DE69431617T2 - Tierfutterzusammensetzung - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tierfutterzusammensetzung zur Verwendung bei der Verbesserung der Ernährungsbedingungen von Tieren bei der gemeinsamen Verabreichung mit Trinkwasser.
- Im Sommer trinken Nutztiere im Allgemeinen viel Wasser, haben aber einen geringeren Appetit, wodurch verschiedene Probleme verursacht werden, wie z. B. im Falle von Schweinen, etc. eine Stagnation der Gewichtszunahme und eine Abnahme der Paarungsleistung; im Falle von Hähnchen, etc. eine Stagnation der Gewichtszunahme; im Falle von Legehennen, etc. eine Abnahme der Legeleistung, Verringerung der Eierschalenstärke und eine Zunahme des Anteils von weichen/gebrochenen Eierschalen. Darüber hinaus können Probleme wie die Stagnation der Gewichtszunahme zum Zeitpunkt des Transports von Hähnchen, des Transfers von großen Legehennen, dem Entschnabeln von Legehennen, dem Stopfen von Legehennen, dem Futterwechsel von Legehennen oder Hähnchen, der Impfung von Legehennen oder Hähnchen, dem Werfen und dem Entwöhnen der Ferkel und dem Transport von Mutterschweinen auftreten.
- Um diesen Problemen vorzubeugen, hat man versucht, den Futtermitteln Nahrungsbestandteile wie Aminosäuren zuzusetzen, um dadurch die Ernährungsbedingungen von Nutztieren zu verbessern.
- Dennoch macht es der verringerte Appetit unmöglich, die gewünschte Wirkung zu erzielen, auch wenn den Futtermitteln Nahrungsbestandteile wie Aminosäuren zugesetzt werden. Darüber hinaus verstoßen in den Verdauungsorganen von Schweinen, Hähnchen, etc. zum Zeitpunkt der Weiterverarbeitung verbleibende Futtermittel gegen das Nahrungsmittelgesetz. Daher ist es notwendig, die Fütterung ab dem Vortag des Transports zu unterlassen und den Nutztieren nur Wasser zu geben.
- Entsprechend ist zu erwarten, dass eine Zugabe von Nahrungsbestandteilen, wie Aminosäuren, zu Trinkwasser die Ernährungsbedingungen von Nutztieren aufrecht erhält oder verbessert, auch wenn sie einen geringeren Appetit zeigen oder fasten.
- Die JP-A-2-255047 beschreibt ein Verfahren zur Verbesserung der Aminosäureaufnahme eines Tieres durch orale Verabreichung einer Flüssigzusammensetzung, welche Aminosäuren und andere Nährmittel Bestandteil, wie Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien und Enzyme, umfasst (der hier verwendete Begriff "JP-A" steht für eine "ungeprüfte veröffentlichte japanische Patentanmeldung").
- Die in der oben genannten Veröffentlichung offenbarte Zusammensetzung weist jedoch einige Nachteile auf, wie beispielsweise dass es kaum möglich ist, eine ausreichende Menge Aminosäuren in der Zusammensetzung zu lösen, und dass Glucose, welche eines der als Zusatz verwendeten Kohlenhydrate ist, mit den Aminosäuren in wässriger Lösung eine Aminocarbonylierung eingeht, was zu einem Braun werden oder zur Verfestigung der wässrigen Futterlösung führt.
- Die EP 0 090 356 beschreibt ein Verfahren zur Stabilisierung einer festen Zusammensetzung, die ein Monosaccharid und/oder ein Disaccharid und eine Aminosäure enthält, indem ein Polysaccharid mit einem Wassergehalt von nicht mehr als 3% eingeführt wird.
- Die EP 0 540 421 betrifft aus Kartoffelstärke hergestellte, unverdauliche Dextrine.
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Tierfutterzusammensetzung, die (1) Dextrin und (2) Aminosäure enthält, wobei die Aminosäuren in einer ausreichenden Menge gelöst sind und keinesfalls eine Aminocarbonylierung eingehen, obwohl die Zusammensetzung als wässrige Lösung formuliert wird.
