DE6942420U - Krawattenhalter - Google Patents
KrawattenhalterInfo
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- DE6942420U DE6942420U DE19696942420 DE6942420U DE6942420U DE 6942420 U DE6942420 U DE 6942420U DE 19696942420 DE19696942420 DE 19696942420 DE 6942420 U DE6942420 U DE 6942420U DE 6942420 U DE6942420 U DE 6942420U
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Description
PATENTANWALT DIPL.-INC. H. SONNET- &6 WU PPERTAL-B ARMEN
m/m
Firma Vollmann & Schmelzer, 586 Iserlohn, Sporenstr. 68
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Krawatt enhalt er.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufbewahrung von Krawatten, auf einen sogenannten
Krawattenhalter, bestehend aus zwei im Abstand voneinander an einer Befestigungsfläche, z.B. der Innenfläche
einer Kleiderschranktür befestigten Halteböckchen, zwei schwenkbaweglich daran angelenkten Auslegerarmen sowie
einer diese miteinander verbindenden Krawatten-Tragstange.
Krawattenhalter der eingangs beschriebenen Gattung sind in der Praxis in mannigfaltiger Weise bekannt
geworden. Bei einer offenkundig vorbenutzten Ausführung dieser Art sind die Halteböckchen je aus einem beidendig
abgewinkelten Blechstanzling gebildet, wobei..ein abgewinkelter,
mit einem Durchgangsloch versehene Schenkel als Befestigungssteg dient. Der andere abgewinkelte
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Teil in einer Ebene vor einer Querbohrung im Mittelteil
dieses Böckchens, in welcher ein stegförmiger Auslegerarm
drehbar eingenietet ist, tritt als Anschlagsteg in Funktion, wenn die eine Krawattentragstange zwischen
sich aufnehmenden Auslegerarme ausgeschwenkt werden.
Ein solcher vorbekannter Krawattenhalter ist zwar in der Lage, die aufzubewahrenden Krawatten sicher
aufzunehmen, es muß jedoch als Nachteil angekreidet werden, daß <ue von der Aufbau- und Fertigungsseite her
gesehen aufwendig ist, weil die Einzelteile dieses ■vorbekannten
Krawattenhalters im Herstellerwerk fix und fertig als Gebrauchseinheit zusammengestellt werden,
wozu umfangreiche Nebenarbeiten erforderlich sind.
Ausgehend von dem vorbeschriebenen Krawattenhalter besteht nun die Aufgabe der vorliegenden Neuerung darin,
ihn aufbau- und fertigungstechnisch wohlfeiler zu gestalten.
Erreicht wird das Ziel der Neuerung zunfchst in
vorteilhafter Weise im wesentlichen dadurch, daß sowohl die Halteböckchen als auch die Auslegerarme als
nachbearbeitungsfreie Kunststoff-Spritzlinge ausgebildet
und einerseits die Auslegerarme über nietbefestigungsmittelfreie Steckachsenlager an die Halteböckchen
angelenkt sind, indem diese auf ihren eander zugekehrten Innenseiten je eine von der Innenseite des
Halteböckchens ausgehende und zur gegenüberliegenden Außenseite gf-ichtete Stecklageraufnahme und die Auslegerarme
auf ihren den Halteböckchen zugewandten Außenseiten je einen a]τ Drehachse mit der jeweiligen Stecklageraufnahme
zusammenwirkenden Stecklagerzapfen einseitig gegenüber jedem Auslegerarm vorstehend aufweist,
und daß anderseits beide Auslegerarme auf ihren stecklagerzapfenlosen,
einander zugekehrten Innenseiten höhenversetzt zu den Stecklagerzapfen Halteaufnahmen
für eine lediglich steckgehalterte, befestigungsglied-
freie Halterung der Krawatten-Tragstange aufweisen.
694242Ö
eine Reihe von entscheidenden Vorteilen. Dadurch, daß sowohl die Halteböckchen als auch die Auslegerarme als
Kunststoff-Baukörper ausgebildet sind, fallen sie fix und fertig, d.h. nachbearbeitungsfrei aus der Herstellungsform.
Da auf der anderen Seite bei dem neuen Krawattenhalter keinerlei Nietverbindungen hergestellt
zu werden brauchen, entfällt von vornherein der gesamte bisher hiermit verbundene Arbeitsaufwand. Die nietbefestigungsmittelfreie
Steckachsenlagerung zwischen den Halteböckchen und den Auslegerarmen gestattet es vielmehr,
daß jetzt nicht mehr der Hersteller, sondern der Benutzer selbst den Krawattenhalter in einer Gebrauchseinheit montiert. Dies ist auch höchst einfach und handwerklich
mit keinerlei Schwierigkeiten verbunden, weil die Auslegerarme mit ihren Stecklagerachsen lediglich
in die Stecklageraufnahmen der Lagerböckc-hen eingesteckt zu werden brauchen. Auch die Krawatten-Tragstange
wird lediglich in Aufnahmen der Auslegerarme eingesteckt gehalten.
