfserhebungen auf der Seite des Halbleiterchips ausgebildet werden und Vorsprünge des leitenden Musters auf dem Überlagerungsbereich der Leiterplatte ausgebildet werden, ist es einfach, einen weiten Spalt zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip auszubilden, äquivalent zu den kombinierten Dicken der auf der Seite des Halbleiterchips ausgebildeten Behelfserhebung und des Vorsprungs.
  • Wenn Überlagerungsbereiche in den vier Eckbereichen des Vorrichtungsloches vorhanden ist, ist es möglich, selbst in einem großen Halbleiterchip gleichmäßige Spalten zu erhalten. Während ferner Überlagerungsbereiche auch längs der Seiten des Vorrichtungsloches ausgebildet werden, ist es möglich, auch für einen großen Halbleiterchip Spalten mit noch größerer Gleichmäßigkeit zu erhalten.
  • Die Unterteilung des Vorrichtungsloches in mehrere Löcher durch den Überlagerungsbereich erlaubt dem Gießmittel, gleichmäßig zu fließen, da es durch jedes der Löcher eingespritzt werden kann. Selbst wenn ferner ein Kreuzungsbereich, der das unterteilte Loch durchquert, im leitenden Muster eingerichtet ist, wird der Kreuzungsbereich durch den Überlagerungsbereich verstärkt; somit wird die Schaltungsmustergestaltungsfreiheit verbessert, während eine hohe Zuverlässigkeit aufrechterhalten bleibt.
  • Die Ausbildung eines Durchgangsloches im Überlagerungsbereich, der durch die ungefähre Mitte des Vorrichtungsloches verläuft, erlaubt es, dass Luft durch das Durchgangsloch entweicht, wenn ein Gießmittel eingespritzt wird; somit wird dem eingespritzten Gießmittel ermöglicht, gleichmäßig zu fließen.

Claims (13)

  1. Halbleitervorrichtung umfassend: eine Leiterplatte (2), auf der ein leitendes Muster auf einem isolierendem Substrat (21) ausgebildet worden ist, einen Halbleiterchip (3), der über einem Vorrichtungsloch (23) der Leiterplatte angeordnet ist, wobei die Vorrichtung mehrere Abstandhalter (32, 224, 225) umfasst; wobei Leiterabschnitte (221) des leitenden Musters, die in das Vorrichtungsloch ragen, mit Bonding-Elektroden (31, 38) des Halbleiterchips verbunden sind und die Leiterplatte einen Überlagerungsbereich (211, 212) aufweist, der den Halbleiterchip überlappt, wobei der Überlagerungsbereich ausgebildet wird durch Überlagern eines Teils des isolierenden Substrats und des leitenden Musters, wobei das leitende Muster so auf dem Teil des isolierenden Substrats angeordnet wird, dass es dem Halbleiterchip zugewandt ist; dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Abstandhalter (32, 224, 225) auf einer Oberfläche des Überlagerungsbereichs und nicht mit dem Halbleiterchip verbunden vorgesehen sind und/oder auf einer Oberfläche des Bereichs der Halbleiterchips, der den Überlagerungsbereich überlappt, und nicht mit dem Überlagerungsbereich verbunden vorgesehen ist, wobei wenigstens ein Abschnitt des leitenden Musters auf einem Bereich des Substrats angeordnet ist, der zwischen einem Abstandhalter und einem benachbarten Abstandhalter besteht, so dass die Abstandhalter außerhalb des Vorrichtungsloches zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip angeordnet sind, um zwischen den beiden einen spezifizierten Spalt (t1, t2, t3) aufrechtzuerhalten.
  2. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter eine Behelfserhebung (32) ist, die nicht mit dem leitenden Muster auf der Oberfläche des Halbleiterchips verbunden ist, das den Überlagerungsbereich überlappt, und zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip angeordnet ist, um zwischen den beiden einen spezifizierten Abstand aufrechtzuerhalten.
  3. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 2, ferner dadurch gekennzeichnet, dass das leitende Muster die Behelfserhebung im Überlagerungsbereich überlappt.
