DE69424753T2 - Elektrokardiograph - Google Patents
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf einen Elektrocardiographen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Solch ein Elektrocardiograph ist aus der FR-A1-2 666 977 bekannt. Dieses Dokument offenbart einen tragbaren Elektrocardiographen, der ein Gehäuse umfaßt, an dem vier Arme schwenkbar befestigt sind. An dem Ende eines jeden Arms ist ein Sensor fixiert, der ein Saugorgan und eine Elektrode umfaßt.
- Da tragbare Elektrocardiographen dazu geeignet sind, Übersicht über den Zustand der elektrocardiographischen Wellen in dem Alltag des Cardiopatienten zu behalten, wurden verschiedene Typen entwickelt.
- Die Fig. 20 und 21 illustrieren eine konventionelle, tragbare elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung, wie sie aus der US-A-4 844 090 bekannt ist. Diese elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 100 weist einen Gehäusekörper 110 auf, der in der Form eines Stiftes ausgebildet ist. Für die Tragbarkeit kann sie in eine Tasche gesteckt und festgehalten werden mit einer Klemme 120 an einem Ende des Gehäusekörpers 110. Eine erste Elektrode 130 wird an einem Ende des Gehäusekörpers 110 bereitgestellt, und eine zweite Elektrode 140 wird auf der Oberfläche des Mittelteils des Gehäusekörpers 110 bereitgestellt. Ein Druckknopfschalter 150 wird an dem anderen Ende bereitgestellt. Im Inneren des Gehäusekörpers 110 sind der elektronische Schaltkreis, der elektrocardiographische Wellen auf der Grundlage der Signale von der ersten und zweiten Elektrode 130 und 140 mißt, und eine Batterie untergebracht.
- Fig. 21 ist eine Illustration, die helfen soll zu erläutern, wie die elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 110 verwendet wird. Elektrocardiographische Weilen werden gemessen durch Drücken der ersten Elektrode 130 auf der linken Seite des Herzens gegen die Brust und durch Drücken des Schalters 150, wobei die zweite Elektrode 140 auf der Oberfläche des Gehäusekörpers 110 beispielsweise mit der rechten Hand gepackt wird. Auf diese Art können elektrocardiographische Wellen gemessen werden, wenn immer dies notwendig ist.
- Jedoch müssen die konventionellen elektrocardiographischen Wellenmeßvorrichtungen einen relativ langen Körper aufweisen, so daß der Benutzer sie mit seiner oder ihrer rechten Hand halten und die erste Elektrode 130 gegen die Brust drücken kann. Die konventionelle Vorrichtung weist ein anderes Problem auf: Je nach dem, gegen welchen Teil der Brust die erste Elektrode 13 gedrückt wird, und wie die Elektrode gegen die Brust gedrückt wird, variiert ihr Kontaktwiderstand und infolgedessen wird der Wechsel in dem Kontaktwiderstand nicht nur Variationen in dem Potential des Herzens sowie Rauschen, sondern ebenfalls myoelektrisches Rauschen aufgrund muskulärer Anspannung bewirken, wodurch ein akkurates Messen der elektrocardiographischen Wellen verhindert wird. Um dieses Problem zu lösen, wie in Fig. 21 gezeigt wird, muß die elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 100 senkrecht gegen die Brust 170 auf der linken Seite des Herzens 170 mit einem geeigneten Druck gedrückt werden. Ein Hemd weist im allgemeine Knöpfe entlang einer zentrierten Linie auf der Vorderseite auf, so daß wenn etwas merkwürdiges mit seinem Herzen passiert ist, der Benutzer das Hemd aufknöpfen muß, bevor er die elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 100 auf der linken Seite seines Herzens gegen die Brust 170 drückt. Für den Fall von Kleidungsstücken ohne Knöpfe, wie beispielsweise Pullover, muß der Benutzer den Pullover ausziehen, und deshalb braucht er oder sie viel Zeit um die elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 100 senkrecht gegen die Brust 170 zu drücken, wodurch ein schnelles Messen verhindert wird. Insbesondere Frauen, die ihre Brust im Beisein anderer zum Messen entblößen müssen, würde dies geistige Qualen zufügen.
- Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Elektrocardiographen bereitzustellen, der solch eine kompakte Struktur aufweist, daß diese dem Benutzer ermöglicht, die Vorrichtung auf die Brust aufzubringen ohne sein oder ihr Hemd auszuziehen und der deshalb dem Benutzer erlaubt, die minütlichen Wechsel (minute changes) in jedem Herzschlag einfach und schnell zu messen.