- Daher betrifft die vorliegende Erfindung eine Tierfutterzusammensetzung, umfassend eine wässrige Lösung, die (1) Dextrin und (2) wenigstens eine Aminosäure enthält.
- Fig. 1 zeigt einen Verlaufsplan für den Transfer von großen Legehennen.
- Als Dextrine können solche mit einem Polymerisationsgrad im Bereich von 3 bis 30, bevorzugt von 5 bis 25, verwendet werden.
- Die in der vorliegenden Erfindung verwendete(n) Aminosäure(n) unterliegen keiner besonderen Einschränkung, sofern es sich dabei um von Tieren benötigte handelt.
- Besonders bevorzugt ist die Verwendung von essentiellen Aminosäuren wie Lysin, Methionin, Tryptophan, Threonin, Alanin, Glycin und Glutaminsäure. Der Aminosäuregehalt in der erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzung liegt im Bereich von 0,001 bis 5,0 Gew.-%, bevorzugt 0,003 bis 2,0 Gew.-% (Trockenbasis). Beispielsweise liegen der jeweilige Gehalt von Lysin, Methionin, Tryptophan, Threonin, Glutaminsäure, Glycin und Alanin bevorzugt im Bereich von 0,002 bis 2 Gew.-%, 0,003 bis 0,8 Gew.-%, 0,001 bis 0,3 Gew.-%, 0,001 bis 0,4 Gew.-%, 0,005 bis 2,0 Gew.-% 0,005 bis 2,0 Gew.-% und 0,005 bis 2,0 Gew.-%. Der Gehalt von Dextrin oder Zuckeralkoholen liegt im Bereich von 0,0005 bis 10 Gew.-%, bevorzugt im Bereich von 0,001 bis 0,8 Gew.-%.
- Die erfindungsgemäße Tierfutterzusammensetzung kann zusätzliche Bestandteile enthalten, wie Lösungshilfsmittel, Dispergiermittel, Stabilisatoren, Konservierungsmittel, Antibiotika und Antioxidantien. Sie kann ferner proteinartige Materialien, wie lösliches Sojabohnenprotein, lösliches Fischprotein, lösliche Gelatine und entfettetes Milchpulver; organische Säuren, wie Zitronensäure, Apfelsäure und Bernsteinsäure; Vitamine; Mineralien; Ethylalkohol; Farbstoffe und Duftstoffe enthalten. Von diesen Zusatzstoffen ist die Verwendung von organischen Säuren bevorzugt, da sie in der Lösung eine Pufferwirkung aufweisen, den Appetit verbessern und eine Rolle als Metabolit im TCC-Zyklus in vivo spielen und so als Energiequelle dienen.
- Die erfindungsgemäße Tierfutterzusammensetzung kann hergestellt werden, indem man Aminosäuren mit Dextrin mischt und anschließend das erhaltene Gemisch in Wasser oder einer ein organisches Lösungsmittel, das auf die Tiere keine unerwünschten Wirkungen ausübt, wie Ethylalkohol, enthaltenden wässrigen Lösung, auflöst. Die Teilchengröße (Durchmesser) der bei der Herstellung verwendeten Aminosäuren liegt im Bereich von 1,0 bis 500 um. Beispielsweise liegend die Teilchengrößen von Lysin, Methionin, Tryptophan, Threonin, Glutarsäure, Glycin und Alanin bevorzugt im Bereich von 1,0 bis 500 um, 1,0 bis 200 um, 1,0 bis 200 um, 1,0 bis 500 um, 1,0 bis 500 um, 1,0 bis 500 um bzw. 1,0 bis 500 um. Bevorzugt führt man die Auflösung oder Suspension unmittelbar vor der Verwendung durch.
- Die erfindungsgemäße Tierfutterzusammensetzung kann beispielsweise Geflügel, wie Legehennen und Hähnchen, Tiere mit einem Magen, wie Schweinen, und Wiederkäuer, wie Rindern und Schafen, verabreicht werden. Die erfindungsgemäße Tierfutterzusammensetzung kann den Tieren ad libitum verabreicht werden. Altenativ kann sie auch zwangsweise oral verabreicht werden. Die Dosierung kann im Bereich von 10 bis 1000 mg/kg/Tag bezüglich der Aminosäuren und im Bereich von 5 bis 1000 mg/Kg/Tag bezüglich Dextrin oder Zuckeralkoholen liegen. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können in einer oder mehreren Portionen verabreicht werden.
