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DE69424443T2 - Vorrichtung zur steuerung der erwärmung von nahrungsmitteln - Google Patents

Vorrichtung zur steuerung der erwärmung von nahrungsmitteln

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DE69424443T2
DE69424443T2 DE69424443T DE69424443T DE69424443T2 DE 69424443 T2 DE69424443 T2 DE 69424443T2 DE 69424443 T DE69424443 T DE 69424443T DE 69424443 T DE69424443 T DE 69424443T DE 69424443 T2 DE69424443 T2 DE 69424443T2
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DE
Germany
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pot
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magnetic field
temperature
coil
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DE69424443T
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Keld Christensen
Torben Jensen
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VOSS FABRIK ATLAS HUSHOLDNINGS
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VOSS FABRIK ATLAS HUSHOLDNINGS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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Description

    Vorrichtung zur Steuerung der Erwärmung von Nahrungsmitteln
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Steuerung der elektrischen Energieversorgung des Inhalts eines Kochtopfes auf einer Kochmulde.
  • Es sind Ausführungsformen bekannt, die basieren auf der Messung der Temperatur der Topfunterseite über eine Sensorplatte, die mittels einer Feder gegen die Unterseite des Topfes gedrückt ist, woraufhin der Sensor in einer Weise, die aus vielen Möglichkeiten ausgewählt ist, die Energieversorgung steuert, bis eine vorgewählte Temperatur erreicht wurde, woraufhin ein Schalten zwischen Energieversorgung und Trennung stattfindet, um die Temperatur konstant zu halten. Diese kann z. B. in der Gegend des Siedepunkts des Inhalts liegen. Diese Ausführungsform hat insbesondere für Kochplatten traditionellen Typs, d. h. massive oder spiralförmige, den Vorteil, daß sie in der Mitte der Kochplatte positioniert werden kann und daher nicht im Weg ist. Die Nachteile davon könnten sein, daß die gemessene Temperatur durch die Kochplatte selbst beeinflußt werden kann, jedoch existiert in der Praxis zwischen der Kochplatte und dem Sensor ein größerer Wärmeleitungswiderstand als zwischen dem Sensor und der Topfunterseite, an der er durch den Federdruck ruht, was alle nachteiligen Einflüsse vermindert. Für Kochplatten moderneren Typs, beispielsweise Keramik, Halogen oder Induktion, die eine plane Kochmuldenoberfläche aufweisen, ist es ein ausgesprochener Nachteil, daß Vertiefungen ausgebildet werden müssen, in die die Sensoren einzupassen sind, und in der Praxis werden solche Ausführungsformen nicht mit dieser Art von Kochmulden verwendet.
  • Weiterhin sind Komponenten bekannt, die in Verbindung mit der direkten Energiesteuerung ein Modell für die Wärmeübertragung zwischen der Kochplatte und dem Inhalt eines Topfes bilden. In ihrer einfachsten Form sind diese als "Semmerstat" (registrierte Marke) bekannt, die einen thermostatischen Draht mit einer wohl definierten Wärmeübertragung aufweisen, in Verbindung mit einem Knopf, der intermittierend die volle Leistung an- und ausschaltet.
  • Dies muß jedoch für jeden Topf und jede Kochplatte manuell eingestellt werden, und es hat daher keine Auswirkungen, daß die elektromechanische Ausführungsform durch eine elektronische Lösung ersetzt wurde.
  • Weiterhin sind thermometrische Lösungen bekannt, in denen ein Fernthermometer mit der Kochmulde über ein Kabel zum Übermitteln der Signale von dem Thermometer zu der elektrischen Steuerschaltung verbunden ist. Dies liefert eine Steuerung der Energieversorgung, die vom Standpunkt der Temperatur aus ideal ist, weil es nur die thermische Zeitkonstante aufgrund der Wärmeversorgung und des Topfes ist, die die Geschwindigkeit der Steuerung beeinflußt, aber im praktischen Gebrauch in einer Kochmulde ist es eine Konstruktion, die nicht geeignet ist. Dies wird insbesondere durch die Tatsache verursacht, daß es unmöglich ist, einen dichtsitzenden Deckel zu benutzen, daß der Thermometersensor Geschmack von Topf zu Topf übertragen kann, und daß es schwierig sein kann, die Anzahl der Fernthermometer zu verfolgen, wenn es ein Thermometer pro Kochplatte gibt.