- Diese Aufgabe wird durch einen Elektrocardiographen gemäß Anspruch 1 gelöst.
- Bevorzugte Ausführungsformen sind die Gegenstände der abhängigen Ansprüche. Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
- Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Elektrocardiograph in einem gefalteten Zustand gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
- Fig. 2 eine Seitenansicht des Elektrocardiographen von Fig. 1 ist;
- Fig. 3 eine Sohlenansicht des Elektrocardiographen von Fig. 1 ist;
- Fig. 4 eine Seitenansicht der rechten Seite des Elektrocardiographen von Fig. 1 ist;
- Fig. 5 eine teilweise geschnittene Ansicht des Elektrocardiographen von Fig. 1 in einem gefalteten Zustand ist;
- Fig. 6 eine Draufsicht des Elektrocardiographen in einem expandierten Zustand ist;
- Fig. 7 eine Sohlenansicht des Elektrocardiographen von Fig. 6 ist;
- Fig. 8 eine Schnittansicht des internen Aufbaus des Elektrocardiographen von Fig. 1 ist;
- Fig. 9 ein Blockdiagramm des elektronischen Schaltkreises des Elektrocardiographen in Fig. 1 ist;
- Fig. 10 die interne Struktur der RAM in dem elektronischen Schaltkreis von Fig. 9 zeigt;
- Fig. 11 eine Seitenansicht eines Elektrocardiographen gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
- Fig. 12 eine Draufsicht eines externen Verbindungsstücks, das mit dem Elektrocardiographen von Fig. 11 verbunden wird, ist;
- Fig. 13 den Elektrocardiographen vor der Verbindung mit dem externen Verbindungsstück illustriert;
- Fig. 14 den Elektrocardiographen nach der Verbindung mit dem externen Verbindungsstück illustriert;
- Fig. 15 eine Vorderansicht des Benutzers, der den Elektrocardiographen verwendet, ist;
- Fig. 16 ein Blockdiagramm des elektronischen Schaltkreises des Elektrocardiographen ist;
- Fig. 17 das externe Verbindungsstück, das mit einem Elektrocardiographen gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verbunden ist, illustriert;
- Fig. 18 eine Schnittansicht von Fig. 17 ist;
- Fig. 19 eine Seitenansicht von Fig. 17 ist; und
- Fig. 20 und 21 Diagramme sind, die helfen sollen, den Stand der Technik zu erläutern.
- Die Fig. 1 bis 10 zeigen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Eine elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 1 gemäß der Ausführungsform hat eine faltbare Struktur. Mit dieser Struktur trägt der Benutzer die Vorrichtung mit sich in einem gefalteten Zustand herum, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt wird. Bei deren Verwendung expandiert er oder sie die Vorrichtung, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt wird.
- Ein Gehäuserumpfabschnitt 1A und ein Armabschnitt 2 bilden eine äußere Form. Der Gehäuserumpfabschnitt 1A ist als ein dünnes, plattes rechteckiges Parallelflach ausge bildet. Der Armabschnitt 2 ist auf die Deckfläche 1a des Gehäuserumpfabschnitts 1A gefaltet, wobei sein eines Ende (sein linkes Ende) mit dem Gehäuserumpfabschnitt 1A verbunden ist.
- Der Gehäuserumpfabschnitt 1A weist erste Meßelektroden 3 auf, die auf beiden Seiten seines länglichen Gehäuses bereitgestellt werden. Er weist ebenso eine Anzeigeeinrichtung 4 auf der Sohlenoberfläche 1b, die der Deckfläche 1a gegenüberliegt, auf, auf die der Armabschnitt 2 gefaltet wird. Die Anzeigeeinrichtung 4 zeigt die gespeicherten Datenfelder umfassend die elektrocardiographischen Messungen, die Uhrzeit und die Telefonnummer an. Der Armabschnitt 2 ist an dem Gehäuserumpfabschnitt 1A wie folgt angebracht: Ein Ende des Gehäuserumpfabschnitts 1A unterteilt sich zur Hälfte, um einen ladenähnlichen Gelenkabschnitt (ark-like hinge portion) 1c zu bilden, und hierzu ähnlich unterteilt sich ein Ende des entsprechenden Armabschnitts 2, um einen Gelenkteil 2c zu bilden; daran anschließend werden diese Gelenkteile 1c und 2c Seite an Seite plaziert und mit einem Federstift 5 zur Vereinheitlichung durchbohrt. Dies erlaubt dem Armabschnitt 2, um den Federstift 5 herum zu rotieren und hierbei die Vorrichtung von dem gefalteten Zustand in den expandierten Zustand zu überführen. In dem expandierten Zustand werden elektrocardiographische Wellen gemessen.
