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Die Erfindung betrifft einen Tintenstrahlaufzeichnungskopf,
der eine Mehrzahl von in eine Blattbeförderungsrichtung
angeordnete Düsenöffnungen aufweist, wobei jede
Düsenöffnung infolge des in einer Druckerzeugungskammer
geschaffenen Drucks ein Tintentröpfchen entströmen lässt.
Insbesondere ist die Erfindung für eine
Düsenöffnungsanordnung auf dem Tintenstrahlaufzeichnungskopf bestimmt.
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Tintenstrahlaufzeichnungsköpfe werden in der Druckindustrie
in hohem Maße verwendet. Derartige
Tintenstrahlaufzeichnungsköpfe weisen eine hohe Aufzeichnungsdichte auf, sind
fähig, Punkte verschiedener Größen zu drucken und sind
relativ leise während des Betriebs.
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Es gibt zwei Grundarten von
Tintenstrahlaufzeichnungsköpfen. Ein Bubble Jet-artiger Aufzeichnungskopf verwendet
durch ein Heizgerät geschaffene Wärmeenergie, um den
Druckvorgang auszuführen. Auf der anderen Seite bewirkt bei
einem von piezoelektrischen Schwingungselementen
angetriebenen Aufzeichnungskopf die Verschiebung von
piezoelektrischen Schwingungselementen das Ausströmen von Tinte zur
Ausführung des Druckvorgangs.
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Es gibt zwei Grundarten von Aufzeichnungsköpfen, die von
piezoelektrischen Schwingungselementen angetrieben werden.
Bei der ersten Art bewirkt die Vertikalschwingung der
piezoelektrischen Schwingungselemente das Ausströmen von
Tinte. Bei der zweiten Art bewirkt die Biegeschwingung der
piezoelektrischen Schwingungselemente das Ausströmen von
Tinte.
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Bei der ersten Art von Aufzeichnungsköpfen, die von
piezoelektrischen Schwingungselementen angetrieben werden, kann
der Bereich, in dem ein piezoelektrisches
Schwingungselement gegen die Schwingungsplatte stößt, reduziert werden.
Folglich kann der Abstand zwischen den Düsenöffnungsfeldern
problemlos gering gehalten werden. Das Zusammenbauverfahren
eines derartigen Aufzeichnungskopfs ist allerdings
kompliziert, weil jedes piezoelektrische Element extrem klein
ist.
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Die zweite Art von Aufzeichnungsköpfen, die von
piezoelektrischen Schwingungselementen angetrieben werden, verwendet
eine Schichtstruktur wie in der ungeprüften Japanischen
Patentanmeldung Nr. 4-366643. Das heißt, dass ein
gemeinsamer Tintenzuführabschnitt und Druckerzeugungskammern oder
Tintenflusspfade zuerst in jeder Mehrzahl dünner
Plattenelemente gebildet werden. Diese dünnen Plattenelemente
werden dann sequentiell auf der Rückseite einer Düsenplatte
laminiert. Dementsprechend einfach ist das
Zusammenbauverfahren.
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Bei dieser Anordnung wird jedoch jeder Flusspfad, der sich
von der Druckerzeugungskammer zu den Düsenöffnungen
erstreckt, gebildet, indem in jedem dünnen Plattenelement
Verbindungslöcher hergestellt und diese Verbindungslöcher
unmittelbar nebeneinander angeordnet werden. Folglich ist
es schwierig, die winzigen Luftblasen in der Tinte von den
Ecken der Flusspfade abzufördern, die in jedem dünnen
Plattenelement gebildet werden.
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Außerdem ist bei dieser Anordnung das Format der auf der
Druckerzeugungskammer angebrachten, piezoelektrischen
Schwingungsplatte größer als das der piezoelektrischen
Schwingungsplatte, die bei der ersten Art eines von
piezoelektrischen Schwingungselementen angetriebenen
Aufzeichnungskopfs als piezoelektrisches Schwingungselement
verwendet wurde. Folglich wird der Abstand zwischen den
Düsenöffnungen vergrößert.