- Obwohl die erfindungsgemäße Tierfutterzusammensetzung in Form einer wässrigen Lösung vorliegt, tritt keine Aminocarbonylierung zwischen den Zuckern und den Aminosäuren ein und die wässrige Lösung wird weder braun noch fest. Daher ermöglicht die erfindungsgemäße Tierfutterzusammensetzung die Erhöhung der Aminosäureaufnahme und somit die Verbesserung der Ernährungsbedingungen von Tieren.
- Die erfindungsgemäße Tierfutterzusammensetzung ist beispielsweise geeignet für den Transport von Hähnchen, den Transfer von Legehennen, das Entschnabeln von Legehennen, das erzwungene Mausern von Legehennen, die Fütterung von Legehennen und Hähnchen während des Sommers, den Futterwechsel von Legehennen oder Hähnchen, die erste Fütterung von neugeborenen Legehennen und Hähnchen, die Impfung von Legehennen oder Hähnchen, den Ferkelwurf, die Entwöhnen der Ferkel, die Gewichtsbeibehaltung von Mutterschweinen beim Transport, der Verhinderung von Gewichtsverlust und Verringerung der Sterblichkeit.
- Im Folgenden werden Beispiele und Tests angegeben.
- Das in den folgenden Beispielen verwendete Lysin, Tryptophan, Threonin und die Glutaminsäure lagen jeweils als L-Verbindungen vor, während das verwendete Methionin und Alanin jeweils als DL-Verbindungen vorlagen. Als erfindungsgemäß verwendbare Aminosäuren seien die D-Form, L-Form und DL-Form erwähnt. Bei den Zusammensetzungen 24, 25 und 27-31 handelt es sich nicht um Ausführungsformen der Erfindung entsprechend der vorliegenden Patentansprüche.
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Glycin, Dextrin (Polymerisationsgrad; 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.) und Zitronensäure in einem wie in Tabelle 1 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 20 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits-Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 15- fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 1, 2 und 3. Tabelle 1
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.), Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 2 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 20 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits- Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 15-fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 4, 5 und 6. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der in Tabelle 3 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Dextrin in einer Menge zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 10 g erreicht wurde. Tabelle 2 Tabelle 3
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.), Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 4 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 30 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits- Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 10-fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 7 und 8. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der in Tabelle 5 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Dextrin derart zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 10 g erreicht wurde. Tabelle 4 Tabelle 5
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Glycin, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.), Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 6 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 20 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits-Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 10- fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 9 bis 11. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der in Tabelle 7 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Dextrin derart zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 10 g erreicht wurde. Tabelle 6 Tabelle 7
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Glycin, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.), Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 8 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 20 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits-Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 10- fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 12 bis 14. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der in Tabelle 9 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Dextrin derart zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 10 g erreicht wurde. Tabelle 8 Tabelle 9
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Glycin, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15,1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.), Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 10 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 20 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits-Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 10- fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 15 bis 17. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der in Tabelle 11 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Dextrin derart zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 2 g erreicht wurde. Tabelle 10 Tabelle 11
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.), Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 12 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 20 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits- Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 2-fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 18 bis 20. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der in Tabelle 13 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Dextrin in einer Menge zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 1 g erreicht wurde. Tabelle 12 Tabelle 13