  • Aus der US 5 059 902 ist es bekannt, eine Anzahl von Variablen zu messen, unter diesen die Temperatur, unter Benutzung der Erzeugung eines Magnetfelds mittels eines Gleichstroms durch eine Spule, und Messen der Abfallzeit dieses Feldes, wenn der Gleichstrom unterbrochen wird. Die Spannung, die in einer Aufnahmespule durch das abfallende Feld induziert wird, wird gemessen. Die vorgeschlagenen Anwendungen sind für sehr hohe Temperaturen wie beim Gießen von Eisen und seinen Legierungen.
  • Es ist das Ziel der Erfindung, eine Konstruktion zur Steuerung der elektrischen Energieversorgung des Inhalts eines Topfes bereitzustellen, die die beschriebenen Nachteile vermeidet, und die eine große Flexibilität dahingehend erlaubt, welche Kochplatten mit einer solchen Möglichkeit auszustatten sind.
  • Dies wird erreicht durch eine Konstruktion nach der Erfindung, wie sie in Anspruch 1 definiert ist.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform nutzt dieselbe Spule, um das magnetische Feld zu erzeugen und den Zerfall des magnetischen Felds in einer folgenden Meßphase zu detektieren.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform nutzt gutleitende Teile des Topfes als Spule, deren Energiedispersion als Folge des Zerfalls des magnetischen Feldes durch Meßfühler, die in oder unter der Oberfläche der Kochmulde angeordnet sind, detektiert wird. Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform nutzt einen abgedichteten Resonanzkreis, der in den Inhalt des Topfes gebracht wird, umfassend eine Spule und einen Kondensator, dessen Widerstand, Kapazität oder Selbstinduktion temperaturabhängig ist, und dessen Energiedispersion als Folge des Zerfalls des magnetischen Gleichfeldes durch Meßfühler, die in oder unter der Oberfläche der Kochmulde angeordnet sind, detektiert wird.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform nutzt mehrere Schritte in einem Temperaturmeßverfahren, in dem ein Topf mit einem wohl bekannten Inhalt in einer Kalibrierungsphase während der Durchführung eines Standardmeßzyklus eine Kernzeichnung des Topfes ergibt, die gespeichert wird, woraufhin dieser Wert die nachfolgenden Benutzungen desselben Topfes zum Heizen des Topfinhalts als Korrekturreferenz benutzt wird.
  • Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, daß ein magnetisches Feld, das mittels eines Gleichstromes in einer stationären Spule mit einer festen und gleichförmigen Geometrie erzeugt worden ist, nach dem Wegfall des Stroms in Abhängigkeit derjenigen Komponenten, die von dem magnetischen Feld beeinflußt worden sind, zerfallen wird. Es ist dann von untergeordneter Bedeutung, ob die Frequenz der gedämpften Oszillation dediktiert wird, oder die Zeitkonstante des Zerfalls des Feldes selbst, gemessen als induzierte Spannung in einer stationären Spule. Wichtig für den Erhalt eines Steuersignals für eine Energieversorgung ist, daß es einen Einfluß auf den Zerfall gibt, der direkt mit der Temperatur des Inhalts des Topfes in Beziehung steht.