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Wenn der Abstand zwischen den Düsenöffnungsfeldern
vergrößert wird, tendieren die Fehler zwischen den auf ein
Aufzeichnungsblatt gedruckten Punkten in der
Hilfsabtastrichtung zuzunehmen, wenn zwei oder mehr
Düsenöffnungsfel
der gebildet werden in einem Versuch, die Druckqualität zu
verbessern. Allerdings wird die Druckqualität in diesem
Fall in Wirklichkeit verringert.
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Das heißt, dass ein Aufzeichnungskopf, der eine Vielzahl
von Düsenöffnungsfeldern aufweist, derart konstruiert ist,
dass jedes Düsenöffnungsfeld einen Punkt befähigt, an einer
vorbestimmten Position in der Hilfsabtastrichtung gedruckt
zu werden. Als ein Ergebnis sind bei dieser Art von
Aufzeichnungskopf die oberste Düsenöffnung und die unterste
Düsenöffnung an gegenüberliegenden Enden in der
Hauptabtastrichtung angebracht. Das verursacht einen Fehler G ·
sinθ zwischen Linien in der Hilfsabtastrichtung vor und
nach der Blattweiterbeförderung, wobei angenommen wird,
dass der Abstand zwischen dem Düsenöffnungsfeld an einem
Ende und dem Düsenöffnungsfeld am anderen Ende in der
Hauptabtastrichtung G ist und der Neigungswinkel zwischen
der Richtung, in die sich die Düsenöffnungsfelder des
Aufzeichnungskopfs erstrecken, und der
Blattbeförderungsrichtung θ ist. Dieser Fehler G · sinθ bewirkt, dass weiße
Linien und schwarze Linien während des Druckvorgangs
vermischt werden, wodurch die Farbgebungsqualität
beeinträchtigt wird.
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Ein Tintenstrahlaufzeichnungskopf, der konstruiert wurde,
um dieses Problem zu beseitigen, wird im EP-A-554907
beschrieben. Bei diesem Tintenstrahlaufzeichnungskopf haben
vier Düsenöffnungsfelder, welche jeweils eine Mehrzahl von
Düsenöffnungen aufweisen, die in der
Blattbeförderungsrichtung in einem der Anzahl der Düsenöffnungsfelder
entsprechenden Abstand linear angelegt sind, ihre Positionen in
der Hauptabtastrichtung durch einen vorbestimmten Abstand
versetzt angeordnet, um verschieden zu sein von der
physikalisch angeordneten Sequenz davon. Diese Anordnung, die
den Abstand in der Hilfsabtastrichtung zwischen der
obersten Düsenöffnung und der untersten Düsenöffnung des
Aufzeichnungskopfs verringert, kann das Drucken von weißen
und schwarzen Linien infolge der Verschiebung im θ-Winkel
zwischen dem Düsenöffnungsfeld und der
Blattbeförderungsrichtung verhindern.
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Dieser Vorteil wird allerdings nur verwirklicht, wenn vier
Düsenöffnungsfelder vorhanden sind. Folglich ist eine
derartige Konstruktion auf eine begrenzte Zahl von
Aufzeichnungsköpfen anwendbar.
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Das Dokument nach dem Stand der Technik GB-A-2 182 611
offenbart einen Tintenstrahlaufzeichnungskopf, der eine
Mehrzahl dünner Plattenelemente umfasst, welche jeweils
eine Mehrzahl von Löchern hierin aufweisen, wobei die
dünnen Plattenelemente miteinander laminiert werden, so
dass die Löcher in benachbarten der dünnen Plattenelemente
miteinander ausgerichtet werden und zusammenwirken, um eine
Mehrzahl von Tintenflusspfaden zu bilden, welche sich
jeweils kontinuierlich von einer entsprechenden
Düsenöffnung zu einer entsprechenden Druckerzeugungskammer
erstrecken, welche mit einem Tintenzuführabschnitt in
Verbindung ist. Der Lochbereich eines Plattenelements, das
benachbart zur Düsenplatte ist, ist kleiner als der Bereich
eines anderen Loches eines anderen Plattenelements.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung
eines laminierten Tintenstrahlaufzeichnungskopf, der die
Staupunkte von Luftblasen in seinen Tintenflusspfaden auf
ein Minimum herabsetzt.