- Um solch eine Messung zu bewirken, wird eine zweite Meßelektrode 6 auf dem Armabschnitt 2 bereitgestellt. Die zweite Meßelektrode 6 ist an der Spitze (tip portion) des Armabschnitts 2 plaziert, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Eine Messung wird durch Drücken der Elektrode 6 gegen die Brust durchgeführt. Die zweite Meßelektrode 6 ragt um eine spezifische Höhe hervor, um somit den Kontakt mit der Brust zu ermöglichen, und besteht aus elastischem, leitfähigem Gummi, wie beispielsweise Karayagummi, um die Wahrnehmung des Kontakts mit der Haut zu vereinfachen. Ein ausgespartes Stück 7 ist in der Deckfläche 1a des Gehäuserumpfabschnitts 1A ausgebildet, gegenüber der zweiten Meßelektrode 6. Wenn der Armabschnitt 2 gefaltet wird, wird die zweite Meßelektrode 6 in dem ausgesparten Stück 7 untergebracht. Dies verhindert, daß die zweite Meßelektrode 6 nach außen offenliegt und das Staub an der Elektrode haften bleibt, wodurch akkurate Messungen ermöglicht werden. Des weiteren, da es keine Möglichkeit gibt, daß die Elektrode sich mit einem anderen Stück stört, wird sie nicht beschädigt. Die erste Meßelektrode 3 kann aus dem selben Material ausgebildet sein, wie die zweite Meßelektrode 6 oder aus einem anderen Material, wie beispielsweise Metall.
- Wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt wird, ist die Spitze des Armabschnitts 2, an der die zweite Meßelektrode 6 bereitgestellt wird, wie ein Bogen geformt. Dies ermöglicht ein reibungsloses Einschieben, ohne in den Kleidungsstücken hängenzubleiben, wenn der Armabschnitt 2 zum Messen in die Kleidungsstücke eingeschoben wird. Die Anzeigeeinrichtung 4 befindet sich auf der Sohlenoberfläche 1b des Gehäuserumpfabschnitts 1A, um sich somit auf der gegenüberliegenden Seite zu befinden hinsichtlich der Oberfläche, auf der die zweite Meßelektrode 6 bereitgestellt wird. Diese Ausbildung erlaubt es dem Benutzer, während des Messens auf die Anzeigeeinrichtung 4 zu sehen und vereinfacht die visuelle Überprüfung der elektrocardiographischen Daten.
- In den Fig. 1 und 7, kennzeichnet das Bezugszeichen 8 Lautsprecherperforierungen, die in die gegenüberliegende Seite des Armabschnitts 2 hinsichtlich der zweiten Meßelektrode 6 gemacht wurden, und 9 kennzeichnet ein Kommunikationsstück. Wie in Fig. 8 gezeigt wird, wird ein Lautsprecher in den Armabschnitt 2 eingebracht, um den Lautsprecherperforierungen 8 zu entsprechen, was den Tönen des Lautsprechers ermöglicht, während des Messens oder am Ende des Messens hierdurch auszutreten. Das Kommunikationsstück 9 besteht beispielsweise aus einem Photokoppler, der mit einem Phototransistor und einer Leuchtdiode bereitgestellt wird. Durch Befestigen des Elektrocardiographen auf der Leseeinheit (nicht gezeigt) eines sich in einem Krankenhaus befindlichen medizinischen Instrumentes, werden die elektrocardiographischen Messungen zu der Einheit ausgegeben. Dies ermöglicht den Doktoren in dem Krankenhaus, die elektrocardiographischen Daten bezüglich der Herzschläge während täglicher Aktivitäten zu erfassen.
