DE69421904T2 - Mobile brecheranlage - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brechermaschine mit Eigenantrieb, um zu brechende Gegenstände, wie Betonabfälle oder Ähnliches, an einer Abrißstelle eines Gebäudes oder von Ähnlichem zu zerbrechen. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Brechermaschine mit Eigenantrieb, die mit einer Vorrichtung zur Steuerung der Menge an zu brechenden Gegenständen ausgerüstet ist, die einem Brecher zugeführt wird. Des weiteren bezieht sich die Erfindung auf eine Brechermaschine mit Eigenantrieb, die mit einer Vorrichtung zur Steuerung der Menge an zu brechenden Gegenständen ausgerüstet ist, die einem Trichter zugeführt wird, der ausgelegt ist, sie einem Brecher zuzuführen.
- Eine herkömmliche Brechermaschine mit Eigenantrieb ist bekannt, wie sie in der japanischen, ungeprüften Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. Sho 64-32744 und der japanischen, ungeprüften Patentveröffentlichung Nr. Sho 63-77553 geoffenbart ist, eine Maschine, bei der ein Trichter, ein Brecher und eine Antriebsvorrichtung auf einem Fahrzeugchassis montiert sind, das mit einem Paar aus linksseitigen und rechtsseitigen Fahrkörpern versehen ist, und wobei ein Austragsförderer 16 vorgesehen ist, der zwischen den linksseitigen und rechtsseitigen Fahrkörpern des Paares an einem unteren Abschnitt des obenerwähnten Fahrzeugchassis angehoben und abgesenkt werden kann.
- Eine solche Brechermaschine mit Eigenantrieb kann eigenständig fahren, indem eine Raupe oder Räder drehangetrieben werden, und kann zu brechende Gegenstände, wie Betonabfall usw., fein brechen, die über eine Zuführvorrichtung in den Trichter geladen werden. Sie kann des weiteren die gebrochenen Stücke durch den Förderer aus dem Fahrzeugchassis austragen.
- Bei einer Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie sie in der japanischen, ungeprüften Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. Sho 64-32744 geoffenbart ist, fällt ein zu brechender Gegenstand, der in einen Trichter geladen wird, durch den Trichter hindurch unmittelbar in einen Brecher. Da der Brechgegenstand dann durch die Schwerkraft entlang des Trichters fällt, ändert sich die dem Brecher zugeführte Menge in Abhängigkeit von seinem Gewicht sowie der Menge, die in den Trichter geladen wird, und kann manchmal nicht mit Gleichförmigkeit gebrochen werden. Des weiteren kann sich der Brechgegenstand möglicherweise in dem Trichter verfangen, wodurch es unmöglich wird, ihn dem Brecher zuzuführen.
- Auch ist, wie es in der japanischen, ungeprüften Patentveröffentlichung Nr. Sho 60- 139347 geoffenbart ist, eine Zuführvorrichtung bekannt, um einen Brechgegenstand einem Brecher zuzuführen. Genauer gesagt ist eine Zuführvorrichtung bekannt, bei der eine kammartige Platte, die schräg auf- und abbewegt wird, verwendet wird, das Sieben nach der Größe der Fördergegenstände durchzuführen, die in einen Trichter geladen und einem Brecher zugeführt werden.
- Während eine solche Zuführvorrichtung die Größe der Fördergegenstand sieben kann, kann sie ihre Zuführmenge nicht steuern. Es hat sich auch als unerwünscht herausgestellt, daß die Zuführvorrichtung eine Menge zuführt, die die Brechmöglichkeit eines Brechers überschreitet, so daß sich entweder ein verringerter Wirkungsgrad beim Brechen durch den Brecher ergibt oder eine unerwünschte Kraft auf den Brecher aufgebracht wird.
- Demgemäß ist es eine Hauptzielsetzung der vorliegenden Erfindung, eine Brechermaschine mit Eigenantrieb zu schaffen, die wirkungsvoll die Blockierung einer Bodenplatte, die sich durch das Verfangen eines Brechgegenstands bei dem Vorgang ergibt, bei dem Steuerungsvorgang der einem Brecher zuzuführende Menge ausschließen kann.
- Um die vorgenannte Zielsetzung zu erreichen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung bei einer ersten Konstruktion von ihr geschaffen eine Brechermaschine mit Eigenan trieb, in der ein Brecher und ein Trichter auf einem Fahrzeugchassis montiert sind, das mit einem Paar aus einem linken und rechten Fahrkörper versehen ist und in dem ein Austragsförderer innerhalb des Paares zwischen dem linken und dem rechten Fahrkörper des Fahrzeugchassis angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bodenplatte, die in den Trichter gebildet ist, in Richtung zu einer Beschickungsöffnung des Brechers bewegt werden kann, daß die Bodenplatte des Trichters und eine Drehscheibe, die drehantreibbar ist, durch eine Verbindungsstange derart verbunden sind, daß die Bodenplatte durch Drehung der Scheibe hin- und herbewegt wird, daß ein Zufuhrhydraulikmotor zur Drehung der Scheibe eine erste Öffnung und eine zweite Öffnung aufweist, denen ein Auslaßfluid von einer Hydraulikpumpe mittels eines Speiseventils zugeführt wird, und daß das Speiseventil zwischen einer ersten Position zur Zuführung eines Druckfluids in die erste Öffnung und einer zweiten Position zur Zuführung des Druckfluids in die zweite Öffnung umgeschaltet werden kann, und von der ersten Position in die zweite Position oder umgekehrt umgeschaltet werden kann, wenn der Druck der ersten Öffnung oder der Druck der zweiten Öffnung jeweils einen eingestellten Druck überschreitet.