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Angesichts des oben erwähnten Problems in Verbindung mit
herkömmlichen Tintenstrahlaufzeichnungsköpfen und um dieses
Ziel zu erreichen, wird ein verbesserter
Tintenstrahlaufzeichnungskopf gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 1
geschaffen. Weitere vorteilhafte Merkmale, Einzelheiten und
Aspekte der Erfindung sind aus den abhängigen Ansprüchen,
der Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich.
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Ein Tintenstrahlaufzeichnungskopf wird durch Laminieren
einer Mehrzahl von dünnen Plattenelementen gebildet, die
eine Mehrzahl teilweise darin gebildeter Tintenflusspfade
aufweisen. Jeder Tintenflusspfad erstreckt sich
kontinuierlich, um von einem Tintenzuführabschnitt über eine
Druckerzeugungskammer eine Düsenöffnung zu erreichen. Bei einem
derartigen Tintenstrahlaufzeichnungskopf sind
Verbindungslöcher, die in den jeweiligen dünnen Plattenelementen
gebildet werden, damit die Druckerzeugungskammer mit den
Düsenöffnungen verbunden werden kann, linear angeordnet.
Als ein Ergebnis dieser Bauweise kann die Tinte von der
Druckerzeugungskammer ohne Staupunkte in die
Verbindungslöcher in den dünnen Plattenelementen fließen, so dass die
Luftblasen in der Tinte wirksam von den Düsenöffnungen
abgefördert werden können.
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Ein Tintenstrahlaufzeichnungskopf, der in einem
Aufzeichnungskopf verwendet werden kann, der eine Mehrzahl von
Düsenöffnungsfeldern aufweist, vorzugsweise drei oder mehr,
und der den Linienzwischenabstandfehler auf ein Minimum
herabsetzen kann, um hochqualitative Druckvorgänge zu
gewährleisten, umfasst eine Mehrzahl von
Düsenöffnungsfeldern, die in einer Hilfsabtastrichtung angeordnet sind, die
im wesentlichen senkrecht zur Hauptabtastrichtung steht.
Die Düsenöffnungsfelder werden in Gruppen unterteilt,
vorzugsweise in drei Gruppen, und in der
Hauptabtastrichtung mit Zwischenräumen in vorbestimmten Abständen
angeordnet.
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Bei einem derartigen Tintenstrahlaufzeichnungskopf werden
Düsenöffnungen von den Gruppen auf beiden Seiten einer
Gruppe angeordnet, die in der Mitte der
Ergänzungszwischenräume des Aufzeichnungskopfs zwischen diesen Düsenöffnungen
des mittleren Feldes angeordnet ist. Des weiteren wird eine
Düsenöffnung der in der Mitte angeordneten Gruppe ganz oben
oder ganz unten auf der Vorderseite des Druckkopfs
positioniert, so dass die Linien, die von den Düsenöffnungen der
auf beiden Seiten angeordneten Gruppen gedruckt werden,
zwischen die Linien gesetzt werden, die von den
Düsenöffnungen der mittleren Gruppe gedruckt werden. Als ein
Ergebnis kann der maximale Abstand zwischen Düsenöffnungen, die
benachbarte Linien in der Hauptabtastrichtung drucken,
gleich oder im wesentlichen gleich der Hälfte des maximalen
Abstands zwischen den Düsenöffnungsfeldern auf beiden
Seiten des Druckkopfs sein. Dadurch wird der
zwischenzeilige Positionsfehler verringert.