- In den Fig. 1 bis 4 kennzeichnet das Bezugszeichen 11 einen ersten Schalter, der an dem anderen Ende des Gehäuserumpfabschnitts 1A bereitgestellt wird. Der Schalter schaltet die elektrocardiographische Messung und auch die Kommunikation durch das Kommunikationsstück 9 ein und aus. Bezugszeichen 12 und 13 kennzeichnen jeweils einen zweiten und dritten Schalter, die auf der Sohlenoberfläche des Gehäuserumpfabschnitts 1A bereitgestellt werden. Diese Schalter 12 und 13 werden verwendet, um die Uhrzeit zu korrigieren, die gespeicherten Telefonnummern anzuzeigen oder um zu der Kommunikationsbetriebsart zu wechseln. Eine Leuchtdiode 14 zum Emittieren von Licht, um anzuzeigen, daß momentan eine Messung durchgeführt wird, ist neben dem ersten Schalter 11 angebracht (siehe Fig. 4). Ein Elektrodenstecker 15, der zum Aufladen mit einer kommerziellen Spannungsversorgung verbunden wird, wird auf einer länglichen Seite des Rumpfabschnitts 1 bereitgestellt (siehe Fig. 2). Auf der Deckfläche 1a des Rumpfabschnitts 1 wird eine Batterieabdeckung 16 zum Ersetzen von Batterien (nicht gezeigt) bereitgestellt (siehe Fig. 6). Des weiteren wird auf der Sohlenoberfläche des Gehäuserumpfabschnitts 1A eine Schalterabdeckung 17 bereitgestellt zum Schutz der internen Schalter (nicht gezeigt), die im Inneren des Gehäuserumpfabschnitts 1A angebracht sind.
- Fig. 8 illustriert einen inneren Aufbau der vorliegenden Ausführungsform. Im Inneren des Gehäuserumpfabschnitts 1A befindet sich eine Leiterplatte 19, auf der ein LSI 18 zum Steuern des ganzen Elektrocardiographen bereitgestellt wird. Die elektrocardiographischen Messungen werden zu dem LSI 18 und der Leiterplatte 19 geliefert, die ein elektrisches Schaltkreisstück festlegen, das die elektrocardiographischen Daten zu der Anzeigeeinrichtung 4 als ein Anzeigesignal ausgeben. Um dies zu erreichen wird die Leiterplatte 19 mit der zweiten Meßelektrode 6 über eine flexible Verbindungsplatte (connecting board) 20 verbunden, die sich vom Gehäuserumpfabschnitt 1A bis ins Innere des Armabschnitts 2 erstreckt. Der Lautsprecher 10 und das Kommunikationsstück 9 sind an der Verbindungsplatte 20 befestigt. Die Anzeigeeinrichtung 4 ist an der Leiterplatte 19 festgemacht und stellt, wie bereits erwähnt, verschiedene Anzeigen bereit. Ein filmartiges Flüssigkristallstück (film liquid-crystal member) wird für die Anzeigeeinrichtung 4 verwendet, die deshalb dünn ist. Bezugszeichen 21 kennzeichnet eine transparente Platte, die aus Glas oder transparentem Plastik ausgebildet ist und auf dem Rumpfabschnitt 1 gegenüber der Anzeigeeinrichtung 4 bereitgestellt wird. Ein fixierter Kontakt 22 wird auf einem Ende der Leiterplatte 19 bereitgestellt. Der fixierte Kontakt 22 wird an einem Teil gegenüber dem ersten Schalter 11 bereitgestellt. Wenn ein beweglicher Kontakt 23, der an dem ersten Schalter 11 ausgebildet ist, mit dem fixierten Kontakt in Kontakt kommt, bewirkt dies das zuvor beschriebene Schalten.
- Fig. 9 ist ein Blockdiagramm des inneren elektronischen Schaltkreises des Elektrocardiographen gemäß der Ausführungsform. Der elektronische Schaltkreis umfaßt: einen elektrocardiographischen Wellenfühlabschnitt 30, dem die elektrocardiographischen Wellen, die von der ersten Meßelektrode 3 und der zweiten Meßelektrode 6 gemessen werden, geliefert werden; einen Steuerabschnitt 31 zum Steuern des Betriebs des Elek trocardiographen umfassend jeden Schaltkreis; einen ROM 32, in dem Mikroprogramme gespeichert werden; einen RAM 33 zum Speichern einer Vielzahl von Daten; einen Treiber 34 zum Steuern der Anzeigen auf der Anzeigeeinrichtung 4; einen Tonsteuerabschnitt 35 zum Steuern des Lautsprechers 10, einen Lichtemissions- und - empfangssteuerabschnitt 36 zum Steuern des Kommunikationsstücks 39, umfassend einen Photokoppler; und ein Schalterabschnitt 37 zum Ausgeben der Signale von dem ersten bis zum dritten Schalter 11, 12 und 13 zu dem Steuerabschnitt 31.