- Vorzugsweise kann das Speiseventil die erste Position einnehmen, sobald einem ersten Solenoid von ihm ein elektrischer Strom zugeführt wird, und kann die zweite Position einnehmen, sobald einem zweiten Solenoid von ihm ein elektrischer Strom zugeführt wird; und es wird bevorzugt, daß ein Halterelais, damit ein elektrischer Strom durch das erste Solenoid und das zweite Solenoid fließen kann, und ein erster Druckschalter und ein zweiter Druckschalter vorgesehen sind, die eingeschaltet werden können, wenn der eingestellte Druck von dem Druck der ersten Öffnung bzw. der zweiten Öffnung überschritten wird, und daß der erste Druckschalter und der zweite Druckschalter und das Halterelais so verbunden sind, daß, wenn der erste Druckschalter oder der zweite Druckschalter eingeschaltet ist, ein elektrischer Strom durch das erste Solenoid oder das zweite Solenoid fließen kann.
- Es ist erwünscht, daß die obenerwähnte Drehscheibe und die obenerwähnte Verbindungsstange miteinander an einer radial veränderbaren Position der Drehscheibe verbunden sind, damit die Bodenplatte mit einer veränderbaren Hubamplitude der Hin- und Herbewegung hin- und herbewegt werden kann. Des weiteren sollte vorzugsweise an einem hinteren Endabschnitt der obenerwähnten Bo denplatte in Zuführrichtung der zu zerbrechenden Gegenstände ein Vorsprungsabschnitt vorgesehen sein, der ausgebildet ist, daß er von einer oberen Fläche der Bodenplatte hervorsteht.
- Die vorliegende Erfindung schafft auch gemäß einer zweiten Konstruktion von ihr eine Brechmaschine mit Eigenantrieb, die ein Fahrzeugchassis aufweist, das mit einer Fahrvorrichtung versehen ist und einen Eigenantrieb aufweist und die umfaßt:
- einen Brecher, der auf dem Fahrzeugchassis zum Brechen von zu brechenden Gegenständen montiert ist;
- einen Trichter, der oberhalb des Brechers angeordnet ist, um die zu brechenden Gegenstände in den Brecher einzubringen; wobei die Maschine gekennzeichnet ist durch
- eine Bodenplatte, die zwischen dem Brecher und dem Trichter derart angeordnet ist, daß sie zum Durchtritt der zu brechenden Gegenstände zwischen dem Trichter und dem Brecher hin- und herbewegbar ist, um mit den zu brechenden Gegenständen, die von dem Trichter zugeführt werden, aufeinanderfolgend den Brecher zu beschicken;
- eine Antriebsvorrichtung, um die Bodenplatte antriebsmäßig hin- und herzubewegen und
- eine Antriebssteuereinrichtung, die auf einen Blockierzustand während der Hin- und Herbewegung der Bodenplatte anspricht, um einen Betriebsmodus der Antriebsvorrichtung von einem Modus zum Beschicken der zu brechenden Gegenstände in einen Modus zum Lösen des Blockierzustands umzuschalten.
- Bei der obenerwähnten Konstruktion wird bevorzugt, daß die obenerwähnte Antriebssteuereinrichtung in dem Modus zum Lösen des Blockierzustands auf das Lösen des Blockierzustands anspricht, um selbsttätig den Betriebsmodus der Antriebsvorrichtung in dem Modus zum Beschicken der zu brechenden Gegenstände aus dem Modus zum Lösen des Blockierzustands wiederherzustellen.
- Die obenerwähnte Antriebsvorrichtung kann als Hydraulikmotor konstruiert sein, der mit einer ersten und einer zweiten Fluidzufuhröffnung derart versehen ist, daß er in einer regulären Drehrichtung angetrieben wird, wenn der ersten Fluidzufuhröffnung Druckfluid von einer Quelle davon zugeführt wird, um in dem Modus zum Beschicken von zu brechenden Gegenständen zu arbeiten, und in einer umgekehrten Drehrichtung angetrie ben wird, sobald der zweiten Fluidzufuhröffnung Druckfluid von der Quelle davon zugeführt wird, um in dem Modus zum Lösen des Blockierzustands zu arbeiten. Auch kann die obenerwähnte Antriebssteuereinrichtung konstruiert sein, daß sie eine Druckerfassungseinrichtung umfaßt, die in einem Fluidzufuhrdurchgang zwischen der Druckfluidquelle und der ersten Fluidzufuhröffnung angeordnet ist, so daß, wenn ein Fluiddruck, der von der Druckerfassungseinrichtung erfaßt wird, einen vorbestimmten Druck überschreitet, eine Umschaltung der Fluidzufuhr von der ersten Fluidzufuhröffnung zu der zweiten Fluidzufuhröffnung ausgeführt werden kann, damit der Betriebsmodus der Antriebsvorrichtung von dem Modus, mit zu brechenden Gegenständen zu beschicken, in den Modus umgeschaltet wird, den Blockierzustand zu lösen. An dieser Stelle sollte beachtet werden, daß die obenerwähnte Antriebsvorrichtung mit einer Verbindungseinrichtung versehen sein kann, um eine Drehantriebskraft des Hydraulikmotors in eine Linearbewegungskraft umzuwandeln, die auf die Bodenplatte übertragen werden kann. In diesem Fall kann die genannte Verbindungseinrichtung aus einem Drehelement, das durch den Hydraulikmotor drehantreibbar ist, und einem Verbindungselement konstruiert sein, das ein erstes Ende, das an einer Position verbunden ist, die mit einer vorbestimmten Strecke von der Drehmitte des Drehelements versetzt ist, und ein zweites Ende aufweist, das mit einem Ende der Bodenplatte in Richtung der Hin- und Herbewegung verbunden ist.
- Auch kann die Versetzungsgröße eines Verbindungspunkts die Versetzungsgröße eines Verbindungspunkts zwischen dem Verbindungselement und dem Drehelement in bezug auf die Drehmitte veränderbar ist, damit die Hin- und Herbewegung der Bodenplatte in bezug auf ihre Hubamplitude veränderbar ist.
- Des weiteren kann die obenerwähnte Bodenplatte konstruiert werden, daß sie mit einem abgestuften Vorsprungsabschnitt an ihrem hinteren Ende in der Richtung versehen ist, in der die zu brechenden Gegenstände gefördert werden.