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Glycin, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.) und Zitronensäure in einem wie in Tabelle 14 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 10 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits-Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 10- fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 21 bis 23. Tabelle 14
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Glycin, Glucose, Fructose, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.) und Zitronensäure in einem wie in Tabelle 15 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 1 l Wasser. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 24 bis 27. Tabelle 15
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Sorbitol, Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 16 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 20 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits-Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 15- fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 28 und 29. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der oben in Tabelle 3 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Sorbitol in einer Menge zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 10 g erreicht wurde. Tabelle 16
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Sorbitol, Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 17 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 10 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits-Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 10- fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 30 und 31. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der oben in Tabelle 18 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Sorbitol in einer Menge zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 10 g erreicht wurde. Tabelle 17 Tabelle 18
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.), Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 19 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 30 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits- Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 10-fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzungen 32 und 33. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der oben in Tabelle 5 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Dextrin in einer Menge zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 10 g erreicht wurde. Tabelle 19
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.), Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 20 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 20 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits- Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 15-fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzung 34. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der oben in Tabelle 3 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Dextrin in einer Menge zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 10 g erreicht wurde. Tabelle 20
- Man mischte Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Dextrin (Polymerisationsgrad: 15.1; NSD 300 hergestellt von Nippon Shiryo Kogyo Co.), Zitronensäure und Vitamine in einem wie in Tabelle 21 angegebenen Verhältnis und löste das erhaltene Gemisch in 20 l Wasser. Die erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines proportionalen Flüssigkeits- Dispensers (Dosatron von Dosatron International) auf das 10-fache verdünnt. Somit erhielt man die Tierfutterzusammensetzung 35. Bei den hierbei verwendeten Vitaminen handelte es sich um eine durch Mischen der in Tabelle 22 angegebenen Vitamine hergestellte Zusammensetzung, zu welcher Dextrin in einer Menge zugegeben wurde, dass ein Gesamtgewicht von 10 g erreicht wurde. Tabelle 21 Tabelle 22
- Man teilte 56 Tage alte Hähnchen in 4 jeweils aus 1000 Tieren bestehende Gruppen, die vor dem Versand 15 Stunden und 30 Minuten keine Nahrung aufgenommen hatten. Während der Fastenperiode verabreichte man den Gruppen die gemäß Beispiel 1 erhaltenen Futterzusammensetzungen 1 bis 3 und Wasser (als Kontrolle).
- Man beobachtete das durchschnittliche Körpergewicht und die Anzahl toter Vögel zu Beginn des Versuchs und nach seiner Beendigung. Daraus wurden Gewichtsverlust und Sterblichkeit berechnet. Tabelle 23 zeigt die Ergebnisse. Tabelle 23
- Im Vergleich zur Kontrolle, unterdrückten die erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 1 bis 3 jeweils den Gewichtsverlust und senkten die Sterblichkeit, wie aus Tabelle 23 ersichtlich.
- Bei hoher Temperatur im Sommer unterteilte man 35 Tage alte Hähnchen in 4 aus jeweils 1000 Vögeln bestehende Gruppen und fütterte sie 35 Tage mit einem gewöhnlichen Futter. Während dieses Zeitraums verabreichte man den Vögeln die gemäß Beispiel 2 erhaltenen Futterzusammensetzungen 4 bis 6 und Wasser (als Kontrolle).
- Man beobachtete das durchschnittliche Körpergewicht und die Zahl fehlender (toter) Vögel zu Beginn des Versuchs uns nach seiner Beendigung. So berechnete man die Aufzuchtrate [(Zahl der Vögel vor dem Versuch - Zahl der fehlenden Vögel)/Zahl der Vögel vor dem Versuch], die Futterumsatzrate (Futteraufnahme/Gewichtszunahme), Fleischproduktivität [(durchschnittliches Körpergewicht/Futterumsatzrate) · 100] und den Hähnchen-Produktionswert (PS). Man berechnete PS gemäß der folgenden Formel.
- Die Ergebnisse sind in Tabelle 24 dargestellt. Tabelle 24
- Im Vergleich zur Kontrolle verringerten die erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 4 bis 6 die Anzahl fehlender Vögel und erhöhten die Aufzuchtrate, die Futterumsatzrate und den PS, wie aus Tabelle 24 ersichtlich.
- Bei hoher Temperaturen im Sommer unterteilte man 30 Wochen alte Legehennen in 3 jeweils aus 1000 Vögeln bestehende Gruppen und fütterte 8 Wochen mit einem gewöhnlichen Futter. Während dieses Zeitraums verabreichte man den Vögeln die gemäß Beispiel 3 erhaltenen Futterzusammensetzungen 7 und 8 und Wasser (als Kontrolle).