- Der elektrocardiographische Wellenfühlabschnitt 30 nimmt die elektrocardiographischen Wellen der ersten und zweiten Meßelektrode 3 und 6 wahr und verstärkt sie, filtert die verstärkten elektrocardiographischen Wellen, wandelt die gefilterten Signale von analog zu digital um, und liefert die umgewandelten Signale an den Steuerabschnitt 31. Empfangend die Signale steuert der Steuerabschnitt 31 den Treiber 34, der bewirkt, daß die Anzeigeeinrichtung 4 eine Anzeige einer Vielzahl elektrocardiographischer Daten bereitstellt. Der Steuerabschnitt 31 speichert ebenso die Vielzahl eingegebener elektrocardiographischer Daten in dem RAM 33.
- Fig. 10 illustriert die innere Struktur des RAM 33. Das RAM 33 enthält ein Anzeigeregister 33a, einen Telefonnummer-Speicherabschnitt 33b, in dem die Telefonnummer des Besitzers des Elektrocardiographen gespeichert wird, Speicherabschnitte für elektrocardiographische, komplexe Daten 33c, 33d, 33e und 33f, in denen die erhaltenen elektrocardiographischen, komplexen Daten gespeichert werden und einen Arbeitsbereich 33g. In dieser Ausführungsform werden den Speicherabschnitten für elektrocardiographische, komplexe Daten 33c bis 33f vier Bereiche zugeordnet, die erlauben, vier Messungen zu speichern. Die gespeicherten elektrocardiographischen Daten werden von dem RAM 33 gelesen, wenn notwendig, und auf der Anzeigeeinrichtung 4 angezeigt. Sie können von dem Kommunikationsstück 9 nach außen ausgegeben werden.
- Mit der Ausführungsform werden elektrocardiographische Wellen wie folgt gemessen: der Benutzer rotiert den gefalteten Armabschnitt 2, um ihn zu expandieren; dann gleitet er oder sie, mit der ersten Meßelektrode 3 des Gehäuserumpfabschnitts 1 gepackt in seiner oder ihrer rechten Hand, den Armabschnitt 2 in die Öffnung zwischen den Knöpfen auf der Vorderseite von seinen oder ihren Kleidungsstücken oder in die Öffnung in dem Hemd bei der Achselhöhle, oder er oder sie gleitet es von unten her in die Klei dungsstücke; und anschließend kontaktiert er oder sie die zweite Meßelektrode 6 zum Messen mit der Brust. Deshalb ist es nicht notwendig, die Vorrichtung senkrecht auf die Brust aufzubringen. Der Benutzer muß die Vorrichtung nur größtenteils parallel zu der Brust plazieren und die zweite Meßelektrode gegen die linke Seite des Herzens auf die Brust drücken. Als ein Ergebnis muß der Benutzer seine oder ihre Kleidungsstücke nicht ausziehen und kann elektrocardiographische Wellen einfach messen und im Falle einer Herzattacke eine schnelle Messung vornehmen.
- Die Fig. 11 bis 16 illustrieren eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Eine elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 50 gemäß der zweiten Ausführungsform hat denselben Aufbau wie die elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 1, die in den Fig. 1 bis 8 gezeigt wird, mit der Ausnahme, daß ein Verbindungssteckerabschnitt 47 auf einer Seite des Gehäuserumpfabschnitts 1A bereitgestellt wird.
- Mit dem Verbindungsanschlußabschnitt 47 wird ein externes Verbindungsstück 48, das in Fig. 12 gezeigt wird, verbunden. Die elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 50 kann elektrocardiographische Wellen nicht nur ohne eine Verbindung zu irgendeinem externen Schaltkreis messen, sondern ebenso in Verbindung mit dem externen Verbindungsstück 48.
- Fig. 12 zeigt das externe Verbindungsstück 48, das eine erste und zweite externe Elektrode 51 und 52 aus einem leitfähigen Gummi oder plattenförmigen Metall aufweist und einen Stecker (pin jack) 54, der mit den Verbindungsschnüren 53 verbunden wird. Der Stecker 54 wird ablösbar in den Verbindungsanschluß 47 der elektrocardiographischen Wellenmeßvorrichtung 50 eingefügt. Die Einfügung verbindet die erste und zweite externe Elektrode 51 und 52 elektrisch mit der elektrocardiographischen Wellenmeßvorrichtung 50. Um solch eine elektrische Verbindung zu erzielen, wird der Stecker 54 mit Verbindungselektroden 55 und 56 bereitgestellt, die voneinander isoliert werden und jeweils mit den externen Elektroden 51 und 52 verbunden werden.