  4. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter ein Vorsprung (224, 225) des leitenden Musters ist, der nicht mit der Bonding-Elektrode auf der Seite des Überlagerungsbereichs verbunden ist und zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip angeordnet ist, um zwischen den beiden einen spezifizierten Abstand aufrechtzuerhalten.
  5. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 4, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterchip sowohl Erhebungen (31), die als Bonding-Elektroden verwendet werden, als auch Behelfserhebungen (32), die an den Stellen, die den Vorsprung überlappen, nicht mit dem Vorsprung verbunden sind, aufweist.
  6. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 4, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterchip sowohl Kontaktflächen (38a), die als Bonding-Elektroden verwendet werden, als auch Behelfskontaktflächen (38b), die an den Stellen, die den Vorsprung überlappen, nicht mit dem Vorsprung verbunden sind, aufweist.
  7. Halbleitervorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, ferner dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrichtungsloch einen näherungsweise viereckigen Umriss aufweist, wobei der Überlagerungsbereich (211) in den vier Eckbereichen des Vierecks besteht.
  8. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 7, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Überlagerungsbereich auch längs jeder Seite des Vorrichtungsloches besteht.
  9. Halbleitervorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Überlagerungsbereich (212) innerhalb des Vorrichtungsloches ausgebildet ist, so dass das Vorrichtungsloch in mehrere Löcher unterteilt ist.
  10. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 9, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Überlagerungsbereich durch die ungefähre Mitte des Vorrichtungsloches läuft, so dass das Vorrichtungsloch in mehrere Löcher unterteilt ist; und dass ein Durchgangsloch (230) in dem Bereich des Überlagerungsbereichs ausgebildet worden ist, der der ungefähren Mitte des Vorrichtungsloches entspricht.
  11. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, ferner dadurch gekennzeichnet, dass das leitende Muster einen Überquerungsbereich aufweist, der wenigstens eines der mehreren Löcher überquert.
  12. Verfahren zu Fertigung einer Halbleitervorrichtung, umfassend: eine Leiterplatte (2), auf der ein leitendes Muster auf einem isolierendem Substrat (2) ausgebildet worden ist, wobei ein Halbleiterchip über einem Vorrichtungsloch (23) der Leiterplatte angeordnet wird, wobei die Leiterplatte einen Überlagerungsbereich (211, 212) aufweist, der den Halbleiterchip überlappt, wobei der Überlagerungsbereich ausgebildet wird durch Überlagern eines Teils des isolierenden Substrats und des leitenden Musters, wobei das leitende Muster so auf dem Teil des isolierenden Substrats angeordnet wird, dass es dem Halbleiterchip zugewandt ist; gekennzeichnet durch: Ausbilden mehrerer Abstandhalter auf einer Oberfläche des Überlagerungsbereichs und/oder auf einer Oberfläche des Bereichs des Halbleiterchips, der den Überlagerungsbereich überlappt, wobei wenigstens ein Abschnitt des leitenden Musters auf einem Bereich des Substrats angeordnet ist, der zwischen einem Abstandhalter und einem benachbarten Abstandhalter besteht; und Anordnen des Halbleiterchips über dem Vorrichtungsloch und Verbinden eines Leiterabschnitts (221) des leitenden Musters, der in das Vorrichtungsloch ragt, mit einer Bonding-Elektrode des Halbleiterchips, wobei die auf der Oberfläche des Überlagerungsbereichs ausgebildeten Abstand halter nicht mit dem Halbleiterchip verbunden werden und/oder die auf der Oberfläche des Halbleiterchips ausgebildeten Abstandhalter nicht mit dem Überlagerungsbereich verbunden werden, so dass die Abstandhalter außerhalb des Vorrichtungsloches zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip angeordnet werden, um zwischen den beiden einen spezifizierten Spalt (t1, t2, t3) aufrechtzuerhalten.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dicke des Abstandhalters vor oder nach dem Verbinden des Leiters und der Randelektroden nicht ändert, um den spezifizierten Spalt (t1, t2, t3) zwischen der Leiterplatte und dem Halbleiterchip aufrechtzuerhalten.
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