- An dieser Stelle sollte angemerkt werden, daß eine Brechermaschine mit Eigenantrieb gemäß der vorliegenden Erfindung vorzugsweise mit einem Austragsförderer versehen sein sollte, der angehoben und abgesenkt werden kann.
- Die vorliegende Erfindung schafft des weiteren gemäß einer dritten Konstruktion von ihr eine Brechmaschine mit Eigenantrieb, bei der ein Bedienungssitz, ein Trichter, ein Brecher, der mit dem Trichter verbunden ist, und eine Energieversorgung hierfür auf einem Fahrzeugchassis montiert sind, daß mit einer Fahrvorrichtung versehen ist, wobei der Brecher an einer Zwischenposition zwischen einem vorderen Ende und einem hinteren Ende des Fahrzeugchassis angeordnet ist und der Trichter und die Energieversorgung an einem vorderen Ende bzw. einem hinteren Ende des Brechers angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungssitz und ein Motor für den Brecher an einer ersten Seite bzw. einer zweiten Seite des Brechers angeordnet sind, daß der Trichter eine Bodenplatte aufweist, die angeordnet ist, damit sie in Richtung zu einer Beschickungsöffnung des Brechers bewegt werden kann, daß die Bodenplatte des Trichters und eine Drehscheibe, die drehantreibbar ist, durch eine Verbindungsstange derart verbunden sind, daß eine Drehung der Scheibe eine Hin- und Herbewegung der Bodenplatte bewirken kann, daß ein Zufuhrhydraulikmotor zur Drehung der Scheibe eine erste Öffnung und eine zweite Öffnung aufweist, denen ein Auslaßfluid von einer Hydraulikpumpe mittels eines Speiseventils zugeführt werden kann, und daß das Speiseventil zwischen einer ersten Position zur Zuführung eines Druckfluids in die erste Öffnung und einer zweiten Position zur Zuführung des Druckfluids in die zweite Öffnung umgeschaltet werden kann, und von der ersten Position in die zweite Position oder umgekehrt umgeschaltet werden kann, wenn ein Druck der ersten Öffnung oder ein Druck der zweiten Öffnung jeweils einen eingestellten Druck überschreitet.
- Die vorliegende Erfindung wird besser aus der folgenden, ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen verstanden, die gewisse beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zeigen. In diesem Zusammenhang sollte beachtet werden, daß solche Ausführungsformen, wie sie in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind, in keiner Weise die vorliegende Erfindung begrenzen sollen, sondern ihre Erläuterung und Verständnis erleichtern sollen.
- In den beigefügten Zeichnungen:
- Fig. 1 ist eine gesamte Seitenansicht, die eine Brechermaschine mit Eigenantrieb darstellt, die in geeigneter Weise die vorliegende Erfindung verkörpert;
- Fig. 2 ist eine Vorderansicht, die die Brechermaschine mit Eigenantrieb gemäß der geeigneten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
- Fig. 3 ist eine Draufsicht, die die Brechermaschine mit Eigenantrieb gemäß der geeigneten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
- Fig. 4 ist die Seitenansicht einer Einzelheit, die einen Abschnitt der Maschine darstellt, der einen Austragsförderer bildet;
- Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht einer Einzelheit, die einen Abschnitt der Maschine darstellt, der einen Trichter bildet;
- Fig. 6 ist ein hydraulisches Schaltkreisschema, das ein hydraulisches System darstellt, das zum Antrieb einer Bodenplatte geeignet ist, die in dem Trichter der Brechervorrichtung mit Eigenantrieb gemäß einer geeigneten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gebildet ist;
- Fig. 7 ist ein Schaltkreisschema, das eine Steuerschaltung zur Steuerung des Hydrauliksystems darstellt, die geeignet ist, die Bodenplatte eines Trichters in einer Brechermaschine mit Eigenantrieb gemäß einer geeigneten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anzutreiben;
- Fig. 8 ist eine vergrößerte Ansicht, die die wesentlichen Abschnitte einer Zufuhrvorrichtung darstellt, die in einer geeigneten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
- Fig. 9 ist eine teilweise aufgebrochene Draufsicht, die einen Abschnitt der Zufuhrvorrichtung darstellt, die in Fig. 8 gezeigt ist; und
- Fig. 10 ist eine Vorderansicht, die eine Zuführplatte darstellt, die in einer anderen Weise verkörpert ist.
- Nachfolgend werden geeignete Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung einer Brechermaschine mit Eigenantrieb in bezug auf eine Vielfalt von Konstruktionen von ihr unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen angegeben. Man sollte beachten, daß der Offenbarungsinhalt, der in PCT/JP93/01312, am 14. September 1994 eingereicht, und der der PCT/JP93/01313, am 14. September 1994 eingereicht, die beide dem gegenwärtigen Anmelder gehören, durch Bezugnahme auf sie als Teil der Beschreibung hier eingegliedert sind.
- Wie es in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, ist auf der linken und der rechten Seite eine Fahrzeugchassis 1 ein Paar aus einem linken Unterrahmen 3 und einem rechten Unterrahmen 3 über ein Paar Querelemente 2 und 2 befestigt. Jeder dieser Unterrahmen 3 und 3 ist mit einem Hydraulikmotor 17 und einem Kettenrad 4 und einem Leerlaufrad 5 versehen, die von dem Hydraulikmotor 17 angetrieben werden. Um das Kettenrad 4 und das Leerlaufrad 5 herum ist eine Kette 6 gelegt, um einen Raupenfahrmechanismus 7 zu bilden. Ein Paar aus einem linken Fahrmechanismus 7 und einem rechten Fahrmechanismus 7 bildet eine Fahrvorrichtung 19. Während bei der gezeigten Ausführungsform eine Raupenfahrvorrichtung 19 verwendet wird, sollte man beachten, daß diese durch eine Radfahrvorrichtung ersetzt werden kann.