- Die Fig. 13 und 14 zeigen die Beziehung zwischen dem Verbindungsanschlußabschnitt 47 und dem externen Verbindungsstück 48. In dem Verbindungsanschlußabschnitt 47 werden Anschlußstreifen (terminal strip) 47a und 47b bereitgestellt, die jeweils elektrisch mit der ersten und zweiten Meßelektrode 3 und 6 verbunden werden, und Anschluß streifen 47c und 47d, die elektrisch mit einem elektronischen Schaltkreis 57 verbunden werden, was nachstehend erläutert wird. Wenn der Stecker 54 nicht in den Verbindungsanschlußabschnitt 47 eingefügt wird, wie in Fig. 13 gezeigt wird, sind die Anschlußstreifen 47a und 47c und die Anschlußstreifen 47b und 47d jeweils in Kontakt miteinander, wodurch die erste und zweite Meßelektrode 3 und 6 elektrisch mit dem elektronischen Schaltkreis 57 verbunden werden.
- Andererseits, wenn der Stecker 54 in den Verbindungsanschlußabschnitt 47 eingefügt wird, wie in Fig. 14 gezeigt wird, kommt die erste Verbindungselektrode 55 an der Spitze des Steckers 54 in Kontakt mit dem Anschlußstreifen 47d, während der Anschlußstreifen 47b von dem Anschlußstreifen 47d getrennt wird. Zusätzlich kommt die zweite Verbindungselektrode 56 in Kontakt mit dem Anschlußstreifen 47c, während der Anschlußstreifen 47a von dem Anschlußstreifen 47c getrennt wird.
- Dies verbindet den elektronischen Schaltkreis 57 mit den externen Elektroden 51 und 52 des externen Verbindungsstücks 58 über die erste und zweite Verbindungselektrode 55 und 56. Deshalb mißt der elektronische Schaltkreis 57, mit dem Stecker 54 eingefügt in den Verbindungsanschlußabschnitt 47, elektrocardiographische Wellen auf der Grundlage des von dem externen Verbindungsabschnitt 48 übertragenen Signals. In diesem Fall mißt der elektronische Schaltkreis 57 kontinuierlich elektrocardiographische Wellen, wie später erläutert wird.
- Fig. 15 illustriert, wie das externe Verbindungsstück 48 verwendet wird. Die erste und zweite externe Elektrode 51 und 52 des externen Verbindungsstücks 48 werden am Inneren der Unterwäsche 58, die der Benutzer tragen wird, angebracht, um somit in Kontakt mit der Brust zu kommen. Nachdem er oder sie die Unterwäsche 58 angezogen hat, ist sie in Kontakt mit seinem oder ihrem Körper. In diesem Zustand, mit dem Stecker 54 eingefügt in den Verbindungsanschlußabschnitt 47 der elektrocardiographischen Wellenmeßvorrichtung 50 in der Tasche seines oder ihrer Jacke, werden kontinuierlich Signale von der ersten und zweiten externen Elektrode 51 und 52 zu der elektrocardiographischen Wellenmeßvorrichtung 50 übertragen. Als ein Ergebnis kann die elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 50 kontinuierlich elektrocardiographische Wellen messen.
- Fig. 16 ist ein Blockdiagramm des elektronischen Schaltkreises 57, der solche elektrocardiographischen Wellen mißt. In der Figur verstärkt ein Verstärkerschaltkreis 61 elektrocardiographische Wellen, die von den Anschlußstreifen 47c und 47d geliefert werden. Wenn das externe Verbindungsstück 47 mit dem Verbindungsanschlußabschnitt 47 verbunden wird, empfängt der Verstärkerschaltkreis 61 elektrocardiographische Wellen von der ersten und zweiten externen Elektrode 51 und 52. Wenn das externe Verbindungsstück 48 nicht mit dem Verbindungsanschlußabschnitt 47 verbunden wird, empfängt der Verstärkerschaltkreis 61 elektrocardiographische Wellen von den Meßelektroden 3 und 6. Ein Filterschaltkreis 62 entfernt Rauschkomponenten von den verstärkten elektrocardiographischen Wellen im Verstärkerschaltkreis 61. Ein Wellenform-Formschaltkreis 63 formt Wellenformen. Nachdem das geformte Signal in einem A/D (Analog/Digital) Umwandlungsschaltkreis 64 von analog zu digital umgewandelt wurde, wird das umgewandelte Signal in einem Speicher 65 gespeichert.