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Diese und andere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden
klarer und sind leichter verständlich durch die folgende
ausführliche Beschreibung des gegenwärtig bevorzugten,
musterhaften Ausführungsbeispiels der Erfindung in
Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen, in welchen:
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Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des
Düsenöffnungsfeldes eines Tintenstrahlaufzeichnungskopfs
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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Fig. 2 eine auseinandergezogene, perspektivische
Ansicht ist, welche den ausführlichen
Aufbau des Tintenstrahlaufzeichnungskopfs
von Fig. 1 zeigt;
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Fig. 3 eine Schnittansicht ist, die den
Tintenstrahlaufzeichnungskopf der Erfindung mit
der verschobenen Position einer
Düsenöffnung zeigt;
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Fig. 4A bis 4D jeweils Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung darstellen, worin die
Position einer Düsenöffnung in bezug auf die
entsprechende Druckerzeugungskammer
verschoben wird, indem sowohl die Position
der Düsenöffnung als auch die Positionen
der Zuführlöcher verstellt werden, welche
die Düsenöffnung mit der
Druckerzeugungskammer im Ausführungsbeispiel des in Fig. 1
dargestellten
Tintenstrahlaufzeichnungskopfs verbindet;
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Fig. 5A ein Druckmuster eines Aufzeichnungskopfs
zeigt, der Düsenöffnungsfelder gemäß der
vorliegenden Erfindung aufweist; und
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Fig. 5B ein Druckmuster eines Aufzeichnungskopfs
zeigt, der Düsenöffnungsfelder gemäß einer
herkömmlichen Anordnung aufweist.
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Fig. 1 zeigt ein musterhaftes Ausführungsbeispiel einer
Düsenöffnungsanordnung eines Tintenstrahlaufzeichnungskopfs
der vorliegenden Erfindung. Die Düsenplatte 130 umfasst
sechs Düsenöffnungsfelder A, B, C, D, E, F. Die
Düsenöffnungen 1, 7, 13, 19 und 25 des ersten Feldes A werden am
nächsten zur Mittellinie der Düsenplatte 130 positioniert.
Die Düsenöffnungen 2, 8, 14 und 20 des zweiten Feldes B
werden nahe einem Seitenende der Düsenplatte 130, zum
Beispiel am linken Ende, positioniert, und die
Düsenöffnungen 3, 9, 15, 21 und 27 des dritten Feldes C werden
zwischen dem ersten Feld A und dem zweiten Feld B
positioniert.
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Die Düsenöffnungen 4, 10, 16, 22 und 28 des vierten Feldes
D werden auf einer Seite des ersten Düsenöffnungsfeldes A
positioniert, die gegenüber der Seite liegt, auf der das
dritte Feld C positioniert ist. Die Düsenöffnungen 5, 11,
17, 23 und 29 des fünften Feldes E werden am nächsten zu
dem Seitenende positioniert, das gegenüber dem Seitenende
liegt, an dem das Feld B positioniert wird, zum Beispiel am
rechten Ende. Letzten Endes werden die Düsenöffnungen 6,
12, 18, 24 und 30 des sechsten Feldes F am nächsten zum
fünften Düsenöffnungsfeld E positioniert.
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Die Düsenöffnungsfelder werden in Gruppen unterteilt. Das
erste Düsenöffnungsfeld A und das vierte Düsenöffnungsfeld
D bilden eine erste Gruppe 201. Das zweite und dritte
Düsenöffnungsfeld B und C bilden eine zweite Gruppe 202.
Das fünfte und sechste Feld E und F bilden eine dritte
Gruppe 203. Die Düsenöffnungen der jeweiligen Gruppen 201,
202 und 203 stehen in Verbindung mit der
Tintenstrahlaufzeichnungskopfeinheit, wie in den Fig. 2, 3A und 3B
dargestellt, so dass die Düsenöffnungen mit der auszustoßenden
Tinte versorgt werden.