- An dem obenerwähnten Fahrzeugchassis 1 befinden sich ein Trichter 11, ein hydraulisch betriebener Brecher 8 und ein Hydrauliksystem, das mit einer Gruppe von Ventilen 9 versehen ist. Des weiteren ist an dem Fahrzeugchassis 1 ein Motor 10 angebracht, der als Antriebsquelle für das Hydrauliksystem dient. An dem Fahrzeugchassis 1 bildet ein Abschnitt, der von einer Seitenfläche 8a des Brechers 8 zur linken und rechten Seite hervorsteht einen Standboden 13 für eine Bedienperson, der mit einer Griffstange 12 versehen ist. Der Standboden 13 für die Bedienperson ist mit einem Paar aus einem linken und rechten Fahrhebel 14 und 14 versehen. Oberhalb einer Abdeckung 40, die auf derselben Seite wie der Standboden 13 für die Bedienperson angeordnet ist, sind Be dienungshebel 15 zur Steuerung des Trichters 11 und des Brechers 8 durch Betätigung der obenerwähnten Gruppe von Ventilen 9 vorgesehen.
- Zwischen der obenerwähnten linken und rechten Seite der Fahrkörper 7 und 7 ist in dem Paar ein Austragsförderer 16 angeordnet, der auf und ab bewegt werden kann und dessen Zuführseite 16a sich unterhalb einer Austragsöffnung des obenerwähnten Brechers 8 befindet, und eine Förderausgangsseite 16b ist so gebildet, daß sie von den Fahrkörpern 7 und dem Fahrzeugchassis 1 nach vorne hervorsteht.
- Als nächstes wird ausführlich jedes vorstehend beschriebene Teil angegeben.
- Wie es in Fig. 5 gezeigt ist, ist der obenerwähnte Trichter 11 von einem Sockel 30 gehalten, der seinerseits an dem Fahrzeugchassis 1 montiert ist. Eine in dem Trichter 11 gebildete Bodenplatte 31 ist von Führungsrollen 30a gehalten, die wiederum an dem Sockel 30 gehalten sind, und ist so angeordnet, daß sie in bezug auf eine Beschickungsöffnung 8b des Brechers 8 horizontal hin- und herbewegt werden kann. Auch ist an einem Ende der Bodenplatte 31, das von der Beschickungsöffnung 8b entfernt ist, ein Befestigungsteil 31a vorgesehen, das nach unten hervorsteht. Das Befestigungsteil 31a ist durch einen Zapfen 32 gekoppelt, der durch ein Ende einer Verbindungsstange 33 hindurchgeht. Das andere Ende der Verbindungsstange 33 ist durch einen Zapfen 35 mit einer Drehscheibe 34 an einer Position gekoppelt, die sich exzentrisch zu ihrer Drehmitte befindet. Die Drehscheibe 34 wird durch einen Hydraulikmotor 36 drehangetrieben. Hier ist, wie es in Fig. 8 und 9 gezeigt ist, die Drehscheibe 34 mit einer Vielzahl Vertiefungslöcher 35a für den Zapfen 35 gebildet, dessen jeweilig radial ausgerichtete Position, d. h., ihre entsprechenden Versetzungsstrecken von ihrer Drehmitte, verändert werden, damit die Hubamplitude der Hin- und Herbewegung der Bodenplatte 31 in ihrer horizontalen Richtung geändert werden kann. Auch kann, wie es in Fig. 10 gezeigt ist, die Bodenplatte 31 bei ihrer Konstruktion mit einem Stufenabschnitt 31b an einem hinteren Ende von ihr in Zufuhrrichtung versehen sein, so daß die Brechgegenstände, die gefördert werden sollen, in Richtung zu ihrer Zufuhrseite verschoben werden, indem sie mit dem Abschnitt 31b in dieser Richtung gedrückt werden. Bei dieser Konstruktion wird gewährleistet, daß die Fördergegenstände stetig ohne Fehler transportiert werden können, ohne somit irgendwelches Rutschen von ihnen auf der Oberfläche der Bodenplatte 31 zu bewirken.
- Bei der gezeigten Konstruktion wird, wenn die Drehscheibe 34 gedreht wird, die Bodenplatte 31 über die Verbindungsstange 33 angetrieben, damit sie über die Führungsrollen 30a geführt wird, und wird dann mit einer Hubamplitude hin- und herbewegt, die durch die Versetzungsstrecke einer Verbindungsposition zwischen der Drehscheibe 34 und der Verbindungsstange 33 in bezug auf die Drehmitte der Drehscheibe 34 bestimmt ist. Wenn die Bodenplatte 31 hin- und herbewegt wird, wirkt eine Trägheitskraft auf die zu brechenden Gegenstände auf ihr, und wegen dieser Trägheitskraft und des Gewichts der nachfolgenden zu brechenden Gegenstände werden alle Brechgegenstände schwingend in Zufuhrrichtung verschoben und schließlich in die Beschickungsöffnung 8b des Brechers 8 geworfen.
- Eine Antriebswelle 20 des obenerwähnten Brechers 8 steht, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, mit einem Ende, das mit einer Leerlaufkupplung 41 versehen ist, von der einen Seitenfläche 8a hervor, wohingegen der andere Endabschnitt ausgebildet ist, daß er von der anderen Seitenfläche 8 hervorsteht, um von einem Hydraulikmotor 24 über eine Seilscheibe 21, einen Riemen 22 und eine Seilscheibe 23 angetrieben zu werden. Ferner ist die obenerwähnte Leerlaufkupplung 41 von der einen Seitenabdeckung 40 eingeschlossen, wohingegen die Seilscheibe 21, der Riemen 22 und die Seilscheibe 23 von der anderen Seitenabdeckung 41 eingeschlossen sind.