- Nach Beendigung des Versuchs berechnete man die normale Legerate, das individuelle Eigewicht, das tägliche Eigewicht (individuelles Eigewicht · normale Legerate), die Futteraufnahme, die Futterumsatzrate [(Futteraufnahme/tägliches Eigewicht) · 100] und den Anteil der weichen/gebrochenen Eier. Ferner wurden bezüglich der Eiqualität die Höhe der Albumendichte (die Höhe der Albumendichte beim Aufbrechen) [dense albumen height] und der Dotterdurchmesser jeder Gruppe beobachtet und so die Haugt-Einheit (HU) berechnet.
- Die Ergebnisse sind in Tabelle 25 und 26 dargestellt. Tabelle 25 Tabelle 26
- Im Vergleich zur Kontrolle steigerten die erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 7 und 8 jeweils die normale Legerate und das tägliche Eigewicht und verringerten den Anteil der weichen/zerbrochenen Eier, wie aus Tabellen 25 und 26 ersichtlich ist. Die Ergebnisse der Überprüfung der Eiqualitäten zeigten, dass die erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 7 und 8 beide die Höhe der Albumendichte [dense albumen height], den Eidotterdurchmesser und den HU-Wert vergrößerten.
- Man unterteilte 130 Tage alte große Legehennen in 4 jeweils aus 1000 Vögeln bestehende Gruppen und transferierte sie gemäß dem in Fig. 1 abgebildeten Arbeitsschema. Wie in Fig. 1 dargestellt, verabreichte man den Vögeln die gemäß Beispiel 4 erhaltenen Tierfutterzusammensetzungen 9 bis 11 und Wasser als Kontrolle mittels an Röhren befestigten Nippeltränken sowohl in den Brut- als auch in den Legehäusern.
- Tabelle 27 zeigt die Körpergewichte vor und nach dem Transfer, den Gewichtsverlust und die zur Wiedererlangung des Körpergewichts benötigte Zeit (Tage). Tabelle 27
- Im Vergleich zur Kontrolle unterdrückten die erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 9 bis 11 jeweils den Gewichtsverlust und verringerten die Zeit zur Wiedererlangung des Körpergewichtes, wie aus Tabelle 27 ersichtlich.
- Man unterteilte 12-Monate alte Legehennen in 4 jeweils aus 1000 Vögeln bestehende Gruppen. Nachdem man die Vögel 15 Tage nicht gefüttert hatte, um die Mauser zu forcieren, gab man ihnen auch einen Tag kein Wasser, um sie Stress auszusetzen. Nach 5 bis 7 Tagen nach Beginn des Fastens fielen kleine Federn aus. Nach 10 bis 13 Tagen fielen auch Federn in den Flügeln aus. Zwei Wochen nach Beginn des Fastens setzte man Fütterung ein. Man verabreichte den Vögeln drei Wochen lang nach Fütterungsbeginn die gemäß Beispiel 5 erhaltenen Tierfutterzusammensetzungen 12 bis 14 und Wasser (als Kontrolle).
- Tabelle 28 zeigt die benötigte Zeitspanne (in Tagen) bis zum Wiederbeginn normalen Legens nach Beginn der Fütterung (der Tag an dem das Legen nach Wiederaufnahme der Fütterung begann), die für eine Legerate von 50% derjenigen vor der Mauser benötigte Zeitspanne (in Tagen; der Tag, an dem eine 50%-ige Legerate erreicht wurde) und den Lege-Peak (die maximale Legerate) jeder Gruppe. Tabelle 28
- Im Vergleich zur Kontrolleverkürzten die erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 12 bis 14 jeweils die für den Wiederbeginn des Legens und die für das Erreichen einer 50%-igen Legerate derjenigen vor der Mauser erforderliche Zeitspanne und erhöhten den Lege-Peak, wie aus Tabelle 28 ersichtlich.
- Man unterteilte Mutterschweine mit dem dritten Wurf in vier aus jeweils fünf Tieren bestehende Gruppen. Fünf bis sieben Tage vor dem Wurf bis drei Wochen danach gab man den Gruppen die gemäß Beispiel 6 erhaltenen Tierfutterzusammensetzungen 15 bis 17 und Wasser.