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Die Düsenöffnungen 1, 4, 7, 10, 13, 16, 19, 22, 25 und 28
der ersten Gruppe 201 werden in einem Abstand von drei
Punkten voneinander in einer Hilfsabtastrichtung
angeordnet, das heißt, in der vertikalen Richtung, wie in Fig. 1
zu sehen ist. Die Düsenöffnungspaare 2 und 3, 8 und 9, 14
und 15, 20 und 21, sowie 26 und 27 der zweiten Gruppe 202
werden in einem Abstand von einem Punkt voneinander
angeordnet und in der vertikalen Richtung zwischen oder im
wesentlichen zwischen den Düsenöffnungen 1 und 4, 7 und 10,
13 und 16, 19 und 22 beziehungsweise 25 und 28
positioniert. Dieser Abstand wird wiederholt, zum Beispiel in
einem Zyklus von fünf Punktpaaren.
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Die Düsenöffnungspaare 5 und 6, 11 und 12, 17 und 18, 23
und 24, sowie 29 und 30 der dritten Gruppe 203 werden in
einem Abstand von einem Punkt voneinander angeordnet und in
der vertikalen Richtung zwischen oder im wesentlichen
zwischen den Düsenöffnungen 4 und 7, 10 und 13, 16 und 19,
sowie 22 und 25 beziehungsweise in der vertikalen Richtung
unterhalb oder im wesentlichen unterhalb der Düsenöffnung
28 positioniert. Dieser Abstand wird wiederholt, zum
Beispiel in einem Zyklus von fünf Punktpaaren.
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Fig. 2 ist eine auseinandergezogene, perspektivische
Ansicht, welche den Aufbau eines Ausführungsbeispiels eines
Tintenstrahlaufzeichnungskopfs der vorliegenden Erfindung
zeigt, wie in Fig. 1 dargestellt.
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Die Fig. 3A und 3B sind Schnittansichten, wobei jede eine
Struktur in der Nachbarschaft einer Druckerzeugungskammer
darstellt, die mit einer einzelnen gemeinsamen Tintenkammer
verbunden ist.
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Wie in Fig. 2 zu sehen ist, umfasst der
Tintenstrahlaufzeichnungskopf von piezoelektrischen Schwingungselementen
angetriebene Abschnitte 100, welche gebildet werden, indem
aus PZT oder dergleichen hergestellte, piezoelektrische
Schwingungsplatten 104 auf einer Oberfläche einer
Schwingungsplatte 102 angebracht werden, die aus einem
dünnen (ZrO&sub2;) Zirconiumdioxid-Plattenelement oder
dergleichen von ungefähr 10 um Dicke hergestellt ist. Die
piezoelektrischen Schwingungsplatten 104 werden so angebracht,
dass sie den Druckerzeugungskammern 103, die unten
beschrieben werden, gegenüberstehen.
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Eine Zwischenplatte 105, welche aus einem dünnen Keramik-
Plattenelement wie einem dünnen, 150 um starken
Zirconiumdioxid-Plattenelement oder dergleichen hergestellt ist,
weist durchgehende Löcher 106 darin auf. Diese
durchgehenden Löcher 106 bilden die Druckerzeugungskammern 103,
welche auf diese Weise in einem vorbestimmten Abstand
gebildet werden. Die Form jedes durchgehenden Loches 106
stimmt mit der Form der Druckerzeugungskammer 103 überein.
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Eine Platine 108 wird benachbart zur Zwischenplatte 105
angeordnet, um die entsprechenden Enden der
Druckerzeugungskammern 103 zu schließen. Die Zuführlöcher 109 und 111
weisen einen größeren Durchmesser auf als der Durchmesser
der Düsenöffnungen 131, die in der Düsenplatte 130 gebildet
werden, und ermöglichen den Düsenöffnungen 131 die
Verbindung mit den entsprechenden Druckerzeugungskammern 103. Auf
der anderen Seite ermöglichen die Zuführlöcher 111 ihren
entsprechenden Druckerzeugungskammern 103 die Verbindung
mit der gemeinsamen Tintenkammer 110.
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Diese drei Elemente 100, 105, 108 werden zu einer einzelnen
Struktur vereinigt und mittels Klebstoff oder dergleichen
auf einer Einheitsfixierplatte 112 angebracht. Die
Einheitsfixierplatte 112 fungiert auch als
Flusspfad-regulierende Platte in diesem Ausführungsbeispiel.