  • Im Falle einer gedämpften Oszillation wird in der Praxis ein Resonanzkreis sein, der durch die Versorgung mit einem Gleichfeld energetisiert wurde, d. h. er hat Energie absorbiert, die mit der Frequenz des Resonanzkreises abfließt. Im Falle des Zerfalls eines Feldes wird es in der Praxis die Selbstinduktion und der interne Widerstand des Topfs selbst sein, der den Zerfall bestimmt, und es wird in diesem Fall hauptsächlich der temperaturabhängige spezifische Widerstand sein, der die Geschwindigkeit beeinflußt, mit der der Topf die gespeicherte magnetische Energie abgibt. Es ist offensichtlich, daß im Fall, daß ein breiter Frequenzbereich betrachtet wird, Hochfrequenzphänomene kurzer Dauer auftreten, die durch die Existenz von Kapazitäten im Zusammenhang mit dem Topf verursacht werden, aber deren Einfluß ist so klein, daß sie von einem Standpunkt der Messung aus als parasitär betrachtet werden können.
  • Bei der Benutzung der Erfindung ist der Mechanismus als solcher, mit dem der Inhalt des Topfes Energie zugeführt wird, völlig irrelevant, aber es ist offensichtlich, daß bestimmte Vorteile erreicht werden können in Verbindung mit einer intermittierenden Verbindung mit einer Energiequelle, dadurch, daß die Meßphase geeignet mit einer Phase, während der dem Topfinhalt keine Energie zugeführt wird, synchronisiert wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden ausführlich beschrieben mit Bezug auf die Zeichnungen, worin
  • Fig. I eine allgemeine Anordnung mit einer Kochplatte, einer Übertragungs- /Empfangsspule, und einem Topf mit der notwendigen Elektronik zeigt;
  • Fig. 2 Verläufe des Zerfalls des magnetischen Feldes, das kurzzeitig durch Teile des Topfes gespeichert ist, zeigt;
  • Fig. 3 Verläufe des Zerfalls des magnetischen Feldes, das kurzzeitig durch eine temperaturempfindliche Einheit gespeichert wird, die in dem Inhalt des Topfes angeordnet ist, zeigt;
  • Fig. 4 eine schematische Anordnung zur Messung der Zeitkonstante des Zerfalls zeigt; und
  • Fig. 5 eine schematische Darstellung der Durchführung der Selbstkalibierung ist.
  • Fig. 1 zeigt eine Kochmuldenoberplatte 1, bevorzugt aus einem temperaturstabilen, aber nichtmetallischen Material, auf der ein Topf 2 mit Inhalt 3 angeordnet ist. Zur Deutlichkeit zeigt eine dickere Linie an, daß der Topf eine wohl definierte Konduktanz hat, insbesondere nahe der Unterseite 4. Direkt unterhalb der Oberplatte ist ein Heizelement 5 angebracht, das den Topf und damit den Inhalt heizt. Das Heizelement umgebend ist eine äußere Spule 6 konzentrisch zu dem Topf angebracht, die ein magnetisches Feld durch den Topf und eine dazu konzentrische innere Spule 7, die als Detektorspule für das magnetische Feld benutzt wird, aufbauen kann. In den Inhalt des Topfes ist ein gerundeter Körper 8 eingebracht, der einen Resonanzkreis mit einer Spule enthält, die mit beiden der stationären Spulen gekoppelt sein kann. Die Spulen 6, 7 und das Heizelement 5 sind mit einer Steuereinheit 9 verbunden, die allgemein ein elektrisches Signal in Abhängigkeit von der Temperatur des Topfinhaltes erzeugt, und die die Stromversorgung des Heizelementes in deren Abhängigkeit steuert, um eine Temperatur zu erhalten, die durch Einwirken auf die Steuereinheit am Eingang 10 geregelt wird.