- Man bestimmte die Tage mit einem Puerperalfieber von 41ºC und darüber, die maximale Körpertemperatur, die Zahl der Ferkel, die Zahl der Ferkel mit Diarrhöe, die Zahl der entwöhnten Ferkel und das bei der Entwöhnung vorliegende durchschnittliche Körpergewicht in den einzelnen Gruppen. Die Ergebnisse werden in Tabelle 29 gezeigt. Tabelle 29
- Im Vergleich zur Kontrolle zeigten die erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 15 bis 17 jeweils eine Verbesserung bezüglich der Anzahl der Tage mit Puerperalfieber von 41ºC oder darüber, der maximalen Körpertemperatur, der Anzahl der Ferkel, der Anzahl der Ferkel mit Diarrhöe, der Anzahl der entwöhnten Ferkel und des durchschnittlichen Körpergewichtes bei der Entwöhnung, wie aus Tabelle 29 ersichtlich.
- Man unterteilte Ferkel aus dem dritten Wurf von Mutterschweinen in vier aus jeweils 30 Tieren bestehende Gruppen. Man verabreichte den Gruppen über 40 Tage, beginnend 10 Tage vor der Entwöhnung bis 30 Tage nach der Entwöhnung, die gemäß Beispiel 7 erhaltenen Tierfutterzusammensetzungen 18 bis 20 und Wasser (als Kontrolle).
- Man maß das Körpergewicht zum Zeitpunkt der Entwöhnung, das Körpergewicht 30 Tage nach der Entwöhnung, die Körpergewichtszunahme und die durchschnittliche Futteraufnahme jeder Gruppe und berechnete die Futterumsatzrate. Die Ergebnisse sind in Tabelle 30 zusammengestellt. Tabelle 30
- Im Vergleich zur Kontrolle zeigten die mit den erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 18 bis 20 gefütterten Gruppen jeweils eine große Körpergewichtszunahme nach dem Entwöhnen und eine Verringerung der Futterumsatzrate, wie aus Tabelle 30 ersichtlich.
- Man unterteilte 105 Tage alte und 110 kg schwere Mastschweine in vier aus jeweils 20 Tieren bestehende Gruppen und ließ sie 24 Stunden vor dem Transport fasten, gleichzeitig mit dem Beginn des Fastens verabreichte man den Gruppen jeweils die gemäß Beispiel 8 erhaltenen Tierfutterzusammensetzungen 21 bis 23 und Wasser (als Kontrolle).
- Man wog die Tiere vor und nach dem Versuch und bestimmte das durchschnittliche Körpergewicht der Tiere jeder Gruppe und berechnete den Körpergewichtsverlust. Die Ergebnisse sind in Tabelle 31 zusammengestellt. Tabelle 31
- Im Vergleich zur Kontrolle zeigten die mit den erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 21 bis 23 gefütterten Gruppen jeweils einen verringerten Körpergewichtsverlust, wie aus Tabelle 31 ersichtlich.
- Man ließ die gemäß Beispiel 9 erhaltenen Tierfutterzusammensetzungen 24 bis 27 bei 40ºC und einer Luftfeuchtigkeit von 75% stehen und beobachtete den Zustand jeder Lösung. Die Ergebnisse sind in Tabelle 32 dargestellt. Tabelle 32
- Wie aus Tabelle 32 ersichtlich, zeigten die Glucose oder Fructose als Zucker enthaltenden Futterzusammensetzungen 24, 25 und 27 eine Bräunung. Dagegen verfärbte sich die Dextrin als Zucker enthaltende erfindungsgemäße Futterzusammensetzung 26 auch nach 7 Tagen nicht bräunlich.
- Man unterteilte 28 Tage alte Hähnchen in 3 Gruppen mit jeweils 1000 Vögeln und fütterte sie fünf Tage mit einem herkömmlichen Futter. In diesem Zeitraum verabreichte man den Vögeln die gemäß Beispiel 10 erhaltenen Tierfutterzusammensetzungen 28 und 29 und Wasser (als Kontrolle).