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Die Einheitsfixierplatte 112 umfasst Flusspfad-regulierende
Löcher 113, welche zwischen den Zuführlöchern 111 und der
gemeinsamen Tintenkammer 110 positioniert werden, wenn die
Einheitsfixierplatte 112 zwischen die Platine 108 und die
unten beschriebene thermische Auftragsfolie 115 eingefügt
wird, wie in Fig. 3B gezeigt wird. Die Einheitsfixierplatte
112 umfasst auch Zuführlöcher 114, welche so angebracht
werden, dass sie den durchgehenden Löchern 109
gegenüberstehen, wenn die Einheitsfixierplatte 112 an der Platine
108 angebracht wird. Jedes Flusspfad-regulierende Loch 113
weist einen Strömungswiderstand auf, der im wesentlichen
dem der Düsenöffnungen 131 gleicht, und jedes Zuführloch
114 ermöglicht der Düsenöffnung 131 die Verbindung mit der
Druckerzeugungskammer 103.
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Die thermische Auftragsfolie 115 verbindet eine unten
beschriebene Platte 118, die eine gemeinsame Tintenkammer
bildet, mit der Einheitsfixierplatte 112. Die thermische
Auftragsfolie 115 umfasst Fenster 116 und Zuführlöcher 117.
Jedes Fenster 116 stimmt mit der gemeinsamen Tintenkammer
110 überein, und jedes Zuführloch 117 ermöglicht der
Düsenöffnung 131 die Verbindung mit der Druckerzeugungskammer
103.
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Die eine gemeinsame Tintenkammer bildende Platte 118
umfasst Fenster 120 und Zuführlöcher 212. Die eine
gemeinsame Tintenkammer bildende Platte 118 ist zum Beispiel ein
150 um starkes Plattenelement aus rostfreiem Stahl oder
dergleichen, die korrosionsbeständig ist und deren Dicke
geeignet ist, die gemeinsame Tintenkammer 110 zu bilden.
Jedes Fenster 120 weist im wesentlichen eine V-Form auf und
entspricht deshalb der Form der gemeinsamen Tintenkammer
110. Jedes Zuführloch 121 weist einen Durchmesser auf, der
größer ist als der Durchmesser der Düsenöffnungen 131, und
ermöglicht seinen entsprechenden Druckerzeugungskammern 103
die Verbindung mit den Düsenöffnungen 131.
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Wie oben beschrieben, werden die Düsenöffnungen 131 in der
Düsenplatte 130 gebildet. Die Düsenplatte 130 wird an der
die gemeinsame Tintenkammer bildende Platte 118 durch eine
thermische Auftragsfolie 133 oder dergleichen befestigt, so
dass die Düsenöffnungen 131 über Zuführlöcher 109, 114, 117
und 121 und über Loch 134 in der thermischen Auftragsfolie
133 mit ihren jeweiligen Druckerzeugungskammern 103
verbunden werden. Der Durchmesser dieser Zuführlöcher wird so
bestimmt, dass die Öffnung zumindest auf der Seite der
Düsenöffnung 131 klein ist.
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Die Schichtstruktur ermöglicht der Düsenöffnung 131 die
Verbindung mit der Druckerzeugungskammer 103. Die
Düsenöffnung 131 wird um eine Distanz ΔL verschoben, wie in Fig. 3
zu sehen ist, trotzdem wird die Tinte höchstwahrscheinlich
nicht stauen. Dementsprechend können in der Tinte
enthaltene Luftblasen schnell von der Düsenöffnung abgefördert
werden.
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Das heißt, wenn die Düsenöffnungen 131 wie in Fig. 4A
dargestellt in eine Richtung auf ein Ende der
Druckerzeugungskammer 103 hin verschoben werden, können die
Düsenöffnungen 131 nahe dem Ende der Druckerzeugungskammer 103
ausgerichtet werden. Wenn die jeweiligen Zuführlöcher 109,
114, 121 zum Beispiel sequentiell in irgendeine Richtung in
bezug auf die Druckerzeugungskammer 103 verschoben werden,
wie in Fig. 4B, 4C dargestellt, dann kann der Abstand
zwischen benachbarten Düsenöffnungen 131 beliebig
eingestellt werden.