  • Der Meßvorgang startet damit, daß ein Stromerzeuger 11 über einen gesteuerten Schalter 12 mit der äußeren Spule verbunden wird, der ein konstanter Strom eingeprägt wird, bis ein konstantes magnetisches Feld aufgebaut ist, was erreicht sein wird nach einer Anzahl von Zeitkonstanten, bestimmt durch die Selbstinduktionen und Kapazitäten und internen Widerstände in der Spule und im Topf. Dann wird der Strom durch die Spule abgeschaltet, und nach einer kurzen Wartezeit, die das Abklingen von Hochfrequenzphänomenen erlaubt, wird der Zerfall der induzierten Spannung in der Detektorspule gemessen. Anstelle einer direkten Messung der Zeitkonstante kann es vorteilhaft sein, das Signal nach dem Überschreiten eines geeigneten Referenzpegels zu integrieren.
  • Die Anordnung von Fig. 1 kann entweder mit dem erwähnten gerundeten Körper benutzt werden, oder mit einem Topf, der eine wohl definierte Leitfähigkeit besitzt, nie jedoch mit beiden Teilen gleichzeitig. Im Fall, daß ein gerundeter Körper gemessen wird, kann entweder die Resonanzfrequenz, oder die Abnahme der Oszillation gemessen werden.
  • Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, nur eine Spule sowohl zum Aufbau des Feldes und zur Messung des Feldes zu benutzen, dadurch, daß es nur notwendig ist, daß eine geeignete zeitliche Einteilung der Verbindungen zur Steuereinheit vorgenommen wird.
  • In Fig. 2 ist der grundsätzliche Verlauf des Zerfalls eines magnetischen Feldes in einer Meßphase nach einer Aufladphase gezeigt. Bei a) ist der Zeitabschnitt gezeigt, in der der Schalter die Spule mit der Stromquelle verbindet, und bei b) die entstehende Spannung V über der Spule 7. Nach einer Zeit ta, die zum aktiven Zusammenbruch der Feldbeiträge von der Spule genutzt wird (entweder mittels eines kontrollierten Stromes durch die Spule 6, oder mittels eines kontrollierten Stroms in Verbindung mit dem Schalten einer einzelnen Spule vorn Aufbau zur Messung), ist ersichtlich, daß die induzierte Spannung in der Spule von dem negativen Wert mit einer bestimmten Zeitkonstante gegen Null ansteigt. Da sich die Spannungen über einen sehr großen Bereich ändern, ist es vorteilhaft, den Verlauf in einer logarithmischen Skala darzustellen, wie in c), wo auch zu sehen ist, daß der exponentielle Zerfall geradlinig wird. Verläufe für Temperaturen von etwa 20ºC und etwa 100ºC sind gezeigt, und es ist zu sehen, daß die Spannung bei 100ºC wegen des höheren Widerstandes schneller zerfällt. Ein niedrigerer Widerstand würde es dem Strom in dem Topf erlauben, für eine längere Zeit zu fließen.
  • Verschiedene Faktoren beeinflussen die Genauigkeit der Energiesteuerung: Die Zeitdauer, über die das magnetische Feld dem Topf zugeführt wurde und dessen Wert, die Geschwindigkeit, mit der das magnetische Feld aktiv beseitigt wird, die Anordnung des Topfes relativ zu der Spule, und offensichtlich Interferenzrauschen und thermisches Rauschen. All diese Faktoren zeigen, daß die genauesten Messungen erhalten würden durch Integration, und durch Gleichsetzung der Integrationsperiode mit einer vollständigen Periode der Hauptfrequenz, wodurch Rauschen, das synchron mit der Hauptfrequenz ist, ausgeschal tet wird. Es ist offensichtlich, daß moderne digitale Signalverarbeitung eine effiziente Steuerung der Leistung ermöglicht, mit Korrekturen für die verschiedenen äußeren Einflüsse, ohne die verschiedenen Tricks, die hier in Verbindung mit analoger Signalverarbeitung gezeigt sind. Bei der digitalen Signalverarbeitung ist es wichtig, daß das Fenster in Bezug auf die Rauschpulse korrekt plaziert ist, und daß die Abtastfrequenz hoch genug ist, daß Hochfrequenzvorgänge aktiv unterdrückt werden können und nicht nur durch Filtern in Anti-Aliesing-Filtern.
