DE69417865T2 - Elektrischer Verbinder mit Schlitzkontakt - Google Patents
Elektrischer Verbinder mit SchlitzkontaktInfo
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Landscapes
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder der Art, die als Aderklemmleiste bekannt ist, wobei eine derartige Klemmleiste in der Regel mehrere parallel angeordnete Schlitzbalkenkontakte enthält.
- Eine Aderklemmleiste ist ein kommerzielles Produkt, das in der Fernsprechindustrie verwendet wird, um eine Menge von ersten Leitern an eine zugeordnete Menge von zweiten Leitern elektrisch anzuschließen. Ein frühes Beispiel einer Aderklemmleiste wird in US-A- 3,611,264 gelehrt. Der Verbinder dieses Patents enthält einen Indexierungsstreifen und eine Klemmleiste, wobei letztere mehrere Schlitzbalkenkontakte trägt. Der Indexierungsstreifen weist mehrere gleichmäßig hohe, voneinander beabstandete Zähne über seine Länge hinweg auf. Diese Zähne helfen beim Indexieren einer ersten Menge von Leitern. Eine entsprechende Mehrzahl von gleichmäßig hohen, voneinander beabstandeten Zähnen, die von der Klemmleiste getragen werden, dienen zum Indexieren einer zweiten Menge von Leitern, die über die Schlitzbalkenkontakte mit der ersten Menge von Leitern querverbunden werden sollen.
- Über die Jahre hinweg sind daran verschiedene Verbesserungen vorgenommen worden, wie beispielsweise die in US-A-3,798,587 und 4,118,095 vorgeschlagenen. Allerdings beschäftigt sich anscheinend keines der hier oben angeführten Dokumente mit der Stabilität des Verbinders, insbesondere beim festen Sichern der Schlitzbalkenkontakte darin. Es versteht sich, daß eine beträchtliche Normalkraft an den Kontakt angelegt werden muß, um einen Anschluß daran durch Verschieben der Leiterisolierung und Drücken eines derartigen Leiters in den Schlitz zwischen den Kontaktarmen zu bewirken. Die meisten kommerziell vertriebenen Aderklemmleisten weisen bei den eingebauten Kontakten ein beträchtliches "Spiel" auf. Es sind Versuche unternommen worden, dieses "Spiel" durch das Vorsehen eines durch die Wand des Verbindergehäuses und durch den Hohlraum ragenden Einsatzes zu reduzieren. Selbst bei diesem Ansatz jedoch bleibt noch ein gewisses "Spiel". Durch die vorliegende Erfindung wird durch ein einzigartiges Zusammenwirken zwischen dem Gehäuse und den enthaltenen Kontakten das "Spiel" wesentlich eliminiert und der Verbinder bei seinem Anschluß auf verbesserte Weise stabilisiert.
- Vorgesehen ist gemäß der Erfindung ein elektrischer Verbinder der Art zum elektrischen Anschließen einer Menge von ersten Leitern an eine zugeordnete Menge von zweiten Leitern, wobei der Verbinder ein durch ein Paar Seitenwände definiertes dielektrisches Gehäuse umfaßt, das zwischen den Seitenwänden mehrere Durchgangshohlräume enthält, wobei jeder der Hohlräume ausgelegt ist, einen ebenen Schlitzbalkenkontakt aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Hohlräume über einen Teil ihrer Länge hinweg mit einer ersten gleichmäßigen Breite, wobei ein zweiter Teil eine gleichmäßige Breite aufweist, die über der ersten Breite liegt, und mit einem gewinkelten Wandübergangsteil zwischen den gleichmäßigen Teilen, und genauso vielen dünnwandigen Abschnitten entlang einer der Seitenwände versehen sind, wobei jeder dünnwandige Abschnitt zu einem entsprechenden gewinkelten Wandübergangsteil innerhalb eines gegebenen Hohlraums ausgerichtet ist, wobei jeder ebene Schlitzbalkenkontakt einen Mittelteil und ein Paar entgegengesetzter Endteile umfaßt, die jeweils einen Schneidklemmschlitz zur Aufnahme eines Leiters enthalten, wobei der Mittelteil eine aus ihm ausgeschlagene Lanze aufweist, die so gewinkelt ist, daß sie an den gewinkelten Wandübergangsteil anstößt, um auf diese Weise den Kontakt gegenüber Bewegung in einer ersten Richtung zu sichern, und die dünnwandigen Abschnitte teilweise abgetrennt werden können, um eine gelenkartige Bewegung davon in die jeweiligen Hohlräume neben den Lanzen zu gestatten, um auf diese Weise den Kontakt gegenüber Bewegung in einer zweiten Richtung zu sichern, d. h. in der entgegengesetzten Richtung während des Anschlusses der anderen Menge von Leitern.