- Wie es in den Fig. 2 und 4 gezeigt ist, weist der obenerwähnte Austragsförderer 16 einen Rahmen 25 auf, der mit einer Antriebsseilscheibe 26 und einer angetriebenen Seilscheibe 27 versehen ist, um die ein Riemen 28 gelegt ist. Die Antriebsseilscheibe 26 wird durch einen Fördererhydraulikmotor 29 angetrieben, um den Riemen 28 anzutreiben. Ferner ist der obenerwähnte Rahmen 25 mit einer V-förmigen Riemenführung 30' versehen, in der der Riemen 28 V-förmig ist. Ferner ist ein Halteteil 31', das an dem Rahmen 25 befestigt ist, an einem Befestigungsteil 32' gehalten, das an dem Fahrzeug befestigt ist, damit es mittels eines Zapfens 33' auf- und abbewegt werden kann. Das Fahrzeugchassis 1 und ein Aufnahmeteil 34', das an dem obenerwähnten Rahmen 25 befestigt ist, sind über eine Anzahl Verbindungselemente, wie ein Spannschloß, Stangen und Drähte, miteinander verbunden. Indem die Länge eines Kupplungsteils in dieser Verbindung geändert wird, kann der Förderer 16 zwischen einer Position, in der er nach oben geneigt ist, und einer Position, in der horizontal ausgerichtet ist, angehoben und abgesenkt werden.
- Wenn bei der vorliegenden Ausführungsform, die wie im Vorstehenden angegeben, konstruiert ist, Brechgegenstände in den Trichter 11 geladen werden, wird die Bodenplatte bei Empfang von Brechgegenstände darauf hin- und herbewegt, damit sie dem Brecher 8 durch seine Beschickungsöffnung 8b hindurch durch Herunterfallen zugeführt werden. Infolgedessen ist es, wenn sich das Gewicht der Brechgegenstände und ihre Lademenge in dem Trichter 11 ändern, für die zu brechenden Gegenstände möglich, daß sie in den Brecher im wesentlichen mit der gleichen Menge pro Zeiteinheit geladen werden. Daraus folgt deshalb, daß die zu brechenden Gegenstände stabil von dem Brecher 8 gebrochen werden und daß sie sich nicht innerhalb des Trichters 11 verfangen. Es wird nun eine Erläuterung eines Hydraulikkreises für jene hervorgehend erwähnten Hydraulikmotoren gegeben.
- Wie es in Fig. 6 gezeigt ist, wird der Motor 10 verwendet, eine erste und eine zweite, primäre Hydraulikpumpe 41 und 42' und eine erste und eine zweite Hilfshydraulikpumpe 43 und 44 anzutreiben. Die ausgebrachten Druckfluide von der ersten und zweiten, primären Hydraulikpumpe 41' und 42' werden einem linken und einem rechten Fahrmotor 47 und 48 über ein linkes und ein rechtes Fahrventil 45 bzw. 46 zugeführt, und beide werden einem Brecherhydraulikmotor 24 über ein Brecherventil 49 zugeführt. Das obenerwähnte linke und rechte Fahrventil 45 und 46 können ein Steuerdruckfluid von einem Steuerventil umschalten, das durch das obenerwähnte Paar aus einem linken und rechten Fahrhebel 14 und 14 betätigt wird, wohingegen das obenerwähnte Brecherventil 49 durch einen Betätigungshebel 15 umgeschaltet wird.
- Ein Austragsweg 43a von der obenerwähnten Hilfshydraulikpumpe 43 ist gesteuert mit einem ersten und einem zweiten Kreis 51 und 52 über ein Speiseventil 50 verbunden. Der erste und der zweite Kreis 51 und 52 sind mit einer ersten und zweiten Öffnung 54a bzw. 54b, die in einem Zufuhrhydraulikmotor 54 vorgesehen sind, über ein Ausgleichsventil 53 verbunden. Das Speiseventil 50 wird normalerweise gehalten, so daß es eine neutrale Position A einnimmt, wird geschaltet, um eine erste Position B einzunehmen, wenn ein erstes Solenoid 55 elektrisch erregt wird, und wird geschaltet, eine zweite Position C einzunehmen, wenn ein zweites Solenoid 56 elektrisch erregt wird. Der obener wähnte erste und zweite Kreis 51 und 52 sind mit einem ersten und zweiten Druckschalter 57 bzw. 58 versehen.
- Die obenerwähnte zweite Hilfshydraulikpumpe 44 ist mit dem Förderhydraulikmotor 22 über ein Förderventil 64 verbunden.
- Wie es in Fig. 7 gezeigt ist, sind das obenerwähnte erste und zweite Solenoid 55 und 56 mit einer Stromversorgung über ein Halterelais 59 und einen Hauptschalter 60 verbunden. Das Halterelais 59 ist so konstruiert, daß, wenn eine Rücksetzspule 61 elektrisch erregt wird, ein Kontakt 59a mit einer ersten Klemme 59b verbunden werden kann, und wenn eine Setzspule 62 elektrisch erregt wird, der Kontakt 59a mit einer zweiten Klemme 59c verbunden und gehalten werden kann, diesen Zustand fortzusetzen.
- Die obenerwähnte erste Klemme 59b ist mit dem ersten Solenoid 55 verbunden, die zweite Klemme 59c ist mit dem zweiten Solenoid 56 verbunden, und das erste und zweite Solenoid 55 und 56 sind mit einem Notstopschalter 63 verbunden.
- Als nächstes wird eine Erläuterung der Arbeitsweise gegeben, die eingesetzt wird, einen zu zerbrechenden Gegenstand in den Zerbrecher 8 einzubringen.
- Wenn der Hauptschalter 60 eingeschaltet wird, wird das erste Solenoid 55 elektrisch erregt (d. h., ein elektrischer Strom wird durch es hindurch geschickt), damit das Speiseventil 50 in seine erste Position B gebracht wird. Dann wird ein Druckfluid der ersten Öffnung 54a des Zufuhrhydraulikmotors 54 zugeführt, um letzteren in, sagen wir der positiven Richtung, drehanzutreiben. Die Bodenplatte 31 wird dadurch im Betrieb durch die Verbindungsstange 33 mit einer vorbestimmten Hubamplitude hin- und herbewegt, damit die zu brechenden Gegenstände in den Brecher 8 geworfen werden.