  • Fig. 3 zeigt den grundsätzlichen Verlauf der Oszillation, die erhalten wird, wenn das magnetische Feld zerfällt, wenn der Resonanzkreis in dem gerundeten Körper benutzt wird. Eine Messung der Spiztenwerte als Funktion der Zeit ergibt die logarithmische Abnahme und damit die Zeitkonstante des Zerfalls des Feldes.
  • Fig. 4 zeigt eine Schaltung zur Messung der Zeitkonstante unter Benutzung zweifacher Integration in einem iterativen Verfahren. Die Messung basiert auf der Beobachtung, daß, wenn das Verhältnis der Integrale genau e (die Basis des natürlichen Logarithmus) ist, die Zeitverschiebung zwischen den Startzeiten der Integrationen genau der gesuchten Zeitkonstante entspricht. An den Meßpunkten die mit den Nummern 0 bis 5 in a) bezeichnet sind, stellen sich Spannungen wie in b) gezeigt ein. In c) ist gezeigt, wie der selbstkompensierende Wert für die Zeitkonstante aus den benutzten Integralen erhalten wird. Die Zeitverzögerung, die gleich ist der Zeitkonstante, wird erhalten nach Einregelung der gezeigten DELAY-Einheit nach Durchführung einer Anzahl von Integrationszyklen, die erst aufhört, wenn die Differenz zwischen den Integralen gleich Null ist.
  • Fig. 5 zeigt, wie es möglich ist, daß die Kochmulde erkennt, welcher Topf aus einer Anzahl von möglichen Töpfen tatsächlich in Benutzung ist, um eine Verbindung zwischen den Messungen der Zeitkonstanten und der Temperaturen der Inhalte, die diese darstellen, herzustellen. Es ist daher eine Frage des Speicherns einer Charakteristik für jeden Topf. Dabei wird die Vorrichtung selbst eine korrekte Steuerung der Leistung sicherstellen, um eine gegebene gewählte Temperatur für den Inhalt eines Topfes zu erhalten. Die eigentliche Messung der Zeitkonstante wird in der Einheit 13 durchgeführt, die durch die Steuereinheit 9 gesteuert wird, wie auch der Stromerzeuger 11. Die gemessene Zeitkonstante wird im gewöhnlichen Betrieb zum Steuern der Energieversorgung mittels der Einheiten 15 und 16 benutzt, weil ein Schalter 14 sich in der gewöhnlichen Lage befindet. Im Fall, daß der Schalter mit der Einheit 17 verbunden ist, trägt dies Kalibrierdaten ein, die bestehen aus Daten für eine Zeitkonstante und einem Datum von der Einheit 15, die die Energieversorgung anzeigen. Diese Daten werden benutzt, um die Steuerdaten von der Einheit 13 in der Einheit 18 zu modifizieren, jedesmal, wenn die Leistung für den erkannten Topf während des gewöhnlichen Betriebs gesteuert werden soll. Im Fall, daß eine Steuerfunktion von der Steuereinheit 9 mit dem Schalter 14 eingerichtet wird, kann eine Kontrollmessung des benutzten Topfes während der Vorbereitung von Nahrungsmittel wiederholte Male ausgeführt werden.
  • In der gezeigten Ausführungsform ist es zumindest verlangt, daß ein leerer Topf bei Zimmertemperatur auf die Kochmulde gesetzt wurde, was einen Punkt auf der Charakteristik ergibt. Wenn man annimmt, daß der Benutzer akzeptiert, daß die Kalibrierphase mit einer gewissen Sorgfalt ausgeführt werden muß, stellt sich ein Verfahren in der Praxis so dar, daß ein gegebener Topf mit einem Inhalt von einem Liter Wasser auf die Vorrichtung gestellt wird und durch Zuführung von Energie gekocht wird, bis die Temperatur und damit die gemessene Zeitkonstante einen konstanten Wert erreicht hat. In Kenntnis der zugeführten Leistung ist es möglich, eine Kalibrierungskurve zu erhalten und zu speichern. Solch eine Arbeitsweise ist am besten für eine digitale Ausführungsform der Vorrichtung geeignet. Es ist jedoch auch möglich, einige der Phänomene höherer Frequenz für die Charakterisierung zu nutzen, die demzufolge von kürzerer Dauer sind, aber die gewählte Methode wird davon abhängen, daß die erhöhten Anforderungen an Datensainmlung und digitale Signalverarbeitung geschickt ausgewogen werden.