- Ein Steuerabschnitt 67 steuert jeden der obenstehenden Schaltkreise und ist mit einem ersten, zweiten und dritten Schalter 68, 69, 70 verbunden. Wenn der erste Schalter 68 gedrückt wird, steuert der Steuerabschnitt 67 den Speicher 65, so daß der Speicher die Vielzahl elektrocardiographischer, komplexer Daten, die anschließend in fünf Messungen erhalten werden, speichern kann und dann den Speichervorgang beendet. Wenn der zweite Schalter 69 bedient wird, wobei das externe Verbindungsstück 48 mit dem Verbindungsanschlußabschnitt 47 verbunden ist, steuert der Steuerabschnitt 37 den Speicher 65, so daß der Speicher die elektrocardiographischen Wellen, die in 200 Messungen erhalten wurden, speichern kann.
- Des weiteren, wenn der dritte Schalter 70 bedient wird, steuert der Steuerabschnitt 67 den Speicher 65 und einen D/A-Umwandlerschaltkreis 66, um die in dem Speicher 65 gespeicherten elektrocardiographischen Wellen von digital zu analog umzuwandeln, und liefert das umgewandelte Signal an einem Ausgabeanschluß 71 nach außen.
- Mit der obenstehend beschriebenen Ausführungsform kann die elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 50 nicht nur elektrocardiographische Wellen ohne eine Verbindung zu irgendeinem externen Schaltkreis messen, sondern ebenfalls kontinuierlich elektrocardiographische Wellen in Verbindung mit dem externen Verbindungsstück 48 messen. Da das externe Verbindungsstück 48 elektrocardiographische Wellen mißt, wobei die erste und zweite externe Elektrode 51, 52 konstant in Kontakt mit dem Körper sind, stellt dies einen besseren Kontakt bereit und deshalb treten keine Variationen in dem Potential des Herzens auf. Der Benutzer muß nicht die elektrocardiographische Wellenmeßvorrichtung 50 zu jeder Zeit bedienen, zu der er oder sie elektrocardiographische Wellen mißt, er oder sie erfährt keine Muskelanspannung und folglich wird kein myoelektrisches Rauschen auftreten. Als ein Ergebnis können akkurate Messungen vorgenommen werden. Da, mit der Vorrichtung in Verbindung zu dem externen Verbindungsstück 48 kontinuierlich elektrocardiographische Wellen gemessen werden, erlaubt dies die Messung elektrocardiographischer Wellen unter normalen Bedingungen und ermöglicht eine akkurate Diagnose.
- Die Fig. 17 bis 19 zeigen eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Dies ist eine andere Ausführungsform des Verbindungsanschlußabschnitts 47 in der zweiten Ausführungsform. In dieser Ausführungsform weist ein Verbindungsanschlußabschnitt 72, in den der Stecker 54 eingefügt wird, Seiten auf, die wie eine Hundepfote (dogleg) geformt sind und ist derart entworfen, daß er eine Struktur einer Wippe (seesaw) aufweist, die in bezug auf den Gehäuserumpfabschnitt 1A rotiert werden kann, mit Stiften 73 und 74, die den Anschlußabschnitt tragen. Die Stifte 73 und 74 werden über Leitungen mit dem elektronischen Schaltkreis 57 verbunden, wie in Fig. 18 gezeigt wird. Die Anschlußelektroden 75 und 76 werden auf der Sohlenoberfläche des Verbindungsabschnitts 72 bereitgestellt. Die Anschlüsse 77 und 78 werden auf dem Gehäuserumpfabschnitt 1A bereitgestellt, um somit jeweils den Anschlußelektroden 75 und 76 gegenüberzuliegen. Die Anschlüsse 77 und 78 werden jeweils elektrisch mit den Meßelektroden 3 und 6 verbunden.
- In dieser Ausführungsform, mit dem Stecker 54 eingefügt in den Verbindungsanschlußabschnitt 72, wie in Fig. 17 gezeigt wird, werden die Anschlußelektroden 75, 76 von den Anschlüssen 77, 78 getrennt, die das externe Verbindungsstück 48 mit dem elektronischen Schaltkreis 57 verbinden. Dann mißt der elektronische Schaltkreis 57 kontinuierlich elektrocardiographische Wellen. In Kontrast hierzu, wenn der Stecker 54 nicht eingefügt wird, kann der Verbindungsanschlußabschnitt 72 rotiert werden. Dies erlaubt den Anschlußelektroden 75 und 76 mit den Anschlüssen 77 und 78 in Kontakt zu kommen, wie in Fig. 19 gezeigt wird. Deshalb werden, in dem Zustand von Fig. 19, elektrocardiographische Wellen von den Signalen von den Meßelektroden 3 und fi gemessen.