- In diesem Zustand, in dem die Bodenplatte 31 hin- und herbewegt wird, wird, wenn sich ein zu brechender Gegenstand zwischen dem Brecher 8 und der Bodenplatte 31 verfängt, so daß letztere blockiert wird, der Auslaßdruck der ersten Hilfspumpe 43 erhöht, damit der Druck in dem ersten Kreis 51 erhöht wird, um dadurch den ersten Druckschalter 57 einzuschalten.
- Wenn dies auftritt, wird die Setzspule 62 elektrisch erregt, um den Kontakt 59a mit der zweiten Klemme 59c zu verbinden, wodurch die zweite Spule 56 elektrisch erregt wird. Da das Zuführventil 50 dann umgeschaltet wird, seine zweite Position C einzunehmen, damit ein Druckfluid der zweiten Öffnung 54b des Zuführhydraulikmotors 54 zugeführt wird, um letzteren in der anderen (umgekehrten) Richtung drehanzutreiben, wird die Bodenplatte 31 umgekehrt bewegt, damit deren Blockierung gelöst wird. In einem Zustand, bevor die Bodenplatte 31 erneut positiv bewegt wird, wird der Hauptschalter 60 ausgeschaltet, damit das zweite Solenoid 56 elektrisch enterregt wird.
- Bis der Hauptschalter 60 in dem obenerwähnten Zustand ausgeschaltet wird, wird die Bodenplatte 31 wieder positiv bewegt, um mit dem zu brechenden Gegenstand zusammenzustoßen und daher durch sie blockiert zu werden. Der Druck in dem zweiten Kreis 52 wird somit erhöht, damit der zweite Schalter eingeschaltet wird, wodurch die Rücksetzspule 61 elektrisch erregt wird, damit der Kontakt 59a mit dem ersten Kontakt 59b verbunden wird. Deshalb wird die erste Spule 55 elektrisch erregt, damit das Speiseventil 50 in seine erste Position B gebracht wird, in der der Zufuhrhydraulikmotor 55 in der einen (positiven) Richtung gedreht wird, wodurch die Bodenplatte 31 umgekehrt bewegt wird, damit deren Blockierung gelöst wird.
- Indem der vorgenannte Betrieb wiederholt wird, kann ein Brechgegenstand mit großem Volumen ohne Schwierigkeit gebrochen werden.
- Da der Hydraulikkreis dieser Hydraulikmotoren, die vorhergehend erwähnt wurden, so konstruiert ist, wie es in Fig. 6 gezeigt ist, werden die folgenden Vorteile erzielt.
- Da der Fahrvorgang und der Brecherbetrieb nicht gleichzeitig ausgeführt werden, können der linke und der rechte Fahrhydraulikmotor 47 und 48 und der Brecherhydraulikmotor 24 mit den Druckauslaßfluiden der ersten und zweiten, primären Hydraulikpumpen 41' und 42' angetrieben werden. Des weiteren wird dem Zufuhrhydraulikmotor 54 und dem Fördererhydraulikmotor 29 Druckauslaßfluid von der ersten und der zweiten, Hilfshydraulikpumpe 43 und 44 zugeführt. Deshalb kann die Drehzahl der entsprechenden Hydraulikmotoren unabhängig voneinander gesteuert werden.
- Insbesondere kann, da der Auslaßweg 43a der ersten Hilfshydraulikpumpe 43 mit einem Strömungsmengensteuerventil 64 versehen ist, die Zufuhrströmungsmenge in den Zufuhrhydraulikmotor 54 gesteuert werden, wie es erwünscht ist. Somit kann, indem die Differenz der Drehzahl zwischen ihm und dem Brecherhydraulikmotor 24 eingestellt wird, die Zuführmenge der zu brechenden Gegenstände an die Brecharbeitsleistung angepaßt werden.
- Wenn sich ein zu brechender Gegenstand zwischen einem Brecher 8 und einer Bodenplatte 31 verfängt und letztere blockiert, wird ein Zufuhrhydraulikmotor 54 umgekehrt gedreht, die Blockierung zu lösen. Demgemäß wird es unnötig, einen verfangenen Brechgegenstand unter Verwendung eines Handbrechers oder Ähnlichem zu brechen, und der Vorgang, die Blockierung zu lösen, ist vereinfacht. Indem eine Zufuhrplatte 3 hin- und herbewegt wird, können Fördergegenstände, die in einen Trichter 2 geladen sind, durch Herabfallen genau mit einer Menge zugeführt oder eingebracht werden, die mit der Hubamplitude der Hin- und Herbewegung übereinstimmt, und die Fördergegenstände in dem Trichter 2 können in jedem Zyklus mit einer vorbestimmten Menge zugeführt oder eingebracht werden. Da die Zufuhrplatte 3 unter Verwendung eines Hydraulikmotors 5 hin- und herbewegt wird, kann eine übermäßige Belastung des Hydraulikmotors 5 durch ein Sicherheitsventil verhindert werden, das in einem Kreis vorgesehen ist, den Hydraulikmotor 5 mit einer Hydraulikpumpe zu verbinden. Des weiteren kann, wenn sich die Fördergegenstände auf ihrer Auslaßseite verfangen, irgendein Festsetzen der Zuführplatte 3 keine schädliche Kraft erzeugen.
- Während die vorliegende Erfindung vorstehend in bezug auf gewisse beispielhafte Ausführungsformen von ihr beschrieben worden ist, erkennt der Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet ohne weiteres, daß es offensichtlich ist, daß viele Abänderungen, Fortlassungen und Hinzufügungen vorgenommen werden können, ohne von dem Grundgedanken und dem Bereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Entsprechend sollte es sich verstehen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die besonderen Ausführungsformen von ihr beschränkt ist, die oben angegeben sind, sondern alle möglichen Ausführungsformen von ihr umfaßt, die innerhalb des Bereiches in bezug auf die Merkmale gemacht werden können, die in den beigefügten Ansprüchen besonders angegeben sind.