Es ist damit der Neuerung gelungen, einen Krawatte —
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kalter von der Bauseite her so zu gestalten, daß e^kls
außerordentlich wohlfeil und in seiner Handhabung zweckmäßig
ausgebildet ist.
Wenn man nun gemäß einem weiteren Vorschlage der Neuerung eine bevorzugte Ausführung so gestaltet, daß
jedes Halteböckchen eine an seiner Innenseite beginnende und sich in Richtung auf seine Außenseite erstreckende
Aussparung von einem sowohl der Umrissgröße und -gestalt als auch der Querschnittsdicke des Aaslegerarmes entspreokenden
Ausmaß aufweist derart, daß der Auslegerarm in der eingeschwenkten Stellung formschlüssig, d.h.
halteböckcheninnen- und halteuöckaBhvorderseitig bündig
abschließend von dieser Aussparung aufgenommen ist, dann ist man in die Lage versetzt, von den Halteböckchen
mit den angelenkten Auslegerarmen vorteilhafte Verpackungseinheiten zu bilden, bei denen durch das bündige
Einliegen jedes Auslegerarmes in der Aussparung des Halteböckchens nichts mehr vorsteht. In diesem Zustand
befinden sich die Stecklagerzapfen der Auslegerarme in
den Stecklageraufnahmen des Halteböckchens, so daß sie
auch "beim Transport nicht abbrechgefährdet sind.
Auf diese Veise können die zusammengesetzten Halteoöckchen
und Auslegerarme zusammen mit der lose dabeigegebenen Krawatten-Tragstange eine vorteilhafte Verpackungseinheit
"bilden, wobei dann die Endmontage der Tragstange mit den Auslegerarmen vom Benutzer selbst
durchgeführt wird, ohne das Nietverbindungen irgendwelcher Art erforderlich sind.
Im übrigen ist ein Ausführungsbeispiel des
Neuerungsgegenstandes auf den beiliegenden Zeichnungen wiedergegeben; dabei zeigen:
Fig. 1 einen Krawattenhalter an einer Befestigung sf lache montiert t
Fig. 2 die Einzelbauteile des Krawattenhalters im ungekuppelten Zustand im Maßstabe ihrer natürlichen
Größe nebeneinander gezeichnet, und
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung des Krawattenhalter im ausgeschwenkten Zustand, alle
Fig. in schaubildlicher Wiedergabe.
Bei dem dargestellten Krawattenhalter sind mit A zwei Halteböckchen bezeichnet, welche beispielsweise
durch Selbsthaftung od.dgl. an einer Befestigungsfläche 10 im Abstand voneinander gehalten sind. Diese Halteböckchen
besitzen eine im wesentlichen dreieckige Umrissgestalt und weisen auf ihrer Innenseite 11 eine
Aussparung 12 auf, die hinsichtlich ihrer eigenen Ausdehnung der Umrissgröße und Umrissgestalt sowie der Querschnittsdicke
eines Auslegerarmes B entspricht, so daß dieser - wie es die Fig. 1 zeigt - im eingeschwenkten
Zustand formschlüssig und bündig, d.h. nicht vorstehend hierin einliegt. Sowohl die Halteböckchen A als auch
dio Auslegerarme B sind als Kunststoff-Spritzlinge ausgebildet.
Halteböckchen A und Auslegerarme B werden mit Hilfe einer Stecklagerung miteinander gekuppelt, indem
— 7 —
jedes Halteböckchen im Bereiche seiner Aussparung 12 eine
Stecklageraufnähme 13 besitzt, welche sich von der Innenseite
11 in Richtung auf die Außenseite 14 erstreckt. Jeder Auslegerarm B ist mit einem sich auf der dem Halteböckchen
zugekehrten Außenseite 15 befindiLtoden Stecklagerzapfen
16 versehen. Auf der den Stecklagerzapfen gegenüberliegenden Innenseite 17 der Auslegerarme B ist eine
Steckaufnähme 18 zur einsteckbaren Halterung einer Krawatten-Tragstange
vorgesehen.