  • Es ist offensichtlich, daß die gezeigte Ausführungsform nur eine von vielen möglichen Verfahren darstellt. Es gibt daher verschiedene Anforderungen an die Benutzerbeteiligung. Es kann bespielsweise verlangt sein, daß der Benutzer einen mit "Neuer Topf' bezeichneten Knopf drückt, wie es auch als vernünftig bezeichnet werden muß, einen "Zurücksetzen"- Knopf zu haben, für den Fall, daß der Besitzer einer Topfgarnitur, deren Charakteristiken gespeichert worden sind, die Kochmulde verläßt und die Töpfe mit sich nimmt.

Claims (7)

1. Eine Vorrichtung zur Steuerung der Wärmeenergie, die dem Inhalt (3) eines Kochtopfes (2) auf einer Kochmulde (1) in Abhängigkeit der Temperatur des Inhalts zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung der Temperatur des Inhalts durch Erzeugung eines magnetischen Gleichfelds in Nähe des Inhalts (3) des Topfes (2), Abschalten (12) des Stroms (11), der dieses Feld erzeugt, und Detektieren des temperaturabhängigen Zerfalls (7, V) des magnetischen Felds in einer folgenden Meßperiode, ausgeführt wird und daß das Ergebnis benutzt wird, um die Wärmeenergie, die dem Inhalt des Topfes in Abhängigkeit der Abweichung von der gewünschten Temperatur (10) zugeführt wird, zu steuern.
2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau des magnetischen Feldes mittels einer Spule (6) erfolgt, die für eine Zeit, die ausreichend ist, um ein konstantes Feld zu erhalten, mit einem konstanten Strom versorgt wird.
3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe Spule (6) verwendet wird, um das magnetische Feld zu erzeugen und den Zerfall des magnetischen Feldes in einer folgenden Meßphase zu detektieren.
4. Eine Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß gut leitende Teile eines Topfes (2) als Spule verwendet werden, deren Energiedispersion als Folge des Zerfalls des magnetischen Feldes durch Meßfühler (7), die in oder unter der Oberfläche der Kochmulde (1) angeordnet sind, detektiert wird.
5. Eine Vorrichtung nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein abgedichteter Resonanzkreis (8) in den Inhalt (3) des Topfes (2) gebracht wird, umfassend eine Spule und einen Kondensator, dessen Widerstand, Kapazität oder Induktivität temperaturabhängig ist und dessen Energiedispersion als Folge des Zerfalls des magnetischen Gleichstromfeldes durch Meßfühler (7), die in oder unter der Oberfläche der Kochmulde (1) angeordnet sind, detektiert wird.
6. Eine Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßfühler Spulen (7) sind.
7. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Temperaturmeßverfahren mehrere Schritte umfaßt, daß in einer Kalibrierungsphase eines Standardmeßzyklus' eine Kennzeichnung für den Topf mit zuvor definiertem Inhalt erhalten und gespeichert wird, und dadurch daß die gespeicherte Kennzeichnung als Korrekturwert in einer folgenden Verwendung desselben Topfes zum Erwärmen anderer Inhalte verwendet wird.
DE69424443T 1993-06-04 1994-06-06 Vorrichtung zur steuerung der erwärmung von nahrungsmitteln Expired - Lifetime DE69424443T2 (de)

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EP (1) EP0739505B1 (de)
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