Claims (18)
1. Brechermaschine mit Eigenantrieb, in der ein Brecher (8) und ein Trichter (11)
auf einem Fahrzeugchassis (1) montiert sind, das mit einem Paar aus einem
linken und rechten Fahrkörper (7) versehen ist und in dem ein Austragsförderer (16)
innerhalb des Paares zwischen dem linken und dem rechten Fahrkörper des
Fahrzeugchassis angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Bodenplatte (31), die in dem Trichter gebildet ist, in Richtung zu einer Beschickungsöffnung
(8b) des Brechers bewegt werden kann, daß die Bodenplatte des Trichters und
eine Drehscheibe (34), die drehantreibbar ist, durch eine Verbindungsstange (23)
derart verbunden sind, daß die Bodenplatte durch Drehung der Scheibe hin- und
herbewegt wird, daß ein Zufuhrhydraulikmotor (54) zur Drehung der Scheibe eine
erste Öffnung (54a) und eine zweite Öffnung (54b) aufweist, denen ein
Auslaßfluid von einer Hydraulikpumpe mittels eines Speiseventils (50) zugeführt wird,
und daß das Speiseventil zwischen einer er ten Position (B) zur Zuführung eines
Druckfluids in die erste Öffnung und einer zweiten Position (C) zur Zuführung des
Druckfluids in die zweite Öffnung umgeschaltet werden kann, und von der ersten
Position in die zweite Position oder umgekehrt umgeschaltet werden kann, wenn
der Druck der ersten Öffnung oder der Druck der zweiten Öffnung jeweils einen
eingestellten Druck überschreitet.
2. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 1 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß das Speiseventil die erste Position einnehmen kann, sobald
einem ersten Solenoid von ihm ein elektrischer Strom zugeführt wird, und die
zweite Position einnehmen kann, sobald einem zweiten Solenoid von ihm ein
elektrischer Strom zugeführt wird; daß ein Halterelais vorgesehen ist, damit ein
elektrischer Strom durch das erste Solenoid und das zweite Solenoid fließen
kann; daß ein erster Druckschalter und ein zweiter Druckschalter vorgesehen
sind, die eingeschaltet werden können, wenn der eingestellte Druck von dem
Druck der ersten Öffnung bzw. der zweiten Öffnung überschritten wird, und daß
der erste Druckschalter und der zweite Druckschalter und das Halterelais so
verbunden sind, daß, wenn der erste Druckschalter oder der zweite Druckschalter
eingeschaltet ist, ein elektrischer Strom durch das erste Solenoid oder das zweite
Solenoid fließen kann.
3. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 1 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehscheibe und die Verbindungsstange miteinander an
einer radial veränderbaren Position der Drehscheibe verbunden sind, damit die
Bodenplatte mit einer veränderbaren Hubamplitude der Hin- und Herbewegung
hin- und herbewegt werden kann.
4. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 1 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem hinteren Endabschnitt der Bodenplatte in
Zuführrichtung der zu zerbrechenden Gegenstände ein Vorsprungsabschnitt vorgesehen
ist, der ausgebildet ist, daß er von einer oberen Fläche der Bodenplatte
hervorsteht.
5. Brechermaschine mit Eigenantrieb, die ein Fahrzeugchassis (1) aufweist, das mit
einer Fahrvorrichtung (7) versehen ist und einen Eigenantrieb aufweist und die
umfaßt:
einen Brecher (8), der auf dem Fahrzeugchassis zum Brechen von zu
brechenden Gegenständen montiert ist;
einen Trichter (11), der oberhalb des Brechers angeordnet ist, um die zu
brechenden Gegenstände in den Brecher einzubringen; wobei die Maschine
gekennzeichnet ist durch eine Bodenplatte (31), die zwischen dem Brecher und
dem Trichter derart angeordnet ist, daß sie zum Durchtritt der zu brechenden
Gegenstände zwischen dem Trichter und dem Brecher hin- und herbewegbar ist,
um mit den zu brechenden Gegenständen, die von dem Trichter zugeführt
werden, aufeinanderfolgend den Brecher zu beschicken;
eine Antriebsvorrichtung (54), um die Bodenplatte antriebsmäßig hin- und
herzubewegen, und
eine Antriebssteuereinrichtung, die auf einen Blockierzustand während der Hin-
und Herbewegung der Bodenplatte anspricht, um einen Betriebsmodus der
Antriebsvorrichtung von einem Modus zum Beschicken der zu brechenden
Gegenstände in einen Modus zum Lösen des Blockierzustands umzuschalten.
6. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 5 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebssteuereinrichtung in dem Modus zum Lösen des
Blockierzustands auf das Lösen des Blockierzustands anspricht, um selbsttätig
den Betriebsmodus der Antriebsvorrichtung in dem Modus zum Beschicken der
zu brechenden Gegenstände aus dem Modus zum Lösen des Blockierzustands
wiederherzustellen.
7. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 6 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung als Hydraulikmotor konstruiert ist, der
mit einer ersten und einer zweiten Fluidzufuhröffnung derart versehen ist, daß er
in einer regulären Drehrichtung angetrieben wird, wenn der ersten
Fluidzufuhröffnung Druckfluid von einer Quelle davon zugeführt wird, um in dem Modus zum
Beschicken von zu brechenden Gegenständen zu arbeiten, und in einer
umgekehrten Drehrichtung angetrieben wird, sobald der zweiten Fluidzufuhröffnung
Druckfluid von der Quelle davon zugeführt wird, um in dem Modus zum Lösen
des Blockierzustands zu arbeiten.
8. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 7 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebssteuereinrichtung konstruiert ist, daß sie eine
Druckerfassungseinrichtung umfaßt, die in einem Fluidzufuhrdurchgang zwischen
der Druckfluidquelle und der ersten Fluidzufuhröffnung angeordnet ist, so daß,
wenn ein Fluiddruck, der von der Druckerfassungseinrichtung erfaßt wird, einen
vorbestimmten Druck überschreitet, eine Umschaltung der Fluidzufuhr von der
ersten Fluidzufuhröffnung zu der zweiten Fluidzufuhröffnung ausgeführt werden
kann, damit der Betriebsmodus der Antriebsvorrichtung von dem Modus, mit zu
brechenden Gegenständen zu beschicken, in den Modus umgeschaltet wird, den
Blockierzustand zu lösen.
9. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 7 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung mit einer Verbindungseinrichtung
versehen ist, um eine Drehantriebskraft des Hydraulikmotors in eine
Linearbewegungskraft umzuwandeln, die auf die Bodenplatte übertragen werden kann.
10. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 9 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung aus einem Drehelement, das
durch den Hydraulikmotor drehantreibbar ist, und einem Verbindungselement
konstruiert ist, das ein erstes Ende, das an einer Position verbunden ist, die um
eine vorbestimmte Strecke von der Drehmitte des Drehelements versetzt ist,
und ein zweites Ende aufweist, das mit einem Ende der Bodenplatte in Richtung
der Hin- und Herbewegung verbunden ist.
11. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 10 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Versetzungsgröße eines Verbindungspunkts zwischen
dem Verbindungselement und dem Drehelement in bezug auf die Drehmitte
veränderbar ist, damit die Hin- und Herbewegung der Bodenplatte in bezug auf ihre
Hubamplitude veränderbar ist.
12. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 5 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bodenplatte mit mit einem abgestuften
Vorsprungsabschnitt an ihrem hinteren Ende in der Richtung versehen ist, in der die zu
brechenden Gegenstände gefördert werden.
13. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 5 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Austragsförderer vorgesehen ist, der angehoben und
abgesenkt werden kann.
14. Eine Brechmaschine mit Eigenantrieb, bei der ein Bedienungssitz, ein Trichter
(11), ein Brecher (8), der mit dem Trichter verbunden ist, und eine
Energieversorgung (10) hierfür auf einem Fahrzeugchassis (1) montiert sind, daß mit einer
Fahrvorrichtung (7) versehen ist, wobei der Brecher an einer Zwischenposition
zwischen einem vorderen Ende und einem hinteren Ende des Fahrzeugchassis
angeordnet ist und der Trichter und die Energieversorgung an einem vorderen
Ende bzw. einem hinteren Ende des Brechers angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bedienungssitz und ein Motor für den Brecher
entsprechend an einer ersten Seite bzw. einer zweiten Seite des Brechers angeordnet
sind; daß der Trichter eine Bodenplatte (31) aufweist, die angeordnet ist, damit
sie in Richtung zu einer Beschickungsöffnung (8b) des Brechers bewegt werden
kann; daß die Bodenplatte des Trichters und eine Drehscheibe (34), die
drehantreibbar ist, durch eine Verbindungsstange (33) derart verbunden sind, daß eine
Drehung der Scheibe eine Hin- und Herbewegung der Bodenplatte bewirken
kann; daß ein Zufuhrhydraulikmotor (54) zur Drehung der Scheibe eine erste
Öffnung (54a) und eine zweite Öffnung (54b) aufweist, denen ein Auslaßfluid von
einer Hydraulikpumpe mittels eines Speiseventils (50) zugeführt werden kann, und
daß das Speiseventil zwischen einer ersten Position (B) zur Zuführung eines
Druckfluids in die erste Öffnung und einer zweiten Position (C) zur Zuführung des
Druckfluids in die zweite Öffnung umgeschaltet werden kann, und von der ersten
Position in die zweite Position oder umgekehrt umgeschaltet werden kann, wenn
entsprechend ein Druck der ersten Öffnung oder ein Druck der zweiten Öffnung
jeweils einen eingestellten Druck überschreitet.
15. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 14 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß das Speiseventil die erste Position einnehmen kann, sobald
einem ersten Solenoid von ihm ein elektrischer Strom zugeführt wird, und die
zweite Position einnehmen kann, sobald einem zweiten Solenoid von ihm ein
elektrischer Strom zugeführt wird; daß ein Halterelais vorgesehen ist, damit ein
elektrischer Strom durch das erste Solenoid und das zweite Solenoid fließen
kann; daß ein erster Druckschalter und ein zweiter Druckschalter vorgesehen
sind, die eingeschaltet werden können, wenn der eingestellte Druck von dem
Druck der ersten Öffnung bzw. der zweiten Öffnung überschritten wird, und daß
der erste Druckschalter und der zweite Druckschalter und das Halterelais so
verbunden sind, daß, wenn der erste Druckschalter oder der zweite Druckschalter
eingeschaltet ist, ein elektrischer Strom durch das erste Solenoid oder das zweite
Solenoid fließen kann.
16. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 15 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehscheibe und die Verbindungsstange miteinander an
einer radial veränderbaren Position der Drehscheibe verbunden sind, damit die
Bodenplatte mit einer veränderbaren Hubamplitude der Hin- und Herbewegung
hin- und herbewegt werden kann.
17. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 15 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fahrvorrichtung ein Paar aus einem linken und einem
rechten Fahrmechanismus umfaßt; daß ein Austragsförderer zwischen dem
linken und dem rechten Fahrmechanismus in dem Paar angeordnet ist, und daß ein
Abschnitt des Austragsförderers aus dem Fahrzeugchassis und der
Fahrvorrichtung auf einer Seite hervorsteht, die zu derjenigen entgegengesetzt ist, auf der
die Energieversorgung liegt.
18. Brechermaschine mit Eigenantrieb, wie in Anspruch 17 angegeben, dadurch
gekennzeichnet, daß der Austragsförderer angehoben und abgesenkt werden
kann.
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