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Auf alternative Weise können die Druckerzeugungskammern 103
wie in Fig. 4D dargestellt so angeordnet werden, dass sie
mit den Düsenöffnungen 131, die auf der Düsenplatte 130
asymmetrisch positioniert werden, verbunden werden.
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Wenn im Ausführungsbeispiel des Aufzeichnungskopfs der
vorliegenden Erfindung ein Antriebssignal auf die
piezoelektrischen Schwingungsplatten 103 angewandt wird, wird
die Schwingungsplatte 102 gebogen, wodurch bewirkt wird,
dass sich die Druckerzeugungskammer 103 zusammenzieht. Als
ein Ergebnis wird die in der Druckerzeugungskammer 103
befindliche Tinte zu den Düsenöffnungen 131 über die
Zuführlöcher 109, 114, 117 und 121 gedrückt und von dort in
Form eines Tintentröpfchens ausgestoßen.
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Wenn das Antriebssignal nach dem Ausstoßen des
Tintentröpfchens aussetzt, kehrt die piezoelektrische
Schwingungsplatte 104 wieder in ihre Ausgangsposition zurück, wodurch
bewirkt wird, dass die Druckerzeugungskammer 103 sich
dehnt, bis sie ihre ursprüngliche Größe wieder erreicht.
Als ein Ergebnis fließt eine Tintenmenge, die der von den
Düsenöffnungen 131 ausgestoßenen Tintenmenge entspricht,
von der gemeinsamen Tintenkammer 110 über die
Flusspfadregulierenden Löcher 113 und die Zuführlöcher 111 in die
Druckerzeugungskammer 103. Dieser Kreislauf wird
wiederholt, bis die für das Drucken notwendige Menge
Tintentröpfchen ausgestoßen ist.
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Die Funktionsweise dieses Ausführungsbeispiels des
Aufzeichnungskopfs, der die Düsenöffnungsanordnung des in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels aufweist, wird
nun mit Bezugnahme auf Fig. 5A beschrieben.
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Fig. 5A ist ein musterhaftes Diagramm, das die Entsprechung
zwischen der Position von Linien, die in einer Druckzeile
(z. B. eine einzelne Zeichenzeile) in der horizontalen
Richtung gedruckt wurden, und den Düsenöffnungen, die
derartige Linien von der Druckzeile drucken, zeigt. Diese
Figur zeigt auch die Position einiger Düsenöffnungen,
welche die obersten Linien in einer benachbarten Druckzeile
drucken. Die Nummer in jedem Kreis entspricht der einer
Düsenöffnung in Fig. 1 zugeordneten Nummer.
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Linien in einer Druckzeile werden von den Düsenöffnungen 1,
4, 7, 10, 13, 16, 19, 22, 25 und 28 der Düsenöffnungsfelder
A und D der ersten Gruppe 210 in einem Abstand von drei
Punkten gedruckt. Zwei Linien werden von den Düsenöffnungen
2, 3, 8, 9, 14, 15, 20, 21, 26 und 27 der
Düsenöffnungsfelder B und C der zweiten Gruppe 202 gedruckt, um die Linien
zwischen den Düsenöffnungen mit ungeraden Zahlen und den
Düsenöffnungen mit geraden Zahlen der ersten Gruppe 201 zu
ergänzen, z. B. zwischen den Düsenöffnungen 1 und 4, 7 und
10, 13 und 16, 19 und 22, sowie 25 und 28.
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Zwei Linien werden auf ähnliche Weise von den
Düsenöffnungen 5, 6, 11, 12, 17, 18, 23, 24, 29 und 30 der
Düsenöffnungsfelder E und F der dritten Gruppe gedruckt, um jene
Linien zwischen den Düsenöffnungen mit geraden Zahlen und
den Düsenöffnungen mit ungeraden Zahlen der ersten Gruppe
201 zu ergänzen, die nicht von der zweiten Gruppe 202
ergänzt werden, z. B. zwischen den Düsenöffnungen 4 und 7,
10 und 13, 16 und 19, 22 und 25, sowie vertikal unterhalb
von 28.