- Ein Verfahren zum Sichern eines elektrischen Kontakts im Hohlraum eines Isoliergehäuses durch Abtrennen eines dünner gemachten Wandteils des Hohlraums und gelenkmäßiges Bewegen des abgetrennten Teils in den Kontaktaufnahmehohlraum ist in US-A-3993396 beschrieben.
- Es wird nun beispielhaft eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Art eines elektrischen Verbinders, die sich zum elektrischen Anschließen einer ersten Menge von Leitern an eine zugeordnete zweite Menge von Leitern durch die Ausübung der vorliegenden Erfindung eignet;
- Fig. 2 bis 4 eine Folge von Schnittansichten, die das Einlegen eines Kontakts in ein dielektrisches Gehäuse veranschaulichen, gefolgt von Ansichten des Systems zum Befestigen des Kontakts innerhalb des Gehäuses;
- Fig. 5 eine vergrößerte Schnittansicht ähnlich Fig. 4, die die Art und Weise veranschaulicht, wie das abschließende Einrasten des Kontakts erzielt wird.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte, kontaktstabilisierte Aderklemmleiste der Art zum elektrischen Anschließen einer Menge von ersten Leitern an eine zugeordnete Menge von zweiten Leitern. Der elektrische Verbinder der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 1 veranschaulicht, während Schnittansichten in Fig. 2-5 angeboten werden, um die besondere Weise zu zeigen, wie die enthaltenen Kontakte darin stabilisiert sind.
- Der elektrische Verbinder 10 gemäß der vorliegenden Erfindung und in Fig. 1 veranschaulicht umfaßt ein in der Regel aus Kunststoff gebildetes dielektrisches Gehäuse 12 mit einem Paar Seitenwände 14, einem Paar Endwände 16, einer ersten Steckseite 18 und einer Kontakteinlegeseite 20. Innerhalb des Gehäuses 12 sind, wie am besten in den Schnittansichten von Fig. 2-5 zu sehen ist, mehrere Hohlraumschlitze 22 zum Aufnehmen und Halten der ebenen Schlitzbalkenkontakte 24 ausgebildet, wie im folgenden beschrieben. Die Hohlraumschlitze 22 weisen eine erste Breite mit einer Größe zum gleitenden Aufnehmen des Körpers des Kontakts 24, eine zweite Breite 26, die größer ist als die erste Breite, und einen Übergangsabschnitt 28 etwa in der Mitte innerhalb des Schlitzes auf. Der Übergangsabschnitt 28 ist aus Gründen, die im folgenden offensichtlich werden, abgewinkelt.
- Entlang einer Wand 14 des Gehäuses 12 befinden sich mehrere Ausnehmungen 30, eine für jeden Hohlraumschlitz 22, wobei ein dünnwandiger Abschnitt 32, der einen Teil der Wand 34 des Hohlraumschlitzes 22 bildet, übrigbleibt. Die Ausnehmung 30 und somit der dünnwandige Abschnitt 32 sind zu dem abgewinkelten Übergangsabschnitt 28 ausgerichtet. Vorzugsweise weisen die Ausnehmungen 30 eine rechtwinklige Konfiguration zur Aufnahme eines vergleichbar konfigurierten Werkzeugs auf.