- Wie obenstehend beschrieben, können mit der vorliegenden Ausführungsform, durch Verbinden des externen Verbindungsstücks, elektrocardiographische Wellen akkurat und kontinuierlich gemessen werden, und des weiteren kann eine akkurate Diagnose durchgeführt werden.
Claims (9)
1. Elektrocardiograph mit einem Rumpfabschnitt (1a) und einem Armabschnitt
(2), wobei der Armabschnitt schwenkbar an dem Rumpfabschnitt befestigt ist,
wobei eine erste Elektrode (6) auf dem Armabschnitt zum Messen
elektrocardiographischer Wellen befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rumpfabschnitt (1a) und der Armabschnitt (2) die größten Teile des
Elektrocardiographen sind;
eine zweite Elektrode (3) an dem Rumpfabschnitt (1a) zum Messen
elektrocardiographischen Wellen befestigt ist;
ein Gelenkabschnitt (5) zur schwenkbaren Befestigung, der es erlaubt, den
Rumpfabschnitt (1a) und den Armabschnitt (2) zu falten, wobei die erste
Elektrode dem Rumpfabschnitt gegenüber liegt, wenn der Rumpfabschnitt und
der Armabschnitt zusammengefaltet sind.
2. Elektrocardiograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rumpfabschnitt (1a) ein ausgespartes Stück (7) aufweist, das die erste
Elektrode (6) des Armabschnitts (2) aufnimmt, wenn der Elektrocardiograph
zusammengefaltet ist und die erste Elektrode (6) auf einer Oberfläche des
Armabschnitts (2) befestigt ist, wobei die Oberfläche im wesentlichen parallel
zu der durch den Gelenkabschnitt definierten Achse ist.
3. Elektrocardiograph nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste und zweite Elektrode (6, 3) Elektroden zum Messen
elektrocardiographischer Wellendaten sind, und der Rumpfabschnitt (1a) oder der
Armabschnitt (2) mit einer Anzeigeeinrichtung (4) ausgerüstet ist, um die
elektrocardiographischen Wellendaten anzuzeigen, die durch die erste und
zweite Elektrode (6, 3) gemessen wurden.
4. Elektrocardiograph nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anzeigeeinrichtung (4) eine Flüssigkristallanzeige umfaßt.
5. Elektrocardiograph nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rumpfabschnitt (1a) oder der Armabschnitt (2) mit einer
Speichereinrichtung (33, 65) zum Speichern elektrocardiographischer Wellendaten
ausgerüstet ist, die durch die erste und zweite Elektrode (6, 3) gemessen wurden.
6. Elektrocardiograph nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß er
ferner eine Ausgabeeinrichtung (9) zum optischen Ausgeben der
elektrocardiographischen Wellendaten umfaßt, die in der Speichereinrichtung (33, 65)
gespeichert sind.
7. Elektrocardiograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Verbindungsanschluß (47, 72) entweder im Rumpfabschnitt (1a) oder im
Armabschnitt (2) vorgesehen ist, um ein externes Verbindungsstück (48) mit
einer elektrocardiographischen Wellenfühlschaltung (30) zu verbinden, die es
dem Benutzer erlaubt, elektrocardiographische Weilen durch Halten einer der
ersten oder zweiten Elektrode (6, 3) in seiner Hand zu messen, während er
die andere gegen seinen Körper preßt, wenn das externe Verbindungsstück
(48) nicht mit dem Verbindungsanschluß (47, 72) verbunden ist, und die die
elektrocardiographischen Wellen basierend auf dem Signal des externen
Verbindungsstücks (48) mißt, das über den Verbindungsanschluß (47, 72)
übertragen wird, wenn das externe Verbindungsstück (48) mit dem
Verbindungsanschluß (47, 72) verbunden ist.
8. Elektrocardiograph nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
elektrocardiographische Wellenfühlschaltung (30) elektrocardiographische
Wellen kontinuierlich mißt, wenn das externe Verbindungsstück (48) mit dem
Verbindungsanschluß (47, 72) verbunden ist.
9. Elektrocardiograph nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
externe Verbindungsstück umfaßt:
einen Stecker (54), der an dem Verbindungsanschluß vorgesehen ist;
einen Sensor (51, 52), der an den Körper angelegt wird und
elektrocardiographische Wellen abgreift; und
eine Einrichtung (53) zum Verbinden des Sensors (51, 52) mit dem Stecker
(54).
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