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Mit den Düsenöffnungen der zweiten und dritten Gruppe 202
bzw. 203, auf beiden Seiten der Düsenplatte 130 angeordnet,
um Linien zu drucken, welche zwischen die von den
Düsenöffnungen der ersten Gruppe 201 gedruckten Linien gesetzt
werden, die in der Mitte der Düsenplatte angeordnet sind,
ist der maximale Abstand in der Hauptabtastrichtung
zwischen je zwei Düsenöffnungen, welche vertikal
benachbarte Linien drucken, gleich oder im wesentlichen gleich der
Hälfte des Abstands zwischen den Gruppen 202 und 203, die
auf beiden Seiten der Düsenplatte 130 angeordnet sind. Aus
diesem Grund wird ein Fehler, der auftritt, wenn die
vertikale Richtung der Düsenöffnungen im Aufzeichnungskopf nicht
parallel zur Blattbeförderungsrichtung liegt, sondern
leicht verstellt bezüglich der Führung, im wesentlichen
halbiert. Das heißt, unter der Voraussetzung, dass der
Abstand in der Hauptabtastrichtung zwischen den
Düsenöffnungsfeldern 202 und 203 G ist und der Neigungswinkel des
Kopfs θ ist, wird ein Fehler G · sinθ im wesentlichen
halbiert.
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Da die Düsenöffnungen außerdem derart angeordnet werden,
dass die oberste Linie in einer Druckzeile von einer
Düsenöffnung der ersten Gruppe 201 gedruckt wird, das heißt, von
der Düsenöffnung 1 in diesem Ausführungsbeispiel, und die
unterste Linie in einer Druckzeile von einer Düsenöffnung
entweder der Gruppe 202 oder 203 (z. B. Düsenöffnung 30 in
diesem Ausführungsbeispiel), ist der maximale Abstand in
der Hauptabtastrichtung zwischen der Düsenöffnung, welche
die unterste Linie einer Druckzeile druckt (z. B. Düse 30),
und der, welche die oberste Linie der nächsten Druckzeile
(z. B. Düse 1), ebenfalls gleich oder im wesentlichen gleich
der Hälfte des Abstands zwischen den Gruppen 202 und 203.
Dadurch wird der Fehler, der zwischen den Druckzeilen, die
vor und nach der Blattweiterbeförderung gedruckt werden,
auftreten kann, halbiert oder im wesentlichen halbiert und
verhindert folgedessen, dass eine weiße Linie oder schwarze
Linie entsteht, was bei herkömmlichen Druckern oft der Fall
ist.
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Das heißt, bei einem herkömmlichen Druckkopf, der eine
Düsenöffnungsanordnung wie in Fig. 5B aufweist, führen
benachbarte Linien, die von den Düsenöffnungen gedruckt
werden, die auf Seiten gegenüber dem Druckkopf angeordnet
sind (z. B. die Düsenöffnungen 6 und 7 der
Düsenöffnungsfelder A' und F'), zu großen Druckfehlern, wenn die Richtung
der Düsenöffnungsfelder A' bis F' nicht parallel zur
Blattbeförderungsrichtung liegt. Dieser Fehler tritt auf, weil
der Abstand zwischen diesen Düsenöffnungen in der
Hauptabtastungsrichtung gleich dem Abstand zwischen dem
Düsenöffnungsfeldern A' und F' ist.
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Weil dieser große Abstand in der Hauptabtastungsrichtung
zwischen den Düsenöffnungen 1 und 30 besteht, wenn die
Richtung der Düsenöffnungsfelder nicht parallel zur
Blattbeförderungsrichtung liegt, tritt ein großer Fehler
außerdem auch zwischen einer Druckzeile und einer darauf
folgenden Druckzeile auf, die nach der Weiterbeförderung des
Blatts gedruckt wird.