- Die bevorzugten, innerhalb der Hohlraumschlitze aufzunehmenden und zu haltenden ebenen Schlitzbalkenkontakte 24 der vorliegenden Erfindung sind am besten in Fig. 1 veranschaulicht. Wie in der Technik bekannt, werden Kontakte dieser Art in der Regel aus einem ebenen Blechstreifen, wie beispielsweise Phosphorbronze, durch einen Vorgang gestanzt, der den Streifen schrittweise durch mehrere Arbeitsstationen vorschiebt, in denen an dem Streifen die Schritte des Stanzens und Hämmerns ausgeführt werden können. Der resultierende Kontakt 24, wie er in Fig. 1 veranschaulicht ist, besteht aus einem Mittelkörperteil 40 und einem Paar von Isolationsschneid- und Verbinderaufnahmeschlitzen 42, 44, die von den sich von dem Mittelkörperteil 40 erstreckenden jeweiligen Paaren von Armen 46, 48 gebildet werden. Die Paare von Armen 46, 48 sind gegabelt, um Gabelungen 50-50 bzw. 52-52 zu bilden, wobei Innenteile vergrößerte längliche Öffnungen 54, 56 neben dem Mittelkörperteil 40 bilden und wobei Außenteile sich einander annähern, um Schlitze 42, 44 mit vorbestimmten Breiteneigenschaften zur Aufnahme von nicht gezeigten isolierten Leitern zu bilden. Ein isolierter Leiter enthält in der Regel ein leitendes Element bzw. einen Draht, der mit einer Isolierung wie beispielsweise Polyethylen, Polypropylen oder PVC bedeckt ist. Wie in der Technik bekannt, laufen die äußersten Enden 58, 60 in der Regel konisch zu, um einen relativ scharfen, V-förmigen Eingang zu den Leiteraufnahmeschlitzen 42, 44, um auf diese Weise das Verdrängen der Isolierung und den Anschluß derartiger Leiter zu erleichtern, zu bilden.
- Um die Breite der Leiteraufnahmeschlitze von gewissen Kontakten nach dem Stand der Technik zu steuern, ist als ein Weg, um die Lücke bzw. den Leiteraufnahmeschlitz zwischen den Armen zu schließen, das Hämmern entlang der äußeren Kanten der Arme durchgeführt worden. Im Gegensatz dazu wurde bei der vorliegenden Erfindung festgestellt, daß mittiges Kalthärten oder Hämmern an dem Boden 62 der Schlitze 42, 44 eine verbesserte Leistung anbot. Anstatt die Lücke zu schließen, werden die Lücke bzw. die Schlitze 42, 44 auf eine präziser gesteuerte Abmessung geöffnet.
- Da während der Anschlußvorgänge beträchtliche Kräfte auf die Kontakte ausgeübt werden, ist es schließlich wichtig, den Kontakt 24 bezüglich des Gehäuses 12 festlegen zu können. Durch die vorliegende Erfindung wird als ein weiterer Vorgang des Ausstanzprozesses aus dem Mittelkörperteil 40 des Kontakts 24 eine Lanze 70 ausgeschlagen, wobei die derartige Lanze 70 von dem Mittelkörperteil scharf abgewinkelt ist. Bei dem Beladen des Gehäuses 12, wie dies am besten in der in Fig. 2 bis 4 veranschaulichten Folge zu sehen ist, wird bewirkt, daß die Lanze 70 an dem gewinkelten Übergangsabschnitt 28 anliegt. Mit anderen Worten wirkt ein derartiger gewinkelter Abschnitt wie ein "Anschlag" für die weitere Bewegung des Kontakts in Richtung der ersten Steckseite 18. Nachdem der Kontakt 24 vollständig in dem Hohlraumschlitz 22 (Fig. 3) eingebaut ist, kann veranlaßt werden, daß ein scharfes Werkzeug "T" mit einer konischen Spitze 72, siehe Fig. 5, in die Ausnehmung 30 eintritt, wo ein derartiges Werkzeug "T" drei Seiten des dünnwandigen Abschnitts 32 abtrennt, der dann gelenkartig in die von der Lanze 70 geschaffene Öffnung bewegt bzw. gebogen wird. Durch diese Anordnung wird der teilweise abgetrennte gelenkartige Wandabschnitt 32 in Eingriff mit der Lanze 70 gebracht und dadurch so positioniert, daß er einer Bewegung des Kontakts in die entgegengesetzte Richtung Widerstand entgegensetzt. Mit anderen Worten sind gegen eine Bewegung in beide Richtungen, in denen die Kräfte des Leiteranschlusses bedeutsam sind, "Anschläge" geschaffen worden.