- Man maß das durchschnittliche Körpergewicht und die Anzahl fehlender toter Vögel zu Beginn des Versuchs (beim Alter von 28 Tagen) und beim Alter von 35 und 42 Tagen. Somit wurde die Zuwachsrate in gleicher Weise wie in Versuchsbeispiel 2 berechnet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 33 zusammengestellt. Tabelle 33
- Im Vergleich zur Kontrolle verringerten die erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 28 und 29 die Anzahl der toten Vögel und erhöhten die Aufzuchtrate, wie aus Tabelle 33 ersichtlich.
- Man unterteilte gesunde neugeborene Hühnchen, die aus Brüterei-Eiern von 41 und 44 Wochen alten Bruthennen ausgebrütet worden waren, in 3 Gruppen mit jeweils 1000 Vögeln und fütterte sie 7 Tage mit den gemäß Beispiel 11 erhaltenen Tierfutterzusammensetzungen 30 und 31 und Wasser (als Kontrolle).
- Man maß das durchschnittliche Körpergewicht und die Anzahl toter Vögel zu Beginn des Versuchs (beim Schlüpfen) und nach 7 und 14 Tagen. Somit berechnete man die Aufzuchtrate in gleicher Weise wie in Versuchsbeispiel 2. Die Ergebnisse sind in Tabelle 34 zusammengestellt. Tabelle 34
- Im Vergleich zur Kontrolle verringerten die erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 30 und 31 die Anzahl der toten Vögel und erhöhten die Aufzuchtrate, wie aus Tabelle 34 ersichtlich.
- Bei hoher Temperatur im Sommer unterteilte man 27 Wochen alte Bruthennen in 3 Gruppen mit jeweils 1000 Vögeln und fütterte sie 6 Wochen mit einem herkömmlichen Futter. Während dieses Zeitraums verabreichte man den Vögeln die gemäß Beispiel 12 erhaltenen Tierfutterzusammensetzungen 32 und 33 und Wasser (als Kontrolle).
- Nach Abschluss des Versuchs berechnete man in gleicher Weise wie in Versuchsbeispiel 3 die normale Legerate, die individuelle Legerate, das tägliche Eigewicht, die Futteraufnahme, die Futterumsatzrate und den Anteil der weichen/gebrochenen Eier. Die Ergebnisse sind in Tabelle 35 zusammengestellt. Tabelle 35
- Im Vergleich zur Kontrolle erhöhten die erfindungsgemäßen Tierfutterzusammensetzungen 32 und 33 jeweils die normale Legerate und das tägliche Eigewicht und verringerten den Anteil weicher/zerbrochener Eier, wie aus Tabelle 35 ersichtlich.
- Man unterteilte 9 Wochen alte Legehennen in 2 Gruppen mit jeweils 1000 Vögeln und fütterte sie nach dem Entschnabeln 3 Tage mit einem herkömmlichen Futter. Während dieses Zeitraums verabreichte man den Vögeln die gemäß Beispiel 13 erhaltene Tierfutterzusammensetzung 34 und Wasser (als Kontrolle).
- Zu Beginn des Versuchs und nach 10, 11 und 12 Wochen maß man das durchschnittliche Körpergewicht und die Anzahl toter Vögel jeder Gruppe. Somit wurde die Aufzuchtrate in gleicher Weise wie in Versuchsbeispiel 2 berechnet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 36 zusammengestellt. Tabelle 36
- Im Vergleich zur Kontrolle verringerte die erfindungsgemäße Tierfutterzusammensetzung 34 die Anzahl toter Vögel und erhöhte die Aufzuchtrate, wie aus Tabelle 36 ersichtlich.
- Man unterteilte 16 Wochen alte Legehennen in 2 Gruppen mit jeweils 1000 Vögeln und verabreichte jedem Vogel mittels einer intramuskulären Injektion in einer vorherbestimmten Dosierung infektiösen Coryza-Impfstoff. Vom Zeitpunkt der Impfung verabreichte man den Vögeln 3 Tage die gemäß Beispiel 14 erhaltene Tierfutterzusammensetzung 35 und Wasser (als Kontrolle).