Der Zusammenbau des Krawattenhalters erfolgt so, daß die Stecklagerzapfen 16 in die Aufnahmen 13 des
Halteböckchens und die Krawatten-Tragstange 19 in die
Steckaufnahmen 18 der Auslegerarme B gesteckt werden. Es ist möglich, die Auslegerarme B in eine in Fig. 3
dargestellte Lage zu bringen, wobei in dieser Lage je
ein. Stützsteg 20 der Halteböckchen die Auslegerarme B untergreift. In dieser Stellung können dann Krawatten
entweder von der Tragstange 19 abgenommen oder über diese gehängt werden. Befinden sich die Auslegerarme B in der
Stellung nach Fig. 1 werden die Krawatten 21 gegen die
BefestigunRsfläche 10 gedrückt und sicher gehalten.
Es versteht sich von selbst, daß die dargestellte und beschriebene Ausführungsform nur als ein mögliches
Ausführungsbeispiel anzusehen ist. Man könnte vielmehr sowohl die Halteböckchen als auch die Auslegerarme
abweichend von der Darstellung gestalten, wichtig ist jedoch die neuerungsgemäß verwirklichte nietbefestigungsmittelfreie
Steckhalterung, die sofern sie bei anderen Ausführungen verwirklicht wird, als mit zur
Neuerung gehörig anzusehen ist.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Aufbewahrung von Krawatten, sogenannter Krawattenhalter, bestehend aus zwei im
Abstand voneinander an einer Befertigungsflache, z.B.
der Innenfläche einer Kleiderschranktür befestigten Halteböckchen, zwei schwenkbeweglich daran angelenkten
Auslegerarmen, sowie einer diese miteinander verbindenden Krawatten-Tragstange, dadurch gekennzeichnet,
daß soY/ohl die Halteböckchen (JL) als auch die Auslegerarme (B) als nachbearbeitungsfreie
Kunststoff-Spritzlinge ausgebildet und einerseits die Auslegerarme über nietbefestigungsmittelfreie Steckachsenlager
an die Halteböckchen (A) angelenkt sind, indem diese auf ihren einander zugekehrten Innenseiten (11)
je eine von der Innenseite des Halteböckchens ausgehende
und zur gegenüberliegenden Außenseite (14) gerichtete Stecklager auf nähme (13) und die Auslegerrjrme (B) auf
ihren den Halteböckchen zugewandten Außenseiten (15)
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je einen als Drehachse mit der jeweiligen Etecklageraufnehme
zusammenwirkenden Stecklagerzapfen (16) einseitig gegenüber jedem Auslegerarm vorstehend aufweist, und
daß anderseits beide Auslegerarme auf ihren stecklagerzapfenlosen,
einander zugekehrten Innenseiten (17) höhenversetzt zu den Stecklagerzapfen (16) Halteaufnahmen (18)
für eine lediglich steckgehalterte, befestigungsgliedfreie Halterung der Krawatten-Tragstange (19) aufweisen.
2. Krawattenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Halteböckchen (A) eine an seiner Innenseite (11) beginnende und sich in Richtung auf seine
Außenseite (14) erstreckende Aussparung (12) von einem sowohl der Umrissgröße und -gestalt als auch der Querschnittsdicke
des Auslegerarmes (B) entsprechenden Ausmaß aufweist derart, daß der Auslegerarm in der eingeschwenkten
Stellung formschlüssig, d.h. halteböckcheninnen- und halteböckchenvorderseitig bündig abschließend
von dieser Aussparung aufgenommen ist.
3. Krawattenhalter nach Anspruch 1 und 2S dadurch
gekennzeichnet, daß das Halteböckchen (A) aussparungs-
42420 - Ii -
seitig unterhalb der Lagerstelle für den Auslegerann (B)
einen den Auslegerarm in der ausgeschwenkten Lage untergreifenden Stützsteg (20) "bildet.
4-, Krawattenhalter nach Anspruch 1 bis 3>
dadurch
f gekennzeichnet, daß die Rückseite eines jeden im wesentlichen dreieckige Umrissform aufweisenden Halteböckchens
(A) mit selbstklebenden bzw.-haftenden Haltemitteln versehen ist.
- III -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696942420 DE6942420U (de) | 1969-10-30 | 1969-10-30 | Krawattenhalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696942420 DE6942420U (de) | 1969-10-30 | 1969-10-30 | Krawattenhalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6942420U true DE6942420U (de) | 1970-02-12 |
Family
ID=34126346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696942420 Expired DE6942420U (de) | 1969-10-30 | 1969-10-30 | Krawattenhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6942420U (de) |
-
1969
- 1969-10-30 DE DE19696942420 patent/DE6942420U/de not_active Expired
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