Claims (5)
1. Elektrischer Verbinder der Art zum elektrischen
Anschließen einer Menge von ersten Leitern an eine
zugeordnete Menge von zweiten Leitern, wobei der
Verbinder ein durch ein Paar Seitenwände (14)
definiertes dielektrisches Gehäuse (12) umfaßt, das
zwischen den Seitenwänden mehrere Durchgangshohlräume
(22) enthält, wobei jeder der Hohlräume ausgelegt ist,
einen ebenen Schlitzbalkenkontakt (24) aufzunehmen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (22) über
einen Teil ihrer Länge hinweg mit einer ersten
gleichmäßigen Breite, wobei ein zweiter Teil eine
gleichmäßige Breite aufweist, die über der ersten
Breite liegt, und mit einem gewinkelten
Wandübergangsteil (28) zwischen den gleichmäßigen
Teilen, und genauso vielen dünnwandigen Abschnitten
(32) entlang einer der Seitenwände versehen sind, wobei
jeder dünnwandige Abschnitt (32) zu einem
entsprechenden gewinkelten Wandübergangsteil (28)
innerhalb eines gegebenen Hohlraums (22) ausgerichtet
ist, wobei jeder ebene Schlitzbalkenkontakt (24) einen
Mittelteil (40) und ein Paar entgegengesetzter Endteile
(46, 48) umfaßt, die jeweils einen Schneidklemmschlitz
(54, 56) zur Aufnahme eines Leiters enthalten, wobei
der Mittelteil eine aus ihm ausgeschlagene Lanze (70)
aufweist, die so gewinkelt ist, daß sie an den
gewinkelten Wandübergangsteil (28) anstößt, um auf
diese Weise den Kontakt gegenüber Bewegung in einer
ersten Richtung zu sichern, und
die dünnwandigen Abschnitte (32) teilweise
abgetrennt werden können, um eine gelenkartige Bewegung
davon in die jeweiligen Hohlräume (22) neben den Lanzen
zu gestatten, um auf diese Weise den Kontakt (24)
gegenüber Bewegung in einer zweiten Richtung zu
sichern.
2. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei dem
die Endteile des ebenen Schlitzbalkenkontakts (24) den
Schneidklemmschlitz (54, 56) am Ende und zwischen dem
Schlitz (54, 56) und dem Mittelkörperteil (40) eine
Öffnung aufweist, wo der Schlitz neben der Öffnung
kaltgehärtet ist, um die Breite des Schlitzes zu
steuern.
3. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem die erste gleichmäßige Breite dimensioniert
ist, den ebenen Schlitzbalkenkontakt (24) gleitend
auf zunehmen.
4. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, 2 oder
3, bei dem der dünnwandige Abschnitt (32) der Boden
einer Ausnehmung (30) ist, die konfiguriert ist, ein
komplementär geformtes Werkzeug ("T") aufzunehmen, um
den dünnwandigen Abschnitt (32) teilweise zu trennen.
5. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 4, bei dem
das Werkzeug ("T") eine gewinkelte Schneidspitze (72)
enthält, die den dünnwandigen Abschnitt (32) gelenkig
gegen seine jeweilige Lanze (70) drückt.
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