- Man maß das durchschnittliche Körpergewicht und die Anzahl toter Vögel zu Beginn des Versuchs (im Alter von 16 Wochen) und im Alter von 17 und 18 Wochen. Somit berechnete man die Aufzuchtrate in gleicher Weise wie in Versuchsbeispiel 2. Die Ergebnisse sind in Tabelle 37 zusammengestellt. Tabelle 37
- Im Vergleich zur Kontrolle verringerte die erfindungsgemäße Tierfutterzusammensetzung 35 die Anzahl toter Vögel und erhöhte die Aufzuchtrate, wie aus Tabelle 37 ersichtlich.
- Die vorliegende Erfindung stellt eine Tierfutterzusammensetzung zur Verfügung, mit welcher die Ernährungsbedingungen etc. von Tieren verbessert werden können, wenn sie zusammen mit Trinkwasser verabreicht wird.
Claims (10)
1. Verwendung von Dextrin mit einem Polymerisationsgrad von 5
bis 25 und einer Mischung von Aminosäuren mit einer
Partikelgröße von 1,0 bis 500 um zur Herstellung einer
Futterzusammensetzung, bei welcher nach Formulierung zu
einer wässrigen Lösung keine Aminocarbonylierungsreaktion
zwischen Zuckern und Aminosäuren abläuft, wobei diese
Futterzusammensetzung zur Prävention von
Körpergewichtsverlust und zur Verringerung der Mortalität bei Tieren
brauchbar ist.
2. Verwendung nach Anspruch 1, worin das Tier ausgewählt ist
unter Legehenne, Hähnchen und Schwein.
3. Feste Futterzusammensetzung, welche erhältlich ist durch
Vermischen von
a) Dextrin mit einem Polymerisationsgrad von 5 bis 25
mit
b) einer Mischung von Aminosäuren mit einer
Partikelgröße von 1,0 bis 500 um,
wobei bei dieser festen Futterzusammensetzung bei
Formulierung zu einer wässrigen Lösung keine
Aminocarbonylierungsreaktion zwischen Zuckern und Aminosäuren abläuft.
4. Die feste Futterzusammensetzung nach Anspruch 3, welche
Lysin, Methionin, Tryptophan, Threonin und Glyzin umfasst.
5. Feste Futterzusammensetzung nach Anspruch 3, welche Lysin
mit einer Partikelgröße von 1/0 bis 500 um, Methionin mit
einer Partikelgröße von 1,0 bis 200 um, Tryptophan mit
einer Partikelgröße von 1,0 bis 200 um, Threonin mit einer
Partikelgröße von 1,0 bis 500 um oder Glyzin mit einer
Partikelgröße von 1,0 bis 500 um umfasst.
6. Feste Futter Zusammensetzung nach Anspruch 4 oder 5, welche
zusätzlich Komponenten enthält, die ausgewählt sind unter
Lösungshilfsmitteln, Dispergiermitteln, Stabilisatoren,
Konservierungsmitteln, Antibiotika, Antioxidantien,
proteinartigen Materialien, organischen Säuren, Vitaminen,
Mineralien, Ethylalkohol, Farbstoffen und Duftstoffen.
7. Wässrige Tierfutterzusammensetzung, in welcher keine
Aminocarbonylierungsreaktion zwischen Zuckern und
Aminosäuren abläuft und welche erhältlich ist durch Auflösen
einer festen Futterzusammensetzung nach Anspruch 3, 4, 5
oder 6 in Wasser oder einer wässrigen Lösung, welche ein
organisches Lösungsmittel enthält, das keine unerwünschten
Effekte auf Tiere auf weist.
8. Wässrige Futterzusaromensetzung nach Anspruch 1, worin die
Dextrinmenge im Bereich von 0,001 bis 0,8 Gew.-% liegt.
9. Tierfütterungsverfahren, welches folgende Schritte umfasst:
Auflösen einer festen Futterzusammensetzung gemäß der
Definition in einem der Ansprüche 3, 4, 5 oder 6 in Wasser
oder einer wässrigen Lösung, welche ein organisches
Lösungsmittel enthält, das keine unterwünschten Effekte auf
Tiere zeigt, und Fütterung des Tieres mit einem Trank aus
der resultierenden wässrigen Zusammensetzung.
10. Tierfütterungsverfahren, welches das Füttern des Tiers mit
einer wässrigen Futterzusammensetzung nach Anspruch 7 oder
8 umfasst.
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